Arbeit macht freiNach Polizeiangaben ist heute in den frühen Morgenstunden zwischen 3.30 und 5 Uhr das Schild vom Eingangstor zum Stammlager des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz mit der zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei“ (Foto) gestohlen worden. Ein Gedenkstättesprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur Berichte der polnischen Medien.

Die Museumswächter hätten als erste heute Früh den Diebstahl bemerkt und die Behörden alarmiert. Die Polizei hat die Suche nach den Tätern verstärkt, doch von ihnen fehlt nach wie vor jede Spur, sagte ein Sprecher. Man gehe „verschiedenen Theorien nach“. Inzwischen wurde eine Kopie der Original-Tafel, die während der Renovierungsarbeiten angefertigt worden war, angebracht. „Arbeit macht frei“ gilt als ein Symbol des tragischen Schicksals von Millionen ermordeten Opfern des totalitären Naziregimes.

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66 KOMMENTARE

  1. Entweder total verblödete Idioten oder noch blödere Faschisten. Auf jeden Fall Perverse. Das ist eine Stätte der man die Achtung der Totenruhe entgegenzubringen hat.

    Es verwundert nur, dass die polnische Polizei dort nicht bewacht. Den Einsatz dort kann man sich doch leicht von Deutschland bezahlen lassen.

  2. Wie krank ist das denn ??

    An den Schrottpreisen kann es doch nicht liegen (da wurden zu Hochzeiten ja auch Gräber geplündert und z.B. Grablaternen gestohlen)- daher waren es vermutlich irgendwelche Verkorksten

  3. Das zeugt von schwerer fortgeschrittener Blödheit! Würde mich nicht wundern wenn wir das demnächst auf der Ebay.pl Plattform wiederfinden. Hört mal Leute, so etwas lässt sich nicht versilbern! ?

  4. zynischen Aufschrift “Arbeit macht frei”

    Es sollte besser heißen: „die zynisch genutzte Aufschrift ‚Arbeit macht frei'“.

    Arbeit macht nämlich tatsächlich frei. Ich merke das selbst immer wieder bei der Arbeit. Jedenfalls solange es keine Zwangsarbeit ist und die Sache mit rechten Dingen zugeht.

    Die „Vernazifizierung“ eines solchen an sich wahren Spruchs ist meiner Meinung nach eine Mitursache für die Faulheit und das Anspruchsdenken mancher Asozialen.

  5. #3 Marc07 (18. Dez 2009 09:56)
    Die singen bestimmt auf Arabisch.
    Da kommen dann u.A. solche Textteile vor: „wann kratzt ihr ungläubigen Schweine endlich ab? wir brauchen den Platz für eine Großmoschee.“ oder:
    „Allah hat schon das Höllenfeuer für euch angeschürt, ihr wolltet nicht zum Islam kommen, selber schuld“

  6. Auch wenn die Metallpreise gerade keine Rekorde aufstellen glaube ich hierbei schon das es Metalldiebe waren und keine politische Tat (was es nicht besser macht).
    Im September wurden auf der Insel Usedom ebenfalls alle Metallbuchstaben vom Mahnmal für die Kriegstoten der Stadt Swinemünde gestohlen.

  7. Vielleicht wird’s woanders nötiger gebraucht, z.B. in Gaza im Hinblick auf die Zukunft eines vollständig „befreiten“ Palästinas. Was soll man denn auch anderes mit den eventuell überlebenden Juden machen?

  8. #8 Elink

    Das glaube ich nicht. Der Metallwert dieser Tafel geht doch gegen Null. Das müssen Besoffene gewesen sein. Daran kann sich doch ein nüchterner Mensch nicht vergreifen.

  9. Ich glaube nicht das es Verrrückte (im eigentlichen Sinne) oder NeoNazis waren. Es sieht vielmehr nach einer Auftragsarbeit aus. Für entsprechend viel Geld kann man soetwas „bestellen“.
    Das der Auftraggeber in dem Fall einen an der Waffel hat, steht ausser Frage. Wäre dennoch interessant zu erfahren aus welchem Land der Empfänger kommt.

