SteinigungDie geplante Hinrichtung von Sakine Mohammadi Aschtiani (PI berichtete) hat internationale Diskussionen über die Scharia und Steinigungen von Frauen ausgelöst. Auch wenn viele Muslime Steinigungen nicht gutheißen, erachten sie andere als „Wert ihres Glaubens“ auch mitten in Europa, wie nachfolgender Videobericht aus der gestrigen Sendung „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens zeigt.

Nicolas Blancho vom Islamischen Zentralrat der Schweiz war gegenüber SVP-Parlamentarier Oskar Freysinger nicht bereit, die Steinigungen im Islam zu verurteilen, er meinte vielmehr:

„Das gehört zur Glaubensfreiheit. … Es gibt Muslime, die das glauben und wenn sie das glauben, wie soll ich ihnen das verbieten?“

Auch der Leiter des Islamischen Zentrums in Genf Hani Ramadan, Tariqs Bruder, will sich nicht von Steinigungen distanzieren, im Gegenteil. Für ihn sind sie ein wichtiger Teil der islamischen Rechtssprechung, der eine „abschreckende Wirkung“ haben soll.

Obwohl „moderate“ Schweizer Vorzeigemuslime vor die Kamera gezerrt werden konnten, die Steinigungen verurteilen, lassen sich diese Aussagen damit nicht aufwerten.

Am dreistesten ist ist die Aussage von Farhad Ashfar, dem gespalten-züngigen Koordinator Islamischer Organisationen in der Schweiz, der behauptet, Steinigungen seien eine jüdisch-christliche Erfindung, die erst durch den schlechten Einfluss der Juden und dann auch der Christen in den Islam eingedrungen sei. Dass im Alten Orient Steinigungen generell üblich waren und dass sie im Judentum und im Christentum abgeschafft wurden, im Islam hingegen, der die Praxis sicherlich weder von den Juden noch von den Christen, sondern eher von altorientalisch-polytheistischen Vorbildern übernahm, nicht. Fahad verschweigt dies und auch die Tatsache, dass die Steinigung im Koran sehr wohl vorkommt. Und keiner belehrt ihn eines besseren, weil die meisten Christen die Zusammenhänge selbst nicht kennen.

Aktualisierung

In der englischen Ausgabe eines original arabischen Korans finden wir in Sure 24 Vers 2, in dem 100 Peitschenhiebe als Strafe für Unzucht angegeben sind, den Zusatz:

„Diese Strafe ist für unverheiratete Personen, die diesem Verbrechen schuldig sind, aber wenn verheiratete Personen dies begehen (illegalen Sex), ist die Strafe die Steinigung bis zum Tode, in Übereinstimmung mit Allahs Gesetz.“

Die Aussage von Ashfar „Im Islam gibt es keine gesetzmäßige Grundlage für die Steinigung und auch keine Rechtfertigung“ ist schlicht und einfach gelogen, ebenso wie seine Antwort auf die Nachfrage des Reporters, dass schließlich in islamischen Ländern gesteinigt werde: „Heute ja, früher nicht“.

Der „Koordinator Islamischer Organisationen“ wird die Schriften seiner Religion und die Anweisungen seines Propheten Mohammed mit Sicherheit kennen. In den Hadithen ist die Steinigung an diversen Stellen eindeutig als Bestrafung für die Unzucht von Verheirateten festgelegt, beispielsweise bei Muslim B017, N4191:

Ubada bin as-Samit erzählte: Der Gesandte Allahs sagte: Kommt und hört meine Belehrung, kommt und hört meine Belehrung, Allah hat das Vorgehen gegen diese Frauen festgelegt. Wenn ein nicht verheirateter Mann Unzucht mit einer nicht verheirateten Frau treibt, dann soll jeder einhundert Peitschenhiebe erhalten und ein Jahr verbannt werden. Und falls ein verheirateter Mann mit einer verheirateten Frau Unzucht treibt, dann sollen sie einhundert Peitschenhiebe erhalten und danach zu Tode gesteinigt werden.

Oder auch bei Muslim B017, N4194:

Abdullah bin Abbas erzählte, daß Umar bin Khattab auf der Kanzel des Gesandten Allahs stand und sagte: Wahrlich, Allah sandte Mohammed die Wahrheit und sandte auf ihn hernieder das Buch, und die Steinigungsverse waren darin enthalten. Wir rezitierten sie, behielten sie in unserem Gedächtnis und verstanden sie. Allahs Bote bestätigte die Steinigung bis zum Tode für den Ehebrecher und die Ehebrecherin in seinen Urteilen, wir wandten die Strafe der Steinigung bis zum Tode auch an. Ich muss leider eingestehen, daß die Menschen das in der Zwischenzeit vergessen haben und womöglich sagen: „Wir finden die Strafe der Steinigung nirgends in Allahs Buch“, und deshalb vernachlässigen sie die Pflicht, die von Allah vorgeschrieben wurde. Die Steinigung ist eine Pflicht, die im Buche Allahs niedergelegt ist, dies für verheiratete Männer und Frauen wenn Ehebruch vorliegt der durch Zeugenaussagen, Schwangerschaft oder Geständnis bewiesen ist.

Dass Ashfar behauptet, die Steinigung wäre vom Christentum in den Islam gekommen, ist eine bodenlose Verdrehung der Tatsachen. Die Geschichte von Jesus ist berühmt, als er zu einer Steinigung einer Frau kommt und mit dem weisen Satz “Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ die grausame Bestrafung verhindert.

Mohammed dagegen ließ eine Frau, die zu ihm kam und ihm Ehebruch beichtete, gnadenlos steinigen. Vorher durfte sie noch ihr Kind zur Welt bringen und sich solange um es kümmern, bis es nicht mehr auf sie angewiesen war. Als sie bedauernswerte Frau dann zu Mohammed zurückkehrte, erfuhr sie die Bereicherung des islamischen Gesetzes, indem man sie bis zur Hüfte eingrub und zu Tode steinigte.

Es ist eine Dreistigkeit sondersgleichen, dass dieser islamische „Koordinator“ die Steinigung den Christen in die Schuhe schieben möchte. Es ist genau anders herum. Mohammeds Befehle kommen nach islamischem Verständnis direkt vom Gott Allah. Die Steinigung ist islamisches Gesetz und fester Bestandteil der Scharia.

Merke: Wenn ein Moslem etwas behauptet, sollte man es immer überprüfen. Taqiyya lauert überall.

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115 KOMMENTARE

  1. An diese „Werte des Glaubens“ wird sich bald halb Europa halten müssen – wenn es nach der österreichischen Innenministerin Maria Fekter geht. Diese will den Gummiparagraphen § 283 („Verhetzung“) des Strafgesetzbuches in einen Gesinnungsparagraphen umwandeln, der sich an „europäischen Werten“ wie Gendermainstreaming oder Antirassismus orientiert. Alle Infos hier: http://savefreespeech.org/2010/11/25/1984-2-0-verschoben/

  2. Auch hier in Deutschland bilden sich die Moslems ein, unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit alles tun und lassen zu können, was sie wollen!

    Religionsfreiheit über alles! Über alles in der Welt –

  3. Also man glaubt wirklich langsam in Europa lebt man im Irrenhaus!!! Wie man ueberhaupt ueber so etwas (Steinigung)oeffentlich diskutieren kann???

    Schafft dieses irrgeleitete, perverse, archaische Mordgesindel endlich aus Europa bevor es die einzelnen Buerger tun!!

  4. #4 Denker:

    Religionsfreiheit über alles! Über alles in der Welt

    Deshalb gehört sie auch abgeschafft als Sondertatbestand. Alles ist durch „Meinungsfreiheit“ ausreichend abgedeckt. Wieso hier ein Sonderrecht existiert ist schwer verständlich.

    Und wenn sich Religionsgemeinschaften dann auch noch nach Vereinsrecht organisieren müssten, wäre ein gewaltiger Schritt zur Gerechtigkeit erreicht.

    Nun stellen Sie sich vor, ein solcher muslimischer Verein legt seine Satzung (hier der Koran!) zur Genehmigung beim Register vor. Der enthält dann den Passus, dass austrittswillige Mitglieder zu töten seien.

    Ob das wohl angenommen würde? 🙂

    Aber unter „Religionsfreiheit“ läuft das – wie wir ja sehen.

  5. Die Steinigung wurde nicht abgeschafft durch Juden und Christen, da diese von GOTT geboten wurde.
    Aber Jesus der von GOTT bevollmächtigt ist und Gottes Sohn ist, DIESER hat gesagt:
    „Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“
    und als alle gegangen sind und niemand Steine geschmissen hatte…sagte Jesus zu der Frau:
    Hat dich niemand verdammt ?…so verdamme ich Dich auch nicht…Geh und sündige hinfort nicht mehr

    Jesus hob die Steinigung nicht auf, aber ER lies sich selbst kreuzigen für die Sünden der Welt und gebietet uns nun die Liebe zum Nächsten.

  6. @ #1 Henry B.

    Blutbad in Ägypten.

    Soldaten töten und verstümmeln Kopten, bisher 5 Tote und jede Menge Schwerverletzte.

    Keine Sorge, das wird im GEZ Fernsehen heute einen Nebensatz wert sein! Allerdings erst nach dem Claus Kleber 20 Minuten lang über radikale Evangelikalen berichtet hat, die eine weltweite Gefahr darstellen.

  7. hier kommt ein Zitat:
    ********************************************************************************************
    #8 vivaeuropa (25. Nov 2010 12:19) @ #1 Henry B.

    Blutbad in Ägypten.

    Soldaten töten und verstümmeln Kopten, bisher 5 Tote und jede Menge Schwerverletzte.

    Keine Sorge, das wird im GEZ Fernsehen heute einen Nebensatz wert sein! Allerdings erst nach dem Claus Kleber 20 Minuten lang über radikale Evangelikalen berichtet hat, die eine weltweite Gefahr darstellen.

    ********************************************************************************************
    Tja, mit dem Zweiten sieht man besser weg!

    He was soll´s, hier geht es ja nur um ein paar tote Christen. Alles keine mediale Aufregung wert. Leider kann man da nicht mal deutsche Neonazis aus Ostdeutschland für verantwortlich machen. Also schläft die Empörungsindustrie weiter tief und fest. Das ohrenbetäubende Schweigen allerdings schmerzt meine sensiblen Ohren sehr.

    😆

  8. #6 WissenistMacht (25. Nov 2010 12:15)

    Aber unter “Religionsfreiheit” läuft das

    Der Begriff „Religionsfreiheit“ ist falsch. Korrekt müßte es „Religionsbegünstigung“ heißen. Dann würde auch sofort viel klarer, daß die kein Menschenrecht sondern ein undemokratischer Skandal ist.

    Wenn man die Religionsfreiheit abschafft, dann haben gläubige Menschen immer noch alle Rechte, die auch ungläubigen zustehen. Aber sie hätten keine Privilegien mehr.

  9. Es wird am Problem herumdiskutiert, auch hier bei PI ist die Bedeutung anscheinend auch noch nicht ganz klar geworden:
    Die Steinigung ist NICHT das größte Problem!
    Auch in anderen Ländern gibt es die Todesstrafe – ob humaner oder nicht – das ist erstmal zweitrangig.
    Das Problem IST, für welche Vergehen man die Todesstrafe bekommt!

    Das ist sehr wichtig und in einer Diskussion von elementarer Bedeutung, es geht um grundsätzliche Menschenrechte – Freiheit.

    Diskutiert nicht, ob Steinigung gut ist oder nicht, das ist solange sinnlos, wie man nicht darüber diskutiert, für welche Vergehen man überhaupt zur Steinigung verurteilt wird.
    Was nutzt es der Dame, ob Sie für Fremdgehen gesteinigt, gehängt, ertränkt, erschossen oder zu Tode gekitzelt wird?

    NICHTS!
    Das Strafmaß ist hier völlig überzogen – das ist das Problem der SCHARIAH!

  10. Wenn die denn so gern gesteinigt werden wollen, warum steinigen wir deren Vergewaltiger nicht einfach ❓
    Und er ganze ort, nebst der vergealtigten die den ersten Stein werfen darf, macht mit ❓
    Mir gefällt diese Idee.

    Oder sie dürfen gern dahingehen, wo sie die Steinigung nicht erst durchsetzen müssen.

  11. Die meisten Muslime sind halt einfach so clever, dass sie nicht öffentlich sagen, was sie wiklich denken.

    Sie warten bis die Kamera ausgeschaltet ist, bevor sie den Stein schmeissen.

    Natürlich steinigt in Deutschland kein Muslim Frauen, und nur eine kleine Minderheit sticht seine Frau oder Tochter ab, aber dafür wird nach Islamischer Sitte hinter verschloßenen Wohnungtüren in Deustchland munter nach islmischer Sitte verprügelt und mißhandelt.

    Das ist nichts anderes als Steinigung auf Raten.

  12. #10 Argutus:

    Korrekt müßte es “Religionsbegünstigung” heißen.

    Natürlich, aber wenn wir hier von Abschaffung der Privilegien sprechen, sind wir natürlich sofort die „Christenhasser“.

    Es wird uns nicht einmal gelingen (befürchte ich) eine korrekte Nomenklatur einzuführen. So ist das halt in unserem klerikalen Gottesstaat 🙂

  13. Wenn ich mir die verdrehten Aussagen eines Ashfar durchlese, wenn ich mir die behandlung von Kopten/Christen/Andersgläubigen in Ägypten und anderen Ländern anschaue, wenn ich mir durchlese was ein Kolat fordert …
    Ich würd am liebsten einige unserer Entreicherer Kugeln und des Lebens verweisen.
    Warum ist Europa und speziell Deutschland so blind, naiv und leichtgläubig. Reicht es nicht wenn Deutschland auf einen Herrn Hitler reingefallen ist. Müssen wir nun noch auf 1,5Mrd kleine Hitler reinfallen die alle relativieren, negieren, kleinreden ? Ich denke : Nein
    Selbst wenn nicht alle Moslems so ticken, aber die Indoktrination die Nassim Ben Iman erklärt lässt nichts gutes hoffen, selbst für diejenigen nicht die „moderat“ sind.
    Hoffentlich wird Celente Recht behalten, und hoffentlich kommen im Zuge dieser Prognose die Moslems weltweit endlich zur Vernunft, indem sie von ihren weltweiten Islamisierungswüschen und träumen ablassen und das Motto gelten lassen : „Leben und Leben lassen“. Wenn nicht, hätte ich kein Problem damit wenn alle diese Menschen des Lebens verwiesen werden. Die Geschichte hat genug Blutvergießen gezeigt, es muß mal gut sein, oder wir brauchen ein finales Ereignis welches die Welt in ihren Grundfesten erschüttert und den Moslems (aber auch einigen Christen) zeigt das Toleranz nur soweit geht wie der andere nicht darunter leiden muß, und sie ihre Religion freiwillig „überarbeiten“. Ich sehe bald nur noch diese beiden Möglichkeiten. Der Verstand scheint ja bei vielen Moslems einen viel zu niedrigen Stellenwert zu besitzen. Hoffen wir das sich das ändert. Sonst wirds sehr blutig.

