Diese Woche hat Dr. Gottfried Curio beim Präsenz-Stammtisch des AfD-Bezirksverbandes Reinickendorf von der Arbeit als innenpolitscher Sprecher der AfD-Fraktion im Innenausschuß berichtet und die differenzierte Haltung der AfD zum Ukraine-Krieg und zu ukrainischen Flüchtlingen dargelegt. Unter die hilfsbedürftigen Flüchtlinge aus der Ukraine (Frauen und Kinder, mit Ausweispapieren, rückkehrwillig) mischen sich viele Fake-Ukrainer (‚afrikanische Austauschstudenten‘), die von der deutschen Hilfsbereitschaft zehren wollen. Und Innenministerin Faeser läßt sie gewähren, will keine systematische Kontrolle der Ankommenden vornehmen.

Schleuser bewerben bereits die neue Route und gefälschte ukrainische Pässe haben Hochkonjunktur: die illegale Migration läuft also munter weiter und wird nun durch die Kontrollverweigerung an der Grenze in der ukrainischen Flüchtlingswelle versteckt. Ähnlich wie die hausgemachten Probleme von Inflation und Energiekrise als durch den Ukraine-Krieg verursacht umgedeutet werden sollen – dabei sind diese Problem schon lange vor Kriegsbeginn virulent gewesen und gründen sich auf verfehlter, einheimischer, Ideologie-getriebener Politik.

Ebenso braucht es einen differenzierten Blick auf den Ukraine-Krieg; es ist nicht Aufgabe deutscher Politiker, für die ukrainische bzw. russische Seite Partei zu ergreifen in einem Konflikt, der – den Willen auf allen Seiten der relevanten Akteure vorausgesetzt – durchaus vermeidbar war; genausowenig, den Krieg dadurch zu verlängern, dass man sich Positionen der einen oder anderen Seite, die erreicht werden müssten, zu eigen macht – auf Kosten des Wohles der deutschen Bürger; ganz sicher ist der allgegenwärtigen polit-medialen Suggestion zu wiederstehen, die den Deutschen nahelegen will, diesen Krieg zu dem ‚unseren‘ zu machen.

Immer zentral im Fokus stehen müssen vielmehr ausschließlich die tatsächlichen deutschen Interessen und in jedem Moment Richtschnur des politischen Handelns sein und bleiben; dieser Krieg wird nicht ‚für uns‘ geführt. Aufgabe deutscher Interessenvertretung ist, weder sich den USA anzubiedern, noch Rußland, noch der Ukraine, sondern von Fall zu Fall zu entscheiden, mit welcher Position am ehesten die Interessen Deutschlands gewahrt werden.

Und das kann nur sein: ein baldiges Kriegsende. Deutschland muß sich davon losmachen, bloßes Objekt der Geschichte zu sein (was oft heißt, Spielball zu sein größerer Nationen oder überstaatlicher Institutionen), sondern wieder selbstbewußtes Subjekt werden. Deutschland könnte durchaus die Position eines ehrlichen Maklers einnehmen, um auf die Kriegsparteien einzuwirken, sich zu einem Verhandlungsfrieden durchzuringen. Dafür wäre allerdings für deutsche Politik der Anspruch des Selbstdenkens wiederzugewinnen.

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26 KOMMENTARE

  1. Männliche Pseudo-Ukrainer unter 50 sollte es eigentlich gar nicht geben, egal ob mit echten oder gefälschen Pass. Dort herrscht Wehr- bzw Kriegspflicht. Das heißt wer da kommt ist entweder ein Fake Ukrainer oder Deserteur.

  2. Die afrikanischen Austauschstudenten haben zwei Probleme.

    Leider sprechen sie kein einziges Wort Russisch oder Ukrainisch und aus irgendwelchen mir nicht verständlichen Gründen kennen sie weder den Namen der Universität noch den Namen eines einzigen Dozenten, bei dem sie studieren.

    Aber sie sind wahnsinnig woke und gendee und black lives matter…

  3. UNFASSBAR!

    SELENSKI fordert wieder mal!

