In ihrem Buch „Der Multikulti-Irrtum“ setzt sich die Rechtsanwältin Seyran Ates energisch mit der Gesellschaft des Wegsehens auseinander, die die Menschenrechtsverletzungen in ihrer Nachbarschaft vor lauter Multikulti-Verliebtheit wissentlich ausblendet. Jetzt rief sie in einem Vortrag in Wien erneut dazu auf, „beide Seiten der Medaille“ betrachten.

Sie wolle den Islam nicht verbieten, aber „es gibt Strömungen, die an archaischen, patriarchalen Strukturen festhalten, die heute nicht mehr akzeptiert sind“. Etwa dass man Frauen halte wie Sklavinnen. In ihrer Arbeit agiere Ates nach eigenen Worten mitunter „gegen Menschen, die töten, wenn ihnen etwas nicht gefällt“. (…) Man müsse bestimmte – nicht demokratische – Verhaltensweisen von Teilen der „sehr facettenreichen“ islamischen Gesellschaft kritisieren können, ohne als ausländerfeindlich beschimpft zu werden.

Die menschenverachtenden Kritiker der Islamkritiker sollten es sich zu Herzen nehmen.

(Spürnasen: Josef W., Bernd v. S., Christian und Candide)

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39 KOMMENTARE

  1. Nicht nur das!

    Bei vielen eingewanderten Moslems dient der „Islam“ ja nur als Maske, um den Rassismus gegenüber den Einheimischen zu verschleiern.
    Sogar bei sehr vielen!!!

  2. Und das fängt schon im Kleinen an:
    -Wenn die Frauen bei einer türkischen Feier an einem anderen Tisch sitzen müssen als die Männer.
    -Wenn die Frauen beim Einkaufen die Taschen schleppen und die Männer zusehen und rauchen.

    Und im Großen?
    Sterben bei einem Hausbrand Frauen und Mädchen zuerst.
    Wer von uns nicht wegsieht, der kriegt noch von den türkischen Männern eins auf die Nase, zum Dank.

    Wir haben die Kultur des Wegsehens nicht erfunden. Die Migranten spucken uns ins Gesicht, wenn wir ihnen die Hand reichen.

    Wenn die Linken dann die andere Wange hinhalten, bitteschön. Wenn die Linken dann nicht bereit sind, das öffentlich zu diskutieren, bitteschön.

    Viel Erfolg bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit, liebe Frau Ates, aber wundern Sie sich nicht, wenn Sie von Links und Islam Druck bekommen.

  3. Etwa dass man Frauen halte wie Sklavinnen. In ihrer Arbeit agiere Ates nach eigenen Worten mitunter “gegen Menschen, die töten, wenn ihnen etwas nicht gefällt”.

    Hätte das ein Deutscher/eine Deutsche geschrieben, hätte er wohlmöglich schon ein Verfahren wegen Volksverhetzung am Hals.

  4. Ich schätze mal, Frau Ates ist wegen ihrer Ansichten auch schon lange auf Polizeischutz oder Leibwächter angewiesen…

  5. Hier schreibt die gute Frau:

    http://derstandard.at/?url=/?id=3315316%26sap=2%26_pid=9339949%23pid9339949

    Natürlich behindert der Staat mit unzureichenden Gesetzen und der Leugnung, ein Einwanderungsland zu sein, die Integration.

    Den Unsinn habe ich nie verstanden:
    Als ob das sozusagen ein „Naturgesetz“ sei, dass hier Einwanderung passiert.

    Die gute Frau begeht halt einen schweren Fehler: Sie erkennt zwar die katastrophalen Zustände (da ist sie schon einen Schritt weiter als 90% ihrer parteikollegen, immerhin), glaubt aber da können man mit „Integration“ noch irgendetwas machen.

    ich kann dieses Lied nicht mehr hören: Wer hier leben will und dieses Land mag, der hat genug Möglichkeiten sich einzubringen und braucht keine „Integration“. Diese Massnahmen kosten nur das Geld der Urbevölkerung und bringen ausser der Fütterung des eigenen „Helfersyndroms“ überhaupt nichts.

