In unserem Grundgesetz ist das Recht auf freie Meinungsäußerung zwar weitgehend gewährleistet, es gibt jedoch manche gut begründete Einschränkungen. So darf ich zwar z.B. jeden Politiker oder Journalisten und wen auch immer öffentlich kritisieren, wenn dies sachlich begründet ist. Geht es jedoch in den Bereich der Beleidigung, ist Schluss mit Lustig. Bei der Publikation jugendgefährdender Medien oder öffentlichen Aufrufen zu Verbrechen hört sich’s endgültig auf.

(Von Eckhardt Kiwitt)

Aufgabe der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ soll es gemäß eines aus der Weimarer Reichsverfassung übernommenen Gesetzes sein, „jugendgefährdende Medien in die Liste jugendgefährdender Medien“ aufzunehmen.

Liest sich zwar ein wenig umständlich, macht aber Sinn. Denn Fernsehfilme, in denen „Mord und Totschlag“ an der Tagesordnung sind, gar „religiöse“ Schriften, in denen das Schlagen von Frauen (Koran Sure 4 Vers 34), der Hass auf Nicht-Muslime (z.B. Sure 5 Vers 17) sowie die Tötung, also die Ermordung Andersgläubiger (z.B. Sure 9 Vers 5, Sure 9 Vers 111 und viele, viele andere!) zum Standardrepertoire der „Religions“ausübung gehören, gefährden die moralische Gesundheit unserer Kinder – und oft auch die der Erwachsenen. Sie sind geeignet, Menschen in eine surreale Welt abgleiten zu lassen, in der nicht der Verstand das Sagen hat, sondern der Fanatismus und die Wahnvorstellungen.

Wollen und sollen wir das zulassen?

Hier ist die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ gefragt!

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53 KOMMENTARE

  1. Koran Sure 65, Vers 4:

    4 Und wenn ihr bei denjenigen von euren Frauen, die keine Menstruation mehr erwarten, (irgendwelche) Zweifel hegt, soll ihre Wartezeit (im Fall der Ehescheidung) drei Monate betragen. Ebenso bei denen, die (ihres jugendlichen Alters wegen noch) keine Menstruation gehabt haben. Und bei denen, die schwanger sind, ist der Termin (maßgebend), an dem sie zur Welt bringen, was sie (als Frucht ihres Leibes in sich) tragen. Wenn einer gottesfürchtig ist, schafft Allah ihm von sich aus Erleichterung.

  2. Koran Sure 24, Vers 33:

    33 Und diejenigen, die es sich nicht leisten können zu heiraten, sollen so lange Enthaltsamkeit üben, bis Allah sie durch seine Huld reich macht. Und wenn welche von euren Sklaven einen Freibrief haben wollen, dann stellt ihnen einen solchen aus, falls ihr eine gute Meinung von ihnen habt, und gebt ihnen etwas von dem Vermögen Allahs, das er euch gegeben hat! Und zwingt nicht eure Sklavinnen (fatayaat), wenn sie ein ehrbares Leben führen wollen, zur Prostitution, um (auf diese Weise) den Glücksgütern (`arad) des diesseitigen Lebens nachzugehen Wenn (jedoch) jemand sie (wirklich dazu) zwingt, dann ist Allah gewiß nach ihrem erzwungenen Tun, barmherzig und bereit zu vergeben.

  3. Koran Sure 8, Vers 22 und 23

    Wahrlich, als die schlimmsten Tiere gelten bei Allah die tauben und stummen, die keinen Verstand haben
    Und hätte Allah etwas Gutes in ihnen erkannt, hätte Er sie gewiß hörend gemacht. Und wenn Er sie hörend macht, so werden sie sich in Widerwillen wegwenden.

  4. Ich halte das für falsch, denn Verbote haben wir in Deutschland bereits genug !

    Undifferenzierte öffentliche Aufklärung statt indizierte Schriften !

  5. Danke Eckhardt, der Artikel war längst überfällig.
    Im Ernst man sollte der Sache nachgehen. Man sieht doch jeden Tag, was aus den indoktrinierten „Jugendlichen“ wird.

  6. Koran Sure 8, Vers 41

    41. Und wisset, was immer ihr (im Kriege) gewinnen möget, es gehört ein Fünftel davon Allah und dem Gesandten und der Verwandtschaft und den Waisen und den Bedürftigen und dem Wanderer, wenn ihr an Allah glaubt und an das, was Wir niedersandten zu Unserem Diener am Tage der Unterscheidung – dem Tage, an dem die beiden Heere zusammentrafen -, und Allah hat Macht über alle Dinge.

  7. Guter Punkt! ich freue mich über jeden noc so kleinen juristischen Winkelzug, ein Puzzleteilchen, welches hoffentlich irgendwann die juristische Möglichkeit bietet, religiöse Lehren u. Schriften mit politischer Agitation, welche bspw. dem Islam immanent ist, zu verbieten! lg skep

  8. … was zählen denn schon unsere weltlichen Vorschriften? Interessiert doch eh kein Schwein oder einen Moslem!!

  9. Die werden auch nichts machen. Denn das ist politisch nicht gewollt. Und auch nicht sinnvoll denn wie will man das überprüfen was jemand zu hause liest? Schlimm ist nur, dass unsere Politiker sowas Kindern noch in der Schule lehren wollen…

  10. Wenn da nicht die „normative Kraft des Faktischen“ wäre…..

    Dieser Staat hat kapituliert und sich abgeschafft!

