Die israelischen Siedlungen im WestjordanlandIn den deutschen Medien ist ein Thema eingezogen, das seit Jahren leierkastenartig immer wieder hochkommt: die israelischen Siedlungen im Westjordanland, die es zu verurteilen gilt, gleichermaßen wie die israelischen Wohnungsbauten in Jerusalem. Beinahe einstimmig wird das Vorgehen aller bisheriger israelischen Regierungen verurteilt und zwar von einer hohen moralischen und moralisierenden Warte aus.

(Von Ivan Denes)

Vergleichende Vorgänge in der Zeitgeschichte werden tunlichst vermieden, obwohl sie auf der Hand liegen. Deutschland hat den 2. Weltkrieg verloren und infolge der Niederlage wurden urdeutsche Provinzen – Pommern, Schlesien, Mecklenburg – vom Corpus des Landes getrennt und Polen zugesprochen. Polen, obwohl 1939 besiegt, gehörte ja zu den Siegerländern (das selbe gilt natürlich für Ostpreußen und Rußland als Rechtsnachfolgestaat der Sowjetunion).

Man muss kein Völkerrechtsexperte sein, um sich die Frage zu stellen: Wieso fordern die lautstarken Kritiker des israelischen Vorgehens auf der Westbank heute nicht die Rückgabe der im 2. Weltkrieg verlorenen Ostgebiete? Die moralische Grundlage wäre ja die selbe in beiden Fällen. Ja, mehr als das: die israelische Präsenz in den 1967 eroberten Gebieten ist moralisch wesentlich solider berechtigt als die polnische (oder russische) Präsenz in den deutschen Ostgebieten. Denn im dritten Nahostkrieg (1967) nach dem Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen besiegten die Israelis Ägypten und Jordanien und eroberten Gebietsteile, die unter ägyptischer und jordanischer Souveränität standen. Jahre später traten Jordanien und Ägypten ihre Rückgabeansprüche an Yassir Arafts PLO ab. An dieser Ansprücheübertragung war der Staat Israel nie beteiligt.

Nun aber wird die Regierung in Jerusalem in den deutschen – und nicht nur in den deutschen – Medien chronisch mit einer Veruteilung konfrontiert, nämlich dass sie die im Krieg von 1967 eroberten Gebiete nicht an ein in der Geschichte bisher nie in Erscheinung getretenes Gebilde – nämlich „Palästina“ – abtritt. Von Rückerstattung kann ja nicht die Rede sein, denn man kann nicht etwas, was auch immer, jemandem zurückgeben, der nie existiert hat und auch heute nicht existiert. Die Forderung ist einmalig in der Geschichte. Allerdings entspricht sie der Einmaligkeit der Wiedergeburt eines vor Jahrtausenden vernichteten (jüdischen) Staates.

Aus dieser aus völkerrechtlicher Logik abgeleiteten Vorstellung stellt sich notgedrungen die Frage, woher die hohe „moralische und moralisierende Warte“ der bundesdeutschen Israelkritiker, von der aus die „Rückgabe“ des Westjordanlandes und Gazas gefordert wird?

Es gibt nur eine realistische Antwort auf diese Frage: mit der Forderung wird der jüdische Staat konfrontiert. Israel ist der Staat der Juden und man lehnt es ab wahrzunehmen, dass man hier ausschließlich gegen den Judenstaat eine vermeintliche völkerrechtliche Logik gelten lässt, die de facto auf ein Paradoxon gründet. Dass es um eine gezielt diskriminierende Forderung geht, wird aus einem anderen Beispiel der Zeitgeschite veranschaulicht.

Im Kosovo haben über Jahrzehnte hinweg die moslemischen Albaner die christlich-orthodoxen Serben verdrängt und vertrieben. Der Westen (einschließlich die Bundesrepublik) hat sich jedoch mit Waffengewalt (einschließlich der Tornados der Bundeswehr) dafür eingesetzt, dass die albanische Eroberung gesichert und die serbische Rückgabeforderung nicht zur Geltung kam.

Außer einigen geistig verwirrten Nationalbolschewiken zweifelt niemand daran, dass Slobodan Milosevic des Verbrechens gegen die Menschlichkeit und des Völkermordes schuldig war. Aber wenn es eine völkerrechtliche Logik überhaupt gibt, dann hätte der Westen aufgrund der selben, die den Eingriff auf dem Balkan rechtfertigte, etwa gegen die erste und die zweite Intifada Israel militärisch unterstützen müssen – was er natürlich nicht tat.

Ich halte nichts von Daniel Jonah Goldhagens These über einen historisch verwurzelten deutschen Judenhass (wenn von einer Abneigung auszugehen ist, dann kann man diesbezüglich getrost von einem endemischen paneuropäschem Gefühl sprechen). Man sollte sich jedoch dafür hüten, zwischen dem Judenmassaker während der Großen Pest, der Vertreibung der spanischen Juden unter Ferdinand und Isabella oder den von den Donkosaken veranstalteten Pogromen und der gegenwärtigen antiisraelischen Welle einen Zusammenhang herzustellen. Die Gründe liegen in der näheren Geschichte: einerseits kann man den Juden die Shoa, andererseits Israel seinen beispiellosen Erfolg seit der Staatsgründung 1948 nicht verzeihen.

Ähnlich wie die rot getünchten Mandarine in Peking, sieht sich die israelische Elite gezwungen, in großen, übergreifenden Zeitspannen zu denken und zu handeln. Sie lebt mit der Gewissheit, die Faraos, Babylon, die Griechen, die Römer, die Inquisition und sogar Hitler überlebt zu haben, sie haben die innere Gewissheit, auch Ahmadinedschad und Obama, ja sogar Horst Mahler und Jürgen Elsäßer zu überleben.

Und sie bauen unbeirrt ihre Siedlungen weiter.

» Commentarymagazine.com: Disarming Unilateralism

Zum Autor: Ivan Denes (81), wohnhaft in Berlin, ist Jude und wurde von den Nazis genauso verfolgt wie von den Kommunisten. Am 10. August erschien im WPR-Verlag sein neues Buch „politisch unkorrekt“ (9,80 Euro, 128 Seiten). Kontakt: ivan.denes@t-online.de.

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117 KOMMENTARE

  1. Wo die Siedlungen gebaut werden, ist genug Sand und Steine für alle da. Vielleicht sollten es die Araber zur Abwechslung auch einmal mit ehrlicher Arbeit versuchen.

  2. Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Allerdings noch ein Kritikpunkt: Nach dem 2.WK wurden alle Deutschen Gebiete östlich der Oder und Neiße Polen zugesprochen, ausserdem nördlichen Ostpreußen (Rußland) und dem Memeland (Lithauen). Mecklenburg gehört weiterhin zu Deutschland

  3. Außer einigen geistig verwirrten Nationalbolschewiken zweifelt niemand daran, dass Slobodan Milosevic des Verbrechens gegen die Menschlichkeit und des Völkermordes schuldig war. Aber wenn es eine völkerrechtliche Logik überhaupt gibt, dann hätte der Westen aufgrund der selben, die den Eingriff auf dem Balkan rechtfertigte, etwa gegen die erste und die zweite Intifada Israel militärisch unterstützen müssen – was er natürlich nicht tat.

    Ich halte nichts von Daniel Jonah Goldhagens These..>

    Exzellenter Übergang. Wer ist eigentlich der Autor? Würde gerne mehr von ihm lesen.

  4. völkerrechtlich wurden die Gebiete ja Polen nie endgültig zugesprochen. Die Gebiete wurden nach 1945 den Polen als Mandat zur Verwaltung übertragen. Die Vertreibung der Deutschen aus den ehem. deutschen Gebieten war völkerrechtswidrig und ein Verbrechen und so von den Alliierten auch nicht beabsichtigt.

    Die diversen deutschen Regierungen u. A. Willy Brand haben auf die Ansprüche auf die Gebiete verzichtet (Kniefall). In Polen geht immer noch die Angst um, dass ehem. Bewohner und oder deren Erben und Grundstücksbesitzer ihre Rechte -auf die sie nie verzichtet haben-vor dem europ. Gerichtshof ihre Rechte einklagen.

    Die Siedlungspolitik d. h. Diebstahl der Grundstücke von den rechtmäßigen Besitzern durch Israel ist rechtswidrig und nicht gerechtfertigt.

    Genauso ist die Annektierung des Kosovo durch albanische Terroristen mit Hilfe eines völkerrechtswidrigen Krieges unter anderem durch deutsche Soldaten und Kampftruppen und die Anerkennung eines rechtswidrigen Kosovo Staates zu verurteilen. Im Kosovo beschützen deutsche Soldaten kosovarische Verbrecher, Menschenhändler, Rauschgifthändler, Zigarettenschmuggler und eine total korrupte von der Mafia unterwanderte Regierung. Ein Terrorist ist korrupter Präsident des Kosovo..

  5. Für die Araber in Judäa und Samarien (auch „Palästinenser“ genannt), entstehen durch diese Siedlungen Arbeitsplätze von denen sie bisher nur träumen konnten. Mit der Jüdischen Präsenz kommt auch die Zivilisation.
    Wenn aber der zentrale Lebensinhalt der Araber darin besteht Juden zu hassen, ist das für die natürlich kein Argument.

  6. @hundertsechzigmilliarden

    Die Siedlungspolitik d. h. Diebstahl der Grundstücke von den rechtmäßigen Besitzern durch Israel ist rechtswidrig und nicht gerechtfertigt.

    und von wem stehlen Israelis Land? Wer sind die rechtmässigen Besitzer?

  7. @hundertsechzigmilliarden

    Die Siedlungspolitik d. h. Diebstahl der Grundstücke von den rechtmäßigen Besitzern durch Israel ist rechtswidrig und nicht gerechtfertigt.

    Es ist eine Schweinerei solche Behauptungen in den Raum zu stellen, ohne sie zu begründen.

  8. Hihi, kommt mir sehr bekannt vor, dasselbe Thema hatten byzanz und ich am Donnerstag abend im Gespräch mit Gutmenschen. Denen versuchten wir auch zu erklären, dass derjenige, der einen Krieg gewinnt, halt mal entscheidet, was mit dem unterlegenen Gebiet geschieht. Aber sowas haben die Moslems noch nie kapiert, ich denke da an das eine Gemälde und den Brief der Saporoger Kosaken.

  9. Ja, mehr als das: die israelische Präsenz in den 1967 eroberten Gebieten ist moralisch wesentlich solider berechtigt als die polnische (oder russische) Präsenz in den deutschen Ostgebieten.

    Bei diesem Satz wird mir schlecht und ich höre auf zu lesen. Einfach weil ich Deutschland, Israel UND Polen liebe.

  10. …gegen den Judenstaat eine vermeintliche völkerrechtliche Logik gelten lässt, die de facto auf ein Paradoxon gründet. Dass es um eine gezielt diskriminierende Forderung geht, wird aus einem anderen Beispiel der Zeitgeschite veranschaulicht.

    Bei aller Liebe zu Israel: Versteckt euch nicht ständig immer hinter diesen unsäglichen moralischen Keulen („gegen den Judenstaat“, „disrminierend“). Das ist euer unwürdig und geht in Richtung Opfermentalität der Muslime.
    Kulturelle und moralische Überlegenheit verplichtet auch, dass man trotz des primitiven Verhaltens des Widersachers vernünftige und gerechte Lösungen findet. Israel hat am Tag seiner Staatsgründung der Zwei-Staaten-Lösung zugestimmt. Und ja, auch wenn’s naiv und dumm klingt, aber, für die Überfälle der arabischen Nachbarstaaten können die Palästinenser nicht verantwotlich gemacht werden. Also erübrigt sich auch der Vergleich mit den verlorenen Gebieten Deutschlands. Bei aller Stärke, die Israel gegenüber den Palästinensern zeigen muss, ist es doch auch notwendig sich weiterhin glaubwürdig und gerecht zu verhalten und nicht auf das verkommene Niveau des Gegners herabzusinken. Die Wahrhheit und Gerechtigkeit wird am Ende siegen. – Dessen bin ich mir sicher! Also raus mit diesen fanatischen jüdischen Siedlern aus dem Westjordanland!

  11. Der Stärkere nimmt sich, was er will. Das ist das Völkerrecht.

    Die Israelis wären blöde, wenn sie auch nur einen Quadratzentimeter „zurück“ geben würden.

    Und uns, uns ist eh nicht mehr zu helfen. Ein Deutschland, das selber keine Kinder mehr bekommt, das sich von der Politelite so gewollt rasant mit Ausländern und Schulden füllt, dessen Kanzlerin den Franzosen für 1918/19 und dessen Aussenminister den Polen für den Raub der deutschen Ostgebiete (und den Italienern für den Raub von Südtirol) den Popo knutscht, hat fertig.

    Diese beiden Politdarsteller fahren doch nicht spontan da hin und erzählen Blödsinn. Das ist alles in irgendwelchen Thinktanks vorher haarklein ausgekaspert worden. Es ist zum Verzweifeln.

  12. @hundertsechzigmilliarden

    Letzter Versuch…

    Hättest du vielleicht diesen Funken Anstand, zu begründen, warum du eine ganze Nation des Diebstahls bezichtigst?

  13. @arjuna

    Also raus mit diesen fanatischen jüdischen Siedlern aus dem Westjordanland!

    Ich wüsste nicht mit welcher Legitimation Judäa und Samarien „Judenfrei“ gehalten werden sollte. Warum soll das Wohnen in manchen Gebieten Israels ausschliesslich Arabern vorbehalten bleiben?

  14. #9 arjuna; Es ist vollkommen irrelevant, wer angefangen hat. Derjenige der gewinnt bestimmt halt was mit den gewonnenen Gebieten geschieht. Angenommen 2 Männer streiten sich um eine Frau, dann ist der Verlierer anschliessend auch abgemeldet und der Gewinner bekommt das Weibchen.

  15. Obama, die Wasserpfeife:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/obama-nahost

    Zitat:

    Obamas Nahostpolitik ist dilettantisch

    In Israel ist das Ansehen Obamas auf dem Tiefpunkt. In der Siedlungspolitik mangelt es ihm an Grundwissen amerikanischer Nahostdiplomatie.

    Wenn sich sogar schon die kommunistische Hetzpresse von Musel-Obama abwendet, dann muß der Frust wirklich groß sein.

    Ich hoffe sehr, der Mann wird nach der ersten Amtszeit abgewählt! Acht Jahre Musel-Obama im Weißen Haus wären für Amerika und die ganze Welt eine Katastrophe!

    Islamisierung stoppen!
    Terroristen ins Zuchthaus!
    Freiheit verteidigen!

  16. Meiner Ansicht nach kann es nur zu einem Frieden in Nahost kommen, wenn das Palästinenser-Problem arabisiert wird. Das bedeutet man muss die arabischen Staaten dazu verpflichten, ihre Länder den Palis zu öffnen. Es ist ja auch so, dass Palästina in einen jüdischen Staat Israel und einen arabischen Staat Jordanien geteilt wurde.

    Man muss doch das Nahost-Problem endlich realistisch sehen, es gibt dort einen kleinen Ministaat Israel für das jüdische Volk und riesengroße arabische Staaten für die Araber. Also auch genügend Lebensraum für die Palis.

    Was Deutschland betrifft, müssen wir uns mit dem Verlust der Ostgebiete abfinden. Aber es darf nicht sein, dass das kleine Rumpfdeutschland, das die Vertriebenen aus den Ostgebieten aufnehmen musste und darüber hinaus vertriebene Deutsche aus anderen Gebieten Europas, zu einem Siedlungsgebiet für Muslime aus aller Herren Länder wird, die in unserem Deutschland Gegengesellschaften bilden und Gebiete in Beschlag nehmen, die wir Deutsche nur noch unter Lebensgefahr betreten können.

    Deutschland sollte ein gastfreundliches Land sein, wer in dieses Land kommt, ist willkommen, wenn er sich für unsere Kultur und Lebensweise entscheidet, wer jedoch hier Kolonien mit muslimischer Gegenkultur bildet, sollte wieder in sein Heimatland zurückgebracht werden.

    Es ist gegenüber dem deutschen Volk verantwortungslos, wenn von unseren korrupten Politikern zugelassen wird, dass wir durch den muslimischen Einwanderungstsunami Stück für Stück auch noch unseren verbliebenen Lebensraum einbüßen.

    Da muss ich dem Wolgadeutschen Alexander recht geben, wenn er dieser Ägypterin, das Recht abstritt, in Deutschland zu siedeln.

  17. @ #12 Crisp (21. Nov 2009 23:49)

    Es ist doch (aus polnischer Perspektive) eine Unzumutbarkeit zu behaupten, dass das heutige polnische Staatsgebiet politisch nur schwach legitimiert ist. Polen hat, wie Sie wissen, in seiner Geschichte viele Grenzverschiebungen durchlitten. Es ist erbärmlich, wenn hier von deutscher Seite so von „Deutschen Ostgebieten“ gesprochen wird, als ob sie immer noch auch moralischer Ebene zu Deustchland gehörten. Hier scheint der Autor nicht darüber nachzudenken, wer den zweiten Weltkreig begonnen und Unheil über Europa gebracht hat – die Polen waren es jedenfalls nicht!

  18. … Und rum herum, wo die Agressoren (Musleme) „ihr Werk tun“, ist Sand und Wüste.

    Israel, ein blühendes Land in der Wüste, ich kann mir kaum ein Volk (wirklich kein Volk auf der Erde) vorstellen, das soviel Kraft und Wille aufbringen kann, aus Sand und Steinen fruchtbare Erde zu machen.

    … Und dieser ganze Islam drumherum sollte sich das mal zum Beispiel nehmen, da hilft nicht nur „Islam ist Frieden“, sondern mit Arbeit kommt man zum Erfolg.

    Es ist aber wirklich sinnlos, einem „Koranverseuchtem“ Sinn und Zweck des Lebens beizubringen. Wem schon die Mißachtung des Lebens in die Wiege gelegt wurde, dem kann man nur schwerlich beibringen, welch Gottes Geschenk das Leben ist.

    … Viel Vergnügen mit den 72 Jungfauen, die alle 72 Jahre alt sind. … „Würg“

  19. Psalm – 83. Kapitel

    1 Ein Psalmlied Asaphs. Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne!

    2 Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, richten den Kopf auf.

    3 Sie machen listige Anschläge gegen dein Volk und ratschlagen wider deine Verborgenen.

    4 „Wohl her!“ sprechen sie; „lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk seien, dass des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“

    5 Denn sie haben sich miteinander vereinigt und einen Bund wider dich gemacht,

    6 die Hütten der Edomiter und Ismaeliter, der Moabiter und Hagariter,

    7 der Gebaliter, Ammoniter und Amalekiter, die Philister samt denen zu Tyrus;

    8 Assur hat sich auch zu ihnen geschlagen; sie helfen den Kindern Lot. (Sela.)

    9 Tue ihnen, wie den Midianitern, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kison,

    10 die vertilgt wurden bei Endor und wurden zu Kot auf der Erde.

    11 Mache ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Obersten wie Sebah und Zalmuna,

    12 die da sagen: Wir wollen Häuser Gottes einnehmen.

    13 Gott, mache sie wie einen Wirbel, wie Stoppeln vor dem Winde.

    14 Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge anzündet:

    15 also verfolge sie mit deinem Wetter und erschrecke sie mit deinem Ungewitter.

    16 Mache ihr Angesicht voll Schande, dass sie nach deinem Namen fragen müssen, o HERR.

    17 Schämen müssen sie sich und erschrecken auf immer und zu Schanden werden und umkommen;

    18 so werden sie erkennen, dass du mit deinem Namen heissest HERR allein und der Höchste in aller Welt.

  20. #3 hundertsechzigmilliarden (21. Nov 2009 23:18)

    Die Siedlungspolitik d. h. Diebstahl der Grundstücke von den rechtmäßigen Besitzern durch Israel ist rechtswidrig und nicht gerechtfertigt.

    Nein, ist es nicht, denn wem nehmen sie denn Land weg ? Welche rechtmässigen Besitzer gibt es, wie heisst der Staat, dem es weggenommen wurde ? Samaria und Judäa sind eigentlich das Kernland Israels, und Jordanien hat es damals genauso völkerrechtlich besetzt und anektiert. Nur hat die UNO nie lautstark dagegen prostestiert.

    Nochmals völkerrechtlich hat sogar Israel die Pflicht, das Land zu besiedeln.

    Das jüdische Recht auf Palästina wurde 1922 durch den Völkerbund bestätigt, als die 52 Mitgliedstaaten für das Palästina-Mandat stimmten, welches die Verwaltung des Gebietes an Großbritannien übertrug mit der Bestimmung „ein jüdisches Heimatland“ zu gründen. Die Mandats-Erklärung hat internationalen rechtlichen Status. Sie bestätigt das historische Recht des jüdischen Volkes auf das Land (Präambel). Sie verleit NUR den Juden politische Rechte zur Gründung eines nationalen Staates (Präambel; Art. 2). Nichtjüdischen Einwohnern werden Zivil- und Religionsrechte garantiert, es werden ihnen aber nicht die GLEICHEN politischen Rechte verliehen (Präambel; Art.

    Die Erklärung bestimmt ferner, dass die jüdische Niederlassung im ganzen Lande von der Mandatsmacht (GB) gefördert werden soll; sie soll intensiv und auf allem Land, auch auf staatlichem Boden erfolgen, außer auf dem für öffentliche Zwecke benötigten (Artikel 6).
    Als staatlicher Boden galt der größte Teil Palästinas. Dabei handelte es sich um Gebiete, die niemandem privat gehörten (und automatisch von der Administration übernommen wurden, als die türkische Herrschaft aufhörte, weil die Türken von den Briten im 1. Weltkrieg besiegt wurden).

