Taj Hargey, der Vorsitzende des „Muslimischen Bildungszentrum Oxford“ und Imam der „Summertown Islamic Congregation“ in Oxford, hat westlichen Schlaumeiern, die durch den Schweizer Volksentscheid ein „Menschenrecht auf Minarettbau“ verletzt sehen, ein wenig Nachhilfe in der Ausübung des islamischen Glaubens gegeben. Das Schweizer Referendum, so Hargey, beeinträchtige nicht die religiöse Freiheit der Schweizer Muslime. Er empfiehlt den Glaubensgenossen, nicht in eine Opfermentalität zu verfallen und einen Islam zu praktizieren, der in der Gesellschaft gründet, in der sie leben. Sie sollten „der „giftigen Radikalisierung“ ihres Glaubens, die von ausserhalb importiert werde, widerstehen“. Nicht nur von außerhalb! Auch von westlichen Einflüsterern! Mehr…

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47 KOMMENTARE

  1. Ist doch irrelevant was jemand wo sagt. Verneint, zustimmt, relativiert oder entgegenkommt.

    Solange die Geburtenrate stimmt läuft doch alles seinen Weg.

  2. Er rät ihnen , die Tarnkappe wieder aufzu ziehen , bis die Zeit reif ist …Glaube NIE einen Islam-Prediger !! NIE

  3. Solange dazu kein passenden Koranupdate geliefert wird, muss es für zweckdienlich strategisch angepasste Eroberungslügen von Wölfen im Schafspelz gehalten werden.
    Im Einlullen sind die Orientalen Meister,deutsche Frauen verfallen Ihnen in Scharen und schleppen sie vor den Traualtar.
    Und der Orientale schleppt sie zur Bank für die Bürgschaft seines Eigenheims in seiner Heimat, das irgendwann nur noch ihm gehören wird, das weiß er jetzt schon, sowie die Hälfte des Vermögens nach der Scheidung wenn er den deutschen Pass hat.

  4. Bei Widerstand gilt, dass man den Ball flach hält. So hat der Islam langfristig immer Terrain gewinnen können, und unnötige Verluste vermieden.

    Anschläge und ähnliches sind gegen den Islam, weil sie das Image beschädigen und die Ausbreitung behindern.

  5. Das einzige was PI nun anerkennt ist, dass einige Muslime für andere verbindlich über deren Religionsausübung und was Islam sei zu entscheiden.

    Das Problem mit dem Minarettverbot ist nicht, dass die armen Moslems nun durch das Minarettbauverbot sooo besonders in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt werden. Das Problem ist: Wenn ein Minarettbauverbnot weder gegen die Religionsfreiheit noch gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt, dann kann man genauso Kirchturmbau per Mehrheitsbeschluss verbieten – oder atheistische Buskampagnen, als Symbol gegen das, was die Atheisten in China den Uiguren an tun.

    Das Problem sind als nicht die armen, diskriminierten Muslime, sondern was man der Mehrheit da für Rechte einräumt – und ich rede nicht von Mehrheiten in islamischen Pseudodemokratien, sondern von der hiesige Mehrheit um das Jahr 2050 herum. Denkt ernsthaft jemand eine muslimischer Mehrheit würde sich um die heutigen Argumente (christlich-abendländische Kultur bewahren, etc.), warum nur Minarette und sonst kein öffentliches Zeigen von Religion beschränkt seien soll kümmern?

    Aber man hat Kirchtürme und Atheistenbuskampagnen für dieses kurzsichtige Symbol aus dem Schutzbereich der Menschenrechte gleich mit wegdefiniert.

    Wollte man ein Zeichen gegen menschenrechtsfeindliche Bestrebungen setzen, müsste der Verfassungszusatz folgendermaßen lauten:

    Der Bau von religiösen Türmen durch gegen die Menschenrechte gerichtete oder ihre Einschränkung fordernde religiöse Personen oder Gemeinschaften ist verboten.

    Oder besser:

    Der Bau von religiösen Türmen und das Verbreiten oder Propagieren von unzulässigen Einschränkungen der Menschenrechte fordernden religiösen Überzeugungen und Lehren durch gegen die Menschenrechte gerichtete oder ihre Einschränkung fordernde religiöse Personen oder Gemeinschaften ist verboten.

    Dann wäre der Satz neutral formuliert und würde sich nicht gegen die (spärlichen) friedlichen, auf den Boden der Menschenrechte stehenden Bewegungen richten, die sich selbst als islamisch bezeichnen (den der Staat darf nicht bestimmen, was als islamisch zu gelten hat und er würde den konservativen Muslimen, wie den Sunniten und Schiiten, und insbesondere den im Koordinationsrat der Muslime in Deutschland zusammengeschlossenen Gruppierungen zu viel der Ehre tun).

  6. Das einzige was man damit nun anerkennt ist, dass einige Muslime für andere verbindlich über deren Religionsausübung und was Islam sei zu entscheiden.

    Das Problem mit dem Minarettverbot ist nicht, dass die armen Moslems nun durch das Minarettbauverbot sooo besonders in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt werden. Das Problem ist: Wenn ein Minarettbauverbot weder gegen die Religionsfreiheit noch gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt, dann kann man genauso Kirchturmbau per Mehrheitsbeschluss verbieten – oder atheistische Buskampagnen, als Symbol gegen das, was die Atheisten in China den Uiguren an tun.

