Sulaiman MasomiDas Goethe-Institut hat auf die vielen Emails von PI-Lesern reagiert und den Text „Ein Kanacke sieht rot“ von Sulaiman Masomi (wir berichteten) entfernt. In der Begründung heißt es: „Im Rahmen des aktuellen Themas ‚Poetry Slam‘ hatten wir an dieser Stelle einen Text des Poetry Slammers Sulaiman Masomi veröffentlicht. Dieser stieß auf heftige Kritik und führte zu Diskussionen, die wir sehr ernst nehmen.“

Und weiter:

Die junge experimentelle Kunstform des Poetry Slam ist naturgemäß kontrovers und kritisch und bedient sich eines oft harten Sprachstils. Üblicherweise werden die Texte vor einem in der Regel jungen Publikum vorgetragen bzw. „performed“. In geschriebener Form hat dieser Text offenbar zu Missverständnissen geführt. Da es selbstverständlich weder in der Absicht des Autors noch des Goethe-Instituts liegt, die Gefühle der Leser zu verletzen, nehmen wir den Text mit dem Einverständnis des Autors von der Webseite.

Sulaiman Masomi fühlt sich total missverstanden:

Dieser Text gehört zur Textgattung „Satire“. Eigentlich richtet er sich gegen jede Art von Rassismen. Vor allem greift er auch die rassistischen Einstellungen der Ausländer gegenüber den Deutschen auf. Ich spreche bei dem Text nicht für mich oder drücke meine persönlichen Ansichten aus, sondern schlüpfe in die Rolle eines faschistischen Ausländers, der einem „Naziopa“ mit seiner eigenen „Nazilogik“ begegnet. Daraus resultiert der Witz und das Spiel mit Klischees. Dass die Dinge und Ressentiments, die in dem Text genannt werden, nicht ernst gemeint und überaus übertrieben sind, sollte in diesem Zusammenhang eigentlich jedem Leser auffallen.

Und deshalb nimmt ihn auch das Goethe-Institut von seiner Website…!?

» „Ein Kanacke sieht rot“ im Google-Cache
» Text als Screenshot

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87 KOMMENTARE

  1. Na bitte, geht doch!

    Die momentane Diskussion um das Migrantenthema trägt Früchte.

    Dem Himmel sei Dank.

  2. In geschriebener Form hat dieser Text offenbar zu Missverständnissen geführt.

    Gesprochen sind diese Texte frei von Mißverständnissen!???

  3. Sehr schön, PI bewegt was! Da hilft auch das Zurückrudern und die Erklärversuche des Autors nichts.

  4. Das finde ich übertrieben. Der Text war witzig geschrieben, hat Stereotype auf beiden Seiten persifliert und war auch handwerklich gut.

  5. Wir haben den Text also nur falsch interpretiert – wie dumm. Sonst hätte uns doch auffallen müssen, dass der Text nicht ernst gemeint und überaus übertrieben sind.

  6. Klar, Herr Masomi, und dieser „Witz“ (nennen wir es mal so, obwohl ich den Begriff Satire für lediglich vorgeschoben halte) erschließt sich natürlich auch jedem Japaner, Afrikaner und Südamerikaner, der sich auf den Seiten des Goethe-Institutes über deutsche Kultur informieren möchte. ***Kopfbatsch***

    Das Problem an diesen Witzen ist: wenn er nicht als Witz erkannt wird, geht es nach hinten los. Das ist in etwa die gleiche Begründung wie sie Bushido gibt, der von den schlimmsten Brutalo- und Vergewaltigungsphantasien singt und dazu in den Medien sagt, er meine das doch gar nicht wörtlich. Klaro. Der ist ja nicht dumm. Er weiß, dass er das sagen muss. Das Dumme ist nur: seine Zuhörerschaft nimmt es zum Teil absolut wörtlich. Es gibt inzwischen schon Zehnjährige, die ihre kleinen Schwestern vergewaltigen, weil sie Bushido „nachspielen“ wollen, der da ja in allen Einzelheiten beschreibt, wie es gemacht wird.

    Setzt man so einen Masomi- oder Bushido-Text einem Rütli-Schüler vor, wird er das absolut super finden, wie der Opa /alternativ bei Bushido: die alte Schlampe – fertiggemacht wird. Solche Leute sind Vorbilder für Rütli-Borats und können sich hinterher nicht damit aus der Verantwortung ziehen, es sei doch bloß Kunst gewesen und die Leute nur zu dumm, das zu kapieren.

    In meinen Augen zeigt Masomi hier nicht nur eine intellektuelle Schwäche, sondern auch schlicht eine Charakterschwäche.

  7. Gott sei Dank, reagiert mal einer und sie sehen ein was für einen gefährlichen Schwachsinn der Mann als Satire loslässt.
    Toll wäre mal ne Satire in dem Ton über den Islam, Leute was dan los wär wisst ihr nur zu gut. Oder in dem Ton über schwarze zu reden um ein Beispiel zu nennen, dann wäre der Aufschrei groß.

    Aber so lange es nur gegen Deutsche geht, haben die wohl einen Freifahrtschein. Und dürfen den übelsten Dreck als „Satire“ schreiben. Satire hat nämlich auch Grenzen….

  8. Glückwunsch –

    man sieht, es gibt immer Hoffnung.
    Man muß sich halt eben auch bemühen und sich für die Sache mal den Arsch aufreißen;

    und manchmal reichen schon ein paar Emails

  9. Wenn die Kunst frei ist, dann für alle. Ist sie nicht frei, so war das die richtige Konsequenz. Ich persönlich freue mich über die Entscheidung des Goethe Institutes und des Verfassers. Diese Entscheidung berücksichtigt, dass Kunst eben nicht frei ist. Solange Menschen für ein paar Karikaturen sterben müssen und Deutsch-Nazis nicht solche Verse veröffentlichen dürfen, ist die Kunst eben nicht frei. Sie war es wohl nie.

