Henning MankelNachdem Bundespräsident Horst Köhler mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer bereits das besonders engagierte Vorgehen gegen Juden auszeichnete, erhält mit Schriftsteller Henning Mankell jetzt ein noch Engagierterer den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Wie passend, denn Mankell hasst schließlich keine Juden, er will nur, dass sie verschwinden.

Horst Köhler sagte bei der Preisverleihung am Freitag in Osnabrück:

„Henning Mankell ist ein Beispiel für gelebten Respekt vor Afrika“ … Wie kaum ein anderer europäischer Erfolgsautor habe Mankell sein Wirken intensiv mit Afrika verknüpft, betonte das Staatsoberhaut. Im Gegensatz zu vielen anderen wisse der Autor, der die Hälfte des Jahres in Mosambik verbringe, wovon er spreche. In seinen Werken, wie «Die flüsternden Seelen, „Der Chronist der Winde“ oder „Die rote Antilope“, erlebe man „den Lebensmut, den Zusammenhalt, die Aufgeschlossenheit der Menschen Afrikas“.

Nebst seinem Engagement für Afrika ist Mankell allerdings ein glühender Antisemit, was er unter anderem mit der Teilnahme an einer palästinensischen literarischen Konferenz unter Beweis stellte. Er verglich zu diesem Anlass die Lage der Palästinenser, wie auch Langer, mit dem Apartheidsregime in Südafrika:

Sicher stellen wir eine Bedrohung für Israel dar, wenn wir nach Israel kommen und sagen, was wir von der israelischen Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung halten. Es war ja auch nicht merkwürdig, dass ich und tausende andere damals eine Bedrohung für das Apartheidsystem in Südafrika darstellten. Worte sind gefährlich.

Das waren auch meine Worte, die ich sagte, als es den Veranstaltern gelungen war, die Einweihung in das französische Kulturzentrum zu verlegen, das sich bereitwillig gezeigt hatte:

”Das was wir jetzt erleben, ist eine Wiederholung des verächtlichen Apartheidsystems, das einst die Afrikaner und Farbige als Bürger zweiter Klasse in ihrem eigenen Land behandelte. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Apartheidsystem nicht mehr existiert. Es wurde durch menschliche Kraft auf den Müllhaufen der Geschichte Anfang der 1990-er Jahre geworfen. Es geht eine direkte Linie zwischen Soweto, Sharpeville und dem, was kürzlich in Gaza geschah.”

Hebron bezeichnet er in finstersten Fantasien sogar als Ort der von Juden verursachen Hölle:

Aber selbst in der Hölle gibt es Gradunterschiede. Hebron war am schlimmsten. Inmitten der Stadt mit 40 000 Palästinensern haben 400 Siedler einen Teil des Stadtzentrums beschlagnahmt. Die sind brutal und zögern nicht, ihre palästinensischen Nachbarn zu jeder Tageszeit anzugreifen. Warum ihnen nicht auf den Kopf pissen von hoch gelegenen Fenstern? Wir sahen einen Dokumentarfilm, wo u.a. Siedlerfrauen inklusive deren Kinder palästinensische Frauen treten und schlagen ohne dass das Militär eingreift. Deshalb gibt es in Hebron Menschen, die im Namen der Solidarität freiwillig palästinensische Kinder zur Schule und zurück begleiten. Diese 400 Siedler werden rund um die Uhr von 1500 israelischen Soldaten bewacht! Jeder Siedler hat eine permanente Leibwoche von 4-5 Personen bei sich. Die Siedler haben ausserdem das Recht, Waffen zu tragen. Als wir einen der schlimmsten Übergänge direkt in Hebron besuchten, war dort ein Siedler, unerhört aggressiv, der uns filmte. Sobald er das geringste Anzeichen für etwas Palästinensisches entdeckte, ein Armband, ein Anstecknadel, dann rannte er zu den Soldaten und erstattete Bericht.

Mankell geht schließlich soweit, den ganzen modernen Staat Israel von Anfang an als illegitim zu bezeichnen:

1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war. Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrößern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. Hin und wieder wird eine Siedlung abgerissen, um den Schein aufrechtzuerhalten. Aber bald taucht sie woanders wieder auf. Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird.

Die eigenen Gewaltphantasien gegen Juden kaum unterdrückend hetzt der vom deutschen Bundespräsidenten mit einem Friedenspreis Geehrte bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen seinen israelischen „Feind“. Ist das der Frieden, den sich Horst Köhler für die Welt vorstellt? Ruhe vor den Juden?

» Kontakt zum Erich Maria Remarque-Friedenszentrum: remarque-zentrum@uni-osnabrueck.de

(Spürnase: penck)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

72 KOMMENTARE

  1. Von einem Bundespräsidenten kann man erwarten, daß er sich vor einer Ehrung über den Betroffenen informiert.

    Ein schlimmer Skandal.

  2. Interessant ist immer wieder, dass Verbrecher wie Henning Mankell in aller Lautstärke darüber schweigen, was die HAMAS so alles mit ihren eigenen Leuten anstellt.
    Verbrecher wie Henning Mankell schweigen darüber, dass Araber sich gegenseitig in unvergleichlich höherer Anzahl und auf grausamste Weise mißhandeln und abschlachten.
    Verbrecher wie Henning Mankell billigen Raktenterror und Selbstmordanschläge.
    Solche Leute verheimlichen auch, dass Araber mit israelsichen Pass in Israel weit mehr Freiheiten haben als in ihren eigenen Diktaturen.

    Israel als Apartheitsstaat zu bezeichnen ist nicht nur falsch – es ist angesichts der Terror-Diktaturen drum herum schon Ausdruck übelstem Antisemitismus.

    Verbrecher Henning Mankell sind die besten „Freunde“ der Moslem-Fanatiker – nützliche Idioten und halbgebildete Spinner.

    Was Isreal in wenigen Jahrzehnten aufgebaut hat udn was dieses kleine Land allein in Sachen Wissenschaft leistet, ist weit jenseits dessen angesiedelt, was die zurückgebliebenen Moslems mit zig hunderten Millonen an Analphabeten nicht zu leisten in der Lage sind – auch nicht mit ihrem Öl-Reichtum.

    Wollen wir schweigend lächend hoffen, dass ein Henning Mankell schnellsten zugrunde geht.

  3. Passt zwar nicht hierher, weiß aber nicht wie ich einen neuen thread mache: in Amsterdam wurden die Muslime zum Ende des Zuckerfestes gratis von Großraumtaxis durch die Gegend gefahren, weil gestern autofreier Sonntag war. Und wie jedes Jahr nach dem Zuckerfest randalierten Jugendliche in den Kinos. In A’dam wurden 60 rausgeschmissen, genau so wie in R`dam. Warum steht hier darüber nichts?

  4. Von einem Bundespräsidenten kann man erwarten, daß er sich vor einer Ehrung über den Betroffenen informiert.

    Genau 🙂 Und die Erde ist eine Scheibe.

  5. Außerdem haben wir hier selbst genug Probleme, und wenn nicht mal der ZdJ (der sonst zu jedem irrelevanten Sch…dreck seinen Müll absondert!) zu diesem Fall Stellung bezieht und statt dessen lieber Händchen mit dem Zentralrat der Muslime hält, warum sollten wir uns dann wegen Israel Sorgen machen? Die Israelis haben eine gute Regierung und vor allem einen hervorragenden Außenminister, die kommen auch alleine gut zurecht!

  6. Ich sehe mich selbst durchaus als Israelkritiker, weil ich in einigen Punkten die israelische Politik für falsch halte – etwa auch in der Siedlungspolitik oder dem Umgang mit den Übergriffen radikaler Siedler.

    Nur muss man – will man sachlich bleiben – doch mehrere Punkte berücksichtigen:

    1. Im Apartheidsstaat ging es darum, dass konsequent die eigene Bevölkerung in unterschiedliche Klassen geteilt und unterschiedlich behandelt wurde. Hebron aber liegt nicht in Israel. Hier geht es nicht um den Umgang Israels mit seinen eigenen Bürgern, sondern mit der Bevölkerung der besetzten Gebiete. Die naturgemäß eine völlig andere ist.

    2. Das Verhalten der Israeli im Zuge der Besatzung muss man immer im Kontext sehen. Welche Alternativen gibt es? Welche Folgen hätten die?
    Und dabei spielt insbesondere die Feindschaft radikaler Araber eine wichtige Rolle.
    Man kann da zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, aber wer Teile der Frage ausblendet darf sich nicht wundern, wenn man seine Antwort nicht ernst nimmt.

    3. Ein allfälliges Fehlverhalten der Israeli bei der Besatzung sagt nichts über den Staat Israel oder sein Existenzrecht aus.
    „Free Gaza“ und „Tod Israel“ ist nicht das gleiche. Wobei – in der Praxis vielleicht schon, wenn man die Einstellung der Hamas berücksichtigt. In dem Fall ist es aber bereits absurd „Free Gaza“ zu rufen.

    Man könnte noch mehr Punkte anführen, aber die drei sollten eigentlich reichen.
    Der Isralkritiker unterscheidet sich vom Antisemiten durch die Sachlichkeit seiner Argumente.

    Aber es ist „in“ gegen Israel zu sein. Immerhin kann man hier mit dem Mainstream gegen den gefühlten Mainstream schwimmen – also ein richtig toller, moralisch überlegender Maulheld sein. Und Held sein will halt jeder.
    Denn die bösen Israeli erschlagen ja jeden Kritiker sofort mit der Nazikeule. Sich dagegen zu wehren ist heldenhaft. Finden zumindest jene, die bei jeder anderen Gelegenheit gerne selber die Nazikeule schwingen.
    Natürlich gibt es auch umgekehrt solche, die sich gegen die Nazikeule wehren und tatsächlich auch gegen sachliche Israelkritik eben jene auspacken. Das ist genauso abzulehnen. Dass diese Gruppe mir deutlich kleiner vorkommt als erstere muss natürlich nichts sagen, ist aber auch irrelevant. Denn jene bekommen den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis nicht.

