BonhoefferIn Köln dürfen sich Muslime auf der Domplatte mit “Allahu Akbar”-Geschrei austoben, in Duisburg macht sich die Polizei zum Handlanger der Feinde unseres Rechtsstaats – aber in einer ehemaligen katholischen Grundschule im christlichen Rheinland, die zur Gemeinschaftsschule umfunktioniert wurde, dürfen Kinder nicht mehr das Gebet des von den Nationalsozialisten verfolgten und 1945 hingerichteten christlichen Pfarrers Dietrich Bonnhoeffer nachsprechen.

Die Rheinische Post aus Düsseldorf berichtet:

Zum Unterrichtsbeginn sprachen die Kinder einer Korschenbroicher Gemeinschaftsgrundschule bislang mit gefalteten Händen Verse eines Bonhoeffer-Gedichtes. Das erregte Anstoß in einem Elternhaus. Das Schulamt in Neuss schritt ein. Seither müssen die Schüler auf das Gebet verzichten.

An der Gemeinschaftgrundschule in Pesch, Stadtteil von Korschenbroich, herrscht dicke Luft. Seit eine der vier Klassen darauf verzichten muss, als morgendliches Gebet zu Beginn des Unterrichts Dietrich Bonhoeffers Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen…“ gemeinsam zu sprechen, rumort es in der Elternschaft. Vor allem in der Kritik steht das Schulamt im Kreis Neuss. Es hatte nach einer Elternbeschwerde gegen das Gebet interveniert.

Unstrittig ist der Auslöser der Auseinandersetzung: In der zweiten Klasse der Pescher Schule falteten die zwei Dutzend Jungen und Mädchen zu Beginn des Unterrichts die Hände und sprachen vier Zeilen des Liedes, das der evangelische Theologe Bonhoeffer 1944 schrieb – bevor er am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet wurde: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Im Elternhaus eines Kindes erregte dies Anstoß – und rief nach einer Beschwerde das Schulamt für den Kreis Neuss auf den Plan.

Dessen Rechtsauffassung ist eindeutig: Gebete sind an Gemeinschaftsgrundschulen nur im Religionsunterricht zulässig. Eine Gemeinschaftsschule ist die einstmals katholische Grundschule, seit 2005 alle konfessionellen Schulen umgewandelt worden sind. Schulrätin Ulrike Hund sieht sich im Einklang mit einschlägigen Gerichtsurteilen. Ergebnis: Der Text wird in Pesch nicht mehr gesprochen.

Für die katholische Elternschaft Deutschlands (KED) ist das ein Skandal. „Das Bemühen einer Lehrerin um einfachste religiöse Vermittlung wird mit Füßen getreten“, sagt Jutta Pitzen, Vorsitzende der KED im Bistum Aachen. Pitzens Amtsvorgängerin Liane Schoofs hegt zudem Zweifel an der Rechtsauffassung des Schulamtes. Immerhin besage Paragraph 12 der NRW-Landesverfassung: „In Gemeinschaftsschulen werden Kinder auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte in Offenheit für die christlichen Bekenntnisse und für andere religiöse und weltanschauliche Überzeugungen gemeinsam unterrichtet und erzogen.“ Für Schoofs stellt sich die Frage: „Müssen wir jetzt die Landesverfassung ändern?“

Das NRW-Schulministerium sieht da offenbar keinen Bedarf. „Ein freiwilliges – überkonfessionelles – Schulgebet ist nach einer vom Bundesverfassungsgericht bestätigten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. 11. 1973 auch an Gemeinschaftsgrundschulen zulässig“, legt Sprecher Jörg Harm die Sicht des Ministeriums dar. Die ist mit Hinweisen versehen: „Niemand darf zum Schulgebet gezwungen werden. Wer an einem Schulgebet nicht teilnehmen möchte, muss diesem in zumutbarer Weise ausweichen können, das heißt unter anderem, dass er nicht ausgegrenzt oder psychisch beeinträchtigt werden darf.“

Andreas Weerth, Vorsitzender des Fördervereins der Schule, treibt eine andere Frage um. Für ihn und eine Gruppe von Eltern kommt das Gebetsverbot einem generellen Verbot von Texten Dietrich Bonhoeffers gleich. Was angesichts dessen Lebensleistung und dessen Widerstands gegen den Nationalsozialismus unerträglich sei. Weerth und seine Mitstreiter würden akzeptieren, wenn der Text ohne gefaltete Hände und nicht in Form eines Gebetes gesprochen würde. Auch mit einer anderen Strophe, in der das Wort „Gott“ nicht vorkommt, wären sie einverstanden. Eine Forderung geben sie aber nicht auf: „Erhalt des Bonhoeffer-Textes in irgendeiner Form“.

Ein Bonhoeffer-Verbot? Damit sieht sich Schulrätin Ulrike Hund gründlich missverstanden: „Wenn man den Text jeden Morgen sprechen lässt, kann man das als Gebetshaltung interpretieren. Wenn man aber mit den Kindern über Texte von Dietrich Bonhoeffer spricht, ist das im Unterricht sehr angebracht.“

Diese Diskussion hätte Andreas Weerth mit der Schulrätin gerne bei einem Elternabend geführt. Doch das Amt teilt lediglich im E-Mail-Verkehr Weerth seine Rechtsauffassung mit. Ansonsten wurden die Eltern an die Schule und deren Leiter verwiesen. „Dort müssen sich die Eltern zusammensetzen und eigenverantwortlich eine Lösung finden“, sagt Hund.

Schulleiter Wolfgang Grüe ist über die Debatte nicht entzückt, sieht sich aber in der Pflicht, die „offizielle Linie“ zu vertreten. „Wenn es Beschwerden gegen christliche Betätigung im normalen Unterricht gibt, hat die Schule das zu untersagen. Das ist juristisch de facto richtig – wie auch immer man dazu steht“, sagt Grüe.

Mit der Lehrerin der Klasse habe er nach Alternativen zum Bonhoeffer-Text gesucht – Lieder oder Texte, die geeignet seien, die Kinder in einer Ruhephase auf den Unterricht einzustimmen, aber keine Gebete seien. Die Lehrerin ist jedoch derzeit erkrankt. „Wie ihre Vertretung das handhabt, weiß ich nicht“, sagt Grüe. Und: Er gehe davon aus, dass die Kollegin nach Rückkehr die alternative Praxis fortführe. Andreas Weerth reicht das nicht: „Da wurde eine Schweigeminute eingelegt und still Einkehr gehalten – das ist kein Ersatz für den Text.“

Wird die Demut und Zurückhaltung unserer Mehrheits-Gesellschaft bezüglich dem Festhalten an unserer europäischen Leitkultur gegenüber den Außenseitern und Gegnern dieser Gesellschaft nicht langsam etwas übertrieben?

(Spürnase: Kölschdoc)

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111 KOMMENTARE

  1. naja, da Bonhoffer ja dem Widerstand gegen die Nazis zugerechnet wird, dürfte dies bei einigen hier, die dann gerne auch mal im Plural von sich dozieren, auf durchaus zwiespälige Reaktionen stoßen.

    E.Ekat

  2. Deutsche Polizisten sollten Bonhoeffer-Bilder im Inneren der Schule herunterreißen!

    Es könnte sich ja jemand provoziert fühlen!

  3. „In Köln dürfen sich Muslime auf der Domplatte mit “Allahu Akbar”-Geschrei austoben“

    Ich bin mir sicher, Christen dürfen sich auch mit „Von guten Mächten“-Geschrei auf der Domplatte austoben. Wo ist der Zusammenhang zu einer öffentlichen Schule?

  4. @ 1 E.Ekat

    Und? Bonhoeffer gehört zu den größten Vorbildern der Deutschen.

    Was sollen wir denn noch alles abschaffen, um der Beliebigkeit willen?