  10. @ #6 Ferengi

    Ganz Ihrer Meinung. Vermutlich hätte der Herr Hitler genau dasgleiche wie Herr Masomi gesagt, wäre sein Schanfwerk auf etwas mehr Kritik gestoßen: Er war ja alles nur ein Witz.

    Die Frage, die ich mich stelle, ist: Was würde aus Herrn Masomi und Consor werden, wenn ihr Müll nicht aus Kritik stoßen würde?

    Was nun ausgerechnet das Goethe-Institut angeht, ist es nicht dramatisch, daß dessen Mitarbeiter nicht einmal wissen, wie „performed“ auf Deutsch heißt?

    Wenn das keine Flachpfeiffen sind…

  11. Die Satire ist nicht rübergekommen. Vor den Karikaturen hätte man den Kopf geschüttelt, weil die Qualität schlecht war.

    Im Islam ist Satire übrigens verboten, (kann man im Reliance of the Traveller nachlesen) und das ist einer der Gründe warum die Leutchen keinen Humor verstehen. Das weiss dieser Poetik-Knaller auch (und so übersetzt sich „poetry slam“ auf deutsch)

  12. Meine Fresse seid ihr Scheisse. Erst wird sich über einen harmlosen Satire-Text aufgeregt und sich dran aufgegeilt, dass er von der Seite des Goethe-Instituts verschwindet um dann eine Zeile später den Text per Snapshot und Google-Cache wieder weiter zu verbreiten. Merkt ihr eigentlich noch etwas???

  13. der einem „Naziopa“ mit seiner eigenen „Nazilogik“ begegnet.

    Wo findet der denn hier noch „Naziopas“? Aber es hat anscheinend gewürgt.

  14. Sorry, Leute – aber der Text war wirklich zumindest problematisierend. Denn das was einigen sauer Aufgestoßen ist, dass wurde hier wirklich thematisiert eben durch diese Art der künstlerischen Darstellung – das war keine künstlerisch getarnte Verherrlichung.

    Wenn jem. für die entfernung dieses textes sein müßte, dann die Gutmenschen und die Muslime, die sich falsch – nämlich das auch Migranten unmenschlich im Alltag teilweise sein können – missverstanden fühlen.

  15. Masomi benennt seinen Text nun als Satire.
    Mag sein, dass Ansätze einer Satire erkennbar sind, aber genauso offensichtlich ist es ein Text, aus dem eindeutig Masomis Vergnügen spricht, mit uns „Kartoffeln“ abzurechnen.

    Vielleicht verfasse ich mal einen satirischen Text über eine fiktive erotische Begegnung meiner Wenigkeit mit einer als Schlumpf maskierten Afghanin im Schwimmbad.
    Diesen Erguss biete ich dann dem Goethe-Institut an.

    #11 boanerges
    Poetry ist so eine Art Poesie light für Jedermann. Halbtalentierte geben, noch unterhalb des Benjamin von Stuckrad-Barre-Niveaus, ihr fades und deshalb für viele urkomisches Inneres vor einem bildungsfernen, Red Bull saufendem Jungschnöselpublikum preis.

  16. Der Text war doch echt mal witzig, im gegensatz zu den meisten PI komentaren, wo ich jeden Tag bis zu 666 mal den selben witz lesen muss: „2050 – Kölner Dom wird wieder Claudia-Fatima-Roth-Moschee“

  17. … schlüpfe in die Rolle eines faschistischen Ausländers, der einem „Naziopa“ mit seiner eigenen „Nazilogik“ begegnet. Daraus resultiert der Witz und das Spiel mit Klischees.“

    Hihihi, verstehe 😉

    Naziopas und faschistische Ausländer beim witzigen Spiel mit Klischees:

    » Adolf Eichmann hatte Mai 1943 den Briten vorgeschlagen, 5000 jüdische Kinder aus Bulgarien nach Palästina emigrieren zu lassen, im Austausch gegen die Freilassung internierter Deutscher im Ausland. Der Mufti protestierte bei der SS – erfolgreich. Die Kinder wurden stattdessen nach Polen geschickt, in den sicheren Tod. Ein deutscher Beamter protokollierte, dass der Mufti die Juden „am liebsten alle umgebracht“ sähe. … «

    http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html

  18. poetry slams sind so etwas wie Boulevard-Presse oder Pop der mieseren Sorte: Hauptsache, es knallt. Sie hatten ihren kulturellen Wert in den steifen Fünfzigern. Mit der kulturellen Liberalisierung der letzten Jahrzehnt muß man solchen Mist schreiben, um „gut anzukommen“. Die Notwendigkeit der Provokation (einen „Reißer“ zu bringen) trifft auf die Schwierigkeit, daß so etwas kaum noch möglich ist. Die „Lösung“ sieht meistens so aus. Ich habe da mal einen Slammer in Heidelberg gesehen, der es über eine nihilistische Schiene probiert hat, mit NS-und Anti-NS-Versatzstücken in einem. Leider kam er nicht über die Vorrunde heraus.

  19. Also bevor wir hier alle aneinander vorbeidiskutieren, würde mich doch mal sehr die Definition von „Satire“ interessieren. Die Auflistung von Klischees in Satzform an sich ist weder Satire noch Kunst.

