Migration gibt es nicht erst seit heute. Schon lange bevor die ersten Flüchtlingsboote in Lampedusa landeten, wanderten Menschenaffen vor 17 Millionen Jahren von Afrika nach Schwaben aus, wie die Tübinger Eberhard-Karls-Universität gerade herausfand. Südlich von Sigmaringen, wo ein Hohenzollern-Schloß steht, fand man den Backenzahn des ältesten eurasischen Hominoiden.

„Der Träger des Zahns hat nach dem Befund der Tübinger Untersuchungen vermutlich in einer Landschaft mit paratropischer Vegetation in einem feuchtwarmen Klima am Ufer eines Sees gelebt“, also wahrscheinlich am Bodensee, wo sonst. Wie sich die Zeiten gleichen! Heute regieren im Schwabenland wieder ein paar Äffle, es gibt viele Migranten aus bestimmten Südländern, und eine tropische Klimaerhitzung steht am Horizont.

Daß der erste erigierte Mensch aus Afrika kommt, ist neuerdings übrigens umstritten, und da wir laut Darwin sowieso alle von Affen abstammen, kann es demnach gut sein, daß die Wiege der Menschheit bei den Spätzle-Schwaben stand. Hoffen wir, daß die Fittesten auch die grüne Katastrophe von Stuttgart überleben. (Die Abbildung zeigt, wie unser schwäbischer Urvater Rulaman die alte Bärin erschlägt!)

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111 KOMMENTARE

  1. „Migrieren“ bedeutet „Wandern“.

    Also ist jeder Wandersmann, jeder, der eine Bergwanderung im Schwarzwald, in den Alpen oder im Bayerischen Wald, im Harz oder sonstwo unternimmt, ein Migrant — ein Wanderer 🙂

  2. So lange hat sich im Schwabenländle nun die Menschheit entwickelt, um dann schließlich im kollektiven Irresein grinsend „Grün“ zu wählen.

    Lieber Gott, Dein Kopfschütteln ist mit Händen zu greifen 😉

  3. Am besten, man ignoriert alles was von diesem kewil noch so kommen mag.
    Wenn PI seine Beiträge nicht entfernen will, sollte man sie am besten links liegen lassen.
    Das ist ein neuer Tiefpunkt hier.

    „und da wir laut Darwin sowieso alle von Affen abstammen“

    Darwin hat niemals behauptet, dass Menschen von Affen abstammen.
    Menschen und Schimpansen haben einen früheren Vorfahren. Das ist alles.

    Was auch immer dieser kewil uns hiermit sagen will, es gibt wohl eine Menge Menschen mit besserer Schulbildung als ihn.
    Er hat noch nicht mal die Evolutionstheorie gerafft. Biologie 6. Klasse.

  4. Daß der erste erigierte Mensch…

    Ähem…

    Auch sonst ein mehr als flüssiger Beitrag.

  5. **Was auch immer dieser kewil uns hiermit sagen will, es gibt wohl eine Menge DUNKELHÄUTIGER Menschen mit besserer Schulbildung als ihn.
    Er hat noch nicht mal die Evolutionstheorie gerafft. Biologie 6. Klasse.

  6. #7 Darek (23. Jun 2011 18:48)

    es gibt wohl eine Menge DUNKELHÄUTIGER Menschen mit besserer Schulbildung

    Da muss ich mal drüber nachdenken, wie Sie das vorurteilsfrei gemeint haben könnten…

    Ersetzen Sie mal „dunkelhäutiger Menschen“ mit dem Wort Frauen, evtl. merken Sie dann was mein Problem sein könnte…

  7. Ich schrieb vor wenigen Wochen auf meinem Blog: „Ottoneum nennt sich das Naturkundemuseum in Kassel. Sieht man einmal von dem weißbärtig grimmigen Darwin ab, der zum Empfang der Sonderausstellung „Evolution des Menschen“ – quasi als Kinderschreck – zwischen Büchern, Portraits und Karten wenig vertrauenserweckend „Grüß Gott“ sagt, erfährt der Besucher so manch Tolles aus der Praktikanten-Erfahrungskiste neudeutscher „wissenschaftlicher“ Darbietungen. Anna-Lisa-Kim-Eduard aus der 5 f würde es vielleicht so zusammenfassen: „Da war am Anfang ein blöder Mann, aber dann erfuhren wir, dass zwar alle Menschen anders aussehen und anders sind, aber dass es keine Rassen gibt. Außerdem kommt der Mensch aus Afrika. Wir sind also eigentlich alle Afrikaner. Manchmal sind die Menschen heute noch so böse wie früher, vor allem Amerikaner und Deutsche, die gegen den Bolschewismus sind. Das nämlich konnte man auf den aufgehängten Plakaten sehen! Wir müssen auch alle Wasser sparen, damit wir unseren Vorfahren in Afrika etwas abgeben können. Die Neandertaler liefen ganz anders als wir herum und als ich unseren Lehrer in Kassel nachher in der Stadt fragte, ob der Mann, der sich so komisch bewegte, vielleicht von den Neandertalern abstammte, sagte er, er dulde keinen Rassismus und beim nächsten Ausflug dürfe ich nicht mitkommen. Das ist zwar gemein, aber er hat ja Recht. Die Menschen sind alle gleich und was nicht gleich ist, wird gleich werden. Amen.“

  8. …daß die Fittesten auch die grüne Katastrophe von Stuttgart überleben.

    Survival of the Fittest

    http://de.wikipedia.org/wiki/Survival_of_the_Fittest

    „Survival of the Fittest“ bedeutet im Sinne der Darwin’schen Evolutionstheorie das Überleben der bestangepassten Individuen.

    nur ums nochmal gesagt zu haben: Survival of the Fittest heisst NICHT dass die Besten oder gar Klügsten zwangsläufig gemeint sind!

    Falls die Menschheit mal ausstirbt – die Ratten werdens bestimmt überleben…

  9. Wieder so ein Irrsinn!

    Nein, der Mensch stammt NICHT vom Affen ab! Wir haben lediglich gemeinsame Vorfahren.

    Und wer auch immer vor zig Millionen Jahren – oder auch vor ein paar Tausend Jahren – in Europa eingewandert ist, belegt damit nur, dass es Völkerwanderungen und Durchmischungen schon immer gab. Das ist also kein Neuzeit-Problem.
    Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Es grundsätzlich zu verhindern, ist garantiert der falsche Weg!

  10. Egal ob wir nun einen gemeinsamen Vorfahren haben oder ob wir direkt vom Affen abstammen.
    Es sei in beiden Fällen aber die Frage erlaubt, von wem dann die Affen abstammen bzw. der gemeinsame Vorfahre.
    Mir ist bis heute nicht ganz klar, was der Zweck der EvolutionsTHEORIE von Darwin war.

    Kann mir jemand nachhelfen?

  11. #5 Darek (23. Jun 2011 18:46) +
    #6 Bundesfinanzminister (23. Jun 2011 18:48)

    Wie man das sehen m,ag, aber wenigstens ohne ein einziges „eigentlich“ ❗ ❗ 😉

  12. #7 Darek (23. Jun 2011 18:48)

    Wie ungebildet bist Du den ❓

    Das heist nicht „dunkelhäutig“, das heist „maximalpigmentiert“.

    Setzen, 6 😉

  13. Generationen von schwäbischen Kindern lasen im Rulaman, der „Schwäbischen Kinderbibel“ des David Friedrich Weinland.

    Von Nucleophoben, Ökofaschisten und Kretzschmännern konnte Weiland noch nichts wissen. Sonst hätte er sie bestimmt in seinem Roman von wilden schwäbischen Höhlenbären fressen lassen.

    http://www.bad-bad.de/gesch/rulaman.htm

    Nota bene:

    „Rulaman“ gibt es mittlerweile auch in einer Online-Version im Internet. Der Link zum Gutenbergprojekt im folgenden Link…

    http://www.grabenstetten.de/index.php?id=98

  14. #15 salman rushdie
    „Mir ist bis heute nicht ganz klar, was der Zweck der EvolutionsTHEORIE von Darwin war.
    Kann mir jemand nachhelfen?“

    Na, vielleicht um dem Ursprung der Menschwerdung näherzukommen.

