Ich komme aus einer katholischen Arbeiterfamilie. Meine Eltern wählten aus Gewohnheit immer die Union, was ich abscheulich fand. Das wollte ich einmal anders machen. Besser. Weil die Eltern konservativ waren, wurden wir Kinder quasi automatisch links; mehr oder weniger jedenfalls. Mutter war Hilfsarbeiterin, doch Vater war Facharbeiter, sehr bildungsbewusst und er legte großen Wert darauf, dass alle Kinder eine gute Ausbildung machten.

(Gastbeitrag von Gerd zur PI-Serie „Mein Weg zur Islamkritik“)

So konnte ich auf die „höhere Schule“ gehen und Abitur machen. An der Uni schloss ich mich linken Hochschulgruppen an (Jusos, MSB Spartakus). Unser Weltbild war einfach, wir machten jeden Tag Weltrevolution und gehörten zu den Guten.

Obwohl – gewisse Augenöffner meldeten sich schon damals ganz zaghaft. Nach den studentischen Vollversammlungen war der Fußboden übersät mit ausgetretenen Kippen, weggeworfenen Flugblättern, Kaffeebechern und Pfützen von Verschüttetem. Die Putzfrauen, also die, die sich von uns hätten befreien lassen sollen, mussten das anschließend wegmachen. Da hätte meine Mutter dabei sein können.

Bis 1996 wählte ich brav Rot und Grün, bis ich plötzlich merkte, dass ich so geworden war wie meine Eltern. Ich wählte die aus purer Gewohnheit, ohne nachzudenken, ohne zu hinterfragen. Der Abfall kam, als ich Joseph „Joschka“ Fischer besser kennenlernte, dem es gar nicht um die Sache ging, sondern nur um Macht. Um Machterwerb und Machterhalt. Beides wollte er um jeden Preis. Schröder ebenso (die späteren Karrieren der Beiden belegten ihre Einstellung dann aufs Schönste).

Die Beschäftigung mit dem Islam begann etwa ein Jahr vor 9/11. Ausgangspunkt war die Entführung der Wallerts durch die Abu Sayyaf. Ich verfolgte die Medien aufmerksamer als bisher und stellte verblüfft fest, dass überall dort, wo es Kriege, Blutvergießen, Anschläge und Morde gab, Muslime als Drahtzieher oder Akteure im Spiel waren. Obwohl meine Zeitung die Abu Sayyaf hartnäckig als „Gruppe“ bezeichnete, konnte jeder der Verstand hatte, sehen, dass es eine islamische Terrorbande war. Und die Palästinenser begingen ihre Anschläge immer dann, wenn Gespräche mit Israel in Sichtweite waren. Die wollten gar keinen Frieden, die wollten immer nur Krieg. Ich beschäftigte mich mit dem Islam, las islamkundliche Bücher, las den Koran und hatte dabei ein Déjà-vécu-Erlebnis.

Mit 17 hatte ich mich ausführlich mit dem Nationalsozialismus beschäftigt, hatte „Aufstieg und Fall des Dritten Reiches“ gelesen, die Hitlerbiographie von Joachim C. Fest und schließlich „Mein Kampf“. Das Buch war verboten; mein Vater besaß aber ein gut verstecktes, sehr gut erhaltenes Exemplar (da bis dato ungelesen), ein Andenken an einen verstorbenen Angehörigen, mit dessen Widmung. Dieses Exemplar fand ich (Kinder finden immer alles) und las darin.

Um es kurz zu machen: Mir wurde auf jeder Seite schlecht. Richtig körperlich übel. Zum Kotzen übel. Dieses verworrene Gestammel, dieser unbändige, ungezügelte Hass auf die Juden und andere „Untermenschen“! Diese unausgegorenen Scheinargumente! Dieser primitive Denkdreck! Dieser vorzivilatorische Hirnschmutz!

Als ich, viele Jahre später, den Koran las, hatte ich genau die gleichen Gefühle. Hitler und Muhammad könnten Brüder sein; gleichen Geistes sind sie allemal. Ich wurde zum Islamkritiker. Für die politische Arbeit eigne ich mich nicht sehr gut. Ich kann nicht Leute motivieren, kann keine Reden halten. Deswegen schreibe ich seit 2005 in verschiedenen islamkritischen Weblogs (unter anderem auch PI).

