StarbucksStarbucks reagiert auf Boykottaufrufe, die auf der „eklatanten Unwahrheit“ beruhten, die Firma würde die israelische Armee unterstützen. Das sei selbstverständlich falsch, betont Starbucks in einer Presseerklärung, die zum besseren Verständnis für das islamische Zielpublikum auch gleich noch in arabischer Übersetzung publiziert wurde.

Man unterstütze Israel in keinster Weise – im Gegenteil. Starbucks hätte zwar seine Wurzeln in den USA, sei aber eine weltweite Firma und stolze Besitzerin von 230 Niederlassungen im Nahen Osten. Mit Israel will man gar nichts zu tun haben.

Starbucks gehört somit auch zu denen, die statt Israel lieber den pro-palästinensischen „Friedensdemonstranten“ den Rücken decken, deren „Einsatz für die Freiheit“ in diesem Video von Ben Juda und Tachles Tikva treffend illustriert wird:

[youtube cJgxMvx448Y]

» Kontakt zu Starbucks Deutschland: info@starbucks.de

(Spürnase: Ronen G.)

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65 KOMMENTARE

  1. Das ist Dhimmi Nr. 1
    In London demolierten doch die Hamas-Friedlieber genau einen Starbucks Laden. Und jetzt schleimen sie? Nie wieder Starbucks.

  2. Der Romancier Honore de Balzac, einer der größten Söhne Frankreichs, liebte den Kaffee über alles. Er trank täglich von ihm literweise und nannte ihn liebevoll seinen „schwarzen Teufel“.

    Er würde wohl aus dem Grabe springen, sollte jemand ihm hinterbringen, daß zum schwarzen sich nun ein brauner Teufel gesellt hat.

    „Starkack“ heißt der braune Teufel.

  3. Seit wann haben Musel die Kohle um bei Starbucks Kaffee zu trinken? Ist der Kaffee bei Starbucks überhaupt halal?

  4. Ehrensache, dass man Starbuck ab sofort konsequent auf ihren Produkten sitzen lässt. Sie können ja Babynahrung im nahen Osten für Ziegen und Schafe vertreiben.

  5. dann weiß ich wo ich meinen nächsten Kaffe nicht trinke.

    Wenn ihnen die arabische Kunden im Nahen osten so wichtig sind, dass sie Europa und Israel in den Rücken fallen, dann benötigen sie unser Geld bestimmt nicht…

  6. Der Laden steht kurz vor der Pleite. Will 9.600 „Mitarbeiter“ entlassen. Gewinne sollen um 69 % gefallen sein.

  7. den europäischen Unternehmen muss klar gemacht werden, wenn Sie Europa und Israel zugunsten der arabischen „Konsumenten“ „verraten“, dann verlieren sie Kunden in Europa und USA. Hoffentlich boykottieren viele Leute diese Kette. Sie sollen spüren, wem Sie in den Rücken gefallen haben..

  8. Ist eh zu teuer … also ab heute auf der Liste: Nie wieder Starbucks.
    Sollen mal versuchen ihre Brühe an die Musels zu vertickern.

  9. 7 honigbaer (03. Feb 2009 14:15)

    Das beeindruckt mich nicht. Wenn sich ein Unternehmen von den Wilden Moslems auf unseren Straßen erpressen läst,werde ich lieber nie mehr in meinem Leben Kaffee trinken, als dass ich von ihnen je Kaffee kaufe.

    Genau so habe ich seit 2 Jahren kaum noch Kirschen gekauft, da sie zumeist aus der Türkei und aus Marokko kommen; aus demselben Grund keine Feigen mehr gekauft.

    Und ich würde nie mehr ein Möbelstück kaufen, das von Ikea stammt.

    Die müssen sich entscheiden: entweder die Mohammedaner oder wir. Beides können sie nicht haben.

  10. „In freudiger Erwartung des Martyriums“

    Sonderflug mit dem Ajatollah: Als Irans Revolutionsführer Chomeini am 1. Februar 1978 aus dem Exil zurückkehrte, war Peter Scholl-Latour mit im Jumbo. Weil der Imam seine Verhaftung fürchtete, vertraute er dem deutschen Journalisten vor der Landung ein geheimnisvolles braunes Kuvert an.

