Für die deutschen Mainstream-Medien war es so etwas wie die Freuden-Nachricht des Tages. Laut einer Reuters-Meldung, die sowohl Spiegel- als auch Welt-Online heute fast wortwörtlich übernahmen, würde John McCain im direkten Duell sowohl gegen Barack Hussein Obama als auch gegen Hillary Clinton haushoch verlieren.
Dies gehe aus einer aktuellen Umfrage der liberalen “Los Angeles Times” hervor, die Obama mit 46 zu 40 Prozent und Clinton mit 47 zu 38 Prozent gegenüber dem Republikaner in Führung sehen. Doch ist diese Erhebung überhaupt von Relevanz?
Welt-Online User “Weissbrot” meint:
Interessanterweise kommt es auf den Popular Vote im November gar nicht an. Entscheidend ist hier der Electoral Vote. Der US Präsident wird schliesslich von Wahlmännern gewählt. Und dort liegt Obama mit 254 zu 273 gegen McCain weit abgeschlagen zurück. Clinton würde McCain mit 280 zu 254 Stimmen glatt eindampfen.
http://www.electoral-vote.com/
Die Demokraten setzen auf einen Verlierer und vergeigen die schon sicher geglaubte Wahl. Obama kann in den großen Battle-Ground-States nicht gewinnen, ohne die er sich im Nov. aber nie wird durchsetzen können.
Hinzu kommt das Florida-Desaster der Demokraten. Die Wähler dort sind auf das Höchste erbost, dass ihre Stimmen in der Nominierung nicht gewertet werden sollen. Dies macht sich in deutlichen negativ Umfragen für Obama Luft, da Clinton Florida sicher gewonnen hat. (49% – 41% Clinton – McCain, 43% – 44% Obama – McCain) Ohne Florida braucht Obama gar nicht erst antreten.
(Spürnase: Koltschak)
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Bisher 74 Kommentare:




















































Vor der Wahl kann noch so viel passieren. Es ist einfach zu früh, jetzt solche Aussagen zu machen. Ich errinnere mich, als es noch kürzlich hieß, dass McCain bei den Republikaneren keine Chance hätte.
Ich bin sicher, das McCain gewinnen wird, viele amerikanische Freunde vergleichen in schon mit Ronald Reagan, dem beliebtesten Präsidenten aller Zeiten. McCain ist ein Kriegsheld, etwas, was sehr zählt in den USA. Im Gegensatz zu Europa interessiert die Amerikaner sein vorgerücktes Alter eher weniger. Gut für die Rep`s ist auch, das jeder Gegner, egal ob Clinton oder Obama, die Rep`s hochgradig motivieren wird, an die Urnen zu gehen.
Wer interessiert sich noch fuer Umfragen (ausser natuerlich, wenn sie einem gerade politisch in den Kram passen)
Wie “chancenlos” McCain ist, wird sich zeigen. Allerdings ist Obama eine außergewöhnliche Persönlichkeit – genau wie John McCain. Man wird sehen.
Das Rennen ist viel offener als mancher vielleicht denkt.
Jedoch glaube ich nicht, dass Hillary das Rennen noch macht. Das ist vorbei. Wenn Obama und Hillary sich jedoch glaubhaft zusammentun würden, hätte McCain nicht wirklich eine Chance. Aber das ist dem Stand der Dinge nach sehr unwahrscheinlich. Zuviel Porzellan wurde zerschlagen.
Ich vermute, dass Obama gegen McCain antreten wird. McCain wird Obama als unerfahrenes Sicherheitsrisiko darstellen, während Obama McCain als 4 weitere Jahre Bush porträtieren wird.
Angesichts der wirtschaftlich prekären Lage der Mittelschicht in den USA bleibt abzuwarten, welches Thema, und damit auch welcher Kandidat die Oberhand behalten wird.
Eines ist sicher: Es bleibt spannend bis zuletzt! (Und ich werde keine Sekunde verpassen!)