  15. So ein Witz. Wir sind alle Ausserirdische.
    Meine Frau sagt ich wäre ein Ausserirdischer. „Du küsst ausserirdisch mein Liebling“, sagt sie oft zu mir… 🙂

  16. @Steinhauer

    Bin ich jetzt näher am Ursprung der Menschwerdung, wenn ich weiss, dass ich vom Affen abstamme anstatt z. B. vom Murmeltier?
    Meine persönliche Meinung über die Evolutionstheorie:
    Sie ist vollkommen irrelevant. Ich kann einfach die Grabenkämpfe in dieser Frage nicht begreifen….

  17. @ darek:

    es ist dein gutes recht, kewil zu ignorieren.
    pi ist aber nicht ein biotop für leute die alle einer meinung sind, sondern eine plattform, wo noch die unverfälschte meinungsfreiheit gilt, was zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig ist, wenn man in deutschland lebt.
    insofern akzeptiere ich deine meinung über kewil, ich denke aber anders über ihn als du.

  18. @#24 salman rushdie
    „Bin ich jetzt näher am Ursprung der Menschwerdung, wenn ich weiss, dass ich vom Affen abstamme anstatt z. B. vom Murmeltier?“

    Ich denke, ja.

    Es ist einfach nur eine naturwissenschaftliche Betrachtung der Dinge.
    Es bedeutet nicht das der Mensch an sich dadurch auf- oder abgewertet wird.

    Insofern ist sie irrelevant, falls es das ist was Sie meinen.

  19. Jetzt muss nur noch festgestellt werden, daß auf besagtem Backenzahn des eurasischen Hominoiden, das arabeske Monogramm des il al?h- Götzen eingraviert ist und die Verbindung zu den äffischen Vorfahren, dann haben die Schwaben den Salat. Im Nu werden die Nichtmoderaten Mohammedaner aus Gründen der Beleidigung, den Stuttgarter Bahnhof „al einunswansisch“ wegsprengen.

    Ischwör ! ! 🙂

  20. Merke:
    Entscheidend ist es einen Beitrag gleich mehrmals zu ignorieren, böswillige könnten sonst auf die Idee kommen man habe ihn nichteinmal ignoriert.

  21. Tut mir leid, aber dieser Beitrag ist irgendwie überflüssig. Was will er uns damit sagen?

  22. Wie hieß der Autor des Buchs aus dem das Titelbild hier stammt? Der diese Geschichte zu der Bärenhöhle in Laichingen schrieb? Einmal hatte ich das Buch, aber ich habe es jemand geliehen und ich möchte es noch einmal haben. Aber ich weiß nicht mehr den Autor War das dieser Lehrer Uhlig oder Lehrer aus Uhingen oder wer?

  23. Das erklärt die Wahlergebnisse. An vielen Schwaben ist die Evolution wohl vorbei gegangen.

  24. #2 Kiwitt Freising (23. Jun 2011 18:41)

    “Migrieren” bedeutet “Wandern”.

    Also ist jeder Wandersmann, jeder, der eine Bergwanderung im Schwarzwald, in den Alpen oder im Bayerischen Wald, im Harz oder sonstwo unternimmt, ein Migrant — ein Wanderer 🙂

    Schon wieder so ein Lapsus, Herr Oberlehrer.

    Hier mal einen kleinen Auszug aus einem meiner Beiträge hier bei PI:

    „Zuwanderung“ ist das Gegenstück von „Migration“, eine Täuschung der Öffentlichkeit. „Zuwanderer“ waren die Gastarbeiter, sie wanderten für eine festgelegte Zeit zu einem bestimmten Zweck zu, um dann heimzukehren, zu emigrieren. Daß Sie ständig mit den Worten „Gast“, „Zuwanderung“ und „Migrant“ arbeiten, zeigt Ihre wahre Intention: Der „Migrant“ als der Wanderer zwischen zwei Welten, wohl anderer Prägung als der von Walter Flex beschriebene. Wohl also derjenige, der sich noch nicht schlüssig ist, für welche (z. B. Kultur-)Gemeinschaft oder nur für welches Sozialsystem er sich entscheiden soll. Deutsche Regierungen auf allen Ebenen scheinen sich da aber bereits entschieden zu haben: Der Migrant wird von unserer Öffentlichkeit (samt allen „unseren“ Kassen) bereits als Mitglied unserer Gemein-schaft behandelt.

    Suchbegriff: Auf Einwanderung angewiesen?

  25. Dieser Beitrag passt nicht auf PI!

    Dass die Evolution (=Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation) existiert und wurde schon oft genug bewiesen. Die meisten Nutz- und Haustiere sowie Nutzflanzen wurden von Menschen über Jahrhunderte durch gezielte Selektion und genetische Kreuzung zu dem gezüchtet, was sie heute sind.

    Sich über einen Menschenaffen, der möglicherweise ein Vorfahre des modernen Menschen ist und ziemlich sicher einen Vorfahren mit heutigen Menschenaffen und Menschen teilt, aufzuregen ist absolut sinnlos. In diesen fast 17 Millionen Jahren (48 Moi. J. nach den Dinosauriern), welche zwischen diesem Tier und uns liegen ist sowieso unvorstellbar viel passiert. Schliesslich gibt es uns erst seit ca. 200’000 Jahren, wovon wir die ersten 150’000 Jahre wohl eher ‚wie Tiere‘ gelebt haben.

  26. #5 schmibrn

    So lange hat sich im Schwabenländle nun die Menschheit entwickelt, um dann schließlich im kollektiven Irresein grinsend “Grün” zu wählen.

    Nach den 100 Jahren der schwäbischen Tüftler, Treppenhauskehrer und Erfinder sind die schwäbischen Romantiker und Weltschmerzler völlig vergessen, und die wählen heute halt grün, bis sie merken, wie braun das mit der Zeit wird.

    Ich erinnere immer gern an Justinus Kerners Gedicht „Der reichste Fürst“: Die deutschen Fürsten geben an mit dem Reichtum ihrer Länder, zum Schluss kommt der schwäbische und hat nicht mehr zu bieten als dies:

    Eberhard, der mit dem Barte,
    Württembergs geliebter Herr,
    Sprach: „Mein Land hat kleine Städte,
    Trägt nicht Berge silberschwer;

    Doch ein Kleinod hält’s verborgen:
    Daß in Wäldern, noch so groß,
    Ich mein Haupt kann kühnlich legen
    Jedem Untertan in Schoß.“

    Und es rief der Herr von Sachsen,
    Der von Bayern, der vom Rhein:
    „Graf im Bart! Ihr seid der Reichste!
    Euer Land trägt Edelstein!“

  27. #36 ratio2010 (23. Jun 2011 20:33)

    Och nöö!

    Die meisten Nutz- und Haustiere sowie Nutzflanzen wurden von Menschen über Jahrhunderte durch gezielte Selektion und genetische Kreuzung zu dem gezüchtet, was sie heute sind.

    Das ist horizontale Evolution, gegen diese redet niemand! Und bei Kreuzungen verschiedener Arten sollten Sie nicht die verringert bzw. nicht vorhanden Fertilität außer Acht lassen und nie den alten Mendel dabei vergessen. 😉

    Der zweite Abschnitt ist halt die vertikale Evolutions-Theorie, die noch nicht bewiesen wurde. Keine Zwischenstufen etc.
    Kann ja sein, aber das Argument „unvorstellbar viel passiert“ ist wohl kein Nachweis… deswegen halt auch berechtigt Theorie. 😉

  28. @ #30 myotis

    Evolutionstheorie- also nur eine Theorie.

    Ja wie die klassische Mechanik

    Und jetzt erwähnen wir die Quantenmechanik.

  29. @ #16 salman rushdie (23. Jun 2011 19:20)

    Egal ob wir nun einen gemeinsamen Vorfahren haben oder ob wir direkt vom Affen abstammen.
    Es sei in beiden Fällen aber die Frage erlaubt, von wem dann die Affen abstammen bzw. der gemeinsame Vorfahre.
    Mir ist bis heute nicht ganz klar, was der Zweck der EvolutionsTHEORIE von Darwin war.

