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Es ist wirklich schauerlich, was Israel sich alles gefallen lassen muss. So hat die Hisbollah tatsächlich die Freilassung eines Terroristen gefordert und Ehud Olmert geht darauf ein. Doch was bekommt Israel im Gegenzug? Die Leichen seiner in der Gefangenschaft getöteten Soldaten.

Lange hat man gehofft und gebangt, dass Ehud Goldwasser und Eldad Regew noch leben. Doch sie sind tot. Das hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert nach ORF-Angaben sogar deutlich gesagt:

„Wir wissen, was mit ihnen passiert ist. Soweit wir wissen, sind die Soldaten Regew und Goldwasser nicht am Leben.“

Dennoch hat das israelische Kabinett gestern mit großer Mehrheit einem Gefangenenaustausch mit der Hisbollah im Libanon zugestimmt. Bei dem Austausch

würde die Hisbollah die Leichen der beiden getöteten Soldaten übergeben, während Israel im Gegenzug einen seit fast 30 Jahren inhaftierten Hisbollah-Kämpfer freilässt.

Noch am Leben ist nach bisherigen Angaben der dritte, von Palästinensern im Juni 2006 im Gazastreifen verschleppte Soldat, Gilad Shalit. Werden seine Eltern ihn jemals lebend wiedersehen?

(Spürnasen: Anne H. und Ilanushkah)

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53 KOMMENTARE

  1. Mein Beileid an die Familien! Sie können sich sicher sein, dass es in Deutschland / Europa Menschen gibt, die hinter Ihnen und Israel stehen! Wir werden Euch nicht im Stich lassen.

  2. Der Kerl hat 30 Jahre gesessen und ihn auf die Art loswerden warum nicht?

    Und ausserdem jeder Israeli ist 1000 mal mehr wert als jeder Paliterrorist, auch als Leiche. Für Israel war das ein gutes Geschäft

  3. Israelische Familien werden immer wieder leiden müssen für die Verteidigung der Freiheit und der Demokratie, aber das Land zahlt ganz bewusst diesen Preis, denn Sie wissen, was passieren würde, wenn Israel in seiner Verteidigungsbereitschaft nachlässt – der Iran hat dies sehr deutlich gemacht. Diese Bereitschaft zu Opfern und zum Widerstand ist der entscheidende Unterschied zu Europa, das quasi ohne Widerstand zunehmend seine Werte und Freiheiten aufgibt und auf lange Sicht zu einem wohl überwiegend muslimisch dominierten Gemeinwesen inkl. Scharia konvertieren wird, wenn sich politisch nicht sehr bald etwas ändert. Insofern könnte Europa viel von den Israelis lernen, wenn es denn nur wollte. Shalom Israel und Danke für das Beispiel an Tatkraft, das Du uns gibst.

  4. So seltsam der Austausch doch anmuten mag, es ist gerechtfertigt, denn ein Israeli, selbst ein toter Israeli ist weitaus mehr wert als ein Palästinenser. Insofern ist die Auslösung der Israelis, selbst auch als Leichnam aus den Fängen der unzivilisierten palästinensischen Barbaren eine lohnenswertes Ziel – selbst um den Preis einem dieser palästinensischen „Menschen“ die unverdiente Freiheit zu geben.

    – Rasputin

  5. Meiner Meinung nach müssten die Israelis in der gleichen Sprache mit den Hamas Heinis umspringen. Brot und Wasser nur gegen die Abgabe von Waffen. Wer sich Waffen leisten kann, der kann auch nicht wirklich arm sein. Soll er sein Geld für Lebensmittel ausgeben und nicht für Munition. Punktum. Eine Kalaschnikow kostet da unten etwa 50-100 Dollar. Für jede abgegebene funktionsfähige Waffe soll man denen gestatten für 50 Dollar Lebensmittel einzuführen. So einfach wäre die Lösung. Im Ansatz hat man das in Israel ja schon gemacht, also nicht mit Waffen gegen Lebensmittel, aber mit Grenze dicht, wenn Rakete…. War der richtige Weg. Nächstes mal einfach den Gürtel noch enger Ziehen. Weder Wasser, Strom noch Brot für diese Bagage. Ich fütter doch nicht noch denjenigen der auf mich schießt!