  10. #6 Confluctor

    Wahr gesprochen, den Gedanken hatte ich auch schon des Öfteren! Und nicht nur bei diesem Spruch!

    Es gibt so vieles was durch die Nazis an Werte übernommen wurden und heute als verpönt gilt, nur weil es die Nazis gesagt haben! Auch eine Art von Kollektivhaft. Als wenn man Mitschuld an den Holocaust hätte, wenn man Werte achtet, die Nazis okkupiert haben!

    Das ist total Autobahn! Hier muss unser aller Geist noch viel freier werden!

  11. Welche A..löcher kommen auf so eine beschämende Idee? Entweder zynische Naziglatzen, oder jemand, der damit irgendwo ein paar Euros machen will. Hoffentlich hat die Polizei schnell Erfolg.

  12. Das sind doch eindeutig Musels, wen wollen die Medien für dumm verkaufen ?

    Wir wissen ganz genau woher der Großteil bzw 99,999999% des heutigen Antisemitismus herkommt !

  13. Weiß man, ob sich Mohammedaner in der Nähe rumgetrieben haben? Vielleicht fühlten sie sich von dem Wort „Arbeit“ provoziert…

    Wie auch immer. Eine Schweinerei ohnegleichen.

  14. #16 Zeus84

    In diesem Fall wäre ich mir da nicht so sicher! Schon mal ein KZ besichtigt?
    Man trifft dort tatsächlich auf Nazis die begeistert direkt in die Verbrennungsöfen reinfotografieren, wohl entweder um sich zu Hause darüber zu freuen oder weil sie glauben den entgültigen Beweis gefunden zu haben, warum die Verbrennungen eine Lüge sind und das Beweismaterial schnell den Kameraden vorführen wollen.

    Es macht mich mehr als traurig, dass die Bewachung der Gedenkstätte so zu wünschen lässt.

  15. @ #18 William Dexter (18. Dez 2009 10:35)

    … In Polen haben sie kein Problem mit Museln
    manen, eher mit Neonazis,leider …

    Das ist nicht richtig. Vorige Woche haben über 200 Tschetschenen wegen schlechter Behandlung in den polnischen Asylantenheimen protestiert. Sie nahmen den Zug aus Liegnitz und wollten über Dresden nach Strassburg fahren. Die polnische Polizei und der Zoll haben den Zug an der deutsch-polnischen Grenze angehalten und alle „unzufriedenen Allahs – Untergebenen“ wieder nach Hause geschickt!

    Nazis in Polen sind schwächer als in Deutschland. Es sind überwiegend deutsche Nazis!

  16. #2 felixhenn hat absolut recht:

    „Das ist eine Stätte der man die Achtung der Totenruhe entgegenzubringen hat.“

    Leider ist das in der brd längst kein grund mehr, achtung vor toten zu haben.

    Friedhöfe werden massenhaft geschändet, kriegerdenkmale zerstört, millionen tote verunglimpft…und nicht mal
    Theo Retisch
    wird darüber berichtet, auch nicht in der BLÖD-zeitung.

  17. Wenn ein cleverer Businessman dahintersteckt, werden in Kürze Geheimverhandlungen stattfinden und das Schild gegen einen mehrstelligen Millionenbetrag zurückgegeben.
    Der Betrag wird großzügigerweise von Deutschland erstattet, gleichzeitig werden weitere Mittel im Kampf gegen rechts bewilligt.
    Hoffentlich kommt nie raus, dass der (deutsche?) Geheimdienst beteiligt ist! 😉

  18. Ein schöner Anlaß den Evergreen – Hit „Kampf gegen rechts“ wieder aufzulegen. War kurzzeitig aus aktuellem Anlass durch „Last Christmas“ von Platz 1 der Charts verdrängt worden

  19. #21 elohi_23 (18. Dez 2009 10:48)
    #18 William Dexter (18. Dez 2009 10:35)

    „… In Polen haben sie kein Problem mit Museln
    manen, eher mit Neonazis,leider …“

    In Polen haben die Juden Probleme mit den antisemitischen Polen. NACH dem Ende von WKII
    wurden in Polen noch überlebende Juden in Pogromen umgebracht.