    Kann mir jemand nachhelfen?

    Gern: Die Evolutionslehre dient der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnis.
    Wissenschaftliche Erkenntis wiederum dient der Freiwerdung des Menschen von Aberglauben.
    Wissenschaftliche Methoden und Experimente – rational, beschreibbar, wiederholbar und vor allem: kritisierbar und widerleglich – sind Grundlage und Motor des „westlichen“ Fortschrittes in allen Lebensbereichen. Saubere Umwelt, leistungsfähige Medizin, hohe Lebenserwartung und hohe Lebensqualität…
    Und diese Methoden machen eben auch nicht halt vor der Mutter aller Fragen: Warum leben wir und wozu sind wir hier?

  30. #40 walter (23. Jun 2011 20:56)

    Mutter aller Fragen: Warum leben wir und wozu sind wir hier?

    Fragen ist gut! Der Vater der Antwort wäre aber auch nicht schlecht! 😉

    Die Evolutionslehre dient der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnis.

    ??? Evolution ist eine beschreibende Vorstellung, aber doch keine Lehre? Die gleichen Erkenntnisse könnte man auch ohne Annahme der Evolution erhalten…

    Bionik – Baupläne der Natur 1/3
    http://www.youtube.com/watch?v=cCuaYuAJeR0

    In dem Video wird zwar auch permanent (ich glaube 25 mal) das Mantra von Evolution gebetet, tatsächlich schaut man die Baupläne lediglich ab, unabhängig von einer Evolution.

  31. Meine Herren!

    Die Evolutionstheorie beschreibt das Phänomen der Evolution so wie die Gravitationstheorie das Phänomen der Gravitation.

    Beide Theorien lassen sich wunderbar wissenschaftlich Herrausvordern, belegen aber nicht widerlegen.

    Wenn man nicht mal verstanden hat was eine wissenschaftliche Theorie ist, dann ist es vieleicht angebracht sich damit zu beschäftigen bevor man seine Unwissenheit rauss posaunt.

  32. “Der Träger des Zahns hat nach dem Befund der Tübinger Untersuchungen vermutlich in einer Landschaft mit paratropischer Vegetation in einem feuchtwarmen Klima am Ufer eines Sees gelebt”

    Oh, mein Gott.

    Dieser Wissenschaftler ist ja ein ganz perfider Klimaketzer, der seine Ketzerei über die Hintertür betreibt.
    Auf den CO2-neutralen Scheiterhaufen mit ihm.

    Wie kann es damals ein feuchtwarmes Klima in unseren Breiten gegeben haben, wenn doch der Klimawandel ausschliesslich auf pöhses, menschengemachtes und bekämpfungswürdiges CO2 zurückzuführen ist?
    Welche Klimasau hat damals nur das ganze CO2 freigelassen?
    Furzende Mammuts?

  33. Ohne die anderen Komentare gelesen zu haben aus Zeitgründen:

    wer als Erstbesucher hier reinschneit und dann auf so einen Beitrag wie obigen stößt, der wird sich abgestoßen fühlen oder sieht die vorhanden Vorurteile ob

    „tumben Nazis“

    perfekt bestätigt.

    Viele gute Beiträge gibt es hier und manchmal noch bessere Kommentare, aber so jeder 2. Beitrag dieses Autors hier, ist fragwürdig oder auch einfach niedrigen Bildungsniveaus!

  34. Ja, Wissenschaftler sind wohl die falsche Adresse, wenn man die Antwort auf die Mutter aller Fragen sucht.
    Nichts gegen wissenschaftliche Forschung, sofern sie wirklich in einer objektiven, neutraler Gesellschaft stattfindet,(die es nicht gibt). Leider hat die Geschichte zu oft gezeigt, dass Wissenschaftler sich anhand gesellschaftlicher Prämissen, Konsens mit den Mächtigen usw. orientieren. Auch kommen Wissenschaftler immer wieder zu neuen Erkenntnissen, die die alten „objektiven“ Theorien wieder relativieren oder gar widersprechen.
    Darum würde ich gerne wissen, was die Hintergründe der Evolutionstheorie sind. Wollte Darwin der Kirche bzw. dem Papst eins auswischen? War er Christenfeindlich? Dann wäre er ja ein richtiger Rechtspopulist bzw. analog den Kommentaren der linken Mainstreetpresse im Falle G. Wilders sogar rechtsextrem gewesen…..

    Antworten wie „der Mensch stammt vom Affe ab“ helfen nicht weiter und werfen einfach die nächste Frage auf. Und die wäre: Von was stammt denn der Affe ab??

  35. #6 Darek
    Dem kann ich nur vollends zustimmen.

    Ich sehe hier lediglich das Geschwafel eines ungebildeten und Ignoraten Schreiberlings mit latentem Hang zum Rassismus.

    Man sollte den „Autor“ nicht mehr hier schreiben lassen. Damit macht sich PI nur lächerlich.

  36. #46 salman rushdie (23. Jun 2011 21:29)

    Von was stammt denn der Affe ab??

    Na ist doch ganz klar! Von einer Bakterie, die sich in einen Fisch verwandelt hat. Dieser Fisch wollte immer ans Land, also hat er sich bei OBI Lungen geholt. Später wurde er zum Frosch, und dann zum Affen. Capito?

  37. #6 Darek (23. Jun 2011 18:46)

    Menschen und Schimpansen haben einen früheren Vorfahren.

    Sie vielleicht. Ich nicht.

    😀

  38. Eins ist aber klar:

    bestimmte Affenmenschen, so wie wir sie von der Straße kennen, stammen eindeutig vom Menschenaffen

    (oder umgekehrt).

  39. #47 mabank (23. Jun 2011 21:33)

    Der Witz ist doch, das seine Artikel immer viel Resonanz erzeugen! Gute und schlechte…

    Lasst uns die Buschtrommel schlagen,
    Anstatt nur weinerlich zu klagen!

    Ihr Geschwätz ist so was von Links: mit Rassismus und Verbot verhaftet, das ich Ihnen das freie Denken fast absprechen möchte…

    Was ich aber nicht tue! Nur sollten Sie nicht mit Kampfbegriffen arbeiten, sondern mit inhaltlicher Kritik…

  40. #50 Hein Schiffer (23. Jun 2011 21:56)

    Sag lieber: „Gefällt mir nicht“, und dann ist alles gut.

  41. #45 Iwan Sirko 1969 (23. Jun 2011 21:27)

    Ich finde ihn gut, schön bissig.

    Und umstritten. Welcher Schreiber hier kann das von sich behaupten? Gneu: Keiner.

    Einer bejubelt, ein anderer mitleidig belächelt usw. Aber bissig und umstritten? Iwo.

  42. #45 Iwan Sirko 1969 (23. Jun 2011 21:27)

    Ich finde ihn gut, schön bissig.

    Und umstritten. Welcher Schreiber hier kann das von sich behaupten? Genau: Keiner.

    Einer bejubelt, ein anderer mitleidig belächelt usw. Aber bissig und umstritten? Iwo.

  43. An jene die hier ihre klar ihre Anti-Evolutionsthesen kundtun hätte ich mal eine Frage.

    Auf welcher Basis, abgesehen der alttestamentarischen Schöpfungsgeschichte beruht denn die Ansicht, dass es keine Evolution gab oder gibt.

    Hat einer von Euch überhaupt eine Ahnung was die zentrale Aussage der Evolutionstheorie ist und welche Belege für ihre Korrektheit aktuell existieren und wie belastbar diese sind?

  44. #46 salman rushdie (23. Jun 2011 21:29)

    Von was stammt denn der Affe ab??