  14. #14 WissenistMacht (25. Nov 2010 12:37)

    wenn wir hier von Abschaffung der Privilegien sprechen, sind wir natürlich sofort die „Christenhasser“.

    Mit Ausnahme der ganz dummen wissen die Christen natürlich selbst, daß das Unsinn ist. Aber wer verliert schon gerne Privilegien?

    So ist das halt in unserem klerikalen Gottesstaat

    Es sind anachronistische Nachwirkungen historischer Symbiosen von Staat und Religion. Jene Menschen und gesellschaftlichen Gruppen, die davon profitieren, wollen sie erhalten, und den meisten anderen hat man durch generationenlange Gehirnwäsche eingetrichtert, daß Religionen „im Kern“ doch irgendwie etwas Gutes sind. Das erzeugt bei vielen moralische Hemmungen, öffentlich zu fordern, daß die Macht der Religionen beschnitten wird.

    Erleichtert wird diese Haltung dadurch, daß die christliche religiöse Macht heute im Alltag kaum mehr und die islamische für die meisten noch nicht zu spüren ist.

  15. #18 Argutus rerum existimator (25. Nov 2010 12:56)

    Die Lösung ist doch ganz einfach: dem Islam die Religiosität aberkennen, schon ist das Problem gelöst.
    Und nicht nur dieses Problem.

  16. „Am dreistesten ist ist die Aussage von Farhad Ashfar, dem gespalten-züngigen Koordinator Islamischer Organisationen in der Schweiz, der behauptet, Steinigungen seien eine jüdisch-christliche Erfindung, die erst durch den schlechten Einfluss der Juden und dann auch der Christen in den Islam eingedrungen sei. “

    Was ist denn das für ein Unsinn! Im Christentum war Steinigung nie groß verbreitet. Und auch das Judentum hat schon vor gut 2000 Jahren damit begonnen sich von dieser Bestrafung zu lösen!

    Der Islam hingegen hat in 1300 Jahren nichts, aber auch gar nichts dazugelernt. Das sieht man schon daran, dass heutige Islamvertreter Steinigungen die im Islam auch heute noch akzeptiert und praktiziert werden, damit rechtfertigt, das Judentum und vereinzelt Christern vor weit über 1000 Jahren gleiches getan haben. So eine Argumentation ist absolut lächerlich! Das denken dieser Islam-Elite macht eines ganz deutlich, der Islam ist brandgefährlich weil lernresistent, und wir werden mit zunehmender Islamisierung immer gefährlichere Konflikte mit dem Islam bekommen in Deutschland.

  17. Naja, das wird der Ausschaffungsinitiative wieder ein paar Pluspunkte bringen. Wer möchte die Steinigung schon in der Schweiz haben, abgesehen von ein paar Ausnahmen( Sado-Maso Anhänger und Muslime?!). Finde schön, dass das so kurz vor der Wahl öffentlich im Fernseh diskutiert worden ist. Vorallem sind die Frauen in der Schweiz damit angesprochen worden. Schätze mal, das ca. 70% die Ausschaffungsinititive BEFÜRWORTEN.

  18. #23 das orakel (25. Nov 2010 13:21)

    Vielleicht wurde diese Diskussion genau deswegen so kurz vor diesem Termin abgehalten ❓ 😉

  19. OT: wieder mal reichts nach Kulturbereicherung:

    Jugendliche nach Raub auf Schulhof festgenommen

    Polizeibeamte haben am Mittwoch in Berlin-Charlottenburg vier Jugendliche festgenommen. Sie hatten zuvor einen Schüler auf einem Schulhof überfallen.

    Das Quartett sprach gegen 10 Uhr einen 13-jährigen Jungen, der auf dem Weg in den Klassenraum war, auf dem Schulhof einer Grundschule an der Sybelstraße an und umringte ihn. Einer der Täter drohte dem Schüler mit einem Messer, durchsuchte dessen Kleidung und zog dem Jungen ein Handy aus der Tasche.

    Nur wenige Minuten später bedrohten die Jugendlichen unweit des Schulhofes einen anderen 13-Jährigen ebenfalls mit dem Messer, um ihm sein Handy abzunehmen. Ein Passant schrie die Jugendlichen an, woraufhin diese ohne Beute flüchteten. Da der Junge drei der vier Jugendlichen von der Schule her kannte, wurden die Täter im Alter von 14 Jahren namentlich ermittelt und kurz darauf festgenommen. Weitere Ermittlungen führten letztendlich auch zur Ermittlung und Festnahme ihres 15 Jahre alten Komplizen

    http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1461933/Jugendliche-nach-Raub-auf-Schulhof-festgenommen.html

  20. #7 WissenistMacht:
    >> Deshalb gehört sie [die Religionsfreiheit] auch abgeschafft als Sondertatbestand. Alles ist durch “Meinungsfreiheit” ausreichend abgedeckt. Wieso hier ein Sonderrecht existiert ist schwer verständlich. <<

    Abgesehen einmal von den sicherlich diskussionswürdigen Religionsartikeln der Weimarer Verfassung, die in das Grundgesetz übernommen wurden, halte ich den Artikel 4 (1) des Grundgesetzes nicht im reinsten Sinne des Wortes für ein Sonderrecht:

    Art. 4 (1) GG: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

    Und auch in der US-Verfassung, die ja nun unbestritten laizistisch ist, wird explizit die freie Religionsausübung gewährleistet:

    First Amendment: Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof (…)

  21. #24 MohaMettBroetchen (25. Nov 2010 13:32)

    Ein weiteres Zeichen ( dickes !) meines erachtens nach, das Europa aus dem Koma erwacht!!!

  22. Äääh, Herr Kolat? Wenn Mohammedaner andere Mohammedaner steinigen, ist das dann auch eine antimuslimische Straftat?

    Oder zählt das Ihrer Meinung nach zur Religionsfreiheit?

  23. Äääh, Frau Böhmer?

    Müssen wir das auch aushalten? (Ihr Zitat kennt hier jeder, das muss ich nicht widerholen)

  24. Ääh, Herr Bundespräsident?

    Wenn der Islam ein Teil Deutschlands ist, müssten wir dann nicht auch die Steinigung als Strafe in umserem Land aktzeptieren?

  25. Was passiert wenn morgen ein Muslim seine untreue Ehefrau Steinigt, sagen wir…in Berlin?

    Und wie wollt Ihr vorgehen wenn er sich danach bekannterweise in einer Moschee versteckt, geschützt von hunderten „Rechtgläubigen“? ….Holt Ihr Ihn dann raus und stellt Ihn vor Gericht?

    Nur mal so….

  26. @Peter Blum : ich mach mal weiter :

    Ääh, Herren und Damen Politiker ?

    Wenn der Islam zu Deutschland gehört und sie sich somit als den Moslems gegenüber Ungläubigen bekennen (da sie ja noch nicht sicherheitshalber zum Islam konvertiert sind), wissen sie welche Strafe für Ungläubigkeit/Homosexualität/Widerspruch gegen den Islam steht ?

    Rüüüchtüüüüch. 50 Kilo Steine. Mit kinetischer Wurfenergie direkt auf den zentralen Denkapparat. Meinen sie das hilft ihrem Denken weiter ?

  27. #16 WissenistMacht:
    >> Natürlich, aber wenn wir hier von Abschaffung der Privilegien sprechen, sind wir natürlich sofort die “Christenhasser”. <<

    Durchaus nicht, denn z.B. das Privileg, dass der Staat gegen eine Gebühr die Kirchensteuer einzieht, trifft auch die dem Zentralrat der Juden in Deutschland angehörenden jüdischen Gemeinden zu.
    .
    Aber bevor Du jetzt weiter auf die Tränendrüse drückst, wie gemein man Dich und Deinesgleichen hier angeblich behandelte, möchte ich Dich mal darauf hinweisen, dass es um die Perversion der Steinigungen im Islam geht, die durch Mohammedaner schön geredet wird. Es ist schon erstaunlich, dass dieser Sachverhalt von Dir sogleich dazu genutzt wird, um gegen jede religiöse Einrichtung oder Praxis ins Feld zu ziehen.
    .
    Gerade gestern schrieb Frank Furter in seinem Beitrag “Wofür es sich zu Kämpfen lohnt!”:

    Da sind auf der einen Seite vornehmlich Atheisten, die meinen, das Problem sei bereits in der Religion an sich begründet. (…) Der Denkfehler liegt (…) darin, das Christentum in diesem Zusammenhang überhaupt mit dem Islam zu vergleichen, der bekannterweise längst nicht nur eine Religion ist.

    und Du als auch Argutus rerum existimator waren nur allzu schnell zur Stelle, um heuchlerisch zu bekunden, wie toll Ihr doch den Beitrag Frank Furters fändet und wie sehr Ihr doch mit ihm konform ginget.
    .
    Bereits einen Tag später – wenn es um Steinigungen durch Mohammedaner geht (!) – wird dann wieder ins allgemein antireligiöse Horn gestoßen und Argutus rerum existimator geifert mit Schaum vor dem Mund auch sogleich los:

    #11 Argutus rerum existimator: Der Begriff “Religionsfreiheit” ist falsch. Korrekt müßte es “Religionsbegünstigung” heißen. Dann würde auch sofort viel klarer, daß die kein Menschenrecht sondern ein undemokratischer Skandal ist.

    Wie gesagt, es geht um Steinigungen im Islam und das Schönreden dessen durch Mohammedaner!

  28. Ich bin dafür das man analog zu den islamischen Ländern die Moscheen nicht mehr renovieren darf, sich nicht dagegen wehren darf wenn eine Moschee abgerissen oder angezündet wird.
    Gleiches Recht für alle ? Oh, das haben die Muslime nicht gern. So ein Dilemma.

    Warum bin ich nur so stinksauer ?! …. Ich habs : Ich sollte kein PI mehr lesen, zum GutBesserBestensMensch konvertieren, oder gleich zum Islam, damit ich mich auch wie der letzte asoziale Dreckshaufen benehmen kann wenn ich nur wortwörtlich auslege, und bei jedem Aufschrei menschlicher Rücksichtnahme meine Religion über alles stellen darf.

    Aber neee .. ich bleib bei PI. Ich bleib dabei das ich ein Mensch sein will der fähig ist zu denken (so gut es geht) und das Gut der Meinungsäußerung (auch meiner angestammten oder später übernommenen Religion) noch wahrnehmen kann und darf.
    Immerhin dürfen Christen sich selbst kritisieren, Buddhisten dürfen sich selbst kritisieren und der Islam auch … obwohl … lassen wir die letzte Aussage bezogen auf den Islam. Wir dürfen ja nicht lügen, gell ? 😉

  29. #25 Denker

    die jugendlichen waren natürlich deutsche ohne migrationshintergrund. damit deutsche nicht unter generalverdacht gestellt werden, hat die morgenpost wieder einmal darauf verzichtet, die nationalität der jungen zu nennen. 🙂 😉

  30. Farhad Ashfar
    „Im Koran kommt die Steinigung unter keinen Umständen vor. Es gibt auch keinen Hinweis…“

    Sie sagten: „O Schu’aib, wir verstehen nicht viel von dem, was du sprichst, und wir sehen nur, daß du unter uns schwach bist. Und wäre nicht dein Stamm, würden wir dich steinigen. Und du wirst kein Mitleid in uns wecken.“ [11:91]

    denn wenn sie (etwas) von euch erfahren würden, würden sie euch steinigen oder euch zu ihrem Glauben zurückbringen, und ihr würdet dann nimmermehr erfolgreich sein.“ [18:20]

    Er sagte: „Wendest du dich von meinen Göttern ab, o Abraham? Wenn du (damit) nicht aufhörst, so werde ich dich wahrlich steinigen. Verlaß mich für lange Zeit.“ [19:46]

    Sie sagten: „Wenn du (davon) nicht abläßt, o Noah, so wirst du sicherlich gesteinigt werden.“ [26:116]

    Sie sagten: „Wir ahnen Böses von euch. Wenn ihr (davon) nicht ablaßt, so werden wir euch gewiß steinigen, und euch wird sicher unsere schmerzliche Strafe treffen.“ [36:18]

    und ich nehme meine Zuflucht bei meinem Herrn und eurem Herrn, damit ihr mich nicht steinigt. [44:20]

    Sie sprachen: „Wir sind zu einem schuldigen Volke entsandt worden , [51:32]
    auf daß wir Steine von Ton auf sie niedersenden , [51:33]

    Da sandten Wir einen Steinregen über sie; ausgenommen (davon war) die Familie Lots, die Wir vor dem Morgengrauen erretteten [54:34]

    Heuchlerschwein!

  31. #26 Graue Eminenz:

    Alles, was in 4.1 steht, ist durch Meinungsfreiheit abgedeckt. Der Artikel könnte ohne Schaden ersatzlos gestrichen werden.

    Natürlich will niemand den „free exercise“ einschränken (solange dadurch keine Rechte anderer berührt werden). Insoweit zieht auch der Hinweis auf das „First Amendment“ nicht wirklich.

