Indymedia: Lügen wie Mielke

linke-muslimeWenn man die eigenen Anhänger dreist belügen muss, kann es nicht gut stehen. Auch wenn diese Art der Propaganda bei Linken seit Stalin dazu gehört. Ein wahres Osterwunder soll sich laut einem Bericht auf Indymedia gestern bei der Ehrenfelder Mahnwache zugetragen haben. Zwei Dutzend Bürger, also 24 Personen, Teilnehmer der Veranstaltung, sollen sich nach der Fantasie der Antifa spontan und unter lautem Protest von Pro Köln losgesagt haben, als sie die Reden der Veranstaltung hörten. PI hat die Bilder, die eine andere Geschichte erzählen.

Die linksextremistische Nachrichtenseite Indymedia behauptet:

„Ich bin auch für Köln, aber nicht für diese Scheiße“ – so der Kommentar einer älteren Dame, die gerade ihren Hund spazieren führte, zur „Mahnwache“ der extrem rechten Partei „pro Köln“ an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße am heutigen Vormittag. Dieser Meinung waren scheinbar auch gut zwei Dutzend Teilnehmer der „Mahnwache“, die sich nach etwa einer Viertelstunde von der von „pro Köln“ propagierten Hetze distanzierten und lautstark ihre Ablehnung gegen die rechtsextreme Gruppierung kund taten. Im Anschluss daran erklärten sie sich mit den Gegendemonstranten solidarisch und kündigten ihre Unterstützung für die kommende Verhinderung des Anti-Islam-Kongresses am 9. Mai an.

Die Empörung der „Bürger“ war so groß, dass ihnen der Himmel sogar spontan Parteifahnen der stalinistischen SDAJ, Jugendorganisation der DKP und westdeutsche Schwesterorganisation der FDJ der DDR in die Hände zauberte, wie auf dem folgenden Video zu sehen:

Ein weiteres Video zeigt, dass man auch dazu neigt, die zahlenmäßige Stärke der eigenen Leute etwas zu optimistisch zu schätzen. Während die Antifadrahtzieher ihren Anhängern weismachen wollen, es habe sich um zwei Dutzend, also 24 Störer gehandelt, waren es tatsächlich fünf oder sechs Kinder, die man im folgenden Video zählen kann, während sie gerade einmal 90 Sekunden nach Beginn der Störung unter freundlichen Abschiedsrufen der versammelten Kölner von der Polizei vom Platz geführt werden:

Wenn aus den sechs tatsächlich vorhandenen Störern bei Indymedia 24 werden, verwundert es nicht, dass aus den insgesamt 20 Gegendemonstranten (wie bereits gestern fotografisch belegt) spontan 150 Personen werden. Gleichzeitig schrumpft die Zahl der Pro Köln-Teilnehmer von 100 nach Abzug der sechs Störer auf 30. Verzweifelt lügt Indymedia weiter, und will die Kindergartenaktion sogar als Spaltung der Pro-Bewegung verkaufen:

In Anbetracht dieser Zerrissenheit von „pro Köln“ erschien der übrige Verlauf der Veranstaltung wie ein Hilfeschrei von hoffnungslosen Altrechten, die sich mit einem letzten Aufbäumen gegen die massive Überlegenheit der Gegenseite zu wehren gedachten. Die nach der Abspaltung verbliebenen 30 bis 40 pro-Köln-Mitglieder versuchten verzweifelt, sich mit ihren „Wir sind das Volk“-Rufen sowie mit dem Abspielen der Nationalhymne bei den nicht vorhandenen Interessierten Gehör zu verschaffen. Gegen die anwesenden Gegendemonstranten, die zeitweise auf etwa 150 Personen beziffert werden können, kamen sie allerdings bei weitem nicht an.

Kleine Beugungen der Wahrheit können den Elan der roten SA sicher nicht beeinträchtigen. Liebe linke Mitleser, auch wenn Eure Anstifter Euch belügen, dass sich die Balken biegen, dient das sicher nur einem höheren guten Zweck, den Ihr noch nicht verstehen könnt. Es gilt nach wie vor, was schon der Genosse Erich Mielke ausrief: „Ich habe euch doch alle lieb!“ Weil sie Euch so lieb haben, könnt Ihr auch ganz sicher sein, dass der Islam, den Ihr verteidigen sollt, ohne etwas davon zu kennen, eine coole Sache ist, vor allem für junge Kommunisten. Das werden euch gerne iranische Genossen bestätigen, die dem Galgen entkommen  sind. Oder türkische, die bei uns Asyl gefunden haben, um der Verfolgung durch dieselbe Regierung zu entgehen, die auch den Kölner Moscheebauverein DITIB kontrolliert, für dessen Machtausbau in Deutschland Ihr Euch nach dem Willen Eurer Lehrer engagiert. Aber warum müssen sie Euch belügen?

(Fotomontage: Hinrichtung von Homosexuellen im Iran, Parole der Linkspartei)




Letzte Mahnwache in Ehrenfeld

gegendemo_20Zur vorläufig letzten Mahnwache von Pro Köln in Ehrenfeld sind am heutigen Karsamstag mit rund 100 Teilnehmern deutlich weniger Menschen gekommen als in den Vormonaten. Das gilt aber auch für die Gegenseite, wo nur 20 Demonstranten von DKP und Linkspartei (Foto) ausgerechnet Kritik am Islam vergeblich zum Verstummen bringen wollten. Über den Umgang muslimischer Regime mit Kommunisten scheint bei den ideologisch erblindeten Xenophilen  wenig bekannt zu sein.

