Im Rahmen des Programms der Münchner Volkshochschule hielt Ali Fahimy Mitte Juli in der Münchner Seidlvilla einen Vortrag mit dem Titel „Der Islam ist Religion und Staat – Einführung in die politischen Welten des Islams“. Trotz des an diesem Tag wunderbaren Biergartenwetters (und 4 € Eintritt) fanden sich neben ca. 20 Unentwegten auch einige wenige Islamkritiker ein. Es stand zu befürchten, dass bei dieser großen Hitze eine anstrengende Debatte über die angebliche Friedensreligion™ bevorstehen könnte. Doch es sollte alles ganz anders kommen.

Der Iraner Fahimy zeigte den Islam über weite Strecken seines Vortrages so, dass man den Eindruck haben konnte, einen Artikel auf PI zu lesen. Seine deutlichen Worte machten die Anwesenheit von Islamkritikern mehr oder weniger überflüssig. Doch zeigte der Abend auf, dass das gutmenschliche Weltbild sich nur schwer durch die Auseinandersetzung mit Fakten verändern lässt. Das gilt überraschenderweise auch dann, wenn solche nicht von anwesenden Islamkritikern, sondern von dem Vortragenden selbst über den gesamten Vortrag hinweg präsentiert werden.

Die Entstehungsgeschichte des Islam als kurzer Abriss

Fahimy zeigte zunächst auf, dass die beiden Phasen des Lebens Mohammeds in Mekka und Medina zu unterscheiden sind. Während es die Bevölkerung in Mekka noch ablehnte, in Mohammed einen Propheten zu sehen, nahm man seine Botschaft in Medina an. Der Dozent schreibt dieses unterschiedliche Verhalten auch den ökonomischen Verhältnissen in den beiden Städten zu. Es sei Mohammed, anders als in dem prosperierenden Mekka, leicht gefallen, die einfachen Leute von Medina zu überzeugen.

Mohammed habe sich in der Folge das arabische System, in dem der eine Stamm gegen den anderen kämpft, zu Nutze gemacht. Er erklärte die Anhänger des Islam als zu einem Stamm gehörend, der gegen andere Stämme kämpft. Als ersten Gegner habe Mohammeds neuer Stamm das mächtige Mekka ausgemacht und schließlich besiegt. Nachdem der Vortragende kurz die kriegerische Grundausrichtung des Islam dargestellt hatte, ging er noch auf das islamische Schisma zwischen Schiiten und Sunniten ein. Seine Sichtweise hierzu ist, dass die Perser auch aus einer gewissen Opposition gegen die „arabische“ Religion heraus – und später gegen das osmanische Reich – Schiiten wurden.

Der Koran und seine Bedeutung

Der Koran, der eine der Hauptsäulen des Islam sei, sei nicht chronologisch, sondern nach der Länge der Suren geordnet. Dabei sind die Suren aus Mekka von denen aus Medina zu unterscheiden. Während es in Mekka noch um Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung gegangen sei, konnte in Medina keine Rede mehr davon sein. In den Offenbarungen aus Medina geht es um Krieg, Unterwerfung der anderen Religionen, Rache und Dschihad. Dies sei der Grund, warum Islamkritiker meinten, am Anfang hätte er sich als guter, netter Prophet dargestellt. Als er dann in Medina an die Macht gekommen sei, habe sich dies allerdings geändert. Es sei dann um die Macht gegangen. Und daher hätten sich ab da die Schriften verändert.

Es sei wichtig, sich klarzumachen, dass der Islam nicht nur eine Religion, sondern auch eine Gesellschaftsordnung, eine Ideologie darstelle. Da es im Arabien der damaligen Zeit keinen Staat gab, sondern nur Stämme, habe Mohammed nicht nur versucht, eine neue Religion zu bringen, sondern auch einen Staat aufzubauen. Daher stelle der Islam einen Gottesstaat dar, wobei das Staatsoberhaupt Allah sei. Diese Tatsache müsse man erkennen, um zu verstehen, warum es so schwierig sei, in islamischen Ländern eine Demokratie zu errichten.

Die Scharia

Die Scharia seien die islamischen Gesetze. Ohne diese Gesetze könne ein Muslim gar kein richtiger Muslim sein. Ein richtiger Muslim würde nicht nur seine Gebetszeiten, das Fasten, die Pilgerfahrt usw. nach den islamischen Geboten ausrichten, sondern sich bei der „Gestaltung“ seines Leben insgesamt an der Scharia orientieren. Dann könne er sich als richtiger Muslim bezeichnen. Daher würden neben den Gesetzen der Scharia, die im Koran und den Hadith (Aussprüche und Taten Mohammeds) festgelegt seien, keine – menschgemachten – Gesetze benötigt, da die Scharia auch nach 1400 Jahren immer noch vollumfänglich gültig sei.

Aus diesem Grund ergäben sich mit Muslimen, die nach Europa bzw. in den Westen ausgewandert seien, Probleme. Diese könnten, wenn sie sich als richtige Muslime fühlten, den dort geltenden Gesetzen nicht Folge leisten. Das sei der eigentliche Konflikt. Daher könne ein islamischer Staat letztlich auch nur ein Gottesstaat seien.

