Als 1968 die studentischen Revolutionäre zu ihrem Marsch durch die Institutionen aufbrachen, steuerten sie zahlreiche Berufsfelder an. Eines davon war der Journalismus. Sie überschwemmten die Redaktionen und brachen in die Rundfunkanstalten ein.
(Von M. Ludwig, Gegengift)
Skrupellos und durchsetzungsfähig wie sie als politische Überzeugungstäter nun mal waren, kannten sie keine Hemmungen, sich einflussreiche Positionen zu sichern und auf Konfrontationskurs mit dem „herrschenden System“ zu gehen.
Ich kann mich noch gut an meine Zeit als politischer Redakteur beim Bayerischen Fernsehen erinnern, einem Sender, den sich ohne jeden Zweifel die CSU zur Beute gemacht hatte. Doch die Christsozialen begingen einen Denkfehler. Sie waren davon überzeugt, dass es genügt, die Schaltstellen der Macht mit ihren Gefolgsleuten zu besetzen – das Fußvolk, die gewöhnlichen Redakteure und Mitarbeiter, würde man schon unter Kontrolle behalten. In der Praxis lief es jedoch ganz anders. Abteilungsleiter sind nicht allmächtig, sie können nicht überall sein und müssen einen beträchtlichen Anteil an Arbeit an ihre Untergebenen delegieren, dorthin also, wo die Rotkäppchen auf ihre Gelegenheiten lauerten, den „Herrschenden die Maske der repressiven Toleranz“ vom Gesicht zu reißen. Und so mischten sich in das Informationsprogramm des schwarzen Senders immer mehr rote Punkte, die zwar in der Chefredaktion hin und wieder für Aufruhr sorgten, denen sie aber letztlich machtlos gegenüber stand.
Auf den Schlachtschiffen sozialdemokratisch geführter Medienpolitik – etwa dem Westdeutschen und dem Norddeutschen Rundfunk – trugen die Mannschaften bis hinauf zu den Kapitänen ausschließlich rote Uniformen, lediglich die Schattierungen vom sozialdemokratischen Rosa bis hin zum trotzkistisch oder maoistischen Dunkelrot variierten. Die schweren Geschütze verschossen die Gasgranaten der politischen Beeinflussung mit besonders verheerender Wirkung, denn der von links wehende Zeitgeist trieb sie direkt auf die letzten verbliebenen konservativen Stellungen zu.
In jener Zeit höchster Not, das muss wohl Ende der 70er Jahre gewesen sein, trafen sich die Ministerpräsidenten der Union, um zu beraten, wie es weiter gehen könne, ohne vollends kapitulieren zu müssen. Sie kamen auf die Idee, dass dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein privates zur Seite gestellt werden solle, um die Dominanz des einflussreichen Rotfunks auszugleichen oder zumindest zu schmälern. Doch der vermeintliche Befreiungsschlag endete in einer Sackgasse – das Programm der kommerziellen Sender schaffte das, was sozialdemokratische Bildungspolitik nur ansatzweise zustande gebracht hatte – das Volk restlos zu verblöden. Und in den Nachrichten- und Magazinredaktionen richteten sich die 68er und ihre Epigonen ein, um dem Medienpolitikern von CDU und CSU eine lange Nase zu drehen.
Lenin soll gesagt haben: „Kommunismus, das ist die Macht der Räte plus Elektrifizierung des ganzen Landes.“ Heute könnte man formulieren: „Geistige Hegemonie, das ist die Macht der Journalisten plus der publizistischen Erschließung des ganzen Landes.“ Wer die Redakteure, Autoren, Moderatoren und Talk-Show-Stars hinter sich bringt und mit seinen Sendungen das Land flächendeckend überziehen kann, der hat zwar noch nicht ganz gewonnen, ist aber nahe dran, es zu tun. In der alt-ehrwürdigen Gutenberg-Galaxis verhält es sich ähnlich. Die großen Zeitungen und Magazine prägen unsere Wahrnehmung und beeinflussen unsere Entscheidungen, sie entfachen unsere Emotionen und geben uns Ziele vor, die wir hassen oder lieben können; kurzum: Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen und Zeitschriften bestimmen darüber mit, wie wir die Wirklichkeit sehen, sie manipulieren unseren Zugang zur Realität und die Manipulateure, die dahinter stecken, heißen Journalisten.