  7. Interessant auch, dass Mankel noch nichts zur Situation der Kurden gesagt hat. Ach da sind ja keine Juden beteiligt die man angreifen kann.

    Vielleicht kann man ja mal den Horst Mahler auf den Mankel ansetzten um die besetzten Gebiete Schlesien und Preußen und Pommern zu befreien.:)

  8. OT

    Abgehalfterter Oberbürgermeister erhält den diesjährigen Mohammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreis des Zentralinstituts Islam-Archiv Deutschland

    Für seine angeblich großen Verdienste um die Integration von Muslimen in der Domstadt ist der christdemokratische Politrentner Schramma nun ausgezeichnet worden. Er erhält von der fragwürdigen Amina Abdullah Stiftung, die den Namen der Schirmherrin und Wiederbegründerin des Zentralinstituts Islam-Archiv Deutschland trägt, damit quasi ein Abschiedgeschenk.

    der bekommt bestimmt im neuen moscheebau eine ehrenloge. pardon, einen ehrenteppich.

  9. Hab dem Köhler heute morgen auch schon eine gepfefferte (nein höflich, aber doch deutlich, gespickt mit Zitaten des Antizio Antisemiten) eMail geschrieben. Antwort wirds wohl nicht geben, wie immer in solchen Fällen, da dem Angeschriebenen die Argumente fehlen.

  10. Ob es Mankell passt oder nicht:
    In den nächsten 100 Jahren wird Israel östlich von Baghdad direkt am Iran angrenzen.

  11. Sorry, aber wir haben eine wirkliche BANANEN-REPUBLIK in Deutschland;) ….

    das Präsidialamt von einem Land, das sich wähnt zu den wichtigsten Ländern dieses Globus zu gehören, und sich zum wiederholten Male als ABSOLUT unfähig erweist, die Akte eines Mannes zu recherchieren, der BEWUSST Ursache und Wirkung im Nahost-Konflikt verdreht, um so dem Hass gegen jüdische Menschen Bahn zu brechen! …

    LÄCHERLICH !

    TRAURIG !

    TRAGISCH !

    DESASTRÖS !

    Ich kann nicht denken, dass das blosser Zufall ist. Vielleicht ist das noch nicht mal Stümpertum oder Dummheit.

    Es wird Judenhass sein, der bei neidischen Christen und Muslimen schon immer (!) bestanden hat. Im heutigen Europa vermag sich dieser vielleicht nur so zu zeigen…

    gez.
    honour_the_truth, AFRICANUS

  12. Wie lautet die e-Mail Anschrifft des immer grinsenden Bundespräsidenten Köhler?
    Übrigens, keiner von uns hat den Köhler gewählt, sonder nur ein paar ausgesuchte Erlauchte und der Bundestag. Von daher ist er im wahrsten Sinne der Köhler kein Bundespräsident des deutschen Volkes!

  13. Warum sollte man sich darüber noch auftregen? Antisemitismus ist inzwischen wieder hoffähig, „Juden ins Gas“ rufen ist Ausdruck gesunder Empörung, Israelfahnen und Musikkassetten mit jüdischer Musik sind Provokationen.

    Man kann also mit Erich Maria Remarque sagen:
    „Im Westen nichts Neues!“

  14. Gut zu Wissen,

    Bücher von diesem Judenhasser werden ich nicht mal mehr lesen, wenn sie nur geliehen sind.
    Meine Schwester als Mankel-Leserin werde ich entsprechend bearbeiten, dass sie in Zukunft keinen Cent mehr dafür ausgibt.

  15. Nennt mich ungebildet, aber: wer ist Henning Mankell, und warum ist er wichtig?

    Sorry, ich lese keine zeitgenössischen deutschen Autoren. Das Geschreibsel dieser Knalltüten ist mir in 99,99999% der Fälle zu pseudo-intellektuell und oft komplett hirnrissig.

  16. Jetzt weiss ich nicht, was zu tun ist.

    Muss man nun rufen:

    HEIL HORST KÖHLER

    oder

    HEIL HENNING MANKELL

    Zwei Führer gegen die Juden gehen eigentlich nicht.

    Okay, mit Hitler und dem Grossmufti waren es auch zwei …

  17. #1 Roman (21. Sep 2009 11:23)
    Vielleicht sollte man erwähnen, dass diesen Preis nicht der Bundespräsident verleiht, sondern die Stadt Osnabrück.

    Wär doch zumindest ein bissi ehrlicher, oder?
    ____________________________________

    Die Laudatio auf Mankell hielt Bundespräsident Horst Köhler. Das ist Tatsache, auch wenn die „Friedensvereinigung“ der Stadt Osnabrück den Preis verliehen hat, und genau diese „Friedensvereinigung“ wußte, was Herr Mankell so an Auslöschungsideen proklamierte.

    Das ist ehrlich, ehrlicher geht es nicht mehr.

  18. Vielleicht könnten wir uns auf folgende Begriffsdefinition einigen: Anti-Semitismus ist rassistisch begründet, Anti-Judaismus ist religiös begründet, Anti-Zionismus ist politisch begründet. Aufgrund dieser Definition würde ich Mankells „Anti-Israelismus“ als eine Form des Anti-Zionismus und somit politisch begründet sehen.

  19. Wie absurd ist es denn, Israel ausgerechnet mit Apartheid in Verbindung zu bringen?
    Einem System, das auf Rassismus basierte?
    Es sind doch die militanten Araber (ich vermeide BEWUSST das Wort „Palästinenser“, da es pseudo-wissenschaftlich ist und für mich eine historischen WITZ darstellt), die rassistisch sind!!!!

    @Ophicus: der Begriff „besetzte Gebiete“ ist auch ein historischer Witz – bedenkt man nämlich, dass Gaza und das sogenannte Westjordanland doch 1948 von Ägypten und Jordanien VÖLKERRECHTSWIDRIG besetzt wurden und die sogenannten „Palästinenser“ heute mehrheitlich einen jordanischen Pass besitzen…. die Besatzer sind nicht die Israelis – es sind die Araber. Seit 700 Jahren! Wir dürfen nicht vergessen, dass das Wort „Jude“ von „Juda“ stammt – und wo das liegt, sollten alle wissen. 🙂 Darüber hinaus wäre es doch SEHR interessant, mal einen Blick in die Pupolationsstatistiken der Osmanen zu werfen – dann wüssten wir nämlich, dass die meisten Vorfahren der Araber, die sich heute „Palästinenser“ nennen, dort vor 1900 gar nicht gelebt haben. Es waren schließlich die Araber, die den UN-Teilungsplan ablehnten und somit BEWIESEN haben, dass sie überhaupt keinen eigenen Staat haben wollten (zumindest nicht neben einem Jüdischen) und so den Teilungsplan zunichte machten. Seit 1923 gibt es für die palästinensichen Araber einen eigenen Staat: JORDANIEN! Unterm Strich bedeutet das, dass sie heute 3 (!!!) eigenen Staaten haben: Jordanien, Hamastan (Gaza) und das „Westjordanland“.

  20. danke PI, ich dachte schon, es kommt nicht mehr.

    Erich Maria Remarque, dessen Bücher im dritten Reich verbrannt wurden, weil er Menschen wie Thomas Mann und Lion Feuchtwanger (Juden) nahe stand, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, dass ein bekannter Antisemit einen Preis in seinem Namen übergeben wurde. aber nach Felicia Langer erstaunt mich in diesem Lande gar nichts mehr.

    ach ja, Bundespräsident Horst Köhler würdigte in seiner Laudatio Henning Mankell als einen Erzähler, der Afrika als einen Kontinent «voller Kreativität und kultureller Vielfalt» zu Wort kommen lasse. Von seinen sonstigen Aussagen scheint er wieder nichts zu wissen ?

    Hier die anderen Aussagen des langweiligen Krimiautors Wallanger, der sich zwar für Afrika engagiert, den Juden aber das Recht auf Leben, selbstbestimmtes Leben absolut abspricht.

    Israel wird es genauso ergehen wie Südafrika unter der Apartheidzeit. Die Frage ist nur, ob die Israelis Vernunft annehmen werden und freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird.

    Auch kann niemand sagen, wann es geschieht. Der endgültige Aufruhr wird natürlich von innen kommen. Aber plötzliche Veränderungen in Syrien oder Ägypten werden dazu beitragen können.

    Ebenso wichtig ist selbstverständlich, dass die USA es sich bald nicht mehr leisten können, diese abscheuliche Kriegsmaschine zu bezahlen, die Steine werfende Jugendliche von einem normalen Leben in Freiheit fernhält.

    Wenn Veränderungen kommen, wird es von dem einzelnen Israeli abhängen, ob er oder sie bereit ist, auf seine Privilegien zu verzichten und in einem palästinensischen Staat zu leben. (ER befürwortet also ein jüdisches Leben nur als Dhimmi, unter der Knute der PalAraber, obwohl er genauestens weiß, das dies nicht gut gehen kann und welche Demütigungen die Juden hinnehmen müssten. Anm. von R.) Der Staat Israel hat nur eine Niederlage zu erwarten, wie alle Besatzungsmächte.

    Die Israelis vernichten Leben. Aber sie können nicht die Träume zerstören. Der Untergang dieses verächtlichen Apartheidsystems ist das einzig denkbare Resultat, da es notwendig ist.
    Die Frage lautet also nicht ob, sondern wann es geschieht. Und natürlich auch, auf welche Weise.“

    Der Dokumentation dieses Ahmadinejad-kompatiblen Pamphlets Mankells, in dessen Logik jeder einzelne jüdisch-israelische Zivilist auch im Kerngebiet Israels wie ein „Besatzer“ behandelt und – notfalls „zwangsweise“ – der anstelle Israels zu errichtenden Herrschaft eines „palästinensischen Staates“ unterworfen werden kann, stellen heute Friedensbewegungen folgende Lob des Autors voran:

    „Es liegt nahe, dass Kultur und Literatur einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten können. Das ist auch einer der Gründe, warum Regime häufig auch die kulturelle Würde ihrer Minderheiten mißachten – um sie besser assimilieren zu können. Nun hat Henning Mankell sich über seinen Einsatz für Afrika hinaus verdient gemacht: mit einem Beitrag zum Palästinensischen Literaturfestival. Googlet mal.

