Herrmann Dierkes, der Fraktionsvorsitzende der Duisburger Linkspartei, vormals SED, reagiert mit einem offenen Brief auf den Skandal, dass Blogger auf dem Server seiner Partei ein dort seit Jahren vertriebenes antisemitisches Flugblatt mit Holocaustleugnung entdeckt haben. Ausgerechnet der Funktionär der alten Stasipartei beschimpft die Entdecker als Denunzianten und fordert von der Presse „journalistische Ethik“. Offenbar im Sinne der journalistischen Ethik der ehemaligen Tätärä, denn es geht natürlich darum, dass man den Skandal der Kommunisten hätte verschweigen müssen.

Die Dreistigkeit gipfelt in der Beschuldigung, schließlich stünde das Pamphlet ja noch unbeanstandet auch bei PI-News online. Das stimmt, denn natürlich haben wir das Beweismaterial zur Schande der Linkspartei gesichert und auf dem PI-Server der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Dierkes offener Brief im Wortlaut:

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

Offener Brief an alle, denen politische Wahrhaftigkeit, journalistische Ethik und universale Menschenrechte nicht egal sind

von Hermann Dierkes, Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE Duisburg

Der Duisburger Kreisverband der LINKEN und meine Person sind erneut mit einer Kampagne konfrontiert, die unseren angeblichen Antisemitismus beweisen soll. Wir weisen diese Anschuldigungen als haltlos zurück und fordern die Verantwortlichen in Politik und Medienlandschaft auf, sie zu unterlassen. Es muss Grenzen in der politischen und medialen Auseinandersetzung geben. Sie beginnen da, wo sachliche Information, faire Berichterstattung, Meinungsvielfalt und berechtigte Kritik in systematische

Stigmatisierung, Verleumdung und Rufschädigung übergehen oder von einigen sogar bewusst betrieben werden. Ich möchte mit diesem offenen Brief dazu beitragen, diese Grenzen sichtbar zu machen und bitte nachdrücklich darum, denjenigen entgegentreten, die sie bewusst verletzen. Das hohe Gut der Presse- und Meinungsfreiheit darf nicht missbraucht werden, sonst laufen wir Gefahr, dass es auf längere Sicht zerstört wird.

Was ist passiert?

In der Mittagszeit des 27. April 2011 wurde die Kreisverbandssprecherin DER LINKEN Duisburg, Ute Abraham, von einem Anrufer aus Wien darauf hingewiesen, dass sich auf der Internetseite des Jugendverbands Solid – die über einen Link auf der Kreisverbandsseite erreichbar ist – ein antisemitisches Pamphlet befinde. Ute Abraham bedankte sich für den Hinweis und versprach, der Sache umgehend nachzugehen. Sie fand aber nichts auf der Internetseite und bat den Anrufer um nähere Angaben zu der fraglichen Datei. In der Zwischenzeit ging ein Anruf vom Parteivorstand in Berlin in derselben Angelegenheit ein. Auch der Parteivorstand sei auf die antisemitische Datei hingewiesen worden, habe sie aber auch nicht auf der Website finden können. Mit Hilfe des Providers – der Fa. Minuskel Screen in Berlin – gelang es schließlich, die fragliche Datei aufzufinden und zu löschen. Bis dahin waren nur wenige Stunden vergangen. Der Kreisverbandsvorstand gab nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung um 17.00 Uhr eine Pressestellungnahme heraus, in der er sich von dem Machwerk distanzierte und Aufklärung versprach. So what? Dennoch wurde der Kreisverband mit über einem Dutzend Strafanzeigen überzogen!

Am frühen Nachmittag waren in einer offenbar konzertierten Aktion von den Online-Zeitungen „Ruhrbarone“, „Honestly Concerned“ (eine Internetseite, die den rechten politischen Flügel in Israel vertritt und antiislamische Hetze verbreitet) usw. Pressemeldungen in Umlauf gesetzt worden, in der das antisemitische Pamphlet auf der Internetseite in Duisburg skandalisiert wurde. Etliche – auch überregionale – Printmedien und TV-Sender fuhren sofort darauf ab und wollten von der LINKEN Auskunft. Die Telefone standen nicht mehr still und man fragt sich – was ist der wirkliche Grund für ein derartiges mediales und politisches Interesse von bundesweitem Ausmaß wegen eines Vorgangs, der bei nüchterner Betrachtung noch nicht einmal die Bezeichnung „lokale Fußnote“ verdient?

Beim Kreisverband der LINKEN Duisburg handele sich – so die Ruhrbarone unter ihrem Chef Stefan Laurin – ohnehin um ein Zentrum des Antisemitismus in der Linkspartei (Kostprobe dieses professionellen Verleumders und geistigen Brandstifters: „Die Linkspartei in Duisburg gehört zu den antisemitischsten Kreisverbänden der Partei in Deutschland“, „Wenn es gegen Juden geht, ist die Duisburger Linkspartei immer dabei“ zitiert nach Ruhrbarone 27.4.2011). Weiter behaupteten die Ruhrbarone (bzw. Herr Laurin), das antisemitische Pamphlet befinde sich seit Jahren, „wahrscheinlich seit 2009“ auf der Internetseite der LINKEN zum download. Eine dreiste Spekulation und unbewiesene Behauptung, die mit Hilfe des Protokoll der Provider-Firma schnell widerlegt werden konnte. Das Machwerk befindet sich u.a. immer noch auf der rechtsradikalen – aber angeblich israelfreundlichen! – Internetseite „Politically Incorrect“ – eine Tatsache, wie von den Ruhrbaronen z.B. überhaupt nicht skandalisiert wird. Es geht ja gegen die LINKE und nicht gegen rechtsradikale angebliche „Israelfreunde“.

Konsequente Aufklärung

Der KV-Vorstand machte sich konsequent an die weitere Aufklärung und fand schnell heraus: Das antisemitische Machwerk stammt – wie aus den Dokumenteneigenschaften und dem Text selbst hervorgeht – aus 2006. Es kursiert seitdem im Internet und stammt von einem gewissen „Radio Islam“, dessen Herausgeber Ahmed Rami ein mehrfach verurteilter Holocaustleugner ist und dessen Internetseite längst abgeschaltet wurde. Der Kreisverband der LINKEN konnte binnen 24 Stunden noch mehr fest stellen: Das Pamphlet wurde am 31.1.2011 kurz nach 20.00 Uhr in der Region Essen-Gelsenkirchen auf die Internseite des Jugendverbands der LINKEN, Solid gestellt, die mit der KV-Seite verlinkt ist, und zwar von dem Nutzer einer –t-online.de-Adresse. Ebenfalls bekannt wurde – aus dem Protokoll des Providers – die IP-Adresse.

Das Pamphlet war nun – und das sollte angesichts der politischen Kampagne gegen die Duisburger LINKE nicht unbeachtet bleiben – so versteckt unter „Materialien“, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit seit Januar keine öffentliche Wirkung entfaltet hat und nicht entfalten konnte. Von einer bewusst platzierten Veröffentlichung als Bestandteil einer angeblichen Anti-Israel-Politik bzw antisemitischen Politik der Duisburger LINKEN konnte und kann überhaupt keine Rede sein. Wer nach Lage der Dinge das Gegenteil behauptete, war schon zu diesem Zeitpunkt auf Sensationsmache und Skandalisierung aus, nahm eine bewusste Verleumdung der LINKEN in Kauf – oder wollte sie gar. Mit seriösem Journalismus hatte das jedenfalls wenig bis nichts zu tun.

Alle infrage kommenden Mitglieder des Jugendverbands und des Kreisverbands der LINKEN, die nach unseren Kenntnissen über Kennung und Passwort (es wurde uns nur eins vom Berliner Parteivorstand zugeteilt!) verfügten, wurden – soweit aufgrund der Urlaubszeit erreichbar – in den nächsten Tagen befragt, ob sie das Pamphlet auf die Internetseite gesetzt hätten. Das Ergebnis war bisher eindeutig negativ. In einem Rundschreiben forderte der Kreisverbandsvorstand mit Datum vom 28.04.2011 mit Fristsetzung sämtliche Mitglieder auf, sich zu melden, wenn sie in der Sache bei der Aufklärung helfen könnten. Andernfalls werde Strafanzeige gestellt. Nach Verstreichen der Frist am 29.04.2011 um 10.00 Uhr stellte der KV-Vorstand Strafanzeige bei der Duisburger Polizei. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Ein zwischenzeitlich eingeschalteter Informatiker und ein Anwalt stellten Überlegungen zur weiteren Aufklärung an. Es könne sich um einen Hacker handeln, einen unautorisierten Nutzer und/oder Maulwurf. Der Provider schloss einen Hackerangriff aus. Jetzt fehlten nur noch die Verbindungsdaten der Telekom von jenem 31.1.2011. Am 3.5.2011 erteilte uns die Polizei die Auskunft, dass die Telekom diese Daten im Rahmen der 7-Tage-Frist gelöscht habe. Damit scheint zunächst eine Aufklärung in dieser Richtung nicht mehr möglich zu sein.