    Das Problem sind als nicht die armen, diskriminierten Muslime, sondern was man der Mehrheit da für Rechte einräumt – und ich rede nicht von Mehrheiten in islamischen Pseudodemokratien, sondern von der hiesige Mehrheit um das Jahr 2050 herum. Denkt ernsthaft jemand eine muslimischer Mehrheit würde sich um die heutigen Argumente (christlich-abendländische Kultur bewahren, etc.), warum nur Minarette und sonst kein öffentliches Zeigen von Religion beschränkt seien soll kümmern?

    Aber man hat Kirchtürme und Atheistenbuskampagnen für dieses kurzsichtige Symbol aus dem Schutzbereich der Menschenrechte gleich mit wegdefiniert.

    Wollte man ein Zeichen gegen menschenrechtsfeindliche Bestrebungen setzen, müsste der Verfassungszusatz folgendermaßen lauten:

    Der Bau von religiösen Türmen durch gegen die Menschenrechte gerichteten oder ihre Einschränkung fordernden religiösen Personen oder Gemeinschaften ist verboten.

    Oder besser:

    Der Bau von religiösen Türmen und das Verbreiten oder Propagieren von unzulässigen Einschränkungen der Menschenrechte fordernden religiösen Überzeugungen und Lehren durch gegen die Menschenrechte gerichteten oder ihre Einschränkung fordernden religiösen Personen oder Gemeinschaften ist verboten.

    Dann wäre der Satz neutral formuliert und würde sich nicht gegen die (spärlichen) friedlichen, auf den Boden der Menschenrechte stehenden Bewegungen richten, die sich selbst als islamisch bezeichnen (den der Staat darf nicht bestimmen, was als islamisch zu gelten hat und er würde den konservativen Muslimen, wie den Sunniten und Schiiten, und insbesondere den im Koordinationsrat der Muslime in Deutschland zusammengeschlossenen Gruppierungen zu viel der Ehre tun).

  7. Das war dem geneigten Leser sehr wohl auf PI bekannt. Ich halte nichts vom Kuschelkurs, und ich glaube nicht an einen praktizierenden Islam, der auf die „Gast-Gesellschaft“ fußt und Rücksicht nimmt. Die wenigen, die sich das als Muslime wünschen, sowohl auch die nicht-Muslime, gehen leider in diesem Wunsch hoffnungslos unter. Der Kern des Islam ist kein Wunschkonzert, sondern eine ganz klare Anweisung eine Gesellschaftsform in fremden Ländern zu etablieren. Wer dem nicht folgt, ist ungläubisch und abtrünnig. Dass so was ausgerechnet aus England kommt, dort müsste man es doch besser wissen …

  8. „Islamgelehrter: Minarette nicht notwendig“

    Macht das den Islam sympatischer?

    PI: Darum geht es nicht. Es geht einzig darum, dass ein Islamvertreter das Gegenteil von dem sagt, was unsere Kommentarspalten füllt. Und dass westliche Bessermenschen wieder mal schlauer sind als die Betroffenen.

  9. Ähnlich weise Worte haben die aufgeklärten Muslime Güner Balci und Hamed Abdel-Samad in einer bemerkenswerten Talk-Sendung des schweizer SonntagsBlick geäußert. Bemerkenswert deshalb, weil beide durch ihre aufgeräumten Standpunkte, ihre Selbst- und Islamkritik quasi „islamophob“ wirken, während ein sozialistischer Gutmensch und Quasi-Imam namens Andreas Gross und der Berufsmuslim Farhad Afshar die Muslime in der selbstgewählten Opferrolle bestärken: http://www.blick.ch/news/schweiz/die-herausforderung-islam-136315
    Taqiyya? Fehlanzeige!

  10. PS:

    Um „„giftigen Radikalisierung“ ihres Glaubens, die von außerhalb importiert [würden]“ zu widerstehen oder „einen Islam zu praktizieren, der in der Gesellschaft gründet, in der sie leben“ braucht man weder Minarett, noch sind diese schädlich, das gilt aber für Kirchtürme genauso. Ich persönlich finde, dass man sich hier, bei aller gerechtfertigten Kritik und allen gerechtfertigten Mahnung vor dem konservativen Islam (ich sage ausdrücklich nicht nur fundamentalistischen Islam), doch etwas verrannt hat. Denn was hilft das Minarettverbot gegen im Mittelalter stecken geblieben? Nichts. Tut man den anderen Recht? Nein.

    Mirza Ghulam Ahmad hat das Recht für aufgehoben erklärt, aus Glaubensgründen zur Waffe zu greifen. Es gehört zu den Prophezeiungen über das Erscheinen des Messias, dass er den (religiös begründeten) bewaffneten Dschihad abschaffen werde.

    (siehe Wikipedia-Artikel: Ahmadiyya

    Es ist natürlich bezeichnet, dass diese Gruppierung, wie die Alleviten, von den meisten Muslimen als Apostaten angesehen werden… Aber ist es nicht um so zynischer, wenn der Westen nun auch diese abstraft, weil diese sich auch als Muslime bezeichnen? Es kann doch nicht an deren Bezeichnung liegen, wie man eine religiöse Gemeinschaft beurteilt, sondern nur an den konkreten Lehren.

  11. Muslime, die in der Schweiz oder anderswo in Europa leben, sollten nicht etwas Kulturelles mit einem Glaubensbekenntnis verwechseln, so der Imam.