Wie hat das Umfeld reagiert? Natürlich habe ich versucht, Freunde und Leute aus meinem Bekanntenkreis zu überzeugen. Die jedoch, allesamt Linke, reagierten sehr merkwürdig. Selbst behutsam angedeutete Islamkritik oder Verständnis für Israel provozierten unkontrollierte, überschäumende Wutausbrüche jenseits jeder argumentativen Haltung. Ein Gespräch war nicht mehr möglich. Einige dieser Freunde habe ich verloren, aber ich weiß, dass ich Recht habe und die richtigen Dinge tue. Das gibt mir unendlich viel Mut.

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57 KOMMENTARE

  1. #1 LRGKiller

    Einmal Schublade, immer Schublade ???

    Politische Zustände ändern sich, Menschen ändern sich. zumindest manche.

  2. Habe hier mal von Einem gelesen, der seinen gutmenschlichen Freunden einen Koran zum Geburtstag schenkt. Nicht schlecht, gefällt mir durch sarkastischem Humor. Habe bisher gelegentlich „Hurra, wir kapitulieren“ von Hanryk M. Broder verschenkt, aber einen Koran verschenken ist, denke ich, besser.

  3. #1 LRGKiller

    „Einmal Linker, immer Linker.“

    Wenn du so argumentierst bist du nicht besser als die Rot-Grün-SA und hast hier nichts verloren!

    Und tschüss!

  4. … aber einen Koran verschenken ist, denke ich, besser.

    Zumal es den kostenlos gibt 🙂

  5. Wo sind eigentlich die Videos „Verzicht auf Scharia gefordert – Interview mit Dr. Aydin Findikci “ auf YouTube abgeblieben die vor 2 Tagen reingestellt wurden ?
    War Youtube mal wieder vorauseilend gehorsam ?

  6. Für mich gilt, nur durch Fehler lernt man. Wenn man mit dieser Einstellung an Irrtümer rangeht, wird aus einem erkannten Irrtum kein Weltuntergang.

    Ich verstehe nur eines nicht. Das Gehirn lechzt danach zu lernen. Dennoch gibt es viele Mitmenschen, denen das Denken ein Gräuel ist. Oder sie wagen nicht aus einem getretenen Pfad rauszugehen.

    Man wird mit selbständigen Denken nicht beliebt. Da das Denken in anderen Dimensionen den Mitmenschen Stress bereitet. Wer aber einmal eigenständig gedacht, kann es nicht mehr lassen.

    Ich werde immer als Aussenseite betrachtet. Aber das ist auch eine Chance. Man erkennt dann, welcher Mensch mich liebt und welchen Mitmenschen ich egal bin.

    Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Freud und Leid, Glück und Pech usw. Man muss dies immer vor Augen haben. Besonders wenn man unter Stress st.

  7. #1 LRGKiller (23. Jun 2010 17:01)

    Einmal Linker, immer Linker.

    Einmal dummer Schwaetzer, immer dummer Schwaetzer. Wieso sollen Leute im Laufe ihres Lebens nicht ehrlich ihre Standpunkte aendern koennen? Konservative Fanatiker wie du hetzen staendig gegen Linke, weil sie euch nicht koservativ genug sind, und wenn dann einer wie Gerd hier seinen persoenlichen politischen Wandel beschreibt, geifert ihr genauso stumpfsinnig weiter. Ekliges Pack!

  8. Nach den studentischen Vollversammlungen war der Fußboden übersät mit ausgetretenen Kippen, weggeworfenen Flugblättern, Kaffeebechern und Pfützen von Verschüttetem. Die Putzfrauen, also die, die sich von uns hätten befreien lassen sollen, mussten das anschließend wegmachen.

    Wer einen auf Klassenkampf und Weltrevolution machen will, hat keine Zeit für solche Lappalien…

  9. Was mich gleich bei den Grünen ankotzte war deren Selbstverständnis. Die Sprüche von Petra Kelly über die Anti-Parteien-Partei zeigten damals schon viel von der Mentalität grüner Aktivisten. Die elitäre und moralische Anmaßung dieser Bessermenschen ist an Arroganz nur schwer zu überbieten.

    Ihr damaliger Anspruch, die Autoritäten zu kritisieren kann man wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Aber jetzt müssen sie als Teil der neuen Bourgoisie ebenso mitleidlos und leidenschaftlich kritisiert werden.