Hauptredner bei der Kundgebung der Moscheegegner war der Fraktionsgeschäftsführer von Pro Köln, Manfred Rouhs, der in seiner Rede über die politischen Hintergründe des Kölner Großmoscheeprojektes auch auf die Menschenrechtsverletzungen an Homosexuellen im Herrschaftsraum der islamischen Sharia einging. Dabei betont Rouhs, dass nicht die muslimischen Menschen, die nach Deutschland kamen, verantwortlich für die heute herrschenden Zustände zu machen sind, sondern die deutschen Politiker, die diese Zustände herbeigeführt haben:

» Erster Teil der Rede von Manfred Rouhs
» Rede von Markus Beisicht (Teil 1 und Teil 2)
» Rede von Jörg Uckermann
» Rede von Markus Wiener




Mohammed-Beleidigung handsigniert

Die Free Press Society in Dänemark verkauft tausend von Kurt Westergaard handsignierte Kopien der bekanntesten (Foto) unter den Mohammed-Karikaturen, die 2006 massive Proteste in der islamischen Welt ausgelöst haben. Der Kaufpreis liegt bei 1.400 dänischen Kronen (188 Euro). Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt: In einigen Zeitungen, die über die Versteigerung berichten, erscheint das die Muslime so sehr erzürnende Bild schon wieder, wie hier auf 20Minuten.

(Spürnase: Die Realität)




Edle wilde Katastrophe

Deutschland hat ein Einwanderungsproblem, das ist offensichtlich, obwohl die deutschen Politiker für dieses Problem eine erstaunlich hartnäckige Wahrnehmungsresistenz entwickelt haben. Man bestimmt einfach per Definition von oben herab „wir sind kein Einwanderungsland“ und überlässt den Zustrom der Migranten sich selbst. Es wird schon irgendwie gut gehen oder eben auch gar nicht.

Während andere Länder sich selbst als Einwanderungsland erkannt und Regulierungen entwickelt haben, brüstet sich Deutschland noch immer damit, keine Regeln zu haben und alles und jeden aufzunehmen. Es sind ja alles edle Wilde mit ein paar fremdartigen-orientalischen Sitten, welch Bereicherung für unsere Gesellschaft. Keine Regierung ist in der Verniedlichung des Ausländerproblems so weltmeisterlich wie die deutsche.

Als sie dann endlich begriffen hatten, wie sich das Land unter dem Druck der millionenfachen Einwanderung zu verändern begann, verfielen sie von einer Illusion in die nächste. Statt das Problem schlankweg zu leugnen, entschieden sich dafür, es zu verniedlichen. Um von der simplen Wahrheit verschont zu bleiben, dass der Mensch mehr braucht als Arbeit, um sich in seiner Umwelt wohlzufühlen und zu integrieren, gewöhnten sich an, von ausländischen Mitbürgern, von Menschen mit Migrationshintergrund oder Deutschen afrikanischer Abstammung zu sprechen: als ob man die Wurzeln, die einen Menschen mit seinem Herkunftsland verbinden, nach Belieben abschneiden und durch neue ersetzen könnte! Wer an dem multikulturellen Dogma zweifelte, galt als Rassist oder schlimmeres.

Dass sich daran bisher nichts wirklich geändert hat, haben wir zu genüge selbst erfahren. Menschen importiert man eben nicht auf dieselbe unkomplizierte Weise wie Baumwolle. Wer dieses Problem erkannt hat, ist kein Rassist, sondern Realist. Eine Lösung für die bereits vorhandenen Schwierigkeiten kann nur gefunden werden, wenn die Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft bereit sind, sich dem Thema zu stellen und nicht länger auszuweichen oder in Islamkonferenzen mit Extremisten rumzuschwurbeln.

Der Preis für das, was seinerzeit versäumt worden war, ist heute zu bezahlen; und wir können von Glück sagen, wenn er nicht allzu hoch ausfällt. Was in den Moscheen gepredigt, in den Koranschulen gelehrt und an den islamischen Universitäten erforscht wird, weiß allenfalls der Verfassungsschutz; ob es der Innenminister wusste, als er auf den Gedanken kam, zu seinen Islamkonferenzen Leute einzuladen, die im Verdacht stehen, die radikalen Aktivisten der Hamas nicht nur mit Geld und guten Worten, sondern auch mit Taten zu unterstützen, kann man immerhin bezweifeln. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung bis auf weiteres auch hier; ohne Anfangsverdacht kann allerdings kein Staatsanwalt tätig werden. Und dieser Verdacht liegt vor, in überaus konkreten Formen offenbar.

Doch die links-grüne multikulturell getrimmte Elite weigert sich partout, die rosarote Brille abzunehmen und droht mit dieser Vorgehensweise, den Staat mitten in die Katastrophe zu steuern.

Den vollständigen Text des Historikers und Philosophen Konrad Adam, veröffentlicht auf Deutschlandradio Kultur, lesen Sie hier.




Nato-Chef verteidigt Freiheit in Istanbul

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Schlappe für Erdogan und den türkischen Qualitätsjournalismus, die großmäulig einen Akt der offiziellen Selbsterniedrigung des neuen Nato-Generalsekretärs Rasmussen vor dem türkischen Parlament angekündigt hatten. Der Triumph blieb aus. Der Nato-Chef tat auch in Istanbul, was die europäischen Bürger von ihm erwarten dürfen. Er verteidigte die zentralen Werte unseres Verteidigungsbündnisses, Demokratie und Meinungsfreiheit, auch an der zurück gebliebenen Südostflanke der Nato.