    Auf der Treppe nach unten gab sein Vertrauter mir das Kuvert mit den Worten: „Nehmen Sie das bitte an sich. Wenn wir bei der Ankunft verhaftet oder getötet werden, verstecken Sie es gut.“ Es verlief dann aber alles friedlich, und so gab ich die Mappe wieder zurück. Erst acht Monate später habe ich erfahren, was drin gewesen war: Es war die Verfassung für die Islamische Republik Iran. Ich war also zwei Stunden lang der Wächter der iranischen Verfassung.

    einestages: Hilft Ihnen heute noch bei Reisen in die Region, dass Sie bei Ajatollah Chomeinis Heimkehr dabei gewesen sind?

    Scholl-Latour: Natürlich. Ich hatte zum Beispiel vor einiger Zeit Probleme am Teheraner Flughafen. Ich hatte kein Visum, was Deutsche normalerweise nicht brauchen, Journalisten aber schon. Als mich ein iranischer Beamter deshalb nicht aus dem Terminal lassen wollte, sagte ein Perser, der mit dem gleichen Flugzeug wie ich geflogen war: „Sie wollen den Mann zurückschicken, der mit dem Imam nach Teheran geflogen ist?“ Ich habe für solche Fälle auch immer ein Foto von Chomeini und mir dabei. Als er das sah, küsste er das Foto, machte einen Anruf, und schon hatte ich mein Visum.

    http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/3611/_er_war_in_freudiger_erwartung_des_martyriums.html

  11. Warum schleimen die sich bei den Moslems ein? Die fressen das Zeug von denen doch sowieso nicht. Ich übrigens auch nicht: Wer bin ich denn, dass ich für `ne alte Schrippe mit Zutaten an die 4,- € und mehr ausgebe? Brauch ich nicht.

  12. Wo steht „im Gegenteil“ und „Mit Israel will man gar nichts zu tun haben“ in der Starbucks-Erklärung? Es wird dort lediglich auf die Beendigung der Präsenz von Starbucks in Israel 2003 hingewiesen.

  13. Starbucks unterstützt Israel nicht?
    Schade, dann werde ich da auch in Zukunft nicht reingehen.

    Hat schon mal jemand hinterfragt, wieviel Gelder aus den Dönerbuden über Kulturvereine und Moscheen in islamische Dschihad-Organisationen fließen, die uns und unsere Kinder in Stücke reißen möchten?

  14. Oh Mann, PI, mit solchen Beiträgen macht man es den PI-Hassen wirklich einfach. Was ist an der PM von Starbucks denn auszusetzen? Dort wird erklärt, man sein ein unpolitisches Unternehmen. Mit keiner Silbe wird die Parteinahme für irgend eine Seite im Nahostkonflik erklärt. Starbucks verkauft Kaffe, keine Politik. Damit tun sie für den Weltfrieden wohl mehr als alle Politiker dieser Welt.

  15. Die haben doch keine Eier in der Hose….
    Sollen Sie doch ihre Brühe selbst saufen und versuchen mit den Museln Geld zu verdienen.
    Für mich ist dieser Verein gestorben.

  16. @ #15: Wer hat Dir denn das erzählt ? Die dönerbuden, Handyshops, Gemüseläden und Gebrauchtwagenhändler türkischer/arabischer Provenienz helfen doch nur, unsere Renten zu sichern !

  17. @12 Denker

    Ich hatte kein Visum, was Deutsche normalerweise nicht brauchen

    Das waren sicher andere Zeiten. Er rühmt sich jetzt, dass er mitgeholfen hat, diese Zeiten zu beenden. Man sollte ihn fragen, wie er sich dabei vorkommt.

  18. #16 Marco (03. Feb 2009 14:34)

    Die Wirtschaft hat keine Narrenfreiheit, schon gar nicht, wenn sie unsere Gesellschaft verrät.

    Es ist nicht so, dass wir für die Wirtschaft leben und sterben, sondern andersrum –

    analog zu Senecas Spruch:

    Man lebt nicht um zu essen, sondern man ißt um zu leben –

    können wir sagen:

    Wir leben nicht, um zu konsumieren und damit der Wirtschaft eine Freude zu machen, sondern wir konsumieren um zu leben, um unsere Existenz zu sichern, unsere Identität zu bewahren.