  10. Nicht wenige der heute saturierten Bourgois verehrten in den 70er den Massenmörder Mao. Ich habe sie damals schon kritisiert und ihre politischen Lügen und Lebenslügen knall´ ich ihnen heute noch vor den Latz.

  11. Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz,
    wer mit 40 noch Kommunist ist, hat kein Hirn!

    Der Spruch stammt soweit ich weiß von Kurt Tucholsky.

  12. Ich kann gottfroh sein, dass bei mir der Wandel schon vor knapp 1 1/2 Jahren eingesetzt hat mit meinen zarten 22 Jährchen.

    Ich war damals zwar kein wirklicher Linker, aber habe die Medien nie hinterfragt, Israel und Amiland für die Bösewichte und Kriegstreiber Nr.1 gehalten und unsere rotzgrünen Polemiker mitsamt SA für die Guten. Eigentlich wusste ich damals schon immer, was wirklich abgeht, habe es aber jahrelang verdrängt bis ich die Lügen der Eliten schliesslich bedingunslos geglaubt habe. Ich war kurz gesagt der perfekte Idiotenmichel, mit 18 als Erstwähler hab ich Sozen und GrünInnen gewählt. Die Ironie ist, dass ich natürlich wie so viele oft schon bereichert wurde, aber die Zusammenhänge waren mir als blöder naiver Teenie nicht bewusst.

    Ich hab nun zumindest gefühlt den „Absprung“ geschafft und fühlem ich nun äusserst wohler, der Großteil meiner Generation (darunter sehr viele Weibchen) jedoch findet Multikulti, Linkssein und das ganze Drumherum supiduppi und das wird sich auch nicht so schnell ändern.

    Wer mit 20 kein Sozialist war hat kein Herz, wer es danach immer noch ist kein Hirn wie man so schön sagt. Wobei das nicht mal was mit Sozi sein zu tun hat, die meisten meiner Generation bezeichnen sich als „unpolitisch“, halten schön das Maul und sind dem System gefügig solange es genug Alk, TV, Sex und Bafög gibt. Die leben in ihrer eigenen hedonistisch verseuchten Welt, insbesondere die heutzutagige regelrechte freiwillig Prostitution (vor allem an Bereicherer, aber auch an andere) widert mich einfach nur noch an. Mögen diese Gestalten eines Tages in ihrem eigenen Sündenpfuhl ersaufen.

  13. #1 LRGKiller

    finde den Beitrag zwar auch nicht prickelnd, aber laßt es jetzt mal gut sein auf LRGKiller rumzuhacken! Ich glaube er hats jetzt verstanden.

    Andererseits habe ich am Verfasser des Beitrags auch einiges auszusetzen.

    Hilter mit dem Koran zu vergleichen, wird leider hier auch häufig gemacht, empfinde ich nur als linkes Stilmittel. Gerade der Vergleich mit „Mein Kampf“ hingt total, weil es eben keine religöses Buch ist, sondern ein politisches Statement. Insgesamt kann dieses Buch auch inhaltlich immer nur Kontext der Zeitgeschichte gesehen werden. Bücher dieser Mach- und Denkart waren damals in ganz Europa nicht unüblich. Zwar oft als verwirrte Ausseiter abgestempelt, aber eben auch deswegen von kaum einem gelesen, ganz zu schweigen davon es als Wegweiser durch das Leben zu betrachten, wie man den Koran ansehen muss.

    Leider findet man „Linke“-Denke in Bezug auf die NS-Zeit hier in PI auch zu Hauf. Die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte, insondere jenseits der Sieger- und Mainstreamgeschichtsschreibung a la Guido Kopp dürfte einigen (auch dem Verfasser) gut tun.

    Sich als Islamkritiker zu gerieren und von der eigenen Geschichte nur den erlaubten Siegermainstream zu kennen finde ich blamabel bis fatal! Denn wie man sieht, ist bei jeder Islam Kritik immer sofort beim Dritten Reich, als Nachhilfestunden stark empfohlen!

  14. Wer mit 20 Kommunist ist, hat kein Hirn.
    Und wer mit 20 kein Hirn hat, dem wächst auch keines mehr.

    Deshalb haben Mao- und Stalinverehrer hier nichts verloren. Egal ob sie sich pseudo-islamkritisch geben oder nicht.