WELT-online berichtet:

Die türkischen Medien hatten ihrem Publikum einen Gang nach Canossa des neuen Nato-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen versprochen. Einen Gang nach Istanbul, genauer gesagt, wo er sich für seine angeblichen Vergehen in der Kontroverse um die dänischen Mohammed-Karikaturen entschuldigen werde. Die Entschuldigung blieb aus – statt dessen betonte Rasmussen, genau wie damals im Karikaturenstreit, die Bedeutung der Meinungsfreiheit.

“Er wird sich hinstellen und sich entschuldigen”, hatte das Massenblatt “Hürriyet” im Vorfeld geschrieben, und auch das regierungsnahe, islamisch orientierte Blatt “Yeni Safak” hatte seinen Lesern erzählt: Als Preis für den Verzicht der Türkei, seine Benennung zum Nato-Generalsekretär zu verhindern, werde Rasmussen sich in Istanbul entschuldigen. Das sei der türkischen Seite bei den Verhandlungen um Rasmussens Kandidatur auf dem Nato-Gipfel versprochen worden. Auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sprach von einer Entschuldigung, allerdings nicht ausdrücklich: Allein die Tatsache, das Rasmussen nach Istanbul komme und sich dort erkläre, sei schon eine Art Entschuldigung.

Rasmussen sprach, Türken und Muslime in aller Welt erwarteten mit Spannung seine Worte. Nach den Medienberichten waren die Erwartungen hoch, und auch ein wenig Häme war hier und da zu spüren: Rasmussen war nach seiner Ankunft in Istanbul im Hotel auf der Treppe gestürzt und hatte sich dabei an der Schulter verletzt. Ein symbolhafter Sturz, so dachten viele, und erwarteten nun auch seine verbale Demutsbekundung.

Die blieb aber aus. “Ich glaube an die Meinungsfreiheit”, sagte er, mit einer bewusst starken Wortwahl, die Muslime für Glaubensfragen reservieren. “Und ich respektiere und achte alle Religionen”, fügte er hinzu. Muslime hätten die Worte eher umgekehrt gewählt, eine gewisse Achtung für die Idee der Meinungsfreiheit, aber der feste Glaube an Gott und seinen Propheten.

Zum Karikaturenstreit selbst sagte Rasmussen: “Ich selbst habe niemanden angesprochen oder beleidigt”, und “die Karikaturen sind nicht meine Denkweise”. Er versprech, als Nato-Chef werde er sich für eine Intensivierung des Dialogs mit der muslimischen Welt einsetzen. Und das war’s denn auch schon.

Wer die Leserkommentare bei der WELT zur Kenntnis nimmt, und das sei besonders Politikern empfohlen, kann erkennen, dass man der Politikverdrossenheit der Bürger auch dadurch entgegen wirken kann, dass man, wie Rasmussen heute, einmal Rückgrat zeigt und ein klares Bekenntnis zu unseren Grundwerten ablegt. Europäische Bürger erwarten und honorieren eine solche Haltung.




Putins Folterlager

Im Schatten der internationalen Empörung über Guantanamo fast unbemerkt foltert Russland bis heute Oppositionelle. Erst am Dienstag wurde Lev Ponomarev, Kopf der Moskauer Gruppe “For Human Rights”, brutal zusammengeschlagen. Im Januar wurden Mitarbeiter der Zeitung Novaya Gazeta, Menschenrechtsanwalt Stanislav Markelov und Anastasia Baburova, in Moskau hingerichtet.

Im Russland Medwedews, das in Wirklichkeit immer noch das Russland Putins ist, existieren derzeit wieder etwa 50 Folterlager. Den vollständigen Bericht über die russischen Gräueltaten gegen die Menschenrechte lesen Sie hier.

Video über die russischen Folterlager




Gymnasiast wegen PI zum Direktor einbestellt

Schulleiter Pater Friedrich EmdeDass der „Kampf gegen Rechts“ mitunter manische Züge annimmt, durfte dieser Tage ein Schüler der 9. Klasse des in kirchlicher Trägerschaft befindlichen Bad Wurzacher Gymnasiums Salvatorkolleg am eigenen Leib erfahren. So erlaubte er sich doch die Ungeheuerlichkeit, in seiner Freizeit in der Schulbibliothek im Internet die Seiten von PI aufzurufen. Dazu muss man wissen, dass die Schulordnung des Gymnasiums eine Nutzung der internetfähigen PCs zur allgemeinen Informationsgewinnung zulässt.

Gleichwohl hinderte dies einen übereifrigen Bibliothekar, der dem Schüler über die Schulter geschaut hatte, nicht daran, sich sozusagen zum „BloGwart“ aufzuschwingen und diesen „Vorfall“ der Klassenlehrerin zu melden. Diese nahm sich – sicher sensibilisiert durch allerlei Präventionsschulungen – des sonst guten Schülers dergestalt an, dass sie ihm sogleich einen „gemeinsamen Termin beim Schulleiter“ ankündigte.

Seine Einwände, nichts unrechtmäßiges getan zu haben, halfen nichts. Die Lehrerin erklärte ihm zwischen Tür und Angel, aufgrund dieser Lektüre offenbar „in der Gefahr zu sein emotional nach rechtsextrem abzudriften“, wenn sie auch gleichzeitig einräumen musste, die Seiten von PI noch nicht gesehen zu haben. Darüber hinaus fiel ihr nichts Besseres ein, als dem Kind einer russlanddeutschen Mutter, deren Familie unter den Sowjets viel Schreckliches widerfahren war, noch ergänzend zu erklären, dass ihr „Kommunisten wesentlich lieber“ seien als Rechtsextreme.