  5. Wetten, daß die BeschwerdeführerInnen Fahrradhelme auf dem Kopf tragen und ihre Kinder jeden Morgen in einem dreirädrigen mit Plastikplane umhüllten Verschlag zur Schule fahren?

  6. Ich habe aus dem Text und der Quelle nicht herausfinden können, wer sich da beschwert hat. Habe ich das überlesen?

    Ich tippe daher auf GutmenschInnen. Der Christenhass der Linken ist mindestens genauso groß, wie der der Moslems.

  7. An diesem Vorkommnis entlarvt sich der Kampf gegen Rechts von selbst. Rechtsextreme sollen bekämpft werden aber Leitbilder des Naziwiderstands sind obszön. Perverser gehts nicht mehr.

  8. Mail an den Duisburger OB (CDU)

    http://www.politikstube.de/forum/196625-post22.html

    ungeachtet dessen, was beim Innenausschusses von NRW herauskommt, stellt sich die Frage, ob denn überhaupt versucht wurde, diese Demonstration zu verhindern (Ausschöpfung der Rechtsmittel!).

    Wie es scheint, war das nicht der Fall, obwohl die Demonstration den „Frieden in der Stadt“ gefährdet hat. So jedenfalls die Darstellung von Polizeisprecher Ramon van der Maats im Focus.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/zentralrat-der-juden-empoerung-ueber-polizeieinsatz_aid_361621.html

  9. Selbstverleugnung, Selbstvernichtung, hurra!
    Was für Loser im Schulamt!

    Hätte es nicht einfach gereicht, zu sagen:

    Wer das nicht mitmachen „kann“, ist einfach solange still?!

    Vielleicht mal die Gegner-Eltern zum Gespräch geladen, ob sie vielleicht Nazis seien?!

  10. Weerth und seine Mitstreiter würden akzeptieren, wenn der Text ohne gefaltete Hände und nicht in Form eines Gebetes gesprochen würde. Auch mit einer anderen Strophe, in der das Wort „Gott“ nicht vorkommt, wären sie einverstanden.

    Die Folgen politisch korrekter Verblödungsideologie in Reinform: ein Gebet sprechen, ohne dabei die Hände zu falten und ohne dass darin „Gott“ vorkommt.

    Nachdem der Kölner Kaufhof es schon fertiggebracht hat, mit seiner Vorweihnachtsdeko zu suggerieren, dass Jesus im Schatten einer Moschee geboren sei und in vielen Städten der St.-Martinszug politisch korrekt in „Lichterfest“ unbenannt wurde, um keine Moslems zu provozieren, würde ich vorschlagen, dem Vorschlag des Grünen-Vorsitzenden Özdemir zu folgen und in Grundschulen von nun an keine Frauen mehr unterrichten zu lassen, weil die von Moslem-Männern eben nun mal als Gesprächspartner nicht akzeptiert würden. Und wenn in den Schulen nur noch der Koran rezitiert werden darf, dann hat sich die lästige Bonhoeffer-Debatte sowieso erübrigt. (Zynismus off).

  11. Vielleicht sollten die Kinder Koran Suren rezitieren.
    Kann man ja nicht früh genug mit anfangen.
    Dann sind bestimmt alle glücklich denn wie jedes Kind weiß: Islam heißt Frieden. 🙂

  12. Na, dann werden wohl bald auch die ersten Janusz-Korczak-Schulen in NRW umbenannt werden, weil es Ahmed, Adhul und Murat nicht zuzumuten sei, in eine solche Schule zu gehen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak

    Im August 1942 wurden dann im Rahmen der Aktionen zur so genannten „Endlösung der Judenfrage“ die etwa 200 Kinder des Waisenhauses von der SS zum Abtransport in das Vernichtungslager Treblinka abgeholt. Obwohl er wusste, dass dies wahrscheinlich den Tod bedeutete, wollte Korczak die Kinder nicht im Stich lassen und bestand darauf mitzufahren. Vermutlich am 5. August 1942 – dem Tag, an dem sein Tagebuch abbricht – wurde er von den Nationalsozialisten ermordet.

  13. Mit Gebeten ist es wie mit allen anderen Dingen im Leben: sie stören dort, wo sie nicht hingehören.

    Für Gebete und andere religiöse Äußerungen gibt es Kirchen. Schulen dienen einem anderen Zweck.

  14. @ #12 Paula

    und ohne dass darin “Gott” vorkommt

    Man könnte doch das Wort „Gott“ einfach durch „Allah“ ersetzen – dann wäre es wieder erlaubt!

  15. #13 Honk

    die Kids sollten Koransuren rezitieren und damit ihre multikulturelle Eignung und antifaschistische Gesinnung beweisen. Bei Weigerung gibts Schulverweis.

  16. @ #15 Argutus rerum existimator

    Für Gebete und andere religiöse Äußerungen gibt es Kirchen. Schulen dienen einem anderen Zweck.

    Oh Gott!

  17. Da sich vermutlich ein nicht geringer Teil des Widerstands gegen die kommende EUdSSR-Diktatur aus den Reihen deutscher und europäischer Christen rekrutieren wird, versucht man den Kleinsten schon einmal ihre Märtyrer zu nehmen. So ein Bonhoeffer-Gebet könnte schließlich Hoffnung bringen in die finsteren Verließe einer zukünftigen europäischen Behörde für Religiöse Überwachung und (Um)Erziehung.

  18. „einer ehemaligen katholischen Grundschule im christlichen Rheinland, die zur Gemeinschaftsschule umfunktioniert wurde“

    Das ist wohl das Kernproblem bei der Sache.

  19. #14 Eurabier (13. Jan 2009 15:51)

    Wenn eine solche Umbenennung dazu beitrüge, die krankhafte Fixierung vieler MitbürgerInnen auf den Nationalsozialismus und die sog. Endlösung etwas zu lockern, dann sei es so.

  20. @20 Rechtspopulist

    Ständig gibt’s igendwo Ärger mit Religion…

    Ja, deswegen haben sie den Christen und Priester Bonhoeffer auch gehängt. Bonhoeffer hat den Atheisten der SS Ärger bereitet!

  21. Ich finds gut! Ich von keiner Religion Fan und hätte somit auch keine Lust, jeden Morgen beten zu müssen.

  22. @ z4ck

    Ich finds gut! Ich von keiner Religion Fan und hätte somit auch keine Lust, jeden Morgen beten zu müssen.

    Dann lassen Sie es eben, dies ist ein freies Land.
    Vielleicht erleben Sie es, nachdem wir auf Werte keine „Lust“ mehr hatten, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden ob Sie dies wollen oder nicht.
    Eben weil wir „keine Lust“ hatten und aufgegeben haben.

  23. Mir stellt sich z.B. die Frage, warum die ehemalige katholische Grundschule in eine Gemeinschaftsgrundschule umfunktioniert wurde und auf wessen Veranlassung. Offenbar wurde 2005 im Zuge der Umstrukturierung vergessen, die zuvor katholische Lehrerschaft ebenso „umzustrukturieren“.

    Die Entscheidung des Schulamts ist nicht nachvollziehbar. Interessieren würde mich ja, welchem Spektrum das Elternpaar zuzuordnen ist, die sich über das Gebet beschwert haben. Eigentlich können es ja nur 2 Strömungen sein….

  24. #9 Moderater Taliban (13. Jan 2009 15:44)

    und wetten das sie für einen Musel-gebetsraum voll chic finden täten?

  25. #9 Moderater Taliban (13. Jan 2009 15:44) Wetten, daß die BeschwerdeführerInnen Fahrradhelme auf dem Kopf tragen und ihre Kinder jeden Morgen in einem dreirädrigen mit Plastikplane umhüllten Verschlag zur Schule fahren?

    Hahaha. Sehr gut.