    Nun fordert er unseren Deutschen Bundespräsidenten und Deutschen Bundeskanzler nach KIEW!
    Man meint der sei der Chef.
    Wenn die Beiden jetzt dort hinfahren sind sie wirklich nur noch Lakaien.

    Scholz, wenn er sich danach fühlt, sollte
    den SELENSKI nach Berlin bestellen, in sein Büro einberufen:

    Dienstag Morgen 8:30 h
    Zimmer 812
    Kommen Sie allein!

    Ganz ohne Schweinwerferlicht und ohne großen Auftritt!
    Er könnte noch dazu sagen, der Bundestag ist kein Medienzirkus.

    Dann sollte man ihm erst einmal eine Standpauke halten über seine Undankbarkeit und Dreistigkeit.
    Ihm klar machen wie er den Weltfrieden in verantwortungsloser Weise in höchste Gefahr bringt, ihn fragen, ob ihm das überhaupt klar ist, ob er das alles in Kauf nehmen will, dafür auch die Verantwortung übernehmen will und wenn ja, in welcher Art und Weise.

  4. Curioa sei ins Stammbuch geschrieben, dass Politik auch etwas mit Moral zu tun haben muss und sich nicht nur an den natioanel Interessen auszurichten hat. Wesentlicher Massstab dabei muss das geltende Völkerrecht sein, das Russland durch seinen Angriffskrieg massiv verletzt hat. Bei diesem Konflikt ist eindeutig, wer Täter und wer Opfer ist. Deshalb müssen wir uns auf die Seite des Opfers stellen und diesem in jeder Form helfen.
    Eine wünschenswerte diplomatische Lösung ist derzeit nicht in Sicht. Dazu gibt es von seiten Putins keinerlei Vorschläge ausser der Kapitulation.

  5. @ghazawat 5. Mai 2022 at 19:31

    Die Afrikaner und Araber waren garantiert vorher in Weißrussland. Lukaschenko hat die extra importiert. Sicher haben die sich in die Ukraine verirrt. Jetzt wollen alle nach Dummland und da auf Asyl machen. Geht rechtlich eigentlich nicht, aber beim Bamf werden alle durchgewunken.

  6. Kommt alle herbei und begebt euch nach Kiew, um dem neu geschaffenen goldene Kalb zu huldigen. Kniet nieder und betet es an! Bringt wertvolle Geschenke mit und legt es ihm als Opfer dar, um es gnädig zu stimmen. Jeder Wunsch sei euch Befehl. So werdet ihr teilhaben an seinem Glanz und seinem Ruhm, auf das auch euch ein Heiligenschein erwachse, vor dem die Presse sich verneigt, und euch wohlgesonnen ist. (Ampel 32; 12-14)

  7. Von der Leyen nachdem sie ihre Kinder reich gemacht hat durch gorchfocken, hat nur Sticheleien im Kopf, überall zündelt diese zu kurz geratene Gebärmaschine herum
    Dazu Bärbock die Putin von Anfang an bekämpfen wollte…mit so einer Frauen power brauchts keinen Adi mehr…. sagt wer? Genau, mein Nachbar

  8. Also wie sich die rückgratlose Eule und der kadavergehorsame Glatzkopf gerade wieder so unterwürfig
    an diesen teuflischen Kriegsverbrecher anbiedern, ist nur noch pervers, ekelhaft, perfide, geisteskrank,
    teuflisch und ein Horror für jeden anständigen Menschen in Deutschland, der jeden Tag noch mit einem
    Lächeln in den Spiegel schauen kann !

  9. Leider hat man den Deutschen jedes Selbstbewusstsein „erfolgreich“ ausgetrieben.
    Ansonsten hat Dr. Curio, der beste Mann der AfD, konzentriert sich auf seinen Job, wie immer recht.
    Das fehlende Selbstbewusstsein der Deutschen kann man nicht reparieren.
    Daß in der ganzen Ukraine-Geschichte etwas falsch läuft haben sogar die Medien gemerkt.
    Immer weniger Personen in meinen Umfeld können die Kriegstreiber, allen voran den Komiker und seinen Botschafter ertragen.
    Ich bin aber kein Freund von Putin!

