Migrationshintergrund der Täter bei Überfall auf Polizisten in Kreuzberg bewusst verschwiegen>Angesichts folgender Meldung im Tagesspiegel, die er zuvor bereits über Inforadio gehört hatte, wurde PI-Leser Ralf W. stutzig. Eine in diesem Zusammenhang wichtige Information schien zu fehlen:

In Kreuzberg haben am Dienstagnachmittag 80 bis 100 Jugendliche Polizeibeamte massiv bedrängt, die zwei Tatverdächtige zu einer versuchten Raubtat festnehmen wollten. Die Polizisten hätten zuvor zwei Zwölfjährige festgenommen, die im Verdacht standen einen anderen Jugendlichen beraubt zu haben, teilte ein Polizeisprecher mit. Bisher unbekannte Täter schlugen auf die Beamten ein. Zwei Polizisten wurden verletzt, Verstärkung wurde angefordert.

Ralf W. ging seinem Verdacht nach.

Nachdem auch der Polizeibericht nichts genaues hergegeben hatte, konfronierte Ralf W. die Redaktion von Inforadio mit seiner Vermutung, hier würde der Migrationshintergrund der Angreifer bewusst verschwiegen, obwohl derartige Übergriffe auf die Polizei in der Größenordnung schon öfter vorgekommen sind. Daraufhin erhielt er folgende, vor politischer Korrektheit triefende, Antwort, die wir den PI-Lesern in voller Länge präsentieren möchten:

Sehr geehrter Herr W.,

Zunächst einmal vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Programm. Zu Ihren Einlassungen: Natürlich gibt es keine Selbstzensur bei Inforadio. Aber die Kollegin aus der Nachrichtenagentur hat durchaus bewusst darauf verzichtet – die Polizei tat dies übrigens auch – einen möglichen Migrationshintergrund zu erwähnen. Dieser tut nichts zur Sache. Wenn Kids einander Gegenstände ‚abziehen‘, ist das eine strafbare Handlung. Wenn Polizisten daraufhin einschreiten und ihrerseits angegriffen werden, ist das ebenso eine strafbare Handlung. Das gilt für Deutsche wie für Menschen mit Migrationshintergrund. Darüber galt es zu berichten. Wenn sich der Mittelfeldspieler von Hertha BSC Yildiray Bastürk verletzt und wir das melden, dann ist es unintressant ob er Türke ist oder nicht, sondern die Tatsache, dass er verletzt ist. Im übrigen gibt es keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund und Angriffe auf die Polizei. Hätten wir den – nicht bewiesenen – Migrationshintergrund in die Meldung aufgenommen, würde das – nicht zum ersten Male – Hörerreaktionen provozieren wie: ‚Seht her, immer wieder die Ausländer‘. Meine persönliche Meinung: Das können wir nun wirklich nicht brauchen.

Mit freundlichem Gruß

Karl-Heinz Schneider-Bodenbender

Geht es darum, die Öffentlichkeit darüber zu „informieren“, wo vermutliche oder tatsächliche rechtsradikale Jugendliche oder ausländerfeindliche Menschen ihr Unwesen treiben, haben die Medien nie Probleme damit, unschöne Reaktionen hervorzurufen. Bei jedem Überfall auf einen dunkelhäutigen oder südländisch aussehenden Menschen geht sofort ein Aufschrei durch die Medien. Da hat man auch keine Probleme damit, den Eindruck zu erwecken, alle Jugendlichen in Brandenburg trügen rechtsradikales Gedankengut in sich. Aber umgekehrt – Rassismus von dunkelhäutig oder moslemsch auf weiß und westlich bzw. unsere Vollzugsbeamten – das darf niemals und unter keinen Umständen erwähnt werden. Auch der Vergleich in dieser Antwort zeugt von einer unglaublichen Unverfrorenheit. Da wird das Opfer einer Sportverletzung, bei dem die Nationalität in der Tat unerheblich ist, mal eben mit Gewalttätern verglichen, die bewusst Straftaten begehen – und zwar oft und mit steigender Häufigkeit. In dem einen Fall hat die Nationalität keinen Informationswert, entscheidend ist hier nur die Funktion des Verletzten in seinem Team. In dem anderen Fall aber hat die Nationalität der Täter ganz erheblichen Informationscharakter! Diese Information zu verschweigen, ist geradezu eine Deformation der Nachricht, ein bewusstes Weglassen zur Manipulation der Gesellschaft.