    Aus Wikipedia:

    Satire kann Kunst sein, ist aber nicht notwendigerweise Kunst. Um als Kunst geschützt zu sein, muss sie – rein rechtlich gesehen – eine schöpferische Gestaltung aufweisen, das heißt, als fiktive oder karikaturhafte Darstellung erkennbar sein. Ist diese nicht gegeben – oder wird sie vom Gericht nicht anerkannt – greift das Persönlichkeitsrecht.

    Vor Gericht müssen der Aussagekern einer Satire und seine künstlerische Einkleidung getrennt behandelt werden. Beide müssen daraufhin überprüft werden, ob sie das Persönlichkeitsrecht verletzen. Werden unwahre Aussagen nicht als fiktive oder karikaturhafte Darstellung erkennbar, ist die Meinungsfreiheit nicht geschützt; die Satire kann dann als „Schmähkritik“ und damit als üble Nachrede verstanden werden, bei der das Persönlichkeitsrecht greift. „Von einer Schmähkritik könne nur die Rede sein, wenn bei der Äußerung nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund stehe, die jenseits polemischer und überspitzter Kritik persönlich herabgesetzt und gleichsam an den Pranger gestellt werden soll“, so ein Urteil des Bundesgerichtshofs (VI ZR 51/99 vom 7. Dezember 1999).

  20. NAchtrag: Der Obermufti und Judenkinder-Killer Husseini war der Großonkel vom Terroristenführer Husseini alias „Yassir Arafat“.

    Witzig, wa? 🙂

  21. Schon beim Rechnen in der Grundschule lernt man: immer die Probe machen!

    Hier: einfach einen Text dichten, bei dem ein alter Türkenopa niedergefahren wird. Und dann ab an die Hürriyet. Gekennzeichnet als „Satire“.

    Oder:
    Beim nächsten Angriff eines Rechtsradikalen auf einen Ausländer einfach sagen:
    -das müssen wir aushalten
    -das war ein Raucher, Jugendlicher, ein sozial benachteiligter Mensch

  22. @#17 Zagreus

    Genau so habe ich den Text auch gesehen, als Darstellung eines faschistischen Ausländers der durch den Alltag wütet und dabei alle Klischees benutzt.

    Und gerade deshalb dachte ich das dieser Text eher von einem Gutmenschen angekreidet wird, mit der Begründung: „Sowas gibts doch nicht! Diskriminierung der Migranten!“

  23. Na, endlich. Durch Herrn Suleiman Masomi wissen wir endlich, daß auch Moslems Humor haben. Wer hätte das gedacht? Es ist halt ein völlig anderer, als unserer. Hat sich bei Euch irgendjemand kringelig gelacht?

    Das mit den Mohamed-Karikaturen war doch auch nur humoristisch gemeint. Wo war da das Verständnis für europäischen Humor in den Ländern des Islam? Wer austeilt, muß auch einstecken können. Nur, die Aussagen dieses Herrn sind eindeutig rassistisch und es ist nicht vorstellbar, daß es irgendwo auf der Welt eine derartige Vorstellung von Humor hat. Oder doch? Wenn ja, dann wohl nur in islamischen Ländern. Wie wäre es jetzt mit dem Verbrennen entsprechender Fahnen und dem histerischen Geschrei mit der Forderung nach Entschuldigungen muslimischer Länder und den Rufen: „Tod den ungläubigen Muslimen“. Was die Fahnen angeht, wäre es schade um das Benzin zum Entzünden. Da sind die Preise derart hoch, daß wir dieses nicht für Unwichtigkeiten verschwenden sollten. Und das Geschrei? Schonen wir lieber unsere Stimmbänder. Es muß dringend auf rechtlicher Seite Änderungen stattfinden, um uns Deutsche im eigenen Land vor dem Rassismus von Fremden zu schützen. Es nützt nichts, wenn grün- und linkslastige Politiker immer wieder und wieder darauf bestehen, die vorhandenen Gesetze seien ausreichend und müßten nur angewendet werden. Freiheitsstrafen zum Beispiel mit Möglichkeiten für das gleiche Vergehen eins bis fünf Jahre zu verhängen. Der rechte Deutsche kassiert die fünf Jahre, der Ausländer nur eines. Ich weiß, wovon ich spreche. In meinem Freundeskreis befindet sich ein Richter, tätig bei einem Sozialgericht in Niedersachsen. Die Aussagen der o.g. Politiker nützt schon insofern nichts, als diese ja nur die Judikative betreffen können (bestehende Gesetze sind genug, müssen nur zur Anwendung kommen). Die Richter sind unabhängig und entscheiden ausschließich unabhängig. Das ist ja auch wichtig und richtig. Dumm nur, daß ausgerechnet in diesem Berufszweig der weitaus größte Teil eine linke, grüne, gutmenschelnde Einstellung erkennen läßt.

    Zu #8Paula:
    Charakterstärke oder eben auch -stärke, kann nur dort auftreten, wo ein solcher auch vorhanden ist.

  24. Und warum wollen die Grünen die NPD verbieten? Die haben einfach keinen Humor. Die NPD kann sich ja als ist die parteigewordene Satire bezeichnen. Das versteht bloß keiner. Das versteht nichtmal der zuständige Zentralrat. Aber Deutschen-Bashing, das soll plötzlich eine Kunstform sein? Karikaturen aus Dänemark waren auch Satire. Das hatte Mord und Totschlag zur Folge.

    Der Krakeeler soll den Mund halten und uns nicht mit seinem dummen Gelaber den letzten Nerv rauben.

  25. Find ich nicht gut. Klar, der Text war dumm und widerlich, und eine Beleidigung des Andenkens J.W.v.G.’s. Aber meiner Ansicht nach hat man sich mit der Entfernung des Textes eine kapitalen Rohrkrepierer geleistet.

