In der Türkei kämpft das christliche Kloster Mor Gabriel seit Jahren gegen seine Enteignung durch den Staat. Gestern hat es den entsprechenden Rechtsstreit in zweiter Instanz verloren. Das Kloster erwägt nun, das Verfassungsgericht oder den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen.

Die katholische Nachrichtenseite kath.net berichtet:

Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel in Südostanatolien hat seinen jahrelangen Rechtsstreit gegen das Schatzamt der Türkei verloren. Wie der Anwalt des Klosters, Rudi Sümer, am Dienstag auf Anfrage bestätigte, urteilte der Berufungsgerichtshof in Ankara gegen das Kloster. Nun werde über einen möglichen Gang vor das Verfassungsgericht oder vor den Europäische Menschenrechtsgerichtshof beraten, sagte Sümer.

In dem Prozess ging es um die Besitzrechte an rund 28 Hektar Land in der Umgebung des Klosters, kath.net hat bereits mehrfach berichtet. Das Schatzamt war in erster Instanz vor Gericht unterlegen, weil das Kloster nachweisen konnte, dass es seit 1937 Steuern auf den Landbesitz gezahlt hatte. In der Revision vor dem Berufungsgericht in Ankara wurden die entsprechenden Steuerbelege allerdings nicht berücksichtigt – angeblich waren die Dokumente verlorengegangen. Das Kloster reichte sie erneut bei Gericht ein, unterlag nun jedoch vor der Großen Kammer des Berufungsgerichts.

Der Rechtsstreit um das im vierten Jahrhundert gegründete Kloster hatte auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Unterstützergruppen des Klosters und Politiker äußerten sich angesichts der Prozesse besorgt über die Religionsfreiheit für Christen in der Türkei. Entzündet hatten sich die Streitigkeiten an Landvermessungen zur Erstellung von Grundbüchern nach den Vorgaben der Europäischen Union im Jahr 2008.

Nach der Sommerpause wird uns Ruprecht Polenz dann erklären, warum die Türkei trotzdem in die EU gehört…

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28 KOMMENTARE

  1. Liebe Atheisten und Christenhasser,

    Jubel ist jetzt fehl am Platz. Denn diese Angriffe richten sich nicht nur gegen Christen, sondern gegen die Grundlagen und das Selbstverständnis Europas.

    Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie finster es hier wird, wenn die Mohammedaner erst einmal zu sagen haben.

    Wenn ihr schon Christen verachtet, dann tut doch wenigstens alles, um euren Kindern ein Europa in der Hand der Mohammedaner zu ersparen!

  2. Eine wirkliche Tragödie. Die Mohammedaner machen in ihrem Vernichtungskampf gegen Christen noch nicht einmal vor diesem uralten Kloster halt. Leider sind die Fakten in der Nicht-PI-Öffentlichkeit kaum bekannt.

  3. Ich habe mal einen Fernsehbericht (you tube) gefunden, dort wurde berichtet, daß die christlichen Kirchengebäude in der Türkei zwar von den Christen genutzt werden, es aber eine völlige Abhängigkeit vom Staat gibt, da die Kirchen nicht im Grundbuch verzeichnet sind.

  4. Meine Tochter erzählt mir heute unter Tränen, dass sie heute im Religionsuntericht (ev.-luth. !!!!) anhören musste, wie schlimm, die Christen in den Kreuzzügen vorgegangen sind und auch A. im Namen der Christen Andersgläubige getötet hat – und wie friedlich dagegen doch der Islam ist….. Mutig hat sie dagegen gehalten, dass doch HEUTE die Christen verfolgt werden (s. „Open doors“ und dass heute Frauen gesteinigt werden bzw. im Rahmen der Sharia auch Dieben die Hand abgehackt werden). Sie wurde darauf hin gemassregelt, dass die Christen schließlich äußern: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Sie solle doch bitte mal erklären, warum die Christen agressiv sind ???? !!!! Meine Tochter ist 13 Jahre alt. Wie soll sie da noch argumentieren ? Das ist doch Gehirnwäsche pur ! Ich warte noch das Zeugnis ab, dann werde ich mich beschweren. Was meint Ihr dazu ? Muß man das als Elternteil so hinnehmen ?

  5. Vor dem europäischen Gerichtshof werden die Klosterbrüder wenig Chancen haben – Die Türkei liegt in Asien…

  6. @1 Hokkaido
    Es gibt sicher dumme Atheisten und auch Christenhasser, aber ganz so dumm sind zumindest diejenigen nicht, die sich auf PI herumtreiben.