“ ‚Seht her, immer wieder die Ausländer‘. Meine persönliche Meinung: Das können wir nun wirklich nicht brauchen.“ Stimmt, Herr Schneider-Bodenbender, brauchen können wir das nicht. Aber wir haben es nun einmal, und es wird nicht besser, wenn wir es ignorieren und verschweigen!

(Spürnase: Ralf W.)

» Luclog: Kreuzberg Riot

» Und kaum ist die Meldung online, muss zumindest eine Zeitung rehabilitiert werden: Die Welt berichtet:

(…) Nach Polizeiangaben versuchten die zumeist jugendlichen Angreifer türkischer und arabischer Herkunft mit massiven Attacken gegen die Beamten, den Abtransport zweier festgenommener Zwölfjähriger zu verhindern.(…)

(Danke an spital8katz)

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36 KOMMENTARE

  1. Ich bin ob dieser offenherzigen Stellungnahme zutiefst vergnügt….nachdem zunächst – tapfer, tapfer – Selbstzensur weit von sich gewiesen wird, erklärt man zwei Absätze weiter die „guten“ Gründe für sie…ein echter Klassiker…

    Da meines Wissens in Kreuzberg keine 100 deutschen Jugendlichen, oh Verzeihung!!!: keine 100 Jugendliche OHNE Migrationshintergrund mehr leben und es mehr als 100 Jugendliche gewesen sein sollen, die sich der Staatsgewalt entgegenwarfen, darf ein – selbstverständlich nicht kausaler -Migrationshintergrund angenommen werden… 😉

  2. Da hat mein Namensvetter Recht gehabt.
    Als ich heute früh die Meldung im ARD-Videotext las, dachte ich mir auch sofort: Ah, die Türken mal wieder, und die Medien verschweigen es.

    Vielleicht sollte sich der geannte Radiosender in „Desinfo-Radio“ unbenennen, weil er die Hörer für dumm verkaufen will.

    Eine Bekannte von mir, die mal in der berüchtigten Kreuzberger Naunyn-Ritze, ein Jugendzentrum, arbeitete, erwähnte gegenüber ihren Erzieherkollegen, dass es nur die türkischen und arabischen Jugendlichen sind, die im Hause randalieren und die Erzieherinnen als „Vot…“, „Nutte“ usw. bezeichnen.
    Daraufhin gaben ihre (deutschen) Kollegen erbost zurück, sie sei ausländerfeindlich.
    Der Witz an der Sache war: Meine Bekannte ist Italienierin!

  3. Unsere „Schweizer Bild“-Zeitung Blick hat aktuell ebenfalls eine schockierende Titelseite, mit dem Bericht über eine Massen-Vergewaltiung einer 14-Jährigen im Kanton Bern. Auffälig, dass in bisher allen Medien nur der Satzt „handelt sich um Ausländer verschiedener Nationalitäten sowie um einen Schweizer tamilischer Herkunft“ benutzt wurde.

    Selbst wenn ein 14-Jähriges Kind von einer ganzen Gruppe Ausländer massenvergewaltigt wird, bleibt man seinem Multi-Kulti-Pollitically-Correctnes treu. Solche Vergewaltigungen waren in den letzten Wochen keine Einzelfälle.

    K R A N K!

    Was ist in Islamischen Staaten nach dem Ramadan PFLICHT? Genau: Huren ohne Schleier vergewaltigen. Willkommen in Eurabien!

  4. Leute mit Doppelnamen sind mir immer etwas suspekt.

    Jaja, dass gute Inforadio. Ist mir auch schon seit langem aufgefallen, wie einseitig die Berichten. Am besten sind aber die Berichte von der „Front“ mit Bettina Marx!

