US-Wahlkampf zwischen den Zeilen

Gerade bei den Berichten der deutschen Qualitätspresse über den amerikanischen Wahlkampf und über die republikanischen Kandidaten Mc Cain / Palin ist man als an Objektivität und Wahrheit interessierter Leser mittlerweile schon zwangsläufig auf die Zwischentöne der Artikel angewiesen. Die deutschen Medien haben beschlossen, dass B. Hussein Obama der nächste US-Präsident werden wird. Punktum. Da wird nicht mehr diskutiert.

Ein paar Beispiele?

Sarah Palin hat vorgestern im TV-Duell gegen Biden „überrascht“ – so die einstig eher konservative Welt. Warum? Weil man ihr ja eigentlich gar nichts zutraute …

Nach Blamagen in Interviews könnte ihr Auftritt den Republikanern das Vertrauen in ihre Fähigkeiten zurückgeben. Doch bei den Zuschauern kam Biden noch besser an.

Also kurz wiederholt: Die Republikaner können sich beruhigen, aber die Zuschauer sind dann doch eher für Biden gewesen. Dass Palin sich im Gegensatz entschieden gegen die von Obama/Biden vorgesehene enorme Steuererhöhung ausgesprochen hat (und dies aufgrund ihrer Governeurstätigkeit in Alaska auch glaubhaft vertreten kann), wird lediglich am Rande des Artikels erwähnt. Liest man den ganzen Artikel und vor allem zwischen den Zeilen, ist man doch schon eher skeptisch, dem Eingangssatz unwidersprochen zu glauben. Eben weil man doch eher den Eindruck bekommt, dass der Tenor der Schlagzeile gar nichts mit dem eigentlichen Geschehen im TV-Interview zu tun hatte. Und wenn man dann noch das eigentliche TV-Interview gesehen hat, wenn man gesehen hat, wie brillant sich Ms. Palin geschlagen hat, wie geschickt und intelligent, informiert und direkt – dann passt der Welt-Artikel erst recht nicht dazu.

Noch ein Beispiel: Michigan, hat bei den letzten vier Wahlen die Demokraten gewählt. Mc Cain hat jetzt in der heißen Wahlkampfphase beschlossen, seine Mittel und Energien lieber in Staaten einzusetzen, wo er eine realistische Chance hat, zu gewinnen. Was ist daran verkehrt? Obama und sein Trupp machen das genauso. Nur bei der Welt liest sich das

McCain kapituliert in Michigan vor Obama.

Klingt fast so als ob die Dämme brechen, oder? Tun sie nicht, liebe Welt-Redaktion. Auch wenn es Euch, aus uns unverständlichen Gründen lieber wäre.

Heute übrigens dann die Schlagzeile:

Sarah Palin zeigt John McCain ihre Krallen

Weil Sarah Palin eben nicht das Dummchen aus Alaska zu sein scheint, muss jetzt ein Riss im Republikanerteam her. Und da bringt man bei der Welt auch schon mal die Zeiten durcheinander:

Das Republikanerteam bekommt Risse. Das ist kein Wunder. Nicht der Irak, sondern die Wirtschaft ist Hauptthema geworden. Obama liegt jetzt bei Umfragen in acht Bundesstaaten vorn, deren Wähler 2004 mehrheitlich für George W. Bush stimmten. Noch Mitte September hatte Obama nur in zwei dieser Staaten eine Mehrheit gehabt. Bleiben die Zahlen so, wird Obama am 4. November Präsident. Es geht für McCain um Sein oder Nichtsein.

In solcher Lage verlässt er sich auf wenige Berater und seine Ehefrau Cindy. Sarah Palin gehört nicht dazu. Es gibt ein Foto aus McCains Wahlkampfbus von Anfang September, auf dem das symbolhaft zu sehen ist. Rechts sitzen John und Cindy McCain mit Beratern ins Gespräch vertieft. Links sitzt Sarah Palin, gibt ihrem Baby die Flasche und starrt ins Ungefähre. Sie wirkt wie eine aufgelesene Anhalterin.