Aufgeschreckt durch die Berichterstattung des Jungen suchten daraufhin die Eltern den Dialog mit dem Schulleiter Pater Friedrich Emde (Foto oben). Dieser bestätigte telefonisch, dass die Klassenlehrerin an ihn mit diesem Gesprächswunsch herangetreten sei. Er bestand dabei kategorisch darauf, diesen Termin ohne wenn und aber stattfinden zu lassen. Auch den Einwand, sich doch selbst erst einmal ein Bild von diesen Webseiten zu machen, bevor er dieser Vorladung zustimmt, machte er sich nicht zu eigen: „Wenn mich eine Lehrerin darum bittet, mit einem Schüler zu sprechen, komme ich diesem Wunsch selbstverständlich nach.“ Kein Gedanke daran, ob hier nicht jemand über das Ziel hinaus schießt oder vielleicht besser die Aufgabe eines Gesprächs selbst – und damit ohne die Drohkulisse des Schulleiters – in die Hand nehmen sollte. Ein guter Pädagoge hätte sich z.B. einmal eine halbe Stunde Zeit genommen, mit dem Schüler zusammen ein paar der PI-Artikel gelesen – und anhand dessen, wenn nötig, einen kritischen Dialog geführt.

Um das Inquisitionsszenario noch abzurunden, verweigerte der Schulleiter außerdem den Eltern dem Gespräch von zwei Erwachsenen mit einem 15-Jährigen zumindest beizuwohnen. Und als Gipfel des mangelnden Einfühlungsvermögens wurde der Schüler dann von der Klassenlehrerin letztendlich auch noch in einer Form zum Direktor gerufen, dass es die gesamte Klassenstufe mitbekommen musste. Wenn diese Vorladung – wie vom Schulleiter gegenüber den Eltern behauptet – keinen disziplinierenden Charakter hätte haben sollen, wäre Diskretion hier das Mindeste gewesen.

Der Inhalt dieses ach so unerlässlichen Gesprächs ist dagegen schnell erzählt: Der Rektor fragte im Beisein der Klassenlehrerin, wofür er PI denn lesen würde. Daraufhin erklärte der Oberterzianer, um sich „zu informieren“. Es kam die ungefähre Entgegnung des Direktors, dass er „diese Seite nicht so unbedingt gut fände“. Es fiel der Hinweis, dass man ja doch immer mehr Türken an der Schule haben werde. Nachdem er noch gefragt wurde, was er denn sonst noch lese und er wissenschaftliche Zeitschriften, den Spiegel und die FAZ erwähnte, war das Gespräch weitestgehend beendet. Es fehlte – und das ist entlarvend – selbst die eigentlich obligatorisch zum Schluss zu erwartende Ermahnung, die Seiten von PI künftig an der Schule nicht mehr aufzurufen.

Und was ist das Ergebnis dieser Geschichte? Wenn man „die Toten zählt“, ein pädagogischer Totalschaden: Ein Schüler fühlt sich an seiner Schule in eine Oppositionsrolle befördert, die er gar nicht angestrebt hat – und ist vermutlich der weltanschaulichen Prägung durch seine Lehrer künftig weitestgehend entzogen. Eine ganze Schülerschaft lernt, dass das Grundgesetz, Artikel 5.1, „jeder hat das Recht …sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten“ an ihrer Schule nicht gilt. Nicht zu reden von mehreren Schülern – sicher die Zivilcouragierten von morgen – die sich (Originalzitat) in ihrer Einschätzung bestätigt fühlen, besser „von Politik die Finger weg zu lassen, weil das nur Ärger gibt“… Eine fachlich sonst gute Englischlehrerin, die wesentlich menschlichen und intellektuellen Respekt eingebüßt hat, weil sie arrogant oder ängstlich darauf verzichtet, sich erst einmal ein eigenes Bild von einem Sachverhalt zu machen und selbst zu agieren, bevor sie die Keule „Schulleitungsgespräch“ herausholt. Dazu kommt ein Schuldirektor, der hilflos gegenüber den Eltern „Stärke“ demonstriert – und dabei durch Managementfehler alles noch viel schlimmer gemacht hat…

Und nicht zuletzt bekommt PI ein paar Dutzend neue Leser, weil sich diese Vorkommnisse in der Schule wie ein Lauffeuer verbreitet haben und jeder wissen möchte, was da Schlimmes gelesen wurde – um mitlachen zu können.

Kontakt:

» Schulleitung: p.friedrich.emde@salvatorkolleg.de
» Schulträger: pstollhof@siessener-schulen.de




Aktionsbündnis für unabhängige Presse in Köln

DumontZehn junge Menschen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren haben heute Deutschlands erstes Aktionsbündnis gegen politisierenden Journalismus und Medien-Gesinnungsterror gegründet. Das Aktionsbündnis will mit großangelegten und unkonventionellen Aktionen für mehr Meinungs- und Pressefreiheit streiten und der Bevölkerung aufzeigen, wie stark die deutschen Medien durch linke Ideologien geprägt sind und welche gefährlichen Konsequenzen dies für die deutsche Demokratie haben kann.