    1. Der Arabarde darf sich nun auf die Schulter klopfen, daß er das Establishment geschockt hat, was ja bekanntermaßen nicht einmal Schlingensief mehr gelingt. Damit wird dieser (Schweins-)Wurst zuviel Ehre angetan. D’accord, zuviel Ehre ist ihm bereits durch die erste Erwähnung widerfahren; aber mit der Entfernung seines Texts hat er jetzt das Eichenlaub zum möchtegernrebellischen Ritterkreuz bekommen.

    2. Verfolgungskomplex 1. „Wenn man das nicht sagen darf, muß doch etwas dran sein“.

    3. Verfolgungskomplex 2. „Dem Jungen wird verboten, seine Gefühle kundzutun, so oppressiv ist unsere Gesellschaft gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund (MmM), da muß man sich nicht wundern, wenn MmM sich in ihrer Verzweiflung wehren, und man sieht ja auch in den Statistiken, daß MmM viel häufiger Straftaten vorgeworfen werden, das ist auch nur Verfolung (blablabla).“

  26. Ob der Afghane sich nun weiter mit seinem Naziopa beschäftigt, kann uns egal sein.

    Wir haben was bewirkt, das ist klasse.

  27. Ich fand den Text frech und provokant, allerdings weit unter Kaya Yanar oder Django Asül Niveau.
    Dass das Goethe -Institut aber auf Grund von emails den Beitrag rausnimmt, finde ich erschreckend. Ob jemand vor ewig beleidigten klagefreudigen Mohammedanern oder Islam-Gegenern einknickt, ist eigentlich das Gleiche.
    Ich finde es wirklich ein Armutszeugnis, wenn die Freiheit der ( wenn auch schlechten oder provokanten ) Kunst beschnitten wird. Insofern ist das ganze ein Eigentor für PI, geschossen von den „Zigarrenrauchern“ und „Denkern“ hier im Forum. Kein Anlass zum Jubeln und sich auf die Schultern klopfen.
    Ich bin für Karikaturen, Satire, Comedy, Diskussion, Konfrontation und gegen Mundtotmachen und Einschüchterung!

  28. Selbst wenn dieser Text Selbstkritik darstellen soll, wen soll das denn zum Denken anregen? Ein rassistischer Türke denkt sich bei diesem Dreck wohl kaum: „Oh, wir sind ja auch nicht besser“, sondern eher „Fett, rischtig so alta.“

  29. » “Ein Kanacke sieht rot” im Google-Cache
    » Text als Screenshot

    Wir könnten jetzt mal ein paar Beschwerdemails an Google schicken. Schließlich greift die Zensur dort hart, wenn es um Islamkritik geht. Sie haben PI von der Newsliste entfernt, obwohl PI nie solch hetzerische Texte hatte, nicht mal als „Missverständnis“.

    Jetzt können wir uns auf das Goethe-Institut beziehen und weitermachen, finde ich.

  30. Ich fand den Text super. Satire klar erkennbar. Viel migrantische Selbstkritik.

    Wenn das wirklich aufgrund von PI Lesern abgesetzt wurde, ist es m.E. kein Ruhmesblatt für uns…

  31. Vielleicht interpretieren wir den Koran auch vollkommen falsch und es ist wirklich die RELIGION DES FRIENDES…

  32. #29 Ben… – richtig, ein rassistischer Türke – aber ein normaler Mensch, ob Türke oder Deutscher ist egal, kommt vielleicht zum nachdenken – es gibt immer welche, an denen ist jede Form von Kunst und Diskussion verschwendet – traurig, aber ist einfach so – und zumindest ich lasse mir da nicht den Mund verbieten, nur weil jem. meint, er müsse nun schwer leiden an meiner Meinung.

    Ja, die Karrikaturen waren Satire – und die Muselbande hat wie die getroffenen Hunde losgeheult.
    Aber jeder etwas selbstkritisch eingestellte Türke, Araber usw… – werden die Karrikaturen und vor allem die reakltion darauf, vielleicht zum Nachdenken gebracht haben.

    Gegen einen Islamisierer wie Erdogan in der Türkei sind auch viele Türken – sogar wohl die primäre Gruppe, denn die wissen, wohin der Weg unter diesen Leuten hinführt. Die proteste in Ankara und Istanbul sind nicht gelaugfen, weil Erdogan und Gül so unislamisch seien.

    Hier ist deswegen auch #28 abu haram Recht zu geben, wenn er schreibt:
    „Dass das Goethe -Institut aber auf Grund von emails den Beitrag rausnimmt, finde ich erschreckend. Ob jemand vor ewig beleidigten klagefreudigen Mohammedanern oder Islam-Gegenern einknickt, ist eigentlich das Gleiche.“

    –> Absolute Zustimmung – genauso „rasch“ sind manch einer usnerer Regierungen und unserer geliebten Linken eingeknickt – und der EU-Rassismus-Paragraphen geht genau in die Richtung, dass soetwas wie eine künstlerische Auseinandersetzung mit einer Thematik verboten werden kann, wie die Karrikaturen.
    Wenn wir unsere Werte nicht verteiligen, dann sind es nicht unsere Werte – und das Goethe-Institut hätte mal lieber diee E-Mails allesamt dahin schicken sollen, wo sie hingehören, nämlich ins Klo.
    Es geht nicht aufzuheulen, wenn soetwas wie die dänlischen Karrikaturen verboten werden sollen oder unsere Presse in vorauseilender Unterwerfung und PC Migrantengewalt und Islamismus-problematiken unter den Tisch fallen lässt, aber dann vom Goethe-Institut zu fordern, dass sie einen eindeutig als künstlerisch proklamierten Text, nur weil man es schlecht oder schei…. findet, aufzufordern dies zu entfernen.
    Und die größte Schande ist dabei auch noch die Weicheier vom GI selbst, die wegen ein paar E-Mails sich schon als böse rassisten wahrnehmen – Kunst soll und muss auch Provozieren dürfen – sonst können wir gleich wieder alle moderne Kunst bleiben lassen.

