Der weiße Neger WumbabaDie deutsche Sprache wird durch politisch korrekte Tabuisierung immer sprachloser. Mohren werden zu Schwarzen oder, wenn dies auch zu inkorrekt ist, zu Farbigen, obwohl man im Englischen eindeutig von „black“ spricht und „colored“ besser nicht sagen sollte. Afroamerikaner ist auch problematisch, denn nicht jeder Farbig-Schwarze ist ein Amerikaner.

Aus den zehn kleinen Negerlein werden Kinderlein oder Leichtmatrosen – obwohl das Gedicht an sich schon inkorrekt makaber ist. Eskimos werden zu Inuit, Dicke zu Vollschlanken und die Schweinegrippe zur Mexikogrippe… Immer mehr Begriffe verschwinden durch den Zwang zum Gebrauch in keiner Richtung beleidigender Sprache.

Den Restwortschatz bereichert man mit weiblichen Formen, wie „Gästinnen“ beispielsweise oder mit neu-geschaffenen Unwörtern. Erst kürzlich stand die Firma „Eskimo“ wegen ihres nicht-gutmenschentauglichen Wortspiel-Slogans „I will mohr“ unter Beschuss. Dabei ist der „Mohr“ kein „N…“

Tatsächlich ist Mohr ein derart veralteter Begriff, der fast ausschließlich in der Kunst (Othello), Redewendungen (Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan) oder eben – völlig entpersonalisiert – bei klassischen Süßspeisen verwendet wird.

Eine Entschuldigung, die aus sprachlicher Sicht also zumindest noch eine gewisse Plausibilität hat. Möglicherweise hat der Mohr in den Köpfen vor allem junger Menschen eine Bedeutungsverschiebung erlebt und wird wirklich nicht mehr mit einer bestimmten Gruppe assoziiert. Beim Begriff Neger sieht das schon ganz anders aus. Noch die heutigen Mittdreißiger können sich an das Bild des wilden Schwarzen mit Lockenkopf, dicken roten Lippen und Goldkreolen erinnern, mit dem sie in der Kindheit und Schulzeit sozialisiert wurden.

Erfunden wurde die politisch korrekte Sprache in den 60-er Jahren – wie könnte es anders sein. Die Studenten wollten damals durch eine Änderung in der Sprache, die Diskriminierung von Minderheiten und Frauen beseitigen.

Aus dieser Bewegung heraus bildete sich ein Sprachkodex. Begriffe wie „Nigger“, die in sich das Erbe des Kolonialismus, der Sklavenhaltung und der rechtlichen Diskriminierung tragen, wurden zur Festung, die es niederzureißen galt. In der Studentenschaft etablierte sich dafür der – zunächst ironisch gemeinte – Begriff „Political Correctness“.

Ein Begriff, der aber auch bald von Kritikern und Gegnern aufgegriffen wurde – wenn auch mit deutlich anderer Stoßrichtung. Sie warfen den politisch Korrekten vor, mit den Methoden der Sprachpolizei Meinungsterror zu betreiben. „Man wird das ja noch sagen dürfen“, entwickelte sich zu ihrem Schlachtruf. Political Correctness war endgültig zu einem Kampfbegriff geworden.

Die Gefahr dieser beschönigend-euphemistischen Wortwahl besteht darin, dass jegliche Unterschiede negiert und Probleme totgeschwiegen werden.

Dahinter steckt die Frage, ob Ungleichheiten in der Gesellschaft tatsächlich beseitigt werden, indem man andere Begriffe verwendet. Die Ersatzbegriffe allein würden keine Veränderung erzielen, im Gegenteil, sie würden sogar mit all den negativen Eigenschaften aufgeladen, die der zuvor verwendete Begriff hatte.

Wird ein dicker Mensch plötzlich als attraktiver erlebt, wenn man nicht „fett“ sagt, sondern politisch korrekt von „vollschlank“ spricht?

Genauso widersinnig wie die Enttabuisierung von Minderheiten durch Tabuisierung von Sprache ist die ewige Diskussion um die weiblichen Formen und das Binnen-I.