Weltbild der Gutmenschen ist erschüttert

Nachdem Fahimy dies alles dargelegt hatte, ließ er auch Zwischenfragen zu. Eine Frau meldete sich und meinte gemäß dem Dargelegten – Machtstreben, eigene Gesetze etc. – sei die katholische Kirche wiederzuerkennen. Fahimy machte darauf aufmerksam, dass die katholische Kirche eine Institution sei. Dies sei zu unterscheiden von der Religion, die anders als der Islam, nicht zugleich Ethik und Staatsverfassung sei. Jesus sei es – so weit er, Fahimy, dies sagen könne – um die Liebe gegangen, das andere hätten Menschen der Botschaft hinzugefügt.

Eine weitere Zuhörerin erinnerte daran, dass die katholische Kirche durch die Aufklärung gegangen und das Ziel der katholischen Kirche nicht die Errichtung eines Gottesstaates sei. Der Sichtweise der katholischen Kirche im Hinblick auf Verhütung und sonstiges könne man freiwillig folgen oder nicht; es stelle kein weltliches Gesetz dar.

Ein Teilnehmer wollte wissen, ob die Scharia etwas vollkommen Neues gewesen sei, oder z.B. auf römischem Recht aufbaute. Fahimy erklärte geduldig, dass sie auf den arabischen Sichtweisen aufbaute und mit römischem Recht nicht das Geringste zu tun habe. Mohammed habe sich ausschließlich an der arabischen Kultur orientiert.

Mohammed habe als sehr kluger Mann den islamischen Staat aufgebaut, indem er ihm gleichzeitig auch eine Verfassung gab. Dies mache es aber heute gerade schwierig, in den islamischen Ländern einen demokratischen Rechtsstaat einzuführen. Die dazu notwendige Trennung von Staat und Religion würde die Muslime ihrer Identität berauben.

Ein Zuhörer fragte: „Wenn es für richtige Muslime nicht möglich ist, Religion und Staat voneinander zu trennen und dieser Fakt es so es so schwierig macht, in islamischen Ländern eine demokratische Gesellschaft aufzubauen, weil mit der Trennung auch die Identität der Muslime angegriffen wird, wie kann dann in einer westlichen Gesellschaft die Demokratie aufrecht erhalten werden, wenn die Bevölkerung immer stärker muslimische geprägt ist?“

Fahimy antwortete zunächst scherzhaft, der Fragesteller möge doch einfach nach der Scharia leben. Ernsthafter erwiderte er, dass es zwar Probleme gibt und geben wird, die Demokratie aber in der Lage sei, sich zu verteidigen. Auf die Nachfrage, was ihn so positiv stimme, meinte Fahimy, die demokratischen Institutionen würden die Verteidigung gegen Extremismus übernehmen. Das gelte aber, so meinte er auf Nachfrage, nicht für den einzelnen Bürger, für das Volk als Souverän des demokratischen Staates, da es sonst zu bürgerkriegsähnlichen Konflikten komme.

Wer nach der Scharia leben wolle, solle doch besser seinen Lebensmittelpunkt nach Saudi-Arabien, in den Iran oder die Türkei verlegen. Man könne nicht beides haben; in Europa wegen des angenehmeren Lebensstils verbleiben und gleichzeitig nach der Scharia leben wollen. Wer aber hier bleiben wolle, solle die Gesellschaftsform hier akzeptieren.

Darauf meinte ein Zuhörer, dass ein Muslim doch wohl die demokratische Gesellschaft hier anerkennen und dennoch ein guter Muslim sein könne. Fahimy meinte, er könne – was den Islam an sich betrifft – ein solcher vielleicht nicht bleiben, aber er könne sich als Muslim fühlen. Das störe ja niemanden, ihn (Fahimy) jedenfalls nicht.

Ein Teilnehmer machte die Beobachtung, dass wenn in islamischen Ländern die Mehrheit für die Scharia sei, dies doch zugleich auch demokratisch sei. Es sei doch verständlich, dass die islamischen Staaten nicht etwas aufoktroyiert bekommen und lieber in ihrer Kultur leben möchten. Fahimy machte darauf aufmerksam, dass die arabische Welt durch den Islam überhaupt erst eine Zivilisation bekam, die sie anderen bei der Eroberung überstülpte, die sehr wohl schon eine solche gehabt hatten. Damals seien die vom Islam eroberten Kulturen durch Kämpfe mit Dritten geschwächt gewesen. Zudem habe der Islam, der im Grunde eine sozialistische Heilsbotschaft sei, auf viele attraktiv gewirkt und wirke noch immer so. Der Islam und der Sozialismus mache alle gleich.

Nach diesen Ausführungen fragte Fahimy den Zuhörer, wie er Demokratie definieren würde. Dieser meinte, Mitbestimmung der Bürger sei Demokratie. Aber aus diesem Grund, so Fahimy, könne es im Islam keine Demokratie geben, denn im Islam sei Gott und nicht das Volk der Souverän. Die Menschen seien aus islamischer Sicht nicht vernünftig genug , um irgendetwas zu entscheiden. Der Mensch ist nur Diener, weshalb es keine Souveränität des Volkes geben könne. Deshalb gebe es keine Demokratie, weil es keine Mitbestimmung gebe. Denn kein Volk und kein Ayatollah könne ein durch Allah gegebenes Gesetz ändern.