    Aber lassen wir das, gehen wir cronologisch weiter. Nachdem nun einmal ein Staat für die „Urbevölkerung“ geschaffen wurde und in den nachfolgenden Jahren ein gerade aus deutscher Verantwortung liegender jüdischen Einwanderung in Palästina (übrigens auch wieder ein Kunstwort, um die Heimat der Juden zu verungimpflichen) nicht aufzuhalten war, erklärte David Ben Gurion 1948 den unabhängigen Staat Israel, in dem auch den arabischen Minderheiten die gleichen Rechte zugestanden wurden, wie den Juden. An die darauffolgende Reaktion der Anrainerstaaten (übrigens auch künstliche Gebilde wie Jordanien, Libanon ect) müssen sich die Älteren hier noch erinnern können. Der Staat Israel wurde 1948 nach dem Völkerrecht gegründet. Israels arabische Nachbarn akzeptierten dies nicht und begannen einen illegalen Angriffskrieg, der den jüdischen Staat auslöschen sollte. Im Zuge dieses Krieges besetzen Jordanien und Ägypten widerrechtlich Samaria, Judäa, ein Teil Jerusalems und Gaza und verwalteten ihn bis 1967. Vor 1967 gab es NIEMALS auch nur einen Ansatz von irgendeiner arabischen Seite, die auf einen eigenen Staat bestanden hätte, die arabischen Bewohner dieses Landstriches sahen sich auch nicht als ein Volk, sondern immer als ein Teil der arabischen Anrainerstaaten, dazu gibt es Aussagen wie die Folgende:

    Ein hochrangiges Mitglied der Terrorgruppe Hamas (übrigens dringendst die Charta lesen), die jegliches Recht der Juden am Land verneint, hat öffentlich zugegeben, dass die Idee einer historischen „palästinensischen Nation“ eine reine Wunschvorstellung ist, ein Propagandainstrument derer, die sich gegen Israels Wiedergeburt auflehnen. In einem Interview mit der Zeitschrift „The Economist” sprach Hamas-Außenminister Mahmud Al – Zahar – drittwichtigster Anführer der Hamas – von dem Tag, an dem die moslemische Welt sich zu einer Art islamischer Konföderation oder islamischem Imperium vereinigen wird.

    Al – Zahar erklärte, dass ein solcher Zusammenschluss kein Problem für palästinensische Araber bedeuten würde, die so energisch für ihre Unabhängigkeit gekämpft haben, da sie noch „nie in der Geschichte ein unabhängiger Staat waren. Wir waren Teil eines arabischen Staates und eines islamischen Staates.“ Obwohl ein solches Zugeständnis den Ansprüchen der nationalistischen Araber auf das Gebiet westlich des Jordan-Flusses jede Grundlage entzieht, sind sogar viele Israelis und westliche Friedensvermittler der Meinung, dass Israel nicht auf unbestimmte Zeit über eine große und feindselige arabische Bevölkerung herrschen kann. Die Schaffung eines weiteren arabischen Staates (und somit einer weiteren Verringerung eines jüdischen Staates) scheint die am ehesten realisierbare Lösung des Problems zu sein.

    Dennoch gründet die Realisierbarkeit einer solchen Lösung auf der Annahme, dass ein solches „Palästina“ eine freie, offene und demokratische Nation im westlichen Sinne des Wortes sein würde, ohne eine Gefahr für Israel darzustellen. Die Palästinenser neigen jedoch offenbar immer mehr der islamisch-religiösen Richtung zu. Al – Zahar zählt zu denen, die davon träumen, das irgendwann einmal ein Panmuslimischer Staat entsteht.

    Nun gut, nach dem Sechstagekrieg 1967 holten sich die Juden eigentlich nur das zurück, was Ihnen vorher gestohlen wurde, also von einer Besetzung kann da wohl nicht die Rede sein, leider beginnt von diesem Tag an die mediale Geschichtsverfälschung und Israel wurde als „Besatzungsmacht“ über diese Landstriche weltweit in den Medien verurteilt, leider tut eine über 40 Jahre Gehirnwäsche seine Wirkung, zumal sich die Wenigsten um den Begriff Ursache und Wirkung bemühten.

    Die JÜDISCHEN „SIEDLUNGEN“ SIND LEGAL !!

    In den verbliebenen 20% Palästinas, einschließlich Gaza (heute judenfrei), dem „Westjordanland“ (bestehen heute die Politiker auf judenfrei) und einem Teil der Golanhöhen (will Syrien zurück, ohne dem keinen Frieden ihrerseits), sind die jüdischen Siedlungsrechte nie begrenzt, enthoben, annulliert, überholt oder ersetzt worden. Die jüdischen Rechte für „enge Besiedlung“ treffen rechtlich (erst recht) für das verbliebene Palästina westlich des Jordanflusses zu.

    Es mag für Dich und andere eine Überraschung sein, aber Juden können völkerrechtlich in Gaza, Hebron, Bethlehem, Nablus, Ramallah und sonstwo in Palästina leben – ebenso wie in Haifa, Tel Aviv und Jerusalem. Die Mandats-Erklärung von 1922 für Palästina trifft genauso für Gaza(welch Hohn), Judäa und Samaria („Westjordanland“) wie für Israel innerhalb der sogenannten „grünen Linie“ zu.

    Man mag sich fragen, ob die Mandats-Erklärung noch heute Gültigkeit hat, da der Völkerbund nicht mehr existiert. Außerdem hat Großbritannien das Mandat aufgegeben, nachdem es seine Mission nicht erfüllt hat. Nun, ebenso wenig, wie ein Testament mit dem Tode des Erblassers oder Testamentsvollstreckers ungültig wird, so auch nicht die Mandats-Erklärung. Als Ironie des Schicksals hat Israel als verantwortliche Nachfolger-Administration in Palästina, nachdem Großbritannien seinen Posten verlassen hat, sogar die Pflicht, die Mandatsaufgaben zu erfüllen, einschließlich der Besiedlung des Landes.

    Die Vereinten Nationen (UNO) haben als Nachfolger des Völkerbundes die Gültigkeit aller Mandatsobligationen bestätigt, indem sie diese in ihre eigene Charta (Satzung) übernahmen, speziell mit Artikel 80 (die „Palästina-Klausel“ genannt). Die Jüdischen Siedlungsrechte sind deshalb sowohl vom Völkerbund als auch von der UNO garantiert, zweifellos zum Verdruss der Befürworter eines zweiten Palästinastaates, zudem ja heute die vorwiegende politische Meinung tangiert.

    UNO-RESOLUTION 181 !!

    Obwohl dem UNO-Partitions-Plan von 1947 in der Geschichte Israels ein hoher Platz eingeräumt wurde, ist es tatsächlich die Mandats-Erklärung, die den jüdischen Staat und die Siedlungsrechte legal rechtfertigen. Da der Teilungsplan erwähnt wurde, wollen wir nun die arabischen Forderungen betrachten.
    Da die arabischen Palästinenser nie einen selbständigen Rechtsstaat mit territorialen Rechten darstellten, können sie nicht behaupten, dass Israel illegal ihr Land okkupiert. Im Gegenteil stehen die jüdischen Rechte fest.

    Die arabischen Palästinenser berufen sich heute mit ihrer Forderung nach einem (weiteren) palästinensischen Staat auf den Partitions-Plan, auch UNO-Resolution 181 genannt. Der Plan war ein Vorschlag zur Gründung eines jüdischen Staates und eines zweiten arabischen Palästinastaates auf den verbliebenen 20% des Landes. (Jordanien ist, wie gesagt, der erste palästinensische Staat und auf 80% von Palästina aufgebaut.) Dies ist eine weitere jener Ironien, da die ganze Arabische Liga, einschließlich der „palästinensisch-arabischen“ Führung, genau diesen Plan 1947 ablehnten und Krieg gegen Israel führten, um so den Disput militärisch zu erledigen.

    Der Partitions-Plan hat heute keine Rechtskraft. Die Resolution wurde nie ein rechtgültiger Gegenstand internationaler Gesetzgebung. Obwohl die UNO-Generalversammlung ihn angenommen hatte, wurde er nicht vom Weltsicherheitsrat ratifiziert, da der arabische Angriff gegen Israel die Resolution irrelevant machte. Israel hatte die Resolution akzeptiert. Die Araber lehnten sie ab und beschlossen einen Angriffskrieg. Die Resolution war davon abhängig, von beiden Seiten akzeptiert zu werden, sie war deshalb seitdem nicht mehr vor der Versammlung. Nur Weltsicherheitsrats-Resolutionen sind rechtlich vollziehbar. Resolutionen der Generalversammlung sind zunächst Vorschläge, Empfehlungen, aber geben keine rechtliche Grundlage.

    Trotz der absurden Situation zahlreicher, von verschiedenen UNO-Gremien ausgehender Resolutionen, einschließlich der Resolution 1397 des Sicherheitsrats (März 2002), die im Widerspruch zur UNO-Verfassung palästinensische Eigenstaatlichkeit unterstützt, gibt es kein Recht, das den palästinensischen Arabern irgend einen Teil von Palästina mit erkennbaren Grenzen gewährt. Die Resolution 1397 bestätigt nur eine „Vorstellung“ von Eigenstaatlichkeit für die palästinensischen Araber, etabliert jedoch kein gesetzliches Recht dafür. Zudem bleibt das Recht der Juden, sich überall in Palästina niederzulassen, weiterhin gültig.
    Auf Grund der rechtlichen Situation stellte die damalige US-Botschafterin bei der UNO, Madeleine Albright, (obwohl sie die Konzessionen Israels an die Palästinenser unterstützte) fest: „Wir akzeptieren einfach nicht die Beschreibung der Territorien, die Israel 1967 einnahm, als besetztes palästinensisches Gebiet“.

    Zahlreiche Experten auf dem Gebiet des Völkerrechts, wie Douglas Feith, Eugene Rostow und Stephen Schwebel, argumentierten überzeugend, dass Israel ein gesetzliches Besitzrecht für Gaza und das „Westjordanland“ (das Land heißt Samaria und Judäa), hat.

    Die UNO, die EU, die internationale Gerichte und auch deutsche Politiker mögen das bestehende Recht garantieren, oder sie mögen es ignorieren. Das ändert nichts an der Tatsache, dass Israel nie eine widerrechtliche Besatzungsmacht war oder heute ist. Folgerichtig ist es ein historischer Fehler, wenn jetzt erneut einstmals jüdische Gebiete judenfrei gestaltet werden sollen und somit der Auslöschung Israels und dem jüdischen Volk indirekt Vorschub geleistet wird, denn eines ist klar, innerhalb der Grenzen Israels leben fast 20 % arabische Israelis, sollte Samaria und Judäa judenrein gestaltet werden, und genau das sind die Pläne der „Palästinenser“, müsste man Platz für ca. 250.000 Menschen schaffen und somit wäre es erforderlich, diese „arabischen Israelis“ in die danach judenfreien Gebiete zu integrieren. Was man schon früher (nach 1948) als Bevölkerungsaustausch, hätte man es wirklich gewollt, auch mit den „palästinensischen Flüchtlingen“ gegenüber den fast 800.000 jüdischen Flüchtlingen, die Israel aufgenommen hat und deren Hab und Gut in den jeweiligen Ländern verblieben sind, hätte tätigen können.

    Denk mal nach, prüfe es und Du wirst sehen, daß es Rechtens ist.

  21. @ arjuna
    1.als die israelis von den nachbarstaaten angegriffen wurden hatten deine „palstinenser“ noch
    ihre papire sie waren syrer, jordanier oder ägypter
    2.die „palesinenser“ träumten von groß syrien
    (auch die jordanier)oder von groß ägypten und
    träumen heute noch wie alle anderen araber(das und nichts anderes sind die „palestinenser“ wirklich)von einer vereinten umma arabia in einem vereinten land.
    3.judea und samaria ist israel den juden judea
    abzustreiten….man das ist nicht dein ernst
    judea-jude-jahud sogar die araber nennen sie so im koran. das ist natürlich auch so eine art endlösung.
    4.weil du überzeugt bist das die juden in judea vertrieben weden müssen heist es doch nicht das du persönlich mit deinem leben und dem leben der deinen dann den frieden garantierst. wenn israel unverteidigbar wird
    werden dann leutchen wie du sagen „die israelis sind aber verweichlicht geworden“
    glaubst du israel ist unzerstörbar? die gesellschaft dort ist dem zerreissen nahe.
    5.sorge lieber das die besiedlung europas durch muslemische barbaren aufhört und du nicht mit ansehen musst wie deine kinder in den besten jahre 18-21 in der armee bluten, leiden und sterben im existenzkampf um das vortbestehen.

  22. #9 arjuna (21. Nov 2009 23:43)

    Wieviele fanatische Siedler gibt es denn in deinen Augen ? Und wieviele fanatische PalAraber ?

    Darf ich dir folgende Tatsachen entgegen halten ?

    Die Siedlungen werden derzeit als Haupthindernis für den Frieden dargestellt, aber die Araber haben bereits Frieden zu schließen abgelehnt, als es noch keine einzige Siedlung gab. Wie lässt sich dieser Sachverhalt erklären?

    1.) Der einzige Zeitraum in der jüngsten Vergangenheit, in dem es den Juden nicht erlaubt war, in Judäa und Samaria zu leben, war während der 19 Jahre der jordanischen Besatzung zwischen 1948 und 1967. Vor diesem Zeitraum hatten die Juden überall in den genannten Gebieten gewohnt.

    2.) Nach dem Sechstagekrieg, in dem Israel Judäa und Samaria eroberte, weigerten sich die arabischen Staaten, über die Zukunft dieser Regionen zu verhandeln. Die Israelis, die diese Regionen, in denen ihre Vorfahren gelebt und sich ihre Kultur entwickelt hatten, nun wieder betreten konnten, hatten das natürliche Verlangen, in diese Gegenden zurückzukehren.

    3.) Die israelische Regierung erlaubte den Siedlungsbau auch deswegen, weil die Siedlungen bei künftigen möglichen Angriffen zu Verteidigungszwecken genutzt werden konnten.

    4.) Heute leben etwa 300.000 Siedler in sogenannten Siedlungen in Judäa und Samaria – einige von ihnen sind Städte mit über 30.000 Einwohnern. Etwa 80% der Siedler leben in Ortschaften, wie Ma’ale Adumim und Gush Etzion, die eigentlich Vororte von Jerusalem sind.

    5.) Die Siedlungen umfassen insgesamt 1,7% der Gesamtfläche jenseits der grünen Linie. Feste Grenzen hat Israel keine, weil die verhandelt werden sollten.

    6.) In den letzten Zehn Jahren war das natürliche Wachstum in den Siedlungen für etwa 60% des gesamten Bevölkerungszuwachses verantwortlich, der Rest ist im Wesentlichen auf neue Einwanderer zurückzuführen.

    7.) Das internationale Recht ist in dieser Frage nicht so eindeutig und schwarz-weiß wie dies häufig behauptet wird. Es gibt internationale Rechtsexperten, die die Siedlungen nicht für illegal halten – insbesondere solange über die Zukunft dieser Regionen noch verhandelt wird.

    8.) Israel hatte 14 Vorbehalte gegen die Road Map geltend gemacht, b>der Hauptpunkt war die Ablehnung des Planes, den Siedlungsbau zu stoppen.

    9.) Israel hat in der Vergangenheit einige Siedlungen zerstört und somit Tausende Siedler, sowohl aus dem Sinai als auch aus dem Gaza-Streifen, entwurzelt. Die meisten der Siedler aus Gaza leben heute noch in Notbehelfen und sind nicht, wie manche behaupten nach Samaria und Judäa verpflanzt worden, also „neue Siedler“ geworden.

    10.) In Judäa und Samaria hat es noch nie einen unabhängigen arabischen Staat gegeben, insbesondere keinen „palästinensischen“ Staat.

    Diese Punkte legen nahe, dass die Siedlungen nicht das eigentliche Problem bilden. Von den Arabern werden sie allerdings als solches dargestellt, um von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und Israel als den Schuldigen hinzustellen. Die Menschen scheinen der Meinung zu sein, dass für jeden jüdischen Siedler, der sich niederlässt, ein Araber die Region verlassen müsse.

    Erschreckenderweise haben große Teile der internationalen Gemeinschaft diese Darstellung akzeptiert. Es ist jedoch nicht schwierig, ein überzeugendes Plädoyer für die Existenz der Siedlungen zu halten, das sich auf internationales Recht, historische Verbundenheit mit dem Land und moralische Gerechtigkeit stützt.

    Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass Mahmoud Abbas und die palästinensische Autonomiebehörde auch Akko, Haifa, Netanya, Tel Aviv und Beerscheba als jüdische Siedlungen bezeichnen, die in Städte liegen, die angeblich den Arabern gehören. Solange diese Haltung vorherrschend ist, liegt ein Frieden wirklich in weiter Ferne.

    Nachdenken, einfach mal nachdenken, heute wird in den Medien fast alles als Siedler bezeichnet……..

  23. „Großstaaterei“ ist immer der Vorläufer von Völkermord bzw. Völkervertreibung.

    Letztes Beispiel „Jugoslawien“ (im übrigen auch ein Beispiel, das möglicherweise nur „ein Führer“ in dr Lage ist, Unruhen zu beschwichtigen). … Jedenfalls hat es „gekracht“, es hat „Kleinstaaten“ danach gegeben und es herrscht bis heute keine Ruhe. … „Was soll das vereinigte Europa“?

    In kaum einem Mietshaus ist es heute möglich, Probleme anzusprechen, dann wollen wir die „Einheiten“ noch größer machen?

    Back too the Roots. Lieber mit dem Nachbarn reden, der zu einem Gespräch bereit ist. … Sich streiten, miteinander reden und sich vertragen (haben auch wir Deutsche und Europäer vergessen, wie das geht), ist das Rezept. Dazu brauchen wir aber nicht das Thema Islam. Das sollen die selbst unter sich ausmachen.

  24. @ ajuran
    jassir ARAFAT der ober „palestinenser“ heist nach eim berg in saudiarabien und ist geboren in kairo! das machte ihn zum oberunterdrückten
    überpalestinenser.
    juden sind in judea zuhause wie deutsche in deutschland.

  25. #8 shabbat_shalom (21. Nov 2009 23:41)
    Ja, mehr als das: die israelische Präsenz in den 1967 eroberten Gebieten ist moralisch wesentlich solider berechtigt als die polnische (oder russische) Präsenz in den deutschen Ostgebieten.

    Bei diesem Satz wird mir schlecht und ich höre auf zu lesen. Einfach weil ich Deutschland, Israel UND Polen liebe.
    __________________________________________

    Das war ja auch nur historisch und moralisch gemeint, historisch und moralisch haben die Juden mehr Anrecht auf das Land als irgendjemand anderer oder ? Deutschland als Verlierer hat auf die Ostgebiete verzichtet, unumkehrbar……die Araber aber nicht. Also nix für ungut.

  26. Die Tatsache, dass die Deutschen den Verlust der Ostgebiete akzeptiert haben, verdankt sich ihrer totalen Niederlage in einem Krieg. Die Sieger haben schlichtweg eine Neuordnung durchgesetzt. Israels „Fehler“: Nach seinen Siegen über die arabischen Feindstaaten wurde versäumt, eine Neuordnung zu diktieren. So muss also weiter gekämpft werden, bis ein Sieger feststeht, der auch bereit ist, seine Vorstellungen kompromisslos durchzusetzen.

  27. Der Hohn an der Kritik der Siedlungen ist doch schon, dass Juden in Siedlungen leben müssen, da sie sonst angegriffen werden. Währenddessen leben die moslemischen Araber im israelischen Kernland mit allen Freiheiten. Käme jemand auf die Idee zu sagen, Israel kann nur existieren, wenn die Araber keine weiteren Wohnungen Mieten und Häuser kaufen können, wäre ein Aufschrei in den Medien zu lesen.

  28. Israel hat schon einmal einen historischen Fehler gemacht: Sich aus Gaza zurückzuziehen. Das wurde von der Hamas als Schwäche ausgelegt und man begann unverzüglich, von Gaza aus Raketen nach Israel zu schießen.

    Israel muss gegen Hamas & Co kompromisslose Stärke zeigen und den Laden unter knallharter Kontrolle halten. Einmal nicht aufgepasst – und weg ist das kleine Land von der Größe Hessens.

  29. und weil wir gerade bei Thema sind:

    Der CDU Aussenpolitiker Ruprecht Polenz droht Israel erneut mit politischem Selbstmord, und bläst in das gleiche Horn wie Obama und sämtliche deutschsprachigen Medien, dabei wissen sie wahrscheinlich gar nicht, was als „Siedlung“ gilt und was nicht, und verbreiten zum Teil ganz große Unwahrheiten. Aktuell Gilo……und andere „Siedlungen“.

    Ruprecht Polenz deutscher Aussenpolitiker der CDU, wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

    Unmittelbar vor der Israel-Reise von Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz eine deutlichere Kritik gegenüber Jerusalem gefordert. „Wir werden in Israel als Freunde angesehen; das gibt uns auch die Möglichkeit, Dinge anzusprechen, die wir für falsch halten, etwa die Siedlungspolitik“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. „Die Israelis begehen schrittweise politischen Selbstmord“, sagte Polenz. Deshalb müsse man die israelische Regierung „davon überzeugen, dass sie sich mit ihrer Siedlungspolitik Haus für Haus den Weg zu einer Zwei-Staaten-Lösung verbaut“. Die Bundesregierung sei gefordert, die deutsche Haltung deutlicher zu vertreten als bisher. „Ich glaube, dass wir uns da äußern müssen“, sagte Polenz dem Spiegel.

    Ja sollen die Juden denn in die Höhe bauen ?

    Diese Meinung vertrat er schon einmal.

    http://www.pi-news.net/2009/07/ruprecht-polenz-droht-israel-mit-selbstmord/

    AUSSERDEM UNTERGRÄBT DIE OBAMA REGIERUNG GLEICHBERECHTIGUNG IN JERUSALEM …..

    Die Obama-Regierung und die EU haben heftig auf Israels Entscheidung reagiert, 900 Wohneinheiten im Jerusalemer Gilo-Viertel zu errichten. Ein Sprecher des Außenministeriums bezeichnete die Entscheidung als „erschreckend“ und meinte, dass sie die Friedensverhandlungen behindern werde. Präsident Obama fügte hinzu, dass dieser Schachzug „die Palästinenser verbittern wird und auf einen Weg führen könnte, der sehr gefährlich werden ist“. Die Europäische Union fasste verschiedene, unterschiedliche Punkte in einer scharf formulierten Aussage des schwedischen Ratspräsidenten zusammen: „Die Präsidentschaft erinnert daran, dass Siedlungsaktivitäten, Abrisse von Häusern und Räumungen in Ost-Jerusalem nach internationalem Recht illegal sind.“

    Repräsentanten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) folgten der Linie, die Entscheidung zu verdammen und beschrieben sie als Beweis dafür, dass Israel unwillig sei, Frieden zu schließen. Das Gilo-Projekt „liefert 900 weitere Gründe, warum Hoffnungen auf ein Wiederaufleben der Zwei-Staaten-Lösung und den Neubeginn aufrichtiger Verhandlungen rapide abnehmen und warum Israel kein Partner für den Frieden ist“, erklärte der PA-Chefunterhändler Saeb Erekat. Der frühere PA-Premierminister Ahmed Qureia war deutlicher und bezeichnete die Entscheidung als „letzten Nagel am Sarg des Friedensprozesses“.