Kleiner Nachtrag: Leichen im Keller; Obama wie McCain haben einige. Welche Kampagne welche Leichen wie erfolgreich wieder zum Leben erweckt bleibt abzuwarten. An “Teflon-John”(McCain), wie er mittlerweile genannt wird scheint alles abzuperlen und Obama scheint durch seine Persönlichkeit wie ehedem R.Reagan über allem, was ihn angeblich verwundbar macht, zu stehen.
Wie gesagt: Es wird spannend! (Und unterhaltsam
Ich war längere Zeit eher “Demokrat” (Anti-GWB), neige aber von meiner Grundhaltung den Republikanern zu
Allerdings behagt mir McCain nicht – als Klerikaler und auch wegen seines fortgeschrittenen Alters. Ich bin für einen Präsidenten, der zwei Perioden im Weißen Haus gut “verkraften” kann, d.h. Alter bei Amtsantritt ca. 60 Jahre +/- max.
Bei der Wahl würde ich sicher einem alternativen Kandidaten meine Stimme geben.
Übrigens: in den größeren Städten gibt es meist eine Wahlparty!
Vielleicht noch ganz unterhaltsam für englischsprechende PI-ler: Der Amerikanische Optimismus: THE EMPIRE STRIKES BARACK
http://www.youtube.com/watch?v=a8lvc-azCXY
In stabilen Systemen sind alte Männer niemals mit Negativa behaftet. So in Amerika, so im Vatikan. Das heißt nicht, daß ich diese Systeme gutheiße, aber es scheint mir nicht mehr als gesund, alten und weisen Männern, den Vorzug zu geben. Das trifft auf die alten Männer in der EU leider nicht zu, da sie zwar naturgemäß gebrechlich geworden sind, in ihren Herzen aber Kindsköpfe geblieben sind und leider jeglicher Weisheit ermangeln. Welcher normale alte Mann hat es nötig, Frauen zu heiraten, die seine Tochter/Enkelin sein könnten? Keines unserer Etappenschweine hat sich jemals durch irgendetwas lobenswertes hervorgetan. Ein McCain würde in Europa ganz neue Maßstäbe setzen, da wir hier nur an verkommene Subjekte gewöhnt sind.
Übrigens: Obama ist ja bereits Senator, also so etwas wie ein Ministerpräsident. So blöd und ungeschickt kann er nun auch nicht sein. Man müßte ‘mal in seinem Heimatstaat nachfragen.
Hier die Kurzbiographie:
http://de.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama
Vielleicht ist es ein Versuch wert? Zum einen: in vier Jahren kann man ihn wieder aus dem Amt jagen (Demokratie = Herrschaft auf Zeit). Zum anderen wäre dies auch ein Zeichen für einen Aufbruch.
@8 – Boanerges
Sicher, auch Ronald Reagan war im hohen Alter noch recht fit, hat dann aber doch zum Ende der zweiten Amtszeit abgebaut. Vieles hängt auch von den Beratern ab, und da hatte GWB kein glückliches Händchen bzw. war zu schwach, eine eigenständige Politik zu führen (vgl. Zar Nikolaus II.).
Bei dem Kinderfest wurde ich “moderiert”, obwohl ich nichts Verfängliches geäußert habe, das “Etappenschwein” habt ihr mir durchgehen lassen, liebe Redaktion? Na dann, danke.
Wer glaubt, dass Barack Obama gegen McCain gewinnt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann (wahlweise auch an einen friedvollen, aufgeklärten Islam)
Sry., ein Senator ist natürlich KEIN Governor
Das wäre jedenfalls das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Das Ende unserer Welt.
Interessant ist, daß in den Gründerjahren der USA eigentlich vorgesehen war, den unterlegenen Kandidaten als Vizepräsidenten vorzusenen, denn: das war ja wohl der zweitbeste Mann im Staate!
ich hoffe nicht, eine kenedy-dejavue erleben zu müssen.
ich glaube nicht, dass das mit obama gut geht.
ich hoffe ich irre mich.