  10. „Gottfried Curio: Für einen differenzierten Blick auf den Ukraine-Krieg“

    „es ist nicht Aufgabe deutscher Politiker, für die ukrainische bzw. russische Seite Partei zu ergreifen“

    Ach nicht?

    Dann haben wir für den Mordenden Islamisten auch dem nächst Verständnis.

    Hier gibt es nur eins.

    Putin wenn er was zu sagen hat nur in seinem Russenland, Ansonsten hat er zu fragen.

    Die Ukraine hat um Hilfe, bei einem Gewaltakt, durch Russland, angefragt und erhalten.

  11. Das große Problem ist dass die Leute jedes neu eintreffende Ereignis nicht im politischen Gesamtkontext betrachten in das es hineingehört.
    Die Zusammenhänge werden nie genau analysiert sondern lediglich dem jeweiligen Narrativ, propagiert von Politik und Medien, völlig unüberlegt zugestimmt.
    Deshalb ändert sich nichts, weil sich die Masse ja einig ist.

  12. Ein denkwürdiger, ein in sich schlüssiger und wirklichkeitsnaher Beitrag, den ich uneingeschränkt unterschreiben kann – Dr. Curio, AfD eben.


  13. Weißrussland Präsident bestätigt in einem Interview, dass die Sonderoperation, Russlands, zu lange dauere.

    Er hätte zwar keine Ahnung, über Militäroperationen, aber empfinde das so.

    Einen Einsatz von Atomwaffen schließt Lukaschenko aus, da Weißrussland zu nahe am geschehen seih.

    „Die Erde würde auch aus ihre Erdachse gerissen.“

    Euronews 20220505 2044

  14. Wenn ich richtig gesehen habe, dann ist
    obiges Video mit Curio 2 Std. lang. also so
    viel zu bügeln u. stopfen habe ich nicht…

  15. Markus Lanz
    ZDF 03.Mai 2022
    UKRAINE KRIEG
    Was dem PLASBERG die Schwere-Waffen-Kriegs-Furie Marie-Agnes STRACK-ZIMMERMANN, ist dem Lanz seine Jana PUGLIERIN. Gebauchpinselte „Politologin vom European Council on Foreign Relations“. Expertin und Senior Policy Fellow sowieso. Eine der ungezählten, systemhörigen Stakkato-Schwätzerinnen, die, sich unentwegt verkarnickelnd, aus Löchern nicht enden wollender Steuergeld-Laber-Tempel hoppeln. Hass und Hetze statt Kenntnis und Augenmaß. Plapperinchen: „Die Ukraine braucht schwere Waffen, damit sie überleben, damit sie ihr Geländegewinne zurückerobern kann.“ Vielleicht paart sich Karnickel-Plappi ja mit Rammler Ex-General Egon RAMMS, der sich bei PLASBERG auf Winston CHURCHILL berief. Der habe 1944, um Friedensverhandlungen ersucht, Originalton Ramms, geantwortet: „Wir wollen den SIECH und keinen Frieden.“ Mit mehr Opfern als in den vier Kriegsjahren zuvor. Das soll, da sind sich beide Balla-Balla-Bellizisten einig, auch für die Ukraine gelten. Deutsche Panzer knallen mal wieder Russen ab.
    Na dann: SIECH UNHEIL!

  16. @ Frank 6. Mai 2022 at 00:21

    Was es alles für kriegsgeile Schnepfen nach
    oben spült. Nicht zu fassen! Die Puglier:in

    Jana Puglierin

    Head, ECFR Berlin, Senior Policy Fellow, Areas of expertise
    German and European foreign, security and defence policy;
    Germany’s role in Europe; transatlantic relations

    Der European Council on Foreign Relations (ECFR) ist eine Denkfabrik, die Analysen zu Themen europäischer Außenpolitik bereitstellt und es sich zum Ziel gesetzt hat, als Fürsprecher einer kohärenteren und stärkeren europäischen Außen- und Sicherheitspolitik aufzutreten. Gegründet wurde der ECFR 2007 von fünfzig prominenten Persönlichkeiten aus der EU, den USA und der Türkei, darunter ehemalige Regierungschefs und Minister, Parlamentarier und Intellektuelle, die sich für eine starke Rolle der EU in der Welt einsetzen.[1] Als erste paneuropäische Denkfabrik verfügt der ECFR über Büros in sieben europäischen Hauptstädten – Berlin, London, Madrid, Paris, Rom, Sofia und Warschau. Der ECFR hat keine institutionelle Bindung zum US-amerikanischen Council on Foreign Relations.