    Aber was erwarten wir? SFB+ORB, Sitz in Potsdam, da sind min. 90% der Redaktion linke Gutmenschen und vielleicht wird uns B. Marx ja noch erklären, warum letztendlich Israel die schuld an dem Übergriff trägt 😉

  5. In einem späteren Artikel des Tagesspiegel ist dann wieder von arabischer un türkischer Herkunft die Rede. Aber auch ein andere Punkt ist merkwürdig, zum einen ist von Jugendlichen die Rede, aber dann wurde von den Jugendlichen ein 23 Jähriger verhaftet.

  6. @ redlabour:
    wenn mal anfängt rumzuschnüffeln, entdeckt man die ulkigsten Koinzidenzen..die ehemalige Vorstandskollegin von Herrn Schneider-Bodenbender aus seiner Zeit im Vorstand des „Grünen Dreiecks“ (pseudoavantgardistischer SPD-Ortsverein im multikulturellen Brennpunkt unserer Bundeshauptsatdt, wenn ich richtig informiert bin), heisst Martina Matischok-Yesilcimen und ist Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte…

  7. … und immer schön unter’n Teppich kehren, das ist die beste Voraussetzung dafür, dass Berliner Verhältnisse bald flächendeckend werden. Und zwar unwiderrufbar.

    Nur die Polizeibeamten können einem leid tun, denn sie hätten vermutlich gerne einen deutlich erweiterten Handlungsspielraum. Und irgendwann hat auch jeder „Kulturbereicherer“ begriffen, dass deutsche Polizeibeamte nicht scharf schießen.

  8. Spiegel-online hatte es auch versäumt, die Herkunft der Lieben, Kleinen anzugeben. Ich habe direkt einen Leserbrief geschrieben.

  9. http://www.zeit.de/news/artikel/2006/11/15/80771.xml

    Der Vorsitzende des Polizeiarbeitskreises der Berliner CDU, Peter Trapp, beklagte ebenfalls eine zunehmende Gewaltbereitschaft gegen Beamte. Die Polizei werde mittlerweile so massiv angegangen, dass es teils nur mit einer Hundertschaft möglich sei, Gesetze durchzusetzen. Dies könne bei der zunehmenden Ausdünnung der Personalstärke zu „rechtsfreien Räumen“ führen.
    ___

    Die mit Milliardenbeträgen subventionierte moslemische Parallelgesellschaft vergrößert sich rapide. Die Polizei verliert an Personal. Schöne Aussichten.

    RÜCKMIGRATION!

  10. @Jochen:
    nun erwähnt der SPIEGEL nicht nur den Migrationshintergrund sondern spricht sogar von „TÜRKEN“ (in der Opfersituation werden aus Deutschen mit Migrationshintergrund ganz schnell wieder Ausländer)und jetzt ist es Ihnen auch wieder nicht recht…

    😉

  11. Warum war mir nur sofort klar, dass es sich bei den Angreifern nur um Moslems handeln konnte und wieso war mir genauso klar, dass Rassismus-Vorwürde gegen die Polizei nicht lange auf sich warten lassen würden?! Läuft doch immer nach dem selben Schema ab. Wie gern wäre ich mal Polizist während eines Scharmützels mit Musel-Bälgern 🙂

  12. Ich möchte zu gern mithören, was bei der nächsten Freitagpredigt in der örtlichen Moschee erzählt wird:
    „Verdammnis über Euch! Ihr habt Schande über die Religion des Friedens gebracht!“
    oder:
    „Tapfere Glaubensbrüder haben der Polizeiunterdrückung Widerstand geleistet“.
    So oder so: Hauptsache, wenigstens die passende Behörde lauscht mit.
    Oder macht der (rot-rote) Nachtwächterstaat Fortschritte?

  13. Ich will von einem Journalisten eigentlich nur umfassend informiert werden. Was ich mit diesen Informationen anfange, wie ich sie interpretiere, das alles soll er gefälligst mir überlassen. Ich will keine „fürsorgliche Belagerung“.
    Für diesmal: Danke, Papa Karl-Heinz. Nächstesmal spielst Du aber bitte nicht mehr meinen Papi, o.k.?