    Solange aber zum Beispiel die Humanistenverbände nicht das Recht haben, sich als Körperschaft öffentlichen Rechts zu organisieren, sollten sich auch alle anderen Weltanschauungsgemeinschaften nach Vereinsrecht organisieren. Das ist auch überall sonst in der Welt so. Schadet es der Kirche in Frankreich, dass sie rechtlich gesehen ein Verein ist wie jeder andere auch? Ich glaube nicht. Das hat ja mit den religiösen Inhalten nichts zu tun. Die ändern sich nicht mit der Organisationsform. Die aus der Organisationsform resultierenden Privilegien allerdings sollten angesichts einer säkularer werdenden Gesellschaft durchaus überdacht werden.

  32. Im Judentum: Die Steinigung wird im Tanach des Judentums als Strafe für Taten von Israeliten in Israel gefordert, die als Verbrechen an Gott und dem ganzen Volk galten.

    Im Neuen Testament wird die Steinigung öfter erwähnt, jedoch nicht als offizielle Todesstrafe, sondern als Gefährdung durch Lynchjustiz aus dem Volk (Mt 21,35; 23,37; Lk 20,6). Dies spiegelt die damalige römische Besatzung, als der römische Statthalter sich das alleinige Entscheidungsrecht für Todesstrafen und deren Ausführung vorbehielt.

    Im Christenum: In Verbindung mit Mt 7,1 („Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“) und Mt 28, 20 („lehret sie halten alles, was ich euch geboten habe“) haben christliche Minderheiten das Verhalten Jesu als Entkräftung der Todesstrafe gedeutet, die zumindest innerhalb der Glaubensgemeinschaft nicht angewandt werden sollte.

    Im Islam: Der Koran, die Heilige Schrift des Islam, sieht die Steinigung nicht als Strafe vor. Laut einigen Überlieferungen (Hadith) soll der Prophet auf Anfrage die Steinigung bei Juden, die sich des Ehebruchs schuldig gemacht hatten, gemäß der Tora (Dtn 22,22) angeordnet, zudem in mehr als einem Fall die Ehebrecherin mit der Steinigung bestraft und den Ehebrecher auspeitschen und verbannen lassen haben[5]. Ein Steinigungsvers im Koran soll die Steinigung für Ehebrecher geboten haben, sei allerdings nicht in die Standardfassung des Korans aufgenommen worden.

    Auf dieser Basis gilt die Steinigung in der Schari’a als sogenannte Hadd-Strafe.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinigung

    Laut heiliger Schrift ist Steinigung im Christentum und Islam untersagt, im Judentum hingegen gestattet. Aber laut islamischer Rechtssprechung Scharia ist sie gestattet, sollte sie Rechtssprechung sein.

    Am dreistesten ist ist die Aussage von Farhad Ashfar, dem gespalten-züngigen Koordinator Islamischer Organisationen in der Schweiz, der behauptet, Steinigungen seien eine jüdisch-christliche Erfindung, die erst durch den schlechten Einfluss der Juden und dann auch der Christen in den Islam eingedrungen sei.

    Ganz so verkehrt liegt er bezogen aufs Judentum nicht – siehe oben – im Bezug aufs Christentum liegt er völlig daneben.

  33. Sorry wenn ich das OT nochmal anschneide. Aber irgendwie scheinen sich hier Fundamentalatheisten genauso wie Fundamentalchristen lieber mit gegenseitigen Vorwürfen zu steinigen (um mal den Kontext zu wahren), anstatt diejenigen zu „Steinigen“ die die Toleranz als Schwäche nutzen und ihre Intoleranz (die denke ich in nichts der NS-Zeit nachsteht, selbst wenn die Moslems nicht so „industriell“ organisiert vorgehen wie die NS damals) hier etablieren wollen. Ich denke darauf sollte das Hauptaugenmerk liegen, und nicht in Missionierungsversuchen egal ob von Seiten der Christen/Atheisten/Buddhisten/Nihilisten oder der Religion der grünen Marsmännchen. Alle diese Religionen sind mehr durch den Islam bedroht als durch eine Indoktrination ihrerseits. Selbst wenn einige Gruppen stärker indoktriniert sind als andere, aber an die „meisterhafte, perfekte“ Ideologie des Islam die jeden Tag „verteidigt“ wird, sind Christen doch harmlos oder ?! Jetzt mal ehrlich liebe Atheisten, würde ein Fundi-Christ jemanden auf offener Straße verprügeln, messern oder mit 5 weiteren Fundi-Christen einen zu Tode treten weil man nicht mit der christl. „Meinung“ konform ist ? Ich denke der Islam ist radikaler, und ich möchte nicht wissen was passiert wenn ich mich mit einem T-Shirt auf dem der Halbmond durchgestrichen zu sehen ist und mich dann in Duisburg-Marxloh oder anderen kulturellen Hot-Spots aufhalte. Ich denke mit einem T-Shirt mit einem durchgestrichenen Kreuz könnte ich mich noch eher in Vatikan-Stadt aufhalten ohne direkt ermordet zu werden, oder nicht ? Christen sind gemeinhin toleranter als Moslems, ich denke das können wir festhalten. Und aufgrund dieser Tatsache sollten sich Fundi-Christen wie Fundi-Atheisten zusammensetzen und sich nicht gegenseitig fertig machen. Cui bono ? (Wenn das heißt : Wem nützt es). Ganz klar : Den Islamisten. Und diesen Gefallen wollen wir ihnen nicht tun, oder ?

  34. #37 Tolkewitzer:
    >> Farhad Ashfar: “Im Koran kommt die Steinigung unter keinen Umständen vor. Es gibt auch keinen Hinweis…” (…) Heuchlerschwein! <<

    Auch wenn ich jetzt nicht die Stelle benennen kann (vielleicht hilft da ein kundiger PI-ler schnell mal aus?), so weiß ich doch um zumindest eine Stelle in den Hadithen, in der Mohammed eine Steinigung wegen Ehebruchs höchstpersönlich anordnet.
    .
    Da sich die Scharia aus dem Koran zusammen mit den Handlungen Mohammeds sozusagen ergibt, ist die Feststellung dieses Farhad Ashfar, dass im Koran selbst nicht von einer Steinigung die Rede ist, zwar richtig; allerdings ist es ebenso eine tolldreiste Lüge zu behaupten, Steinigungen hätten gaaaar nix mit dem Islam zu tun.
    .
    Taquiyya at it’s best!

  35. #40 Mason:

    Auch wenn es bei Ihnen etwas „koloriert“ klingt, bin ich doch mit vielen anderen Humanisten hier völlig auf einer Linie mit Ihnen.

    Lesen Sie doch bitte, von welchen Usern hier praktisch immer ein Streit aufgezwungen wird, den aufgeklärte Menschen so nie suchen.

    Es geht daher auch im Grunde nicht um Fundi-Christen gegen Fundi-Atheisten, sondern vielmehr um die Attacken der Unaufgeklärten (das können durchaus Fundi-Christen sein, aber auch Moslems) gegen die Werte der Aufklärung (die hier von Christen und Humanisten gemeinsam vertreten werden).

    Die Fronten stehen anders, als es für viele hier (Sie eingeschlossen) den Anschein hat.

  36. #41 Graue Eminenz (25. Nov 2010 14:22)

    Richtig, im Koran kommt Steinigung nicht vor, in den Hadithen schon.

    Sahih Muslim, die Hadith-Sammlung von Muslim ibn al-Haddschadsch, führt den Vers auf Umar zurück. Dieser habe gesagt, der Vers sei ursprünglich Bestandteil des Korans gewesen. Er habe gesehen, wie Mohammed steinigen ließ, und sie hätten nach ihm gesteinigt. Beweis oder Schwangerschaft oder Geständnis mussten demnach vorliegen, um die Strafe vollstrecken zu dürfen.

    Ferner existiert eine Überlieferung, die auf A’ischa zurückgeht, derzufolge der Steinigungsvers einer jener Verse gewesen sei, der nach dem Tod des Propheten verloren gegangen sei. Eine Ziege sei in das Zimmer gekommen und habe die Blätter, auf denen der Vers geschrieben stand, aufgefressen. Dieser Vers habe die Steinigung als Strafe für Unzucht vorgeschrieben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinigungsvers

    Klingt irgendwie alles ganz schön abenteuerlich.

  37. #38 WissenistMacht:
    >> Solange (…) Humanistenverbände nicht das Recht haben, sich als Körperschaft öffentlichen Rechts zu organisieren, sollten sich auch alle anderen Weltanschauungsgemeinschaften nach Vereinsrecht organisieren. <<

    Es ist immer wieder frappierend festzustellen, wo Dir der Schuh drückt, wenn es wie hier z.B. um Steinigungen im Islam geht und das Mohammedaner das unter aufbringen sämtlicher Taquiyya-Tricks versuchen, schön zu reden!

    Aber seit wann ist denn Humanismus eine eigenständige Weltanschauung und wohlmöglich noch im Widerspruch zu den Kirchen, bitte schön? Meines Wissens nach, war einer der bedeutendsten Humanisten des Abendlandes und Wegbereiter der Aufklärung, der sich auch bei Voltaire oder Schopenhauer größter Wertschätzung erfreut, kein Geringerer als Erasmus von Rotterdam (anklicken bei Unkenntnis!); ein katholischer Priester, Gelehrter und Kanoniker.
    ________

    >> Schadet es der Kirche in Frankreich, dass sie rechtlich gesehen ein Verein ist wie jeder andere auch? <<

    Na, wenn es der Kirche in Frankreich nicht schadet, dann wird es den philosophischen Quasselstammtischen (“Humanistenverbände” ???) ja auch nicht schaden, gell? Oder höre ich da so etwas wie gesellschaftlichen Futterneid, nach dem Motto: Mama, ich will auch so einen Lutscher wie der Junge da! ?

  38. Hierzu sicher immer noch passend , besonders zu den Schlußworten der iranischen Menschenrechtlerin,
    mein uralter Kommentar unter dem Film Fitna:

    #3 Kölschdoc (20. Apr 2008 11:10)

    Fitna – Zwietracht

    Mit FITNA leistet Geert Wilders Entwicklungshilfe für unsere muslimischen Mitbürger und den Islam als Weltreligion ,wenn man darin eine Religion und keine verfassungsfeindliche Organisation ,die sich nur als Religion tarnt ,sieht !
    Für diese notwendige und überfällige Entwicklungshilfe .sollten alle echten Muslime Geert Wilders ewig dankbar sein ;denn nur so kann sich der Islam vom finstersten Mittelalter in die Gegenwart emanzipieren und auch für die aufgeklärten Menschen Europas vielleicht mal diskutabel werden .
    Islamisch gesehen ,hat er sicherlich schon jetzt seine 72 Jungfrauen redlich verdient !
    Man mag zu Geert Wilders und seinem Film FITNA stehen wie man will !
    Hätte es gegen die Inquisition und die Hexenverbrennungen vor einigen Jahrhunderten keinen Widerstand von aufgeklärten Menschen gegeben ,an deren Kritik dann weder die Katholische Kirche noch das zunehmend aufgeklärte Kirchenvolk vorbeikamen ,würde unsere Mutter Kirche wohlmöglich ,wenn nicht sogar sicher, noch heute guten Gewissens Hexen verbrennen !
    Wenn Geert Wilders heute Fakten ,Koranverse und Shariabefehle sowie Handlungsweisen und Ansichten von vielen Muslimen veröffentlicht ,ob von der Mehrheit oder repräsentativ für den gesamten Islam ,das stehe dahin , so wird die dadurch ausgelöste Diskussion und der dabei entstehende Druck , bei unseren islamischen Mitbürgern hoffentlich ebenfalls dazu führen ,daß sich diese dann endgültig von demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Koranversen ,Shariaanordnungen und den sie vertretenden Personen distanzieren und die dann in dieser “Religion ” isolieren und kaltstellen !
    Dafür gebührt ihm jedenfalls von allen aufgeklärten Anhängern von Demokratie ,Freiheit und Menschenrechten und Meinungsfreiheit ungeteilter Dank !….vielleicht auch ,wenn sie es endlich begreifen würden , der Dank der nicht gewaltbereiten ,echten Muslime !

    In diesem Sinne sollten hier unseren lieben ,deutsche muslimischen Mitbürgern FITNA als absoluten Pflichtfilm für sich begreifen,damit im Interreligiösen Dialog und im Diolog zwischen den westlichen Kulturen und dem Islam bald die Zwietracht -Fitna im allseitigen Interesse beendet wird .

    Und die Gutmenschen ,die sich selbst aber als Demokraten begreifen ,die sich den Film immer noch nicht angetan haben ,sollten vielleicht den Kommentar von Broder anhören ,damit sie sich vielleicht dann doch trauen !

    …………………………..

    ps.ps.

    der Kommentar von Broder zu Fitna :

    Hendry M. Broder comments Fitna Geert Wilders

    zur Zeit zu finden unter :

    http://www.youtube.com/watch?v=PWE9qOpWloE

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/03/28/dlf_20080328_2314_5a40b9d8.mp3

    ps.ps.ps.:

    Fitna zur Zeit zu finden unter :

    Fitna wer es noch nicht kennt ,immer mal wieder erinnerungswert :

    Warnung Film enthält schockierende Szenen !
    (zusammen etwa 15 Minuten)

    Fitna Teil 1 /

    http://www.blinkx.com/watch-video/fitna-teil1-2-von-geert-wilders-mit-deutschen-untertiteln/0QBjIucv9BSIBp9_d6wo3A

    Fitna Teil 2 / Die Niederlande im Bann des Islam

    http://www.blinkx.com/watch-video/fitna-teil2-2-von-geert-wilders-mit-deutschen-untertiteln/Ffa0lhuCXwjHHkaOsdI-ng

  39. #40 Mason (25. Nov 2010 14:13)

    Christen sind gemeinhin toleranter als Moslems

    Wer nicht? Dennoch gibt es unter ihnen einige (zum Glück sind es nur sehr wenige) rabiate Fanatiker, von denen sich leider weit überproportional viele hier bei PI ein Stelldichein geben, um mit ziemlich unkultivierten Methoden die Diskussion zu stören.

    Da es oft nicht leicht ist, das Niveau zu halten, wenn man ihre Attacken zurückweist, plädiere ich dafür, sie einfach zu ignorieren. Geschieht das nicht, dann geht es eben heftig zu. Das sollte man aushalten können.

    Cui bono? … Ganz klar : Den Islamisten.