    Und wer was anderes denkt, der wird auf die Nase fallen.

  19. #16 Marco (03. Feb 2009 14:34)

    Sehe ich eigentlich auch so.

    Starbucks ist übrigens nicht verpflichtet, offenzulegen, warum sie ihr Engagement in Israel beendet haben. Vielleicht war der islamistische Terror (mit) ein Grund? Wir wissen es nicht und außerdem – who cares!?

  20. Mit Israel will man gar nichts zu tun haben.

    Das steht nirgends in der Presseerklärung! Starbucks gibt sich dort demonstrativ unpolitisch.

    Das einzige, was ich Starbucks vorwerfe, ist dass sie überhaupt in islamischen Ländern Geschäfte machen. Damit fördern sie deren Wirtschaften, womit diese dann den Terrorismus und die Bedrohungen gegen Israel finanzieren.

    Aber dieses Kernproblem habt ihr übersehen…

    Armes PI. Wo sind nur eure ehrlichen und rationalen Intellektuellen geblieben.

  21. Man lebt nicht um zu essen, sondern man ißt um zu leben

    Genau, und man trinkt seinen Latte Macchiato nicht bei Starbucks, um den Islamismus zu bekämpfen. Also wer genau verrät hier wen?

  22. #17: Der Widerspruch in Starbucks Erklärung ist ja kaum noch auszuhalten: „We do not make business decisions based on political issues“. Die Absätze übertreffen sich in dem Bemühen zu beteuern, man habe nichts (mehr) mit Israel zu tun, natürlich aus rein lokal-ökonomischen Gründen und man habe eine „amicable decision“ (schluchz!) getroffen. Eingeleitet wird die Erklärung damit, dass die Boykottaufrufe „had direct impacts on local economies and residents, and have also led to violent situations involving our stores, partners (employees) and customers“. Wer da noch glaubt, Unternehmen seien unpolitisch…
    # 22: Wenn Du meinst, „Die Dönerbuden, Handyshops, Gemüseläden und Gebrauchtwagenhändler türkischer/arabischer Provenienz“ würden unsere bundesdeutsches Sozialbudget positiv bereichern, dann irrst Du. Bitte suche Dir Gelegenheit, mal die Unterlagen in einem zuständigen Finanzamt, Krankenversicherung, Geschäftsbank oder bei einem Steuerberater, der Zuständigkeiten in einschägigen Gegenden hat, anzuschauen. Leider unterliegen die mir bekannten Zahlen höchstem Datenschutz… bestimmt war Dein Satz ironisch gemeint.
    Ich bedauere es, immer an den Feigen in meinem Supermarkt vorbeigehen zu müssen und freue mich, wenn ich israelische Waren aus dem Sortimment kaufen kann.

  23. Wo finde ich seriöse Informationen über die Zahl der Toten seit den letzten 10 Jahren auf Seiten Israels und der Hamas?
    Ein Bekannter mein, die Hamas hätte nur einige Dutzend Israelis auf dem Gewissen. Israel aber mehrere Tausend.
    Das glaube ich nicht.

  24. Da ich keinen Kaffee trinke, kann ich Starbucks leider nicht boykottieren.

    Es ist schon sehr erstaunlich, wie sich die nicht-islamische Welt gegenüber dem Islam verhält.
    Masochismus?

  25. Starbucks: Erklärung gegen Israel

    Das ist zweifellos ein Skandal.

    Aber warum verhalten sich viele Unternehmen so?

    Zum einen sind es natürlich die wirtschaftlichen Aktivitäten auf den Auslandsmärkten. Die Unternehmen können dadurch Umsatz- und Gewinn steigern. Allerdings ist Wirtschaft keine Einbahnstraße – wer profitieren will, der muß auch Risiken eingehen – und die Abhängigkeit von politisch und religiös instabilen Märkten stellt ein erhebliches Gefahrenpotenzial dar, z.B. für politische Kampagnen bzw. Erpressungen durch diktatorische Regime und fanatische Massenbewegungen, die inzwischen in der Lage dazu sind, ganze Wirtschaftszweige hier im Westen in ihrer Existenz zu gefährden.

