Die Anwälte des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt (81) gehen in die Offensive. Nachdem der Staat vor beinahe zwei Jahren seine Sammlung widerrechtlich konfisziert hat, haben sie eine Internetseite zur umstrittenen Kunstsammlung eingerichtet. (Klicken Sie hier! Wer ist da eigentlich der Kunsträuber?)

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36 KOMMENTARE

  1. Das finde ich eine Super Aktion vom Herrn Gurlitt! Angriff ist die beste Verteidigung! Alles Gute Herr Gurlitt, lassen Sie sich nicht unterkriegen!

  2. Finde ich sehr gut, nur ist mir gestern aufgefallen dass die zwar von einem Rechtsanwalt eingerichtet wurde, aber kein Impressum hat. Allerdings besteht die Möglichkeit dass es keiner deutscher Rechtssprechung untersteht da es .info ist und nicht in Buntistan gehostet ist. Ich werde auf Alexa aber nicht schlau wo es gehostet ist und wem es gehört, vielleicht kann jemand anderes helfen der nicht nur rudementäre Englischkenntnisse hat wie ich

  3. Wer ist da eigentlich der Kunsträuber?

    Die vergreifen sich doch an allem, was sie kriegen können. Hans-Peter Raddatz meint sogar: Bald könnte auch die Katholische Kirche dran sein!

    Da aber der Glaube an eine goldene Zukunft mit weltweiten Märkten und ewigem Frieden so fest ist wie der radikalkulturelle Wille zur Überwindung der Altkultur, verengt sich der elitäre Fokus auf den letzten Schatz, den der moderne Parasitismus in Europa noch heben kann: das Vermögen der Kirche. Im Zug zur totalitären Renaissance, der sich mit Liberalität und Konsum verbrämt, sowie in der Angst der EU-Staaten vor dem drohenden Bankrott scheint die Versuchung zur Enteignung unwiderstehlich.

    http://web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO613-6.pdf
    (ganz am Schluß)

  4. #2 GrundGesetzWatch (19. Feb 2014 15:24)

    Die Seite wird sehr wohl in Deutschland gehostet, von der united-domains AG.

  5. Die sagenhaften Islamisten unterwandern Schulen:
    http://www.mopo.de/nachrichten/behoerden-papier-islamisten-unterwandern-schulen,5067140,26230218.html

    Immer mehr Hamburger Schüler werden offenbar Opfer islamischer Propaganda. In einem behördeninternen Papier heißt es, vor allem Mümmelmannsberg „scheint im Fokus organisierter islamischer Aktivitäten“ zu stehen. Doch auch andere Stadtteile kämpfen mit dem Problem. Der MOPO liegt ein Hintergrundpapier des „Landesinstituts Lehrerbildung und Schulentwicklung“ vom Dezember 2013 vor. Titel: „Religiös gefärbte Konfliktlagen an Hamburger Schulen“.

    Eines ist klar: Auch wenn politisch korrekt, aber eben unehrlich, die Welt in “gute Muslime” und “böse Islamisten” simplifiziert wird, ändert das nichts an der Tatsache dass es stets um eine vom Islam spirituell legitimierte Gewaltausübung geht.

    Im siebten Jahrhundert wurde der Islam gegründet und nicht der Islamismus. Es gibt auch keinen islamistischen Koran, islamistische Moscheen oder eine islamistische Sunnah.

    Der Islam ist die Quelle der Gewalt und diese wird in den Moscheen an die Muslime vermittelt. Ob sie diese Leute Muslime, Salafisten oder Islamisten nennen ist in der Endkonsequenz bedeutungslos.

    Schüler anderer Städte melden solche Vorgänge auch bitte der Polizei oder hier im Blog.

  6. Ähnlich wie bei der Rückübertragung von Grundstücken vom dem Gebiet der früheren DDR an Alteigentümer versuchen auch hier Nachfahren früherer Besitzer eine unrechtmäßige Enteignung und damit alte Besitzansprüche vorzugeben, um so an Bilder zu kommen, die aber damals rechtmäßig an Gurlitt verkauft wurden. Das der Staat diesem Unrecht Beihilfe leistet ist skandalös.

  7. #7 Rohkost

    Das Impressum ist rechtsunten

    Na, da haben wir doch praktisch den Beweis, dass es sich um Beutekunst der Nazis handeln muss: rechtsunten … 😉

  8. #10 Eugen Zauge (19. Feb 2014 16:05)

    Also,MEINE Vermutung wäre: Das sieht schon extrem so wie Terraforming aus!!Warscheinlich wollen die auch noch die Ozonschicht ein wenig ankratzen,damit es in unserem Land Wüstenwetter herrscht. Ist aber nur meine Vermutung.

