Innenminister Friedrich (CSU) hat sich bei einer Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag gegen die Lockerung des Asylrechts ausgesprochen. Dabei kritisierte er auch die Asylpolitik der EU-Kommission. „Es dürfen keine neuen Anreize für Armuts- und Wirtschaftsflüchtlinge geschaffen werden“, so der Innenminister.

Die Süddeutsche berichtet:

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat sich gegen eine Lockerung des geltenden Asylrechts ausgesprochen. Es dürften keine neuen Anreize für Armuts- und Wirtschaftsflüchtlinge geschaffen werden, sagte der Minister bei einer Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag.

Zugleich zeigte er sich skeptisch, dass die EU-Kommission bis zum Jahr 2012 ihr Vorhaben zur Vereinheitlichung der Asylpolitik in der EU umsetzen kann. «Aus unserer Sicht muss es … noch erhebliche Änderungen geben, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen.»

Einige Vorschläge der EU-Kommission würden erfahrungsgemäß Anreize für einen stärkeren Zuzug von Wirtschaftsflüchtlingen schaffen, kritisierte Friedrich. «Wir dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen», sagte der Minister mit Verweis auf die hohen Asylbewerberzahlen der 1990er Jahre in Deutschland. Heute seien die Zahlen zwar deutlich niedriger. Er sei dennoch gegen eine Lockerung des Asylrechts. «Asylpolitik ist keine Schönwetterpolitik.» Ein Asylsystem müsse langfristig und auch auf hohe Bewerberzahlen ausgerichtet sein.

Seit Jahren wird in der EU um die Asylpolitik gestritten. Die EU-Kommission hatte sich bereits mit ihren Vorschlägen von 2008 und 2009 über Mindeststandards bei Asylverfahren nicht im Ministerrat und Parlament durchsetzen können. Kürzlich unternahm sie gegen den Widerstand aus den Mitgliedstaaten einen neuen Vorstoß. Danach sollen die 27 Länder die Bedingungen für die Aufnahme von Asylanten angleichen, ihnen mehr Rechte geben und mehr gegen Missbrauch tun.

Innenminister Friedrich scheint noch so etwas wie ein zarter Lichtblick in der ach so verkorksten deutschen Politik zu sein. Möge er seinen Kurs halten (können) …

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37 KOMMENTARE

  1. „Es dürften keine neuen Anreize für Armuts- und Wirtschaftsflüchtlinge geschaffen werden“

    Dann soll er lieber zusehen, dass es weniger Kriege gibt
    Da kommen die nämlich her.

  2. Das meint die SPD zu diesem Thema:

    http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,57284,00.html

    interessante Passage:

    Wir appellieren an die Bundesregierung, nicht tatenlos zuzusehen, sondern die humanitäre Hilfe in den Herkunftsländern der Flüchtlinge zu verstärken, Flüchtlinge aus Nordafrika aufzunehmen und auch denen, die aus wirtschaftlicher Not fliehen, zumindest zeitweise Aufenthalt zu gewähren. Die Chance auf Bildung und Arbeit in Deutschland ermöglicht ihnen, zum Aufbau einer stabilen Demokratie und Wirtschaft in ihrer Heimat beitragen zu können.

  3. Da versucht ein politiscer Nobody, sein konservatives Profil zu schärfen. Was wohl davon übrig bleibt, wenn Mutti spricht ? Oder gar ein EU-Kommissar ?

  4. Die Reaktionen der linken Mainstream-Medien auf die (richtigen) Aussagen Friedrichs haben nicht lange auf sich warten lassen. So war vorhin in einem „Bericht“ des Deutschlandsfunks, in dem sich „Menschenrechtsgruppen“ unwidersprochen lang und breit zur angeblich unmenschlichen Asylpolitik in Deutschland auslassen durften, wahrheitswidrig davon die Rede, dass die Asylbewerberzahlen in den letzten Jahren auf ein Rekordtief gefallen seien. Richtig ist, dass die Zahl der Erstanträge von rund 20.000 im Jahre 2007 wieder auf über 40.000 im vergangenen Jahr gestiegen ist (mit weiter deutlich steigender Tendenz im Jahre 2011). Zugleich hat eine (in der Mainstreampresse weitgehend totgeschwiegende) Untersuchung der Abschiebungspraxis der Ausländerbehörden ergeben, dass nur rund 15 % aller rechtskräftig abgelehnten Asylbewerber, die das Land eigentlich verlassen müssten, abgeschoben werden, zum Teil deshalb, weil die häufig allzu konfliktscheuen Behörden schlichtweg vor gutmenschlichem Druck einknicken. Gleichwohl versuchen uns linke Medien – nicht zuletzt der öffentlich-rechtliche Rotfunk – einzureden, wir müssten massenweise afrikanische „Flüchtlinge“ aufnehmen und diese z.B. „in Libyen abholen“. Ich bin mir leider nicht sicher, ob unsere Regierung, die über kurz oder lang noch über jedes Stöckchen gesprungen ist, dass die Grünen und/oder die Mainstream-Medien ihr hingehalten haben, in der Asylfrage standhaft bleiben wird.