Uns fällt auf: Weil Sarah Palin Anfang September im Wahlkampfbus sich eher um das Füttern ihres Kindes gekümmert hat, ist das davon existierende Foto jetzt Anfang Oktober der Beleg dafür, dass Mc Cain ihr nach dem ‚wahrscheinlichen’ Verlust von sechs Staaten nicht traut. Noch verdrehter geht es kaum, oder? Man blickt noch mal auf die Schlagzeile des Artikels: „Sarah Palin zeigt John McCain ihre Krallen

Ein klitzekleiner Rat an die Welt-Redaktion: schreibt einfach, dass Ihr für Obama seid. Dann kann man sich die Lektüre Eurer Zeitung sparen und sich bei CNN (ja, selbst bei CNN ist man mittlerweile gar nicht mehr so pauschal gegen Palin/Mc Cain sondern hat angefangen, nachzudenken) informieren. Und wenn man dazu die Möglichkeiten hat, kann man gar FOX News schauen – und schon ist der Obama-Rausch eher ein Schnupfen und die Wahl noch lange nicht entschieden.




Marokko: Säkularer Angriff auf islamische Nation

Das Verbot der Kinderehe mit neunjährigen Bräuten durch das oberste Gremium islamischer Gelehrter hat in Marokko zu Protesten geführt. Sheikh Mohamed Ben Abderrahman Al-Maghraoui hatte die Verheiratung neunjähriger Mädchen ausdrücklich erlaubt und sich dabei auf das Vorbild des Propheten berufen. Das Verbot bezeichnete er als „Teil eines säkularen Angriffs auf die islamische Nation und ihre Theologen“.

Sheikh Maghraoui hatte in seiner „Fatwa“ argumentiert, die Hochzeit mit neunjährigen Mädchen sei erlaubt, da bereits der Prophet Mohammed die Ehe mit einer Braut diesen Alters vollzogen habe. Es gebe „nichts“ im Koran, was darauf hindeute, dass eine Neunjährige nicht ebenso befähigt zur Ehe sei wie eine Frau im Alter von 20 Jahren oder mehr.

Tja … hat der Scheich vielleicht eine richtige falsche Übersetzung des Koran und der Hadithe gelesen? Und warum wird in Österreich die FPÖ-Politikerin Susanne Winter der Volksverhetzung beschuldigt, wenn sie sagt, dass der Prophet Mohammed, der eine Sechsjährige geheiratet hat und sie als Neunjährige vergewaltigte, nach heutiger Rechtsauffassung ein Kinderschänder gewesen wäre? Offenbar denken die Islamgelehrten – mit wenigen Ausnahmen – in Marokko doch ganz genauso …

(Spürnase: Florian G.)




Tag der offenen Moschee – nur Harmonie

Seit nunmehr bereits zwölf Jahren kapern die Moslemverbände erfolgreich den Tag der deutschen Einheit, um am 3. Oktober die Türen ihrer Moscheen für die Ungläubigen zu öffnen. Von 365 Tagen im Jahr kam leider nur dieser eine in Frage. Politiker aller Parteien preisen dies als Zeichen von Dialog und friedlichem Miteinander und die Medien übertreffen sich gegenseitig in Lobpreisungen der integrativen Leistung der Moslems.

Die Frau möchte jetzt nicht lockerlassen. Wie ist das nun mit den Mädchen? Mit dem Kopftuchzwang? Und dem Verheiraten? Wie stehen Sie denn dazu, und wie der Koran? Und warum predigt hier keine Frau? Der Imam ist geduldig. Erklärt und erzählt mit sanfter Stimme: von der Toleranz des Islam, von der Geschichte. Und davon, dass Imam einfach kein so praktischer Job für eine Frau sei. Das sieht sie nicht richtig ein. Das Gespräch geht in die nächste Runde.

Auf Deutsch: Der Imam mit der sanften Stimme hat die Fragen der Ungläubigen nicht beantwortet. Warum sagt uns die MoPo das nicht? Warum kommt die Frau, die „nicht lockerlassen“ möchte, uns jetzt wie eine Provokateurin vor? Nein, die MoPo feiert das Nichtbeantworten von Fragen vielmehr als Erfolg:

Ungefähr so ist es auch gedacht. Tag der Deutschen Einheit, das ist seit zwölf Jahren deutschlandweit auch der Tag der offenen Moschee. Um Austausch und Öffnung soll es dabei gehen, bei Führungen, gemeinsamen Gebeten, Gesprächsrunden. Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening, das hat er gerade wieder gesagt, findet die Initiative ein ermutigendes Signal für den Dialog mit dem Islam.