Eine sprachliche Haarspalterei, könnte man meinen. Aber eine, die aufregt. Und auch eine, die Gegnern der Political Correctness eine offene Flanke präsentiert, nämlich die Erkenntnis, dass sie in der Sprache an ihre Grenzen stößt. Gerade im Deutschen hat sich noch kein wirklich zufriedenstellendes System für gendersensible Sprache gefunden.

So plagen wir uns mit dem Binnen-I (StudentInnen) herum, das sich in der geschriebenen Sprache ein wenig etabliert hat.

Selbst wer alle Neusprech Worte und Wörterinnen beachtet, muss fürchten, von bösen politisch Inkorrekten als Gutmensch oder Gutmenschin bezeichnet zu werden. Doch Hauptsache man oder frau ist ist besser als die anderen.

Liessmann: „Der gute Mensch ist gut, weil andere böse sind. Er weiß nicht mehr, wofür er sein soll, aber er weiß, wogegen er sein soll.“

In dieser selbstverliebten Atmosphäre des Gut-Seins gewinnt sprachliche und politische Inkorrektheit erst recht eine ihr eigene neue Qualität.

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69 KOMMENTARE

  1. Ich persönlich wehre mich dagegen und rede, wie mir das Maul gewachsen ist. Grundsätzlich lasse ich das Innen weg und werde trotzdem verstanden. Auch Kolleginnen fühlen sich bei „Liebe Kollegen“ angesprochen.

    Ansonsten esse nich nach wie vor Negerküsse, singe von zehn kleinen Negerlein und lasse mich auf dieses politiusch korrekte und „aufgeklärte“ Wortgeswchwurbel gar nicht erst ein.

    Bei mir zählen Inhalte. Keine Wortakrobatik.

  2. OT:
    Da PI meines Wissens nach keine Position dazu geäußert hat, will ich mal eine Disskusion anregen:

    Wie stehen Sie als Leser eigentlich zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr?

  3. Schwarz kann man ja eigentlich auch nicht sagen weil es geht doch eher ins bräunliche rein also…. AUTSCH! Braun ist ja schon für die politisch unkorrekten reserviert.

  4. Dazu lese ich gerade passend das Buch *Achtung Gutmenschen* von Dietmar Bittrich Ich hab schon Tränen dabei gelacht!

  5. was glaubt irh was all die Gutmenschen den ganzen tag tun? Sie forschen nach rassistischen Wörtern:

    # ? Susan Arndt und Antje Hornscheidt, 2004, S. 18ff (Sprache und Gesellschaft. Koloniale Begriffe und ihre Wirkungsmacht in Geschichte und Gegenwart), S. 22 ff. (Rassistische Begriffe und gesellschaftliche Aufarbeitung, S. 168 ff. (Stichwort Mohr/Mohrin)

  6. Ich habe den Eindruck, daß diese ganze Wortklauberei und Haarspalterei eine Art Ersatzbefriedigung der „intellektuellen“ Looser ist, die zwar nichts Beständiges zustandebringen, dafür aber umso mehr auf „Diskussionspapieren“ glänzen.

    Zwar haben sie im Berufsleben keine wirklichen Emanzipation der Frauen hinbekommen, dafür aber den diskriminierenden männlichen Berufsbezeichnungen erfolgreich den Kampf angesagt.

    Mit unserem Land wird es leider erst wieder aufwärts gehen, wenn wir diese Schaumschläger an Schaltstellen entsorgt haben.

  7. Mit unserem Land wird es leider erst wieder aufwärts gehen, wenn wir diese Schaumschläger an Schaltstellen entsorgt haben.

    Das wird noch etwas dauern, fürchte ich… ;(

  8. #8 Rudi Ratlos

    Mit unserem Land wird es leider erst wieder aufwärts gehen, wenn wir diese Schaumschläger an Schaltstellen entsorgt haben.

    Ein(e) Mann/Frau, ein WortIn!

  9. @#2 vivaeuropa

    ich stehe zu unseren Jungs. Sollen sie ein paar Taliban abknallen und schon ist die Welt besser. Es ist eine Schande, dass sie hier dafür angeklagt werden und so wenig Unterstützung erhalten. Die Politiker sind halt auch meistens verlogene A!“§$!