Erster Aktionsraum ist (natürlich) die Stadt Köln, deren Bevölkerung sich schon seit Jahren einem immer dreister auftretenden Pressemonopol gegenübersieht, das maßgeblich zur Korruption in der Stadt beiträgt, Gesinnungsterror verbreitet und die Unterdrückung von Andersdenkenden betreibt und in dessen Redaktionen viele Journalisten mit linksextremen Hintergrund tätig sind.

Unter dem Motto „Keine Macht der Pressekrake“ werden die Meinungsfreien in den nächsten Wochen und Monaten massiv an neuralgischen Punkten der Stadt über den Dumont-Verlag mit Flugblättern und Flyern informieren und zu einem Dumont-Boykott für Köln aufrufen. Bereits über 50.000 Flugblätter sind gedruckt und werden u.a. an folgenden Stellen verteilt:

– Universität zu Köln
– Fachhochschule Köln
– Hauptbahnhof Köln
– Kölner Dom
– Ehrenfeld, an der DITIB-Moschee

Wer mitmachen will wendet sich einfach an die Emailadresse meinungsfreie@yahoo.de

(Bild oben: Dem Kölner DuMont-Verlag gehören neben dem Kölner Stadtanzeiger, dem Express und der Kölnischen Rundschau auch die Frankfurter Rundschau, die Hamburger Morgenpost, die Mitteldeutsche Zeitung, die Berliner Zeitung und verschiedene anderen Tageszeitungen)




Medien-Echo auf „Deutschen Fitna“

Hat Pro Köln doch recht?Der Pro Köln-Film zum Anti-Islamisierungskongreß am 9. Mai – von türkischen Zeitungen vorab „Deutscher Fitna“ genannt – ist bei den deutschen Medien wie zu Erwarten auf negatives Feedback gestoßen.

Aber auch hier gibt es Abstufungen. Während Süddeutsche und Rheinische Post noch „relativ“ wertungsfrei berichten, beweist RTL-Reporterin Wiebke Schröder in ihrem Beitrag (hier ab Min 22), dass sie die Rosa Luxemburg-Sentenz „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ noch nicht ganz kapiert hat.

» redaktion@rtl-west.de




Die Band von nebenan

Straßenmusik in DeutschlandFoto: Straßenmusik in Deutschland
Der wunderschöne preisgekrönte israelische Film „Die Band von nebenan“ über den Besuch eines arabischen Orchesters in Israel wird wohl noch für lange Zeit nur ein schöner Traum bleiben. Die Realität sieht anders aus: Ein palästinensisches Jugendorchester wird aufgelöst, weil es vor Überlebenden des Holocaust in Israel aufgetreten ist.

PR-inside berichtet:

Nach einem Konzert für Holocaust-Überlebende in Israel haben die palästinensischen Behörden ein Jugendorchester im Flüchtlingslager Dschenin aufgelöst. Der Holocaust sei «ein politisches Thema», erklärte ein Vertreter des Lagers am Sonntag zur Begründung. Die 13 Musiker seien von der Dirigentin ohne ihr Wissen in einen politischen Streit hineingezogen worden. Das Orchester «Saiten der Freiheit» war am Mittwoch in der israelischen Stadt Holon aufgetreten. Die Jugendlichen im Alter zwischen elf und 18 Jahren hätten dort nicht spielen dürfen, und die Dirigentin Wafa Junis dürfe Dschenin nicht mehr betreten, sagte Behördensprecher Adnan Hindi. «Der Holocaust ist passiert, aber wir erleben selbst ein ähnliches Massaker durch die Juden», sagte Hindi. «Wir haben unser Land verloren, wir mussten fliehen, und wir haben in den vergangenen 50 Jahren in Flüchtlingslagern gelebt.» Diese Leid müsse anerkannt werden. Nach Behördenangaben wussten die Eltern der jungen Musiker nicht, dass ihre Kinder vor Holocaust-Überlebenden auftreten würden. Auch den Jugendlichen war nicht bewusst, dass sie für Opfer des Nationalsozialismus spielten. Umgekehrt wussten die meisten Zuhörer in Holon nicht, dass das Orchester aus dem Westjordanland kam. Dirigentin Junis erklärte, sie habe mit ihren Schützlingen lediglich Musik machen wollen. «Wir haben nichts Falsches getan.

Die Band von nebenan – im Spielfilm:

Den ganzen Film können sie hier als DVD bestellen.

(Spürnase: Walter M.)




PI-Soli verhindert Minarett

minarettGlaubt man den Stuttgarter Nachrichten – und wer wollte dieser Qualitätszeitung  nicht glauben? – dann hat das Engagement vieler PI-Leser entscheidend dazu beigetragen, dass der staatlich-türkische Moscheeverein DITIB bei einem Bauvorhaben in Oberstenfeld (PI berichtete) zumindest auf das über 17 Meter hohe Minarett verzichten wird.

Qualitätsjournalistin Iris Voltmann findet es „kurios:  Hier (bei PI Red.) veröffentlichen nicht nur die betroffenen Bürger ihre Meinung, sondern Leute aus ganz Deutschland.“ Sollte es tatsächlich in Deutschland eine Reporterin geben, die nicht in der Einheitsgewerkschaft organisiert ist? Sonst müsste sie doch das Zauberwort kennen. Man nennt es Solidarität, liebe Genossin, und Ihr habt´s angeblich erfunden.

