Grundsatz-Anfrage an die Alternative für Deutschland (Teil 1)

Bellt die AfD am falschen Baum?

Von HANS-PETER RADDATZ | Wer demokratische Spielregeln reaktivieren will, die die Fraktionen der Einheitspartei in Schwarz-Rot-Gelb-Grün (CDU-SPD-FDP-Grüne-Linke) verdrängt haben, hegte Hoffnungen, als sich Frontleute der AfD wie Beatrix von Storch und Gottfried Curio an das „Parlament“ wandten und den Einheits-Kommissaren, die sich „Abgeordnete“ nennen, ihren über Jahre aufgestauten Sündenkatalog ins Stammbuch schrieben.

Wenn sich daraus eine „Alternative für Deutschland“ ableiten soll, bedarf es indes der alternativen Kräfte des gesamten Landes, weil die Einheitspartei das „Parlament“ und wesentliche Institutionen – Medien, Bildung, Justiz, Kirchen – beherrscht. Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland kündigte zwar an, die politische Klasse „vor sich hertreiben“ zu wollen, ließ dabei allerdings außer Acht, dass man dafür (noch) kein Forum hat.

Denn so plausibel die Argumente sein mögen, die im Bundestag und auch in einigen Landtagen vorgetragen werden, sie verpuffen im Tages-Getöse, weil das „Parlament“ zum Zentralkomitee und die Institutionen zu Pöbelkadern verkommen, die unter den welkenden Feigenblättern der „Demokratie“ und „Liberalität“ längst eine Diktatur der Zwangstoleranz aufgerichtet haben. Wer ihr nicht folgt, wer z.B. die Gewaltorgien der Islaminvasion ablehnt, ist „Volksverhetzer“, „Rassist“ und Schlimmeres, weist also üble Eigenschaften auf, die das Volk dazu „verhetzen“, AfD zu wählen.

Dies befeuert die Propaganda, die die AfD-Vertreter mit hysterischen Diffamierungen überzieht und ein bewährtes Muster fortsetzt, das mit dem Täuschungsbegriff des „Kulturdialogs“ die Enteignung der „hier länger Lebenden“ und den herrschaftsseitig erwünschten Staatsruin vorantreibt. Dass solches erklärte Strategie der politischen Klasse seit den 1970er Jahren ist, lässt sich in der kritischen Literatur (von Arnim, Raddatz, Bat Ye’or etc.) über die Gründe der aktuellen Radikalisierung nachlesen.

Nun wurde bekanntlich von der Kanzler-Kanzel stereotyp gepredigt, dass es dazu „keine Alternative“ gibt, was der Alternative für Deutschland zu denken geben sollte, weil es zum radikalisierten „Parlament“ der Neo-Diktatur (noch) keine Alternative gibt. Dessen staatsfeindliche Strategie steht dem Gemeinwohl-Konzept der AfD entgegen und ist eher geeignet, den Spieß umzudrehen und die AfD „vor sich her zu treiben“. Es unterliegt also verfassungsrechtlichem Zweifel, ob diese Konstellation der AfD ein kompatibles, geschweige denn kompetentes Debattenforum verfügbar machen kann, zumal der Paragraph, der die Volksverhetzung regelt, zu denen gehört, die in den letzten drei Jahrzehnten – natürlich an der Öffentlichkeit vorbei – ähnlich oft geändert wurde wie die flexiblen Kriterien der Arbeitslosenstatistik.

Gründe für die Zweifel füllen ganze Bücher, nicht nur die der genannten Autoren, sondern beschäftigen auch Staatsrechtler wie K.A. Schachtschneider und Josef Isensee, denen der tiefgreifende Verfall der Rechtspflege und politischen Hygiene keineswegs entgangen ist. Jüngstes Praxisbeispiel war der AfD-Antrag, Aussagen des „deutschen Journalisten“ Deniz Yücel zu missbilligen, der u.a. 2011 mit einem markigen Spruch aufgefallen war: „Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite“ (s.u.).

Die cholerische Reaktion des „Parlaments“ bot eine Auswahl aus dem Diffamierungs-Potential, das die neo-diktatorischen Pöbelkader reflexartig absondern, wenn es gegen ihre Einheitslinie geht. Insofern war Alice Weidels Kommentar, Yücel sei „weder Journalist noch Deutscher“, zwar alles andere als „Unsinn“ (Michael Stifter), aber missverständlich verkürzt. Es fehlt der wichtige Zusatz, dass Yücel nur nominell Journalist und Deutscher ist, weil er – wie zahllose andere Trittbrettfahrer – dem staatsfeindlichen System mit „Hintergrund“-Qualitäten sowie Deutschenhass nützlich sein kann und daher Pass-Deutscher und Formal-Journalist ist.

Dies bildet längst ein institutionelles Muster, indem Politik, Stiftung, Universität, Recht, Kirche etc. die „Hintergrund“-Aktivisten ohne Facheignung in immer höhere Funktionen hieven und damit dem scheinbar pluralistischen Ideal sozialistischer Gleichschaltung näher zu kommen glauben. Solches lässt sich an jedem Genossen der Einheitspartei studieren, vorliegend an AfD-Kritikern wie dem Liberalen Wolfgang Kubicki und dem Grünen Cem Özdemir. Obwohl als Anwalt bzw. Kindergärtner sehr unterschiedlich qualifiziert, sind beide auf die volksfeindliche Stupid-Linie festgelegt, die sie sie dazu zwingt, der „rechtspopulistischen“ AfD Intellektualität abzusprechen (Kubicki) bzw. die Gleichschaltung überhaupt abzustreiten (Özdemir).

Also kann sich die Skepsis verstärken, die eine nächste, vom Verfasser dieses Beitrags angesagte Phase auf dem Weg in einen weiteren Totalitarismus erwarten lässt. Sie besteht in der Ausrufung des Ausnahmezustands, den die politsoziale Klasse kontrolliert, weil sie Widerstände gegen die Bürgerenteignung durch Mega-Immigration (demnächst Familien-Nachzug) selbst provoziert und – mit dem „Blick nach rechts“ – bestimmt, wann die Zeit für die Aktivierung der Notstandsgesetze gekommen ist und die offizielle Diktatur völlig „demokratisch“ in Kraft treten soll.

In der langfristigen Staatsauflösung, die sich gegen Kritik seit Jahren erfolgreich mit der Valiumpille der „Verschwörungstheorie“ schützt, ist es üblich, Versuchsballons auf das Volk loszulassen, um die geistige Aufmerksamkeit und physische bzw. finanzielle Belastbarkeit zu testen. Nach dem noch laufenden Monstertest der Mega-Immigration erschien das Stichwort „Ausnahmezustand“ scheinbar unauffällig in einem Beitrag des geeigneten, weil mediokren Propaganda-Mediums Zeit Online (22.02.18). Dort wird scheinheilig ausgeführt, dass der „Rechtsstaat“ gegenwärtig ausfasert und die Behörden aufgrund schierer Überlastung ihre Aufgaben der inneren und äußeren Sicherheit nicht erfüllen können – freilich ohne zu erwähnen, wer die „Führer“ des aus dem Ruder laufenden Staates eigentlich sind.

Zeit-Online hatte zuvor ihre Eignung als Radikal-Foren u.a. für die deutsch-kurdische Journalistin Mely Kiyak unter Beweis gestellt, die bevorzugt von Gesinnungsorganen gebucht wird und als weibliche Yücel-Version gelten kann. Sie bezeichnete den nach einer Tumor-Operation sprechbehinderten Thilo Sarrazin, der als Kritiker islamischer Intelligenz bekannt wurde, als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ und arbeitete sich an den Clausnitzer AfD-Protesten (Februar 2016) gegen die dortige Massenankunft von „Flüchtlingen“ ab, Dabei bewies sie eine angemessen radikale Systemsicht, zu der die große Mehrheit des „Kulturdialogs“ eher zustimmend schwieg. Sie besagt, dass wenn die Bürger, die kein Recht auf Protest haben sollen, dieses beanspruchen, als „enthemmter und entfesselter Mob“ gelten müssen, gegen den das Geschütz der Notstandsgesetze aufzufahren ist. Es versteht sich, dass mit derlei rassistischen Wahrnehmungen nur Menschen „mit Hintergrund“, nicht aber einheimische „Menschenkarikaturen“ davonkommen, die auch Yücels Vision vom Völkersterben umso „berechtigter“ erscheinen lassen.

Dass solche Zustände insgesamt regierungsseitig gefördert werden und die AfD natürlich mit „Volksverhetzung“ und Rassismus“ verantwortlich sein soll, bedarf keiner gesonderten Erwähnung, so dass auch ein „Gefühl“ des Alexander Dobrindt (CSU) fast selbstverständlich erscheint. Ihm zufolge werden „wir Gründe in den nächsten Wochen und Monaten erleben, die eine Rechtfertigung der Beobachtung von Personen aus der AfD möglich machen …“. In Bayern stehen im Herbst für die CSU Schicksalswahlen an, die der designierte Ministerpräsident Söder mit einem „der Islam gehört zu Bayern“ belastet und die Angst vor weiterer Stärkung der AfD so beflügelt, dass man sich zu robusteren Mitteln der Willkür veranlasst „fühlen“ könnte.

Hinzu kommt die Angst der Herrschenden vor dem Verlust der amtlich verbrieften Selbstversorgung und Korruption, die sie bzw. das willige Verfassungsgericht zu der „Alternative“ zwingen kann, nach NPD-Muster die AfD kraft Stopps der staatlichen Parteienfinanzierung auszutrocknen oder aber ihr Wohlverhalten so zu „kultivieren“, dass sie sich den Regeln anpasst und Juniorpartner der Einheitspartei wird. All das ist keine Spekulation, sondern gängige Einheitspraxis, die bisher jede demokratisch bzw. volksfreundlich auftretende Konkurrenz zur Strecke gebracht hat (von Arnim).

» Morgen Teil 2


PI-NEWS-Autor Dr. Hans-Peter Raddatz (* 18. August 1941 in Koblenz) gilt neben Prof. Tilman Nagel als einer der profiliertesten Orientalisten in Deutschland. Der Volkswirtschafter, Berater und Publizist ist durch seine islamkritischen Schriften über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens“ (2002) und „Allah und die Juden – Die islamische Renaissance des Antisemitismus“ (2007).