    #7 schmibrn, kann sein, daß Sie mich falsch verstanden haben. Kann sein, daß dies an mir bzw. meinem Beitrag lag.

    E.Ekat

  26. rechtsauffassung in neuss?
    das ich nicht lache.
    ein junkie der mir dort im stadtpark mal eine waffe an die schläfe hielt,wurde unter anderem mit der begründung freigesprochen,es hätte keine gefahrensituation gegeben,da ich nicht nur nicht weglief,sonderm auch die frechheit besass ihm die stirn zu bieten.also hätte keine gefahr bestanden.
    diese drecksstadt ist schon lange in der hand von jugo,-russen und moslemgangs.
    die ganzen gutmenschen sollten mal im stadtteil erftal ihre bereicherung erfahren.
    dagegen ist so mache amigrossstadt ein kindergarten.
    neuss ist einer der grössten drogenumschlagplätze gewesen,zu der zeit.

  27. APPLAUS, SUUPER, Zustimmung.
    Es gibt also doch noch Hoffnung (auch wenn die ganzen Religionstrolle hier wie kleine Kinder anfangen zu flennen).

    Dieser dämliche Aberglaube hat in Bildungsinstitutionen in solcher Form nichts verloren.

    Wo wir schon dabei sind, kann man auch gleich den Religionsunterricht abschaffen und flächendeckend religionsvergleichenden Ethikunterricht einführen.

    Damit die Kinder (inkl. den moslemischen) nicht den dämlichen Aberglauben ihrer Eltern übernehmen.

  28. Ich kann beim besten Willen diese Ameisenaufgeregtheit nicht verstehen. Das eine Ritual wird gegen ein neues ausgetauscht, na und ?
    Fußwaschbecken, Gebetsräume und das röhren durch den Schullautsprecher 5x tgl. Der Forderkatalog ist lang es geht eben nur sukzessive ihr müßt nicht immer alles gleich haben wollen.

    Patrioten in den Reichstag und die Blauen in den LT Hessen

  29. #Wetten, daß die BeschwerdeführerInnen Fahrradhelme auf dem Kopf tragen und ihre Kinder jeden Morgen in einem dreirädrigen mit Plastikplane umhüllten Verschlag zur Schule fahren?#

    …und die Blagen heißen Söhnke-Thorben und
    Lea-Sophie

  30. In Bayern gruesst man sich doch noch immer mit, „Gruess Gott.“ Vielleicht muesste das auch verboten werden?
    Oder umgekehrt, wir koennten das uebernehmen und unsere muslimischen Nachbarn mit diesem schoenen Gruss ansprechen.
    Ironie off.

  31. Ausgerechnet Bonhoeffer! Alles kann man ja verbieten, aber ausgerechnet Bonhoeffer. Mir fehlen die Worte und ich bin fassungslos!

  32. Verstehe ich das richtig? Weil 1. Elternteil von einer gesamten Schule darin etwas störendes empfindet, muss die Mehrheit folgen?

    Paradebeispiel unserer Demokratie würde ich sagen, so läufts überall….eine Minderheit stellt Forderungen und die Mehrheit muss sich fügen. Ich dachte in einer Demokratie wird gemacht was die Mehrheit sagt?

    Mich wundert echt nichts mehr in diesem Land!

  33. Der dauerhafte Schaden, der durch die Maßnahmen der Regierenden in den letzten Jahrzehnten angerichtet und in seiner Weiterwirkung auf das deutsche Volk in den nächsten Jahren noch angerichtet werden wird, scheint mir größer zu sein, als der Schaden der durch beide Weltkriege von den damals Regierenden am deutschen Volk angerichtet wurde.
    Oder, wie war das mit dem Eid im Bundestag ?

  34. Ist doch ganz im Sinne europäischer Säkularfaschisten, neopopulistischer Vulgäraufklärer und radikaler Extremnarzissten, die nichts ertragen können, was ihren grandiosen, mit seiner Gottlosigkeit prunkenden Ich-Kult auch nur peripher tangiert.

    Ach, was solls, wir können auch in der Kanalisation beten. Wir sind Christen, nichts größeres kann man von uns sagen. Wer diese Herkunft hat, der braucht keinen Ruhm, keine Ehre und auch keine repräsentativen Gebetsopern.

    Abendland, du hast es so gewollt!

  35. „Wenn es Beschwerden gegen christliche Betätigung im normalen Unterricht gibt, hat die Schule das zu untersagen. Das ist juristisch de facto richtig – wie auch immer man dazu steht“

    Wie ist das mit dem Schweinefleisch in der Schulspeisung, dem Gebetsraum für Schüler, dem Fasten im Rhamadan und … und… und … Auch alles verboten? Sind doch auch religiöse Bräuche, genauso wie ein Morgengebet. Quod licet Jovi (Moslem) non licet bovi (Christen, Autochthonen)

  36. Es gibt Schultraditionen. Eltern, die ihre Kinder an diese Schule bringen, wissen darum. So etwas ist nur einer von vielen Versuchen von Minderheiten, Mehrheiten ihren Willen aufzuzwingen. Ich selbst kann mit Gebeten nichts anfangen aber es ist Schultradition. Wenn es mich als Elternteil stört, dann muss ich die Kinder eben woanders anmelden. Es ist wie mit diesem penetranten Hineinklagen von Kopftuchfrauen in alle möglichen Bereiche. Sie wissen, dass es ein weltanschauliches Neutralitätsgebot gibt, wollen sich mit ihren Kopftüchern, „schaut her, wir sind ehrbar, Ihr Schlampen“, aber unbedingt da hinein drängen, in Schulen, in Behörden, in Ämter.

    So etwas sollte nicht auch noch unterstützt werden, egal ob es sich um Atheisten oder Muslime handelt. Dasselbe, mit den Kreuzen in bayrischen Schulen. Meine Güte, wenn ich glaube, der gekreuzigte Jesus erschreckt mein Kind zu Tode, dann muss ich es woanders einschulen. Generationen haben das vorher unbeschadet überstanden, das mit denm Kreuz und das mit dem Gebet und plötzlich geht es nicht mehr?

    Irgendwo muss mal ein Ende sein, mit der Rücksichtnahme.

  37. #40 Guantanamo (13. Jan 2009 16:38)

    Aber mittlerweile ökologisch-korrekt auf einen Touran mit GepäckträgerIn für die Fahhräder down-gegraded! 🙂

  38. Was für ein wunderschönes Gedicht, ob man an Gott glaubt oder nicht! Voll der Hoffnung und Geborgenheit trotz der widrigen Umstände im Nazi-Deutschland.

    Bisher herrschte der Konzens, dass man bei Kunst auf die Religion nicht aufpasst. J.S. Bach wird in Kirchen der Papisten und der Reformierten, sowie in öffentlichen Konzerthäusern gesungen. Soll man jetzt Bach wegen zwangsweiser Teilnahme am Gebet aus den öffentlichen Konzerthäusern verbannen?

    Bonhoeffer war übrigens, wie die anderen Mitglieder des Kreisauer Kreises auch, von tiefster ethischer Überzeugung und politischer Weitsicht beseelt, die von seinem intakten Glauben gestützt wurden. Er war ein gigantischer Denker und wahrer Mann Gottes.

    Die behördliche Entscheidung ist jedoch logisch: die Angehörigen des Kreisauer Kreises, inkl. Bonhoeffer, wurden am Fleischerhaken in Plötzensee gehängt, im KZ totgeprügelt, oder summarisch erschossen; ihre Familien und Freunde wurden auf Hitlers Befehl in Sippenhaft genommen. Jedoch: aus heutiger Sicht waren sie SEHR politisch inkorrekt. Die Männer, die Hitler sprengen und ein neues, rechtskonservatives Deutschland auf der Grundlage von Rechts und Gesetz aufbauen wollten, würden im Jahre 2009 über den „Kampf gegen Rechts“ nur den Kopf schütteln und bei PI kräftig mitschreiben.