    Homo (Mensch)
    Tribus: Homini (alle Homini außer dem Menschen sind ausgestorben)
    Familie: Menschenaffen
    Überfamilie: Menschenartige (= Menschenaffen + Gibbons)
    Teilordnung: Altweltaffen
    Unterordnung: Trockennasenaffen
    Ordnung: Primaten
    Primaten + Riesengleiter =Primatomorpha
    Primatomorpha + Spitzhörnchen = Euarchonta
    Überordnung: Euarchontoglires (Euarchonta + Nagetiere + Hasenartige)
    Unterklasse: Höhere Säugetiere (Plazentatiere)
    Klasse: Säugetiere (Ursäuger + Beutelsäuger + Höheren Säugetiere)
    Diese stammten wohl von der Reptilien-Unterklasse der Synapsiden ab
    Reihe: Landwirbeltiere
    Überklasse: Kiefermäuler
    Unterstamm: Wirbeltiere
    Stamm: Chordatiere
    Überstamm: Neumünder
    Unterabteilung: Bilateria (Zweiseitentiere)
    Abteilung: Gewebetiere
    Unterreich: Vielzellige Tiere
    Reich: Tiere
    Domäne: Eukaryoten (= alle Lebewesen mit Zellkern)
    Klassifikation: Lebewesen

  45. @#46 salman rushdie (23. Jun 2011 21:29)

    Ja, Wissenschaftler sind wohl die falsche Adresse, wenn man die Antwort auf die Mutter aller Fragen sucht.

    Nein. Sie sind die einzige Adresse.
    Es gibt keine bessere.

    Nichts gegen wissenschaftliche Forschung, sofern sie wirklich in einer objektiven, neutraler Gesellschaft stattfindet,(die es nicht gibt). Leider hat die Geschichte zu oft gezeigt, dass Wissenschaftler sich anhand gesellschaftlicher Prämissen, Konsens mit den Mächtigen usw. orientieren. Auch kommen Wissenschaftler immer wieder zu neuen Erkenntnissen, die die alten “objektiven” Theorien wieder relativieren oder gar widersprechen.
    Darum würde ich gerne wissen, was die Hintergründe der Evolutionstheorie sind. Wollte Darwin der Kirche bzw. dem Papst eins auswischen? War er Christenfeindlich? Dann wäre er ja ein richtiger Rechtspopulist bzw. analog den Kommentaren der linken Mainstreetpresse im Falle G. Wilders sogar rechtsextrem gewesen…..

    Antworten wie “der Mensch stammt vom Affe ab” helfen nicht weiter und werfen einfach die nächste Frage auf. Und die wäre: Von was stammt denn der Affe ab??

    Sie haben natürlich Recht. Aber Sie greifen zu kurz.
    Charles Darwin wollte eigentlich (und alle, die die Verwendung dieses Wortes verbieten wollen, können mich mal…) die Allgültigkeit der biblischen Schöpfungslehre beweisen. Das ist ihm aber gründlich mißlungen. Daraufhin hat er sich seine eigenen Gedanken gemacht.

  46. @ #43 Ned Flanders

    Meine Herren!

    Die Evolutionstheorie beschreibt das Phänomen der Evolution so wie die Gravitationstheorie das Phänomen der Gravitation.

    Mein Herr!

    Die Die Evolutionstheorie versucht, das Phänomen der Evolution zu beschreiben, so wie die Gravitationstheorie das Phänomen der Gravitation zu beschreiben versucht!

    So weit sind wir in der Wissenschaft und kein Mikrometer weiter! Das muss man auch mal laut herausschreien, wenn man immer wieder liest, dass irgendeine Wissenschaft irgendetwas genau, wahrheitsgemäß und für alle Zeiten beschreiben kann.

    #41 walter hat es richtig erklärt:

    Wissenschaftliche Erkenntis wiederum dient der Freiwerdung des Menschen von Aberglauben. Wissenschaftliche Methoden und Experimente – rational, beschreibbar, wiederholbar und vor allem: kritisierbar und widerleglich – sind Grundlage und Motor des “westlichen” Fortschrittes in allen Lebensbereichen.

    Sobald ein Experiment den vorausgegangenen 100 Millionen bestätigenden Experimenten widerspricht, muss die damit „bewiesene“ Theorie bis auf weiteres unter Generalverdacht gestellt werden, auch wenn der gesunde Menschenverstand der Theorie schon seit zwei Millionen Jahren beipflichtet.

    Das ist die Wissenschaft auch, eine qualvolle Erbsenzählerei, bei der Millionen von Menschen genau zusehen, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Was wissen wir über die Evolution wirklich, über die Gravitation, über die Quantenchromodynamik, die Superstring-Hypothese? So gut wie nichts, und ich kleiner Nichtwissenschaftler gar nichts. Was ich damit sagen will:

    Wir glauben an unsere Wissenschaft, aber wir sollten sehr vorsichtig sein mit Behauptungen, damit hätten wir schon die Weisheit über die ganze Welt in der Hand!

  47. Überstamm Neumünder (laut Wikipedia): der Urmund wird zum After, der Mund bricht sekundär aus dem Urdarm durch. Oder auf deutsch: Der Arsch stammt vom Gesicht ab (nur dass beim Urgesicht eben die Scheiße oben wieder rauskam bis die Evolution so nett war am anderen Ende einen neuen Eingang zu schaffen und den Urmund ausschließlich als Ausgang zu verwenden).

  48. #53 Ned Flanders (23. Jun 2011 22:15)

    Hat einer von Euch überhaupt eine Ahnung was die zentrale Aussage der Evolutionstheorie ist und welche Belege für ihre Korrektheit aktuell existieren und wie belastbar diese sind?

    Der Verteidiger einer Theorie muss sich beweisen und nicht der Kritiker dieser, ansonsten wäre es…
    Im Gegensatz zur menschlichen Gerichtsbarkeit (Unschuldsvermutung) gilt bei Theorien die ideologische oder unwissenschaftliche „Schuldvermutung“, die durch Wiederholbarkeit oder durch eindeutig nur zu der ihr rechnenden Theorie, belegbare Beweise entkräftet werden kann.

    Na dann mal los mit den verifizierbaren, aktuellen, unumstößlichen, belastbaren und immer geltenden Beweisen.

    Fangen wir aber mit der zentralen Aussage der Evolutionstheorie an:

    Aus toter Materie entsteht lebende Materie???

  49. @ Osiris Iffla

    Und von was stammt die Bakterie ab???

    @ dergeistderstetsverneint

    Vielen Dank für Ihre ausführliche Darstellung. Und von wo kommen die Synapsiden?

    Ich weiss nun, dass die Evolutionswissenschaft wohl die falsche Adresse für solche Fragen sind. Sie ist eine Theorie, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet….

  50. #56 dergeistderstetsverneint (23. Jun 2011 22:24)

    Das ist kein Stammbaum, sondern eine Klassifizierung.

  51. #61 salman rushdie (23. Jun 2011 22:52)

    @ Osiris Iffla

    Und von was stammt die Bakterie ab???

    Ups!

    :mrgeen:

  52. Ich finde den Artikel gut!

    Es findet sich ein Sammelsurium unbeweisbarer Phantasien, die uns seit Jahrzehnten von den MSM eingebläut werden. Getreu dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Das alles dient nur einem Zweck: Diese Welt ohne Gott erklären zu wollen.

    Die Bibel charakterisiert treffend die Evolutionsgläubigen in
    Psalm 14.1: Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.«

    Ich wäre vorsichtig, denn…
    Römerbrief 1,20: …sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.

    Diese Welt wurde von einem Schöpfergott in 6 Tagen aus Nichts erschaffen. Und das vor ungefähr 6000 Jahren.

    Ihr könnt das gerne nachlesen im Schöpfungsbericht der Bibel, das ist gleich vorne an bei 1. Mose 1.

    Wer bereit ist, die allgemein sozialistischlinksgrün propagierte Gottlosigkeit in Frage zu stellen, möge sich bitte folgendes Video anschauen. Prof. Dr. Dr. W. Gitt erklärt haarklein für jedermann verständlich, warum die ganze Evolutionstheorie keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand hält!

    http://www.youtube.com/watch?v=4DHa_yx9kt8

    Ihr erkennt doch auch in anderen Bereichen, wie wir von den MSM belogen und betrogen werden. Warum wehrt Ihr Euch gerade hier so vehement. Also bitte: Verstand einschalten und anfangen, selbst zu denken!

    Ich bin überzeugt, keiner der vorstehenden Kommentatoren ist in der Lage, Prof. Dr. Gitts Aussagen zu widerlegen!!! 100 %!!!