    Gruß
    Thomas Voß

  6. #5
    Genauso sehe ich das auch.
    Und ich würde noch weiter gehen: Die Palästinenser wollen doch offen die Israelis ausrotten. Deshalb: Wenn sie eine Rakete auf israelisches Gebiet schießen, sollte Israel einfach einen Sprengkörper zurückschießen. Aber einen, der das Gebiet im Umkreis von 200 m um die Abschußstelle eben macht.

  7. Gibt es denn irgendwelche Indizien, wie die israelischen Soldaten ums Leben gekommen sind?

    Durch Folter?Wurden sie islamkonform exekutiert?

    Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden.

    MfG Bariloche

  8. #1 freeblogger (30. Jun 2008 09:10) Mein Beileid an die Familien! Sie können sich sicher sein, dass es in Deutschland / Europa Menschen gibt, die hinter Ihnen und Israel stehen! Wir werden Euch nicht im Stich lassen.

    Es sind leider zu wenig Menschen, die hinter den Israelis stehen! Und das ist beschämend!

    Beschämend ist es auch, sich mit den Verbrechern gemein zu machen!

  9. Dieses elende Terroristenpack hat die beiden jungen Männer in der Gefangenschaft ermordet! Keine Mahnwachen, keine Lichterketten, keine Demonstrationen!Keine Roten, die mit dem Bild von Gilad Shalit durch die Strassen laufen und seine Freilassung fordern!

    Ekelhaft. abstossend….top

  10. Auch von mir mein tiefempfundenes Beileid.
    Wenigstens können die Familienangehörigen sich jetzt von Regew und Goldwasser verabschieden und sie anständig beerdigen.
    Mögen sie im Frieden ruhen und die Täter bei Allah in der Hölle schmoren.

  11. Diese Todesnachricht löst in meiner persönlichen Umgebung tiefe Trauer und Bestürzung aus. Wir alle hatten so sehr auf eine Chance für die jungen Soldaten Israels gehofft.

    Das von Olmert getätigte „Geschäft“ ist in Ordnung und rechtens. Nun können das Volk und die Armee der Freiheit in geziemender Weise Abschied nehmen von den geliebten Toten.

  12. Solche „Austausche“ gab es früher schon, gefallene Soldaten gegen lebende Gefangene. Ich finde es besonders interessant, dass es die Araber selbst sind, die ihren eigenen Wert festlegen: Ein toter Israeli ist weniger wert als ein lebender Palästinenser.

    Ähnliches gilt, wenn lebende Gefangene ausgetauscht werden. Die Araber feiern es als Erfolg, wenn Israel für einen seiner Soldaten Dutzende Palästinenser freilässt. Die Araber halten das dann für ein großartiges Geschäft. Auch hier schauen arabische Gesprächspartner dann allerdings ziemlich verdutzt aus der Wäsche, wenn man ihnen vorhält, dass sie damit zugleich ihre eigene „Währungsparität“ festgelegt haben.

  13. Warum nur ist Israel so schlaff geworden. Was waren das frueher mal fuer starke Menschen, wieso hat sich das so drastisch geaendert.

  14. Ob der 30 jahre lang inhaftierte Terrorist noch eine Gefahr für Israel darstellt, das möchte ich bezweifeln. 30 Jahre Verhöre und Gehirnwäsche, der ist wahrscheinlich schon total weichgekocht…

  15. So seltsam der Austausch doch anmuten mag, es ist gerechtfertigt, denn ein Israeli, selbst ein toter Israeli ist weitaus mehr wert als ein Palästinenser

    Also bitte. Menschen sind alle gleich viel wert.
    So etwas empfinde ich als eindeutig faschistoid.
    Wenn hier angefangen wird, den Wert von Menschen gegeinander abzuwägen, so bedient man sich der stereotypen Vorstellungen terroristischer Vereinigungen.

