Die Eltern des vor fast zwei Jahren entführten Soldaten Gilad Shalit (Foto) erhielten ein neues Lebenszeichen von ihrem Sohn – ein Brief, in dem er um sein Leben bittet. Vor ziemlich genau einem Jahr war bereits eine Tonbandaufnahme von Shalit aufgetaucht (PI berichtete). Scheinbar wurde der Brief erst kürzlich geschrieben, und die Eltern bestätigen, dass dies die Handschrift ihres Sohnes sei. Dennoch hat die Familie wenig Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Jewish News Service berichtet, Vater Noam Shalit habe gesagt,

dass Gilad in dem Brief um sein Leben fleht und darum, dass seine Befreiung so schnell es geht stattfinde. Noam Shalit wollte aber keine weiteren Details bekannt geben. Khaled Mashaal, der politische Führer der Hamas in Damaskus, versprach dem früheren US-Präsidenten Jimmy Carter im April, dass der Soldat seiner Familie einen Brief schreiben dürfe. Das Schreiben wurde durch das Carter-Center übergeben.

In Jerusalem hält man den Brief für eine Geste des guten Willens seitens der Hamas, einen Waffenstillstand mit Israel in Gaza zu erlangen.

Dennoch ist Familie Shalit pessimistisch. Das neue Lebenszeichen ist noch lange kein Beweis dafür, dass Gilad jemals freikommt.

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22 KOMMENTARE

  1. Einfach mal wieder die Grenzen zu Ihren Nachbar“feindes“ländern zumachen und auf das betteln der Tagelöhner die nach Israel arbeiten gehen wollen…(müssen) warten.

    Ohne Israel würden doch 80% der Menschen der Kriesengebiete dort unten glattweg verhungern.

    Nach 2-3 Monaten lassen Sie alle Gefangenen im Gegenzug für Arbeitsmöglichkeiten für Ihre Tagelöhner frei.

    MfG Bloggy

  2. „In Jerusalem hält man den Brief für eine Geste des guten Willens seitens der Hamas, einen Waffenstillstand mit Israel in Gaza zu erlangen.“

    Welcher Idiot in Jerusalem hält das für ein „Zeichen guten Willens“?

    Das ist eine weitere Verhöhnung, nichts weiter. Und das sich die Hamas in all ihrem „guten Willen“ an einen wie Carter wendet, zeugt von der Position Carters in Bezug auf Israel. Shalit wird wahrscheinlich auch nur in Stücken gegen lebende Terroristen ausgetauscht, was Europa dann wieder als Erfolg im „Friedensprozess“ feiern wird. Wie ich dieses gottlose Konstrukt Europa hasse.

  3. Man hört verdammt wenig von der europäischen rot-grünen Linken, über die Entführung dieses jungen israelischen Soldaten. Es interessiert sie nicht.Aber für die Palis werden Krokodilstränen vergossen bei jeder sich bietenden Gelegenheit!

    Freiheit für Gilad Shalit! Jetzt!top

  4. Wenn man darüber nachdenkt, daß seine Freilassung kein Problem darstellte und diese dennoch nicht erzwungen wird von den mächtigsten Staaten der Erde, dann muß man zu der Feststellung kommen, daß Israel ganz alleine ist, ohne einen einzigen Verbündeten. Alle Nationen hassen Israel, die einen kaschieren ihren Hass etwas geschickter (EU) die andern ungeschickter (islamische Staaten). Ich habe fertig.

  5. Verdammt, was würde mich eine Aktion a la „Entebbe“ freuen, wenn die Israelis schneidig ihren Kameraden befreien könnten…..

  6. Die IDF sollte weiträumig ausschwärmen und ihren Kameraden befreien! (Ich weiß, ist nicht einfach …)

    Und wo gehobelt wird, fallen dann eben einfach (ne Menge!) Späne!