    Wir lieben die Freiheit!

    Schalom

  53. #59 WahrerSozialDemokrat

    „Der Verteidiger einer Theorie muss sich beweisen und nicht der Kritiker dieser“

    Nein, das stimmt nicht. Das Prinzip, auf dem jede moderne Wissenschaft fußt ist nunmal der Fallibilismus. Daraus ergibt sich u.a.

    a.) dass es keinen positiven „Beweis“ geben kann
    b.) dass die Kritiker in der Bringschuld stehen, den Gegenbeweis zu liefern, also die Theorie zu falsifizieren.

    Dies geschieht, indem aus der Theorie abgeleitete Hypothesen überprüft werden. Wird eine gültig abgeleitete Hypothese falsifiziert, wird die Theorie an gegebener Stelle modifiziert, eingeschränkt, über den Haufen geworfen, je nachdem.

    Natürlich ist die Evolutionstheorie bis in alle Ewigkeit nur eine Theorie und nur unter vorbehalt gültig, da es wie gesagt in der Wissenschaft keine positiven Beweise gibt. Aber aus ihr abgeleitete entscheidende Hypothesen wurden noch nicht widerlegt. Ein „missing link“ ist entsprechend kein Gegenbeweis, da sein tatsächliches Fehlen wiederum nicht nachgewiesen werden kann – irgendwo liegt er vielleicht verbuddelt …

  54. #63 GO4JESUS (23. Jun 2011 23:03)

    Kein Mensch klaren Verstandes kann der Evolutionstheorie uneingeschränkt zustimmen, womit aber auch kein Bibelbeweis dadurch geführt wird.

    Wichtiger ist sich erstmal auf Fakten zu reduzieren und noch wichtiger frei zu Forschen ohne ideologische oder/ und religiöse Vorbehalte.

    —————————————

    Auch wenn es jetzt religiös angehaucht erscheint, wird dabei mehr der Unreligiöse angesprochen und nur um zu Fragen:

    Mein Gott & Walter – Episode 1 – Der Mensch (uncut)
    http://www.youtube.com/watch?v=BvlaL83z9bs

    Mein Gott & Walter – Episode 7 – Glaube & Wissenschaft (uncut)
    http://www.youtube.com/watch?v=3b0EaGy-vVA

  55. @ #59 WahrerSozialDemokrat

    Ausgezeichnet! Genau damit hab ich gerechnet!

    „Aus toter Materie entsteht lebende Materie“

    Wo genau in der Evolutionstheorie steht denn etwas über die Entstehung des Lebens? NIRGENDS.

    Die zentrale Aussage der Evolutionstheorie ist, dass alle Arten in einem Verwandtschaftsverhältnis zueinender stehen. Die Entstehung des Lebens ist in ihr nichteinmal erwähnt.

    Diese zentrale Aussage lässt sich morphologisch, genetisch und fossil vollkommen unabhänig beweisen und wenn du willst schreib ich dir wie du das selbst zuhause am Computer machen kannst.

    Die ET widerspricht an keiner Stelle einem Schöpfungsgedanken. Sie widerspricht alleine einer Schöpfung wie sie im AT beschrieben ist. Da steht aber noch wesentlich mehr unhaltbares wie beispielsweise Noahs Geschichte.

    Dein Beitrag ist wiedereinmal so typisch für Evolutionskritiker. Sie wissen noch nichteinmal was sie da kritisieren.

    Lass mich wissen wenn ich dir bei deinem ersten Experiment zur überprüfung der richtigkeit der Evolutionstheorie helfen darf. Mach ich gern.

  56. #64 GO4JESUS (23. Jun 2011 23:03)

    Mensch, wann werdet ihr endlich verstehen, dass die Bibel NIEMALS den Anspruch erhoben hat, ein wissenschaftliches Buch zu sein?

    Einserseits: Die Bibel lehrt uns nichts Wissenschaftliches über Schöpfung und Evolution, das ist nicht ihre Absicht und das auch nicht die des jeweiligen sakralen Autors. Die Propheten hatten nie die Absicht, die Welt wissenschaftlich zu erklären. In der Bibel geht es um total andere Dinge.

    Andererseits: Darwinismus ist nicht DIE Evolutionstheorie. Darwinismus wird derzeit als wissenschaftliches Dogma propagiert. Er ist jedoch wissenschaftlich vollkommen lückenhaft und in sich unschlüssig. Man braucht keine Bibel und keine Schöpfungsberichte, um Darwinismus zu widerlegen, und es gibt genug agnostistische Wissenschaftler, die ihn lächerlich finden.

    Juden und Christen bzw. „Atheisten“ sollten endlich aufhören, ständig auf die Bibel als wissenschaftliches Argument bzw. als Innbegriff der Unwissenschaftlichkeit zu zeigen. Ein Kochbuch ist keine Chemiedissertation (und so steht es auch nicht darauf), die Odyssee kein Geschichtsbuch und die Bibel auch nicht die Enzyklopädie der Biologie oder Geologie.

  57. #67 Ned Flanders (23. Jun 2011 23:32)

    Kann es sein, das Sie ohne eine Antwort auf meine Frage “Aus toter Materie entsteht lebende Materie” nur sagen, damit habe ich nichts zu tun reagieren?

    Die ET widerspricht an keiner Stelle einem Schöpfungsgedanken.

    Habe ich das behauptet?

    Dein Beitrag ist wiedereinmal so typisch für Evolutionskritiker. Sie wissen noch nichteinmal was sie da kritisieren.

    Nun gut, können Sie zwischen horizontaler und vertikaler Evolution unterscheiden??? Sie Wissender???

    Diese zentrale Aussage lässt sich morphologisch, genetisch und fossil vollkommen unabhänig beweisen und wenn du willst schreib ich dir wie du das selbst zuhause am Computer machen kannst.

    Was machen Sie denn mit Ihrem Computer??? Ich bin nicht Objektophil… 😉

  58. #40 Fensterzu

    Und jetzt erwähnen wir die Quantenmechanik.

    Nah ja diese ist nicht gerade handlich aber irgendwie haben wir ihren Voraussagen so Sachen wie dem Laser und den USB Stick zu verdanken.
    @#59 WahrerSozialDemokrat

    Fangen wir aber mit der zentralen Aussage der Evolutionstheorie an:

    Aus toter Materie entsteht lebende Materie???

    Das geht ziemlich an der dem Bereich vorbei den die Evolutionstheorie beschreibt die fängt nämlich mit der Existenz von Leben an.

  59. #68 Osiris Iffla (23. Jun 2011 23:52)

    Sehr gut geschrieben! Meine Meinung!

    Eine Einschränkung dabei habe ich natürlich, im Alten Testament steht viel Erfahrung, besonders von Fehlern, die wir als Menschen immer wiederholen… und auch die Schöpfungsgeschichte ist näher dran, da diese in uns vorborgen ist…

    Aber das ist zu philosophisch für hier…

    Die natürlichen Widersprüche sind geringer als künstlich erzeugt wird…

  60. Also entschuldigung. Sie haben mit ihrer als Aussage formulierten Frage eines ganz klar gezeigt. Sie haben nicht den blassesten Schimmer was in der ET überhaupt formuliert ist, geschweige denn haben sie es verstanden.

    Keiner weiss wie das Leben entstand, da es bisher nicht gelang das im Labor nachzukochen und es keine fossile Datenlage dazu gibt. Solange sich das nicht ändert hat jeder das recht Hypothesen aufzustellen oder einfach seinem Glauben zu folgen.

    Wenn es aber wissenschaftlich belastbare Daten zu etwas gibt, also Fakten vorhanden sind, dann erscheint es mir absurd diese zu verleugnen. Sie gehen aber noch einen Schritt weiter. Sie kennen die Fakten nichtmal, ja noch nichtmal die Frage, leugnen sie aber schon im Vorraus. Sowas nennt man ideologisch blind.

    Ich kenne mich beruflich bedingt ganz gut mit evolutionären Zusammenhängen aus. Wenn sie meinen mich jetzt mit vertikal und horizontal ins schwitzen zu bringen dann nur los, diskutieren wirs aus. formulieren sie eine Frage und ich erklärs ihnen. Gern sogar.