Ermutigend, dass Fragen nicht beantwortet werden?

Nach dem Vortrag sagt der Imam, es sei ja ihre Sache, sich zu erklären. Zu öffnen.

Wann wird er das tun? Am nächsten 3. Oktober?




Eine amerikanische Geschichte

Der durch seine satirischen Werke bekannte Regisseur David Zucker hat in Los Angeles die Komödie „An American Carol“ gedreht, die bald in unsere Kinos kommen soll. Es handelt sich um eine abgewandelte, moderne Interpretation von Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte„. Die Satire soll die gegenwärtige linke, anti-amerikanische Hollywood-Kultur aufs Korn nehmen. Ein Filmemacher, der nicht zufällig rundlich und bärtig ist, eine Baseball-Mütze trägt und Michael Malone heißt, bekommt Besuch von drei Geistern, die ihm die Augen öffnen wollen und zeigen, wie Amerika wirklich ist.

Die Hauptrolle des Geizhalses Ebenezer Scrooge wird von Kelsey Grammer übernommen, der diese Figur bereits 2004 in einem TV-Film spielte.

Der Kino-Trailer:

(Spürnasen: Die Realität und Jens T.T)




Allah entfernte den Schleier von ihrem Herzen…

…und stülpte ihn direkt über Kopf und Gehirn. Sieben Jahre beschäftigte sich die Deutsche mit dem Islam. Und weil ihr kein praktizierender Moslem beweisen konnte, dass im Islam Frauen nicht unterdrückt werden, konvertierte sie, um ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Am Tag X muss sie allein Rechenschaft vor Allah ablegen, der dann entscheidet, ob sie als eine von 72 den Märtyrern zu sinnlichem Genuss verhelfen darf oder in die Hölle muss.

(Spürnase: Die Zukunft von Deutschland)




Youtube soll Islamkritik verbieten

Die kuwaitische „Menschenrechts- Organisation“ KHRS möchte die Regierung des Emirats dazu bringen, Youtube zu einem generellen Islamkritik-Verbot für sämtliche eingestellten Videos zu zwingen. Insbesondere sollen Schmähungen des Propheten verboten werden, denn ihn zu beleidigen, sei „die schlimmste Menschenrechtsverletzung auf der ganzen Welt.“ Der Schariarechtsrat Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat natürlich Verständnis für das Anliegen.

(Spürnasen: Jens T.T und Anne)




Scientology versus Talibanology

Die Scientology gilt als gefährliche Sekte, die man verbieten muss, der Islam als Religion des Friedens™, die man nicht hinterfragen darf. Abgesehen davon, dass die Sekte zu kritisieren nicht als rassistische Diskriminierung abgestempelt wird, haben Scientology und Islam jedoch so Manches gemein – über die Weltherrschaftsphantasien hinaus – wie dieser Vergleich zwischen Scientologen und Talibanesen zeigen soll.

Die Taliban:

Philosophie: Die Taliban sind die regierende Macht in Afghanistan und ein besonders extremer Auswuchs der Friedensreligion™. Sie halten sich für die wahren Vertreter des Islams und darum nehmen wir sie jetzt mal beim Wort als repräsentativ (obwohl manche jetzt wieder sagen werden, das hätte mit dem Islam alles nichts zu tun). Sie behaupten:

* Allah ist der einzige und alleinige Gott
* Allah ist dreihundert Fuß hoch und hat einen riesigen Bart aus lebendige Katzen
* Allah ernährt sich vom Blut der Ungläubigen
* Das einzige, was schneller ist als Allah, ist Sonic aus dem Videospiel
* Wenn man dick genug wird, rollt man sich mit der Zeit in dünn zurück
* Allah ist ein Fan des Terrorismus
* Ein Auge für eine mit Diamanten besetzte Goldkette, zwei Motorboote, zwei Wachhunde und einen Hubschrauber
* Frauen sind in Wirklichkeit Gespenster, müssen sich wie solche kleiden und dürfen nur mit spukigen Flüsterstimmen sprechen
* Wer gegen Allah sündigt, dessen Herz wird in Salz verwandelt
* Wer Gutes tut in den Augen Allahs, dessen Bart wird in wunderbar-weichen Pudding verwandelt (wie Osamas)
* Über Allah gibt es nur noch den geheimen Super-Allah, dessen verborgener Name „der große Kürbis“ lautet

Methoden: Die Taliban haben’s mit Menschenopfern, Herzen zu Allahs Ehren aus der Brust der Feinde rausschneiden und solche Sachen. Sehr beliebt ist Terrorismus, wie gesehen am Beispiel 9/11.