    „Nach Angaben des Koordinationsforums gegen den Antisemitismus gab es in der Zeit von Januar 2001 bis November 2005 achtzehn antisemitische Vorfälle in Polen. Die Hälfte davon war Propaganda, in acht Fällen kam es zu Gewaltverbrechen wie Vandalismus oder Schändung (der letzte 2003) und einmal ging es um verbalen Missbrauch. Es gab in Polen keine antisemitischen Angriffe mit Waffen, jedoch sind laut einer Untersuchung von 2005[11] antisemitische Ansichten in der Bevölkerung verbreiteter als in anderen europäischen Staaten. Nach einer im Januar 2005 vom Meinungsforschungsinstitut CBOS (Centrum Badania Opinii Spo?ecznej) veröffentlichten Umfrage[12], in der Polen nach ihrer Einstellung gegenüber anderen Nationen gefragt wurden, bekundeten 45 % eine Antipathie gegenüber Juden, 18 % Sympathie und 29 % Gleichgültigkeit (8 % unentschlossen); auf einer Skala von ?3 (starke Antipathie) bis +3 (starke Sympathie) wurde ein Durchschnittswert von ?0,67 ermittelt. Die Meinung der Polen über die Juden ist demnach mehr als 60 Jahre nach dem Krieg deutlich negativer als diejenige über die Deutschen (Durchschnittswert -0,05).“ Quelle: Wikipedia

  20. So wie es derzeit läuft, kann das auch eine Diebesband gewesen sein, die im Auftrag tätig war. Sammler gibt es für alles mögliche und unmögliche. Im Zweifelsfall, findet sich das Ding beim Schrotthändler, da gibt es schließlich schon Vorfälle, da wurden Kunstobjekte (Statuen, Büsten, Friedhofskreuze, …) gestohlen, wegen dem amterial, aus dem die gemacht waren.

  21. #28 kleinerMukk (18. Dez 2009 11:21)

    Wieso, die Masse von denen kann doch allein schon mit dem Wort „Arbeit“ nichts anfangen. Wenn dann hängt es in einer Moschee und der gemäßigte Imam nutzt es zur religiösen Erbauung seiner Gläubigen.

  22. Vor Weihnachten gibt dies die besten
    Schlagzeilen.
    Das ist bestellter Diebstahl. Ganz einfach
    aus politischen Gründen. Wir werden denen
    einfach zu aufmüpfig.

  23. @ #26 Abu Sheitan (18. Dez 2009 10:59)

    Der Antisemitismus in Polen ist immer noch lebendig. Das muss man zugeben. Die Medien sind auch teilweise schuld an dieser Situation! Wenn in Israel, Deutschland, USA und den anderen Ländern die Medien über „polnische Konzentrationslager“ berichten, dann muss man sich nicht wundern, wenn solche Fehlinformationen in Polen zu hälftigen Reaktionen führen.

    Offizielle Bezeichnung laut UNESCO:
    „Auschwitz-Birkenau – deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager (1940–1945).“

    Da ich den KZ – Auschwitz ziemlich oft besuche, weiß ich auch genau, wie sich manche jungen Israelis aufgrund solcher Fehlinformationen dort benehmen. Aber wir sollten dieses Problem in diesem Blog lieber nicht vertiefen, denn beide Seiten (Israel und Polen) haben diese Probleme erkannt und es wird in freundlicher Atmosphäre dran gearbeitet.

    Polen – bedeutet auch die Pflege der jüdischen Grabstätte, die von den NAZIS zerstört wurden. In diesem Zusammenhang reden die polnischen Nationalisten lieber von den Deutschen als von den NAZIS!

