Anscheinend steht die WAZ-Gruppe zum Verkauf. Sie zählt mit 40 Regionalzeitungen („WAZ“, „Braunschweiger Zeitung“), den hundert Programm- und Frauenzeitschriften („Die Aktuelle“, „Das Goldene Blatt“), sowie zahlreichen Anzeigenblättern zu einem der größten Medienkonzerne Deutschlands. Die Konkurrenz ist alarmiert, und es wäre tatsächlich ein großer Deal am deutschen Medienmarkt, wobei das Kartellamt noch x Einsprüche erheben kann.

Für uns Alternative, wenn man so sagen darf, würde sich leider nichts ändern, egal wer wen kauft oder verkauft. Wir haben in Deutschland keine Presse mehr, die bestimmte Standpunkte vertritt. Es ist alles beliebig, heute Hü, morgen Hott. Es gibt meist nur noch linksgrünes Geschwafel, dazu ab und zu ein konservatives Einsprengsel. Das ist alles! Mehr ist nicht zu erwarten. Traurig!

Zu Zeiten von Axel Springer waren seine Zeitungen echte Gegner anderer Zeitungen und des achtundsechziger Zeitgeistes. Heute wäre das ein Traum! Wer an den Kiosk geht, kriegt aber nur noch die linksgrüne Melange, ein konservatives Blatt gibt es nicht. Dabei würde eine solche Zeitung bestimmt Auflage haben. Noch einmal: traurig, die Presse in Deutschland!

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26 KOMMENTARE

  1. ein konservatives Blatt gibt es nicht. Dabei würde eine solche Zeitung bestimmt Auflage haben.

    Was ist mit JF?

  2. Das wird aber dem linken Schmierer der jedes schiefe angucken von Linken zur Staatsangelegenheit erklärt und „ich lösche alle Beiträge die nicht Pro-Antifa sind“ aus dem Dortmunder Regionalteil nicht schmecken.

  3. Wir haben in Deutschland keine Presse mehr, die bestimmte Standpunkte vertritt.

    Und die Junge Freiheit? Außerdem stehen in der Welt ab und an durchaus islamkritische oder anderweitig lesenswerte Berichte! Als ich neulich im Supermarkt den Kommentar auf der Hauptseite überflogen habe, ereiferte sich ein „Linksalternativer“ neben mir ungefragt: „Was für eine konservative Scheiße liest du denn da?“. Konservativ genug, um Linke zu ärgern, ist die Welt also allemal noch. 😉

  4. #3 Columbin (30. Sep 2011 20:51)

    Meine Antwort wäre gewesen: Jedenfalls keinen linken Dünnschiss, wie du.
    Und wehe der hätte was erwidert 🙂

  5. Die JF sollte jeder hier als ABO haben
    Ich lese eine Zeitung der WAZ.
    Die Westfälische Rundschau und kann nur sagen, dass diese Zeitung das übelste Hetzblatt ist und auch gerne mal Angriffe gegen Polizisten verteidigt. Oder die rote SA schön redet.
    Ob sich da bald was ändert?

  6. Die Redakteure bekommen sicher eh nur einen neuen Chef und das wars.

    Mir persönlich ist die JF etwas zu streng konservativ, aber das darf natürlich jeder halten wie er will.

    „Die Welt“ hat sich in den letzten Monaten aus meiner Sicht gebessert, was offene Berichterstattung angeht. Vielleicht auch zum Teil, da die erdrückende Mehrheit der Leser ihnen die Artikel sonst rechts und links um die Ohren haut 🙂

  7. „ein konservatives Blatt gibt es nicht.“

    @ Das sehe ich nicht so, außer der „Jungen Freiheit“ kann ich mit ruhigen Gewissen die „Preußische Allgemeine Zeitung“ empfehlen!

  8. Roter Faschistenrotz

    Die Familie Funke tut gut daran, das Erbe zu retten, bevor zu viele Anhängern einer Ideologie und ihren Helfern als CallCenter-Agenten und freie Redakteure es auch weiterhin schaffen, die regionale Auflage zur Bedeutungslosigkeit verkommen zu lassen.

    Viele ehemalige SPD-Stammwähler haben ihr Abo schon gekündigt und die Zahlen gehen weiter den Lokus herunter.

    Probleme mit Beteiligungen an allen Ecken. Wer mag kann mal nach den ganzen ex-Yugoslavia-Staaten und Gesellschaften wie in Serbien guggeln und sich auch mal über Krone in Österreich und deren Verhältnis zum Anteilseigner aus Essen informieren.

    Oder sich einfach mal bei der Belegschaft umhören, wobei diese aus roter Erde erschaffene Hardliner vieles überhaupt nicht mehr mitbekommen.

    Bodo ist der Oberhammer. Und kommt wohl auch bald unter selbigen.

    Der Linksruck von SPON entstammt ja genau dem Neue Medien NixNeuesImWesten-Portal.

    Nicht mehr lange und die Auflagenstärke wird vom Discounter-Beilagen-Flyer übertroffen!

  9. Wer an den Kiosk geht, kriegt aber nur noch die linksgrüne Melange, ein konservatives Blatt gibt es nicht

    Kewil, du enttäuschst mich, wenn dir hierzu die FAZ nicht einfällt!
    Für Neuleser empfehle ich zuvor die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, aus dem gleichen Haus mit unterhaltsamen Wochenendthemen. Die FAZ während der Woche ist dagegen trockener, dafür sauber recherchierte Beiträge, tiefgründig analysiert.

  10. Da müssen aber zuerst Betriebsrat und die SPD Gewerkschaften noch nach Zustimmung gefragt werden, oder?

    Immerhin kanns sein, dass nun bei der WAZ-Gruppe allzu linksextreme Schreiber ihren Sessel räumen müssen.
    Und das verträgt sich nicht mit dem allgegenwärtigen Kampf gegen die Mitte der Gesellschaft Rächtz.