Mittel:

* 97 Ein-Dollar-Scheine
* 476 Dollar Wechselgeld
* Bartpfelgemittel
* Ein Allahname zum an die Wand hängen, der nachts leuchtet
* Rund fünf Millionen Kalaschnikows
* 250 Stinger-Raketen
* Je ein Paar zu große Hosen

Die Scientology:

Philosophie: Die Scientologen sind ebenfalls verrückt, nur lieber ganz im Verborgenen. Sie verstecken sich gern hinter guten Anwälten. Die Scientology-Kirche wird von einem „inneren Zirkel“ geleitet. Sie glauben an:

* Dianetik
* Schlachtfeld Erde 1: Die Schlacht beginnt
* Schlachtfeld Erde 2: Mondrennen zur Zombie-Stadt
* Schlachtfeld Erde 3: Das Aufschließen des Inneren Thetans
* Schlachtfeld Erde 4: Räuberische Vulkan-Attacke
* Schlachtfeld Erde 5: Kreuzzug der Super Jets
* Schlachtfeld Erde 6: Affe in Gefahr
* Schlachtfeld Erde 7: Hirnrissige Galleonen-Beleidigung
* Schlachtfeld Erde 8: Das letzte Gefecht
* Schlachtfeld Erde 9: Das letzte Gefecht 2: Der Krieg geht weiter etc.
* Das Bildnis einer nackten Frau, das L. Ron Hubbard auf eine Taco Bell Serviette gemalt hat
* Ein paar zerknüllte, maschienenbeschriebene Seiten, die L. Ron Hubbard mit gelangweilt, gelangweilt, gelangweilt… vollgeschrieben hat

Methode: Die Scientologen haben’s mit Täuschung (vergleiche Taqiyya), geben sich nach außen hin freundlich und friedlich. Doch hinter ihrer Freundlichkeit verbirgt sich Finsternis.

Mittel:

* Fast unbeschränkte finanzielle Möglichkeiten
* Vorzeigemitgleider
* Fünf schwebende Bronzeköpfe von L. Ron Hubbard
* Ein U-Boot, das sich in ein Flugzeug oder einen Roboter verwandeln kann
* Eine Dinosaurierinsel
* Coole rote Overalls mit silbernen Hubschrauberhelmen

Fazit:

In den USA haben die Menschen mehr Angst vor den Taliban als vor der Scientology-Sekte, die unbestritten auch gefährlich ist, weil sie genau wie der Islam Hirnwäsche betreibt, die Menschen unterwirft und wahnsinnig macht. Doch der Islam ist, wie wir in Europa nicht wahrhaben wollen, weit aus schlimmer, weil weltweit verbreitet und als Gefahr selten wahrgenommen: Die Taliban sind ja nur einer der extremen Vorzeigeauswüchse.

Vieles geschieht auch im Islam hinter vorgespielter Freundlichkeit, hinter der Finsternis lauert. Die Hardcore-Muslime vernichten darüber hinaus nicht nur ihre eigenen Sektenmitglieder sondern bei Gelegenheit alle, die ihrem Club nicht beitreten wollen – je mehr desto besser. Wer behauptet, die Taliban hätten nichts mit dem Islam zu tun, muss sich fragen, warum gerade die „frommen“ Muslime so stark zum Terrorismus neigen.




Frontbericht der GrünInnen Jugend aus Köln


Wie ein Frontbericht – treffend formuliert von Spürnase Bob D. – liest sich die Schilderung der Ereignisse von Köln durch die rote SA — äh die Grüne Jugend. Die NachwuchsantifaschistInnen wurden vor Ort unterstützt und bestärkt von grünen AbgeordnetInnen wie Monika Düker (MdL), Kai Gehring (MdB) und Volker Beck (MdB), ebenso wie von der „Clownarmee“ und den “Roten Funken gegen braune Halunken”. Die gewählte Ausdrucksweise kennt man aus dem Deutschland der 30er Jahre. Überraschend traditionsbewusst sorgen die GrünInnen so dafür, dass vergessen geglaubte Bräuche wieder aufleben. „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ (Ignazio Silone)