  33. @ # 24 abu haram:

    die Kritik richtete sich nicht hauptsächlich gegen den jungen Mann, sondern die Auffassung des Goethe-Institutes zum Thema

    „Kulturbereicherung“.

  34. Also weder sind dem Masomi irgendwelche Bücher verboten worden noch hat es gegen ihn eine Fatwa gegeben, um das mal klarzustellen.

    Es geht hier darum, ob so ein Text unbedingt ein Aushängeschild für die deutsche Kultur ist. Schließlich ist das Goethe-Institut nicht irgendeine Pommesbude, sondern DAS Flaggschiff schlechthin, um für deutsche Kultur im Ausland zu werben.

    Das Goethe-Institut ist ja schon mehrfach mit Sonderbarkeiten in dieser Hinsicht in Erscheinung getreten, etwa indem mit Kopftuchmädels geworben wurde.

    Es ist ja richtig, dass so etwas Bestandteil der deutschen Gesellschaft ist (ebenso wie Mülltonnendichter wie Muhabbet oder Mosami), aber man fragt sich ja doch, ob Deutschland eigentlich nichts Besseres zu bieten hat als diese Großkotze, die einen auf Kunst machen.

    Ich kann ganz sicher sagen, dass gerade Asiaten über die deutsche Selbstdarstellung höchst irritiert sind. Die wollen was von den Humboldt-Brüdern wissen, von Beethoven, Goethe, Luther und auch von moderner Kunst, aber mit Sicherheit keine Gossenprolls. Dafür haben die Null Verständnis.

    Woraus dann sich dann die Frage ergibt, ob das Goethe-Institut eigentlich seinem Auftrag noch gerecht wird.

  35. #36 Paula

    „…ob Deutschland eigentlich nichts Besseres zu bieten hat als diese Großkotze, die einen auf Kunst machen.“

    Sehe ich doch auch so – nur ist es deshalb noch nicht richtig zu fordern, dass das Goethe-Institut soetwas zu entfernen hat. Dort gibt es ja entscheidungskreise – die wohl meinen, dass dies nun besonders tolle sei. Ich psersönlich halte das für kGrottenschlecht – auch gerade in dieser Repräsentantsfunktion, auf die du abzielst.
    Wesentlich gefährlicher und da auch begründet zu verbieten ist das werben mit intoleranten Religionen – wie durch diese kopftuchverherrlichenden Anzeige des GI.

  36. Glückwunsch!

    Nur die Frage bleibt, nach den „wahren“ Gründen, weshalb sie den Text entfernten.
    Angst vor medialem Echo, z.B.?
    Man weiß es nicht…

    D
    __
    Die Wahrheit ist ein Schwert

  37. Es kann nicht das Wesensmerkmal des deutschen Kulturkreises sein, den deutschen Kulturkreis möglichst schnell zerstören zu können.

  38. Ich spreche bei dem Text nicht für mich oder drücke meine persönlichen Ansichten aus, sondern schlüpfe in die Rolle eines faschistischen Ausländers, der einem „Naziopa“ mit seiner eigenen „Nazilogik“ begegnet. Daraus resultiert der Witz und das Spiel mit Klischees.

    Uhm… nein. Witz… das war John Cleese als Adolf Hitler der sich mit Himmler (Michael Palin) in England versteckt, das waren deutsche Sturmtruppen mit Balletröckchen, das war „Der tödliche Witz“, alles von Monty Pythons. Witz, das war Der Bockerer Teil 1 und die Fahnenszene (er sollte die Hakenkreuzfahne hissen, aber die war zu lang, das Emblem lag in der Gosse, also hat er sie eingerollt und wieder aufgehängt, das Resultat: rote Fahne zu Führers Geburtstag).

  39. Masomis Text war weder lustig noch anspruchsvoll, sondern einfach absoluter Müll. Oder in Masomis Sprache: Mega-Kacke. In dieser Hinsicht hat der Text aber auch gut zum Goethe-Institut gepasst.

  40. Sooo – ach so , ja ….. – Satire also?

    Dann habe ich vor kurzem ja eine echte „Real“Satire erlebt, als ich einen türkischstämmigen Mitbürger aufgefordert habe, sein Auto aus meiner garageneinfahrt zu entfernen…..

    Immerhin wurde mir auch der „deutsche Nazi“ um die Ohren gehauen, und Opa bin ich nun wirklich nicht….

  41. „Eigentlich richtet er sich gegen jede Art von Rassismen.

    Eigentlich …. – was vom Gebrauch dieses Wortes zu halten ist weiss aber doch wohl jeder????