    Er weist dabei besonders auf den Versuch des israelischen Militärs hin, genau dieses Literaturfest zum Schweigen zu bringen. N

    Nun einem Mensche wie Mankell würde auch ich keine Plattform bieten

    Die Nichtrespektierung der Souveränitätsrechte Israels und Bekundungen der Sympathie für Gewalt gegen loyale israelische Bürger firmieren bei deutschen Menschenrechtlern also unter „Kultur“ und „Völkerverständigung“. Diese Art der Legitimierung antiisraelischer Hetze gemahnt unwillkürlich an die Tradition einer Dichotomisierung von Kultur und Zivilisation, die Henryk M. Broder, wie folgt, aufs Korn genommen hat: „In Deutschland legt man größten Wert auf die Kultur und verachtet die Zivilisation. Ich lege größten Wert auf Zivilisation, weil ich die für etwas Verpflichtendes, Verbindliches halte. Kultur hingegen ist individuell. Mein Lieblingsbeispiel als Erklärung geht so: Kultur ist, wenn ich Ihnen den Kopf abhacke und daraus eine Blumenvase mache, Zivilisation hingegen ist, wenn ich dafür ins Gefängnis gehe.

    http://www.freiewelt.net/blog-636/antiisraelische-hetze-enttabuisiert.html

    Daß Henning Mankell sich für die Auslöschung Israel stark gemacht hat und im Aftonbadet, das ja auch Journalisten Platz gibt, die Israel des Organraubes bezichtigt haben, seine Auslöschung Israel als Staat hervorsagt und fordert ?

    Wird hier die nächste Sau durchs Dorf getrieben ? Sein Text:

    „der Staat Israel ist in seiner gegenwärtigen Form ohne Zukunft. Jene, die eine Zwei-Staaten-Lösung vertreten, denken ausserdem falsch.

    1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war.“

    Lediglich einen UNO-Beschluß, aber UNO-Beschlüsse sind eben nur dann sakrosankt, wenn sie sich gegen den jüdischen Staat richten. Anm. vom Autors !!!

    „Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrössern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. Hin und wieder wird eine Siedlung abgerissen, um den Schein aufrechtzuerhalten. Aber bald taucht sie woanders wieder auf. Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird.“

    Denn Israel muß weg. Eine Koexistenz zwischen Juden und Arabern im Nahen Osten würde den europäischen Antisemiten nicht befriedigen. Anm. vom Autor !!!

    Hier noch einmal auf schwedisch:
    http://www.aftonbladet.se/kultur/article5283239.ab

    Auf fremdem Arsch ist gut durch’s Fegefeuer reiten, nicht wahr, Herr Mankell?

  21. @ #27 tomc43

    Der Begriff „besetzte Gebiete“ ist relevant, weil Israel selber diese Unterteilung trifft.
    Würden Gaza und Westjordanland nicht als besetzte Gebiete gelten sondern nach israelischem Selbstverständnis Teil des eigenen Staates sein müsste die dortige Bevölkerung volle Bürgerrechte haben.
    Dem ist aber nicht so. Israel erhebt keinen Anspruch auf diese Gebiete sondern besetzt sie aus sicherheitspolitischer Notwendigkeit.
    (Anders ist natürlich Ost-Jerusalem zu beurteilen, dass nicht nur besetzt sondern annektiert wurde).

    Völkerrechtlich ist die ganze Sache ohnehin schwer einzuordnen, weil es in diesem Fall keinen Staat gibt dem die besetzten Gebiete zuzuordnen wären.
    Seit das osmanische Reich aufgelöst wurde ist Paläsina „Niemandsland“. Israel kann also die besetzten Gebiete auch nicht einfach zurückgeben, weil es keinen Eigentümer gibt.

    Jordanien und Ägypten waren als Vorbesitzer ebensowenig rechtmäßige Eigentümer wie Israel. Das osmanische Reich existiert nicht mehr. Das englische Mandat ist abgelaufen.

    Die einzigen die Anspruch erheben können sind tatsächlich die Palästinenser. Das ist aber kein Völker- sondern ein Menschenrechtlicher Anspruch, aus dem Selbstbestimmungsrecht der Völker geboren. Und dessen Verhältnis zum Völkerrecht ist – vorsichtig ausgedrückt – umstritten.

    Aber das geht eigentlich alles weit über das aktuelle Thema hinaus.

  22. Als finaler Beweis:

    Wir beschließen, daß vom Augenblick der Beendigung des Mandates, heute um Mitternacht, dem sechsten Tage des Monats Ijar des Jahres 5708, dem 15. Mai 1948, bis zur Amtsübernahme durch verfassungsgemäß zu bestimmende Staatsbehörden, doch nicht später als bis zum 1. Oktober 1948, der Nationalrat als vorläufiger Staatsrat und dessen ausführendes Organ, die Volksverwaltung, als zeitweilige Regierung des jüdischen Staates wirken sollen. Der Name des Staates lautet Israel. Der Staat Israel wird der jüdischen Einwanderung und der Sammlung der Juden im Exil offenstehen. Er wird sich der Entwicklung des Landes zum Wohle aller seiner Bewohner widmen. Er wird auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden im Sinne der Visionen der Propheten Israels gestutzt sein.
    Er wird all seinen Bürgern ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht, soziale und politische Gleichberechtigung verbürgen. Er wird Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit der Sprache, Erziehung und Kultur gewährleisten, die Heiligen Stätten unter seinen Schutz nehmen und den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen treu bleiben.

    Der Staat Israel wird bereit sein, mit den Organen und Vertretern der Vereinten Nationen bei der Durchführung des Beschlusses vom 29. November 1947 zusammenzuwirken und sich um die Herstellung der gesamtpalästinensischen Wirtschaftseinheit bemühen.

    Wir wenden uns an die Vereinten Nationen mit der Bitte, dem jüdischen Volk beim Aufbau seines Staates Hilfe zu leisten und den Staat Israel in die Völkerfamilie aufzunehmen.

    Wir wenden uns – selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind – an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufrufe, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen.

    Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden den und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.

  23. #12 Ophicus (21. Sep 2009 11:59)
    Ich sehe mich selbst durchaus als Israelkritiker, weil ich in einigen Punkten die israelische Politik für falsch halte – etwa auch in der Siedlungspolitik oder dem Umgang mit den Übergriffen radikaler Siedler.

    Darf ich dich auch hier ein wenig aufklären ? Die Siedlungen werden als Problem bezeichnet, die Hintergreünde dazu übersieht man.

    Zu dem Siedlungsproblem: In den internationalen Medien und in der Politik ist das Siedlungsthema ein derart heißes Eisen geworden und von so vielen Vorurteilen belastet, dass die eigentlichen Sachthemen verschleiert werden. Es kann durchaus nützlich sein, einige Beobachtungen und grundlegende Fakten aufzulisten. Die Siedlungen werden derzeit als Haupthindernis für den Frieden dargestellt, aber die Araber haben bereits Frieden zu schließen abgelehnt, als es noch keine einzige Siedlung gab. Wie lässt sich dieser Sachverhalt erklären?

    Folgende Punkte sollten in Erwägung gezogen werden:

    1.) Der einzige Zeitraum in der jüngsten Vergangenheit, in dem es den Juden nicht erlaubt war, in Judäa und Samarien zu leben, war während der 19 Jahre der jordanischen Besatzung zwischen 1948 und 1967. Vor diesem Zeitraum hatten die Juden überall in den genannten Gebieten gewohnt.

    2.) Nach dem Sechstagekrieg, in dem Israel Judäa und Samarien eroberte, weigerten sich die arabischen Staaten, über die Zukunft dieser Regionen zu verhandeln. Die Israelis, die diese Regionen, in denen ihre Vorfahren gelebt und sich ihre Kultur entwickelt hatten, nun wieder betreten konnten, hatten das natürliche Verlangen, in diese Gegenden zurückzukehren.

    3.) Die israelische Regierung erlaubte den Siedlungsbau auch deswegen, weil die Siedlungen bei künftigen möglichen Angriffen zu Verteidigungszwecken genutzt werden konnten.

    4.) Heute leben etwa 300.000 Siedler in sogenannten Siedlungen in Judäa und Samaria – einige von ihnen sind Städte mit über 30.000 Einwohnern. Etwa 80% der Siedler leben in Ortschaften, wie Ma’ale Adumim und Gush Etzion, die eigentlich VORORTE von Jerusalem sind.

    5.) Die Siedlungen umfassen insgesamt 1,7% der Gesamtfläche jenseits der grünen Linie.

    6.) In den letzten Zehn Jahren war das natürliche Wachstum in den Siedlungen für etwa 60% Des gesamten Bevölkerungszuwachses verantwortlich, der Rest ist im Wesentlichen auf neue Einwanderer zurückzuführen.

    7.) Das internationale Recht ist in dieser Frage nicht so eindeutig und Schwarz-weiß wie dies häufig behauptet wird. Es gibt internationale Rechtsexperten, die die Siedlungen nicht für illegal halten – insbesondere solange über die Zukunft dieser Regionen noch verhandelt wird.

    Man sollte die Geschichte nicht außer Acht lassen, angefangen mit der Balfour- Erklärung, die den Juden eine Heimstätte versprochen hatten, wobei damals schon circa 80 % des versprochenen Landes einem neuen arabischen Staat zugesprochen wurde, den es vorher niemals in der Geschichte gab – Transjordanien, heute Jordanien. So verblieben ca. 20 % für die Juden und sie gaben sich damit zufrieden.