    Recht hat er. Hindus dürfen in der Schweiz ihre Toten nicht selbst einäschern, und den Mormonen hat die US-Regierung die Vielehe verboten.
    Wenn Muslime argumentieren, dass das Minarettverbot gegen die Religionsfreiheit verstoße, so als hätten die Türme Bekenntnischarakter, dann soll der Schutz der Religionsfreiheit offensichtlich auf die gesamte islamische Kultur ausgeweitet werden. Das offenbart erst die wahre Dimension dieses Konflikts.

  12. @ #13 Anmerkung zur Religionsfreiheit:

    Vorsicht mit der Ahmadiyya. Die Ahmadiyya schafft den bewaffneten Dschihad ab, den Dschihad an sich mit dem Endziel der Erweiterung des „Haus des Islam“ auf die ganze Welt allerdings nicht.
    Im Schrifttum der „liberalen“ Ahmadiyya findet sich das gesamte Spektrum des sogenannten Islamismus, von der jüdischen Weltverschwörung bis zur Unterstützung der Fatwa gegen Salman Rushdie. Informationen dort: http://maethor-islam.blogspot.com/

  13. @ Mike Melossa:

    Man muss nicht daran glauben das die große Mehrheit einen aufgeklärten Islam schaffen wird. Darf man das der kleinen Minderheit, die dies doch versucht, zum Nachteil gereichen lassen?

    Schwächt dies nicht das eigentliche Ziel und lenkt von ihm ab insbesondere diejenigen Muslime, die ihre Religion so wohl Ernst nehmen, als auch konservativ auslegen (die Mehrheit derjenigen, die an den Islam ernsthaft glauben), in ihre Schranken zu verweisen? Und zu verhindern, dass die entsprechenden konservativen Verbände (von den Alleviten abgesehen die einzigen nennenswerten Verbände die es gibt), die auf der Islamkonferenz rumturnten uns weiter über den Tisch ziehen, in dem Sie Förderung und Akzeptanz für die Verbreitung ihrer (konservativ-islamischen) Ansichten fordern, weil sie den Gutmenschen weiß machen, dies diene der Integration und sie wollten hauptsächlich Toleranz predigen!

  14. Soso, Minarette also nicht notwendig??

    Da haben sich diese „Islamgelehrten“ aber schlecht abgesprochen, wenn ich das hier lese:

    Türken wollen christlichen Priester ermorden – wegen des Schweizer Minarett-Verbots

    Türkische Muslime drohen dem christlichen Prister der Meryem Ana Kirche (syrisch-orthodox), Yusuf Akbulut, nahe Diyarabir mit der Ermordung, wenn er nicht den alten Kirchturm abreiße. Sie begründeten ihre Mordgelüste mit dem Schweizer Minarett-Votum. Bedrohungen gegenüber Christen sind in der Türkei nichts Ungewöhnliches, Christen werden in der Türkei systematisch unterdrückt.

    http://www.compassdirect.org/english/country/turkey/12559/

  15. Was dieser in England lebende Mohamedaner an die Mohamedaner in der Schweiz sagt: „wartet noch, die zeit ist noch nicht reif, es gibt noch zu viel Widerstand und wir sind noch zu wenige“.
    DAS und nichts anderes sagte er damit.

  16. @ Maethor:

    Das ändert die Sachlage (in Bezug auf diese konkrete Gruppierung) natürlich etwas. Aber mit den sontigen konservativ-islamischen Veränden sind diese mE nach nicht gleich zu setzen, eher auf der Ebene evangelikal-fundamentalistischer ID-Prediger.

    Auch von ihrer zahlenmäßigen Stärke stellen diese nicht das Problem dar (ebenso wenig wie die evangelikalen Fundamentalisten in den USA).

  17. Das war der gleiche Ablauf wie aller Disskusionen im Internet:

    A: „Wir können die die Religionsfreiheit nicht beschneiden!“
    B: „Aber Minarette sind nicht Teil der Religion. Die Moslems können auch ohne Minarette ihre Religion ausüben.“
    A: „Aber als weltoffenes Land müssen wir doch trotzdem ihnen das Recht lassen, ihre Architektur zu verwenden.“
    B: „Die Menschen haben halt was dagegen. Ich kann dir doch auch nicht das World Trade Center vor deinem Fenster bauen.“
    A: „Aber es geht hier um die Relgionsfreiheit.“
    B: „Nein geht es nicht.“

    Und so weiter.

  18. PI: Darum geht es nicht. Es geht einzig darum, dass ein Islamvertreter das Gegenteil von dem sagt, was unsere Kommentarspalten füllt. Und dass westliche Bessermenschen wieder mal schlauer sind als die Betroffenen.

    Mit dieser Meinung steht er aber vollkommen allein auf weiter Flur.
    Somit stellt diese Aussage seine individuelle Einzelmeinung dar und ist keineswegs repräsentativ.
    Daher wird sie ignoriert werden, weil sie die ganze Gutmensch-Moslem Betroffenheitsargumentationskette als Lüge entlarven würde.
    Und das darf keinesfalls geschehen.

  19. “Islamgelehrter: Minarette nicht notwendig”

    In Zeiten von GPS, Galileo und Aufklärungsdrohnen ist es nichtmehr so wichtig, wie früher, den höhsten Punkt zu halten.

    Schön wäres trotzdem, allein schon der Stinger´s wegen. (Flag´s)

    Und die Aussicht erst…!