  11. Sehr gut! Lasst uns endlich klartext reden.. Verbietet dieses ultrafaschistische Gift!!

  12. Nachtrag: Es wäre zumindest mein Wunsch/ Traum, dass unsere „wehrhafte Demokratie“ dazu noch in der Lage wäre…

    sich wehren via Protest/PI/Blogs etc, ist zur Zeit ja eher den Bürgern auferlegt…
    lg Skep

  13. Ähh, während des mohammedanischen „Weihnachten“ trinken Mohammedaner_innen keine Alkohol und danach doch?

    http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Ramadan-ist-das-Weihnachten-der-Muslime-id5011488.html

    30 Tage haben gläubige Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken, haben auf Alkohol, Nikotin und Sex verzichtet. Wichtiger jedoch: Sie haben anderen ihre Fehler vergeben, haben gespendet für Bedürftige und sich zum allabendlichen Fastenbrechen gegenseitig eingeladen. Ein heiliger und ein geselliger Monat, der seinen Höhepunkt nun in einem dreitägigen Fest findet, über das NRW-Integrationsminister Guntram Schneider in einer Grußbotschaft an die muslimischen Glaubensangehörigen sagt: „Es ist das Weihnachten der Muslime.“

  14. Auf das Gesetz beruft sich die Politik nur dann, wenn Interessen und Paragraphen sich nicht widersprechen.

  15. Was ist nur aus meinem Land geworden?

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/zuckerfest-fuer-jedermann/4549212.html

    Was wäre eigentlich so verkehrt daran, den Muslimen in Deutschland einen offiziellen Feiertag zuzusprechen? Christen und Muslime hätten gemeinsam frei, um Bayram zu feiern. Das absatzorientierte Halloween hat sich bei uns doch auch ohne Gegenwehr durchgesetzt. Ich fordere hiermit Bayram für alle. Es sollte ein religionsübergreifendes Fest sein. Schließlich feiere ich auch Weihnachten, ohne Christin zu sein. Ich kaufe einen Tannenbaum, schmücke ihn gemeinsam mit meiner Tochter, packe Geschenke ein und brate eine große Gans. Wir leben alle in einem Land, unterstehen alle denselben Gesetzen, haben alle die gleichen Wünsche. Und diejenigen, die von uns glauben, beten alle zum gleichen Gott. Bayram als Feiertag wäre ein Zeichen, dass die Konkurrenz der Religionen letztendlich ohne Sinn ist.

    Oder wie es mein Vater sagen würde: „Namazda meyli olmayanin kulagi ezanda olmaz – wem der Sinn nicht zum Beten steht, der hört auch nicht den Muezzinruf.“

  16. Servus

    Läuft ein Amokläufer durch die Schule, folgt kurze Zeit später die Forderung nach Killerspielverbote und Paintaballverbote.

    Nach den Attentat in Norwegen war man schnell dabei mit Forderungen nach einem Islamkritikverbot.

    Brennen Botschaften ist man auch ganz schnell dabei, der Presse einen Maulkorb anzulegen.

    Zerfleischt ein Kampfhund ein Kind, reagiert der Gesetzgeber und fordert ein Kampfhundverbot.

    Bei 17500 Terroranschlägen nach dem 11.09.2001 ist aber noch keiner auf die Idee -nach einem Islamverbot- gekommen. Im Gegenteil. Politiker, Journalisten, selbsternannte Experten usw. betonen immer wieder die Friedfertigkeit dieser „Religion“.

    Ich persönlich halte sehr wenig vom Islam.
    Doch der Islam ist nur ein winzig kleines Problem.
    Das Kernproblem sind die vielen Moslems! Der Geburtendschihad, die unkontrollierte Einwanderung, größte Anstrenungen der Politik die Türkei in die EU aufzunehmen und der Unwille kriminelle Moslems abzuschieben.

    Was nützt es uns den Islam, Koran, Burka, Kopftuch, Pinguinschwimmen und Moscheen zu verbieten, wenn die in nur wenigen Jahrzehnten hier die Mehrheit stellen???
    Das ist das Problem und darüber sollte sich jeder einzelne mal Gedanken machen.

    Wie wir alle wissen sind schon viele Ballungsgebiete in D verloren. Die Polizei traut sich nicht mehr in diese Gebiete. Was meint ihr wie es in 30 Jahren aussehen wird?
    Ein Koranverbot wird nicht helfen.
    Was und nur noch helfen kann ist ein Zuwanderungsstopp, Erhöung der Hürden für die deutsche Staatsbürgerschaft und konsequente Abschiebung von Straftätern.

    Alles andere sind Siege beim Schattenboxen.

    Gruß

  17. Man sollte sich lieber darum bemühen, die Jugend zu bilden(!), damit sie auf religiöse Hetzschriften nicht mehr hereinfällt.

    Bildungsförderung statt Indizierung!

    Wenn das Buch verboten wird, dann werden sich die Eltern eben mehr um die geistige Haltung ihrer Sprösslinge bemühen.

  18. #4 Sebastian
    „Wir haben schon genug Verbote“

    Wenn sie das sagen dann klingen sie wie diejenigen Gutmenschen und Scharlatane die aller Tatsachen Luegen, dauernd behaupten mit Strenge sei Ordnung nicht herzustellen.

    2. Wenn die das sagen dann tun sie das auf Kosten der Kinder, Frauen, Opfer.
    Es ist wie wenn man Drogen freigibt. Ich hab noch nie gehoert dass sich dadurch der Konsum reduziere sonder GANZ im Gegenteil.

    Hoeren sie doch auf mit dieser kontraproduktiven Gutmenscherei.
    Den Koran zu verbieten waere das richtige Signal und im Prinzip ein unabdingbare Pflicht eines jeden auch nur halbwegs verantwortungsbewussten Buergertums welches sich von skrupellosen Demagogen nicht auf den Kopf schei..en laesst.

    Offenslichtlich aber zieht man bischer noch immer letztere Option vor.

    5VOR[20]12 !!!