    Aber die Netanjahu-Regierung beugte sich nicht und gab folgende Erklärung ab: „Der Vorgang ist völlig normal: Gilo ist untrennbarer Bestandteil des vereinigten Jerusalems . Es gibt keinen Unterschied zwischen Baumaßnahmen in diesem Bezirk und Baumaßnahmen in Tel Aviv oder Haifa.“ Während der Eröffnung eines Sportzentrums im arabischen Bezirk Bet Safafa sagte der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, dass die Stadtverwaltung daran arbeite, dass Wohnungen für alle Teile der Bevölkerung in gleicher Weise sichergestellt werden.

    Kommentar dazu: Der internationale Aufruhr bezüglich der Baumaßnahmen in Gilo ist unerwartet, unnötig und unproduktiv. Er ist unerwartet, weil der Gilo-Bezirk seit mehr als 30 Jahren bewohnt ist und in einer früher unbewohnten Gegend entstand, die direkt an den Westen Jerusalems grenzt. Das Gebiet gehörte nie zu irgendeinem „arabischen Teil“ Jerusalems. Es wurde durch die Juden nach der Wiedervereinigung Jerusalems im Jahre 1967 aufgebaut.

    Er ist unnötig, weil die neuen jüdischen Bezirke wie Gilo, Ramat Eshkol und French Hill kein Gegenstand der Verhandlungen sind. Selbst die extremsten Friedensvorschläge, die von einer Teilung Jerusalems sprechen, beabsichtigen nicht, dass diese Bezirke Teil des palästinensisch-arabischen Staates werden. Diese Vorschläge besagen, dass arabische Bezirke den Arabern und jüdische Bezirke den Juden gehören sollen.

    Weiterhin ist es unnötig, weil sowohl die israelische Regierung wie auch die Opposition sich völlig einig sind, dass diese Bezirke für immer zu Israel gehören werden. Wenn sich Obama und die EU weiter von der israelischen Öffentlichkeit entfremden wollen, dann sollten sie weiterhin solche unvernünftigen Forderungen aufstellen. Aber dann sollten sie sich auch nicht wundern, wenn der israelische Premierminister es ablehnt, darauf einzugehen. Netanjahu repräsentiert zuerst die israelischen Wähler und ist auch für diese verantwortlich – nicht für die amerikanische Regierung.

    Die internationale Aufregung ist unproduktiv, weil sie nur den arabischen Extremismus weiter anheizt. Seit die Obama-Regierung die PA-Forderung akzeptierte, dass die Siedlungsfrage das Haupthindernis für den Frieden ist, werden die PA-Forderungen immer extremer. Das Gesamtergebnis ist, dass die Regierung von Mahmud Abbas seit fast einem Jahr Verhandlungen mit Israel ablehnt. Nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen mit der PA sollten die USA und die EU gelernt haben, dass die Wahrscheinlichkeit eines Friedens nicht größer wird, wenn man in den Extremistenchor einstimmt.

    Letztlich hat die Verurteilung des israelischen Bauprojekts einen ziemlich heuchlerischen Unterton. Zur selben Zeit, als die 900 Gilo-Appartements genehmigt wurden, waren mehr als 5.000 Wohnungen in den arabischen Vierteln in Ostjerusalem in unterschiedlichen Genehmigungsstufen der Jerusalemer Stadtverwaltung: 2.000 in Tel Adash, 2.500 in a-Swahra, 500 in Dir al-Amud und 172 in Jabel Mukaber. Hat irgendjemand gehört, wie die USA oder die EU diese Projekte verdammte? Und wie können öffentliche jüdische Bauprojekte in Jerusalem ein Hindernis für den Frieden sein, aber private arabische Bauten, die noch dazu illegal sind, nicht? Anstatt den Frieden und die Ordnung zu fördern, polarisieren die Äußerungen der USA und der EU in diesem Konflikt und untergraben die Gerechtigkeit.

    Aus Israel Report.

    5000 neue Wohneinheiten für Araber in Jerusalem _ Die Stadtverwaltung von Jerusalem treibt gegenwärtig Pläne zum Bau von mehr als 5000 neuen Wohneinheiten für die arabische Bevölkerung voran. Allein in Tel Edesa im Norden der Stadt sollen rund 2000 neue Wohneinheiten entstehen. Ein Masterplan für den Bau von 2500 Wohneinheiten in Aswahara ist ebenfalls in Planung. Weitere Stadtteile, in denen der Wohnraum für Araber stark erweitert werden soll, sind Dir Al-Amud und Al-Muntar in Beit Tsafafa, Jebel Mukhaber sowie Abu Tor und Tzur Bakher. Die Jerusalemer Stadtverwaltung setzt dabei die relevanten Gerichtsentscheidungen und das geltende Rechte durch. Bürgermeister Nir Barkat betonte in diesem Zusammenhang, dass die Stadt alles tue, um der Nachfrage der Bürger nach Wohnraum nachzukommen, unabhängig davon, ob es sich um Juden oder Araber handele. Unterdessen hat Barkat im Ostjerusalemer Stadtteil Beit Tsafafa eine neues, 750 Quadratmeter umfassendes Sportzentrum eröffnet, dass sowohl der örtlichen Schule als auch den Anwohnern zugute kommen soll. (Außenministerium des Staates Israel, 19.11.09)

  30. #27 Wonderland

    Ups, Sorry, dieser Beitrag war nicht zu diesem Thread gedacht.

    … Wenn möglich löschen.

    Nochmals Sorry an alle, die sich mit diesem Beitrag abgemüht haben.

  31. Also raus mit diesen fanatischen jüdischen Siedlern aus dem Westjordanland!

    Sie haben nicht das geringste Recht, so etwas zu fordern.
    Das Westjordanland ist Judäa und Samaria, historisch israelisches Kernland.
    Zweistaatenlösung der Israel zugestimmt haben soll: Bitte bemühen Sie ihre Geschichtskenntnisse und erkennen Sie dass der zweite Staat Jordanien ist.
    Von einem dritten Staat (Palästina) war damals nie die Rede.
    So gesehen ist das Wortungetüm „Zweistaatenlösung“ schon vollkommen falsch. Es müsste richtig „Dreistaatenlösung“ heißen, einen für Israel und zwei für die Araber. Man kann natürlich nach Gründung des „Staates Palästina“ den kläglichen Rest Israels wieder einem weiteren Konflikt und einer neuen „Zeistaatenlösung“ zuführen. Das kann man unendlich fortführen. Auch eine Methode.

  32. #18 shabbat_shalom

    Sie berufen sich auf die Ansicht, daß Deutschland den zweiten Weltkrieg begonnen habe – und die Polen unschuldig waren, als ob dies eine Tatsache wäre.
    Es ist aber keine tatsache.
    Es ist nicht mehr als die Consens – Fiktion des vorherrschenden Zeitgeistes.
    Man will Frieden stiften, indem man den Verlierer auch zum General – Schuldigen erklärt.
    Es ist die Geschichtsschreibung der Siegermächte.

  33. #33 gerndrin (22. Nov 2009 01:06)
    @Zahal

    Danke, sauber erklärt!
    __________________________

    Danke, ich versuche ja nur, die rechtlichen Dinge zu erklären, und die sind halt anders, als es der internationale, politische Konsenz gerne möchte.

    Die PalAraber versuchen sich im Moment in Geschichtsklitterung, weil sie merken, dass sie historisch nicht das Recht haben und versuchen Israel bzw. den Juden ihre Geschichte zu klauen. So wie Muslime Deutschland aufgebaut haben, den Kompass erfunden, die Algebra und was sonst nicht alles.

    So strahlte der palästinensische Rundfunk am 22. Oktober 2009 eine Geschichtssendung aus, in der der „Historiker“ Nabil Alqam Israel jedes Recht auf das Land absprach. Er sagte: Die palästinensische Geschichte hat eine 5000- jährige Vergangenheit in diesem Land, nicht die jüdische Geschichte. Warum verlegt sich die israelische Besatzung auf Diebstahl, kulturellen Diebstahl, und verzerrt dabei die palästinensische Erbschaft und Geschichte ? Israel ist auf der Suche nach einer Vergangenheit und Geschichte in diesem Land, doch dabei ist diesen Land mit einer palästinensischen Vergangenheit von über 5000 Jahren hinweg verbunden.

    So stiehlt Israel palästinensische Symbole aus der Geschichte und verfälscht diese in jüdische Symbole.

    Und Saleh Rafat vom PLO Exekutivkomitee sagte eine Woche früher im selben Programm, dass Israel auch die palästinensische Küche, Kleidung, sowie Architektur in diesem Land gestohlen hat.

    Es ist unsere Absicht, die palästinensische Geschichte und Erbschaft wiederzubeleben. Wir wehren uns gegen die Versuche der israelischen Besatzung, das nationale Erbe der Palästinenser zu rauben. Selbst die Wassertunnel unterhalb der Jerusalemer Altstadt und der Al-Aksa Moschee, die aus palästinensischem Zeitalter stammen, nehmen die Israelis für Ihren jüdischen Tempel in Anspruch.

    So behauptete in diesem Jahr zum ersten Mal das Oberste Islamische Komitee, dass die Palästinenser während der biblischen Zeit in diesem Land lebten und ihre Geschichte sogar bis 7500 v. Chr. zurückgeht. Arabische und palästinensische Medien führen mit Vorliebe den Streit um die Geschichte des Gelobten Landes. Sie verfolgen damit den politischen Zweck, Israel ins Unrecht zu setzen und anzuführen, daß es kein Recht auf diesen Land hätte.

    Aber wie sagte schon Sacharja ?

    Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum… zu einem Stemmstein für alle Völker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln. (Sacharja 12,2-3)

    Woher viele PalAraber kommen, kann man sogar an ihren Namen erkennen.

  34. Übrigens klauen Sie Euch auch den Jesus.

    Die muslimischen Araber brauchen eine „Berechtigung“ Ihnen scheinen die Felle weg zu schwimmen, so vereinnahmen sie die jüdischen und auch die christlichen Ursprünge für sich. Die meisten PalAraber haben nicht die Bildung die Juden und Christen haben, und glauben die Dinge, die zum Beispiel ihre Religionsfanatiker im Fatah Fernsehen von sich geben.

    Beispiele:

    Religionsminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Tayseer Tamini im Juni 2009: Jesus ist der einzige palästinensische Prophet.

    Mufti der PA Mohammed Hussein im Mai 2009: Jesus wurde in diesem Land geboren, er machte hier seine ersten Schritte und predigte die Botschaft des Islams. Er und seine Mutter Maria waren Palästinenser per exellence.

    Der gleiche Mufti im April 2009: Wir reden von einer islamische Reihe von Propheten, angefangen von Adam zu Mohammed, die dem Ruf des Monotheismus und Mission des Islams ausrufen. Diese Propheten stammen alle aus derselben Religion, Islam, Jesus lebte in diesem Land, er wurde in Bethlehem geboren – lebte in Nazareth, zog nach Jerusalem und war daher ein Palästinenser. Wir respektieren Jesus, so sehr wie wir an Mohammed glauben.

    Die Palästinensische Zeitschrift Al-Hayat Al Jadida schrieb im Mai 2009:

    Der päpstliche Besuch im Land ist für die Palästinenserführung eine Option, ihre Sache vorzustellen, damit der Papst eine religiöse und politische Verantwortung gegenüber den Menschen im Heiligen Land annimmt. Denn es handelt sich um das palästinensische Volk, das Volk des Messias.

    Die gleiche Zeitschrift im Januar 2009:

    Wir dürfen nicht vergessen, dass Jesus dre Messias, Friede sei über Ihn, eine Palästinenser ist, der Sohn Maria ist Palästinenser.

    Passt nur auf, Ihr müsst die gesamte Bibel umschreiben 🙂

    Man weiss heute, daß die Araber (Beduinen, Nomaden) erst mit der Eroberung nach 670 in Palästina eingefallen sind und sich mit Raub und Mord breitgemacht haben, lest alle das Buch von Bat Ye’or: Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam. Das Buch behandelt auch die Geschichte der Juden und man kann so manchen Muslim rethorisch unschädlich machen. Heute müssen ALLE freien Menschen, Juden, Christen, Hindus, Buddhisten, Agnostiker, Atheisten zusammenstehen, der Islam ist die größte Gefahr, die es heute gibt…..

    Shalom.

  35. „Also raus mit diesen fanatischen jüdischen Siedlern aus dem Westjordanland!“
    .
    Ich wüsste nicht mit welcher Legitimation Judäa und Samarien “Judenfrei” gehalten werden sollte. Warum soll das Wohnen in manchen Gebieten Israels ausschliesslich Arabern vorbehalten bleiben?

    @ (#13) Thomas A. (21. Nov 2009 23:50)

    Zum Thema: “Judenfrei” gehalten werden sollte

    Der Kolumnist Jeff Jacoby bemerkt: „Die Obama-Administration verlangte … dass die israelische Regierung ein geplantes Wohnungsbauprojekt in der Nähe des Jerusalemer Stadtteils Sheich Dscharrah unterbindet“. Doch dieses Vorhaben „ist unbestreitbar legal … Warum also will die [amerikanische Regierung] die Einstellung des Bauprojektes? Weil Sheich Dscharrah in einem weitgehend arabischen Teil Jerusalems liegt und die Bauherren der geplanten Wohnungen Juden sind … Sechs Monate, nachdem Barack Obama als erster Schwarzer in der bis dahin nur von Weißen bewohnten Anlage in der 1600 Pennsylvania Avenue [d.h. im Weißen Haus] in Washington einzog, kämpft er für die Verhinderung der Integration in Jerusalem.
    Das umgekehrte Szenario ist unvorstellbar: [Amerika] würde von Israel niemals verlangen, Araber daran zu hindern, in jüdische Wohnviertel zu ziehen. Und das Justizministerium Obamas würde jedem die Hölle heiß machen, der versuchen würde, rassische, ethnische oder religiöse Grenzen in einer amerikanischen Stadt zu ziehen. Rassentrennung ist im 21. Jahrhundert undenkbar – es sei denn, so scheint es, es geht um die Unterbringung von Juden in Jerusalem… Es ist der israelischen Führung hoch anzurechnen, dass sie der Macht mit Wahrheit begegnete und nein sagte. ‚Jerusalemer Einwohner können überall in der Stadt Wohnungen kaufen’, sagte Netanjahu … ‚Es gibt kein Verbot für Araber, Wohnungen im Westteil der Stadt zu kaufen, und es gibt kein Verbot für Juden, im Osten der Stadt zu bauen oder zu kaufen…’“ Jacoby führt einige geschichtliche Tatsachen zu diesem Thema an. „Juden haben in Wirklichkeit immer in Ost-Jerusalem gelebt – dort befindet sich die Altstadt mit seinem berühmten jüdischen Viertel“, ebenso die Hebräische Universität seit ihrer Gründung im Jahr 1918. „Nur von 1948 bis 1967 – während der jordanischen Besatzung – war der östliche Teil der Hauptstadt Israels ‚arabisches Territorium’… Das große Hindernis für den Frieden im Nahen Osten liegt nicht darin, dass die Juden darauf bestehen unter Arabern zu leben. Es sind die Araber, die darauf bestehen, dass keine Juden bei ihnen leben. Wenn Obama das noch nicht begriffen hat, muss er noch eine Menge lernen.“ („Black president demandingsegregation in Jerusalem“, J. Jacoby, Jewish World Review, 22.7.2009).

    Aus: „Watchmen from Jerusalem“, deutsche Ausgabe 4/2009

    Shalom

  36. [….] Jesus lebte in diesem Land, er wurde in Bethlehem geboren – lebte in Nazareth, zog nach Jerusalem und war daher ein Palästinenser. [….]“

    Danke für die „Kostprobe“ der Geschichtsverdrehung Zahal. Jesus Christus soll in einem Staat gelebt haben, den es noch nie gab?

    Das Heil kommt aus den Juden (aus ihrer Mitte; Jeremia 30, Vers 21 und Johannes 4, Vers 22), aber bestimmt nicht aus denen, die sich seit einigen wenigen Jahren als Palästinenser bezeichnen.

    Shalom 🙂

  37. Alles hochinteressante Argumente, aber denkt doch mal anders herum: Sämtliche kriegerischen Angriffe auf Israel mit dem Ziel den Staat Israel zu vernichten, sind für die Araber in die Hose gegangen.

    Und jetzt eine ganz bescheidene Frage an alle:

    Was wäre aus dem Staat Israel und seinen Bewohnern geworden, wenn diese Kriege verloren worden wären?

    Ganz einfach:

    ES GÄBE KEIN ISRAEL MEHR UND UNSERE GUTMENSCHINNEN WÜRDEN SCHON AM BAUKRAN HÄNGEN!

  38. [i]Vergleichende Vorgänge in der Zeitgeschichte werden tunlichst vermieden, obwohl sie auf der Hand liegen. Deutschland hat den 2. Weltkrieg verloren und infolge der Niederlage wurden urdeutsche Provinzen – Pommern, Schlesien, Mecklenburg – vom Corpus des Landes getrennt und Polen zugesprochen… usw.[/i]

    Ich bin ein Dieb – aber ich darf das, weil andere auch schon geklaut haben.
    Bravo – eine tolle Rechtfertigung

  39. Es gab nie einen Staat namens Palästina, ob mit oder ohne König. Das ist historisch belegt.

    Das Territorium, auf dem sich Israel befindet, ist GOTTes Land, die Heimat des von GOTT auserwählten Volkes, des jüdischen Volkes. Es ist das HEILIGE LAND. Somit sind die jüdischen Siedlungen rechtlich gedeckt.
    Die Siedlungsgeschichte ist für alle Wurscht- und Hetzblätter, alle Rotfunk-Radio- und Fernsehanstalten ein Grund, die Bevölkerung gegen Israel aufzuwiegeln. Deswegen sind solche Internetseiten wie PI so bedeutungsvoll, da sie die Solidarität, Unterstützung für Israel beflügeln.
    Immer wieder fühle ich die große Bedeutung des Einstehens für Israel, was ich selbst in vielfältiger Weise praktiziere. Ein Weg meiner Unterstützung für Israel ist das ganz konsequente Kaufen von israelischen Produkten, gerade auf dem Lebensmittelsektor. Das drücke ich in Läden auch unmissverständlich aus.

    AM ISRAEL CHAI!
    VIVA ISRAEL!
    LANG LEBE ISRAEL!
    LONG LIVE ISRAEL!

  40. Historische Fakten werden eben auch durch militärische Dominanz geschaffen.
    Dies kann auf mehr (z.B. wie Israels) oder weniger (z.B. wie Dritte Reich) moralisch gute Weise geschehen.
    Egal wie es dazu kam, irgendwann muss man sich auch mit dem Status Quo abfinden – Geschichte ist kein statisches Konzept, und Territorien verändern sich. Das ist die Menschliche Natur. Je besser wir damit klarkommen, je einfacher werden wir es im Leben haben.

  41. @Zahal
    Der gleiche Mufti im April 2009: Wir reden von einer islamische Reihe von Propheten, angefangen von Adam zu Mohammed, die dem Ruf des Monotheismus und Mission des Islams ausrufen. Diese Propheten stammen alle aus derselben Religion, Islam, Jesus lebte in diesem Land, er wurde in Bethlehem geboren – lebte in Nazareth, zog nach Jerusalem und war daher ein Palästinenser.

    Hier wird der ganze Schwachsinn deutlich !
    Adam war doch kein Prophet, nicht einmal ein Mensch. Die Schöpfungsgeschichte läßt sich nur mit Hilfe der Kabbalah schlüssig erklären. Adam ist ein Gefäß ( Kli ), dass gefüllt durch das gebende Licht ( Atzmuto ) als Urseele bezeichnet wird.
    Mohamed hat warscheinlich nie gelebt. Er ist so was , wie eine Roman-oder Märchenfigur, dem Schriftgelehrte, mit Gedichten ( suren ) vieles in den Mund legten. In Jerusalem war er demnach auch nicht. Zur Zeit des Yeshuah bn Jussuf (Jesus AUS Nazereth) gab es den Islam noch gar nicht, somit kann dieser nicht als Prophet des Islam angesehen werden.Jesus lebte zwar in der Provinz Nazereth ( heutiger Libanon – die Stadt gab es damals noch nicht ), war aber nie in Gaza, dem ehemaligen Philisterland, aus deren Name sich Palästina ableitet.

  42. die araber werden niemals die schmach hinnehmen, dass sie gegen dieses kleine israel gemeinsam 3 angriffskriege verlorren haben.

    dies geht sogar so weit, dass z.b. in ägypten der 6-tage-krieg jedes jahr mit einer siegesfeier gewürdigt wird.

    da araber nicht mit gesichtsverlust leben können, mussten sie etwas erfinden, was israel als agressor darstellt.

    voila: hier kommt die mär vom palästina. es wird von allen moslemischen ländern instrumentalisiert. es wird gelogen, dass sich die balken biegen.
    egal was passiert, früher oder später wird es wieder einen angriff auf israel geben.

  43. #40 Zahal (22. Nov 2009 01:47)

    Ich grüße Dich; es ist immer wieder schön, von Dir zu lesen.

    So behauptete in diesem Jahr zum ersten Mal das Oberste Islamische Komitee, dass die Palästinenser während der biblischen Zeit in diesem Land lebten und ihre Geschichte sogar bis 7500 v. Chr. zurückgeht. Arabische und palästinensische Medien führen mit Vorliebe den Streit um die Geschichte des Gelobten Landes. Sie verfolgen damit den politischen Zweck, Israel ins Unrecht zu setzen und anzuführen, daß es kein Recht auf diesen Land hätte.

    Diese Form der Geschichtsklitterung wird ja seit geraumer Zeit schon betrieben. Begonnen hat dies spätestens mit Arafat, der in den 1970er Jahren den Mythos eines vorgeblichen „palästinensischen Volkes“ und eines ebensolchen „Staates“ schuf. Sie möchten den Rest der Welt gerne übersehen machen, daß es die Römer waren, die – nach Zerschlagung des letzten großen Judenaufstandes unter Bar Kochba 135 n. Chr. – der damaligen Provinz Judäa bzw. Samaria, dem alten Land Israel, den Begriff „syria palaestina“ überstülpten, um jede Erinnerung an das Land Israel als solches auszulöschen. Sie taten dies in Reminiszenz an die alten Philister („palaestina bedeutet „Philisterland“) die vorzeiten sich bes. im Raum Gaza niedergelassen hatten, auch um die Juden, als deren alte Erzfeinde diese galten, besonders zu demütigen. An diese Philister nun versuchen die heutigen Führer der sog. „Palästinenser“ anzuknüpfen, die allerdings Nachfahren arabischer (bes. jordanischer) Stämme sind und völkerkundlich gesehen niemals etwas mit ihnen zu tun gehabt haben können, zumal die Araber erst sehr viel später in Erscheinung getreten sind. Auch ist die Unterstellung, die heute im Lande Israel lebenden Araber seien als die eigentlichen „Palästinenser“ anzusprechen, historisch gesehen insofern Unsinn, da zur Zeit des gleichnamigen britischen Mandatsgebiete allein die ortsansässigen Juden (auch im Paß) als solche benannt wurden; die Araber wollten mit dieser Bezeichnung überhaupt nichts zu tun haben – bis deren Führer eben realisiert hatten, daß sich dies gar vorzüglich „ausschlachten“ ließ.