    Du kannst einem anatolischem Ziegenhirten noch soviele Integrationswohltaten in den Hintern pusten, er bleibt halt ein Ziegenhirte. Das geht nicht gegen die Ziegenhirten, das ist ja auch ein ehrenwerter Beruf, aber in den Strassen von Neukölln halt ohne Belang.

  6. In der „Zeit“ gibt es ein hervorragendes und wahrlich überraschendes Essay zum Thema. Es ist wirklich Bewegung in die verkrustete Diskussion gekommen:

    http://www.zeit.de/online/2008/18/integration?page=3

    Und es gibt Dinge, die man verbieten muss: Wer in Deutschland Hass predigt, muss gestoppt werden. Das gilt übrigens für alle Religionen. Wer sich in Deutschland in seinen religiösen Gefühlen beleidigt fühlt, der kann und soll demonstrieren, polemisieren, prozessieren. Jeder halbwegs sensible Mensch dürfte diese Reaktionen respektieren. Gewalt aber, und die fängt bei der Drohung an und hört beim Mord auf, dürfen wir nicht dulden, auch nicht rechtfertigen. Die Mehrheitsgesellschaft muss klarmachen, wofür sie steht. Manchmal hilft Dialog nicht weiter.

    Dabei geht es nicht um deutsche Leitkultur, auch nicht um deutsche Hybris. Ob jemand grüne Haare hat, das eigene Geschlecht liebt, in Patch-Work-Verhältnissen lebt, Sado-Maso-Spielen nachgeht – das alles und noch viel mehr ist erstens Privatsache und zweitens Teil eines angenehm pluralen Gemeinwesens. Deutschland ist auch gar nicht der Bezugspunkt, sondern lediglich ein nationaler Rahmen für diese Auseinandersetzung. Zur Diskussion stehen Prinzipien der westlich-modernen Welt.

    Viele Linke und Linksliberale machen es sich und allen anderen enorm schwer, den Gedanken zuzulassen, dass auch im Milieu der Benachteiligten Fehler gemacht werden, dass auch Immigranten persönliche Schuld und Verantwortung tragen. Wahrhaft schuldig sind in dieser Perspektive die Gesellschaft, die Deutschen, die Europäer, die USA, der Westen, die Industrieländer, die Globalisierung. Wer diskriminiert wird, kann nicht schuldig sein. Wer benachteiligt wird, kann nur Opfer sein.

  7. Kann mir jemand einen kleinen Gefallen tun und diesen link mal bei den Spürnasen melden.
    Ich habs dreimal versucht, dreimal hat der Upload nicht geklappt. Muss man da irgendwelche Einstellungen am Browser machen?

    http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2008/Response%20to%20report%20by%20human%20rights%20organizations%20on%20humanitarian%20situation%20in%20Gaza%206-March-2008

    Darin nimmt Israel zur Humanitären Lage in Gaza Stellung.
    Das ist die offizielle Seite des israelischen Außenministeriums, wenn mein (rostiges) Englisch mich nicht täuscht.
    (Dass diese Version der Ereignisse in den Nachrichten keine Beachtung findet versteht sich von selbst.)

  8. Prügelt jetzt ruhig auf mich ein, aber die Statements von Frau Ates sind mir immer „zu allgemein“ gehalten. Klare Aussagen fehlen von ihr – und das macht sie für mich unglaubwürdig.

    „Man müsse bestimmte – nicht demokratische – Verhaltensweisen von Teilen der „sehr facettenreichen“ islamischen Gesellschaft kritisieren können, ohne als ausländerfeindlich beschimpft zu werden.“

    Der Islam kennt keine Demokratie. Insofern sind nicht nur die „nicht demokratischen Teile des sehr facettenreichen Islam“ zu kritisieren, sondern der Islam ansich.

