Wer über das Wesen des Pontifikates Papst Benedikt XVI. nachdenkt, kann einen Charakterzug nicht übersehen, der in dem biblischen Wort zum Ausdruck kommt: „Der Weisheit Fülle ist Gott fürchten“ (Sir 1,20; cf. Sir 19,18). Das äußere Merkmal der Gottesfurcht ist die Demut. Man wird lange suchen müssen, um in der Geschichte einen Papst zu finden, der allen Menschen mit so großer Demut und nahezu unendlicher Geduld die wesentlichen Lehren der göttlichen Weisheit nahegebracht hat wie er.

(Presseerklärung des „Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen“)

Seine „Machtausübung“ bestand in dem beharrlichen Mahnen und Lehren, wie es der hl. Apostel Paulus seinen Schüler Timotheus gelehrt hat (2 Tim 4,2). Der Papst wußte: Was von den Hörenden nicht mit Verstand und Herz aufgenommen wird, kann nicht wirksam werden.

Wichtige Beispiele für die Kirche in Deutschland sind: der Aufruf zur „Entweltlichung“; die dem Kirchenrecht (CIC) entsprechende Verwendung der Kirchensteuergelder; die Verpflichtung, keine Geschäfte „mit dem Mammon“ zu machen; die Bitte an alle Priester und Ordensleute, gemäß ihrer gewählten Lebensform geistlich zu leben; die Ermahnung (adhortatio) zur korrekten Feier der hl. Eucharistie, was die authentische Übersetzung der Wandlungsworte einschließt, von den deutschen Bischöfen aber nach wie vor nicht befolgt wird. Diese wenigen Beispiele zeigen hinreichend, wie intensiv der Papst im Sinne des Apostels Paulus gedacht und gehandelt hat.

Benedikt XVI. hat sicher gemerkt, daß mancher der „unterstützenden Hilfe“ durch einen Befehl aus Rom bedurft hätte. Er hat geistige Anstöße gegeben, aber nicht wie unter Menschen üblich: Für seine „Belehrungen“ hat man ihn vielfach abgelehnt und gehaßt. Statt dessen sollte er dem Mainstream folgen und die sattsam bekannten Forderungen erfüllen: Frauendiakonat und -priesterweihe, Aufhebung des Zölibates, Anerkennung der Homo-Ehe, der Abtreibung etc. Sein geduldiges Lehren wurde als purer Machtmißbrauch desavouiert. Darunter hat er persönlich gelitten bis hin zum Kräfteverschleiß. Daher setzte er schließlich sein Vertrauen auf Gott: „Wie Petrus und die Jünger im Boot auf dem See von Galiläa wusste ich, der Herr ist im Boot, ja, es ist sein Boot. Er führt das Schiff der Kirche. Nichts kann diese Gewissheit verdunkeln.“ (Mittwochsaudienz vom 27. Februar 2013).

Das ist seine persönliche Stärke, mit der er die Brüder stärkt. Seine Würde bestand darin, der Versuchung zu widerstehen, sein Amt im weltlichen Sinne zu gebrauchen. Dafür sind wir ihm zu tiefem Dank verpflichtet; denn letztlich gibt er uns mit einem solchen Verhalten ein Beispiel und erinnert uns an das Wort Jesu: „Seid gewiß, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“ Die Geschichte der Kirche ist voll solcher Ereignisse: Wenn das Schiff der Kirche zu sinken drohte, erhob sie nach einer Zeit der Verfolgung strahlender als vorher ihr Haupt, so daß ihre Feinde entsetzt zurückwichen.

Danke, Heiliger Vater, wir beten für Dich, segne uns!

Bonn, 27.02.2013
V.i.S.d.P. Reinhard Dörner, Vorsitzender

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54 KOMMENTARE

  1. Danke, danke Papst Benedikt XVI.
    Er ist ein ganz sanftmütiger Menschen und ein großes Vorbild für uns alle!
    Christen in aller Welt beten für ihn, den größten Kirchenlehrer seit Thomas von Aquin.

  2. Ein Vers aus dem Buch Sir. (Sirach) ist nicht biblisch. Das Buch Sirach steht in den sog. Apokryphen, und die gehören nach katholischen Glaubensverständnis nicht zur Bibel.

    Lediglich in älteren Ausgaben der Lutherbibel, herausgegeben von der württembergischen Bibelgesellschaft, stehen sie drin.

  3. Dort tanzen islamische Sufis zum Beginn der Fastenzeit!

    Also wenn, dann die Sufis.
    Das ist ein mystischer Zweig des Islam

    Und:

    Die Derwische sehen im Dschihad allein einen Kampf eines jeden Einzelnen um sein eigenes Seelenheil und keine Aufforderung zum Krieg

    Und deshalb werden sie auch von anderen Muslimen verfolgt.

    Michael Hanfeld in der FAZ von 14. November 2007, S.35 unten: „Die Derwische auslöschen. In Iran wird die religiöse Minderheit der Sufis verfolgt.“

  4. @ #4 almighurt

    Der Weisheit Anfang ist die Furcht des HERRN, und den Heiligen erkennen, das ist Verstand.

    (Sprüche 9,10)
    Damit einverstanden?

  5. So wird man sich wenigstens für alle Zeiten an den Deutschen erinnern, der Papst war und zurücktrat. Aber ich schätze, dass dies bald öfters vorkommen könnte und dass wir damit dann nichts besonderes mehr sind.

  6. #2 WahrerSozialDemokrat (27. Feb 2013 19:08)

    Sehr schöne Worte denen ich mich gerne anschließe.

    ————

    Doch leider gibt es auch sowas:

    Islamische Tänze in der Kirche

    ———–

    Die Kirche ist zur Kriche (e)
    mutiert,schon lange!!!

  7. Ich habe Respekt für diesen Mann. Würde sich die Kirche in die Richtung bewegen, die er vorschlägt, hätte ich auch vor ihr mehr Respekt. Ohne Universalanspruch, ohne Einmischung in weltliche Politik (was ja nicht heißt, keine Meinung zu haben, nur auf Machtmittel zu verzichten), die Menschen vereinigend, die sich aus freien Stücken und Überzeugung dazu entschließen. Und wenn alle Religionen das tun, dann schaffe ich diesen grauenhaften Nicknamen ab.

  8. Die Verständnisvollen begegnen diesem Mann mit Verstand, die Unverständigen mit Unverstand. Es sind solche Leute mit Liebe in Wahrheit und mit Wahrheit in Liebe, an denen sich regelmäßig die Geister scheiden. Auch als evangelischer Christ schließe ich mich Geist und Inhalt vorgenannter Presseerklärung an. Die Arroganz des „Zöllner-Hochmutes“, mit der Teile des sich „evangelisch“ nennenden Pseudo-Klerus sich ihm gegenüber benommen haben, ist indes eine Schande; ich habe bislang keinen andern Papst miterlebt, mit dem ich in den zentralen christlichen Fragen, allem Kritischen zum Trotz, so vieles Übereinstimmendes vorfinden konnte.

    Ein großer Papst, der das Leben vieler bereichert hat, wird morgen aufhören in der Öffentlichkeit zu wirken. Ich bin sehr dankbar für das, was ich von ihm an Gutem und Heiligmäßigem sehen, hören und lesen durfte; ich wünsche ihm für die vor ihm liegende Zeit, die ihn nach seinem Bekunden eher in die Ruhe und die Stille führen wird, alles nur erdenklich Gute und jeden Segen Gottes.

  9. #6 esszetthi
    Mein Verständnis von Christentum ist der neu geschlossene Bund mit Jesus Christus (Neues Testament), wo nicht von „Furcht vor dem Herrn“, sondern von „Vater im Himmel“ die Rede ist.
    #2 WahrerSozialDemokrat
    Ähnliches spielte sich vor Jahren in der Wiener Votivkirche ab. Schon damals war die Kirche meinem Gefühl nach entweiht.

    Papst Benedikt war ein sehr liebevoller Papst. Möge er noch viele Jahre in Frieden und Gebet für die Christenheit wirken.

  10. Als Vorsitzender der Glaubenskongration erließ er in einem Brief vom Mai 2001 an alle Bistümer die Anweisung, über Vorfälle von sexuellem Missbrauch äußerstes Stillschweigen zu bewahren und sie nur dem Vatikan zu melden. Sein Bruder war darüber hinaus maßgeblich an der Vertuschung solcher Fälle im Internat der Regensburger Domspatzen beteiligt.
    Für seine Fehlleistungen hat der Papst nie persönliche Verantwortung übernommen, sondern immer nur im Namen der Gesamtkirche gesprochen, wenn es um persönliche Fehlleistungen ging. Das ist zu wenig, insbesondere für die Betroffenen und für die notwendige Wiedergutmachung. Es war ein Papst mit zwei Gesichtern.

  11. #4 almighurt (27. Feb 2013 19:19)
    Ein Vers aus dem Buch Sir. (Sirach) ist nicht biblisch. Das Buch Sirach steht in den sog. Apokryphen, und die gehören nach katholischen Glaubensverständnis nicht zur Bibel.

    Lediglich in älteren Ausgaben der Lutherbibel, herausgegeben von der württembergischen Bibelgesellschaft, stehen sie drin.

    Umgekehrt ist es richtig. Die sogenannten Apokryphen sind im Kanon der katholischen Ausgabe des AT mit verzeichnet. Für Luther waren sie allerdings „gut und nützlich zu lesen“, stehen normalerweise aber nicht in der Luther-Bibel (Ich habe eine Spezial-Ausgabe, da stehen sie schon drin). Außerdem hat die kath. Kirche auch noch die Apokryphen des NT wie z. B. das Thomas-Evangelium. Die katholische Kirche hat sowieso viele Sonderlehren, die nicht in der Bibel stehen, aber dem katholischen Schäfchen anscheinend gefallen. Mir wäre es sehr sehr sympathisch gewesen, wenn Benedikt mit dem ganzen Medjugorje-Schmarrn aufgeräumt hätte. Aber vielleicht tut’s ja sein Nachfolger. Hoffentlich.

  12. #12 Faxendicke76 (27. Feb 2013 20:17)

    aber immerhin habe einige taz-Leser auch schon was gemerkt:

    25.02.2013 21:02 Uhr
    von Respektmacher:

    „Wir haben den Papst gefickt“

    Herr Reichert,

    das geht zu weit!
    Ich bin nicht gläubig, aber sollten Sie mir jemeils über den Weg laufen, dann mache ich Sie fertig!
    Ihr Schwuchteln wollt Anerkennung? So nicht!!!
    Oder die Muslime in der BRD machen das schon…
    Wo keine Toleranz und Respekt bestehen, dort gibt es halt nur die nackte Gewalt, merken Sie sich das für alle Zeiten!!!

    25.02.2013 23:34 Uhr
    von TAZ-Leser:

    Sorry, habt Ihr Euch auch schon getraut so eine Überschrift für einen islamischen oder jüdischen Würdenträger zu verwenden. Ich jedenfalls habe die letzte Zeit die TAZ gelesen. Ihr seid mir langsam zu radikal und einseitig. Man kann es wirklich übertreiben.

    26.02.2013 10:33 Uhr
    von ari:

    an den friedlichen islam traut sich die feige taz nicht ran, vor den katholiken braucht man schießlich auch keine angst haben, also leichte opfer.
    diese einstellung ist an scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten. die, die jegliche freiheits- und gleichheitswerte mit allen mitteln bekämpfen, werden ausnahmslos in schutz genommen

    26.02.2013 12:13 Uhr
    von eva:

    „Wir haben den Papst gefickt“

    Was soll so eine Überschrift?

    Habt Ihr Mohammed auch gefickt oder habt Ihr da Angst vor der nächsten Mini-Initfada?

    Eure Geschmacklosigkeit ist zum Kotzen.

  13. der allen Menschen mit so großer Demut

    Zur Demut schreibt Guardini : Demut ist, wenn der Starke sich hinunter beugt zum Schwächeren.

    Wenn der Schwächere sich beugt vor dem Stärkeren, dann ist das nicht Demut, sondern Unterwerfung.

  14. Gegenüber dem Islam war dieser Papst eben zusehr zurückhaltend, das ist für diese Echtgläubigen eine Einladung auf diese hingehaltene Backe nochmals zuzuschlagen. Diese Zurückhaltung wurde von vielen Glaubensanhängern nicht verstanden.
    Es ist eben die Fehleinschätzung des Islam , dass man denen nicht mit unserer Religionsfreiheit entgegenkommen kann, wo die nur den Religionszwang kennen, aber da wird sich der Josef Ratzinger schon seine eigenen Gedanken gemacht haben.

  15. #5 joghurt (27. Feb 2013 19:24)

    Daß die Sufis ein „mythischer Zweig des Islams“ seien, ist ein Klischee, daß sorgfältig gehegt und gepflegt, aber leider nicht wahr ist. Der Imam Rauf der Ground Zero-Moschee ist Sufi; große Teile der Naqshbandi sind Sufis (das sind die, aus denen die AKP ihre Ideologie – neben dem Koran – zieht und wohin auch Erbakan gehörte; mit Gülen-Bewegung verwoben).

    Das einzige, warum andere Mohammedaner Sufis hassen, ist ihr bedingtes Zulassen von Heiligenverehrung. Ansonsten sind die Sufis Islam, Islam, Islam. Und ihre Sehnsucht ist das islamische Paradies, in das man nicht nur durch Jihad, sondern alle anderen Arten der Islamverbreitung und der Unterwerfung der Welt unter den Islam kommt. Die wollen Schria, Scharia, Scharia.

    Geh mir wech mit Sufis! Diese irren Derwische waren die erfolgreichste Masche, die sie sich je ausgedacht haben.

    Zum Einlesen: Warum Sufis lange, lange vor den „Wahabiten“ intolerant waren, weil sie schlicht und einfach dem Islam folgten:

    http://old.nationalreview.com/comment/comment-bostom120602.asp

    Aufbauend auf dem Artikel weitere Recherchen:

    http://www.jihadwatch.org/2005/02/bostom-sufism-without-camouflage-beyond-stephen-schwartz.html

    Entscheidend bei den Sufis sind Koran und Hadithe, dazu Ibn Khaldun und Al Ghazali, Tabandeh, Sirhindi, Shah Wali-Allah. Moslem-„Denker“, vor denen und deren Ansichten man scheunigst abhauen oder ihnen entgegentreten sollte.

    Sufis! *Schnaub*!

  16. @ #5 joghurt (27. Feb 2013 19:24)

    Ich sehe das vollkommen anders.

    Sufismus ist Gehirnwäsche.

    Der „göttliche“ Koran und deer pädophile, zoophile, nekrophile, bisexuelle Massenmörder Mohammed werden verklärt.

    Gibt es noch mehr Volksverdummung und Taqiyya?

    Ansonsten mischen sie bei kriegerischen Handlungen auch schon mal mit und wenn nicht, sind sie die schlimmsten Sand-in-die-Augen-Streuer, sie haben schon zig deutsche Dichter und Denker eingeseift, z.B. Goethe und Lessing, von Alt Hippies, Friedensbewegler, Alt68er noch gar nicht gesprochen.

    Sie sind die Autobahnen in den Islam. In Deutschland unterhalten sie zig Zentren, reklamieren unsere Dichter und Schriftsteller für sich, geben Koranunterricht, verschleierte Frauen und Mädchen, schächten mit Islamformeln das Vieh, das sie halal essen wollen!!!

    Sufis behaupten, überall stecke Sufismus drin, in unser aller Denken, Handlen und Fühlen. Und das ist eine Frechheit, daß sie uns so vereinnahmen!

    „“Noch extremere Sichtweisen finden sich in den Darstellungen, wo Heilige es vermeiden, mit Dingen in Berührung zu kommen, die bereits von einer Frau berührt wurden oder wo alle weltliche Verdorbenheit und Sündhaftigkeit umfassend mit dem Begriff „Frau“ identifiziert wird…““
    http://zoelibat.blogspot.de/2008/07/sufismus.html

    „“Kritik am Sufismus existiert auch aus westlicher Sicht, denn der Sufismus sei mancherorts keineswegs toleranter als der Islam der schiitischen oder sunnitischen Rechtsschulen. Beispielsweise schreibt der deutsche Orientalist Tilman Nagel: „Die Annahme, einem rigiden, unduldsamen ‚Gesetzesislam‘ stehe eine ‚tolerante‘ sufistische Strömung entgegen, gehört zu den Fiktionen der europäischen Islamschwärmerei und wird durch die historischen Fakten tausendfach widerlegt.“…““ wikipedia

  17. #2 WahrerSozialDemokrat (27. Feb 2013 19:08)

    Auf der Pius-Seite zu den Sufi-Tänzen bin ich auch auf einen Bericht über eine Kindermesse gestoßen, in der der Pfarrer mit einer Weih-Wasser-Pistole um sich spritzt.

    Das finde ich jetzt mal eine gute Idee:
    So ängstlich, wie manche „Andersgläubige“ darauf bedacht sind, nicht mit christlichen Bräuchen infiziert zu werden, müsste so ein Weihwasserpostölchen doch zur Selbstverteidigung genügen.

  18. OT

    Erdogan lässt mal wieder vom Leder, was das Zeug hält:

    Beim Wiener Gipfel der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen (UNAOC):

    Erdogan fordert insgeheim Aufnahme der Türkei in den UN Sicherheitsrat, da die derzeitigen Mitglieder nicht die Weltreligionen repräsentieren. Damit kann er nur den Islam gemeint sein und welches Land würde da am ehesten geeignet sein : Die Türkei natürlich !

    Aber auch Islamophobie, wird von ihm wieder einmal, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesehen.
    Komisch, was mit Christen weltweit geschieht, erwähnt er nicht und ist wohl kein Verbrechen gegen die Menschlichkeit…
    Nee, er nennt Faschismus,Zionismus und Antisemitismus..da weiss man doch an welche Adresse (Welches Land), diese Kritik gerichtet ist…

    http://derstandard.at/1361241339826/Erdogan-Zionismus-ist-Verbrechen-gegen-die-Menschlichkeit

  19. #5 joghurt (27. Feb 2013 19:24)

    …Also wenn, dann die Sufis.
    Das ist ein mystischer Zweig des Islam

    Und: …Dschihad …Seelenheil …kein Krieg… blabla..

    ne is klar… so, und möchte bei der Gelegenheit vielleicht noch jemand ein paar warme Worte über den mystischen_Zweig™ des Kommunismus oder gar mystischen_Ast™ der NS-Rassenlehre beitragen?

    nein? niemand? …umso besser & Gott sei´s gedankt! 😉

  20. Hier liegt PI falsch. Ratzinger hat bis zum Schluss das verderbliche Pastoralkonzil verteidigt. Er hat in seinem ganzen Pontifikat nicht eine Heilige Messe im tradierten Ritus, sondern immer nur die Montinische Keksfeier zelebriert. Auch hat er nie vor der ewigen Verdammnis gewarnt, was eines Papstes eigentliche Aufgabe wäre.

  21. #4 almighurt: Ein Vers aus dem Buch Sir. (Sirach) ist nicht biblisch. Das Buch Sirach steht in den sog. Apokryphen, und die gehören nach katholischen Glaubensverständnis nicht zur Bibel.

    ————————

    Jesus Sirach gehört nicht zu den Apokryphen, sondern zu den deuterokanonischen Büchern!

    Unter Apokryphen versteht man außerbiblische Schriften. Bei den deuterokanonischen Büchern handelt es sich aber um biblische Bücher.

    Warum fehlen diese Bücher in manchen Bibeln?

    Luther bezog sich mit seiner Übersetzung auf den jüdischen Kanon. Daher fehlen einige Bücher, die aber in der christlichen Septuaginta enthalten sind.

  22. #16 Margret: Mir wäre es sehr sehr sympathisch gewesen, wenn Benedikt mit dem ganzen Medjugorje-Schmarrn aufgeräumt hätte.

    ——–

    Das werden die Christen vom Balkan nicht gerne hören. Und viele andere, die schon dort waren, auch nicht. Warst du schon dort? Oder lästerst du nur?

  23. Wie alle Päpste, hat auch Ratzinger die Chancen verstreichen lassen.

    Seine Beliebtheit erinnert mich an meinen vorletzten Zahnarzt, zu dem ich immer gerne gegangen bin,weil er fast nie irgend einen Schaden gefunden hat.Er war immer gut drauf und erzählte die dollsten Geschichten.
    Heute habe ich einen kompetenten Arzt, der den ganzen Schlammassel wieder gerichtet hat;nicht ganz schmerzfrei.
    Die Kurie versteckt sich hinter heiligen Zeremonien und Gewändern ,anstatt den Menschen das zu geben, was sie brauchen.
    Wahrheit!
    Wahrheit über den Islam
    Wahrheit über den Euro
    Wahrheit über den Umgang mit Finanzen
    Wahrheit über Form-und Ritualchristentum
    Wahrheit über innerkirchliche Verfehlungen
    Wahrheit über historische Verfehlungen
    Wahrheit sexuelles Fehlverhalten und seine Folgen für das Land
    Wahrheit über noch so manche andere Fragen des Glaubens.
    Würde der Vatikan das tun, gäbe er Fehlerhaftigkeit zu, davor hat man aber Angst.
    Wird die kath. Kirche die 700Jahre Reformation feiern, weil sie ihre Fehler entlich zu gibt? Ich glaube nicht.
    Aber mittlerweile hat sich das eh erübrigt.
    Die EKD schafft sich ab.

  24. Ich muß wieder mal in die Einheitssuppe spucken:
    Papa-Ratzi ist im biblischen Sinne genauso gottlos, wie es der Koran-Küsser Karol Wojtila war.
    KW hat mit dem Küssen des Korans die Herrschaft Allahs (=Satan) über sein Leben gesetzt, die Bibel nennt das im geistlichen Sinne Hurerei.
    Und der damalige Führer der Inquisition (Glaubenskongregation) Papa-Ratzi stand als Zeuge daneben und hat nicht eingegriffen, im biblischen Sinne ist er damit auch des Götzendienstes (=geistliche Hurerei) schuldig.Er hat auch seinen Respekt vor dem Islam bekundet und betont, daß „die Muslime den alleinigen Gott anbeten“. Eine solche Aussage ist die Sünde gegen den Hl. Geist (Satan und Jesus Christus auf eine Stufe stellen), und diese Sünde kann nicht vergeben werden.
    Wer es hier immer noch glauben will:
    http://www.papstbenediktxvi.ch/?m=12&s=4
    Zitat daraus:

    Ich wollte zum Dialog des christlichen Glaubens mit der modernen Welt und zum Dialog aller Kulturen und Religionen einladen. Ich hoffe, dass in verschiedenen Augenblicken meines Besuchs – zum Beispiel, als ich in München unterstrichen habe, wie wichtig es ist, Ehrfurcht zu haben vor dem , was den anderen heilig ist – mein tiefer Respekt gegenüber den Weltreligionen deutlich geworden ist, besonders gegenüber den Muslimen, die „den alleinigen Gott anbeten“ und mit denen wir gemeinsam eintreten „für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen“ (Nostra aetate, 3)
    Wie kann man gemeinsam mit den Anhängern dieser Todesreligion für Frieden und Freiheit eintreten? Sagt es mir!!

  25. Edit sagt:
    Mein letzter Satz gehört nicht zum Zitat, daher noch einmal:

    Wie kann man gemeinsam mit den Anhängern dieser Todesreligion für Frieden und Freiheit eintreten? Sagt es mir!!

  26. Und noch ein Zitat von der verlinkten Seite:

    Auch müssen Christen und Muslime in Treue zu den Lehren ihrer je eigenen religiösen Traditionen lernen zusammenzuarbeiten, wie das bereits in verschiedenen gemeinsamen Erfahrungen geschieht; das ist notwendig, um sich vor jeder Form von Intoleranz zu schützen und jeder Manifestation von Gewalt entgegenzutreten.

    Die religiöse Tradition der Mohammedaner besteht u.a. in der Vertreibung oder Ermordung „Ungläubiger“, darunter auch Katholiken. Zusammenarbeit mit Intoleranten gegen „Intoleranz“? Das ist krank!!!!!
    Dieser Papst wirft seine ihm anvertrauten Schäfchen Allah und seinen Dienern zum Fraß vor, und die Katholiken bejubeln ihn dafür als „weise“, „guter Lehrer“ usw.
    So was nennt wohl kognitive Dissonanz…

    Weiter mit Originalen von Papa-Ratzi:

    Während die Bedrohungen zunehmen, bekunden Christen und Muslime dadurch, dass sie die zentrale Bedeutung der menschlichen Person anerkennen und sich beharrlich dafür einsetzen, dass deren Leben stets geachtet wird, ihren Gehorsam gegenüber dem Schöpfer, der will, dass alle in der Würde leben, die er ihnen geschenkt hat

    Das ist nichts anderes als Realitätsverlust. Mohammedaner achten, wenn überhaupt, nur mohammedanisches Leben, und selbst dieses nur unzureichend, wie man an Ehrenmorden und Selbstmordattenaten sehen kann.

  27. Was wäre passiert, wenn der Papst ,Kraft seines Amtes, die Gläubigen aufgerufen hätte, sich um Moslems zu kümmern, ihnen die frohe Botschaft zu sagen und ihnen den Christusglauben nahe zu bringen?

    Es ist Zeit für klare Ansprachen und nicht für frommes wischiwaschi, das jeder deuten und missdeuten kann.
    Aber da waren die „Würdenträger“ schon immer Meisner drin.

    Was sagen die „Würdenträger“ zu dem Rufmord,und Diffamierungen gegenüber besorgten Bürgern?
    Nein, beim Marsch für Meinungsfreiheit in Köln haben sie zusammen mit Kunstpenisschwingenden Grünen und Gewerkschafften in einer Reihe gestanden.Pfui!

  28. Hallo WSD,
    nein, geht es leider nicht! Ich habe es immer wieder weniger drastisch versucht, das scheint aber nicht zu helfen.
    Wie war das Treffen? Bin noch bis Fr. in Nürnberg, beim nächsten Mal wieder dabei!!

  29. Und um sich auf das „Nazisrausgebrüll“
    ein zu stimmen, fand vorher noch ein Gebetstreffen gegen Rechts, in der St.Heribert-Kirche, Köln-Deutz statt, mit Liedern wie: how many roads…
    Ekelhaft!
    Aber sie waren „breit aufgestellt“.

  30. #35 Foggediewes (28. Feb 2013 00:47)

    Eventuell bin ich blind, aber ich kann eure Kritik nicht verstehen!

    Es gab keinen Papst unserer Neuzeit der so angefeindet wurde!

    Und genau deswegen weil er nicht konform war und auch im Bundestag dicke Eier hatte!!!

    Das ihr das nicht erkennt oder direkt mit dem Kopf durch die Wand wollt, erklärt nicht das Problem der Kirche sondern ist vielmehr Zeugnis des herrschenden Zeitgeistes!

    Eure Ungeduld ist nur der Mangel an Gewissheit!

  31. KÖLN – kath. Krankenhäuser!

    Nach der Abweisung eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft jetzt doch gegen eine katholische Klinik in Köln.

    Es bestehe ein Anfangsverdacht auf unterlassene Hilfeleistung nach einem Unglücksfall, bestätigte uns ein Behördensprecher auf Anfrage.

    Die Staatsanwaltschaft reagiert auf Medienberichte. Demnach war eine junge Frau im April 2012 nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung vom St. Franziskus-Hospital abgewiesen worden. Der genaue Sachverhalt solle jetzt ermittelt und Zeugen angehört werden.