Zu den vornehmen Pflichten dieses Berufsstandes gehört nicht nur, uns mit Nachrichten zu versorgen, sondern auch diese zu kommentieren. Redakteure und Journalisten tragen zu unserer Meinungsbildung bei, so wie dies Parteien und andere in der Gesellschaft verankerten Organisationen auch tun. Doch da es sich heute bei den Chefredakteuren und ihren Hilfswilligen um 68er handelt, bleiben sie nicht bei ihrer bloßen Meinung stehen, die sie sich aufgrund der Faktenlage gebildet haben, sondern tauchen sie auch noch in einen riesigen Bottich aufgekochter Moral. Sie, die Journalisten (Schopenhauer hat sie in diesem Zusammenhang abschätzig als „;Meinungsverleiher“ tituliert), wollen nicht nur unsere Köpfe mit ihren Gedanken besetzen, sie wollen – wie der Teufel auch – unsere Seelen. Deshalb verstehen sie sich weniger als redliche Transporteure von Information, aus der sie und damit ihre Konsumenten die notwendigen Schlüsse ziehen, sondern vielmehr als Akteure eines gigantischen Umerziehungsprogramms; sie sind mit einem Wort: Erzieher und genau das ist es, was sie so unerträglich erscheinen lässt.
Wer glaubt, im Besitz der einzigen, unumstößlichen Wahrheit zu sein – und es gibt keine andere Generation, die so felsenfest davon überzeugt ist, es zu sein, wie die von 68 –, dem wächst die Verpflichtung zu, den anderen auf den richtigen Weg zu bringen. Solange dies mit sauberen Fakten und ohne moralischen Zwang geschieht, ist dagegen nichts zu sagen, doch die Grenze zum Fanatismus wird dann überschritten, wenn die Fakten manipuliert und die Moral zur Waffe umgeschmiedet wird. Und genau das ist in den letzten 30 Jahren geschehen.
Wer glaubt, dass seine moralische Befindlichkeit die einzig richtige ist, dessen Persönlichkeit verändert sich zwangsläufig. Er tritt aus dem Stadium der Bescheidenheit heraus, sein Anspruch bläht sich auf und die Skrupel schwinden. Wer sich seine Unabhängigkeit vom Zeitgeist bewahrt hat und zurück blickt, tut es im Zorn, denn unzählige Leichen pflastern den Weg der politisch und moralisch Korrekten – Philipp Jenniger, Ernst Nolte, Martin Hohmann, Konrad Löw, Sascha Jung, Eva Herman, um nur einige zu nennen. Nein, man hat sie nicht wirklich umgebracht, nicht im wörtlichen, aber dafür im übertragenen Sinne – ihre Reputation ist zerstört, ihre berufliche Karriere abgebrochen, die wirtschaftliche Existenz möglicherweise ruiniert. Wer das schafft, dessen Ego bläht sich ins Unermessliche auf, er weiß, dass er weitaus wirkungsvollere Waffen besitzt als sein Gegner – er kann Atombomben werfen, während der andere mit einer Steinschleuder ins Gefecht zieht.
Doch langsam nähert sich das ungleiche Verhältnis seinem Ende, das Zauberwort heißt: Internet. Fern der sich abschottenden Journalistenkaste entwickeln sich zunehmend rasant unabhängige Blogs, in denen keine Rücksicht mehr auf politisch korrektes Verhalten gelegt wird. Es ist, als habe sich im Kessel der öffentlichen Meinung ein derartiger Überdruck angesammelt, der den Deckel endlich wegsprengt. Nehmen wir als Beispiel den islamkritischen Auftritt von Politically Incorrect. Bis zu 37.000 Besucher klicken sich dort täglich ein, eine Zahl, die eine relevante Größe in Sachen Meinungsbildung darstellt. Oder die Seiten von runder-tisch-niederbayern.de, auf denen Nachrichten veröffentlicht werden, die in der weithin gleichgeschalteten bürgerlichen Presse so detailliert nicht zu lesen sind. Hinzu kommt, dass viele Blogs ihren Besuchern ermöglichen, sich per E-Mail direkt an den verantwortlichen Bundestagsabgeordneten zu wenden und ihm kritische Fragen zu stellen. Die Redaktionen in den Funkhäusern und den großen Zeitungskonzernen werden zunehmend entmachtet – sie können nicht mehr darüber bestimmen, welche Themen den öffentlichen Diskurs bestimmen sollen, welche Wörter dafür zu verwenden sind und wohin die Reise gehen soll. Kein Wunder, dass die Meinungsverleiher alten Schlags ausgesprochen schlechter Stimmung sind.
Und deshalb brüten sie wütende Kommentare aus. Etwa diesen:
“Es gibt viele weitere Mahnmale, die allerdings schlechter als solche zu erkennen sind: all die Online-Artikel zum Beispiel über Ausländerkriminalität und den Islam, unter denen es keine Kommentarmöglichkeit gibt, weil sie irgendwann abgeschaltet wurde, nachdem eine Horde Fanatiker nicht enden wollende Mengen Hass und Menschenverachtung in die Diskussion gekippt hatte.”