Antisemitismus, BDS und Kampf um Menschenrechte

Das Machwerk auf der Internetseite des KV (bzw. der mit dieser verlinkten Jugendseite) entspricht nach Aufmachung, Form und Inhalt nicht der Politik der LINKEN. Wir verbreiten keine antisemitischen Vorurteile und Geschichtsfälschungen, wir beleidigen keine Holocaust-Opfer usw. Das Pamphlet ist – von wem auch immer – unautorisiert und im Widerspruch zu unseren programmatischen Grundlagen auf die Jugendseite gesetzt worden. Linke Politik ist es, den Antisemitismus zu bekämpfen – und nicht den vermeintlichen in Form berechtigter Kritik an der Menschen- und Völkerrechtspolitik, wie es z.B. der renommierte israelische Friedenaktivist und Publizist Uri Avneri in seinen Kolumnen genau beschrieben hat. Wer Kritik an den permanenten schweren Menschen- und Völkerrechtsverletzungen durch Israel mit Antisemitismus gleichsetzt, will Kritiker mundtot machen. Er macht sich letztlich mitschuldig an der Falschinformation der Öffentlichkeit, an den Unterdrückungsverhältnissen in Nahost und ermutigt die Bundesregierung, mit ihrem verheerenden außenpolitischen Kurs fortzufahren, der die Untaten der israelischen Regierung ungeahndet lässt. Er macht sich mitschuldig an Verleumdung und Rufmord.

Und noch etwas muss angesprochen werden: Die von der palästinensischen Zivilgesellschaft 2005 von über 170 Organisationen ins Leben gerufene Kampagne Boykott, Desinvestment und Sanktionen (BDS) – die uns in besonderer Weise vorgeworfen wird – ist m.E. vollkommen legitim. Ich bin mir bewusst, dass die Kampagne auch innerhalb der LINKEN umstritten ist, aber ich setze mich dafür ein, dass sie als legitimes Mittel der unterdrückten Palästinenser anerkannt wird. Sie richtet sich nicht gegen einzelne Israelis, nicht gegen Israel als solches, sondern gegen alle Profiteure von Mauerbau, illegaler Besiedlung und Unterdrückung. Die Kampagne hat eine enorme Wirkung auf internationaler Ebene entfaltet. Sie wird von zahlreichen Gewerkschaften in Britannien, Kirchenorganisationen, Universitäten, Kulturschaffenden und zahlreichen namhaften Persönlichkeiten unterstützt. Die DBAG hat inzwischen ein Trassenprojekt durch die besetzten Gebiete eingestellt, die Deutsche Bank hat sich aus Finanzierungen zurück gezogen, der französische Veolia-Konzern hat einen Großauftrag bei der Stockholmer U-Bahn verloren, weil er mit anderen Großvorhaben die Besatzung unterstützt, Caterpillar ist schwer unter Druck, weil dieser Konzern die schweren Bulldozer liefert für die massive Zerstörung palästinensischer Häuser und den Mauerbau, Heidelberger Zement ist unter Beschuss, weil er vom Mauerbau und illegalen Siedlungs- und Städtebau in den besetzten bzw. annektierten Gebieten profitiert usw. Hat irgendjemand Konzerne als „antisemitisch“ angeprangert, weil sie sich aufgrund internationalen Drucks aus diesen Projekten zurück gezogen haben? Diese Kampagne ist genauso wenig „antisemitisch“ wie die Anti-Apartheid-Kampagen gegen Südafrika „antiweiß“ war. Sie ist ein Instrument, mit dem sich die palästinensische Gesellschaft gegen die fortgesetzte und menschenverachtende Unterdrückung wehren will, weil ihr international kaum Hilfe zuteil wird. Am allerwenigsten von den westlichen Regierungen, immer ihren gemeinsamen „Werte“ vor sich hertragen. Was gibt es daran zu nasen? Die ständige Gleichsetzung von BDS mit „Kauft nicht bei Juden“ geschieht durch die israelische Regierung, die auf fortgesetzte Unterdrückung, Vertreibung und Landraub setzt, ihre Lobby und etliche hierzulande, die ständig mit zweierlei Maß messen, wenn es um Menschen- und Völkerrecht geht und die ständig Gegenwehr der Unterdrückten mit Terror verunglimpfen. Warum müssen die Palästinenser die historische Schuld der Deutschen ausbaden?! Warum habe so wenige bei uns den Mut zu sagen: „Nicht in meinem Namen“. Menschenrechte gelten für alle oder sie werden zur Farce. Die Konsequenz aus dem Holocaust kann doch nicht der Verzicht auf Menschenrechte sein, wenn es um die israelische Politik geht. Ich erinnere an den langen offenen Brief von zahlreichen Elder Statesmen, darunter Helmut Schmidt, die eine Änderung der deutschen Nahost-Politik einfordern. Er wurde in den bundesdeutschen Medien so gut wie wegzensiert! Ist das die Pressefreiheit, wie wir sie wollen?

2009 haben mich über 700 jüdische Friedensaktivisten – darunter viele bekannte Persönlichkeiten wie Noam Chomsky, Judith Butler, Michael Warschawski, Evelyn Hecht-Galinski – aus aller Welt gegen die Verleumdungen unterstützt und die BDS-Kampagne verteidigt. Ich habe dies in einem von mir und der Berliner Journalistin Sophia Deeg herausgegebenen Buch dokumentiert. Das Buch enthält des weiteren rd. 20 Beiträge zum „Nahost-Konflikt“ von kritischen Autoren, renommierten Akademikern und Friedensaktivisten (Bedingungslos für Israel? ISP-Verlag 2009).

Appell an die Medien und ihre Mitarbeiter

Ich appelliere nachdrücklich an die verantwortlichen Redakteure, sich in ihrer Berichterstattung stets an die Grundsätze des seriösen und fairen Journalismus zu halten. Ist es wirklich mit journalistischer Sorgfaltspflicht vereinbar, die Kampagnen und Verleumdungen der Ruhrbarone und anderer dubioser Internetseiten und Blogger aufzugreifen, aus diesen vergifteten Quellen zu schöpfen? Was würden Journalisten sagen, was würden politisch Verantwortliche sagen, die – sagen wir – ständig mit „Kinderschändung“ in Verbindung gebracht würden, obwohl ein solcher Vorwurf haltlos ist? Ich bitte Sie nachdrücklich: Lassen Sie das sein. Das ist nicht in Ordnung! Es kann doch nicht sein, dass der verleumdungsbesessene Laurin die Berichterstattung der Redaktionen vorgibt!

Die Ruhrbarone und ihre Geistesverwandten präsentieren seit dem 4.5.2011 sogar ein angebliches „SPD-Papier“ aus Duisburg, das die Kontroverse „analysiere“ und die örtliche Kooperation mit der LINKEN infrage stelle. Eine Behauptung, gegen die sich die örtliche SPD verwahrt. Das Papier ist die Meinung eines Einzelnen. Dennoch wird – in der WAZ – ausführlich darüber geschrieben. Ein mir bekanntes SPD-Mitglied ist ein offener Kollaborateur der Ruhrbarone und Mitverleumder. Er ist in der Partei vollkommen isoliert. Journalistische Sorgfaltspflicht oder mieser Kampagnenjournalismus?

Ich möchte im Übrigen nachdrücklich daran erinnern, dass die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 22.9.2009 wegen ihrer einseitigen Berichterstattung gegen meine Person vom Deutschen Presserat eine Missbilligung erhalten hat. Das wurde von der WAZ leider nie berichtet. Inzwischen haben auch viele Personen, darunter Chefredakteure, gewechselt. Aber ich frage die heute Verantwortlichen: Schon vergessen? Etliche Medien, darunter die Ruhrbarone, holen sich ihre „Munition“ mangels „Masse“ inzwischen aus der Auseinandersetzung von 2009 …

Nochmals: Antisemitismus ist eine Form des Rassismus. Damit hat die LINKE nichts am Hut. Das Machwerk wurde nach dem Hinweis so schnell es ging aufgespürt und gelöscht. Die LINKE hat sich noch am selben Tag öffentlich davon distanziert und Aufklärung angekündigt. Es war – glücklicherweise auf der Jugendseite so versteckt, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keine öffentliche Wirkung entfalten konnte. Wir gehen übrigens davon aus, dass die Ruhrbarone auf jeden Fall oder irgend jemand sonst – Freund wie Gegner – vorher Alarm geschlagen hätten. Stehen wir doch wegen unseres angeblichen „Antisemitismus“ ständig im Fokus! Wir haben – nachdem die internen Klärungsmöglichkeiten so gut wie ausgeschöpft waren – umgehend Strafanzeige gestellt. Wir haben die Zugangsdaten zum Internet umgehend geändert und den berechtigten Personenkreis drastisch verringert. So what?