  9. Jetzt weiß ich, an wen Gurlitt mich erinnert: An Papa Benedikt.
    Davon abgesehen, durch ihn wurden uns ein paar staatliche Kunstwerke erhalten, die sonst vermutlich bereits als Tafelsilber verscherbelt worden wären.

  10. @ #14 Der Joker

    Kamele sind ja schon ausreichend vor Ort, wenn man sich bei den „Gegendemonstranten“ bei Stürzenbergers Demos und im Rathaus von München umschaut 😉

  11. Herr Gurlitt ist nun 81, laut Medienberichten auch krank, und er steht bereits unter Betreuung.

    Unser allerdemokratischter Rechtsstaat, der je auf deutschem Boden existiert haben soll, kann das aussitzen.

  12. #12 Eugen Zauge (19. Feb 2014 16:05)

    Diesen Dreck aus dem Morgenland haben wir in München „schon immer“ hin und wieder mal abbekommen, das ist nichts Neues.

    Neu ist, dass diese morgenländische Belastung auch ohne den bisher nötigen Wind kommt, bleibt und sich vermehrt.

  13. Dieses Affentheater ist nicht zum Aushalten.

    Im Gegensatz dazu schweigen sich die Justizhuren aus, wo die vielen Kunstwerke geblieben sind, die der Stasi-Verbrecher Schalck-Golodkowski Menschen, Museen und Kirchen geraubt hat, um gemäß seiner Dissertation „Vermeidung ökonomischer Verluste und Erwirtschaftung zusätzlicher Devisen“ in den Westen zu verscherbeln.

    Er ließ in Mühlenbeck/Brandenburg in einer Halle „Kunst und Antiquitäten GmbH“ für betuchte Kunden aus dem Westen die gestohlenen Kunstwerke und Antiquitäten oder auch Meißner Porzellan anbieten.

    Es gab in der DDR Familien, die Kunstschätze besaßen, die sie geerbt hatten. Manche sammelten auch. In den 80er Jahren wurde die DDR klammer, da wurden die Methoden immer rigoroser. Man nahm Kunstbesitzer, -sammler und -händler ins Visier mit dem Vorwurf: Steuerhinterziehung.

    Sie verschwanden hinter den DDR-KZ-Gittern und ihre Sammlungen wurden für den Verkauf in den Westen beschlagnahmt.

    Man schreckte auch nicht vor Einbrüchen in Museen und Kirchen zurück, die nie aufgeklärt wurden.
    Der Kliekener Cranach-Altar gehörte dazu. Er war in Bayern gelandet, von Banausen als Schranktür eingebaut und entdeckt worden.

    Der gutgläubige (?) Erwerber rückte den Schatz nicht heraus. Die Kirche mußte Unsummen bezahlen. Wie jedesmal, wenn was rein zufällig gefunden wurde, mußte es mit gigantischen Summen zurückgekauft werden, obwohl niemals Eigentum an der Hehlerware bestand.

    Wo sind hier die Journalisten, die doch sonst soooo investigativ arbeiten?
    Nicht einer hat bis jetzt dafür gesorgt, daß die Eigentümer ihre Schätze zurückerhalten.
    Im Gegenteil, die Stasi-Leute, Juristen und die eingebundenen Westkunsthändler wurden nicht mal behelligt.

    Und Schalck-Golodkowski wurde von Schäuble, obwohl ein Haftbefehl bestand, versteckt, gedeckt und geschützt. Warum das alles? Was hatten die BRD-Oberen mit der verbrecherischen Stasi zu schaffen?

    Darum Pech für die Opfer!?

  14. Das ist eine knifflige Situation, in die sich unser Linksstaat hier gebracht hat. Cornelius Gurlitt scheint ja eine vermögende und zugleich bescheidene Person zu sein. Jedenfalls schien er sich keinen Hochsicherheits-Protz-Bunker leisten zu wollen. Sicherheit durch Unscheinbarkeit, gewissermaßen.

    Man stelle sich nur mal vor, der Staat müsste ihm die Millionen schwere Sammlung wieder aushändigen und dies würde in der Öffentlichkeit bekannt. Ich könnte wetten, dass jede Menge „Fachkräfte“ bereits genau auf diesen Moment warten.

  15. #18 nicht die mama

    …auch ohne den bisher nötigen Wind…

    In höheren (Luft)-Schichten weht ein anderer Wind.