    Dazu paßt dann natürlich auch das von Dir angeführte „Klauen“ des Juden Jesus, und seit Längerem läuft der (bei vielen leider erfolgreiche) Versuch, einen Keil zwischen Juden und Christen zu treiben, indem man einerseits den „christlichen“ Antisemitismus (gerade unter Arabern) bedient und andererseits, nach man diese Christen auf die eigene Seite gezogen zu haben meint, sie nun gegen ihre „älteren Brüder“ (den in eigenen Kreisen so überaus verhaßten Juden) instrumentalisiert, insofern aber eben nicht nur die Juden bekämpft, sondern zugleich auch die Christen ihrer eigenen, auf dem Judentum fußenden, Offenbarungen beraubt.

    In Propaganda und Lüge sind diese Leute überaus geschickt – eben Geschichtenerzähler aus „Tausendundeine Nacht“, und das, nach jahrzehntelanger Übung, aus Passion.

    Shalom
    Thomas

  44. #31 Zahal (22. Nov 2009 00:45)
    „…Deutschland als Verlierer hat auf die Ostgebiete verzichtet, unumkehrbar……die Araber aber nicht…“

    Das ist nicht korrekt. Die Regierung Willy Brandt hat durch die „Ostverträge“ 1970 einseitig diesen Verzicht erklärt. Da dieser Verzicht sich auf deutsches Staatsgebiet bezieht, über das eine „provisorische“ BRD, die zudem nur einen Teil des deutschen Volkes repräsentierte, gar nicht verfügen konnte, ist er weder völkerrechtlich legimtimiert noch staatspolitisch bindend.
    Auch wenn die BRD offiziell die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches beansprucht, konnte eine Regierung zu diesem Zeitpunkt eine Entscheidung im Namen des gesamten Deutschen Volkes gar nicht treffen (zumal dazu nicht einmal der in der BRD lebende Teil des Volkes befragt wurde, wie es die provisorische Verfassung gefordert hätte).
    Dieser Verzicht ist somit rechtlich in keiner Weise bindend für das Deutsche Volk als Ganzes und somit theoretisch auch nicht unumkehrbar.
    Sieht man es nüchtern, hat allerdings áuch das Polnische Volk nach wie vor Anspruch auf seine eigenen, gemäß des Hitler-Stalin-Paktes
    durch die Sowjetunion geraubten und annektierten Ostgebiete.

    #39 Phoenix21 (22. Nov 2009 01:25)
    „…Man will Frieden stiften, indem man den Verlierer auch zum General – Schuldigen erklärt. Es ist die Geschichtsschreibung der Siegermächte.“

    Genau so sehe ich es auch!
    Es gab nicht nur Gleiwitz und den Deutschen Überfall auf Polen, es gab 1921 auch den Annaberg und es gab 1939, VOR dem 01.09., die Bromberger Blutnacht – die war nämlich keine Nazi-Propagandalüge, sondern grausame Wirklichkeit.
    Unreflektierte Schwarz-Weiß-Malerei bringt die Geschichte nicht weiter, Gerechtigkeit ist immer neutral.

  45. Alle Propheten sind Propheten Gottes.

    Eine Vereinnahmung von Jesus durch den Islam ist ebenso illegitim wie eine Vereinnahmung jedweder Propheten durch irgendeine Religion.

    Wenn Gott einen Propheten schickt, ist er immer ein Geschenk an die gesamte Menschheit. Die damit macht, was sie will, weil Gott selbst niemanden zwingt. (Wegen der Freiheit, die Gott den nach seinem Bilde — Gott ist frei — geschaffenen Mennschen gab.)

    Auch die Christen haben keinen Alleinanspruch auf Jesus. Insofern sind die Moslems berechtigt, sich über Jesus Gedanken zu machen, und diese auszudrücken. Der Koran erwähnt ihn ja auch häufig.

    Dummerweise tun sie es aber oft, ohne überhaupt in der Bibel nachzulesen, was er dort sagt. Die Bibel wird von vielen Moslems pauschal als gefälscht betrachtet, was ein absoluter Mangel jeglicher historisch-textkritischen Methodik ist. Sie missachten und entehren damit den Koran, denn wenn der Jesus so oft erwähnt, sollten sie sich auch für alles über ihn Auffindbare intensiv interessieren.
    Wenn die Moslems die Bergpredigt läsen, ihre Gemeinsamkeiten mit bestimmten islamischen Lehren erkännten und diese christlichen Lehren auch umsetzten, wäre ein Großteil des Islamfaschismusproblems ja schon gelöst.

    Viele lesen ja noch nicht einmal ihren Koran. Viele Christen übrigens auch nicht die Bibel (das war hier ja auch jahrhundertelang vom katholischen Klerus verboten — dieser Mangel ist im Christentum immer noch nicht aufgeholt).

    Der Koran sagt ja sogar selbst, dass die Moslems in den Völkern der Schrift Freunde finden werden.

    Solches wird von den Faschos unter den Moslems jedoch weitgehend ignoriert.

    Der Faschoislam ist also ein bösartig selektiver, tyrannischer Islam.
    Die Moslems könnten aber auch einen gutartig selektierenden, aufgeklärten Islam leben.
    Darin besteht ihre moralische und sogar existenzielle Pflicht der Aufklärung.

    Wenn sie die Lehren Jesu ernst nähmen, würden sie eine Art christlichen Islam entwickeln, oder auch ein islamisches Christentum (die Grenzen werden da verschwimmen), in dem die real vorgelebte Spiritualität Jesu, seine Aufrufe zur Liebe, zur Vergebung usw., sich mit der Wehrhaftigkeit Mohammeds gegenüber eventuellen gewalttätigen Feinden der Religionsfreiheit verbindet.

    Es ist eine schlimme, leidvolle Tragik der menschlichen Gewalt, dass zur Verteidigung einer hohen Spiritualität angesichts vernichtungswilliger Angreifer manchmal niederste Gewalt notwendig ist.

    Wenn die Moslems die Sure 2:256: „Keinen Zwang in der Religion“ nicht bald sehr, sehr ernst nehmen und die Gewalttätigkeiten des frühen Islams in den historischen Kontext verlegen, der heute nicht mehr vorhanden und nicht mehr anwendbar ist, werden sie ihre eigene Gesellschaft unter der Last der Tyrannei ihrer Radikalen zerquetschen, sich psychologisch und sozial selbst zerstören.

    Ein großes Problem des radikalen Islams ist eine falsche Auslegungsregel der Imame, dass spätere Offenbarungen frühere annulieren (Abrogation).
    Dies führt bei ihnen dazu, dass frühe Offenbarungen Mohammeds in Mekka angeblich durch spätere Offenbarungen annulliert werden.
    Nun waren aber die ersten Offenbarungen Mohammeds noch nicht durch die Feindseligkeit seiner Umgebung geprägt.
    In dem Maße, wie jedoch Mordanschläge auf ihn geplant wurden (aus Angst um ihre wirtschaftlich einträgliche Vielgötterei in Mekka), musste er fliehen und sich gegen wachsende Ablehnung und schließlich Gewalt wehren. In dem Kontext flohen und später wehrten er und seine Gemeinschaft, wie es jeder andere Überlebenswillige auch versuchen würde. Dies drückt sich entsprechend auch in späteren Offenbarungen aus, die daher einen gewalttätigeren Charakter haben. ABER: Dadurch werden die früheren Offenbarungen, zu denen auch gewisse positive Dinge über andere Religionen gehören, eben NICHT annulliert.
    Man kann den frühen (und auch heutigen) Moslems eine Verteidigung ihrer Religionsfreiheit zugestehen, solange sie ihre Religion nicht mit Zwang ausüben. Aber dann müssen die Moslems auch der Umwelt zugestehen, dass sie selbst zur unbedingten Gewaltlosigkeit zurückkehren, sobald die Moslems nicht mehr bekämpft werden. Was der Koran ihnen im übrigen auch vorschreibt.
    Sicherlich wird der Begriff „bekämpft“ von Kriegstreibern und den Moslems böswillig sehr weit ausgelegt.

    Abgesehen davon muss man Mohammed, wie auch anderen Propheten (Moses, Jesus), Irrtümer zugestehen. Das waren alles Menschen, die sich irren können. Der Koran selbst hat Mohammed ja mehrfach zurechtgewiesen, was diesen Punkt beweist. Ich sage den Moslems daher, dass Mohammed in manchem ein gutes Beispiel gewesen sein mag, aber eben nicht in allem. Allein deshalb schon MUSS auch Kritik an ihm erlaubt sein, denn sonst kann man darüber gar nicht nachdenken und reden.

    Solange die Moslems diesen Dingen gegenüber blind und verstockt bleiben, müssen sie sich auf schlimmste innere Veränderungen ihrer eigenen Gesellschaften gefasst machen; und auf jedwede Gegenwehr von außen, wenn sie gegenüber anderen frech (d. h. frech gegenüber Allah) ihr eigenes Gewaltlosigkeitsgebot missachten, was die Notwehr gegen sie absolut legitim macht.

  46. Bei der ganzen Diskussion um Israel darf man einen wesentlichen Punkt nicht außen vor lassen: massive wirtschaftliche Interessen.

    Israel hat eben keine Ölquellen, wie die Araber. Mit Intelligenz und Orangen kann man z.B. die EUdSSR nicht beeindrucken. Hier herrscht klar das Prinzip der staatlichen Prostitution.

    Man stelle sich vor, wo die arabischen Länder sich heute wirtschaftlich -die Frage nach der Kultur stellt sich mir nicht- befinden würden, wenn sie nicht diese Bodenschätze hätten.

    Sie wären ganz sicherlich dort, wo ihre archaische Philosophie hingehört, nämlich in der Höhle.

    Was die Palis anbetrifft haben selbst Hardcore-Linksextremisten Probleme zu beschreiben, wer diese nun -nicht nur völkerrechtlich- sind.

    Fakt ist doch, dass „die Palis“ nichts anderes sind, als einige kriminelle Clans, deren bedeutenster der Arafat-Clan war. Diese Leute, die niemand im Nahen Osten haben wollte und will, hatten sich am Anfang ihr Geld durch Schutzgelderpressungen, Waffen-/Drogenhandel und Raub (Mohammet läßt grüßen) beschafft.

    Erst später hat man das lukrative Geschäft der „Weltrevolution“ erkannt.

    Keiner will diese Pflegefälle im arabischen Raum wirklich haben. Ein künftiger Pali-Staat (in meinen Augen ein Staat der Asozialen und Kriminellen)würde immer von Außenalimentation abhängig sein. Diese Rolle würden vornehmlich alle EU-Bürger als Steuerzahler wahrnehmen.

    Wenn man sich überlegt, wieviele Steuergelder die EU an diesen kriminellen Abschaum von Hamas und PLO bereits gezahlt hat und immer noch zahlt (wir sind hier sicherlich schon im Milliarden-Bereich) wird mir ganz schlecht.
    Über die Verwendung der Gelder, die mittlerweile zumindest in Teilen bekannt geworden ist, will ich hier nichts sagen, da dies vielleicht mal -Anregung an PI- im Rahmen einer Serie hier beleuchtet werden könnte. Man könnte von der EU ja offiziell mal -als Bürger- Auskunft verlangen. Mal sehen, wie es um Demokratie und Transparenz bei diesem „Gebilde“ bestellt ist.

    Die EU ist der größte finanzielle Supporter muslimischen Terrors und des Antisemitismus auf der Welt. Hier macht sich fatal die Zusammensetzung dieses Politbüros aus Abgehalfterten (Unfähigen) und Radikalen bemerkbar.

    Ich hoffe nur für uns und den Staat Israel, dass Israel auch weiterhin eine große demokratische Armee bleibt und nicht der Dekadenz zum Opfer fällt.

  47. es gibt keine propheten.
    es gibt nur gelegentlich intelligente menschen, die zeitweilig unter wahnvorstellungen leiden.

  48. Israel ist das Land des Bundes ——–

    Betrachten wir wie sehr geringe Flächen diese Gebiete sind im Vergleich zu den Gegenden die Araber heute zur Verfügung haben (und dazu noch die Gelder die Wüste GRÜN zu machen – siehe etwa Abu Dhabi) so wird deutlich wie unsäglich die Gierlagen der Koranisten und ihrer Verbündeten sind.

    Journalisten die in dieser Angelegenheit die Seite der Araber ergreifen sind des Teufels.
    Sein spezielles Spezifikum ist: Auch extrem viel ist nie genug.

  49. Die Anerkennung der derzeitigen Grenzen Deutschlands sollte uns moralische Verpflichtung sein, als Tribut, für das Leid, das Deutschland über die Völker Europas gebracht hat.
    Ich halte es für nicht legitim, hier irgendetwas zu relativeren. Deutschland und die Deutschen werden sich endgültig mit der jetzigen Situation abfinden, dies muß Bestand haben – zur Aussöhnung der Völker.

    Anders verhält es sich bei den , durch die ehemalige Sowjetunion geraubten polnischen Gebiete. Der Hitler – Stalin -Pakt darf nicht geschichtlich legitimiert werden

  50. @Lan.Aslam (22. Nov 2009 11:55)

    Hast Du schon mal einen Propheten, z.B. Jesus, persönlich (nicht im Geiste, sondern physisch anwesend) kennen gelernt und ihn psychologisch untersucht, um eine solche Aussage treffen zu können?

    @Joel (22. Nov 2009 12:09)

    endgültig

    In der Geschichte gibt es kein endgültig, weil sie so lebendig ist wie das Leben der Menschen.

    In dem Maße, wie die Grenzen in der EU durchlässiger und abgeschafft werden, wird es nach und nach zu einer neuen Durchmischung je nach den Vorlieben (und Lieben – Heiraten) der EU-Bewohner kommen.
    Was dabei rauskommt, weiß ich nicht.

    Vielleicht werden tatsächlich ein paar umzugswillige Revisionisten und Ewiggestrige wieder in ihre geliebten Herkunftsgebiete ziehen, aber ob das die Hauptbewegungsrichtungen der langfristigen EU-internen Migrationen sein werden?

    Ich vermute mal — aus dem hohlen Bauch heraus –, dass da andere, neuere Faktoren eine stärkere Rolle spielen werden.

    Ich würde eigentlich ganz gerne mal die ganze Welt bewohnen. 🙂

    Ist die Erde nicht insgesamt sehr schön? Sind es nicht auch alle Menschen, in ihrem Seelengrunde, d.h. in ihren guten Momenten?

    In einer friedlichen Welt, in der die Menschen durch ihre freiwillige Überwindung der eigenen Sünde (Neid, Boshaftigkeit, Gewalt, Rache usw.) die physische Unsterblichkeit zurückerlangt haben, wird man sie auch richtig genießen können und hätte auch alle Zeit dazu, mal mit allen Erdbewohnern das Leben und die Existenz zu feiern. Bis dahin liegt aber noch einige Arbeit vor uns!

  51. Was die rechtswidrige Gründung des Staates Israel angeht gibt es wohl keine Diskussion. Der immer wieder vorgebrachte Vergleich mit Deutschlands Niederlage im 2. Weltkrieg ist und bleibt falsch. Deutschland würde sämtliche Gebiete wieder zurück bekommen, wenn es einen Friedensvertrag gäbe. Nur den will weder Deutschland noch der Rest Europas! Dem Friedensvertrag widersetzen sich nicht die Palästinenser sondern Israel. Aha. Überhaupt erinnern die Kriege die Israel führte stark an den Überfall auf Polen. Kann ein Staat der eigentlich gar nicht existiert Krieg führen? Hmmm.
    Noch einmal das Thema Nahost ist zu Komplex und das Problem wurde von Europäern geschaffen. Ein Unrecht wird durch ein weiteres nicht besser.

  52. Die meisten Juden selbst mögen die Siedler nicht.

    Sie sind aggressiv und sind nicht minder problematisch als radikale Hamas und wie sie alle heißen.

    Was meint ihr, wieso Israel Gaza aufgegeben hat?

    Man stelle sich nur mal vor,Araber würden bestimmte Teile Spaniens besetzen …

  53. @#59 Confluctor (22. Nov 2009 12:24)
    nein. aber du hast auch keinen beweis dafür, dass es sich um propheten handelt.
    also argumentatives patt!

  54. Jimmy Carter zu den Siedlungen :…“illegal und ein Hindernis für den Frieden…“
    Aus: the long-stated American position, vgl. Jimmy Carter: For Israel, Land or Peace

    Auch Bush hat die israelischen Siedlungen als „nicht hilfreich” bezeichnet, und der ist ja wohl alles andere als ein Israelfeind 😉

    Aber anscheinend hat der Autor gar kein Interesse an Frieden, es soll ja Menschen geben,die am liebsten das ganze Gebiet da unten einnehmen würden.

  55. also argumentatives patt!

    Freu dich nicht zu früh! Deine Logik hat immer noch einen Fehler. Denn kennst Du die Leute, denen ich begegnet bin? 🙂

  56. @#65 Confluctor (22. Nov 2009 12:45)
    jetzt wirst du unlogisch.
    aus dem umstande, bestimmte personen getroffen zu haben, oder selbst bestimmte „erlebnisse“, „erfahrungen“ gehabt zu haben, kann man wohl kaum ableiten, dass z.b. jesus tatsächlich ein prophet war.
    wenn doch, dann veröffentliche all das und stelle es dem wissenschaftlichen diskurs.

  57. #62 Big_Bang (22. Nov 2009 12:31)

    Man stelle sich nur mal vor,Araber würden bestimmte Teile Spaniens besetzen …

    Du hast Deinen Namen zu Recht!

    Die „Araber“ (Moslems) haben nicht nur bestimmte Teile Spaniens besetzt, sondern sogar nicht unwesentliche Teile Europas! Und dies -anders als im Falle Israels- ohne, dass wir sie angegriffen haben.

    Und seltsamerweise führen sich die Moslem-Intruder hier in Europa genauso auf, wie im Gaza-Streifen.

    Ich habe nie verstanden, warum Israel auch nur ein Stück Land an diese Neanderthaler nach den Angriffkriegen, die von dort angezettelt wurden, zurück gegeben haben.

    Die Aufgabe hat zu keinem wesentlichen Erfolg oder Fortschritt geführt.

    Wenn Du Carter als Beispiel im Hinblick auf eine Nahost-Politik aufführst, zeigt das nur, dass -ausser ideologischer Motivaition- wenig Substanz bei Dir vorhanden ist.

    Carter ist das Sinnbild des schwachen und dekadenten Feindes für die Moslems. Sein Verhalten in der Geiselaffäre von Theran hat den Mohammedanern eine nie gehoffte Blüte verschafft.

    Bush hätte die unkoordinierten Mullahs mit Sicherheit in ihre Höhlen zurück gebombt und damit diesen Barbarenstaat verhindert.

    Jetzt haben wir -Carter sei Dank- ein weltweites Problem, dass die zivilisierte Menscheit bedroht.

  58. Ganz einfach: Warum dürfen Juden keine Wohnungen oder keine Kinderkrippe in z.B. Westjordanien bauen wenn man angeblich überall alles bauen darf? Moscheen in Europa usw. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jemandem ein Bau eines Hauses verbieten, nur weil er ein Jude ist. Oder handelt se sich man im Falle der israelischen Juden um eine verkehrte Logik?

  59. Vergiss nicht, dass Jesus wieder auferweckt wurde. Also kann er Menschen als lebender, physischer Mann begegnen.

    Logischerweise auch heute noch, da er ja nicht tot ist, auch wenn keiner weiß, wo bzw. in welchen Dimensionen er sich aufhält.

    Es gibt tatsächlich solche Begegnungen bzw. Berichte darüber, und das nicht nur in der Bibel. Viele wurden aber von der Kirche vereinnahmt und totgeschwiegen, weil alle Propheten gegen jegliche Geistlichkeit predigen.
    Die Geschichte der Häresien ist eine höchst interessante – und vieles davon auch heute noch unter Verschluss.

    Auch andere Propheten sind späteren Menschen erschienen. Z.B. erschienen Elia und Moses dem Jesus, bei seiner Verherrlichung.

    Solche Ereignisse sind allerdings nicht „wissenschaftlich wiederholbar“, weil der Himmel sich nicht den Wünschen der Wissenschaftler beugt, sondern andere Grundlagen für sein Verhalten hat.

    Das wiederum heißt nicht, dass man wissenschaftlich „beweisen“ könne, dass ein einmaliges, ohne weitere Zeugen stattgefunden habendes Ereignis nicht stattgefunden habe. Das wäre unlogisch und unwissenschaftlich.
    Die Wissenschaft hat nun mal ihre Grenzen, die jeder Wissenschaftler auch kennen sollte, um nicht durch Überschreitung der Grenzen seiner Methodiken Lügen zu predigen, wie es leider immer wieder geschieht.

    Der Himmel funktioniert eben anders, wie man bei Lukas 16,19-31 nachlesen kann. (Er ist damit jedoch nicht unwissenschaftlich, sondern nur extrawissenschaftlich.) Jeder Mensch soll auf den Ruf der Propheten zur gelebten Liebe, Güte usw. hören. Auch wenn man die Propheten nicht selbst gesehen hat.
    Jedes menschliche Herz erkennt nämlich, dass solcherart Worte des Aufrufs zu den universellen Tugenden von Gott kommen, d.h. dass ein glückliches Zusammenleben, für das Gott uns geschaffen hat, nur möglich ist, wenn man nach diesen Tugenden lebt.

    Es gibt auch Fälle, wo der Himmel sich vielen Menschen gleichzeitig zeigte. Aber selbst das heißt nicht, dass die Zeugen hinterher alles glauben bzw. akzeptieren.
    Bestes Beispiel: Gott erscheint den Hebräern am Berg Sinai. Ein ganzes Volk war Zeuge zwar nicht der Worte selbst, aber höchst außergewöhnlicher, beeindruckender Ereignisse! Und dennoch schickte Gott seinem Volk, das recht halsstarrig war, wie jeder in der Bibel im „alten“ (besser: Ersten) Testament nachlesen kann, immer wieder neue Propheten, damit sie endlich tun, was Gott ihnen schon sagte.

    Daher ist das Argument: „Wenn Gott sich vielen Menschen zeigen würde, dann würde ich glauben“, auch schon längst widerlegt. Das garantiert gar nichts. Die Menschen sind auch heute noch halsstarrig gegenüber Wahrheit.