    Zum anderen muß aber auch festgestellt werden, daß die antisemitisch motivierten Hetzkampagnen großer Teile der Medienlandschaft die Hauptursache ist für die mangelnde Solidarität der Bevölkerung in westlichen Ländern mit Israel.

    Somit ist es kein Wunder, daß sich westliche Unternehmen derartig einseitig verhalten und dem Musel die Füße küssen.

    Nötig wäre hier eine massive Soldaritätsbewegung pro Israel.

    Davon sind wir allerdings weit entfernt. Die Masse der Bevölkerung wird tagtäglich immer mehr gegen die Juden aufgehetzt, und die wenigen Menschen hier, die sich öffentlich zur Solidarität mit Israel bekennen, brauchen viel Mut.

    Doch gerade dieser schlimme Zustand ist für alle Bürger ein Auftrag, nun selbst aktiv zu werden und sich einzubringen – und in der Öffentlichkeit für die Solidarität mit Israel zu werben.

    Wir dürfen das Feld nicht länger jenen überlassen, die Israel vernichten wollen!

  26. kybeline (#24),

    Die Wirtschaft hat keine Narrenfreiheit, schon gar nicht, wenn sie unsere Gesellschaft verrät.

    Was ist denn das für eine Terminologie bitte? Die kennt man ja sonst nur von roten und braunen Freiheits- und Menschenhassern. Wen „verrät“ Sturbucks denn – oder „die Wirtschaft“ -, wenn sie NIEMANDEN finanziell unterstützt, Gewalt auszuüben. Weder gibt Starbucks Belohnungen an islamische „Märtyrer“, die ihr Leben für die Geschichten ihrer fetten Herrscher wegwerfen, die sie in Wirklichkeit unterdrücken, als auch an israelische Militär, das schließlich auch Unschuldige tötet. Man hält sich raus. Das ist kein Verrat. Verrat wäre es, erst eine dieser Gruppen zu unterstützen und diese Unterstützung in einem entscheidenden Moment abzuziehen. Das macht Starbucks nicht. Die verkaufen Kaffe-Produkte und sonst nicht. Punkt.

    Es wird wirklich Zeit, dass sich in der islamkritischen Bewegung mal die Geister scheiden. Es gibt nämlich „Islamkritiker“, die den islamischen antifreiheitlichen Hetzern erstaunlich ähnlich sind, die sofort immer empört und beleidigt sind, wenn ein anderer seine Freiheit ausübt und nicht macht, was sie für richtig halten.

  27. #15 Denker, das mit PSL kam erst vor ein paar Tagen als Wiederholung. Der gute (nicht ernst gemeint) Mann hat sich schier angepisst vor lauter Unterwürfigkeit dem Khomeini gegenüber.

    Mein damaliger Fahrschullehrer hat mir gesagt, er versteht nicht, warum sich der Schah damals nicht einfach nen Flieger geschnappt hat und den Flieger mit K (und PSL) drin einfach abgeschossen. Im Nachhinein gesehen, hätte er der Menschheit damals einen grossen Dienst getan.

  28. Mist, ich hab den Laden eh schon immer boykottiert weil ich die Preise einfach unverschämt und ein keiner Relation zum Produkt stehend empfand.

    Was mach ich denn nun?

  29. Habe die Presseerklärung kurz überlesen. So wie es aussieht, hat Starbucks seine Präsenz n Israel keineswegs aus politischen Gründen beendet, sondern lediglich aus marktspezifischen. Einige Kommentatoren haben ja bereits darauf hingewiesen. Leider scheint kaum einer das vom anderen Gesagte zu lesen. Starbucks sagt mehrfach, daß sie niemals Entscheidungen aus politischen Erwägungen heraus fällen. Also – so wichtig wie mir das Thema selber ist – bitte übertreibt es nicht. Wir helfen damit niemandem.

  30. Nur die Ruhe Leute.

    „Our more than 160,000 partners and business associates around the globe have diverse views about a wide range of topics. Regardless of that spectrum of belief, Starbucks Coffee Company remains a non-political organization.“

    Starbucks ist keine politische Organisation und wehrt sich gegen anderslautende Gerüchte, was völlig legitim ist, da es sich um ein Wirtschaftsunternehmen handelt, dessen Interessen durch absurde Verschwörungstheorien bedroht sind. Über keine der Konfliktparteien wird weder etwas Positives noch Negatives gesagt.