    Ausserdem kann die SPD die WAZ-Gruppe noch gut zur Verstärkung des hauseigenen Propagandabüros zur Bildung der richtigen politischen Meinung gebrauchen und dürfte ein nicht geringes Interesse daran haben, die WAZ-Gruppe zu übernehmen.

  11. Die Presse in Deutschland ist durch Nachrichtenagenturen wie die dpa Gleichgeschaltet.

    Genau so Unnötig wie die Vielzahl der Krankenkassen ist eine Vielzahl an Presseunternehmen!

    Eine bundesdeutsche Tageszeitung mit Regionalausgaben würde Genügen, dann müssten sich die überflüssigen Lohnschreiber wenigstens einen anständigen Job suchen……

  12. Hallo!

    Die WAZ-Gruppe gehörte der Deutschen …. die von der SPD-Dame Daniel-Wettigmeier geführt wird. Es ist also die SPD, die die WAZ-Gruppe verkauft.

  13. Ein Tiefpunkt an Vernebelungs-Journalismus aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Traumtänzer halten eine Gesprächsrunde ab, die Zeitung übernimmt das 1:1.

    Thema ist Garbsen, ein Stadtteil aus der Retorte von Hannover, von einer Schule in diesem Stadtteil gabs im Sommer einen Brandbrief. Hohe Arbeitslosigkeit, viele Zuwanderer, die Deutschen ziehen weg.

    Die Lösung aus dieser Problematik: Das Sortiment in den Supermärkten muß sich darauf umstellen, dann ist alles wieder im Butter.

    Professor, Stadt und Firmen informieren über Folgen der neuen Bevölkerungsstruktur
    25.06.2011 11:28 Uhr

    Einige Firmen wird der demografische Wandel ins Wanken bringen. Andere ziehen schon heute ihren Nutzen aus der massiven Veränderung. Die Wirtschaftsförderer Jürgen Stoffregen und Bernd Fünfkirchler hatten für Donnerstagabend zum Wirtschaftsgespräch über dieses Thema geladen.

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/An-der-Leine/Garbsen/Professor-Stadt-und-Firmen-informieren-ueber-Folgen-der-neuen-Bevoelkerungsstruktur

  14. #19 Peter Blum (30. Sep 2011 23:41)

    Die Presse in Deutschland ist durch Nachrichtenagenturen wie die dpa Gleichgeschaltet.

    Genau so Unnötig wie die Vielzahl der Krankenkassen ist eine Vielzahl an Presseunternehmen!

    Eine bundesdeutsche Tageszeitung mit Regionalausgaben würde Genügen, dann müssten sich die überflüssigen Lohnschreiber wenigstens einen anständigen Job suchen……

    So ist es.

    Dazu passend die Standardmeldung von Google News:

    Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind. Bei Bedarf können Sie die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.

    Die höfliche Umschreibung des Tatbestandes „in allen Zeitungen steht exakt das gleiche“. Die „einige“ Beiträge sind übrigens meist dreistellig.

  15. Teil 2 aus Garbsen:

    Garbsen. „Wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter“, sagte Professor Peter von Mitschke-Collande von der Universität Hannover und brachte das komplexe Thema auf einen klaren Nenner. Weniger heißt: Weniger junge Menschen und Kunden, weniger Arbeitskräfte. 1995 lebten noch 15.000 Menschen zwischen 20 und 35 Jahren in Garbsen, 2009 waren es 9900.
    Der Wandel ist längst da. „Er birgt Risiken und Chancen“, sagte von Mitschke-Collande. Wer als Firma auf das Kapital Mensch angewiesen ist, muss umdenken, sich für Migranten, Frauen ohne Job und Rentner öffnen.
    In diesen Gruppen sieht von Mitschke-Collande gesellschaftliche Reserven und fühlt sich bestätigt im Garbsener Unternehmen Habekost und Fichtner, ein Allround-Dienstleister mit 600 Beschäftigten.

    Die Firma geht gezielt auch auf Rentner, auf Jobber und geringer Qualifizierte zu, bietet Einstiegshilfen, spendiert Physiotherapiestunden, entwickelt extrem flexible Arbeitszeitmodelle und bleibt trotzdem konkurrenzfähig.

    Peter Kalkofen, Betreiber des Edeka-Marktes Berenbostel, verändert das Profil seines Sortimentes mit der Kundschaft. „Wir spezialisieren uns nicht auf die Älteren, das vergrault die Jüngeren – wir differenzieren unser Angebot“, sagte Kalkofen.

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/An-der-Leine/Garbsen/Professor-Stadt-und-Firmen-informieren-ueber-Folgen-der-neuen-Bevoelkerungsstruktur

  16. @ #22 Cendrillon (30. Sep 2011 23:49) :

    Ich sage Danke.

    (Auch wenn mir als Demokrat ein fundierter Widerspruch lieber gewesen wäre)

  17. hihihi.. ich wurde heute wieder einmal von meiner hiesigen Tageszeitung angerufen…trotzdem ich sagte, ich kaufe keine Printmedien mehr, bekomme ich jetzt wieder 14 Tage kostenlos ein Printmedium geliefert…. nur weil ich am Telefon äußerte, eine Zeitung wäre nur noch interessant für mich, um Geburts- und Todesanzeigen zu lesen..lach

  18. Ob springer oder sonstwer, spielt keine rolle.
    Egal, welche zeitung, die schreiben alle das gleiche über die gleichen themen.

    Das war in der ddr auch so. Das ND schrieb vor, alle anderen ab.

    Aber wir haben ja meinungs- und pressefreiheit. Theoretisch!

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