  20. @ Maethor:

    Das ändert die Sachlage (in Bezug auf diese konkrete Gruppierung) natürlich etwas. Aber mit den sonstigen konservativ-islamischen Verbänden sind diese mE nach nicht gleich zu setzen, eher auf der Ebene evangelikal-fundamentalistischer ID-Prediger.

    Auch von ihrer zahlenmäßigen Stärke stellen diese nicht das Problem dar (ebenso wenig wie die evangelikalen Fundamentalisten in den USA).

    Das große Problem mit dem Islam ist, das dort die problematischen Lehren der Standard sind (wozu praktisch der gesamte konservative Islam steht, Sunniten wie Schiiten) und die aufgeklärten große Positionen die Ausnahme. Gleichzeitig wächst diese Bevölkerungsgruppe besonders durch die Geburtenzahlen und bekommt dank Rot-Grün auch noch die deutsche Staatsangehörigkeit (und somit die politischen Rechte, wie das Wahlrecht) ohne eine vorherige Integration hinterher geschmissen. Beim Christentum gibt es zwar auch viele problematische Gruppierungen, aber die im Lichte des GG unproblematischen sind der Standard. Insbesondere zählen selbst konservative Christen größtenteils nicht zu den problematischen Gruppen, weil sie auf viele althergebrachte unproblematische Lehren zurückgreifen können, die sie dann konservativ vertreten können.

    Ich bin kein Fan eines Kuschelkurses mit dem Islam, der sich, mit der Behauptung man wolle Toleranz predigen, offenbar bei vielen erfolgreich als harmlos darstellt, obwohl die religiösen Lehren nach wie vor vom Koran als direktem Wort Gottes, dass die Scharia als höchstes Recht über alle Verfassungen setzt (und zwar als allgemeinverbindliches Rechtssystem!), ausgehen. Wer so etwas predigt, sägt am Grundgesetz. Wie man dort als Gutmensch für Verständnis wirbt und dafür kämpfen will, dass diese auch (z.B. politisch) die Gesellschaft mitprägen sollen, leuchtet mir nicht ein. Zumal die selben sich oft sofort gegen allen evangelikal-fundamentalistischen Bestrebungen dieser Art zu recht wehren würden (wie. z.B. ID an der Schule gleichberechtigt oder als Ersatz der Evolutionstheorie zu lehren).

    Es wird endlich Zeit den (organisierte, praktizierten) Islam wie christliche (oder sonstige) Sekten ernst zu nehmen und nicht zu verharmlosen – zumal seine Anhängerschaft im Gegensatz zu allen anderen problematischen Gruppierungen erschränkend schnell wächst – auf ein bald politisch extrem relevantes Gewicht.

    Beispiel:

    Das Markenzeichen religiöser Praxis und Wahrnehmung wird gewöhnlich durch eine wachsende gebildete Mittelschicht verteidigt, die ein wichtiger Faktor ökonomischen Wachstums ist.

    (verharmlosende Quelle)

    Genau das ist ebenfalls Teil des Problems, denn das ist die Konsequenz, wenn man ignoriert, was das für eine absolute Beherrschung anstrebende sektenartige Ideologie ist. Ich sarge nur deshalb nicht Sekte, da ihr der einheitliche Sektenguru fehlt. Bzw. diese ist schon einige Zeit Tot und seine 4 Nachfolger auch.

  21. Normalerweise schreibe ich ja unter dem Pseudonym Byzantion.Aber seit geraumer Zeit, ist dieser Benutzername unbekannt…..?
    Darum ist #22 quadraturacirculi nur ein Versuchsballon.Meine Frage an das PI-Team was da schief läuft, wurde leider bisher nicht beantwortet.
    Byzantion

  22. @ vivaeuropa:

    Na ja, einfach zu sagen, es Falle nicht unter die Religionsfreiheit, reicht nicht.

    Und wenn eine (muslimische?) Mehrheit keinen Kirchturm will? Oder keine atheistischen Bus-Kampagnen? Fällt das dann doch wieder unter die Religionsfreiheit? Darf darüber auch eine Mehrheit entscheiden? Dann sollte man aber vor dem was da demographisch auf uns zu kommt noch mehr Angst haben als vorher. Denn auch lediglich folkloristische Muslime lassen sich von konservativen bis fundamentalistische Scharfmachern eventuell für solche Einschränkungen zuungunsten anderer Religionen begeistern, wenn diese ein Gefühl al Gemeinschaft angegriffen wurden zu sein beschwören… Und man hat ihnen die Argumentationsgrundlage gegeben, schließlich haben so auch mal die Nicht-Muslime argumentiert…

    A: “Wir können die die Religionsfreiheit nicht beschneiden!”
    B: “Aber Kirchtürme/Atheisten-Bus-Touren sind nicht Teil der Religion. Die Nicht-Moslems können auch ohne Minarette ihre Religion ausüben.”
    A: “Aber als demokratisches Land unter der EMRK müssen wir doch trotzdem ihnen das Recht lassen, ihre Architektur zu verwenden/Werbekampagnen zu betreiben.”
    B: “Die Menschen haben halt was dagegen. Ich kann dir doch auch nicht das World Trade Center vor deinem Fenster bauen.”
    A: “Aber es geht hier um die Religionsfreiheit.”
    B: “Nein geht es nicht.”

    Wird klar, was es bedeutet dies mit dem einfachen „Argument“ ‚Die Menschen (gemeint:Mehrheit) haben halt was dagegen‘ aus dem Schutzbereich der Menschenrechte herzu zu definieren?