  5. “in Libyen abholen”

    Nur wenn gewisse Herrschaften als Austausch sich anbieten.

    Ihre Luxusvillen dürften das locker schultern.

  6. #2 Moralist (20. Jun 2011 21:35)

    und auch denen, die aus wirtschaftlicher Not fliehen

    Man könnte ja Sozialamt-Zweigstellen in Afrika bauen.

    Dann könnte man nach deutschen Vorbild ein gewaltigen Beamtenapperat instalieren und so -zusätzlich zum humanitären ALG 2- für Arbeitsplätze mit netter Besoldung sorgen.

  7. Gespaltene DeutschInnen:

    In Sachen Atomkraft hat die linksgrüne Angstkampagne dazu geführt, dass die Mehrheit gegen Atomkraft ist, mit all den Folgen.

    Merkel erkannte dies, verriet ihre eigene Politik und deindustrialiserte die einstige Wirtschaftsmacht Deutschland auf Befehl des Kommunisten Jürgen Trittin.

    In Sachen Multikulturalismus hingegen wollen nur die linksgrünen ElitInnen den ungezügelten Zuzug von Oriental_innen in das bankrotte Hartz IV-Paradies, die linksgrünen WählerInnen hingegen sind gar nicht so multikulturell, leiden sie doch unter den Folgen.

    Und da kann dann wieder die C*DU punkten, daher jetzt harte Linie in Sachen Zuwanderung.

    Ob es der Union nützen wird?

  8. Neues aus Absurdistan, ein Fall aus meiner täglichen Praxis:

    Afrikaner stellt Antrag auf Behindertenausweis, weil er sich einen Haxen gebrochen hat. So geschehen beim Ausüben seiner Tätigkeit als Fachkraft für Drogenhandel und auf der Flucht vor der Polizei.

    Diese Fachkraft ist bereits seit Jahren hier und kann nicht abgeschoben werden, weil „in seiner Heimat keine adäquate Therapie nach hiesigem Standard möglich ist.“

    Soviel zur so dringend nötigen Einfuhr von Fachkräften bzw. zu deren Rückführung zwecks Aufbau des Heimatlandes nach erfolgreicher Ausbildung in Deutschland …

  9. Das Problem ist:

    Spricht es sich in Afrika – dank der hiesigen Gutmenschen – weiter herum, dass man gute Chancen hat, in Europa als Asylsuchender augenommen zu werden, kommen NOCH MEHR Afrikaner und sonstige, mehr und immer mehr, ohne Ende, und die europäische Katastrophe nimmt weiter seinen Lauf.

    Spricht es sich in Afrika herum, dass nahezu alle sofort wieder abgeschoben werden, dann kommen immer weniger…

  10. #6 wolfi
    Die FDP will doch nur billige Arbeitskräfte um das Lohndumping zu verschärfen. Dieses Gesindel verkauft Deutschland um die Profite ihrer Klientel zu vermehren.

  11. Alles lachhaft, obwohl ich den Bundesinnenminister sehr schätze. Auch seine Worte. Sobald Bulgarien und Rumänien dem Schengenraum beitreten, wird Schengen und die Sicherheitspolitik der EU endgültig zum Absurdum erklärt. Und die wollen das unbedingt durchsetzen.

    Dieses Europa ist eine Katastrophe (vor allem für die innere Sicherheit der einzeknen Mitgliedsländer); genau deshalb wird Europa untergehen. Und dann wird es wahrlich komisch. Zu viel ist auch nachhaltig, was seit vielen vielen Jahren verpfuscht wurde und weiter verpfuscht wird.