    Mehr dazu hier (leider nicht in Deutsch, nur in Polnisch und Englisch)
    http://www.kirkuty.xip.pl/

    SHALOM

  24. #12 plapperstorch (18. Dez 2009 10:23)

    Seh ich auch so.
    Was denkst du, was Alkoholiker alles abmontieren.
    In Rußland klauen die sogar ab und zu Kabel von unter Spannung stehenden Hochspannungsfreileitungen. Jedenfalls den Versuch ist es wert, getreu dem marxschen Spruch vom ganz großen Profit. 😉
    Ganz abgesehen von der posthumen Publicity. 😀

  25. Das fehlen mir auch die Worte, es muss ja scheinbar Leute geben, die sich sone Scheiße auch noch aufhängen. Warum sonst sollte man soetwas tun. Also ist schon ein ziemlich makaberer Scherz, falls es einer sein soll.
    Genau diese Trottel sind es nämlich, die wieder dafür Sorgen, dass sich alles wieder im Kampf gegen Rechts engagiert und die richtigen Probleme werden wieder gar nicht gelöst.
    Natürlich kann auch sein, dass es keine Neonazis waren und sich jemand an diesem Schild gestört hatte.
    Was auch sein kann, dass das ne False Flag Aktion war, um die Statistik: Politisch motivierte Gewalt „Rechts“ wiedermal ein bisschen zu füttern.
    Keiner weiß es, feststeht ich weiß bereits wie die Schlagzeilen aussehen werden.

  26. #21

    Das ist nicht richtig. Vorige Woche haben über 200 Tschetschenen wegen schlechter Behandlung in den polnischen Asylantenheimen protestiert. Sie nahmen den Zug aus Liegnitz und wollten über Dresden nach Strassburg fahren.

    Ach sieh an.
    Habe mal vor 4 Jahren einen mehrteiligen Bericht über die Zustände in Polens Asylantenheimen gelesen.
    Die Tschetschenen sind die allerschlimmsten Gangster dort.

    Offenbar reicht diesen Scheinasylanten der Komfort nicht ganz, daß sie auf Duldung in Deutschlandistan drängen.

  27. Ich kann es mir vorstellen, dass es sich hier um eine Bestellung von einem verblödeten Nazi-Devotionalien Sammler handelt. Die Aktion war geplant und gut vorbereitet.

    Einfach nur krank.

  28. @ #36 Rudi Ratlos (18. Dez 2009 12:08) #21

    Die Tschetschenen sind in der Tat die allerschlimmsten Gangster in Polen.

    Aktion vom 15.12.2009: Eine Gruppe von 158 Erwachsenen + 60 Kinder, + das gesamte Habe, wollte nach Deutschland rüber setzen.

    Die polnische Polizei hat NUR deshalb den Zug nicht gestürmt, weil sich dort 60 Kinder befanden. Die Allahs – Anhänger verstecken sich gerne hinter den Kindern! Nun wird an den Rückführung der „Unzufriedenen und Ungeduldigen“ nach Tschetschenien gearbeitet. Die polnische Staatsangehörigkeit, die sie angeblich mit dieser Aktion erpressen wollten, ist somit baden gegangen! Gut so!

  29. Unglaublich !

    Da muß jemand total besoffen gewesen sein, oder schlicht irre im Kopf.

    Was gegen die Alkoholthese spricht ist die Logistik die wohl notwendig war. Der Eisenschriftzug dürfte ein nicht unerhebliches Gewicht gehabt haben. Sowas kann man nicht einfach mal zu fünft oder zu sechst zu Fuß wegtragen. In ein Auto oder einen Transporter konnte das auch unmöglich passen.

  30. #33 elohi
    „Medien über „polnische Konzentrationslager“ berichten, dann muss man sich nicht wundern, wenn solche Fehlinformationen ………“
    —————————————-
    Schon mal ein Buch von John Sack gelesen ?
    Die polnischen Kultuseliten haben schon immer Probleme mit ihrer Wahrnehmung gehabt. Geht es um das eigene Versagen, siehe Vertriebene ,fällt bei ihnen das Rollo.
    Dir als „Pole“ der nicht zur Meinungselite gehört,kann ich dann auch nachsehen Geschichtsklitterung schon im Kindergarten gelernt zu haben.
    Zu deiner Genugtuung, auch die deutsche Geschichtsbildung hat sich ganz auf die polnische eingestellt. (Marienburg wurde von Polen erbaut u.s.w)
    =========================================
    Viel Spaß noch in deiner Welt

  31. ..hm, war nicht dieser Tage im Gespräch, dass 60 Millionen € zur Erhaltung der maroden Gedenkstätten in Polen nötig wären, die Deutschland selbstredend zahlt?