    Dazu muss man kein Islamkuschler sein. Bin ja auch kein Scientology-Kuschler… Oder besseres Beispiel: Kreationisten-Kuschler, Zeugen-Jehova-Kuschler…

    Und ich sehe auch, dass der Islam durch seine schon in den Ursprüngen angelegt Aggressivität und durch seine (auch hier zunehmende) quantitative Verbreitung faktisch gefährlicher ist.

  23. #17 Anmerkung zur Religionsfreiheit

    Man muss nicht daran glauben das die große Mehrheit einen aufgeklärten Islam schaffen wird. Darf man das der kleinen Minderheit, die dies doch versucht, zum Nachteil gereichen lassen?

    Meines Erachtens nicht. Und ich, für meine Person, würde mich dem nie entgegenstellen, im Gegenteil. Und das beweise ich durch mein Leben und meinen Taten jeden Tag auf neue, immer wieder. Aufrichtig ist Aufrichtig. Aber, ich mache mir im Gegenzug auch nichts vor.

  24. @Mastro Cecco:

    Das wundert mich nicht, es gab auch Frauenverbände in der Schweiz die sich gegen das Frauenwahlrecht ausgesprochen haben.

    Man hat es hierbei mit Medienprofis zu tun, die wissen, durch welche, dem Westen bekannten Handlungen (Gründen von Bürgergruppen; Vereine die sich selbst Frauenrechtsgruppen nennen, aber in Wirklichkeit U-Boote zu PR zwecken sind) man sich hier gut darstellen kann.

    Darüber sollte man aufklären.

    Das Minarettbauverbot als mit der EMRK vereinbar zu verteidigen ist nicht zweckdienlich. Stattdessen etabliert man damit eine Auslegung, die sich bei anderen Mehrheitsverhältnissen gegen einen selber wenden könnte (wie schon in einigen Beiträgen vorher dargelegt).

    Oder anders ausgedrückt:

    „Gut gemeint heißt noch lange nicht gut gemacht!“

    Insofern erkenne ich die Intention an, kann die Ja-Stimmen nachvollziehen, aber die rechtliche Interpretation mit der man das in Übereinstimmung mit der EMRK bringen möchte, halte ich für gefährlich.

  25. @Mike Melossa:

    Meines Erachtens nicht. Und ich, für meine Person, würde mich dem nie entgegenstellen, im Gegenteil. Und das beweise ich durch mein Leben und meinen Taten jeden Tag auf neue, immer wieder. Aufrichtig ist Aufrichtig. Aber, ich mache mir im Gegenzug auch nichts vor.

    Erwarte ich auch nicht, keine sorge 😉

    @Der-Perser:

    Das ist eine gute Frage, die sich allerdings in ihrer vollsten Extreme bei den Schiiten stellt. Bei anderen scheint es eine Art Lügengrenze zu geben – was aber nicht heißt, dass man die Wahrheit klar serviert bekommt, wenn sie für den Islam unangenehm ist. Aber wenn man eine vernebelte, um den heißen Brei redende, Antwort erhält, weiß man: Der will nicht lügen, aber er hält es nicht für sinnvoll unverblühmt die Wahrhreit zu sagen…

  26. #22 Bundesfinanzminister (22. Dez 2009 17:07)

    PI: Darum geht es nicht. Es geht einzig darum, dass ein Islamvertreter das Gegenteil von dem sagt, was unsere Kommentarspalten füllt. Und dass westliche Bessermenschen wieder mal schlauer sind als die Betroffenen.

    Mit dieser Meinung steht er aber vollkommen allein auf weiter Flur.

    Ja, eben.
    Es sieht aus, als ob manchmal fast zwanghaft ein Einzelfall (TM) gesucht wird, der ausnahmsweise etwas anderes behauptet als die erdrückende Mehrheit der Moslems.
    An dem Moslem-Gehabe und deren Zielen ändert das Taktieren dieser Einzelfälle(TM) rein gar nichts.

  27. #31

    Weiß nicht.
    Der sollte mal seine Aussage wiederholen und dabei auf den Koran schwören.

    Dann werden wir ja sehen.

  28. Ich sehe es ausserdem nicht förderlich, hinter jeder Aussage grundsätzlich immer Taqyyia anzunehmen.

    Es ist sicherlich nicht so, das jeder Muslime auf der Welt, Taqyyia betreibt.

    Das ist meine Meinung als Nicht-Muslimischer Perser.

  29. #31 Der-Perser (22. Dez 2009 17:50)

    Die Frage ist:

    Taqyyia oder ehrlich gemeint?

    —————————

    Wie DIESER Mann es sieht, ist ehrlich gesagt egal.
    Er ist nicht massgeblich für ALLE Mohammedaner.
    Es kommt darauf an, wie die RESTLICHEN Mohammedaner die Problematik ansehen.

    Eines der Hauptprobleme ist, dass es keinen „Chef ALLER Mohammedaner“ gibt.

    Die Christen haben den Pabst als „Führer“, der die Richtung vorgibt und Abtrünnigen oder Hasspredigern die Zugehörigkeit zur Kirche aberkennen kann.

    Aber wen haben die Mohammedaner?

  30. Sie müssten der „giftigen Radikalisierung“ ihres Glaubens, die von ausserhalb importiert werde, widerstehen

    Diese Radikalisierung wird von staatlich gesteuerten Organisationen ausserhalb Europas forciert, u.a. von der dem türkischen Religionsministerium unterstehenden DITIB. Sie verfolgt politische Ziele.
    Es wäre nur zu wünschen, daß sie die Muslime in Europa davon klar distanzieren und 100% auf ihr europäisches kulturelles Umfeld eingehen. Dann werden die Hetzer aus dem Nahen Osten keine Macht mehr über sie haben und ein friedliches Zusammenleben könnte möglich werden.