@13 Ky
In wie fern? In Kalifornien (als Einzelstaat die achtgrößte Wirtschaftsmacht weltweit) hat man sogar einen Österreicher und Filmstar zum Governor gewählt (übrigens zweimal).
Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!
@9 Weiterdenker
Bush ist nicht der Typ “Weiser alter Mann”, der mir vorschwebt, dafür ist er zu ungeschickt und plump. So schlecht, wie er dargestellt wird, ist er allerdings nicht, er hat nur zu viele Zugeständnisse an die PC gemacht, indem er z.B. kurz nach 9/11 in Moscheen als Islamversteher auftrat (freiwillig?). Nikolaus ist ein anderes Kapitel, der Mann war naiv. Wer einen Rasputin in seine Privatgemächer lässt, ist mit Mitleid zu betrachten.
Wunschdenken.
@#8 Weiterdenker
Seit wann ist Senator so etwas wie Ministerpräsident.
Das wäre der Governor.
Der Senat ist ein Teil des Parlamentes.
Wie er den Posten bekommen hat ist mir offen gestanden ein Rätsel.
Obwohl, er ist sehr redegewandt und Chicago eine Stadt, die für ihre Sumpf bekannt ist.
Obama selbst ist nichts weiter, als eine leere Hülle. Er hat keine Ideen und keine Visionen. Er redet die ganze Zeit von Change, ohne zu definieren, was das bedeutet.
Seine Reden sind populistisch und demagogisch und ohne Inhalt.
Sie wurden schon öffters mit den Reden von Adolf Hitler verglichen, nicht zu unrecht, wie ich finde (natürlich nicht vom Inhalt, aber von der Rhetorik her).
Obama weiß selber nicht, was er will, er wäre als Präsident eine Katastrophe für die USA und für die Welt.
Das glaube ich auch!
http://www.barackobamaantichrist.blogspot.com/
ich denk dennoch das die Republikaner gewinnen werden.
Bei wirt. Fragen haben die Rep. in den letzten Jahren (abgesehen v. der jetzigen Situation ,obwohl auch hier immer mehr experten sagen langsam ein Licht am Tunnel gibt) gute Arbeit geleistet.
Ich erinnere nur mal daran das Bush 06 das Haushaltsdefizit ein Jahr früher, als geplant, halbiert hat und auch so hat haben die Republikaner zwischen zeitlich ziehmlich viel Arbeitsplätze geschaffen,wenn auch nur sogenannte Mini-Jobs.
Von der militärischen Führung sind auch hier die Kompetenzen bei den Republikanern.
Dazu kommen halt noch Werte, allg.Sicherheit, Waffenlobby (die man hier endlich auch stärken sollte!!!) usw.
McCain wird gewinnen… hoffentlich.
Obama ist suspekt. Seine Herkunft ist unklar, und was er will nebulös. Also ist er genauso unwählbar wie Angela Merkel. So ein Mist, die wurde ja zur Kanzlette gemacht, trotz “IM Erika”.
Ich sehe, das Obama mehr verstanden hat als unsere Politiker. Obama wäre bei uns ein chancenloser rechter CSU Kandidat. Wir sollten erkennen, wer dieser Mann ist.
Wieder mal an unser englisschprechzndenden PI-ler: http://www.youtube.com/watch?v=6bNd0ZbSZ08&feature=user
Der Mann weiß wovon er spricht. Nicht wie Schäuble:”Alle Religionen sind friedlich” Wenn die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht wird dieser Mann handeln ohne zu zögern! Das traurige ist, dass unser politisches System solche Leute nicht hervorbringt. Wir wundern uns, dass wir keinen Blocher haben…. Keinen freiheitlichen der für uns aufsteht.
Machen wir uns nichts vor, so einer wie Obama wäre bei uns in der NPD-Ecke, nur weil er sagt, dass es schlecht ist Arbeitsplätze zu exportieren und Amerikaner unverschuldet arbeitslos werden.
Sehen wir es mal nüchtern: Obama wäre in Deutschland ein Rechtspopulist. Daran kann man erkennen, wieviel in diesem Land falsch läuft.