    „What we do believe in, and remain focused on, is staying true to our company’s long-standing heritage — simply connecting with our partners and customers over a cup of high quality coffee and offering the best experience possible to them “

    Zu Deutsch: wir wollen nur unseren Kaffee verkaufen, mit Politik haben wir nichts zu tun. Bemerkenswert sind dann die Leute, die jetzt umgekehrt hier selbst einen Boykott ausrufen wollen. „Non-political organization“ bedeutet halt einfach, dass man sich überhaupt nicht in politische Dinge einmischt, weder in die eine noch in die andere Richtung. Also: entspannen, lesen, verstehen und dann posten, hysterische Emails an Starbucks bitte vermeiden.

  31. Nachtrag: da sich die Presseerklärung offensichtlich an das Publikum aus dem arabischen Raum richtet, wäre die „Erklärung gegen Israel“ zielführenderweise besser auf Mandarin zu verfassen gewesen.
    Und wo haben Sie das „im Gegenteil“ aus dem Satz „Man unterstütze Israel in keinster Weise – im Gegenteil.“ aus der Presseerklärung herausgelesen?
    „Mit Israel will man gar nichts zu tun haben.“
    In der Frage-und-Antwort-Sektion steht eindeutig, man habe zwar keine Filialen in Israel mehr, jedoch sei dies ausschließlich auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen.“
    Offensichtlich sind es doch nicht nur Migranten, die in der PIsa-Studie dafür verantwortlich sind, dass nicht alle Schüler in der Rubrik „Textverständnis“ zufriedenstellende Ergebnisse erzielen konnten. Oder ist eher das Englisch das Problem?

  32. #32 Marco (03. Feb 2009 15:19)

    Was ist denn das für eine Terminologie bitte? Die kennt man ja sonst nur von roten und braunen Freiheits

    Oh, so schnell schon die Nazikeule rausgeholt?
    Ich wußte bis heute nicht, dass Seneca ein Nazi war. Danke für die Belehrung.

  33. @ #11 Bratiboy (03. Feb 2009 14:17)

    Natürlich haben die Anst vor Mohammedanern. Islamophob sind die, die dem Islam aus Angst das Wort reden. Man bemüht sich stets schnellstmöglich mit einer Unterwerfungsgeste die Wogen zu glätten.

    Alle heutzutage verhalten sich so, dass das Risiko minimiert wird. Deswegen auch der großangelegte „Kampf gegen Rechts“, da alle wissen, dass von dieser Seite kein Risiko ausgeht. Gegen tatsächliche Gefahren würde keiner vorgehen, weil dies mit Risiko verbunden ist. Das trifft nicht nur auf Starbucks zu, sondern auch auf Politiker, Journalisten, und Gutmenschen aller Couleur.

  34. #39 Tom62 (03. Feb 2009 15:44)
    So wie es aussieht, hat Starbucks seine Präsenz in Israel keineswegs aus politischen Gründen beendet, sondern lediglich aus marktspezifischen.

    1. Was Unternehmen in Presseerklärungen mitteilen, ist allgemein meist wenig glaubwürdig/ wenig überzeugend.
    Es ist sozusagen die „Wahrheit“ für die Öffentlichkeit – die glattgeschliffene und politisch korrekte Fassade.
    Über die tatsächlichen Motive dieser oder jender Entscheidung erfährt der Außenstehnden in der Regel nichts.

    2. Marktspezifische Gründe. Stimmt! Da haben Sie Recht!

    Denn: Die islamischen Länder stellen -im Vergleich mit dem winzigen Israel- einen gewaltigen Absatzmarkt dar.

    Daß ein Unternehmen dieses Potenzial nutzen will – und dafür das wirtschaftlich weniger bedeutsame Israel opfert, das ist -aus rein ökonomischen Gründen- völlig nachvollziehbar.

    Allerdings ist diese Entscheidung -für den islamischen Markt und gegen Israel- keineswegs unpolitisch.

    Denn auch rein ökonomische Entscheidungen haben selbstverständlich politische Auswirkungen.