Die Stuttgarter Nachrichten berichten:

Auf der Internetadresse blue-wonder.org haben offenbar vor allem die Gegner des geplanten Moscheeneubaus in Oberstenfeld ein Forum gefunden. Das Kuriose: Hier veröffentlichen nicht nur die betroffenen Bürger ihre Meinung, sondern Leute aus ganz Deutschland. Als Adressatin für ihren Protest haben sie sich unter anderem Inge Zimmermann, die Fraktionssprecherin der Freien Wähler, herausgesucht. Neben der E-Mail-Adresse des Oberstenfelder Bürgermeisters Reinhard Rosner, ist ihr Kontakt dort veröffentlicht.

Mit einer angeblichen Bitte um viele Zuschriften, die vor allem eines zum Ausdruck bringen sollen: Protest gegen die Pläne der Islamischen Gemeinde. Wie und warum ihre Daten auf diese Seite gekommen sind, weiß Zimmermann nicht. Ihr Ärger darüber ist der Gemeinderätin jedoch deutlich anzumerken. „In meinem Postfach habe ich heute wieder 48 E-Mails vorgefunden“, sagt sie. Der Inhalt sei größtenteils brutal und weit unter der Gürtellinie. Nachdenklich stimmt Inge Zimmermann auch, dass die Sprecher der übrigen Fraktionen auf der Seite nicht aufgeführt sind. „So ganz erklären kann ich mir das aber nicht.“

Auf der Website wird aber auch die CDU in Oberstenfeld zitiert: „Die Fraktion hat sich bereits gegen die Ausmaße der Großmoschee ausgesprochen“, ist dort zu lesen. Das sei nicht grundsätzlich falsch, sagt Wolfgang Streufert der Sprecher. „Wir sind dafür, dass die Leute einen angemessen großen Gebetsraum haben in dem alle Gemeindemitglieder ausreichend Platz finden.“ Er sei aber entschieden dagegen, dass sich die Moschee zu einem religiösen Zentrum mit einem Einzugsbereich von Flein bis Pleidelsheim entwickle. „Das wollen wir auf keinen Fall.“

Die Diskussionen und die Wut über die Pläne der Islamischen Gemeinde machen Mustafa Kodal sehr zur schaffen. Der Vorsitzende der gläubigen Muslime in Oberstenfeld und der näheren Umgebung ist über die heftigen Reaktionen sehr erschrocken. „Mich hat das wirklich überrascht“, sagt er. Seit den 80er Jahren haben die Muslime in Oberstenfeld eine Moschee. „In dieser Zeit gab es nie Probleme“, resümiert Kodal.

Nachdem die Wellen in den vergangenen Wochen immer höher geschlagen sind, haben sich der Vorstand und einige Mitglieder am Samstag in aller Ruhe zusammengesetzt. „Wir mussten etwas tun.“ Die Situation sei untragbar geworden, erzählt Kodal. „Wir waren rund 20 Leute am Tisch.“ An diesem Abend sei dann gemeinsam mit dem Schwäbisch Haller Architekten Wolfgang Kuhn besprochen worden, dass die Gemeinde auf das Minarett verzichten wird (wir berichteten). „Leicht ist mir persönlich dieser Schritt nicht gefallen“, sagt Kodal. Denn für ihn gehört das turmartige Bauwerk zu einer Moschee. Doch der Friede mit den Bürgern der Gemeinde Oberstenfeld ist ihm noch wichtiger. Das Bottwartal sei die Heimat vieler Muslime. „Und wir wollen hier in Frieden bleiben.“

Der sensiblen Gemeinderätin Zimmermann von der freien Wählern kann man in diesem Zusammenhang nur empfehlen, einmal zu überlegen, ob sie tatsächlich geeignet ist, ein politisches Amt in einem demokratischen Rechtsstaat auszuüben. Wer sich belästigt fühlt, zu einer Zukunftsfrage dieser Tragweite gerade einmal 48 E-Mails mit kritischen Bürgermeinungen zur Kenntnis nehmen zu müssen, scheint mit seinem Politikverständnis noch tief im vordemokratischen Denken zu stecken. Bürgermeister Reinhard Rosner (CDU), dessen E-Mail Adresse ebenfalls in unserem Beitrag veröffentlicht wurde, scheint sich jedenfalls durch die kritischen Zuschriften nicht beleidigt zu fühlen.

Leider kann man aber, auch angesichts einiger Kommentare, die auf  dieser Seite immer mal wieder abgegeben werden, nicht ganz ausschließen, dass tatsächlich in Einzelfällen Äußerungen gemacht wurden, die dem Niveau unserer Diskussion nicht angemessen sind. Sollte das der Fall sein, entschuldigen wir uns bei den Betroffenen auch im Namen der überwältigenden Mehrheit unserer Leserschaft.

Wir haben die Wahrheit und die besseren Argumente auf unserer Seite. Beschimpfungen und Angriffe unter der Gürtellinie haben Islamkritiker nicht nötig. Angriffe auf den politischen Gegner mit Pflastersteinen und Fäkalsprache überlassen wir im Dienste unseres Anliegens lieber denen, denen dieses Niveau besser zu Gesicht steht: Der Antifa und Politikern wie Fritz Schramma und seinen Spießgesellen aus dem schwerstkriminellen Milieu.