Wer sind die Ruhrbarone und was wollen sie?

Die Internetseite Ruhrbarone skandalisiert also eine Veröffentlichung auf der Internetseite des Kreisverbands, ohne diesen selbst anzusprechen, darauf aufmerksam zu machen, ihm eine Chance auf Aufklärung zu geben, was normal gewesen wäre. Das hundertprozentige Ergebnis wäre gewesen, dass das umgehend Machwerk mit einer öffentlichen Entschuldigung von der Internetseite genommen worden wäre. Doch darum geht es den „Ruhrbaronen“ – und ihren Geistesverwandten bei den Duisburger XtraNews – im Unterschied zu seriösen Journalisten, die die Grundsätze fairen Journalismus hochhalten – überhaupt nicht. Diese im normalen Berufsleben vielfach gescheiterten Existenzen (z.Tl. ehemalige Mitarbeiter der TAZ Ruhr) und ihre Schreiberlinge – darunter ein verurteilter Straftäter, die seinen Namen gewechselt hat – wollen skandalisieren und politischen Schaden zufügen. Sie verstecken sich hinter Israel und dem angeblichen Kampf gegen den Antisemitismus, um sich mit ihren Schmähungen unangreifbar zu machen. Bei ihnen ist nichts normal. Inhaltlich haben sie kaum Interessantes zu bieten. Aber wenn immer es gegen die LINKE geht, sind sie dabei, dann werden sogar Nebensächlichkeiten zu Großereignissen aufgeblasen mit einem einzigen Ziel: Der LINKEN zu schaden.

Die Ruhrbarone haben ihren Titel zurecht gewählt: Ruhrbarone – die klassischen Herren von Stahl und Eisen, Rüstungsschmieden und Schachtanlagen – sind seit den Zeiten der alten Arbeiterbewegung immer gegen die Linke gewesen – stockkonservativ bis reaktionär. Etliche von ihnen haben schon früh Hitler und seine NSdAP finanziert und die allermeisten waren nach der „Machtergreifung“ der Nazis die großen Profiteure von der Zerschlagung der Gewerkschaften, der parlamentarischen Demokratie, von Zwangsarbeit, Eroberungskrieg und Völkermord an den Juden. Wer sich so einen Namen gibt, will damit offenbar auch zeigen, in welcher Tradition er sich sieht.

Auf die Fahnen geschrieben haben sich diese Laurins und Co. vor allem den Kreuzzug gegen den Antisemitismus – besser gegen das, was sie unter rücksichtsloser Verdrehung der Tatsachen darunter verstehen: Nämlich jede Kritik an der israelischen Politik, die Völkerrecht und Menschenrechte gegenüber den Palästinensern ständig mit Füssen tritt. Dann werden von den Ruhrbaronen Pamphlete in die Welt gesetzt, die vor Verleumdung und Rufmord nicht zurück schrecken. Dann agieren diese Kreuzritter – denen Migrantenfeindlichkeit, Antiarabismus und –Antiislamismus, antiökologische und neoliberale Positionen ebenso nicht fremd sind – wie eine außenpolitische Propagandaabteilung der rechtsradikalen israelischen Regierung. Wir haben Grund zur Annahme, dass sie im Rahmen der millionenschweren Propagandaoffensive und Imagekampagne („Hasbara“) – nach dem mörderischen Angriff der israelischen Armee auf Gaza in 2008/09 und nach dem Angriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflotte mit 9 Toten im Mai letzten Jahres massiv verstärkt – von der israelischen Regierung dafür bezahlt werden. Denn soviel Messianismus kann nicht allein mit politischer Überzeugung allein erklärt werden. Das riecht stark nach Kampagnenjournalismus mit politischem Auftrag! Ein zentraler Aspekt in den Veröffentlichungen der Ruhrbarone ist übrigens die Aufforderung an SPD und Grüne, die örtliche Kooperation mit der Duisburger LINKEN zu beenden – exakt das, was die CDU massiv fordert.

Zufall?

Ich weise nochmals nachdrücklich jeden Vorwurf des Antisemitismus an die Duisburger LINKE zurück. Alle diese Vorwürfe sind völlig haltlos und verleumderisch. Ich frage mich, ob es purer Zufall war, dass die Attacke der Ruhrbarone ausgerechnet am Tag nach der Rückkehr einer 30köpfigen Reisegruppe aus Israel und den besetzten Gebieten – an der ich teilgenommen habe – stattfand. In Israel und Palästina hatte die Gruppe zahlreiche Begegnungen mit Persönlichkeiten und Aktivisten des anderen Israel und des anderen Palästina aus dem akademischen Bereich, der Politik und der Sozialbewegungen, die die derzeitige Regierungspolitik scharf ablehnen, aber auch der Politik der Autonomiebehörde unter Abbas und der Hamas kritisch gegenüberstehen. Alle diese Kräfte treten nachdrücklich für einen gerechten Frieden in Nahost ein, der Israelis wie Palästinensern Sicherheit und menschenwürdige Verhältnisse bringt. Sie wollen, dass Israel endlich seine territorialen Grenzen im Rahmen der Grünen Linie von vor 1967 definiert, die illegale Besiedlung stoppt, die Besatzung beendet und mit der Apartheid Schluss macht. Sie setzen große Hoffnungen in den laufenden Verständigungsprozess zwischen den politischen Hauptflügeln der palästinensischen Gesellschaft und die von einer Mehrheit der UN geförderte Proklamation eines palästinensischen Staates in diesem Herbst. Etliche der Gesprächspartner und Freunde von mir – Israelis wie Palästinenser – haben berufliche Nachteile zu erleiden und Gefängnisstrafen abgesessen, weil ihre Meinung der israelischen Regierung nicht passt und sie als „Verräter“ gelten. Die Reisegruppe konnte sich den kriminellen Mauerbau, die zahllosen Checkpoints und die Zerrüttung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens der Palästinenser durch die israelischen Unterdrückungskräfte vor Ort ansehen und den massiven Land- und Ressourcenraub (v.a. Wasser). Sie sprach mit Hilfsorganisationen, die den derzeit rd. 6.000 palästinensischen politischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen und ihren Familien beistehen. Sie erfuhr an zahlreichen Beispielen, wie auch in Israel selbst eine Apartheidpolitik durchgesetzt wird, die sich vor allem gegen die arabisch-stämmigen Israelis richtet. Die nomadischen Beduinen in der Negev sind ständig von der brutalen Zerstörung ihrer armseligen Hüttendörfer bedroht, weil man sie „aus Sicherheitsgründen“ in wenigen Dörfern konzentrieren will. Die Bundesregierung stellt den Jewish National Funds – dem über 90 % des Bodens in Israel gehören, steuerbegünstigt, obwohl dieser kein Land an Nichtjuden verkauft und damit menschenrechtswidrig diskriminiert. Ich werde und kann dazu nicht schweigen.

Aber auch die Segregation der israelischen Gesellschaft, was ihre jüdischen Bestandteile betrifft, wird immer schlimmer. Die orientalischen Juden (z.B. aus Marokko, dem Jemen, Eritreia usw.) sind erheblich benachteiligt im Vergleich zu den europäischstämmigen (Ashkenazim). Die Schere zwischen Arm und reich hat sich enorm geöffnet. 20 % der israelischen Gesellschaft gelten heute als Folge einer harten neoliberalen Wirtschafts- und Privatisierungspolitik als arm.

Zu schlechter Letzt: Die „Ruhrbarone“ sind jetzt in der Situation, die mit dem Kleists Richter im „zerbrochenen Krug“ viel gemein hat. Mindestens aber mit einem Mann, der völlig aufgebracht zur Polizei läuft und diese auffordert, sofort zu handeln, weil im Nachbarhaus etwas Schlimmes vorzufinden sei. Auf die Frage des diensthabenden Beamten, um was es sich denn wohl handele, antwortet der Mann: „Da hat jemand in den Keller geschissen und die machen das nicht weg!“.