  31. @ vivaeuropa:
    Na ja, einfach zu sagen, es Falle nicht unter die Religionsfreiheit, reicht nicht.
    Und wenn eine (muslimische?) Mehrheit keinen Kirchturm will? Oder keine atheistischen Bus-Kampagnen? Fällt das dann doch wieder unter die Religionsfreiheit? Darf darüber auch eine Mehrheit entscheiden? Dann sollte man aber vor dem, was da demographisch auf uns zu kommt noch mehr Angst haben als vorher. Denn auch lediglich folkloristische Muslime lassen sich von konservativen bis fundamentalistische Scharfmachern eventuell für solche Einschränkungen zuungunsten anderer Religionen begeistern, wenn diese das Gefühl als Gemeinschaft angegriffen wurden zu sein beschwören… Und man hat ihnen die Argumentationsgrundlage gegeben, schließlich haben so auch mal die Nicht-Muslime argumentiert…
    A: “Wir können die die Religionsfreiheit nicht beschneiden!”
    B: “Aber Kirchtürme/Atheisten-Bus-Touren sind nicht Teil der Religion. Die Nicht-Moslems können auch ohne Kirchtürme/Atheisten-Bus-Touren ihre Religion ausüben.”
    A: “Aber als demokratisches Land unter der EMRK müssen wir doch trotzdem ihnen das Recht lassen, ihre Architektur zu verwenden/Werbekampagnen zu betreiben.”
    B: “Die Menschen haben halt was dagegen. Ich kann dir doch auch nicht das World Trade Center vor deinem Fenster bauen.”
    A: “Aber es geht hier um die Religionsfreiheit.”
    B: “Nein geht es nicht.”

    Wird klar, was es bedeutet dies mit dem einfachen “Argument” ‘Die Menschen (gemeint: Mehrheit) haben halt was dagegen’ aus dem Schutzbereich der Menschenrechte herzu zu definieren?

    Dazu muss man kein Islamkuschler sein. Bin ja auch kein Scientology-Kuschler… Oder besseres Beispiel: Kreationisten-Kuschler, Zeugen-Jehova-Kuschler…
    Und ich sehe auch, dass der Islam durch seine schon in den Ursprüngen angelegt Aggressivität und durch seine (auch hier zunehmende) quantitative Verbreitung faktisch gefährlicher ist.

  32. Taj Hargey ist ungefähr die Mischung aus Bekir Alboga und Rauf Ceylan. Das Minarett als Kultur zu erklären ist eine kalkulierte Lüge, Taj Hargey mag morgen eben das Kopftuch als Religion erklären, wenn es dem Konvertiten und Hütchenspieler passt. Rhetorischer Dschihad vom Feinsten.

    Konvertit Hargey kooperiert mit den ebenso chancenlosen wie dreist verlogenen ‚Sisters in Islam‘, die zwar von ijbar reden, aber behaupten, Saudi-Arabien hätte ijbar (vgl. wali mujbir) verboten.

    Die ‚Sisters in Islam‘ schweigen zur FGM der Azhar-Scheichs oder zur derjenigen der Schafiiten und entsprechen damit ungefähr jenem ‚islamischen Feminismus‘, wie er in Nordafrika von der antiwestlichen Nadia Yassine oder der zumindest tragischen Fatima Mernissi versucht wird. Chancenlose Tragik oder Irreführung der Säkularen oder beides. In Nordafrika frauenrechtlich glaubhaft ist nur die Argumentation von Latifah Jbabdi.

    Nawal el-Saadawi als Medienprofi.

    Die weltweit bekannte ägyptische Psychologin und dissidente ‚islamkritische‘ Autorin lädt uns alle zum Kampf gegen FGM ein (It’s become fashionable to talk about female circumcision), aber bitte nicht als Unterstützer des Irak-Kriegs (But you’re supporting the war in Iraq).

    Die verpflichtende schafiitische FGM (Organisator z. B.: Assalaam-Foundation, Bandung) ist für Nawal e-Saadawi keine Silbe wert. Die al-Azhar wird von der berühmtesten ‚islamischen Feministin‘ kritisiert, weil … sie den gerechten Geist des guten alten Islam verraten habe.

    Zum Falle der in Saudi-Arabien vergewaltigten jungen Frau (‚Qatib girl‘ case), die wegen Unzucht zu 200 Peitschenhieben verurteilt wurde, mochte Nawal el-Saadawi die Tugendlehre der Scharia nicht in Frage stellen, weil der Westen ja auch ganz böse sei (killing and violation of women is to be found in Israel and by the US government too).

    http://www.darkmatter101.org/site/2008/02/13/nawal-el-saadawi-in-conversation/

    Taj Hargey ’surft‘ auf den Wellen der Macht und will die Scharia, vorübergehend eben ohne Minarett, wenn es nur dazu dient, die kulturelle Moderne zu spalten.