    Das deutsche Büro des ECFR mit Sitz in Berlin wurde im Oktober 2007 gegründet und bis Ende September 2013 von Ulrike Guérot vertreten…

    Mitglieder u. a. Joschka Fischer u.
    K.-Th. zu Guttenberg…
    +https://de.wikipedia.org/wiki/European_Council_on_Foreign_Relations
    Die Puglierin wird bei Wiki nicht erwähnt.

    Der ECFR ist eine private, nicht-gewinnorientierte Organisation, die sich aus Spendengeldern finanziert.[17] Sie wurde mit Unterstützung von +++George +++Soros’ Open Society Foundations, der Communitas Foundation und Fundación Para las Relaciones Internacionales y el Diálogo Exterior (FRIDE) gegründet…

    Andere Spender sind einflussreiche Organisationen hauptsächlich aus Europa und der westlichen Welt wie beispielsweise die Stiftung Mercator (2017: £710.753 oder ~10% der gesamten Finanzierung), europäische Regierungen sowie die japanische, die +++NATO, führende Konzerne wie Daimler AG und Microsoft sowie wohlhabende Einzelpersonen.[21][22]

    +++++++++++++++++++++

    Dr. Jana Puglierin, Foto bei Wikipedia,
    aber eine Wikiseite gibt es nicht.
    Außenpolitische Jahrestagung 2014 der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin
    Datum 20. Juni 2014, 17:06
    Bei der Konrad Adenauer Stiftung trat sie auch
    bei Veranstaltungen auf. In zig „Vereinen“ ist
    sie Mitglied oder hat eine Podten.
    Ihr Alter verschleiert sie. Nach längerem Gugeln findet man,
    daß die Hinterzimmerstrategin um 30 J. alt sein müsse. Ich
    glaube, sie ist älter: um die 40 bis 50. Schon 2014 hetzte sie
    gegen Putin u. Rußland.
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2014-04/russland-krim-annexion-voelkerrecht?page=6

    WIR DEUTSCHEN WERDEN VERAR:::
    Weil die Amis bei uns Nuklearraketen
    aufstellen sei dies für uns eine Teilhabe
    daran:

    „Seit Jahrzehnten ist die Nukleare Teilhabe der deutsche Baustein in der atlantischen Sicherheitsarchitektur. Die rund zwanzig amerikanischen Kernwaffen auf deutschen Boden, die im Ernstfall von der Bundeswehr ins Ziel geflogen werden, sind das sichtbarste Zeichen der transatlantischen Solidarität…

    Dr. Jana Puglierin ist die Senkrechtstarterin im Raketengeschäft. Wer aber ist die Frau hinter der Politikwissenschaftlerin, was treibt sie an, was sind ihre persönlichen Hoffnungen und Wünsche?…“
    https://erststimme.podigee.io/6-erststimme_05_puglierin

  17. Wie jetzt? Die Bundeswehr muß für die Amis
    ggf. die Atomraketen über Rußland abwerfen?

    „Gemäß der nuklearen Teilhabe Deutschlands in der Nato lagert das US-amerikanische Militär in Deutschland Atomwaffen – die deutschen Soldatinnen und Soldaten bereiten sich wiederum darauf vor, die Waffen im Notfall einzusetzen. Das geht nur auf Befehl aus den USA.

    Aufgrund des Atomwaffensperrvertrags ist es nur fünf Veto-Mächten des UN-Sicherheitsrates erlaubt, Atomwaffen zu besitzen: die USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien. Entsprechend Artikel II des Vertrages verpflichten sich die nicht-atomaren Staaten darauf, Kernwaffen von keinem Land anzunehmen. Dennoch brechen mehrere Nato-Verbündete diese Regel durch die sogenannte nukleare Teilhabe. Das ist laut Bundesverteidigungsministerium (BMVg) eine Abschreckungsstrategie der Nato, um Mitglieder, die selbst keine Waffen besitzen, im Falle eines Atomkriegs einzubinden.