Exklusiv auf PI: Trailer zum „Deutschen Fitna“

pro-fitna

Nach rund zweimonatigen Dreharbeiten feiert der islamkritische Film der Pro-Bewegung, der von türkischen Medien schon als „Deutscher Fitna“ bezeichnet wird, im Rahmen einer Pressekonferenz in Köln am 31. März seine Premiere. Der 13-minütige Film, der als Bewerbungsfilm für den diesjährigen Anti-Islamisierungskongress am 9. Mai produziert wurde, soll nach dem Vorbild des niederländischen Islamkritikers Geert Wilders Tabu-Themen wie die Unvereinbarkeit der islamischen Ideologie mit unserem Grundgesetz verdeutlichen. Aber auch die skandalösen Vorkommnisse am 20. September in Köln werden in dem Film noch einmal Revue passiert.

Türkische Medien wie die auflagenstarke AKP-nahe Tageszeitung „ZAMAN“ (die auch in Deutschland kostenlos verteilt wird) oder haber7.com haben bereits vor der Veröffentlichung des islamkritischen deutschen Fitna-Films gewarnt. Dazu der Pro Köln-Vorsitzende Markus Beisicht:

„Für uns, als überzeugte Demokraten, sind wesentliche Teile der islamistischen Ideologie mit unserem Grundgesetz unvereinbar. Der radikale Einwanderungs-Islam steht unserem Menschenbild und unserer Demokratie diametral entgegen. Ein Beispiel ist die Ungleichbehandlung von Mann und Frau. Und bei aller Höflichkeit gegenüber den Menschen aus anderen Kulturen muss doch deutlich gesagt werden: Der Islam darf weder in Deutschland noch in Europa zur neuen Leitkultur werden.

Die Gefahr der Islamisierung ist kein ausschließlich deutsches, französisches oder flämisches Problem, es ist vielmehr ein gesamteuropäisches Problem. Überall in Europa fordern integrationsunwillige Einwanderer mehr und mehr Zugeständnisse an ihre Religion. Was sie fordern, ist Toleranz, was sie wollen, sind islamistische Parallelgesellschaften mitten in unseren Städten. Parallelgesellschaften, in denen geltendes Recht ignoriert und unsere Kultur mit Füßen getreten wird.

Anstatt die gemeinsamen europäischen Grundwerte gegen diese Auswüchse zu schützen, gibt die politische Klasse in der Bundesrepublik den Forderungen der Islamisten unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und im verblendeten Multi-Kulti-Wahn nach. Von der eigenen Bevölkerung verlangt man hingegen, dass sie freiwillig und unter Preisgabe ihrer Identität zur Minderheit im eigenen Land wird.

Hiergegen machen wir auch mit diesem Filmprojekt mobil. Geert Wilders hat es uns im Übrigen eindrucksvoll vorgemacht, wie man mit einem islamkritischen Film bei den Bürgern punkten kann.“

Hier – exklusiv auf PI – ein erster Trailer zum Film:

Den kompletten Film gibt es am kommenden Dienstag ebenfalls auf PI zu sehen.




Ein assyrischer Christ spricht über den Islam

Simon (Foto – aus Sicherheitsgründen ein altes) ist 1979 aus der südosttürkischen Region Tur Abdin in die Schweiz geflohen, weil er als aramäisch sprechender, assyrischer Christ von den Muslimen verfolgt wurde. Heute setzt sich Simon von der Schweiz aus für die Christen in seiner Heimat ein, was auch in der Ferne mit vielen Gefahren verbunden ist. Im Interview auf Jesus.ch erklärt er, wie „friedlich“ der Islam gegenüber Christen wirklich ist. Daraus im Folgenden ein paar Auszüge.

Simon berichtet:

Die islamische Herrschaft behandelte uns wie Untermenschen, massakrierte und bedrohte uns – nur weil wir Christen waren. Schutzgelderpressung, Zwang zum Konvertieren, Überfälle, Verschleppungen, das alles war an der Tagesordnung. Der Imam aus meiner Gegend sagte sogar: Wer die Christen nicht tötet, ist kein Muslim. So lebten wir, bis wir es nicht mehr aushielten – nicht mehr konnten.

Ich habe erlebt, dass Christen mit Islamgläubigen nicht zusammenleben können. Der Islam ist eine Gefahr, wenn er die Oberhand hat, also die Mehrheit der Bevölkerung stellt. Im Islam ist eine Koexistenz mit anderen Religionen nicht vorgesehen.

Es wird behauptet, dass der islamische Glaube tolerant sei. Das stimmt nicht! Ich habe nie Toleranz im Islam erlebt.

Ich habe Angst, dass in Europa bald dasselbe passiert wie damals in meiner Heimat.

In meinem türkischen Pass steht, dass ich Christ bin. Das allein könnte Grund genug sein, in der Türkei oder einem anderen islamischen Land gefangen genommen und misshandelt zu werden. Der Vater meiner Frau wurde umgebracht, weil er Christ war. Mein Bruder auch. Als er einmal zum Arzt musste, wurde er von diesem mit einer Giftspritze umgebracht, weil er herausgefunden hat, dass mein Bruder Christ war.

Wenn die Christen nicht aufwachen, drohen uns bald große Probleme.

Trotz all dieses Grauens glauben gewisse Leute, die alle Konflikte in der Türkei so sehr lieben, immer noch an „Sonne, Mond und Sterne“ und an die friedliche Integration der Türkei in die EU.




Antifa-Dresscode für Polizei

schutzmann_200Da staunt sogar der STERN:  Der Berliner Polizeipräsident Dieter Glietsch setzt sich an die Spitze einer gesetzwidrigen Antifakampagne und verbietet seinen Beamten das Tragen bestimmter Kleidermarken. Der Skandal ist der bisherige Höhepunkt des Versagens der deutschen Polizei, Recht und Gesetz für alle Bürger ungeachtet politischer Sympathie Geltung zu verschaffen.