  12. Es wäre am humansten, nur die aufzunehmen, die aus Kriegsgebieten kommen oder politisch verfolgt werden. Alle anderen sollten knallhart abgewiesen werden. Schnellere Asylverfahren sorgen dann noch dafür, dass Betrug vorgebeugt wird, Asylanten sich hier nicht ewig festsetzen und dann aus diversen Gründen nicht wieder in ihr Heimatland zurück können(/wollen).
    Dann könnte man sich auch leisten, alle, die wirklich Asyl benötigen, gut zu versorgen. Schleuserbanden würde die Grundlage entzogen und wir hätten nicht massenhaft Wasserleichen im Mittelmeer zu beklagen.
    Gutmenschen verstehen das aber nicht. Die freuen sich sogar noch über jeden Ertrunkenen, durch den sie wieder mit erhobenem Zeigefinger den Deutschen zu einem inhumanen Egoisten degradieren können. Selbstgefällig wird dann verlangt, jede nur erdenkliche Hilfe bereitzustellen. Den Steuerzahler lässt man nur zu gerne für die eigene grenzenlose Solidarität aufkommen und hält sich dabei noch für moralisch überlegen. Wenn dann das gesamte Aufnahmesystem zusammenbricht, werden sie Zeter und Mordio schreien und mit dem Finger auf all die „Rassisten“ zeigen. Dabei waren sie die Totengräber dieses Systems. Dass es klare Regeln braucht, um faire Hilfe und menschenwürdige Behandlung zu gewährleisten, werden diese Wohlstands-Samariter nie kapieren. Es geht ihnen ja auch nicht darum, Menschen zu helfen. Sie wollen sich in ihrer eigenen Rolle als moralische Instanz gefallen und auf den rückständigen Pöbel herabsehen.

  13. Ich glaube eher, dass Innenminister Friedrichs für seinen durchgeknallten Ministerpräsidenten -den Bushido-Dumbatz Seehofer- der ultimative Seitenausstieg ist, wenn er auf seiner Multi-Kulti-Schleimspur ausgerutscht ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

    Es gibt für mich ein Axiom in der deutschen Politik, welches lautet:

    eP=Vv, wobei gilt: eP=etablierte Partei und Vv=Volksverrat

  14. (halb) OT:

    Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen:

    „Kampf gegen Jugendkriminalität: Am Menschen orientiert

    Bundeskanzlerin Angela Merkel plädiert dafür, Jugendkriminalität „vom Menschen her zu denken und nicht nach Zuständigkeiten zu ordnen“. Gemeinsam mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer besuchte sie in Frankfurt einen Ort, wo man nach allen Regeln der Kunst die Fäuste ballt.

    Das Haus des Jugendrechts in Frankfurt am Main ist für Angela Merkel ein aussichtsreiches und zukunftsweisendes Modellprojekt. Von der Polizei über die Staatsanwaltschaft bis hin zur Jugendgerichtshilfe wirken hier alle Institutionen unter einem Dach zusammen. Und wirken so positiv in den gesamten Stadtteil hinein, bis hin zum so genannten Täter-Opfer-Ausgleich.

    Merkel hob hervor, dass die Arbeit der Fachleute hier auch der Prävention dient. Die Kombination aus klaren Signalen, dass Kriminalität geahndet wird einerseits und Lösungshilfen andererseits beuge Kriminalität vor.

    Im Vordergrund steht dabei die Frage: Was kann jeder Einzelne tun, um es gar nicht erst zu einem Gerichtsverfahren kommen zu lassen?“

    Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

    „REGIERUNGonline“ – Wissen aus erster Hand

    Kurzer Kommentar: Der Täter-Opfer-Ausgleich pervertiert zu einem Instrument des Zwanges – an das einzelne Opfer gerichtet – der Unfähigkeit des Staates (der Politik!) bewusst werdend und sich durch brave Zeigen von Einsicht ein weiteres Mal der Gefahr seelischen Schadens auszusetzen? Köntne man das auch so sehen? Dazu gibt es eine ganze Berufsmaschinerie, welche ernährt werden möchte? Und man ja ausbauen könnte, um neue Stellen zu schaffen?

    Bin ich jetzt der Böse, wenn ich mich mit einem Opfer nicht mehr auseiandersetzen möchte, erneut eben? Wenn ich sage: Nein, ich verzeihe eben nicht. Ich möchte, dass der so bestraft wird, wie seine Tat zu bewerten ist. Weil ich kein Handlanger verfehlter Politik sein möchte – und dies auch noch unterstütze?