… ich habe fertig
Die Wahlstrategen von Obama und Clinton haben
bereits wild um sich schießend die Flucht
angetreten. Sowas geschieht immer nach dem
gleichen Muster.
Nazi-Goebbels tönte noch im April 1945:” Neue
Truppen sind gebildet worden, und immer neue
Armeen werden sich dem Bolschewisten entge-
genwerfen !” In Berlin war bereits der Ge-
schützdonner der Sowjets zu hören.
Oder am Ende des Irakkrieges: Der Flughafen
von Baghdhad war bereits eingenommen, sowie
über die Hälfte des Stadtgebietes durch
amerikanische Truppen besetzt, da tönte der
Informationsminister des Regimes vom Gegen-
schlag Saddams – da saß der bereits unge-
waschen im Erdloch !
Die Mainstreammedien werden auf ihre soge-
nante Umfrage nicht mehr zurückkommen, das
Papier verschwindet im Körbchen.
Senator Mc Cain ist nicht mehr aufzuhalten,
er zielt direkt in das Weiße Haus.
Alle Gegner wissen das sehr wohl – nur wollen
sie Gesicht zeigen wie jenes Mäuschen, das,
bevor es vom Elefanten zertreten wurde, kurz
aufpiepste: ” Schließlich hätte ich Dich auf-
fressen können, nur – ich hatte keinen
Appetit !”
FROM THE MOUNTAINS TO THE PRAIRIES !
SENATOR MC CAINE, GO, GO, GO !
OT:
In der WELT kommt ein Palästinenser zu Wort:
“Er machte Urlaub im Kibbuz. Und zuhause hielt man ihn für einen Hippie. Der Palästinenser Sari Nusseibeh erklärt, wie gewaltloser Widerstand funktioniert.
- Könnten die Palästinenser von den Israelis auch etwas über Kritik am eigenen System lernen?
- Ja, zum Beispiel, dass Menschen bestraft werden, wenn sie Unrecht getan haben – bis hin zu Ministern oder sogar dem Staatspräsidenten. Darauf kann Israel stolz sein.
- Warum macht es vielen Angst, in einem Flugzeug mit einem bärtigen Muslim zu sitzen?
- Das ist nicht verwunderlich: Der Islam, auf den die Leute so stolz sind, ist nicht der Islam, den sie praktizieren. Sie sagen dir: Der Islam ist tolerant, aber sie zerstören Buddha-Tempel in Afghanistan. Sie lenken ein Flugzeug ins World Trade Center im Namen des Islam, und die religiösen Führer schweigen. Als der Papst sagte: Der Islam ist eine Religion der Gewalt, protestierten sie. Und wie? Mit Gewalt.”
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,2528542
Der Wahlkampf hat doch noch nichtmal angefangen, bald werden die Samthandschuhe ausgezogen und dann wird Obama sehr schnell untergehen.
@ #25 felix7
Sehr interessanter TAZ-Artikel
Jedes Land hat die Regierung die es verdient.
Wenn USA diesen Obama wählt, hat Amerika nichts besseres verdient.
Und Obama ist ein Windbeutel.
http://www.youtube.com/watch?v=S7OUlm-H6KI&feature=related
@Zvi_Greengold
>Obama wäre bei uns ein chancenloser rechter CSU Kandidat
Da ist was dran, die USA werden in jedem Fall “hart” bleiben, da mach ich mir keine Sorgen.
“In der WELT kommt ein Palästinenser zu Wort:”
Oh. Meinte TAGESSPIEGEL.
Ich wußte gar nicht, daß auch Textnachrichten gereutert werden.
Man lernt nie aus.
#2 Sauerlaender :
als Kriegshelden kann man McCain weissgott nicht bezeichnen. Innerhalb der Vietnam Veteran Community wird er nur “singing bird” genannt, weil er in seinr Kriegsgefangenschaft gesungen hat wie ein Vögelchen. Dafür wird er verachtet.
Ausserdem ist er ein heftiger Kriegstreiber der die internationalistische One-World-Agenda vorantreiben will und nur in Diensten der NWO steht.