Nachdem es kriminellen Linksextremisten im September in Köln mit staatlicher Billigung erlaubt wurde, zu bestimmen, welchen Bürgern das grundgesetzlich garantierte Recht auf Versammlungsfreiheit gewährt wird und welchen nicht, fühlte man sich ermutigt, den Terror auszuweiten. Die Antifa beschloss, künftig auch nach dem Vorbild somalischer Warlords zu entscheiden, wer mit welchen Waren Handel treiben darf.

Erstes Ziel sind Kleiderfirmen, deren Produkte nach Antifa-Definition gerne von Personen getragen werden, die politisch rechts von den Linksextremisten stehen. Mit gewalttätigem Terror erpresste man Vermieter nach SA-Manier, Geschäften zu kündigen, die von der Antifa als „rechts“ bezeichnet wurden. Die Polizei, gesetzlich verpflichtet, den freien Handel mit Waren, die nicht staatlich verboten sind, zu schützen, sah dem Treiben tatenlos zu und verweigerte den Unternehmern und ihren Kunden den Schutz von Eigentum und Leben. Jetzt geht der Berliner Polizeipräsident einen Schritt weiter. Der von der Antifa befohlene Dresscode wird verbindliche Dienstvorschrift für Berliner Polizeibeamte. Kraft seines Amtes verfügt der oberste Dienstherr den dienstlichen Boykott von zehn Bekleidungsmarken – erstmals wieder seit 1933.

Der STERN berichtet:

Tim Mälzer trägt sie, auch Fettes Brot und Silbermond: Kleidung von Ben Sherman. Zivilbeamten der Berliner Polizei ist dies ab sofort untersagt. Der Polizeipräsident hat zehn Marken auf einen Index gesetzt, weil diese häufig von Rechtsradikalen getragen würden. Einige Hersteller reagierten mit Entsetzen.

Wenn im April der neue Flagshipstore der britischen Designer-Marke Ben Sherman in Berlin-Mitte eröffnet, sollten Zivilfahnder der Berliner Polizei sich beim Einkaufsbummel zurückhalten. Ihr Dienstherr, Polizeipräsident Dieter Glietsch, hat das Tragen dieser Marke im Dienst untersagt. In einer internen Dienstanweisung benennt er zehn Labels, die für Zivilbeamte ab sofort tabu sind. Die Begründung für die ungewöhnliche Maßnahme ist, dass diese Marken besonders häufig von Rechtsextremen getragen würden. Ein Hersteller hat bereits rechtliche Schritte angekündigt.

Es sei untersagt, die Kleidung der Marken ACAB, Alpha Industries, Consdaple, Ben Sherman, Lonsdale, Pit Bull, Outlaw, Troublemaker, Fred Perry und Thor Steinar im Dienst zu tragen, heißt es in der Kleiderordnung. Den Polizeibeamten werden bei Zuwiderhandlung sogar arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht. „Bei einem Verstoß gegen diese Anweisung ist grundsätzlich die Einleitung eines arbeitsrechtlichen Abmahn- beziehungsweise Disziplinarverfahrens geboten“, heißt es in der Anweisung wörtlich. (…)

Tim Mälzer, Fernsehkoch und Werbeträger von Ben Sherman, kann diese Begründung nicht nachvollziehen: „Nur weil irgendwelche Dumpfbacken irgendwann mal Milch getrunken haben, streiche ich sie nicht von meinem Speiseplan“, wird er auf der Homepage von Bern Sherman zitiert. Auch innerhalb der Polizei hagelt es Kritik: „Bald bin ich auch ein Rechtsradikaler, wenn ich im Juni in Berlin zum Morrissey-Konzert gehe, nur weil der Fred-Perry-Hemden trägt“, sagte ein Polizist, der nicht namentlich genannt werden möchte, zu stern.de. In ähnlicher Weise äußerte sich Peter Trapp, Vorsitzender des Polizeiarbeitskreises der CDU: „Ich frage mich, wie diese Anweisung erweitert werden soll, wenn Rechtsextremisten in einem Jahr beispielsweise Adidas, Puma oder Nike tragen?“, sagte er der Zeitung „Berliner Morgenpost“. (…)

Wann werden in Deutschland wieder Polizisten in Uniform die Bürger am Betreten von Läden hindern, die von den Extremisten boykottierte Waren führen? In Duisburg macht sich ein Politiker der Linkspartei bereits Gedanken, welche Waren als nächstes, nach den rechten Strickwaren, zu boykottieren sind: Erzeugnisse aus Israel. Dann heißt es für deutsche Polizisten bald wieder:

Kauft nicht bei Juden!

(Spürnase: Cee Too)




TV-Tipp: Die Last der türkischen Vergangenheit

Heute 23 Uhr – zu „bester“ Sendezeit – wird auf ARTE ein zweistündiger Themenabend über den türkischen Völkermord an den Armeniern „Türkei und Armenien – Die Last der Vergangenheit“ ausgestrahlt. Gezeigt werden zwei Dokumentationen: Die erste befasst sich mit der Ermordung von Hrant Dink, die zweite „Das Lied der Nahide“ mit der „Schande“, die es in der Türkei bedeutet, armenische Vorfahren zu haben.

Update: Jetzt mit Videos.

Einführungsvideo ins Thema:

Dokumentation zur Ermordung von Hrant Dink: