„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“. Man fühlt sich unweigerlich an diesen Ausspruch Erich Honeckers erinnert, wenn man die neuesten Gesetzespläne des französischen Präsidenten zum Thema Fabrikschließungen hört. Frankreich leidet unter dem für das Land viel zu harten Euro und ist etwa 25 Prozent teurer als der wichtige deutsche Wettbewerber. Da ist es naheliegend, wenn französische Konzerne mit Kapazitätsanpassungen reagieren. Wenn ein Unternehmen mehrere Produktionsstandorte hat, ist es dann meist weitaus sinnvoller, einzelne Werke zu schließen, als überall nur die Kapazitäten herunter zu fahren. Genau das aber wollen nun Frankreichs Sozialisten – das ist kein Scherz – wenn möglich verbieten!

Eine für den Sommer geplante Gesetzesnovelle sieht vor, dass Unternehmen, die (noch) Gewinne machen, künftig Werkstandorte nur noch schließen dürfen, wenn sie sozusagen einen „Nachmieter“ präsentieren können, der dieses anderweitig beschäftigungswirksam weiter nutzt. Schlupflöcher hin oder her ist das letztlich nichts anderes, als eine eiskalte Enteignung! In guter alter Ulbricht’scher Logik baut man also eine Mauer, damit das Kapital nicht ausreisen kann, statt durch Arbeitsmarkt- und Unternehmenssteuerreformen das Verweilen in Frankreich attraktiv zu gestalten!

Glaubt Frankreich ernsthaft, so wieder auf die Beine zu kommen? Man muss Gerhard Schröder nicht mögen, aber Francois Hollande wäre gut beraten, sich beim deutschen Ex-Kanzler einmal Rat zu holen, wie man mit harten, unpopulären Reformen ein Land wieder auf Kurs bekommt. Der Zwangsweiterbetrieb von Werken – oder staatliche Beteiligungen (wie z.B. bei PSA vorgesehen, wo 11.000 Arbeitsplätze im Bau von Citroens und Peugeots geplant sind) gehören ganz sicher nicht dazu. Und auch nicht das ebenfalls geplante teurer machen von Entlassungen.

Wären wir an Frankreich mit dem Euro nicht schicksalhaft verbunden, könnte uns das alles für unsere Wirtschaftsperspektiven nur recht sein. Aber so werden am langen Ende die Deutschen auch für diese sozialistischen Experimente unseres einst wichtigsten Verbündeten, mit einer inflationären Weichwährung teuer bezahlen.

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44 KOMMENTARE

  1. Frankreich steht vor dem Absturz. Hollande wird den nicht mehr aufhalten können, da er viel zu zögerlich herangeht und doch nur wieder die alten Methoden – der Staat soll es richten – verwendet, um den administrativen-politischen Sektor und all seine „Arbeitsplätze“ zu rechtfertigen. Damit ist der Euro mausetot.

  2. Versailles wurde von Frankreich und England durchgesetzt, um Deutschland wirtschaftlich dauerhaft zu schwächen. Die USA haben übrigens Versailles als zu hart empfunden und nicht ratifiziert.

    100 Jahre nach der Urkatastrophe liegen die britsische und die französische Wirtschaft brach, nur die mitteleuropäische Mittelmacht mit preußischen Wurzeln nicht, deshalb soll Maastricht das Werk vollenden.

    Naja, wie auch England, Frankreich und Deutschland haben auch eine Gemeinsamkeit: Sie schaffen sich ohne Krieg ab, indem sie den Orient importiert haben…..

    1913 hätte das Desaster noch verhindert werden können!

  3. Hat Hollande bereits im letzten Herbst angekündigt.
    Die Franzosen haben das Problem, das z.B. ihre Autos in China nicht gefragt sind, im Gegensatz zu deutschen Fahrzeugen.In den USA und Russland haben die auch kaum Marktanteile.
    Bisher war Nordafrika immer ein Markt für Peugeot und Renault. Wie sich das nach der „arabischen Frühlingsrevolution“entwickelt hat,kann ich nicht beurteilen.

    Europa ist ein schrumpfender Markt für Autos, deshalb geht es Opel ja auch so schlecht, da die auch keinen nenenswerten Export in andere Regionen haben ( weil es durch die amerik., Mutter GM verhindert wird).

  4. In Deutschland gab es auch schon einmal Enteignungen, das haben 11jährige SED-Naseweise natürlich nicht mitbekommen, als sie mit ihren AltersgenossInnen gemeinsam aufs Töpfchen mussten:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article113557873/Kipping-wertet-Fall-Gysi-als-Kampagne-gegen-Ostdeutsche.html

    Linke-Chefin Katja Kipping sieht alle Ostdeutschen als Opfer der neuen Stasi-Vorwürfe gegen Gregor Gysi. Die Menschen hätten genug davon, „ohne jede Ahnung vom Alltag in der DDR“ verurteilt zu werden.

    Naja, SED-ChefIn Kipping war 11 Jahre alt, als die „DDR“ durch die Folgen der Enteignungen implodierte, Mangelwirtschaft, Mauer, Stacheldraht, Stasiknäste und Selbstschussanlagen hatte sie niemals erleben müssen, die Beste der Guten, die den Alltag in der „DDR“ so gut kannte!

    Mit derselben Logik müsste die SED-„AntifaschistIn“ Kipping auch ihre Schnauze über das sozialistische Dritte Reich halten, denn wer 1978 geboren wurde, dürfte sich ja im Alltag unter Hitler wohl kaum ausgekannt haben, oder?

    Kipping, setzen, sechs!

  5. Sie haben Sparen nie gelernt, weil sie immer nur das Geld der arbeitetende Menschen beidhändig auszugeben gewohnt sind.
    Aber die verblödeten Wähler wählen immer wieder solche Täuscher.

  6. Wirtschaft in Frankreich:

    Ich habe gestern mit einem Freund aus Frankreich gesprochen. Er hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es in Frankreich einen Mindestlohn (den so genannten SMIC gibt). Ich habe daraufhin gegoogelt und folgendes herausgefunden:
    „Der Smic beträgt derzeit knapp 1400 Euro brutto im Monat oder, auf die Stunde gerechnet, 9,22 Euro. Ganze Berufskategorien unterliegen ihm – etwa Kassiererinnen im Supermarkt oder Zimmerangestellte in Hotels. Insgesamt sind 3,7 Millionen Menschen betroffen, das sind 16 Prozent der Erwerbstätigen.“

    Davon können entsprechende Berufsgruppen in Deutschland nur träumen.
    Die Folge davon ist allerdings, dass man selbst in der hintersten Provinz in Frankreich keine Putzhilfe mehr unter zehn Euro die Stunde netto bekommt. Ich habe ihm daraufhin gesagt, das kann nicht gut gehen. Bei weiterer Recherche habe ich dann den Mindestlohn für andere europäische Länder gegoogelt und folgendes Diagramm gefunden:

    https://www.google.de/publicdata/explore?ds=ml9s8a132hlg_&met_y=minimum_wage&idim=country:fr&fdim_y=currency:eur&dl=de&hl=de&q=mindestlohn%20frankreich#!ctype=l&strail=false&bcs=d&nselm=h&met_y=minimum_wage&fdim_y=currency:eur&scale_y=lin&ind_y=false&rdim=country&idim=country:fr:el:es&ifdim=country&hl=de&dl=de&ind=false

  7. Linkslinker grün wird, so sie das Steuer übernehmen sollten, das, als Beispielgebend, für dieses Land wohl früher oder später übernehmen. (Abgesehen davon ist Schwarz-Gelb leider auf einen nicht mehr von Rotgrün zu unterscheidendem Weg der Hilflosigkeit brennenden Problemen gegenüber )
    Die Zeiten des allein entscheidenden Spätkapitalismus sind dann endgültig vorbei! Dann ist nicht Ökonomie entscheidend sondern Ökologie und Klimaschutz, wobei der Schutz des Klimas, mehr als Beweis einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit angepriesen wird.
    Bleibt nur zu hoffen, daß der Absturz der französischen Wirtschaft auch ohne „Deutscheuros“ bald gestoppt wird.

  8. daß in der DDR ein Kilo Brot billiger war als ein Kila Getreide war eine sozialistische Errungenschaft. Viel hat sich nicht geändert.

  9. Also ganz ehrlich, wenn es hier schlechter ginge würde das unseren „Wirtschaftsexperten“ sicher auch einfallen.
    Anstatt die Zuwanderung massiv einzuschränken und Leistungen für Faulenzer zu kürzen will man die 30 Stunden Woche einführen um Vollbeschäftigung zu erreichen.
    Und wenn ich Steinbrücks Ideen höre bin ich überzaugt, daß er Hollande noch toppen kann.

  10. #1 Misteredd (12. Feb 2013 12:43)“ Frankreich steht vor dem Absturz. Hollande wird den nicht mehr aufhalten können,…“

    Wer wird das bezahlen, wer hat so viel Geld…
    Das Leben ist manchmal nur noch im Suff zu ertragen. Helau!

  11. Frau Merkel findet Hollande ganz sympathisch, hat man beim Länderspiel gesehen.
    Hand in Hand gegen die Wand 🙂

  12. Das Zitat stammt nicht von Honecker, sondern von August Bebel. Honecker hat es nur stumpf nachgeplappert, was bei seiner berühmten Rhetorik nicht verwunderlich erscheint

  13. #6 survivor (12. Feb 2013 13:11)

    Danke für die Tabelle!

    Wenn man sich Bulgarien ,Rumänien anschaut wird klar warum die alle nach hier kommen.
    HARTZIV ist höher als der Mindestlohn!

    Ich fordere (hehe) Erhöhung des Mindestlohns in BG und RO.

  14. Die Enteignung von Produktionsstätten ist Kommunismus. Das sollte man dann auch so nennen.

    Linke Politiker vermeiden den Begriff Kommunismus, da er negativ besetzt ist. Wir sollten die Dinge aber beim Namen nennen.

    Hier eine Übersicht über die Begriffe:

    PRODUKTION

    Kapitalismus = Produktionsstätten in Privatbesitz
    Kommunismus = Produktionsstätten verstaatlicht

    MARKT

    Marktwirtschaft = freier Austausch, Angebot und Nachfrage bestimmen Produktionsmengen und Preise
    Planwirtschaft = staatlich gelenkte Produktionsmengen, Zuteilung, Einheitspreise

    WIRTSCHAFTSPOLITIK / VOLKSWIRTSCHAFT

    links / sozialistisch = hohe Staatsquote / Steuern bzw. hohe Staatsschulden, Umverteilung
    rechts / konservativ = niedrige Staatsquote / Steuern bzw. Staatsschulden, Leistungsprinzip

  15. Frankreich ist das Hauptproblem der so genannten „Eurokrise“, die in Wirklichkeit eine von Franbreich koordinierte Südländerkrise ist.

    Das Ziel ist die Nordländer zu berauben, um die Rente mit 60 und andere Privilegien des „savoir vivre“ (auf Kosten anderer) nicht abschaffen zu müssen.

    Südlandien hat nur ein einziges Problem. Sie bekommen es nicht hin wettbewerbsfähige Produkte herzustellen.

    Wer mal in einem Südlandbetrieb gearbeitet hat weiß warum. Geführt werden sie oft von hysterischen aufgeblasenen inkompetenten Gockeln. Das Ergebnis ist dann ein Peugeot oder ein Citroen etc.

    Da hilft es auch nichts, wenn Deutschland den Franzosen ihnen ganze Landstriche wie Elsass-Lothringen (alle Hysteriker mögen vor dem Hyperventilieren erst mal das hier lesen http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinkrise) schenkt oder ganze Industrien, wie die deutsche Luftfahrtindustrie, die jetzt EADS heißt und in Touluse sitzt oder ganze Firmen, wie die deutsche Höchst.

    Die Franzosen wirtschaften alles herunter, weil sie eben Franzosen sind. Nachdem sie ihr eigenes Land heruntergewirtschaftet haben, wirtschaften sie nun halt den „reichen“ Nachbarn herunter.

    Wie macht das die Bundesregierung mit der von Merkel angetrebten Großen Koaloition ab 2014?

    Richtig, sie pumpt die Arbeitslosenbeiträge der hiesigen Arbeitnehmer durch eine aufzubauende „gemeinsame solidarische Arbeitslosenversicheurng“ nach Frankreich und die Leistungen für Deutsche werden mittelfristig noch weiter gekürzt werden, also HArtz 4 nach 4 Monaten, wenn man zuvor 30 Jahre eingezahlt hat.

    Wenn das nicht Versailles 2.0 ist, was soll es dann sein?

    Das Ziel ist die NAtionalstaaten weiter auszuhöhlen, um auf ihrem Torso den EU-Molloch aufzubauen; Mit anderen Worten, das Ziel ist der Putsch durch die Regierung

    Wetten?!,

  16. Sozialismus braucht immer einen Dummen der am Ende die Zeche bezahlt. In diesem Fall die Deutschen und die Österreicher.

  17. Was die französischen Kommunisten im Inneren treiben, juckt mich eigentlich gar nicht. Wenn sie Unternehmer enteignen, werden sie eine Abwanderung von Unternehmern verzeichnen. So sind die Gesetze des Marktes.

    Das Hauptproblem sind die alimentierten französischen Bauern. Die finanzieren nämlich WIR. Frankreich ist ähnlich strukturiert wie die Türkei und hat eine Menge unproduktiver „Ziegenhirten“, die seit Jahrzehnten über die EU mit unvorstellbaren Beträgen subventioniert werden.

  18. @ 6 survivor (12. Feb 2013 13:11)

    … Mindestlohn… Davon können entsprechende Berufsgruppen in Deutschland nur träumen.
    Die Folge davon ist allerdings, dass man selbst in der hintersten Provinz in Frankreich keine Putzhilfe mehr unter zehn Euro die Stunde netto bekommt.

    Sie sind also der Meinung das ein Mindestlohn einen Staat ruinieren wird.

    Arbeit von der man nicht leben, seine Familie ernähren kann, lohnt sich nicht.

    Längst überfällig das bei uns auch ein Mindestlohn eingeführt wird.
    Dieser sollte zumindest so hoch sein das eine Bezuschussung des Staates nicht mehr erforderlich sein muss.
    Weg mit allen Jobs die nicht Sozialversicherungspflichtig sind, Weg mit dem Lohndumping in vielen Bereichen.

    Schlimm genug das, wie Sie selber sagen, ganze Berufsgruppen von 9,22 Euro nur träumen können.
    Übrigens bezahlen ich in Münster für eine Putzhilfe 12 bis 15 Euro.

    Die Wirtschaft in Frankreich krankt an ganz anderer Stelle, nicht am Mindestlohn.

  19. Frankreich ist laut seinem Arbeitsminister vollkmmen pleite:

    „Der französische Arbeitsminister Michel Sapin ist nicht besonders optimistisch, was die Lage seines Landes betrifft. In einem Radiointerview am Sonntag sagte Sapin, dass es zwar noch einen Staat in Frankreich gäbe, dieser Staat aber sei „vollkommen pleite“ (un Etat totalement en faillite).“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/29/arbeitsminister-sapin-frankreich-ist-vollkommen-pleite/http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/29/arbeitsminister-sapin-frankreich-ist-vollkommen-pleite/

    Also was machen die Franzosen? Richtig: sie versorgen die, die ihnen sonst die Straßen anzünden würden auf Kosten derer, die in einem solchen Fall abgefackelt würden mit einem der höchsten Mindestlöhne in Europa und mit ener Rente mit 60.

    Und was machen sie noch? Richtig, sie überfallen (wie vor 1870 regelmäßig, wovon das Heidelberger Schloss noch heute zeugt) den angeblich reichen Nachbarn, um ihn zu berauben.

    Diesmal schickt Frankreich aber (noch) keine Soldaten über den Rhein, sondern es setzt seine Minen ins Finanzsystem, lehnt sich zurück, tut nix und wartet darauf, bis die „reichen“ die Schulden der Franzosen zahlen, weil im anderen Fall, diese Minen auch die Banken der reichen Nachbarn explodieren lassen, denn die Keller der Deutschen BAnken sind politisch gewollt voller französischer Staatsanleihen.

    Das ist das wirkliche Europa.

    Pfui deibel ist das ekelhaft diese Europa.

    Die wirkliche Grenze Europas ist und bleibt der Rhein und die Alpen

  20. Ja, ja die EU sichert auch die Freiheit in „Europa“. 😀

    Da wird doch auch bald ein Freiheits-Nobelpreis fällig.

    Und wer jetzt noch vom „Kapitalistischen Europa“ spricht, der hat den Schuss noch nicht gehört.
    Jetzt werden die vorher „kapitalistisch“ gemästeten Kühe kommunistisch geschlachtet.

  21. Alles kein Grund zu Häme und Schadenfreude. Frankreich ist der weltweit größte Abnehmer deutscher Erzeugnisse überhaupt; fast 10% unserer Exporte gehen dorthin.

    Wenn die franzöische KFz-Industrie keine Autos mehr verkauft,weil die Franzosen sich keine mehr leisten können, verkaufen unsere Unternehmen keine Zulieferteile mehr nach dort – und dann wird auch bei uns der eine oder andere Job wegefallen. Nicht gut.

  22. OT!!
    aber wichtig für mich …
    Ich als langjährige Leserin und Unterstützerin von PI mal eine Frage in die Runde.

    Weiss eigentlich jemand, wo Kevil geblieben ist. Ich habe schon seit einiger Zeit keinen Artikel mehr von ihm gelesen. Für eine Antwort bin ich äusserst dankbar 🙂



    Kewil ist im wohlverdienten Urlaub. Die Redaktion

  23. # 4 zarizyn:
    m.W. hat Renault gerade in Marocco ein Werk eröffnet.Auch früher schon hatten sie da Produktions- oder Montagestätten.Daher war es höchst unmöglich, ein Auto in Marocco einzuführen( ca. 100% Zoll !!!), außer für Schieber natürlich.Und es ist ein Land von Schiebern ( „Magouilles“), wie es der verstorbene König Hassan II. einmal in der Zeitschrift“Jeune Afrique“ benannte.Unsere Bruderseite „fdesouche“ beschäftigt sich häufig mit den Fragen der sog. délocalisation, d.h. Verlagerung von Arbeitsplätzen.Jetzt schlägt das System zurück!

  24. #28 Simbo:
    vermute, er antichambriert gerade im pariser Justizministerium gegen das Adoptionsrecht für Homo-Ehepaare.Oder er erholt sich mal an gesunder Bergluft in kopftuchfreien Zonen der Alpen.Ironie off.Ich mag ihn,…. manchmal.

  25. @#28 Simbo
    Als Fan und langjährige Leserin sollten Sie zumindest seinen Nick Namen richtig schreiben 🙂

    kewil und nicht Kevil.

    Ansonsten wünsche ich Ihm, möglicherweise Urlaub auf den Kanaren, 🙂
    möge er mit seiner ausgeglichenen und zufriedenen Art wieder Artikel verfassen.

  26. @PI Redaktion

    Danke an die rasche Antwort. Es beruhigt mich und ich mag Kewil diesen Urlaub von Herzen gönnen 🙂

    und bei #29 Simbo ist mir ein Fehler passiert, denn der Satz war nicht fertig 🙁

    es sollte heissen: Die Konsumenten werden auf Kosten einiger Möchtegerngross und Abzocker einfach nur noch verar*****. :mrgreen:

    Nun, ich persönlich bin zum Glück von diesem Skandal nicht betroffen, denn ich kaufe keine Fertiggerichte. Aber ich kenne in meiner Bekanntschaft Leute, die das tun. Und die NIEMALS im Leben Pferdefleisch essen würden.

  27. Der grandiose Untergang der sozialistischen Planwirtschaft im Ostblock ist scheinbar recht schnell vergessen. Es sind doch die gleichen Verbrecher mit kommunistischer und sozialistischer Dogmatisierung, die die westlich-kapitalistische (noch) Marktwirtschaft mit den gleichen Methoden platt machen wollen.
    Erschreckend, dass der durchschnittliche Bürger im Westen die alarmierenden Zeichen weder erkennen, noch richtig zuordnen kann. Diese EU ist ein Produkt und die wichtigste Waffe antikapitalistischer Demagogen und Volksverräter.

  28. #1 Misteredd (12. Feb 2013 12:43)
    Frankreich steht vor dem Absturz.
    ————————–
    Nicht davor!
    Frankreich befindet sich bereits im freien Fall!

    Sozen, Kommunisaten, Islamisten – das bedeutet natürlich fehlende Wettbewerbsfähigkeit, Massenarmut, Kriminalität so wie Kapital- und Humanflucht!

    Und es bedeutet auch, dass sich Frankreich mit den übrigen PIGS-Staaten der EU an Deutschland Rockzipfel hängt, um überleben zu können!

    Dabei ist Frankreich bzgl. von Sozen, Kommunisaten und Islamisten lediglich ca. 3 Jahre weiter als Deutschland.

    Bei uns ist der Anfang vom Sturzflug auch schon erreicht!

    ARMUT FÜR ALLE! Darum SPD und Grüne!

  29. #32 Westgermane

    Sie haben Recht, sorry 😳

    Aber im Eifer des Gefechts passieren mir solche Fehler 🙁

    Kevil, resp. Kewil wird es mir verzeihen. Hoffentlich. 😆

    Und gerade noch einen Fehler entdeckt:

    #33 Simbo

    soll heissen: Danke FÜR die rasche Antwort.
    Ich bin schon seit 05.00 Uhr auf den Beinen um zu arbeiten. Deshalb ein kleines „Black-Out“. Werde jetzt eine Siesta einschalten, dann geht es wieder besser 😆

  30. #17 Al-Harbi:
    Danke für die kurze tabellarische Aufklärung. leider sind diese Grundkenntnisse offenbar nicht im deutschen Bildungsplan enthalten.
    Sonst würden viel mehr Menschen erkennen, wohin der sozialistisch zwangsgesteuerte EU-Zug fährt.

  31. #29 Christopher (12. Feb 2013 14:26)

    Das Problem bestand nicht darin, die Karren nach Marokko hineinzubekommen.

    Das Problem war, anstatt Kamelen, Teppichen und Dirham richtiges Geld dafür zu bekommen. 😉

  32. ..dann wird eben ganz nach Sozialistischer Manier auf Halde produziert.

    Autos, die keiner kauft, Pferdefleisch-Burger und sonstiger Irrsinn. Hauptsache Hollandes‘ 5-Jahresplan stimmt.

  33. @#41 sunsamu

    Danke für die kurze tabellarische Aufklärung. leider sind diese Grundkenntnisse offenbar nicht im deutschen Bildungsplan enthalten.

    Es wandern auch so schon genug aus.
    Australien mit 11,50€ soll ja beliebt sein

    Da wird man selbst in Luxemburg neidisch

  34. Wenn Parteien in die Wirtschaft eingreifen kommt nur Planwirtschaft heraus. Planwirtschaft = Mangelwirtschaft = Mist. Frankreich, Du gehst bösen Zeiten entgegen.

  35. Ich kann aus Gesprächen mit Insidern nur bestätigen, daß Frankreich mit Hollande in eine neue Phase der Selbstdestruktion eingetreten ist.

    Die Elite ist in „Schockstarre“ und prüft panikartig alle möglichen Optionen für Kapitalflucht und Unternehmensverlagerungen. Wirtschaftliche Aktivitäten werden zurückgefahren.

    Es war sogar von erschreckenden „Auflösungserscheinungen“ in der wirtschaftlichen Elite die Rede.

    Wir bekommen hier nur die Spitze des Eisberges mit!!!

  36. Das Erwachen der Franzosen aus dem unrealistischen Traum, der Globalisierung in einer Wohlfühl-Nische namens Frankreich irgendwie entgehen zu können, wird ziemlich heftig werden. Die Erkenntnis, dass Deutschland sich schon völlig mit der Euro-Rettung übernommen hat und sich längst außerhalb seiner tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten bewegt, dürfte dort zwar nur langsam, dafür aber stetig zunehmen. Die Währungsehe mit Deutschland kann die Franzosen nicht dauerhaft vor dort unbeliebten und nur schwer durchsetzbaren Reformen bewahren.

  37. Glaubt Frankreich ernsthaft, so wieder auf die Beine zu kommen? Man muss Gerhard Schröder nicht mögen, aber Francois Hollande wäre gut beraten, sich beim deutschen Ex-Kanzler einmal Rat zu holen, wie man mit harten, unpopulären Reformen ein Land wieder auf Kurs bekommt.

    Das ist Satire oder?

    Was hat Schröders Reformen gebracht?
    Der größte Niedriglohnsektor Europas, prekäre Arbeitsverhältnisse, weiter gestiegene Schulden, exorbitant hohe reale Arbeitslosigkeit – Arbeitsmarkt ist komplett ruiniert.

    Der Wirtschaft mag es gut gehen, dem Staat und 90% der Bevölkerung geht es jedoch schlecht.
    Wobei für Exporterfolge nach Südeuropa letztendlich Steuerzahler oder EZB (mit elektronisch „gedrucktem“ Geld) zahlen muss.

    Das ist kein Model, das nachahmungswert ist!
    Das will selbst SPD nicht mehr als Erfolg betrachten.

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