  19. Antitolerant bis hin zur vielfachen Mordaufforderung, extrem tolerant gegenüber vielerlei sexuellen Ausschweifungen, gierig nach Blut, Unterwerfung, Erpressung, bestialische Strafen wie Gliedmassenabhacken für einfachen Diebstahl als von einem Räuber in einer Räubertruppe als nötig gesehenes Regulativ, extrem feindselig gegen die Behindertengruppe der Taubstummen, weil die seiner arglistigen Kontrolle nicht unterwerfbar gewesen sind ……. und dies alles unter dem Leim eines „ehrbaren Verhaltenscodex“ und „größter Ehrfurcht“ vor ihrem „Allah“ der ihnen – den Muslimen – nahezu alle Lumpenhaftigkeit verzeiht —- doch Mörderisches gegen solche gebietet die so einem nicht dienen wollen.

    …… und dies könnte bloß zu einer Einleitung in die Problematik taugen.

  20. man muss sie mit ihren eigenen waffen schlagen. wenn ich einem islamversteher oder einer emazipierten frau aus dem linkenken lager oder ähnlichen besseren menschen begegne, dann schwärme ich ihnen vom islam vor, hebe die guten seiten wie das steinigen unkeuscher frauen, die vielweiberei, die muselmanische scheidung von weibern derer der fromme gläubige überdrüssig ist, der zwangsverheiratung von minderjährigen mit greisen, dem verschachern von frauen wie vieh, dem absolutem gehorsam der frauen und töchter gegenüber vater, bruder oder ehemann, den sog. morden zur wiederherstellung der familienehre, der sklavenhaltung und last not least dem jihad zur vernichtung aller ungläubigen und zur erringung der weltherrschaft durch das schwert und die gebärfreudigkeit der islamischen frauen die keusch ihr antlitz und ihren körper verhüllen und weder schule noch arzt besuchen dürfen. und wenn eine im kindbett stirbt kaufe ich mir eben zu den anderen 3 eine neue. das ganze garniert mit einigen hasssuren kommt immer gut an. wenn ich dann noch ankündige, das ich demnächst auch zum islam übertretem werde um all diese vorteile zu geniessen gehen den islamverstehrn schnell argumente aus.

  21. Sorry aber am Wochenende läuft Commedy „Dreisten Drei“ oder sonst was, zur besten Kinderzeit! Und jeder zweite „Witz“ geht um Sex, Poppen oder so in die Richtung! Der Rest sieht doch auch nicht wirklich besser aus…

    Da nützt auch kein eigener Kinder-TV Kanal in dem bei der Werbung zum Konsum oder Rap-SMS und Nackt-Scans aufgerufen wird!

    Kinder- und Jugendschutz? Dach lach ich doch! Kinderporno im Internet verbieten, aber Homo-Sex-Koffer in der Kita! Das ist doch mit normalen Menschenverstand nicht zu begreifen!

    Sorry! Aber CSI ist OK, aber mal ne Weinbergschnecke gegen die Wand klatschen nicht!? Da komm ich aber gerade selber in Zweifel???

    Es gibt doch nichts mehr ohne Kinder- und Jugendschutzverstoß, was denn? Die Goldfische? Die werden auch noch aufgeklärt beim poppen beobachtet!

    Aber nun die geilste Frage überhaupt! Nennt mir eine Sendung, wo in den letzten 20 Jahren eine Familie vor kam, ohne Scheidung, Patchwork, 2 Kinder, Ehebruch, von Gott und Gedöns will ich nicht wirklich reden! Nur länger als 5 Jahre falls Serie!

    Ihr werdet sie nicht finden, obwohl mehrheitlich vorhanden oder leider vermutlich besser gewollt…

    Doch die Menschen betrachten die aufgespiegelte Fernsehwelt als ihre zukünftige Realität und erfahrbare Angst, da könnten sie noch so sehr über Leichen auf dem realen Heimweg stolpern!

    Jugendgefährdend ist auch menschengefährdend und von Zukunft ganz zu schweigen…

    Doch wer benennt die Gefahr???

  22. Ach was…Koransuren verbieten, das geht doch garnicht.

    Sure 9, Vers 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“

    Korantexte fallen unter die Staatsräson der absoluten Religionsfreiheit.

    Wenn hier etwas wegen Gewaltverherrlichung, Aufruf zu Straftaten oder gar Volksverhetzung verboten wird, dann nur sowas:

    „Sind aber die heiligen Tage der Sonnenwende verflossen, so erschlaget die Allahdiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und auf ihre Gebete verzichten und das Schutzgeld zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Odin ist verzeihend und barmherzig.“

    Denn in der BRD sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich und es besteht ein umfangreiches Ungleichbehandlungsverbot.

    Und die BRD ist ein Rechtsstaat, wo die Gesetze auch durchgesetzt werden, jawoll.

    😀 😀 😀

  23. Ach Herr Eckhardt Kiwitt,
    Ihre Forderung kann so nicht durchgesetzt werden, das ist Ihnen sicherlich klar.
    Wie wollen Sie eine religiöse Schrift durch die Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Medien/Schrift prüfen lassen. Dieses Buch unterliegt doch der freien Religionsausübung.

    Wenn das möglich wäre, dann müssten alle religiösen Schriften, auch die christlichen, ebenfalls unter die Lupe genommen werden (auch in der Bibel und dem Talmud gibts Gewalt).

    Dieser Beitrag geht ziemlich in die Richtung Erbsenzählerei.

  24. #21 Ogmios (29. Aug 2011 22:32)

    Ihnen ist schon klar, dass es sich bei den Mohammedanern um eine Sekte handelt, mit Bezug auf Torah und Evangelien und dass Allah und Mohammed Gestalten aus Lagerfeuermärchen von Kamelspediteuren sind? Warum diesen Blödsinn wichtiger machen als er ist? Der Versuch eines Verbots kommt lediglich einer Aufwertung gleich.
    Wer glaubt, was im Koran steht ist einfach zu dumm sich andersweitig zu informieren.
    Und hören Sie doch auf mit Frauen, Kinder, Opfer. dazu braucht es keinen Koran.