    Hier weiß jeder, dass es unter muslimischer Herrschaft uns Antheisten nochmal so dreckig ergehen wird wie den Christen. Während Christen und Juden noch die Möglichkeit haben demütig und erniedrigt Schutzgeld zu zahlen, wenn sie nicht konvertieren wollen, sieht der echte Islam für uns Ungläubige nur Eintritt in den Islam oder Tod vor. Das darf man hier als bekannt voraussetzen.
    ——————————-

    Das Kloster ist 400 erbaut? Nach türkischer Logik gehört es dann wohl Mohammed persönlich.

    Die Türken wollen eine Besitzurkunde vom christlichen Kloster, am besten aus dem Jahr 400. Alles klar!
    Ich hätte dann gerne mal den originalen Grundbucheintrag der Sultan Achmed-Moschee vorgelegt, den Grundbucheintrag zur Kaaba und zur Cheops-Pyramide.

    Was für Arschlöcher.

    Ach, nochwas zum Thema Christen, (Juden, Hindus, Buddhisten, Zoroastriner, Polytheisten, Animisten) und Atheisten.
    Ich würde da eher die Gemeinsamkeiten betonen:
    Wir alle gehören zur „Ummat al-Kuffar“, der „Gemeinschaft der Ungläubigen“, jedenfalls für den Islam.

    siehe:
    http://www.ummat-al-kuffar.org/

    Wir haben mit dem Islam die selben Probleme. Dass Christen vom Islam derzeit mehr unterdrückt werden als Atheisten liegt einfach daran, dass in Ländern mit muslimischen Mehrheiten sich kaum einer zum Atheismus bekennt. Sonst wären wir Atheisten nämlich noch schlechter dran als die Christen. Das ist kein Geheimnis.

    roger

  7. #4 laluna070 (11. Jul 2012 22:51)

    Nein, nicht hinnehmen!
    Wenn möglich den Lehrer fragen, ob es schon mal im NT die Bergpredigt gelesen hat, und darin Matth 5,44.
    Wenn das nichts nützt, beschweren – auch bei der für den Inhalt von RelUnt zuständigen Kirchenleitung. Mit dummen Antworten rechnen, da ein Postionspapier der EKD 1971 schon durch Umdefinition die „Grundsätze der Religionsgemeinschaften“ (Art 7 GG) ausgehebelt hat.
    esszetthi@t-online.de hat darin Erfahrung und könnte vieleicht behilflich sein.

  8. @ #4 laluna070

    Aus einer Erfahrung würde ich dir raten dich nicht zu beschweren.
    Ich bin keine Lehrer, hatte aber mal Probleme mit einem, sodass sich auch meine Eltern eingeschaltet haben. Es hat nichts, aber auch gar nichts geholfen. Vermutlich wurde es noch schlimmer, es kann mein Subjektiver Eindruck sein, aber ich hatte das Gefühl im Unterricht immer seine volle Aufmerksamkeit zu haben. Seit dem würde ich, nur bei „großen“ Problemen als Elternteil intervenieren. Also wenn nichts mehr zu verlieren geht.
    Ich weiß net, wie alt der Lehrer ist, aber die ziehen zeit X Jahren ihr Programm durch und sind oft selbst politisch sehr weit Links und alte „Besserwisser“. Ich habe angehende Lehrer im bestimmten Seminaren. Mir graut es wenn die auf die Kinder losgelassen werden.

    13 ist ein schwieriges Alter, ein Schulwechsel, durch einen Streit mit dem Lehrer erzwungen, schadet nur deiner Tochter.
    An deiner Stelle würde ich mit deiner Tochter drüber reden, besonders was im Religionsunterricht besprochen wird. Eigentlich war ihre Antwort perfekt. Eine „Autoritätsperson“ erzählt etwas und sie erkennt „Ungereimtheiten“ und fragt kritisch nach. Super ! Fördere das. Aber erkläre ihr auch was „Political correctness“ ist, mit 13 sollte sie das verstehen. Jedem der nicht zum „Märtyrer“ geboren ist hilft es in bestimmten Situationen nicht zusagen. Also dann wenn der Schaden größer ist als der Gewinn. Auf dem Zeugnis wird nicht stehen “ setzte sich kritisch mit dem Thema auseinander und dachte über das gelernt hinaus“, sondern 3,4,5,6.
    Wichtig ist nur, dass ihr das besprecht/euch drüber unterhaltet und das Kritisch nicht einfach verpufft.