Akif Pirincci über Mely Kiyaks Hass-Traktat

pirincci_kiyakAlso ihr kennt doch die Mely Kiyak. Klar kennt ihr die. Das ist die erst 1998 deutsch gewordene Kurdin, die Thilo Sarrazin, dessen rechte Gesichtshälfte infolge der Operation eines Tumors teilweise gelähmt ist, in der BERLINER ZEITUNG eine „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ genannt hat. Was haben wir damals gelacht über diese ulkige Formulierung. Da Mely im Gegensatz zu Sarrazin ein richtiger Mensch ist und solche Witze über Deutsche bei unserer lügnerischen Abschaumpresse unglaublich gut ankommen, darf sie zur Belohnung seitdem in regelmäßigen Abständen für DIE ZEIT eine Kolumne schreiben.

Das Blöde ist nur, daß Mely keine Kolumnen schreiben kann. Ihre Traktätchen lesen sich eher wie aufs Papier gekotzter Haß einer vernagelten Linksfaschistin aus einer übriggebliebenen Politsekte aus den 70ern, verfaßt offenkundig in den Zyklen offener Psychose. Auffallend ist dabei stets der schier infernalische Haß auf Deutschland und auf Deutsche, auf jene Ethnie also, die ihr die Gnade erwies, in der Zivilisation leben zu dürfen und sich mit ihrem doofem Geschwätz eine Mittelschichtexistenz zu sichern. Parallel dazu betreibt sie die Glorifizierung von allem, was fremd ist, bis an die Grenze der unfreiwilligen Satire. Zum Beispiel befand sie die von tausendfachen Moslems versuchte Gruppenvergewaltigung von deutschen Frauen in der Silvesternacht zu Köln eher als ein Problem deutscher Männer. Bisweilen geht diese Marienanbetung der migrantischen Variante soweit, daß eine Realität herbeihalluziniert wird, die an die von den Teletubbies erinnert.

(Fortsetzung bei der-kleine-akif.de)




Mely Kiyak fordert „Notstandsgesetze“

kiyakmMely Kiyak (Foto), von Deutschlands freier Gesellschaft partizipierende Tochter kurdischer Einwanderer, wäre eigentlich keine Erwähnung wert. Sie hat Deutschland bisher nichts zurückgegeben als ihren Hass und ihre Menschenverachtung. Erstmals gravierend auffällig wurde sie, als sie 2012 Thilo Sarrazin, dessen rechte Gesichtshälfte infolge eines Tumors teilweise gelähmt ist, als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnete. In der ZEIT durfte sie jetzt in einem zweiseitigen Artikel über Clausnitz, Pegida und AfD ihr deutschenfeindliches Gift verspritzen, in dem sie unter anderem das Abhören der Telefone von PEGIDA-Demonstranten ins Spiel bringt.

Mely Kiyak steht exemplarisch für die Überheblichkeit und Dreistigkeit, mit der die Mehrzahl der Türken in Deutschland mit diesem Land und den Deutschen umgehen. Geradeso, als schulde hier irgendjemand diesen Türken etwas. Sie wirft mit Tatsachenverdrehungen und Forderungen nur so um sich. In ihrer Vorstellungswelt hat sie die Deutschen schon lange ausgetauscht und nennt die Invasoren „die Bürger von morgen“, bei denen sich Regierungssprecher Steffen Seibert auf „Arabisch, Kurdisch oder in irgendeiner anderen Sprache der Flüchtlinge“ für Clausnitz entschuldigen solle.

Das aber reicht ihr nicht, sie will offenbar auch die Rote SA marschieren lassen:

Wieso geht keiner raus und klingelt bei Heinz Buschkowsky, und fragt, was er angesichts der brennenden Heime empfindet? Wieso klingelt keiner bei Marcus Pretzell, dem NRW-Chef der AfD, der die Idee der Schüsse auf Flüchtlinge an Grenzen erfunden hat? Warum fragt niemand, was er fühlt angesichts von Würgegriffen an minderjährigen Kriegskindern? Das wären Reaktionen, die man gern erführe.

Rund 30% der Deutschen sind ihr aber ein besonderer Dorn im Auge:

Nun, da wir gesehen haben, wie bewaffnete Sicherheitskräfte auf unbewaffnete Zivilisten stoßen, haben wir einen kleinen Vorgeschmack auf das, womit 29 Prozent der deutschen Bevölkerung einverstanden wären. Nämlich eine härtere Gangart gegenüber den Ärmsten der Armen einzulegen. Diejenigen, die sich uns anvertrauen in der Stunde ihrer größten Not, sollen auf bewaffnetes und robust auftretendes Personal treffen. Und dann kommt eben so etwas dabei heraus wie in Clausnitz: ängstliche, weinende Menschen, denen man ohne jede Not Schaden zufügte – und das in einer Demokratie in Friedenszeiten!

Die Demokratie ist der Knackpunkt – noch haben wir eine – nur Kiyak kann schlecht damit leben, dass es in einer solchen eben auch Menschen gibt, die nicht ihre staats- und gesellschaftsschädlichen Ansichten teilen. Aber sie geht noch viel weiter, denn gegen alle, die nicht ihr linkes Weltbild teilen fordert sie das Ende der Friedenzeiten, nämlich „Notstandsgesetze“.

Man kann gegen Rechte, die seit Jahren Terror ausüben, nicht labern, schreiben und argumentieren, man muss Politik und Gesellschaft gestalten! Wenn es sein muss, mit Notstandsgesetzen gegenüber einem enthemmten und entfesselten Mob. Man muss Kundgebungen vor Asyleinrichtungen und Asylbewerbern verbieten. Telefone von Pegida-Demonstranten und anderen rechtsradikalen Vereinigungen müssen abgehört werden. Vor jede Asylunterkunft gehören Polizisten, die zum Schutz der Flüchtlinge potenzielle Straftäter abschrecken.

Aber auch für die illegal in unser Land eingedrungen Gesetzesbrecher sollte es eigene Gesetze geben:

Wir brauchen sofort Gesetze, die es jedem Flüchtling in Deutschland ermöglichen, sich frei zu bewegen. Sie sollen mit einem Kontingent an Fahrkarten, Taxigutscheinen, SIM-Karten und Internetguthaben ausgestattet werden. Sie sollen nicht das Gefühl haben, dass sie gefangen sind, und sie sollen nicht das Gefühl bekommen, dass man sie unbestraft jagen kann.

An der Gewalt und Respektlosigkeit der Invasoren gegenüber Bürgern und Polizei sind im Übrigen auch die Deutschen schuld. Es gibt nämlich sehr zum Ärger von Kiyak auch für alle Nichtlinken noch ein kleines Stück Meinungsfreiheit. Könnten alle Moslems wählen, sähe die Welt aber wohl schon viel mehr so aus, wie Kiyak sich das erträumt:

Wie sollen die Kinder der Einwanderer jemals Respekt vor der Polizei haben, wenn sie Bilder wie die aus Clausnitz sehen? Wie soll das gehen?

Wie soll das gehen, dass die Demokratie für Pegida und AfD hochgehalten wird, dass man deren Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit bis aufs letzte Streichholz verteidigt, aber diejenigen, die sich den Opfern nahe fühlen, die Muslime, die ehemaligen türkischen Gastarbeiter und andere Minderheiten auch nach Jahrzehnten kein Wahlrecht haben, um an den Urnen in Baden-Württemberg und anderswo gegen das rechtspopulistische Geschwätz von Julia Klöckner oder Boris Palmer zu opponieren?

Sie schreibt von steigenden Opferzahlen rechtsmotivierter Straftaten und jammert jenen hinterher, die Deutschland wieder verlassen. Von den vielen Deutschen, die Opfer von Migrantengewalt wurden, erfährt man nichts von ihr. Wie auch – deutsche Opfer gibt es im Weltbild von Mely Kiyak nicht.

Ja, wir brauchen neue Gesetze und zwar solche, die der Forderung unzähliger Demonstranten entsprechen: Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen. Punkt. Aus!




Warum ich Deutschland verlassen habe – Offener Brief an die Regierung der BRD

flufzeug0Vor einigen Monaten bin ich aus Deutschland ausgewandert. Es waren keine finanziellen Vorteile, die mich diesen Entschluss haben treffen lassen, sondern primär meine Unzufriedenheit mit den aktuellen politischen und daraus resultierende gesellschaftlichen Zuständen in meiner Heimat. Mit anderen Worten: Ich denke, dass ich und vor allem meine Nachkommen anderswo ein besseres Leben führen können. „Besser“ heißt für mich in diesem Zusammenhang vor allem ein Leben in Freiheit, Selbstbestimmung und angemessener Entlohnung respektive Besteuerung.

(Von anonym)

Ich möchte allerdings nicht leise die Tür hinter mir schließen und einfach gehen. Ich würde Ihnen gerne hiermit noch in konstruktiver Weise erläutern, warum ich mich gegen Deutschland entschieden habe, so wie wenn man dem Personalrat nach der Kündigung noch einmal freundlich aber offen sagt, warum einem die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen nicht mehr zusagt.

Bitte lesen Sie meine Begründung nicht wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Es sind nämlich nicht zuletzt auch Emotionen, die mich meinen Entschluss haben fällen lassen. Doch leider waren Sie und die Medien nicht in der Lage, mich durch die Ihre (beispielsweise in Talkshows auftretenden) „Experten“ emotional abzuholen und umzustimmen. Eher im Gegenteil: Nicht selten fühlte ich mich beim Schauen dieser Talkshows, als wolle mir jemand einen industriell-gefertigten Plastikschuh als handgenähten Lederschuh verkaufen.

Ich fasse zunächst die Hauptgründe meines Weggangs zusammen, und gehe im Nachgang gesondert auf jeden der einzelnen Punkte ausführlich für diejenigen von Ihnen ein, die Interesse an einer detaillierten Darstellung haben:

1. Ich bin der Meinung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Er betrachte ihn als Fremdkörper, der dem Abendland bislang mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Viele Anhänger dieser Religion nehme ich in Deutschland als frech, fordernd und deutsche-verachtend war. Von Anhängern anderer „fremder“ Religionen kann ich das so übrigens nicht behaupten.

Statt der Islamisierung Deutschlands (und dem damit einhergehenden Untergang unserer Kultur und Freiheit) Einhalt zu gebieten, machen die meisten Politiker aber eher den Eindruck auf mich, dass es ihnen primär darum geht, sich selbst in die nächste Legislaturperiode zu retten und dass sie deshalb das heiße Islam-Eisen lieber ignorieren oder verharmlosen.