  7. Den Israelis ist jeder einzelne ihrer Bürger mehr wert als den Palästinensern ein paar tausend „Landsleute“. Die Palis wissen das und machen damit Politik.

  8. „Die IDF sollte weiträumig ausschwärmen und ihren Kameraden befreien! (Ich weiß, ist nicht einfach …)“

    Wenn ich sowas lese, habe ich dann doch noch nicht fertig. Die IDF darf nicht ausschwärmen, weil ihre angeblichen Verbündeten das nicht guthießen. Der Terror gegen Israel wird von den „Verbündeten“ geflissentlich ignoriert oder als unumgänglicher Ausdruck der terroristischen Hilflosigkeit dargestellt, aber jede gerechtfertigte militärische Aktion dieses kleinen demokratischen Landes im Herzen des „dar-al-islam“ gegen die Ummah genauestens beäugt, ob da nicht doch wieder eine „Menschenrechtsverletzung“ bei sein könnte. Was die Welt von Israel verlangt ist UNMÖGLICH. Mit welchem Recht verlangen die westlichen Staaten von Israel, was sie selber niemals erbringen wollten?

  9. #9 boanerges

    Die IDF darf nicht ausschwärmen, weil ihre angeblichen Verbündeten das nicht guthießen.

    Ehud Olmert wird bald zurücktreten (oder zurückgetreten werden). Und wenn sein Nachfolger Benjamin Netanjahu heißt, brechen für die Terroristen von Hamas, Hizbollah & Co. andere Zeiten an. Benjamin Netanjahu ist es nämlich herzlich egal, was der Rest der Welt von einem massiven Gegenschlag der IDF hält.

  10. #8 Wie ich dieses gottlose Konstrukt Europa hasse.
    boanerges (Söhne des Donners)
    dein Beitrag gefällt mir 🙂
    Ansonsten:
    Islam ist bullshit!
    Gott hat die Menschen nicht geschaffen, damit die Moslems sie in seinem Namen (angeblich) töten, nur weil sie so gut und lieb sind 😉

  11. Ich bin geneigt die tägliche Erschießung von zehn Palästinensern für jeden durch irreguläre Kämpfer entführten Soldaten zu empfehlen. Andererseits denke ich nicht, dass die Israelis Empfehlungen brauchen.

  12. Ich hoffe daß Gilad Shalit recht bald zurück zu seiner Familie kann und das möglichst gesund und unversehrt.

  13. @11 Robocop

    Sie töten nicht „angeblich“ im Namen ihres Gottes, sondern sie töten im Namen ihres Gottes, Allah oder Sheitan oder Teufel (ist immer derselbe). Und der zuletztgenannte (weil diese Bezeichnung hier geläufiger ist) steuert auch „Europa“. Schwachsinn, oder?

  14. „Scheinbar wurde der Brief erst kürzlich geschrieben“

    „Scheinbar“ und „anscheinend“ sind im Deutschen nicht bedeutungsgleich.

  15. Es ist doch eine Schande, dass sich ein ehemaliger US-President für so eine Farce hergibt.

    Gerade Carter sollte von Geiseln und Geiselverhandlungen einfach seine Griffel fernhalten.

  16. Israel sollte härter durchgreifen gegen die Terroristen von Hamas und co. Wir sollten dabei helfen und Waffen (uU. vergünstigt) liefern.

    Den Terroristen muss endlich klar gemacht werden, dass sie die Freiheit nicht besiegen können.

  17. Dieser junge Mann hat für das einzige Land auf Erden gekämpft, für das zu kämpfen sich lohnt.

  18. Was macht eigentlich die von der UNO gesandte Friedenstruppe, die nach dem, bedauerlicherweise sehr kurzen, Libanon-Krieg dort unten rumhängt? Und die deutsche Marine, die vor der Küste patroulliert?
    Unerträglich, wie die Hamas mit Hilfe des verblödeten Westens und deren Vertreter weiterhin ihre Spielchen auf dem Rücken dieses jungen Mannes ausführt.

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