    Ich könnte wetten, da gibt es einen Zusammenhang.
    Falls nicht: Einfach nur krank!

  32. Na, na, na, #36 Antifaschist:

    Ziemlich braingewaschen…von wegen:

    „1. ….verblödeten Nazi-Devotionalien Sammler handelt.
    2. Die Aktion war geplant und gut vorbereitet.“

    1. Ja, ja, die blöden nazis….. aber

    2. …. gut vorbereitet….

    Könnte glatt aus dem tagesspiegel oder der taz stammen….

    Was den polnischen antisemitismus betrifft, soviel unter http://www.geschichteinchronologie.ch/judentum-aktenlage/hol/joint/Bauer_joint05-02-Polen-diskriminierung-moerderische-pogrome-1935-1939-D.html nachzulesen.

    Diskriminierung und mörderische Pogrome im antisemitischen Polen 1935-1939]

    [Die Diskriminierung der Juden in Polen ist schlimmer als im Dritten Reich]
    Die wirtschaftlichen Probleme, die in den folgenden Abschnitten erläutert werden, waren durch das wachsende Crescendo physischer Angriffe durch antisemitische Elemente auf die jüdische Bevölkerung begleitet. Zu gewissen Zeiten tendierten diese Angriffe die triste Armut zu überschatten, in die die jüdischen Massen immer mehr hinabsanken. die physischen Angriffe wurden durch offene Diskriminierung begleitet, die den Massnahmen in Nazi-Deutschland zu dieser Zeit gleichwertig waren, und diese oft noch übertrafen.

    [März 1935: Lodz: Unterstützung für jüdische Organisationen wird abgeschafft]

    In den ersten Tagen des März 1935 schaffte die Endeks [Nationale Demokraten], die in der Gemeinde Lodz regierte (eine Stadt mit einer jüdischen Bevölkerung von 200.000) alle Unterstützungen für jüdische Organisationen ab.

    (Endnote 3: Jewish Chronicle, 3/22/35 [22. März 1935], S.22)

    [Jahre 1935-1937: Diskriminierung jüdischer Studenten an den Universitäten in Kraft gesetzt]
    Im Spätjahr 1935 verlangte die lang regierende Endek, die jüdischen Universitätsstudenten von ihren nichtjüdischen Kollegen zu trennen. Dies wurde in Lwów umgesetzt, gefolgt vom Warschauer Polytechnikum im Oktober 1937, und auch die Universitäten in Vilna, Krakau und Posen setzten diese Massnahme um.

    (Endnote 4: ebenda [Jewish Chronicle], 12/20/35 [20.12.1935], 1/17/36 [17.1.1936]. R61-Bericht über Polen, Februar 1939, 46-Bericht 1938; spezielles Bulletin des AJC [American Jewish Committee], 2/1/38 [1. Feb 1938])

    [Ab dem Frühjahr 1935: Boykotte und Pogrome gegen Juden mit Steinen, Feuer und vielen Morden]

    Die Boykotte, die im Frühjahr 1935 begannen, breiteten sich in Polen in allen ländlichen Regionen aus. Es folgten dann Pogrome: Einwerfen von Fensterscheiben, das Umkippen von jüdischen Marktständen, Schläge, Brandstiftung, und schliesslich auch Morde. Die Einzelheiten dieser schrecklichen Brutalitäten wiederholten sich immer wieder.

    Im Jahr 1935 fanden Pogrome statt: im April in Radomsko, im Mai in Radosc (bei Warschau) und in Grochow sowie in Grodno. Im Dezember [1935] begannen diese einzelnen Ereignisse in Kampagnen schlimmer zu werden: Es kam zu Unruhen in Klwow, In Lodz, Katowice, Kielce und Hrubieszow, und im Januar 1936 folgten Angriffe auf Juden u.a. in Krakau und Warschau.

    Am 9. März 1936 fand in Przytyk ein schreckliches Pogrom statt, wo zwei Juden getötet und viele Häuser gebrandschatzt wurden: In denselben Monaten wurden in 13 weiteren Städten Bomben geworfen, miteingeschlossen Minsk Mazowiecki; dort ereignete sich in den ersten Juni-Tagen ein zweites Pogrom, und nachdem vier Juden getötet worden waren, verliessen die meisten Juden die Stadt und gingen nach Warschau.

