Monika MaronDer Freistaat Sachsen verleiht bereits seit 1993 alle zwei Jahre den „Lessing-Preis“ für herausragende Leistungen im Geiste Lessings und somit der Europäischen Aufklärung. In diesem Jahr erhielt diesen würdigen Preis die Berliner Schriftstellerin Monika Maron (Foto), die anlässlich der Preisverleihung in ihrer Dankesrede die lange Freundschaft Gotthold Ephraim Lessings mit dem Philosophen und jüdischen Aufklärer Moses Mendelssohn beschwört – und fordert in deren Geist einen aufgeklärten Islam.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-München)

Der „Spiegel“ hat in seiner Ausgabe von dieser Woche Marons erfrischend klare und offene Rede auf drei Seiten abgedruckt [Essay: Das Licht des Wissens]. Darin skizziert Maron zunächst die Herkunft sowohl von Lessing wie seines gleichaltrigen späteren Freundes und Autodidakten Mendelssohn, die beide aus streng religiösen Elternhäusern stammten und in materiell eher bescheidenen Verhältnissen aufwuchsen.

Sowohl Lessing als auch Mendelssohn verstanden es recht früh, sich dem Einfluss der streng orthodoxen Religion zu entziehen, was insbesondere im Fall des Moses Mendelssohn – Großvater des deutschen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy – sehr beachtlich ist, da das seinerzeitige Rabbinat laut Maron sehr darauf achtete, dass die Juden möglichst unter sich blieben und ja keine Auswege aus dem erstarrten Gebäude der jüdischen Orthodoxie fanden.

Moses Mendelssohn hatte das Glück, in dem Dessauer Landesrabbiner David Fränkel jemanden gefunden zu haben, der ihn, Moses, schon früh mit den Lehren des Maimonides von Córdoba bekannt machte, der durch eine allegorische Auslegung der Thora die biblische Offenbarung mit Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Philosophie in Einklang bringen wollte.

Lessing hatte bereits im Jahr 1749 – im Alter von 20 Jahren – mit dem Stück „Die Juden“ die Welt auf den Kopf gestellt und einer in den Worten Marons „hässlichen christlichen Umwelt einen idealen Juden präsentiert“. Lessing empfand eine tiefe Abneigung gegen christlich-religiöse Anmaßung und trat daher für die Aufklärung und auch für die Emanzipation der europäischen Juden ein. Denn Juden hatten zur damaligen Zeit kaum staatsbürgerliche Rechte, lebten verachtet und isoliert, ohne Sicherheiten, ohne Freizügigkeit, oft sogar ohne das Recht, heiraten zu dürfen.

Sowohl Lessing als auch Mendelssohn fragten nicht nach Abstammung oder religiöser Identität, was damals ein Akt aufgeklärter Humanität war und uns Europäern heute selbstverständlich sein sollte.

Maron erwähnt in ihrer Rede den islamischen Philosophen Averroes, der zeitgleich mit dem Juden Maimonides in Córdoba lebte und der für eine aufgeklärte Lesart religiöser Texte sowie für die Trennung von Offenbarung und Philosophie plädierte – und damit letztlich wohl für die Trennung von Religion und Politik, die im Islam bis heute nicht gelungen ist. Averroes wurde deswegen in die Verbannung geschickt, seine Texte wurden verbrannt und im islamischen Denken nie wieder belebt, so Maron.

Die europäischen Juden sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen; wer wollte bezweifeln, dass z.B. ein Henryk M. Broder Deutscher ist oder eine Charlotte Knobloch u.v.a.m. Das haben sie u.a. dem Philosophen und europäischen Aufklärer Moses Mendelssohn zu verdanken. Einen Moses Mendelssohn des Islams gab es bislang nicht, so Maron in ihrer Rede.

Monika Maron legt dar: Im Verständnis des Islams sind Muslime zuallererst Teil der Umma, der weltweiten Gemeinschaft der Muslime. Die Religionszugehörigkeit reglementiert all ihre anderen Beziehungen, das Verhältnis zum Staat, zur Gesellschaft, zur Familie.

Fast am Ende ihrer Rede kommt Maron auf einen wohl entscheidenden Punkt zu sprechen:

„Unabhängig von den Schwierigkeiten, die ein Leben in einem anderen Land, mit einer fremden Kultur, der Wechsel aus zurückgebliebenen ländlichen Regionen in moderne Großstädte ohnehin mit sich bringt, sind Muslime dem Druck der Indoktrination durch die eigene Community ausgesetzt. Wer die universalen Menschenrechte auch für Muslime, besonders für muslimische Frauen verlangt, wie Ayaan Hirsi Ali oder Necla Kelek, wer vom Islam den Verzicht auf seinen politischen Anspruch und den Rückzug auf seine Spiritualität fordert, wer also für die Aufklärung des Islam eintritt, wird von den Wächtern des Islam diffamiert, verleumdet und in den vom Islam beherrschten Ländern verfolgt, eingesperrt oder getötet.

Unterstützt werden sie dabei von den deutschen und europäischen Propagandisten der Toleranz gegenüber der Intoleranz und der Gleichwertigkeit aller Kulturen, die in der Aufklärung offenbar nichts anderes sehen als einen neuen religionsähnlichen Fundamentalismus oder eine moderne Form des Kolonialismus.“

Kann man dem noch etwas hinzufügen? Claudia Roth, Dr. Sabine Schiffer, Aiman Mazyek etc.: Hier sind Sie gefragt!

» Radio-Tipp: Monika Maron im Porträt – heute, 22 Uhr bei MDR Figaro.

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74 KOMMENTARE

  1. Moses Mendelssohn ist eine der großen Gestalten des Judentums, dem der ach so tolerante Friedrich der Große einen Akademieplatz verweigerte. Was aber die Verherrlichung Lessings betrifft, so muß man dem Autor und Frau Maron mangelnde Bildung vorwerfen. Der so ritterliche geschilderte Saladin war ein Schlächter der allerübelsten Art. Ich werde in Kürze einen Ausschnitt seines Handelns hier einstellen. Die Ikone Lessing taugt nur etwas für den DiaLÜG. Lessing hätte sich besser von der Verherrlichung des Islams ferngehalten, die bis heute nachwirkt.

  2. Leider Off-Topic:

    Deutsches Schiff vor Somalia gekapert

    Bremen (dpa) – Piraten haben erneut vor Somalia ein deutsches Handelsschiff gekapert. Die Seeräuber hätten die Kontrolle über die „Beluga Nomination“ übernommen und steuerten die somalische Küste an, teilte die Reederei am Dienstag mit und klagte über ausbleibende militärische Hilfe.

    Warten die etwa auf die Bundeswehr?

    Muhahahhaahahaha.

    Die macht lieber auf Gender Mainstreaming und Kuscheln mit Terroristen.

    Es ist einfach nur noch peinlich!

    Andererseits bin ich ganz froh, daß die die Piraten nicht verhaften, denn die können dann ganz gemütlich in Deutschland „einreisen“. Dauerhaft.

  3. wie bitte? aufgeklärter islam? was soll denn denn das sein, habe ich da was verpasst? was ist denn das schon wieder für eine pseudointellektuelle die man uns da aufdrücken will? 🙁

  4. Auch ein aufgeklärtes Europa benötigt Wunder, wie z. B. das „Wunder von Marxloh“, viel gepriesen von unseren linksgrünen VollpfostInnen.

    Heute Folge 38918/01/2011:

    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/nord/Feuerwehr-in-Duisburg-Marxloh-im-Einsatz-mit-Flaschen-beworfen-id4205731.html

    Feuerwehr in Duisburg-Marxloh im Einsatz mit Flaschen beworfen

    Nord, 25.01.2011, DerWesten

    Duisburg-Marxloh. Die Feuerwehr wurde in der Nacht zum Montag zu einem Wohnungsbrand gerufen. Vor Ort konnten die Rettungskräfte keinen Brand feststellen. Sie wurden aus einem Haus allerdings mit Gegenständen beworfen. Die Polizei nahm einen 22-Jährigen fest.