    Oder führt dies dann zu einer weiteren Desintegration von Straftätern, weil sie dann beleidigt sind – und erst Recht einen Hass auf die Gesellschaft schieben (Subtext)?

    Es wird immer schlimmer – diese Inkonsequenz des Staates (die Konzeptlosigkeit, die Machtlosigkeit, die Ohnmacht) in Form des Auslebens katastrophal verfehler politischer Gedanken! Und was daraus entsteht, soll nun wohl unter den Tisch gekehrt werden? Vielleicht auch, damit man die Statistik rein oder eben reiner halten kann (einem höheren politischen Ziel entsprechend – welches mal wieder nichts taugen wird))? Den Bürger im Dämmerschlaf belassend? Wir tun doch was!? Wir kriegen das hin? Wer soll den hier wieder in Narkose versetzt werden, Frau Merkel, Herr Friedrich?

    Und das soll der richtige Weg sein, um die Ordnung und Sicherheit wieder herzustellen? Ich glaube daran eben nicht. Zu viele Beispiele zeigen auf, dass wir auf dem Holzweg sind.

    Mal schauen, was sich die Damen und Herren Politiker als nächstes einfallen lassen werden. Kommt bestimmt noch dicker.

  15. Berichtigung:

    Kurzer Kommentar: Der Täter-Opfer-Ausgleich pervertiert zu einem Instrument des Zwanges – an das einzelne Opfer gerichtet – der Unfähigkeit des Staates (der Politik und JUSTIZ!) bewusst werdend und sich durch brave Zeigen von Einsicht ein weiteres Mal der Gefahr seelischen Schadens auszusetzen? Köntne man das auch so sehen? Dazu gibt es eine ganze Berufsmaschinerie, welche ernährt werden möchte? Und man ja ausbauen könnte, um neue Stellen zu schaffen?

  16. ,Innenminister Friedrich scheint noch so etwas wie ein zarter Lichtblick in der ach so verkorksten deutschen Politik zu sein.

    ,

    Da sieht man mal wieder, wie erfolgreich die Verarschung funktioniert: 99 % aller Asylanten missbrauchen das Asylrecht und kassieren hier dennoch über Bleiberecht und Nichtabschiebung ab. Das Asylrecht gehört in seiner jetzigen nicht nur nicht gelockert, sondern abgeschafft.

  17. Man kann den Herkunftsländern am effektivsten dadurch helfen, dass man aus Deutschland alle langjährigen Migranten mit der wertvollen Erfahrung eines freien hochtechnisierten Landes zum Aufbau des eigenen Landes auffordert.

    Dort können sie das hier Erlernte zum eigenen Vorteil nutzbringend in der Heimat anbringen und ihren Staat zu einer Wirtschaftsmacht aufbauen, so wie sie es in Deutschland nach dem Krieg gemacht haben – wie sie immer behaupten

  18. Oh Mann, schade dass es hier keine edit-Funktion gibt. Nein, ich bin nicht vollkommen verblödet, lese was ich schreibe nur oftmals nicht nochmals durch (was wohl sinnvoll wäre).

    Zu meinem Beitrag #26:

    Ich meinte an gegebener Stelle, wo man wohl beim Lesen für sich ein Fragezeichen setzt, natürlich Täter und nicht Opfer.

    „Bin ich jetzt der Böse (als Opfer), wenn ich mich mit einem Täter nicht mehr auseinandersetzen möchte …“.

    Zur Verdeutlichung noch, was mich stört – eben an dem Täter-Opfer-Ausgleich:

    Dies kann meines Erachtens nur im Ausnahmefall bei gewissen Delikten sinnvoll sein, wo man das Opfer aber auch nicht unter Druck setzt, um letztendlich einem Täter das Gerichtsverfahren zu ersparen, bzw. vielleicht gar um Gerichte zu entlasten. Vielleicht gar aus der Angst heraus, dass das ganze emotional eskalieren könnte – bis hin zu Bedrohungslagen; man den Täter dahingehend schont.

    Viele Jugendliche Täter „würden“ dies wohl abermals als Schwäche ansehen und das Verfahren ins absurde abgleiten lassen. Gibt es denn Zahlen, ob dieser T-O-A tatsächlich erfolgreich ist und dadurch nicht noch mehr Opfer entstehen, als es gilt zu verhindern?