    Während des Jahres 1936 und im Frühjahr 1937 wurden die Pogrome in Polen zum täglichen Ereignis, und alles wies darauf hin, dass sie besser organisiert waren. In Tschenstochau fingen die Ausschreitungen im Juni 1937 an (S.183)

    mit einem Kampf zwischen zwei Gepäckträgern; es folgte eine gut organisierte Boykottbewegung gegen die jüdische Bevölkerung, die die Unruhen über Monate hinweg verlängerte.

    Kahn stellte „eine sorgfältige Planung der Aktivitäten der antisemitischen Elemente fest, bei denen hohe Regierungsvertreter teilhatten.“ Im Verlauf des Pogroms in Tschenstochau, gab die Endek-Zeitung Ganiec Czestochowski eine Liste von Strassen heraus, wo Juden noch nicht beraubt worden waren.

    (Endnote 5: Grosse Mengen über diese Pogrome sind in den JDC-Archiven erhältlich. Es sind die Ordner R13, R52, R60, 8-21, 14-5, 46-Berichte 1936, 1937, 1938; siehe auch: WAC, Schachteln 345 und 366. Das Zitat ist aus Kahns Bericht entnommen, 6/7/37, in R52; siehe auch: Jewish Chronicle 4/19, 5/3, 5/10, 6/14, 9/6, 11/2, 12/6, 12/13/35; 3/13, 3/27/36; et seq. [und die folgenden])

    75 Jews wurden bei diesem speziellen Ausbruch verwundet.

    Im Mai 1937 ereignete sich in Brest Litowsk ein anderer Ausbruch, wo eine Anzahl Juden getötet und ungefähr 200 verwundet wurden.

    (Endnote 6: R13-Hymans Bericht an das Budget- und Bereichsleitungskomitee („Budget and Scope Committee“), 6/27/37; siehe auch WAC, Schachtel 366 (a)

    Zwischen Mai 1935 und Januar 1937 wurden 118 Juden getötet und 1350 verwundet; 137 jüdische Läden wurden zerstört. Während dieser Zeit wurden total 348 einzelne gewaltsame Massenangriffe auf Juden gezählt, und die Aufstellung war als „inoffiziell“ und „unvollständig“ deklariert. Eine andere Aufstellung zeigte, dass zwischen Ende 1935 und März 1939 350 Juden getötet und 500 verwundet worden waren.

    (Endnote 7:
    — New York Times, 2/7/37 [7. Feb 1937];
    — R10-American Jewish Committee, Übersicht über die europäische Situation, 3/30/39 [30. März 1939] (von Moses Moskowitz)

    Die Pogromwelle flaute in den Jahren 1937 und 1938 nicht ab. Im August 1937 ereigneten sich in Zentral-Polen sieben schwere Ausbrüche, und in sieben Städten gab es antijüdische Demonstrationen, miteingeschlossen die Hauptstadt.

    (Endnote 8: WAC, Schachtel 366 (f)

    Ein Resultat dieser Ereignisse war ein verstärkter Drang von Juden von kleinen Plätzen, wo sie sich exponiert fühlten, in grössere Städte, wo sie sich sicherer fühlten.

    Aber im Frühjahr 1938 griffen die Ausschreitungen auch auf Warschau über, und von da an wurden Angriffe auf Juden in den grösseren Städten ein normales Ereignis.

    Wie schlimm die zustände waren, beweisen die flüchtlingszahlen von juden, die in das dt. reich kamen, auch herschel grünspan mit familie.

    Die polen haben nach den krieg nicht nur weiterhin progrome durchgeführt, sondern sie haben keinesfalls
    Theo Retisch
    ihre verbrechen den deutschen in die schuhe geschoben – siehe Jedwabne.

    (Wie der mord an polen durch die sowjets in Katyn den dt. angelastet wurde.)

  33. In der Mauer des KZ wurde ein Loch entdeckt und Spuren von einem LKW, mit dem die Tafel abtransportiert wurde. Diese wurde an einer Seite abgeschraubt, an der anderen abgebrochen. Die Polizei vermutet, dass es sich um Erpressung handeln wird.