  15. Gelungener Auftakt dieser PI-Serie!

    Natürlich habe ich versucht, Freunde und Leute aus meinem Bekanntenkreis zu überzeugen. Die jedoch, allesamt Linke, reagierten sehr merkwürdig. Selbst behutsam angedeutete Islamkritik oder Verständnis für Israel provozierten unkontrollierte, überschäumende Wutausbrüche jenseits jeder argumentativen Haltung.

    Mir erging und ergeht es vielfach ebenso.

    #1 LRGKiller (23. Jun 2010 17:01)

    Einmal Linker, immer Linker.

    „Wer mit 18 kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 noch immer Sozialist ist, hat kein Hirn.“ (Winston Churchill)

  16. #20 Jambalaya
    Der Vergleich von „Koran“ und „Mein Kampf“ kommt halt ursprünglich von W.Churchill. Und daß ausgerechnet ein Literaturnobelpreisträger und Hitler-/Deutschengegner (und m.E. doch höchst kluger Kopf) diesen Vergleich bemüht hat… Satz ist zu ergänzen 😉

  17. @#21 LRGKiller (23. Jun 2010 18:02)

    Sag mal, wer bist du eigentlich? Du willst entscheiden wer hier her gehört? Wo kommst du eigentlich her und was hast du bisher beigetragen, außer Beleidigungen?

    Ich glaube eher, du bist ein mieser kleiner Provokateur, der hier mal etwas Stunk machen will!

  18. *******************************************************
    #1 LRGKiller (23. Jun 2010 17:01)

    Einmal Linker, immer Linker.
    *******************************************************

    Bitte lassen Sie Sich von den zahlreichen Angriffen gegen Sie nicht täuschen.

    Die, die Sie hier wegen Ihrer Äußerung so angreifen würden nach regelmäßigem eigenem Bekunden jederzeit ihr Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung hier kundtun dürfen.
    Nur Mut 😉

  19. @LRGKiller

    „Wer mit 20 Kommunist ist, hat kein Hirn.
    Und wer mit 20 kein Hirn hat, dem wächst auch keines mehr.“

    Achso, die haben alle kein Hirn. Deshalb ist der Kommunismus auch überall auf der Welt verbreitet/gewesen. Solche Aussagen zeugen fehlendem Hirn.
    Faschisten (Nazis/Kommunisten) haben vielleicht keine Skrupel, aber sehr wohl Hirn.

  20. *****************************************************
    #20 Jambalaya (23. Jun 2010 18:00)
    Gerade der Vergleich mit “Mein Kampf” hinKt total, weil es eben kein religöses Buch ist, sondern ein politisches Statement.
    *****************************************************

    Hört, hört..!!
    Ihr statement zeigt deutlich, dass SIE besser keine Kritik an Äußerungen Anderer nehmen sollten.
    Vom Islam haben SIE offensichtlich nicht einen Hauch von Kenntnis.
    Bleiben Sie mal ein halbes jahr auf PI, dann wissen Sie auch worüber hier gesprochen wird.

    Als kleine Vorschussinfo gebe ich Ihnen mit, dass der Koran exakt so religiös ist wie „Mein Kampf“ …!

  21. #24 exguti (23. Jun 2010 18:10)

    Das schönste Foto von W. Churchill ist übrigens eines von 1906 bei einem Manöver zusammen mit dem deutschen Kaiser. Ach armes Deutschland, was haben 100 Jahre nur aus dir gemacht…

    Wilhelm II. und Churchill

  22. „Wer in der Jugend nicht Kommunist war, hat kein Herz. Wer es im Alter immer noch ist, hat keinen Verstand.“ (Bertrand Russell)

  23. Schöner Abriss einer „Denk-Biografie“!
    Mir ging es ganz ähnlich, wobei ich für Links nie auch nur den Anflug einer Sympathie hatte.
    Mein Waterloo war ebenfalls mal 1996 eine Stimme für Grün bei einer Kommunalwahl.
    Seither bin ich aber mindestens genauso ernüchtert und auch entwurzelt wie der Schreiber.
    Ein Verfolgter im eigenem Land der Gutmenschen-Nazis, indem Ratio nur in bestimmte Richtungen gilt.