    Wir können gerne über den Wert von Handlungen eines Menschen oder von Gruppierungen sprechen, aber so etwas ist einfach voll daneben. So etwas könnte – mit vertauschten Rollen (Palästinenser und Israelis) – auch auf einer NPD-Webseite auftauchen.

    Ich muss mich schon sehr über das dahinterstehende Weltbild wundern, offenbart es doch Analogien zu Weltbildern, denen man vermeintlich entgegentreten möchte.

  16. @13 Dingo,

    Nun ja, in Israel gibt es mittlerweile auch Gay-Paraden, Gutmenschen, Gottlose, den ganzen West-Schrott eben. Sowas macht nicht gerade hart.

  17. Die Hisbollah weiss genau, dass Israel seine Soldaten bestatten möchte. Das nutzen sie knallhart aus und verlangen dagegen einen ihrer lebenden Kämpfer, nachdem sie die Israelis ermordet haben.

  18. ANgesichts des Themas Militär ein kurzer Schwenk nach Afghanistan bzw. den ‚Nachschub‘. Hier tut sich folgendes::


    Zoff an der Heimatfront: Ein bizarrer Parteienstreit um den Verkauf der Bayern-Kaserne in München verhindert, dass die Bundeswehr-Truppen in Afghanistan mit einem dringend benötigten Panzerfahrzeug ausgerüstet werden.

    Nun läßt sich der Afghanistan-Einsatz ja durchaus kontrovers diskutieren, aber vor dem Hintergrund, dass Minen und Sprengfallen zu den eher häufigeren Todesursachen dort gehören, schon etwas befremdlich, entsprechende Schutz-Ausrüstung dann zum Gegenstand von Wahlkampfgezänk zu machen.

  19. Nun ja, in Israel gibt es mittlerweile auch Gay-Paraden, Gutmenschen, Gottlose, den ganzen West-Schrott eben.

    Was ich übrigens für den herausragenden Vorzug der einzigen Demokratie im Nahen Osten halte!
    Oder sollte jemand ernsthaft die Alternative „Baukran“ schätzen?!

  20. wenn man Soldat ist, muß man eben damit rechnen getötet zu werden, so ist das nunmal.

  21. KUNTAR ist kein Kämpfer, er ein einfacher Massenmörder! Bei seinem „heroischen Einsatz“ hat er Mitglieder einer Familie getötet, die er im Schlaf in deren Haus „aufsuchte“. Es ist eine Fehler auf diesen Handel einzugehen, weil die arabische Mentalität dies als Sieg und Anreiz für weitere Taten auffassen wird. Es hat schon vor 2 Jahren Pläne der Palästinenser gegeben, israelische Soldaten zu entführen, töten und stückweise gegen Gefangene auszutauschen. Eine humane Gesellschaft kann gegen solche menschenverachtende Einstellung (die auf Koran beruht) nicht bestehen. Diese Brutalität ist übrigens eine der Gemeinsamkeiten, die Islam mit Hitlerismus gemeinsam hatte.

  22. #16 sr803 (30. Jun 2008 11:33)

    So seltsam der Austausch doch anmuten mag, es ist gerechtfertigt, denn ein Israeli, selbst ein toter Israeli ist weitaus mehr wert als ein Palästinenser

    Also bitte. Menschen sind alle gleich viel wert.
    —————-
    Das kommt ja wohl sehr darauf an, in welchem Zusammenhang man vom Wert eines Menschen spricht.