2. Ich habe den Eindruck, dass man auf deutschen Straßen weniger sicher ist als es aufgrund unserer technologischen, juristischen und finanziellen Möglichkeiten möglich wäre.

3. Ich bin der Meinung, dass die EU Demokratie-Defizite aufweist und meine Einflussmöglichkeiten als Demokrat einschränkt.

4. Ich habe den Eindruck, dass aufgrund von Emigration starke und irreversible Veränderungen an der deutschen Gesellschaft vorgenommen werden.

Daran missfällt mir, dass dies nicht unter direkter Zustimmung der deutschen Bürger zu geschehen scheint, sondern von Ihnen an den deutschen Bürgern vorbei dem Land und seinen zukünftigen Bewohnern aufdiktiert wird.

5. Ich bin der Ansicht, dass die deutsche Presse zunehmend ihre Neutralität aufgibt, und Meinungsfreiheit hierzulande nur in eingeschränkter Weise möglich ist.

6. Ich habe den Eindruck, dass der Faule in Deutschland hofiert, der Fleißige hingegen gegeißelt wird.

7. Ich bin der Meinung, dass es eine Schande ist, dass Juden sich in Deutschland wieder fürchten müssen, Juden zu sein.

Ausführlich werde ich nun auf diese sieben Punkte eingehen:

Zu Punkt 1:

Ich bin kein Religionswissenschaftler, habe aber in Deutschland wie jeder andere Zugang zu Literatur, die sich mit dem Islam befasst. Ich werde nun Peter Scholl-Latour zitieren, der in Deutschland ein recht großes Ansehen genossen hat:

„Die andere Denkschule – in Deutschland stark vertreten – betreibt eine systematische Verharmlosung des Islam, sucht ihre Inspiration bei den überwiegend persischen Mystikern oder Sufi, ungeachtet der Tatsache, dass aus der Gefolgschaft dieser heiligen Männer, die im Namen Allahs diese „mahaba“, die kosmische Liebe zu allen Kreaturen predigen, kriegerische Derwisch-Orden hervorgegangen sind, sogenannte „Tarikat“, die bis auf den heutigen Tag militanten Einfluss im gesamten Dar-ul-Islam ausüben.“

Wenn mir dann irgendeiner von Euch Politikern (am besten noch fachfremder als ich selber wie beispielsweise Ökonomen, Mediziner, Biologen, Physiker oder Steinewerfer) erzählen will, der Islam sei eine friedliche Religion, dann kann ich das maximal als Ironie abtun.

Eine Grauzonen-Darstellung könnte ich hier noch akzeptieren, aber von Schwarz auf Weiß umzulabeln (oder andersherum) hat für mich nichts mehr mit Sachlichkeit zu tun.

Und selbst mir als Nicht-Religionswissenschaftler war es möglich, herauszufinden, dass bereits der Begründer des Islams, Mohammed, in der Tradition des Islam(ismus) gelebt hat:

[..] der Begründer des Islam [hat] seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder begonnen und als Herrscher von Medina Attentate auf politische Gegner sowie den Genozid an den dort ansässigen jüdischen Stämmen befohlen [..].

Das sind historisch auch unter moslemischen Gelehrten unstrittige Tatsachen, die mindestens jedem Gebildeten der Nordhemisphäre hinlänglich bekannt sind.

Daniele Dell’Agli (Diesen Autor führe ich hier nur exemplarisch an. Ich bin mir sicher, dass Sie in Eigenregie weitere Aussagen ähnlicher Art von anderen Publizisten finden würden. Vorausgesetzt, Sie wollen das.)

Also hören Sie bitte auf, mir zu erzählen, in der Bibel würde auch zur Gewalt aufgerufen werden. Jesus, die Identifikationsfigur des Christentums (die Religion meiner deutschen Vorfahren sowie die Basis der deutschen Werte vor 1968) hat weder in der Bibel, noch anderweitig historisch belegt, physische Gewalt ausgeübt.

Es ist mir auch kein in Deutschland lebender Christ bekannt, der Menschen steinigt, gegen die Philister kämpft oder Mauern mit Posaunen zum Einstürzen bringt.

Und was im Alten Testament steht, lasse ich auch nicht als Rechtfertigung von Gräueltaten, die im Namen des Islam verübt werden, durchgehen. Denn ungeachtet dessen, was auch immer im Alten Testament steht: Etwas Schlechtes kann nicht etwas anderes Schlechtes rechtfertigen.

Frei nach dem Motto „Gib jemandem den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand“ breitet sich der Islam in Deutschland aus. Stück für Stück, Meter für Meter. Das sei übertrieben, denken Sie jetzt? Dann lade ich Sie gerne ein, einen kurzen Blick auf die Moschee in Rendsburg zu werfen:

Von der Moschee in Rendsburg darf seit 2010 fünf Mal täglich der Muezzinruf ertönen, und zwar in der Lautstärke von Vogelstimmen.

Und nun herzlich willkommen im Deutschen Politiker-Kabarett:

Man spricht den Moscheebetreibern auf der einen Seite rechtlich zu, fünf Mal täglich den Muezzinruf durchzuführen, doch der Rendsburger Bürgermeister wittert schnell, dass das Probleme geben könnte. Vermutlich da dies nicht der mehrheitlichen Meinung des Volkes widerspiegelt. Deshalb schlägt er der Moschee einen Kompromiss vor, das Gebet nur freitags abzuhalten:

Bürgermeister Breitner hatte dem Islamischen Zentrum vorgeschlagen, das Recht auf den täglichen fünffachen Ruf nicht auszuschöpfen, sondern die Stimme des Muezzins nur am Freitag nach außen zu übertragen. [..]

Angesichts der geringen Lautstärke sei es „fast schon egal“, meinte Yazici, ob der Ruf einmal pro Woche oder fünfzigmal am Tag erschalle – der Kompromiss, am Freitag zu rufen, sei in Ordnung. Wichtig sei, das gute Einvernehmen in der Nachbarschaft wieder herzustellen […]

Jetzt ist der Fuß also erst einmal in der Tür. Und da ändert sich dann einige Monate später völlig überraschend Yazicis Zustimmung zu dem Kompromiss: Ende 2011 ertönt der Muezzinruf nun dreimal täglich:

Nach einem Gewöhnungsprozess für Anlieger war für den Vorstand des Zentrums jetzt der Zeitpunkt gekommen, den rechtlichen Rahmen mehr auszuschöpfen.

Und wurde die Vogelstimmen Lautstärkeregelung eingehalten?

„Manchmal drehen Kinder den Regler zu weit auf“, sagt Celebi Kilicikesen, der Gemeindechef, und lacht, „dann beschweren sich Nachbarn bei uns“. Aber sonst gäbe es keine Probleme.

Würde es Sie nun überraschen, wenn im Jahre 2020 der Muezzinruf in Rendsburg fünfmal täglich ertönt – und zwar deutlich lauter als Vogelstimmen? Mich jedenfalls nicht.

Wie die meisten von Ihnen mit dem Islam in der Öffentlichkeit umgehen, erinnert mich schlicht an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Meine Kinder in einer solchem Klima der offensichtlichen Falschdarstellung aufwachsen zu lassen, halte ich für deren geistigen Entwicklung nicht für zuträglich.

Zu Punkt 2:

Ich fühle mich nicht allerorts in Deutschland sicher. Und es geht nicht nur mir so, sondern sogar der Exekutiven:

Die Mittel, solche Umstände abzustellen, sind nur eine politische Entscheidung weit entfernt. Würden unsere Polizisten nämlich beispielsweise (ohne dabei mit einem Bein selbst im Gefängnis stehen zu müssen) einem Kriminellen prophylaktisch gleich mal ins Bein schießen können, prophezeie ich Ihnen einen großen Rückgang von Straftaten.

Würde man verurteilte Straftäter für mehrere Jahre in ein Verlies stecken, in das lediglich zweimal am Tag eine Flasche Wasser und trockenes Brot geworfen würde, wäre das sicherlich effektiver als Kuschelgefängnis oder Bewährungsstraftaten am laufenden Band. Ist mir nämlich schnurzegal, ob ein kleiner Prozentsatz an Straftätern dadurch EVENTUELL besser resozialisiert werden würden. Das Wohlbefinden potentieller Opfer ist mir wichtiger als die Zukunft von Leuten, die sich dazu entschieden haben, Abschaum zu sein.

Und Wasserflaschen und trockenes Brot verursachen auch keine großen Kosten. Ich wäre sogar bereit, bis an mein Lebensende aus eigener Tasche für mehrere Eingelochte monatlich diese Kosten zu decken, wenn diese im Gegenzug dafür längere Zeit von den Rechtschaffenen ferngehalten würden.

Von den Erzählungen meiner Vorfahren ist mir nicht bekannt, dass auf deutschen Straßen wie im heutigen Umfang Jugendliche totgetreten oder mit Waffen bedroht und ausgeraubt wurden. Das hat man somit wohl einer Eurer grandiosen Reformen zu verdanken.

Zu schade, dass Ihr Eure eigene Werkes Frucht wohl nie ‚genießen’ werdet, da Eurer Kinder auf die Privatschule gehen, und Ihr wohl auch nicht in Neuköln wohnt.

Natürlich könntet Ihr nun sagen, dass ich übertreibe. „Kerker mit Wasser und Brot? Der spinnt doch!“ Fakt ist, dass Bürger in manchen anderen Ländern, nicht Angst davor haben müssen, dass mit ihrem Kopf an der nächsten Ecke Fußball gespielt wird.

Ich habe beispielsweise einen Bekannten, der mehrere Jahre in Shanghai gelebt hat und meint, dass man sich zu allen Tages- und Nachtzeiten gefahrlos in dieser Metropole bewegen kann – auch als Frau. Und das liegt wahrscheinlich nicht an den chinesischen Resozialiserungsprogrammen…

Probieren Sie doch mal jahrtausendalte bewährte Methoden aus statt immer wieder auf neuartige Utopien reinzufallen, die die zuvor misslungenen wieder geradebiegen sollen. Sie spielen doch auch nicht Lotto, um Ihre monatliche Miete zu bestreiten, sondern gehen stattdessen einer geregelten Arbeit nach, da so die Erfolgschancen eindeutig höher sind.

Zu Punkt 3:

Auf das Grundproblem des EU Demokratie-Defizits werde ich nicht ausführlich eingehen, da dies bereits andernorts ausführlich behandelt und jedem Bürger zugänglich ist.