  14. Der Spiegelartikel ist wirklich unerträglich – die Autorin schafft es doch wirklich, die Referenz zu den Vorfällen in Frankreich quasi als Aufruf gegen „Polizeiwillkür“ und Mahnung vor Rassismus zu platzieren – wie eine vorauseilende Rechtfertigung, sollte es mal dazu kommen …
    Sie lässt auch weg, dass der arme geprügelte 23 jährige versucht hat, die Tatverdächtigen aus dem Polizeibully zu befreien …

  15. @ Cicero
    Ja, die Fürsorge ist erstaunlich. Den Artikel in der Zeit fand ich gut. Neutral und ohne Verzerrung.

  16. @Ralf

    muslimische Menschen kennzeichnet halt ein sehr intensiver und solidarischer Familiensinn…, toll wie er sich für die beiden kleinen, unschuldigen, goldigen Unschuldsengelchen in die Bresche geschmissen hat… 😉

  17. Kam zu diesem Vorfall in Kreuzberg auch schon was in den Fernsehnachrichten?

    Mich verwunderte, dass nicht ALLE 80-100 Jugendlichen wegen Landfriedensbruch angezeigt wurden. Deswegen rief ich die heute die Berliner Polizeipressestelle an. Seine Antwort: „Sonst hätten wir wieder einen 1. Mai gehabt“.
    Meines Wissens gab es nur drei Festnahmen / Anzeigen. Weiß wer was anderes?

  18. Kam zu diesem Vorfall in Kreuzberg auch schon was in den Fernsehnachrichten?

    Mich verwunderte, dass nicht ALLE 80-100 Jugendlichen wegen Landfriedensbruch angezeigt wurden. Deswegen rief ich die heute die Berliner Polizeipressestelle an. Seine Antwort: „Sonst hätten wir wieder einen 1. Mai gehabt“.
    Meines Wissens gab es nur drei Festnahmen / Anzeigen. Weiß wer was anderes?

  19. Die Erfahrungen vieler Polizeibeamter in Neukölln bestätigen diese bürgerkriegsähnlichen Zustände. Die Politik unterstützt nicht die Arbeit unserer Polizei.

    Es ist nicht mehr Deutschland. Man denke an den Kosovo und es wird klar wohin die Reise geht.

  20. Hallo Jochen, danke, ich schaue mir dann die folgenden Tagesthemen in der ARD an (obwohl ich glaube, dass gerade die ARD zuwenig Fakten dazu bringt.

  21. Laßt doch die Gutmenschen ihr Vernebelungsspiel spielen.

    Ich gehe inzwischen bei jeder Nachricht über Kriminalität davon aus, dass die Täter einen „Migrationshintergrund“ haben, wenn von der Ethnie der Täter nichts berichtet wird. So beredt kann Schweigen sein. Die Selbstzensur trifft nur die Zensoren und ihrer Hätschelgruppe erweisen sie einen Bärendienst. Auf diese Weise entsteht der Automatismus „Migrant=Verbrecher“.

    Laßt sie nur machen…………..

  22. SPIEGEL:“Da kommt Senal vorbei. Er ist 31 , hat die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Senal trommelt die Jugendlichen zusammen. Er schärft ihnen noch mal ein, wie wichtig es sei, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie die Polizei sie hier behandle. Die Situation sei „extrem brenzlig“. „Ich sage: Es dauert nicht mehr lange und es ist hier wie in den Pariser Vororten.“

    Die Einheizer sind (schon lange) vor Ort.
    Danke an die Polizei.

  23. „In was für einem Land leben wir?“

    Bei der Polizei heißt es, Mehmet habe versucht Gefangene zu befreien, die Fahrzeuge der Polizisten beschädigt und heftigen Widerstand geleistet. Ob bei der Schlägerei „im Einzelfall Schlagstöcke oder Tränengas“ zum Einsatz gekommen seien, könne er nicht beantworten, erklärte ein Polizeisprecher.

    Ja: „In was für einem Land leben wir?“ eigentlich, dass solch Typen nicht sofort zurück nach Anatolien verfrachet werden?

  24. Das Problem ist ja, die Polizei kann sich bei diesen Leuten eh nur mit Gewalt Respekt verschaffen – das ist leider die einzige Sprache die dort jeder versteht.