Es gebe aber vereinzelt zarte Versuche, die Regelungen der Hadithe abzumildern, indem man diesen nicht eine so große Wertigkeit zusprechen möchte. Dies könne allerdings nicht für die Schariabestandteile gelten, die direkt aus dem Koran hervorgingen.

Islam und Islamismus

Fahimy führte dann aus, dass Islamisten solche Muslime seien, die auch von anderen den Gehorsam gegenüber den schariatischen Gesetzen verlangten bzw. deren Unterwerfung anstrebten. Diese dürften zwar eine (andere) Religion haben, müssten aber ihr Leben nach der Scharia ausrichten. Im Übrigen sei nach dieser Sichtweise der Muslim, der zum Christen- oder Judentum überwechsle, ein Verräter und noch schlimmer als Juden oder Christen.

Selbstmordattentate seien aber nicht durch islamisches Recht gedeckt, da Selbstmord im Islam verboten sei. Der Kampf sei aber sehr wohl geboten, nur eben nicht der Selbstmord wie zum Beispiel am 11. September.
Später meinte Fahimy, die oben genannte Definition so nicht formuliert zu haben. Er gab dann an, dass Islamisten diejenigen seien, die andere physisch vernichten wollten. Diese seien Extremisten.

Daraufhin warf eine Dame ein, dass es doch Tötungsaufrufe im Koran gebe. Wenn man diesen folge, sei man doch kein Islamist, es sei denn Mohammed würde als der erste Islamist betrachtet. Hier wich Fahimy aus, da er – wie er sagte – nicht Hass und Zwietracht säen wolle. Er wolle nur erklären, warum es so schwer sei, in islamischen Ländern die Demokratie einzuführen.

Daraufhin warf die Dame, die in der Beschreibung des Islam die katholische Kirche erkannt haben wollte, ein, in Jordanien gäbe es bereits Demokratie.

Als Fahimy erstaunt nachfragte, wie sie darauf komme, berichtete sie, in Jordanien würden die Frauen nicht gezwungen, das Kopftuch bzw. den Schleier zu tragen. Eine Sichtweise, die bei vielen, insbesondere Fahimy, neben Erstaunen hinsichtlich dieser „Demokratiedefinition“ auch Ablehnung hervorrief.

Die Moschee

Die Moschee sei nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Ort der politischen Agitation und der Gelehrsamkeit. Anders als die Kirche habe die Moschee mehrere Funktionen.

Koran, Sunnah und die demokratische Verfassung

Eine Zuhörerin fragte nach dem Koordinationsrat der Muslime, in dem die großen vier islamischen Verbände zusammengefasst seien. Diese bei der Islamkonferenz auftretenden Verbände (Der Islamrat wurde mittlerweile ausgeladen) hätten in ihrer Geschäftsordnung festgelegt, dass Koran und Sunnah unveränderliche Grundlagen sind, sich aber gleichzeitig auch zum Grundgesetz bekannt. Sie sehe da einen Widerspruch. Fahimy erwiderte lediglich: „Ich auch!“

Umgang des Westens mit der islamischen Welt

Fahimy wurde gefragt, wie westliche Politiker mit den islamischen Staaten umgehen sollten. Es zeige sich immer deutlicher, so der Fragesteller, dass das lange verfolgte Konzept der Demokratisierung nicht erfolgreich sein werde. Aus Fahimys Sicht sind Demokratisierungsversuche in islamischen Ländern auch daran gescheitert, dass den Bevölkerungen in diesen Ländern erzählt werde, ihre Länder, die über Bodenschätze verfügen, würden durch den Westen ausgebeutet. Versuche, Demokratie dort einzuführen, seien auch mit Hilfe der Europäer sofort niedergeworfen worden. Als Beispiel verwies er auf die islamische Republik Iran, in der die demokratischen Kräfte noch nie durch die Europäer unterstützt worden seien. Die islamische Revolution sei durch die USA (namentlich Jimmy Carter) erst möglich gemacht worden. Im Westen sei nach dem Zusammenbruch des Kommunismus 1990 der Islam als Feindbild im Rahmen des Kampfes der Kulturen gezeichnet worden. Der über das ganze 20. Jahrhundert geführte Kampf der Ideologien sei durch den Kampf der Religionen (der Kulturen) ersetzt worden. Dieses Jahrhundert werde durch diesen Kampf der Religionen/Kulturen gekennzeichnet, was viel gefährlicher sein könne für den Weltfrieden. Denn Ideologien könne man ändern, Religionen nicht. Das komme auch dadurch zustande, dass es keine festen Strukturen im Islam gebe, so dass schon relativ kleine Gruppen losgelöst von jeder Kontrolle in den Kampf einsteigen könnten. Deshalb gelte es aus eigenem Interesse, die demokratischen Institutionen und Organisationen in den islamischen Ländern zu unterstützen.