    All diese Ausflüchte nützen nichts. Jeder Mensch soll sich selbst verbessern, egal wer dazu aufruft.
    Einmal gehört, ist man schon in der Pflicht, egal ab man sich gläubig oder ungläubig nennt. In diesen Dingen richtet einen letztlich irgendwann das eigene Gewissen.

  60. Eine Korrektur: Ich schrieb oben (aber nach Satzänderungen und ohne nochmal genau gegenzulesen):

    Sicherlich wird der Begriff “bekämpft” von Kriegstreibern und den Moslems böswillig sehr weit ausgelegt.

    Streiche „den Moslems“ und ersetze „bestimmten Moslems“. Man muss da sauber unterscheiden, sonst wird man ungerecht gegenüber den guten Moslems.

    Sorry, aber sowas kann mal passieren.

  61. Ein ganz gewaltig grober Fehler wurde von Israel in der Person Sharon begangen, als dieser es zuliess, dass das Wort „occupation“ ( Besatzung )in die road-map eingefuegt werden durfte.

    Dadurch wurde es fuer Israel in der medialen Aussendarstellung ungemein schwierig, gegen diese voelkerrechtlich falsche Begrifflichkeit anzugehen bzw. anzukaempfen.

    Israel geriet zunehmend in eine medial negativ reaktive Verteidigungsstellung, was bis heute auch so anhaelt.

    Was die mediale Politik der Palis betrifft, wurde diese durch diesen Fehler Sharons in eine weitere propagandistisch vorteilhafte Position gebracht, da der Westen und deren Politiker nicht mehr daran gehindert waren, immer von den sog. „besetzten“ Gebieten zu sprechen. Ein Hinweis auf die road-map genuegte denen und man war augenscheinlich im Recht, schliesslich hatte Israel die „Besatzung“ ja selbst mit der Unterzeichnung der road-map eingestanden.

    In Wahrheit handelt es sich in der „Westbank“ allerdings um sog. „umstrittene“ Gebiete, ein terminus technicus, der gerade in voelkerrechtlich relevanten Fragen bzgl. Israels unbedingt beachtet werden muss.

    Dieser Begriff der „disputed territories“ haette damals von Israel in die road-map eingefuegt werden muessen, aber leider hatte Israel das grob fahrlaessig versaeumt. Es fehlte damals an Weitsichtigkeit und Sharon hoerte nicht auf die vielen warnenden Stimmen im Hintergrund.

    Die Folgen dieses diplomatischen Fehlers sind mit der westlichen Druckausuebung und den unverschaemten Forderungen eines Hussein Obamas massiv spuerbar.

    Hier kann man die Sache vertiefter nachlesen:

    http://jer-zentrum.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=163

    http://www.jcpa.org/JCPA/Templates/ShowPage.asp?DBID=1&LNGID=1&TMID=111&FID=254&PID=0&IID=1468

    http://www.jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=83

  62. @all (kritiker),

    ich kann die moralische Berechtigung der israelischen Besiedelung im Westjordanland nachvollziehen und symphatisiere auch teilweise damit.
    ABER: Dies wird niemals zu einer friedlichen Lösung für Israel führen weil die Palästinenser nun einmal staatenlos sind und die arabischen Nachbarstaaten sich weigern diese bei sich einzubürgern. Die einzige Hoffnung eines jungen konstruktv-denkenden Palästinesers ist also entweder der Palästinenserstaat oder die Auswanderung (Asyl) nach Europa bzw. versuchen in Israel Fuß zu fassen. In einem eigenen Palästinenserstaat könnten auch die in Israel lebende Palästinenser abgeschoben werden. Wenn stattdessen, wie einige hier vorschlagen, Israel das Westjordanland und Gaza annektiert stellt sich die Frage was mit den dort lebenden Palästinensern geschieht? Bekommen diese einen israelischen Pass, ist das jüdische Israel in spätestens 20 Jahren Geschichte (Demogaphie, wirtschaft). Es bleibt also nur die Vertreibung. Das ist Menschenverachtend und hat mit unseren Werten nicht’s mehr zu tun – aber ich habe sowieso den Eindruck, dass es einige hier gibt, die das Banner „für Menschenrechte“ scheinheilig genau dann vor sich hertragen und benutzen wenn es ihrer Argumentation dient, in Wahrheit aber an Faustrecht glauben… Abgesehen davon wäre das Szenario auch schlicht unrealistisch, weil die internationale Gemeinschaft intervenieren würde – und die arabischen Staaten ihre Grenzen dicht machen! Einige hier sollten sich einmal klar machen dass man die Palästinenser nicht einfach so als Faktor übergehen kann….

  63. Israel hat 1500 Jahre überhaupt nicht mehr existiert. Die Juden waren über die ganze Welt verstreut. Es gab dort in Palästina keine größere Bevölkerungsgruppe der Juden bis 1948. Das sogenannte brit. Mandatsgebiet war sehr klein. Die Juden führten ab 1945 Terrorkrieg gegen die brit. Mandatstruppen in Palästina und brachten viele Briten bei Terrorangriffen um. Die Juden erklärten einseitig ihre Staatsgründung auf Gebieten, die 1500 Jahre zu anderen Staaten gehörten.

    Beispiel:
    Was passiert, wenn die Türken sagen wir in Berlin 80% der Bevölkerung stellen? Die Zuwanderung haben wir ja genehmigt also alles paletti. Nun erklären sich die Türken als unabhängiger Staat „türk. Berlin“ nehmen einfach alles Land in Berlin und siedeln dort weitere Türken an und ihr meint dann das sei alles in Ordnung und alle schauen zu?

    Nachdem was unser Staat im Kosovo gemacht hat, müßten die ja „türkisch Berlin“ noch unterstützen wenn sich die 20% übrigen Bewohner das nicht gefallen lassen und kämpfen zusammen mit den anderen Bundesländern den gleiches droht….

  64. man sollte schon die rosarote Brille absetzen und alles etwas neutraler sehen..

    Auch der paläst. Hausbesitzer, dessen Familie seit hunderten von Jahren dort lebt hat ein Recht auf sein Haus und Grundstück. Da rücken einfach morgens früh die Bagger an und reißen die 100 Häuser ab auf einer Fläche von 20.000 qm und siedeln dort Israelis an. Die bisherigen Bewohner landen in Flüchtlingslagern. Und das findet ihr richtig??

    Das was die Israelis dort derzeit machen mit der Siedlungspolitik und Vertreibung der nichtisraelischen Bewohner ist ganz einfach Landraub nichts anderes…

    Ihr vergeßt, dass gerade die Amerikaner und auch die Deutschen Israel mit ihren Geldtransfers am Leben gehalten haben… wisst ihr überhaupt wieviel Geld alleine von Deutschland nach Israel geflossen sind??

    Landraub haben mit der völkerrechtswidrigen Vertreibung die Polen gemacht und auch die Russen, aber auch die Tschechen…

  65. Ich halte nichts von Daniel Jonah Goldhagens These über einen historisch verwurzelten deutschen Judenhass (wenn von einer Abneigung auszugehen ist, dann kann man diesbezüglich getrost von einem endemischen paneuropäschem Gefühl sprechen).

    Judenhass das betreiben die Massen Medien mit subtilen Mitteln sie infizieren damit die Tolerantesten der deutsche Gesellschaft .
    Während die Medien über den rechtsextremistischen Antisemitismus , wie er sich etwa in neonazistischen Hetzschriften, Friedhofsschändungen und Übergriffen äußert, in aller Deutlichkeit berichten . Wird die inhärente Judenfeindlichkeit der Medien dahinter versteckt . Der Koran Judenhass hingegen wir geleugnet . „Israelkritik“ ist nichts anderes als Judenhass . Die Medien sollte außen vor lassen, wer sich objektiv über die Israelische Politik informieren will . Beispiel Israelfeindschaft und Judenhass im WDR

  66. erklären sich die Türken als unabhängiger Staat

    Das Ausrufen eines Staates ist meiner Meinung nach im Grunde eine ziemlich lächerliche Handlung.
    Sowas hat nicht mehr Bedeutung, als ihm Menschen geben.

    Als Konstitution einer gesellschaftlichen Vereinbarung zwischen denjenigen, die sich ihr einglieder wollen, ist sowas jedoch wichtig. Als ein Vertrag also. Dem man zustimmt — oder eben auch nicht zustimmen können sollte.

    Aber auch hier wird leider mehr oder weniger starker Zwang angewandt. Ein Staat verhält sich gegenüber den auf seinem Gebiet Geborenen wie ein Imperialist.

    Die Probleme entstehen dann regelmäßig dadurch, dass man bei Ausrufung eines Staats auch anderen diesen „Vertrag“ aufzwingen will, und oft in ihr Leben ungebührlich eingreift.

    Geschähe dies nicht, könnte man sich nämlich auch ohne Weiteres verstellen, dass es möglich ist, dass mehrere Staaten auf demselben Gebiet koexistieren. Wenn gewissermaßen jeder einen tatsächlichen Vertrag, mit gegenseitigen Rechten und Pflichten, mit der jeweiligen Staatsgemeinschaft abschließen könnte.

    Mit einander feindseligen Bevölkerungen ist das leider schwierig. Aber wenn sie nicht feindselig wären, sondern sich respektierten? Dann könnte jede Gruppe ihre eigenen Gesetze und Kulturen leben. Man müsste nur entsprechende Lösungen für die Berührungsstellen finden. Das könnte man wahrscheinlich alles aushandeln, wenn die Seiten guten Willens sind.

    In dem Maße, wie sich die Fähigkeit der Menschen zur Güte auf der Welt ausbreitet, ließen sich somit alle Grenzen auflösen lassen.

    Übrigens, am Anfang gehörte die Erde niemandem. Warum muss man heute praktisch jedes Stück Land mehr oder weniger teuer erkaufen? Da haben sich auch irgendwann in der Geschichte irgendwelche Leute dran bereichert.
    Und je mehr wir werden, desto teurer wirds.

    Dabei sollte eigentlich jeder aufgrund seiner bloßen Existenz ein Recht auf einen gerechten Anteil am Erbe des Ganzen haben. Alles andere erscheint mir ungerecht.

  67. #38 Theo (22. Nov 2009 01:10)

    Sie haben nicht das geringste Recht, so etwas zu fordern.
    Das Westjordanland ist Judäa und Samaria, historisch israelisches Kernland…

    Bitte ersparen Sie uns diese Diskussion! Oder was wollen Sie dann den Natives in Amerika antworten, wenn die mit ähnlichen Forderungen daher kommen? Was ist mit den Aborigenes in Australien; den Maori in neuseeland und den Nachfahren der Maya, Atzteken und Inka? Dieser Logik nach hätten auch die Vertreibungen der weißen Siedler in Simbabwe ihre Berechtigung. Usw. Also hören Sie bitte auf historische Ansprüche geltend zu machen!

    #15 uli12us (21. Nov 2009 23:50)

    #9 arjuna; Es ist vollkommen irrelevant, wer angefangen hat. Derjenige der gewinnt bestimmt halt was mit den gewonnenen Gebieten geschieht.

    Korrekt? Beinahe! In unserer Gesellschaft hat jeder verbriefte Rechte. Der unterlegene Mann kann die Verletzung seiner Rechte also mit Hilfe der Justiz sühnen.
    Ansonsten bewegen Sie sich auf moralischem Niveau vieler Muslime die sich auch von den Ungläubigen „nehmen“ (Frauen, Güter, Alimentationen) was sie kriegen können und uns verachten, weil wir uns nicht entsprechend gewaltsam verteidigen können! ein Mann der seine Frau, Tochter, Kinder nicht beschützen kann hat sie auch nicht verdient. So denken Sie doch, oder?

  68. Shalom @alle,

    hier ein paar Bilder von den ach so radikalen Siedlern. Unbedingt anschauen, das klärt mehr als 1000 Argumente und versuchte, ja @hundersechszigmilliarden, Geschichtklitterung, ich werde dir heute Abend deine Anschauungen widerlegen auf Grund historischer Aussagen.

    Den Rest beantworte ich heute Abend. 🙂 Gehe jetzt erst einmal joggen

    http://www.derpartisan.com/2009/05/21/israelreise-pt2-maale-adumim/

    http://www.derpartisan.com/2009/11/19/israelreise-pt-7-gilo/

  69. #79 arjuna
    Bitte ersparen Sie uns diese Diskussion!

    Was heißt hier “ uns “ ?
    Sie sind es doch, der sich außerhalb des hier festgelegten Konsens beweget.

  70. #75 hundertsechzigmilliarden (22. Nov 2009 13:57)

    Israel hat 1500 Jahre überhaupt nicht mehr existiert. Die Juden waren über die ganze Welt verstreut. Es gab dort in Palästina keine größere Bevölkerungsgruppe der Juden bis 1948.

    Das ist so schlicht falsch. Juden waren in dem Gebiet auch trotz römischem Ansiedelungsverbot nach 135 n. Chr., durch die Zeit der moslemischen Eroberungen bis in die Neuzeit hinein immer präsent. Oder was meinen Sie, gegen wen sich die diversen Judenpogrome im Lande sonst wohl gerichtet haben?

    Zur Zeit der Teilungsresolution 1947 gab es in dem den Juden zugewiesenen Bereich auch eine jüdische Mehrheit. Fakt ist, daß Araber erst danach (in ein auch in historischen Reiseberichten vordem als weithin menschenleeres, verödetes Land) herzuströmten, da die Juden Arbeitsplätze schufen und auch ihre Infrastruktur eine weit bessere als die in den Arabergebieten war.

    Weitere siehe:

    http://www.israswiss.net/israswiss/archiv/il2006/538821988b11dac1b.html

    Das sogenannte brit. Mandatsgebiet war sehr klein.

    Ich würde das Gebiet des heutigen Israel (incl. „Westjordanland“ und „Gazastreifen“) zuzüglich des des heutigen Jordanien (früher: Transjordanien, das die Briten den Arabern zuschlugen) nicht gerade als „sehr klein“ bezeichnen wollen.

    „Die Juden führten ab 1945 Terrorkrieg gegen die brit. Mandatstruppen in Palästina und brachten viele Briten bei Terrorangriffen um. Die Juden erklärten einseitig ihre Staatsgründung auf Gebieten, die 1500 Jahre zu anderen Staaten gehörten.

    Zu welchen anderen Staaten? Das Mandatsgebiet gehörte nach damaligem Völkerrecht sowie dem (heute noch geltenden) Kriegsrecht zu Großbritannien (es besaß sogar eine entsprechende britische Flagge) nachdem dessen vormaliger Besitzer, das Osmanische Reich, 1917 (unter Allenby) von britischen Truppen besiegt worden war.

    Israel besteht dort nach dem Völkerrecht gemäß Balfour-Deklaration, Entscheidungen des Völkerbundes etc., die von den UN (Resolutionen 8o, 181) später auch angenommen worden sind. Großbritannien hat sich nur leider nicht an die eigenen Zusagen gehalten, und es waren (im Gegensatz zu den Juden, die damals schmerzvolle Kompromisse eingehen mußten) die arabischen Staaten, die diese Resolution samt und sonders abgewiesen haben.

    Insofern erscheinen auch die Anschläge jüdischer Gruppen, auch wenn sie nicht als „schön“ empfunden werden, in einem ganz anderen Licht; insbesondere sind sie auch nicht mit palästinensischen Selbstmordattentaten, die sich bewußt gegen Menschen vom Säugling bis zum Greis richteten, vergleichbar.

    man sollte schon die rosarote Brille absetzen und alles etwas neutraler sehen.

    Ja, tun Sie das bitte. Sie machen es Sich hier nämlich selbst ein wenig zu einfach. „Neutralität“, vor allem dann, wenn sie uns nur allzu leicht diverse unrichtige Thesen übernehmen läßt, ist nicht zwingend auch ein Erweis von Richtigkeit.

    Auch der paläst. Hausbesitzer, dessen Familie seit hunderten von Jahren dort lebt hat ein Recht auf sein Haus und Grundstück. Da rücken einfach morgens früh die Bagger an und reißen die 100 Häuser ab auf einer Fläche von 20.000 qm und siedeln dort Israelis an. Die bisherigen Bewohner landen in Flüchtlingslagern.

    Und woher haben Sie nun diese These? Meinen Sie wirklich, die Israelis machen so einfach mir nichts, dir nichts hundert Häuser platt, stecken die Leute in Lager und setzen sich an deren Stelle?

    Übrigens sind die heutigen „Flüchtlinge“ nichts anderes als die Nachfahren der Leute, denen ihre Führer nach der Staatsgründung Israels zugesichert hatten, sie sollten sich in dieselben begeben, während sie die Juden ins Meer treiben wollten. Nur ging die Geschichte anders aus…

    Diese Leute könnten heute anders leben, wenn ihre eigenen Brüder und besonders die von diesen Leuten dominierten UN es nur wollten.

    Sie würfeln die Dinge völlig durcheinander.

  71. Beitrag 15:„Angenommen 2 Männer streiten sich um eine Frau, dann ist der Verlierer anschliessend auch abgemeldet und der Gewinner bekommt das Weibchen.“ Oder keiner, bzw. der Dritte, frei nach dem Sprichwort, wenn 2 sich streiten freut sich der Dritte.

  72. Guter Beitrag; insbesondere der Vergleich mit den deutschen Ostgebieten. Dieser Vergleich wird von mir in erweiterter Form auch gern verwendet.

    Man stelle sich doch wirklich einmal vor, daß Ostpreußen und Schlesier einen eigenen Staat fordern und immer noch in Flüchtlingslagern entlang der polnischen Grenze dahinvegetieren, wo sie sich in atemberaubender Weise vermehren ohne Aussicht auf Arbeit und Brot für die vielen Kinder.

    Mittlerweile hätten sie mindestens die zehnte Intifada ausgerufen und würden mit Scharmützeln an der Grenze zu Polen, Entführung und Ermordung von Polen, weltweitem Terror immer wieder den Anlaß zu kleinen bis großen Kriegen in Europa liefern.

    Selbstredend würden diese Schlesier mit Lebensmittellieferungen der UN und EU versorgt. Für die nächsten olympischen Spiele planten Sie dann schon ein schönes blutiges Gemetzel im Lager der polnischen Athleten.

    Bei alledem genössen sie wie selbstverständlich die Sympathie weiter Teile der linken Schickeria und rechter Nazigrößen. Die etablierte Politik würde sich bei jeder Gelegenheit für sie stark machen und die Lösung der schlesischen und ostpreussischen Sache für den Frieden auf der Welt als zentrale Frage ansehen.

    Wirklich grotesk! Oder? Den Palästinensern gelingt diese Groteske dank Hilfe der Weltöffentlichkeit.

  73. [….] Die einzige Hoffnung eines jungen konstruktv-denkenden Palästinesers ist also entweder der Palästinenserstaat oder die Auswanderung (Asyl) nach Europa bzw. versuchen in Israel Fuß zu fassen. In einem eigenen Palästinenserstaat könnten auch die in Israel lebende Palästinenser abgeschoben werden. [….]

    @ (#74) arjuna (22. Nov 2009 13:56)

    (#38) Theo (22. Nov 2009 01:10) hat es bereits erklärt:

    [….] Bitte bemühen Sie ihre Geschichtskenntnisse und erkennen Sie dass der zweite Staat Jordanien ist.
    Von einem dritten Staat (Palästina) war damals nie die Rede.
    So gesehen ist das Wortungetüm “Zweistaatenlösung” schon vollkommen falsch. Es müsste richtig “Dreistaatenlösung” heißen, einen für Israel und zwei für die Araber. [….]“

    Auch wenn die, die sich seit einigen Jahren als Palästinenser bezeichnen, fünf weitere Staaten auf dem Boden des Staates Israel bekommen, werden sie den Rest Israels nie in Ruhe lassen.

    Israel hat öfters versucht die Verhältnisse der palästinensischen Flüchtlinge zu verbessern, diese Versuche stießen auf erbitterten Widerstand. Seit 1971 gab es mehrere UN – Entscheidungen bezüglich des Gaza – Streifens, Umsiedlungen wurden verhindert.
    Die Flüchtlinge sind nur Schachfiguren, deren gewolltes Elend bewußt konserviert wird, wie eine „offene Wunde“. Mit solchen Zuständen können die arabischen Politiker Israel und damit die Welt unter Druck setzen.
    Außerdem werden die palästinensischen Flüchtlinge als „trojanisches Pferd“ für den Stufenplan (Phasenplan) dringend gebraucht um Israel zu vernichten. Jede Diskussion die diese Flüchtlinge nicht für den für sie bestimmten Zweck verwendet, wird als Schändung des arabischen Volkes und Akt des Hochverrats angesehen.

    Philister oder: Die GROSSE TÄUSCHUNG, Kapitel 6, von Ramon Bennett

    Ich bin ziemlich sicher, den meisten von Euch schreibe ich nichts Neues, wenn ich den Stufenplan, bzw. den Phasenplan, der Palästinenser als Taktik zur Zerstörung Israels erwähne.

    Shalom

  74. @Joel

    Was heißt hier ” uns ” ?
    Sie sind es doch, der sich außerhalb des hier festgelegten Konsens beweget.

    Konsense oder nicht! Das tut nicht’s zur Sache. Argumente zählen. Und die historischen Ansprüche gelten entweder für Alle oder für niemanden! Insofern ein unhaltbares Argument.

    #87 Paulchen,

    Es tut reel nicht’s zur Sache ob ein oder zwei arabische Staaten existieren sofern die Landfläche die gleiche ist. Israel hat 1947 eigenmächtig seinen Staat in bestimmten Grenzen ausgerufen und besitzt heute mehr Land als im ursprünglichen UN-Plan vorgesehen. Ob das Westjordanland nun zu Jordanien kommt oder dort ein Palästinenserstaat errichtet wird ist hinsichtlich der Geographie erst einmal nonsense. Faktum bleibt, dass das Gebiet durch die Gründung Israels bedingt, nicht zu Israel gehört und israelische Siedler dort auch nicht’s verloren haben! Und kommen Sie mir bitte nicht mit diesen unsachlichen Moralkeulen („Westjordanland soll „judenfrei“ bleiben“). Nicht nur Israelis, sondern auch Deutsche, Chinesen und Kongolesen haben dort nicht’s verloren. Bei all ihren sonstigen Ausführungen frage ich mich, ob Sie die Vertreibung aller Palästinenser im Westjordanland zugunsten einer israelischen Annektion befürworten?

    In diesem Sinne: „Shalom“

  75. – wieviele Juden haben denn im brit. Mandatsgebiet 1945 gelebt??

    – Wieviele leben denn heute in Israel und den besetzten Gebieten?

    – ich hatte gedacht, gerade wir Deutschen hätten aus der Geschichte etwas gelernt, scheint aber nicht so!