    P.S.: Der Konzens, wonach man bei Kunst auf die Religion nicht aufpasst, ist ungefährlich: der Islam kennt ausser der Architektur, auf die man ja kaum verzichten kann, so gut wie keine Kunst.

  39. was sich leider auch überall abzeichnet ist, daß mit dem islam auch die gewaltverrohung und verherrlichung und überall unzufriedenheit breit gemacht hat.

  40. #42 Abendlaender (13. Jan 2009 16:46)

    Wenn man die primitiven, hasserfüllten Sprüche solcher Bildungsgiganten wie

    #33 Kaiser (13. Jan 2009 16:27) liest,

    kann man Ihnen nur recht geben.

    Wie ich gestern zu einem anderen Thema schrieb: inhaltlich wie stylistisch haargenau das Gleiche, wie im 3. Reich und in der UdSSR.

  41. Solange sich niemand wehrt und auf den Putz haut, solange passiert nichts. Die Eltern der Schüler sollten sich auf dem Schulhof versammeln und laut den Bonoeffertext sprechen. Jeden Tag. Ziviler Ungehorsam ist ein gutes Mittel gegen solche Verbote.
    Oder die Kinder der betroffenen Klasse gehen in die Nachbarklasse und sprechen das Gebet mit.

    Allerdings: es sind Grundschüler, was verstehen die denn von den Hintergründen? Unschuldige Kinder werden schon von anderen Glaubensgemeinschaften benutzt.

  42. Politiker und Beamte die glauben so mächtig zu sein, Gott verbannen zu können, werden sich vor so einer Figur wie Bonhoeffer doch nicht abschrecken lassen.

    Hinaus damit!

  43. #52 ohrwurm (13. Jan 2009 17:08)

    Die Eltern der Schüler sollten sich auf dem Schulhof versammeln und laut den Bonoeffertext sprechen. Jeden Tag.

    … und so einen Ohrwurm verursachen?

    😆

  44. #44 D.N. Reb (13. Jan 2009 16:49)

    Es gibt Schultraditionen.

    So einfach ist die Sache nicht. Natürlich kann eine christliche Privatschule ihre Gebets-Traditionen aufrechterhalten – aber um eine private Schule geht es hier ja nicht. Und Schulen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, haben (zumindest aus meiner Sicht) die Verpflichtung, sich jeder Religiosität zu enthalten

    Noch etwas ist zu bedenken: Falls ich das falsch sehe und öffentliche Schulen zur Religiosität berechtigt sein sollten, dann wäre es wichtig, diese Berechtigung abzuschaffen – und zwar auch im Interesse der Christen.

    Die Christlichkeit solcher Schulen ist heute ja nur noch ein kleiner Rest von Traditionspflege. Für keinen Christen macht es keinen großen Unterschied, ob in der Schule vor Unterrichtsbeginn noch eine Minute lang gebetet wird oder nicht und ob in Klassenzimmern Kreuze hängen oder nicht. Daheim kann ja jeder beten und Kreuze aufhängen so viel er mag. Dieses bißchen Rest-Christentum in der Schule hat aber den Nachteil, daß man keine guten Argumente hat, die Forderungen der Moslems nach islamischen Betätigungen und Einrichtungen abzuschmettern. Wäre die Schule hingegen ein strikt religionsfreier Raum, dann könnte man das kein problemlos tun.

    So aber bezahlen die Christen für ein bißchen christliche Folklore mit massiver Islamisierung. Sie sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie das wirklich wollen.

  45. Bonhoeffer würde Ihnen nicht recht geben.

    Nationalsozialisten, Kommunisten, 68er und andere pathologische Ideologen fallen Ihnen damit sicher um den Hals!

  46. „“Und Schulen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, haben (zumindest aus meiner Sicht) die Verpflichtung, sich jeder Religiosität zu enthalten““

    Und wer bitteschön „ist die öffentliche Hand?“

  47. @antonio
    Die Deutsche Solidargemeinschaft, in der die stärkste Fraktion mittlerweile konfessionslos ist.

    Völlig korrekte Entscheidung. Wer seinen Kindern unbedingt sowas einimpfen muss, soll das zu hause oder im Rahmen seiner Religionsgemeinschaft tun. In einer öffentlichen Schule hat das keinen Platz und das ist gut so.

  48. #57 antonio (13. Jan 2009 17:29)

    Und wer bitteschön “ist die öffentliche Hand?”

    Bund, Länder und Gemeinden.

  49. #56 schmibrn (13. Jan 2009 17:27)

    Bonhoeffer würde Ihnen nicht recht geben.

    Vielleicht doch. Die Frage werden wir nie klären können.

  50. Ich finde es gut, dass es abgeschafft wurde.

    Wir leben in einem säkularen Staat, der mit viel Blut gegen die sogenannten christlichen Kirchen durchgesetzt werden musste.

    Religion hat in einem Schulbetrieb nichts zu suchen.

    Hat ein Mensch Wahnvorstellungen, so heißt es Erkrankung.
    Haben viele Menschen Wahnvorstellungen, so heißt es Religion.

  51. Deutschland sollte in Muslimistan umbenannt werden. Rein vorsorglich. Damit sich niemand provoziert fuehlt.

  52. So sehr ich das bedauere, aber diese Entwicklung ist wohl nicht mehr auf zu halten. Deswegen sollte (wie z.B. in Frankreich o. Amerika) Religion Privatsache sein.

    Keine Gebete, keine religiösen Symbole in den öffentlichen Schulen! Damit würde man auch den fundamentalistischen Islam-Verbänden den Wind aus den Segeln nehmen.

    Anstelle des Religionsunterrichts sollte ein religionsübergreifender Ethik Unterricht eingeführt werden. Und natürlich Staatsbürgerkunde, um bei den Kindern schon in jungen Jahren Verständnis und Akzeptanz für die Demokratie zu vermitteln!

  53. @ Argutus rerum existimator

    Bonhoeffer hat seinen Peinigern und Mördern nicht recht gegeben, gehen Sie davon aus, dass er bei Ihrer Argumentation sicher auch nicht ins Wanken gekommen wäre.

    Warum haben Sie nicht darauf reagiert, dass Sie in mit Ihren Forderungen sich in netter Gesellschaft mit Kommunisten, Nazionalsozialisten und Islamisten sich befinden?

    Auch egal. Ihre selbstgemachte, sogar den lieben Gott überstrahlende Gewissheit sei Ihnen unbenommen. Dies ist ein freies Land, wie gesagt.

  54. Die Tolleranz der Einbahnstrasse speziell für eine gewisse Kultur nimmt schon beschämende Ausmaße an. Gott sei Dank sind andere eingewanderten Kulturen ,wie Budhisten -Hindus usw.nicht so fordernd wie die Moslems.
    Stellt euch mal vor, wenn fremde Kultur mit ihren Sonderwünschen daherkommen würde.
    Menschen anderer Kulturen wissen es eben zu schätzen,in welchen Land sie zukünftig leben möchten, wie damals die miteingewanderten Italiener-Spanier usw.
    Sie haben es verstanden
    “ was kann ich für meine neue Heimat tun, und nicht
    was kann meine neue Heimat für mich tun „

    Das kann man nachweislich dadurch erkennen, wie sich die Nichtmoslems bei wohltätigen Vereinen miteinbringen, zbsp. Karnevalsvereine-THW.Feuerwehr usw.
    Die Moslems fallen nur durch Handaufhalten, und unflätigen benehmen auf den Strassen auf.
    Und der deutsche Michl lässt es sich sogar noch gefallen, daß man sich in die Hand beissen lässt,
    die solche Leute durchfüttert bis zur Rente.

