Political Correctness macht auch vor einem öffentlichen Toilettenhäuschen nicht halt. Weil das Kunstklo von Tomi Ungerer in Plochingen mit seiner Kuppel in Form eines Riesenhinterns die religiösen Gefühle einiger Muslime verletzte, hätte verletzen können oder verletzt haben würde, musste es religiös neutral umgestaltet werden (Foto). Dem orientalischen Flair ist der Künstler dennoch treu geblieben. Das Klo ist jetzt würfelförmig und in der Farbe des Propheten gehalten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Desch wird do im Volksmund bald Kabala heische.

(Spürnase: Lancelotte)

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26 KOMMENTARE

  1. Entschuldigung aber das ist doch einfach nur noch bescheuert.

    Wie heißt es so schön:

    Ist denn die ganze Welt verrückt geworden?

  2. Ganz ehrlich man braucht wiklich keine übergroßen Hinterteile die irgendwo in den Städten rumstehen. Find ich auch unpassend.

  3. Ich fand das Ar…dach auch sehr passend. Könnte die Gestaltung dieses Toilettenhäuschens vielleicht auch als ein „stiller Protest“ gesehen werden?

  4. Ein paar Gastarbeiter sollten nicht das Recht haben, darüber zubestimmen was wir in unseren Städten stehen haben. Das ändert nicht daran das die „Kunstwerke“ dieses Künstlers sehr hässlich sind.

  5. nicht das Häuschen gibt mir zu denken sondern die Angsthasen-Politiker in Deutschland. Es ist mittlerweile zum Sport geworden, sich wegen allem beleidigt zu fühlen und es lautstark zu dokumentieren. Kommt mir alles sehr bekannt vor.

  6. Ich werde ab heute, wenn eine Kuppel in Sicht kommt, nur noch an den Tomi Ungerschen Arsch denken und das hat durchaus was Symbolhaftes. Denkt nur daran, wie sich die Muslime unter der Kuppel gebären und beim Hin-und Unterwerfen ihren Allerwertesten präsentieren. Islam ist und bleibt nun mal für’n A… (jetzt kann der muselmanisch Betroffene endlich mal wieder so richtig betroffen und gekränkt sein). Im Ernst: Auf Ungerers Arsch im Stadtbild kann ich auch verzichten, aber wenn’s keinen Schweinsbraten auf dem Stadtfest mehr gibt, dann wird’s Zeit endlich eine Sau durch’s Dorf zu treiben … und vielleicht läuft die dann ja schnurstraks zur Moschee oder Moscheebauplatz, dann hätte sich das Thema ganz en passant erledigt.

  7. Das für „die muslimische Gemeinde“ des Örtchens der Arsch auf dem Dach des „Scheisshauses“ selbiges (architektonisch…)in die Nähe einer Moschee rückt und damit das amüsante Projekt als Provokation wirke ist ja interessant für sich.

    Eine noch größere Seltsamkeit ist das vor solchen Spinnereien ein Kniefall gemacht wird. Wenn es schon hier gilt auf die befremdlichen und provokanten Anliegen einer okkulten Gruppe in dieser Form Rücksicht zu nehmen, dann sehe ich für das Morgen einige Probleme in dieser Gesellschaft aufkommen:
    – Evolutionstheoreme in Buch- und Schulform propagieren = Provokation

    – Ohne Schamtuch (auf der Birne) rumlaufen = Provokation

    – Der äußerst provokante Darlegung die Erde sei keine Scheibe = Provokation
    insb.
    – Religiosgenese historisch und wissenschaftlich darlegen = Provokation

    etc.pp.

    Ein Vorwurf geht nicht an die Okkultisten sondern an die Leute am Ruder dieser Republik von welchen erwartet werden muß, daß sie für grundlegende Werte (von denen ach so viel schwadroniert wird) einstehen und sie felsenfest verteidigen.

    PS:
    Der Frosch ist grün = Provokation ?
    Ein Quader = Provokation ?
    etc. …

  8. Heimlich, still und leise tritt genau das ein was die Kritiker von Gül vor seiner Wahl befürchtet haben: Die Türkei verwirft die Staatsgründer Atatürk eingeführte Trennung von Staat und Religion. Stück für Stück.

    Türkei lockert Kopftuchverbot

    In der Türkei soll das Kopftuchverbot an den Universitäten fallen. Der Vorstand der regierenden islamisch-konservativen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan beschloss gestern Abend in einer siebenstündigen Sitzung in Ankara einen entsprechenden Passus für die geplante neue Verfassung des Landes, wie türkische Medien heute meldeten.