  25. http://www.islam-deutschland.info/kblog/2_141-210.php

    Die Verse 190-193 gehören zu den wichtigsten Stellen über den heiligen Krieg (Dschihad, engl. jihad). Auf Vers 190 „beginne keine Feindseligkeiten“ wird sich heutzutage oft berufen, um zu zeigen, dass der Jihad nur defensiv sein könne. Asad sagt, dass „dieser und die folgenden Verse eindeutig festlegen, dass nur Selbstverteidigung (im weitesten Sinne des Wortes) Krieg für Muslime zulässt“. Allerdings sagt das Tafsir (Koran-Kommentar) al-Jalalayn, dass dieser Vers durch Sure 9, Vers 1 aufgehoben wurde, welcher jeden Vertrag zwischen Muslimen und Ungläubigen für rechtsungültig erklärt. Auf der anderen Seite weist Ibn Kathir die Idee zurück, dass dieser Vers aufgehoben wurde.

    Was macht einen Verteidigungsfall aus? Einen Hinweis gibt uns Vers 193: „Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!“ Ibn Ishaq erläutert, dass dies bedeutet, dass Muslime gegen die Ungläubigen kämpfen müssen, „bis Gott alleine angebetet wird.“ Bulandshahri:“ Die schlimmsten aller Sünden sind Ungläubigkeit (Kufr) und Polytheismus (Shirk), welche Rebellion gegen Allah den Schöpfer bilden. Um diese auszurotten sind Muslime verpflichtet, Krieg zu führen, bis nichts davon mehr in der Welt existiert und die einzige Religion die von Allah ist.“ Dieser Konflikt wäre essentiell defensiv gegen die Aggression des Unglaubens gerichtet: Wenn ein Muslim gegen den Unglauben kämpfen muss, so bedeutet die pure Existenz von Unglauben ausreichend Aggression, um mit Feindseligkeiten zu beginnen. Dies ist eine der Grundlagen für die Überlegenheitsdenke, dass Muslime Kriege gegen Ungläubige führen müssten, bis diese Ungläubigen entweder zum Islam konvertiert sind oder sich dem islamischen Recht unterworfen haben, wie es 9:29 ausdrücklich erklärt. Wie der Prophet des Islams, Mohammed, sagt: „Ich wurde angewiesen, gegen die Menschen zu kämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Allah gibt und mir glauben, dass ich der Gesandte (des Herrn) und in allem, was ich verkündet habe. Und wenn sie es machen, so ist ihrem Blut und ihren Reichtümern in meinem Namen Schutz garantiert, außer, wo es durch das Gesetz gerechtfertigt ist, und ihre Angelegenheiten ruhen bei Allah.“ So kann man begründet annehmen, dass, wer ihn nicht als Propheten akzeptiert, dessen Blut und Reichtümer nicht sicher sind vor denen, die diese Worte als die Worte des Gesandten des einen wahren Gottes lesen.

  26. http://www.islam-deutschland.info/kblog/4_1-16.php

    Vers 3 wird fortgeführt damit, dass, wenn ein Mann mehrere Frauen nicht gerecht behandeln kann, er nur eine heiraten sollte oder auf „Gefangene, die im Besitz eurer rechten (Hand) sind“ zurückgreifen sollte – also Sklavenmädchen.

    Sklavenmädchen? Bulandshahri erklärt die Weisheit dieser Praxis und sehnt sich nach der guten, alten Zeit:

    „Während des Dschihad werden viele Männer und Frauen zu Kriegsgefangenen. Der Amirul Mu’minin [Führer der Gläubigen oder Kalif – eine Stelle, die gerade frei ist, R. Spencer] hat die Wahl, diese unter den Mudschaheddin (Krieger des Dschihad) zu verteilen, wodurch sie zum Eigentum dieser Mudschaheddin werden. Diese Versklavung ist die Strafe für Unglauben (kufr).“

    Er erklärt weiter, dass dies nicht nur Geschichte ist:

    „In der Scharia wurde keine der Verfügungen betreffend Sklaverei abgeschafft. Der Grund, warum die heutigen Muslime keine Sklaven haben, ist der, weil sie keinen Dschihad (Religionskrieg) führen. Ihre Kriege werden durch die Anweisung von Ungläubigen (kuffar) geführt und werden durch dieselben Verbrecher auch beendet. Den Muslimen [hier macht Bulandshari den englischen Plural falsch, was R. Spencer mit [sic] für sich sprechen lässt] waren durch solche Verträge der Ungläubigen (kuffar), wonach sie im Kriegsfall niemanden versklaven können, die Hände gebunden. Den Muslimen ist ein großer Segen verweigert worden, durch den jedes Haus einen Sklaven hätte haben können. Möge Allah den Muslimen die Fähigkeit gewähren, den Tentakeln des Feindes zu entkommen, in ihrem Din (Glauben) standhaft zu bleiben, und sich im Dschihad gemäß den Anordnungen der Scharia zu engagieren. Amen!“

  27. http://www.islam-deutschland.info/kblog/4_1-16.php

    Die Verse 15-16 legen Strafen für sexuelle Unmoral fest. Vers 15 schreibt für Frauen, die nach einer Beweisführung durch vier Zeugen der „Unzüchtigkeit“ für schuldig befunden wurden, die Gefangenschaft im eigenen Haus bis zum Tod vor (es sei denn, dass „Allah ihnen einen Ausweg gibt.“) Gemäß dem islamischen Gesetz müssen diese vier Zeugen männliche Muslime sein; die Aussage von Frauen ist in Fällen von Sexualdelikten unzulässig, sogar in Vergewaltigungsfällen, in denen sie das Opfer ist. Wenn eine Frau des Ehebruchs für schuldig befunden wird, muss sie zu Tode gesteinigt werden; wenn sie der Unzucht für schuldig befunden wird, erhält sie 100 Peitschenhiebe (Koran 24:2). Die Steinigungsstrafe scheint im Koran nicht auf, aber Umar, einer von Mohammeds frühen Gefährten und der zweite Kalif, oder Nachfolger von Mohammed als Führer der Muslime, sagte, dass es trotzdem der Wille Allah’s war: „Ich fürchte aber,“ sagte er, „wenn lange Zeit (nach dem Propheten) vergangen ist, vergessen es die Leute, so dass der eine sagt: ‚Wir finden die Steinigungsstrafe im Heiligen Buch nicht.‘ und dann könnten sie vom rechten Weg abirren, weil sie eine von Allah vorgeschriebene Pflicht ignorieren.“ Umar bekräftigte: „Ich bestätige, dass die Steinigungsstrafe für unerlaubten Geschlechtsverkehr auf jene anzuwenden ist, die bereits verheiratet sind, wenn das Verbrechen von Zeugen bestätigt wird, oder wenn es eine Schwangerschaft oder ein Eingeständnis gibt.“ Und er fügte hinzu, dass Mohammed „die Steinigungsstrafe durchführen ließ, und wir haben es nach ihm auch so gemacht.“