(Spürnase: Bob D)




Die vier Selbstgerechten

Die Autoren des „Islamischen Wortes“, das seit ca. anderthalb Jahren vom SWR ausgesendet wird, sind ein wackerer Haufen. Zwo Männlein plus zwo Weiblein – Hilal Sezgin (1970 in Frankfurt geboren), Emina Corbo-Mesic (1979, Stuttgart), Aiman A. Mazyek (1969, in Ägypten?) und Bekir Alboga (1963, in der Türkei). Von Beruf sind sie „freie Publizistin“ (Sezgin), „Religionslehrerin“ (Corbo-Mesic), „Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland“ (Mazyek) bzw. „Dialogbeauftragter des großen türkisch-islamischen Verbandes DITIB“ (Alboga).

Letzterer sieht sich als „einen der anerkanntesten und engagiertesten muslimischen Brückenbauer zwischen Islam, Judentum und Christentum in Deutschland“.

Sie wechseln sich immer ab, und jedem stehen ca. sieben Minuten Sendezeit zu bzw. 700-800 Wörter, die er ausstoßen darf. Es sind meistens recht sanfte Töne, die hier zu vernehmen sind, was Sinn gibt, denn sie wollen uns ja davon überzeugen, dass der Islam eine gute, ja eine friedliche Sache ist.

„Was nützt es beispielsweise, wenn wir Muslime immer wieder beteuern: Islam bedeutet Frieden, und ein Muslim definiert sich als einer, der mit sich, seiner Umwelt und mit Gott Frieden macht?“ (Mazyek, August 2008)

Es gehört viel Mut dazu, solche Dinge zu äußern, ohne rot zu werden. Doch den haben die Vier, keine Frage. Corbo-Mesic sprach im Juli 2008 zum Thema „Polygamie und der Respekt gegenüber Frauen im Islam“ und ließ es auf Streit mit den wichtigsten und mächtigsten islamischen Ländern nicht ankommen.

In vielen islamischen Gesellschaften herrschen heute vielerorts Zustände, die meiner Meinung nach mit dem Islam unvereinbar sind. Schlimmer noch: In Ländern wie Saudi Arabien, dem Iran oder Afghanistan sind Menschen- und Frauenrechte mit der Begründung eingeschränkt worden, die Frauen schützen zu wollen.

„Islamische Gesellschaften“? Iran und Saudi-Arabien sind große Staaten, die Flagschiffe, die Opinion Leader des weltweiten schiitischen bzw. sunnitischen Islam! Sind die „Hüter der heiligen Stätten“! Und ihre Auflistung ist bei weitem nicht vollständig. Pakistan, Bangladesh, Nigeria, Ägypten, Sudan, Somalia und noch etliche andere gehören hierher. Doch deren Islam ist nicht der „wahre“; was dort geschieht, hat mit dem „Islam“ eigentlich nichts zu tun. Nur Corbo-Mesic weiß, was der „Islam“ in Wahrheit ist. Für ihre Ausführungen benutzt sie immer wieder den Koran als Beleg, und es sind eigenartige Dinge, die sie aus ihm herausliest.

Denn eigentlich, ja eigentlich, gebietet der Koran die Einehe! So steht es geschrieben:

„Heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier. Wenn ihr aber befürchtet, (so viele) nicht gerecht zu behandeln, dann (nur) eine, oder was ihr (an Sklavinnen) besitzt“. (Sure 4,3)

Dann kommt aber eine wichtige Einschränkung, denn in der gleichen Sure heißt es weiter hinten:

„Und ihr werdet die Frauen, (die ihr zu gleicher Zeit als Ehefrauen habt) nicht (wirklich) gerecht behandeln können, mögt ihr noch so sehr darauf aus sein.“ (Sure 4,129)

Richtig! Das ist eine glasklare Aufforderung, nur eine zu heiraten. (Auf die Sklavinnen geht sie natürlich überhaupt nicht ein.) So ist der Koran: „Heiratet vier“ bedeutet eigentlich „heiratet nur eine“! Und „schlagt sie“ (die ungehorsamen Weiber) bedeutet in Wahrheit: „Keine Gewalt„!

Bei so viel Selbstgerechtigkeit kommt man als durchschnittlicher Mitteleuropäer schwer ins Staunen.