Man darf nicht vergessen, dass auch Congress man Ron Paul noch als Kandidat zur Wahl steht und als EINZIGER GEGEN die NWO antritt, da auch Obama und Hillary nur Erfüllungsgehilfen der Internationalisten sind, die alle Nationalstaaten bis 2020 auflösen und die North American Union mit der EUSSR vereinen wollen. Natürlich von New York aus regiert.
Hier die Homepage des Präsidentschaftskandidaten Dr Ron Paul:
http://www.ronpaul2008.com/
ich könnte mir gut vorstellen, dass Obama und Clinton doch noch eine gemeinsame Kanditatur auf den Weg bringen. Ist ja noch Zeit für ein medienwirksames Zusammengehen.
@#23 Zvi_Greengold
Auch wenn man davon ausgehen kann, dass das politische Spektrum in den USA sagen wir mal ausgewogener ist, als bei uns, kann man kaum sagen, dass Obama bei uns als rechts eingestuft werden kann. Vielleicht im rechten Flügel der SPD.
Er ist für mehr steuern, mehr Staat, mehr Regulierung. Ok, das sind Teile der CDU auch. Vielleicht kann man ihn auch in den linken Flügel der CDU verlegen.
Das bedeutet dann aber nicht, dass Obama nicht links ist, sondern dass die CDU nach links abgedriftet ist.
Und das ist sehr problematisch und zeigt den Unterschied, zwischen Deutschland und den USA.
Obama ist ein Sozialist, vielleicht ein gemäßigter, aber ein Sozialist.
Die Fakten sind eindeutig. Obama hat bei allen Abstimmungen im Senat für linke und gegen rechte Positionen gestimmt. Es gibt keinen einzigen anderen Senator, auf den das zu trifft. Dieses Abstimmungsverhalten ist eindeutig.
Er ist der Senator der am weitesten links steht. Links von Obama gibt es im Senat nichts mehr.
Wenn Obama nicht links ist, dann würde das bedeuten, dass es zumindest in den wichtigen politischen Gremien der USA keine linken gibt und das ist sicher nicht wahr.
Genau so wenig wie man sagen kann, dass McCain chancenlos gegen Obama wäre, kann man sagen, dass Obama gegen McCain chancenlos wäre.
Ich verfolge den US-Wahlkampf jetzt von Anfang des Jahre an täglich.
Ich gehe da mit Zvi_Greengold Aussagen konform, der ja wie ich auch sich täglich informiert, dass das Rennen absolut offen ist und bis zur letzten Sekunde spannend bleiben wird.
Was jetzt in der nächsten Zeit Einfluss auf den Wahlkampf haben wird, ist wie Hillary sich verhält, wenn sie dann komplett die Segel streichen muss.
Sie hat ja versprochen, dass sie alles dafür tun wird, dass die Partei geeint in den Wahlkampf gegen McCain gehen wird.
Da hat sie noch viel zu tun. Allem voran muss sie die Wähler wieder auf Linie mit der Partei bringen, die sie auf Grund ihres negativen und unsachlichen Wahlkampf so gegen Obama aufgebracht hat, dass diese in großer Zahl McCain wählen wollen.
Ob diese Wähler am Ende aber wirklich McCain wählen würden bleibt abzuwarten und sollte jetzt in der Hitze des Primarygefechts nicht überbewertet werden.
Eine Nachricht gab es heute, die eventuell noch negative Folgen für McCain haben könnte.
Der ehemalige Republikaner Bob Barr hat heute angekündigt, er wolle für die Libertarian Party als Präsidentschaftskandidat antreten.
Sollte dieser die Nominierung der LP am 22 May tatsächlich gewinnen, sind manche der Meinung, er könnte für der McCain werden, was Ralph Nader 2004 für John Kerry war.
Und Stimmen die er McCain abnehmen könnte scheint es ja zu geben.
In den Wahlen in Indiana und North Carolina haben jeweils über 20% McCain die Stimme verwehrt.