    Das jüdische Recht auf Palästina wurde 1922 durch den Völkerbund bestätigt, als die 52 Mitgliedstaaten für das Palästina-Mandat stimmten, welches die Verwaltung des Gebietes an Großbritannien übertrug mit der Bestimmung „ein jüdisches Heimat­land“ zu gründen. Die Mandats-Erklärung hat internationalen rechtlichen Status. Sie bestätigt das historische Recht des jüdischen Volkes auf das Land (Präambel). Sie verleit NUR den Juden politische Rechte zur Gründung eines nationalen Staates (Präambel; Art. 2). Nichtjüdischen Einwohnern werden Zivil- und Religionsrechte garantiert, es werden ihnen aber nicht die GLEICHEN politischen Rechte verliehen (Präambel; Art. 2). Trotz allem sitzen heute arabische Israelis in der Knesset und agieren zunehmend judenfeindlich.

    Die Erklärung bestimmt ferner, dass die jüdische Niederlassung im ganzen Lande von der Mandats­macht (GB) gefördert werden soll; sie soll intensiv und auf allem Land, auch auf staatlichem Boden erfolgen, außer auf dem für öffentliche Zwecke benötigten (Artikel 6).

    Als staatlicher Boden galt der größte Teil Palästinas. Dabei handelte es sich um Gebiete, die niemandem privat gehörten (und automatisch von der Adminis­tration übernommen wurden, als die türkische Herrschaft aufhörte, weil die Türken von den Briten im 1. Weltkrieg besiegt wurden).

    Die JÜDISCHEN „SIEDLUNGEN“ SIND LEGAL
    In den verbliebenen 20% Palästinas, einschließlich Gaza (heute judenfrei), dem „Westjordanland“ (bestehen die Politiker und andere auf judenfrei und nennen es Besetzte Gebiete) und einem Teil der Golanhöhen (will Syrien zurück, ohne dem keinen Frieden ihrerseits), sind die jüdischen Siedlungsrechte nie begrenzt, enthoben, annulliert, überholt oder ersetzt worden. Die jüdischen Rechte für „enge Besied­lung“ treffen rechtlich (erst recht) für das verbliebene Palästina westlich des Jordanflusses zu.

    Es mag für Euch und andere eine Überraschung sein, aber Juden können völkerrechtlich in Gaza, Hebron, Bethlehem, Nablus, Ramallah und sonstwo in Palästina leben – ebenso wie in Haifa, Tel Aviv und Jerusalem. Die Mandats-Erklärung von 1922 für Palästina trifft genauso für Gaza(welch Hohn), Judäa und Samaria („Westjordanland“) wie für Israel inner­halb der sogenannten „grünen Linie“ zu.

    Manche mögen sich fragen, ob die Mandats-Erklärung noch heute Gültigkeit hat, da der Völkerbund nicht mehr existiert. Außerdem hat Großbritannien das Mandat aufgegeben, nachdem es seine Mission nicht erfüllt hat. Nun, ebenso wenig, wie ein Testa­ment mit dem Tode des Erblassers oder Testaments­vollstreckers ungültig wird, so auch nicht die Mandats-Erklärung. Als Ironie des Schicksals hat Israel als verantwortliche Nachfolger-Administra­tion in Palästina, nachdem Großbritannien seinen Posten verlassen hat, sogar die Pflicht, die Mandatsaufgaben zu erfüllen, einschließlich der Besiedlung Des Landes.

    Die Vereinten Nationen (UNO) haben als Nach­folger des Völkerbundes die Gültigkeit aller Mandatsobligationen bestätigt, indem sie diese in ihre eigene Charta (Satzung) übernahmen, speziell mit Artikel 80 (die „Palästina-Klausel“ genannt). Die Jüdischen Siedlungsrechte sind deshalb sowohl vom Völkerbund als auch von der UNO garantiert, zweifellos zum Verdruss der Befürworter eines zweiten Palästinastaates, zudem ja heute die vorwiegende politische Meinung tangiert.

    UNO-RESOLUTION 181

    Obwohl dem UNO-Partitions-Plan von 1947 in der Geschichte Israels ein hoher Platz eingeräumt wurde, ist es tatsächlich die Mandats-Erklärung, die den jüdischen Staat und die Siedlungsrechte legal rechtfertigen. Da der Teilungsplan erwähnt wurde, wollen wir nun die arabischen Forderungen betrachten.

    Da die arabischen Palästinenser nie einen selb­ständigen Rechtsstaat mit territorialen Rechten darstellten, können sie nicht behaupten, dass Israel illegal ihr Land okkupiert. Im Gegenteil stehen die jüdischen Rechte fest.

    Die arabischen Palästinenser berufen sich heute mit ihrer Forderung nach einem (weiteren) palästinen­sischen Staat auf den Partitions-Plan, auch UNO-Resolution 181 genannt. Der Plan war ein Vorschlag zur Gründung eines jüdischen Staates und eines zweiten arabischen Palästinastaates auf den verbliebenen 20% des Landes. (Jordanien ist, wie gesagt, der erste palästinensische Staat und auf 80% von Palästina aufgebaut.) Dies ist eine weitere jener Ironien, da die ganze Arabische Liga, einschließlich der „palästinensisch-arabischen“ Führung, genau diesen Plan 1947 ablehnten und Krieg gegen Israel führten, um so den Disput militärisch zu erledigen.

    Der Partitions-Plan hat heute keine Rechtskraft. Die Resolution wurde nie ein rechtgültiger Gegenstand internationaler Gesetzgebung. Obwohl die UNO-Generalversammlung ihn angenommen hatte, wurde ER nicht vom Weltsicherheitsrat ratifiziert, da der arabische Angriff gegen Israel die Resolution irrele­vant machte. Israel hatte die Resolution akzeptiert. Die Araber lehnten sie ab und beschlossen einen Angriffskrieg. Die Resolution war davon abhängig, von beiden Seiten akzeptiert zu werden, sie war deshalb seitdem nicht mehr vor der Versammlung. Nur Weltsicherheitsrats-Resolutionen sind rechtlich vollziehbar. Resolutionen der Generalversammlung sind zunächst Vorschläge, Empfehlungen, aber geben keine rechtliche Grundlage.

    Trotz der absurden Situation zahlreicher, von ver­schiedenen UNO-Gremien ausgehender Resoluti­onen, einschließlich der Resolution 1397 Des Sicher­heitsrats (März 2002), die im Widerspruch zur UNO-Verfassung palästinensische Eigenstaatlich­keit unterstützt, gibt es kein Recht, das den paläs­tinensischen Arabern irgend einen Teil von Palästina mit erkennbaren Grenzen gewährt. Die Resolution 1397 bestätigt nur eine „Vorstellung“ von Eigen­staatlichkeit für die palästinensischen Araber, etabliert jedoch kein gesetzliches Recht dafür. Zudem bleibt das Recht der Juden, sich überall in Palästina niederzulassen, weiterhin gültig.

    Auf Grund der rechtlichen Situation stellte die damalige US-Botschafterin bei der UNO, Madeleine Albright, (obwohl sie die Konzessionen Israels an die Palästinenser unterstützte) fest: „Wir akzep­tieren einfach nicht die Beschreibung der Terri­torien, die Israel 1967 einnahm, als besetztes palästinensisches Gebiet“.

    Zahlreiche Experten auf dem Gebiet des Völker­rechts, wie Douglas Feith, Eugene Rostow und Stephen Schwebel, argumentierten überzeugend, dass Israel ein gesetzliches Besitzrecht für Gaza und das „Westjordanland“ (das Land heißt Samaria und Judäa), hat.

    Erkundigen sie sich, sie werden feststellen, das dies völkerrechtlich verankert ist, leider aber von den politischen Interessen abweicht und somit unrechtlich gehandelt wird und in den Medien zu dieser unrechtlichen Stellungsnahme die Menschen beeinflusst werden.

    Die UNO, die EU, die internationale Gerichte, neuerdings auch der amerikanische Präsident und auch deutsche Politiker mögen das bestehende Recht garantieren, oder sie mögen es ignorieren. Das ändert nichts an der Tatsache, dass Israel nie eine widerrechtliche Besatzungsmacht war oder heute ist. Folgerichtig ist es ein historischer Fehler, wenn jetzt erneut einstmals jüdische Gebiete judenfrei gestaltet werden sollen und somit der Auslöschung Israels und dem jüdischen Volk indirekt Vorschub geleistet wird, denn eines ist klar, innerhalb der Grenzen Israels leben fast 20 % arabische Israelis, sollte Samaria und Judäa judenrein gestaltet werden, und genau das sind die Pläne der „Palästinenser“, müsste man Platz für ca. 300.000 Menschen schaffen und somit wäre es erforderlich, diese „arabischen Israelis“ in die danach judenfreien Gebiete zu integrieren. Was man schon früher (nach 1948) als Bevölkerungsaustausch, hätte man es wirklich gewollt, auch mit den „palästinensischen Flüchtlingen“ gegenüber den fast 800.000 jüdischen Flüchtlingen, die Israel aufgenommen hat und deren Hab und Gut in den jeweiligen Ländern verblieben sind, hätte tätigen können.

    Das ist Tatsache, zwar nicht nach der gängigen politischen Meinung, aber völkerrechtlich.

    8.) Israel hatte 14 Vorbehalte gegen die Road Map geltend gemacht, der Hauptpunkt war die Ablehnung des Planes, den Siedlungsbau zu stoppen. Erkundigen Sie sich einfach einmal.

    9.) Israel hat in der Vergangenheit einige Siedlungen zerstört und somit Tausende Siedler, sowohl aus dem Sinai als auch aus dem Gaza-Streifen, entwurzelt, die heute noch in behelfsmässigen Notunterkünften leben.

    10.) In Judäa und Samarien hat es noch nie einen unabhängigen arabischen Staat gegeben, insbesondere keinen „palästinensischen“ Staat.

    Diese Punkte legen nahe, dass die Siedlungen nicht das eigentliche Problem bilden und schon gar nicht als Besatzung gleten dürften. Von den Arabern werden sie allerdings als solches dargestellt, um von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken und Israel als den Schuldigen hinzustellen. Die Menschen scheinen der Meinung zu sein, dass für jeden jüdischen Siedler, der sich niederlässt, ein Araber die Region verlassen müsse.