Hat der Denunziant am Ende vielleicht selbst in den Nachbarkeller geschissen? Zuzutrauen wäre es einigen schon auf ihrem Kreuzzug gegen die LINKE …

Duisburg, den 4.5.2011

(Spürnase: Zahal)

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Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

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95 KOMMENTARE

  1. Nun solche gestörten Subjekte gibt es. Der eigentliche Hammer ist, dass der deutsche Wahlmichel die verfassungsfeindlichen Kommunisten in nahezu jedes deutsche Parlament, bei nahezu jeder Gelegenheit zwischenzeitlich wählen.

  2. Nö, Herr Dierkes, das war kein Denunziant. Das war ein „informeller Mitarbeiter“. Nennen wir ihn doch mal „IM Gregor“…

  3. Die armen Linken… verkannt, missverstanden und von allen guten Geistern verlassen! Aber wehe, es geht gegen „Rechts“, dann kommen die Ratten aus ihren Löchern und fallen über ihre Opfer her…verlogenes Pack !

  4. Schön, dass die untergegangene Quotenqueen immer den richtigen Ton findet, der ihr unter der Ägide der Humanisten versagt blieb 🙂

  5. Ich bin gegen diese Linksfaschisten, Unterstützer der RAF, Stasileute, IM’s, Blockwarte, Gysi, auch gegen IM Erika….

  6. Wer Kritik an den permanenten schweren Menschen- und Völkerrechtsverletzungen durch Israel mit Antisemitismus gleichsetzt, will Kritiker mundtot machen.

    Wer Kritik an den permanenten schweren Menschen- und Völkerrechtsverletzungen durch Muslime mit Islamophobie gleichsetzt, will Kritiker mundtot machen.

    Da sollte der mal drüber nachdenken!

  7. „Dann agieren diese Kreuzritter – denen Migrantenfeindlichkeit, Antiarabismus und –Antiislamismus, antiökologische und neoliberale Positionen ebenso nicht fremd sind – wie eine außenpolitische Propagandaabteilung der rechtsradikalen israelischen Regierung. Wir haben Grund zur Annahme, dass sie im Rahmen der millionenschweren Propagandaoffensive und Imagekampagne („Hasbara“) – nach dem mörderischen Angriff der israelischen Armee auf Gaza in 2008/09 und nach dem Angriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflotte mit 9 Toten im Mai letzten Jahres massiv verstärkt – von der israelischen Regierung dafür bezahlt werden.“

    Das ist ja ein richtiger, waschechter Kommunist! Wie einer aus der „DDR“ …
    Für diesen Kerl ist immer alles „rechtsradikal“. Wen wundert’s?

  8. Was soll er sonst dazu sagen ?

    Sicher ist es auch nicht wahr, dass sich Linke dafür einsetzen, dass hier keine Waren der israelischen Juden mehr gekauft werden sollen (kauft nicht bei Juden- hiess das schon früher). Wer solche plakativen Aktionen fotografiert und somit öffentlich gemacht hat, kann ich leider auch nicht sagen , aber es wird im Sinne des herrn D. ein Denunziant gewesen sein!

    Selbst die Anwesenheit von Linken auf mit Terroristen besetzten(türkischen)Schiffen im Mittelmeer in Richtung Israel (Gazahstreifen)
    hält er sicherlich für eine Einbildung bestimmter „Barone“. Dafür gab es übrigens keine Denunzianten. Die Damen meldeten ihre persönliche Anwesenheit dort unter Deck selbst! Und sie wußten auch, dass keiner der Widerstandkämpfer an Deck eine Waffe hatte.
    Das kann man nämlich, natürlich nur wenn man will, von „unter Deck“ aus ganz genau erkennen.

    Wenn man schon hasst, dann sollten diejeni-gen aber auch zum real existierenden Antisemitismus / Antizionismus stehen, Herr Dierkes.

  9. Irgendwann hab ich aufgehört den „Offenen Brief“ zu lesen. Ab einem bestimmten Punkt ist beginnt er voll antisemitisch zu werden. Nach meiner Definition ist Antisemitismus wenn Palistinenser und Israelis nicht nach gleichen Maßstäben gemessen werden, sondern bei identischer Ausgangslage immer kommt: Der Jud ist schuld.

  10. Dieser „(bes)offene Brief“ ist das ungenierte Bekenntnis eines modernen Nazis Bekenntnis zum Selbstmitleid, zur Heuchelei, zur Verleumdung, zur Lüge, zur niedrigen Gesinnung und zur Judenfeindlichkeit.

    Besonders ergötzlich ist, wie sie plärren, ihre verlogene „Israel-Kritik“ dürfe nicht mit Antisemitismus gleichgesetzt werden … während sie selbst jegliche Islam-Kritik als Rassismus brandmarken.

  11. Guttenberg mußte auf radikalen Druck der linken wegen einer Doktorarbeit! gehen,….jetzt muß die Linke gezwungen werden diesen Dierkes (für wesentlich schlimmeres!) achtkantig abzuservieren und diese Verbündungen mit islamischen Antisemiten drangeben!

    Obwohl ich beim besten Willen nicht dran glaube,daß die selbst auch nur einen Bruchteil von dem einhalten,was sie von anderen verlangen.

    Link halt.

  12. Noch mal, entwirrt:

    #13 Israel_Hands (09. Mai 2011 00:30)

    Dieser “(bes)offene Brief” ist das ungenierte Bekenntnis eines modernen Nazis zum Selbstmitleid, zur Heuchelei, zur Verleumdung, zur Lüge, zur niedrigen Gesinnung und zur Judenfeindlichkeit.

    Besonders ergötzlich ist, wie sie plärren, ihre verlogene “Israel-Kritik” dürfe nicht mit Antisemitismus gleichgesetzt werden … während sie selbst jegliche Islam-Kritik als Ausländerfeindlichkeit und Rassismus brandmarken. Wie sie sich auf Avnery, Chomsky und Hecht-Galinski berufen, aber Necla Kelek und Seyran Ates als Verräter und Nestbeschmutzer beschimpfen.

  13. gehört es eigentlich zur linken idiotie, erm ideologie, leute mit bla bla so zu langweilen, das man nach der hälfte einfach die lust am lesen verliert?

  14. # 7

    Das mit den Kindern zieht sich doch bei den Grünen durch wie der GRÜNE Faden. Die wollten doch schon mal ein Gesetz einbringen, dass Unzucht mit Kindern nicht bestraft wird….??

    Gell Umvolker Beck, gell Cohn der Bandit, das wäre eine grüne Wonne geworden????

  15. Neuester Artikel von der Linken Homepage:

    Auszug:
    „Das Erstarken rechtsextremer und antisemischer Kräfte in Deutschland und in Europa erfüllt uns mit Sorge. Deshalb müssen alle demokratischen und antifaschistischen Kräfte das höchste Gut – Leben in Frieden und Demokratie – energisch verteidigen. DIE LINKE fordert das NPD-Verbot.“
    http://die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/zurueck/presseerklaerungen/artikel/tag-der-befreiung-mahnung-und-verpflichtung-zu-demokratie-und-toleranz/

    Das soll jetzt nicht dazu führen,die wirklichen Nazis der NPD zu verteidigen,sondern den Linken,nochmals klar den Spiegel vorzuhalten,

    – die einen sehr grossen Teil Antisemitismus in ihren eigenen Reihen vertreten,

    – in mehreren Sachen selbst nicht besonders Verfassungstreu handeln

    – und eine der größten antisemitischen und verfassungsfeindlichen Quellen,also im Islam überall unterstützen,wo es nur geht.

    Wenn die Linke irgendwas fordert,muss sie auch bei sich selbst anfangen!

  16. Der Name der Partei wechselt alle paar Jahre, aber das Programm ist das gleiche.

    Hat man von Diercke je einmal etwas zu Libyen, Syrien, Iran, Bahrain oder Saudi-Arabien vernommen?
    Ein Wort zum aktuellen Schlächter Assad Herr Diercke, wie wär’s?

    Warum fokussiert sich die „Kritik“ der Linken immer auf Israel?
    Seit wann ist Israel ein Unrechtstaat,
    offenbar schlimmer als alle Staaten in dieser Regionen zusammen?

    Die Erklärung ist einfach: Juden.

    Die Sozialisten haben es immer mit den Juden.
    Völlig egal ob sie sich jetzt ein National- vor die Eigenbezeichnung basteln oder nicht.