  42. Irgendwo verstehe ich hier einiges nicht. So wie es der Masomi darstellt, so hatte ich ihn auch verstanden. Und sorry, ich bin mit Sicherheit kein Islamogutie.
    Wenn mancher hier faschistoide und rassistische Hetze unter dem Deckmantel der Islamkritik betreiben möchte bitte. Aber bei PI sind nicht nur Deutsche unterwegs, sonder auch politisch inkorrekte Migranten. Also mal über den Tellerrand schauen und Horizont erweitern anstatt gequirlte Sch… reden. Masomi hat Real-Satire für Guties betrieben. Fertig aus. Ich bin überzeugt, dass viele Intelektuelle Linke beim Lesen des Textes von Masomi mit dem Kopf genickt haben (wahrscheinlich nur im stillen kämmerlein, wo sie keiner sah). Der Text hätte dort bleiben müssen, und ich hätte mir gewünscht, dass der noch mehr Verbreitung gefunden hätte, damit er in vielen verschiedenen Kreisen kontrovers debatiert würde. Ob man’s glaubt oder nicht, reden verändert die Welt mehr als man sich vorstellen mag. Siehe den Juden Jesus Christus. Ohne Waffen, ohne demografische Kriegsmittel, ohne Armeen, allein durch die Kraft des Wortes, ganze Zivilisationen und Millionen von Menschen umgekrempelt…

  43. Ich spreche hiermit

    a) meinen Dank an PI aus, daß sie sich dafür engagiert haben

    und

    b) auch meinen Dank an die Verantwortlichen für die Seite beim Goethe-Institus aus, daß sie reagiert haben.

    Weiter so – man sieht, es lohnt sich, sich zu engagieren! Auch, wenn man den Erfolg nicht immer so unmittelbar sehen kann wie in diesem Fall. 🙂

  44. Jedes Ehrenmord-Opfer (Respekt???) wird hier zum anlass genommen um seine Witzigkeit und seine ironischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen… Aber sobald die andere Seite mal ein bischen Spaß macht bekommen die Möchtegern-Klassenclowns einen Heulkrampf.

  45. @#38 Kim
    Sehr gut der mohammedanische „Satiriker“ mag stänkern, wie er will, aber das GI hat kein Recht, das als „Deutsches Kulturgut“ zu verkaufen, btw von unseren Steuergeldern.
    Hochkarätiges Deutsches Kulturgut:
    http://www.nuhr.de

    Oder auch
    _________

    „Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Uebersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen werthvollen Gedanken darin entdecken können.“

    Schopenhauer, Arthur: Die Welt als Wille und Vorstellung. Band II. Über das metaphysische Bedürfniß des Menschen. Zürich 1988. S. 187.

  46. „Die junge experimentelle Kunstform des Poetry Slam„?

    Manchmal muß man Scheiße eben auch genau so nennen. 😀

    Das würde sicher auch Goethe so sehen.

  47. Jemand der einen Türken, Araber usw… anmault weil er bei rut über die Strasse geht ist gleich ein Nazi?

  48. #42 Zagreus

    „nur ist es deshalb noch nicht richtig zu fordern, dass das Goethe-Institut soetwas zu entfernen hat“

    Doch, ist es.

    Das Goethe-Institut ist eine von unseren Steuergeldern finanzierte Einrichtung, die der Vermittlung deutscher Kultur im Ausland dient.

    Und somit hat solch ein Dreck dort nichts verloren.

    Der Junge kann seine präpotenten Verbalergüsse jederzeit hier in Deutschland verbreiten, ohne dass er bestraft wird, wir vor der türkischen Botschaft mit Schweineschnitzeln winken oder mit sofortigem Einmarsch in Anatolien drohen.

    Aber ich möchte nicht, dass ihm Rahmen der Tätigkeiten eines steuerfinanzierten deutschen Kulturinstituts eine Plattform geschaffen wird.

    So einfach ist das…und so wenig vergleichbar ist das mit dem Karikaturenstreit….

  49. Bei Menschen, die nicht fähig sind, Satire als solche zu erkennen ist es um die Intelligenz nicht sonderlich gut bestellt. Guten Abend!

  50. Die Sache hat doch ein Gutes: der poetry-hassprediger wird vielleicht ein klein wenig zum Nachdenken angeregt.
    Im hiesigen Kulturkreis wird sein Müll „nur“ gelöscht.
    In seinem „Heimatland“ hätte der Baukran/Fatwa auf ihn gewartet.

    Danke an PI 🙂

    Django Asül finde ich übrigens auch gut!

  51. Tschuldigung,

    gibt es wirklich so viel Quatsch-Comedy-Club Geschädigte, wie es sich hier darstellt?

    Humor ist nicht etwas, wo man ein rotes Licht anmachen muß, damit alle auf Kommando sich auf die Schenkel klopfen. Da muß man auch keine 2 Promille intus haben.

    Wenn ich jemandem ins Gesicht furze, ist das dann witzig? Was soll denn bitteschön dran witzig sein? Humor hat etwas mit Anspielung, mit Biß zu tun. Letztlich mit Anspruch.

    Wenn jemand schafft, seine Exkremente im Einmachglas als Kunst zu verkaufen, so ist das ein deutliches Zeichen für den Schwachsinn des Käufers.

    Genauso verhält es sich hier mit dem Goethe-Institut. Die Ausländer wollen mehr von Goethe, Lessing, Schiller, Humboldt, Herder, Nietzsche erfahren. Wenn stattdessen irgendwelche Gossenrapper, Schlamm-P(r)o(l)eten, und niveaulose Comedy-Hybriden inszeniert werden, so ist das ein Armutszeugnis für Deutschland!

    Aber vielleicht halten viele Deutsche inzwischen Raab, Schweinemakers und Co. für Klassiker? Dann hat Heine wohl doch nicht ganz Unrecht gehabt mit seinem bekannten Gedicht…

  52. … ja und am wenigsten dürfte man von einer Einrichtung, die deutsche Kultur im Ausland verbreiten soll, erwarten, daß sie so absolut deutschfeindlichen rassistischen Ergüssen (es wurden ja wirklich fast alle Stereotypen bedient) eine Plattform bietet.