Eigenartig war auch der Beitrag von Mazyek im August 2008 („Wer sich Flügel anklebt, wird nicht zum Friedensengel“) über den amerikanischen Präsidentschafts-Kandidaten Barack Obama. Er stößt 770 Wörter zum Thema aus, sein Redebeitrag firmiert unter dem Etikett „Islamisches Wort“, hat aber keine Silbe dafür übrig, um den hochinteressanten Konflikt zwischen Barack Hussein Obama und dem Islam anzusprechen. Dabei wäre das DIE Gelegenheit dazu gewesen. Falls Obama tatsächlich der nächste Präsident der USA sein wird, dann warten viele spannende Konfliktsituationen auf ihn. In etlichen Teilen der islamischen Welt wird Obama als Muslim gesehen (da sein Vater Muslim war), in anderen Teilen jedoch, was die Sache noch aufregender macht, als Ex-Muslim (wegen seiner Zugehörigkeit zur Trinity United Church of Christ). Und auf den Abfall vom Islam steht das Todesurteil.

„Ali verbrannte ein paar Menschen und diese Neuigkeiten erreichten IbnŽAbbas, der sagte: ‚Wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich sie nicht verbrannt, da der Prophet sagte ‚Bestrafe niemanden mit der Strafe Allahs‘. Aber kein Zweifel, ich hätte sie getötet , da der Prophet gesagt hat ‚Wenn jemand (ein Moslem) seinen Glauben verlässt, dann töte ihn.'“(Sahih Bukhari, Band 4, Buch 63, Nr. 260)

Doch von solchen Dingen erzählen uns Sezgin, Corbo-Mesic, Mazyek und Alboga natürlich nichts. Dafür sind sie zu selbstgerecht.

(Ein Gastbeitrag von Yaab)




Schwule und Lesben abgebügelt


Gemäß der Theorie, dass alles Negative, was wir von Mohammedanern erfahren, nur auf mangelndem Dialog beruhe, wollten hochrangige Funktionäre des Schwulen- und Lesbenverbandes den diesjährigen „Tag der offenen Moschee“ nutzen, um die Muslime zu bitten, ihre Beitragszahler nicht mehr zu verprügeln. PI berichtete von dem Vorhaben.

Trotz unterwürfiger Annäherung ging der Dialog gründlich in die Hose. Das Ende der Gesprächsbereitschaft ist eben da erreicht, wo die restriktiven Lehren des Koran und der Hadithen den Erfordernissen der zivilisierten Gesellschaft begegnen.

Der Spiegel berichtet:

Homophobie und sexualpolitische Aufklärung muslimischer Jugendlicher: Darüber wollten Schwule und Lesben in einer Berliner Moschee mit islamischen Vertretern reden. Der Dialog scheiterte.

Sie wollen nicht provozieren. Sie sind keine schwulen Männer, die Händchen halten und keine Lesben, die ein Kiss-In veranstalten wollen. Vor der Berliner Sehitlik-Moschee sammeln sich am „Tag der offenen Moschee“ rund 40 Homosexuelle in schwieriger Mission: Ihre sexuelle Orientierung und der Islam vertragen sich nicht, Homosexualität zählt zu den „verbotenen Handlungen“ für Muslime. Doch sie suchen den „Dialog“, das meistgehörte Wort unter den Homosexuellen am Kreuzberger Columbiadamm, die gleich gemessenen Schrittes in die Moschee gehen werden. Sie tragen Schilder, die sie als Abgesandte des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD) ausweisen. Wegen ihnen sind die fünf Polizeiwannen, die vor der Moschee warten, nicht einbestellt worden.

Bali Saygili, schwul, türkischstämmig, leitet ein schwul-lesbisches Integrationsprojekt und will endlich einen „Dialog führen“. Inmitten von Passanten, Moscheebesuchern und Gemeindemitgliedern kommt es tatsächlich zu Dialogen: zwischen Homosexuellen und Homosexuellen sowie zwischen Homosexuellen und Medien. Muslimische Gemeindemitglieder dagegen schlagen verständnislos oder desinteressiert einen Bogen um den Pulk.

Weder Banner noch Flyer informieren über die Ziele der Aktion. Der Lesben- und Schwulenverband misst dem Treffen mit einem Vertreter der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt der Religion (DITIB), einem der vier großen Verbände der Muslime in Deutschland, eine große Bedeutung bei – das ist leicht zu erkennen. Gegen Homophobie wollen seine Vertreter plädieren, für eine bessere Kooperation mit muslimischen Gemeinden in der sexuellen Bildungsarbeit, für gegenseitigen Respekt.