    Das sehe ich nicht so. In der Ablehnung des Islam sind wir uns doch alle einig. Aber hier finden ja Diskussionen statt und nicht gemeinsame anti-islamische Kampfeinsätze. Lebendige Diskussionen brauchen aber Meinungsunterschiede und deshalb stehen die hier thematisch im Mittelpunkt, nicht das, worüber ohnedies Konsens besteht.

  40. Hadithe zur Steinigung
    ======================

    1.) `A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete
    S`ad Ibn Abi Waqqas stritt mit `Abdullah Ibn Zam`a über ein Kind. Sa`d sagte: O Gesandter Allahs, er ist der Sohn meines Bruders `Utba Ibn Abi Waqqas. Er (`Utba Ibn Abi Waqqas) erklärte mir ausdrücklich, daß es (das Kind) sein Sohn ist. Sieh die Ähnlichkeit zwischen ihnen! `Abd Ibn Zam`a sagte aber: (O Gesandter Allahs, es ist mein Bruder. Es wurde auf dem Bett meines Vaters von seiner Dienerin geboren.) Da sah der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Ähnlichkeit zwischen den beiden; und er sah eine deutliche Ähnlichkeit zwischen dem Kind und `Utba. Trotzdem sagte er: Er ist Deins, o `Abd. Das Kind gehört ja zu demjenigen, auf dessen Bett es geboren wurde, und die Steinigung ist für den Hurer (`Utba, den echten Vater des Kindes). Du, Sauda Bint Zam`a, sollst den Schleier vor ihm (das Kind) antragen!
    Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 2645

    2.) Umar Ibnal Khattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
    Allah hat Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm, mit Wahrheit gesandt. Er hat ihm das Buch (den Koran) offenbart, darunter den Vers der Steinigung. Wir haben diesen Vers rezitiert, verstanden und im Kopf behalten. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, bestrafte mit der Steinigung und nach ihm haben wir auch die Steinigung (als Strafe) angewendet. Ich fürchte aber, wenn es lange Zeit über die Menschen (nach dem Propheten) vergeht, bis jemand sagt: Wir finden nichts über die Steinigung im Buche Allahs. Und dann gehen sie mit der Unterlassung einer Bestimmung, die Allah herabgesandt hatte, in die Irre. Wahrlich die Steinigung steht im Buch Allah und ist eine gerechte Strafe für diejenigen, Männer und Frauen, die Unzucht begeht, nachdem sie geheiratet haben, solange der Beweis oder die Schwangerschaft oder das Geständnis vorliegen.
    Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3201

    3.) Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
    Ein Jude und eine Jüdin wurden zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gebracht, die miteinander Unzucht begangen haben. Der Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, begab sich zu Juden und sagte zu ihnen: Was findet ihr in der Thora über diejenigen, die Unzucht begingen? Die Juden sagten: Wir schwärzen ihre Gesichter und lassen sie auf einem Reittier mit entgegengesetzten Gesichtern sitzen und herumgehen. Darauf sagte er: Wenn ihr die Wahrheit sagt, dann bringt die Thora! Sie brachten dann die Thora und lasen sie vor. Einer von ihnen legte seine Hand auf den Vers über die Steinigung. Er fing an zu lesen und las nur, was davor und was danach stand. Da sagte `Abdullah Ibn Salaam, der mit dem Gesandten Allahs war: Befiehl ihm, seine Hand abzuheben! Als er sie wegnahm, wurde es deutlich, daß der Vers über die Steinigung unter seiner Hand war. Darauf veranlaßte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ihre Abführung und die beiden wurden gesteinigt. Ich (`Abdullah Ibn `Umar) war einer von denen, die sie gesteinigt haben. Ich sah dann, wie sich der Jude auf sie bückte, um sie vor den Steinen zu schützen!
    Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3211

    4.) Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
    Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte Ma`iz Ibn Malik: Ist es richtig, was ich über dich gehört habe? Er erwiderte: Was hast du über mich gehört? Der Prophet sagte: Ich hörte, daß du Unzucht mit der Sklavin von Soundso begangen hast. Der Mann sagte: Ja. Er leistete dafür viermal die Zeugenaussage gegen sich selbst. Darauf veranlaßte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, seine Bestrafung durch Steinigung.
    Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 3205

    5.) Ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete
    Der Li`an wurde in Anwesenheit vom Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, erwähnt. `Asim Ibn `Adiy sagte seine Meinung darüber und ging dann weg. Später kam ein Mann von seinen Familienangehörigen zu ihm und klagte ihm, daß er einen fremden Mann mit seiner Ehefrau fand. Da sagte `Asim: Ich bin wegen meiner Aussprache betrübt. Er brachte ihn zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und erzählte ihm über die Tat seiner Frau. Dieser (der Ehemann) war ein blaßer und magerer Mann mit glattem Haar. Der Mann aber, den der Ehemann bezichtigte seiner Anwesenheit bei seiner Frau, war ein dicker Mann mit fettem Bein. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm sagte: O Allah mache die Sache klar! Die Frau gebar ein Kind, das dem verdächtigen Mann ähnlich ist. Da ließ der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sie den Verfluchungsschwur (Li`an) vollziehen. In der Sitzung sagte ein Mann zu Ibn `Abbas: Ist sie die Frau, über die der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Würde ich jemanden ohne einen klaren Beweis steinigen, würde ich diese Frau steinigen? Ibn `Abbas sagte: Nein, sie war eine Frau, die im Islam die Bosheit öffentlich ausbreitet.
    Nummer des Hadith im Sahih Muslim [Nur auf Arabisch]: 2750

  41. #43 Graue Eminenz:

    Schade, ich hatte aufgrund Ihres ersten Postings gehofft, Sie hätten heute ausnahmsweise einmal Ihr Gehirn angeschnallt.

    Da ich mich darin getäuscht sehe, werde ich Sie wie vorher wohl ignorieren müssen.

    Ungesittetes Gegeifere ist nicht mein Stil.

  42. #40 Graue Eminenz

    Richtig: Die Steinigung (ra?m) ist für den sog. Hurer (?adîth 2645f ?ahih Muslim) vorgesehen und wurde schon von Kalif ?Umar praktiziert (s. T. Nagel, 2008, S.464).

  43. #44 Argutus rerum existimator:
    >> Dennoch gibt es unter ihnen einige (zum Glück sind es nur sehr wenige) rabiate Fanatiker, von denen sich leider weit überproportional viele hier bei PI ein Stelldichein geben, um mit ziemlich unkultivierten Methoden die Diskussion zu stören. <<

    Ich kenne da auch so einen rabiaten Fanatiker mit ziemlich unkultivierten Methoden. Hier mal ein Beispiel von Gestern:

    Rechtspopulist (24. 11. 2010): Ob nun Moslem-Fanatiker in England plärren: “Freedom go to hell!” oder ob hier irgendwelche Chrsiten bekennen, dass sie mit Freiheit nichts anfangen können, ist Ausdurck einer gewissen fundamentalen Analogie zwischen zwei monotheistischen Weltbildern. Vielleicht sollten die Religiösen dann doch besser mal den Mund halten.

    Allein die angeblich überproportional große Zahl christlicher Fanatiker suche ich hier vergebens. Auf Anhieb kann ich allerdings sofort 3 oder 4 radikalisierende K®ampfatheisten nennen, die jedes – aber wirklich jedes – Thema hier zu generell antireligiösen Kundgebungen ummünzen.

  44. “Das gehört zur Glaubensfreiheit. … Es gibt Muslime, die das glauben und wenn sie das glauben, wie soll ich ihnen das verbieten?”

    Das ist natürlich ausgemachter Schwachsinn. So etwas kommt dabei heraus, wenn Götzenanbeter sich als „Juristen“ aufspielen wollen und dabei zeigen, so wenig Ahnung davon zu haben, wie der Rütli-Murat wenn er von Demokratie faselt und darunter versteht, inm einer Demokratie dürfe er alles.

    Für Absurdistan gilt zunächst Art. 102 GG: Die Todesstrafe ist abgeschafft.

    Strafe bzw. Bestrafung setzen aber voraus, daß diese Folge eines rechtsförmigen Verfahrens vor einem sachlich zuständigen Gerichts ist und dem Strafrecht entnommen wird.

    Da fängt es soch schon an zu haken: Der Kloran ist kein StGB, die sog. Scharia-Gerichte sind nicht einmal Gerichte im deutschen Rechtsverständnis. Auch wäre eine solch qualvolle Tötung mit unserem Recht unvereinbar, von der Rechtsförmigkeit des Verfahrens wollen wir mal gar nicht reden (ungleiche Gewichtung der Aussagen von Frauen und Männern).

    Steinigung ist Mord aus niedrigen Beweggründen – Punkt. Und Mord ist niemals von dem, was gemeinhin als Religionsfreiheit bezeichnet wird und tatsächlich nichts anderes als BEKENNTNISFREIHEIT ist, gedeckt.

    Wie gesagt, auf einer intellektullen Ebene mit dem Rütli-Murat.

  45. Na, wenn die Steinigung als Wert des Glaubens gilt, gilt auch, dass der Glauben ebenso zu werten ist, wie die Steinigung:

    Barbarisch, anachronistisch, inakzeptabel und somit völlig wertlos.

    Auch wenn, wie Ashfahar richtig sagt, im Koran nichts von Steinigung steht und darüberhinaus die Steinigung damals auch von anderen Gesellschaften angewendet wurde, ist die Steinigung durch das Vorbild Mohammeds im Islam heute noch legitimiert und sogar vorgeschrieben, während die übrigen Glaubensgemeinschaften von dieser barbarischen Strafe abgelassen haben.

    Zur Erinnerung: Im Islam gilt die Vorschrift, Mohammeds Vorbild nachzuleben als ebenso ewiggültig wie der Koran selbst.

    Hier sind mal ein paar Sahih Ahadith aus der Sammlung von Al Buchhary, welche das Steinigen betreffen.

    Kapitel-Nr. 79 Hadith Nr. : 6813

    Asch-Schaibanyy berichtete: „Ich stellte `Abdullah Ibn Abi Aufa folgende Frage: „Hat der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Steinigungsstrafe angewendet?“ Und er entgegnete: „Ja!“ Ich fragte ihn weiter: „War das vor der Offenbarung der Surah An-Nur (Nr. 24) oder danach?“ Er sagte: „Ich kann mich nicht erinnern!“

    Kapitel-Nr. 79 Hadith Nr. : 6814

    Dschabir Ibn `Abdullah Al-Ansaryy berichtete: „Ein Mann von Aslam kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und erzählte ihm, dass er Unzucht begangen hatte, und leistete dafür viermal die Zeugenaussage gegen sich selbst. Darauf veranlaßte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Bestrafung durch Steinigung. Dieser Mann war verheiratet.“ *(*Dieser letzte Satz bestätigt, dass die ausgeführte Strafe durch die Steinigung wegen Ehebruch rechtmäßig war denn für die Bestrafung Nichtverheirateter ist die Steinigung nicht anzuwenden, sondern die Strafe durch Peitschenhiebe und Verbannung nach Hadith Nr. 6831 f. Siehe ferner Hadith Nr. 6815, 6820, 6823 und die Anmerkungen dazu)

    Kapitel-Nr. 79 Hadith Nr. : 6829

    `Umar sagte: „Ich befürchte, dass eine lange Zeit über die Menschen vergeht, bis jemand sagt: „Wir finden nichts über die Steinigung im Buche Allahs.“ Und dann gehen sie mit der Unterlassung einer Bestimmung, die Allah herabgesandt hat, in die Irre. Wahrlich, die Steinigung ist eine gerechte Strafe für denjenigen, der Unzucht begeht und verheiratet ist, solange der Beweis oder die Schwangerschaft oder das Geständnis vorliegen.“ *Sufyan fügte hinzu: „Ich behielt noch den Satz: „Wahrlich, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, bestrafte mit der Steinigung und nach ihm haben wir auch die Steinigung (als Strafe) angewendet.“ (Vgl. die Anmerkungen zum Hadith Nr. 6823)

    Auch wenn andere Teile dieser Überlieferungen tatsächlich belegen sollten, dass Mohammed erst durch die Thora zum Steinigen inspiriert wurde, heisst das nicht, dass „die Juden“ die Schuld an Mohammeds Steinigungslust tragen.
    Mohammed hätte es ja nicht nachmachen müssen, zumal er selbst behauptete, die Schriften der Juden und Christen wären verfälscht.
    Woher wusste er denn, dass genau die Steinigung in der Thora nicht zu den verfälschen Teilen gehört? 😉

    Die brutele Steinigung passt so gut zum restlichen, gewaltdurchsetzten Leben Mohammeds, dass man mit gutem Gewissen annehmen darf, dass Mohammed die Steinigung liebend gerne übernommen hat.

  46. #47 WissenistMacht:
    >> @Graue Eminenz: Schade, ich hatte aufgrund Ihres ersten Postings gehofft, Sie hätten heute ausnahmsweise einmal Ihr Gehirn angeschnallt. <<

    Na, immerhin hälst Du es für möglich, dass ich mein Gehirn einschalten könnte. Vor ein paar Tagen hast Du mich ja noch als Apalliker verunglimpft; also als jemanden, dessen Großhirn komplett und unwiderruflich so geschädigt ist, dass er nie sein Bewusstsein wieder erlangen kann.
    .
    Scheint ja heute mein Glückstag zu sein. :mrgreen:

  47. #51 nicht die mama:
    >> Hier sind mal ein paar Sahih Ahadith aus der Sammlung von Al Buchhary, welche das Steinigen betreffen. (…) <<

    Dank an Dich für die schnelle Darstellung des Sachverhaltes!
    .
    Paste & Copy und die Hoffnung es auch wieder zu finden, wenn ich es brauche. 😉

  48. #41 WissenistMacht (25. Nov 2010 14:25)

    Lesen Sie doch bitte, von welchen Usern hier praktisch immer ein Streit aufgezwungen wird, den aufgeklärte Menschen so nie suchen.

    Da jene, die diesbezüglich falsche Urteile abgeben, ja wissen müßten, daß sich jeder durch simples Nachlesen leicht von deren Unrichtigkeit überzeugen kann, ist es unwahrscheinlich, daß sie bewußt lügen. Ich nehme an, daß religiös stark voreingenommene Menschen diesbezüglich charakteristische Wahrnehmungs-Verzerrungen haben.