    Ich hoffe nur, daß dies noch personelle Konsequenzen haben wird.

    Eins macht aber Mut. PI wirkt. 🙂

  53. So, so ‚Poetry Slam‘ – na, diesen Idioten vom Goethe-Institut kann man auch jeden Käse vorsetzen, und der wird dann auch noch in hohltönenden Phrasen als Satire verkauft.
    Das sind die gleichen Typen welche die Müllhalden eines Beuys als Kunst oder die gequirlte Sch****e eines Stockhausen als Musik bezeichnen.

    Auf jeden Fall ein schöner Erfolg von PI.
    Dieser kleine Gossenpoet hat einfach Schiss bekommen.

  54. nonconformismus – welches Gedicht?

    Mir fällt da eher ein H. Heine zugeschriebenes Zitat ein:

    „Man sollte seinen Feinden verzeihen, aber nicht, bevor sie am Galgen hängen.“

  55. Er wende sich „gegen jede Art von Rassismen“.
    Falsch.
    Nachweislich falsch.

    Verachtung, Verhöhnung, Herabsetzung von Deutschen, solange sie nicht afrikanische oder asiatische Vorfahren haben zelebriert er in dem Text auf der Seite des Goethe-Institutes.

    Der Typ ist Deutschenhasser. Soll er doch in sein abgefucktes Opiumexportierendes Heimatland zturückkehren.

    Besonders Afghanen haben sich in Deutschland seit jeher absolut vorbildlich integriert und sind bereits in der ersten Einwanderergeneration zu integrierten Akademikern geworden.

    Der Mann wirft ein ganz schlechtes Bild auf alle Deutschen mit afghanischer Herkunft.

    Habe den Text heute einem afghanischen Kommilitonen von mir gezeigt, er meinte nur: „Den Arsch sollten ’se direkt wieder nach Afghanistan schicken!“
    (da schau‘ her, wir haben doch jede Menge vernünftige Einwanderer)

  56. @#32 abu haram und Andere

    Wenn ich darüber nochmal nachdenke…
    …selbst als angebliche Satire betrachtet bleibt “Ein Kanacke sieht rot” von dem kleinen Sulaiman so mies, dass die Entscheidung des Goethe-Instituts dahingehend richtig war, seinen eigenen Ruf nicht in den Dreck zu ziehen.

    Selberdenker 😉

  57. Goethe-Institut entfernt Sulaiman Masomi-Text

    Goethe-Institut?

    Wissen die vom „Goethe“-Institut überhaupt, wer Goethe war? Haben die überhaupt eine Ahnung, was Kultur ist?

    Wenn solcher Dreck auf der Webseite des „Goethe“-Instituts veröffentlicht werden kann, dann „Gute Nacht“ deutsche Leitkultur.

    Eigentlich sollte sich eine Kultur weiterentwickeln. Und zwar auf ein höheres zivilisatorisches Niveau.
    Dieser Sulaiman Masomi und viele weitere dieser Typen (ob „Dichter“ oder „Musiker“ oder „Künstler)verstärken aktiv den kulturellen Niedergang bzw. die zunehmende Verwahrlosung.

    Satire?

    Wenn ich Folgendes lese, dann fallen mir eher die finsteren Drohungen islamischer Despoten ein:

    „(…)Sie sollten sich an uns Ausländer langsam gewöhnen und uns gut behandeln, denn so wie wir Kinder am Fließband produzieren werdet in 50 Jahren ihr Deutschen in der Minderheit sein (…) .“

    Wer so was für „Kunst“ hält, dem kann man nicht mehr helfen.

  58. Eigentlich sollte man nicht einfach zur Tagesordnung uebergehen, nach so einer ploetzlich peinlichen Fehlentscheidung wie man zugibt.

    Es sollten Koepfe rollen, die Verantwortlichen gehoeren gefeuert.

  59. #37 Zagreus
    Ach komm, so schwer ist mein ganzer Name doch auch nicht, oder? 😉
    Natürlich verstehe ich das als Satire. Allerdings bezweifle ich, dass es den meisten so gehen wird. Die fühlen sich dann direkt beleidigt oder finden die Aussagen richtig. Mohammend Karikaturen sind auch Satire, aber sicher keine freundlich gemeinte, die man auf einer Kunstseite zum Thema Orient ausstellen sollte. Genausowenig sollte soein Text, den ich zudem nicht sehr gelungen finde, vom Goethe Institut veröffentlicht werden.
    Der Text ist deshalb schlecht, weil am Ende, indem nur der Deutsche das Opfer ist, sich nicht herausstellt, dass das Verhalten des Ausländers ebenfalls falsch ist.

  60. Hätten nicht auch beim Goethe-Institut die grünlinken alt68er „Kulturrevolutionäre“ die Macht übernommen, würde diese Art von Kultur sowieso nicht dort erscheinen.

    Es sollte auch bedacht werden das es sich hier um eine von Steuergelder finanzierte Einrichtung handelt. Eine Alt-Ehrwürdige Einrichtung (sollte man zumindest meinen) die bestimmten Vorgaben unterliegt.

    Doch wie so oft werden solche Einrichtungen von grünlinken zur Verbreitung ihrer ideologischen Weltsicht umfunktioniert.

  61. Ich finde es sehr toll das Ihr die Beweise als Screenshot sichert.

    Für alle User die sich ebenfalls Sachen sichern wollen, aber das scrollen zu umständlich ist und das Team FastStone Capturer ans Herz legen. Zumal es auch eine wesentlich besser Qualität lieft bei weniger Speicherplatz bedarf, bei den Format png mit 300dpi (jeder Internetbrowser kann png-Bilder anzeigen). das Programm ist Freeware und somit uneingeschränkt kostenlos nutzbar, aber leider nur auf Englisch erhältlich.