    Ein Beispiel von vielen möglichen: Als Arbeitskraft werden Menschen mit einem Lohn bewertet, und zwar sehr gerechtfertigt ganz verschieden…

  23. Eine humane Gesellschaft kann gegen solche menschenverachtende Einstellung (die auf Koran beruht) nicht bestehen.

    Eine Gesellschaft besteht allerdings aus den Individuen, die ein Gemeinwesen bilden und in diesem politische Verantwortung – eben auch im Kriegsfall – übernehmen. Für das Risiko des Todes im Kriegsfall sollte im Fall der Tötung eines Angehörigen mit dessen Leib zumindest ein ‚Objekt‘ für die Trauerarbeit zurück zugewonnen werden. Hamas und Hisbollah mögen sich alles mögliche in ihrem krankhaften Wahn als Sieg schönreden, ich halte den ‚Austausch‘ für eine weitere Verteidigung zivilisatorischer Mindeststandartds durch Israel.
    Die Weltöffentlichkeit wird das nicht so sehen wollen…

  24. #25 orthopaede (30. Jun 2008 12:39)

    ———–

    Dem stimme ich zu. Man hätte den noch lebenden Soldaten gegen den pali-Drecksack eintauschen sollen.

  25. @dayan: Du hast natürlich Recht, leider auch mit der Feststellung, daß die Weltöffentlichkeit es nicht so sehen wollen wird. Leider!

  26. „Gefangenenaustausch“, da denkt man, schön, die beiden Soldaten sind noch am Leben.

    Die Schlagkraft der israelischen Armee beruht(e) auch darauf, dass jeder Soldat weiss, Land und Armeeführung werden falls du in die Hände des Feindes fällst alles für deine Befreiung tun. Hier passt der abgedroschene Spruch „Einer für alle, alle für einen“. Eine Rettungsaktion, bei der zehn eigene Leute draufgehen um einen zu retten, mutet nur auf den ersten Blick irrsinnig an. Mit einer solchen Gewissheit kämpft ein Soldat ganz anders als wenn er selbst zusehen muss, wie er seinen eigenen Arsch rettet.

    Nach dem Ende des Feldzugs gegen die Hisbollah hatte man zwei Jahre lang nicht gerade den Eindruck, die israelische Regierung bemühte sich sonderlich um die Rettung ihrer Soldaten. Natürlich arbeitet man hier hinter den Kulissen, dennoch dringt ab und an etwas nach aussen, wenigstens, dass man eifrig bemüht ist. Jetzt wo die beiden Soldaten tot sind, tut sich auf einmal was. Was für ein fatales Signal an die israelischen Soldaten. An deren Stelle wäre ich grenzenlos enttäuscht.

    Wäre es denn wirklich so schwer gewesen, ein halbes Dutzend hochrangiger Hisbollah-Führer zu entführen und diese zum Tausch gegen die beiden Soldaten anzubieten? Man hätte es wenigstens versuchen können, als Signal an die eigenen Soldaten, wir lassen euch nicht im Stich, ganz gleich ob die Aktion gelungen oder gescheitert wäre.

  27. Hier wird, kontrovers überden Wert des Menschen diskutiert. Eigentlich sind wir vor Gott oder auch Allah es sein mag ,alle bei Geburt gleich viel Wert oder Unschuldig!
    Welchen gesellschaftlichen Wert jemand erlangt, liegt zumeist bei Jeden selbst.
    Wer das Leben eines anderen nicht respektiert, ist das eigenen Leben auch nicht Wert! Wie manche Menschen den Wert eines Menschen sehen, ist schlimmer wie die Tierwelt, das „Raubtier“ tötet nur instiktiv als Selbsterhaltungstrieb, der Mensch tötet andere aus vielen anderen Motiven, daher sinken manche Menschen weit unter die Tierschwelle.

  28. Ich hoffe, dass Israel das „Geschäft“ noch nicht ganz abgeschloßen hat.
    Ein guter Geschäftsmann macht immer ein Zusatzgeschäft.
    Und hier sollte ein wenig mehr zu holen sein als die Gebeine der Ermordeten!!
    Wie war das noch mit dem Zahn und dem Auge?????