  24. Kommunismus funktioniert erst dann, wenn in der 3000 Meter Sole die Kumpels den Kaviar bekommen und im Politbüro Erbsensuppe ausm kessel ausgegeben wird.

    Aber aus unverständlichen Gründen sitzen die roten „Revolutionäre“ nachher fettgefressen in den Palästen, während die „befreiten“ Arbeiter ab dem Tag des Umsturzus völlig umsonst „zum Wohle Menschheit“ einen 5-Jahresplan nach dem anderen abreißen, ohne auch nur einen Pfifferling besitzen zu dürfen.

  25. Das kommt mir ziemlich vertraut vor. Meine Erweckung liegt aber schon lange zurück. Sie kam durch den Transrapid, den ich anfangs ganz unbelastet toll fand, mich damit beschäftigte, wie der eingesetzt werden könnte, wie der die Bahn attraktiv und endlich ernst mit der Entlastung der Straßen machen könnte und wie und wo er den Flugverkehr ersetzen könnte.
    Und dann kamen die Linken von den Grünen, von Greanpeace (deren Fan ich auch mal war) und von den Gewerkschaften. Sie kamen alle mit Überzeugungungen, aber ohne auch nur im geringsten mit Fachwissen belastet zu sein. Und sie wussten ALLES besser. Sie wussten dies sie wussten das, sie hatten den totalen Durchblick von ALLEM aber von Tuten uns Blasen keine Ahnung. Und sie haben sich zu den nützlichen Idioten gemacht für die, die doch sonst immer die Bösen sind, Politik und Konzerne. Denn in Wahrheit wollten Siemens und die Bahn (und damit die Politik) den ICE, weil sie damit mehr Geld machen konnten, weil der viel mehr verschleißt.
    Das ist überhaupt die beste Bezeichnung für die Linken, sie sind immer die nützlichen Idioten für irgendwen.

  26. Ja, ich wollte auch Leute drauf hinweisen; übrigens Leute mit jeweils 2 Kindern irgendwo zwischen 10 und 15.

    Bei einem bin ich nun „Nazi“, beim andern „Spinner“.

  27. „Unser Weltbild war einfach, wir machten jeden Tag Weltrevolution und gehörten zu den Guten.“

    Wenn ich mich recht erinnere, waren die Linken früher mal gegen den Kapitalismus. Heute sitzen sie mit den Kapitalisten in einem Boot und unterstützen die Großkonzerne darin, Billigarbeiter und Lohndrücker aus aller Welt aus Profitgründen heranzukarren.

  28. Fallt auf LRGKiller nicht rein. Der Kerl ist ein U-Boot, der will nur Stress machen. Der Name sagt schon alles.

  29. #37 Sauron (23. Jun 2010 18:56)
    “Unser Weltbild war einfach, wir machten jeden Tag Weltrevolution und gehörten zu den Guten.”

    Wenn ich mich recht erinnere, waren die Linken früher mal gegen den Kapitalismus. Heute sitzen sie mit den Kapitalisten in einem Boot und unterstützen die Großkonzerne darin, Billigarbeiter und Lohndrücker aus aller Welt aus Profitgründen heranzukarren.

    Komisch ist es schon, Attac und Andere müssten eigentlich mit ihren alternativen Ansichten Boden gewinnen, tun sie aber nicht. Die sind einfach nicht mehr am Volk dran und schon garnicht mehr an der interlektuellen Elite oder dem wirklich interessanten Nachwuchs unseres Landes. Wie jede andere politische Organisation zur Zeit. Irgendwie sind wir auch in einer Wirtschafts- und Finanzkrise wir sind wohl auch in einer politischen Krise. Es wäre der perfekte Zeitpunkt für eine politische Organisation mit alternativen Ideen zu punkten, ich denke durch die ganze politische Korrektheit traut sich niemand mehr was zu machen, alles wird durch Kritik und Zerreden im Keim erstickt.

  30. 22 LRGKiller (23. Jun 2010 18:02)

    Deshalb haben Mao- und Stalinverehrer hier nichts verloren. Egal ob sie sich pseudo-islamkritisch geben oder nicht.

    Mach‘ mal Pause mit deinem trotteligen Geschreibsel, du Erbsenhirn. Linke als Mao- und Stalin-Verehrer zu deffamieren, ist genauso laecherlich wie deutsche Patrioten mit den Nazis gleichsetzen. Stumpfsinnige Kommentare von Leuten wie dir sind es, die PI News als rechts-extremes, rassistisches Forum in Verruf bringen.