    – nach dem Jahre 500 hat es in Palästina keinen eigenständigen Judenstaat mehr gegeben

    – man muss auch anderen Völkern in ihrer Heimat etwas Respekt entgegenbringen und ihr Land respektieren. Die Israelis sind dort Besatzer und Landdiebe….

    – die Israelis haben zwar X Verträge geschlossen und unterzeichnet, aber ALLE nicht eingehalten (siehe Oslo)

    – wenn die Israelis echt gewollt hätten, wäre dort längst eine Lösung gefunden worden, mit der hätten alle leben können

    – die Israelis haben bisher ALLE UN-Beschlüsse nicht anerkannt

  76. #89
    Was bist Du denn für ein Clown und Vorbeter von palästinensischer Propaganda? Den großen Frieden Deiner palästinensischen Freunde haben wir ja nach Abzug der Israelis im Gaza Streifen gesehen.

    Man sollte Dich einmal für ein paar Wochen in die palästinensischen Gebiete befördern, damit Du mal Respekt vor freiheitlichen demokratischen Staaten lernst.

    Hast Du Dich schon mal mit dem karnickelhaften Bevölkerungssprung der Palästinenser im Gaza-Streifen auseinandergesetzt? Alles schön von der UN finanziert und mit Lebensmitteln versorgt. Neue Krieger und Selbstmordattentäter.

  77. [….] Und kommen Sie mir bitte nicht mit diesen unsachlichen Moralkeulen (”Westjordanland soll “judenfrei” bleiben”). Nicht nur Israelis, sondern auch Deutsche, Chinesen und Kongolesen haben dort nicht’s verloren. Bei all ihren sonstigen Ausführungen frage ich mich, ob Sie die Vertreibung aller Palästinenser im Westjordanland zugunsten einer israelischen Annektion befürworten? [….]

    @ (#88) arjuna (22. Nov 2009 16:25)

    In meinem Kommentar (#42 Paulchen (22. Nov 2009 02:59)), s. Zitat-Auszug aus Jeff Jacobys Kolumne, es verdeutlicht, daß in Israel auch eine gemischte Bevölkerungstruktur im täglichen Alltag möglich ist.

    [….] Das umgekehrte Szenario ist unvorstellbar: [Amerika] würde von Israel niemals verlangen, Araber daran zu hindern, in jüdische Wohnviertel zu ziehen. Und das Justizministerium Obamas würde jedem die Hölle heiß machen, der versuchen würde, rassische, ethnische oder religiöse Grenzen in einer amerikanischen Stadt zu ziehen. Rassentrennung ist im 21. Jahrhundert undenkbar – es sei denn, so scheint es, es geht um die Unterbringung von Juden in Jerusalem… Es ist der israelischen Führung hoch anzurechnen, dass sie der Macht mit Wahrheit begegnete und nein sagte. ‚Jerusalemer Einwohner können überall in der Stadt Wohnungen kaufen’, sagte Netanjahu … ‚Es gibt kein Verbot für Araber, Wohnungen im Westteil der Stadt zu kaufen, und es gibt kein Verbot für Juden, im Osten der Stadt zu bauen oder zu kaufen…

    Was Sie als ”Westjordanland“ bezeichnen, bzw. welche Bevölkerungsstruktur Sie da als wünschenswert bezeichnen, es erinnert mich an eine „No go Area“ für Menschen die dem Islam nicht untertan sind.

    Shalom

  78. #89 hundertsechzigmilliarden (22. Nov 2009 16:47)

    wieviele Juden haben denn im brit. Mandatsgebiet 1945 gelebt

    Bezüglich Jerusalem z. B. schrieb der „The Pittsburg Dispatch“ vom 15. Juli 1989:

    „Dreißigtausend von vierzigtausend Menschen in Jerusalem sind Juden“.

    „Und wir sollten nicht vergessen, daß die große Mehrheit der 10.000 Nichtjuden aus Christen und Armeniern bestand, aber nicht aus Moslems.

    In dem Gebiet, in dem die organisierte jüdische Ansiedlung begann, (…), belief sich die Zahl der gesamten nicht jüdischen Bevölkerung, d. h. Christen, Moslems und „andere“, im Jahr 1893 auf „wenig mehr als 92.000“ (n. Peters, From Time Immomorial, S. 251), von denen „fast 38.000 Christen waren“. Trotz der seit Jahren von der türkischen Regierung verübten Einschränkungen der jüdischen Einwanderung belief sich die Zahl der jüdischen Bevölkerung auf fast 60.000. Diese Zahlen werden bestätigt von der Vitual Coinets Volkszählung, die eine Zahl von 93.600 Nichtjuden (37.853 Christen und 55.823 Moslems) ergab, gegenüber 59.431 Juden in den jüdisch besiedelten Gebieten.“

    (Aus: Bennett, „Philister oder Die große Täuschung“, S. 166f).

    Die Frage, ob die Araber in dem Gebiet bereits lange vor der britischen Mandatszeit jemals eine Bevölkerungsmehrheit gebildet haben, ist daher mehr als nur umstritten.

    Erst danach stieg der Anteil an Arabern überproportional an, aber nicht aus natürlichen Ursachen, sondern aus Gründen arabischer Zuwanderung, die bei den Juden Arbeit, Infrastruktur und ein besseres Auskommen fanden, als ihnen ihre Heimatländer jemals hatten bieten können.

    So groß war der Zustrom der Araber nach Palästina, daß im Mai 1939 der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt in einer Notiz an seinen Außenminister schreiben mußte: „Die Zuwanderung der Araber … seit 1921 hat die Gesamtzahl der jüdischen Einwanderer während des gesamten Zeitraumes bei weitem übertroffen“ (zitiert bei Netanjahu, „A Place Among The Nations“, S. 36).

    Ders., S. 161.

    Die Juden kauften Land von den wenigen Arabern, die tatsächlich Landbesitzer waren, und nur drei Prozent der Fläche Palästinas war 1948 in arabischem Besitz – neun Prozent waren Eigentum von Juden, 17 Prozent bestanden aus verlassenen Flächen, und die übrigen 71 Prozent waren leeres Kron- oder Staatsland der britischen Mandatsregierung (Michael Combay, Israel and the palestinian Arabs, Questions and Answers, S. 40). Oft zahlten die Juden riesige Summen für Land, das als nutzlos angesehen wurde … Die dramatische Veränderung, die die Juden an Palästina bewirkten, zwang ein bedeutendes biblisches Nachschlagewerk zu folgender beifälliger Äußerung:

    „In ihrer Gesamtheit haben die entschlossenen Siedler den seit römischer zeit bedeutendsten Fortschritt in der Kultivierung von verwüstetem (sic!) Land herbeigeführt und überbrückten auf diese Weise Jahhunderte von Mißbrauch und Vernachlässigung“ (The Zondervan Pictorial Encyclopedia of the Bible, Bd. 4, S. 584, „Palestine“)

    Ders., S. 168.

    nach dem Jahre 500 hat es in Palästina keinen eigenständigen Judenstaat mehr gegeben

    Es gab allerdings auch weder einen eigenständigen arabischen „Staat“ noch ein eigenständiges „Volk“ namens „Palästina“, sondern lediglich das betreffende Mandatsgebiet, daß eben nicht den Arabern, sondern den Briten gehörte, nachdem sie die Türken besiegt hatten und das lt. Völkerbund etc. erklärtermaßen wieder zur Heimstatt des jüdischen Volkes werden wollte.

    man muss auch anderen Völkern in ihrer Heimat etwas Respekt entgegenbringen und ihr Land respektieren. Die Israelis sind dort Besatzer und Landdiebe….

    Das alles ist oben, in den Beträgen vieler, mehrfach widerlegt worden. Lesen bildet. Es gab dort niemals ein eigenständiges „Land“ oder gar einen „Staat“ namens „Palästina“, der den ansässigen Arabern gehört hätte.

    Übrigens: Sie reden soviel von „Respekt“ den man anderen Nationen entgegenbringen müsse. Grundsätzlich besteht Zustimmung. Abgesehen von der Tatsache, daß es eine „palästinensische Nation“ oder eigenständiges „palästinensische Volk“ niemals gegeben hat, Sie also lediglich einen Mythos, eine Legende „respektieren“, eine Frage an Sie: Welchen Respekt haben Sie gegenüber der tatsächlich bestehenden Nation bzw. dem Volk Israel?

    die Israelis haben zwar X Verträge geschlossen und unterzeichnet, aber ALLE nicht eingehalten (siehe Oslo)

    Irrtum. Es war u. a. Arafat, der, kurz nachdem er „Oslo“ unterzeichnet hatte, in einer Moschee den Jihad als einzigen Weg der „Befreiung“ pries und – wie immer,so auch hier – die Welt täuschte.

    Zudem übersehen alle diese Behauptungen – aber das tun andere leider auch – daß die so genannte „Zweistaatenlösung“ aus Moslemsicht lediglich die Errichtung eines Brückenkopfes impliziert, der eine günstige strategische Position zur gänzlichen Zerstörung Israels schafft. Dies hat Arafat in einer Johannesburger Moschee (kurz nach Unterzeichnung der Oslo-Verträge!) so von sich gegeben, als er glaubte, unter seinesgleichen zu sein – dummerweise wurde dies mitgeschnitten.

    Siehe auch:

    http://www.youtube.com/watch?v=pNCV33i9Caw

    das Fenster bei ca. 6:10 – 6:20.

    Zwei „Palästinas“ bestehen übrigens bereits. Sie gehen beide auf dasselbe gleichnamige britische Mandatsgebiet zurück, aus dem Israel (westlich des Jordan) und das heutige Jordanien (östlich davon) entstanden sind. Wer heute von einem arabischen „Palästina“ spricht, der muß dies rechtlich unter Jordanien einordnen. Eine eigenständige „arabische“ Nation „Palästina“ mit einem Land gleichen Namens hat es hingegen niemals gegeben – es entspringt einer der großen Prapagandalügen Arafats auf den 1970er Jahren.

    wenn die Israelis echt gewollt hätten, wäre dort längst eine Lösung gefunden worden, mit der hätten alle leben können

    Unfug. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Es war Arafat, der Camp David II „platzen“ ließ, weil er ohne entgegen zu kommen eben „alles“ wollte, nicht Israel.

    Daß die Formel „Land für Frieden“ nicht nur nichts brachte, sondern lediglich ein Täuschungsmanöver darstellte, sehen wir am Abzug Israel aus dem Gazastreifen, nach dem der Terror erhöht wurde, weil sich damit den Pal-Terroristen lediglich bessere Möglichkeiten boten.

    die Israelis haben bisher ALLE UN-Beschlüsse nicht anerkannt

    Was alle diese Thesen eint, ist ihre (mehr oder weniger) schlichte Unwahrheit und z. T. auch Unsinnigkeit. Sie sollten Sich besser informieren.

  79. #89 hundertsechzigmilliarden (22. Nov 2009 16:47)

    Was bedeutet denn Dein Name?
    Ist das der Stand der Kohle, die wir bislang für die Mohammedaner hier ausgegeben haben?

    Im übrigen bleibt es Dir überlassen, in Deiner Nachbarschaft Palis zu etablieren. Die überwiegende Mehrheit auf der Welt -damit meine ich auch die Arabs- will die nämlich nicht!

  80. #59 Free (22. Nov 2009 12:25)

    Was die rechtswidrige Gründung des Staates Israel angeht gibt es wohl keine Diskussion (usw).

    Wenn Sie die (von den UN übernommenen) Enscheidungen des Völkerbundes, denen 52 Nationen zugestimmt haben, als „rechtswidrig“ bezeichnen wollen, dann haben Sie offensichtlich ein „historisches“ Problem. Ich verweise insofern auf den in der Sache recht ausführlichen Beitrag von #25 Zahal (22. Nov 2009 00:31); auch Ihnen gilt die Zusage, daß Lesen bildet.

  81. #42 Paulchen (22. Nov 2009 03:42)
    [….] Jesus lebte in diesem Land, er wurde in Bethlehem geboren – lebte in Nazareth, zog nach Jerusalem und war daher ein Palästinenser. [….]“

    Danke für die „Kostprobe“ der Geschichtsverdrehung Zahal. Jesus Christus soll in einem Staat gelebt haben, den es noch nie gab?

    Das Heil kommt aus den Juden (aus ihrer Mitte; Jeremia 30, Vers 21 und Johannes 4, Vers 22), aber bestimmt nicht aus denen, die sich seit einigen wenigen Jahren als Palästinenser bezeichnen.

    Shalom
    _________________

    Shalom auch dir, nun ich könnte noch ganz andere Kostproben der Geschichtsklitterung geben.

    Die PalAraber suchen natürlich eine „Berechtigung“ für ihre Besitzansprüche, sie wissen sehr wohl, dass sie sie eigentlich gar nicht haben, wenn man die Geschichte betrachtet, welches Wissen darum einigen hier auch gut zu Gesicht stehen würde.

    So gab vor kurzem ein Interview in dem arabischen Sender in Israel Reschet Beit, in dem der Historiker und Islam-Experte Mordechai Kedar den Scheich Kamal Khatibs befragte und der Scheich behauptete die Juden hätten kein historisches Recht auf Jerusalem, weil weil die Palästinenser Nachfahren der Jebusiter wären. Damit wollen die Moslems die biblische Landverheissung an die Juden politisch aus dem Verkehr ziehen, da sie sozusagen vor dem ersten Hebräeer ihr Recht auf diesen Landstreifen verankern. So war laut Khatib der biblische König von Salem (Jerusalem) Melchisedek, der Priester des höchsten G’ttes, ein Palästinenser und zwar der Urvater der heutigen Palästinenser, das ist zwar blanker Unsinn, aber so behaupten dieser Scheich es, andere wie Jassir Arafat behaupten, sie wären die Nachkommen der Kanaaniter, andere wie der arabische Knesset Angehörige Ahmed Abu Sias meint, sie wären die Nachkommen der Philister, und es gäbe kein palästinensisches Volk, das wäre eine Erfindung der Kolonisten.

    Den Arabern fehlt einfach eine überzeugende Geschichte, die wie die jüdische und christliche Vergangenheit in diesem Land, die in ALLEN Geschichtsbüchern seit Flavius Josephus nachzulesen ist, der sich zudem auf viel älteren Quellen beruft. Aus diesem Grund adoptieren die Palaraber biblische Völker als ihre Vorfahren, die im Gelobten Land gelebt hätten, und nicht nur die Palästineser, sondern auch die anderen arabischen Staaten.

    In Ägypten sehen sie sich als Nachfahren der Pharaonen, die Iraker als denen der Babylonier, Saddam Hussein hat aus diesem Grund eine Division nach dem babylonischen König Hammurabi, (18. Jahrh. v. Chr.)benannt, die Matronen im Libanon glauben, Ihre Väter wären die Phönizier, die Syrer sehen sich als Nachfahren der Assyrer und Aramäer. Der Islam lebt mit einem Koplex, weil er gegenüber Judentum und Christentum jünger ist. Aus diesem Grund binden sich die Moslems an die biblischen Völker, die vor den Juden an dieser Region lebten, auch wenn diese geschichtlich und ethnisch nicht zusammengehören. Sie klauen die gemeinsame Geschichte.

    Und an die Atheisten hier, es geht um nachweisbare Geschichte,die Moslems aber berufen sich auf religöse, weil ihr Ziel ist, die beiden früheren Religionen auszulöschen, darum geht auch der ganze Konflikt, auch wenn er politisch benutzt wird, aber WAS ist ISLAM ? Nur eine Religion, oder nicht noch viel mehr ? den meisten PI Lesern müsste es klar sein.

  82. #43 Mata.moros (22. Nov 2009 05:11)
    Alles hochinteressante Argumente, aber denkt doch mal anders herum: Sämtliche kriegerischen Angriffe auf Israel mit dem Ziel den Staat Israel zu vernichten, sind für die Araber in die Hose gegangen.

    Und jetzt eine ganz bescheidene Frage an alle:

    Was wäre aus dem Staat Israel und seinen Bewohnern geworden, wenn diese Kriege verloren worden wären?

    Ganz einfach:

    ES GÄBE KEIN ISRAEL MEHR UND UNSERE GUTMENSCHINNEN WÜRDEN SCHON AM BAUKRAN HÄNGEN!
    ______________________________________

    Aber leider nicht nur unsere Gutmenschen, sondern auch Eure Kinder würden islamisch erzogen werden, und ihr würdet als Mensch zweiter Klasse behandelt, wenn Euch das lieber ist……..und Geschichtsschreibung würde so ausschauen:

    Aussage aus einem muslimischen Forum – Zitat:

    Auch das Regime der Araber in Spanien war etwas unendlich Vornehmes: die größten Wissenschaftler, Denker, Astronomen, Mathematiker, einer der menschlichsten Zeiträume, eine kolossale Ritterlichkeit zugleich. Als dann später das Christentum dahin kam, da kann man nur sagen: die Barbaren. Die Ritterlichkeit, welche die Kastilier haben, ist in Wirklichkeit arabisches Erbe. Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt: Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen – das Christentum ist so etwas Fades -, so hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden.

    Oder diese Kostprobe: Zitat:

    Dem Christentum jedoch stand man feindlich gegenüber.

    “Ich kümmere mich nicht um Glaubenssätze, aber ich dulde auch nicht, dass ein Pfaffe sich um irdische Sachen kümmert. Die organisierte Lüge muss derart gebrochen werden, dass der Staat der absolute Herr ist. In der Jugend stand ich auf dem Standpunkt: Dynamit. Erst später sah ich ein, dass man das nicht übers Knie brechen kann. Es muss abfaulen wie ein brandiges Glied. So weit müsste man es bringen, dass auf der Kanzel nur lauter Deppen stehen und vor ihnen nur alte Weiblein sitzen. Die gesunde Jugend ist bei uns.”

    (zit. nach: Henry Picker: “Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier”, S.109, Propyläen-Verlag, München, 2003)

    Dessen Beseitigung sollte jedoch als dritte Stufe der endgültigen Machtfestigung nach dem Ende und Gewinn des Krieges vorbehalten sein. Wo die neue Religion für den neuen Menschen zwecks neuer Weltordnung präsentiert werden sollte. Was, wie im realen Sozialismus anderer Ausprägung, die Ausschaltung jeglicher anderer Konkurrenz bedeutet.

  83. #48 Joel (22. Nov 2009 10:25)

    Hier wird der ganze Schwachsinn deutlich !
    Adam war doch kein Prophet, nicht einmal ein Mensch. Die Schöpfungsgeschichte läßt sich nur mit Hilfe der Kabbalah schlüssig erklären. Adam ist ein Gefäß ( Kli ), dass gefüllt durch das gebende Licht ( Atzmuto ) als Urseele bezeichnet wird.
    ________________________________________

    Richtig, die Schöpfungsgeschichte liesse sich sogar mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntissen vereinbaren. Adam heisst einfach nur Mensch, mehr nicht, und wir Menschen sind Gefäße und haben eine Seele, selbst die heutige Hirnforschung kann nicht das Gegenteil bezeugen und ich kenne einige Naturwissenschaftler, die je mehr sie den Geheimnissen auf die Spur kommen, desto mehr denken sie, daß dem Menschen der Glaube mitgegeben wurde, einprogrammiert, denn selbst Atheisten glauben ja etwas.

    Mohamed hat warscheinlich nie gelebt. Er ist so was , wie eine Roman-oder Märchenfigur, dem Schriftgelehrte, mit Gedichten ( suren ) vieles in den Mund legten.

    Tatsache ist, daß die Suren auch erst viel später schriftlich niedergelegt wurden, beweisen kann man nichts, es fehlen die Quellen. Beweisen kann man aber, daß die erste gewaltsame Islamisierungswelle über Babylonien, Mesopotamien, Persien bis Sint ab ca. 632 n. Chr. stattfand, Palästina aber erst nach 713 erobert wurde. Der Koran aber auch immer wieder mit neuen Hadithen und Lehrmeinungen ergänzt wurde.

    In Jerusalem war er demnach auch nicht.

    Definitiv nicht, denn zur Zeit Mohammeds gab es keine Moschee in Jerusalem und al-Aksa heisst einfach nur „die Entfernteste“ Moschee, und da es in Jerusalem keine gab, kann er auch nicht dort gewesen sein.

    Den im Koran belegbaren Ausgangspunkt zu Mohammeds Himmelfahrt bildet der erste Vers der 17. Sure, in dem eine nächtliche Reise vom Heiligtum in Mekka zur „fernen Kultstätte“ kurz erwähnt wird. Der Vers wurde später dann in der Traditionsliteratur und Koranexegese mit der Himmelfahrt von Jerusalem aus verbunden.In der Forschung gibt es über die Definition und Ortung der koranischen „fernen Kultstätte“ – al-masdschid al-aq?? – nicht so viele unterschiedliche Ansichten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Bezeichnung in Sure 17, Vers 1 weder auf den Tempelberg noch auf die Stadt Jerusalem, sondern auf ein himmlisches Heiligtum hinweist.

    Zur Zeit des Yeshuah bn Jussuf (Jesus AUS Nazereth) gab es den Islam noch gar nicht, somit kann dieser nicht als Prophet des Islam angesehen werden.Jesus lebte zwar in der Provinz Nazereth ( heutiger Libanon – die Stadt gab es damals noch nicht ), war aber nie in Gaza, dem ehemaligen Philisterland, aus deren Name sich Palästina ableitet.

    Sie leiten Ihre Herkunft auf verschiedene biblische Völker ab, siehe meinen Beitrag weiter oben, man sieht aber schon an den Namen, wo die heutige Palaraber, die sogenannten Palästinenser ursprünglich herkommen, so heisst der oft geführte Name: Almitzri (Ägypten), Aliraqi (Irak), Altrabelsi (Tripoli – Libanon), Alchurani (Südsyrien), Chalabi (Nordsyrien), Alzurani (Zidon – Libanon), Alsarkawui (Sarkwa – Jordanien), sind diese Völker(Menschen) aus Ägypten,Syrien, Libanon, Jordanien, und Irak dann ebenso Kanaaniter und Jebusiter ?

    „Die israelischen Besatzung wird mit Hilfe Allahs aus Jerusalem verschwinden, sagte der Oberste Scheich und Führer der islamischen Bewegung Raed Salach im israelischen TV:
    Übermittelt euren Zuschauern, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Jerusalem wieder zur Hauptstadt Palästinas wird (Wieso wieder, wann war es das jemals ?) Jerusalem ist für Mosleme gedacht und nicht für Juden.“

    Tja, so sind sie, liebenswert und freundlich, sie scheuen sich nicht, historische Fakten zu verfälschen und eine neue Geschichtsschreibung zu erfinden, nur um den jüdischen Anspruch auf das Land zu stehlen. So behaupten die islamische Bewegung auch, daß Mekka seit der Weltschöpfung existiert und die Al-Aksa Moschee 40 Jahre später gegründet wurde…….