  29. Ariel Sharon hat sich nicht mit „Austauschen“ aufgehalten. Er hat das schlimmste Terrorungeziefer gleich ausmerzen lassen – und das war die einzige Sprache, die diese Ansammlung von Dreck, genannt Hamas, versteht.

  30. #31 malefiz (30. Jun 2008 15:20)

    … An deren Stelle wäre ich grenzenlos enttäuscht.

    Wäre es denn wirklich so schwer gewesen, ein halbes Dutzend hochrangiger Hisbollah-Führer zu entführen und diese zum Tausch gegen die beiden Soldaten anzubieten? Man hätte es wenigstens versuchen können, als Signal an die eigenen Soldaten, wir lassen euch nicht im Stich, ganz gleich ob die Aktion gelungen oder gescheitert wäre.
    ————————-
    Klingt logisch und schlüssig, jedoch kann man sich lebhaft das Geschrei der Weltvereinigung der Gutmenschen vorstellen, daß sich Israel unvertretbarer Methoden bediene.

    Dieses Geschrei sollte man aber in Kauf nehmen.

  31. #32 Schlernhexe (30. Jun 2008 15:24)

    Hier wird, kontrovers überden Wert des Menschen diskutiert. Eigentlich sind wir vor Gott oder auch Allah es sein mag ,alle bei Geburt gleich viel Wert oder Unschuldig!
    ———————
    Bei Geburt und vor Gott, da kann man leicht zustimmen.

    Aber ob „Stalin“ und „Mutter Theresa“ wohl den gleichen Wert haben?

    Wie steht es mit dem Bibelwort, daß im Himmel mehr Freude über einen räuigen Sünder herrscht, als über 99 (Selbst-???)gerechte?

    Wie schon gesagt kommt es sehr darauf an, in welcher Hinsicht man vom Wert eines Menschen spricht.

  32. Es spricht für sich, das scheinbar ein toter Nichtmuslim mehr Wert ist als ein lebender Muslim. Betrachtet das mal von der Seite:-)

  33. Todesurteil für „Israel-Spion“ im Iran:

    http://www.n-tv.de/Angeblicher_Spion_Israels_Mann_im_Iran_zu_Tod_verurteilt/300620082513/986996.html

    Montag, 30. Juni 2008

    Angeblicher Spion Israels

    Mann im Iran zu Tod verurteilt

    Im Iran ist ein Geschäftsmann wegen des Vorwurfs der Spionage für Israel zum Tode verurteilt worden. Wie staatliche Medien berichteten, war der 43-Jährige vor seiner Festnahme vor eineinhalb Jahren bei einer Firma angestellt, die der Regierung in Teheran Kommunikations- und Sicherheitsgeräte lieferte.

    Israelische Agenten hätten dem Manager einen Kredit in Höhe von 50.000 Dollar angeboten. Er habe die Offerte angenommen, da er sich in finanzieller Not befunden habe, erklärte der Angeklagte vor Gericht. Der Geschäftsmann entschuldigte sich vor dem iranischen Volk und legte ein Gnadengesuch ein.

  34. #36 hasti
    In einigen Punkten hast du Recht, aber ich sehe daß so, welchen Wert jemand für seine Mitmenschen darstellt, sieht man an seinen handeln.Ich möcht Niemanden zu nahe treten, aber einige Kommentare waren daneben, nicht von ihnen Hasti, aber ich habe schon subtile Interpretationen hier gelesen. Nicht was bin ich mirselbst Wert, sondern was bin ich meinen Mitmenschen Wert , sollte eigentlich die Maxime sein.Wenn sich die Gesellschaft danach richten würde, sehe es viel besser aus.

  35. #37 ZdAi
    Es spricht für sich, das scheinbar ein toter Nichtmuslim mehr Wert ist als ein lebender Muslim. Betrachtet das mal von der Seite:-)
    _____________________
    Auch wenn das ironische LOL dahinter steht, ist das schon etwas krass, wenn du sagst ein muslimischer Terrorist bin ich Einverstanden.