  5. Frau Maron hat in ihrer Rede noch mehr gesagt, z.B. die m. E. entscheidende Frager gestellt: „Wir leben Toleranz, aber die Toleranz wird nicht erwidert von denen, denen wir Toleranz entgegen bringen“ (o.s.ä. aus dem Gedächtnis von mir zitiert).

    Dazu fällt mir nur noch K.R. Popper ein und sein „Paradox der Toleranz“: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz.

  6. OT Die Polizisten, die sich für den Kastor Transport opferten sollen die 6 Stündigen Pausen nicht bezahlt bekommen; dies wäre keine Arbeitszeit. Da möchte man nur noch kotzen.

  7. # 2 Rachel

    Auf Ihre Ausführungen bin ich schon sehr gespannt. Die üblen Auswirkungen von Lessings „Nathan der Weise“ und der darin enthaltenen Ringparabel begegnen einem auf Schritt und Tritt, wenn man auf Aufklärung und Islam zu sprechen kommt.

    Da lob ich mir Voltaire, der schrieb: „Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Verstandes) erstickt.“

  8. #4 noreli: wie bitte? aufgeklärter islam? was soll denn denn das sein, habe ich da was verpasst? was ist denn das schon wieder für eine pseudointellektuelle die man uns da aufdrücken will?
    ————
    Ein bisschen gründlicher zu lesen, schadet bisweilen nicht. Monika Maron – und die Frau weiß, wovon sie spricht – legt hier eine fundamentierte Islamkritik vor und Sie verstehen es total falsch!

  9. Gegen die Halbgebildeten und die Ikone Lessing die Tatsachen:

    „Salah ad-Din bzw. Saladin (gest. 1193), dem berühmten Ayyubidenfürsten, dem die
    westliche Islamophilie ein Höchstmaß an Toleranz zgegenüber Andersgläubigeb
    zumißt und in Lessings Ringparabel ein literarisches Denkmal setzt.

    Die Geschichte beschränkt sich auf deutlich realistischere Maßstäbe. Die Chronisten
    werden nicht müde, Saladins Vorzüge als mudjahid zu preisen, dem tarditionsgemäß
    das Kriegshandwerk wichtiger war als das Fasten und die Wallfahrt….plante er
    „die Franken bis in ihre fernen Länder zu verfolgen, um keinen an der Oberfläche
    der Erde leben zu lassen, der nicht an Allah glaubt, oder zu sterben….

    Auf dem Weg dorthin hatte er Gelegenheit, ein Exempel zu statuieren, als er im
    Jahre 1187 die Stadt Tiberias rückeroberte und Befehl erteilte, ihm möglichst
    viele Gefangene vorzuführen. Sein Sekretär ‚Imad ad-Din, bekannt für genaue
    Schilderungen, berichtet uns:

    „Montagmorgen, den 17. Rabi‘ II (islamischer Monat), zwei Tage nach dem Sieg,
    ließ der Sultan (Saladin) die gefangenen Templer und Hospitaliter suchen und
    sagte: >Ich will die Erde von diesen Geschlechtern säubern.< Er setzte 50 Dinar
    aus für jeden, der einen Gefangenen bringe, und sofort brachte das Heer sie zu
    Hunderten. Er befahl, sie zu enthaupten, denn er zog es vor, sie zu töten und nicht
    zu Sklaven zu machen. Eine ganze Schar Gelehrter und Sufis (islamische Mystiker)
    und eine gewisse Zahl Frommer und Asketen befanden sich bei ihm; jeder bat,
    ob er nicht einen von ihnen umbringen dürfe, zog das Schwert und krempelte
    die Ärmel auf. Der Sultan saß mit frohem Gesicht dabei, während die Ungläubigen
    finster blickten. – Es gab solche (Muslime)…die laut lachten und mordeten; wie viel
    Lob ernteten sie, ewigen Lohn sicherten sie sich mit dem vergossenen Blut, wie
    viele fromme Werke vollbrachten sie, um dem Islam Leben zu geben…wie viel
    Vielgötterei rissen sie nieder, um den Eingottglauben zu bauen…"

    Hans-Peter Raddatz, Von Allah zum Terror, 1. Auflage, München 2002, S. 117 f.

    Das Buch ist immer noch erhältlich. Der deutsche Mensch neigt immer noch zur faktenfreien Verehrung von Dilettanten und Plagiatoren, die auf den "Islamzug" aufgesprungen sind, ohne das Wissen zu haben, das früher ein ordentliches Orientalistik-Studium vermittelte.

  10. Wir wollen nach Deutschland!

    http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/25/griechenland-bild-besuchte-die-elends-baracken-der-asyl/bewerber-wir-wollen-nach-deutschland.html

    Das ist direkt schon symbolisch! Es scheint sich bis ins letzte afrikanische Dorf herumgesprochen haben, daß ASYL übersetzt nicht „Europa“ heißt, auch nicht „England“ oder „Holland“ oder „Frankreich“, sondern Deutschland! Es hat sich bis in die Steppe und Savanne herumgesprochen, daß sie nur in Deutschland richtig auf Händen getragen werden! Klar – frisch sanierte 5-Zimmer-Wohnung mit Balkon und Sat-Schüssel, schönes Parkett fürs Matrazenlager, Pennie-Markt keine 3 Gehminuten entfernt, Schächten kann man unten auf der Grünfläche und wenn die Schlampe vom Sozialamt irgendwas verweigern sollte, macht die das nur einmal, nach ner Klage wegen Diskriminierung.

    Wie lange geht der Krug noch zu Wasser? Wo in Afrika jede Frau sieben, acht Kinder kriegt, ohne Rücksicht auf Verluste, scheiß egal, bis die Gebärmutter reißt? Wo sie nicht einmal ein einziges ernähren könnte? Und wenn die ganzen Bengels dann 16 sind oder 20, gehts ab aufs Boot. Nein, nicht nach Griechenland! Nach Deutschland! Ins dumme Kartoffel-Paradies!

  11. #12 – DHH (25. Jan 2011 20:45)

    Nun werden doch gerade mohammedanische „Zuwanderer“ als Wunderwaffe gegen den Pflegenotstand gepriesen!

  12. @ AtticusFinch (25. Jan 2011 20:26)

    Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Verstandes) erstickt.”

    Das ist genau der Grund warum es niemals einen „aufgeklärten“ Islam geben kann, denn dieser würde zwangsläufig zun seiner eigenen Abschaffung führen.

  13. Jetzt auf 3 Seiten im Cicero online abrufbar :

    Brutale Familienbande – Schattenseiten der Einwanderergesellschaft
    von Katja Gelinsky

    Drogenhandel, Raub, Gewalt: Mitglieder krimineller Clans kurdisch-libanesischer Herkunft sehen Deutschland als „Beutegesellschaft“. Trotzdem tut sich der Staat schwer damit, konsequent gegen diese Gruppen vorzugehen. Manchmal fehlt es am Willen, meist an den rechtlichen Möglichkeiten.

    http://cicero.de/97.php?ress_id=1&item=5695

  14. @docstephan @APrisn

    nun ja, mein fehler, habe mich zu schnell aufgeregt. denn ein aufgeklärter islam würde einfach vom erdboden verschwinden. islam und aufklärung ist wie feuer und wasser.

  15. #3 Hokkaido (25. Jan 2011 20:17)

    Die Beluga Nomination führt die Flagge Antiguas. Soll sich deren Marine darum kümmern.

  16. Ob der Islam überhaupt fähig zu einer Art Aufklärung ist sei mal dahingestellt. Ich jedenfalls bezweifle es.

    Eins ist aber unzweifelhaft: Diese Aufklärung des Islams wird man nicht einfach innerhalb des nächsten Jahrzehnts aus dem Ärmel schütteln können.
    Deshalb weg damit. Wenn sie sich aufgeklärt haben, können die Musel wiederkommen – keinen Moment früher.