    ‚Islamic Family Law reform around the world‘ Klartext: Scharia ja bitte!

    http://www.sistersinislam.org.my/index.php?option=com_content&task=view&id=748&Itemid=288

  33. Taj Hargey = MECO, Muslim Educational Center of Oxford.

    http://www.meco.org.uk/charter.htm

    Man murmelt von Ijtihad (Idschtihad, autonome Rechtsindung) und ‚rationalem Islam‘, ersehnt die Rechtleitung vom alles übersteigenden Koran und den nachgeordneten Hadithen her. Der Koran ist frauenfeindlich und kulturrassistisch, die Hadithen sind noch schlimmer. Wo denn bitte die ersten Krümel des Idschtihad eines Taj Hargey geblieben sind? Dass der MECO-Boss sich in die Minarettdebatte einmischt, dient wohl vor allem dem Zweck, den Einfluss seines Instituts zu sichern.

    In den USA treibt der sich stilsicher als Opfer des Islamismus stilisierende Scharia-Lügenbaron Prof. Dr. Abdullahi Ahmed An-Na’im („Es gibt Muslime, die mich gerne töten würden“) das selbe Spiel.

    Dr. an-Na’im (USA),
    Dr. Rohe (BRD).

    Der smarte Taqiyyaprofessor (Sudan, jetzt USA) Abdullahi Ahmed an-Na’im, auch er angebliches Opfer der bösen Dschihadisten, wird von einem geweissen, den Lesern von Politically Incorrect wohl bekannten Juristen aus Erlangen gepriesen, Dr. Mathias Rohe. Der legendäre ‚Islamismusgeschädigte‘ An-Na’im will die magisch-okkulte, diskriminierende Scharia zaubertätig ’säkularisieren‘ und als rationales Recht in den ‚islamischen Staaten‘ zur Anwendung bringen, dafür kassiert er ein nordamerikanisches Professorenhonorar (Emory), Dr. Rohe will daselbe für die Bundesrepublik Deutschland.

    http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E46E901AA69224FE896A698949E21B356~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  34. Abdullahi Ahmed An-Na’im

    sieht ein wenig aus wie Barak Obama und war zweitweilig der Geschäftsführende Direktor der afrikanischen Sektion von Human Rights Watch, ja, der HAMAS-verliebte Haufen namens ‚Menschenrechtsler‘, der die bundesdeutschen Gesetze zum Verbot des Lehrerinnenkopftuchs kippen will!

    http://en.wikipedia.org/wiki/Abdullahi_Ahmed_An-Na%27im

    Seine Buchtitel klingen wundertätig:

    Islam and the Secular State: Negotiating the Future of Shari’a – – – Wir sollen also die Zukunft der Scharia aufgeschlossen und lässig verhandeln.

    Toward an Islamic Reformation: Civil Liberties, Human Rights and International Law – – – Da ist er, der Martin Luther des Islam, der Erlöser, und bereits Professor!

    http://www.law.emory.edu/aannaim/

  35. Taj Hargey sinngemäß:

    Die Attentäter von London (7/7) hätten den Sinn des Islam entstellt und verdreht. Die Apostasie bewirbt Hargay allerdings nicht. Der Hidschâb (das Kopftuch) sei nicht nötig (not necessary) – ebenso flunkert die Tochter des Muslimbruders Dr. Yusuf Zeynel-Abidin, die Berlinerin Emel Abidin-Algan.

    http://www.dailymail.co.uk/debate/article-1175221/The-Muslim-cleric-blames-British-mosques-7-7-bombings-says-multiculturalism-disaster-throw-Islamic-fanatics-out.html

    Einer von Hargeys Tricks zur ‚Islam-Reformation‘ ist es, den Koran so wichtig zu machen, dass die irgendwie Hadithe unwichtig werden und die Scharia gleich mit – sagt er. Der Koran solle absolut heilig sein bzw. bleiben:

    the Koran must have precedence. It must be sovereign. Everything else is supplementary or subservient.

    Islam ohne Scharia – klingt verführerisch, jedenfalls für nichtmuslimische Islamkritiker und nichtmuslimische Islamverliebte. Wer will denn schon Bombenattentate? Wer will keinen freiheitlich-demokratietauglichen Islam?

    Also brav Taj Hargey zujubeln, dann gibt es auch keine islamisch motivierte Gewalt, und falls es doch welche gibt, haben die Dhimmis Taj Hargey eben nicht genügend zugejubelt. Man sollte von Erpressung sprechen.

    http://www.dailymail.co.uk/debate/article-1175221/The-Muslim-cleric-blames-British-mosques-7-7-bombings-says-multiculturalism-disaster-throw-Islamic-fanatics-out.html

    an-Na’im, Hargey, Mernissi, Nawal, Shirin Ebadi, Mathias Rohe … sind Smiley-Faces zum islamverliebten Hingucken. Diese ‚Islamkritiker‘ kämen in Pakistan keine 100 Meter weit, jedenfalls nicht lebend. Die universellen Menschenrechte und das für alle und jeden geltende gemeinsame Familienrecht allerdings scheinen sich in ihrer Nähe auch in Europa zu verflüchtigen.

    Hargey muss sich oder die Geschichte oder die künftige freiheitliche Demokratie, ich fürchte letzteres, verbiegen, um den unverfälschten, reinen Ur-Islam als menschenfreundlich darzustellen. Ihn gelte es zu restaurieren (restore Islam’s pristine beliefs), auch in der Schweiz.