  34. Korrektiv zu #40
    Schnelles Lesen kann zur Falle werden, bitte um Nachsicht
    Zugegeben, wenn von geographisch„polnischen Nazi KZ“ die Rede ist, -ist das eine falsche Interpretation, besser Dummheit.
    Nur deine Wortmeldung lässt den Schluss zu, es gab überhaupt keine polnischen KZLager. Das wäre nun absolut falsch.
    Deine Ambivalenz ist nachvollziehbar.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5e856e435a2.0.html
    In der Tat kann es da einen Zusammenhang geben, ein Manifest ist teuer.
    ===========================================

  35. Also rechte haben das nicht geklaut. Die sind doch Stolz das der Schriftzug bis heute hing!

    Da fallen einem eher die linken ein, ebenfalls nicht ausländerfreundlich aber provokativ.

    Das nächste das einen stutzig macht. Geklaut zwischen 3.30 Uhr und 5 Uhr morgens. Die polnische Presse wusste aber schon Bescheid.

    Ich glaube auch nicht das das einen politischen Hintergrund hat. Altmetallsammler kommen hier auc in Frage, schließlich wurden von Kirchen auch schon die neuen Regenwasserrohre und Kreuze geklaut.

  36. Wir könnten auch sammeln und den Schriftzug dem Dieb abkaufen. Dann spenden wir den Schriftzug der Gedenkstätte.

    Ein Schock für alle Kritiker von PI!!! 😉

  37. #03
    Jeder sollte dort auch seinen Kommentar hinterlassen. Frau Schmidt hätte auch begeistert die HJ bejubelt. Unglaublich das nennt sich Journalist.

  38. Beinahe 66 Jahren nach Kriegsende ist nichts magisches mehr an diesem Schild. Friedhof ist Friedhof, Schilder können problemlos ausgetauscht werden und Auschwitz ist ein Friedhof – nicht mehr und nicht weniger.

  39. @ #40 Plebiszit (18. Dez 2009 13:02)
    @ #45 Plebiszit (18. Dez 2009 13:49)

    Was wolltest du eigentlich sagen?

  40. #50 Herrmann_TheGerman

    Genau, nicht weniger. Hat schließlich jeder gut „sortierte“ Friedhof ein Krematorium … Gaskammern sind jedoch seltener.

    Was für einen deutschen Herrmann stellen Sie eigentlich dar?

  41. #18 William Dexter (18. Dez 2009 10:35)

    Pervers

    @#16 Zeus84
    In Polen haben sie kein Problem mit Museln
    manen, eher mit Neonazis,leider.

    Ja, das stimmt. Die Polen haben kein Problem mit Muslimen, weil sie dort kaum welche haben und fleißig daran arbeiten auch keine zu bekommen! Fast alle Polen sehen den Islam so wie die PI-Leser hier. Die Menschen in Osteuropa halten sehr wenig von der EU-Diktatur und vor allem von der political correctness!!!

  42. Man sollte die Polen nicht als Nazis oder Faschisten beschimpfen.
    Dort kommt es oft vor, dass arme Strassenpenner Sachen aus Eisen abmontieren um es anschließend beim Schrotthändler gegen Bares einzutauschen. So wurden auch schon des öffteren Strassenbahnschienen oder Eisenbrücken gestohlen. Zudem kamm es auch zu tragischen Unfällen als versucht wurde Hochspannungsleitungen abzuschrauben.
    Und des weiteren wohnen in Polen nicht nur Polen sondern auch viele Zigeuner und andere minderheiten also seht es auch nicht definitiv fest dass es überhaupt eine polnische Bande war.

  43. Die Themen passen gut zusammen:
    Konzentrationslager(KZ)und Islam.

    ‚ARBEIT MACHT FREI‘
    ist wie
    ‚ISLAM HEISST FRIEDEN‘:

    Blanker Zynismus!

    Nazi- und Islam-Verbrechertum = Zwei Seiten einer Medaille!