    Der Tafsir [Koran-Kommentar] Al-Jalalayn sagt, dass Vers 16 sich auf Personen bezieht, die „einen Akt der Unzucht, Ehebruch oder homosexuellen Verkehr“ begehen. Sie müssen „mit Beleidigungen oder Schlägen mit Sandalen“ bestraft werden „aber wenn sie bereuen und sich bessern durch gute Taten, dann lasst von ihnen ab und fügt ihnen keinen Schaden zu.“ Der Tafsir fügt jedoch hinzu, dass dieser Vers „durch die vorgeschriebene Strafe abrogiert ist, wenn es sich um Ehebruch handelt.“ Und diese vorgeschriebene Strafe ist Steinigung. Der islamische Jurist al-Schafi’i, wird weiter ausgeführt, fordert Steinigung auch für Homosexuelle, aber „ihm zufolge, ist jene Person, die penetriert wird, nicht zu steinigen, auch dann nicht, wenn sie verheiratet ist, sondern sie wird ausgepeitscht und verbannt.“

    Nächste Woche: Wann die Ehefrau zu schlagen ist, und was man zuerst tun sollte.

  28. http://www.islam-deutschland.info/kblog/4_17-34.php

    Vers 24 untersagt es Muslimen, Frauen zu heiraten, die schon verheiratet sind. Ausnahme hiervon sind Sklavinnen: Gemäß islamischem Recht wird, sobald eine Frau gefangen und versklavt wird, eine bestehende Ehe augenblicklich annulliert (siehe Umdat al-Salik 09.13). Zu einem Zeitpunkt haben, so berichtet ein Hadith gemäß Sahih Muslim, „die Gefährten des Boten Allahs es unterlassen, mit den gefangenen Frauen Geschlechtsverkehr zu haben, weil ihre Ehemänner Polytheisten gewesen sind.“ So haben die Gefährten „den Propheten in dieser Sache befragt und dieser Ayah (Vers) wurde offenbart … folglich hatten wir Geschlechtsverkehr mit den Frauen.“ Ibn Kathir sagt, dass diese Verse auch die Zeitehe untersagen – eine Ehe mit einem vorbestimmten Enddatum, welche Schiiten als nie verboten ansehen. Unterdessen sollten Männer, die nicht das Geld besitzen, um eine gläubige Frau zu heiraten, eine muslimische Sklavin heiraten (Vers 25).

  29. http://www.islam-deutschland.info/kblog/2_40-75.php

    Dies wird heute weithin als Metapher für die Verderbtheit der Juden verwendet, sogar für ihre Gleichsetzung mit Tieren. Mohammed selbst begann damit, als er die Juden des Qurayzah-Stammes als „ihr Brüder von Affen“ anredete, bevor er sie massakrierte. In heutiger Zeit hat der Groß-Scheich von Al-Azhar, Muhammad Sayyid Tantawi, die Juden als „Feinde Allahs, Abkömmlinge von Affen und Schweinen“ bezeichnet. Der saudische Scheich Abd Al-Rahman Al-Sudayyis, Imam der Hauptmoschee Al-Haraam in Mekka, führte dies noch weiter aus, als er predigte, die Juden seien „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Erde, die Verräter an Bündnissen und Verträgen, die Mörder des Propheten und die Nachkommen von Affen und Schweinen“. Ein anderer saudischer Scheich, Ba’d bin Abdallah Al-Ajameh Al-Ghamidi macht die Verwandtschaft noch deutlicher: „Das gegenwärtige Verhalten der Brüder von Affen und Schweinen, ihr Verrat, ihr Bruch von Absprachen und ihre Schändung geheiligter Stätten… steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Taten ihrer Vorväter in der Frühzeit des Islam – was die große Ähnlichkeit zwischen den heute lebenden Juden und den Juden zur Geburtsstunde des Islam beweist“. Mehr zum Thema finden Sie [auf englisch] in der hervorragenden Studie des Middle East Media Research Institute (MEMRI) „Based on Koranic Verses, Interpretations, and Traditions, Muslim Clerics State: The Jews Are the Descendants of Apes, Pigs, And Other Animals“.

  30. http://www.islam-deutschland.info/kblog/2_75-140.php

    Die Verse 81-105 erinnern die Juden wieder an die Gnade Allahs, von der sich die meisten abgewendet hätten (Vers 83) und schelten sie für diese Eigensinnigkeit und Ungehorsamkeit. Vers 85 fasst ihre Ungehorsamkeiten zusammen und gipfelt in der Aussage, dass sie nur an einen Teil ihrer heiligen Schrift glaubten und den Rest ablehnten. [Der Koran-Kommentator] Ibn Kathir sagt, dass sie Teile der Thora abgelehnt hätten und deshalb „darf man ihnen auch nicht glauben, wenn es um die Beschreibung des Propheten Allahs, seine Ankunft, seine Vertreibung von seinem Land (Mekka) und seiner Hijrah (Flucht nach Medina) geht. Ebenso haben sie die übrigen Informationen über Mohammed, die sie von den vorigen Propheten bekommen hatten, komplett unterschlagen. Die Juden werden den Fluch Allahs erleiden dafür, dass sie diese Fakten bei sich versteckten!“ Die Verse 88 und 89 betonen, dass die Juden für ihre Ablehnung des Islam verflucht wurden. Das ist einer der Gründe, warum die meisten Muslime sich nicht mit der Idee abfinden können, dass Juden irgendein Recht auf Israel hätten, trotz 5:21 und anderen Versen, denn: Eine verfluchte Person bekommt keine Geschenke von Allah. Vers 98 sagt, dass ihr (also der Juden) Feind Allah selbst ist.