  17. @#23 Hayek:

    „Die Erklärung ist einfach: Juden.“

    100%. Kann man unkommentiert so stehen lassen und das räumen die Linken auch indirekt (manchmal direkt) ein. Unglaublich, wie manipulativ sie vorgehen, unglaublicher ist jedoch, wie stark sie die Realität negieren – das gibt es gar nicht!

  18. Natürlich ist Kritik an Israel nicht gleich antisemitisch. Das wäre bescheuert, gar absurd. Aber in 4 von 5 Fällen wahr.

  19. @#25 Thorsson:
    Dr. Goebbels war links…

    „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock!“

  20. @#28 Israel_Hands:
    Danke! Und was sehe ich während das Video geladen wird? Unten rechts: David Gilmour – Wish You Were Here Live in Danzig 😉

    Mein Liebling auf dem musikalischen Sektor, auf dem politischen Sektor war ist und bleibt das ein gewisser Niederländer.

  21. #25 Thorsson (09. Mai 2011 01:05)

    Habe mir gerade das Video angeschaut und mir ist nur eines dazu eingefallen: Hinter dem Ruf nach Frieden und Menschenrechten verschanzen sich die Mörder!

  22. mal was zur wirklichen religionsverständniss:
    ahmet und salim:
    http://www.youtube.com/user/tomorsketches

    das ist ne israelische serie die von beiden seiten gemocht wird, im south park style wird das ganze humoristisch aufgearbeitet, seit neuestem gibt es auch den teil mit jüdischen siedlern 😉

  23. #29 marooned84 (09. Mai 2011 01:16)

    @#28 Israel_Hands:

    Danke! Und was sehe ich während das Video geladen wird?

    Der Dank gebührt Antivirus. 🙂

  24. „Haltet den Dieb!“ wird Dierkes nicht viel nützen. Der Dreck haftet an ihm schon so stark, daß selbst die SED-Linke ihn nicht mehr lange halten kann. Allein seine Reden, die bei YouTube zu sehen sind, sprechen Bände. Jetzt versucht er so tun, als habe er gar nichts mit der Datei auf der Netzseite zu tun. Die „Schuldigen“ sind natürlich diejenigen, die seine Schandtaten dokumentieren. Dieser Kerl ist einfach nur abgrundtief verlogen und abstoßend.

  25. @#35 Israel_Hands:
    Alles klar, ihr arbeitet wohl zusammen?

    Habe mich unter #34 marooned84 bedankt. Super die PI-Leute und super Musikgeschmack. Aber dass der Antivirus auf PI verlinkt, ist schon ne gemeine Falle 😉 – ich hatte High Hopes

  26. #36 marooned84 (09. Mai 2011 01:34)

    @#35 Israel_Hands:

    Alles klar, ihr arbeitet wohl zusammen?

    Bisher nicht 🙂 . Ich hatte nur des Antivirus Posting aufgegriffen, während ich das Video ansah.

    Aber dass der Antivirus auf PI verlinkt, ist schon ne gemeine Falle – ich hatte High Hopes

    Und wie ist das gemeint?

  27. @#37 Israel_Hands:
    „Und wie ist das gemeint?“

    Ich habe mich auf eine interessante Webseite gefreut, und lande wieder auf PI ;-). PI ist natürlich auch super, aber ich dachte eben, dass ich auf eine neue Seite gelenkt werde.

    Außerdem ist High Hopes ebenfalls ein Song von Pink Floyd (The Division Bell, Marooned), was also eine Anspielung auf den guten Musikgeschmack sein sollte. Ich mache gerne Späße 😉

  28. @ alle: Würde es Sinn machen, gegen diesen Herrn Strafanzeige zu erstatten? Die Behauptung, PI sei rechtsradikal, ist ja in jedem Falle mal eine Verleumdung.

    Bitte um kurze, kompetente Information. Wenn das Sinn macht, wo muss ich da hin, aufs nächste Revier oder gleich zum Staatsschutz? Wird dann morgen gleich zur Anzeige gebracht!

  29. „Holocaustleugnung“ – falsch.
    Die SHOA wird geleugnet.
    Der übelste Holocaustleugner ist der vorbestrafte Islamnazi Erdogan.

    „Seit dem Völkermord an den Armeniern (1909; 1915-1917; 1919) wurde der Begriff auch für ethnische Vernichtung in der Dimension eines Völkermords verwendet. … Im 20. Jahrhundert wurden sowohl menschengemachte Geschichts- wie Naturkatastrophen im Englischen als Holocaust bezeichnet, zuerst der Völkermord an den Armeniern in der Türkei, der mit einem Massaker in Adana 1909 seine Schatten vorauswarf. Dazu veröffentlichte der Brite Ducket Ferriman 1913 in London das Buch The Young Turks and the Truth about the Holocaust in Asia Minor during April 1909[4]. Damit nahm der Begriff den Sinn eines auf Totalauslöschung zielenden Verbrechens an.“ (Wiki)

    Hitler: „Wer fragt heute noch nach den Armeniern?“

  30. 39 LinksLiegenLassen (09. Mai 2011 01:55)

    @ alle: Würde es Sinn machen, gegen diesen Herrn Strafanzeige zu erstatten? Die Behauptung, PI sei rechtsradikal, ist ja in jedem Falle mal eine Verleumdung.

    Wenn die böswillige Behauptung, PI sei rechtsradikal, jedes Mal eine Strafanzeige zur Folge hätte … Und der Staatsschutz ist bestimmt nicht für üble Nachrede zuständig.

  31. @#39 LinksLiegenLassen:
    Der Kommentar gefällt mir… Der Nickname ebenso.

    Ich bin indes kein Jurist und kann diesbezüglich bestimmt keine ultimative Antwort geben.

    – bei einer Verleumdung muss derjenige, der sie äußert, auch tatsächlich wissen, dass erlügt;

    – er hat diese Behauptung indes nicht gegen eine oder mehrer Personen gerichtet, sondern gegen den Blog;

    – es müsste also geklärt werden, ob sich eine Verleumdung auch gegen einen Blog richten kann;

    – eine Verleumdung muss ehrverletzend sein, aber ich weiß nicht, ob das bei dieser Aussage schon greifen würde.

  32. @#42 Israel_Hands:
    Die Anzeige kann die Polizei entgegen nehmen.

    Üble Nachrede ist nicht gleich Verleumdung!

    Ich glaube, dass es ein Antragsdelikt ist, welches nur durch einen Strafantrag verfolgt werden darf.

  33. @#41 Phylax2000:
    Hi!!!

    Islamnazi Erdogan? War das nicht dieser Politiker, der sogar im Hochsicherheitsgefängnis saß?
    Und in Deutschland die Nazikeule schwingt, aber selber Dreck am Stecken hat? Schließlich wurde der Terminus „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zum ersten Mal nach dem erfolgten Genozid der Türken geäußert.

    Das ist ein Fundamentalist der ersten Garde, der bereits offen Sympathien mit dem Jihad gehegt hat und sich für die Scharia ausgesprochen hat.

    By the way: Taner Akcam: “Die Gründung des türkischen Staates beruht auf der Ermordung der armenischen, griechischen und syrischen Christen.”

  34. @#25 Thorsson:
    Dr. Goebbels war links…

    Ich habe doch geschrieben das Dierkes ein Linksfaschist ist 😛

  35. #42 Israel_Hands (09. Mai 2011 02:03)
    #43 marooned84 (09. Mai 2011 02:03)

    Ok, danke für die ersten Reaktionen! Ich werde die Kommentare hier weiter beobachten und dementsprechend morgen handeln!

  36. @#47 LinksLiegenLassen:
    So etwas ähnliches hatte ich gegen islam.de (Mazyek) vor. Vielleicht bringe ich das noch, weil der auch über einige Personen direkt was schreibt (Giordano, Kelek, Ulfkotte und andere).

    Ich würde PI informieren, insbesondere Stefan Herre. Das ist eine Diffamierung gegen den Blog, aber automatisch ja auch gegen die Autoren sowie User; denn wir werden ja indirekt als Neonazis denunziert, was ich durchaus als ehrverletzend empfinde.

    Und ihr wahrscheinlich genau so!!! Unser eigentlicher Wert, unsere eigentlichen Einstellungen werden völlig anders dargestellt, was dann unseren sozialen Status mit einschließt. Wie gesagt: Ich denke, dass das nur durch einen Strafantrag verfolgt werden kann.

    (Den Strafantrag kann aber nicht jeder stellen, sondern nur der Geschädigte selber.)

    Noch ein Wort zum Mazyek: Der hat gegenüber Giordano bereits eine Holocaust Anspielung gebracht!!! Kann ich mich gut dran erinnern, das lief im Phoenix.