  9. Der Europäische Gerichtshof für Verbrecherrechte ist ganz bestimmt die richtige Anlaufstelle für verfolgte Christen.

    Christ_In Kässmann ist hier die bessere Anlaufstelle, Frau Kässman erklärt sich sicher bereit, mit dem türkischen Schatzamt zu beten.
    /sark.off

    M.E. wäre es erfolgversprechender, aufgrund des Alters des Klosters einen Antrag bei der UNESCO auf Anerkennung als Weltkulturerbe zu stellen.

  10. #4 laluna070 (11. Jul 2012 22:51)

    Vom Religionsunterreicht abmelden?

    Der „Witz“ ist, dass sich die Christen beim 4. Kreuzzug gegen Christen wie Schweine aufgeführt haben (Konstantinopel). Leider.

    Was Jerusalem und die Idee der Kreuzzüge angeht:

    Wenn die Mohammedaner die Christen UND die Juden in Ruhe gelassen hätten UND den Zugang zu den heiligen Stätten gewährt hätten, wäre es nicht zu den Kreuzzügen gekommen.

    So einfach ist das.

  11. #4 laluna070 (11. Jul 2012 22:51)

    Erstmal einen schönen Gruss und meinen Respekt an Deine Tochter. 😀

    Hinnehmen musst Du das nicht, es sind immerhin geschichtliche Tatsachen, dass beispielsweise die Kreuzzüge lediglich die Verteidigung gegen mohammedanische Eroberungsversuche gewesen sind.

    Es bringt Deiner Tochter aber auch nichts, sich nun unter allen Umständen mit dem parteiischen Leerer anzulegen, als Schülerin zieht sie, trotz Deiner Unterstützung, den Kürzeren.
    Dass die Schulleitung hier realistischer eingestellt ist und die Ansichten von Dir und Deiner Tochter teilt und ihrerseits die Leerkraft in die Schranken verweist, wäre natürlich ein Glücksfall.

    Du kannst versuchen, der Leerkraft in einem Gespräch ein paar geschichtliche Fakten
    http://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/23/unvollstandige-chronologie/
    zu vermitteln und bei weiterer Ignoranz den Fakten gegenüber der Leerkraft Deine Meinung zu geigen und sie im Weiteren darauf hinzuweisen, dass Du auf keinen Fall eine Benachteiligung Deiner Tochter wegen ihrer Einstellung zu Tatsachen hinnehmen wirst.

    Deine Tochter kennt sich immerhin nun aus, was mit Leuten passiert, die der zu habenden Meinung widersprechen und sie wird die richtigen Lehren daraus ziehen.

  12. @Maryam Afg
    Ich würde Dir raten sofort zum Lehrer zu gehen um mit ihm zu besprechen, wie die Wirklichkeit aussieht und aussah. Vielleicht mit einigem Lesematerial, welches Du als Beweis für Deine Behauptung mitbringen solltest. Der Lehrer ist vielleicht tatsächlich falsch unterrichtet. Wenn er das weitergibt, was er selbst gelernt hat, dann kann da ja nichts anderes bei heraus kommen. Auf jeden Fall hast Du ein Recht dazu, den Lehrer darauf aufmerksam zu machen, dass das, was er im Unterricht von sich gibt. falsch ist. Ja, du solltest ihn sogar dringend darauf aufmerksam machen.

  13. #4 laluna070

    deine tochter sollte den lehrer auf folgendes aufmerksam machen.

    die kreuzzüge, und die ganze folterei im mittelalter sind untaten ‚der menschen‘
    organisiert durch eine institution und‘ die erst hunderte jahre nach jesus stattfanden. und diese sind „nicht im sinne‘ der ideologie jesus christus.

    diese untaten entstanden erst über 1000 jahre nach jesus !!!

    im islam hingegen verlief die gewalt mit der entstehung der religion paralell.