    Und auch die Mehrheitsgesellschaft bekommt „ihr Fett weg“:

    „Man sollte, so Ates, in einer Multikulti-Gesellschaft mehr Wissen voneinander haben, Kritik und Selbstkritik üben und Lösungen gemeinsam erarbeiten.“

  9. @Garfield
    Welchen Browser benutzt Du?
    Firefox:
    einfach die Adresse aus dem Link-Fenster – rechts anklicken (markieren), kopieren und dann in das Kontaktformular von PI (ganz oben in der Link-Zeile öffnen) nach Ausfüllen, ganz unten einfügen…

  10. @Garfield
    Man kann übrigens die neuesten Nachrichten von der Israelischen auch auf Deutsch nachlesen, und sich auch einen Newsletter schicken lassen.
    (z.B. dass fast täglich Raketen auf Israel abgeschossen werden…)

  11. „die Gesellschaft des Wegsehens“ … „man müsse kritisieren können“ … blabla.
    Löblich, aber nicht umsetzbar. Das Attribut ausländerfeindlich gibts dafür eher selten. Standardagumente sind Islamophobie, Rassismus und Na***itum.

    Ein europaweites Kopftuchverbot würde da einiges verbessern. Hätten die Mädels das Gesetz im Rücken, dann könnten sie gegen ihre Fetzenaufzwinger wengistens fundiert argumentieren. So lang diese Unsitte vom Staat toleriert wird, wird das nix.

  12. @gerndrin

    Danke für den Link und die schnelle Hilfe!

    Mein Notebook gehört dringend mal formatiert.
    Solche Probleme hab ich manchmal auf in Studivz und anderen Seiten.
    Wenn ich auf Abschicken drücke passiert einfach gar nix.
    Ich verwende IE, aber ich glaube ich versuchs einfach mal an meinem anderen PC, wenn ich nach Hause komm.

  13. Mein Problem ist: Wenn ich muslimische Frauen in der Vergangenheit ansprach (in den seltenen Momenten, in denen kein Mann dabei war), stellte sich jedes Mal heraus, dass sie mich nicht verstanden, weil sie überhaupt kein Deutsch sprachen. Traurig, aber wahr 🙁

    Und hier ist meine persönliche Grenze: Ich bin nicht bereit, Lebenszeit und Geld in Türkisch-Unterricht zu investieren, bloß um mit einer muslimischen Nachbarin oder eine Muslima auf der Straße in Kontakt zu treten.

  14. @14
    Vielleicht haben sie dich auch verstanden und wollten nicht mit dir Kuffar sprechen. Als Ungläubige bist du vielleicht entweder ein Untermensch oder gar kein Mensch für die.

    Und wenn es wirklich die mangelnden Deutschkenntnisse waren: Vielleicht dürfen die kein Deutsch lernen, aber vielleicht wollen die auch nicht?

  15. Könnt ihr das Dingsda oben

    Your comment is awaiting moderation.
    nicht bald mal abschalten?

    Können wir. Müsste jetzt weg sein, sonst bitte nochmal melden. PI

  16. Multi -Kulti ist gut! Damit sind die USA zur Weltmacht aufgestiegen. Multi-Kulti ist nicht heile welt und Händchenhalten, sondern Dialog, Streit und Konflikt, aber am Ende profitieren alle. Dazu braucht es aber eine gemeinsames Platform. In der USA steht keine Gruppe über den anderen und alle stehen zusammen hinten den Stars+Stripes. In Deutschland möchte man die Bismark-Zeit zurück,und am deutschen Wesem sollen alle genesen.

  17. Deutscher mit Migrationshintergrund !
    Migranten,! Integration! WAS SOLL DAS ALLES ??
    AUSLÄNDER ist Cool

    Seit vielen Jahren lebe ich in Deutschland. Komme aus einem islamisch geprägten Land 😉

    Ich habe mich hier, bis zu meiner Einbürgerung nach 12 Jahren, mit der Bezeichnung „Ausländer“ gut eingelebt. Das hat mich überhaupt nicht gestört gehabt. Durch mein gutes Verhalten, Fleiß und Beachtung der Vorschriften ist mir gelungen, den Mitmenschen hier ein anderes Bild von einem „Ausländer“ zu vermitteln und genieße bis heute noch viel Respekt von meinen Mitmenschen auf der Strasse, Nachbarn und Arbeitkollegen.