  25. ProErwin-Link geht bei mir. Inhalt:
    Anna Reimann
    STATIONEN
    Geboren 1979, aufgewachsen in Reinbek bei Hamburg und Oslo. Studium der Geschichts- und Politikwissenschaften in Hamburg, Venedig und Berlin. Freie Mitarbeit und Praktika u.a. bei „Stern“, dpa, „Brigitte“, „Die Woche“, „Die Zeit“. Redaktionelle Mitarbeit bei „Zenith – Zeitschrift für den Orient“. Seit Januar 2006 Volontärin bei SPIEGEL ONLINE.
    E-MAIL anna_reimann@spiegel.de

    So jung und schon so verdorben…

  26. SPIEGEL: „Hey, du bist jetzt ein Opfer“, ruft das Mädchen, das an der Wand des Telefonladens Wrangelstraße Ecke Oppelner lehnt.

    Danke an Anna für den (unfreiwillig?) höchst aufschlußreichen Bericht.

  27. Zum Thema warum wieso weshalb heute ein Kommentar von CA (achja das bin ja ich …(joke) …also…(ab hier kein joke mehr)

    Wahrscheinlich hätte es gewissen Kreisen in Berlin, gut ins Konzept gepasst, wenn bei dieser „spontanen“ Zusammenrottung, des „Kreuzberger Strassenmobbs“ ähnliches geschehen wäre, wie in Frankreich im Jahre 2005 um dann eine Art Berliner Infifada zu starten.

    Denn machen wir uns mal nichts vor,
    was diese „gewissen“ Kreise angeht.
    Die eigentlichen Hintermänner sind
    die Hassprediger und Mullahs und
    die testen jetzt was in D-Land so
    möglich ist, nachdem Frankreich
    und England schon „ausprobiert“
    wurden.

    Land für Land in Europa fällt immer weiter in deren Schoss
    und in D-Land haben wir mitunter die höchste Zahl von
    Musels.
    Also steht genau dieses, auf deren Agenda ;
    das „die“, den von mir schon seit Jahren
    erwarteten Bürgerkrieg, irgendwie
    „anzetteln“ wollen.

    Das in Berlin sei nur eine Art „Test“, da ist noch einiges mehr zu
    erwarten und das ganze dann mit jemand wie „WOWI“ an der
    Spitze und allesrelativierern wie Hans Christian oder Claudia,
    wird es der direkte Weg ins Desaster.

    na denn
    „Gute Nacht.“

    CA 16.11.2006

    Mit Desaster meine ich:
    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkrieg

    Die Einleitungsdefinition gefällt mir:

    Ein Bürgerkrieg ist ein bewaffneter Konflikt auf dem Gebiet eines einzigen Staates zwischen mehreren inländischen Gruppen, häufig unter Einmischung ausländischer Mächte.

    Die Auseinandersetzungen finden entweder zwischen der Regierung und einer oder mehreren organisierten Gruppen von Aufständischen (Rebellen, Guerilla) statt. Oder diese Gruppen bekämpfen sich gegenseitig. Die Gründe dafür können politischer, nationaler, religiöser oder auch sozialer Natur sein. In einigen Fällen erstreben die Aufständischen die Herrschaft über das Staatsgebiet, in anderen die Abtrennung bzw. Autonomie eines Teils des Gebietes. Ein Bürgerkrieg nimmt häufig die Form eines ungeregelten Krieges an, der ohne Rücksicht auf völkerrechtliche Regeln geführt wird.

  28. „Auch Elena D. hat Angst. Sie könne nicht einfach mit ihrem dunkelhäutigen Mann und ihrer Tochter an einen mecklenburgischen Badesee fahren. „Die Gefahr für meinen schwarzen Mann, angepöbelt oder zumindest argwöhnisch beäugt zu werden, ist zu groß, als dass wir uns damit einen schönen Sommertag verderben wollten“, so Elena D. in ihrem Leserbrief.“

    O ja da müssen dringend noch ein paar Mios für den „Kampf gegen rechts“ her.
    Sind ja grausame Zustände, da gibt es die Gefahr „beäugt“ zu werden.

    Furchtbar.
    Ist zwar noch nie passiert aber die gafahr ist halt da.

    Das erinnert mich an ein Kinderbuch:

    „Am liebsten ass das Krokodil Schmetterlinge, es hatte aber noch nie einen gefangen!“

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