Ein Zuhörer widersprach Fahimy, da aus seiner Sicht ein Feindbild Islam 1990 gar nicht geschaffen werden musste. Schließlich sei die islamische Revolution 1979 erfolgt und schon damals sehr antiwestlich ausgerichtet. Daher sei die Schaffung eines Feindbildes im Jahre 1990 erst gar nicht nötig gewesen, denn zu diesem Zeitpunkt war der Krieg schon lange erklärt. Fahimy erwiderte, dass der Iran bzw. Khomeini jedoch nicht der Führer der islamischen Welt gewesen sei und als Schiit auch nicht hätte werden können. Die antiwestliche Einstellung in den islamischen Ländern sei schon lange zuvor vorhanden gewesen, um die Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren.

Fahimy machte darauf aufmerksam, dass nicht eine Seite „schuld“ sei an dem sich länger aufbauenden Konflikt. Er wolle nur auf die Gefährlichkeit dessen aufmerksam machen. Es gebe nun keine zwei großen Blöcke, die sich gegenseitig in Schach hielten, was die gegenwärtige Situation viel gefährlicher machte. Denn schließlich sei nur ein Gleichgewicht ein Garant für den Frieden. Nun stünden sich auch wieder Interessen gegenüber. Die Muslime hätten das Interesse, die ganze Welt islamisch werden zu lassen, was amerikanischen Interessen zuwiderlaufe. Da die Interessensphären aber nicht in Organisationen (Blöcke) eingebunden seien, sei dieser Konflikt sehr viel gefährlicher.

Auch der Westen wird religiöser

Fahimy legte dar, dass die USA das freieste Land der Welt sei, das auch als erstes Land die Demokratie eingeführt habe. Die USA seien viel freier als Europa, das sozial besser organisiert sei, aber nicht ganz so frei. Die USA zeichnete auch eine unglaubliche religiöse Toleranz aus. Allerdings bereitet Fahimy der von ihm beobachtete Trend der zunehmenden „Re-Religionisierung“ der USA Sorge, die sich auch in Israel und im schwächeren Maße in Europa beobachten lasse. Dies könne den Konflikt anheizen. Man könne – wie die deutsch-französische Geschichte zeige – nationale Konflikte lösen, aber das gelte nicht für Konflikte auf religiöser Basis. Aus diesem Grund seien die innerreligiösen Konflikte wie die zwischen Sunniten und Schiiten noch gefährlicher als der Konflikt mit dem Westen.

Wird es eine demokratische Entwicklung in islamischen Ländern geben?

Es folgte eine Diskussion, in der die eine Seite die Hoffnung betonte, die islamischen Gesellschaften könnten sich aufgrund von Internet und ähnlichem nicht mehr so sehr abschotten. Die Pessimisten verwiesen hingegen auf die immer religiöser werdenden Gesellschaften in den islamischen Ländern. Fahimy ergänzte, dass die Regime in den islamischen Ländern oftmals korrupt sind und für ihre Bevölkerungen oft nichts unternehmen, so dass die Religion auch Hoffnung vermittelt. Dies werde verstärkt durch islamische Organisationen wie Muslimbruderschaft und Hizbollah, die auch als Sozialeinrichtungen auftreten.

Eine Irakerin meldet sich zu Wort

Eine junge Irakerin, die sehr westlich auftrat, meldete sich zu Wort und wies darauf hin, dass die Beschreibung, der Islam sei die Identität der Muslime, zu kurz greife. Dieser sei vielmehr gerade für die älteren Muslime alles, es sei „ihre Haut“. Für Muslime sei alles was neu und ihnen unbekannt sei eine Gefahr. Dies ergäbe sich aus der Erziehung, und diese sei 1:1 der Koran. In der Bibel gebe es die zehn Gebote, der Koran sei voll mit Geboten. Das ganze Leben, von Steuer- und Eherecht über Kinder, Beziehungen etc. sei durch den Islam geregelt. Und diese Sichtweise sei durch Muslime in Europa auch so an die junge Generation weitergegeben worden. Es gebe nichts anders und die Muslime würden auch nichts anderes kennen, weshalb sie auch so weiterlebten. Deshalb seien sie nicht bereit, sich geistig zu öffnen. Diese Bereitschaft läge bei „null“. Es werde nichts angenommen und auch nichts gelockert. Die eigene Sichtweise werde schlichtweg nicht überprüft, auch wenn man als Muslim im Westen lebe. Die Religion sei alles, was man habe und so versuche man daher auch, das genauso weiterzugeben. Sie habe es leider nicht so erfahren, dass man nach 15 oder 20 Jahren im Westen die Bereitschaft zeigen würde, hieran irgendetwas zu ändern.

Was die junge Irakerin als (kleines) Zeichen der Hoffnung sieht, sind die Frauen aus Ägypten und aus dem Libanon, die sich an die Öffentlichkeit trauten. So gebe es dort eine bekannte Nachrichtensprecherin, die von ihrem Ehemann grün und blau geprügelt worden sei. Diese habe sich tatsächlich getraut, ein Foto von ihr in den Medien zu platzieren, auf dem man sehen konnte, wie sie nach dem Übergriff aussah. Solche Dinge gebe es zwar und das sei auch gut, aber das entwickle sich sehr, sehr langsam.