    Dabei wird unterschieden zwischen politischer und technischer Teilhabe – auf Deutschland trifft beides zu. Im Rahmen der technischen Teilhabe lagert das US-amerikanische Militär an mehreren Standorten in Deutschland Atomwaffen – die deutschen Soldatinnen und Soldaten bereiten sich wiederum darauf vor, die Waffen notfalls einzusetzen.

    Ein solcher Einsatz wird durch das „Zweischlüssel-Abkommen“ geregelt. Demnach haben die USA alleinige Befehlsgewalt über die Atombomben. Die Bundeswehr müsste wiederum die Trägersysteme, Stützpunkte, Flugzeuge und das Personal stellen, damit alles reibungslos verläuft. Konkret heißt das: Die Codes zum Auslösen der Atombomben kennen nur die Amerikaner, ihr Abwurf aber wäre die Aufgabe des deutschen Militärs…

    Wo in Deutschland lagern die USA ihre Kernwaffen? Und wie viele?

    Im beschaulichen Büchel, das nur rund 1200 Einwohner zählt, lagern die USA schätzungsweise 20 Atombomben… Nicht ohne Grund wurde der Ort in der Eifel als Stützpunkt ausgewählt: Hier befindet sich nämlich auch das „Taktische Luftwaffengeschwader 33“ der Bundeswehr.

    ➡ Käme es zu einem Angriff mit Atomwaffen, würden die Piloten dieser Luftwaffe die Atombomben mit deutschen Kampflugzeugen ans Ziel fliegen und abwerfen…

    Wie überlebt man eine Atombombe?

    Im (unwahrscheinlichen) Falle eines nuklearen Angriffs solltet ihr sofort Schutz suchen, am besten in Schulen und Büros aus Ziegeln und Beton. Die Mitte des Gebäudes oder der Keller sind dabei die sichersten Orte. Niemals solltet ihr in Fahrzeugen Schutz zu suchen, da Autofenster zu dünn sind, um euch vor nuklearem Niederschlag zu schützen. Wenn ihr euch in einem sicheren Gebäude befindet, wartet mindestens eine Stunde, bevor ihr euch von dort wieder wegbewegt. Zu diesem Zeitpunkt wäre das Strahlenexpositionspotenzial wahrscheinlich um rund 55 Prozent gesunken…
    https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/welche-rolle-haette-die-bundeswehr-bei-einem-atomkriegs-szenario-mit-russland-a/

  18. Nach der Wiedervereinigung hätte Deutschland die NEUTRALITÄT beschließen müssen.

    Vielleicht wachen die Leute jetzt auf und gründen eine Bewegung, die nur erst einmal eines fordert: Deutschland muss NEUTRAL sein (raus aus der NATO, raus aus der EU, raus aus dem Sicherheitsrat)

  19. Um die Rolle eines ehrlichen Maklers zu übernehmen, muß der „Makler“ frei und unabhängig von den Seiten sein, zwischen denen er vermitteln will. Im Falle der nach der so genannten Wiedervereinigung um das übernommene Gebiet der DDR lediglich erweiterten US-Vasallenstaates „BRD“, der vordem nur westlich der Elbe bestand, während die Russen die einstige DDR noch in die volle Freiheit entlassen hatten, ist das schon einmal nicht möglich.

    Insofern sind die Bürger beider Teilstaaten letztlich um die volle Freiheit eines voll souveränen und damit „bündnisfreien“ Staates betrogen worden, aber auch um solche Dinge wie Prosperität und D-Mark als starker Währung; das, was ihnen als „wiedervereinigtes freies Deutschland“ vorgegaukelt wurde, erwies sich letztlich als Fortsetzung einer von den USA abhängig gehaltenen und ins Korsett eines pseudo-demokratischen „EU-Einheitsstaates“ gezwängten Bonner Republik als derem billigen Abklatsch, jetzt lediglich um die Gebiete bis an die Oder und Neiße erweitert.