Was mich persönlich stört ist, dass Entscheidungen gefällt werden, und ich nicht das Gefühl habe diese realistisch beeinflussen zu können. Besonders hat mich ein Artikel in der DNW aufhorchen lassen, bei dem es um die Saatgut-Problematik mit dem Hersteller Monsanto ging:

In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist. [..]

Es gibt keine Transparenz. Transparenz ist nicht erwünscht. Erst kürzlich war bekanntgeworden, dass die EU gerne Gesetze wörtlich so beschließt, wie die Lobbyisten die ihnen vorlegen. So unterhalten US-Konzerne im Internet-Bereich eine eigene Stiftung, die ihnen den Zugang zu Abgeordneten sicherstellt. Neben Daniel Cohn-Bendit sitzen in der Stiftung faktisch Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien [..]

Die Saatgut- und Lebensmittelkonzerne dagegen sind in Brüssel seit Jahren fest verankert. Sie kennen die Gesetze, weil sie sie machen. [..] Sie gehen in allen wichtigen Büros ein und aus. [..]

Vor allem im Bereich der wissenschaftlichen Studien ist die EU fest im Griff der Konzerne [..]

Sollte das hier Beschriebene auch nur zur Hälfte stimmen und auch bei anderen Entscheidungsprozessen Anwendung finden, wäre dies schon ausreichend, um den EU-Abgeordneten den gedanklichen Mittelfinger zu zeigen. In meinem eigenen Berufsfeld wurde von der EU auch schon eine Entscheidung getroffen, die von einem Großteil meiner Kollegen mit Erstaunen und Ablehnung begegnet worden ist. Auch hier ist der Verdacht von Lobbyismus naheliegend.

Dass man in Irland zweimal über den Vertrag von Lissabon abstimmen ließ, hat sich auch eher nachteilig auf mein Vertrauen in die EU ausgewirkt.

Ich bin der Meinung, dass man wirtschaftlich sich zwar gerne verbündet kann, bin aber nicht dafür, dass auch Themen wie Religion von der EU normiert werden sollten. Wir finden im Vertrag von Lissabon aber Folgendes:

Unbeschadet der sonstigen Bestimmungen der Verträge kann der Rat im Rahmen der durch die Verträge auf die Union übertragenen Zuständigkeiten gemäß einem besonderen Gesetzgebungsverfahren und nach Zustimmung des Europäischen Parlaments einstimmig geeignete Vorkehrungen treffen, um Diskriminierungen aus Gründen [..] der Religion oder der Weltanschauung [..] zu bekämpfen. (Artikel 19)

Mir ist ein Fall aus Österreich bekannt, bei dem die promovierte Politikerin Susanne Winter zu einer Geldbuße in der Höhe von 24.000 Euro und zu einer dreimonatigen bedingten Haftstrafe verurteilt worden ist, weil sie Mohammed als Kinderschänder bezeichnet hat. In der Sunna (neben dem Koran die heiligste Schrift des Islams) steht allerdings, dass Mohammed ein 6-jähriges Mädchen geheiratet hat und Geschlechtsverkehr diesem hatte, als es neun Jahre alt war.

Hier von Kinderschändung zu sprechen halte ich für konsequent und angemessen, die Verurteilung von Dr. Susanne Winter hingegen für absurd, unfair und eine Kampfansage an die aufgeklärte Gesellschaft.

Es würde mich nicht wundern, wenn eine solche Rechtsprechung via Brüssel eines Tages auch Anwendung in Deutschland findet. Ich ziehe es aber nicht vor, meine Kinder einem solchen Klima der geistigen Unmündigkeit auszusetzen.

Zu Punkt 4:

Seit Jahrtausenden leben Menschen auf dem heutigen Gebiet der Bundesrepublik. Sie haben die Wälder gerodet, Straßen, Brücken und Deiche gebaut, in Bergwerken geschwitzt und so über Generationen hinweg mit Fleiß und Geist dieses grandiose Land geschaffen:

Dann haben sie Kinder gezeugt und diese zu Erben der Früchte Ihrer Arbeit bestimmt. Aus Perspektive der Kinder natürlich ein (zunächst) unverdienter Zufall, im Paradies geboren worden zu sein. Aus Perspektive der Eltern aber eine souveräne Entscheidung.

Ich habe aber mittlerweile das Gefühl, dass ein arbeitsloser Migrant sich in Deutschland einfacher vermehren kann als dies einem arbeitenden Mitbürger vergönnt ist.

Wie kann es beispielsweise sein, dass ein Migrant, der nicht arbeitet, sich 7 Kinder in Deutschland leisten kann, indem er 2300 € Hartz 4 (für das Planen von Attentaten) bekommt, (und eines seiner Kinder auch noch „Djehad“ nennen darf)?

Ich denke nicht, dass solche Zustände von der Mehrheit der Deutschen gebilligt werden. Wie kann es dann in einem demokratischen Land dazu kommen?!

In deutschen Schulklassen nimmt die Zahl der Migranten mehr und mehr zu, aber wohl kaum aufgrund des beruflichen Erfolgs der Eltern und damit verbunden finanziellen Spielräumen, sondern eben gerade weil bei Erfolglosen in Deutschland mit der Zahl der Kinder auch der Wohlstand steigt.

Für mich als täglich Arbeitenden bedeutet jedes Kind hingegen eine Wohlstandseinbuße, denn Kleidung, Sport- und Musikunterricht kosten eben Geld, und zwar MEIN Geld. Außerdem gebührt jedem Kind auch eine angemessene zeitliche Betreuung von Seiten der Eltern, was wiederum aufgrund der Berufstätigung nur eingeschränkt zu gewährleisten ist. Mehr als drei Kinder könnte ich mir als Berufstätiger also realistisch kaum leisten, während Arbeitslose (aufgrund meiner Steuern) aber spielend deutlich mehr Kinder großziehen können. Ist das fair?

Langfristig würde dieser Trend die Kinder von Berufstätigen zu einer Minderheit werden lassen. Meinen Sie also, ich würde allen Ernstes mit meinen Steuern die Drangsalierung meiner Kinder durch unqualifizierte Migranten finanzieren?!

Ich bin der Meinung, dass es das Recht der Deutschen ist, demokratisch darüber zu entscheiden, a) welche Migranten ins Land kommen und b) zu welchem Grad sich diese zahlenmäßig ausbreiten.

Zu Punkt 5:

Als Kind und Jugendlicher war mir in der Schule immer das Gefühl vermittelt worden, dass Deutschland eines der wenigen Länder auf dieser Welt sei, in dem man sagen und schreiben kann, was man möchte. Menschen wie Martin L. King oder Dietrich Bonhoeffer wurden heroisiert, weil sie sogar dann noch ihre Meinung kundgetan hatten, als dies mit Gefahr für deren Leib und Leben einherging.

Für mich gab es in den vergangenen Jahren ein einschneidendes Erlebnis, das mir gezeigt hat, dass in Deutschland nur gewisse Meinungen frei geäußert werden können, andere hingegen auf eine Weise zu unterbinden versucht werden, die einer Hexenverfolgung gleicht: Es handelte sich dabei um das Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Dr. Thilo Sarrazin.

Das Buch wurde öffentlich von Leuten verurteilt, die es nicht gelesen hatten – und Politik und Medien klatschten Beifall. Für mich hat eine solche Art der Auseinandersetzung wenig zu tun mit dem Geist von Dichtern und Denkern. Sie ist peinlich, und vor allem traurig, da sie den geistig-intellektuellen Verfall unserer Gesellschaft so offen zur Schau stellt.

Der Autor des Buches wurde außerdem wegen der körperlichen Folgen einer Tumor-Entfernung öffentlich verspottet, und auch wurde ihm ein Schlaganfall gewünscht.

Während Martin Kesici seinen Job als Radiomoderator verloren hat, weil er sich für das Aufdiestraßegehen gegen Salafisten aussprach, dürfen die Beleidiger Sarrazins, Deniz Yücel und Mely Kiyak, aber immer noch fleißig für renomierte deutsche Medien schreiben und sie gewannen für die Show Hate Poetry auch noch den „Sonderpreis“ als Journalisten des Jahres 2014.

Und trotz seiner (laut Mely Kiyak) „lispelnde[n] [und] stotternde[n]“ Ausdrucksweise ging Sarrazin meiner Meinung nach aus den Talkshows, die ich mir damals angeschaut hatte, argumentativ klar als Sieger hervor. Er blieb ruhig und sachlich, was dann von der Lügenpresse zu unterbinden versucht wurden, indem man einem Sarrazin sieben Gegner in der Talkshow gegenüberstellte, also Sarrazins Redeanteil so auf 1/7 beschränkte. Ist das fair? Ist das sachlich? Und soll ich mit meinen GEZ-Gebühren ein solches Theater auch noch finanzieren?

Und wie soll ich meine Kinder zu kritischem Denken anhalten, wenn diese den Fernseher anschalten, und das genaue Gegenteil vorgelebt kriegen? Das wäre schlicht schizophren.

Kommen wir noch kurz auf den Inhalt des Buches zu sprechen. Sie merken sicher, dass die letzten 232 Wörter dieses Textes den Inhalt noch gar nicht berührt haben. Aber das war sicherlich auch die Taktik des vorher Beschriebenen: Die Bürger vom Lesen von Deutschland schafft sich ab abzulenken.

Ich habe das gesamte Buch gelesen und dabei nichts Anstößiges für mich finden können. Sarrazins Thesen waren sachlich, ja geradezu langweilig verfasst wie eine wissenschaftliche Veröffentlichung, und stets mit (zumeist staatlichen) Quellen belegt. Es war kein emotional-reißerisches Werk, er hat niemanden beleidigt, sondern lediglich erörtert.

Und selbst wenn 10% des Buches nachweislich falsch wären, haben Sie, liebe Politiker, für die Sprengkraft der verbleibenden 90% fünf Jahre nach dessen Veröffentlichung scheinbar immer noch keine Lösung gefunden. Und die Probleme zu verschweigen oder zu verschleppen, scheint mir kein nachhaltiger Lösungsansatz zu sein.

Zusammenfassend hat der Umgang mit dem Buch „Deutschland schafft sich ab“ sowie mit der Person Dr. Thilo Sarrazin für mich ein Bild der Medien- und Politikerwelt gezeichnet, dem ich meine Kinder nicht aussetzten möchte, da ich als alles andere als vorbildlich oder nachahmenswert halte.