    Es gab keine Fatima Claudia Roth auch kein Ahmet K. Beck, die für meine Rechte damals „kämpften“. Mein Studium habe ich durch harte Arbeit als Geschirrspüler in verschiedenen Restaurants und Kneipen für 10 DM/h selbst finanziert. Darauf bin ich bis heute noch sehr stolz. Heute bin ich Hightech Ingenieur in einem Grossunternehmen. Danke Deutschland 😉

    Ausländer sorry „Migranten“ und deren Vertreter, die sich beklagen, dass Deutschland nicht genug für ihre Integration tut, haben nur ein Ziel vor den Augen und das ist die Mehrheitsgesellschaft nach ihrer religiösen Vorstellung umzuformen. Das dürfen wir aber nie zulassen. Wer das GG nicht respektiert der soll an die Grenze zu Bosporus gebracht werden.

    Wer sich hier niederlassen will der muss mitmachen. Keine Toleranz für Intoleranz. Das Grundgesetz muss für alle gleich gelten, ohne wenn und aber.
    Wem es nicht passt der soll gehen.

    Ex-Ausländer

  18. @#19 Sesam
    Danke, für ihren tollen Beitrag.
    Ich bin auch eine Migrantin.
    Für mich gab es auch nur eine „Integrationsdevise “
    „Was kann ich für meine neue Heimat tun, und nicht was kann meine neue Heimat für mich tun“. ( Fordern und fördern )
    Leider wird es von Vielen umgekehrt angewendet.
    Grüsse aus ST.
    (Rechtschreibfehler bitte behalten )

  19. das ist nicht „organisierte Gleichgültigkeit“, sondern linksideologisch begründete Absicht.

  20. #19 BePe

    Danke Danke ! wir lassen uns die Freiheit und die westliche Werte nicht wegnehmen.

    Mein Geburtsland hat mich gefoltert, erniedrigt, und wie ein Vieh behandelt. Deutschland hat mir die Chance gegeben kostenlos zu studieren und als respektierter Bürger dieser Gesellschaft zu werden. Wer nicht im dritten gelebt hat weiss nicht wie schön ist es hier in Europa zu sein. Laßt uns zusammen die Werte Europas verteidigen. Laßt euch nicht von Irren und religiösen Paraziten zum Narren machen. Ich gehe jetzt ein kaltes „Haram“ Bier auf Deutschland trinken.

  21. Sorry Korrektur !
    Wer nicht in einem islamischen Land der dritten Welt gelebt hat weiss nicht wie schön ist es hier in Europa zu sein.

  22. #17 Sesam

    Herzlich willkommen in Deutschland und danke für die aufbauenden Worte.
    —————————————-
    Leider ist dir ein Irum unterlaufen.
    Nicht Deutschland, sondern Südtirol, gehört aber auch zu dem deutschen Sprachgebiet

  23. Irrtum (og ) sorry.
    ———-
    Kommentarbereich von Standard.at
    http://derstandard.at/?url=/?id=3315316
    Ein weiterer Kandidat, der bei uns in der Zensurindex-Liste hinzugefügt wird.
    Zensurindex= wenn nur Kommentare freigeschaltet werden, die in das „Linke-Gutmenschenbild“
    hineinpassen, ich denke daß mir da Östereichische Autoren recht geben.
    Mein Mann hat 10 Beiträge abgesendet, einer ist durchgegangen.

  24. @#14 Atheistin (26. Apr 2008 13:07)

    hallo und guten tag,
    im koran steht geschrieben:
    nur tiere glauben NICHT an gott.

    so, nun weisst du, wo der weg hinführt.
    ich gelte in deren kopp als christin auch als ungläubige.
    du glaubst ja gar nicht, wie gut die alle deutsch können, wenn sie bei den behörden oder beim arbeitgeber etwas verlangen.
    viele grüße von cagney aus dem rhein-main-gebiet

  25. #20 Schlernhexe

    Herzlich willkommen in die Welt der Freiheit. Ob Deutschland oder Südtirol über all wo ich keine Mullahs oder verschleierte Frauen sehen muß ist wunderschön.