    Ein Grund mehr die EU Beitrittsverhandlung mit der Türkei sofort zu beenden.

  9. Exkurs

    Folgender Vorfall im Focus Forum:

    Ein User hat sich über die Löschung eines Beitrages beschwert und ihn wieder eingestellt.

    Es sei ihm verziehen das er nocht nicht bemerkt hat wie die Zensoren, uuups, tschuldigung, ich meine natürlich die Administratoren im Focus Forum arbeiten.

    Also bitte bildet euch eure Meinung.

    Beitrag aus dem Forum:

    Vor einigen Tagen gab es in diesem Forum einen extrem guten und lesenswerten Artikel.

    Vorweg: Weder ich noch der Artikel sind Rechts- oder Linksradikal oder beleidigen irgendwelche Personen. Es handelte sich nur um sehr gute und konstruktive Kritik. Es war der beste Artikel den ich hier die letzten Monate gelesen habe. Und auch meine Arbeitskollegen und diverse andere Leute waren begeistert.

    Leider wurde er aus unerfindlichen Gründen von den Focus Admins gelöscht. Das finde ich eine dreistigkeit die jede Art von Meinungsfreiheit extrem angreift.

    Ich habe diesen Artikel nicht gepostet, doch ich hoffe das die Vernunft der Aufsichtspersonen hier diesmal die Angst vor politischer Unkorrektheit übersteigt.

    Und solange der Thread gelöscht wird, bevor es eine Vernüftige Diskussion darüber gibt, werde ich mir neue Email-Adressen anlegen, und mich hier neu anmelden, und jeden Tag aufs neue diesen Thread aufmachen.

    Ihr Focus-Admins könnt nicht die Leser vor der Aufklärung schützen. Wer zum 2. mal diesen Text löscht, sollte sich darüber Gedanken machen, ob er sich mit dem Deutschen Recht identifiziert, oder eher eine eigene Politik anti-Pressefreiheit und anti-Aufklärung entwirft. So. Und hier der Artikel: ______________________________________________Wunder-Apparat

    Wie die deutsche Empörungsmaschine funktioniert, was ein »Einzelfall« ist, und wie uns Eva Herman aus der Peinlichkeit half

    Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

    Das ist ja gerade noch mal gutgegangen. Für Messerattacken wie jene auf den Rabbiner in Frankfurter haben die Empörungsbeauftragten von Bund und Ländern, Parteien und Verbänden im Grunde ein festes Reaktions-Schema im Ärmel. Im Fall Mügeln hatten sie es gerade erst wieder erprobt: Beschämung, Empörung und die öffentliche Bestrafung all der Leute, die es wagen, von „Einzelfall“ zu sprechen oder vom Ausdruck eines „allgemeinen Gewaltproblems“.

    Kurz bevor die Berufenen nach dem Frankfurter Überfall zu ihren Mikrophonen gelangten, stellte sich jedoch heraus, daß der hinterhältige Überfall gar nicht ins Schema paßt. Fangen wir mit den Nebensächlichkeiten an: Im Unterschied zu Mügeln ist völlig klar, wer den Streit begonnen hat. Der Rabbi war seelenruhig auf dem Weg in die Synagoge, als er plötzlich niedergestochen wurde. Selbstverständlich hatte – im Gegensatz zu den Opfern in dem sächsischen Städtchen – der Geistliche auch nicht mit einer abgeschlagenen Flasche um sich gestochen, bevor ihn die Klinge traf.

    Aber das ist, wie gesagt, nicht wichtig. Entscheidend ist vielmehr: Der Täter von Frankfurt ist offenkundig der falsche, nicht deutsch genug. Das haben alle auf Anhieb begriffen. Nur ausgerechnet Charlotte Knobloch nicht: Der Vorsitzenden des Zentralrats ist es unbegreiflicherweise völlig egal, ob ein Deutscher oder ein „südländisch“ aussehender Gewalttäter antijüdische Parolen brüllend auf einen Rabbiner losgeht.

    Sie verhält sich damit ziemlich unprofessionell, und ihre Bemerkung über die „No-go-Areas“ im Westen hätte fast eine unverantwortliche Debatte ausgelöst. In allen möglichen Internetforen, die nicht rechtzeitig abgeschaltet werden konnten, fiel den Deutschen gleich eine ganze Palette solcher „unbegehbarer“ Zonen in unseren Großstädten ein. Die Diskussion geriet vorübergehend fast außer Kontrolle.