  55. Das müssen wir aushalten, sagte mal eine Integrationsbeauftragte. Nachdem die Polizei inzwischen in Gestapo-Manier in Wohnungen eindringt, um jüdische Symbole mit Gewalt zu entfernen, um einer antisemitischen, islamistischen Klientel zu Diensten zu sein, werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass wir Deutsche weiter zurückgedrängt werden. Denn die „enmotional so schnell in Fahrt“ geratenden Mitbürger müssen vor sich selbst geschützt werden. Und wenn ein Deutsche eine abweichende Meinung äußert, und sei es nur in Form einer Flagge, dann ist das natürlich eine Provokation, die das temporäre Aussetzen des Grundgesetzes rechtfertigt.
    Ich kann nur sagen: Gute Nacht, Deutschland.

  56. #65 schmibrn (13. Jan 2009 18:11)

    Warum haben Sie nicht darauf reagiert, dass Sie in mit Ihren Forderungen sich in netter Gesellschaft mit Kommunisten, Nazionalsozialisten und Islamisten sich befinden?

    Kommentare, die eine gewisses intellektuelles Mindest-Niveau unterschreiten pflege ich normalerweise zu ignorieren.

    Was soll denn das für ein Pseudo-Argument sein, daß ich mich mit einer Forderung in irgendeiner Gesellschaft befinde? Ich fordere, was ich für vernünftig halte. Ob sich meine Forderungen mit denen anderer Leute, die weder ich noch sonst jemand hier mag, überlappen, interessiert mich nicht und braucht mich auch nicht zu interessieren. Das ist schlicht irrelevant.

  57. @sr803

    Wir leben in einem säkularen Staat, der mit viel Blut gegen die sogenannten christlichen Kirchen durchgesetzt werden musste.

    Ein säkularer Staat ist sicher sinnvoll. Unser Staat wurde jedoch nicht mit viel Blut gegen die Kirchen durchgesetzt, sondern gegen ein atheistisches Herrenmenschensystem, deren Vertreter sich Gottgleich sahen und Recht über Leben und Tod selbst in die Hand nahmen.
    Heute bedroht uns wieder eine ähnliche Ideologie.

    Der christliche Glaube war bis in die 60er Jahre tief in der Mitte unserer Gesellschaft zu finden. Was soll man allerdings nach der 68er Erziehung noch erzählen. Früher war dies selbstversändlcher Teil der Allgemeinbildung.

    Für den Islam gibt es keine leichtere Beute als eine Gesellschaft voller alternder Atheisten.

  58. @ Argutus rerum existimator

    Ob sich meine Forderungen mit denen anderer Leute, die weder ich noch sonst jemand hier mag, überlappen, interessiert mich nicht und braucht mich auch nicht zu interessieren.

    Noch nicht einmal wenn es sich bei den Leuten um die schlimmsten Massenmörder handelt?

    Aber schon gut, möchte Sie mit meinem Unterschreiten Ihres Mindestniveaus nicht weiter belästigen. Dennoch wünsche ich Ihnen die Zusammenhänge zu erkennen. Bei diesem Nickname ist das sicher möglich.

  59. #69 schmibrn (13. Jan 2009 18:29)

    Für den Islam gibt es keine leichtere Beute als eine Gesellschaft voller alternder Atheisten.

    Weder das Alter noch der Atheismus der Europäer sind das Entscheidende dabei, sondern die schwere Gutmenschen-Seuche, mit der die Linken Europa infiziert haben. Die ist aber keineswegs auf Atheisten beschränkt, sondern grassiert mindestens in gleichem Ausmaß auch bei den Christen.

  60. Ich erinnere mich noch gut an das Verhältnis der SED-Diktatur zur christlichen Kirche der DDR – es war das gleiche Spiel wie heute, nur mit anderer Begründung: wer seinen Glauben öffentlich zeigt, hat im „System“ systematisch Nachteile gehabt. Wer auf seinem Glauben bestand oder gar hauptberuflich für und mit der Kirche arbeiten wollte, musste mit Anfeindungen, Kritik und der einen oder anderen illegalen Anklage rechnen.

    Und jedes Jahr wird die EU der untergegangenen DDR ähnlicher. Jedes Jahr kann man eine Neuerung gesetzlicher oder gesellschaftlicher Art nennen, die in der Bonner Republik nie gegeben hat, aber in der DDR alltäglich war.

    Jedes Jahr gibt es ein Ereignis, dass die EU der DDR ähnlicher macht. Aber nie umgekehrt, dass die EU bzw. die Berliner Republik wieder der alten BRD näher kommt.

    Das Gejammer von „früher war alles besser“ kommt normalerweise von Damen und Herren über 60 – heute von Leuten mit 30-40, die das auch noch mit handfesten Beispielen untermauern können. Vielleicht ist also wirklich was dran…

  61. #70 schmibrn (13. Jan 2009 18:38)

    Noch nicht einmal wenn es sich bei den Leuten um die schlimmsten Massenmörder handelt?

    Natürlich nicht, denn die moralischen Eigenschaften von Menschen, die zufälligerweise irgendeine meiner Meinungen teilen, haben ja auf die Richtigkeit dieser Meinung keinen Einfluß. Und für Forderungen an die Gesellschaft gilt das ebenso. Die können gleich sein, auch wenn die Motive dafür völlig unterschiedlich sind.

  62. Ein alterndes Europa wird sich gegen junge aggressive Moslems in diesen Massen nicht wehren können.

    Sehen Sie sich die Bilder davonlaufender Polizisten an. Es gab eine Zeit, da hätten eine handvoll italienischer Großfamilien den Platz vor dem Mailänder Dom mit Freude geputzt.

    Dass es diesen Gutmenschenwahn bei Christen gibt da gebe ich Ihnen allerdings recht.
    Möglicherweise hat dies wieder mit der Überalterung zu tun.

  63. #72 phoenix.ger (13. Jan 2009 18:45)

    Und jedes Jahr wird die EU der untergegangenen DDR ähnlicher.

    Es kostet mich einige Überwindung, etwas Gutes über die DDR zu schreiben, aber eines muß man ihr wohl zugestehen: Den Islam hätte sie wohl nicht so freudig begrüßt wie heute der gutmenschliche Westen.

  64. @ phoenix.ger

    Die DDR war ja nicht besonders erfolgreich.
    Ob nun gläubig oder nicht:
    Gesellschaften, die Gott ausschließen sterben.

  65. #76 schmibrn (13. Jan 2009 19:02)

    Gesellschaften, die Gott ausschließen sterben.

    Kann man nicht sagen. Beispielsweise sind sämtliche buddhistische Gesellschaften atheistisch, weil der Buddhismus eine atheistische Religion ist. Die wirken aber recht vital.

  66. Das ist so krank, so krank…ich halte es nicht mehr aus, dass unser Land so systematisch zerstoert wird von Psychopathen! Und es gibt keine Instanz, die man um Hilfe rufen kann!!!

  67. @ #48 Guantanamo

    Was für ein wunderschönes Gedicht, ob man an Gott glaubt oder nicht!

    Ja, danke, dass Du das erwähnst! Wir hatten einmal eine Sprache, die ihresgleichen suchte. (Auch andere sind schön!) Aber auch die ist nicht zuletzt mit tatkräftiger Hilfe unserer beliebtesten Zuwanderer schon zur Hälfte zum Toilettendialekt degeneriert.

  68. #55 Argutus rerum existimator

    >So aber bezahlen die Christen für ein bißchen christliche Folklore mit massiver Islamisierung. Sie sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie das wirklich wollen.<

    Obschon ich bekennender Christ bin, muss ich Ihnen in der Sache vollkommen Recht geben.
    Religion sollte Privatsache sein, damit würde man den Muselmanen in vielen Bereichen die Tür (zur Islamisierung unserer Gesellschaft) zuschlagen.