    Sons sage ich dir deutlich, ein guter Muslim, ist besser wie jeder andere Schlechtmensch

  36. Wenn die palästinensischen Terroristen unerschütterlich davon überzeut sind, daß die sterblichen Überreste zweier israelischer Soldaten genausoviel „Wert sind“ wie dieser Kuntar, vier seiner Spießgesellen und außerdem die Leichen von zehn weiteren Terroristen… dann sagt das schon eine Menge über das Selbstwertgefühl dieser Verbrecher. Vorsichtig formuliert.

  37. @Schlernhexe Wie definiert man einen Schlechtmensch?
    Um eine solche Definition treffen zu können müßte es eine angeborerne Moral geben, die es nicht gibt.
    Ein Schlechtmensch ist wieder ein Gutmensch wenn man auf der anderen Seite steht.

  38. Was ist ein „guter“ Muslim?

    Vom Koran aus darf keinen NichtMuslim zum Freund haben.

    Von Nichtmuslimen aus ist ein Muslim „gut“, wenn er den Koran nicht stringent verfolgt.

    Nun, was ist ein „guter“ Muslim?!

  39. Selbstverständlich werden auch die toten Soldaten ausgetauscht, das ist eine Frage der militärischen Ehre.
    Niemand, egal ob tot oder lebendig, wird zurückgelassen – koste es was es wolle.

    Es passiert leider, aber wenn es eine Möglichkeit gibt einen Soldaten zurückzuholen,
    dann wird es getan.

    Wie die Amerikaner schon mal sagten, sie würden ihre Soldaten mit Waffengewalt aus dem UNO Hauptquartier in Den Haag holen wenn diese dort für Kriegsverbechern verurteilt würden.

  40. @#43 Jeremias
    Was ist ein “guter” Muslim?
    Ich würde solchen bezeichnen ,der sich bei uns gut Integriert hat, und mit eigenleistung sich und seine Familie ernährt, dies Leute interssiert ihre Religion kaum, wie ich aus zahlreichen persönlichen Gesprächen erlebt hat.Denn so sagte mir einer mmüsste ich nach den Regeln des Koran leben, wäre ich kaunm Integriert.Viel würden am liebsten abschwören, wenn sie dann nicht von den eignen Landsleuten dann drangsaliert würden.(Abtrünnige), in arabischen Ländern kann das ja ins Auge gehen , kennen wir ja.

  41. Die Überschrift finde ich irreführend, weil man von gleichwertigen Gefangenen ausgeht, auf israelischer Seite sind es drei entführte Soldaten und auf palästinensischer Seite ein Terrorist. Geisel gegen Mörder, und genau darin liegt die Wertigkeit, ein Mensch, der andere in die Luft sprengt, ist weniger wert, als jemand, der sein Land verteidigt und bereit ist, dafür sein eigenes Leben zu riskieren. Diese Unterscheidung lasse ich mir auch nicht durch „wir haben uns alle lieb und sind alle gleich Wolke sieben Bewohner“ nehmen.

  42. Es ist verständlich, dass man hier „Rechnungen“ aufmacht der Sorte: Zwei tote Israelis sind mehr wert als ein paar lebende Hisbollahs.

    Sehe ich zwar auch so (und zwar auch noch in viel extremerem Zahlenverhältnis), aber es ist Pfeifen auf dem dunklen Friedhof. Es ist hilfloses Schönsaufen einer beschissenen Situation.

    Das ist kein guter Handel für Israel. Da helfen alle eigenen Beteuerungen und die von Freunden über „Wertigkeit“ nichts. Solche Abkommen signalisieren dem Terroristen-Abschaum, dass sich das Ermorden von Israelis rentiert.

    Israel begeht Selbstmord. Was ist mit diesen Menschen los?