    „Wie wollen Sie das Problem ENDgültig lösen? Das würde ich gerne wissen.“ So wie er es betonte, war klar, wie er es meinte. Auch gegen die Augenbraue hoch, die Gestik, die Mimik.

  37. #48 marooned84 (09. Mai 2011 02:23)

    Ich glaube, Stefan hat das schon mitgekriegt. Naja, ma gucken, ich weiß grad nicht, ob ich das weiter verfolgen soll. Auf jeden Fall immer wieder ärgerlich solche Beleidigungen…

    So, jetzt guck ich mir mal den jüngsten Spargel TV Beitrag an!

  38. @#49 LinksLiegenLassen:
    Klar hat er das mitgekriegt ;-). Ich meine ja nur, dass man das mit dem Stefan absprechen sollte. Möglicherweise hat er sich diesbezüglich schon schlau gemacht, denn diese Anti-PI-Kampagne verfolgt ja ein ganz bestimmtes Ziel!!!

    Man will durch Lügen und Manipulationen den Ruf (und somit den Erfolg) von PI zerstören. Außerdem zerstört man auch seinen Ruf damit nicht unerheblich, weil er sich das immer bieten lassen muss.

    Ein weiteres Problem liegt indes auch in der Strafverfolgung, denn selbst wenn etwas vorliegt – also der Anfangsverdacht -, werden Ermittlungsverfahren eingestellt, wenn kein öffentliches Interesse besteht. Der Anzeigeerstatter wird dann auf den Privatklageweg verwiesen.

    „Auf jeden Fall immer wieder ärgerlich solche Beleidigungen…“

    WICHTIG: Beleidigungen, üble Nachreden und Verleumdungen sind verschiedene Straftatbestände!!!

    Verleumdung ist dabei das am schwersten bestrafte Verbrechen: http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html

  39. „Was würden Journalisten sagen, was würden politisch Verantwortliche sagen, die – sagen wir – ständig mit „Kinderschändung“ in Verbindung gebracht würden, obwohl ein solcher Vorwurf haltlos ist? „

    Bin ich jetzt paranoid, oder war das eine versteckte Drohung und ein Einschüchterungsversuch ?

  40. Um es in den Worten der Linken zu sagen: „Die Linken Anti­deutschen Neofaschisten verbreiten ein antisemitisches Hetzblatt des Rechtsextremisten und Islamisten Rami, Betreiber der Islamofaschistischen Hetzseite „Radio Islam“.“

  41. #50 marooned84 (09. Mai 2011 02:52)

    Es ist schon derb zu sehen, dass PI der gleichen Kampagnenstruktur ausgesetzt ist wie wir hier in Israel. Es ist immer der gleiche Kreislauf der üblen Nachrede und Verleumdungen. Wisst Ihr was ich meine?

  42. Ja, die Stalinisten moegen es nicht, wenn ihre verlogene Scheinwelten blossgestellt werden, mit rechtsstaatlich-freiheitlichen Methoden und investigativ-beweisenden Mitteln aufgedeckt werden.
    Rechtsstaats-, Freiheits-, Demokratie- und um Wahrhaftigkeit bemuehte Erkenntnismethoden, die diese -wie bereits d. Geschichte u.auch heutigen Praxis der „Linken“ wieder all zu deutlich aufzeigt und deutlich macht- selbst jeden Tag mit Fuessen treten, verleugnen und vernichten moechten.

    Da jault der Stalinist Herrmann Dierkes auf, und im Duktus eines Rheinlaenders, der sich zwischen 33-45 d.verg. Jahrhunderts auch als Propagandaschreier hervorzutun bemuehte.
    Noch aber haben die Faschisten von Rot, Braun und Gruen nicht die Macht, die Verfassung zu eliminieren.
    Mag Dierkes jaulen, die Karawanenraeuber sich damit arrangieren, aber was stoert’s die deutsche Eiche, wenn sich die Spatzen an ihr die Schnaebel reiben, gruen-bunte Voegel in ihr kraehen und Ratten um den Stamm herum schleichen.

  43. Ich habe mich letzte Nacht gefragt, warum die internationale Linke einen jüdischen Staat ablehnt und ob dahinter Antisemitismus steckt.

    Ich denke, dass die grundsätzliche antinationalistische Position der Linken ein Faktor ist, die in einem gewissen Sinne in der Konfrontation mit dem Zionismus entwickelt wurde; ich denke an die frühe sowjetische Politik gegenüber zionistischen Organisationen oder an die Schriften von Trozki und seinen Leuten über die ‚jüdische Frage‘ in den 30ern und 40ern.

    Die Sowjets in den 20er Jahren verboten auf der einen Seite Hebräische Schulen, zionistische Gruppen und Bewegungen und ließ Synagogen schließen. Auf der anderen Seite schufen die Sowjets eine jüdische Sektion in der kommunistischen Partei (Jewsekjija), jüdische Kommunen in der Landwirtschaft (Ozet, Komzet), und stellte sie in der Gesellschaft gleich. Man hat Juden auf der einen Seite Selbstverwaltungsrechte genommen und auf der anderen Seite in die Gesellschaft gesondert integriert.

    Diese antinationalistische Position wurde aber nur auf die Juden angewandt, nicht etwa auf Algerier oder Vietnamesen. Als ob Juden dazu ausersehen waren, die linke Position in ihrer reinsten Form zu realisieren. Im Namen des Prinzips wurden Juden angehalten, sämtliche Nachteile der Staatenlosigkeit zu ertragen. Alle anderen wurden entschuldigt, allen anderen wird zugestanden, Staatlichkeit anszustreben und sich dafür zu engagieren.

    Ich weiß nicht, ob das Antisemitismus ist – es mag sich um eine sehr merkwürdige Form von Philosemitismus handeln – als ob wir Juden eine höhere, universelle Moralität repräsentieren würden. In jedem Fall läuft da irgend etwas schrecklich falsch. Und wenn sich das mit islamistischen Antisemitismus verbindet, kann es zu etwas sehr Üblem führen.

    P.S. Keine Ahnung ob das Sinn macht und wichtig 😉

  44. Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant Ich möchte in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, daß die Aussage dadurch, daß sie ein Mauermörder oder STASI – Spitzeler zum Besten gibt, ja nicht weniger wahr wird. Der Holocaust taugt seit langem schon zur Waffe in DEeutschland, um jegliche unliebsame Diskussion abzuwürgen.

  45. #62 maccabi (09. Mai 2011 07:59)

    Interessant. Intellektueller Diskurs.

    Aber vieleicht ist es auch viel banaler.
    Nach der Basis-Ideologie des Uebervaters ist ja Religion, gleich welche, grosser Mist.
    Andererseits war dieser ideologische Uebervater ja ein „superkluger Jude“.
    Und, wer weiss, dachten sich vielleicht die „Sowjets“, ob nicht in vielen juedischen Koepfen nicht auch vielleicht dergleich hilfreiches, zielfuehrendes Intellekt „herauskristalisieren“ liesse.

    Also, mir pers. scheint kein Begruendungsweg zu verquer, zu abwegig zu sein, um „linke“ Ideologie nachvollziehen zu koennen.

  46. #64 Kueltuervertriebener (09. Mai 2011 08:34)

    Sie haben mich verstanden 😉

    #63 Karl Eduard (09. Mai 2011 08:26)

    Ganz im Gegenteil. Ihr Argument wird immer angebracht, um vorzutäuschen, dass man etwas abwürgt. Es ist wie dieser Mythos, man dürfe Israel nicht kritisieren, obwohl alle es jeden Tag machen. Das ist reine Paranoia. Aber nun gut, Demokratie lebt davon.

  47. Danke Quotenqueen!

    Bleibt am Ball.
    Die Internationalsozialisten müssen öffentlich entstellt werden, bevor deren Version der Presseethik sich vollkommen etabliert hat.

  48. Was für ein bigotter Schuft ! Sind es doch in erster Linie Grüne und Linke, die jedes Wort sogenannter „Rechtspopulisten“ auf die Goldwaage legen, um es bisweilen auf abwegigste Weise in die gewünschte Richtung umzuinterpretieren.
    Auch wenn es um das Denunzieren sog. „Rechtspopulisten“ etc geht, erweisen sich LINKE und Grüne als würdige Nachfolger ihrer kommunistischen Brüder im Geiste.
    Darüberhinaus ist die antiisraelische Haltung der LINKEN kein Geheimnis, genausowenig wie sich verleugnen lässt, dass LINKE Faschisten sich bereits aktiv an „Boykotten“ gegen Israel beteiligt haben, sowie es allgemein bekannt ist, dass LINKE Politiker auf der als Hilfskonvoi getarnten moslemischen Stunkflotte mitgesegelt sind.
    Dieser Politagitator sollte also schleunigst aufhören Felsbrocken in seinem Glashaus zu schmeissen…

  49. Bei aller berechtigten Kritik
    Nachfolgend, ein Auszug einer Rede Gregor Gysis auf einer Veranstaltung »60 Jahre Israel« der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 20.05.2008 .