    Ich bin für die Freiheit und Meinungsfreiheit.
    Eine Frau zu verhüllen ist kriminelle Handlung. Wer sowas toleriert oder ignoriert macht sich mitschuldig liebe Frau Fatima Roth und lieber Herr Beck.
    Bye !

  26. Tolle Frau, diese Frau Ates.
    Sie weiB wenigstens , wovon sie redet und spricht Tacheles.
    Man lässt sie nicht oft genug zu Wort kommen.

    #20 Sesam (26. Apr 2008 13:59)
    Ich habe mich sehr über deinen Beitrag gefreut.
    Ich kenne sehr wenig Einwanderer, die die Dinge so sehen, wie Du.
    Woher kommst du , wenn ich fragen darf ?

  27. @#20 Sesam
    Danke für Deinen Beitrag, tut gut mal wieder etwas so positives zu lesen; 🙂
    Kann Dir einiges nachfühlen, Du hasts bestimmt nicht leicht gehabt (und dir auch nicht leicht gemacht). Ich stamme auch aus einer Zuwandererfamilie, allerdings aus einem christlich geprägten Staat.
    Aber genau das zeigt doch auch, wer sich etwas Mühe gibt und nicht gleich die Flinte in’s Korn wirft, hat Chancen hier, und überall.
    Ich kann nicht nachvollziehen, warum es Völker gibt, die so sehr an ihrer eigenen Demontage arbeiten. Allein die ausweisung des „Kalifen von Köln“ (gut, ist schon paar Tage her, aber die meisten hier werden den noch kennen) war ein echtes Drama. In den Medien sagte irgendein Minister: ‚Der tanzt dem Rechsttaat auf der Nase herum‘. Hallo? Eben dieser Rechtsstaat hat die Gesetze gemacht, die das erst ermöglich haben.
    Aber das übelste ist, dass wir dieses Problem nicht nur in Deutschland haben, sondern europaweit.Ich bin mal sehr gepannt, wie lange das noch gutgeht, bis es zum grossen Knall kommt. Mit etwas Glück erleb ich’s nicht mehr. (/sarkasmus) Aber unsere Kinder. Schlimm genug.

  28. Der Kommentar in der Zeit ist ja sowas von rechtsradikal. Wird Zeit, dass die mal wieder einen Rentner verprügeln lassen.

  29. @19 Ok, wenn du deine Beiträge ernst meinst.

    Ich werde jetzt mal etwas – leider ausführlich – klugscheißen in Sachen Migration:

    Üblich ist imho die Unterscheidung zwischen Integration, Akkulturation und Assimilation, wobei erstere Vorstufen für für die nachfolgenden Prozesse sein können, aber nicht müssen.

    Ferner gibt’s den Ansatz einer segregativen Gesellschaft, in der das immigrierende Element den Kontakt und die Kultur der aufnehmenden Gesellschaft meidet.

    Will die Migrantengesellschaft (1. Generation) hingegen die mitgebrachte Gesellschaftsform beibehalten und sucht trotzdem den Kontakt zur aufnehmenden Gesellschaft, dann ist von einem Integrationsprozess die Rede. Der führt wiederum über die Stufe zur Akkulturation generationsbedingt zur Akkulturation und Assimilation.

    Es gibt noch einen Migrationsansatz der „Unterschichtung“ und einen makroökonomischen Ansatz, der auf der Chicagoer Schule beruht, aber seisdrum.

    Mit Multikulti ist meist in ein integrativer Ansatz gemeint, der die anschließenden Prozesse der Akkulturation zur Assimilation ablehnt. Beide Ursprungsgesellschaften sollen erhalten bleiben, daraus soll ein neues Gebilde entstehen. Also Integration ja, Akkulturation und Assimilation nein.

    Für den Fall, dass eine der Seiten das neue Ganze – eben die Multikulti Gesellschaft – in Teilen nicht anerkennt, sollen rechtliche Restriktionen gelten. Ebenfalls vorausgesetzt wird eine Willensbildung pro Multikulti durch Bildung, Erziehung, Presse. Klingt nach Manipulation und staatlichem Druck? Das ist auch damit gemeint, also gewollt!