  10. Ein Neger steht ja nicht nur für schwarz, wie das alte Sprichwort sagt:

    Ein Neger schlägt man glaubt es kaum
    aus schwarzer ….. weissen Schaum.

    Liebes PI-Team, Könnt ihr löschen wenn ihr wollt.

  11. Die neuen Wortkreationen sollen nur ablenken. Wortklauberei wird zum höchsten Ideal erhoben. Inhalte sind doch fast nur noch rudimentär vorhanden und wenn doch erwähnt, dann aber mit völlig intellektuell überfrachteten Worten, daß man nur noch „Bahnhof“ und „Kofferklauen“ versteht. Und auch aus einer Mücke kann man einen Elefanten machen. Nur um von den vorhandenen Elefantenherden abzulenken.

  12. #14
    und der VOLL-A…..
    Mutlu: „Diesen Schulen muss schnell geholfen werden, damit Schüler und Schülerinnen nicht zu den Verlierern gehören.“ Man dürfe diese Schulen nicht alleine lassen, sie nicht ständig an der Grenze fahren.

    Ja Kürzung von Kindergeld von Schwänzern und in die Schule stecken , Sozialhilfe streichen …

    Uns schon wäre Geld zu Hauf da

  13. Gutmenschliche Vollidioten/innen

    #2 vivaeuropa
    Klar dagegen!
    Völlig abstrus diesen effizienzfreien Einsatz der nur Leben und Geld gekostet hat mit dem Kampf gegen den Terrorismus begründet, während die gleichen Politverbrecher eben diesen Vereinigungen die die radikale Islamisierung Europas vorantreiben Schützenhilfe leistet!

  14. @#2 vivaeuropa

    Ich stehe auch zu unseren Truppen !

    Die aktuelle Strategie finde ich allerdings nicht wirklich effektiv °

    Wir sollten durch Stärke kurzen Prozess machen.

    Darf man Blitzkrieg schreiben ?

    Mal im ernst kann es so schwierig sein, ein Paar Inzest möchtegern Freiheitskämpfer den Marsch zu blasen ?

    Aber sind mal wieder unsere Super Politiker die den Bund runterschicken aber ihn in seiner Handlungfreiheit einschränken !

    Besonders die Grünen und Linken Talibanversteher scheren sich ein Dreck um unsere Jungs/Mädels.
    Die sollte man direkt mit runterschicken, die können sich dann mit den Talibans an denn runden Tisch setzen und bei einer Tasse Kamille Tee das ganze ausdiskutieren.
    Sind ja schließlich „Gemäßigt“ !

  15. Kinderlein und Leichtmatrosen werden sich jetzt aber auch schwer diskriminiert fühlen. Und wenn die Schweinegrippe zur Mexikogrippe wird, ja Himmel, weiß das schon die mexikanische Botschaft oder sind Neger bei den Gutis mehr wert als Mexikaner??
    Ich als schlanke(r) Mensch(in) fühle mich übrigens durch die Verwendung des Begriffes „Vollschlank“ bei DickInnen schwer beleidigt. Voll echt!

  16. Jaja, gegen „10 kleine Negerlein“, von denen einer am anderen stirbt oder weg ist, laufen die GutInnen Sturm. Ändert man die in „10 kleine Kinderlein“ ist die kleine kranke Welt der gehirnamputierten Weicheier wieder in Ordnung. Und zugleich steigen sie wieder mit ihren Kindern….. ups, das darf ich jetzt nicht schreiben…

    Wieso wurde eigentlich der Staat Niger und der Fluss Niger noch nicht umbenannt???

  17. #3 Unlinks (03. Aug 2009 20:10)
    #5 Nixlinx (03. Aug 2009 20:11)

    Ich empfehle „ungünstig Pigmentierter“…

  18. #23 Anti-Islam (03. Aug 2009 20:41)

    Sie RASSIST!!! Was ist an der extremen Pigmentierung ungünstig??

    Und was soll die versteckte Beleidigung PIGmentierung?????

    Nazis raus!