  16. Ein kleiner Auszug von der Netzseite mit den verschiedenen Pressestimmen:

    “Das, was mit Gurlitt exerziert wird, erinnert fatal an Verhältnisse, die man aus Polizeistaaten kennt. Es gibt aber nicht mehr allzu viele, die sich daran noch stören.”
    (Stuttgarter Zeitung, 19.11.2013)

    Wie wahr.

    Und da gibt es wirklich Leute, die sich um den Zustand unseres Rechtsstaates noch Gedanken machen…

  17. #19 martin67 (19. Feb 2014 16:49)

    Zu diesem ungeheuerlichen Thema gab es einmal eine gute Doku auf ZDF Info. Die DDR-Schergen sind wirklich damals bei den Leuten rein, haben Tafelsilber beschlagnahmt und sind wieder gegangen. Und das waren nur die kleinen Fälle.

  18. Wäre ich ein sehr reicher Mensch, träte ich an Herrn Gurlitt heran und sagte ihm: Ich spende ihnen ein Kunstmuseum, wo ihre geliebten Bilder ihre Heimstatt finden können, mit besten Bedingungen. Zutritt zu Ihren Lebzeiten nur für Sie oder für wen Sie auch immer wollen. Und dann machen wir da eine schicke Stiftung draus, die Gurlitt-Ditfurth (oder so) Stiftung analog Guggenheim-Museum, Falckenberg, Weishaupt oder Burda.
    Und lange nachdem Sie verblichen sind wird Ihrer gedacht in Dankbarkeit.

    Wäre das nicht mal was für einen Nabob? Oder investiert man heute Geld immer nur in noch mehr Geld? Wird das nicht langweilig mit der eit?

  19. Ich habe es vor ein paar Wochen schon mal gepostet: Cornelius Gurlitt wurde vorübergehend
    entmündigt – vom Amtsgericht München! Das sind Methoden fast wie in der UdSSR, dort kamen Unliebsame einfach in die Psychiatrie …

  20. #26 KDL (19. Feb 2014 17:23)

    entmündigt – vom Amtsgericht München! Das sind Methoden fast wie in der UdSSR,
    ———————————–
    Das ist schlimmer, viel schlimmer!

    denn die UdSSR war eine kommunistische Diktatur, von der man nichts anderes erwartete, aber die BRD behauptet, ein Rechsstaat zu sein.

  21. Einseitige oder eher verlogene Berichterstattung nicht nur zum Kunstsammler.
    Hier meine e-mail an den RBB bezüglich der Ukraine:

    Ihre einseitige Berichterstattung über die Ukraine sollte in Betracht ziehen, dass die sog. Freiheitsbewegung zum nicht unerheblichen Teil von Neonazis besetzt ist.bzw. von ausländichen Diensten befördert wird.
    Freiheitskampf bedeutet doch nicht, dass 12 Polizisten bei lebendeigem Leibe verbrannt werden:
    http://www.liveleak.com/view?i=4e3_1392754077
    bzw.
    nicht http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/feb/07/ukrainian-protesters-break-with-far-right
    die alten Zeiten unter General Gehlen hoch leben zu lassen
    bzw einen Juden/Polenmörder als Banner der ukrainsichen Freiheitsbewegung hoch leben zu lassen
    http://www.jg-berlin.org/beitraege/details/nazikollaborateur-als-neuer-held-der-ukraine-i276d-2010-04-01.html
    oder siehe hier: http://www.bueso.de/node/7012

  22. Ich sehe da sehr wache, leuchtende Augen. Ich weiss nicht, aus welchem Grund der Mann entmündigt wurde, Verzeihung, unter Betreuung steht.

    Vielleicht ist es im Fall G. schon zu spät. Lothar-Günther Buchheim hat seine millionenschwere Expressionismussammlung (inklusive der Apfelsineneinwickelpapiere) in eine Stiftung umgewandelt, heute sind die Stücke im „Museum der Phantasie“ (Bernried) für jedermann zugänglich. Das war eine interessante Geschichte damals. Buchheims Heimatstadt Starnberg hat den Zuschlag nicht bekommen. Die wollten Rosinen picken, aber Buchheim hat gesagt: Auch die Karussellpferde werden ausgestellt, basta. Die in Bernried haben sich drauf eingelassen, tolle Architektur drumherum gebaut, ein Genuss.

  23. Die jüdische Familie Gurlitt bestiehlt im Auftrag der Nazis ihre Glaubensbrüder …

    Das muss mir das Staatsfernsehn mal erklären.