    Stellen sie sich vor, mit einem Computer kann man Dinge machen die jenseits ihrer obzönen Phantasie auch lehrreich sind.

  61. #70 myotis (24. Jun 2011 00:01)

    Das geht ziemlich an der dem Bereich vorbei den die Evolutionstheorie beschreibt die fängt nämlich mit der Existenz von Leben an.

    Das weiß ich doch! 😉

    Deswegen dient diese auch nicht als Gotteswiderleg, was diese mal sollte und hier viele glauben…

  62. #72 Ned Flanders (24. Jun 2011 00:12)

    Ich bitte um Entschuldigung, aber was wollen Sie???

    Ihr Text bietet weder Inhalt noch Informationen, bestenfalls Behauptungen, doch genau genommen lediglich weinerliche, unzureichende Anschuldigungen!

    Ich behaupte überhaupt nichts, sondern stelle lediglich in Frage! Aber Sie betrachten die Fragestellung schon als verbotenes Dogma!

    Ich kenne mich beruflich bedingt ganz gut mit evolutionären Zusammenhängen aus. Wenn sie meinen mich jetzt mit vertikal und horizontal ins schwitzen zu bringen dann nur los, diskutieren wirs aus.

    Na dann erklären Sie mal den Unterschied?

    Das ist meine Frage.

  63. Das Niveau von PI sinkt mit jedem Artikel, den dieser Verfasser hier veröffentlicht. Zuerst erklärt er uns die menschliche Sexualität, jetzt ist zur Abwechslung mal die Evolution dran. Vielleicht hat er in seiner Jugend einfach zu viele „Was ist Was“ Bücher geschenkt bekommen und glaubt jetzt, dass er deshalb irgendeine skurrile Mission zu erfüllen hat? Ich finde das Thema „Islamisierung“ immer noch zu wichtig, als dass solche Schülerzeitungsartikel den PI-Gegnern beste Gründe geben, über diesen Blog zu lachen und ihn pauschal abzulehnen. Meine Frage an die Macher ist: MUSS DAS WIRKLICH SEIN?

  64. #72 Ned Flanders (24. Jun 2011 00:12)

    Touché

    Stellen sie sich vor, mit einem Computer kann man Dinge machen die jenseits ihrer obzönen Phantasie auch lehrreich sind.

    Den Gegenschlag, erkenne ich als humorvollen Lückenfüller nachvollziehbar an! 😆

  65. Ist es evolutionstheoretisch möglich, dass sich der Mensch wieder zu seinen Ursprüngen zurückentwickelt und sich eines Tages sogar wieder von Ast zu Ast schwingt? In Baden-Württemberg scheint mir der Gipfel jedenfalls schon überschritten zu sein.

  66. #72 WahrerSozialDemokrat (24. Jun 2011 00:08)

    Danke für die Blumen! Und Sie haben recht: Philosophie wäre hier…

    Sie wissen wahrscheinlich auch, dass Abraham aus Chaldäa kam, also aus Babylonien, und dass die Babylonier ein heliozentrisches Weltbild hatten. Das geozentrische Weltbild ist viel jünger und entstand in Griechenland, es gibt also keinen Grund, warum die Propheten die Bibel viele Jahre zuvor mit geozentrischen Hintergedanken geschrieben hätten.

    Für Bibel-Hardliner ist es so wie bei Atheisten: Wenn die Bibel sagt, die Erde ist in der Mitte des Universums, nehmen sie es beide ernst, weil sie nicht verstehen wollen, dass die Bibel ein pädagogisches Buch ist, „mit einfacher Sprache für Menschen mit rauhen Sitten“. Aber wenn ein Atheist seinem Kind sagt: „Morgens steht die Sonne auf“, zeigt keiner auf ihn mit dem Finger, nach dem Motto: „Haha! Der Depp denkt, dass die Sonne nachts schläft!“

    So ist es mit der Bibel, und schön, dass es auch Andere hier verstehen.

  67. #76 freiheitsliebender (24. Jun 2011 00:34)

    La Confianza Unwissen Begreifen Lyrics

    So viel wird sich noch um mich herum ereignen.
    Ich bloß zu dumm, um es zu begreifen!
    Ich versteh so vieles nicht, hab kein breites Spektrum!
    Aber kümmre mich I’m Endeffekt nur nen Dreck drum!
    I don’t realize, I don’t realize!

    Frag mich wieso es ist so wie es ist.
    Schulterzucken und munter kucken und
    Gleichgültigkeit, weichgespült halt!
    Glücksrad sich dreht. Rückgrat das fehlt!
    I don’t realize, I don’t realize!

    Brauche ein Medium, das mir sagt was ist falsch,
    Denn Wahrheit schneidet wie abgebrochener Flaschenhals.
    Drückt sich in mein Fleisch wie ein Mückenstachel beißt.
    Blutegelsaugend hab ich die Wut in den Augen!
    I don’t realize, I don’t realize!

    Viel zu viel gibt es zu begreifen!
    Viel zu viel einfach unverständlich!
    Viel zu viel von dem Scheiß, der mir zu schaffen macht
    Und macht man sich Gedanken, isses meistens so, dass man nix mehr zu lachen hat!
    „Wasn das?“, fragt man sich
    Und bringt ma wieder nix ans Tageslicht!

    Unwissen macht Angst, darum Wissen Machtkampf.
    Lachkrampf schüttelt mich, um zu verdrängen.
    Holt es mich ein, schlägts mich um Längen!
    Kann’s mir nicht mehr länger leisten – will begreifen!
    I don’t realize, I don’t realize!

    Unbeschreiblich, unbegreiflich,
    Greifbar nahe, doch ich begreif nicht.
    Was ich ernüchternd finde: alles Schlüsselkinder
    Auf der Suche nach Wissen Hat diese Tugend doch Risse
    So oft Wucher, Beschiss
    I don’t realize, I don’t realize!

    Gier macht abhängig! Immer, immer mehr, immer mehr!
    Dabei ist’s so schwachsinnig. Hin her hin und her!
    Auf der Suche tauchend, Brunnenschachttief,
    Gibt’s kein Zurück, auch wenn Lunge flachliegt!
    I don’t realize – I don’t realize

    Viel zu viel gibt es zu begreifen!
    Viel zu viel einfach unverständlich!
    Viel zu viel von dem Scheiß, der mir zu schaffen macht
    Und macht man sich Gedanken, isses meistens so, dass man nix mehr zu lachen hat!
    „Wasn das?“, fragt man sich
    Und bringt ma wieder nix ans Tageslicht!

    Viel zu viel! Viel zu viel Quatsch, den ich einfach nicht check.
    Viel zu viel! Viel zu viel Schmarren über den ich hier rap.
    Viel zu viel! Viel zu viel hab ich zu meckern und zu entdecken.
    Viel zu viel! Viel zu viel Blabla und Infos, so sinnlos!
    Viel zu viel! Verdammt nochmal, wo bleibt mein Hirntod?

    Viel zu viel gibt es zu begreifen!
    Viel zu viel einfach unverständlich!
    Viel zu viel von dem Scheiß, der mir zu schaffen macht
    Und macht man sich Gedanken, isses meistens so, dass man nix mehr zu lachen hat!
    „Wasn das?“, fragt man sich
    Und bringt ma wieder nix ans Tageslicht!

    La Confianza – Unwissen begreifen
    http://www.youtube.com/watch?v=2Et8UFIGlBI

  68. @ 74 WSD

    Horizontale vs Vertikale Evolution

    „Na dann erklären Sie mal den Unterschied?
    Das ist meine Frage.“

    Horizontale oder Vertikale Evolution ist kein wissenschaftlicher Terminus, da sie aber wohl Kreationist sind und dies häufiger von Anhängern ihrer Weltanschauung benutzt werden meinen sie wohl das, was auch als Macro oder Mikro evolution bezeichnet wird. Also eine evolution innerhalb einer Art aber nicht von einer Art zu einer anderen.