  19. Mir fallen da noch ein paar „Futtermittel“ ein, die auch nicht unbedingt pc sind und Personen/Tiere/Sachen diskriminieren, aber die stehen auf noch keiner Pfui-Liste:

    – ein Grützwurstgericht: Tote Oma
    – Gehackteskloß/Bulette: Elefantenpopel
    – Praline: Mozartkugel
    – Jägerschnitzel
    – Bauernsalami
    – Bauernschinken
    – geräucherter Dornhai: Schillerlocke
    – kleiner Kuchenteigkloß auf Keks mit Schokoüberzug: Nonnenfurz
    – hoher Kuchenteigkloß auf Keks mit Schokoüberzug: Popelturm

    zu #18 skinner (03. Aug 2009 20:32)

    …, während die gleichen Politverbrecher eben diesen Vereinigungen die die radikale Islamisierung Europas vorantreiben Schützenhilfe leistet!

    Und wenn’s gerade deshalb ist?

  20. #24 bratpfanne

    Oder wie wäre es mit:

    – Hamburger
    – Berliner
    – Frankfurter
    – Wiener

    Die werden ja alle gegessen, also ermordet…

    Und darf man denn eigentlich in der Werbung noch „mann, ist der Dick mann“ sagen??? Ich finde dies extrem beleidigend!!!

    Oder müsste man nicht das „Black Velvet“ von Lenor verbieten? Der Spruch „damit Schwarzes schwarz bleibt“ ist doch extrem rassistisch, nicht?

    Oder Schweizer Schokolade??? Werden wir Schweizer hier pauschal als Neger abgestempelt? Ich schnalle jetzt gar nichts mehr! Die Verwirrung ist perfekt 😉

  21. #24 autobahn

    😉 also eigentlich habe ich ja die EntNAZIfizierung im Geschichtsunterricht bereits schon längst hinter mir, aber ich habe mich doch nicht ganz benebeln lassen und gehöre nun voller Stolz zu den Bösen…

    Stimmt, ich ändere meine Aussage in „äusserst günstig Pigmentierter“, denn dies ist heutzutage tatsächlich ein grosser vorteil…

  22. Eins soll aber nicht unerwähnt bleiben:
    Die EmanzInnen haben bei mir erreicht, daß ich mich als Mann wesentlich erhabener und zivilisierter im Vergleich zum weiblichen Geschlecht fühle. Schließlich gibts jetzt nur noch: TerroristInnen, MörderInnen, VergewaltigerInnen, FaschistInnen, NaziInnen, SchlägerInnen, AlkoholikerInnen, ObdachlosInnen, …

    Oder irre ich mich da gerade? Hm.

  23. Aha! Geht doch…

    Aber PIG-mentiert???!!!

    Nanana!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    (Außerdem sind die doch eher rosa…)

  24. „… “colored” besser nicht sagen sollte.“

    Kein Wunder, denn “colored” oder “coloured” bedeutet bunt bzw. koloriert.

    Das hört sich gerade so an, als hätten sie bunte Farbtupfer auf der Haut.

    Das ist für jemanden, der eine mittel- bis dunkelbraune Hautfarbe hat in der Tat beleidigend, denn wir Europäer sind schließlich auch bunt bzw. koloriert — allerdings meist schweinchenrosa „koloriert“.

    Sprechen wir also bitte einfach von Menschen.

    Ich kenne übrigens viele „Schwarz“-Afrikaner in meiner Nachbarschaft — und komme mit denen bestens zurecht.

  25. #30 A Prisn (03. Aug 2009 20:59)

    Schwarz-Afrikaner???
    Sind das die die samstags und sonntags auf’m Bau schaffen..????

  26. #23 Anti-Islam

    Ich empfehle “ungünstig Pigmentierter”…

    Das klingt mir zu negativ und so mit unakzeptabel rassistisch.

    Mir schwebt da eher etwas wie Sonnenverwöhnt vor.
    Das klingt nett. 😉

  27. #29 A Prisn

    Aha, in dem Fall sind wir PIGmentiert???

    #30 Don.Martin1
    😉 MaximalpigmentiertIn

  28. Bei mir gibt es nur Negerküsse..keine Grabower und keine Schaumküsse.. dicke Männer erst recht nicht. Und meinen Kaffee trink ich türkisch, auch wenn PIler jetzt sauer sind 🙂

  29. … wir Europäer sind schließlich auch bunt bzw. koloriert — allerdings meist schweinchenrosa.