    Erschreckenderweise haben große Teile der internationalen Gemeinschaft diese Darstellung akzeptiert. Es ist jedoch nicht schwierig, ein überzeugendes Plädoyer für die Existenz der Siedlungen zu halten, das sich auf internationales Recht, historische Verbundenheit mit dem Land und moralische Gerechtigkeit stützt.

    Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass Mahmoud Abbas und die palästinensische Autonomiebehörde auch Akko, Haifa, Netanya, Tel Aviv und Beerscheba als jüdische Siedlungen bezeichnen, die in Städte liegen würden, die den Arabern gehören. Solange diese Haltung vorherrschend ist, liegt ein Frieden wirklich in weiter Ferne.

  24. @Ophicus: Dein Kommentar zeugt von von vollkommener Missachtung der letzten 60 Jahre!

    Davon abgesehen ist Israel als Nachfolger der britischen Mandatsregierung VERPFLICHTET, dessenBestimmungen durchzusetzen.

    Die Palästinenser als homogenes Volk hat es nie gegeben, sie haben keine eigenständige Sprache, Kultur oder Geschichte. Ich rate Dir ernsthaft, Dich in Geschichte zu bilden – dann blamierst Du Dich auch nicht im Forum 🙂

  25. Interessant ist auch, was sogenannte Palästinenser hierzu zu sagen haben:

    Vor langer Zeit, am 31. März 1977, veröffentlichte die niederländische Zeitung Trouw ein Interview mit dem PLO-Exekutivratsmitglied Zahir Muhsein. Er sagte Folgendes:

    Ein palästinensisches Volk gibt es nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, unseren Kampf gegen Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syriern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da die arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen „palästinensischen Volkes“ fordern, um uns dem Zionismus zu widersetzen.

    Aus taktischen Gründen kann Jordanien als souveräner Staat mit festgelegten Grenzen keine Ansprüche auf Haifa und Jaffa geltend machen, während ich als Palästinenser unzweifelhaft Haifa, Jaffa, Beer-Sheba und Jerusalem beanspruchen kann. In dem Augenblick aber, in dem wir unser Recht an ganz Palästina wieder gewonnen haben, werden wir nicht eine Minute zögern, Palästina und Jordanien zu vereinen.

  26. Ja, und immer wieder stellt sich die Frage:
    Warum äußern sich sogenannte Intelektuelle immer wieder zu Israel und nie zum Elend in anderen Ländern!?
    1. Was das Elend im Gaza so attraktiv macht, ist, dass es hier scheinbar von Juden verursacht wird.
    2. Die Araber haben das Erdöl, mit dem auch ein Antisemit wie Henning Mankell in seinem dicken Schlitten die Luft verpesten muss.

    Deshalb müssen er und unzählige Politiker, „Nahost-Experten“, „Islam-Experten“ und andere Dummschwätzer sich quasi aus Loyalität zum Ölherren regelmäßig israelfeindlich äußern, damit das Schwarze Gold auch weiterhin durch die Pipelines fließt.

    Ich denke, Mankell ist ebenso wie Steinbach, Langer oder Scholl-Latour nur ein weiterer seniler Idiot, der einfach null Ahnung hat und seine Meinung dem Mainstream unterwirft.
    Und der Mainstream ist eben seit 30 Jahren die Kritik am bösen Juden.
    Völlig egal, wie viele Völker in Nigeria, Somalia oder im Sudan gerade wieder von irgendwelchen Rebellen abgeschlachtet werden, wer im Iran am Baukran hängt oder in Afghanistan öffentlich enthauptet wird…

  27. #8 jhunyadi (21. Sep 2009 11:45)
    Skandal? Schon lange nicht mehr.
    Und ich wiederhole: es ist im besonderen Maße dem Zentralrat der Juden in Deutschland zu verdanken, dass Linksradikalismus, Deutschenhass und Islamverliebtheit in Deutschland salonfähig wurden.

    Wie dann vereinbart sich das mit der Aussage Grossers ?

    Ihr Lieblingsfeind ist der Spiegel-Autor Henryk M. Broder, dem sie unterstellen, gemeinsam mit einer „Israel-Lobby“, zu der auch der Zentralrat der Juden gehört, jede Kritik an Israel als antisemitisch zu verunglimpfen.

    Nun ? Eine klare Aussage wäre schon angebracht. Heutzutage werden Juden und deren Unterstützer als Nazis bezeichnet, na, ja, WIR sind wohl in der Mitte der Gesellschaft angekommen und haben uns gut intergriert.

  28. @Gegendemonstrant: das trifft es auf den Punkt!

    Es ist nichts weiter als Antisemitismus, der als Israelkritik daherkommt. Wer die Ziele z.B. der Hamas kennt, der kann nicht ernsthaft behaupten, es wäre NICHT antisemitisch, diese zu unterstützen…

    Scholl-Latour, Jimmy Carter, aber auch Leute wie Noam Chomsky oder Finkelstein sind in meinen Augen Psychopathen.

  29. ach und noch etwas, die deutschen Medien schreiben nichts darüber, aber es gibt keine Ruhe, wenn nicht die IAF ihre Kreise ziehen würde und die IDF ihre Aufmerksamkeit auch an hohen Feiertagen nachlassen würde.

    Ereignisse der letzen Woche:

    Montag, 14.09.09:

    – 86 LKWs mit Hilfsgütern und 440.000 Litern Treibstoff und Gas sollen über den Erez-Übergang in den Gazastreifen gebracht werden.

    – 12 Palästinenser wurden wegen Beteiligung an Terrorakten von der IDF in Judäa und Samaria festgenommen.

    – Palästinenser feuerten eine Antipanzer-Rakete auf israelische Soldaten, die am Grenzzaun zum Gazastreifen patrouillierten.

    – Der Hamas-Chef in Tulkarm und sein Stellvertreter wurden in der Nacht von der IDF verhaftet.

    Ismail Haniyeh befindet offiziell: Das zionistische Gebilde anzuerkennen ist ein Verbrechen; Normalisierung mit dem Feind ist Verrat an Allah, seinem Botschafter (dem massenmordenden Kinder-Heirater mit der grünen Fahne) und dem Erbe der Ummah.

    Dienstag, 15.09.09:

    – Mehr als 77 LKWs und 440.000 Liter Treibstoff und Gas sollen heute über den Erez-Übergang in den Gazastreifen gebracht werden.

    – Ein Palästinenser wurde in Judäa und Samaria unter Terrorverdacht verhaftet. Er soll an der Planung des Selbstmord-Bombenanschlags im Park Hotel in Netanya im Jahr 2002 beteiligt sein.

    Mittwoch, 16.09.09:
    – Soldaten haben in Judäa und Samaria fünf terrorverdächtige Palästinenser verhaftet.
    – 121 LKWs mit Hilfsgütern, Treibstoff und Gas sollten über den Erez-Übergang in den Gazastreifen liefern.

    – Eine Mörsergranate hat es nicht bis nach Israel geschafft und schlug auf der arabischen Seite des Grenzzauns zwischen Israel und dem Gazastreifen ein. Es gab anscheinend keine Geschädigten.

    Raed Salah, Chef der nördlichen Abteilung der Fünften Kolonne in Israel („Islamische Bewegung“), erklärte, es dürfe keine Verhandlungen mit Israel geben, weil der Siedlungsstopp nicht für Jerusalem gelten sollte.

    Donnerstag, 17.09.09:
    – Bei Kiryat Arba warfen Palästinenser Steine auf ein israelisches Auto.

    – 85 LKWs brachten Hilfsgüter aus Israel nach Gaza.

    Einen Tag, nachdem Israel begann 100 Straßensperren in Judäa und Samaria zu entfernen, verhinderte die IDF am Donnerstagmorgen einen Messerangriff dreier Palästinenser in Metzad in Gush Etzion. Das kommt halt von sowas: Weniger Kontrollen ziehen mehr Mordversuche nach sich.

    Sonntag, 20.09.09:

    – Aus dem Gazastreifen wurden in der Nacht auf Sonntag Qassams nach Sderot gefeuert.

    – Zwei Terroristen legten Sprengsätze am Grenzzaun zwischen Gaza und Israel. Die IDF schoss auf die beiden und tötete sie.

    – Bei Ma‘ale Shomeron bewarfen Palästinenser Steine und beschädigten ein israelisches Auto. Nicht klar ist, ob es sich hierbei um denselben Vorfall handelt: Ein israelisches Fahrzeug wurde bei Ma’ael Shomeron durch drei geworfene Brandbomben beschädigt.

    – Das Gleiche geschah einem Fahrzeug bei Yitav.

    Nun ja, die europäische Presse empört sich natürlich – jedenfalls mehr als Antisemiten wie Mankell zu veurteilen, danke Herr Köhler, danke Allen die sagten: Nie wieder – anscheinend bedarf es aber nur zwei Generationen, um genau dies wieder gesellschaftsfähig zu machen. Es gibt in der Tat eine Weltverschwörung, die allerdings an die Vernichtung der Juden gerichtet ist, nicht wahr Herr Ratzinger, Antisemiten aller Welt vereinigt euch, denn das Judentum ist für den Kommunismus, so wie auch dem Imperialismus, auch wieder für den Kapitalismus, dem Sozialimsmus so wie so, kurz um.

    DIE JUDEN SIND DAS UNGLÜCK DER WELT….seit zweitausend Jahren erfolgreich, nur diesmal die Rechnung ohne den Wirt gemacht….mehr darf ich nicht schreiben, denn die U-Boote sind sowohl Ost-wie auch Nordseetauglich, und es gibt Staaten, die Überflugsrechte garantieren…

  30. Dank unserer Mediengleichschaltung, habe ich das über Mankell´s rassistische Ausrichtung noch gar nicht gewußt!
    Werde heute Abend erstmal alle seine Krimis verbrennen, die ich habe – ist wohl das einzig Sinnvolle, was man damit noch anstellen kann.