    Es ist ein geistlicher Kampf um dieses Land und die meisten Europäer begreifen es nicht, auch einige hier im Forum nicht, aber dazu kommen wir noch.

    Shalom

  84. @ #95 Zahal (22. Nov 2009 23:02)

    Danke für die zusätzlichen Informationen, die ich noch nicht kannte.

    Ich wünsche eine gesegnete gute Nacht.

    Shalom

  85. #50 Tom62 (22. Nov 2009 11:32)

    das Gleiche zurück, auch ich freue mich jedesmal, von dir zu lesen, eben weil du in Allem, was ich bis jetzt gelesen habe überaus Recht hast……

    Ja, Sie versuchen eine Keil zwischen Juden und Christen zu schlagen, auch Mithilfe der Kirchen, ich weiss nicht, ob du den aktuellen Fall kennst, der sich jetzt gerade in Metzingen abspielt ? Wenn du ihn nicht kennst, kann ich dir gerne nähere Infos zukommen lassen bei nächsten Mal oder schreib mich doch einfach an: info.israel92yahoo.de , dort läuft eine Riesenschweinerei im Namen der Nächstenliebe, gegen die Juden, für die Plästinenser, deutsche Spendengelder werden gesammelt um antiisraelische Aktionen zu unterstützen, übrigens; viele der palästinensische Christen fühlen sich als die WAHREN Nachfolger Jesus, das darf nicht übersehen werden hier in Europa.

    Palästinenser, die sich Christen nennen, müssen nämlich Stellung nehmen und sich entscheiden, ob sie das alte und das neue Testament vollständig akzeptieren und was das bedeutet, kannst du dir vorstellen.

    Das Problem liegt zudem auch noch darin, daß im Gegensatz zu Israel, die Palästinenser den Konflikt religiös betonen und aus Sicht des Korans argumentieren, die Israelis aber mehr mit Sicherheits-und Wirtschaftsargumenten. Mit anderen Worten: Israel versäumt es, auf sein biblisch religiöses Recht zu pochen, während die PalAraber ihre Politik mit religiösen, koranischem Recht beteuern…….

    Shalom

  86. #98 Paulchen (23. Nov 2009 00:18)
    @ #95 Zahal (22. Nov 2009 23:02)

    Danke für die zusätzlichen Informationen, die ich noch nicht kannte.

    Ich wünsche eine gesegnete gute Nacht.

    Shalom
    _______________________________

    Dir auch Paulchen, dir auch, ich schreibe noch ein wenig, solange der Beitrag offen ist, einige neue Dinge…. 🙂

    laila tov, eine gesegnete Nacht ja.
    Shalom

  87. #52 Confluctor (22. Nov 2009 11:51)

    Du hast in vielen Dingen Recht, aber es wurde NIE so gehandhabt, weder in der Vergangenheit noch heute, man sieht es auch anhand des israelisch-palästinensischen Konfliktes heute, der ja von den arabischen Ländern schön am Köcheln gehalten wird und die Palaraber dazu benutzt,aber auch an der Vergangenheit, die zur fast völlige Auslöschung des Christen-und Judentums (ausser der Diaspora) im gesamten Nahen und Mittleren Osten, sowie dem Balkan geführt hat.

    Dazu gibt das Buch von Bat Ye’or mehr als ausreichende Belege, nein, der Islam hat sich der Gewalt verschrieben, gestern, heute, und wenn sie diese Lehre nicht verändern auch morgen. Selbst die Gegenwart läßt keine zweifel daran, daß dies nicht in der Absicht der Moslems liegt.

    Nun waren aber die ersten Offenbarungen Mohammeds noch nicht durch die Feindseligkeit seiner Umgebung geprägt.

    Nein, waren sie nicht, das stimmt, aber sie wurden in Medina ja alle aufgehoben durch die späteren „Offenbarungen“ unumstösslich, bis heute. Und der Djihad zur Moslempflicht erklärt, bis heute.

    Der Begriff Jihad hatte in der Frühzeit des Islam, als Mohammed noch in Mekka lebte und versuchte, seine Botschaft mit friedlichen Mitteln zu verbreiten, den Charakter einer friedlichen Mission. Wie wir wissen, wandelte Mohammed seine friedlichen Ansichten, nachdem er im Jahre 622 von den Kureischiten (Quraischiten), dem herrschenden Stamm in Mekka, wegen seiner religiösen Überzeugung aus Mekka vertrieben wurde und nach Medina flüchtete. Wie sich Mohammeds Meinung wandelte, kann man an einer Offenbarung erkennen, die Mohammed im Jahre 622, vor der Flucht nach Medina, von Allah erhalten haben will. Hierzu lesen wir in der Biographie des islamischen Historikers Ibn Ishaq: „…da gab Gott seinem Propheten die Erlaubnis, zu kämpfen und an jenen Rache zu nehmen, die ihn und seinen Gefährten unrecht getan hatten.“ Danach offenbarte Gott (Allah) Mohammed Sure 2,193: „Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, vom Abfall vom Islam zu verführen, und bis nur noch Gott verehrt wird.“ Damit hatte Gott ihm die Erlaubnis erteilt, gegen alle Nichtmuslime Krieg zu führen.

    Und da die heutigen Moslems sich am Beispiel Ihres Propheten und dessen lebensweise orientieren, wird es zu keiner Änderung kommen.

    In der Zeit, als Mohammed allerdings noch in Mekka lebte und nur einige wenige Anhänger um sich scharen konnte, war an kriegerischen Auseinandersetzungen aufgrund seiner politischen Machtlosigkeit nicht zu denken. Nach seiner Flucht aus Mekka nach Medina bekam der Begriff Jihad jedoch eine andere Bedeutung. Bereits kurz nach der Übersiedlung nach Medina kam es schon bald zu zahlreichen kriegerischen Konflikten mit mehreren jüdischen und arabischen Stämmen in Medina, bei denen Mohammed besonders gegen die Juden sehr grausam vorging. Der Begriff Jihad kam von diesem Zeitpunkt an einer kriegerischen Auseinandersetzung gleich.

    Ziel des Jihad waren von nun an die „Ungläubigen“ und „Heuchler“. Gegen sie sollte von nun an Krieg geführt werden. Dies geht auch aus Sure 66,9 hervor: „Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie aufnehmen – ein schlimmes Ende!“ Der Islam versteht die Bereitschaft, für den Jihad, für den Heiligen Krieg, zu kämpfen, von nun an als Zeichen muslimischer Frömmigkeit, die gleichwertig mit dem Glauben an Allah und an seinen Propheten Mohammed verstanden wird. Diese Aussage findet man in Sure 49,15: „Die Gläubigen sind diejenigen, die an Gott und seinen Gesandten glauben und hierauf nicht Zweifel hegen, und die mit ihrem Vermögen und in eigener Person um Gottes willen Krieg führen. Sie sind es, die es ehrlich meinen“. Der Jihad ist also eindeutig als eine Aufforderung zum Krieg gegen die Ungläubigen zu verstehen. Weiter wird der Jihad als „Tor zum Paradies“ bezeichnet: „Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet.“ (Sure 9,111)

    Dass Mohammed nach seiner Übersiedlung nach Medina im Jahre 622 n.Chr. auch zum Mittel des bewaffneten Kampfes gegen diejenigen griff, die sich dem Islam verweigerten, ist selbst unter islamischen Theologen unbestritten. Zu den Feinden des Islams gehörten in den Jahren von 622, als Mohammed nach Medina floh, bis zum Jahre 632, als Mohammed starb, die Angehörigen verschiedener arabischer Stämme, die Mohammed als Polytheisten, als Heiden bzw. Ungläubige betrachtete, weil sie keine Schriften besaßen und an eine Vielzahl von Göttern glaubten, sowie die Juden und die Christen. Bei den Juden waren es vor allem die drei großen jüdischen Stämme der Banu Qainuqa, der Banu Nadir und der Banu Qurayza, die in Medina lebten und die Mohammed als politische Gegner betrachtete. Sie verspotteten ihn, verweigerten ihm die Anerkennung als Prophet und weigerten sich, dem Islam beizutreten.

    Quelle: Der Jihad im Islam http://www.igfm.de/Das-Bemuehen-auf-dem-Weg-Gottes.

    Und so ist es geblieben, bis heute…….unnütz über eine Änderung zu reden, der Islam steht für Eroberung, steht für entweder völlige Auslöschung aller „Ungläubigen“oder für deren Versklavung und Unterdrückung mit den Mitteln der Dhimmitudine, der Kopfsteuer und der Versklavung.

    In dem Maße, wie jedoch Mordanschläge auf ihn geplant wurden (aus Angst um ihre wirtschaftlich einträgliche Vielgötterei in Mekka), musste er fliehen und sich gegen wachsende Ablehnung und schließlich Gewalt wehren. In dem Kontext flohen und später wehrten er und seine Gemeinschaft, wie es jeder andere Überlebenswillige auch versuchen würde.

  88. #75 hundertsechzigmilliarden (22. Nov 2009 13:57)
    Israel hat 1500 Jahre überhaupt nicht mehr existiert. Die Juden waren über die ganze Welt verstreut. Es gab dort in Palästina keine größere Bevölkerungsgruppe der Juden bis 1948.

    Falsch – Israel hat als Staat schon seit dem Bar Kochba Aufstand 135 n. Chr. nicht mehr existiert, also mehr als 1500 Jahre. Man lese auch ein wenig aufmerksamer die Beiträge, Tom62 hat im Beitrag #50 schon alles erklärt. Die Juden wurden vertrieben, das heisst aber nicht, daß es keine mehr in Syria Palästina gab. Durchgehend haben Juden dort gelebt denn zu Palästina gehört ja auch das heutige Jordanien.

    Allein in Jerusalem, was man auf Grund von alten Reisebeschreibungen, Daten und Fakten erkennen kann:

    Ich möchte aus einem Buch zitieren: ,,Obwohl wir die Gewohnheit haben, Jerusalem als eine moslemische Stadt zu betrachten, stellen die Moslems tatsächlich nicht mehr als ein Drittel der Einwohnerschaft dar.” Wer schrieb dies? Ein Jude? Ein Israeli nach 1967, gar Teddy Kollek? Nein! Es war ein Christ, der Jerusalem auf einer Pilgerreise besuchte. Dr. John Kitto sagte dies in seinem Buch Modern Jerusalem. Wann? 1847.

    Hier aus einem andern Buch: ,,Während die Mohammedaner die Herren sind, stellen die Juden die unbestreitbare Mehrzahl dar . . . fast 8.000.”</B< So schrieb 1869 Rev. Andrew Thomson in seinem Reisebericht In The Holy Land.

    Diese Feststellungen wurden bestätigt durch zahlreiche Zeugnisse anderer Zeugen, christlicher Pilger, Archäologen, Diplomaten usw., die über ihre Besuche berichteten; darunter der amerikanische Schriftsteller Mark Twain und der zu der Zeit Reporter gewesene Karl Marx.

    Der preußische Konsul in Jerusalem, Dr. Schultz, schrieb 1845, dass dort 7.120 Juden und 5.000 Moslems wohnten. 1864 berichtete der britische Konsul Noel Temple Moore von 8.000 Juden und 4.500 Moslems. Zehn Jahre später stellte der ameri­kanische Konsul de Haas fest, dass von der Gesamt­bevölkerung Jerusalems von 30.000 Einwohnern 20.000 Juden waren.

    Der Deutsche J. M. A. Scholtz schrieb 1823 in Biblisch-Kritische Reise, herausgegeben in Leipzig, dass die Juden die größte Volksgruppe in Jerusalem waren. So war es also schon vor 186 Jahren.

    Die Einwohnerzahl Jerusalems stieg danach rapide an. Ich habe eine Menge statistischer Zahlen aus verschiedenen Quellen. Immer waren die Juden in großer Mehrzahl; in den letzten 100 Jahren waren sie zwei- bis dreimal so viele wie die Araber.

    Es ist unbestreitbar, dass Jerusalem während den letzten mehr als 170 Jahren bevölkerungsmäßig vornehmlich eine jüdische Stadt war. Jerusalem auf demographischer Basis als ,,arabisch” zu charakterisieren, fällt bei der Prüfung durch. Die Moslems waren und sind eine Minder­heit.

    Ich möchte noch erwähnen, dass die Juden auch wirtschaftlich der stärkste Sektor in der Stadt waren. In der britischen Mandatszeit waren 75% aller Steuerzahler Juden.

    Auch der Zionismus ist viel älter als man allgemein annimmt.

    Sir Moses Montefiore (1784–1885) hatte Palästina erstmals 1827 bereist und war danach strenggläubig geworden. Er plante fortan, die jüdische Emigration in das „gelobte Land“ finanziell wie durch industrielle und landwirtschaftliche Ansiedlungen zu fördern. 1840 verhinderte er durch seinen Besuch weitere Pogrome im Osmanischen Reich. Er plante ein Siedlungsprojekt, kaufte Land von arabischen Großgrundbesitzern in Palästina und stellte es verfolgten Juden zur Verfügung. 1857 gründete er die erste neue jüdische Siedlung außerhalb der Jerusalemer Altstadt, nachdem das jüdische Viertel dort für die Zugereisten zu klein geworden war.

    Der Franzose Adolphe Cremieux (1796–1888) gründete 1860 die Alliance Israélite Universelle, die anfangs für die Ansiedlung europäischer Juden in Palästina eintrat. In der Schweiz trat Henry Dunant (1828–1910) ebenfalls für diese Idee ein.

    Seit etwa 1870 (1. Alija) haben sich auch osteuropäische jüdische Familien allmählich dort angesiedelt. Sie betrieben als Landwirte Ackerbau und Viehzucht und kultivierten dazu Wüstenland. Diese Perspektive schien vielen einfachen und religiösen Juden naheliegend, war aber kaum von zionistischen Motiven bestimmt und organisiert. Bis 1904 wuchs ihre Zahl auf etwa 24.000 meist osteuropäische Juden.

    Und mit der jüdischen Einwanderung kamen auch die meisten Araber, weil sie sich ein besseres Auskommen bei den Juden erhofften.

    Die demographische Entwicklung Palästinas seit dem Niedergang des Osmanischen Reiches fasste Carl H. Voss, der damalige Vorsitzende des American Christian Palestine Committee, im Jahre 1953 wie folgt zusammmen:

    „Die arabische Bevölkerung war klein und begrenzt, bis die jüdische Wiederbesiedlung das Land wieder fruchtbar machte und Araber aus den Nachbar­ländern anzog.
    Als ca. 1882 die organisierte jüdische Besiedlung begann, lebten weniger als 150.000 Araber im Land. Die große Mehrzahl der Araber in den letzten Jahrzehnten waren vergleichsweise Neuankömmlinge – Neueinwanderer oder Nach­kommen von Personen, die in den vergangenen 70 Jahren nach Palästina eingewandert waren“ /Pf/ S.146, aus Voss, Carl H.: The Palestine Problem Today. Israel and Its Neighbours, Boston 1953, S.13

    Die Unsicherheit der Schätzwerte ist dadurch bedingt, dass viele Fellachen sich aus tiefem Mißtrauen den Behörden gegenüber nicht registrieren ließen (auch um der Einberufung zum Militär zu entgehen), desgleichen auch viele Juden wegen der hohen Dhimmi-Steuern.

    1922 übertrug der Völkerbund Großbritannien das seit 1918 faktisch ausgeübte Mandat, die Balfour-Erklärung zu verwirklichen. Da diese offen ließ, wie die „nationale Heimstätte“ der Juden aussehen und erreicht werden sollte, suchte die WZO diese Fragen zunächst einvernehmlich mit den Arabern zu klären. Diese hatten die Balfour-Deklaration nicht abgelehnt und die jüdische Einwanderung begrüßt.

    Am 3. Januar 1919 schloss Weizmann mit Faisal I. das Faisal-Weizmann-Abkommen, in dem Syrien die weitere jüdische Ansiedlung und eine jüdische Interessenvertretung in Palästina anerkannte.

    Das sogenannte brit. Mandatsgebiet war sehr klein. Die Juden führten ab 1945 Terrorkrieg gegen die brit. Mandatstruppen in Palästina und brachten viele Briten bei Terrorangriffen um.

    Welche Geschichte kennst du denn ? Nur die Arabische ? Es gibt Karten über das Mandatsgebiet. Ausserdem war Krieg und auch wenn sich die Juden gegen die britischen Ungerechtigkeiten gewehrt haben, so haben sie aber doch auch MIT den BRITEN gegen Deutschland gekämpft……also so schlimm kann das gar nicht gewesen sein.

    Die Ungerechtigkeit lag hier: Nachdem 1936 der arabische Aufstand gegen die palästinischen Juden einsetzte, lehnte die britische Peel-Kommission die Umsetzung der Balfourdeklaration ab und legte im Juli 1937 einen Teilungsplan vor. Danach sollte ein Großteil Palästinas den Arabern, der kleinere Teil mit den meisten jüdischen Siedlungen den Juden zugeteilt werden, Jerusalem und ein Küstenstreifen sollte britisches Mandatsgebiet bleiben. Weizmann, der die WZO seit 1935 leitete, sprach sich auf dem 20. Zionistenkongress für die Annahme dieses Plans aus, um so viele verfolgte Juden wie möglich zu retten. Die Vertreter der Araber lehnten den Plan jedoch ab und verlangten, ganz Palästina zu einem arabischen Staat zu machen.

    Die Juden erklärten einseitig ihre Staatsgründung auf Gebieten, die 1500 Jahre zu anderen Staaten gehörten.

    Nach dem anderen Quatsch, jetzt auch noch dies…….weiter oben kann man das Völkerrecht studieren….

    Beispiel:
    Was passiert, wenn die Türken sagen wir in Berlin 80% der Bevölkerung stellen? Die Zuwanderung haben wir ja genehmigt also alles paletti. Nun erklären sich die Türken als unabhängiger Staat “türk. Berlin” nehmen einfach alles Land in Berlin und siedeln dort weitere Türken an und ihr meint dann das sei alles in Ordnung und alle schauen zu?

    Jetzt muss ich aber doch grinsen, Deutschland ist ein anerkannter Staat, die Türken sind als „Gastarbeiter“ gekommen und werden hoffentlich NIEMALS 80 % der Bevölkerung stellen. Den letzten Unsinn mag ich nicht mehr kommentieren.

    Shalom und Gute Nacht.

  89. #74 arjuna (22. Nov 2009 13:56)
    @all (kritiker),

    Abgesehen davon wäre das Szenario auch schlicht unrealistisch, weil die internationale Gemeinschaft intervenieren würde – und die arabischen Staaten ihre Grenzen dicht machen! Einige hier sollten sich einmal klar machen dass man die Palästinenser nicht einfach so als Faktor übergehen kann….

    Ich kann ihre Argumentation nachvollziehen, Menschen sind Menschen. Nur warum machen die arabischen Brüder die Grenzen dicht ? Warum baut gerade Ägypten eine drei Meter hohe und 14 km lange Mauer zum Gaza Streifen und NIEMAND sagt etwas ? Warum bekommen im Libanon die PalAraber noch nicht einmal die Bürgerrechte und werden von über 70 Berufen ausgeschlossen, haben KEINE medizinische Versorgung und dürfen auch kein Land kaufen ? Warum leben sie in jordanischen Flüchtlingslagern erbärmlich ? Warum wurden fast 1 Million Juden aus den arabischen Ländern vertrieben, mussten ihr Hab und Gut zurücklassen, (von denen die meisten Isreal aufgenommen und ohne internationaler Hilfe (UNWRA) integriert hat) ? Und warum haben diese Menschen KEINE Stimmen bekommen ? Waren das keine Menschen ?

    Schauen Sie sich die Gebiete doch genau an und schauen sie wie groß Israel, wobei sie den Anteil der Wüste vergessen, gesamt ist ?

    Ich sage Ihnen warum, weil die Araber die PalAraber als politischen Spielball im Kampf gegen den jüdischen Staat benutzen, weil es denen nämlich total egal ist, WAS mit diesen Menschen geschieht. Man sieht es auch an der humanitären Hilfe, die aus den Reihen der Araber kommen, oder besser gesagt NICHT kommen (Waffen werden geliefert, aber keine humantitäre Hilfe). Sie müssen von ihrem europäischen Gutdenken weg unbedingt. Nonie Darvish ist eine Ägypterin, sie hat das Problem erkannt, nur die Europäer und Obami erkennen es nicht.

    http://anti.blogsport.de/2009/01/27/nonie-darwish-schluss-mit-dem-fluechtlingsstatus-des-palaestinensischen-volkes/

  90. #76 hundertsechzigmilliarden (22. Nov 2009 14:06)
    man sollte schon die rosarote Brille absetzen und alles etwas neutraler sehen..
    ___________________________________

    Du solltest es neutraler sehen und zwar ohne der Palarabischen Propaganda, die gibst du nämlich 1 tzu 1 hier weiter.

    Auch der paläst. Hausbesitzer, dessen Familie seit hunderten von Jahren dort lebt hat ein Recht auf sein Haus und Grundstück.

    Wenn sie rechtmässig das Grundstück gekauft haben und wenn sie mit Baugenehmigung (das ist in JEDEM zivilisierten Land so)gebaut haben, wird NICHTS abgerissen, illegale Bauten aber schon und das geschieht bei den Siedlungen genau so.

    Da rücken einfach morgens früh die Bagger an und reißen die 100 Häuser ab auf einer Fläche von 20.000 qm und siedeln dort Israelis an. Die bisherigen Bewohner landen in Flüchtlingslagern. Und das findet ihr richtig??

    Gib uns doch mal ein konkrete Quelle/Namen und Ort und stelle hier keine Behauptungen auf, EINEN Fall, wo ohne monatelanger Vorwarnung (wegen Illegalität) abgrissen wurde ? Ausserdem bekommen die meisten Palaraber, genau wie hier Sozialhilfe, also für Nixtun Geld, die wissen schon, warum sie nicht aus Israel fortwollen.

    Das was die Israelis dort derzeit machen mit der Siedlungspolitik und Vertreibung der nichtisraelischen Bewohner ist ganz einfach Landraub nichts anderes…

    Wie gesagt Quellen hätten wir alle gerne, vor Gericht werden nur Beweise akzeptiert, keine Behauptungen. Es gab Rauswürfe, die gab es tatsächlich, aber warum ? Weil sich herausgestellt hat, das Juden die Besitzer waren, die Leute hätten ja wohnen bleiben können, wenn sie Miete bezahlt hätten, haben sie aber nicht, also müssen nach einer gewissen Zeit die Mieter raus oder ? Ist in keinem zivilisierten Land anders. Und das waren keine Siedlungen, sondern Vororte von Jerusalem. Halt die Füsse still oder beweise es…..