  17. #16 abuhampelmann (25. Jan 2011 20:55)

    Das Verhältnis von Deutschland und seinen Bereicherern entspricht dem von Wirtstier und Parasit. An sich ist der Parasit viel schwächer als das Wirtstier, aber das erkennt seinen Feind nicht, bis es so geschwächt ist, daß es stirbt.

  18. Gegen die Toleranz-Ikone Lessing und seine Verehrer:
    Auch über die Juden und ihre Bedrückung unter dem Islam wußte er nicht Bescheid:

    Die zeitgenössischen Juden nannten den Beduinen Muhammad „den stets lachenden Mörder“.
    Tilman Nagel, Mohammed, München 2008, S. 369

    Der große jüdische Arzt und bedeutendste jüdische Gelehrte des Mittelalter Maimonides aus Córdoba, (gest. 1202)der vor den Muslimen aus Spanien fliehen mußte:

    „Ihr wißt meine Brüder, daß Gott uns um unserer Sünden willen zerstreut hat, das Volk des Ismail, das uns unnachsichtig verfolgt
    und auf Wege sinnt, uns zu schaden und zu entwürdigen… Kein Volk hat jemals Israel mehr Leid zugefügt. Keines hat es ihm
    je gleichgetan, uns zu erniedrigen und zu demütigen. Keines hat es vermocht, uns zu unterjochen, wie sie es getan haben.

    Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah? 2. Auflage, München 2001,
    S. 284

    Es ist schon tragisch, daß solche Leute bsi heute unser Islambild weichspülen sollen. Moses Mendelssohn war übrigens ein gläubiger Jude.

  19. Man kann diesen Gutmenschenpolitikern auch die 150 (oder so) Millionen Opfer der islamischen Expansion an den Kopf werfen. Es wird nichts nützen.

    „Wes‘ Brot ich ess, des‘ Lied ich sing.“

  20. Die gängige, gutmenschliche agnostische Lesart der Ringparabel besteht darin, alle ( drei monotheistischen ) Religionen als absolut gleichberechtigt zu sehen, da nicht gesagt werden könne, welche die wahre Religion sei. Aus der Unbestimmbarkeit der Wahrheit einer der Religionen ergebe sich die ethische Forderung, keine dürfe sich über die andere erhöhen, da sie ja falsch sein könne. Wenn also eine Religion prinzipiell falsch sein könne ( im besten Falle noch einen wahren Kern enthalten könne ), dann sei sie als Prämisse für die Wahrheit einer Religion eben nicht geeignet.
    Die theistische Variante besteht dann in der Modifikation, dass EINE der Religionen eben DOCH die einzig wahre sei.
    Die atheistische Variante (Lesart) besagt, dass KEINE der Religionen die wahre sei, da es keine wahre Religion ( und somit Gott ) gebe.
    Tatsächlich wird der Vater, der seinen drei Söhnen drei Ringe vermacht ( einen angeblich echten und zwei Duplikate )ja als Lügner geschildert, da er jedem seiner Söhne versichert, dieser habe den echten Ring. Ein guter Psychologe kann dieser Vater nicht gewesen sein, denn dann hätte er erkannt, dass sich seine Söhne erst recht ob der Echtheit ihrer Ringe streiten würden ( Wie können alle drei den echten / ursprünglichen Ring besitzen?). Er erkannte lediglich, dass sie sich streiten würden, wenn nur einer den echten Ring besitzen würde. Er dachte zu einseitig.
    So oder so war die Situation von Anfang an ein Dilemma ( und dies geht überhaupt nicht anders, wenn die metyphysische Bedeutung des Ringes mit ins Spiel kommt ).
    Ein Dilemma wäre die Situation eventuell nicht gewesen, wenn die Ringe einfach nur rein materielle Objekte gewesen wären und jeder Sohn den identischen Wert besessen hätte. So hätte diese Interpretaion einzig in einem psychologischen Dilemma enden können, wenn die Söhne so argumentiert hätten, dass nur einer den ursprünglichen Ring besitze und dieser Ring für die emotionale ( immaterielle ) Zuwendung des Vaters zu einem Sohn stehe, also einer emotionalen Bevorzugung. Dieses psychologische Dilemma wäre dann das kleinere Übel gewesen.
    Meine Lesart der Ringparabel besteht in einer rein psychologischen / tiefenpsychologischen, welche die Triebstruktur des Menschen offenbart, seine narzisstische Aufwertung durch materielle Objekte und seine symbolhafte Projektion emotionaler Anteile auf diese Objekte / Externalisierung ( und natürlich auch deren Einverleibung / Internalisierung ).
    In der Darstellung der Menschen in ihrer Triebhaftigkeit ( und nicht in ihrer Idealität ) liegt in der Tat ein aufklärerischer Ansatz und in diesem Sinne könnte man Lessing sogar als Vorläufer der Psychoanalyse sehen…

  21. #2 Rachel

    Ihre Äußerungen über Lessing sind inakzeptabel, da weitgehend kenntnisfrei.

    Lessing hat nicht den Islam verherrlicht. Auch nicht Saladin. Der Saladin des Stücks ist eine Gedankenfigur in einem großen Lehrgedicht, welches nicht eine History-Doku sein will.

    Sie haben ungefähr soviel verstanden wie der oftzitierte preußische Leutnant nach dem Besuch des „Wilhelm Tell“: „Zivilist erschießt Apfel.“

    Schauen Sie mal „Nathan der Weise“ bei Wkipedia nach.

  22. Lessing und andere „Aufklärer“ wirken heute eher im Geiste geworfener Nebelbomben nach, als sie bei einer Aufklärung behilflich wären. Es ist eine hierzulande lange und traditionell kultivierte Krankheit, den Überbringer des Gifts als Arzt, und sein Gift als Medizin zu preisen, das den damit schon Vergifteten von seiner Krankheit heilen soll.

    Lessings „Ringparabel“ und andere Werke sind im Grunde als Bestandteile ideologischen Selbstschutzes vor einem christlich-pietistischen, zugleich aber tyrannischen Vater anzusehen, der seinem Sohn den Glauben geradezu einzubläuen suchte. Daß Lessing den Beifall berühmter Zeitgenossen erlangte, macht die Sache nicht besser. Man kann die Aufklärung gewiß als Antithese und Kampfansage gegen den damals noch vorherrschenden christlichen Glauben verstehen.

    Dazu gesellte sich die Verherrlichung alles dessen, was „aus dem Orient“ kam, die zu der Zeit in voller Blüte stand, und so ist auch die Glorifizierung des Menschenschlächters Saladin erklärlich, die demselben eine „Toleranz“ andichtete, die dieser nie besessen hat. Gerade in Freimaurerkreisen, in denen viele dieser so genannten Aufklärer eine „geistige Heimat“ fanden, fand dieser Hang seinen Niederschlag, was u. a. auch in deren Architektur, u. a. von Schlössern und Gärten, sichtbar wurde. Der heute so gefeierte Kulturrelativismus, nach dem alles „gleich gut“ zu gelten hat, was einer eingehenden Prüfung jedoch zu keiner Zeit standgehalten hat, hat genau hier seine Wurzeln.

    Eine Kritik an der so genannten „Aufklärung“, vor allem aber dem Absolutheitsanspruch, mit dem sie sich stets umgeben hat, ist daher mehr als angebracht. Gerade der Anspruch, alle anderen Meinungen gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen, kann von ihr insgesamt nicht durchgehalten werden. Dazu ist es geradezu hochinteressant, wer alles sich bis heute auf die „Aufklärer“ berufen hat.

  23. #4 noreli (25. Jan 2011 20:17)

    Maronzitate

    „Die „Ringparabel“ daraus drückt die ideale Toleranz zwischen den großen monotheistischen Religionen aus.“

    „Es gab keinen Moses Mendelsohn des Islam“

    Ende

    ——————————————-

    Seelen, die auf einen „Es“ hoffen sind meist in irgendeiner Weise verklemmt beim Denken … bis schizo !

    noreli, du triffst das mit deiner knappen Anmerkung völlig in ihr Schwarz“es“: Hier versucht eine Frau durch eigensinnig taktisches Geschwafel etwas herbeireden zu wollen was unmöglich zu bewerkstelligen ist.