    Mir geht diese notorische Pro-Afrika-Einstellung seit eh und je bei allen total auf den Sender, weil zufälligerweise immer genau diese Leute wie eigenvalue oben schon schrieb Kolonien gründen und nie die totale Korruptheit in allen diesen Ländern erwähnen, sondern immer uns die alleinige Schuld für die Not (und die verschwundenen Milliarden??!) geben.
    Diese ganzen Schwätzer.
    Afrika ist ein Fass ohne Boden.
    Wie jeder anständige Sozialismus.
    Da hilft nur Geldhahn abdrehen!
    Und Leute wie Mankell ins Leere quatschen lassen.
    Er gehört also auch nur zu den Demagogen, die den Westen demontieren wollen.

    Diese Menschenverachtung, die Millionen hungern und zigtausende verhungern lässt, ist das urgeigenste Lebensprinzip der Despoten und offenbar der meisten Führer in diesen Ländern.

    Wir können die Welt nicht retten, aber wir können verhindern, dass unsere eigene Heimat auch zur Hölle wird!

  31. @ #36 Zahal und #37 tomc43

    Ihre Kritik beschäftigt sich entgegen dem Titel zwar kaum mit meinem Text, aber ich geb trotzdem noch mal eine Antwort:

    Die historischen Fakten sind mir sehr wohl bekannt, auch wenn ich die israelischen Ansprüche eher auf die normative Kraft des faktischen – also die Tatsache der Besiedelung – stützen würde als auf uralte Versprechen von internationalen Organisationen, deren Legitimation ich ohnehin in Zweifel ziehe.

    Sie übersehen aber noch eine Kleinigkeit: Dass Israel einen Anspruch auf das Westjordanland oder Gaza geltend machen könnte ist zwar richtig (das könnten allerdings viele, so umstritten wie diese ziemlich einmalige Frage völkerrechtlich ist). Das ändert aber nichts an dem Fakt, dass Israel das niemals tun wird, weil damit die Demographie kippen würde. Man holt sich nicht freiwillig das Pulverfass ins Haus. Und die Gebiete ethnisch säubern und neu besiedeln wird Israel auch nicht, bzw. wäre das dann auch nicht mehr legitim.
    Es hat ja schon seine Gründe wieso zwar Ost-Jerusalem annektiert wurde, die restlichen Palästinensergebiete aber nicht.

    Wenn aber am Ende der Besatzung (von illegaler hab ich übrigens auch nie was gesagt) nicht die Annexion steht, was dann?
    Entweder übernimmt ein anderer Staat die Gebiete (was unwahrscheinlich ist), oder eben die Bevölkerung des Gebietes bestimmt die zukünftige Staatsgestaltung selber. Wofür es völlig unerheblich ist, ob es sich um ein homogenes Volk handelt – nach welchen Kriterien auch immer man das bewertet.
    Was aber geschieht dann mit den Siedlungen? Das ist die Schlüsselfrage. Werden die wie Militärposten behandelt und dann abgebaut? Bleiben die dort und werden Teil des neuen Staates? Oder bleiben sie israelische Exklaven?
    Die ethnische Säuberung in den Palästinensergebieten rückgängig zu machen wäre zwar ein nobler Gedanke, ist aber schlicht nicht praktikabel, weil das in der feindseligen Umgebung nicht klappen wird.

    Dass trotzdem die Siedlungsfrage keineswegs Haupthindernis für den Frieden ist stimmt natürlich. Das habe ich aber auch nie behauptet.

  32. @Ophicus: „Die ethnische Säuberung in den Palästinensergebieten rückgängig zu machen wäre zwar ein nobler Gedanke, ist aber schlicht nicht praktikabel, weil das in der feindseligen Umgebung nicht klappen wird.“

    Hier von einer ethnischen Säuberung zu sprechen, ist doch schon die nächste Lachnummer!!! Wo gibt es dort denn eine ethnische Säuberung? Willst Du mir ernsthaft erzählen, dass dort Araber vertrieben werden? Meine Zitate – besonders die von PLO-Exekutivratsmitglied Zahir Muhsein – sind doch selbstredend.

    im Gegensatz zu den Arabern (wie viele Christen gibt es noch in Bethlehem?) haben die Israelis ethnische Säuberungen nicht nötig.^^

  33. @Ophicus: eine kleine Begriffsdefinition:

    Ethnische Säuberung ist eine beschönigende Bezeichnung für die Vertreibung, erzwungene Überführung oder auch Ermordung Angehöriger „unerwünschter“ Völker aus ihrem angestammten Siedlungsgebiet aufgrund kultureller (insbesondere sprachlicher oder religiöser) Unterschiede […]
    Im 20. Jahrhundert geht es vor allem um die Herstellung eines „völkisch einheitlichen“ Staatsgebietes […]
    Raub, Diebstahl und Vergewaltigung sind die Begleitumstände ethnischer Säuberungen. Meist trifft ein bewaffneter Täter auf ein unbewaffnetes Opfer. Die Gewalt wird anders als im Krieg aus nächster Nähe, persönlich und bösartig ausgeübt, um die Menschen aus ihren Häusern zu vertreiben.

    Ich bitte um Aufklärung, WO und WANN Israel ethnische Säuberungen durchgeführt haben soll! Ich bin sehr gespannt auf diese „Lektion“. Ethnische Säuberung ist ein Begriff, den man sehr gut für das Vorgehen der Nazis im 2. WK verwenden kann oder für die Aktionen während des jugoslawischen Bürgerkriegs. Ich denke, wir sind ALLE sehr gespannt. 🙂

  34. @ 49 tomc43

    Man kann auch alles mißverstehen, wenn man nur will.

    Nachdem es in dem Abschnitt um die Frage ging welchen Zweck die israelischen Siedlungen verfolgen war natürlich auch mit dem Rückgängig machen der ethnischen Säuberung die Wideransiedlung der vertriebenen Juden gemeint, die Zahal als Rechtfertigung für den Siedlungsbau angeführt hatte.

    Und dass die Palästinensergebiete recht erfolgreich von jeglicher (ziviler) jüdischer Präsenz befreit wurde muss ich glaub ich jetzt nicht extra belegen, oder?

  35. Shalom Zahal, Deine Ausführungen über die rechtliche Lage von Samaria und Judäa sind vollkommen richtig, ich möchte nur noch eines hinzufügen. Vor kurzem habe ich dem dem Buch von Walid Phares „The Confrontation“ entnommen, dass die Palis auf Druck der arabischen Liga den Teilungsplan abgelehnt haben, weil die zu diesem Zeitpunkt einen panarabischen Staat wollten. Machen wir uns nichts vor, die Palis sind die arabischen Pariahs, keiner will sie haben, aber als Faustpfand gegen Israel sind sie super zu gebrauchen.

    @Seiko, Antisemitismus, Antijudaismus und Antizionismus sind drei Begriffe für denselben Rassismus. Es gibt politischen, rassischen und religiösen Antisemitismus, läuft wieder alles auf dasselbe hinaus. „Juden ins Gas“. Im übrigen ist der Islam grundsätzlich aus politischen, rassischen und religiösen Gründen gegen alles, was nicht islamisch ist. Das trifft auch Nicht-Juden.

    Henning Mankell ist ein widerliches, antisemitisches Arschloch. Yuck! Ich bin ein Krimifan, werde mir aber seine Wallander Filme nie mehr ansehen.

  36. @ #50 tomc43 „Ich bitte um Aufklärung, WO und WANN Israel ethnische Säuberungen durchgeführt haben soll!“

    Hat Israel bestimmt nicht getan. Trotzdem beeindrucken mich Texte der Thora immer wieder. So heißt es z. B. in 5. Mose, 20. Kapitel: »13. Und wenn sie der Herr, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit des Schwertes Schärfe schlagen. 14. Allein die Weiber, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und allen Raub sollst du unter dich austeilen und sollst essen von der Ausbeute deiner Feinde, die dir der Herr, dein Gott, gegeben hat. 15. Also sollst du allen Städten tun, die sehr ferne von dir liegen und nicht von den Städten dieser Völker hier sind. 16. Aber in den Städten dieser Völker, die dir der Herr, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.«

    Könnte das als Auftrag zu ethnischen Säuberungen ausgelegt werden? Sicher doch nicht.

  37. Tja da seht ihr wie es bei euch in 10 – 20 Jahren zugehen wird.
    Dann sind deutsche Wohnhäuser in Berlin, Duisburg oder Köln die Siedlungen in islamische Ländern. Ihr bekommt das selbe zu hören wie Israel heute. Nur wir werden für unser Land kämpfen auch wenn wir untergehen sollten.

    Da muss man sogar Stalin Recht geben: „In Deutschland wird es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müsste.”, wenn die größte Tat Flugblätter sind die vor Angst nicht verteilt werden oder die ganz Mutigen Sticker kleben. Aber der PI Leser ist halt eine Scholl in spe wenn ihn keiner sieht und kein Stauffenberg.

    Ihr seit die Siedler von morgen ohne Mutterland im Hintergrund.

    Freut euch auf 50k oder 60k Leser für PI, in einer woche werden die besetzten Gebiete nach der Wahl in DE ausgedehnt. Ich habe nach der Aliyah eine Gemeinschaft gefunden die kämpfen will.

  38. Vielleicht liegt es – Vorsicht, sehr perverser Gedankengang – wirklich an der Schoah, dass viele, gerade „aufgeklärte“ Linke, so reden wie Mankell. Auch ich kann die Bilder nicht sehen, ohne dass es quält. – Gibt man, Simpel-Psychologie, den Opfern die Schuld. Oder denen, die nach den Opfern noch verfügbar sind. Wie oft hab ich gehört, „nur deswegen“ könne man ja nicht daarauf verzichten,

  39. (Verzeihung, ich und Technik)

    …Israel zu kritisieren („nur“ steht dabei für Holocaust und sechs Millionen ermordete Menschen).
    Und deswegen wurde vielleicht modern, dass Israel immer schuld hat – der einzige Staat, dem man dauernd vorwirft, seine Feinde nicht nett genug zu behandeln. – Das erste, was man auf den Fotos nach der Operation „Geschmolzenes Blei“ sah, waren Zelte, auf denen Rofä (Arzt) stand – das ist nicht arabisch. Der Spiegel beklagte vor einigen Wochen, dass Israel wegen zu guter Ernte ZU VIELE ORANGEN in den Gazastreifen liefere.
    Und ein Hausbau, mag man da – vielleicht auch zu Recht – Israel kritisieren, ist keine Qassam-Rakete.