    Und das flächendeckend 🙂

    „Schwarz“-Afrikaner haben immerhin recht helle Hand-Innenflächen.

    Aber was tut die Hautfarbe zur Sache !!

  30. #32 autobahn (03. Aug 2009 21:01)
    #30 A Prisn (03. Aug 2009 20:59)

    Schwarz-Afrikaner???
    Sind das die die samstags und sonntags auf’m Bau schaffen..????

    Meinst Du die sonnengebräunten deutschen / europäischen Bauarbeiter ?

  31. Jede Ideologie hat ihre eigenen Begriffe und ihren eigenen Dialekt.
    Beim GutmenschenSozialismus nennt man diese Begrifflichkeit politische Korrektheit.

    Ich persönlich schere ich mich einen Dreck um diese Gutmenschendialektik.
    Negerküsse (Mohrenköpfe) sind für mich weiter Negerküsse, Amerikaner (Kuchen) sind für mich weiter Amerikaner und Frankfurter sind für mich weiter Frankfurter.
    Und auch Nutten sind und bleiben für mich weiter Nutten und nicht Sexualdienstleister.

    Der Mensch denkt in Begriffen, wer also die Begrifflichkeit festlegt, legt das Denken fest und wer das Denken bestimmt, bestimmt auch das Handeln.
    Ideologen, Gurus, Religöse Fanatiker, Diktatoren und Menschenverführer aller Art, wissen das, deshalb haben all diese Menschenfänger ihre eigene Dialektik.

  32. Ja genau, der „Schwarzarbeiter“ muss auch revidiert werden sowie auch der „Schwarzfahrer“, äusserst rassistisch. Da stellt man sich sofort einen schwarzen vor, natürlich!!!

    Wie wäre es mit „Farbigfahrer“ und „Farbigarbeiter“… Oder fühlen sich dann die Maler beleidigt?

  33. #34 Anti-Islam (03. Aug 2009 21:03)
    — #29 A Prisn

    Aha, in dem Fall sind wir PIGmentiert???

    Kann man so sehen 🙂
    Deshalb mögen die Muslime uns so sehr.
    Allerdings sind die europäischen Konvertiten unter ihnen auch PIGmentiert 😉

    Herzlich amüsiert
    Eckhardt

  34. #39 Anti-Islam (03. Aug 2009 21:24)

    Ja genau, der “Schwarzarbeiter” muss auch revidiert werden sowie auch der “Schwarzfahrer”, äusserst rassistisch. Da stellt man sich sofort einen schwarzen vor, natürlich!!!

    Also einen CSU-ler ???

    Die sind bekanntlich „die“ Schwarzen 🙂

    Eckhardt, Freising in Bayern
    http://islamprinzip.wordpress.com/about/

  35. @ #1 hackschnitzel

    Ansonsten esse nich nach wie vor Negerküsse

    Unn isch ess Mohreköpp.

    Scheiß auf Neusprech.

  36. Ich habe mir den Begriff „Neger“ wieder angwöhnt auszusprechen, wir haben ihn früher vorurteilslos gebraucht,Neger waren sogar interessante Menschen,man sah ja kaum welche.Als Rockmusikfan bin ich ihnen echt verbunden,erst die Gutmenschen dürften sie als böse erkannt haben und kaschierten dies mit immer neuen Begriffs-Vernebelungen.Keine Ahnung ,warum Gutmenschen die Neger als minderwertig und damit als schützenswert erachten…

  37. #25 bratpfanne (03. Aug 2009 20:47)

    Fehlt noch das ungarische Gulyas sprich: Gulyasch (Gulasch), die Rinderhirtensuppe, eine ungarische Rindfleisch-Suppe.

    Woraus wird die hergestellt ?
    Vielleicht aus Rinderhirten ?

    P.S.:
    Das, was wir in DE, AT, CH … als „Gulasch“ bezeichnen, heißt im Ungarischen Pörkölt, hat aber mit einem ungarischen „Gulyas“ — einer Rindfleisch-Suppe — nichts gemeinsam.