    Die nachmalige stetige Erweiterung des danach wortbrüchig angemaßten US-Herrschaftsgebietes, NATO genannt, in Richtung Osten, sprich bis an die Grenzen der Russischen Föderation, hat letztlich die Ursachen der heutigen Verwerfungen gelegt, an derem Ende – soweit heute ersichtlich – der russische Einmarsch in das „NATO-Land im Wartestand“ Ukraine steht. Infolge der stets einseitigen Parteinahme, lange schon vor diesem Krieg, für dieses Land von Leuten, für die solche Dinge wie Moral und Empathie offenbar immer nur dann eine Rolle spielen, wenn sie das ihrer Propaganda gemäße Täter-Opfer-Profil bedienen, hat sich die Berliner Regierung aktuellen Zustandes endgültig als untauglich (da unwillig) für eine Vermittlerrolle erwiesen.

    Nichtsdestotrotz hatte Scholz noch am 19. Februar versucht, Selenskij für Verhandlungen im Sinne einer unabhängigen und freien Ukraine, abgesichert durch Sicherheitsgarantien, zu unterzeichnen sowohl von den USA als auch seiten Rußlands, zu interessieren. Der hatte sehenden Auges, da ein russischer Einmarsch bei Fortsetzung dieses Kurses – auch hinsichtlich der ukrainischen Vergehen an der russischen Bevölkerung im Donbass – bereits abzusehen war, abgelehnt unter der Bemerkung, den Weg mit der NATO weitergehen zu wollen. Das heißt, er hat damals nichts weniger als den Krieg gewählt, als der noch abwendbar gewesen wäre.

    Wenn nun Dr. Gottfried Curio, der für seine glänzenden Analysen bekannt und bei einigen (von denen sich auch hier ein paar verirrt haben) wohl auch gefürchtet ist, für einen differenzierteren Blick auf die Ukraine wirbt, da es so etwas wie ein Denken in Schwarz-Weiß-Schemen gemäß BILD und Co. in der Politik nirgends geben darf, wird er genau das auf dem Schirm haben. Und richtig ist auch sein Anliegen, daß eine Regierung in Deutschland zunächst einmal deutsche Politik für Deutsche zu machen hat, aber nicht eine für und im Sinne anderer Leute.

    Eine strikte Nichteinmischung in die Belange anderer, aber auch eine die Befindlichkeiten Rußlands berücksichtigende und von Respekt getragene Politik, hätte unter anderem zur Folge gehabt, daß ein solcher Zustand, wie wir ihn jetzt haben, gar nicht erst eingetreten wäre. Das zeigt, daß die derzeitige BRD-Regierung, besonders aber deren Vorgängerinnen unter Merkel, welche jederzeit im Bild war über das, wofür sie im Ausland Geld locker machte, eine erhebliche Mitschuld, und das ganz zentral, an dem Ganzen trägt, samt den katastrophalen Folgen, die es eingetragen hat und noch eintragen wird.

    Wollen wir jemals frei sein, auch in unseren Beziehungen solchen Ländern wie Rußland gegenüber, kann das nur ohne Vasallendienst geschehen, im Gespann und unter der Bezeichnung welcher Herren auch immer.

  20. Tom62 6. Mai 2022 at 17:53

    „… Nichtsdestotrotz hatte Scholz noch am 19. Februar versucht, Selenskij für Verhandlungen im Sinne einer unabhängigen und freien Ukraine, abgesichert durch Sicherheitsgarantien, zu unterzeichnen sowohl von den USA als auch seiten Rußlands, zu interessieren. Der hatte sehenden Auges, da ein russischer Einmarsch bei Fortsetzung dieses Kurses – auch hinsichtlich der ukrainischen Vergehen an der russischen Bevölkerung im Donbass – bereits abzusehen war, abgelehnt unter der Bemerkung, den Weg mit der NATO weitergehen zu wollen. Das heißt, er hat damals nichts weniger als den Krieg gewählt, als der noch abwendbar gewesen wäre. … “
    —————————————
    Der Krieg wäre auch bei einem Einlenken Selenskiys an diesem Punkt mitnichten abwendbar gewesen.