    Verzeihung, dass ich mich aufgeregt habe.

  40. @#36 Zahal: Danke dir für den super bericht
    ich war so frei diesen text zu publizieren weil er wertvolle info ist so wie es aussieht.
    Natürlich respektiere ich deine arbeit und aus fairniss teile ich dir das mit imfalle das du das nicht willst. http://antiislam.webs.com

  41. Die Ausführungen von Zahal in allen Ehren, nur eine kleine Anmerkung zu #29:
    Thomas Mann war nicht Jude. Sein Vater war Lübecker und seine Mutter hatte deutsch-brasilianische Eltern. Thomas Mann Ehefrau Katia geb. Pringsheim war väterlicher- und mütterlicherseits Jüdin.
    Tut mir leid – aber soviel Zeit muß sein.

  42. Also wenn das Ehren von Judenfressern durch das „deutsche“ Staatsoberhaupt zur Routine wird, sollte sich Israel einmal was überlegen!
    Das kann doch nicht wahr sein?!
    Seid ihr da drüben bereits völlig durchgeknallt?
    Na, Hauptsache der „Kampf gegen Rechts“ geht weiter, wegen der Ehrung von ein Paar antisemitischer Nationalbolschewiken darf man das doch nicht so eng sehen.

  43. Zu Mankell’s Ausführungen über Hebron möchte ich noch folgendes bemerken: ich war noch nie da, stelle es mir aber auch wie die Hölle vor. Wenn gläubige Juden und das sind die Einwohner von Hebron, ihre Kinder in einer dem Judentum derartig feindselig gesonnenen Umgebung erziehen müssen, dann ist das einfach nur schrecklich. Hebron ist für Juden eine sehr wichtige Stadt, dort liegen in der Höhle von Machpala die drei jüdischen Patriarchen Abraham mit seiner Frau Sarah, Jitzak (Isaak) mit Rivka (Rebekka) und Jakob mit Lea begraben. Ich würde gern dort mal beten, aber leben möchte ich in Hebron nicht. Wenn man sich verläuft, und ich mit meinem nicht vorhandenen Ortssinn verlaufe mich leicht, dann wird man umgebracht. Es gibt eine Zone in der sich Juden bewegen können, aber wehe man verlässt sie. Dann ist Ende, Gelände. Aber das hat dieser Idiot Mankell natürlich nicht gemeint. Es ist noch anzumerken, dass seit 1967, seit der Befreiung, Juden, Christen und Musels in der Höhle von Machpala beten können. Vorher war das nur den Musels vorbehalten, obwohl die mit unserem Abraham nun wirklich nichts zu tun haben.

  44. @ #53

    Merkt eigentlich niemand, wie entsetzlich die Satire ist, die der Autor von #53 da an den Tag legt? Die Redaktion sollte #53 schnellstmöglich löschen.

  45. #53 Rudi123 (21. Sep 2009 19:17)

    @ #50 tomc43 “Ich bitte um Aufklärung, WO und WANN Israel ethnische Säuberungen durchgeführt haben soll!”

    Und was bitteschön hat dieses Herbeizitieren alttestamentlicher Texte jetzt mit der aktuell gestellten Frage zu tun?

  46. Kann epistomology und zahal (und vielen anderen hier) in der Sache nur beipflichten !

    Israel ist ein Fels in der Brandung !

    Wenn Israel fällt, wird auch der ganze christliche Westen und Osten fallen !

    Man sollte -ohne Übertreibung- ISRAEL DIE FÜSSE KÜSSEN !

    Die halten auf Deutsch gesagt den Arsch für uns hin, während wir hier zuschauen und linke und rechte Rassisten ihnen aktiv in den Rücken fallen!!

    Wer DAS HEILIGE ISRAEL unterstützen kann, der tue es:
    sei es druch das geschriebene Wort, das leidenschaftliche Plädoyer, durch materielle, seelische oder militärische Hilfe !

    Wer seinen Arsch retten will vor der islamischen Erpressung, der baue Israel auf mit Wort und Tat !

  47. @ #62 Tom62 „Und was bitteschön hat dieses Herbeizitieren alttestamentlicher Texte jetzt mit der aktuell gestellten Frage zu tun?“

    Manche irregeleitete Leser sehen da Parallelen zwischen den Prophezeihungen von damals und dem Handeln der heute Mächtigen.

  48. #53 Rudi123 (21. Sep 2009 19:17)
    @ #50 tomc43 “Ich bitte um Aufklärung, WO und WANN Israel ethnische Säuberungen durchgeführt haben soll!”
    __________________________________

    Deinen Sarkasmus kannst du dir sparen. Gewalt hat IMMER die Menschheit beherrscht, egal ob es die Hunnen, die Germanen, die alten Ägypter, die Römer usw. ALLE haben ethnische Säuberungen betrieben. Ich denke du bist ein kleiner Antisemit, mehr nicht, um sich auf Texte zu beziehen, die vor mehr als 2000 Jahren geschrieben wurden und nicht unbedingt alles geschichtlich belegt werden kann, sondern als Allegorie der Menschheitsgeschichte aufgefasst werden muss. Troll dich, wenn du nichts anderes beizutragen hast.

  49. #57 derpapst3000 (21. Sep 2009 21:16)
    @#36 Zahal: Danke dir für den super bericht
    ich war so frei diesen text zu publizieren weil er wertvolle info ist so wie es aussieht.

    _______________________________

    Kein Problem, dr Text ist nicht „urheberrechtlich“ geschützt, also nix wie publizieren, so daß sich manche über die wirklich völkerrechtlichen Wahrheiten Gedanken machen sollten.

  50. 1 Ophicus (21. Sep 2009 17:23)
    @ 49 tomc43

    Man kann auch alles mißverstehen, wenn man nur will.

    Nachdem es in dem Abschnitt um die Frage ging welchen Zweck die israelischen Siedlungen verfolgen war natürlich auch mit dem Rückgängig machen der ethnischen Säuberung die Wideransiedlung der vertriebenen Juden gemeint, die Zahal als Rechtfertigung für den Siedlungsbau angeführt hatte.

    Nein, es war keine Rechtfertigung, es war eine Überlegung der israelsichen Regierung und auch meiner zu der Zeit, die sich zudem auf das Völkerrecht stützt, wie ich in meinem ersten Beitrag schon angemerkt hatte. Tatsache ist doch einfach, daß VOR 1948 überall Juden gelebt hatten und erst durch Jordanien aus Samaria und Judäa vertrieben wurden. Ich meinte aber die anderen Flüchtlinge, die auch aus Libanon, Syrien, Jemen usw. vertrieben wurden und in Israel eine Heimat gefunden hatten. Hier gibt es mehr, auch gute Videos zu sehen.

    http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/05/05/vertriebene-fluchtlinge-juden/

    Man muss sich doch einfach mal vor Augen führen, in welch wirrer Zeit und mit welchem Hintergrund letztendlich Israel gegründet wurde. Das britiche Mandatsgebiet umfasste nun einmal das (übrigens auch eine Wortkunstschöpfung der Journalisten, das weltweit dann unhinterfragt übernommen wurde, um so den Ursprungsnamen Judäa und Samaria in der Welt vergessen zu machen) sogenannte „Westjordanland“ und Gaza, sowie die Golanhöhen und wurden doch eben UNRECHTMÄSSIG und besetzt oder annektiert. Es waren bei der Staatgründung ja keine Grenzziehungen offiziell vereinbart worden und Israel kam ja auch gar nicht dazu, weil schon EINEN Tag später Ägypten, Jordanien, Syrien, Irak und Libanon Israel angriffen, um die Gründung rückgängig zu machen und die Juden ins Meer zu treiben. Und danach wurde die Genzziehung ja auch nicht festgelegt, sondern es wurde sich auf die Waffenstillstandslinie berufen, die heute so gerne als die grüne Linie bezeichnet wird, um so Israel zu zwingen, sich hinter dieser zurück zu ziehen. Israel war damal einfach froh, nicht von der Erde getilgt worden zu sein, seinen Staat erst einmal aufbauen zu können, da standen diese Probleme nicht im nationalen Focus. Die Weltgemeinschaft hat auch damals schwere Schuld auf sich aufgeladen, weil sie NICHT gegen die Annektion Gazas, Samaria und Judäa protestiert hat und Israel beistand. Der 6 Tage Krieg wurde Israel ja auch indirekt aufgezwungen und ich verstehe nicht, warum ausgerechent Israel als EINZIGSTES Land der Erde, daß eine Krieg gewinnt und somit Gebietszuwächse, die Ihnen ja rechtsmässig zustanden, also sich nur zurückholten, was nach 48 verloren ging, gezwungen werden soll, diese Gebiete judenfrei zurückzugeben, nur weil sich die PalAraber auf einmal darauf besonnen haben, ein eigenes Volk zu sein ? Lies noch einmal das Volkerrechtliche in meinem ersten Beitrag, dann erledigen sich einige Fragen von selbst.