  24. Eine Riesensauerei war ja auch schon hier passiert: eine Sanktionierung kommunistischen Raubes durch die ach so „demokratische“ und „rechtsstaatliche“ Bundesrepublik. Und wieder spielte der Provinztölpel, der „Ich-will-als-großer-Europäer-in-die-Geschichte-eingehen“-Dilettant Kohl, dieser D-Mark-Totengräber und Euro-Katastrophen-Einbrocker, eine üble Rolle. Ich glaube jedenfalls Gorbatschow eher als ihm:

    Nach der Wiedervereinigung wurden die Enteignungsopfer entschädigt, deren Grundstücke während der DDR-Zeit verstaatlicht wurden. Die Bodenreform von 1945 bis 1949 wollte die Kohl-Regierung aber nicht antasten. Dies sei eine Bedingung Russlands für die Wiedervereinigung gewesen, sagte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl.

    Das Bundesverfassungsgericht folgte dieser Argumentation und lehnte 1991 und 1996 eine Restitution ab. Auch der Europäische Gerichtshof verweigerte den Alteigentümern in einem Urteil von 2005 die Ansprüche. Allerdings erklärte der ehemalige sowjetische Präsident Gorbatschow später öffentlich, eine solche Bedingung habe Russland nicht aufgestellt.

    Und die Justizhuren, national und auf EUdSSR-Ebene, spielten natürlich wieder einmal mit.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/20-jahre-mauerfall/enteignungen-spaete-hoffnung-fuer-die-opfer-der-bodenreform-1609343.html
    (zitierte Passage im Kasten „Enteignungen“ unten)

  25. Dieser Staat, der die Meinungsfreiheit beschneidet, wilde Horden von linken SA Horden straflos walten läßt. Diesen Menschen traue ich auch ohne weiteres zu Menschen ihrer Vermögenswerte zu beklauen…

  26. Auch an diesem genialen Artikel erkennt man,

    wie weit wir schon gekommen sind. Die

    Mächtigen können einfach NIE genug kriegen,

    selbst dann wenn sie selber viel DRECK am

    Stecken haben (siehe Fall Pädathygate) wo

    Oppermann alles versucht um an seinem Sessel

    KLEBEN ZU BLEIBEN ❗

    Die Sauerei ist, dass Maximal 3 % der Werke

    der Sammlung unter echtem

    RaubkunstV E R D A C H T stehen…………

  27. wie erkennt man eine Bananenrepublik: tritt als Hehler und Dieb auf und stiftet Diebe zum Diebstahl an…

  28. In Dresden gibt es die Cornelius-Gurlitt-Straße, benannt nach dem Opa des heutigen Cornelius-Gurlitt, der sich schon als Kunsthistorikers einen großen Namen gemacht hatte und allseits anerkannt war.
    Sein Enkel muß ebenfalls ein sehr bescheidener Mensch sein, denn bisher hatte man noch nie etwas von ihm gehört, trotz seines unermeßlichen Reichtumes an Kunstwerken.
    Vermutlich wußte er, warum, denn kaum wurde durch einen Zufall bekannt, was er besitzt, wurde er entmündigt und nun versucht dieser Räuberstaat mit List und Tücke ihn zu enteignen.
    Noch sind es die großen Vermögen, die Begehrlichkeiten wecken, doch im Hintergrund werden schon die Fäden gezogen, auch an die Spargroschen der Kleinsparer zu gelangen.
    Und das alles nur, um den Wunschtraum einer bereits gescheiterten EU aufrecht zu halten…

  29. #3 Biloxi; Das wär nicht das erste Mal, dass die katholische Kirche von den Machthabern ausgeraubt wurde. Man siehts ja auch mit TvE.
    Es geht einen aussenstehenden schlicht einen feuchten an, was die katholische Kirche mit ihrem Eigentum macht.

    #8 Rohkost; Was man so liest sind von den ganzen Bildern bestenfalls mal 3% überhaupt fraglich, dass die eventuell Raubkunst sind. Alle anderen gehören nachweislich gesetzeskonform Gurlitt.

    #15 lieschen m; Noch besser, Wenn er (bzw sein Vorfahr) sich nicht drum gekümmert hätte, dann wären diese Werke wahrscheinlich im 3. Reich vernichtet worden.

    Unabhängig davon, selbst wenn G nicht mehr zurechnungsfähig sein sollte, gehören seine Gemälde immer noch seinen Erben, nicht dem Raubstaat.

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