  38. die Rinderhirtensuppe

    Ich mach mein Gulasch grundsätzlich aus Schwein. Im übrigen gehen die Meinungen, was jetzt Gulasch ist und was nicht, auseinander 🙂

  39. „Den Restwortschatz bereichert man mit weiblichen Formen, wie “Gästinnen”“…
    das wird „GästInnen“ geschrieben ;). Immer auf das große I achten 😉

  40. Ich war jahrelang in einem Verein Namens Naturfreunde tätig.
    Irgenwann wurde der Verein umstruckturiert und man machte sich Gedanken, wie man den alten, zum Teil vermurcksten Verein wieder neu und modern Präsentieren könnte. Die Bundesweiter Vereinszeitschrift „Naturfreund“ wurde umbenannt in „NaturfreundIn“ Zeitgleich wurde in allen Gremien beschlossen, mehr Frauen in diese zu wählen.
    Tolle Idee, aber soviele aktive Frauen (zu mindest für die Gremienarbeit) hatte der Verein nicht zu bieten. Aber die alten Oberhansels dachten doch allen ernstes, dass wenn man hinter jeden männlichen Nomen ein „in“ dran hängt, die Frauen automatisch dazu kommen würden.

    Leute, das wurde auf einem Bundeskongress von richtig vielen Leuten für richtig erklärt.
    Man glaubt es kaum.

    Mir geht dieses Gendermainstreaming in der Grammatik sowat von auf den Zünder! Wohl gemerkt in der Grammatik!

    Dahinter steckt die Frage, ob Ungleichheiten in der Gesellschaft tatsächlich beseitigt werden, indem man andere Begriffe verwendet. Die Ersatzbegriffe allein würden keine Veränderung erzielen, im Gegenteil, sie würden sogar mit all den negativen Eigenschaften aufgeladen, die der zuvor verwendete Begriff hatte.

    Dieser erste Satz bringt es auf den Punkt. Der zweite ist aber auch nicht schlecht!

  41. #2 vivaeuropa (03. Aug 2009 20:09)

    Wie stehen Sie als Leser eigentlich zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr?

    Ca. 65% dafür

    ca. 35% dagegen

  42. #1 JFK (03. Aug 2009 22:37)

    So wer kennt die ursprüngliche Bedeutung von “Palaver” ?

    Wer kennt die nicht

  43. „Aus dieser Bewegung heraus bildete sich ein Sprachkodex. Begriffe wie „Nigger“, die in sich das Erbe des Kolonialismus, der Sklavenhaltung und der rechtlichen Diskriminierung tragen, wurden zur Festung, die es niederzureißen galt. In der Studentenschaft etablierte sich dafür der – zunächst ironisch gemeinte – Begriff „Political Correctness“.“

    Mann oh mann, die haben Probleme….

  44. Das Beste ist das „I“ mitten im Wort: NationalsozialistInnen…

    Äh, nee, korrekt waren das nur Männer: also Nationalsozialisten. Aber wenn’s den TraumtänzerInnen ideologisch passt, dann werden z.B. Studenten zu „StudentInnen“. aber FanatikerInnen gibt’s natürlich nicht.

    Der reinste Schwachsinn!

  45. #3 Koltschak

    Ich bin dagegen, weil es Unsummen kostet, die Jungs dort nur halbherzig unterstützt und verarscht werden…
    Erreicht wird so genau gar nichts, außer dass Steuergelder verbrannt werden.

    Wenn schon dann gehörten da Elite-Truppen hin mit edelstem Kriegsgerät und allen erforderlichen Kompetenzen, aufzuräumen.

    Für sowas sind wir zu blöde – also Finger weg!

  46. Liessmann:

    „Der gute Mensch ist gut, weil andere böse sind. Er weiß nicht mehr, wofür er sein soll, aber er weiß, wogegen er sein soll.“

    Volltreffer!

    Wieso wurde eigentlich der Staat Niger und der Fluss Niger noch nicht umbenannt???

    und Nigeria?

  47. Zu dieser neuen Sprache lese ich hier viele Meinungen die diese so unendlich gern ins lächerliche ziehen und lustig finden!
    Gleichzeitig gibt es hier deutliche Stimmen, die unsere „neue“ politische Richtung so einordnen das die befürchten, sie sei auf dem Weg in eine neue Diktatur.
    Was passiert wenn ich beides zusammen betrachte?