    Also konkret verlangen die PalAraber Samaria und Judäa judenrein, Abbau ALLER SIEDLUNGEN, auch wenn die Siedlungen VORORTE von Jerusalem sind, von Gaza brauche wir nicht zu reden, gleichzeitig wollen sie Ostjerusalem als judenfreie Hauptstadt, so, in Israel leben aber fast 20 % arabische Israelis, das ist jetzt MEINE Überlegung, daß diese dann gehen müßten im Rahmen eines Bevölkerungsaustausches, das ist nicht unmöglich, es wurde in Zypern schon einmal erfolgreich vorgenenommen. Bliebe dann noch zu klären, was mit dem sogannten „Rückkehrrecht“ geschehen soll, also deshalb meine Aussage, man hätte das mit den damal jüdischen Flüchtlingen gleichsetzen sollen, obwohl bei den PalArabischen Flüchtlingen längst nicht alle vertrieben wurde und auch wenn sie ihren Wohnsitz nur um 20 km verlegt haben, sie heute vererbbar als Flüchtling gehandhabt werden. Es muss für BEIDE sEiten eine gerecht Lösung gefunden werden und nicht nur für EINE…….habe ich micht jetzt verständlich ausgedrückt ?

    Übrigens lest mal, wie schnell man „Nah-Ostexperte“ werden kann.

    http://philippika.blogspot.com/2006/04/so-wird-man-nahostkorrespondent-eine.html

  51. #8 Kara Ben Nemsi (21. Sep 2009 21:28)
    Die Ausführungen von Zahal in allen Ehren, nur eine kleine Anmerkung zu #29:
    Thomas Mann war nicht Jude. Sein Vater war Lübecker und seine Mutter hatte deutsch-brasilianische Eltern. Thomas Mann Ehefrau Katia geb. Pringsheim war väterlicher- und mütterlicherseits Jüdin.
    Tut mir leid – aber soviel Zeit muß sein.
    __________________________________

    Ja, du hast Recht, aber er lebte mehr im jüdischen Milieu und sein Bücher wurden auch verboten. Kann man mir diese Oberflächlichkeit noch einmal verzeihen ? 🙂

  52. #48 Antifakes (21. Sep 2009 16:11)
    # Zahal, – ich würde inzwischen sagen der ZRdJuden hat (nur) etwas mit-zuverantworten, durch eine falsche Meinungsbildung, wie in Sachen Faruk Sen (?!) oder anlässlich des Dresdner Mordes an der Ägypterin.
    Allerdings, zu bedenken ist, wie ich es anlässlich des Streites um die Anti-AchmadiNedschat-Demo von 2007(?) hörte der Zentralrat wisse aus der Tradition der Judenverfolgen besser, als seine Kritiker, daß er kaum von diesen Schtuz zu erwarten hätte, denn von der Staatsmacht, an die er sich schutzsuchend halten müsste.

    Du, ich will den Zentralrat nicht in Schutz nehmen, sicherlich hat er auch nicht immer die richtigen Standpunkte eingenommen, nur ihm alles in die Schuhe schieben zu wollen, ist auch nicht korrekt. Sie sehen es m. M. nach heute noch ein wenig zu einseitig und gutgläubig, das ohne Frage. Wenn aber Grosser meint, der ZDJ gehörte der deutschen „Israel Lobby“ an, die jede Kritk an Israel verhindern würde, dann beisst sich das mit dr allgemeine deutschen Meinung, die dem ZDJ ja an der heutigen Entwicklung die Schuld gibt oder ? Ein wenig sitzen sie auch zwischen den Stühlen.

    Meiner M. n. zeigen gerade die 2008/09er Entwicklung mit und ohne EDOGAN und die Prämierung anderer Hetzer, daß dies nicht git gehen kann. CDU-Außen-Polenz hat ISRAEL inzwischen mit “Selbst-Mord, wenn es so weitermacht” gedroht, – das ist eine Drohung, jeden Schutz zu verwehren und dabei die jüdische Gemeinde und ISRAEL (wieder) zu spalten.

    Ich weiss das doch alles, an Herrn Polenz hatte ich sogar geschrieben. Ich sehe auch die Spaltung, die damit betrieben wird. Eben darum mein Plädoyer für den ZDJ, einfach differenzierter betrachten, mehr nicht.

    W I R mssen dem entgegenhalten, auch der eigenen Freiheit, der Verantwortung als Nation und dem eigenen Seelenheil wegen !
    – Und wir müssen das den Islamgegnern verdeutlichen, die z.T mit PRO+ausländischen Islammacht-Respektieren zusammenwirken (wollen) !

    Hast du dich jetzt richtig ausgedrückt oder sitze ich auf der Leitung ? Den Islamgegner ?
    Oder den Islambefürwortern ? Ja, deshalb schreibe ich auch hier…….

  53. #16 Rudi123 (22. Sep 2009 07:54)
    @ #62 Tom62 “Und was bitteschön hat dieses Herbeizitieren alttestamentlicher Texte jetzt mit der aktuell gestellten Frage zu tun?”

    Manche irregeleitete Leser sehen da Parallelen zwischen den Prophezeihungen von damals und dem Handeln der heute Mächtigen.
    __________________________________

    Sorry, ich hatte nicht weitergelesen, darum bitte meinen Beitrag 67 überlesen, danke.

    Wer solche Parallellen zieht, der glaubt auch, die Erde sei eine Scheibe und die Protokolle der Weisen von Zion ein authentisches Dokument, gesunder Menschenvrstand jedenfall leiten diese nicht…….die Geschichte hat doch gezeigt, das die Realitiät eine ganz andere war oder ?

  54. #2 epistemology (21. Sep 2009 19:05)
    Shalom Zahal, Deine Ausführungen über die rechtliche Lage von Samaria und Judäa sind vollkommen richtig, ich möchte nur noch eines hinzufügen. Vor kurzem habe ich dem dem Buch von Walid Phares “The Confrontation” entnommen, dass die Palis auf Druck der arabischen Liga den Teilungsplan abgelehnt haben, weil die zu diesem Zeitpunkt einen panarabischen Staat wollten. Machen wir uns nichts vor, die Palis sind die arabischen Pariahs, keiner will sie haben, aber als Faustpfand gegen Israel sind sie super zu gebrauchen.
    ____________________________________

    Den wollen sie immer noch, hier eine erst vor kurzen getätigte Aussage.

    Palästinenser
    Sonntag, 11. Mai 2008
    Hamas gibt „Palästina“-Mythos zu

    Palästinensische Unabhängigkeit an der Schwelle zum Islamischen Imperium

    Behauptungen, dass zionistische Juden in einen bestehenden arabischen Hoheitsbereich namens „Palästina” eingedrungen seien und einheimische Araber enteignet hätten, die jahrzehntelang als „Palästinenser“ bekannt waren, können leicht durchschaut werden.

    Wer die geschichtlichen Fakten unvoreingenommen zur Kenntnis nimmt, erkennt auf den ersten Blick die Haltlosigkeit solcher Ansprüche. Trotzem hatten die Araber jahrelang Erfolg darin, für ihre Forderung einer Rückgabe „Palästinas“ an die „Palästinenser“ internationale Unterstützung zu erhalten.

    Diese Kampagne hat nun einen herben Schlag erlitten: Ein hochrangiges Mitglied der Terrorgruppe Hamas, die jegliches Recht der Juden am Land verneint, hat öffentlich zugegeben, dass die Idee einer historischen „palästinensischen Nation“ eine reine Wunschvorstellung ist, ein Propagandainstrument derer, die sich gegen Israels Wiedergeburt auflehnen. In einem Interview mit der Zeitschrift „The Economist” sprach Hamas-Außenminister Mahmud Al-Zahar – drittwichtigster Anführer der Hamas – von dem Tag, an dem die moslemische Welt sich zu einer Art Islamischer Konföderation oder Islamischem Imperium vereinigen wird.

    Al-Zahar erklärte, dass ein solcher Zusammenschluss kein Problem für palästinensische Araber bedeuten würde, die so energisch für ihre Unabhängigkeit gekämpft haben, da sie noch „nie in der Geschichte ein unabhängiger Staat waren. Wir waren Teil eines arabischen Staates und eines islamischen Staates.“ Obwohl ein solches Zugeständnis den Ansprüchen der nationalistischen Araber auf das Gebiet westlich des Jordan-Flusses jede Grundlage entzieht, sind viele Israelis und westliche Friedensvermittler der Meinung, dass Israel nicht auf unbestimmte Zeit über eine große und feindselige arabische Bevölkerung herrschen kann. Die Schaffung eines weiteren arabischen Staates scheint die am ehesten realisierbare Lösung des Problems zu sein.

    Dennoch gründet die Realisierbarkeit einer solchen Lösung auf der Annahme, dass ein solches „Palästina“ eine freie, offene und demokratische Nation im westlichen Sinne des Wortes sein würde, ohne eine Gefahr für Israel darzustellen. Die Palästinenser neigen jedoch offenbar immer mehr der islamisch-religiösen Richtung zu. Al-Zahar zählt zu denen, die davon träumen, das irgendwann einmal ein Pan-muslimischer Staat entsteht.

    Eine Umfrage von „Near East Consulting” (Ramallah) ergab, dass 78 % der Palästinenser lieber in einem Staat unter islamischem Gesetz leben würden, als in einer westlich-orientierten pluralistischen Demokratie. Bezüglich einer „palästinensischen“ Nationalität antwortete eine Mehrheit von 41 %, dass sie sich zuerst als Moslems sähen, während lediglich 29 % der Befragten sagten, sie sähen sich zu allererst als „Palästinenser“.

    Nicht Neues im Nahen Osten 🙂

  55. 10 epistemology (21. Sep 2009 21:54)
    Es ist noch anzumerken, dass seit 1967, seit der Befreiung, Juden, Christen und Musels in der Höhle von Machpala beten können. Vorher war das nur den Musels vorbehalten, obwohl die mit unserem Abraham nun wirklich nichts zu tun haben.

    Nicht nur das, wenn man von Verwüstungen dieser Stätten berichtet, sind es NUR die Musels, die die Stätten beschmutzen und zerstören, deshalb sei gesagt, es wäre BESSER für ALLE, wenn Israel das sagen hätte, denn dann wären diese Stätten geschützt und frei zugänglich für Christen und Juden, für Musels sowieso….für Jerusalem gilt das Gleiche….

Comments are closed.