Das schrieb Stefan Niggemeier in der Frankfurter Allgemeinen. Ihm sekundierte der Stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges, der davor warnte, den Lesern die Möglichkeit des Kommentierens zu eröffnen:
“Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheißhäuser nach oben kommt.”
Die Wortwahl Jörges verrät seine Geisteshaltung und die seiner Kollegen – das, was den gewöhnlichen Leser und Medienkonsument umtreibt und was er folgedessen loswerden möchte, ist nichts als – Dreck. Da ist sie wieder, die Arroganz der Macht.
Natürlich schießen manche Diskutanten übers Ziel hinaus, natürlich mag es manchmal notwendig sein, den einen oder anderen verletzenden und diffamierenden Beitrag aus dem Netz zu nehmen – aber man sollte Ursache und Wirkung voneinander trennen. Die Ursache für die aufgestauten Aggressionen sind Journalisten (natürlich nicht nur sie, aber um sie geht es hier), die ihr Meinungsmonopol in Sachen Politischer Korrektheit bis aufs Messer verteidigen und alles andere als Dreck ansehen. Diese Zeiten ändern sich jetzt. Da es schlicht unmöglich ist, das Internet zu verbieten, wird die Schweigespirale, nämlich die Zurückhaltung des gewöhnlichen Bürgers in der öffentlichen Diskussion aus Angst vor Ausgrenzung, immer mehr zu einer Sprechspirale werden. Die große Zeit der „Meinungsverleiher“ nähert sich ihrem Ende, denn für Meinungen sind ab jetzt nicht mehr ausschließlich Journalisten in den traditionellen Medien zuständig. Das bringt frischen Wind ins Land.
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Bisher 67 Kommentare:




















































Passend zur “Ver-Links-ung” der Medien auch die -nunmehr 40-jährige- VerLINKSung der Lehrer und Schulbücher: Welt-Artikel “Schulbücher hetzen gegen die Marktwirtschaft”
Kein Wunder können über 90% aller Deutschen nicht (markt)wirtschaftlich denken!
So wie die 68 er einst skandierten: “Schafft eins, zwei, viele Vietnams!”, so muß es heute heißen:
“Schafft eins, zwei, viele PIs!”
Also Leute: heizen wir der selbstgefälligen Linksjournaille mächtig ein! Entreißt der rotgrünen Medienmafia ihr Meinungsmonopol!
sehr schöner Artikel!! Aber ich finde es gibt einige Ausnahmen, besipielsweise den “Cicero”. FAZ ist teilweise auch noch lesbar.
Unter 0.05% der Gesamtbevölkerung!
Wenn alle PIler in der selben (klein) Stadt leben würden, dann wäre die Zahl relevant für die Meinungsbildung.
Der größte Nutzen von PI ist es einige links-grüne Drecksschreiber, die täglich PI-Zitate verdrehen, von schlimmerem abzuhalten, in dem Glauben die erneute Machtergreifung der Nazis zu verhindern.
OT:
Das ist echt Realsatire:
“The Palestinian people showed their ability to establish a second democratic state next to Israel… The West should have been glad but they decided to boykott a democratically elected government because Hamas did not want to recognize Israel, renounce terror and stick to the Road map“.”
Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/watzal_hat_fertig/
@ #4 torfkopp (16. Apr 2008 20:59)
“Der größte Nutzen von PI …”
Das meinte ich natürlich bezüglich “Meinsungsbildung”.
Der größte Nutzen von PI ist endlich mal das sagen und lesen zu dürfen, was in Deutschland falsch läuft.
(Solange bis irgendwann die Anzeigen wegen Beleidigung oder Volksverhetzung ins Haus flattern.)
Wetten, dass die uns die Meinung auch im Internet noch verbieten!
Was war denn jetzt schon wieder?
Vorzüglicher Artikel! Gratulation!
Insbesondere der letzte Teil bezüglich des neuen Mediums Internet trifft den Nagel so richtig auf den Kopf. Das Internet ist nicht nur in der Lage dem autoriären 68er-Weltbild gehörige Risse zu versetzen, es bringt diese totalitäre Ideologie sogar zum Wanken und gefährdet auf Dauer, einhergehend mit einem steigenden Prozentsatz von Internet-Usern, sogar deren Bestand. Genau deshalb befürchte ich aber, dass die herrschenden Linkszensoren früher oder später anfangen werden, die kleine virtuelle Freiheit, die man uns bis dato gelassen hat, auch wegzunehmen. Skrupellos und freiheitsfeindlich genug dazu sind sie dazu allemal.