    Immer wenn ich unsere „neue“ Sprache höre vergeht mir das Lächeln.

    „Die Solidargemeinschaft hat die Pflicht sich aktiv einzumischen wenn gesellschaftliche Gefährdungen objektiv sichtbar sind“
    Ein wirklich vernünftiger Satz dem niemand wiedersprechen wird.
    Sei es nun bei Rauchern, Dicken, Internetnutzern usw.usw. usw.
    Komisch bei diesen vielen „und so weiter“ schiesst mir da noch ein Satz durch den Kopf.
    Ein sehr alter Satz !!!!
    Das gesunde Volksempfinden hat das Recht sich ….. aha – komisch

    Gibt es hier noch mehr Menschen denen es bei etwas Nachdenken genauso geht?

    Ein Lehrer (der die Nazizeit noch erlebt hatte) hat mir (uns) einmal vor langer Zeit erklärt wie sich ultraLinke und ultraRechte unterscheiden.
    Er malte einen Kreis auf die Tafel. Unten war er ein klein wenig offen.
    Oben schrieb er hin „Demokratie“
    Unten rechts und links die beiden Worte Rechts und Links.
    Dazu sagte er. ultraLinke und ultraRechte unerscheiden sich nur in der Wahl ihrer Feinde und derer die sie bekämpfen.
    Die Unterdrückung der Menschen und der Meinungsfreiheit und überhaupt der Freiheit ist bei beiden gleich.
    Beide haben das unbedingte Ziel sich einen neuen Menschen zu erschaffen.
    Beide sind Wiedernatürlich und können nur mit Hilfe totaler Kontrolle und Überwachung und vor allem Unterdrückung bestehen.

    Der Reichstagsbrand war ein Terroranschlag, ausgeführt von (einem) Irren (?)
    9/11 war ein Terroranschlag, ausgeführt von Irren (!)
    Beides lässt sich auf keinen Fall miteinander vergleichen, absolut nicht!
    ABER, die Reaktion was Gesetze betrifft, die Ausreden warum es Notwendig ist die freie Meinung einzuschränken, die Maßnahmen warum plötzlich die einen die Guten (Gutmenschen) und die anderen die bösen sind. Warum die einen in Berlin Autos verbrennen dürfen und Geschäfte demolieren dürfen (mit eher Alibi-Verfolgung und wenn doch, dann Besuch einer Parteiniederlassung) und die anderen nicht mal offen demonstrieren.

    Komisch komisch ?? lest doch noch mal nur den Satz nach dem „ABER“ – was fällt auf?? ….. Wenn da nicht dabei steht um wen es sich handelt zusammen mit Jahreszahl??? Naa? Wer kann mir sagen ob ich mit dem Satz 33-39 und die SA beschrieben habe oder – „HEUTE“

    Gibt es hier noch mehr Menschen denen es auffällt das Sätze mit völlig harmlosen, völlig unterschiedlichen neuen und absolut politisch korrekten Worten, die heute von der politischen Kaste benutzt werden, 100% den gleichen Sinn und die gleiche Wirkung haben, wie solche die man doch nicht mehr benutzen darf?

  48. Also wenn ich meinem schwarzen….äh, ich meine farbigen Freund einen Dickmann… äh, einen Vollschlankmann vor die Nase halte, dann freut er sich und sagt: Danke für den Negerkuss….äh Mohrenkopf….äh mpfmpfmpfss. Beim dritten Versuch hat er ihn sowieso schon im Mund. Ich finde Negerküsse schmecken sowiewo besser als Schaumküsse….;-)

  49. Politisch korrekt bedeutet sachlich inkorrekt.
    z.B. „Schwarze“ sind nicht schwarz, sondern hellbraun bis dunkelbraun; all diese Schattierungen umfaß das lat. niger, also ist Neger die sachlich korrekte Bezeichnung für „günstig Pigmentierte“. „Farbige“ ist Quatsch, weiß, hellbeige sind auch Farben, Blau, Grün, Violett… als Hautfarben fehlen.
    Oder: „Migranten“ (=“Wandernde“) sind korrekt bezeichnet Immigranten, denn wenn es hier erst mal staatliche Leistungen gibt, wandern die ja nicht weiter, sondern bleiben schön hier. Ich habe mir angewöhnt, immer von „Immigranten“ zu sprechen, was etlichen Guties dann sauer aufstößt, weil ja mit dem Begriff „Migrant“ die Tatsache verschleiert werden soll, daß es sich in der Mehrzahl der Fälle um Transferempfänger handelt.