    Je stärker diese Voreingenommenheit ist, desto stärker wird auch dieser Effekt ausfallen. Am schlimmsten ist es wohl bei den Moslems, die es schon als Aggression werten, wenn ihnen nicht deutlich mehr Respekt entgegengebracht wird als den verachtenswerten Kuffar. Wenn sie als Folge davon dann schlagen, treten und stechen, haben wir die Meinung, die Aggression ginge von ihnen aus. Sie selbst aber sehen das wohl als legitime Strafe für eine unverzeihliche Frechheit.

    Das gleiche Prinzip (wenn auch viel milder) finden wir hier in den Diskussionen. Schreibt ein aufgeklärter Mensch beispielsweise, daß es den christlichen Gott wegen der mit diesem Begriff verbundenen Antinomien logischerweise nicht geben kann, oder daß das Christentum unverdiente Privilegien genießt, dann wird das von den Fanatikern nicht als sachliches Statement verstanden sondern fälschlich als Angriff gewertet, der die eigenen nachfolgenden verbalen Aggressionen dann legitimiert.

  49. #56 Argutus rerum existimator:
    >> Schreibt ein aufgeklärter Mensch beispielsweise, daß es den christlichen Gott wegen der mit diesem Begriff verbundenen Antinomien logischerweise nicht geben kann, (…) <<

    Wow! Hier haben wir einen Menschen, der meint, die Nichtexistenz des christlichen Gottes, logisch beweisen zu können. — Erstaunlich dabei nur, dass er sich einen aufgeklärten Menschen nennt. Ein solcher wüsste nämlich, wenn er seinen Kant gelesen hat, dass so ein logischer Beweis – in beide Richtungen – nicht möglich ist. Nicht ganz ohne Sinn spricht man deshalb bei diesen Dingen von Glaubensangelegenheiten – und das ebenso in beide Richtungen!

  50. #12 MultiKumulti

    Das sehe ich genauso. Die Methode mit der Menschen andere im Namen des Gesetzes oder einer menschenverachtenden Religion umbringen ist völlig nebensächlich, denn das Endergebnis (auch wenn das vielleicht zynisch klingt) ist stets der gleiche. D.h. von einer brutalen oder weniger brutalen (humanen ???) Tötungsart zu sprechen ist Unsinn.

    Aber es darf nicht sein, dass Menschen wegen lächerlicher „Vergehen“ umgebracht werden. Ich spreche da auch nicht von einer Hinrichtung sondern von (Justiz-) Mord.

    Davon abgesehen ist aber die Todesstrafe – selbst wegen Mordes – ein Relikt aus vorzivilisatorischer Zeit und gehört weltweit abgeschafft. Aber noch schlimmer ist die scheinheilige Moral unserer Bessermenschen, die gegen Hinrichtungen in den USA protestieren, aber zu Tötungen in islamischen Länder laut schweigen.

  51. Was ist denn dieser Farhad Afshar, der ab Minute 5:45 im Video zu sehen, ist für ein Schwachmatiker?

    „Steinigung ist vom Christentum in den Islam übergegangen.“ – Geht’s noch?

    Sowas darf der unwidersprochen im Schweizer Fernsehen sagen?

    Hadith Sahih Muslim, Book 17:


    (…)

    He (the Holy Prophet) entrusted the child to one of the Muslims and then pronounced punishment. And she was put in a ditch up to her chest and he commanded people and they stoned her. Khalid b Walid came forward with a stone which he flung at her head and there spurted blood on the face of Khalid and so he abused her. Allah’s Apostle (may peace be upon him) heard his (Khalid’s) curse that he had huried upon her. Thereupon he (the Holy Prophet) said: Khalid, be gentle. By Him in Whose Hand is my life, she has made such a repentance that even if a wrongful tax-collector were to repent, he would have been forgiven. Then giving command regarding her, he prayed over her and she was buried.

    http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/muslim/017.smt.html#017.4206

    Johannes 8:

    Jesus und die Ehebrecherin

    1Jesus aber ging an den Ölberg. 2Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. 3Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte dar

    4und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch. 5Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du? {3 Mose.20,10} 20,10
    Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und Ehebrecherin, darum daß er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat. 6Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. {Römer.2,1} 2,1
    Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der da richtet. Denn worin du einen andern richtest, verdammst du dich selbst; sintemal du eben dasselbe tust, was du richtest. 8Und bückte sich wieder nieder und schrieb auf die Erde. 9Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus (von ihrem Gewissen überführt), einer nach dem andern, von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus ward gelassen allein und das Weib in der Mitte stehend. 10Jesus aber richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich niemand verdammt? 11Sie aber sprach: HERR, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr! {Johannes.5,14} 5,14

    http://www.bibel-online.net/buch/43.johannes/8.html

    Im Übrigen geht es bei Steinigung wegen Ehebruchs nicht um „Todesstrafe“, schließlich kommen Ehebrecher, ebensowenig wie Homosexuelle, bei uns noch nicht einmal vor ein Strafgericht.

    Also, dass sich das Schweizer Fernsehen so für „Politisch-Korrekt-Propaganda“ missbrauchen lässt, enttäuscht mich schon.

  52. #59 KDL (25. Nov 2010 15:47)

    von einer brutalen oder weniger brutalen … Tötungsart zu sprechen ist Unsinn.

    Angenommen du würdest zum Tod verurteilt und dürftest dir die Art der Hinrichtung aussuchen. Würdest du die Steinigung wählen?

  53. #25 Graue Eminenz

    Art. 4 (1) GG: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

    Und auch in der US-Verfassung, die ja nun unbestritten laizistisch ist, wird explizit die freie Religionsausübung gewährleistet

    Die Religionsfreiheit hat den Zweck, dass man seine Religion frei ausüben darf und nicht deswegen verfolgt werden darf oder gar umgebracht wird. Das heißt aber nicht, dass man deswegen sein Gastland mit Moscheen zupflastern darf. Und selbstverständlich darf die Religionsfreiheit nicht über den Grundrechten Menschenwürde und körperliche Unversehrtheit stehen (keine islamischen Steinigungen, kein Rausschneiden des Herzes nach Maja-Art, kein Kannibalismus usw.). Jedenfalls verfehlt die Religionsfreiheit ihren Zweck wenn sie dazu dienen kann, seine aggressive Religion im Gastland durchzudrücken. Dann wird es höchste Zeit, dass der Gesetzgeber dem Wischi-Waschi-Recht „Religionsfreiheit“ die Grenzen aufzuzeigt. Oder es besser ganz abschafft.

  54. #61 Argutus rerum existimator

    Natürlich hätte ich Präferenzen 😉 Letzlich ist es aber egal, ob der Todeskampf ein paar Minuten oder ein paar Stunden dauert. OK, überaus menschenverachtend war die römische Methode des Kreuzigens, die sich schon mal über Tage hinzog.

  55. Mal ehrlich: Wenn in Deutschland auf Ehebruch die Steinigung stünde, wieviel Prozent aller Deutschen, bzw. in Deutschland lebenden Menschen müssten dann konsequenterweise gesteinigt werden?

  56. #62 KDL (25. Nov 2010 16:00)

    Oder es besser ganz abschafft.

    In einem Staat, in dem Meinungsfreiheit besteht, hat die Religionsfreiheit keinen Sinn mehr, weil sie überflüssig ist. Existiert sie dennoch als separates Recht, das in der restlichen Gesetzgebung nicht enthalten ist, dann kann sie nur dazu dienen Ausnahmen festzuschreiben, die dem Gleichheitsgrundsatz widersprechen.

    Fazit: Was man heute „Religionsfreiheit“ nennt, gehört ohne Wenn und Aber ersatzlos abgeschafft.

  57. #65 Argutus rerum existimator

    Ja, abschaffen wäre das beste. Aber dann werden unsere Gut- und Bessermenschen (vielleicht sogar mehr als die überzeugten Christen) aufheulen. So hat mein spezieller Freund Edathy vor ca. 1/2 Jahr gesagt, er sei für Volksabstimmungen. Aber da müssten Menschenrechte wie die Religionsfreiheit ausgeklammert werden …

  58. In zahlreichen anderen Muslim-Foren über Steinigung laß ich immer wieder, es sei im Christentum genauso gestattet. Dort wurde oft auf 5.Moses, Kapitel 17, Vers 5 verwiesen, dem Alten Testament, welches wiederum Bestandteil der Bibel ist. Was von diesen Nicht-Christen dabei übersehen wurde – das wird bei Schweizer Moslems nicht anders sein – , Christies Handlungen werden erst im Neuen Testament erwähnt. Dort verkündigte er in Matthäus, 7, 1 „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet“ und MT, 28, 18 + 20 „Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ … und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
    Muslime haben Schwierigkeiten, das AT & NT auseinander zuhalten. Beide gehören zum Christentum, aber Christies Lehre beginnt erst im NT! Was Christus offenbarte, hat Gültigkeit!

    http://www.bibel-online.net

  59. #66 KDL (25. Nov 2010 16:29)

    Ja, abschaffen wäre das beste. Aber dann werden unsere Gut- und Bessermenschen (vielleicht sogar mehr als die überzeugten Christen) aufheulen.

    Die gewöhnlichen Christen hätten überhaupt keinen Grund aufzuheulen, denn für sie würde sich nichts ändern. Bloß der gesellschaftliche Einfluß der Kirchen würde auf das ihm zukommende Maß zurechtgestutzt werden.

    Daß viele der dann heulenden Gut- und Bessermenschen selbst gar nicht besonders religiös sind, zeigt, daß es denen gar nicht um die Religion geht, sondern daß auf dem Feuer der Religionsfreiheit ganz andere (und zwar politische) Suppen gekocht werden.

  60. Wenn eine verabscheuungswürdige Handlung (Ritual?) ein „Wert eines Glaubens“ darstellt, so entlarvt sich dieser „Glaube“ bzw. diese Religion als ebenso verabscheuungswürdig!

    Wer diese (rechtswidrige) Handlung gutheißt, stellt sich damit explizit gegen geltendes, zumindest in Deutschland geltendes, unveränderliches Recht, nämlich die Menschenrechtsparagraphen des Grundgesetzes!

    Wie ist die Rechtslage in der Schweiz? Ist es bei den Eidgenossen möglich, als Vertreter irgendeiner Organisation, öffentlich eine rechtswidrige Handlung zu unterstützen?
    ————-
    Als Bewunderer der Eidgenossenschaft drücke ich beide Daumen zur anstehenden Volksabstimmung.
    ————-
    Zum ewigen Glaubens-/Religionsstreit :
    DAS NERVT LANGSAM !

  61. „Im Einsatzgebiet der Bundeswehr, im Distrikt Dascht-e-Archi der Provinz Kundus, wurde im August 2010 ein unverheiratetes Liebespaar, der 28-jährige Abdul Qayom und die 20-jährige Sedeqa, öffentlich gesteinigt.“
    „Aktuell (Stand August 2010) sind im Iran 11 Personen zur Steinigung verurteilt, darunter 7 Frauen.“
    „Seit 2002 wurden laut Amnesty International in Iran mindestens sieben Steinigungen vollzogen. Im Jahr 2002 wurden mindestens zwei Personen gesteinigt, 2006 wurden ein Mann und eine Frau gesteinigt. Am 5. Juli 2007 wurde Ja’far Kiani in Aghche-kand, einem Dorf außerhalb von Takestan, gesteinigt und im Dezember 2008 wurden zwei Männer zu Tode gesteinigt. Nach Dieter Bednarz sind sechs Männer und eine Frau gesteinigt worden.“
    „In Nigeria wurden Safiya Hussaini und Amina Lawal, die 2001 bzw. 2002 von Scharia-Gerichten zum Tod durch Steinigung verurteilt worden waren, unter anderem auf internationalen Druck freigesprochen.“
    „In der somalischen Hafenstadt Merka südlich von Mogadischu wurden ein 33-jähriger Mann und seine Freundin wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt. Das Urteil an dem Mann wurde bereits vollstreckt, bei der Frau soll die Geburt abgewartet werden.“ Quelle: Wikipedia

    Offenbar sind Männer in islamischen Staaten bei entsprechenden Vorwürfen genau so von Steinigung bedroht wie Frauen. Warum kocht die Empörung aber immer nur dann hoch, wenn einen Frau gesteinigt werden soll? Ist das Leben eines Mannes weniger wert als das einer Frau? Wenn der extrem seltene Fall eintritt, dass eine Frau, wo auch immer, zum Tode verurteilt wird, steht die ganze Welt Kopf und die Vollstreckung wird durch internationalen Druck meist verhindert. Wird ein Mann gesteinigt oder zum Tode verurteilt, kräht kein Hahn danach. Kann mir das jemand erklären?

  62. #62 KDL:
    >> [Religionsfreiheit] heißt (…) nicht, dass man deswegen sein Gastland mit Moscheen zupflastern darf. Und selbstverständlich darf die Religionsfreiheit nicht über den Grundrechten Menschenwürde und körperliche Unversehrtheit stehen (…). Jedenfalls verfehlt die Religionsfreiheit ihren Zweck wenn sie dazu dienen kann, seine aggressive Religion im Gastland durchzudrücken. <<

    Religionsfreiheit heißt sehr wohl, dass man Moscheen bauen darf. Eine Fokussierung auf den Grundsatz der Religionsfreiheit halte ich trotzdem für ein völlig nutzloses Unterfangen, denn es wäre auch gemäß anderer Freiheitsrechte unmöglich, den Bau oder Betrieb von Moscheen zu untersagen und deshalb würde auch die Abschaffung des Artikels 4 des Grundgesetzes an der Islamisierung Europas überhaupt nichts ändern.