Tja… Die Demokratie und ihre Freiheiten stößt wohl so Manchem übel auf, der denkt, das Bürgertum sei ein Haufen verblödeter Affen! Nichts da!!! Hier regiert die Freiheit!
Und da ist kein Platz für Berufsschwindler… Denn schon jedes dumme Kind kriegt gesteckt, man solle nicht lügen.
An manchen Tagen brummt’s:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/769853/
Passt doch.
Diesem Artikel kann ich nur zustimmen.
Ich weiß noch gut, wie die Medien bei der Bundestagswahl 2002 alle Register gezogen haben, um Stoiber als Kanzler zu verhindern. Es ist beunruhigend, wie groß die Macht der “objektiven” Journalisten ist.
“Arschlöcherinnen”, das kannte ich noch nicht.
Jedes Mail mit: Liebe KollegInnen endet in meinem Restmüll. Ich lass mir doch meine Sprache nicht verschlimmbessern.
In U.S. gibt es übrigens eine Vereinigung: Ladies against feminism.
http://www.ladiesagainstfeminism.com/
Ansonsten sehr schöner Beitrag. Den sollten Lehrer ihren Schülern mal zu lesen geben!
Besonders gefallen hat mir:
Faktenanalyse wird von “lass uns mal drüber reden”-Geschwafel verdrängt. Was gesagt wird ist im Endeffekt egal, denn ein “Ich find das nicht in Ordnung du” zählt mehr als eine ganze Kette von Fakten. Ironischerweise leidet die Politspitze der Grünen am meisten unter der Sturköpfigkeit ihrer Basis.
Die Wahrheit lässt sich nie auf Dauer verbiegen!
Und die 68er haben verbogen und verdreht, was das Zeug hielt..
Über den Islam braucht uns kein linker Wirrkopf mehr was zu erzählen –
WIR WISSEN BESCHEID!
Jetzt müssen wir’s nur noch unters Volk bringen. Gottseidank sind manche Journalisten bei FAZ, Welt, Spiegel und Focus nicht beim Vernebelungs-Mainstream..
#11Highroller: Die Stoiber-Demontage, die flächendeckend auch in Bayern nichts als Häme und Zustimmung hervorgerufen hat, begann exakt in dem Moment, als er, aus welchen Gründen auch immer, nicht nach Berlin wollte. – Mittlerweile waren die Posten aber wohl schon verteilt, und seine Parteigenossen nur noch sauer. Nicht einmal sein Kosename für seine Frau wurde verschont.
Wohin seine wahnsinnig begabten Erben unser Bundesland innerhalb allerkürzester Zeit noch regieren werden: in den Abgrund, in jeder Hinsicht. –
der CSU-Filz sitzt wohl woanders. Der Stoiber – nach dem sehnen sich insgeheim wohl so einige.
Demokratie heißt wörtlich Herrschaft des Volkes.
Ah ja, man kann zwischen den Rot/Rot und Grün/SDU, die in der Tat auch rot sind, wählen- ich finde es auch gut wenn die Kommunisten viele Namen haben, man hat richtig die Qual der Wahl.
Die Medien picken einen/-e BKanzler/-rin aus und dann gehts los- die gleichgeschaltete Presse bombandieren uns mit gefälschten Umfragen, wie toll und beliebt die Politiker sind- das nennt man eine Massenhypnose, zwecks- die Meinung der Bürger unterdrücken.
Wir haben einen Medienkanzler gehabt und jetzt ist die Quotentante.
Armes Deutschland!
@ #8 -Merziger- (16. Apr 2008 21:08)
Das Internet hilft zur Zeit in dieser Hinsicht nur denen, die sich auch wirklich informieren wollen.
An die Massen kommst du so nicht ran!
Vielleicht ändert sich das durch Web 2.0?
Die bei weitem erfolgreichste Islamkritik waren die Terroranschläge. Mit weitem Abstand vielleicht noch ein zwei Filme, wie “Nicht ohne meine Tochter” oder …
Na immerhin ein einigermassen populärer Film, der den Islam nicht als Märchenparadis aus 1001 Nacht darstellt. Immerhin einer!
P.S.: ich finde “Die Welt” relativ nüchtern.