    Ihr vergeßt, dass gerade die Amerikaner und auch die Deutschen Israel mit ihren Geldtransfers am Leben gehalten haben… wisst ihr überhaupt wieviel Geld alleine von Deutschland nach Israel geflossen sind??

    Weisst du, wieviel jüdisches Geld noch in Europa im Umlauf ist ? Es gab Wiedergutmachungen, die sind abgeschlossen, schon lange abgeschlossen, aber kann man Millionen von Menschenleben wiederGUTmachen ?

    Die EU ist der größte Geldgeber der PalAraber OHNE SCHULD:

    EU finanziert antijüdische Propaganda
    Am 12.04.2002 sagte Sheikh Ibrahim Madh in der Sheikh-‚Ijlin-Moschee zu Gaza City vor 500 Knaben und Männer anläßlich des Freitagsgebetes: „“Wir glauben an den Sieg Allahs. Wir glauben, dass wir eines Tages
    als Eroberer in Jerusalem einziehen werden, als Eroberer in Jaffa, als Eroberer in Haifa, in Ramle, in Lod und in ganz Palästina, wie Allah es uns aufgegeben hat“. Der Imam forderte zur generellen Ermordung der
    Juden und zu Selbstmordattentaten auf. Die Rede wurde im Auftrag der von Jassir Arafat geleiteten Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gehalten, die den Imam hierfür honoriert. Die Rede wurde außerdem von PA-TV, dem Fernsehsender der Autonomiebehörde, übertragen. Dieser Propaganda-Sender
    Arafats wird von der Europäischen Union seit Jahren gefördert. PA-TV wurde fast vollständig von der EU finanziert. Auch den Wiederaufbau der Masten nach israelischen Angriffen kann sich PA-TV aus Brüssel
    erstatten lassen.
    Der Sender propagiert Judenhass, erklärt Friedensvereinbarungen zu Zwischenstadien und kündigt Allahs Liquidation des Staates Israels an. (Die Zeit 24/2002)

    EU finanziert antijüdische Schulbücher!!!

    Die EU finanziert die Herausgabe neuer Schulbücher. Gebäude, Gehälter, auch die Schulbuchkommission werden seit dem Osloer Abkommen von 1993 von der EU mit mehr als 330 Millionen Euro gefördert. Den Druck der Bücher finanzieren überdies sechs EU-Staaten, koordiniert von Italien. Die Palästinenser haben trotz Zusicherung verhindert, daß die Sechsergruppe die Bücher vorab einsehen konnten. In den neuen
    Schulbücher gibt es die Idee des Friedens nicht. Der Friedensprozess und die Verträge von Oslo werden nicht erwähnt. Zur religiösen Toleranz wird nur zwischen Muslimen und Christen aufgerufen. Die jüdische Wiederbesiedlung Palästinas heißt „Infiltration“. Ein direkter Aufruf zum Terrorismus findet sich nicht, allerdings werden „Märtyrer Palästinas“ glorifiziert, etwa der „Ingenieur Ayyash“, der in den neunziger Jahren Selbstmordattentäter aussandte und Dutzende Israelis töten ließ. Der Staat Israel existiert nicht. Sein Name
    taucht in keiner Karte auf, vielmehr stehen dort Begriffe wie „grüne Linie“, „das Innere des Landes“ oder „1948er-Land“. Von den Israelis gegründete Städte, Tel Aviv etwa, werden nicht erwähnt.
    Der Staatsname
    Palästina samt Wappen von Arafats Behörde findet sich dagegen überall, zum Beispiel auf Buchdeckeln. Dieser Staat erstreckt sich vom Jordan bis zum Mittelmeer. (Die Zeit 24/2002)

    EU finanziert arabischen Terrorismus
    Seit 1993 ist die gewaltige Summe von mindestens 4,1 Milliarden Euro nach Palästina geflossen. Seit Juni 2001 weist die EU außerdem eine monatliche Haushaltshilfe von zehn Millionen Euro als „Projekthilfe“ an.

    Am 03.01.2002 wird von der israelischen Marine die Karina-A aufgebracht, die in wasserdicht verpackten Containern Waffen und Sprengstoffe, Raketen mit Reichweiten bis zu 20 Kilometern, Granaten, panzerbrechende Waffen, Maschinengewehre, Minen aus dem Iran nach Gaza bringen sollte, dazu genug
    C4-Sprengstoff für 300 Selbstmörderbomben: 2200 Kilogramm, das ist fünfmal so viel wie das Gewicht aller Selbstmörderbomben, die in Israel seit Staatsgründung explodiert sind. Die Frachtkosten betrugen 10 Millionen Dollar. Es ist wahrscheinlich, daß die Kosten von der EU aufgebracht wurden. Die EU-Zahlungen werden vom Internationalen Währungsfonds (IWF) kontrolliert. Der Kontrolleur ist der Palästinenser Karim
    Naschaschibi. Die Verwendung der Gelder wird jedoch nicht kontrolliert. (Die Zeit 24/2002)

    EU finanziert Selbstmordattentate
    Die Israelis haben Zahlungsbelege gefunden, nach denen Gehälter für Selbstmordattentäter nach einer Überweisungskaskade von jenen Konten abgebucht wurden, auf die die Europäische Union einzahlt. Die
    Bundesregierung hat den Bundesnachrichtendienst um Prüfung gebeten. Mitte April 2002 liefert der BND
    sein erstes Gutachten. Es hält die Dokumente für authentisch und stimmt auch den Schlüssen der Israelis zu. Es lägen allerdings nur Indizien für die Verstrickung Arafats vor, kein gerichtstauglicher Beweis. Am
    2. Mai 2002 legt der BND ein weiteres Gutachten vor (Aktenzeichen 39C-04/2/02). Der Verfasser kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Zwar enthielten die ersten Dokumente aus Israel „keinen direkten Beweis“ für einen
    Missbrauch von EU-Geldern zur Finanzierung des Terrors. Es sei „jedoch erkennbar, dass Arafat offensichtlich nicht trennt zwischen der Struktur des Autonomie-Regimes und seiner Fatah-Bewegung“. Deshalb sei die Zweckentfremdung der Fördermittel „nicht auszuschließen“. Der Gutachter schreibt von
    „bekanntem Missmanagement“ und „weit verbreiteter Korruption“ und kommt zu dem Schluss: „Realistischerweise konnte zu keinem Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass die Verteilung der EU Gelder hundertprozentig zweckgebunden stattfindet“. Der BND hat Arafats Geheimdienste nach Information der ZEIT im Gaza-Streifen seit den Osloer Verträgen von 1993 ausgerüstet und ausgebildet. (Die Zeit 24/2002)

    Finanzierung des irakischen Kernreaktors
    Frankreich hatte dem Irak Technologie und Know-how für den Bau des Atomreaktors Osirak geliefert. Kurz vor Vollendung des Reaktors und der damit verbundenen Möglichkeit des Baus von Kernwaffen zerstörte Israel diesen Reaktor im Jahr 1981. Es folgte eine weltweite Verurteilung dieser Aktion.

    Also Beweise oder halt deinen Mund……

  91. #79 arjuna (22. Nov 2009 14:28)

    Bitte ersparen Sie uns diese Diskussion! Oder was wollen Sie dann den Natives in Amerika antworten, wenn die mit ähnlichen Forderungen daher kommen? Was ist mit den Aborigenes in Australien; den Maori in neuseeland und den Nachfahren der Maya, Atzteken und Inka? Dieser Logik nach hätten auch die Vertreibungen der weißen Siedler in Simbabwe ihre Berechtigung. Usw. Also hören Sie bitte auf historische Ansprüche geltend zu machen!

    ______________________________________

    Das ist aber typisches Linksdenken, arjuna, den Indianern in Amerika hat man die Reservate gelassen und sie leben ziemlich autonom, bei den Ureinwohnern Australien ist man gerade dabei, die Ungerechtigkeiten wieder gutzumachen.. den anderen Völkern kann man, soweit ich weiss,leider heute keine direkte Nachfahrenschaft mehr nachweisen, trotzdem haben sie alle Rechte in dem Land, in dem sie IMMER gelebt haben….und sie leben und lebten niemals weltweit verstreut und verfolgt wie die Juden, sprich den Israelis, das sollten sie eigentlich auch wissen oder ? Diese ganzen Völker hat man dort gelassen, wo sie IMMER schon zu Hause waren, ich denke, das ist schon ein kleiner Unterschied……

  92. Sehr geehrter Herr Denes,
    schon lange wundert es mich wie über Israel vor allem in den seriösen Zeitungen berichtet wird vergleiche z.B. die NZZ v. 19.11.2009. Jedoch wenn Sie sich auf Deutsche Ostgebiete diesbezüglich bziehen, dann wird man Ihnen immer Revanchismus vorerfen. Warum nehmen Sie nicht als Beispiel die im Winterkrieg von Finland eroberten Gebiete in Karelien um Viborg? Oder dass die Sowjetunion halb Polen besetzthält und sich auf den Stalin Hitlerpakt beruft, Von Nordosetien, oder den Kurrilen ganz zu schweigen.

    und dann die „armen“ Flüchtilinge hat die Welt vergessen, dass die bulgarische Regierung – heute ist das Land in der EU in den 80 er Jahren des 20. Jahrhunderts die gesamte türkischstämmige Bevölkerung von heute auf morgen in die Türkei abgeschoben hat?

  93. …“Anders verhält es sich bei den , durch die ehemalige Sowjetunion geraubten polnischen Gebiete. Der Hitler – Stalin -Pakt darf nicht geschichtlich legitimiert werden…“

    Auch das Unrecht der Vertreibung darf nicht geschichtlich legitimiert werden.
    Deutschland ist bereits nach dem 1. WK, zu dessen Alleinschuldigem es in Versailles wahrheitswidrig gemacht wurde, zerstückelt und völkerrechtswidrig eines Großteils seines Staatsgebietes beraubt worden. Diese Gebietsverluste addierten sich nach dem 2. WK auf fast die Hälfte des ursprünglich deutschen Staatsgebietes – schliesslich führte die „Fremdverwaltung“ dieser Gebiete stillschweigend und mit Duldung ALLER Allierten gegen jedes durch u. a. eben diese Alliierten vollmundig niedergelegtes Völkerrecht zu einer Annexion durch Polen und die Sowjetunion – auch das ist Unrecht. Und auch das sind Fakten.
    Natürlich hat Deutschland Leid und Zerstörung über Europa gebracht – das ändert jedoch nichts daran, dass Unrecht Unrecht bleibt und auch beim Namen genannt werden muß.
    Es gilt nicht, aufzurechnen, aber nur eine ehrliche Diskussion über die Geschichte dient echter Aussöhnung der Völker. Geschichtsverdrehungen und eine einseitige Schuldzuweisung haben schon einmal, nach dem 1. WK, in eine neue Katastrophe geführt.

    Aus exakt dem gleichen Grund dient auch nur eine historisch richtige Analyse dem Erkennen, wer im Nahostkonflikt aus welchen Gründen die Aggressoren sind und wer lediglich sein historisch begründetes Existenz- und Siedlungsrecht verteidigt. Israels Ansprüche auf die strittigen Gebiete sind eben nicht nur moralisch zu sehen, sondern lassen sich eben auch durch knallharte Fakten historisch begründen.

  94. [….] Geschichtsverdrehungen und eine einseitige Schuldzuweisung haben schon einmal, nach dem 1. WK, in eine neue Katastrophe geführt.

    Aus exakt dem gleichen Grund dient auch nur eine historisch richtige Analyse dem Erkennen, wer im Nahostkonflikt aus welchen Gründen die Aggressoren sind und wer lediglich sein historisch begründetes Existenz- und Siedlungsrecht verteidigt. Israels Ansprüche auf die strittigen Gebiete sind eben nicht nur moralisch zu sehen, sondern lassen sich eben auch durch knallharte Fakten historisch begründen.

    @ (#107) Der Hammer (23. Nov 2009 12:07)

    Unter dem Druck des Islam erklärt fast die ganze UN-Welt große Teile Israels für strittig.

    Deutschland (Deutsches Reich) koalierte im Ersten Weltkrieg mit dem Osmanischen Reich, Deutschland wurde kleiner.
    Deutschland koalierte im Zweiten Weltkrieg mit Grand Mufti Haj Amin Al Husseini [Hitler’s Mufti], Deutschland wurde wieder kleiner.
    Jetzt wird wieder auf die „islamische Karte“ gesetzt, was wird nun aus Deutschland werden?

    Shalom

  95. Übrigens klauen Sie Euch auch den Jesus.
    Die muslimischen Araber brauchen eine “Berechtigung” Ihnen scheinen die Felle weg zu schwimmen, so vereinnahmen sie die jüdischen und auch die christlichen Ursprünge für sich. Die meisten PalAraber haben nicht die Bildung die Juden und Christen haben, und glauben die Dinge, die zum Beispiel ihre Religionsfanatiker im Fatah Fernsehen von sich geben. [….]

    @ (#40) Zahal (22. Nov 2009 02:03)

    Erst „nehmen sie sich Jesus unter palästinensische Souveränität“, als nächstes steht Jerusalem auf dem Plan, und die Welt wird es wohl mitmachen?

    eschlüsse des Fatah-„Parteitags“ Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

    Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

    Das palästinensische Vorhaben erreicht seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt. (GANZ Jerusalem? Jawohl, ganz Jerusalem – und zustimmen müssen die Israelis dem schon als Vorleistung für die Wiederaufnahme von Verhandlungen!)

    Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

    Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten Gebieten und dem „Kernland“ (Israel 1949 bis Juni 1967) getroffen wird. D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/4pafriedenswille.html

    Shalom

  96. Mit einem „B“, sieht es besser aus. 🙂

    Beschlüsse des Fatah-”Parteitags” Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)“

    MfGrüßen

  97. Shalom Paulchen,

    ich staune, daß der Beitrag noch offen ist. Schau mal, selbst das Erste fährt auf der allgemeinen Antiisraelischen Spur, das kann es doch nicht wundern, dass man einige wie auch hier zu lesende „Kritiker“ findet. Ich finde das ganz schlimm, weil es sich auf rechtliche Verdrehungen und zum großen Teil einfach nur auf Unwahrheiten beruht, aber Hauptsache, die Israelis stehen als Kriminelle da, widerlich. Ausserdem werden nur arabische „Zeugen“ zugelassen oder man beruft sich auf äusserst linke Zeugen, die dem Staat mehr geschadet haben als irgend eine andere Instanz, weil sie der „ungerechten Sache“ mehr Glaubwürdigkeit verleihen.

    http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,lwxd3n119ujj1zx4~cm.asp

    Dieser neuen „Fall“ ist möglicherweise wie viele andere auch gelagert:

    Mit einiger Wahrscheinlichkeit handelt es sich aber um jüdisches Eigentum. Juden hatten Immobilienbesitz auch in Ostjerusalem, schon VOR 1948. Als Jordanien diese Stadtteile im Unabhängigkeitskrieg eroberte, wurden die Häuser und Wohnungen arabischen Bewohnern überlassen. Nach dem Sieg 1967 begannen die Eigentümer und deren Erben Rechtsstreite, um ihre Immobilien zurueckzuerhalten. (Hier geschah doch das Gleiche nach dem Mauerfall, das ist doch auch Rechtens) In einem Fall, der durch die Presse ging dauerte es über 30 Jahre, bis das Oberste Gericht endgültig entschied, dass der jüdische Besitztitel echt war. Wo die arabischen Bewohner bereit waren, den Eigentümern Miete zu zahlen, konnten sie in den Wohnungen bleiben. Wenn sie keine Miete zahlen, müssen sie mit Zwangsräumung rechnen. Das wird in anderen Ländern ebenso gehandhabt und hat mit der Ethnie gar nichts zu tun.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3799705,00.html

    Manche Räumungsklagen sind heute noch nicht abgeschlossen. (Nach 37 Jahren – das ist mir eine effiziente ethnische Säuberung!) Die Eigentümer versuchen, einen Fuss in die Tür zu bekommen. Und die arabischen Bewohner leugnen einfach den jüdischen Rechtstitel.

    Aber Hauptsache das Erste bringt es auch noch zur besten Sendezeit.So läuft der Hase im schönen Deutschland, nicht erst seit heute.

  98. @alle,

    ich habe auch schon die Richtigstellung zu der Sendung von gestern im ARD……

    Alle Details waren in der Kürze nicht zu recherchieren, dazu fehlte die Zeit. Einige Punkte:

    1) Silvan war keineswegs immer arabisch. Die heutige arabische Siedlung umfasst auch ein Dorf jemenitischer Juden, die dort seit 1881 lebten und während der Unruhen 1936-1939 ethnisch gesäubert wurden.

    2) Die zuständige Behörde für Ausgrabungen ist die Israel Antiquities Authority (IAA). Auf deren Webseite kann man keinerlei Hinweis auf die Organsiation ELAD (nicht ILAD, wie ARD fälschlich sagt) finden. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass diese zentrale und zentralistische Behörde sich ein so zentrales Ausgrabungsgebiet einfach aus der Hand nehmen liesse…

    3) Die IAA führt zwei gegenwärtige aktive Ausgrabungen in der Davidsstadt an. Die verantwortlichen Archaeologen sind Eli Shukran für die längere (15/01/09 bis 30/11/09) Ausgrabung „Shiloh Pool“, bzw. Zvi Greenhut und Gaby Mazor für die damit verbundene, kürzere Ausgrabung (22/07/09 bis 02/11/09) „Ma’ale Ir David“.

    4) Offensichtlich trifft nicht zu, dass ELAD irgendwelchen Einfluss auf die Ausgrabungen nimmt. Richtig ist, dass die Organisation den Nationalpark „City of David“ verwaltet. Anscheinend gibt es Leute, die damit unzufrieden sind und das Gefühl haben, dass die Darstellung wissenschaftlich nicht einwandfrei ist. Die Davidsstadt ist keineswegs der einzige Nationalpark, der von einer nicht-staatlichen Organisation bewirtschaftet wird. Persönlich kenne ich den Nationalpark von Ashkelon. Eine politische Agenda kann ich dort nicht feststellen, wohl aber eine stärkere Betonung des Kommerziellen als in den von staatlicher Hand verwalteten Nationalparks. Das ist natürlich der Sinn der Sache, der Staat spart Geld, indem er Parks verpachtet. Je nach Standort können fute Pächter die Kosten decken und sogar Gewinn machen. Die Stellungsnahme des ELAD-Sprechers im ARD-Bericht, passt sehr gut hierzu. Mir scheint, beim Editieren wurde fälschlich der Zusammenhang mit den Ausgrabungen hergestellt, während der Mann in Wirklichkeit nur über die Parkverwaltung sprach.

    Im Bericht des ARD fällt mir auf, wie die Fakten dramatisiert werden. Häuser werden käuflich erworben, wenn jemand nicht verkaufen will, kann von Zwang nicht die Rede sein. (Nicht erwähnt wird, dass die PA die Todesstrafe über jeden verhängt hat, der an Juden verkauft und dass schon einige Araber deswegen gelyncht wurden.) Die Angebote müssen also sehr, sehr gut sein, wenn jemand sie annimmt!

    “ Sameer Shabani. Er wohnt direkt neben dem Eingang zur Davidstadt und muss sich seinen Weg durch die Touristenmassen bahnen.“

    Wenn der Mann nur ein Fünkchen Verstand hat, dann eröffnet er sofort einen Andenkenkiosk auf seinem Grundstück und verdient sich an den Touristenmassen eine goldene Nase! Meine Güte, anderswo leckt man sich die Finger nach Devisen bringenen Touristen, aber wenn Israel den Tourismus ankurbelt, dann ist das natürlich nur Schikane.

    Dass Araber nur bei abgeschalteter Kamera darüber reden wollen, wie sie von Juden drangsaliert werden, ist absolut untypisch. Normalerweise haben sie keine Hemmungen bei ihren Verleumdungen. Da würde ich ein ganz grosses Fragezeichen anbringen.

    Dr. Yonathan (Yoni) Mizrachi ist eindeutig sehr links, mit Sicherheit postzionistisch, vielleicht schon anti-Israel. Dieser Mann scheint hinter der Geschichte zu stehen und hat in Richard C. Schneider noch einen Dummen oder Gleichgesinnten gefunden, der ihm hilft, seine Propaganda zu verbreiten.

    Ich brauche wohl nicht extra zu betonen, dass es ausgeschlossen ist, dass der Staat Israel Häuser widerrechtlich abreissen laesst. Das ist pure Lüge. Ebenso die Szene, wo der Mann noch Kleider finden will, die man nicht habe aus dem Haus holen können. Solche Abrisse finden angekündigt statt. Wenn die Familie etwas im Haus lässt, dann tut sie das in vollem Wissen und mit voller Absicht. Häufig werden nachträglich Spielsachen etc. am Abrissort angebracht. Das macht sich gut bei Aufnahmen, die Fotografen sind in der Regel Mitwisser, ihnen geht es halt auch um fotogene Aufnahmen…

    Wer mag, kann an den ARD schreiben…..Lügen und Verdrehungen MÜSSEN aufgedeckt werden.

    Shalom

  99. Hallo Zahal,

    ich habe mir eben das Video angeschaut. So einseitige und tendenziöse Berichte sind wir seit Jahren gewohnt. Spätere Richtigstellungen nach Prüfung werden selten gezeigt.
    Das muß man erst verdauen. Die Übersetzung des zweiten Links, habe ich auch „überflogen“, es ist das was Du an Informationen für den Anfang zusammengetragen hast.
    So ein einseitiger Bericht wühlt einen auf, und die zitierte PA-Praxis über Imobilienverkauf-Strafen ist mir auch bekannt.

    Nicht erwähnt wird, dass die PA die Todesstrafe über jeden verhängt hat, der an Juden verkauft und dass schon einige Araber deswegen gelyncht wurden.

    Shalom

  100. @Paulchen,

    wenn ihr solche Dinge findet, sei es in der Presse, sei es im Fernsehen oder sonstwo, schickt es an folgende Adresse:

    info.israel92@yahoo.de.

    Wir gehen dem nach, stellen die Lügen richtig und prangern an…….es gibt noch mehr Beweise zu dem o.G. Beitrag, die kann ich aber nur über Mail verschicken. Also helft dabei, daß Propaganda über Israel, der indirekt auch dem Antisemitismus schürt, aufzudecken und zu berichtigen. Weitersagen, danke.

    Shalom

  101. und solange der Beitrag offen ist schnell noch Beweise, wie sehr Bilder von einheimischen Fotographen manipuliert wurden, und der Weltöffentlichkeit als Wahrheit dargestellt wurden. Und das bei auch noch bei Heise 🙂

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23318/1.html

    Interessant:

    fauxtography-alert-nytimes-and-usnews-plus-time-and-reuters-issam-kobeisi

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