    Wenn ein Unternehmen auf Investitionen in einem Land verzichtet, um damit wirtschaftliche Einbußen durch Boykottdrohungen aus anderen Ländern zu vermeiden (politisch motivierte Erpressungskampagne), dann handelt es sich natürlich um eine politische Angelegenheit. Das Ziel ist, ein bestimmtes Land zu schädigen – und die Wirtschaft wird hierfür instrumentalisiert und mißbraucht.

  35. #40 ottonormal (03. Feb 2009 15:53)

    Sie haben sich damit gerade als „linker Gutmensch“ und „Islamversteher“ geoutet…

    #43 Kybeline (03. Feb 2009 16:04)

    Lesen Sie einfach nochmal genau nach, dann werden Sie sicher verstehen, wie das gemeint war.

  36. #36 Nassauer (03. Feb 2009 15:26)

    Warum IKEA bokottieren?

    Schlag nach hier bei PI in den Archiven (ich glaube, es war 2006, so mußt du die alte PI-Archiven nehmen.

    Es gibt manche, die die uneingeschränkte Marktwirtschat über alles propagieren.

    Siehe auch Marco im #32

    Für diese Leute empfehle ich, etwas nachzudenken und danach selber eine Abhandlung über die Grenzen zu schreiben, die sie den freien Marktwirtschaft setzen wollen.

    So als Anfangshilfe würde ich ein paar Punkte vorschlagen:
    Siemens hatte unter die Schröder-Fischer-Regierung im Namen der freien Marktwirtschaft Nukleartechnologie an China verkauft.
    Es waren die Vertreter der Freien Marktwirtschaft, die Iran mit der westlichen Nukleartechnologie bereichert haben.
    Es ist die freie Marktwirtschaft, die seit Jahrzehnten die Petrodollars nach Saudi Arabien fließen läßt und erduldet, dass diese Petrodollars zurückfließen und hier die Islamisierung finanzieren.

    Es kann keine uneingeschränkte Marktwirtschaft geben, denn das wäre genau eine Goldgräber-Gesellschaft mit den Gesetzen der Fäusten.

    Ich bin für den klassischen Kapitalismus, nicht für diesen modernen Scheiß-Globalismus-Monopolismus, das schon wieder nach Kommunismus riecht.

    Aber die Wirtschaft braucht und hat immer schon ein paar Regelungen und Grenzen gebraucht. Nur dass wir heute die falschen Regelungen haben.

    Heute haben wir 100 falsche Gesetze, die die Wirtschaft einengen. Es wären 10 genug, aber die 10 richtigen, nicht die 100 falschen.

    (bitte die Zahlen nicht als konkrete Zahlenangabe betrachten, es ist nur symbolisch gemeint.)

  37. Kybeline (#43)

    Seneca war kein brauner Sozialist. Das Zitat des Mannes habe ich aber auch gar nicht kritisiert, sondern Deine Hassterminologie, die sich mit dem Seneca-Zitat nun wirklich nicht rechtfertigen lässt, ja gerade zu die Intention dieses Mannes umkehrt. Egal.

  38. @Marco 48
    Hassterminologie

    Könntest du bitte genau sagen, welches Haßwort ich gegen wen angewandt habe? Bitte nur Haßwort, nicht deine Ideologietirade.

  39. wie Nestle damals beim Karikaturenstreit vor wenigen jahren. Nestle hat damals öffentlich – mit ganzseitigen anzeigen in grossen arabischen zeitungen – erklärt, es führe keine dänischen produkte im sortiment. seitdem boykottiere ich diese feigen säue.

  40. Kybeline,

    sorry, wenn man gegen die FREIE MARKTWIRTSCHAFT hetzen will, sollte man sich nicht offensichtlich lächerlich machen.

    Big Business, das mit Big Governemt zusammen agiert als „freien Markt“ bezeichnen zu wollen, hat schon Orwell’sche Züge. Es gibt keinen freien Markt, nirgens, denn freier Markt würde bedeuten, dass keine, NICHT EINE Intervention des Staates erfolgt, in letzter Konsequenz, dass es keinen Staat gäbe. Das ist ein wirklich freier Markt. Was wir überall auf der Welt haben, wo es eine wie immer geartete Marktwirtschaft gibt, sind mehr oder minder stark regulierte Märkte. Gerade in Deutschland ist die Regulierung des Marktes durch den Staat so weit ausgedehnt, dass von einer marktwirtschaft gar nicht mehr gesprochen werden kann. Das drückt sich u.a. in einer Staatsquote von > 50% aus.