    Für den einzig praktikablen und sinnvollen Weg, um die Islamisierung erfolgreich anzugehen, halte ich daher dem Islam seinen Status als Religion abzuerkennen und ihn zu als das zu behandeln was er über alle anderen Weltreligionen hinaus eben ist: Eine in sich antifreiheitliche, antidemokratische und gewalttätige Gesellschaftsordnung mit Weltmachtsanspruch und damit eine politische Bewegung.
    .
    Ist erstmal das verlogene Deckmäntelchen einer Religion wie andere auch, so würden unmittelbar etliche Paragraphen des Strafgesetzbuches wie ein Steinhagel auf Vorbeter, Imame, Ayatollahs und wie sie alle heißen hernieder gehen. Z.B.:

    § 81 Hochverrat gegen den Bund: Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
    1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder
    2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,
    wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

    Das ist ein sachlicher Ansatz und nicht die hier von den üblichen Verdächtigen vorgetragene Echauffierung über den Grundsatz der Religionsfreiheit.
    .
    Irgendeinen konkreten Fortschritt im Kampf gegen den Islam wird man auch nicht dadurch erreichen, dass man die aus der Weimarer Verfassung ins Grundgesetz übernommenen Religionsartikel streicht und die gesetzlichen Feiertage wie Ostern, Himmelfahrt oder Weihnachten abschafft. Darüber würden sich sicher Viele mächtig freuen, würde aber nicht den Bau einer einzigen Moschee verhindern und auch der Ausbreitung des Islams nicht entgegen stehen.
    .
    Religionsfreiheit und die Religionsartikel in den deutschen Gesetzen sind eine ganz andere Baustelle und ich denke, es ist schlicht Zeit- und Energieverschwendung im Zusammenhang mit dem Islam – der davon völlig unberührt ist – jetzt darüber eine Grundsatzdiskussion anzufangen.

  63. #72 Graue Eminenz

    Das sehe ich ein klein bisschen anders, denn für was braucht man als Anhänger einer bestimmten Religion Prachttempel mit Symbolen der Eroberer (phallusartige Minarette)? Da tut es ein kleiner Gebetsraum. Auch Christen brauchen keine Kirchen, ein schlichter Versammlungsraum oder Andachtsraum reicht. Aber ich will um Himmels Willen keine Kirchen abreißen, denn hier ist ein (zumindest kulturell) christliches Land und ich gehe übrigens gerne in fremde Kirchen – aus kunsthistorischen Gründen.

    Aber du hast Recht, das Thema ist zu komplex, um es hier zu diskutieren. Ich mache dich aber noch auf einen dicken Fehler aufmerksam: Man kann dem Islam seinen Status als Religion nicht aberkennen – weil er den nicht hat! Es gibt aber Bestrebungen in einigen Bundesländern (wie Bremen – war hier kürzlich mal Thema) den zu gewähren. Welch ein gefährlicher Schwachsinn!

  64. „Doch es gibt auch andere, gemäßigte Moscheegemeinden, wie etwa in der Rödelstraße in Zürich, die die Steinigung ablehnen.“ (Video 05:00 min)

    DAS IST DAS GIFT DER TAQQIA !

    Farhad Afshar, ein Ober-Moslem in der Schweiz, verbreitet es mit einzigartiger Unverschämtheit.

    Und viele gutmenschliche Schweizer fallen darauf herein. Die Verbreitung dieser Lügen scheint das vordringliche Anliegen des SF zu sein.

    Es kann nur ein Anfang sein, wenn die Schweizer „JA“ sagen zur Ausschaffunginitiative.

    http://www.ausschaffungsinitiative.ch/

    Weitere Verbote und Einschränkungen müssen folgen für eine politische Theorie, die sich als Religion tarnt, um die Menschenrechte zu hintertreiben und ganz Europa in eine durch die Scharia unterworfene Provinz zu transferieren.

    http://www.teleblocher.ch/
    (Themen der VIDEOS
    Archivleiste links)

  65. #73 KDL:
    >> Ich mache dich aber noch auf einen dicken Fehler aufmerksam: Man kann dem Islam seinen Status als Religion nicht aberkennen – weil er den nicht hat! Es gibt aber Bestrebungen in einigen Bundesländern (…) den zu gewähren. <<

    Der Islam hat in Deutschland durchaus den Status einer Religion und eben nicht einer politischen Bewegung, obwohl er dies aber überwiegend ist, da er ein Gesellschaftsmodell komplett mit Gesetzen und Weltmachtsanspruch ist.
    .
    Was Du vermutlich meinst, ist dass es von einigen Dhimmis die Bestrebung gibt, islamischen Verbänden wie der ev. und kath. Kirche sowie den Jüdischen Gemeinden, die dem Zentralrat der Juden in Deutschland angehören, den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu geben.

  66. #75 Graue Eminenz

    Ja du hast Recht, genau diese meinte ich. Kleiner Fehler von mir. Jetzt nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil 😉

    Allerdings dem Islam den Religionsstatus zu entziehen halte ich für ein Ding der Unmöglichkeit! Alleine die diversen Anwälte würden sich eine goldene Nase verdienen.

  67. Sehr geehrter Argutus rerum existimator,

    gestern hatten Sie eingeräumt aufgrund der Antinomie keine bindende Aussage über die Existenz von Gott oder Göttern machen zu können. Da dies auch mein Stand der Erkenntnis ist, möchte ich hierfür keine Herleitung.
    Aber die Aussage in #56 aufgrund dieser Antinomie sei die Existenz eines christlichen Gottes als Nichtexistenz logisch zu folgern ist über meinem Wissenstand. Ich würde mich daher freuen wenn Sie mir diese Theorie logisch darlegen würden.
    Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre Bemühungen.

    Hochachtungsvoll

    multikultifan

  68. #76 KDL:

    >> (…) dem Islam den Religionsstatus zu entziehen halte ich für ein Ding der Unmöglichkeit! <<

    Ich sehe keine andere Möglichkeit, mit ihm umzugehen. Irgendein Herumdoktern an Artikel 4 des Grundgesetzes (Religionsfreiheit) oder die Abschaffung von Ostern und Weihnachten werden den Islam auf jeden Fall nicht aufhalten. — Das soll nicht heißen, dass man über eine weitere Säkularisierung speziell der Bundesrepublik nicht diskutieren oder nachdenken sollte; nur handelt es sich dabei um eine andere Baustelle, die ausnahmsweise mal wirklich gaaaar nix mit dem Islam zu tun hat 😉 und ihn in keinster Weise tangiert.
    .
    Den Islam aber rechtlich den Status einer politischen Bewegung zu geben, ist in meinen Augen nicht nur der einzige reale Ansatz, diese Pest einzudämmen; es entspräche auch den Tatsächlichkeiten.
    .
    Niemand kann und will dem Mohammedaner verbieten, an seinen Allah und die Scharia als das gerechtere System zu glauben – so wie man niemandem verbieten kann, den Nationalsozialismus für eine tolle Sache zu halten. Und so wie irgendwelche spinnerten Typen in den eigenen 4 Wänden sich Hakenkreuzfahnen und SS-Runen an die Wand hängen, so können auch die Mohammedaner gerne in ihrem Wohnzimmer den Arsch in die Höhe strecken.
    .
    Gilt der Islam rechtlich aber prinzipiell nicht als Religion wie etwa der Buddhismus oder das Judentum sondern als politische Ideologie, deren Inhalte an diesem Maßstab gemessen werden, dann wäre die Justiz gezwungen, die offensichtlich verfassungsfeindlichen Bestrebungen dieser Lehre auch als solche zu behandeln und entsprechend zu verfolgen. In einem solchen Falle schaut es dann mit öffentlichen Kundgebungen, der Verbreitung von politischer Propaganda und dem Tragen und Zeigen von Symbolen in der Öffentlichkeit schon ganz anders aus, wenn entsprechende Organisationen und Vereine ersteinmal verboten worden sind, was zwangläufig der Fall sein muss, wenn man sich die Inhalte dieser Weltanschauung allein von der politisch-juristischen Seite anschaute.
    .
    Nochmals: Wenn man beispielsweise die deutsche Praxis des Kirchensteuereinzug durch den Staat – etwa für jüdische Gemeinden, die dem Zentralrat der Juden in Deutschland zugehörig sind – abschaffte, würde das auf die Islamisierung Europas nicht den geringsten Einfluss haben. Gleiches gilt für die Streichung von Himmelfahrt, Ostern oder Weihnachten als gesetzliche Feiertage oder wenn man die Religionsfreiheit als gesonderten Punkt im Grundgesetz in den Bereich “Meinungsfreiheit” verschiebt!

  69. #59 KDL (25. Nov 2010 15:47)

    Davon abgesehen ist aber die Todesstrafe – selbst wegen Mordes – ein Relikt aus vorzivilisatorischer Zeit und gehört weltweit abgeschafft.

    So dachte ich auch einmal, habe meine Meinung aber aufgrund der Entwicklung gewechselt.

    Angenommen, Saddam lebte noch und irgendwann kommen seine Genossen, kidnappen Unbeteiligte um ihn freizupressen. Geht jetzt nicht, da ihm der Hals langezogen wurde. Hat also ihren Vorteil, die Todesstrafe.

  70. #77 multikultifan (25. Nov 2010 19:20)

    gestern hatten Sie eingeräumt aufgrund der Antinomie keine bindende Aussage über die Existenz von Gott oder Göttern machen zu können. Da dies auch mein Stand der Erkenntnis ist, möchte ich hierfür keine Herleitung. Aber die Aussage … aufgrund dieser Antinomie sei die Existenz eines christlichen Gottes als Nichtexistenz logisch zu folgern ist über meinem Wissenstand. Ich würde mich daher freuen wenn Sie mir diese Theorie logisch darlegen würden.

    Das ist ein Mißverständnis. Ich schrieb gestern wörtlich:

    Ich persönlich halte Gott (auch nach Bereinigung der Antinomien) für extrem unwahrscheinlich.

    Wie ich jetzt sehe, wäre es besser gewesen, das Wort „auch“ wegzulassen. Gemeint war: Wenn man den Gottesbegriff so verändert, daß keine Antinomien mehr auftreten, dann ist er nicht mehr logisch widerlegbar. Einen solchen Gott könnte es geben, ich halte das aber für sehr unwahrscheinlich.

    Nun zum heutigen Text: Der Gottesbegriff der christlichen Theologie enthält diese zu Antinomien führenden Eigenschaften jedoch (beispielsweise Allmacht und Allwissenheit). Somit ist dieser Begriff in sich logisch widersprüchlich, woraus zwingend folgt, daß es das mit diesem Begriff Gemeinte nicht geben kann.

  71. #80 Argutus rerum existimator

    Es spielt keine Rolle ob Gott existiert oder nicht – wir haben einen freien Willen – d.h. entweder möchte Gott nicht entdeckt werden (und wir werden es deshalb auch niemals schaffen) – oder es gibt ihn gar nicht.

  72. #79 Ausgewanderter

    Demgegenüber steht aber die Gefahr, dass ein Hingerichteter zum Märtyrer wird und es erst recht zu Unruhen (oder schlimmer) kommen kann.

    Ich gebe aber zu, dass – um bei dem Beispiel Saddam (nebst Gefolgsleuten) zu bleiben – sich meine Trauer sehr in Grenzen hielt 😉

  73. #80 Argutus rerum existimator:

    >> Der Gottesbegriff der christlichen Theologie enthält diese zu Antinomien führenden Eigenschaften jedoch (beispielsweise Allmacht und Allwissenheit). Somit ist dieser Begriff in sich logisch widersprüchlich, woraus zwingend folgt, daß es das mit diesem Begriff Gemeinte nicht geben kann. <<

    Wenn Du meinst, dass innerhalb christlicher Gottesvorstellungen Dinge enthalten sind, die logisch nicht zueinander passten, dann ist es allerdings ebenso unlogisch darin einen Beweis zu sehen, dass es das Gemeinte nicht gegen könne.
    .
    Selbst wenn Du glaubst, irgendwo ein Paradoxum erkennen zu können, so könnte das im Bezug auf die Christen selbst daran liegen, dass Irren bekanntlich menschlich ist. Eine andere mögliche Erklärung wäre auch, dass die abendländische Logik selbst zuweilen selbst ja auf recht tönernen Füßen steht, wie man aus einem berühmten Beispiel weiß:

    Ein Mann aus Kreta sagt, alle Kreter lügen.

  74. #20 BePe (25. Nov 2010 13:04)

    „Der Islam hingegen hat in 1300 Jahren nichts, aber auch gar nichts dazugelernt.“

    Doch, die haben gelernt wie sie „unsere“ Bestmenschen einseifen und sie dazu bringen ihrem Henker in den Mastdarm bis zur Schiddrüse zu kriechen!

  75. Sehr geehrter Argutus rerum existimator,

    ich bin nicht sehr gebildet. Meinten Sie im letzten Teil die Allmacht und Allwissenheit führt zu Antinomien oder zu Paradoxien? Allmacht und Allwissenheit billige ich keinem Wesen und keinem Kollektiv zu aber dies ist mein persönlicher Glaube. Mein Gaube verändert die Wirklichkeit nur quantitativ aber nicht qualitativ durch die dadurch verusachten Tätigkeiten. Wissen empfinde ich als etwas ist schönes und ich strebe danach aber Ihre Aussage bringt mich (mangels meiner eigenen Fähigkeiten) nicht in diese Richtung.
    Wieso ist Allmacht und Allwissen ein Ausschlußkriterium für die Existenz?
    Für die Beantwortung bedanke ich mich im voraus.

    Hochachtungsvoll

    multikultifan

  76. #81 MultiKumulti (25. Nov 2010 19:58)

    entweder möchte Gott nicht entdeckt werden … oder es gibt ihn gar nicht.

    Das scheint mir auch so. Wenn es tatsächlich einen Gott geben sollte (was ich, wie gesagt, sehr unwahrscheinlich finde), dann ist für mich ganz offensichtlich, daß er nicht erkannt werden will. Sonst hätte er die von ihm geschaffene Welt nicht so eingerichtet, daß seine Existenz für uns umso unwahrscheinlicher wird, je besser wir diese Welt erforscht haben.

  77. #85 multikultifan (25. Nov 2010 20:37)

    Meinten Sie im letzten Teil die Allmacht und Allwissenheit führt zu Antinomien oder zu Paradoxien?

    Ja. Ein allwissendes Wesen kann nicht allmächtig sein. Im Gegenteil, es wäre völlig handlungsunfähig. Wissen kann man ja nur Sicheres. Und wenn alles sicher ist (wegen der Allwissenheit), dann gibt es nirgendwo mehr Alternativen, zwischen denen man als Handelnder wählen könnte.