    „Allah`s Pfad“ ist der Kriegspfad/Kampf/Plünderung/Raub/Vergewaltigung/Unterdrückung/Ausbeutung/…..

    Der Ewige zum dem viele Juden und einige jüdische Christliche und viele Christliche bekennen ist ein Gott der Liebe.

    „Allah`s „Aufstiegsmöglichkeiten““ sind dezitiert aufs Morden beschränkt …… da steht nix im Koran von, wenn du so und soviel liebst wird dir das Paradies sicher sein, sondern da ist etwa Sure 9 Vers 111 zu finden.

    Hinwendung, Leben ums Liebens voranzubringen, Weisheit, sogar ein gewisses Mass an Zuwendung für Feinde, ……. und wenn diese Zuwendung erwidert wird diese Zuwendung wachsen machen und der Kampf nur als minimalinvasiv zu nutzenden Mittel, da wo´s bei vielen Seelen nicht mehr mit Überzeugungskraft und Sanftmut zu bewerstelligen ist …. weil die sozusagen wie wild drauf versessen sind „FEINDE ZU „BRAUCHEN““ (Was wäre der Koran ohne Feindbilder ?).

    Maron schwelgt in ihrer persönlichen Distanz und Verweigerung von göttlichem Bewußtsein in hirnrissigen Phantastereien, die im Grunde davon ausgehen, dass NIE EIN GOTT GEWESEN SEI.

    Auf Grund dieser Annahme ist ihr nicht mal wert herauszufiltern OB DENN ein „Moses Mendelsohn“ im Islam überhaupt denkbar sei, wenn sie auch durch die Anspielung auf Averroes zu denken gibt, dies könne sowieso kaum klappen …… (typisch wie viele Frauen: Widerspricht sich selbst inner weniger Sätze.) …… und überspringt dabei den Ansatz, dass eventuell (eventuell deswegen weil ich diesen Moses nicht näher kenne) dieser Mendelsohn durch seine Distanzierung in vielerlei Hinsicht zumindest in Phasen näher an das göttliche Bewußtsein des Ewigen herangeriet, wie die orthodoxen Buchstabenkleber, die den Geist des Ewigen doch nie mit Leben füllen, weil sie im Hirn festklammern was sie im Herz leben sollten ….. und statt zu lieben so häufig oder immer nur dies primär nach Aussen geshowmeisterte pragmatisierten Beamtentums auf ihre wohlfeile – weil bestens dotierte – Art durchführen.

    UND:
    Mohammed hätte damals alle gemordet, die ihn vom Kriegspfad seines Allah abbringen hätten wollen ……. und sowie Mohammed damals einen Staatsanwalt, einen Richter und eine Exekutive brauchte um endlich von seinen kriminellen „Tugenden“ (auch ich kann spotten) herunterzukommen so galt dies damals, wie heute.

    Eine Maron kommt nicht in den Sinn Muslime WIRKLICH BEFREIEN ZU WOLLEN VON DIESER GRÄSSLICHEN GRAUEN- UND MÖRDER- UND UNTERDRÜCKUNGSIDEOLOGIE …….. weil Maron ohne Gott ist —— eine Entscheidung die sie selbst getroffen hat.
    Statt dessen glaubt sie mit einer kleinen Lüge die große Lüge bezwingen zu können —– und die im „Blätterwald“ und die übrigen Pseudodenker, wie sie selbst, rauschen und raunen ihr beifällig zu.

    Mir hingegen kommt dies freilich in den Sinn Muslime zu befreien und zu einem Denken zu bringen, wie der Ewige dies für Kinder auch der anderen Götter immer wieder wünscht.

    und speziell für dich noreli: Glauben hat sehr viel mit Kenntnis, so wie mit Wissen zu tun ……eben mit Menschenkenntnis, Menschenwissen und mit dem kann ich entscheiden WEM KANN ICH GLAUBEN…. und welchen nicht…..

    In Bezug auf Frau Maron stand irregeleitetes Wunschdenken von docstephan und A.Prisn ihnen im Weg klare Analysen abzuliefern.

    Keine faulen Kompromisswünsche für Gläubige an einen Intensivstraftäter …….. und keine Maronschen Lügen, die jegliche Trennungen in den Denkmustern zum Ewigen oder zu Allah entweder undifferenziert verschwommen sehen wollen, unterschiedliche Positionen bagatellisieren und sogar manchmal – wenn sie sich unbeobachtet fühlen von scharfsinnigen Denkern (wie ich einer bin ….. was jetzt überflüssig zu schreiben gewesen ist) ……aufzuheben suchen.

    Staunste jetzt noreli ? Soviel Zuspruch von einem, denn du dir als einen Feind ausgesucht hast ?

  24. Lessings Ringparabel ist mehrschichtig. Das wurde hier schon erkannt. Oberflächlich haben alle drei Religionen recht, untergründig keine der drei. Wer da Atheismus sieht ist genau so oberflächlich wie ein Muslim. Die Alternative von drei völlig abgredrehten Religionen ist nicht zwingendermassen Atheismus. Lessing äussert sich nicht dazu. Er könnte genau so gut also sonst irgend eine Meinung über Gott gehabt haben.

  25. #8 AtticusFinch (25. Jan 2011 20:26)
    # 2 Rachel

    Atticus, du hast da bei Rachel etwas „gelesen“ was sie gar nicht schrieb.

  26. #28 Cherub Ahaoel (25. Jan 2011 21:55)

    Seit dem ich Deine Texte lesen darf, glaube ich wieder. Tiefsten Dank, der Herr segne Dich.

  27. zu 27:

    Absolut richtig!

    Die Verherrlichung und Idealisierung der Aufklärung resultierte letztendlich im Kulturrelativismus, dem wir alle (gerade in der Politik) ausgeliefert sind. Alles ist von ihm durchtränkt. Er hat sich als Schuss nach hinten entlarvt. Denn wenn man seine eigene Kultur relativiert, kleinredet oder gar negiert, dann wird man nun einmal unweigerlich zum Opfer deren, die dies nicht tun.

  28. #26 querit (25. Jan 2011 21:51) zu #2 Rachel

    Lessing hat nicht den Islam verherrlicht. Auch nicht Saladin. Der Saladin des Stücks ist eine Gedankenfigur in einem großen Lehrgedicht, welches nicht eine History-Doku sein will.

    Das ist sicher richtig, nur hat Lessing seine Parabel gerade in die Zeit des dritten Kreuzzuges gelegt, in der besagter Saladin seine berühmt-berüchtigte Rolle gespielt hat. Insofern wird hier durchaus, in Reminiszenz auf diesen „großen Saladin“ dieser als eine „ethische“ Figur präsentiert, die mit demselben in der Realität allerdings nichts zu tun hat. Ich wäre bei derlei Auslegungsmöglichkeiten (wenigstens) mit dem Anwurf, jemandes Ausführungen seien „inakzeptabel, weil kenntnisfrei“, dann doch ein wenig vorsichtiger.

  29. Saladin war gewiss kein Idiot oder gar ein muslimischer Hinterwäldler. Er war Kurde, was für seine Zeit eher positiv zu werten ist. Er war allerdings sicher auch gewissen Zwängen unterworfen.

  30. #18 noreli @docstephan @APrisn

    nun ja, mein fehler, habe mich zu schnell aufgeregt. denn ein aufgeklärter islam würde einfach vom erdboden verschwinden. islam und aufklärung ist wie feuer und wasser.
    —–
    Da stehe ich ganz auf Ihrer Seite. Ein „Euro-Islam“ ist ein völlig absurdes Hirngespinst unserer Polit-Hampelmänner und -frauen – nicht mehr und nicht weniger.