    Jesus war nicht wie Mohamed ein kriegsherr der die christliche religion mit brutalster gewalt verbreitet hatte.

    im christentum taten es 1000 jahre später die menschen, im islam tat es der prophet selber höchstpersönlich !!!

    wenn gläubige menschen einen propheten anhimmeln ‚von dem bekannt ist‘ das er ‚HÖCHSTPERSÖNLICH ein Mörder war (man erinnere die ermordung aller juden in mekka im auftrage mohamneds) dann wundert es mich nicht das muslime in ihrer inneren einstellung ‚härter sind‘.

    mohamed gab auftrag eine frau zu steinigen, jesus verhinderte dies.

    und was friede und vergebung betrifft.

    ihre tochter möge in anwesenheit der muslimischen mitschüler diese fragen was sie persönlich von der todestrafe finden.

    kein einziger von ihnen wird diese ablehnen.

    und wenn es an mir persönlich láge dürften sie von m ir dem lehrer ausrichten das er ein idiot ist, schliesslich wird er selber als mensch dritter klasse behandelt wenn in dieser gesellschaft die religion des friedens an die macht kommt.

  14. #13 Mastro Cecco (12. Jul 2012 00:25)

    „Das wird dem kommunistischen Regime in Österreich aber gar nicht schmecken!

    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_integration/gesellschaft/471695_Von-Allah-zu-Jesus.html
    ———————————————————–

    Oh oh, auch den dezidiert „Vernunft“ gesteuerten „Humanist_innen“ von den „EX- Muslim_innen“ wird das nicht besonders gefallen.
    Sie als wahre, elitäre, sog. „kritische“ Islamkritiker_innen umgeben sich ja lieber mit solchen Link_innen, die sich Abtropfsiebe über den Kopf stülpen, sich Spaghettimonster nennen und Christen verhöhnen, oder mit solchen, die sich mit Burka und Plastikpimmel bewehrt, in der Fußgängerzone als Bürgerschreck versuchen. 😉

  15. @4 laluna070

    Hallo Laluna, ich kann Dir in dem Fall nicht eindeutig etwas raten, ich will Dir aber gerne ein paar Informationen mitgeben, für den Fall, dass Du etwas tun möchtest. Hängt natürlich auch davon ab, was Deine Tochter will – schönen Gruß an sie. Sie hat jedenfalls richtiger gelegen als ihr Religionslehrer.

    Der Religionslehrer hat offenbar wenig Ahnung.
    War das wirklich der Religionslehrer, der sich so geäußert hat wie von Dir beschrieben:

    „Sie wurde darauf hin gemassregelt, dass die Christen schließlich äußern: “Auge um Auge, Zahn um Zahn”. Sie solle doch bitte mal erklären, warum die Christen agressiv sind ???? !!!!

    Aber der Reihe nach. Zunächst einmal hat Deine Tochter insofern Recht gehabt, dass es im Islam heute die sogenannten Spiegelstrafen und das harte „Talion“ noch gibt. Da wird Dieben die Hand abgehackt/aboperiert. Und wer erinnert sich nicht an den Fall von der Frau im Iran, die nach einem Säureattentat auf beiden Augen erblindete, die dann das Recht zugesprochen bekam den Täter ihrerseits zu blenden? Nach meiner Erinnerung aber nur auf einem Auge, weil sie ja eine Frau ist. (nur halb so viel wert) Sie hat aber darauf verzichtet, ihm Säure ins Auge zu träufeln. Aber sie bekam islamisch korrekt das Recht zugesprochen.

    Was „Auge für Auge“ für Christen bedeutet, dazu sollte man als Religionslehrer zumindest Matthäus 5,38f kennen:

    „Ihr habt gehört, dass den Alten gesagt ist: `Auge um Auge, Zahn um Zahn‘. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“

    Das ist das eine.
    Das andere ist, dass die neuere Forschung schon einige Zeit davon ausgeht, dass auch im Judentum zur Zeit Jesu nicht „Auge um Auge“ im Wortsinn praktiziert wurde. Darauf weist im Übrigen auch das Jesus-Zitat oben hin, das ja nicht sagt, „schlagt ihm kein Auge aus“, sondern „leistet ihm keinen Widerstand“.