Und ich hoffe für die in Deutschland Verbleibenden, dass der folgende Spruch nicht eines Tages den Zustand meiner einstigen Heimat beschreibt – denn weit weg davon fühlte ich mich schon während der Sarrazin-Debatte nicht mehr:

Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen. (H. Heine)

Zu Punkt 6:

Da dieser Sachverhalt bereits trefflich dargestellt worden ist, möchte ich an dieser Stelle auf den Artikel „Deutschland: Land der Ungerechtigkeiten“ verweisen.

Zu Punkt 7:

Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein.“, gab es 2014 auf deutschen Straßen zu hören. Und die Polizei stand direkt daneben, sie ließ es also bewusst zu.

Nach dem millionenfachen Mord an Juden ausgehend von deutschem Boden während der Zeit des Nationalsozialismus erwarte ich von der deutschen Regierung, dass anti-jüdische Äußerungen auf deutschen Straßen und in öffentlichen Einrichtungen unterbunden werden. Und das ohne Kompromiss.

Mittlerweile ist es schon (oder besser gesagt „wieder“) soweit gekommen, dass Juden sich davor fürchten, sich in Deutschland als Juden zu outen.

Zentral geht dieser Antisemitismus von Migranten aus. Dass sich diese Migranten in Deutschland aufhalten dürfen, ist reine Gnade und ein Ergebnis politischer Entscheidungen. Mit andern Worten: Der heutige Antisemitismus auf deutschen Straßen ist auf Eurem Mist gewachsen, liebe Bundesregierung.

Für das Schwadronieren statt Handeln Eurerseits habe ich zwei Erklärungen:

1. Entweder ist es Euch egal, dass wir heutzutage wieder offenen Antisemitismus auf deutschen Straßen erleben müssen.

2. Oder das momentane deutsche Rechtsystem ist nicht in der Lage, dem Problem nachhaltig zu begegnen.

In beiden Fällen schäme ich mich dafür, Deutscher zu sein.

Denn wenn Erklärung 1 greifen würde, dann schäme ich mich dafür, dass die Deutschen aus dem Holocaust immer noch nichts gelernt haben und dass alles was man mir in der Schule und Tagesschau erzählt hat, nur Lippenbekenntnisse waren.

Falls es aber Erklärung 2 sein sollte, dann zeugt es schlicht davon, dass unser momentanes Rechtssystem einer grundlegenden Überarbeitung bedarf. Denn man hätte andere Optionen, wie das Beispiel Singapur zeigt: Jeder Graffiti-Sprüher der Welt überlegt sich sehr genau, ob er dort eine U-Bahn ansprüht – und entsprechend rückläufig ist die Zahl der Nachahmer.

Und wenn das deutsche Rechtssystem noch nicht einmal in der Lage ist, öffentlich propagierten Antisemitismus in Deutschland in den Griff zu kriegen (und negativer als in diesem Punkt könnten die historischen Vorzeichen nicht sein), wer kann mir da erst garantieren, dass unsere Nachkommen noch Aussicht auf Schutz beim Ausleben ihrer Grundrechte wie sexuelle Selbstbestimmung, freie Meinungsäußerung, freie Religionswahl oder geschlechtliche Gleichstellung haben werden – falls dies dem Pöbel eines Tages zuwider sein sollte?!

Nun liegt das Land derer, die den Buchdruck, die Glühlampe, das Telefon, das Periodensystem, den Dynamo, die Straßenbahn, das Motorrad, das Automobil, den Plattenspieler, das Gleitflugzeug, die Röntgenstrahlung, das Aspirin, die Relativitätstheorie, die Zahnpasta, die Kleinbildkamera, das Tonband, das Fernsehen, die Magnetschwebebahn, das Düsentriebwerk, den Hubschrauber, die Kernspaltung, den Computer, den Dübel, die Chipkarte, und MP3-Format erfunden haben, hinter mir.

Einige von Ihnen werden vielleicht denken: „Super, jetzt sind wir einen von diesen reaktionären Pennern los!“

Aber ich muss Sie da leider enttäuschen. Ganz seid Ihr mich nicht los. Denn selbstverständlich werde ich das politische Geschehen in Deutschland weithin verfolgen, und es durch Online-Artikel kommentieren und beeinflussen. Nicht zuletzt wegen meiner Geschwister, Neffen und Nichten, die leider nicht den Mut haben, dieses Land zu verlassen.

Natürlich könnte es passieren, dass ich eines Tages wieder mit eingezogenem Schwanz nach Deutschland zurückkehre. Gründe wie der Verlust meines Jobs oder Heimweh sind durchaus vorstellbar. Aber ich hoffe zutiefst, dass sich dies vermeiden lässt.

Abschließend möchte ich Ihnen noch folgende Lektüre empfehlen – nicht dass es am Ende wieder heisst, keiner hätte von irgendetwas gewusst…

-Max Frisch: „Biedermann und die Brandstifter“
Necla Kelek: „Die fremde Braut“
Dr. Thilo Sarrazin: „Deutschland schafft sich ab
Jan Fleischhauer: „Unter Linken
Henryk M. Broder: „Hurra, wir kapitulieren!“
Akif Pirinçci: „Deutschland von Sinnen
-Dr. Egon Flaig: „Weltgeschichte der Sklaverei
Mohammed: „Der Koran

Kontakt zum Autor:

» E-Mail: Leben_in_Selbstbestimmung@gmx.de




Frankfurter (Un)Freiheiten – Das Dilemma der Presse mit Berichterstattung zu Pegida und Co.

fft_allgIm Folgenden veröffentlichen wir die in Form eines Briefes an die Redaktion erfolgte Stellungnahme des Stadtverordneten der BFF-Fraktion im Frankfurter Römer, Mathias Mund, zu dem in der Ausgabe der Frankfurter Neuen Presse vom 1. August 2015 erschienenen Artikel „Frankfurter Freiheiten“.

Sehr geehrte Damen und Herren,

normalerweise nehme ich Ihre Zeitung in Anbetracht des ausführlichen Regionalteils gerne zur Hand, aber das ist mir bei der Lektüre Ihrer Samstagsausgabe vom 01.08.2015 gründlich vergangen.

Schon das zum Artikel „Frankfurter Freiheiten“ ausgewählte Foto und die entsprechende Unterzeile entlarven das Dilemma des Autors und der gesamten Journaille hierzulande, wenn es um die Berichterstattung zu „Pegida und Co.“ geht.

Wer „Haut ab nach Deutschland – das ist Frankfurt“ als „guten Spruch“ tituliert muss sich fragen lassen, ob er denn auch den Slogan „Lieber ein Ort im Grünen als ein Grüner im Ort“ (gesehen auf einer der zahlreichen Pegida-Kundgebungen in Deutschland) als gelungen bezeichnen würde. Zumal der Verfasser des gezeigten Plakates mit dem Untertitel „Nie wieder Deutschland!“ seine wahren Motive offenbart.

Dazu passt auch, dass Herr von Freyberg zwar meint, die Parole „Es gibt kein Recht auf linke Propaganda“ lasse Zweifel am Demokratieverständnis von PEGIDA-Teilnehmern zu, dabei aber nicht erwähnt, dass dieser lediglich eine Replik auf den Ruf „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ aus den Reihen der Gegendemonstranten darstellt, die – aufgrund für sie ungünstiger Faktenlage – ausschließlich die Nazikeule als Totschlagargument parat haben. Zugegebenermaßen, wirklich geistreich ist dies alles nicht – aber dafür ist das ja auch die Straße und nicht ein Hörsaal der Goethe-Universität mit der vom Verfasser gepriesenen Frankfurter Schule.

Etwas mehr Geist wäre allerdings vom Verfasser des Artikels zu erwarten gewesen. Doch offensichtlich stand ihm dabei seine ideologische Voreingenommenheit im Weg, so dass der Informationsgehalt für den geneigten Leser gegen Null geht.

Kein Wort in seiner Rückblende über die Gewaltbereitschaft eines erheblichen Teils der Gegendemonstranten, die sich in Frankfurt den Kundgebungsteilnehmern von PEGIDA, ach so mutig, mit Würfen von Pyrotechnik, Eiern, Kartoffeln, Getränkeflaschen und –dosen, Farb- und Urinbeuteln und sonstigem Unrat entgegenstellten, um die Demokratie in Deutschland zu verteidigen. Keine

Erwähnung der zahlreichen Drohungen und tätlichen Angriffe dieser aufrechten Demokraten gegen friedliche Demonstranten von PEGIDA bzw. FBfD und im Einsatz befindliche Polizistinnen und Polizisten.

Eine Teilnehmerin von PEGIDA wurde in Frankfurt am 09. März 2015 von einem Steinwurf aus den Reihen der linken Gegendemonstranten am Kopf getroffen und schwer verletzt – auch hier Fehlanzeige! Ebenfalls völlig ausgeblendet wird die perfide Methode der Antifa-Bewegung, durch Veröffentlichung von personenbezogenen Daten politisch missliebiger Personen und gezielte Verleumdungskampagnen diese „mundtot“ zu machen. Unzählige Menschen haben aufgrund solcher gegen sie gerichteten Aktivitäten nicht nur ihre Arbeitsstelle, sondern auch ihre bürgerliche Existenz verloren.

Anstatt einmal zu reflektieren, dass unter diesen Umständen kaum noch jemand dazu bereit ist, seine gesellschaftliche Reputation und körperliche Unversehrtheit aufs Spiel zu setzen, um gegen die Missstände in unserem Land auf die Straße zu gehen, weiß Herr von Freyberg von „immer groteskeren Auftritten mit immer weniger Teilnehmern“ zu berichten. Was so grotesk war, verschweigt er geflissentlich: Dass man im Jahr 2015 in Deutschland nicht einmal mehr einen Kranz zum Gedenken an die Opfer des Aufstandes vom 17. Juni 1953 niederlegen kann, obwohl Kundgebung und Kranzniederlegung ordnungsgemäß angemeldet waren.

Der schwarze Block der Antifa und andere linke Gruppen hatten den kurzen Weg vom Römerberg zum Einheitsdenkmal auf dem Paulsplatz blockiert und die Polizei war weder willens noch in der Lage, diese rechtswidrige Gegendemonstration zu räumen. Im Gegenteil, letzten Endes wurde die Anmelderin der Kundgebung, Heidi Mund, von der Polizei daran gehindert, sich alleine und auf eigene Faust mit dem Kranz einen Weg durch den linken Mob zu bahnen. Mehr als traurig, wenn man sich vor Augen hält, dass sich am 17. Juni 1953 Bürger unseres Landes mit bloßen Händen sowjetischen Panzern gegenübergestellt haben.