    Ich habe einiges zu diesem Thema gelesen und habe wahrlich den Eindruck, dass viele Opfer, welche diesem Verfahren zustimmen, im Grunde diesen Weg gar nicht gehen wollen – von verschiedenen Stellen aber mit argumentativen Totschlagargumenten dazu veranlasst werden (außer genötigt werden fällt mir leider kein besseres Wort ein). Das mit der Freiwilligkeit ist nämlich so eine Sache. An beide Seiten gedacht.

    Selbst den Tätern scheint es (auch, gerade vom eigenen Rechtsanwalt – Erfolgsmasche Kundengewinnung) nicht selten so lange eingetrichtert zu werden, bis er letztendlich zusagt? Ein findiger Ausweg, um bei einer akuten Gefahrensituation für den weiteren Werdegang des Täters doch noch was umzukrempeln – aber wie weit ist dieses Spiel dann noch ehrlich und wie oft wird ein Opfer danach eher bereuen es getan zu haben? Wie viel bringt es der weiteren Opfervermeidung?

    Und, da kommt mir dann eben gleich in den Sinn: Wie viel Sinn macht dieses Verfahren und wird es nicht überstrapaziert? Wird der gedachte Sinn denn auch wirklich gelebt? Sonst wird diese Maßnahme auch zur Farce erklärt? Eben wie viele andere Versuche, den Täter auf den richtigen Weg zu bringen.

    Wie ich anderswo bereits beschrieb: Gewisse jugendliche Täter sind nicht total verblödet (wollen ernst genommen werden), wissen sehr genau wie man mit dem Staat und seinen Gesetzen verfahren muss, um mit gewisser Masche durchzukommen. Möglichst wenige Nachteile für sich selbst zu erfahren.

    Ehrlichkeit? Wie ehrlich ist das ganze denn? Wer will das erkennen?

    Leider wird zu dieser Sache recht wenig an Fakten und Zahlen veröffentlicht.

    Bei Gewalttaten sollte man sich wahrlich überlegen, wie viel Sinn diese Maßnahme zur Vermeidung eines Gerichtsverfahrens tatsächlich macht. Denn genau hier sehe ich emotionalen Sprengstoff. Und ein Opfer mit einer Aussage zu einem JA zu veranlassen, zu verleiten (obwohl im Grunde gar nicht erwünscht) scheint hierbei die große Gefahr zu sein.

    Wir sollten darauf achten, dass uns nicht immer mehr junge Straftäter den Stinkefinger zeigen. Uns: Der Gesellschaft, Politik, Polizei, Justiz, den Lehrern, den eigenen Eltern. Wir sollten uns wahrlich schleunigst überlegen, ob wir den richtige Weg gehen, oder ob wir von Jahr zu Jahr (wie es ja bereits geschieht) die Lage letztendlich nur verschlimmern – bis nichts mehr zu richten ist. Nur weil wir komische (nicht selten Linke und imemr Linkere Gutmenschen-) Menschenversuche starten, welche Systembedingt und aufgrund psychologischer Komponenten gar nicht funktionieren können. Man dann aber gleich mal wieder sagt: Wenn es schief geht, war es immerhin mal den Versuch Wert (mehr Chaos hinterlassend).

    Amen … PI bitte dies noch zur Klarstellung veröffentlichen. Danke.

  19. Deutschland ist das Industrieland mit der höchsten Zahl an Flüchtlingsaufnahmen weltweit. Mit rund 600.000 Menschen liegt das Land weit vor allen anderen westlichen Ländern, wie zum Beispiel den USA, die etwa 54.000 Flüchtlinge verzeichnen.

    Weitere Sozialschmarotzer aufzunehmen steht doch hier gar nicht mehr zur Debatte.
    Rückführung heißt das Stichwort und nicht Zuwanderung! Alles andere ist ein Verbrechen am Deutschen Volk!

  20. #20 lorbas (20. Jun 2011 22:59)
    Speziell für alle die Pro-Asyl sind.

    Damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, was demnächst durch weiteren islamischen “Fachkräftezuzug” auch bei uns geschehen kann:

    http://www.liveleak.com/view?i=976_1308582571

    Bestrafung eines jungen, der eine Prüfung versemmelt hat.
    Warnung! Extrem brutal!