    Ich möchte 2 Artikel empfehlen, die Du dem „Religionslehrer“ zukommen lassen könntest. Für Dich und Deine Tochter sicher auch interessant, für Deine Tochter alleine vielleicht noch ein bisschen schwierig. Sie braucht es aber sicher nicht alleine lesen:

    1. OK – ist Wikipedia, ist aber brauchbar:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Auge_f%C3%BCr_Auge
    Zitat:
    „Die Talionsformel wurde im Judentum schon vor der Zeitenwende intensiv diskutiert. Bei den Pharisäern wurde im 1. Jahrhundert eine Rechtspraxis üblich, die für alle Fälle der Körperverletzung, auch jene mit Todesfolge – außer Mord –, genau abgestufte Geldbußen (hebr. taschlumim: „dem Frieden dienend“) vorsah. Leitidee war die Wiederherstellung des Rechtsfriedens zwischen Schädiger und Geschädigtem, die Konfliktbewältigung und Verhütung weiterer Gewaltfolgen.“

    2.
    http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca03-3/auge.html

    Möchte ich sehr empfehlen.
    Dort erklärt der Alttestamentler Prof. Dr. Manfred Oeming , wie mit der Phrase „Auge für Auge“ manipuliert und Schindluder getrieben wird. Denn auch das Judentum nicht die Rachereligion, wie interessierte Kreise es mit „Auge um Auge“ manchmal andeuten wollen (z.B. DER SPIEGEL)
    ————————————-

    Soviel mal zum faktischen, also religiösen.
    Noch etwas anderes.
    Ich finde, Du könntest mit dem Lehrer ruhig das Gespräch suchen. Natürlich möglichst unaufgeregt und auch vorbereitet. Muss aber nicht unbedingt sein.
    Aber mach Deiner Tochter ruhig Mut, auch wenn sie den hat offenbar schon hat.

    Ich erinnere mich gut, dass ich mit 13-14 mir so einige Debatten mit meiner (katholischen) Religionslehrerin geliefert habe. Hat mir nicht geschadet, eher meiner Kritikfähigkeit genutzt, auch wenn ich als Atheist einen dicken Malus hatte und nie besseres als eine 3 bekam.
    Könnte Deiner Tochter auch passieren, muss aber nicht. Aber selbst wenn, das ist ja für Deine Tochter auch nicht relevant für einen Schulabschluss oder dergleichen.

    beste Grüße
    Roger

    ps
    Die Kreuzzüge waren aber auch nicht ganz ohne. Ob ich Karlheinz Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“ empfehlen sollte?
    Ich glaube, eher nicht.
    😉

  16. #4 laluna070 (11. Jul 2012 22:51)

    Meine Tochter erzählt mir heute unter Tränen, dass sie heute im Religionsuntericht (ev.-luth. !!!!) anhören musste, wie schlimm, die Christen in den Kreuzzügen vorgegangen sind und auch A. im Namen der Christen Andersgläubige getötet hat – und wie friedlich dagegen doch der Islam ist…..

    Also, meine Tochter ist auch 13, geht auf eine evangelische Schule.
    Auch dort haben sie die Thematik der Kreuzzüge besprochen und sie fand es interessant und nicht zum heulen.

    Welcher Christ, schämt sich denn ernsthaft im Jahre 2012, für die Kreuzzüge und die Schandtaten der Kirche vor 1000 Jahren ?:shock:

    Wichtig ist, welche Werte und welches Weltbild Ihr, als Familie, Eurer Tochter vermittelt, denn wen interessiert die Meinung des Lehrers !

  17. #4 laluna070

    Hallo also ich würde es nicht so hinnehmen, denn es widerspricht sich. Da werden die Christen als böse hingestellt. Und die Islamisten als gut. Find ich nicht in Ordnung. Ich hab mich in der Schule schon beschwert,weil die Weihnachtsfeier abgesagt wurde, weil es so viele Mislime in der Schule gibt. Statt Weihnachtsfeier mussten die Kinder ein Wandertag im Bowling Center unternehemn. Ich hab mich geweigert 20 Euro zu bezahlen.

  18. laluna070

    Ich würde es mir nicht gefallen lassen. Und die immer wiederkehrende Keule mit den Kreuzzügen ist einfach nur dumm. Genau das gleiche musste sich meine Tochter (14) auch anhören als sie fragte warum so wenig von den Christenverfolgungen zu hören, lesen, sehen ist. Was ist davon dann die Grundaussage? Vor 1000 Jahren haben die Christen gemetzelt, jetzt sind halt mal die Moslems dran? Hat sich der Mensch nicht weiterentwickelt?

    In dem Buch “ der Verdacht “ von Dürrenmatt sagt ein Jude etwas das mir sehr gut gefallen hat. Sinngemäß :

    “ Das es vor und nach den Nazis auch Massenmorde gab ziehe ich ihnen nicht von der Rechnung ab, sondern setze es noch obendrauf“

    Dem Lehrer würde ich einen Einlauf verpassen dass ihm die Ohren klingeln.