    Doch die Besonnenen brachten schnell wieder Ordnung in die Sache, indem sie Knoblochs Ausrutscher einfach übergingen. Ihr Stellvertreter Salomon Korn, der auch Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt ist, beeilte sich, den Vorfall als „Einzeltat“ abzuheften, als „Ausnahmefall, der sich hoffentlich nicht wiederholt“. Er hoffe auf Rückkehr von „Normalität und Unbeschwertheit“. Das jüdische Opfer sei ohnehin „glimpflich davongekommen“.

    Donnerwetter, der hat’s drauf: Vor nicht allzu langer Zeit war moralisch erledigt, wer zum Leben der deutschen Juden heute Wörter wie „Normalität“ oder gar „Unbeschwertheit“ in dem Mund nahm. Ausgerechnet nach der Messerstecherei geht das plötzlich. Und: Der Mügelner Bürgermeister Deuse wird sich von dem Makel nie wieder befreien können, den er sich eingefangen hat, als er hinsichtlich der heimatlichen Schlägerei von einem „Einzelfall“ sprach. Und wäre dem so was wie „glimpflich“ über die Lippen gehuscht … du liebe Zeit, dem hätten wir eingeheizt!

    Erstaunlich, wie exakt die Dinge auseinandergehalten werden, je nach ethnischer Zugehörigkeit der Verdächtigen. Man kann es nur bewundern: Die deutsche Empörungsmaschine funktioniert so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und ist dabei belastbar wie Kruppstahl. Wie von Geisterhand bedient rast der Apparat in einem Moment noch auf höchster Drehzahl, um schon eine Sekunde später völlig stillzustehen. Kein herkömmliches Getriebe hielte dem stand.

    Dabei wird die Maschine von Hunderten, ja Tausenden von Leuten bedient, dennoch alle wissen gleichzeitig, wann sie „Ein“ oder „Aus“ drücken müssen. Mutmaßliche Täter deutsch: „Ein“, mutmaßliche Täter irgend etwas anderes: „Aus“. Nur Charlotte Knobloch hat das noch nicht richtig begriffen. Aber die lernt das hoffentlich mit der Zeit. Ansonsten wußten alle von Angela Merkel bis Claudia Roth, daß Frankfurt im Unterschied zu Mügeln weder ihre „Beschämung“ noch ihre „Empörung“ wert war.

    Nur notorische Konsensverletzer fragen hinterhältig nach: Wenn weder Frau Merkel noch Frau Roth wegen des Messerstechers beschämt oder empört sind, nur weil er vermutlich „Migrant“ ist, was sagt das über ihr Verhältnis zu unseren Migranten insgesamt aus? Will Merkel nicht die „Kanzlerin aller Menschen in unserem Land“ sein? Warum schämt sie sich dann zwar für mutmaßliche deutsche Täter, nicht aber für solche mit anderer Herkunft? Und gehören laut Claudia Roth nicht alle hier lebenden Völker zu „unserer Gesellschaft“? Warum wählt sie dann so messerscharf aus, über wessen Untaten sie sich empört und über wessen Frevel nicht? Wir könnten jetzt gemein sein und die Rassismusdebatte einmal ganz anders führen. Tun wir aber nicht, schließlich haben wir den Apparat gerade auf „Aus“ geschaltet. Deshalb hat es selbstverständlich auch keine Antifa-Demos durch Frankfurter „No-go“-Migrantenviertel gegeben.

    Was die Erklärungsmuster für den islamistischen Terror angeht, haben wir uns eine wunderbare Leichtigkeit zugelegt. Letztlich geht es ja darum, die Schuld des Abendlandes nachzuweisen, welches die Attentäter geradezu zum Bombenlegen zwingt. Ziel muß es sein, der gefährlichen Mär Einhalt zu gebieten, die Morderei habe im Kern irgend etwas mit dem Islam zu tun.

    Ursprünglich hatten wir da die „Schere zwischen Arm und Reich“ zur Hand: Die orientalischen Länder werden seit ich weiß nicht wann von uns ausgebeutet, weshalb sich die dortigen Völker aus der Armut gegen uns erheben und uns die tödliche Quittung servieren.

    Leider kam dann heraus, daß Osama bin Laden, Mohammed Atta und ihre Freunde besser betucht und gebildet waren als die meisten ihrer Opfer. Dumme Sache. Aber macht nichts: Da blieb ja noch die „jahrhundertelange Demütigung der orientalischen Völker durch die westlichen Kolonialmächte“, unter die auch Deutschland zu zählen ist, obschon es in der Region nie einen Quadratmeter besessen hat. Diese Demütigung quält die Nachfahren der einst Unterdrückten bis heute, wofür die sich nun rächen wollen, ob sie arm sind oder reich.

