burqua.jpgPapst Benedikt XVI. hat am 20.09.2007 in Rom eine Rede ‘in Verteidigung der religiösen Freiheiten” gehalten. Den deutschen Medien war diese Rede, obwohl wieder mit aktuellem Islambezug und deshalb mit jeder Menge Sprengstoff versehen, bisher noch nicht einmal eine Randnotiz wert. Wahrscheinlich ist man in den Redaktionsstuben noch am entscheiden, ob der Papst jetzt zu den Guten oder Bösen (rechtsradikal, rechtspopulistisch etc …) gehört.

In der britischen Daily Mail fanden wir diesen Artikel und haben ihn für unsere Leser übersetzt.

Der Papst hat, indem er den dortigen Umgang mit den Christen kritisiert, wieder einmal riskiert, die Wut der islamischen Welt zu provozieren. Benedikt XVI griff moslemische Nationen an, in denen Christen entweder hingerichtet oder aber lediglich einen minderwertigen Bürgerstatus unter Sharia Recht besitzen. Er verteidigte ebenfalls das Recht, als Moslem zum Christentum zu konvertieren, eine Handlung welche in vielen islamischen Ländern mit dem Tode bedroht wird.

Seine Bemerkungen fielen fast genau ein Jahr, nachdem er eine Welle der Wut unter Moslems hervorgerufen hatte, indem er einen byzantinischen Kaiser, der den Islam mit Gewalt in Verbindung gebracht hatte, zitierte.
Gestern hielt der 80-jährige Ponitfex in der Nähe von Rom eine Rede in “Verteidigung der religiösen Freiheit”, welche wie er sagte, “ein fundamentales, nicht unterdrückbares, unverzichtbares und unverletzliches Recht” darstellt. In einem deutlichen Bezug auf den Islam sagte er: “Die Ausübung dieses Rechtes beinhaltet ebenfalls das Recht zum Wechsel der Religion, welches nicht nur gesetzlich sondern auch im täglichen Leben garantiert werden sollte.”

In Bezug auf das Problem des islamischen Extremismus fügte er hinzu: “Terrorismus ist ein ernstes Problem mit Tätern, die oft behaupten, im Namen Gottes zu handeln und doch eine unentschuldbare Verachtung für das menschliche Leben haben”.

Letzten September hatten radikale britische Moslems die Hinrichtung von Papst Benedikt gefordert, weil er den Propheten ‘beleidigt’ hätte. Im gesamten Nahen Osten und in Afrika wurden Christen in Folge dessen Opfer von Gewaltausbrüchen.

Seine jüngsten Bemerkungen fielen nur einige Tage nachdem einer der hochrangigen Bischöfe der Kirche von England moslemische Führer aufgerufen hatte, sich in Verteidigung des Rechts auf Religionswechsel auszusprechen. Der Bischof von Rochester, Michael Nazir-Ali, beschrieb gegenüber ‘Dispatches’ auf Kanal 4 seine Angst um die Sicherheit der geschätzten 3000 Moslems, die sich in diesem Land für einen anderen Glauben entschieden hatten.

In einer früheren Umfrage unter mehr als 1000 jungen britischen Moslems hatten sich mehr als 36 Prozent dafür ausgesprochen, Konvertiten mit dem Tod zu bestrafen. (…).

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