  31. …wer also für die Aufklärung des Islam eintritt, wird von den Wächtern des Islam diffamiert, verleumdet und in den vom Islam beherrschten Ländern verfolgt, eingesperrt oder getötet.

    Unterstützt werden sie dabei von den deutschen und europäischen Propagandisten der Toleranz gegenüber der Intoleranz !!!

    Treffender geht’s wirklich nicht mehr !

  32. #29 Serapio (25. Jan 2011 22:01)

    Der Islam ist keine Religion, sondern Missbrauch all dessen für was Religion im positivsten Sinne steht: Anbindung/Rückbindung/… an einen bestmöglichst liebenden Geist.

    Wie sehr Lessing die beiden wirklichen Religionen „verhunzte“ und den Islam „hochlog“ um einen Schein von „Gleichwertigkeit“ und gleicher Ursprünglichkeit vorzutäuschen ist mir schwierig dezitiert auszuführen – ist schon über 20 Jahre her seit ich die Ringparabel damals im Gymnasium gelesen habe und mir bereits damals grauste, wegen soviel Eigenverliebtheiten und Dummheiten…

    Zitat von dir:
    „Die Alternative von drei völlig abgredrehten Religionen ist nicht zwingendermassen Atheismus.“
    Zitat Ende

    Unter Berücksichtigung meiner Richtigstellung könnte dieser Satz noch durchaus zu einem Satz gedreht werden der einem Seraph des Ewigen entspricht.

    Dieser Satz oben gibt deswegen zu Hoffnung Anlass, weil deutlich wird dass ein ewiges Verneinen irgendwie nicht zum Leben paßt…. schrieb ein Gläubiger des YAH (Ja).

  33. #29 Serapio (25. Jan 2011 22:01)

    ……..und dass da kein Missverständnis bei dir aufkommt. Diese intellektuelle Einlassung ist nur ein kleiner „Klick“ hinein in deine „Geräuschauffassungen“.

    …… ein winziger Ansatz von Wahrheit klickte bei dir heraus und ich habe – mit Wahrheitsvergrösserung – zurückgeklickt.

  34. #28 Cherub Ahaoel: Ich maße mir nicht an, Ihre religiösen Überzeugungen zu bewerten, auch wenn diese mir fremd sein mögen. Ich will aber – frei nach Voltaire -, dass Sie diese frei äußern können, was in einer islamischen Dikatur fraglos nicht möglich wäre und in der gerade in Deutschland sich verschärfenden Gesinnungsdiktatur zunehmend schwieriger wird. Wir stimmen sicher darin überein – sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner – dass der Islam mit einem Allmachtsanspruch uns allen nichts Gutes bescheren kann.

    Wenn ich aber diese Passagen bei Monika Maron lese, vermag ich Ihre negative Bewertung der Frau nicht zu teilen:

    „Unabhängig von den Schwierigkeiten, die ein Leben in einem anderen Land, mit einer fremden Kultur, der Wechsel aus zurückgebliebenen ländlichen Regionen in moderne Großstädte ohnehin mit sich bringt, sind Muslime dem Druck der Indoktrination durch die eigene Community ausgesetzt. Wer die universalen Menschenrechte auch für Muslime, besonders für muslimische Frauen verlangt, wie Ayaan Hirsi Ali oder Necla Kelek, wer vom Islam den Verzicht auf seinen politischen Anspruch und den Rückzug auf seine Spiritualität fordert, wer also für die Aufklärung des Islam eintritt, wird von den Wächtern des Islam diffamiert, verleumdet und in den vom Islam beherrschten Ländern verfolgt, eingesperrt oder getötet. Unterstützt werden sie dabei von den deutschen und europäischen Propagandisten der Toleranz gegenüber der Intoleranz und der Gleichwertigkeit aller Kulturen, die in der Aufklärung offenbar nichts anderes sehen als einen neuen religionsähnlichen Fundamentalismus oder eine moderne Form des Kolonialismus.“

    Das ist klar und sauber analysiert und Gedankengut, wie es durchaus „PI-fähig“ ist. Ich würde mir wünschen, mehr solcher eindeutigen Aussagen von deutschen Schriftstellern und Intellektuellen zu lesen. Peter Sloterdijk etwa hat in letzter Zeit mehrfach angedeutet, dass die allgegenwärtige PC ihn anödet. Aber es muss mehr aus dieser Richtung kommen, die intellektuelle Islamkritik muss endlich salonfähig werden – so kann man dem 68er-Ungeist am besten den Todesstoß versetzen.

  35. #31 IMI50AE (25. Jan 2011 22:11)

    Die Wahrheit braucht wirkliche Demut —– wem diese Tiefgründigkeit gelingt wird so reich beschenkt, dass ein innerliches Jubeln beginnt …. ein ewigliches hin und her…..

    Tiefgründigkeit wird erreicht durch ein Streben nach Wahrheit in Worten und Taten ……

    Und da kann man schon mal ins Grübeln kommen — was eine völlige Untertreibung ist.

    Ein Schlüsselsatz in den Schriften der mich persönlich ziemlich reizte ist und ich hoffe ich brings sinngemäss richtig, weil dieser Satz mutmasslich wirklich vom Ewigen ist: „Ich will einen auf einen Stein zum Sitzen bringen und will ihm sieben Sichten beibringen, bevor er wieder aufstehen darf.“

    …….bei sowas knacksts geräuschvollst im Oberstübchen von Egomanen, wie ich einst einer gewesen bin.

  36. #37 Cherub Ahaoel (25. Jan 2011 22:27)

    Irgendwie schätze ich es, mit dir zu diskutieren. Du hast wenigstens eine klare Meinung.

    Du gehst davon aus, dass Lessing den Islam hoch gehoben hat. Lessing war aber ein Aufklärer. Für ihn dürfte Christentum und Judentum auch keinen wesentlich besseren Status gehabt haben als der Islam.

    Man muss davon ausgehen, dass der Islam zu seiner Zeit ziemlich verklärt worden war. Die erotischen Geschichten aus 1001 Nacht dürfte sein Islambild eher geprägt haben, als PI-News. Daraus darf man ihm aber keinen Strick ziehen.

  37. #39 docstephan (25. Jan 2011 22:48)

    „wer vom Islam den Verzicht auf seinen politischen Anspruch und den Rückzug auf seine Spiritualität fordert,“

    Welche wäre die denn ?

  38. …aaaha…Der „Aufgeklärte Islam“.

    Der steht im Museum gleich zwischen dem Perpetuum Mobile und der eierlegenden Wollmilchsau.
    :mrgreen:

    *Der Islam basiert auf dem Koran.

    *Der Koran gilt als Allahs Wort.

    *Der Koran ist ewiggültig.

    *Der Koran ist wörtlich zu befolgen.

    *Der Koran darf nicht angezweifelt werden.

    *Der Koran darf nie verändert werden.

    *Wer den Koran trotzdem verändert oder anzweifelt, begeht Blasphemie und muss mit dem Tod bestraft werden.

    *Wer den Anweisungen und Befehlen im Koran nicht folgt, kommt nicht in Allahs Puff-Paradies, bekommt keine 72-jährige Jungfrau und wird im Jenseits gefoltert.

    Na, welche Möglichkeiten für eine Reformation oder „Aufklärung“ lassen diese Punkte wohl??
    🙄 😉

  39. Ob Maimonides die Tora (oder Torah, aber nicht Thora, Frau Maron) mit Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Philosophie in Einklang bringen wollte, diese Verkürzung wollen wir mal „dahingestellt“ sein lassen. In Cordoba geboren, dann jedoch vor einer Zwangskonvertierung durch Muslime nach Fes fliehend, und später nach Kairo weiterziehend, wurde Maimonides dort am Ende Leibarzt am Hofe von ….Saladin.