    Nein! Dieses Problem „werden“ wir nicht haben, sondern „haben“ wir, denn diese Sorte Menschen, diese Mentalitätsinhaber leben bereits hier und leben innerfamiliär und auf ihren Eliteschulen ganz sicher bereits Scharia aus, Scharia als das definierte Familienrecht…
    Das wesentlich größere Problem, das wir haben als das, diese „Mitmenschen“ zu haben, ist, das wir unsere Politiker haben, die mit allem Fug und Recht ihr Bleiberecht erklärt haben. Und wenn ein Jemand wie Herr Friedrich unbequem wird, erfindet man die erfundene Doktorarbeit oder lässt ihn einen Flugzeugtripp antreten.
    Es ist doch überhaupt keine Frage mehr, ob in den politischen Führungsetagen noch ein Funken Moral vorhanden ist (durch Herrn Friedrich kann diese Frage allerdings neu gestellt werden), sondern nur, wann der nächste Hoffnungsträger mittels welchen Mittels abserviert wird!
    Die vorhandene Problematik kann womöglich gar nicht mehr national gelöst werden, sondern alle Freiheits-liebenden Mitmenschen schließen sich innerhalb der „freien“ Welt zusammen und gründen (politische) Netzwerke, und Gesprächsrunden, um eine größere Effektivität und Präsenz zu etablieren, als wenn sie regional vor sich hin dümpeln.
    So geschieht das ja auch schon GOTT sei dank.
    Ist halt nur die Frage, ob es „schnell“ genug geschieht…

  21. Ich sehe dieses ganze Dilemma inzwischen unter einer bekümmernden Fragestellung:
    „Müssen wir konsequent werden /sein, um konsequent sein zu können?“
    Wenn auf offener See Ertrinkende sich um das einzige Rettungsboot balgen, passiert …was…?
    Es kentert (womöglich).
    Ja, diese Assoziation ist brutal und spätestens seit „Titanik“ medienwirksam kommuniziert worden:
    Ist es „menschlicher“, manche Menschen außen vor zu lassen, um die Menschen, die bereits da sind, mit dem definierten Standard versorgen zu können? Oder ist es „menschlicher“, alle und immer weitere, die um Aufnahme ersuchen, aufzunehmen und letztendlich den Vorhandenen und den Hinzukommenden keine adäquate Versorgung mehr gewährleisten zu können? Denn dieses endlose Aufnehmen sorgt doch angesichts der vorhandenen Überstrapazierung der Sozialsysteme für die Ellenbogenmentalität, wo sich jeder nur noch der Nächste ist!
    „Mitmenschlichkeit“ geht genau in dem Moment den Bach runter, wo die Vielen und die immer mehr Werdenden sich nicht mehr „sicher“ sein können!
    Und genau das ist der Punkt: in Europa kann sich keiner mehr sicher sein!
    Vielleicht nur einige mit besonderen Finanzierungs- und Beziehungsmodalitäten.
    Und die Flut der Aufnahmeanträge wird künstlich forciert, indem ehemals stabile Wirtschaftsgefüge abmontiert und deindustrialisiert werden!
    Das ist doch ein einziger Betrug an den hehren Worten der um Mitmenschlichkeit auf die Straße gehenden „Linken“: sie untergraben ihre eigene Lebensgrundlage in Ermangelung weitblickender Kausalzusammenhänge!
    Oder ob „die Linken“ („die Guten“) dieses Szenario bewusst forcieren, weil sie wollen, dass wir alle gleich arm sind?
    Wenn Menschen nicht wissen, das es auch „besser“ geht, leiden sie nicht so sehr an ihrem Mangel, als wenn sie ihren eigenen Mangel mit dem (Überfluss) anderer vergleichen können…
    Aber auch in diesem Falle sind die guten Linken nicht gut, denn WIR wissen ja noch von dem einstmals „blühenden Europa“…
    Fazit: es muss konsequent politisch gehandelt werden.

  22. Das wir brav das Asylrecht ändern dafür sorgen alleine schon die Penner in Brüssel 🙁

  23. #1 joghurt
    Friedrich kann ganz sicher keine Kriege verhindern, ganz abgesehen davon, dass nur ein verschwindend kleiner Teil der Wirtschafts-und Armutsflüchtlinge aus Kriegsgebieten kommt, wo sie vom Tode bedroht sind und tatsächlich gemäß unserer Gesetze ein Recht auf Asyl haben.
    Friedrich geht vermutlich von der Tatsache aus, dass die eigentliche Ursache der Asylantenströme nach Europa, in der Bevölkerungsexplosion in den unterentwickelten Länder liegt und ihrer Unfähigkeit bzw. ihrem Unwillen, Sozialsysteme wie in Deutschland aufzubauen.

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