  31. http://www.islam-deutschland.info/kblog/5_1-60.php

    Die Christen in der Zwischenzeit: „[..]da vergaßen sie (ihrerseits) einen Teil von dem, womit sie erinnert worden waren. Laut Allah: „Und da erregten wir unter ihnen Feindschaft und Hass (ein Zustand, der) bis zum Tag der Auferstehung (andauern wird). (Vers 14). Deshalb, was den Koran betrifft, beweisen die Differenzen unter den Christen die Unrichtigkeit der Religion – eine Behauptung für welche Jesus das Gegenteil anführt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Johannes 13:35). Ibn Kathir sagt dazu: „In der Tat, die zahlreichen christlichen Sekten sind immer Feinde und Gegner voneinander gewesen, sich gegenseitig der Häresie bezichtigend und verfluchend… Jede Sekte unter ihnen wird fortfahren, die andere des Unglaubens und der Häresie zu bezichtigen, in diesem Leben und am Tag, wenn die Zeugen hervortreten werden“ [also am Tag des Jüngsten Gerichts, i-d.info]. Die Juden und Christen sollen den Islam annehmen (Vers 15).

    Der Koran präsentiert sich an etlichen Stellen als Schiedsrichter zwischen diesen zerstrittenen Sekten, indem er die strittigen Fragen gleich klärt. Zum Beispiel dann, wenn er behauptet, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde, sondern jemand, der aussah wie er, wurde an seiner Stelle gekreuzigt (eine Position, die auch einige gnostische Sekten vertreten). Allah sagt dazu: „Und diejenigen, die über ihn uneins sind, sind im Zweifel über ihn. Sie haben kein Wissen über ihn, gehen vielmehr Vermutungen nach. Und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet.“ (4:157). Und hier gibt der Koran an, dass diejenigen Christen, die glauben würden, dass „Allah der Messias sei, Sohn der Maria“, „Ungläubige“ seien. Abdullah Yussuf Alis Übersetzung besagt, dass diejenigen, die dies glauben würden, dies in „Blasphemie“ täten, aber das hier gebrauchte arabische Wort ist „Kafara“, welches eine Form von „Kufr“ ist, Unglaube. Selbstverständlich ist die Linie zwischen Unglaube und Blasphemie im Islam haarfein – wie dem auch sei, die Passage bezieht sich aber auf Unglaube, nicht Blasphemie. Es ist bemerkenswert, dass islamische Wortführer im Westen häufig behaupten, dass der Koran sich nie auf Christen als Ungläubige oder oder Nichtgläubige bezieht, wenn dieser Vers eigentlich ziemlich klar aussagt, dass diejenigen, die an die Göttlichkeit Christi glauben in der Tat Ungläubige sind. An diejenigen Juden und Christen, die behaupten Gottes Kinder zu sein, richtet sich Mohammeds Entgegnung: „Warum bestraft Er euch dann für eure Sünden?“ (Vers 18).

  32. In den Versen 41-60 tröstet Allah Mohammed für die Ablehnung der ‘Juden und Christen‘ ihm gegenüber, und er und seine Botschaft werden wieder als die Krone und Erfüllung der Botschaften bezeichnet, die ihnen von ihren Propheten gebracht worden waren. Aber den Christen wird gesagt: „Und die Leute des Evangeliums sollen sich nach dem richten, was Allah darin offenbart hat,“ (Vers 47), was den Anschein erwecken soll, dass Mohammed davon ausging, dass die christlichen Schriften in seinen Tagen nicht verfälscht waren, obschon es heutzutage eine allgemeine islamische Lehrmeinung darstellt, dass das Neue Testament, wie wir es kennen, nicht das Original ist, da es von boshaften Christen abgeändert wurde, um ihre falsche Doktrin wiederzugeben. Folglich sollen Muslime sich keine Juden oder Christen zum Freunde nehmen (Vers 51). Ibn Kathir erklärt: „Allah verbietet SEINEN gläubigen http://www.islam-deutschland.info/kblog/5_1-60.php

    Dienern, Juden und Christen als Freunde zu haben, weil diese die Feinde des Islams und seiner Leute sind, möge Allah sie verfluchen.“
    Die Verse 52-60 fahren in dieser Art und Weise fort, die Heuchler und Völker des Buches scharf kritisierend (von denen die meisten „Frevler“ sind (Vers 59), und erinnert sie daran, dass „Allah aus einigen von denen, die sich seinen Fluch und Zorn zugezogen hatten, Schweine und Affen gemacht hat.“ (Vers 60)

  33. http://www.islam-deutschland.info/kblog/5_61-120.php

    Sure 5, Verse 61-120

    Sure 5: der Tisch (übersetzt von multikultur)

    Die zweite Hälfte der fünften Sure des Koran setzt die Thematisierung der Lasterhaftigkeit von Juden und Christen fort. In den Versen 61-68 werden Juden und Christen kritisiert, weil sie sich weigerten, Mohammed nachzufolgen. Warum geben die Rabbiner der Juden ihre sündhaften Reden nicht auf (Vers 63)? Sie erdreisten sich sogar, zu sagen: „Allahs Hand ist gefesselt“ (Vers 64).