Islam mit dem Zusammenbruch des Ostblocks vergleichbar?

Ein Zuhörer machte darauf aufmerksam, dass der Ostblock von innen heraus zusammengebrochen sei und dies in den islamischen Ländern genauso sein könnte. Diese Sichtweise wurde von anderen Zuhörern als unzulässiger Vergleich verworfen, da im Ostblock die Leute der Idee davonliefen, während die Muslime gerade in der Religion verhaften bleiben (wollen).

Fahimy hatte vor dem Einstieg in die Diskussion gefragt, wer an eine Demokratisierung der islamischen Welt glaube, was nur von einer Minderheit angenommen wurde. Am Ende nach seiner eigenen Einschätzung gefragt, meinte er, es werde eine Demokratisierung in islamischen Ländern und mehr Freiheiten geben. Diese werden allerdings nicht den Ausprägungsgrad wie in westlichen Ländern haben.

Ende eines anstrengungsfreien Abends

Nach diesem islamkritischen Vortrag ließen wir den Abend in dem zur Seidlvilla gehörenden Biergarten ausklingen. Zwar hatten wir aufgrund des Vortrages und der Sichtweise des Dozenten einen anstrengungslosen Abend, aber ein wenig Belohnung muss trotzdem sein.

Fahimy erweist sich als ein offener Mensch mit dem eine Debatte möglich – wenn auch aus Sicht eines Islamkritikers weitestgehend überflüssig – ist. Ein Kritikpunkt ist allerdings die Verwendung des Begriffes „Islamisten“, womit er sich nicht nur in gewisser Weise selbst widerspricht, sondern auch auf einen Propagandaterminus hereinfällt. Aber ein bisschen Tribut an den Mainstream darf ja sein. In keiner Weise kann man jedoch Fahimy zustimmen, wenn er die Hoffnung hat, die freiheitlich demokratische Grundordnung werde durch die Institutionen verteidigt und der Bürger könne sich quasi zurücklehnen. Jeder, der mit kritischem Blick unsere Gesellschaft betrachtet, wird feststellen, dass es eben gerade diese Institutionen sind, die aus einem naiven Verständnis von Toleranz heraus Wegbereiter der Islamisierung unserer Gesellschaft sind. Bürger sind dazu aufgerufen, das zu stoppen.

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43 KOMMENTARE

  1. Der Islam und der Sozialismus mache alle gleich.

    Diese Aussage ist genau auf den Punkt gebracht! Genau deshalb lieben die Sozialisten den Islam – sowohl die Inter-Nationalsozialisten, als auch die nationalsozialisten;

  2. #2 Beeltejuice
    Habe auch herzlich gelacht.
    Ein stolzer türke kann eben auch mit einer waffe umgehen.:-)

  3. In keiner Weise kann man jedoch Fahimy zustimmen, wenn er die Hoffnung hat, die freiheitlich demokratische Grundordnung werde durch die Institutionen verteidigt und der Bürger könne sich quasi zurücklehnen.

    So ist es!
    Denn was Fahimy nicht weiß: Die Sozialisten haben uns schwach gemacht, damit sie uns besser beherrschen können;
    Damit fällt die Wehrhaftigkeit weg – und der Islamisierung ist Tür und Tor geöffnet;

  4. #5 sosheimat100

    Die provokante Zuschaustellung des Islam durch seine Symbole (Kopptuch) ist Volksverhetzung und Rassismus und stellt daher einen Straftatbestand dar. Islam ist realexistierender, gelebter Rassismus.

    Diese Kausalkette wird sich auch hier irgendwann (Alla sei Dank) durchsetzen. Bis dahin gibts aber noch viel zu tun.

  5. Ali Fahimy – gut dass es Leute wie Sie gibt, die die Wahrheit sagen!

    Nun sage noch jemand, PI sei Muslim-feindlich!
    Dies wird durch solche sehr guten Artikel eindeutig widerlegt.

  6. Sehr guter Artikel.

    Aber schon wieder der gleiche Fehler wie im vorherigen Artikel:

    .. der Selbstmord wie zum Beispiel am 9. September.

    Ist hier auch wieder der 11. gemeint?

  7. Ein vernünftiger Mann, solche Iraner kenne ich.

    Da waren wohl einige Diskutanten toleranter als der Herr Fahimy.

    Trotzdem weiß man nicht, was so ein(en) Mann treibt.

  8. Herzlichen Dank für den ausführlichen und sehr interessanten Bericht über die Veranstaltung!

    Die Erwähnung der Perser („Seine Sichtweise hierzu ist, dass die Perser auch aus einer gewissen Opposition gegen die „arabische“ Religion heraus – und später gegen das osmanische Reich – Schiiten wurden.“) erinnert mich an ein bericht aus der Hadith-Sammlung:
    ?Ferchl, Dieter: Sahih al-Buhari. Nachrichten von Taten und Aussprüchen des Propheten Muhammad, Philipp Reclam jun., Stuttgart 1991, Seite 310:
    „Der Gesandte Gottes schickte einen Brief an den Perserkönig. Dem Boten befahl er, das Schreiben dem Statthalter von Bahrain zu bringen, damit dieser es an den Empfänger weiterleite. Nachdem der König der Perser den Brief gelesen hatte, zerriss er ihn.