  19. @ #4 laluna070 (11. Jul 2012 22:51)

    Deine Tochter ist toll.
    Vielleicht ein kleiner Hinweis: Mit Jesus Christus ist das Alte Testament quasi erloschen, wir lesen und lehren Vergebung, eben wegen Jesus Christus, zB wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein (auf die Ehebrecherin). Also für Christen ist das Neue Testament ausschlaggebend.
    Dies würde sachlich und fachlich ich mit dem Lehrer besprechen, wenn er uneinsichtig ist, Jahrgangsleiter oder übergeordneter Fachlehrer.
    Um einen Religionslehrer wird es sich hier wohl nicht handeln, die verfahren sich in ihrem Fach nicht so.
    Aber einen Lehrer zu belehren ist nicht einfach, sachlich sein und schriftliche Belege mitbringen.
    Was der Lehrer da bringt, sind die nicht hinterfragten Absonderungen irgendwelcher Teilnehmer aus Talkshows.

  20. Tja, die Türkei erstickt langsam aber sicher das letzte Quäntchen Christentum, das es in ihren Grenzen noch gibt, und in Deutschland und Europa baut sie eine Moschee nach der anderen!

    Die hiesige politische pro-Moscheeklasse kann das offenbar nicht stören…..top

  21. #18 Sebastian (12. Jul 2012 08:24)

    Hallo, so pauschal kann man nicht alle Kreuzzüge in einen Topf werfen. Die müssen differenziert gesehen werden.

    Aber das wichtigste ist:

    Die Kreuzzüge waren eine REAKTION (keine Aktion) auf das, was die Mohammedaner dort veranstaltet haben. Wären die friedlich gewesen, wäre es erst gar nicht zu Kreuzzügen gekommen.

  22. Als die Kirche 400 nach Christus erbaut wurde gab es nicht mal Mohamad.

    Aber seit jahren ist dieser prozess schauplatz für Clinton Familie und warten auf dem Druck der von außen kommt. Ist eine Prozedur die man aushalten kann oder nicht. Nun sahen sie, dass das druck von seitens EU oder andere christliche Länder auszuhalten ist also dürfen wir für die Türken abstimmen.

    Das aus USA besonders Klinton Familie nicht für christentum werben, sieht man eindeutig in letzter zeit Syrien, Ägypten, irak, Jemend das ganze wurde nur Islamischebruderschaft ergeben.
    Aber eins versichere ich. Syrien ist eine andere Spielkarte, das Familie klinton nicht besitzen.

    Wir dürfen nicht zusehen wie die Christen ausrotten, denn du bist in dein land der nächste.

  23. #1 Hokkaido (11. Jul 2012 22:26)
    teilzitat
    Wenn ihr schon Christen verachtet, dann tut doch wenigstens alles, um euren Kindern ein Europa in der Hand der Mohammedaner zu ersparen!
    teilzitatende
    ich verachte die europäsiche kirche – katholen und protestanten. würden sie dem islam nicht in den hintern kriechen, würde ich sie auch wieder mit kirchensteuer unterstützen. und das als atheist! 🙂

  24. #24 Hokkaido (12. Jul 2012 09:45)

    Hallo, so pauschal kann man nicht alle Kreuzzüge in einen Topf werfen. Die müssen differenziert gesehen werden.

    Ich habe nichts „in einen Topf geworfen“ , weshalb ich auch nichts differenziert sehen muß .

    Die Kreuzzüge sind mir gelinde gesagt, total egal !

  25. Ich glaube so, wie die Türkei mit einem der ältesten Klöster der Menschheit umgeht, so sollten wir darauf bestehen, das in Zukunft mit Forderung islamischer Gemeinden umgegangen wird.Jedesmal wenn sie eine Forderung nach mehr Einfluß oder dem Bau einer Moschee stellen, ist ihnen als Pflichtbeitrag die Kurzgeschichte über die Religionsfreiheit in der Türkei und das Kloste Mor Gabriel nahe zu bringen. Die müssen das um die Ohren kriege und auch ihre links-grün-dekadenten Verbündeten. Immer und immer wieder.In München ist da jetzt Zeit. Macht dem Rot-GRünen-DekatenzStadtrat die Hölle heiß.

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