    Er war ein bedeutender Gelehrter mit weit reichendem Einfluß, nicht nur auf Mendelssohn. Selbst heute noch lohnte sich eine Auseinandersetzung mit der deutenden Herangehensweise, die M. verfolgte.

    Aber dieser Maimonides war auch ein stiller Verächter des mohammedanischen Glaubens, wenn man den Einschätzungen des Maimonides-Kenners Leibowitz Folge leistet. Der Bezug auf Maimonides als prägende Kraft des Autodidakten Mendelssohn ist ein eher schmerzender Versuch, um dessen Verbindung mit Lessing erklären zu wollen.

  40. #41 Serapio (25. Jan 2011 22:52)

    Wir wissen BEIDE offensichtlich zuwenig um diese Thematik der Ringparabel detailiert zu diskutieren.

    Rudimente der Erinnerung, Zitatsauszüge die nachwirken,…. ich weiß schlicht zu wenig um die Lügen Lessings en detail aufzudecken.

    Die große Lüge, die irre Annahme Lessings, dies wäre beim Islam derselbige „Gott“, wie jener Gott von dem in den Schriften zu lesen ist, diese große Lüge dürfte als PI-ler wohl auch dir bekannt sein.

    …..wie sehr eine Aufarbeitung all der zahlreichen kleinen Lügen um diese eine große Lüge sinnvoll ist könnte insbesondere jenen helfen die bereits von der großen Abschied genommen haben und nun an der Aufdeckung der kleinen Lügen interessiert sind.

    Bist du einer dieser, dann lass Zitate „rüberwachsen“ …..

    Gruß

  41. #42 Cherub Ahaoel: “wer vom Islam den Verzicht auf seinen politischen Anspruch und den Rückzug auf seine Spiritualität fordert,”

    Welche wäre die denn ?

    ———————-

    Die gibt es de facto nicht. Das weiß wohl auch Maron. Es ist eher das Hilfskonstrukt von „Dissidenten“ wie Necla Kelek, Seyran Ates oder Hamed Abdel-Samad, um sich einen letzten Hoffnungsschimmer zu bewahren und nicht als lupenreine Apostaten mit allen Konsequenzen dazustehen. Entscheidend ist aber nicht der „Spiritualitätsgehalt“ des Islam, sondern die klare Aussage, dass jeder Abweichler massiven Ärger mit den Tugendwächtern dieser Ideologie bekommt und an Leib und Leben bedroht ist.

  42. #46 Cherub Ahaoel (25. Jan 2011 23:31)

    >Wir wissen BEIDE offensichtlich zuwenig um diese Thematik der Ringparabel detailiert zu diskutieren.
    Lügen Lessings en detail aufzudecken.

    Du hast sein Werk nie gelesen, stimmts?
    Lessings Werk war keine Lüge sondern eine Meinung. Für dich anscheinend gleichbedeutend.

    > Bist du einer dieser, dann lass Zitate “rüberwachsen” …..

    Lügen gehört nicht zu meinen Natur. Aber mit der Wahrheit raus zu rücken fällt mir schwer.
    Und was für Zitate willst du???

    Gruß

  43. #39 docstephan (25. Jan 2011 22:48)

    Ich schätze sie mal als unbedarften Neuling ein, der mitdiskutieren will ohne wirkliche Kenntnis zu haben wie sehr der Koran ein Werk der Auflehnung, der Ignoranz, der Arroganz und des Widersinnigen gegen so ziemlich alles ist was zu den Schriften gehört, jedenfalls zum Essentiellsten der Schrift.

    Schrift: Thora-Tanach-die authentischen DREI Berichte von Jeschua Wirken, viele Briefe, ….

    Etwa an der Person Jeschua eine kurze Zusammenfassung:

    1) Uralte Tradition der Achtung von Vätern ist – so auch VOR Muhammad in Arabien und danach bis heute – den Namen des Vaters in die Benennung des Sohns aufzunehmen.
    Etwa: Karim Ibn Jussuf. Karim, Sohn Jussufs.
    Der koranische Isa wird an den vielen mir bekannten Koranpassagen als der „Isa ben Maryam“ geschrieben, was bei der „Stellung der Frau“ bei so manchen im einstigen Arabien bereits damals vor Muhammad als Schmähung empfunden wurde und durch die „Islamentstehung“ noch verstärkt wurde und zweifellos von vielen Europäern und sonstigen in ihrer Wirkung unterschätzt oder vielmehr gar nicht wahrgenommen – aber von Arabern als klare Diffamierung des koranischen Isa`s angesehen worden ist.

    2) „“Allah sei ohne Söhne.““
    „“ Allah sei erhaben Söhne gezeugt zu haben ..““, solches dieser Art kommt in vielen Suren vor und immer auch als Abfuhr, dass der koranische Isa kein Sohn „Allah`s sein könne.

    Mohammed der wichtigste …… ein SOHN nicht ?
    Da hätten Mohammeds Kumpel unangenehme Fragen vorgebracht, dem wollte Mohammed durch intensives Dagegenschreiben vorbauen.
    Dass diese „Sohnverneinungsphantasien“ dann als Islamismen zu einer Art unterbewußtem „Allah`s Töchter“ Kult führte und speziell junge Männer im Ringen um Selbstwert in den koranischen Suren ihren „Ausweg“ finden und zu Bomben werden … sei hier genannt ohne differenzierte Ausführungen.
    Und dass zweifelslos diese koranische und vielfach wiederholte Bemerkung (nur weniges wurde öfter wiederholt) eine der offensichtlichsten Spalttreibereien gegen „verallgemeinernd“ Christgläubige gewesen ist wird auch allen Atheisten so gesehen werden müssen.

    3) Koranisches Gerücht: Isa habe gemeinsam mit seiner Mutter Maryam die Anbetung ihrer beider Personen gefordert (steht im Koran und nirgends in der Bibel).
    Allah stellt dem Isa eine „kunstreiche“ „Fangfrage“ … glaubt seiner gekünstelt unsicheren Antwort nicht (was sollte Mohammed auch anders zusammendichten mit seinen Zielvorgaben) und deswegen kommen dann Vernichtungsphantasien und hier fast wortgenau in einer Sure nachzulesen (Quellenangabe schwierig seit Korananalyse offline ist): „Wer wollte Allah hindern Isa und Maryam vom Erdboden zu vertilgen, wenn ihm danach der Sinn stünde ….“

    4) Bei seiner „Wunderhimmelsreise“ wäre Muhammad im dritten (?) Himmel einem hochrotem Isa begegnet — Isa habe sich also vor Muhammad geschämt.

    5) Und weil die Spalttreiberei auch ins daily life integriert sein soll: Beim gemeinsamen Gebet mit Christen immer nur mit aufgestellten Bewaffneten im Hintergrund zu beten wäre. So Muhammad.

    Nehmen sie mal an, dass diese Affronts um ein Vielfaches mehr sind —— auch was die versuchte fortwährende Verunglimpfung des koranischen Isa ist mit der Stoßrichtung alle die in im WIRKLICHEN JESCHUA den Machiah sehen zu diskreditieren…… und da Muslime von Muhammed bekommen habe, die Bibel sei verdreht suchte Muhammad sicherlich zu verhindern, dass seine – doch meist nur einfachen Räuber – doch irgendwie zu Erkenntnissen kommen könnten, die seiner Lehre widerspricht, da dieser WIRKLICHE JESCHUA eben gar nicht gesagt hat, wie im Muhammad unterstellte.

    So …… und jetzt in diesem Zusammenhang nocheinmal auf die Distanz der Frau Maron zum göttlichen Bewußtsein zurückzukommen und damit zu ihrer Feindschaft: Wenn sie von einer nötigen Rückbesinnung des Islams auf seine „Spiritualität“ schrieb, so bedeutete solches keinerlei andere „Besinnung“ als die seit Muhammads Tagen ohnedies vorhandene: Feindschaft gegen alle Christen bis ans Ende (entweder Tod oder Umkehr ….. Ausrottung aller Juden.