Der ersehnte Dialogpartner ist der Islamwissenschaftler Bekir Alboa, der bei DITIB für „interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit“ zuständig ist. Er soll in den muslimischen Gemeinden Türen öffnen soll, die dem LSVD noch verschlossen sind.

Dessen Vertreter mischen sich unter die wartenden Besucher, die sich den Weg in die Moschee bahnen, wo Mitglieder des „Moschee-Teams“ erste Tipps für Moschee-Anfänger geben: „Bitte die Schuhe ausziehen.“ Am Rande des Gebetsraums lauscht die schwul-lesbische Delegation lang den Ausführungen eines Moderators, der rund 200 Gästen Fragen zum Islam beantwortet: „Wo beten die Frauen? Was hat die Moschee gekostet?“

Fast verschämt findet das Gespräch schließlich doch noch statt, steif sitzen der Schwule und der Islamvertreter über Eck in einem winzigen Raum, eine Frau räumt eilig Gebäck und Getränke weg, als gelte es, die Gäste aus- statt einzuladen, vom souveränen Lächeln Alboas, das er Minuten zuvor inmitten deutscher Moscheebesucher den Fotografen gezeigt hat, ist wenig übrig.

Er gibt sich Mühe, jede Menge Presse ist im Raum, er kann Punkte machen für die Muslime in Deutschland, wenn er nur das Richtige sagt. „Hören Sie unsere Freitagspredigten an und Sie hören, dass Homosexuelle darin nicht diskriminiert werden.“ So klingt keine Erfolgsnachricht.

Für die Muslime gelte das Recht Deutschlands, daher sei die Diskriminierung Homosexueller inakzeptabel, sagt Alboa, der jenen Spagat unternimmt, den die Verbandshomosexuellen schon im Vorfeld erwartet hatten: den DITIB als liberalen Verband darstellen, jedoch ohne positiven Einfluss für einen respektvolleren Umgang mit Homosexuellen.

Zwischen dem LSVD-Mann Saygili und ihm entwickelt sich ein Abtausch von Monologen. Fordert Saygili einen Raum in der Moschee, um wöchentlich Beratung für Jugendliche anzubieten, kontert der DITIB-Mann damit, sein Verband bräuchte Gelder vom deutschen Staat, um Mitarbeiter für die Beratung zu engagieren. „Man darf uns nicht überfordern.“ Aus dem Dialog ist eine Abfolge von Monologen geworden, die sich gerade einmal 20 Minuten lang abwechseln.

Nach den gebetsmühlenartig, verkrampft und unter Zeitdruck absolvierten Monologen zwischen Vertretern von Islam und Homosexualität stehen die schwulen und lesbischen Delegierten verloren im Hof der Moschee. „Abgebügelt“ seien sie worden, sagt Georg Härpfer, ein schwuler SPD-Mann, und Jörg Steinert vom LSVD bemängelt, sie seien „versteckt“ worden.

Wie es an der Basis der muslimischen Gemeinde um den Umgang mit Homosexualität steht, traut sich Fatma zu sagen, eine junge Frau im „Moschee-Team“. „Wir haben großen Bedarf an Beratungsarbeit in unserer Moschee, in Bereichen wie Bildung, Jugendarbeit, Integration. Aber Homosexualität?“ Die beträfe nur wenige und sei, „ich meine es nicht böse“, nicht das wichtigste Thema. Sie äußert sich nicht homophob. Sie äußert sich pragmatisch.

Der Vorgang, der ein großer Skandal in Deutschland würde, wenn er von anderen als Moslems verursacht wäre, ist bereits die zweite öffentliche Ohrfeige für ungläubige Dialügner in einer Woche. Erst am vergangenen Wochenende hatten Vertreter der Muslime Volker Becks Aufforderung ignoriert, an der Gegenveranstaltung zur antiisraelischen Al-Quds Demo teilzunehmen. Es scheint aber tatsächlich zu stimmen, dass Ohrfeigen keinen Lerneffekt bewirken.