Im Anbetracht dieser Tatsachen stellt die Überschrift „Frankfurter Freiheiten“ in meinen Augen eine Verhöhnung unseres Rechtsstaates und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung dar! Das Freiheit immer auch die Freiheit des Andersdenkenden implizieren muss hat der Autor in seiner einseitigen Weltsicht offensichtlich komplett ausgeblendet.

So passt es genau ins Bild, wenn Herr von Freyberg ins Mittelalter verfällt und von „Schandstrafe“ schreibt, anstatt einmal die Frage zu stellen, ob es hier in Deutschland erst wieder zu Toten bei politischen Protestkundgebungen kommen muss, bevor die Bevölkerung aus ihrer Lethargie erwacht und merkt, dass in unserem Staat etwas gewaltig schief läuft.

Stattdessen wird gejammert über ein PEGIDA-Transparent an einer Autobahnbrücke, das „mindestens eine Ordnungswidrigkeit, wenn nicht gar eine Straftat“ sei. Du meine Güte, wie viele ungenehmigte Transparente von Seiten der politischen Linken (z. B. „Frankfurt Nazifrei“ usw.) hingen denn alleine im ersten Halbjahr 2015 an Brücken in Frankfurt? Hat sich darüber jemand aufgeregt oder bemüßigt gesehen, einen fast ganzseitigen Zeitungsbericht zu verfassen?

Und ist die gewählte Metapher „vom letzten Zucken eines verendenden Tieres“ in Bezug auf die Bewegung PEGIDA und das Anbringen des Transparentes nicht gefährlich nah an der hetzerischen Rhetorik der NS-Zeit? Oder wollte Herr von Freyberg damit eine Assoziation bei seiner Leserschaft zu Thilo Sarrazin herstellen, den seine türkische Kollegin Mely Kiyak in der Berliner Zeitung als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarrikatur“ bezeichnete? Ganz offensichtlich hat ihm dabei sein Unterbewusstsein einen üblen Streich gespielt. Denn allem Anschein nach ist der Autor in den sozialen Netzwerken gut unterwegs und so dürfte ihm auch nicht das aktuell im Internet kursierende „Fahndungsplakat“, aufgemacht im Stil gesuchter RAF-Terroristen, entgangen sein, in dem ein „Antifa e. V.“ unbescholtenen Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes unterstellt, an „Morden, Totschlagverbrechen, Brandstiftung, Körperverletzungen, Volksverhetzung und anderen Straftaten … beteiligt gewesen zu sein und/oder diese angestiftet zu haben“. Zu sehen auf diesem Plakat – neben den renommiertesten Islamkritikern unseres Landes sowie Initiatoren von PEGIDA und Freien Bürgern – eben Politiker wie Thilo Sarrazin, Horst Seehofer, Erika Steinbach oder meine Person.

Dafür spricht auch, dass Herr von Freyberg Anhängern von PEGIDA in seinem Artikel tatsächlich eine Fassade der „besorgten Bürger“ bescheinigt – das ist Antifa-Rhetorik vom Feinsten, die sich auch im Titel dieses verleumderischen und verhetzenden Plakates „Rassistische Gewalttäter – Besorgte Bürger / Asylkritiker“ wiederfindet.

IMG_1131

Solch üble Machenschaften von Seiten der extremen Linken, die sich außerhalb jeglichen demokratischen Diskurses und Konsenses befinden, werden jedoch geflissentlich unterschlagen. Und das nicht nur in diesem Artikel, sondern in der gesamten Mainstream-Medienlandschaft in Deutschland.

Und so wird eben munter weiter daher fabuliert. Von unserer wunderbaren Integrationsdezernentin, die sich schon im Jahr 2007 outete, als sie Hausener Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Bürgerrunde im Fachausschuss nahelegte: „Wenn Ihnen die Moschee nicht passt, müssen sie wegziehen“. „Populisten bedienen sich einfacher Parolen“ – aber Frau Dr. Eskandari-Grünberg hat mit dem Satz „Frankfurt ist keine Stadt für Braune Soße“ schon ihre Grenzen der Komplexität erreicht.

Und dann noch die Eichhörnchen – eigentlich possierliche Tierchen! Doch sagt der Volksmund nicht „Der Teufel ist ein Eichhörnchen“? Mit dieser Analogie schießt Herr von Freyberg gelinde gesagt – um beim Vokabular des Tierreichs zu bleiben – den Vogel ab und lässt seinen bis dahin inhaltlich ohnehin schon fragwürdigen Artikel vollends in die Lächerlichkeit abgleiten. Wobei der Teufel auch hier eher im Detail steckt und nicht im Eichhörnchen, „das von Baum zu Baum hüpft“, um dies vorwegzunehmen und alle Tierfreunde zu beruhigen.

Wirtschaftsflüchtlinge – die tatsächlich zunächst einmal keinerlei Anspruch oder Anrecht auf Asyl bei uns haben – sind weder Eichhörnchen noch Naturgewalten, die über uns hereinbrechen. Aber was passiert denn bitteschön mit dem Baum, der die meisten Nüsse trägt (in der Analogie von Herrn von Freyberg muss dies wohl Deutschland sein), wenn alle Eichhörnchen dieser Welt munter darauf hüpfen, um sich dort zu ernähren? Es braucht keinen besonders ausgeprägten Grad von Intelligenz um zu erkennen, dass auf diesem Baum chaotische Zustände ausbrechen werden und er niemandem mehr Schutz und Nahrung bieten wird – weder den Eichhörnchen, deren Revier dieser Baum ursprünglich war noch anderen, tatsächlich schutzbedürftigen und hungrigen Eichhörnchen, die zukünftig auf Nahrungssuche umherstreifen werden.

Anstatt sich in das Genre von Märchen und Fabeln zu verirren wäre es doch eher angebracht gewesen, sich dieser Problematik – und genau diese wird von PEGIDA & Co. thematisiert – einmal objektiv und ohne falsch verstandene politische Korrektheit anzunehmen. Aber so bleibt es, auch am Ende dieses Artikels, beim altbekannten Muster „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…“

Mathias Mund
Stadtverordneter

Frankfurt, 03. August 2015




Jan Küveler im WELT-Fickdeppenarschland

Jan Küveler (Foto), eine journalistische Flachzange ersten Ranges aus der WELT-Redaktion, geilt sich in einem dämlichen Artikel darüber auf, daß Mely Kiyak und Denis Yücel Leserbriefe kriegen, in denen steht „Gehen Sie doch zurück nach Fickdeppenarschland“. Ich unterstütze diesen Leserbriefschreiber ausdrücklich – und Jan Küveler soll gleich mit. Anscheinend hat dieser Typ noch nie gehört, daß Mely Kiyak, diese unverschämte Tippse, Sarrazin als lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur bezeichnet hat und deshalb vom Presserat gerügt wurde. Und er weiß auch nicht, daß der verkommene Denis Yücel Sarrazin öffentlich den Tod gewünscht hat und auch vom Presserat gerügt wurde. Wenn die taz Charakter hätte, wäre Yücel damals gefeuert worden. Und wenn die WELT ein Hirn hätte, würden Ignoranten wie Küveler auch gefeuert. (Dank für Tipp an fabian s!)




Presserat: taz-Kolumne verletzt Menschenwürde

Der Deutsche Presserat hat sich der Beurteilung des Hamburger Landesverbands der FREIHEIT angeschlossen und der „taz“ für den geschmacklosen und inzwischen gelöschten Artikel (Screenshot) des Redakteurs Deniz Yücel vom 6.11.2012 eine Missbilligung ausgesprochen. In dem offenen Brief, den die FREIHEIT unmittelbar nach Veröffentlichung des taz-Artikels auch an den Deutschen Presserat gesandt hat, hatte der Hamburger Landesverband auf die Verstöße gegen gleich mehrere Artikel des vom Deutschen Presserat aufgestellten Pressekodex‘ hingewiesen.

Die Junge Freiheit berichtet:

In dem vor einem Monat auf der Internetseite der taz erschienen Text hatte Yücel in Anspielung auf die kurdischstämmige Journalistin Mely Kiyak geschrieben, man könne den „leider erfolgreichen Buchautors Thilo S.“ durchaus „eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen“, auch wenn man wisse, daß dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet worden sei. Auch für diese Aussage Kiyaks hatte der Presserat eine Mißbilligung ausgesprochen.

Yüksels Äußerung sei ein Verstoß gegen Ziffer 1 des Pressekodex. Dieser sieht die Achtung der Menschenwürde als oberstes Gebot der Presse an.

Der Publizist Henryk M. Broder hatte sich bereits kritisch zu den Verbalentgleisungen geäußert. Die Kolumne Yücels sei „unfaßbar“. Die taz ist und bleibe „der kleine Stürmer“, sagte er der JUNGEN FREIHEIT.

Es ist zu begrüßen, dass der Presserat als mehr oder weniger neutrale Instanz hier eine eindeutige Missbilligung ausgesprochen hat. Weniger zu begrüßen ist, dass kein sog. „Qualitätsmedium“ dies für erwähnenswert hält.




taz, Sarrazin und „jede“ Form von Diskriminierung

Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Verwunderung haben wir den am 6. November 2012 auf Ihrem Internet-Auftritt erschienenen Kommentar Ihres Redakteurs Deniz Yücel gelesen. Verwunderung darüber, dass Sie es Ihren Redakteuren gestattet haben, einen Artikel zu verfassen, welcher die Würde eines Menschen – in diesem Fall jene von Herrn Thilo Sarrazin – eklatant verletzt. Da Sie die Veröffentlichung nicht verhindert haben, müssen wir davon ausgehen, dass Ihre Redaktion hinter diesem Artikel steht.

(Offener Brief der FREIHEIT, Landesverband Hamburg, an die taz)

Es geht uns bei unserer Kritik insbesondere um die folgende Passage:

(…) Buchautors Thilo S., den man (…) auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalles derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.

Ungeachtet der politischen Ausrichtung Ihrer Zeitung einerseits und einer abweichenden politischen Weltanschauung von Herrn Sarrazin andererseits, entzieht es sich jeglicher moralischer Legitimation und Sitte, dass Herr Yücel sich hier über den unverschuldeten gesundheitlichen Zustand des Herrn Sarrazin lustig machen darf (auch wenn hier ein Zitat von Mely Kiyak aufgegriffen wird), um ihm am Ende gar unverblümt den Tod zu wünschen.