    Als der Prophet davon erfuhr, rief er Gott gegen die Perser an, dass sie in tausend Stücke zerrissen würden!“

    DER MUT, SICH DES EIGENEN VERSTANDES ZU BEDIENEN (KANT), FÜHRT ZWANGSLÄUFIG ZU DEM SCHRITT, DEN ISLAM ZU VERLASSEN !

  9. derlei Worte hört man immer wieder von Iranern…scheint ganz so, als ob wir mit unseren Argumenten gegen den Islam ziemlich genau in die gleiche Kerbe schlagen wie die iranische Opposition. Und die müssen ja wissen, wovon sie reden.

    Danke für diese Zeilen!

  10. Türkischer Bräutigam erschießt Vater und Tanten vor lauter Lebensfreude…

    http://nachrichten.t-online.de/freudenschuesse-braeutigam-erschiesst-vater-und-tanten/id_42484654/index

    Ein türkischer Bräutigam hat seinen Vater und zwei seiner Tanten im Freudenrausch erschossen. Er habe am Sonntag bei der Hochzeitsfeier in der Provinz Gaziantep mit einem Maschinengewehr in die Luft geschossen, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Dabei hat er wohl die Kontrolle über die Waffe verloren und in die Menge gefeuert.

    Diese netten Menschen in ihrer Lebensfreude…

  11. Toller Artikel und großartiger Vortrag, leider mit der Fatalen Annahme, unsere „Institutionen“ würden die Republik verteidigen und das Volk solle die Füße stillhalten.

    Das ist vielleicht die Wunschvorstellung des Iraners, nur so wird es nicht laufen. Unsere Republik ist schwach, nach innen, nach außen, nach oben und nach unten.

    Sie ist schwach, weil man Stärke allerzeit von allen Seiten bekämpft.

    Es wird sich zeigen, ob wir dem gewachsen sein werden….

  12. Ups… 😉
    Menschen wie Fahimy sind für unsere Gutmenschen ein mittelschweres Dilemma:

    Man kann einem Perser, der sich fundiert und kritisch über den Islam äussert, schwerlich „Ausländerfeindlichkeit“ vorwerfen.
    😆

  13. #11 Stolz auf 1291 (09. Aug 2010 13:57)
    Fehler (…)

    .. der Selbstmord wie zum Beispiel am 9. September.

    Ist hier auch wieder der 11. gemeint?

    Ja, der 11. ist gemeint. Ich würfle das manchmal wegen 9/11 und 11. September ein wenig durcheinander, auch wenn ich das Datum natürlich weiß.

    Aber dankenswerterweise haben Sie ja erkannt, welches Datum gemeint war.

  14. @#18 nicht die mama

    Man kann einem Perser, der sich fundiert und kritisch über den Islam äussert, schwerlich “Ausländerfeindlichkeit” vorwerfen.

    Da sei mal nicht so sicher 🙂 die finden dann schon etwas „gleichwertiges“, um ihn zu diskreditieren. Denk mal an den Afrikaner, der am Pro-Köln-Stand gegen den Islam gewettert hat.. nachdem er partout nicht zugeben wollte, von ProKöln für seine Rede bestochen worden zu sein, hat man ihn kurzerhand in die Nähe der „radikal-christlichen Pius-Brüder“ gerückt.

    Und Giordano hat man auch versucht, in die rechte Ecke zu drängen, trotz seines 8x3m- Anti-Rassismus-Disclaimers, den er beim Antiislamisisierungskongreß stets stolz vor sich hertrug.

    Die mutigen Frauen Kelec und Ates werden inzwischen der radikal-neo-feministischen Frauengemeinde zugerechnet.

  15. In keiner Weise kann man jedoch Fahimy zustimmen, wenn er die Hoffnung hat, die freiheitlich demokratische Grundordnung werde durch die Institutionen verteidigt und der Bürger könne sich quasi zurücklehnen. Jeder, der mit kritischem Blick unsere Gesellschaft betrachtet, wird feststellen, dass es eben gerade diese Institutionen sind, die aus einem naiven Verständnis von Toleranz heraus Wegbereiter der Islamisierung unserer Gesellschaft sind.

    Das kann man wohl sagen.
    Hier ein Ausschnitt aus der Evangelischen Morgenfeier vom 08.08.2010 von
    Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, München. Auf BR 1 gesendet und von Millionen Zuhörern gehört:

    Synagogen gehören zu unseren Städten wieder
    selbstverständlich dazu, so, wie Moscheen vielleicht auch bald. Das ist keine Gleichgültigkeit, keine
    Beliebigkeit – sondern Ausdruck von Respekt vor anderen Überzeugungen. Wer fremdelt mit anderen
    Kulturen und Religionen, wer sich mit Toleranz noch schwer tut, sollte sich Folgendes überlegen:

    Menschen, die in Hinterhöfe abgedrängt werden, die gezwungen sind, sich nur mit Gleichgesinnten
    abzugeben, die keine öffentlichen Gottesdienste feiern und keinen eigenen Religionsunterricht
    besuchen dürfen, werden sich nie richtig in unser Land integrieren. Sie werden bei uns keine Heimat
    finden und sich gegen diese Ablehnung vielleicht massiv wehren. Umgekehrt wäre es doch
    wunderbar, gastfreundlich zu sein, gut biblisch um Fremdlinge zu werben, die sich dann für unser
    Land und unsere Kultur begeistern lassen. Und niemand hindert uns, freudig von unserem christlichen
    Glauben zu erzählen und darüber mit Menschen anderer Religionen ins Gespräch zu kommen.
    Möglicherweise gelingt es uns ja so auch, unsere Werte überzeugend darzustellen.

    http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2008/04/30/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010–182190-20100806130937.pdf

    Wohlgemerkt. Meine Kritik bezieht sich nicht auf die Synagogen!
    Aber wenn hier von „massiv wehren“ die Rede ist, dürfte sich das kaum auf die Juden beziehen.
    Was die Frau hier vom Stapel läßt ist in meinen Augen nicht mehr naiv, sondern gemeingefährlich.

  16. status quo ante (09. Aug 2010 15:02

    letzter Absatz nicht kursiv:

    Wohlgemerkt. Meine Kritik bezieht sich nicht auf die Synagogen!
    Aber wenn hier von “massiv wehren” die Rede ist, dürfte sich das kaum auf die Juden beziehen.
    Was die Frau hier vom Stapel läßt ist in meinen Augen nicht mehr naiv, sondern gemeingefährlich.

  17. #20 nockerl:
    >> Ich würfle das manchmal wegen 9/11 und 11. September ein wenig durcheinander, auch wenn ich das Datum natürlich weiß. <<

    Dass die perfiden Angelsachsen, ein Datum auch immer verkehrt herum schreiben müssen! 😉
    .
    Da ich beständig zwischen alter und neuer Welt pendle, gerät mir da auch vieles manchmal durcheinander. So schreibe ich das Datum in Deutschland in englischer Manier, setzte in Nordamerika bei der Zahl Tausend nach der Eins einen Punkt, oder aber schreibe in Deutschland die Währungsangabe vor die Summe … alles durcheinander und manchmal, weiß ich schon gar nicht mehr wie es jetzt wo eigentlich richtig ist. 😉
    .
    Erst neulich in Deutschland ist es mir wieder passiert, dass ich verträumt an einer roten Ampel 20m davor hielt. … Kenner wissen schon warum. 😉

  18. @ #26 Graue Eminenz (09. Aug 2010 15:46)

    Dass die perfiden Angelsachsen, ein Datum auch immer verkehrt herum schreiben müssen!

    hihihi – ja das ist schon wirklich ein Ärgernis! In manchen Gegenden fahren die auch auf der falschen Straßenseite;

    Und obskure Einheiten haben die auch;

    (Was sind 2 Barrel pro Kubik-Fuß auf 100 Meilen? Häh?)

  19. Mit Leuten wie Fahimy gibt es keine Probleme! Im Detail hätte ich jedoch einige Einwände gegen seine Ausführungen. So betrachtet der radikale Islam Terroristen keineswegs als Selbstmörder. Vielmehr haben Dschihadisten eine Art von Kombattantenstatus, was sich daraus erklärt, dass sich der Islam in einem immerwährendem Kampf mit allem Nichtislamischen befindet. Auf den Selbstmordattentäter träfen somit alle koranischen Verheißungen zu, die den Muslim, der auf dem Schlachtfeld fällt, betreffen. Vgl. Grimm, Fatima, „Die Erziehung unserer Kinder“ (zum Dschihad), herausgegeben vom Islamischen Zentrum München.

  20. #28 Denker:
    >> In manchen Gegenden fahren die auch auf der falschen Straßenseite; <<

    Yepp! 😆
    .
    Allerdings historisch gesehen ist rechts eigentlich die falsche Seite, da die Ritter auf der linken Seite ritten. Wenn dann ein pöser Puschimann aus dem Gebüsch sprang, sprang er erstmal in den Schild! 😉
    .
    Das in Kontinentaleuropa rechts gefahren wird ist; da wette ich; bestimmt wieder so eine Maßnahme von Napoleon. Gerade die Deutschen haben ja von ihm so einiges bekommen, inklusive Meter und ganzheitliches Dezimalsystem.
    .
    Ich glaube übrigens, dass Kanada das einzige Land des Commonwealth ist, wo rechts gefahren wird. Wohlmöglich ist das ein Zugeständnis an die USA, weil man es Oma Piepenring aus Florida nicht zumuten kann, nach der Grenze plötzlich links zu fahren.
    .
    Allzu weit geht die Liebe der Kanadier mit den Leuten südlich der Grenze allerdings auch nicht: In Kanada werden Km/h gefahren und Liter getankt!
    😉

  21. Danke für diesen guten Artikel!
    Selbst bei den Muslimen (eher bei Iranern) gibt es Menschen mit klarem Verstand.

    Selbstmordattentate seien aber nicht durch islamisches Recht gedeckt, da Selbstmord im Islam verboten sei. Der Kampf sei aber sehr wohl geboten, nur eben nicht der Selbstmord wie zum Beispiel am 9. September.
    Später meinte Fahimy, die oben genannte Definition so nicht formuliert zu haben. Er gab dann an, dass Islamisten diejenigen seien, die andere physisch vernichten wollten. Diese seien Extremisten.

    nur im Westen werden diese Taten als „Selbstmord“ bezeichnet.
    Nach islamischem Verständnis ist das jedoch kein „Selbstmord“ sondern: diese Menschen haben im Jihad das höchste Opfer erbracht und haben als Märtyrer die höchste Ehre erlangt und landen sofort bei den 72….