    Vielleicht wär an der Zeit, Kybeline, statt freiheitsfeindlicher Ressentiments zu versprühen, sich mit den Gegebenheit außerhalb Deines Paralelluniversums vertraut zu machen.

  41. Tschüss, Starbucks.

    Wenn man sich nicht auf die richtige Seite setzen will, dann sitzt man automatisch zwischen den Stühlen.

    Was solls. Niemand braucht Starbucks.

    E.Ekat

  42. @ #45 Mastro Cecco

    Danke, unter den Gesichtspunkten haben Sie natürlich recht. Es kann und wird auch wohl durchaus sein, daß Starbucks (wegen den arabischen Ressentiments und den daraus sich möglicherweise ergebenden Geschäftseinbußen) seine Präsenz in dem kleinen Israel aufgegeben hat, um den um so größeren Absatzmarkt in den arabischen Ländern nicht zu beeinträchtigen. Natürlich ist jede wirtschaftliche Entscheidung eines international operierenden Unternehmens immer auch eine, die politische Folgen hat oder haben kann, dies umso mehr, als dies hier einen sehr sensiblen Bereich tangiert. Man kann nun freilich darüber streiten, ob Starbucks dies aus rein politischen (ich meine eher nicht) oder nicht doch vielmehr aus rein wirtschaftlich-opportunistischen Gründen getan hat. Das macht es sicher nicht unbedingt besser, weil dadurch tatsächlich – sozusagen durch die Hintertür – das Kalkül der Muslime, Israel zu isolieren und zu schaden, bestätigt würde.

    Hier spielen m. E. durchaus auch die Erwägungen von#48 Kybeline (03. Feb 2009 16:16) hinein. Ein von jeglichen Regeln „freier“ und „entfesselter“ Markt, in dem es außer „Geld machen“ kein Gesetz mehr gibt, wird immer auch solche Ergebnisse zeitigen.

    mfg Thomas

  43. #35 Mastro Cecco

    Wäre hiermit nicht möglich, die Zwangsgebühren für die ÖR auszuhebeln.
    Ich weiß, so ein klares Missverhältnis zwischen Leistung und Kosten ist bei den ÖR sehr schwer möglich. Aber es wäre ein Ansatz.

  44. #52 Marco (03. Feb 2009 16:26)

    Doch, freie Märkte gibt es. Die sind aber illegal. Damit meine ich Schwarzmärkte (z.B. für Arbeit, Zigaretten, Alkohol), in denen keine vorgeschriebenen Mindest- oder Höchstpreise für Dienstleistungen und Waren existieren. In der Schattenwirtschaft gibt es darüber hinaus auch keine Steuern, Abgaben oder Subventionen, die die Preise verfälschen könnten. Im Schwarzmarkt bilden sich die Preise tatsächlich nach Angebot und Nachfrage bzw. nach dem Wert, den die Marktteilnehmer den Waren und Dienstleistungen beimessen. Jedenfalls sehe ich das so.

  45. Kybeline,

    zur Hassterminologie: „Verrater“. Wie wär’s damit? Die Glaubwürdigkeit der Kritik an der totalitären Ideologie der Islamisten wächst nicht, in dem man sich wie diese gebärdet.

    Aber vielleicht bist Du ja auch ein linker Agent Provocateur? Dass die hier rumspringen, steht natürlich fest. Das passiert ja auch auf der Gegenseite. Man kann damit dann so schön das Anliegen einer Islamkritik an sich diskreditieren.

  46. Starbucks verhält sich logisch.

    Auch wenn ich keinen Kaffee trinke, so ist ein Boykott nicht möglich, da es zuviele Leute gibt, denen es einfach egal ist, wie eine Firma, dessen Produkte man konsumiert, tickt.

    Ich hole mir ja auch das Happy-Jew Menu bei McDonalds (aber ohne Kaffee).

  47. #2 Marco (03. Feb 2009 16:26)

    Mit diesem Statement kommen wir schon einander sehr viel näher!