    „Dem Nahost-Konflikt lässt sich weder unter der Losung »Tod Israel« noch mit den Phrasen der Antideutschen beikommen. Wer die Solidarisierung mit den von Besatzerwillkür geschundenen Palästinensern ablehnt, der sollte für sich nicht in Anspruch nehmen, Lehren aus dem Faschismus gezogen zu haben. Okkupationspolitik im Sonderfall Absolution zu erteilen, weil die heute in Israel Herrschenden vorgeben, ihre Politik diene den Interessen einer über Jahrhunderte verfolgten Minderheit, kann nicht die Sache von Linken sein. Dafür standen und stehen Menschen wie Rudolf Hirsch, Hans Lebrecht, Uri Avnery, Felicia Langer und viele andere. Ebenso wenig gehört unsere Sympathie religiösen Fanatikern, die das Elend der Menschen im Westjordanland und im Gazastreifen für ihre Zwecke instrumentalisieren. Unsere Solidarität gehört der Friedensbewegung in Israel und den Unterdrückten Palästinas.“

  50. #46 marooned84: Korrekt!

    Dieser Taliban (= Koranschüler!) ist ein einschlägig vorbestrafter Islamnazi. Der Holocaustleugner, O-Ton:

    „So etwas wie ein Genozid liegt unserer Gesellschaft fern. Wir werden einen solchen Vorwurf niemals akzeptieren.“

    Dieser Nazi Erdogan will Holocaustleugnen zur türkischen Staatsraison machen. Groteske Lügen:

    Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat in einer Rede erneut geleugnet, dass es den türkischen Genozid an den christlichen Armeniern gegeben hat. Er betonte, dass die Geschichte der Türkei „sauber und klar wie die Sonne“ sei.
    Er kritisiert erneut schwedische und amerikanische Beschlüsse, zur Anerkennung der Vernichtung von 1,5 Millionen Armeniern durch die Türken, als Völkermord. Im Gegenteil, er drehte den Spieß nun um und bezichtigt die Armenier nun, die Türken „ausrotten“ zu wollen.
    Weiter betonte er, es gäbe keinen Völkermord in der türkischen Zivilisation – nur „Liebe, Toleranz und Brüderlichkeit“. Muslime könnten keinen Völkermord verüben, das gehe nicht, weil es im Islam verboten sei.

    http://www.shortnews.de/id/823134/Tuerkischer-Ministerpraesident-Erdogan-Armenier-wollen-Tuerken-ausrotten

  51. Habe gerade gesehen, dass mein Eingangssatz „irgendwie“ nicht mit gesendet wurde .
    Nur um wüsten Beleidigungen vorzubeugen, ich saß dreieinhalb Jahre als „politisch Verfolgter“ in verschiedenen DDR Zuchthäusern und verabscheue die Politik der Linken ausnahmslos . Jedoch, halte selbst ich es für falsch, mit den gleichen inhaltlosen Anschuldigungen zu argumentieren, ohne zu differenzieren .
    Die DDR und der gesamte politische Ost-Block, hatte schon immer eine nicht besonders positive Haltung zu Israels Politik, jedoch, wurde der Holocaust, auch von diesen Verblendeten nie geleugnet und in vollem Umfang auch im Unterricht behandelt, sogar ausführlicher, als dies in dem heutigen Lehrplan üblich ist . Allen persönlichen Vorbehalten dieser Gurkentruppe zum Trotz, halte ich nichts von Pauschalurteilen, wie sie andersrum gerne getroffen werden . In diesem Punkt, sollten wir uns von diesem linken Pack unterscheiden, denn jede Kritik Israels, als Holocostleugnung darzustellen, ist fraglich . Ich persönlich, habe damals bei dem 1. Veröffentlichen, schon meine Zweifel gehegt, dass diese Papier tatsächlich von den Linken verfasst wurde, da alleine der Wortlaut, der Gesamthaltung der linken Politik nicht entspricht .

  52. #69 Sebastian (09. Mai 2011 09:18)

    Ich verstehe was sie damit zeigen wollen und ich kritisiere jetzt nicht sie, sondern den Auszug der Rede: Ich bin Israeli und keiner hier bis auf ein paar ‚jüdische Daueropfer‘ führen Militäraktionen gegen arabische Gruppen durch, weil wir uns einbilden, es wegen unser Geschichte zu dürfen. Völlig Irre. Wir machen das aus der schlichten Erwägung Terror gegen uns zu verhindern. Und ein Hinweis zur ‚Okkupationspolitik‘: Die ersten Siedlungen wurden nach 1967 aus strategisch-militärischen Gründen gebaut. Wir haben nach dem Frieden mit Ägypten die Siedlungen in Sinai geräumt, da keine Notwendigkeit mehr vorhanden waren. Hätten die Jordanier ebenfalls Ende der 70er einen Frieden zugestimmt, wären keine Siedlungen mehr vorhanden. Da sie aber bis 1994 gewartet haben sind einige Sachen kaum rückholbar. Hätten die Palästinenser 2001 Barak’s Angebot angenommen, hätten sie heute zwischen 94 und 96% von Judea und Samaria. Umso länger die Araber warten, umso weniger bekommen sie, ganz egal wie entgegenkommend eine israelische Regierung sein wird; ganz allein wegen des natürlichen Wachstums der Siedlungen. Ich bedauere das für die normale palästinensische Bevölkerung, aber da müssen sie ihrer Führung einmal Druck machen.

  53. #72 maccabi (09. Mai 2011 09:45)

    Eine sehr gut formulierte Antwort, die ich aus Ihrer Sicht absolut nachvollziehen kann und für die ich mich bedanke. Denn, genau das, was Sie machen ist eine sachliche Diskussion, die ich hiermit anregen wollte und allzu oft bei PI vermisse, da nicht selten „schwere Geschütze aufgefahren“ werden, ohne sich vollständig mit dem Hintergrund und dem Inhalt auseinander gesetzt zu haben, denn ein Blog ist ja nicht ausschliesslich da, um ständig geschriebenes ungefragt zu wiederholen .
    Grüsse aus Berlin, Sebastian

  54. Das Fachwort für die Leugnung des Völkermords ist Negationismus. So wie MultiKulti der Negationismus des deutschen Volkes ist.

  55. #45 marooned84 klärt:

    Üble Nachrede ist nicht gleich Verleumdung!

    Ich glaube, dass es ein Antragsdelikt ist, welches nur durch einen Strafantrag verfolgt werden darf.

    Stimmt soweit, aber Aufruf zu schweren Straftaten ist ein Offizialdelikt. D.h., die Staatsanwaltschafzt MUSS Ermittlungen einleiten.

    Islamnazis: „Wer bei PI wirbt, stirbt.“

    Eine einschlägige Anzeige kann man auch online Aufgeben.

  56. #72 maccabi

    Volle Zustimmung!

    Allerdings: WELCHE politische Palästinenserführung soll gemeint sein?
    Bekanntlich bekämpfen sich Hamas und Fatah-Islamnazis bis aufs Blut.

  57. #69 Sebastian

    Die „Unterdrückten Palästinas“, das sind ja wohl in erster Linie Frauen und kleine Mädchen.
    Von den Linksfaschisten geflissentlich übersehen:
    In Gaza wütet die Scharia!

  58. #71 Sebastian

    „der Holocaust“ – du meinst die Shoa.

    Im 20. Jahrhundert wurden sowohl menschengemachte Geschichts- wie Naturkatastrophen im Englischen als Holocaust bezeichnet, zuerst der Völkermord an den Armeniern in der Türkei

    Der Türken-Holocaust an den Christen heißt AGHET,
    der Nationalsozialisten-Holocaust an den Juden heißt SHOA. Korrekte Begrifflichkeit ist entscheidend für zielführende Debatten.

  59. #63 Karl Eduard

    Der Holocaust taugt seit langem schon zur Waffe in DEeutschland, um jegliche unliebsame Diskussion abzuwürgen.

    WELCHER Holocaust?

    “ … abgeschlagene Köpfe, ausgerissene Extremitäten, Gehängte, Verhungerte, offene Massengräber, Körper in jeder Abart des Dahingemordet-Seins, unzähliger Kindertod.