@ #17 spy (16. Apr 2008 21:32)
“das nennt man eine Massenhypnose”
Habe heute in “heute” gesehen, dass Jugendkriminalität nun doch ein stark angestiegenes und ernstzunehmendes Problem sein soll. Da bin ich Wochenlang aus der selben Quelle zugelabert worden, dass Roland Koch einen “brutalst möglichen Wahlkampf” führt, weil er dieses Thema als erster populär gemacht hat. Es wurde auf mich eingeredet, dass er die Wahl verloren habe (Wer ist eigentlich gerade Ministerpräsident in Hessen?), dass der Wähler eigentlich gar nichts von diesem Thema wissen wolle, und und und.
Und heute: Jugendkriminalität ist ein ernstzunehmendes Problem. Wenn Meinungsmanipulatoren sich selber unglaubwürdig machen …
Aber egal. Das Gedächnis der Menschen ist kurz. Wer wird schon die Verfehlungen der GEZ-Sender von vor 3 Monaten übelnehmen.
Sehr guter Artikel!
Wir sollten die bis zu 37.000 Klicks pro Tag nicht unterschätzen, Blogs sind auch Meinungs-Hubs!
37.000 Leser übernehmen Anregungen aus PI und transportieren sie in andere Foren. Der PI-Nutzer Eurabier verfolgt z.B. seine Wortschöpfungen über Google und findet sie in anderen Blogs und Foren wieder, will sagen, ein PI-Eintrag hat durchaus Multiplikatorwirkung!
Und wir wissen auch, dass MSM-Journalisten hier mitlesen und teilweise sogar unsere Ansichten übernehmen, mit grosser Reichweite.
Daher sind 35.000 Klicks sowenig nicht und es gibt ja noch Kewil, Ulfkotte etc, da ist eine mächtige Gegenbewegung im Enstehen!
2020 – Claudia Fatima Roth wird wegen Landesverrats nach Saudi-Arabien ausgewiesen!
#21Eurabier:
Meine Rede, es tut sich doch etwas.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/769853/
Der eine oder andere traut sich.
#21 Eurabier (16. Apr 2008 21:42)
Lieber Eurabier, die Claudia Fatima Roth und deren Moschee hat es Dir aber angetan ??? LOL
@ #15 byzanz (16. Apr 2008 21:24)
“Die Wahrheit lässt sich nie auf Dauer verbiegen!”
Träum weiter!
Die Wahrheit muss oft hart erkämpft werden, und nur selten gelingt es wenigstens teilweise die Lügen zu verdrängen. Und selbst wenn du die Wahrheit kennst, wird dich die Lüge trotzdem beeinflussen.
#22 Isabella1166 (16. Apr 2008 21:46)
Mir gefiel: “Ohne Diagnose keine Therapie”!
#23 karl-friedrich (16. Apr 2008 21:48)
Claudia Fatima Roth ist auch ein Symbol für den Niedergangs unserer Kultur. Welcher StudienabbrecherIn ohne eigene Lebensleistung kann es soweit bringen?
Links Terroristen
“Peace, Love and Anti-Semitism?”
http://shock.military.com/Shock/videos.do?displayContent=165695&page=1
Diese Zeiten ändern sich jetzt. Da es schlicht unmöglich ist, das Internet zu verbieten, wird die Schweigespirale, nämlich die Zurückhaltung des gewöhnlichen Bürgers in der öffentlichen Diskussion aus Angst vor Ausgrenzung, immer mehr zu einer Sprechspirale werden. Die große Zeit der „Meinungsverleiher“ nähert sich ihrem Ende, denn für Meinungen sind ab jetzt nicht mehr ausschließlich Journalisten in den traditionellen Medien zuständig. Das bringt frischen Wind ins Land
… und Unbehagen, vielleicht sogar einigen Ärger in die grüntapezierten Redaktionsstuben der vierten Gewalt. Und das ist gut so.
—–
Sehr guter Artikel!
Kürzlich bei einem Aufenthalt in Madrid/Spanien, habe ich in einem Internetcafé tatsächlich 2 Monitore im Vorbeilaufen gesehen, auf denen PI-News.net aufgerufen war !
Man sollte keinesfalls die Multiplikatoren unterschätzen, die sich hinter den tatsächlichen Benutzerzahlen eines Mediums verbergen.
Die „Frankfurter Rundschau“ (FR) z.B. ist die fünftgrößte überregionale deutsche Tageszeitung mit einer Auflage von rund 160.000 Exemplaren.
#21 Eurabier (16. Apr 2008 21:42)
Auch ich sehe das so.
Wenn hier nur 37.000 Leute pro Tag rein schauen, ist die Wirkung doch enorm. Wenn schon die Kommunisten versuchen diesen Blog verbieten zu lassen, dann kann dies nur bedeuten, daß er wichtig genug ist, um zu versuchen ihn verbieten zu lassen.