    Nur eine Sache kannst du weglassen und eine dazu nehmen.

    Deine Unterstellungen, Nazikeulen und solche polemische Bewertungen kannst weglassen:

    Vielleicht wär an der Zeit, Kybeline, statt freiheitsfeindlicher Ressentiments zu versprühen, si

    Und dann mußt du noch aus deinen Geschichtsbüchern dir alle Boykott- und Blockade-Maßnahmen aussuchen. Solche Aktionen gegen die Wirtschaft waren immer schon Teil der Kriegsführung. Du reduzierst sie auf Kommunismus und Nazionalsozialismus, nur damit du daraus eine Nazikeule drehen kannst.

    Aber wenn wir akzeptieren, dass die Moslems einseitig mit Boykott operieren, dann lassen wir zu, dass die Wirtschaft sich von den Moslems erpressen läßt. Nur Gegenboykotts können bewirken, dass die Wirtschaft sich nicht uneingeschränkt den islamischen Wünschen und Forderungen beugt.

    Wir haben nicht mit dem Boykott angefangen, erinnere dich an die weltweiten Aufrufe der Moslems gegen die dänischen Produkten im Frühjahr 2006.

    Aber wenn wir heute diese Lage haben, müssen wir darauf reagieren. Vor 10 Jahren war deine Haltung ok. Heute, bei der dritten Boykottwelle der Moslems gegen westliche oder israelische Produkte ist genau so verfehlt, wie die Forderung der Pazifisten für Abrüstung in dem Moment, wenn eine mächtige Armee auf das Land zurollt und es erobern will (als symbolischer Vergleich gemeint)

    Und die 3 Boykottwellen:
    1. nach den Dänischen Karikaturen
    2. Nach der Veröffentlichung des Films Fitna
    3. Jetzt wegen dem Gaza-Konflikt. Ich merke bei mir, weil wochenlang die meistgesuchten Googlestichwörter bei mir „israelische Produkte“, „jüdische Produkte“ u. ä. sind.

    Genau wie du sagst, die Wirtschaft interessiert sich für Geld und Profit, nicht für Politik. Wenn also aus einer Seite politsch Druck auf sie geübt wird, gibt die Wirtschaft aus Profitgründen dem Druck nach. Es ist unsere Aufgabe, dass dieser Druck nicht einseitig wird, dass wir einen Gegendruck erzeugen.

    Und ich stehe zu meiner Sichtweise, auch wenn hier ein paar Leute den Wald vor lauten Bäumen nicht sehen wollen.

  48. Na, das ist wohl eher ´ne Neutralitätserklärung, denn ein Statement f ü r die Muslime. Starbucks ist halt eben ein „Global Player“ und da das Unternehmen Kaffee verkauft und keine Waffen, stören halt eben Kriege. Geld schlägt eben Moral, so ist das bedauerlicher weise im Business!

    Aber was soll; da die n i c h t Israel, die „good guys“, unterstützen, trink ich halt eben in Zukunft keinen Kaffee mehr bei Starbucks.
    Obwohl, wenn ich ehrlich bin, hab ich da ohnehin nie meinen Kaffee getrunken.

  49. Wenn es wirklich so ist, dass Starbucks Israel in den Rücken fällt, dann war ich gestern (vorm Lesen des heutigen PI-Beitrages) das allerletzte Mal in einer Starbucks-Filiale!!!!!!

  50. Vielleicht haben die auch nur die Schnauze voll, dass ihre Cafes in unregelmässigen Abständen von irregeleiteten Hamas Raketen beschossen werden. Da wäre das ein Statement eindeutig gegen die Araberseite. Nur würden die das niemals so ausdrücken. Bei denen müsste ich allerdings extrem überlegen, wo so ein Laden ist um den zu boykottieren. Ich mag die ganzen Amiketten, ob jetzt beinaheessen oder Kaffeeladen nicht. Wenn schon geh ich lieber zu Tchibo und Eduscho.

  51. #64 uli12us (03. Feb 2009 20:03)

    Ich mag die ganzen Amiketten, ob jetzt beinaheessen oder Kaffeeladen nicht.

    Und ich mag anti-amerikanische Einstellungen nicht.

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