    Ich schrieb in Anlehnung an die mir bekannte Koranpassage das in Klammer geschriebene genau in dieser Reihenfolge wie dort im Koran und habe dies in einem früheren Text seziert.
    Wer innerlich wirklich eine nach Koransicht, „Umkehr zum Islam“, wünschte schriebe eben sicherlich von der Umkehr und viel davon ….. und drohte vielleicht später …… und dann wohl auch nicht mit dem Morden.
    Muhammad hatte offensichtlich gar kein Interesse dass viele Christen überleben sollten — denn die hätten Zweifel in seiner Truppe säen können über die so offensichtlichen Unvereinbarkeiten der Personen Isa und Jeschua.

    ……..und die 20 Prozent wären weniger gewesen, wenn er nur Erpresserzoll verlangen hätte können.

    Frau Marons nonchalante Art von koranischer Spiritualität zu faseln bringt eben ihr innerstes nach oben …… in Wirklichkeit ist ihr sehr an der Feindschaft aller – aus ihrer Sicht – Irrgläubigen gelegen.
    Sie sieht diese Angelegenheit aus der Warte einer Zoobesuchern die „gefährliche“ Tiere und ihre Subgattungen – denn letztlich sieht sie ALLE so – am liebsten hinter Zäunen sieht.

    Würde sie sich die geringe Mühe machen genauer hinzusehen käme ihr wohl in den Sinn, dass ihre Sicht nicht haltbar ist und der Richter des Teufels sein muss, der räte auch der „Ring“ sei zu verwirklichen: Christen zu bekämpfen und alle Juden zu morden.

    Was solches, so wie auf der Wiki im Anschluss an den „richterlichen Rat“ auch an diesen der drei Söhne der den Islamring trägt, betrift, mit „Aufklärung“ und „TOleranz“ zu tun haben könne, wird mutmasslich auch nur er, der Teufel, „erklären können“ ……

  44. #47 docstephan (25. Jan 2011 23:32)

    Gute Anwort. Den „unbedarften Neuling“ ziehe ich mit Freuden wieder zurück !

  45. #47 docstephan (25. Jan 2011 23:32)

    Der Grundwunsch nach Weiterleben führt dieses Bedürfnis nach Religion herbei …… wer, so wie Frau Maron dies Grundbedürfnis so wenig wert befindet – auch für SICH SELBST nur ungenügend gesucht zu haben – kann in diesen Angelegenheiten zweifellos nur schlechte Ratgeberin sein.

    Und, die sich willfährig durch Trug und List zu fanalem Todesglauben täuschen haben Lassenden (die bekennenden Muslime mit ihrer Unfähigkeit das Leben wirklich wert zu befinden sich in ihrem Islamismus für alle Bewegung eine Fatwa wünschen, damit bloß nicht Allah unwürdig geschlechtsverkehrt wird, doch die Phantasien zu morden so frei sind wie nur was ….) durch eine weitere Täuschung (dass der Koran angeblich eine edle heilkräftige Spiritualität biete) hinhalten zu wollen und sie in Wirklichkeit doch bloß zu ihrem, Frau Marons Glaube, an die UN-Charta zu „bekehren“ wird solchen zu wenig sein ……

    Denn der UN-Charta fehlt der überirdische Bezug ……..

    Damit wären wir im nächsten Thema.

    Ich kürz dies mal drastisch ab.

    OHNE MATTHÄUSSCHREIBEN und so ähnliches mehr in der Schrift wäre das Bedürfnis auch von der Frau Maron nach diese Charta ziemlich plötzlich weg ……..und wohl die meisten Muslime und Muslimas kämen tüchtig ins Sinnen über ihren Koran, wenn ihnen gelingt sich phasenweise wirklich offen zu konzentrieren um die „andere Seite“ wirklich kennenzulernen.

    Das KANN ICH MIT GOTTVERTRAUEN ziemlich hoffnungsreich tippen !

    Bliebe noch die eine Frage, die jeder persönlich zu beantworten sich die Zeit nehmen sollte: Wenn Verführung so einfach erkennbar ist und sie wird dennoch „geschluckt“ …… inwieweit ist der Verführer schuldig ODER DOCH vielmehr wer sich solch Verführung nicht widersetzte ?

    Schliesslich sinds mehrer Engel gewesen die Mist gebaut hatten …….

    Und bei diesen gilts Teilschulden zu suchen… und in einem gewissen Maß auch bei mir.
    Doch bin ich immerhin einer, der bereits büßt… und dies gern tut, weil ich den Gewinn so oft zu spüren bekomme.

    Wären wir alle „Fallsüchtige“ wie könnten wir aneinander gesunden ?

    Eben … der Gedanke ist schier zwingend, dass ein ewiglicher Geist frei machen will von aller Fallsucht.

    Wie Jakobus schrieb: “ weder sucht der Ewige Seelen zum Bösen zu bringen und auch kann der Ewige selbst nie zum Bösen verführt werden … “

    Auch Frau Maron hätte diesen Satz verinnerlichen müssen …..

    Denn dieser Satz ist gerade für Muslime wohl ein Schlüsselsatz der ihnen Heilung bringen könnte.

    ……..weil er die UN-Charta um diese vielen wesentlichsten Aspekte übertrifft.

    Und einer dieser wesentlichsten Aspekte ist wohl – etwa bei mir – einen ewiglich wahrlich liebenden Vater zu wünschen !

  46. Bei mancher Beweisführung schmeckt man eine Verzweiflung heraus, womöglich während vielleicht dieser Beweisführung wohl eher beiläufig auf etwas zu stoßen, das einer Beweisführung nahekommen könnte.

  47. @ 26 querit
    Unterstellen Sie mir nichts, wenn Sie nicht genau gelesen haben, um was es mir ging! Es geht um den Schaden, die der Aufklärer mit der Figur Saladins angerichtet hat, nämlich einen wunderbaren Islam zu postulieren. Ich habe sehr wohl Lessing in der Oberstufe als Aufklärungsparabel und auch im Theater vorgeführt bekommen. Aber da hatte ich schon den Koran gelesen, und zwar die ungeschönte Ausgabe von Goldmann in der Übersetzung von Ullmann zu 2 DM. Literarisch kann eine solche Parabel wunderbar sein, aber sie hat trotzdem verheerend auf ganze Generationen in Sachen Islamophilie gewirkt. Das ist der Punkt.

  48. Es ist immer wieder erfreulich und absolut notwendig, wenn etablierte Intellektuelle wie Frau Maron kritisch zum Islam Stellung nehmen.

  49. Lessing hätte auch eine andere Schlussfolgerung ziehen können. Wenn sich drei Religionen widersprechen, kann im Prinzip nur eine wahrhaftig sein. Die anderen müssen also lügen. Dann besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass alle Religionen verlogen sind.

  50. …und fordert in deren Geist einen aufgeklärten Islam.

    Ja da wünscht euch mal was.

    Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt.

    Aber ich sags euch gleich:

    Reines Wunschdenken.

  51. #58 pinetop (26. Jan 2011 10:05)
    Ich verstehe die Ringparabel so. Es gab nur einen richtigen Ring und zwei andere Ringe, die dem echten so präzise nachgemacht waren, dass der echte Ring nicht mehr von den unechten Ringen zu unterscheiden war. Und das hatte der Vater so gewollt, damit keiner der Söhne benachteiligt würde, denn er liebte alle Söhne gleichermaßen. Trotzdem hatte nur einer der Söhne den echten Ring, der ja -wenn ich mich recht erinnere- Segen bringen sollte.

    Hier Auszüge aus Wikipedia, die darauf hinweisen, dass Lessing den Religionen im Grunde den Todesstoß versetzen wollte.

    Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften, die vor allem dem Toleranzgedanken verpflichtet sind, hat dieser Aufklärer …

    Er glaubte, dass die menschliche Vernunft, angestoßen durch Kritik und Widerspruch, sich auch ohne die Hilfe einer göttlichen Offenbarung entwickeln werde.