    Denn über eines muss man sich im Klaren sein: Wir sind halt eben keine homogene, christliche Gemeinschaft mehr, wie wir das vielleicht noch in den 5o-er und 60-Jahren waren. Das mag zwar Vielen bitter aufstoßen, spiegelt aber die Realität wieder.

    Wenn, wie in den USA oder Frankreich, Religion Privatsache wäre, würde auch die Finanzierung von islamischen Götzentempeln aufhören, die unsere Republik in Brückenköpfe des Polit-Islam verwandeln.

    Und die christlichen Kirchen wären endlich gezwungen, Farbe zu bekennen und müssten sich von der fatalen Fehleinschätzung verabschieden, mit Hilfe des „Vehikels Islam“ eine Renaissance des christlichen Glaubens (im öffentlichen Bewußtsein) bewirken zu können.

    Damit wäre letztendlich uns Allen gedient!

  69. Der Buddhismus kennt Gottheiten übrigens durchaus, ist jedoch nicht monotheistisch soweit richtig.

    Wichtig ist, dass man auch hier Seelsorge, Rücksichtnahme und Mitleid sowie Mönchtum und somit eine wirklichen Suche nach Wahrheit findet.

    Der Buddhismus, ist den meisten vernünftigen Menschen, sympathischer als andere kranke Hassideologien.
    Da sind wir sicher einer Meinung.

  70. Bis zur nächsten Wahl “Allahu Akbar” aber dann.— im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes—, dann wird Deutschland wieder Deutschland.

    Im Klartext,… geht alle wählen…, dann können wir das Übel abwenden.

  71. Zu Bonhoeffers Gebet, ich denke mal „Von guten Mächten wunderb….“ kann man stehen wie man will.
    Fakt ist, er ist ein wichtiges Stück Kulturerbe.
    Und Fakt ist auch, dass es an der Zeit ist gewisse Leute wieder in die Heimat zu schicken.

  72. #69 schmibrn (13. Jan 2009 18:29)

    Lassen wir die Kirche klein, das steht ihr am bessten. Als Hure der Mächtigen machte sie sich nun wirklich nicht gut.

    Kirchen und Herrscher trieben’s früher bestens miteinander, bis hin zur Leibeigenschaft fast aller Menschen.
    Die Kirchen waren keine Hirten der Menschen, sondern die Viehtreiber der Herrscher.

    Die Kirche, resp. die fromme Gesellschaft vor 68 durfte ich noch kennenlernen. Eigentlich waren die seinerzeit die Einzigen, welche wirklich in der Lage waren Alpträume zu verschaffen.
    Danke 2000 Jahre Kirchenherrschaft und viel Kriege. Das sollte reiche um genug gelernt zu haben.

  73. #58 Methadir (13. Jan 2009 17:42)

    Falsch!

    60 % und das ist die Mehrheit, sind katholisch oder evangelisch.

    30 % sind konfessionslos.

    10 % Diverse Religionen.

  74. @ Jochen10

    Mit berechtigter Kritik an Kirchen habe ich kein Problem, im Gegenteil.

    Eigentlich waren die seinerzeit die Einzigen, welche wirklich in der Lage waren Alpträume zu verschaffen.

    Da gab und gibt es allerdings noch einige andere.

    Was auffällt ist das ständige Betonen des Negativen der eigenen Kultur, bis zum Negieren solcher Personen wie Bonhoeffer. Das ist pathologisch.

  75. @ 37 karlmartell

    Wir sollten die Wahrheit nicht einfach der Beliebigkeit überlassen sondern für sie kämpfen und arbeiten. Nicht für uns selbst sondern für andere, z.B. unsere Kinder.

    Wenn ich Ihre Kommentare verfolge, dann treibt Sie etwas ähnliches. Oder liege ich da falsch?

  76. Es geht doch nur um eine Andacht mit Tradition.
    Musste in „Great Britain“ auch hin und wieder „God save the queen“ singen (habe anstelle immer die schottische gesungen: „The flower of Scotland that make me see, from the mountains to the see.“)
    Aber Klagen ?- Lächerlich das können wirklich nur „richtige(muslimische, Gutmenschen) Minderheiten“
    Die Gedanken sind frei- wir müssen aber wieder die Strasse zurückgewinnen.

  77. eben
    füttert die nicht noch.
    Sind ohnehin immer die selben Verdächtigen hier 😉

    Wie hatte vor einigen tagen jemand bei PI geschrieben?
    „und in der Stunde des Todes riefen mich gerade die sog. Atheisten um Beistand“

    Ich denke mal das der Verfasser ein geistlicher war und schon weiß wovon er redet.

  78. Nur mal zur Info: ich kenne die Schule und hier bei uns stand in der Lokalzeitung auch etwas über diese traurige Geschichte. Da stand, dass es sich bei der Mutter, die das Gebet verbieten ließ, um eine bekennende Atheistin handelt, die ihre Kinder „dem“ nicht ausgesetzt wissen wollte. Unglaublich, ich weiß. Noch unglaublicher, dass so etwas in Deutschland möglich ist.

  79. @5 intolerant:

    “In Köln dürfen sich Muslime auf der Domplatte mit “Allahu Akbar”-Geschrei austoben”

    Ich bin mir sicher, Christen dürfen sich auch mit “Von guten Mächten”-Geschrei auf der Domplatte austoben.

    Ich stell es mir grad bildlich vor-was für ein Geschrei…lol

  80. @ Himbeere
    Eine Atheistin, die ihr Kind Bonhoeffer nicht aussetzen will.
    Das Lachen des Mephistopheles…

    Was soll man dazu noch sagen?

  81. #5 Intolerant (13. Jan 2009 15:41)
    “In Köln dürfen sich Muslime auf der Domplatte mit “Allahu Akbar”-Geschrei austoben”

    Ich bin mir sicher, Christen dürfen sich auch mit “Von guten Mächten”-Geschrei auf der Domplatte austoben. Wo ist der Zusammenhang zu einer öffentlichen Schule?

    Die Frage lautet aber, ob Christen sich mit „Von guten Mächten”-Geschrei vor einer der Groß- oder Eroberer-Moscheen austoben dürften.

  82. #88 schmibrn (13. Jan 2009 20:52)

    Jugend ohne Gott
    von Jens Voss
    Rheinische Post vom 02.10.2007

    Die stetige Zunahme konfessionsloser Schüler ist ein leises Trauerspiel. Was geht verloren, wenn ein Junge, ein Mädchen ohne „confessio“, ohne Bekenntnis, ohne Heimat in einer Kirche aufwächst? Es mag paradox klingen, doch letztlich geht dies verloren: Die Freiheit, sich zu entscheiden.

    Es ist einfach: Nur wer die Kirche von innen und eine Konfession aus der Nähe kennt, nur wer genug Gottesdienste erlebt, genug Lieder geliebt, genug Pfarrer geschätzt, genug Predigten verschlafen, genug Gebete gesprochen und genug Psalmen gehört hat, der weiss am Ende, was er tut, wenn er bei seiner confessio bleibt oder eine andere wählt oder auch keine.

    Jugendlich ohne Konfession werden um diese Wahl betrogen.

    Sie werden um die Chance betrogen, die Frage nach Gott zu stellen; sie werden um die Chance betrogen, Antworten über das Geheimnis unseres Lebens zu prüfen, wie sie Sonntag für Sonntag in der Kirche gegeben werden.

    Es ist wie bei Mozart: Ihn kann man auch nur lieben, wenn man seine Musik einmal gehört hat.

    Konfessionslosigkeit bei Kindern ist insofern kein Signum der Freiheit, sondern schlicht ein Maß für Leere.

    Verloren geht am Ende die Chance, so etwas wie die Fülle des Hörens zu erleben.