In Ihrem „Redaktionsstatut“ schreiben Sie selbst unter „§ 2 die taz: Selbstverständnis“ u.a. folgendes:

(3) Sie tritt ein für die Verteidigung und Entwicklung der Menschenrechte und artikuliert insbesondere die Stimmen, die gegenüber den Mächtigen kein Gehör finden.
(4) Die taz wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung.
(5) Für die Redaktion ist Freiheit die Freiheit der Andersdenkenden, entscheidet sich Demokratie an den demokratischen Rechten jedes einzelnen Menschen.

Wir fragen Sie: Hat ein Mensch mit abweichenden politischen Meinungen wie Herr Sarrazin Ihrer Ansicht nach kein Recht auf körperliche Unversehrtheit? Sehen Sie die respektlosen Kommentare von Herrn Yücel über den Gesundheitszustand von Herrn Sarrazin nicht als Form von Diskriminierung an? Billigen Sie Herrn Sarrazin nicht die Freiheit des Andersdenkenden zu?

Im Übrigen sehen wir im genannten Artikel auch eine mehrfache Verletzung des Pressekodex‘ vom Deutschen Presserat hinsichtlich der Ziffern 1 (Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde), 2 (Sorgfalt: Ursächlich für die partielle Gesichtslähmung von Herrn Sarrazin ist keineswegs ein Schlaganfall, einen solchen hat er auch nie erleiden müssen), 9 (Schutz der Ehre), 10 (Religion, Weltanschauung, Sitte) sowie 12 (Diskriminierungen).

Wir bitten Sie in diesem Zusammenhang, die Artikel Ihrer Redakteure vor einer Veröffentlichung hinsichtlich o.g. Aspekte zukünftig sorgfältiger zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ferdinand Storm (Vorsitzender LV Hamburg)
Jan Luchterhand (stellv. Vorsitzender LV Hamburg)




Beschwerde beim Presserat wegen Deniz Yücel

Der Bundesvorsitzende der Republikaner, Rolf Schlierer, hat beim Deutschen Presserat Beschwerde gegen den Kolumnisten der linken Tageszeitung „taz“, Deniz Yücel, eingelegt. Yücel hatte in der „taz“-Kolumne „Der Ausländerschutzbeauftragte“ vom 6.11.2012 die vom Presserat vor sechs Wochen bereits gerügte Schmähkritik seiner ebenfalls türkischstämmigen Kollegin Mely Kiyak wiederholt (PI berichtete), die Sarrazin als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ verunglimpft hatte, und darüber hinaus den Wunsch ausgesprochen, bei Sarrazin möge „der nächste Schlaganfall […] sein Werk gründlicher verrichten“.

Schlierer sieht in Deniz Yücels Kolumne einen ethischen Verstoß gegen Ziffer 1 des Pressekodex: Yücel wünsche Sarrazin „in der Konsequenz den Tod oder eine schwerste gesundheitliche Beeinträchtigung, weil dieser eine ihm nicht genehme Ansicht vertritt. Zugleich überzieht er ihn mit Schmähkritik. Dies verstößt gegen das in Ziffer 1 des Kodex normierte Gebot der Achtung der Menschenwürde“, begründet der Bundesvorsitzende der Republikaner seine Beschwerde vor dem Deutschen Presserat.

» Beschwerdeformular des deutschen Presserats




Deniz Yücel wünscht Sarrazin den Tod

Deniz Yücel (Foto l.), ein abgefuckter, literarisch völlig unbedeutender Kümmeltürke, der in der taz immer wieder ausfällig werden darf, wünscht Sarrazins Tod. Indem er seine geistig verschlampte Landsmännin Mely Kiyak toppen will, wird er zu einem noch größeren journalistischen  Ungeheuer: „So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten. Türken dürfen das in Deutschland. Da schweigt das linke Gesocks in der Qualitätspresse. Wir sagen ausnahmsweise mal nicht, was wir dem Yücel und der taz wünschen, denken aber an Jonny K., dessen Schädel von türkischen Tottretern zermatscht wurde.




Presserat rügt Mely Kiyak als „diskriminierend“

Der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats hat die Journalistin der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau, Mely Kiyak (Foto), wegen ihrer Kolumne „Liebe Wissensgesellschaft“ vom 19. Mai scharf gerügt. Kiyak hatte darin Thilo Sarrazin als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnet. Viele Leser reagierten entsetzt und beschwerten sich darüber beim Presserat. Der hat nun Ende September ganz klar entschieden: Die (diversen) Beschwerden waren aufgrund der Schwere des Verstoßes gegen den Pressekodex absolut berechtigt, so dass eine offizielle „Missbilligung“ ausgesprochen wurde. Den beiden Dumont-Zeitungen empfiehlt der Presserat die Veröffentlichung dieser Entscheidung und Missbilligung.

Wörtlich heißt es in der Mitteilung des Presserates vom 25. September:

A. Zusammenfassung des Sachverhalts

Die BERLINER ZEITUNG veröffentlicht in der Print- und Online-Ausgabe am 19./20.05.2012 einen Beitrag unter dem Titel „Liebe Wissensgesellschaft“. Die Autorin einer regelmäßig erscheinenden Kolumne bezeichnet darin Thilo Sarrazin als „…lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur, die Sonntagabend in Ruhe das tun darf, was er am besten kann; das Niedrigste im Menschen anzusprechen.“

Die Beschwerdeführer kritisieren eine Verletzung der Menschenwürde Sarrazins. Die Formulierung sei zudem ehrverletzend und diskriminierend. Sarrazin werde aufgrund einer körperlichen Behinderung in seiner Würde verletzt, diffamiert und lächerlich gemacht.

Die Chefredaktion der BERLINER ZEITUNG teilt in ihrer Stellungnahme mit, dass die Autorin in ihrer Kolumne eine Formulierung gebraucht habe, die nicht zu akzeptieren sei. Man bedaure, dass diese Passage erscheinen konnte.

Der Text sei sofort aus dem Netz genommen worden. Wenige Tage nach der Veröffentlichung sei auch eine Entschuldigung der Autorin abgedruckt worden. Sie schreibe darin: „Ich bedaure das sehr“. Weiterhin sei am 31.05.2012 eine ausführliche Stellungnahme der Chefredaktion veröffentlicht worden, in der sie sich von der Formulierung distanziere.

Abschließend betont die Chefredakteurin, dass sie nochmals ihr klares Bedauern darüber ausdrücken möchte, dass diese Formulierung in der Zeitung gestanden habe. Sie hätte nicht erscheinen dürfen. Man habe aus dem Vorfall intern Konsequenzen gezogen.

B. Erwägungen des Beschwerdeausschusses

Der Beschwerdeausschuss sieht in der Veröffentlichung unter dem Titel „Liebe Wissensgesellschaft“ eine Verletzung der Ziffer 1 des Pressekodex. Thilo Sarrazin wurde mit der Formulierung „…lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur, …“ in seiner Menschenwürde verletzt. Die Zeitung hatte in ihrer Stellungnahme bereits eingeräumt, dass die Formulierung nicht zu rechtfertigen ist. Auch die Autorin hatte sich in einem Beitrag unter dem Titel „Eine Klarstellung“ an die Leserschaft gewandt und dabei betont, dass sie die von ihr gewählte Formulierung bedauert. Dies begrüßte der Beschwerdeausschuss. Er war jedoch der Auffassung, dass der Verstoß gegen die presseethischen Grundsätze so schwer war, dass er weder durch eine Entschuldigung noch die geäußerte Einsicht im Sinne der Ziffer 3** Pressekodex in Ordnung zu bringen war. Die Reaktionen von Autorin und Zeitung wurden jedoch bei der Wahl der Maßnahme berücksichtigt.

C. Ergebnis

Presseethisch bewertet der Ausschuss den Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze als so schwerwiegend, dass er gemäß § 12 Beschwerdeordnung eine Missbilligung ausspricht. Nach § 15 Beschwerdeordnung besteht zwar keine Pflicht, Missbilligungen zu veröffentlichen. Als Ausdruck fairer Berichterstattung empfiehlt der Beschwerdeausschuss jedoch eine solche redaktionelle Entscheidung.

Die Entscheidung über die Begründetheit der Beschwerde ergeht einstimmig, die Entscheidung über die Wahl der Maßnahme ergeht mit fünf Ja- und zwei Nein-Stimmen.

Peter Tiarks
Vorsitzender des Beschwerdeausschusses 2
(Wy)

Die Entscheidung des Presserats ist zu begrüßen, wenngleich sie vier Monate zu spät kommt!




Qualitätszeitung taz: Sarrazin „alte Hure“

Nach der Meli Kiyak ein weiterer Fall von verwahrlosten Sitten in der Journaille. Die taz schrieb, Thilo Sarrazin werde „inzwischen von Journalisten benutzt wie eine alte Hure, die zwar billig ist, aber für ihre Zwecke immer noch ganz brauchbar, wenn man sie auch etwas aufhübschen muss.“ Am Ende des Textes steht die Frage: „Fragt sich nur, wer da Hure und wer Drübersteiger ist?“ Sarrazin verlangt nun eine Unterlassungserklärung. Was es mit den „Qualitätszeitungen“ auf sich hat, damit hat sich Wolfgang Röhl in der Achse sehr gut auseinandergesetzt.




Türkenbund Berlin will Pressezensur und veranstaltet Mely-Kiyak-Abend

Noch mehr Zensur? Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB), der sich als „Vertretung der BerlinerInnen türkischer Herkunft gegenüber allen Berliner Institutionen“ sieht, fordert von der Bundesregierung „umgehend eine Medienbeobachtungsstelle zur Eindämmung der rassistischen Diskurse“, also Zensur. Ausgangspunkt ist die Kritik an der unterirdischen Mely Kiyak, der „Lieblingskolumnistin“ des Türkenbundes, die am 8. Juni von den Türken für ihr menschenverachtendes Geschmier über Sarrazin einen Solidaritätsabend spendiert bekommt.

Gleichzeitig beklagt der Türkenbund, daß die Springer-Presse und das Fernsehen über Sarrazins Bücher berichtet haben. Dabei ist die Schere doch längst in vielen Redaktionsstuben angekommen. Auch heute noch steht in vielen Zeitungen nicht, daß es ein Kurde war, der in Kreuzberg mit ‚Allahu akbar‘ seine Frau geköpft und ihren Kopf vom Dach in den Hinterhof geworfen hat. Darf darüber dann auch nicht mehr berichtet werden?