    Es kann die Formate jgp, gif, png, tiff, pdf… bis 600dpi, es kann die Bilder in den Zwischenspeicher, an Email, Editor oder einen Datei speichern. Es kann Bildschirm, Fenster, Fenster gescrollt, Bereich und mit dem Lasso ausgewählt Bereiche fotografieren. Es verfügt für eine Farbpinpette und eine Lupe, kann Wasserzeichen einfügen und Maus ausblenden.

    Das Programm ist unter anderem bei chip.de zu bekommen.
    http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_20749866.html

    Grüße Tardor

  62. @#62 PetraWalters:

    Schöner, kraftvoll-eleganter Beitrag; danke.

    Ergänzung zu Beuys:
    Guter Mann; Profi. Ich hab‘ mir div. traditionelle Sachen von ihm ausführlich angeschaut etc.;
    irgendwann fing er’s Kiffen an, und die Leute krass zu verarschen, 🙂
    und die (insb. D’dorfer) Lemminge und sheeples haben ihn bejubelt und begötzt. Das ist legal. 😉
    however, Beuys Verarsche hatte STIL.
    ‚S gab‘ Zeiten, da featurete ‚S GI so hochkarätige Leute wie KLAUS DOLDINGER.
    Persönlichkeit, Stil, Geschmack, Qualifikation und so.

    @Goethe-Institut, ‚was Zitierfähiges:
    (vielleich bekommt Ihr ja wenigstens ’ne repräsentative Site hin.)

    „Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden,
    als wenn man ihr den Nationalcharakter,
    die Eigenart ihres Geistes und ihrer Sprache nimmt.“

    – Immanuel Kant (1724 – 1804)
    http://www.rhein-main.net/sixcms_upload/media/453/deutschlandfahne.jpg

    „Predige, Luther, so will ich dieweil sehen,
    daß man die Pferde sattele.“

    – Philipp der Großmüthige

  63. @#74 Freewheelin

    Treffer.
    ________

    btw, @ GOETHE-INSTITUT, mein Vorschlag:

    Kommentierter Verweis zu PI
    als Deutschlands prosperierendem Kult-Blog,
    mit vorzeigbaren, z.T. hervorragenden Stücken NEUEN demokratischen investigativen Journalismus‘.

    __

    Auch einer unserer Besten: http://juergen-roth.com
    (Einzelkämpfer)

  64. @Benjamin B.

    Der Text ist deshalb schlecht, weil am Ende, indem nur der Deutsche das Opfer ist, sich nicht herausstellt, dass das Verhalten des Ausländers ebenfalls falsch ist.“

    Respekt, endlich einer der Kritik vernünftig äußern kann, damit kann ich leben 😉
    Bei vielen anderen tuts mir leid um die Schulbildung die scheinbar verloren gegangen ist…

  65. Selbst aus der nach der Machtabgreifung entstandenen Literatur fallen mir dutzende Beispiele für Schriftsteller ein, die besser sind. Selbst unter den jungen unbekannten Talenten aus meinem Bekanntenkreis finde ich viele, die weitaus qualifiziertere Texte schreiben. Manche davon gerade 18. Sie werden nicht veröffentlicht, nicht gefördert, weil sie nicht zum Trend der Zeit passen. Wer Kulturarbeit macht, der sollte sie auch leisten.

  66. super…da geht die taliban…äh…der deutsche mob auf die straße und demonstriert gegen humorige karrikaturen…äh…poetry-slam-satire und sind damit auch noch erfolgreich!
    ein hoch auf die big-brother-generation, die schon mit einer witzigen und selbstkritischen satire hoffnungslos überfordert ist! meine empfehlung: lieber ne staffel hausmeister krause gucken, kameraden!

  67. der Text ist wirklich nur Satire; da gibbet wichtigeres über das man sich erregen könnte

  68. Hm, naja, wenn er es selbst als Satire bezeichnet…

    Es war schon ziemlich überzogen, muss ich zugeben. Wie auch immer, allein dass er sich dafür entschuldigt zeigt guten Willen.

    Ich meinerseits liebe Sarkasmus und Ironie – in dem Text hab ich den Sarksmus leider nicht wirklich erkennen können. Das hat ziemlich erst geklungen. =S

    mfg

  69. @75 Tardor

    Hab´ mir das Ding sofort gezogen.
    Funktioniert bestens!
    Danke für den Tip.

    Gruß

    Super Grobi

  70. @ citoyen77

    Der Autor identifiziert sich zu einhundert Prozent mit seinem Helden. Es gibt keinen ironischen Bruch, kein Augenzwinkern und nicht den Hauch von Selbstkritik. Der Held ist hart, cool und souverän. Der Deutsche ist schwach, verbittert, unterlegen und wird am Ende mitleidlos physisch vernichtet.
    Sie sehen hier Witz und gar Selbstironie?
    Jeder vernünftige Leser erkennt deutlich die Machofantasie eines dummen Jungen.

    PS: Könnten Sie uns allen bitte noch die Strassennamen nennen (mit Plz.) über die der deutsche Mob demonstrierend gegangen ist?
    In den Nachrichten kam nichts.

  71. Ich kenne ihn zufällig persönlich, habe mit ihm zusammen an der Uni gearbeitet. Der meint das satirisch.

  72. @86 Industrializer

    Dann soll er auf keinen Fall seinen Job kündigen. Als Humorist würde er verhungern.

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