    Demaskiert die verlogenen und meineidigen Steigbügelhalter der Mohammedistischen Gewaltherrschaft in Politik, Justiz und Medien!

    AT II

  44. #51 elohi_23
    ..das ich deinen Beitrag zuerst missverständlich gelesen habe und im Korrektiv dir recht gegeben habe.
    Der Rest sollte verstanden worden sein.
    Gruß ein Gleichgesinnter
    ________________________________________________

  45. Das waren vielleicht die Linken, damit man zuerst an die Rechten denkt (denn da gibts ja keine Vorkommnisse zu melden)und sie aus dem Fokus kommen. Mehr Geld gegen rechts.

  46. In Polen wird alles geklaut.

    Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an einen Verein von Eisenbahnliebhabern die im ehemaligen Ostpreußen eine alte Kleinbahnstrecke liebevoll wieder instand gesetzt haben und an den Wochenenden Fahrten anboten.

    Die mußten leider den Betrieb einstellen da ihnen immer wieder die Gleise (!) geklaut wurden.

  47. #4 Roland
    Das muß ne Menge wert sein.
    Aber das dem Schrott zu verkaufen um das Material zu verwerten wäre der absolute Hammer. Das stünde irgendwie jenseits, es wäre surreal…

  48. @ #56 Plebiszit (18. Dez 2009 16:16)

    Ich grüsse Dich auch und wünsche: Frohe Weihnachten!

    Halte die Freiheitsfahne hoch!

  49. Gerade eben in den Nachrichten:
    D zahlt 60! Mio. für die (lt. Sprecher)INSTANDHALTUNG:-))) von Ausschwitz.
    Was wollt ihr denn da instandsetzen? Die Baracken, den Zaun,den Ofen?
    Für was in Ausschwitz braucht man wohl soo viel Geld? Für ein neues Schild über dem Eingang? Ich bin auch dafür das dieses Mahnmal erhalten bleibt, aber mit angemessenen finanziellen Mitteln zum Unterhalt der Personal- und Sachkosten,…
    die niemals in dieser Größenordnung liegen können.
    Angesichts an der Tafel anstehender Menschen finde ich es unmöglich, wie das Geld zum Fenster rausgeschmissen wird.

  50. Konnten die nicht das ganze „Dinge“ klauen? Mahnmahl, als wüssten wir nicht alle um die Schuld des Menschen auf dem ganzen Globus. Der Krieg hatte viele Väter, ich setze mich nicht fest. Wir sollten mal anfangen zu vergeben und zu vergessen, anstatt immer und immer wieder aufzuzeigen. Gelder fiesen für die Schuld, nicht für die Opfer. Mit Gelder werden die Opfer verhöhnt, das ist meine ganz persönliche Meinung, und es werden die Reich gemacht, die das zu nutzen wissen.

  51. Die Musels habens zusammen mit den Neonazis geklaut um es an die Gutsmenschen zu verkaufen um dann ihre illegalen Verwandten über Polen nach Deutschland zu schleusen. Ganz klarer Fall.

  52. Schrecklich!!

    Ganz schrecklich wie sich die dressierte Gutmenschenelite hier auf Kommando entrüstet.

    Entrüstet über die Entfernung eines Stigmata. Das darf es natürlich nicht geben, daß da ein weltbekanntes Zeichen „unser aller Schuld“ endlich entfernt wurde. GOTTSEIDANK war ja gleich eine Kopie zur Hand um sie gleich zu montieren. Das bloß auf keine Sekunde das große Böse in Vergessenheit gerate.

    Mein Applaus für Euch, die Ihr alle brav über das von der Linken hingehaltene Stöckchen gesprungen seit….

  53. Gut, daß nicht nur ARD, ZDF und Co. ausführlich in ihren jeweiligen „Hauptnachrichten“ darüber berichtet haben.
    Ich denke, ein sofortiger Entschuldigungsbesuch von Außenminister Westerwelle inklusive anschließendem Kniefall wäre angebracht um etwaigen Irritationen deutsch-polnischen Verhältnis vorzubeugen. Darüber hinaus ist Erika Steinbach im Rahmen des europäischen Haftbefehls unverzüglich den polnischen Justizbehörden zu überstellen.

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