    Selbstmord wäre es nur, wenn ein Muslim zB es nicht erträgt, wenn sein Sohn schlechte Zensuren aus der Schule mitbringt, und er sich aus Gram hinter den Zug wirft 😉
    DAS ist natürlich verboten!

  22. Nichts gegen Herrn Ali Fahimy,ganz im Gegenteil.Aber die 4 € hätten sich alle PC-Besitzer sparen können,wenn sie PI-news.net besucht hätten 🙂
    Alle Fragen wären in den hier stehenden Artikeln beantwortet.
    Bleibt zu wünschen das Herr Ali Fahimy nun nicht zum Nazi ernannt wird und er von Anhängern der Friedensreligion bereichert wird.

  23. #32 I_standing_with_Israel (09. Aug 2010 17:02)

    Bleibt zu wünschen das Herr Ali Fahimy nun nicht zum Nazi ernannt wird und er von Anhängern der Friedensreligion bereichert wird.

    Da sich die Perser ja selbst als „Arier“ sehen,ist er ja in den Augen „unserer“ LRG’s automatisch Nazi?
    Er äußert Kritik? wird er damit nicht zum Apostaten?

  24. #33 Wotan47:
    >> Da sich die Perser ja selbst als “Arier” sehen,ist er ja in den Augen “unserer” LRG’s automatisch Nazi? Er äußert Kritik? wird er damit nicht zum Apostaten? <<

    Man kann es wohl drehen und wenden wie man will. Der Herr Fahimy hat sich gewissermaßen zwischen alle Stühle gesetzt: Für die LRGs ist er mit Sicherheit ein Nazi und für Mohammedaner wohl jetzt sowieso des Todes. 😉
    .
    Es sind aber Leute wie er, die vielleicht auch mal hier und da den ein oder anderen Mohammedaner; der friedlich und assimiliert ist; die Augen dafür öffnen kann, was für ein riesen Scheiß dieser Islam eigentlich ist.
    .
    Übrigens fand ich lustig, wie irgendwelche verrückten 68iger diesen Vortrag des Fahimy wider jede Logik dazu nutzen wollten, wie von Sinnen auf die christlichen Kirchen (insb. die katholische) einzudreschen. Lustig deswegen, weil ausgerechnet ein Muselmane ihnen erklärte, wie falsch und inhaltslos ihre artig auswendig gelernten Parolen eben so sind. 😉

  25. Leute wie Ali Fahimy müssen jetzt natürlich in die gefährdeten Gebiete ausschwärmen und um Verständnis bitten für ihre simpelen Gläubigen.
    Es lässt sich doch alles friedlich regeln!!
    Und der nette Deutsche glaubt es gerne und schläft wieder ein.
    So kann der Islam weiterdrehen an dem Strick der unsere Schlinge wird.
    Darum: Keine Diskussionen!
    Dafür ist es zu SPÄT !!

  26. In keiner Weise kann man jedoch Fahimy zustimmen, wenn er die Hoffnung hat, die freiheitlich demokratische Grundordnung werde durch die Institutionen verteidigt und der Bürger könne sich quasi zurücklehnen. Jeder, der mit kritischem Blick unsere Gesellschaft betrachtet, wird feststellen, dass es eben gerade diese Institutionen sind, die aus einem naiven Verständnis von Toleranz heraus Wegbereiter der Islamisierung unserer Gesellschaft sind. Bürger sind dazu aufgerufen, das zu stoppen.

    (nockerl, PI-Gruppe München)

    „Räschpekt!“ wie der Islamverharmloser Schäuble sagen würde -:)

    Es ist schön auch mal positive Nachrichten auf diesem Blog zu lesen.

  27. [..]
    Darauf meinte ein Zuhörer, dass ein Muslim doch wohl die demokratische Gesellschaft hier anerkennen und dennoch ein guter Muslim sein könne. Fahimy meinte, er könne – was den Islam an sich betrifft – ein solcher vielleicht nicht bleiben, aber er könne sich als Muslim fühlen. Das störe ja niemanden, ihn (Fahimy) jedenfalls nicht.

    Da drängt sich die Frage auf ob Fahimy sich selbst als Muslim(=Antidemokrat) bezeichnet oder als einen der sich ’nur‘ als Muslim fühlt?

  28. Interessanter und gut geschriebener Beitrag. So muss Islamkritik aussehen: Hand in Hand mit denjenigen (Ex-)Muslimen, die die FDGO zu schätzen wissen.

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