    Die Unterscheidung wird deswegen gerne von Kreationisten benutzt weil „Mikroevolution“ aufgrund der dafür verhältnismäßig kurzen notwendigen Zeit im Labor gezeigt werden kann (also völlig unabstreitbar ist auch ohne größeres Hintergrundwissen) während Makroevolution aufgrund der großen Zeiträume die dafür notwendig sind nur fossil, physiologisch, morphologisch oder molekular gezeigt werden können und daher nach mehr Hintergrundwissen verlangen das oft nicht vorhanden ist.

    In einfachen Worten, horizontale evolution wird von kreationisten tolleriert da sie für laien simpel nachvollziehbar belegbar ist während horizontale Evolution abgelehnt wird weil sie gegenüber der eigenen Kundschaft ablehnbar ist da diese sie nicht direkt beobachten können.

    War das verständlich und beantwortet das ihre Frage?

  69. #81 Ned Flanders (24. Jun 2011 00:58)

    während Makroevolution aufgrund der großen Zeiträume die dafür notwendig sind nur fossil, physiologisch, morphologisch oder molekular gezeigt werden können und daher nach mehr Hintergrundwissen verlangen das oft nicht vorhanden ist.

    Genau genommen überhaupt nicht!

    Danke für die Bestätigung!

    Um mehr geht es mir doch überhaupt nicht…

    😉

    Von daher unbewiesene Theorie! 😆

    Aber glauben dürfen Sie natürlich…

  70. Wieder mal ein sehr lehrreicher und unterhaltsamer Beitrag aus der Frühgeschichte!

    Onkel Kewil, wann erzählst Du uns mal die Geschichte von den Dinosauriern?

  71. #79 Osiris Iffla (24. Jun 2011 00:39)

    „pädagogisches Buch“

    Gefällt mir nicht, sehr unglücklich gewählt, auch wenn ich glaube zu verstehen was Sie meinen?

    Mit Familiensaga hätte ich mehr anfangen können und es wäre auch unzureichend, da der gemeinschaftliche Ursprung im Allumfassenden zeitlos verloren geht…

    Ich erbreche es mal unzureichend herunter…
    http://www.youtube.com/watch?v=fOLVJXniaoQ

  72. Ich denke zwar das sie mich richtig verstanden haben, aber nicht wollen. Trotzdem nochmal für sie.

    Das angesprochene nicht vorhandensein von Hintergrundwissen bezieht sich keinesfalls auf die Wissenschaft sonder auf jene denen versucht wird beizubringen es gebe keine Evolution von Art zu Art.

    Wie gesagt. Eine Evolution von Art zu Art ist bewiesen und sie können den Beweis auch selbst am Computer nachvollziehen. Ich erkläre gern wie.

    Da sie aber scheinbar schlicht nicht sehen wollen, bleiben sie halt blind. Schaden tut es erst wenn sie andere dazu überreden wollen ebenfalls zu erblinden (was allerdings zu befürchten ist).

  73. #87 WahrerSozialDemokrat (24. Jun 2011 01:27)

    „Familiensaga“ ist auch nicht schlecht, geht aber am Kern vorbei. Die sakralen Autoren wollten dem Volk Israel nicht nur seine Geschichte erzählen. In derer Optik ist es nicht die Saga irgendeiner Familie, sondern des erwählten Volkes. Und dessen Geschichte in von der des Ewigen untrennbar. Deswegen lehrt die Bibel nicht nur die Geschichte Israels (nicht alle Bücher sind narrativer Art, es gibt auch Psalme und Gedichte), sondern den Ewigen, und zwar in einer Sprache, die damals allen verständlich war. Deshalb nenne ich sie ein pädagogisches Buch.

    Das haben Sie wahrscheinlich auch verstanden.

    Komisch aber, dass damals alle diese einfache Sprache verstanden haben. Heute gehen die Leute in die Schule, labern über Kernkraft, bloggen im Internet über fossile Evolution, verstehen diese ganz einfache Sprache aber nicht. Komisch.

  74. #88 Ned Flanders (24. Jun 2011 01:37)

    Eine Evolution von Art zu Art ist bewiesen

    Meinen Sie damit die impotenten Kreuzung wie Maulesel, Maultier oder Zesel … Sind sogar „Artverwandt“ bzgl Ihrem theoretischen Ursprungsansatz…??? Und artübergreifend ist alles zum scheitern total verurteilt! Da hilft auch keine Evolution…

    Sie befinden sich aber immer noch in der horizontalen Evolution (Mikro) als Beweisführung einer Vertikalen (Makro) nicht vorhanden Argumentation! Und Mikro und Makro ist eine sehr täuschende Idelogie dabei!

    Und Sie haben beruflich etwas mit Evolution zu tun?

    Ich bezweifle es! Ganz enorm sogar!

  75. #92 WahrerSozialDemokrat (24. Jun 2011 02:07)

    Allright. Gute Nacht!
    (Soviel zum Horizontalen.)

    😉

  76. @ WSD

    Vieleicht können sie ihren Gedankengang über das Maultier etwas ausformulieren. Was genau zeigt das Experiment? Und wo wir schon dabei sind, warum geht das gleiche mit beispielsweise Mäusen und Ratten nicht.

    Schauen wir mal was dabei heraus kommt.

  77. @ 94 WSD

    Ich würde es ihnen gerne mit Begriffen wie Allelfrequenz, Orthologe, Homologie, Synteny, Gendrifft und Phylogenie erklären.

    Da sie aber in diesem Punkt keine Ausbildung besitzen, also mit keinem dieser Begriffe etwas anfangen können versuche ich sie einfach zum Denken zu bewegen mit der Absicht das sie selbst drauf kommen.

    Vieleicht schlafen sie einfach mal über das Phenomen der sterilen Hybride bei Kreuzungen innerhalb einer Gattung und warum das bei Tieren die nicht zu einer Gattung gehören nicht geht. Ich arbeite ja nichtmal suggestiv. Sie sollen einfach nur über ein natürlich beobachtbares Phenomen nachdenken und dabei können sie sicherlich nur lernen. Schaden kann sowas ja nicht.

    Ausgehend von dieser Lösung kann man dann auch mal über Specification und Evolution nachdenken. Eins nach dem Anderen.

  78. #95 Ned Flanders (24. Jun 2011 02:49)

    Ich würde es ihnen gerne mit Begriffen wie Allelfrequenz, Orthologe, Homologie, Synteny, Gendrifft und Phylogenie erklären.

    Autsch! Da haben Sie mich aber erwischt!
    Kann ich wirklich nicht Wirklich was mit anfangen. Zumindest im Zusammenhang.

    Vieleicht schlafen sie einfach mal über das Phenomen der sterilen Hybride bei Kreuzungen innerhalb einer Gattung und warum das bei Tieren die nicht zu einer Gattung gehören nicht geht.

    Warum soll ich darüber schlafen? Es geht nicht! Häeh…??? Und hat mit Evolution auch nichts zu tun!

    Ausgehend von dieser Lösung kann man dann auch mal über Specification und Evolution nachdenken. Eins nach dem Anderen.

    Spezifikation ist streng genommen sogar Anti-Evolutionär! 😉

    Aber egal.

    Letztendlich werfen Sie mir nur Ihr Unwissen vor, da Sie nicht in der Lage sind auch nur eine einzige Frage, ohne Gegenfrage oder Übergeordnetsein, zu beantworten.

  79. @ 96 WSD

    also wenn ich das ganze nochmal durchgehe hab ich keine Frage die ich als Frage aufgefasst habe unbeantwortet gelassen.

    Trotzdem stellt sich bei mir zu vielen ihrer Aussagen einfach ein großes Fragezeichen ein. Spezifikation z.B. sei Anti-Evolutionär. Warum? Da es Spezien gibt die nicht mit anderen kreuzbar sind, andere aber schon muss das ja einen Grund haben.

    Die Antwort auf diese Frage trieb Wissenschaftler Jahrhunderte um, so auch Charles Darwin. Er fand ohne eine Ahnung zu haben was ein Gen ist die Antwort darauf. Sie sind unterschiedlich weitläufig Verwandt. Verwandt kann aber nur eine Art mit einer anderen Art sein, wenn sie in einem Verwandtschaftsverhältnis stehen, also einen gemeinsamen Vorfahren haben. Schaut man sich heute die DNA an, so hat man keinen Zweifel mehr daran das der Mann mit seiner Annahme recht hatte. NUR, dazu muss man eben in der Lage sein, ergo die Ausbildung besitzen, ohne geht es eben nicht.