    Klingt doch schlüssig, oder? Ja, fast, bis nun verhinderte Attentäter namens Fritz G. und Daniel S. verhaftet wurden, deren Vorfahren nicht orientalischer sind als die eines märkischen Milchbauern. Also ist es doch ein religiöser Antrieb, der zum Quell der Mordlust gereift ist? So eine Erklärung geht nicht, die wäre nämlich diskriminierend.

    Also bleibt uns nichts anderes übrig, als abrupt das Thema zu wechseln. Was soll’s auch, längst haben wir uns daran gewöhnt, unsere als hohl entlarvten Erklärungsmuster wegzuschmeißen wie leergefressene Chipstüten. Stört niemanden mehr.

    Und wenn gerade keine neue Tüte zur Hand ist, dann kann man ja auch einfach mal gar nichts sagen – wie zu Frankfurt. Ganz unproblematisch ist das allerdings nicht: Die moderne Medienwelt kennt keine Sendepausen mehr wie einst im Mai, es muß immer weitergelabert werden. Besonders, wenn es gilt, die merkwürdige Ruhe zu überdröhnen, die von der stillstehenden Empörungsmaschine ausgeht. Da kam Eva Herman gerade recht.

    Für die Maschine ist die Frau und das, was sie von sich gab, zu dürftig. So eine Angelegenheit erledigen wir im Vorbeigehen. Die Instrumente lagen ohnehin lange bereit. In den goldenen 80ern reichte bereits der bloße Hinweis auf Geburtenrückgang und die leiseste Anmahnung von sogenannter „Bevölkerungspolitik“, um ans Mutterkreuz genagelt zu werden. So leicht geht das leider nicht mehr, seitdem jemand den Zusammenhang von demographischer Entwicklung und unseren Renten ans Volk verpetzt hat. Die Herman mit ihrem Familienkram war deshalb nur schwer diffamierbar. Da war es nett, daß sie uns den Nazidolch selbst geliefert hat und nebenbei noch die Frankfurter Stille füllen half mit ihrem heiteren kleinen Ersatz-Aufreger.

    Ende des Beitrags.

  10. Unsere museligen Freunde sind auch wegen jedem Scheiß(haus) beleidigt.
    Naja jetzt haben wir halt eben auch einen „Kackwürfel“ in Plochingen. 🙂

  11. #13 chatten_odw

    Das FOCUS Forum kenne ich auch. Besonders Phi löscht nicht PC-konforme Beiträge besonders eifrig. Seitdem überrede ich Bekannte, die PC-konforme Zeitschriften abonniert haben, das Abonnement zu kündigen. Bei 11 ist es mir schon gelungen. Das geht diesen Zeitschriften ziemlich an den Nerv. Das merke ich daran, wie aggressiv für diese Abonnements geworben wird. Zur Zeit sind sie für die „Sueddeutsche Zeitung“im Einsatz.
    Ich sehe nicht ein, daß ich für Zeitschriften bezahle, die in ihrem Tenor gegen meine politischen Ansichten schreiben.
    Dann sollen sie Abonnenten bei jenen werben, für die sie sich so vehement einsetzen. Aber die Kulturbereicher werden ihnen den „Effe“ zeigen. Ist auch richtig so. Wer sich im vorauseilenden Gehorsam ereifert, hat es nicht anders verdient.

  12. Bitte nicht versuchen, sich auf „Schwäbisch“ auszudrücken, wenn man es nicht beherrscht.

    „Desch“, „Heische“ = Blödsinn…

  13. Der in Straßburg im Elsass geborene Jean-Thomas Ungerer genannt ‚Tomi Ungerer‘ überrascht immer wieder.

    Ich kannte ihn, jahrelang, eigentlich nur als Kinderbuch-Autor, viel später als großen Europäer und deutschfranzösischen Brückenbauer. Jetzt stelle ich fest, was für ein gegenwartskritischer Provokateur er ist. Eine vielseitige künstlerische Persönlichkeit.

    Klohäuschen: da bin ich ganz ‚NIMBY‘ (=not in my backyard / nicht vor meiner Haustüre): einen Riesenarsch als WC-Häuslein muss, dauerhaft, auch nicht vor meinem Fenster sein. Für ein paar Tage allerdings wäre es ok.

    Oha, pikant, er macht auch ganz obszöne Grafiken, oh-l? -l? .

    Der Elsässer und Künstler (Grafiker, Kinderbuchautor) hat eine Homepage
    http://www.exopuce.fr/tomi/c_accueil_f.htm

    Wikipedia nennt ihn
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tomi_Ungerer

  14. Was ist das feuchte Blaue untenrum? Ein Überlaufbecken? Wie reagiert die CDU Plochingen, wenn das immer voller wird?

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