Die Stimmen von den Ron Paul supportern wird McCain auf keinen Fall bekommen, sollte diese restliche große Zahl von Wählern ihn nicht wählen, weil sie ihn grundsatzlich nicht wählen wollen, dann könnten McCain entscheidene Stimmen im November möglicherweise verloren gehen, erst Recht, sollte Bob Barr als Alternative zur Verfügung stehen.
Ich kann mich bemühen, wie ich will, Charisma kann ich bei Obama nicht erkennen, auch nicht, wenn er die Zähne fletscht.
http://www.vajoe.com/candidate_calculator.html
Wahl-o-meter für die US-Wahlen!
Wen würdest DU wählen?
P.S.: Ich bin McCainist;)
Ich bin da ganz auf Linie mit Ziv_Greengold.
Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Heute hat der ehemalige Republikaner Bob Barr angekündigt, er wolle als Kandidat für die Libertarian Party ins Rennen gehen.
Sollte er tatsächlich die Nominierung der Partei am 22 May gewinnen, dann könnte er für McCain zum Ralph Nader werden.
Beide Kandidaten haben noch ihre Angriffsflächen, wobei McCain auf Grund des Gefechts der Demokraten noch nicht im medialen Mittelpunkt stand.
Wenn die Writschaft Thema Nummer 1 bleiben sollte, dann wird es für McCain wahrscheinlich schwerer als für Obama.
Das Wall Street Journal hat ja shcon mal alle drei verbleibenden Kandidaten unter die Lupe genommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass McCain das größte Loch, mit $3Trillionen ins Staatsdefizit reißen würde.
@#35 Roland
Bei mir kam Mitt Romney mit 88.54% match raus.
War auch mein Favorit. Somit keine Überraschung, aber die Seite ist cool.
Was soll dieses Demokraten-Gebashe?
GWB hat eine denkbar schlechte Bilanz vorzuweisen und sich in einem fehlerhaft begründeten Krieg hoffnungslos verzettelt – während daheim die Wirtschaft den Bach runtergeht.
JEDER andere Präsident kann es nur besser machen!
Fred Thompson war der definitive Kandidat – der einzige, der bei den Republikanern antrat und der Klima-Hysterie den wohlverdienten Mittelfinger zeigen wollte…
Obama ist mir von der Person her sehr sympathisch, aber er ist hslt zu einem Drittel linker Träumer, zu einem Drittel heiße Luft und zu einem Drittel undefiniertes Terrain; und das letztere Drittel nehmen halt Rassisten wie sein Pastor Wright, Terroristen wie sein guter Freund Bill Ayers und Kriminelle wie sein Hausbeschaffer Tony Rezko.
Dazu kommt, daß die anderen Minderheiten in den USA, insbesondere Koreaner, aber auch Hispanics, Exil-Kubaner und Araber, mittlerweile eine massive Antipathie gegen die schwarze Community augebaut haben; man mag es Rassismus nennen, aber der Haß gegenüber der Mischung aus schwarzer Gewalt, Gewaltverherrlichung, Opferkultur und Anspruchsdenken sitzt tief.
Das erste Drittel entfremdet die unabhängigen Wahlberechtigten, das zweite quasi niemanden und das dritte die Mittelschicht. Zusammen mit dem letzten Punkt sorgt das dafür, daß Obama keine Chance hat.
PS: A propos Obama – wird die PI-Ente in Sachen Obama eigentlich jetzt einfach unter den Teppich gekehrt?
PPS: @ #37 – Der inhaltlich korrekte Krieg war in der Tat fehlerhaft begründet; das kommt davon, wenn man sich in das Gestrüpp der UNO herniederläßt. Zur “Rezession” der amerikanischen Wirtschaft besipielhaft: http://www.ibdeditorials.com/IBDArticles.aspx?id=295132664143777
- DHH
Dies sind “good news” fuer die kuenftige Weltsituation.
Wer als Mc Cain quasi die Politik Bushs fortsetzen will, die weltweit nur Unheil auf allen relevanten Gebieten anrichtete, darf vom Waehler keine Chance mehr bekommen.