    Auch ohne Allwissenheit führt die Allmacht allein zu logischen Problemen. Denn entweder hat Gott auch die Macht über die Logik. Dann kann er Unlogisches tun wie beispielsweise bewirken, daß 3 = 5 ist. Das wäre aber gleichbedeutend damit, daß man seine Existenz logisch widerlegen kann.

    Oder er hat keine Macht über die Logik sondern ist an sie gebunden. Dann steht sie aber über ihm und er ist nicht mehr das Höchste (im Gegensatz zur Lehrer der Theologie).

    Dann gibt es noch den offensichtlichen Widerspruch zwischen Gottes All-Güte und der Realität der Welt. Das ist das sogenannte Theodizee-Problem (über das die Wikipedia ausführlich informiert).

    All diese Probleme kann man vermeiden, wenn mann die All-Vorsilben wegläßt und bloß an einen sehr wissenden, sehr mächtigen und sehr guten Gott glaubt. Aber so wird Gott in der christlichen Theologie nicht verstanden.

  78. Manchmal denke ich, wenn ich all die Beiträge der hier postenden Atheisten lese, dass in ihrer Vorstellung Christentum und zwei begünstigte Großkirchen in Deutschland deckungsgleich seien. Das ist nicht so. Ich zum Beispiel gehöre einer Freikirche an, die keine Privilegien besitzt und trotzdem blüht, wächst und gedeiht.

    Wenn die Großkirchen ihrer Privilegien beraubt würden, würden sie schrumpfen, was ihrer Qualität vermutlich zugute käme. Jedwedes Privileg, jedwede Macht hat den Kirchen wahrscheinlich geschadet.

    Viele überzeugte Christen sind sich sicher, dass die Erhebung des Christentums zur Staatsreligion für die Lehren Jesu Christi katastrophal war.

    Mir wäre es egal, wenn die Kirchen ihre Privilegien verlieren würden. Und viele Christen denken genauso.

    Im übrigen bin ich mir sicher, dass Christentum und Steinigung niemals zusammengehört haben. In den vorigen Kommentaren wurde ja schon auf die Erzählung aus dem Neuen Testament hingewiesen, wo Jesus klug und menschenfreundlich eine Steinigung verhinderte.

    Die Juden haben diese Praxis auch schon lange hinter sich gelassen. Islamvertreter demaskieren sich – mit verlogenen Aussagen – mal wieder selber.

  79. #86 Argutus rerum existimator:

    >> Wenn es tatsächlich einen Gott geben sollte (…), dann ist für mich ganz offensichtlich, daß er nicht erkannt werden will. Sonst hätte er die von ihm geschaffene Welt nicht so eingerichtet, daß seine Existenz für uns umso unwahrscheinlicher wird, je besser wir diese Welt erforscht haben. <<

    Es spricht nicht gerade für Geistesgröße, wenn die Existenz Gottes aus persönlicher Sicht unwahrscheinlicher dadurch wird, dass die Menschheit naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnt.
    .
    Die Naturwissenschaften mögen ja viele Wahrheiten erschließen; der Wahrheit sind sie dabei allerdings noch nicht einen Schritt näher gekommen. Dass sie indes darüber hinaus als objektiv gelten könnten, ist z.B. im Anbetracht der Klimadebatte offensichtlich nicht unbedingt gegeben. Die Ansicht vieler Menschen, sie könnten Kraft eigenen Verstandes zu wirklichen Erkenntnissen über eine existierende Wahrheit/Realität kommen, halte ich für eine Hybris, denn der Mensch ist nunmal in seiner Subjektivität schlussendlich gefangen. — Was mich zu einer nihilistischen Definition von Religiosität führt: Religiös ist derjenige, der an die Existenz einer Realität außerhalb seines Bewusstseins glaubt. 😉

  80. #87 Argutus rerum existimator:
    >> Ein allwissendes Wesen kann nicht allmächtig sein. Im Gegenteil, es wäre völlig handlungsunfähig. Wissen kann man ja nur Sicheres. Und wenn alles sicher ist (wegen der Allwissenheit), dann gibt es nirgendwo mehr Alternativen, zwischen denen man als Handelnder wählen könnte. (…) <<

    Erschütternd: Schuljungenweisheiten auf Sextanerniveau!

  81. #88 AtticusFinch:

    Das ist vom Ansatz her richtig, aber keinesfalls „ein Problem der hier postenden Atheisten“.

    Ein echter Atheist wendet sich auch niemals gegen einen Christen als solchen (etwa, dass er ihn für dümmer hält oder so). Nein es geht genau um den Punkt der Liaison zwischen Kirche und Macht, den Sie ja genauso sehen. Kirche würde erheblich besser gedeihen (im spirituellen Sinne), wenn sie sich von den Futtertrögen verabschiedete und zu ihrem Kern zurückkehrte.

    Ich bin nicht müde geworden, dies (als echter Luther-Nachkomme, Lutheride also) meinen Eltern klarzumachen. Es war vergeblich und führte schliesslich zu meinem Bruch mit der Amtskirche, woraus sich dann mein Humanismus entwickelte.

    Leider verstehen viele Eiferer solche Zusammenhänge nicht.

  82. „weil die meisten Christen die Zusammenhänge selbst nicht kennen.“

    Wie auch???

    Sie sind mit Säkularisation, Liberalismus und Atheismus von Klein auf als Bestandteil infiltriert!!! Und zwar von Gender-Pfaffen und Vatikanum II in sich!

    Ich trenne hierbei klar Religion, Wissenschaft und Politik! Doch die meisten Christen haben mit Jesus genau soviel zu Tun wie die Plattentektonik mit der Entstehung! 😉

    Erdexpansion 1/5: Und sie bewegt sich doch !
    http://xlurl.de/Erdexpansion

    (Der Bogen ist weit gespannt und doch nur die Kurve angekratzt! 🙁 )

  83. Sehr geehrter Argutus reum existimator,

    ich war bei bei meinem erstem Antwortschreiben spät, weil ich woanders war. Diesmal habe ich wirklich überlegen müßen.
    Ihr erster Absatz war wirklich sehr stark. ich kann mich noch erinnern vor ein paar Monaten ( Ich glaube es war anfang der 70er) habe ich das selbe Argumetantionsmuster verwendet. Ich kann Ihnen nicht wirklich in dieser Frage Parolli bieten.
    Die nachfolgenden Thesen sind in ihrem Gewicht auch wirklich absteigend weniger stark. Diese könnte ich widerlegen aber dies ist nicht der Sinn der Übung.
    Was ist Sinn der Übung? Jetzt muß ich emotional kommen. Das Lächeln im Gesicht des Anderen ist vieles Wert. Sie sagten Sie haben drei Kinder, daher müßten Sie es wissen.
    Allmacht ohne Empathie ist nichts wert. Wir können über diese Welt nichts wirklich sinnvolles aussagen aber sie freundlicher zu gestalten liegt in unserer Macht. Ihnen im Moment zu widersprechen liegt momentan außerhalb meiner Möglichkeiten. Ich mache mir Gedanken darüber.

    Hochachtungsvoll

    multikultifan

  84. Verzeihung, habe nicht alles gelesen. Aber vor einiger Zeit hat hier ein Prof. Schachtschneider interessante Dinge zu ebendiesem Thema geäußert.

    Unter anderem: Was die Mehrheit des Volkes als gerecht empfindet ist Recht!.

    Die Religionsfreiheit ist die Freiheit eine Religion zu haben. Mehr nicht!

    Unsere Richter sind das Problem. Aber die kann man ersetzen oder anleiten!

  85. Und doch Gott lebt!
    Es ist einfach in mir!
    Schade, wem es vergebt!
    Ich doch nicht verlier!

    Will es wer bestreiten?
    Warum, wieso, weshalb?

    Und Gott ist für mich die Trinität, die auch kaum ein „Taufschein-Christ“ kapiert, weil nicht mehr gelehrt! Und es ist doch so einfach…

    Die entscheidende Frage hier bei diesem Thema ist, was ist „Glaubenswert“ ???

    Da sollten sich aber alle mal Hinterfragen…

  86. #8 Sonnenreiter (25. Nov 2010 12:17)

    „Die Steinigung wurde nicht abgeschafft durch Juden und Christen, da diese von GOTT geboten wurde.“

    Halleluja! Lobet den Herrn!

    #91 Graue Eminenz (25. Nov 2010 21:11)
    „Es spricht nicht gerade für Geistesgröße, wenn die Existenz Gottes aus persönlicher Sicht unwahrscheinlicher dadurch wird, dass die Menschheit naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnt.“

    Wenn du mal nicht gerade hetzt, redest du philosophischen Katzenkot, um es einmal etwas sachlicher auszudrücken, als es angemessen wäre.

    Zunächst einmal darf ich dich wie folgt zitieren:

    Da Du ja in Deinem selbstgebastelten Primitivweltbild westlichen Atheismus so gerne mit den transzendenten Weltbildern des Buddhismus gleichsetzt…“

    …müsste dir klar sein, dass ich damit nicht der erste bin. Die gesamte Indologie ist sich darin einig, dass der Buddhismus in der Tat nicht theistisch ist. Götter sind für den buddhistischen Erlösungsgedanken gänzlich irrelevant.
    Dass du entgegen eigener Bekundung natürlich nie den Schopenhauer gelesen hast, sieht man unschwer an deiner abwegigen Rede von „westlichen Atheismus“, zu dem selbstverständlich auch der Voluntarismus eines Schopenhauers gehören müsste – und dessen Weltbild (auch selbstgebastelt und primitiv?) selbstverständlich wie kaum ein anderes hierzulande durch die Upanishaden und durch den Buddhismus geprägt wurde.

    Schopenhauer war nun mal kein Asiate. Allein darum ist es völlig idiotisch vom „westlichen Atheismus“ zu schwätzen und dem dann den Buddhismus gegenüber zu stellen, als sei dieser eine monotheistische Religion.

    Dieser von dir verzapfte Nonsens aber ist harmlos gegenüber der Tatsache, dass du es anderen zum Vorwurf machst, ein eigenes Weltbild zu haben. Abgesehen davon, dass du mein Weltbild überhaupt nicht kennst, weil ich hier nie darüber geredet habe (nur weil ich dir sage, dass ich keinen Opel habe, weißt du noch lange nicht, was ich tatsächlich fahre…), ist es für deine faschistoide Geisteshaltung symptomatisch, anderen keine eigenen Weltbilder zuzugestehen.
    Da hilft es dir auch nicht, wenn du mir ständig in pathologischer Weise den Stalin unter die Nase hältst.
    Ich habe mit dem Kommunismus, der auch nur ein vorgefertigtes Weltbild ist, nichts zu tun.
    Wenn du selbst schon davon redest, dass der Mensch sich gefälligst einer „dem Menschen übergeordneten Instanz“ namens „Gott“ zu unterwerfen habe, auf dass der Mensch nun auch endlich Schluss mache mit selbstgebastelten Weltbildern, dann wirst du dir anhören müssen, dass deine Geisteshaltung nicht neu ist. Du findest im „Propheten“ Mohammed einen Gesinnungsgenossen.

    Aber du bist ja nicht nur ein religiöser Fanatiker, du bist ja auch der große Denker hier. Und genau so stellst du brillant fest:

    „Spätestens seit Kant kennen wir den rational herbei geführten Schluss, dass sich die Nichtexistens eines dem Menschen übergeordnete Instanz (= Gott) ebenso wenig beweisen lässt, wie das Gegenteil davon.“

    Diese Geisteshaltung nennt man Agnostizismus und genau dadurch unterscheidet sich ein Kant etwa von einem Thomas von Aquin…

    Nur, wenn ich einem Troll wie dir sowas sage, ist’s ja stalinistisches 68er Geschwätz, die Dummheit eines „Pennälers“ usw.
    Den wesentlichen Aspekt dieser gesamten Thematik hast du selbstverständlich nicht begriffen:
    Wenn deine angebliche „dem Menschen übergeordnete Instanz“, der man ja um des Seelenheils willen zu gehorchen habe, keinerlei Erkenntnisgegenstand ist, dann ist eine solche ihrer Wirkkraft zu 100% beraubt. Mit anderen Worten: Kant hätte euch auch erzählen können: Euer Gott ist ein reines Phantasieprodukt. Wenn Ihr Schlauberger gar keinen Gott erkennen könnt, dann könnt ihr natürlich auch nicht wissen, was er nun will und was nicht. Gar nichts wisst ihr! Bzw.: Alle Theologie ist null und nichtig!

    Dass die Annahme einer allmächtigen Person (und nicht etwa des Brahman der Hindus etc.) zu völlig absurden Behauptungen führt, ist in der Philosophie nun wirklich endlos durchgekaut worden – umso erschreckender deine Unkenntnis.
    Man muss sich ja nur mal die simple Frage stellen, ob ein allmächtiges Wesen in der Lage ist, ein anderes allmächtiges Wesen zu schaffen… Und schon ist die Allmacht vom Tisch.
    Von der Theodizee sei erst gar nicht geredet, sondern vielmehr darauf verwiesen, dass eine „schöpferische Kraft hinter dem Universum“, wie du es nennst, als solche noch längst kein Garant dafür ist, dass irgendwelche Personen ihren Tod überleben. Welches Interesse sollte denn just darauf abzielen?
    Damit sind wir beim nächsten Punkt, den du permanent unter den Tisch kehrst: Du setzt Atheismus mit Materialismus gleich, verschweigst aber, dass es ja dein eigener Glaube ist, demzufolge, der Geist des Menschen eine Funktion seines Gehirns ist und dass logischerweise ohne Körper kein Geist existieren kann, auf dass man dann hofft, irgendwann aus den Gräbern wiederaufzusteigen, auf dass man dann endlos in einer materiellen Welt herumturnen darf, bei deren Kreation der liebe Gott es dann hoffentlich besser macht, weil er hoffentlich den Teufel weglässt, dem er in seiner Allmacht zuvor noch allerlei Boshaftigkeit gelehrt hat. Und so freuen sich dann die Gläubigen auf den Gottesdienst ohne Ende. Na, wenn da mal nicht irgendwann Langeweile aufkommt, was?