Interessanterweise ist die türkische Presse (Hürriyet) in der Türkei nicht so zurückhaltend bei Verbrechen. Dort stehen klar und deutlich alle Namen. Der 33-jährige Bauarbeiter Orhan Subay hat seine 31-jährige Ehefrau Sema geköpft, die mit ihm wegen einer iranisch-stämmigen „Leyla“ gestritten hat, mit der der Ehemann eine Affäre gehabt haben soll. Na also! Geht doch! Warum soll das hier anders sein? Warum sollen wir schweigen?

(Den ganzen Aufruf des Türkenbundes finden Sie im Kommentarbereich.)




Wider die Hetzkampagne

Wie erwartet, gab es keine Konsequenzen für Mely Kiyak, die uns nun glücklicherweise weiterhin als Hetz-Autorin für diverse vermeintliche „Qualitäts“blätter zur Verfügung steht, um gegen alles und jeden zu hetzen, was nicht in ihr Weltbild passt und dafür die Solidarität ihres Arbeitgebers erhält. Um eine Einschätzung der Reaktion der Frankfurter Rundschau (FR) zu den jüngsten Ausfällen der Dame objektiv bewerten zu können, stelle man sich einfach einmal vor, Dr. Thilo Sarrazin hätte ähnliches über Mely Kiyak gesagt und kritische Leserbriefe an ihn mit Fäkalsprache beantwortet.

(Von Marc Doll)

Die Zeitungen – allen voran die Frankfurter Rundschau – hätten sich bis ins nächste Jahrzehnt mit Sanktionsforderungen überschlagen, wären aus dem Hyperventilieren geheuchelter Empörung nicht mehr rausgekommen und hätten jeden, den sie nicht leiden können, gleich mit in diesen Topf gesteckt.

So aber war das Opfer der Verbalattacke lediglich ein den „Journalisten“ verhasster Faktendarleger und Kiyak die, die aussprach, was wohl mittlerweile intellektuelle Aufnahmebedingung für einen Arbeitsplatz in einer deutschen Redaktion ist: verleumden, manipulieren, diffamieren, lügen, Gift und Galle verspritzen.

Mehr kann man von einer Zeitung wie der Frankfurter Rundschau wohl auch nicht mehr erwarten. So wird das nicht vom Verfassungsschutz beobachtete und grundgesetzverteidigende Internet-Portal Politically Incorrect (PI) erst einmal in die rechtsextreme Ecke gestellt und sodann die Behauptung aufgestellt, deren Kritik an Mely Kiyak habe etwas mit ihrer Herkunft zu tun und nicht etwa damit, dass sie Sarrazin eine zuckende Menschenkarikatur nannte oder ihre Leser als „flachgewichst“ bezeichnet. Dass auf PI regelmäßig Autoren aus Kiyaks Kulturkreis zu Wort kommen und dort sehr geschätzte Mitbürger sind, passt der FR wohl nicht ins ideologisch gefärbte Bild und so lügt man sich eben die Wahrheit zurecht.

Auch über die Motive der hunderten eingegangenen Briefe von zurecht empörten Bürgern weiß die FR bestens Bescheid – sie wollen nur ihren Hass abladen – und so kann man die dann auch gleich alle in den vorher vorbereiteten rechtsextremen Topf packen, um sich nicht mit dem Gegenstand der Empörung weiter befassen zu müssen. Man muss verstehen, dass der FR angesichts der Faktenlage auch gar nichts anderes übrig bleibt als derart haltlos und pauschal zu verleumden, aber wie ich schon erwähnte, klappt das in linken Systemen sehr gut, denn dort sind die Denunzianten die Guten und solange es in der medialen Welt außerhalb des Internets keinen Gegenpol gibt, der solche Praktiken öffentlich ächtet, funktioniert diese Masche ganz gut.

Auch in Sachen Manipulation sind bei der FR Experten am Werk. Man wählt aus den „hunderten von Mails“ einfach zwei drei aus, die auf dem Niveau von Mely Kiyak argumentierten, und stellt es so hin, als wären alle Briefe in diesem Tenor. In ähnlicher Weise versuchten früher andere Zeitungen ihre Leser zu manipulieren, indem sie einzelne (selbstgeschriebene?) Leser-Kommentare auf Mely Kiyak Niveau als repräsentativ für den Blog nahmen. Aber was sollen unsere „Journalisten“ denn auch tun? Sich mit den Artikeln auf PI, die ja tatsächliche Vorkommnisse beschreiben, inhaltlich auseinander setzen und gegen die Realität anschreiben?

Das Internet ist das wohl basisdemokratischste Werkzeug der heutigen Zeit und wie muss es unsere „Journalisten“ wurmen. Wo sie früher das Monopol zur Meinungsbildung (und volkspädagogischen Erziehung) hatten und ihre Lügen vom Ozonloch, Waldsterben, Klimawandel (vor 30 Jahren drohte uns noch eine neue Eiszeit – lol) verbreiteten, gibt es heute Korrektive im World Wide Web, die das sind, was die Weiße Rose mit ihren Flugblättern oder die frühen Bürgerrechtler in der DDR waren: Widerstandsbewegungen gegen einen repressiven staatlich und ideologisch gesteuerten Propaganda-Apparat, der sicherlich eine Menge im Sinn hat, aber ganz sicher nicht das Wohl seiner Bürger.

Und so tauchen dann die täglich von den Medien vertuschten Vorfälle multikultureller Realität bei PI-NEWS und anderen Blogs wieder auf und finden genau deshalb, und nicht aus Hass, eine so große Resonanz: denn wer heute seine Ängste und Sorgen öffentlich artikuliert, macht schnell Bekanntschaft mit den „netten“ Damen und Herren deutscher Redaktionsstuben, wie wir es gerade wieder durch Mely Kiyak oder der Chefredaktion der FR in reinster Fäkalsprache erleben dürfen. Auch eine Zeitung ist nun mal eben nur so (charakterlich) gut, wie ihre Schreiberlinge.

Eine offene, demokratische und vor allem freie Gesellschaft besitzt keine Tabu-Themen und schon gar nicht betreiben deren Organe und Sprachrohre Hexenjagden auf Andersdenkende (einschließlich deren Familien! – wir erinnern uns noch an Ursula Sarrazin). Nein, man konfrontiert den politischen Gegner in öffentlichen Debatten und gewinnt. Oder verliert eben.

Im heutigen Deutschland wird aber eine Sabatina James, die in Pakistan genug Islam erlebte, aus der öffentlichen Debatte ausgeladen und mit einer realitätsfremden Islamapologetin wie Kristiane Backer oder gar einem Demokratie- und menschenfeindlichen Salafisten ersetzt. Dass sich gegen dieses einbetonierte System Widerstand regt, sollte zumindest verständlich sein, angesichts zweier deutscher Diktaturen noch eher unterstützenswert erscheinen.

In dieser Hinsicht dient eine Zeitung, deren Standardrepertoire offenbar aus Verleumdung, Vertuschung, Lug, Betrug, Hass und Hetze besteht, gar als umgedrehter moralischer Kompass, ähnlich wie man mittlerweile fast schon verlässlich einfach nur das Gegenteil linksgrüner Parteien fordern muss, um etwas Gutes für das Land und seine Bevölkerung (inklusive der islamischen) zu tun.

Wenn solche bezahlten Schreibsöldner, die sich irrsinnigerweise „Journalisten“ nennen (ein Journalist deckt auf, anstatt zu vertuschen), diese basisdemokratische Gegenbewegung als „Jauchegrube“ bezeichnen, die „intellektuellen Müll“ produziert, so kann man sich zweierlei sicher sein: Erstens, dass Mely Kiyak in der Redaktion der Frankfurter Rundschau wohl eher die Regel als die Ausnahme ist. Und zweitens, dass man auf dem richtigen Weg ist.

(Karikatur: Wiedenroth)




FR-Chefredaktion: PI eine Jauchegrube

Joachim Frank (l.) und Rouven SchellenbergerDie tiefrote und defizitäre Frankfurter Rundschau fühlt sich von PI gemobbt, seit wir die menschenverachtende Sprache („lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“) der aus dem wilden Kurdistan stammenden Mely Kiyak gegen Sarrazin thematisiert haben. Ihr Artikel, der inzwischen gelöscht ist, stellt einen absoluten Tiefpunkt des deutschen Journalismus dar. Die „Qualitätsjournalistin“ Kiyak, die ihre Leser mit dem Einverständnis der FR-Chefredaktion auch gerne als „flachgewichst“ bezeichnet, mußte sich entschuldigen, tat das aber erkennbar nur oberflächlich. Und jetzt kommt die FR-Chefredaktion daher und wird gegen PI ausfällig.

Wir lesen von der Chefredaktion in eigener Sache höchstselbst:

In rechtsextremen Internetforen, vor allem bei Politically Incorrect (PI), wird seitdem eine Hetzkampagne gegen unsere Autorin geführt, deren Name und Aussehen nicht ins deutschnationale Weltbild passen. Hunderte von Mails, Briefen und Anrufen erreichen uns. Die Motive der – meist anonymen – Absender sind eindeutig: Sie wollen ihren Hass gegen alles vermeintlich Fremde loswerden, wüste Drohungen ausstoßen, niedere Instinkte befriedigen. Das passiert nicht zum ersten Mal, wir haben über diese Jauchegrube des Internets bereits in der Vergangenheit ausführlich berichtet. Grundsätzlich neigen wir allerdings dazu, diesen intellektuellen Müll als solchen zu entsorgen, ohne ihm auch noch die Ehre der Aufmerksamkeit zu erweisen. Aber auch das hat Grenzen, die jetzt wieder deutlich überschritten sind.

Und als Beweis folgen dann angebliche Leserbriefe an die FR! Immer dasselbe! Woher will denn die herumpöbelnde FR-Chefredaktion wissen, daß diese Briefe von PI-Lesern sind. Und selbst wenn, wir haben an unserer Berichterstattung über die Kiyak keinen Buchstaben zurückzunehmen, es stimmt alles. Daß Grenzdebile sich oft als intellektuell überlegen vorkommen, ist ebenfalls eine bekannte Tatsache.

Die FR-Chefredaktion besteht aus Joachim Frank (Foto oben l.), der katholische Theologie studiert hat, und Rouven Schellenberger (r.), der stolz einen Auslandsaufenthalt in Brüssel in seiner Vita aufführt. Echte Dumont-Koryphäen eben!

(Karikatur: Wiedenroth)