    Allahs Hand gefesselt? Es ist unklar, auf welches jüdische Konzept – wenn überhaupt – der Koran hier anspielt. Ibn Kathir kommentiert: „Allah sagt, dass die Juden – möge Allahs ewiger Fluch bis zum Jüngsten Tag auf ihnen liegen – Ihn als Geizhals darstellen. Doch Allah ist weitaus erhabener als alles, was sie Ihm zubilligen.“ Er ist zudem der absolut freie Wille, mit absolut ungebundener Hand: Allahs ungefesselte Hand ist ein anschauliches Modell göttlicher Freiheit. Ein solcher Gott kann unter keinen Umständen an Gesetze gebunden sein. Im lang andauernden Streit mit der Sekte der Mutaziliten, die die Bedeutung der menschlichen Vernunft höher ansiedelten als die letztendlichen Gewinner der Debatte dies taten, argumentierten islamische Theologen, dass Allah in all seinen Handlungen nur sich selbst unterworfen sei. Er war somit nicht daran gebunden, das Universum nach logischen und nachvollziehbaren Gesetzen zu formen. „Er wird nicht zur Rechenschaft gezogen über das, was er tut“ (Koran 21:23).

    Dementsprechend bestand keinerlei Veranlassung, die Mechanismen der physischen Welt zu ergründen; es gab keinen Grund zu der Annahme, irgendein Muster in seinen Funktionsweisen könne beständig oder auch nur erkennbar sein. Wenn Allah nicht der Beständigkeit kosmischer Gesetze unterlag, warum sollte man Zeit damit verschwenden, diese zu erforschen? Bereits morgen könnte sich alles wieder geändert haben. Der katholische Geistliche und Physiker Stanley Jaki erläutert, dass es der bedeutende Sufi-Vordenker al-Ghazali war, der „die Naturgesetze, ja das gesamte Feld der Wissenschaft als blasphemische Einschränkung des freien Willen Allahs verurteilte“. Moses Maimonides, der grosse jüdische Philosoph des 12. Jahrhunderts, beschreibt die islamische Kosmologie in ähnlichen Worten und fügt hinzu, dass die islamischen Intellektuellen seiner Zeit davon ausgingen, dass „die generelle Möglichkeit bestand, dass ein existierendes Wesen grösser oder kleiner sein könnte, als es tatsächlich war, oder dass es sich in Form und Ausrichtung von seiner eigentlichen Erscheinung unterschied. So könne zum Beispiel ein Mann die Grösse eines Berges haben, über mehrere Köpfe verfügen oder in der Luft schweben. Oder ein Elefant könne die Grösse eines Insekts haben und umgekehrt. Diese Methode des Einräumens von Möglichkeiten wird auf das gesamte Universum angewandt.“

    Bereits früh wurde so der Wissenschaft innerhalb der islamischen Welt die philosophische Grundlage entzogen, die für ihre Fortentwicklung unabdingbar war. Sie fand diese Grundlage nur im christlichen Europa, wo man davon ausging, dass Gott dem Wesen nach gut ist und das Universum nach beständigen und erkennbaren Regeln gestaltet hat. Eine solche Vorstellung wäre für einen gläubigen Muslim gleichbedeutend mit der Aussage: „Allahs Hand ist gefesselt.“

    Vers 64 entnehmen wir außerdem: Wann immer die Juden „ein Feuer zum Krieg zünden, löscht Allah es aus“. Damit ist laut dem Tafsir (Koran-Kommentar) al-Jalalayn „Krieg gegen den/die Propheten“ gemeint. Bulandshahri dazu: „Die Juden unternehmen jede Anstrengung, um Krieg gegen die Muslime anzuzetteln, doch Allah vereitelt all ihre Versuche, indem er Furcht in ihre Herzen sät oder ihre Niederlage in diesen Schlachten herbeiführt.“ Darüber hinaus „trachten die Juden danach, Verderben über die Welt zu bringen“ – also „fasaad“, wofür die Strafe in Vers 33 festgeschrieben ist: „daß sie umgebracht oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen wechselweise (rechts und links) Hand und Fuß abgehauen wird, oder daß sie des Landes verwiesen werden.“

    Die Verse 66, 68 und 69 ermahnen Juden und Christen dazu, den Schriften der Torah bzw. des Evangeliums zu folgen und verspricht dafür die Erlösung im Paradies. Dies ist keineswegs (wie häufig dargestellt) ein Ausdruck konfessionsübergreifender Großherzigkeit, sondern die erneute Feststellung, dass der Koran eine Bestätigung früherer Schriften sei, die das Erscheinen Mohammeds bereits prophezeit hätten. Ibn Kathir weist Juden und Christen drauf hin, dass sie „keinen wahren Glauben haben werden, bevor sie nicht Tawrah (Torah) und Injil (Evangelium) vollkommen in sich aufgenommen haben und danach leben. Das heißt, bis sie all jenen Büchern glauben, die Allah den Propheten für sie offenbarte. Diese Bücher gebieten, Mohammed zu folgen, an seine Prophezeiungen zu glauben und stets nach seinem Gesetz zu leben.“

  34. #32 Klotho:

    „In heutiger Zeit hat der Groß-Scheich von Al-Azhar, Muhammad Sayyid Tantawi, die Juden als “Feinde Allahs, Abkömmlinge von Affen und Schweinen” bezeichnet.“

    Ist es
    Reiner Zufall,
    oder was soll man dann davon halten, dass sich unter diesen Verhältnissen folgendes stattfand:

    Spitzentreffen von Juden und Muslimen
    http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_40641845
    vom 23.01.2011

    „Dieter Graumann: „Offener und fairer Austausch“
    Die Spitzenvertreter des Zentralrats der Juden und des Zentralrats der Muslime haben sich am Sonntag nach ihrem ersten Treffen in Frankfurt zufrieden gezeigt. Dabei sind auch kontroverse Themen zur Sprache gekommen.