  31. #20 Fieberglas

    Vollste Zustimmung.Ihre Erfahrungen entsprechen genau dem, was ich tagtäglich an der Uni sehe. Wenn die heutigen Studententen erst mal die Schaltstellen in diesem Land besetzten, wird es noch mal eine ganze Stufe schlimmer.

    „Die leben in ihrer eigenen hedonistisch verseuchten Welt, insbesondere die heutzutagige regelrechte freiwillig Prostitution (vor allem an Bereicherer, aber auch an andere) widert mich einfach nur noch an. Mögen diese Gestalten eines Tages in ihrem eigenen Sündenpfuhl ersaufen.“

    Auch das ist mehr sehr gut bekannt. Nur sind meine Verwünschungen, für diese Art von Frauen wesentlich bösartiger als die Ihrigen ; )

  32. „Um es kurz zu machen: Mir wurde auf jeder Seite schlecht. Richtig körperlich übel. Zum Kotzen übel. Dieses verworrene Gestammel, dieser unbändige, ungezügelte Hass auf die Juden und andere “Untermenschen”! Diese unausgegorenen Scheinargumente! Dieser primitive Denkdreck! Dieser vorzivilatorische Hirnschmutz!“

    Ab hier wird mir die Geschichte unglaubwürdig … ich persönlich habe Hitlers Buch bzw. Hitlers zwei Bücher und ich finde es bei weitem nicht so drastisch wie beschrieben. Natürlich wird da die Überlegenheit der Arier und das Parasitentum der Juden thematisiert, aber ich kann nicht sagen, daß auf jeder Seite massenweise Hetztiraden sind. In einem gewissen Grade ist es dann doch zu sachlich. Die Worte des Artikelschreibers klingen auf mich eher so wie jemand, der das Buch nie wirklich gelesen hat und darstellt, was er glaubt, was drinsteht. („Ist verboten, dann muß das ja so sein.“)

    Nebenbei: Mein Kampf verboten? Träum weiter … das braucht ihr gar nicht verstecken, keiner kann euch etwas antun, wenn’s in eurem Privatbesitz ist.

  33. Gelungener Artikel.

    Wer mal etwas wahres über Links erfahren und sich dabei noch köstlich amüsieren möchte, dem empfehle ich:

    Jan Fleischhauer
    Unter Linken
    von einem der aus versehen konservativ wurde
    ISBN 978-3-498-02125-2

  34. @#45 Banane75 (23. Jun 2010 19:51)

    Den Fleischhauer habe ich mit wohlgefälligem Grinsen gelesen…der Abfall „vom wahren Glauben“, und die Reaktion der Eltern, besonders der LRG-Mutter!

    ————————–
    Ab jetzt fallen die Besucherzahlen…je nach Spannungslage!

    btw. An alle linksrotierenden Fahnenpisser…ich hoffe Ihr habt genug Reserven – oder bekommt ihr bei den WM-Übertragungen Schrei- und Tobanfälle?

    SCHWARZ-ROT-GOLD! 😈

  35. #20 Fieberglas

    So sieht’s aus. Ich kann gar nicht sagen wie sehr mich die Falschheit dieser MTV-Mainstream-Linken anwidert…

  36. Wie wurde ich zum Islamkritiker?
    Die Geschichte ist einfach. Vor einem Jahr landete ich zufällig auf PI.

  37. Der Beitrag hat mir sehr gefallen. Zudem will ich hinzufügen, dass man nicht unbedingt rechts sein muss um Islamkritik zu üben. Im Gegenteil!

  38. @LRGKiller:

    Geiferer bleibt Geiferer.

    Diese PI-Serie gibt es ja auch deswegen, weil sich hier nicht nur agents provocateures tummeln und Geiferer wie LRGKiller, sondern in der Mehrzahl vernünftige Leute mit vielfältigen „Hintergründen“.

    Geiferer schießen Autoren ins Knie, sind aber selbst nicht in der Lage, eigene Beiträge zu schreiben.