    Ein Maß für Leere. Aber, es gibt ja Ballerspiele, Playmobil und Verblödungsfernsehen.

  83. Den Religionshassern und Verachtern in diesem Forum möchte ich ein ganz klein wenig
    Hintergrundwissen zum Bonhoeffer-Verbot vermitteln :

    Es handelt sich hierbei nicht um Religion im Sinne von stumpfsinnigen Kätzerverbrennen blindwütiger Fanatiker , nicht um Machtvertretung eines Klerus und seiner Pfründe, nicht um verkintschtes Heiligenbildchen anhimmeln nicht um esotherische beweiräuchertes Vorsichhinspintisieren…..
    ….bei Bonhoeffer und seinem letzen Brief erkennt man sehr wohl (wenn man nicht fanatisiert offen und unbefangen und unvoreingenommen hinschaut),was an Humanität und Verdiensten der christliche Glaube an einen liebenden Gott und ein Glauben an einen gnädigen dreieinigen Gott ,wo Gott in der Form des heiligen Geistes ! im Menschen lebt und wirkt und selbst zum Menschen im Dreck und Elend (in der Krippe) am Boden liegend geworden ist,..
    …auf die Denkungsweise und Kultur -auch für Agnoistiker und Atheisten – in Europa bewirkt hat ! :
    Nur ein Mensch, in dem Gott wirkt und der nach Gottes Ebenbild ist, hat das Recht
    von und zu Allen gleichberechtigt respektiert zu werden…..
    ….und aus diesem Respekt zum Menschen ,der gleich zum Respekt zu Gott ist ((im GEGENSATZ ZUM ISLAM, wo Gott oben sitzt , und es egal ist ob da mal unten an einem 11.9. ein paar tausend Kreaturen krepieren ))
    …aus diesem christlichen Respekt zum Menschen rühren unsere europäischen oder Abendländischen Werte her ,wie Gleichberechtigung ,Demokratie ,Menschenrechte ,Ablehnung von Feudalsystemen,
    Meinungsfreiheit, Gleicheit vor dem Gesetz,
    Narrenfreiheit ,Freiheit der Kunst und karrikatur ,ja auch die Religionsfreiheit sogar, d.h. die Freiheit zur Abkehr von diesem Glauben (verlorener Sohn) und Hinwendung zum Unglauben oder Aberglauben und Fehler ,mit der Möglichkeit der Rückkehr aus freien Stücken und der Hoffnung/Recht auf Rehabilitation !

    dieses ist das Christentum und die europäischen Werte, die aus Bonnhoeffer und seinem Gedicht hervorschimmern….
    …und das wurde in Korschenbroich untersagt..
    ..?!?
    .

    Von guten Mächten treu und still umgeben,
    behütet und getröstet wunderbar,
    so will ich diese Tage mit euch leben
    und mit euch gehen in ein neues Jahr.

    Noch will das alte unsre Herzen quälen,
    noch drückt uns böser Tage schwere Last.
    Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
    das Heil, für das du uns geschaffen hast.

    Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
    des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
    so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
    aus deiner guten und geliebten Hand.

    Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
    an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
    dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
    und dann gehört dir unser Leben ganz.

    Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
    die du in unsre Dunkelheit gebracht,
    führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
    Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

    Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
    so lass uns hören jenen vollen Klang
    der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
    all deiner Kinder hohen Lobgesang.

    Von guten Mächten wunderbar geborgen,
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
    und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

    Text: Dietrich Bonhoeffer (1944) 1945/1951

    http://de.youtube.com/watch?v=bVSgGhh9WY0

    noch Fragen ?….

  84. #86 schmibrn (13. Jan 2009 20:42)

    Da gab und gibt es allerdings noch einige andere.
    Was auffällt ist das ständige Betonen des Negativen der eigenen Kultur, bis zum Negieren solcher Personen wie Bonhoeffer. Das ist pathologisch.

    Nein, für mich persönlich war der „fromme“ Einfluss durch Erziehung … eine echte Katastrophe. Eigentlich auch die einzige, welche ich in meinem Leben ausmachen konnte.
    Das ist einer der Gründe warum ich hier im Counter Jihad so aktiv bin.
    Diese Muslime sind ja noch 10 mal schlimmer.

  85. Ach ja und noch was für unsere agnostischen Freunde….
    ……..ich hoffe ich vergewaltige den
    BERGISCHEN JUNG nicht zu sehr, indem ich sein Thema von neulich hier nochmals erwähne…
    ..sicher sehenswert., und passt ganz gut in diese Diskussion…
    ……aber nur für Leute die noch offen für andere Meinungen sind…….

    http://www.domradio.de/wort_zum_samstag/artikel_49286.html

    3.1.2009
    Wenn B. Recht hat
    Das Wort zum Samstag am 03. Januar 2009

    Was wünscht sich der Bergische Jung für das neue Jahr? Dass Herr N. Unrecht und Herr B. Recht behalten solle! Herr N., das ist Friedrich Nietzsche und B. das ist Dietrich Bonhöffer. Der eine großer Pessimist, der andere, selbst im Angesicht des Todes noch voller Zuversicht: „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr“.

    http://www.domradio.de/wort_zum_samstag/artikel_49286.html

  86. #26 schmibrn:

    Die SS waren Christen (oder musste man vorher aus der Kirche austreten um SS-Mann zu werden?) Und Hitler ein Katholik, der an die göttliche Vorsehung glaubte.

    Dessen einmal völlig ungeachtet:
    Giordano Bruno – das ist mein Lieblingsbeispiel, weil er in seinem Denken der damaligen Zeit um Meilen voraus war – wurde nicht von Atheisten verbrannt.

    Die Hamas-Leute sind keine A-Theisten, sondern Monotheisten – so wie die Christen selbst! Ayatollah Khomeini war Monotheist. Die Taliban sind Monotheisten.

    Und du willst ausgerechnet den Begriff des Atheismus‘ pejorativ gebrauchen?

    Les mal die Kriminalgeschichte des Christentums.
    Ständig müssen Christen andere mit Dreck bewerfen, wenn diese es wagen, ihren cholerischen Orient-„Gott“, der seinen Sohn angeblich hat brutal ermorden lassen, ablehnen. Früher hatten sie noch das Feuer – heute dürfen sie’s nicht mehr…

  87. zu #48 Kölschdoc (13. Jan 2009 23:43)

    Danke, besser hätte ich es nicht sagen können. Weil wir diese unsere Werte durch die Jahrhunderte erworben haben, müssen wir heute so wehrhaft sein, uns diese nie wieder wegnehmen zu lassen. Von keinen Atheisten, Kommunisten oder Islamisten !

  88. #101 Rechtspopulist (14. Jan 2009 00:19) #26 schmibrn:

    Die SS waren Christen (oder musste man vorher aus der Kirche austreten um SS-Mann zu werden?) Und Hitler ein Katholik, der an die göttliche Vorsehung glaubte.

    Befassen Sie sich mal richtig mit Geschichte, bevor Sie irgendwelche Geschichten schreiben.

    „Die SS waren Christen“: zwar mussten sie nicht „aus der Kirche austreten“; jedoch unterstanden sie und ihre Familie einer neuen pseudoreligiösen, germanisch-mystischen Ordnung mit Ersatzsakramenten, wie alle NS-Führer auch. Entsprechende – kirchenähnliche – Räume konnte man in Vogelsang und kann man in der Wewelsburg besuchen. Himmler selbst war brennender Okkultist und Anhänger bizarrer pseudogermanischer Weihe-Riten, die er seinem Apparat aufzwang.

    „Hitler war Katholik“: geradezu lächerlich. Ging er in die Kirche? Wer war bitteschön sein Kaplan? Vielmehr äusserte er:

    Wer den Nationalsozialismus nur als politische Bewegung versteht, weiß fast nichts von ihm. Er ist mehr noch als Religion: Er ist der Wille zur neuen Menschenschöpfung.