    Am Ende ihres letzten Beitrags werfen sie mir vor ich würde ihnen mein Unwissen vorwerfen. Das ist zwar ein rhetorisch schöner Satz, aber was heißt das eigentlich. Welches Unwissen meinen sie? Im Gegensatz zu ihnen hab ich Entwicklungsgenetik studiert, hab „The origin of Species“ gelesen, verstehe die Mechanismen, weiss was ein Gen ist, was eine Gattung, was eine Art ist. Was ich ihnen vorwerfe ist nicht mein unwissen, es ist auch nicht ihres. Unwissenheit ist keine Schande, das lässt sich ändern. Was ich ihnen vorwerfe ist das sie über ein Fachgebiet Urteilen ohne auch nur zu wissen was Gegenstand des Fachgebiets ist. Sie nehmen Dinge als gegeben hin, bei mir werfen sie Fragen auf. Ein „ist eben so, da brauch ich nicht drüber nachdenken“ gibt es bei Wissenschaftlern nicht, und das ist auch gut so. Das jedenfalls ist meine Meinung. Gute Nacht

  80. Ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet und habe jetzt nicht die Zeit mich darüber zu vergewissern, ob meine Anmerkungen wissenschaftlichen Anforderungen genügen. Ich nehme also eine gewisse Unbeholfenheit in meinen Anmerkungen im folgenden bewußt in Kauf, weil ich mich sonst überhaupt nicht auf die Schnelle äußern könnte.

    Evolution besagt doch zunächst mal nur, dass alle Lebewesen auf einen gemeinsamen Vorfahren, bzw. auf einen gemeinsamen Genpool und also letztlich auf eine Urzelle zurückgehen. Und dafür gibt es denn doch wirklich Belege und dass ist doch auch ganz offen sichtbar.

    Alle Lebewesen funktionieren doch nach denselben Prinzipien. Zwar sind sie morphologisch höchst verschieden, aber was bei uns Arme sind, sind bei den Vierbeinern die Vorderfüße und bei den Fischen die Flossen.

    Was mich extrem beeindruckt hat war, dass auch höhere Lebewesen in der Embryonalentwicklung morphologisch zunächst gleich zu anderen Lebewesen aussehen. Ein Mensch sieht zunächst wie ein Fischembryo aus, meine ich. Sie machen also in der Embryonalentwicklung quasi die Evolution durch dachte ich damals spontan. ich weiß nicht ob man das so sagen kann.

    Fast alle Lebewesen atmen Sauerstoff. Alle müssen essen und ausscheiden. In den primitiven Lebensfunktionen unterscheidet sich der Mensch nicht von den „primitivsten“ Tieren. Auch nicht im Sex mit dem die Religionen ja so ihre Schwierigkeiten haben.

    Wieso sollte der liebe Gott das alles so einheitlich profan geschaffen haben?. Um uns über seine Existenz zu täuschen?
    Hätte er den Menschen nicht grundsätzlich edler und speziell z. B. was den Sex anbelangt, nicht anständiger schaffen können?

    Vielleicht hat ja der liebe Gott die Urzelle geschaffen und dann die Gene und das Prinzip der Mutation eingeführt. Das sind dann doch schon gute Voraussetzungen dafür, dass die Lebewesen nicht alle unabängig voneinander erschaffen werden mußten.

    Ich bin zwar zu wenig Fachmann auf dem Gebiet, aber im wesentlichen habe ich jetzt zu wenig Zeit, um den Kommentar fortzuführen. Vielleicht kann man ja auf Kritik noch reagieren.

    Es mag berechtigte Kritik an der Evolutionstheorie geben, z. B. Fragen wie konnten sich das Auge entwickeln, reichte die Zeit die zur Verfügung stand nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit überhaupt aus usw.

    Aber ich kenne keinen ernstzunehmenden Gegenentwurf der überhaupt einen Rahmen zur Verfügung stellt innerhalb dessen man die Fragen nach der Entstehung der Lebewesen rational beantworten könnte.

  81. @ #102 ingres

    Ich hätte schreiben müssen:

    Ich kenne keinen ernstzunehmenden Gegenentwurf (zur Evolutionstheorie), der überhaupt einen Rahmen zur Verfügung stellt, innerhalb dessen man einerseits die grundsätzlichen Übereinstimmungen und andererseits die Vielfalt der Lebewesen
    rational beantworten könnte.

  82. #85 Ned Flanders (24. Jun 2011 00:58)

    „da sie aber wohl Kreationist sind …“

    Nur kurz zur Klarstellung: Bin ich nicht! ID oder ET Anhänger aber auch nicht wirklich. Und möchte mich da derzeit, angesichts des Forschungsstandes, auch ungern einordnen lassen…

  83. #102 ingres (24. Jun 2011 11:06)

    „Was mich extrem beeindruckt hat war, dass auch höhere Lebewesen in der Embryonalentwicklung morphologisch zunächst gleich zu anderen Lebewesen aussehen. Ein Mensch sieht zunächst wie ein Fischembryo aus, meine ich.“

    Was soll man da machen?

    Könnten hier wenigstens die wissenden Evolutions-Anhänger das klar stellen? Dass das Ganze sich auf gefälschte Zeichnungen beruft und schon seit langem als Behauptung widerlegt ist und das es mittlerweile Bilder der Embryonalentwicklung gibt. Bevor noch jemand meint einen Fisch abzutreiben…

    Alles andere ist ja berechtigte Spekulation.

  84. #101 Ned Flanders (24. Jun 2011 04:23)

    Nur kurz zu “The origin of Species” von 1859, ich hoffe man studiert bei Ihrer „Entwicklungsgenetik“ auch neuere Publikationen… ??? 🙁

  85. #105 WahrerSozialDemokrat

    Nun das war mein Wissensstand.

    Die Wikipedia widerlegt den nicht! Dort steht:

    Embryonalentwicklung [Bearbeiten]
    Karl Ernst von Baer hat als erster erkannt, dass frühe Entwicklungsstadien verwandter Organismen einander ähnlicher sind, als die ausgewachsenen Individuen. Ernst Haeckel formulierte auf Basis dieser Erkenntnisse, dass die Ontogenese die Evolution (Phylogenese) eines Lebewesens rekapituliert (Biogenetische Grundregel). Diese Regel wird heute jedoch als zu starke Vereinfachung betrachtet. Wiederholt werden nicht die Adultstadien, sondern die frühen Embryonalstadien der jeweiligen Vorformen einer Art. Das kann dadurch erklärt werden, dass evolutionäre Neuentwicklungen immer auf bestehende Arten und damit auf bestehende Organsysteme aufbauen. Daher schließt die Entwicklung (die Ontogenese) des Individuums einer Art auch die vorher jeweils bereits vorhandenen Schritte mit ein.
    Beispiele einer solchen Wiederholung sind das Auftreten eines Kiemendarms und von Kiemenspalten bei allen Wirbeltierembryonen. Dies belegt, dass alle heutigen Wirbeltiere von Fischen abstammen. Bartenwalembryonen bilden Zahnanlagen, während die adulten Individuen keine Zähne mehr haben, was darauf hinweist, dass sich die Bartenwale aus Zahnwalen entwickelt haben.

    Jetzt kann ja ein Evolutionstheoretiker im Blog hier dazu Stellung nehmen und den Wikipedia-Artikel bearbeiten.

  86. Auch das ist „Wiki“-Wissen:

    „Ernst Haeckel gilt als Wegbereiter der Eugenik und Rassenhygiene“, doch unabhängig davon, „postulierte er zudem erstmals den gemeinsamen Ursprung aller Organismen, wobei er allerdings die Abstammung aus dem Bereich dreier Gruppen für wahrscheinlicher hielt. Die meisten Überlegungen dieser Art sind zurzeit jedoch wissenschaftlich falsifiziert.“

    Womit die Embryo-Darstellung gemeint ist und verklausuliert es als widerlegt bestätigt wird.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Haeckel

    😉

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