    Gerd

  39. >Natürlich habe ich versucht, Freunde und Leute aus meinem Bekanntenkreis zu überzeugen. Die jedoch, allesamt Linke, reagierten sehr merkwürdig. Selbst behutsam angedeutete Islamkritik oder Verständnis für Israel provozierten unkontrollierte, überschäumende Wutausbrüche jenseits jeder argumentativen Haltung. Ein Gespräch war nicht mehr möglich.<
    Genau so erlebe ich es auch immer wieder! Aber ich lasse nicht locker!

  40. #50 Giftmischer (24. Jun 2010 00:20)

    Der Beitrag hat mir sehr gefallen. Zudem will ich hinzufügen, dass man nicht unbedingt rechts sein muss um Islamkritik zu üben. Im Gegenteil!

    GENAU! Man sollte sich immer mal wieder vor Augen fuehren, dass zwischen der Rechts-National(istisch)en Ecke und dem politischen Islam seit jeher eine ideologische Bindung/Bruderschaft besteht. Himmler & Hitler fanden den Mufti von Jeruslaem so toll, dass sie ihn den ganzen 2. WK ueber in Berlin einquartierten und ihn eine Musel-SS-Abteilung aufstellen liessen. Nach dem Krieg fluechten viele Nazis nach Syrien und Aegypten, wo sie von Islamisten wie der Muslimischen Bruderschaft mit offenen Armen empfangen wurden. Heute findet der Holocaust-Luegner und Judenhasser Ahmadinedschad die NPD ganz toll (und z.T. umgekehrt). Angesichts dessen ist die pauschale Linken-Verteufelung gewisser PI-(G)eiferer einfach nur laecherlich. Es gibt immer mehr Fussvolk vom linken Ufer, das sich ueber die Gefahr des Islams in Europa sehr wohl bewusst ist, auch wenn diese Leute in der deutschen/europaeischen Politik noch viel zu wenig sichtbar sind. Letztendlich wird der Islamisierung Europas aber nur dann effektiv beizukommen sein, wenn im Volk das ganze Spektrum von Linken bis Konservativen im Boot sind.

  41. #4 DerBoeseWolf (23. Jun 2010 17:05)
    Habe hier mal von Einem gelesen, der seinen gutmenschlichen Freunden einen Koran zum Geburtstag schenkt. Nicht schlecht, gefällt mir durch sarkastischem Humor. Habe bisher gelegentlich “Hurra, wir kapitulieren” von Hanryk M. Broder verschenkt, aber einen Koran verschenken ist, denke ich, besser.

    Hach, das ist eine gute Idee. Ich verschenke demnächst auch den Koran.

    Bisher habe ich Bücher von der Kelec und von Ayaan Hirsi Ali, und vor Jahren schon Salman Rushdies Satanische Verse verschenkt.

    Der Koran ist aber sicher noch wirkungsvoller.

  42. #25 exguti

    Churchills Zeitgenossen waren sich einig in seiner Beurteilung: „Zu Winstons vielen herausragenden Eigenschaften gehört jedenfalls nicht das Urteilsvermögen…!“ oder „Winston hat zu jeden Problem 10 birlliante Lösungen nur weiß er nie welche die Richtige ist!“
    Abgesehen davon hatte er keinerlei Prinzipien wie man an seiner Beurteilung des Stalinismus die von Feinschaft bis Freundschaft jede Schattierung beinhaltete, gut erkennen kann.

    #31 ananasmaus
    Wenn Ihre Äußerungen alle so inhaltsreich sind wie dieser Beitag, dann sollten Sie sich erstmal an Ihre eigene Ermahnung halten.

    Und solange gilt für mich weiter gerade in Deutschland: Erstmal die eigene Geschichte richtig kennen und nicht ständig ungeprüft linke Argumentationstechniken übernehmen

    Koran = „Mein Kampf“ ist eine typische linke Totschlagsargumentationstechnik für simple Gemüter sicher geeignet, bei nährer Betrachtung einfach nur Hirnriss!

    Was kommt als nächstes?
    Ideologie = Religion = Totalitarismus = Fachismus = Kaptitalismus????

  43. #54 hannoman

    naja um den Koran zu lesen muß schon sehr motiviert sein!

    LRG, die man überzeugen möchte sollte man vielleicht doch erstmal mit Henryk Broder leichterer Kost anfüttern… :))

  44. koran und mein kampf haben beide eine sektenähnliche struktur und beide können als religion oder als staatsideolgie aufgefasst werden.

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