    Hitler, Himmler und Konsorten waren bereits vor der Machtergreifung Intime und Anhänger von Willigut alias Weisthor, Sebottendor und Konsorten, eine Clique gefährlicher pseudowissenschaftlich-religiöser Spinner mit theosophischem Einschlag, die den Kult der Schwarzen Sonne und der Runenmagie forderten.

    Alles nicht ganz im Sinne der Kirche, oder?

  89. Bei einigen Kommentaren zeigt die 68er-Erziehung starke Wirkung.

    Wer das Juden- und das Christentum wegen „Monotheismus“ in in den gleichen Topf mit der islamischen Hassideologie wirft hat offenbar nicht Kraft auch nur im Ansatz zu differenzieren.

  90. @ Jochen10

    Nein, für mich persönlich war der “fromme” Einfluss durch Erziehung … eine echte Katastrophe.

    Wenn Menschen und sogar Kindern ungerechtes Leid ausgerechnet von Christen zugefügt wurde, dann ist das falsch gewesen.

  91. kleiner Hinweis für

    @ Jochen10

    Nein, für mich persönlich war der “fromme” Einfluss durch Erziehung … eine echte Katastrophe.

    Wenn Menschen und sogar Kindern ungerechtes Leid ausgerechnet von Christen zugefügt wurde, dann ist das falsch gewesen.

    und

    101 Rechtspopulist (14. Jan 2009 00:19) #26 schmibrn:

    Die SS waren Christen (oder musste man vorher aus der Kirche austreten um SS-Mann zu werden?) Und Hitler ein Katholik, der an die göttliche Vorsehung glaubte.

    Ich denke Ihr solltet Ehsan Jami in seinem CICERO -INTERVIEW wahrnehmen :

    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&item=2563

    Wie sagte Ehsan Jami in seinem Interview im Cicero*** so schön im letzten Jahr:

    „Es gibt keinen guten Islam, es gibt höchstens gute Muslime, die nichts auf diese intoleranten Regeln ihrer Religion geben.“

    Man kann diesen Satz ,ich empfehle das, auch umdrehen ,dann wird es auch ein Lehrsatz :

    „ES GIBT KEIN SCHLECHTES CHRISTENTUM ; ES GIBT HÖCHSTENS (viele) SCHLECHTE CHRISTEN, DIE SICH NICHT AN DAS OBERSTE GEBOT DER NÄCHSTEN_ UND GOTTESLIEBE DES CHRISTENTUMS
    HALTEN !

    …..
    eure Einwürfe von sündigem Bodenpersonal, das sich nicht an die Regeln hielt….

  92. @ Kölschdoc

    eure Einwürfe von sündigem Bodenpersonal, das sich nicht an die Regeln hielt….

    In dem Satz steht eigentlich alles drin, völlig richtig.

  93. „Mit Gebeten ist es wie mit allen anderen Dingen im Leben: sie stören dort, wo sie nicht hingehören.
    Für Gebete und andere religiöse Äußerungen gibt es Kirchen. Schulen dienen einem anderen Zweck.“

    Oh Gott, oh Gott, oh Gott!

  94. Dieses bißchen Rest-Christentum in der Schule hat aber den Nachteil, daß man keine guten Argumente hat, die Forderungen der Moslems nach islamischen Betätigungen und Einrichtungen abzuschmettern. Wäre die Schule hingegen ein strikt religionsfreier Raum, dann könnte man das kein problemlos tun.
    So aber bezahlen die Christen für ein bißchen christliche Folklore mit massiver Islamisierung. Sie sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie das wirklich wollen.

    „“Währen Sie Politiker, müsste ich Ihnen feige Appeasement – Politik vorwerfen.
    Für den anderen Fall, zitiere ich Henrik M. Broder: „ In Deutschland, wo man durch das Stahlgewitter zweier Diktaturen gegangen ist und wo die Parole -Wehret den Anfängen! – das Tischgebet und das Vaterunser ersetzt hat, wo man jedes Jahr an die Befreiung von Ausschwitz, die Kristallnacht und den Fall der Mauer erinnert, müsste es doch ein Wissen darum geben, wohin Toleranz gegenüber Intoleranz führt: mitten in die Katastrophe.

  95. kleiner Denkfehler :

    trend (14. Jan 2009 12:07)

    Dieses bißchen Rest-Christentum in der Schule hat aber den Nachteil, daß man keine guten Argumente hat, die Forderungen der Moslems nach islamischen Betätigungen und Einrichtungen abzuschmettern.

    Nicht der Atheismus ,Individualismus und Agnostikertum ist eine Waffe gegen den Islam ,
    sondern nur das Christentum !

    Wenn ich sage ich verbiete und ächte alle Religionen, damit ich die fanatische „Religion“
    Islam verbieten kann…,
    so nehme ich meine Stärkste Waffe gegen den Islam !

    Die Individualisten und Agnostiker…
    jeder glaubt und tut wie und wonach ihm gerade ist, ist einer gemeinsam auftretenden fanatisierten Gruppe wie einem militanten Islam hemmungslos unterlegen (Koran : tötet und schneidet den Ungläubigen die Hälse ab… oder so)
    Auch eine weltweite Ethik läßt sich so nicht aufrechterhalten und gegen militante Fanatiker durchsetzen !

    Christentum aus unserer europäischen Gesellschaft ausboten, ist gleichbedeutend mit :seine eigenen Wurzeln kappen ….es bricht alles zusammen !

    Die Basis des Widerstandes gegen diesen Islamischen Unsinn und Fanatismus, das Christentum, muß bleiben !

    Erst wenn das Christentum als Basis bleibt ,aus der heraus ich dann sage : Aufgrund der DREIeinigkeit Gottes ,–Gott lebt im Menschen —
    also ist jeder Mensch als Gottes Ebenbild zu respektieren und zu achten…kann ich unter dieser Prämisse alles andere erlauben ;
    dann darf ich weder den Atheisten, Agnostiker ,Liberealen, Kommunisten ,Sozialisten als Gottes Geschöpf umbringen und körperlich oder geistig vergewaltigen,noch nicht mal den Islamen ( es sei denn in Notwehr),der all diese Basis bekämpft, da ja auch er ,obwohl ungläubig und frevelnd ,doch Gottes Geschöpf ist !

    Es ist dumm ,die Religion insbesondere die christliche aus der Gesellschaft zu verbannen, genauso dumm und dämlich wie wenn ich sage, ich verbiete alle LEDERSCHUH- träger als gefährliche Nazis`s ,denn auch Adolf Hitler trug Lederschuhe !
    .
    Der ISLAM ist keine Religion, sondern nur eine kriminelle und intollerante Ideologie,die sich als Religion tarnt und ausgibt !
    .
    Muslime sind Gottlose und Ungläubige,denn sie haben keinen Gott ,höchstens ein Mondgötz`chen !..sie sagen es selbst !..
    .nehmen wir sie doch ernst !
    Sie lehnen die Dreieinigkeit Gottes ab-…..
    wer den Heiligen Geist als das Leben und Wirken Gottes im Menschen verneint ,der verneint auch Gott ,denn für einen Götzen, der nicht im Menschen wirken kann , ist der Mensch eine Gottfreie Zone, also ist dieser Gott also auch nicht allmächtig und allgegenwärtig…..
    ..also nur ein Götze !
    .

    Bitte verbieten wir doch nicht die Religion ,die unserer aller Basis ist ,auch die der Atheisten ,weil sie da ungestört unter normalen Regeln ,demokratischen und menschenrechtsbegründenden Regeln ,leben dürfen,nur um sich gegen die paar Götzendiener,die sich also Religion tarnen, vergeblich wehren zu können !

    verstanden ? ..noch Fragen ??

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