Die meisten die hier mitlesen, denken doch ähnlich,holen sich Anregungen und Argumente.
In meinem Bekanntenkreis kommt das Thema auch immer öfter auf den Tisch, und mittlerweile auch ohne mein zu tun.
Anfangs bin ich belächelt worden ( ich schreibe jede Woche eine Rund-E-Mail mit den härtesten Ereignissen an alle meine Bekannten), mittlerweile zahlt sich das aus, es kommen Rückfragen, Fragen nach Quellen und ähnliches.
Auch mache ich die Beobachtung, wenn man mal vorsichtig mit dem Thema anfängt bei den Leuten, kommt es mir manchmal so, daß die Personen mit denen ich mich unterhalte, erst mal testen wie weit Sie gehen können, und wenn sie merken mit mir kann man ganz offen sprechen, dann sprudelt es wie ein Wasserfall aus ihnen hinaus.
Oben beschriebenes, spiegelt aber leider auch wider,wie weit unsere Dressur-Elite es schon gebracht hat mit Ihrer Zensur, auf Neudeutsch PC.
Im Moment habe ich den Eindruck es läuft eher für uns,als gegen uns.Überlegt doch wie viele positive Highlights uns dieses Jahr schon beschert hat.
Dann höre ich auch häufiger von jungen Schülern, die einfach die Faxen dick haben, da sie ja noch am härtesten betroffen sind von der Kulturbereicherung.
Da haben ganz viele keine Bock mehr auf Handy abziehen. Ich hoffe da erfolgt ein Wachwechsel.
Und Herr Fischer ist ja nun auch schon sechzig,das macht Hoffnung.
Ich glaube nicht, dass sich heute bei den Chefredakteuren und ihren Hilfswilligen überwiegend um 68er handelt. Höchsten seine Minderheit derselben hat eine mit den 1960ern verbundene linksextremistische Bio und selbst bei diesen, sollte man diejenigen rausrechnen, welche seit langem geläutert sind.
Das Problem der BRD mit dem Journalismus ist vielmehr ein Staat, der den Arbeitsmarkt mit Absolventen von geistes- u. sozialwissenschaftlichen Studiengänge ohne klares Berufsbild überversorgt und damit dazu beiträgt, dass die Verlage mit von Dauerarbeitslosigkeit bedrohtem und von daher kostengünstigem Personal versorgt werden. Die dabei erwirtschafteten Einkommen sind dabei keine Funktion der Ausbildung. Der Journalismus der BRD ist somit weitgehend Laienwerk.
Es ist auch fast Wurst, ob die Chefredakteure und ihre Hilfswilligen eine linke Bio haben, denn letztendlich wird genau das produziert, von dem die Verleger erwarten, dass es Umsatz generiert. Allzu sehr irren können sie sich dabei nicht, denn ansonsten wären sie allesamt längst bankrott gegangen. Folgedessen solltet ihr endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass grosse Teile der Bevölkerung von PC, Intoleranz und Demokratieschwund betroffen sind.
Es war ein verheerender Fehler der Konservativen und Rechten den Linken die Meinungsführerschaft kampflos zu überlassen.
Das Schlagwort, dass “die intellektuelle Elite” “links” ist, kann man nur langsam wieder aus den Köpfen der Menschen herausbringen. Die intellektuelle Elite war allerdings in Wahrheit immer auf der konservativen rechten Seite, sie waren “sich aber zu gut”, in die medialen Schlammschlachtniederungen herabzusteigen. Der Fehler rächt sich bitter,
Man kann eher dreissig Halunken zur Vernunft bringen als einen Fanatiker.
Voltaire
Und diese Fanatiker sind absolut bereit, wenn es “ihrer” guten Sache dient und wenn sie die Macht dazu hätten, wieder Konzentrationslager oder Gulags zu bauen, den politischen Gegner zu foltern und ihn letzendlich zu erschiessen.
#29 Wolfrabe (16. Apr 2008 22:13)
Und Roth, Künast, Beck und Ströbelesind kinderlos, schaffen sich quasi genetisch selber ab!
#30 rebaseissue (16. Apr 2008 22:18)
Diesen Zustand bezeichnet Eurabier als
“Heitmeyer/Schiffauer/Prant-Versorgungsindustrie” oder kurz
“migrantisch-industriellen Komplex”!
Auch eine Spätfolge der 68er-Bildungsreformen, denn obwohl mehr studieren konnten, nahm die Zahl der Ingenieure ab, Masse statt Klasse!