    Du hast ja nicht nur das Dilemma, dass dein Gott seit Kant als unbekanntes X im Nichts hocken muss, nein, er taugt nicht zur Quelle der Moral, weil all sein Handeln reinste Willkür ist und man darum Schopenhauers „Weltwille“ als Antinomie mit höherer Plausibilität auffassen kann, warum du auch sofort den Gedanken einer universellen Gerechtigkeit vergessen kannst, du landest darüber hinaus in absurden Aussagen, kann die Unsterblichkeit des Menschen nicht aus deinem Gotte ableiten und am Ende sitzt du als Fanatiker noch mit dem Islam in einem Boot.
    Dem nämlich stehst du innerlich unvergleichlich näher als Leuten mit „selbstgebastelten“ Weltbildern, über die du dich mokierst – und zwar völlig außer Acht lassend, dass dein eigener kirchenfreier Glaube selbst eine zurechtgebastelte Privatreligion ist, mit der du dir fein säuberlich das Hintertürchen offen hältst, wenn es dir nicht mehr passt, mal eben auf die Unterwerfung unter deine ach so tolle „Instanz“ verzichten zu können, um dann anderen genau diesen Verzicht bei der nächst besten Gelegenheit zum Vorwurf zu machen.
    Und so dient dir der Islam ebenso als Projektionsfläche deiner Ausraster wie unsereiner, der ungläubig ist. Soviel zu deinem Seelenheil, du großer Denker…

  87. #99 Rechtspopulist (25. Nov 2010 23:08)

    Macht das Sinn? Selbst in Ihrem Interesse?

    Genau das ist das Problem!

    Bei Ihrer Verteidigung schlagen Sie schnell wild herum! Es geht nicht darum ob Sie oder ich Recht haben, es geht nur darum ob wir zukünftig noch über Recht oder Unrecht uns streiten dürfen!

    Wir Streiten uns aufrichtig, die Anderen wollen nur Zwietracht!

    Die Anderen haben die Vermehrung ihre Einheit nur durch die Zwietracht der Gegner erreicht!

    Doch wenn wir uns eins wären???

  88. #89 Argutus rerum existimator (25. Nov 2010 20:56)

    Das ist wirklich ein sehr interessanter Gedankengang.

    Da sieht man mal, zu welchen Absurditäten die Vorsilbe „All-“ führen kann.

    Das Tragische dabei war jedoch, dass vor wenigen Jahrhunderten all deiojenigen, die den Unsinn durchschaut hatten und die es wagten, deisen zu benennen, ganz einfach den Flammen übergeben wurden, auf dass wieder Ruhe einkehrte und man die Macht über die ahnungslosen Massen sicher in den händen halten konnte.

    P.S.: Ich abe übrigens deinen Kommentar zur der „Mayday“-Sache auf „Wissenrockt“ gelesen.
    Du hast da recht interessante Ansätze angesprochen…

    So, 23.34 – good night!

  89. #100 WahrerSozialDemokrat (25. Nov 2010 23:28)

    „Bei Ihrer Verteidigung schlagen Sie schnell wild herum!“

    Der einzige, der gerade wild mit Vorwürfen herumschlägt, bist du selbst. Dabei verteidigst du dich nicht einmal, du grefst diekt an.

    Abgesehen davon sind Inhalte nicht „egal“. Das mag für dich vielleicht zutreffen – aber daraus wirst du doch wohl keine Allgemeingültigkeit ableiten wollen?

    Es ist doch interessant, dass Leute wie Du Argumenten immer wieder mit dem Vorwurf des schlechten Stils begegnen oder mit Sprüchen wie „Schuljungenweisheiten auf Sextanerniveau!“ etc. etc. und die inhaltliche ebene schnellstens zu verlassen suchen.
    Auf diese aber kommt es an!

  90. #102 Rechtspopulist (25. Nov 2010 23:39)

    Sorry, wir mögen uns nicht! Das ist klar!

    Doch ich Wiederhole!

    Wir Streiten uns aufrichtig, die Anderen wollen nur Zwietracht!

    Gehören Sie zu uns oder zu den „Anderen“???

    Und Frage:

    Wollen Sie Ihre Welt oder UNSER

    Ich gehöre dann aber dazu! Oder nicht als Christ?

  91. @ #98 WahrerSozialDemokrat (25. Nov 2010 22:44)

    Und doch Gott lebt!
    Es ist einfach in mir!

    Warum Gott ?

    Warum nicht Göttin ??

    Warum nicht der „Gottvater“ Zeus, der logischerweise auch der Vater von Allah und all den anderen Göttinnen und Göttern sein muss !?

  92. Wenn Zeus der „Göttervater“ ist,

    wer ist dann die „Götter- und Göttinnenmutter“ ?

    Haben die Göttinnen und Götter nur einen Vater,

    aber keine Mutter ?

    Wie geht das — rein biologisch betrachtet ??

  93. Sind Göttinnen und Götter am Ende Bazillen / Bakterien, die sich durch Zellteilung vermehren, oder gar Viren, die einen Wirtsträger vereinnahmen ?

    Wie kamen all die Göttinnen und Götter der Menschheitsgeschichte zustande ?

  94. Nochmal: Es kann wirklich nicht sein, dass dieser Farhad Afshar im Video behauptet, das Steinigen sei „christlichen Ursprungs“. Das ist eigentlich schon Verleumdung. Nein, das ist Verleumdung.

    Kann man nicht dem SF1 eine Mail zukommen lassen, wo das klargstellt wird?

  95. #96 multikultifan (25. Nov 2010 22:26)

    vor ein paar Monaten ( Ich glaube es war anfang der 70er) …

    Sind die 70er Jahre nicht etwas länger als ein paar Monate her? 🙂

    diese Welt … freundlicher zu gestalten liegt in unserer Macht.

    Ja, und das sollten wir auch tun. Das kann auf keinen Fall schaden.

  96. #101 Rechtspopulist (25. Nov 2010 23:34)

    Da sieht man mal, zu welchen Absurditäten die Vorsilbe „All-“ führen kann.

    Ja, und das liegt auch keineswegs bloß in der deutschen Übersetzung, denn die Probleme mit beispielsweise dem deutschen „allmächtig“ treten im lateinischen „omnipotens“ und im griechischen „pankrates“ ganz gleich auf.

    Da wurden wohl im Überschwang der religiösen Gefühle und der Begeisterung der Gottesverehrung übertriebene Begriffe gewählt, deren logische Implikationen damals keinem zu Bewußtsein kamen. Als das dann endlich bemerkt wurde, war es zu spät. Man konnte die längst dogmatisierten Adjektiva nicht mehr zurücknehmen.

  97. #103 WahrerSozialDemokrat (26. Nov 2010 00:05)

    „#102 Rechtspopulist (25. Nov 2010 23:39)
    Sorry, wir mögen uns nicht! Das ist klar!“

    Auch wenn man mir es nicht glaubt: Ich habe eine geisteswissenschaftliche Ausbildung und von daher bin ich es gewöhnt, dass Theorien und Argumentationsweisen gegenüberstehen und man sich mit diesen auseinandersetzt.

    Diese Tatsache trenne ich sehr wohl von der Frage, ob mir Leute darüberhinaus nun sympathisch sind oder nicht.
    Ich verbinde solche Diskussionen auch nicht mit Liebe oder Hass. Wobei ich gestehen muss, dass mir die Hartnäckigkeit gewisser Leute mitunter auf den Wecker geht.

    „Wir Streiten uns aufrichtig, die Anderen wollen nur Zwietracht!“

    Ich streite mich auch nicht. Mir geht es darum, gewisse Irrtümer und Widersprüche als solche erkenbar zu machen. Immerhin sind wir in unserer Kultur inzwischen schon längst aus dem Mittelalter hinausgewachsen. Selbst die Postmoderne wird langsam staubig…

    „Gehören Sie zu uns oder zu den “Anderen”???“

    Ich gehöre zu gar keiner dieser Gruppen, da ich weder streite noch irgendwelchen Zwietracht sähe.

    „Wollen Sie Ihre Welt oder UNSER
    Ich gehöre dann aber dazu! Oder nicht als Christ?“

    Von mir aus kannst du glauben oder nicht, was du willst – das gilt auch für Moslems – allerdings wirst du damit rechnen müssen, dass du jenseits deiner Privatsphäre mit Gegenwind konfrontiert wirst, sobald du mit deinem Missionsauftrag kommst, denn dann schaut sich unsereins dein Weltbild genauer an und pflückt die widersprüchlichen Details auseinander…

  98. #111 Argutus rerum existimator (26. Nov 2010 08:31)

    „Da wurden wohl im Überschwang der religiösen Gefühle und der Begeisterung der Gottesverehrung übertriebene Begriffe gewählt, deren logische Implikationen damals keinem zu Bewußtsein kamen. Als das dann endlich bemerkt wurde, war es zu spät. Man konnte die längst dogmatisierten Adjektiva nicht mehr zurücknehmen.“

    Nachdem die gebildeten Griechen sich in Athen über den fanatischen Saulus-Paulus und dessen Unsinn amüsiert hatten, zog er weiter und suchte sich eine passende Anhängerschaft, die er auch fand.
    Irgendwann spielte dann die Kraft der Masse die entscheidende Rolle, nicht etwa die Frage nach der intellektuellen Redlichkeit.
    Das ist eine Eigenheit unseres Lebens. Wenn sich genug Idioten zuammengefunden haben, die alle miteinander „Heil!“ und „Hurra!“ schreien, dann herrschen die Herdeninstinkte der einfachen Geister und schon ist Schluss mit irgendwelcher Einsicht.
    So gesehen urteile ich über das Christentum (und den Islam) kaum anders als Friedrich Nietzsche.
    Daher bezweifle ich, dass man sich seinerzeit – immerhin hatte man damals in Europa schon einige Jahrhunderte Philosophiegeschichte vorzuweisen – der Widersprüchlichkeit des „All-“ grundsätzlich nicht bewußt war.
    In gewissen religiösen Kreisen hat man damals dafür einfach nicht interessiert – und heute ist es nicht anders.
    Sagt man einem Christen, dass das was der da so glaubt, völliger Quatsch ist, dann kommt die Reaktion, man sei „Christenhasser“, schlage um sich, sei ein „Stalinist“ oder „68er“ usw. usw.
    All das wird vorgetragen, um schnellstmöglich die sachliche Ebene zu verlassen, weil auf dieser schon längst klar ist, dass die Glaubensinhalte unhaltbare widersprüche darstellen.
    Früher allerdings konnte die Kirche unliebsamen Kritikern noch mit dem Feuer beikommen und diese einfach zum Schweigen bringen. Heute kann sie das nicht mehr.

    Was mich an Christen immer wieder verwundert, ist ihr Materialismus, der sich mit Infantilität vermischt. So beklagt man es etwa, wenn irgendein Ungemach entsteht, dankt aber dem Gotte, wenn’s gut läuft.

    Dass ein allmächtiger Gott natürlich auch Herr über Gut und Böse sein muss, also auch dem Teufel die Befehle erteilt, logischerweise selbst sogleich auch Quelle allen Übels sein muss (oder halt nicht allmächtig), bedeutet dass man auch „Deus ieo vult!“ plärren müsste, wenn irgendwo irgendwelche Christen von anderen Religiösen verfolgt werden.
    Nur will Gott sowas dann plötzlich halt doch nicht – es geschieht aber trotzdem – und man macht sich eine stocknüchterne materialistische Weltsicht zu eigen…

    Dass sich angesichts in ihren Erkenntnisen fortschreitender Wissenschaften die Infantilität nicht lange wird halten können, hat ja schon Schopenhauer festgestellt.
    Was du weiter oben geschrieben hast, deckt sich nahezu mit den Worten Schopenhauers – insofern ist es interessant, was unsere philosophisch hochgebildete Panzerfaust Gottes dazu bemerkt hat.
    Der alte Schopenhauer sozusagen als 68er und halbwissender Pennäler – na denn… 🙂

  99. #95 WahrerSozialDemokrat (25. Nov 2010 22:20)

    „Sie sind mit Säkularisation, Liberalismus und Atheismus von Klein auf als Bestandteil infiltriert!!!“

    Da kannst du die Säkularisation, die freiheit udn unseren Unglauben hinsichtlich des absurden noch so sehr monieren: wir weerden diese Gesellschaft sicher nicht weider ins Mittelalter zurückführen.
    Wir wollen auch keine inquisition, die darüber wacht, was die Leute zu denken haben.
    Das mögen deine Ideale sein, aber die meisten Bürger dieses Landes sind dagegen.

    Es ist ohnehin keine Selbstverständlichkeit, dass das Chrsitentum die Erlaubnis bekommt, schon ab dem frühesten Kindesalter an den Kleinen herumzubasteln, auf dass diese ideologisch indoktriniert werden, damit die Religion sich auf diese Weise ihre Anhängerschaft sichert.

  100. #113 Rechtspopulist (26. Nov 2010 10:07)

    Daher bezweifle ich, dass man sich seinerzeit … der Widersprüchlichkeit des „All-“ grundsätzlich nicht bewußt war.

    So strikt habe ich das nicht gemeint. Manche werden es schon bemerkt haben, denn die Klugen damals waren ja nicht dümmer als die Klugen heute. Aber deren Kritik (sei es von innen oder außen) hat jedenfalls nicht zu einer logischen Bereinigung geführt. Da hatten wohl solche das Sagen, denen die Widersprüche unverständlich oder egal waren.

    So beklagt man es etwa, wenn irgendein Ungemach entsteht, dankt aber dem Gotte, wenn’s gut läuft.

    Das erheitert mich auch immer wieder. In diesem Fall liegt die Unlogik ja so klar zutage, daß sie eigentlich jedem unvoreingenommenen Menschen auffallen müßte, selbst wenn er nicht besonders intelligent ist und auch von Philosophie nichts versteht.

    Der alte Schopenhauer sozusagen als 68er und halbwissender Pennäler – na denn …

    Der wird zu seinen Lebzeiten von anmaßenden Geisteszwergen wie unserer Grauen Eminenz vermutlich auch nicht verschont geblieben sein.

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