(Spürnasen: Leiba, Eurabier, Alfolek)




Augenzeugen berichten aus Lankwitz

Im Fall des Mordes an einer Türkin in Lankwitz (PI berichtete) rätseln die staatlich ernannten „Experten“ ob es sich womöglich gar doch um einen sogenannten Ehrenmord handeln könnte. Die Fälle kommen eben so selten vor, dass Staatsanwälte, Polizisten und leider besonders auch die zuständigen Richter vor dem ungewöhnlichen Phänomen stehen, wie die Kuh vorm Berg.

Der Tagesspiegel berichtet:

Es war gegen 21.50 Uhr am Mittwoch, als Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus im Kameradenweg Schreie hörten. „Wir sind dann runtergelaufen in die Wohnung im ersten Stock und haben geklingelt“, sagte gestern eine Anwohnerin. „Plötzlich öffnete sich die Tür. Die verletzte Frau fiel meinem Mann direkt in die Arme. Ein Messer steckte ihr im Rücken. Wir versuchten die verletzte Frau mit dem Bauch am Boden zu halten, damit sie sich nicht auf den Rücken dreht, bis der Notarzt kam“, sagte die Anwohnerin.

Der Ehemann flüchtete mit einem Sprung aus dem Fenster

Das Opfer, Gamze C., sei mit Stichen übersät gewesen – laut einem Ermittler sollen es mehr als 20 gewesen sein. Der mutmaßliche Täter, Metin C., sei aus dem Fenster auf einen Gartentisch gesprungen und dann geflüchtet. Doch da er sich bei dem Sprung aus dem Fenster verletzt hatte, kam er nicht weit: Die Polizei nahm den Verdächtigen kurz nach der Tat in der Nähe der Wohnung fest. Das Opfer starb wenig später in einer Klinik.

Ob es sich um einen sogenannten Ehrenmord handelt, wollte die Polizei offiziell nicht bestätigen. Doch wie ein Ermittler sagte, ist der Hintergrund der Tat offenbar der Trennungsstreit. Die Nachbarn sagen, Gamze C. sei erst vor wenigen Monaten in die Lankwitzer Wohnung gezogen. Ob sie inzwischen schon von ihrem Mann geschieden war, konnte die Polizei gestern nicht sagen. Auch, dass Gamze C. bereits vor der Trennung aus Angst vor ihrem gewalttätigen Mann in ein Frauenhaus geflüchtet sein soll, konnte die Polizei nicht bestätigen.

Häusliche Gewalt: Mehr als 13 000 Anzeigen in einem Jahr

Im vorigen Jahr hat die Polizei 13 222 Anzeigen von häuslicher Gewalt verzeichnet. Das waren 50 Prozent mehr als noch vor sechs Jahren. Bei den Opfern handelt es sich fast ausschließlich um Frauen. Dies bedeutet laut Polizei jedoch nicht, dass immer mehr Frauen von ihren Partnern geschlagen werden, sondern lediglich, dass das „Dunkelfeld erhellt“ wurde. Das heißt: Derartige Taten werden häufiger gemeldet als früher.

Erst im Juni war eine 37-jährige Pakistanerin einem Mordanschlag ihres Ehemannes knapp entkommen: Mohammed A., 57, war in der Neuen Schönhauser Straße in Mitte mit einem Auto auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau zugerast und überrollte sie. Er flüchtete und ist bislang nicht gefasst worden. Die Frau hatte zuvor Hilfe gesucht und per Gerichtsbeschluss ein Annäherungsverbot erwirkt. Mohammed A. durfte sie weder ansprechen noch anrufen. „Gewalttätige Männer hält so ein Gerichtsbeschluss selten davon ab, die Frauen weiter zu bedrohen“, klagt eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle Sozialdienst Katholischer Frauen. Oft gebe es für Frauen deshalb nur die Möglichkeit, nach der Flucht in ein Frauenhaus in eine andere Stadt zu ziehen. „Die Frauen können nach einer Drohung Anzeige erstatten, aber deshalb bekommen sie noch lange keinen Polizeischutz“, sagt die Beraterin. Sie kritisiert, dass es zu lange dauert, bis die Männer für ihre Nachstellungen bestraft werden.

Was ist denn da passiert? Hinter die Wendung zur allgemeinen familiären Gewalt hätte doch wohl eine lange Liste von deutschen Spießern gehört? Stattdessen gleich wieder ein Mohammed? Diese Praktikanten sind der Untergang des Tagesspiegels!