Aber die Gutmenschen wollen den Ingenieurmangel beheben:
Technical University Rütli Campus (TURC)!
sind wir doch mal ehrlich, die eigentliche Machtstellung der Medien wurde doch erst durch die NationalSOZIALISTEN so richtig zur Geltung gebracht, seitdem haben alle SOZIALISTEN gerne davon partizipiert.
Das grundsätztliche ist ihnen doch allen gemein!
Und wem höhere Mathematik zu kompliziert war, der rief dann “Kariertes Hemd und Samenstau, ich studier Maschinenbau”! Dummerweise erwirtschaften unsere Ingenieure das Einkommen der TAZ-Leser, damit sie dann wieder von einem Totalversager des Kreuzberger Kinderstürmers diesen Unfug lesen können:
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/verordnete-parallelgesellschaft/?src=SZ&cHash=84577916f9
#25 Eurabier: was meinten Sie damit genau?
#37 Isabella1166 (16. Apr 2008 22:58)
Ein Zitat aus ihrem DLF-Link!
Tja, Gewissenserforschung und Meinungsforschung
sind passable Instrumente – sie machen einmal
high, ein andermal dreschen sie dich zusammen.
In der momentanen gesellschaftlichen Situation
kollabiert man mindestens 1-mal täglich, und
muß 2-mal wieder aufstehen.
Aber der Aufbau einer Gegenöffentlichkeit hat
dank Internet begonnen. Die Notwendigkeit dafür
als Konsequenz aus der Vergangenheit und die
positiven Zukunftsprognosen konnte Verfasser
obigen Artikels sehr gut deutlich machen.
Das macht Mut – und den braucht jeder David,
wenn er gegen einen Goliath antritt.
Der Weg wird steinig sein und in allen Ecken
und Winkeln lauert die multikulturelle Re-
pressionsmaschinerie, gepowered durch staat-
liche Macht.
Wir brauchen schnell eine 20%-Partei mit viel
Brain-Power, die für Freiheit und Bewahrung
abendländischer Werte begeistern kann, wir
brauchen in hoher Auflage eine Boulevard-
zeitung, die täglich trommelt.
Und wir brauchen unsere Söhne und Töchter,
die sich durch das Multi-Kulti-Dickicht
wühlen – in eine bessere, ihre Zukunft !
Seit ich das Abo der hiesigen Regionalzeitung gekündigt habe, bekomme ich jede Woche ein Schreiben. Ich sool mich äußern, warum ich das Abo gekündigt habe. Einmal habe ich meine Meinung geschrieben. Aber immer wieder werde ich gefragt. Jetzt bekomme ich die Zeitung für zehn Tage umsonst.
Mein Bruder pflegt immer zu sagen: “Genieße die Zeit, in der du umworben wirst!”
Ich hatte auch mal einen kleinen Briefwechsel mit dem Chefredakteur meiner lokalen Zeitung. Habe ihm Zensur vorgeworden und ihm auch deutlich gemacht, dass die MSM ihre Meinungshoheit an das Internet am verlieren sind.
Nun ja, der Schriftwechsel war dann auch schnell vorbei und kürzlich ist er in den Ruhestand gegangen. Eigentlich ein gutes Zeichen, denn die “klassische” 68er Generation sind die Jahrgänge zwischen ca. 1940 – 1950. Die haben den Krieg nicht bewusst miterlebt, tun aber jetzt schnell noch alles, damit sie einen angenehmen und finaziell sorgenfreien Lebensabend haben werden. Die haben nie richtige Not erlebt. Die Generation nach ihnen kann dann schauen, wie sie mit der zu erwartenden Micker-Rente überleben kann.
Das Perfide aber ist, dass er Chefredakteur einer als liberal-konservativ angesehenen Zeitung war. Was bedeutet, dass diese 68er ihr Gedankengut ganz schön unkenntlich machen müssen, also konservativ wirken, aber trotzdem die Leser “politisch Korrekt” erziehen. Und leider gelingt es ihnen.
Bleibt zu hoffen, dass immer mehr Menschen das Internet als alternative Informationsquelle entdecken!
#36 Eurabier (16. Apr 2008 22:51)
Zitat aus der taz
Es werden doch keine Unterschiede zwischen alten und neuen Deutschen gemacht, sondern Unterschiede aufgedeckt bei Kriminellen.
Das linke Pack will einfach den Durchblick der Bürger verhindern indem Informationen unterdrückt werden, so wie hier die Tatsache, dass die Kriminalitätsrate bei Menschen mit Migrationshintergrund um ein Vielfaches höher liegt als bei Einheimischen.
#25 Eurabier
Doch, die C.F. Roth wird eindeutig noch von unserem Joschka getoppt! Weder Schul- noch Berufsabschluss mit einer Kriminellen- und Barrikadenkämpferkarriere zum Außenminister und Prof. h.c.