    So, welche Verhältnisse haben wir in D, welche in den USA?
    Es gibt in beiden Ländern Restriktionen, also Antidiskrimminierungsgesetze u.ä., ja?

    Der Unterschied ist nun: In den USA wird das Große Ganze – die USA selbst – von der Mehrheit als Wertesystem akzeptiert und geliebt. Auch von den Immigrierenden. Ein Druck findet deshalb nur sehr eingeschränkt und präventiv statt. Man ist sich einig. Wenn die USA Multikulti wären, dann wäre der Satz „Multikulti ist Konflikt“ also höherer Unfug.

    Die Menschen in den USA, auch die Migranten wollen die USA erhalten und gestalten.

    Bei uns gibt es Selbsthass von Links. Und Fremdhass – auf uns – von der Gruppe der immigrierenden Moslems.

    Dazu wenig Kontakt von Ihnen zu uns, also eher Segregation als Integration. Ohnehin verbietet der Koran die Integration, es sei denn zum selbstsüchtigen Zweck der Moslems.

    Eine Resozialisierung der Werte findet seitens der Moslems nicht statt, im Gegenteil, es wird eine Resozialisierung unserer Werte verlangt. Wir müssen Moscheen lieben, weil sie Kirchen verachten. Ihre Mädchen müssen für uns tabu sein, aber unsere für sie verfügbar und das müssen wir akzeptieren. Unterwerfung.

    Die moslemischen Migranten in Deutschland und ein Teil der Linken möchten unsere Gesellschaft als Ganzes verändern. Restriktionen sind nicht dem Erhalt einer Multikulti-Gesellschaft geschuldet (wenn wir sie denn hätten), sondern anderen Zielen. Sozialismus, Gottestaat, materielle Bereicherung, was weiß ich..

    Akkulturation und Assimilation als Prozess sind hier ausgeschlossen, Moslems sagen das ja auch selbst.

    Integrierte und dennoch assimilationsunwillige Minderheiten gibt es in D.: Sorben, Japaner, African communities … Aber von denen will keiner „alle Deuschen ficken“ oder „in Gaskammern stecken“.

    Sowas sagt ein Migrant in den USA auch nur einmal.

    Unser Assimilationsreflex, dass wir den Moslems Assimilation abverlangen, das ist Selbstschutz aus Angst um unsere Zukunft, um unsere Kinder. Und das hat mit Bismarck soviel zu tun wie Islam mit Frieden.

  30. Die österreichische Weg-Schau-Gesellschaft
    in ihrer Gesamtheit wird wohl in Seyran Ates
    den „Leibhaftigen“ gesehen haben, eine Störung
    des Multi-Kulti-Kuschelwahns und eine Störung
    österreicher Gemütlichkeit.

    Auf denn, Bürger der Republik Österreich,
    noch mal schnell raus ins Mostviertel, um
    einen Schoppen Wein zu saufen oder ein Krügerl
    Bier, dazu einen Tafelspitz –

    wer weiß, wie lange Ihr Euch noch Eurer Frei-
    heit erfreuen dürft !

    Der Spielverderber und Totmacher geht um !

  31. Damit sollen wir uns also ausein-
    andersetzen. Sie wandern hier zu
    Millionen ein, erklären uns kur-
    zerhand, dies wäre ein Einwande-
    rungsland, gehen aber gegenüber
    den Einheimischen demonstrativ
    auf Distanz und verbitten sich
    eigentlich jede Einmischung von
    unserer Seite und Frau Ates be-
    klagt unsere Gleichgültigkeit,
    wenn ihre Parallelgesellschaft
    nach den Regeln funktioniert, die sie aus ihren Heimatländern
    mitgebracht haben. Sie finden halt immer wieder einen Dreh, uns wenigstens eine Mitschuld zu
    geben. Oder habe ich das alles
    falsch verstanden?

  32. Sie wendet sich nicht an uns, sie wendet sich an die Linke. Und die hat eine Mitschuld.

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