  50. #35 Civis (03. Aug 2009 21:03)

    … Und meinen Kaffee trink ich türkisch, auch wenn PIler jetzt sauer sind 🙂

    Ich denke mal du trinkst dein Kaffee alt-deutsch. Oder nimmst du einen Topf, schüttest Kaffeepulver, Zucker und Wasser hinein und kochst dann das Ganze?

    Aber zum „richtigen Sprachgebrauch hab ich auch noch einen: also bevor ich aus der Kneipe geflogen bin weil ich wissen wollte wen die Rednerin meinte als sie mit folgenden Worten begann

    „Liebe Mütter und Mütterinnen , liebe Väter und Väterinnen“

    Da ich immer noch nicht weis was für Personen gemeint waren, kann mich vielleicht hier jemand aufklären 😉

  51. Unsere Sprache wird vergewaltig, unsere Kultur wird usurpiert, unsere Gesellschaft zerstört. Dieser wahnwitzige Gutmenschen-Blödsinn wird auf kurz oder lang existenzbedrohend für die deutsche Kultur…
    Darum: Weg mit diesen Politikclowns und Gesellschaftswitzfiguren, die uns das einbrocken !

  52. Europa hat sich über die „Farbe“ hinaus
    entwickelt. Europa vorzuwerfen rassistisch
    oder Fremdenfeindlich zu sein ist ein
    Luftschloss, in dem sehr viele Politiker
    wohnen und sich aalen. Nicht von Europa als
    Gast! geht die Fremdenfeindlichkeit aus.
    Europa hat Jahrhunderte lang Erfahrung mit
    Eindringlinge bekommen, was zumindest
    misstrauen rechtfertigt. Aber wie sollen das
    Menschen verstehen, die sich nicht mit
    Geschichte beschäftigen und in alles Frieden
    sehen, selbst dann, wenn der Eroberer mit
    einem Schwert vor einem steht. Der Preis der
    Freiheit ist ewige Wachsamkeit, das weiss
    Europa. Und das wird Europa jetzt zum Vorwurf
    gemacht. Aber sie waren alle nicht dabei, als
    Europa lange Zeit unter den Eroberern leiden
    musste, als Dörfer immer wieder brutal von
    „Mohammed“ und seinen Gesandten überfallen
    und niedergemetzelt wurden. Ist doch heute
    alles Kunterbunt und Multikulti. Die
    Gesichter unserer Kinder sind ja auch
    Kunterbunt, von gelb über rot bis
    Tiefschwarz, um politisch korrekt zu bleiben.

  53. Letztes Jahr war ich in Heilbronn auf einem markt in der Innenstadt. Dort befand sich ein Stand mit Süssigkeiten, unter anderem auch „Schaumküsse“ in den verschiedensten Geschmacksrichtungen.

    Als ich den Verkäüfer fragte, ob man „Negerküsse“ nicht mehr sagen dürfe, sagte er mir, dass sich das nicht mehr schickt.

    Ich sagte ihm dann, dass ich statt der „Negerküsse“ dann eben „Mohrenköpfe“ möchte. Er musste grinsen, aber ein paar Gutmenschen, die Schaumküsse kauften, straften mich mit gehässigen Blicken.

    Nebenbei bemerkt ist „Neger“ in Bayern ein Erfrischungsgetränk.

  54. Afroamerikaner ist auch problematisch, denn nicht jeder Farbig-Schwarze ist ein Amerikaner.

    Wieso dann nicht einfach „afrodeutsch“? Ist keine Bezeichnung, die sich irgendwelche Multikultis ausgedacht haben, sondern die von den tatsächlich hier lebenden Schwarzen in Anlehnung an „afroamerikanische“ Vorbilder erdacht wurde. Problem gelöst.

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