    Er schätzte die Freimaurerei hoch,… nicht aber die reale Freimaurerei, wie sie sich damals zeigte.
    _____________
    Wie Goethe war Lessing auch Freimaurer, die für die Abschaffung der Religionen auch heute noch weltweit wirken.
    ________________
    Für eine Dialüg mit den Mohammedanern halte ich die Ringparabel absolut nicht für hilfreich.

  52. I_S_L_A_M … … … + … „Aufklärung“
    ============================================

    Mir sträuben sich die Haare bei der Betrachtung des betulichen Kulturbetriebs um eine kultivierte Dame, die sich deutlich in der Rolle eines von Mazyak und Konsorten zu schächtenden Schafes sieht, das noch ein paar Runden auf dem Deck der Titanic drehen darf.

    Die Zeit der Illusionen ist vorbei, da die schleimige und tödliche Fratze des Islams sich hinter den Lügen der Mazyaks und ein paar mekkanischen Suren für Kinder verbergen konnte. Die ideologischen Führer des Islams wissen sehr genau, dass Geert Wilders‘ Beschreibung des Islams als der grössten Bedrohung der Zivilisation, die es jemals gegeben hat, nichts als die reine Wahrheit ist. Sie sollten Deutschland verlassen, bevor sie zusammen mit den volksverräterischen deutschen Islamofaschisten auf der Anklagebank landen.

    Aber noch befinden wir uns ja in der Phase der Preisverleihungen, des Lessing-Preises an Monika Maron und des Dhimmis 2010 an den Propheten Christian, die Gnade Allahs komme über ihn, für seinen monotheistischen Dreiklang aus Judentum, Christentum und Islam. Zwar hat Christian W. den Dreiklang gar nicht oder haben seine Redenbastler ihn gar nicht erfunden. Das war vielmehr der Zentralrat der Muslime (ZDM) mit seiner Unterorganisation der Muslimbrüder, deren Ziel es ist, das „elende Haus des Westens von innen zu zerstören“. Der monotheistische Dreiklang findet sich nämlich schon in der „Charta“, welche der ZDM nach 9/11 (9*11=99 wie die 99 Namen Allahs) zum besten gegeben hat. Aber Christian W. hat ihm ja erst 2010 zum Tage der Deutschen Einheit den letzten Schliff gegeben, sozusagen aus dem Rohdiamanten der Moslems von 2002 ein Kronjuwel gemacht. Deshalb geht die Auszeichnung mit dem Dhimmi schon klar.

    Indessen ist es den Moslems vom Zentralrat sogar gelungen, in der Charta von 2002 das unterzubringen, was Christian W. in seiner Rede von 2010 nicht unterbringen konnte, nämlich die Verpflichtung auf die Aufklärung.
    Dass die Beurteilung der „Islamischen Charta“ durch den nordrheinwestfälischen Verfassungsschutz den Muslimbrüdern und ihren Spiessgesellen im ZDM die paradoxe Integration der Aufklärung in den Islam nicht abnimmt, ist dabei bestimmt nur ein kleiner Schönheitsfehler. Auch sollte man sicherlich nicht vergessen, einer historisierenden Betrachtung der auf die Bühne des Schauspielhauses gebrachten Aufklärung unter angemessener Berücksichtigung des jüdischen Anteils den ihr gebührenden Raum zu geben. Oder sollte das etwa deswegen weniger wichtig sein, weil die von ihrer islamischen Ideologie konsequent in den Wahnsinn getriebenen Moslems dabei sind, die Zivilisation abzuschaffen ?

    Wäre es tatsächlich möglich, den Islam mit dem von Immanuel Kant 1784 verkündeten Programm der Aufklärung wie mit einem Retrovirus zu infizieren, dann würde er unweigerlich in sich zusammenbrechen. Gegen die kantische Aufklärung ist der Islam jedoch immun. Ein islamisches Programm der Aufklärung kann im ganz gewöhnlichen Gebrauch des Wortes nur bedeuten, dass auch der letzte ideologisch unqualifizierte Moslem über den Willen Allahs aufgeklärt wird, die „Religion“ des Propheten bis in den letzten Winkel der Welt, bis in das letzte denkende Gehirn der Welt zu pressen, und das um jeden Preis.

    Die Bebauung Deutschlands, Europas und der Welt mit den vergiftenden Indokrinationszentren der Moscheen ist dabei nur eine Methode dieser „Aufklärung“.

  53. #63 Wasserbock (26. Jan 2011 12:20)

    Wenn Zwei „Aufklärung“ sagen, muss es noch lange dasselbe bedeuten.

    Das ist wahr.

  54. Wenn Zwei “Aufklärung” sagen, muss es noch lange dasselbe bedeuten.

    Jetzt seid ihr aufgeklärt.

  55. Denn der UN-Charta fehlt der überirdische Bezug ……..

    Nicht nur der.

    Auch der EU Verfassung.

  56. #27 Tom62 (25. Jan 2011 21:51), #47 docstephan (25. Jan 2011 23:32), # Morten Morten, Kiwitt/Maron:

    Damit ist das Wesentliche gesagt.

  57. Der Freistaat Sachsen verleiht bereits seit 1993 alle zwei Jahre den „Lessing-Preis“ für herausragende Leistungen im Geiste Lessings

    Ich liebe Preisverleihungen.

    Man kann sich dabei immer so schön selber feiern und beklatschen.

    Und wer hat schon die fast übermenschliche Kraft, sich gegen Lob und Anerkennung zu wehren ?

  58. # Morten Morten

    Eine psychoanalytische Abhandlung zum Islam aus Ihrer Feder, wäre sicher ein Knaller!

  59. Die Aufklärung der Europäer

    Haben sie deswegen so wenig Kinder ?

    Müssen sie sich gerade deswegen vor den vielen Kopftuchmädchen fürchten ?

    Klärt das mal auf.

    Bevor ihr euch endgültig abgeschafft habt.

  60. #11 Rachel (25. Jan 2011 20:44)

    Genau richtig.
    Habe alle Bücher von H-P Raddatz.
    Er rechnet auch gnadenlos mit dem Papst Woytila ab und mit seiner „Regenbogentheorie“.

  61. #50 Cherub Ahaoel (26. Jan 2011 00:41)
    Meinst die diesen Vers?
    Kein Problem, voila.

    Sure 5, 17.Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Allah ist der Messias, der Sohn der Maria.“ Sprich:

    „Wer vermöchte wohl etwas gegen Allah, wenn Er den Messias, den Sohn der Maria, seine Mutter und jene, die allesamt auf der Erde sind, vernichten will?“

    Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen beiden ist. Er erschafft, was Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge.

  62. zu 63:

    Ich arbeite daran!
    Übrigens,
    ich habe in einem etwas längeren Kommentar hier bei PI schon einmal etwas über den analen Charakter des Islam geschrieben.

  63. #66 Morten Morten (26. Jan 2011 16:24)

    Falls ich den Kommentar nicht doch schon kenne, bitte ich um eine nähere Angabe dazu (welcher PI-Artikel?), denn den möchte ich mir keinesfalls entgehen lassen!

  64. Maron fordert einen aufgeklärten Islam ?

    Naja, irgendetwas mußte sie ja sagen, und es soll dann in unsere Zeit passen, Merkel-tauglich sein.

    An wen dürfte sich solch eine Forderung dann wohl noch richten können?

    Da der Geist Lessings und Mendelssohn, den sie anläßlich der Verleihung des Lessing-Preises beschwören möchte in den zwischenzeitlich vergangenen Jahrhunderten völlig wirkungslos verpufft zu sein scheint, erscheint diese Forderung zumindest überraschend. Sehr viel näherliegende Forderungen sind seitdem den Bach runtergegangen.

    Mehr als ein gedankenlos-höflicher Beifall anläßlich der Preisverleihung ist diese Forderung nicht wert.

    Eine heutzutage tatsächlich umgesetzte Forderung lautet so: „Handy her“.

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