    Nur um die Freilegung dieses makellosen Ur-Islam willen rät Hargey, auf Minarette zu verzichten. Die (einstweilige) Minarettlosigkeit soll näher zu Muhammad und Allah führen und schlussendlich ins Paradies. In ein paar Jahren halt mit Minaretten, inschallah, wozu jetzt Konfrontation?

    http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/guest_contributors/article6938161.ece

    Allah ist flexibel und hat Zeit, seinen Staat mit Hilfe seiner irdischen Statthalter zu errichten. Gegen ein Gesetz der ‚kuffâr‘ zu verstoßen ist (vielleicht) vor der Gottheit nicht heilssichernd; die ’niyya‘ der Korantreue zählt, die gute Absicht.

  36. Taj Hargey sinngemäß:

    Die Attentäter von London (7/7) hätten den Sinn des Islam entstellt und verdreht. Die Apostasie bewirbt Hargay allerdings nicht. Der Hidschâb (das Kopftuch) sei nicht nötig (not necessary) – ebenso flunkert die Tochter des Muslimbruders Dr. Yusuf Zeynel-Abidin, die Berlinerin Emel Abidin-Algan.

    http://www.dailymail.co.uk/debate/article-1175221/The-Muslim-cleric-blames-British-mosques-7-7-bombings-says-multiculturalism-disaster-throw-Islamic-fanatics-out.html

    Einer von Hargeys Tricks zur ‚Islam-Reformation‘ ist es, den Koran so wichtig zu machen, dass die irgendwie Hadithe unwichtig werden und die Scharia gleich mit – sagt er. Der Koran solle absolut heilig sein bzw. bleiben:

    the Koran must have precedence. It must be sovereign. Everything else is supplementary or subservient.

    Islam ohne Scharia – klingt verführerisch, jedenfalls für nichtmuslimische Islamkritiker und nichtmuslimische Islamverliebte. Wer will denn schon Bombenattentate? Wer will keinen freiheitlich-demokratietauglichen Islam?

    Also brav Taj Hargey zujubeln, dann gibt es auch keine islamisch motivierte Gewalt, und falls es doch welche gibt, haben die Dhimmis Taj Hargey eben nicht genügend zugejubelt. Man sollte von Erpressung sprechen.

    an-Na’im, Hargey, Mernissi, Nawal, Shirin Ebadi, Mathias Rohe … sind Smiley-Faces zum islamverliebten Hingucken. Diese ‚Islamkritiker‘ kämen in Pakistan keine 100 Meter weit, jedenfalls nicht lebend. Die universellen Menschenrechte und das für alle und jeden geltende gemeinsame Familienrecht allerdings scheinen sich in ihrer Nähe auch in Europa zu verflüchtigen.

    Hargey muss sich oder die Geschichte oder die künftige freiheitliche Demokratie, ich fürchte letzteres, verbiegen, um den unverfälschten, reinen Ur-Islam als menschenfreundlich darzustellen. Ihn gelte es zu restaurieren (restore Islam’s pristine beliefs), auch in der Schweiz.

    Nur um die Freilegung dieses makellosen Ur-Islam willen rät Hargey, auf Minarette zu verzichten. Die (einstweilige) Minarettlosigkeit soll näher zu Muhammad und Allah führen und schlussendlich ins Paradies. In ein paar Jahren halt mit Minaretten, inschallah, wozu jetzt Konfrontation?

    http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/guest_contributors/article6938161.ece

    Allah ist flexibel und hat Zeit, seinen Staat mit Hilfe seiner irdischen Statthalter zu errichten. Gegen ein Gesetz der ‚kuffâr‘ zu verstoßen ist (vielleicht) vor der Gottheit nicht heilssichernd; die ’niyya‘ der Korantreue zählt, die gute Absicht

  37. Meinungen eines australischen Professors

    Und dann bringt der Herr seine Begründung, warum sich der Ausländer in diesen islamischen Ländern an diese Gebräuche halten soll:

    „Solange die Muslime die Mehrheit stellen, haben sie das Recht, der Gesellschaft die islamischen Werte aufzuerlegen.“

    Hoppla. Die islamischen Werte auferlegen? Muss ich mich beschneiden lassen, wenn ich in die Ferien gehe?

    Diese Motiv scheint wohl für die islamische Kultur üblich zu sein.

    Aber ist den Minarettbauverbotsbefürwortern eigentlich klar, das sie genau diese Haltung der muslimischen Parallelgesellschaft bestätigen?

    Will man vor den Gutmenschen lediglich das Gesicht wahren und kann an seinem großartigen Symbol gegen die Islamisierung nicht mal den kleinsten Makel erkennen?

  38. Meinungen eines australischen Professors

    Und dann bringt der Herr seine Begründung, warum sich der Ausländer in diesen islamischen Ländern an diese Gebräuche halten soll:

    „Solange die Muslime die Mehrheit stellen, haben sie das Recht, der Gesellschaft die islamischen Werte aufzuerlegen.“

    Hoppla. Die islamischen Werte auferlegen? Muss ich mich beschneiden lassen, wenn ich in die Ferien gehe?

    Diese Motiv scheint wohl für die islamische Kultur üblich zu sein.

    Aber ist den Minarettbauverbotsbefürwortern eigentlich klar, das sie genau diese Haltung der muslimischen Parallelgesellschaft bestätigen? Ist denen klar, dass Sie genau dieses nahezu unbeschränkte „die Mehrheit entscheidet“ im Weltbild der Muslime vollkommen bestätigt haben?

    Will man vor den Gutmenschen lediglich das Gesicht wahren und kann an seinem großartigen Symbol gegen die Islamisierung nicht mal den kleinsten Makel erkennen?

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