    Denn es ging Putin von vornherein nicht um vorgebliche Sicherheitsinteressen Russlands. Das waren nur zeitweilig punktuell vorgeschobene Begründungen und haben höchstens am Rande eine Rolle gespielt. Putin hat mehrfach in offiziellen Verlautbarungen der letzten Jahre der Ukraine jegliches Recht auf eine eigene Staatlichkeit abgestritten. Für ihn war und ist die Ukraine ein Teil Russlands, das ist sein grundlegendes Gedankenbild und war entscheidendes Motiv für den Einmarsch. Das war Selenskiy sehr wohl klar und er hat folgerichtig entschieden, derartigen Verhandlungen keinerlei Spielraum einzuräumen.

  21. Sich dem unverantwortlichen Handeln der ukrainischen Regierung anzuschliessen und auch noch nach deren Pfeiffe zu tanzen und Milliarden in dieses korrupte Land zu pumpen, wo werden da unsere Interessen vertreten? Putin sollte man unmissverständlich klar machen das es sich nicht lohnt, Russland und seine Errungenschaften der letzten 30 Jahre vor die Wand zu fahren.

  22. @ Alter_Frankfurter 6. Mai 2022 at 21:34 | Tom62 6. Mai 2022 at 17:53

    Der Krieg wäre auch bei einem Einlenken Selenskiys an diesem Punkt mitnichten abwendbar gewesen.

    Denn es ging Putin von vornherein nicht um vorgebliche Sicherheitsinteressen Russlands. Das waren nur zeitweilig punktuell vorgeschobene Begründungen und haben höchstens am Rande eine Rolle gespielt. Putin hat mehrfach in offiziellen Verlautbarungen der letzten Jahre der Ukraine jegliches Recht auf eine eigene Staatlichkeit abgestritten. Für ihn war und ist die Ukraine ein Teil Russlands, das ist sein grundlegendes Gedankenbild und war entscheidendes Motiv für den Einmarsch. Das war Selenskiy sehr wohl klar und er hat folgerichtig entschieden, derartigen Verhandlungen keinerlei Spielraum einzuräumen.

    Ihre NATO-Lügen werden auch durch mehrfaches Wiederholen nicht wahrer. Selbstverständlich sind Rußlands Sicherheitsinteressen nicht nur „vorgeblich“, sondern real. Und nie haben sie „nur am Rande“ eine Rolle gespielt, sondern sie waren stets, dies übrigens lange schon vor der Ära Putin, Dreh- und Angelpunkt des Ganzen. Putin hat ebenso der Ukraine auch nicht das Existenzrecht abgesprochen, sondern hat – am Vorabend vor dem Einmarsch – von dem „Brudervolk“ gesprochen, das im Grunde mit dem russischen eins sei. Die Ukraine habe nie eine eigene, als von sich selbst ausgehende Staatlichkeit besessen. Das ist eine Aussage, über die man unter Historikern diskutieren kann, sie hat aber nichts damit zu tun, daß der Mann die Ukraine auflösen wolle und dergleichen Unsinn mehr. Es macht auch wenig Sinn, ein Land auflösen zu wollen, dessen Neutralität man gerade verlangt hat.

    Ihr „Held“ Selenskij hatte seine Wahl. Er hat sich sehenden Auges für den Krieg entschieden. Denn selbst wenn es sich so verhielte, wie Sie es unterstellen, hätte er bei einer Einwilligung nichts verloren, sondern dabei die Russen sogar noch als notorische Aggressoren vorführen können. Scholz ist vieles, aber sicher nicht so dumm, den Ukrainern einen Verhandlungsvorschlag zu machen, den er selbst für aussichtslos hält. Selenskij hat sein eigens Volk wissentlich und vorsätzlich zum Abschlachten freigegeben, offenbar der Meinung, das Ganze sei nur eine Show, auf der er sich profilieren kann. Das ist es, was man wissen muß, und das ist es auch, was westliche Propagandisten Ihres Schlages mit ihren Lügen nur zu gerne verdecken möchten.

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