    Israel ist ein westliches Land. Wir werden alle in den Selbstmord gejagt, bei Israel ist es nur auffälliger, weil es näher an der Front ist.

  43. Solche “Austausche” gab es früher schon, gefallene Soldaten gegen lebende Gefangene. Ich finde es besonders interessant, dass es die Araber selbst sind, die ihren eigenen Wert festlegen: Ein toter Israeli ist weniger wert als ein lebender Palästinenser.

    Ähnliches gilt, wenn lebende Gefangene ausgetauscht werden. Die Araber feiern es als Erfolg, wenn Israel für einen seiner Soldaten Dutzende Palästinenser freilässt. Die Araber halten das dann für ein großartiges Geschäft. Auch hier schauen arabische Gesprächspartner dann allerdings ziemlich verdutzt aus der Wäsche, wenn man ihnen vorhält, dass sie damit zugleich ihre eigene “Währungsparität” festgelegt haben.

    @Sadiq al-Sharq al-Awsat:

    Ich danke Dir für diesen treffenden Kommentar.

    MfG Bariloche

  44. Diese Geste wird die Hisbollah nicht verstehen. Nur ein totalitärer Staat kann diesen Irren noch Paroli bieten. Leichen gegen Leichen austauschen und Lebende gegen Lebende austauschen und zwar 1:1 – So sieht ein echter Deal aus.

    Wenn die Hisbollah ihren Terrorkomplizen unbedingt gegen Leichen tauschen will, dann sollten sie ihn auch als Leiche erhalten.

    Wenn man bedenkt, dass die Israelis nach einem Selbstmordattentat noch die Leichenteile des Pali-Terroristen fein säuberlich zusammensucht und in einen Sarg liegt, dann kann einem schlecht werden, über diese widerlichen Leute von der Hisbollah und ihre libanesischen Anhänger im Libanon und auch in Deutschland.

    Und wenn die deutsche Regierung schon solche Deals vermittelt, dann soll sie ihren guten Draht zur Hisbollah gleich nutzen, um ihnen auch ein paar Libanesen aus Deutschalnd zu übergeben, die mit der Hisbollah sympathisieren.


  45. Nur ein totalitärer Staat kann diesen Irren noch Paroli bieten. Leichen gegen Leichen austauschen und Lebende gegen Lebende austauschen und zwar 1:1 – So sieht ein echter Deal aus.

    Um sich am Ende dem Gegner dermassen anzugleichen, dass eigentlich unklar wird, warum wir überhaupt kämpfen? Damit würden wir die Assimilation quasi umgekehrt vollziehen – indem wir militärisch überlegen innerlich ein totalitäres Werteschema übernehmen!
    Der ‚Austausch‘ war aus menschlichen Gründen richtig insbesondere den Angehörigen gegenüber. Ich habe großen Respekt vor den Israelis, die unter den Bedingungen von Selbstmordanschlägen noch die billigenden, aber mitunter kolateral-geschädigten Palästinenser und Libanesen medizinisch betreuen – wohlwissend, dass durch Verletzungen wehrlose Israelis wohl vom Mob durch die Strassen geschleift würden!

  46. Ich hätte den Hisbollah Terroristen im selben Zustand zurückgeführt, wie die Israelischen Soldaten mit einer kleinen Zugabe…
    nämlich eingenäht in Schweinehäute und ge-/ertränkt in Schweineblut.

    So verhandelt man mit Leuten, die nicht nach Kompromissen suchen, geschweige ECHTEN Frieden.

    „Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit“ – John Philpot Curran, Irland

  47. Ich glaube, einige verstehen die arabische Mentalität nicht!

    Das Buch von Kishon „Pardon, wir haben gewonnen“
    sollten die Schreiber einmal lesen!!!

  48. @ #7:

    Die beiden Soldaten sind wohl an den Verletzungen gestorben, die ihnen während des Überfalls beigebracht wurden. Zu dem Ergebnis kamen zumindest die israelischen Ermittler am Ort des Geschehens…

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