Ich kenne sonst niemanden, der eine solche Laufbahn hingelegt hat. Vielleicht hat er in Schwarzafrika oder Lateinamerika noch ein paar Konkurrenten…
Warum sind solche Versager nur bei den Grünen und Linken zu finden?
@Prosemit:
Treffliche Analyse! Dies spiegelt sich auch heute noch in den jeweiligen Zeitschriften wider. Das pseudo-intellektuelle Geschwafel solcher Linkspostillen wie der “taz”, linksliberalen Miefzeitschriften wie dem “Tagesspiegel” oder noch schlimmer linksextremistischen Organen wie der “Jungen Welt” oder “Neues Deutschland” kommt doch was inhaltliche Klarheit, Substanz und Wahrheit betrifft nicht im Entferntesten an gute FAZ-Kolumnen, JF-Artikel oder Cicero-Ausgaben heran.
Im Allgemeinen war das Problem der intellektuellen sowie der politischen Rechten allerdings immer, dass sie viel zu passiv und zu starr gewesen ist, um solchen verhängnisvollen Entwicklungen wie 1917, 1933 und 1968 richtig entgegenzuwirken. Gegenüber den Horden lärmender Roter und Brauner auf den Straßen wirkten die Rechten stets wie gelähmt und zogen früher oder später den Kürzeren oder kapitulierten. Man rufe sich nur die von Hilfslosigkeit geprägten Versuche der konservativen Kräfte in Weimar und hier insbesondere die irrwitzige Idee der Person Franz von Papen in Erinnerung, die NSDAP “einzurahmen” und klammheimlich zu entmachten oder zu degradieren. Oder aber die allgemeine Ohnmacht von De Gaulle in Frankreich oder von Kiesinger in Deutschland im Jahre 1968, wo die herrschende Rechte es trotz breiten Rückhalts in der Bevölkerung wieder einmal versäumt hat, angemessen auf die Aktionen einer Minderheit zu reagieren und dieser entschieden entgegenzutreten.
Das Resultat war jedes Mal das Gleiche: Die Konservativen verloren die Meinungsführerschaft über zentrale Themen des öffentlichen Lebens und mit dem Land ging es folglich auch bergab!
#rebaseissue
Da hast du Recht, aber die 68er sind dennoch nicht aus der Verantwortung zu nehmen, bilden sie doch die Speerspitze der medialen Unterwanderung. Ihr Geist hat sich mittlerweile reproduziert, sodass es mittlerweile gar nicht mehr nötig ist, dass alle Positionen von ihnen selbst besetzt sind.
#44 -Merziger-
Völlig richtig. Das rechtsbürgerliche Lager ist schlicht nicht kampagnenfähig, auch deswegen, weil man sich der Masse nicht recht zu bedienen weiß und will. Themensetzung überlässt man dem linksliberalen Mainstream. Der bestimmt, was skandalös ist und was nicht, was wichtig ist und was nicht.
Ich beobachte viel zu oft, dass konservative Blätter wie Welt oder FAZ zwar teils recht anständige Beiträge zustandebringen, es ihnen aber nicht gelingt, eine Kampagne loszutreten, den Mainstream mit eigenständigen Akzenten zu beeinflussen. Noch ist es so, dass gegen den Willen GEZ/Spiegel kein Staat zu machen ist. Da muss man den Hebel ansetzen.
OT:
Europarat fordert energischeres Vorgehen gegen Islamfeindlichkeit uns stärkere Einbindung von Migranten in Parteien inkl. Wahlrecht auf Kommunalebene:
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/aufruf_zur_verstaerkten_integration_der_muslime_1.711333.html
Und Claudi möchte am liebsten viele, viele muslimische Iraker aufnehmen:
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E98C9E240702C4BAE88A2A21FB887F50F~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
#47 thomas_b (17. Apr 2008 00:41)
Wirklich schlecht ist der Artikel in der NZZ nicht.
#42 Laurel
Vor allem soll die Tatsache unterdrückt werden, daß die grünen Träume vom “Multi-Kulti-Deutschland” völlig in die Hose gegangen sind und sie zusammen mit der SPD für den hemmungslosen Zuzug bildungsferner, anatolischer Bergbauern in unsere Sozialsysteme verantwortlich sind.
Eine weitere “vornehme Pflicht” wird gern übersehen, nämlich der Umstand, dass unsere “Vordenker” auch aussuchen und entscheiden, welche Nachrichten sie uns zumuten wollen. Bereits dort und wie wir mittlerweile wissen, schon viel früher, beginnt die Manipulation…