    Das Treffen war nach den Worten des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, „sehr kritisch und sehr konstruktiv“, wie der „Tagesspiegel“ berichtete. Zu dem Dialog hatte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, eingeladen, „um ein positives Zeichen der Verständigung und des Dialogs“ zu setzen.“

    Ich habe es im Januar nicht verstanden und verstehe es heute noch nicht.

    Wenn aus diesem Dialog ein Dialüg wird, was dann?

  35. Ein wenig OT aber:

    Die Türkei gibt nichtmuslimischen Stiftungen im Land enteignete Immobilien zurück bzw. es entschädigt sie. Laut Erlass sollen die eigentlichen Besitzer zum Marktwert entschädigt werden, wenn beschlagnahmter Besitz durch den Staat inzwischen an Dritte verkauft worden ist…

    http://meta.tagesschau.de/id/52415/tuerkei-gibt-konfisziertes-eigentum-zurueck

    http://www.via-dolorosa.de/2011/08/28/tuerkei-gibt-christliches-eigentum-zurueck/

    Und das in bester Lage in Istanbul 🙂

  36. #4 Sebastian (29. Aug 2011 21:58)

    Ich halte das für falsch, denn Verbote haben wir in Deutschland bereits genug !

    Undifferenzierte öffentliche Aufklärung statt indizierte Schriften !

    Das sehe ich auch so….zumal dann ja auch einige Zeitgenossen auf die Idee kommen könnte, andere religiöse Schriften – etwa die Bibel – auf „jugendgefährdende Inhalte“ abzuklopfen. Zumindest im Alten Testament sollte man relativ schnell fündig werden – Mord und Totschlag findet man dort auch und ich kenne keine Religion, die sog. „ungläubigen“ gegenüber besonders tolerant wäre. Darum kann die Religion in den falschen Händen ja so gefährlich werden. Ich glaube eher an die Werte der Aufklärung!

  37. Unser größtes Problem ist,dass der Westen auf das Öl,und damit auf arabische Staaten angewiesen ist,damit die Systeme nicht zusammenbrechen.

    Solange wir in dieser Situation sind,werden diese Länder das Ol als Druckmittel benutzen um ihre Ziele durchzusetzen.

    Andersrum ist der Westen aber der Geldgeber und müsste seine Karten damit genauso ausspielen.

  38. Heute bei N-TV

    Der junge Palästinenser aus dem Westjordanland war kurz nach Mitternacht mit einem gestohlenen Taxi in eine Polizeisperre gerast und hatte danach wahllos Beamte und Passanten mit einem Messer angegriffen. Dabei habe er „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen, berichtete die Zeitung „Haaretz“ unter Berufung auf die Polizei weiter. Kurz darauf sei er von der Polizei überwältigt und dabei selbst leicht verletzt worden.

    Das Täter „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen hat, hat bestimmt nichts mit dem Islam zu tun. 😉

  39. Ist nicht auch das jeweilige örtliche Jugendamt gefragt, wenn Vogel & Co. öffentlich auftreten? Altersbeschränkung, kein Auftritt unter freiem Himmel…

  40. Wie auf Zigarettenpackungen:

    Achtung, dieses ist ein Werk des 7 Jahrunderts.
    Wer den Inhalt befolgt macht sich strafbar.“

  41. Sehr guter Artikel, der die Kraft hätte, das Thema Islam weiterzubringen, wenn Medien und Politiker mitziehen würden.

    Würden die Medien das Thema Islam mit solch einer Vehemenz verfolgen, wie sie das jetzt bei Westerwelle tun, dann sähe es in Deutschland bald wieder besser aus. Und wir bräuchten keine Angst mehr zu haben, wenn wir tags oder nachts raus gehen und mit Bus oder Bahn unterwegs sind.

  42. #10 Islam-Nein-Danke (29. Aug 2011 22:01)
    Schlimm ist nur, dass unsere Politiker sowas Kindern noch in der Schule lehren wollen…

    Es geht doch schon lange nicht mehr um Wahrheit oder Unwahrheit, um Recht oder Unrecht…unsere macht- und geldgeilen Politsäcke denken nur an ihr eigenes Wohl.

    Jeder der den Koran und wenn auch nur ansatzweise gelesen hat, muss zu dem alternativlosen Entschluss kommen, dass diese Hetzschrift nur zur Menschenunterdrückung erfunden wurde…

    ..wäre sie wirklich von Gott, dann hätte er die Suren nicht einem zugekifften, analphabeten Beduinen über Jahre eingeflöst sondern ihm die Lebensregeln vor den Latz geknallt.

  43. Seht nur Gaddafi an, den frommsten aller Moslems. Das sagt doch schon alles in Bezug auf den Islam. Wenn Menschen friedfertig zu einem Gott beten wollen, dann ist der ISLAM genau das Falsche!

  44. #49 Pedo Muhammad (30. Aug 2011 09:18)

    5:38 “(thiefs) cut off hands”
    24:2, 4 “(adulterers) flog with 100, 80

    ????
    Bitte um Erklärung!

  45. #50 menschenfreund 10
    Er meint das:
    Dem Dieb und der Diebin schneidet ihr die Hände ab, als Vergeltung für das, was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe von Allah. Und Allah ist Allmächtig, Allweise. [5:38]
    und das:
    Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasset euch angesichts dieser Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein beiwohnen. [24:2]
    Und denjenigen, die ehrbaren Frauen (Unkeuschheit) vorwerfen, jedoch nicht vier Zeugen (dafür) beibringen, verabreicht achtzig Peitschenhiebe. Und lasset ihre Zeugenaussage niemals gelten; denn sie sind es, die Frevler sind ; [24:4]

  46. #21 Ogmios (29. Aug 2011 22:32)
    Hoeren sie doch auf mit dieser kontraproduktiven Gutmenscherei.

    ….uuuaaah ! Sie machen mich müde mit diesem Gelaber !
    Nur weil Sie in diesem Punkt anderer Meinung sind, werde ich nicht zu einem Gutmenschen ….!

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