    Die Klinik selbst gibt laut Kölner Stadt-Anzeiger an, die Frau wegen der fehlenden gynäkologischen Fachabteilung an ein anderes Haus mit entsprechender Spezialisierung verwiesen zu haben. In diesem Haus wurde die junge Frau dann stationär aufgenommen.

    Es handelt sich nicht um den Fall einer Frau, die kurz vor Weihnachten von zwei katholischen Kölner Kliniken abgewiesen worden war. (MH)

    http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/863913/news/koeln

  32. Die „Furcht“, die braucht’s dann schon.
    Und damit’s nicht ganz so klingt, nennen wir sie „Ehrfurcht“.

  33. Er war ein großer Papst mit einen großen Abgang. Überall auf der Welt beliebt, außer in seinem Heimatland.

  34. Sir 1,20 „Wurzel der Weisheit ist die Gottesfurcht, ihre Zweige sind langes Leben“

    Mann kann geteilter Meinung sein, ein Papst wie diesen hat es in der Kirche dutzende Male gegeben. Auch als zurückgetretener Paps geb es dieses schon Mal.
    Im biblischen Sinn besteht die Weisheit als generelles Geschenk an die Menschen und Gottesfurcht steht für ein Verhältnis zu Gott, welches in den jeweiligen Epochen des Judentums immer wieder neu geschrieben wurde.
    Die Jesus Sirach Texte sind keine biblischen, sondern sind im Sinne der Esoterik so bewertet worden, u.a. auch von Benedikt.
    Hundert abgelöste „Abtrünnige“, Beibehaltung der sexualisierten Struktur innerhalb der Kirche, Finanzskandale im Vatikan, Intriegen und Meucheleien sind die zweite Maske Benedikts.
    Er mag als Mensch wunderbar sein, als Papst hat er versagt. Das ist aber auch das Amt an sich, an dem es scheitern muss.
    Die Brücke zwischen dem 4. und 21. Jh. ist brüchig und wankelnd.
    „Begehrst du Weisheit, so halte die Gebote / und der Herr wird dir die Weisheit schenken.“ Sir. 1.26
    Dem kam Jesus zuvor: „ein neues gebot gebe ich, liebet den Anderen wie ich euch geliebt habe“ Das war die generelle Aufforderung jenseits von Kult und Handlung sich dem Menschen hin zu wenden.
    Auch wenn der Papst Liebe spenden will, er muss und ist verdammt zum Regieren.

  35. Überall auf der Welt beliebt, außer in seinem Heimatland.

    Die Volksverhetzer Medien in der BRD haben ganze Arbeit geleistet.

  36. Unser“ Ratzi hat es wenigstens noch gewagt, einen byzantinischen Kaiser
    zu zitieren:

    „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur
    Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, das er vorgeschrieben hat, den
    Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_II._%28Byzanz%29

    Da haben sie dann wieder getobt, diese „Islamen“, und damit die obige
    Behauptung quasi unfreiwillig gestützt. 🙂

  37. Benedikts letzter Arbeitstag ist heute. Ich wünsche ihm für seinen Ruhestand Erholung und Ruhe. Ein gutes Buch, Spaziergänge durch die Gärten – er hat sich das verdient. Ein 85. jähriger Mann hat das Recht darauf Ruhe zu haben und seine letzten Jahre zu genießen. Bei seinem Vorgänger war die Verbissenheit bis zum Tode am Amt festzuhalten, nicht mehr zu ertragen. Zudem konnte Johannes Paul II. seine Aufgaben nicht mehr angemessen wahrnehmen. Da war die Entscheidung Benedikts abzudanken, richtig und hat Respekt verdient.

  38. Ist ja fast wie in den linksgrünen Mainstreammedien, Papst hier Papst da. Da gab es gerade so einen guten Artikel über Bewusstseinsmanipulation und jetzt wird dieser Instituation so eine Aufmerksamkeit gewidmet, warum eigentlich.

  39. was ist zu tun ?
    ein umtriebiger Redakteur ((Joachim Frank) des Kölner Stadtanzeigers bezieht sein Einkommen mit permanente Artikel, die gegen die kath. Kirche gerichtet sind. Und das fast täglich.

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