Egal wer, ob Mrs. Clinton oder Obama, beiden traut man zu, die USA wieder hoffaehig in der Welt zu machen und Wunden zu heilen.
> #35 Roland (12. Mai 2008 23:16)
> Wahl-o-meter für die US-Wahlen!
> Wen würdest DU wählen?
Wie soll man das beurteilen, als Nichtamerikaner der die Hintergründe nicht kennt und ja auch nicht vom Wahlergebnis gleichermassen betroffen ist (Innenpolitik)?
Ich habe aber auch so einen Test gemacht (auf Spiegel.de), habe dabei so getan als wäre ich Amerikaner. Bei mir lagen die Kandidaten recht nah beieinander, McCain hat gewonnen, er ist aber für eine liberale Einwanderungspolitik, wenn ich Ami wäre würde ich ihne wohl nicht wählen bzw. sowieso nach Europa auswandern.
Wir sollten die Wahl eher aus unserer Sicht betrachten, anstatt so zu tun als wären wir Amerikaner.
Ich glaube für Europa wäre McCain am besten, weil es dann die maximale Differenz zwischen dem US-Präsidenten und Europas eher linken Meinungs- und Politeliten gibt, und auch Teile der eher rechten Bevölkerung ihn nicht allzu sehr mögen werden (Christl. Fundamentalismus, Einwanderung, und vielleicht Europabashing).
Ich bin bekanntlich für eine stärkere Distanz zu den USA, und das geht nicht ohne Zoff. Gegen McCain ist ein europäischer Konsens möglich, die anderen sind zu beliebt bei den linken Journalisten.
Obama wäre am schlimmsten, weil das dann als Richtung interpretiert wird in der sich die Geschichte entwickelt, und der man folgen muss um modern zu sein: “Wann wird endlich der erste Migrant in Deutschland Kanzler?”
@European Patriot
Diese Umfrage lässt sich gut “differenzieren” (obgleich ich dieses Wort inzwischen hasse):
die einzelnen Punkte sind kurz erklärt (aber man kann sich gern weitergehend informieren, hab ich auch gemacht), man kann deren Einfluß gewichten oder klickt einfach “unsure” an.
Geht halt darum, dass man weiß, wofür die einzelnen Kandidaten stehen und nicht redet wie ein Blinder von der Farbe…
Ungelegte Eier. Wenn das jemandem etwas sagt. Kakeln über ungelegte Eier. Früher hat auch Herbeiwünschen geholfen.
Auch hier gilt die Westernregel, “abgerechnet wird zum Schluss”.
#43 European Patriot
Warum sollte ein US-Amerikaner, der seine fünf Sinne noch einigermaßen beisammen hat, nach Europa auswandern?
…ich bin nun wirklich auch davon überzeugt, dass McCain gegen die Kräfte der Aufklärung und des Rationalismus überhaupt keine Chance hat. Vermutlich würde er sogar gegen einen Besenstil, den die Demokraten aufstellten , verlieren,…
Seine kritischen Gegner, Hillary , Obama, Besenstil und Reuters sind einfach zu mächtig.
@boanerges
Tschuldigung, aber da muss ich dann doch Schmunzeln. Ich erinnere mich sehr gut an die Gerontokraten-Cliquen in den ehemaligen Ostblockstaaten, allen voran die Sowjetunion. Bei den Paraden auf dem Roten Platz glich die Tribüne einer Versammlung von Scheintoten.
Meintest Du so etwas mit “stabilen Systemen”?
ich bin da pessimistisch und befürchte, dass Obama das Rennen machen wird.
Optimistisch dagegen bin ich, dass Obama die Europäer und allen voran die Bundesdeutschen mächtig zur Verzweiflung bringen wird. Auch Obama wird keinen Gutmenschenstaat gmäss der infantil-dümmlichen Bundesdeutschen Träumereien errichten und die Wahrscheinlichkeit, dass er zurm Entsetzen der Europäer militärisch aktiv wird, halte ich für höher, als bei jedem Kandidaten der doch Bush und Irak geprüften Republikaner.
Allesamt abstoßend.