    „Die türkische Regierung wird die Verantwortung für alles, was geschehen ist, nicht ablehnen können. Denn sie hat die Verbannten mit Vorbedacht in dieses Chaos hineingetrieben.“ – Walter Rößlers, deutscher Konsul in Aleppo von 1910 bis 1918
    (AGHET – der Film)

    „Es ist bereits mitgeteilt worden, daß die Regierung beschlossen hat, alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten.
    Diejenigen, die sich diesem Befehl und diesem Beschluß widersetzen, verlieren ihre Staatsangehörigkeit.
    Ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Kranke, so tragisch die Mittel der Ausrottung auch sein mögen, ist, ohne auf die Gefühle des Gewissens zu hören, ihrem Dasein ein Ende zu machen.“

    – 15. September 1915 Minister des Innern Talât

  60. #76 Phylax2000 (09. Mai 2011 10:24)

    „Allerdings: WELCHE politische Palästinenserführung soll gemeint sein?
    Bekanntlich bekämpfen sich Hamas und Fatah-Islamnazis bis aufs Blut.“

    Keine konkret. Wollte damit sagen, wenn das palästinensische Volk wirklich an einem eigenen Staat interessiert ist – und nicht nur aus taktischen Erwägungen heraus – dann sollte sie dafür sorgen, dass eine Führung zustande kommt, die mit uns verhandelt, und nicht paktiert. Hamas ist es nicht wie wir alle wissen, und Fatah scheint derzeit auf dem Weg zurück zu alten Tugenden zu sein; unter der Vorraussetzung, dass Fatah sie jemals verlassen zu hat.

  61. thia vor deeeeer Sorte muss man erst mal gekostet haben, bevor man als anstaendiger Mensch die Existenz eines gewissen Masses an egoistischer Skrupellosigkeit ueberhaupt fuer moeglich halten kann.

    Andererseits fehlt vielen Menschen genau diese Erfahrung bzw Erlebnistiefe, und das ist eines der grossen Probleme im Kampf gegen die naechste totalitaere Pest: Dem Islam

  62. Ob Herr Dierkes bei seiner angeblichen Israelreise auch diese Leute befragt hat oder nur Superlinke wie Avnery, der hier in Deutschland gerne als Alibijude herangezogen wird?

    Umfrage: Ostjerusalemer Araber bevorzugen Israel

    Montag, 9. Mai 2011 | von ih Redaktion
    Die palästinensische Autonomiebehörde hat viele Staaten der Welt davon überzeugt, einen palästinensischen Staat in den Grenzen von vor 1967 anzuerkennen, dessen Hauptstadt Jerusalem sein soll. Unter der dort lebenden Bevölkerung waren sie jedoch noch nicht so erfolgreich: Eine neue Umfrage unter den arabischen Einwohnern von Ostjerusalem hat ergeben, dass ein Großteil es vorzieht, weiterhin unter israelischer Herrschaft zu leben, ihren blauen Personalausweis zu behalten und die damit verbundenen Vergünstigungen. Nur 30 Prozent der Befragten sprachen sich für eine palästinensische Staatsbürgerschaft aus.

    Aus Israel Heute

  63. Und für unjsere „Israelkritischen“ auch hier:

    Mir sind Palaraber, die kritisch dem Staat Israel gegenüber stehen, und trotzdem Einblick haben, lieber, als Typen die ihren Hintern im warmen Europa haben, über keinerlei Ahnung verfügen, aber den üblichen Müll von sich geben, ohne selber einmal nachzudenken, sprich faktenresistent sind. Damit will ich niemanden beleidigen, sondern nur zum Nachdenken anregen.

    Der arabisch-israelische Journalist Khaled Abu Toameh lebt in einem jüdischen Viertel von Jerusalem, sagt von sich, er sei pro-palästinensisch, kritisiert dabei das Wirken Arafats und bemängelt die fehlende Selbstkritik der Palästinenser.

    Was ihm manche noch weniger verzeihen können als die vermeintliche Nestbeschmutzung, ist der Umstand, dass Toameh in Israel nicht das Reich des Bösen sieht. „Hier in Israel bin ich frei, ich kann mich frei bewegen und schreiben, was ich will. Außerdem bin ich als palästinensischer Journalist in Jerusalem unter israelischer Herrschaft sicherer als im Westjordanland. In Ramallah wäre ich längst tot.“

    Dass es inzwischen Mode geworden ist, Israel als Apartheidsstaat zu bezeichnen, macht Abu Toameh regelrecht wütend. „Im Libanon gibt es über fünfzig Berufe, die Palästinenser nicht ausüben dürfen. Das ist Apartheid.“ Er erzählt, dass es für ihn überhaupt kein Problem gewesen sei, ein Haus in einem mehrheitlich jüdischen Viertel von Jerusalem zu kaufen, wo er mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt.

    Und trotzdem fügt er hinzu: „Lieber bin ich Bürger zweiter Klasse in Israel als Bürger erster Klasse in irgendeinem arabischen Land.“ Solche Worte klingen für viele nach Onkel Tom. Aber eine solche Sicht ist herablassend. Onkel Tom war ein Sklave. Khaled Abu Toameh ist selbstbewusster Bürger eines freien Landes.

    http://www.cicero.de/259.php?ress_id=38&kol_id=11140
    9..

  64. #62 maccabi (09. Mai 2011 07:59)
    Ich habe mich letzte Nacht gefragt, warum die internationale Linke einen jüdischen Staat ablehnt und ob dahinter Antisemitismus steckt.

    Das hat auch viel mit dem Stimmungsumschwung nach dem 6-Tage Krieg zu tun, da wurde aus Israel dem David auf einmal Israel der Goliath und es gibt noch einen wichtigen Grund, einfach mal lesen:

    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1eurabia.html

  65. #80 maccabi

    Das meinte ich. „Palästinenserführung“: Keine da.
    Nur Clanchefs der (m.W.) sieben inzestuösen Palästinenserclans.
    btw, der sog. „Palästinenserführer“ und erbbelastete Islamnazi Mohammed el-Husseini war ja wohl Ägypter, der sich später „Yassir Arafat“ nannte.

  66. Und für alle noch einmal, bei PI schon als „Der Moralist! erschienen, HaOlam stellt die Infos noch einmal zur Verfügung.

    So schreibt er:

    Die moralischen und ethischen Parameter der israelischen Armee

    Heute Abend beginnt Yom haZikaron, der Gedenktag für die Gefallenen Israels und die Opfer des Terrorismus gegen Israel. Aus diesem Anlaß veröffentlichen wir nachfolgendes Interview mit Prof. Asa Kasher, der dem Leser einen Einblick in die weltweit höchsten moralischen und ethischen Standarts gibt, die für die Israelische Verteidigungsarmee (IDF / Zahal) gelten.

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5270

  67. Herr Dierkes, Sie sind zum Kotzen.

    Das alles ist bei Weitem Grund genug, die Linke zu verbieten! Ihre Rhetorik trieft vor Israelhass. Und sie ist voller Lügen und Verdrehungen von Tatsachen, da stehen Sie ganz in der Tradition Ihrer Partei.

    Sie verurteilen alles das, was Israel zu seiner Existenzsicherung tun muss. Sie fordern von Israel, das zu unterlassen. Gleichzeitig ist von Ihnen keine einzige Silbe zu lesen, die von Arabern fordert, den Terror gegen Israel zu unterlassen.

    Sie stellen nur Forderungen an Israel. Kein Wörtchen der Verurteilung an die andere Seite.

    Die Araber hatten mehrere Gelegenheiten, mit Israel endgültig Frieden zu schließen. Aber darum geht es deren Führern nicht. Es geht um die vollständige Auslöschung Israels. Und in Ihnen finden diese „Friedensaktivisten“ einen dummen, willfährigen Erfüllungsgehilfen. Wenn Israel das tut, was Sie sich in Ihren feuchten Träumen wünschen – und die Araber gleichzeitig alles das tun, wovon Sie nicht deren Unterlassung fordern, dann haben Sie das von (sicher nicht allen!) Arabern gewünschte Ergebnis der Auslöschung Israels. Sie fordern indirekt die Auflösung Israels. Tür und Tor soll jeglichem Terrorismus geöffnet werden, dieses Ziel zu erreichen, wie u.a. durch Ihre Verurteilung der sehr wirksamen Schutzmauer deutlich wird.

    Segregation in Israel? Da kommt man ins Schmunzeln 🙂 Die bestsegregierten Länder des Planeten befinden sich rund um/in der Nähe von Israel:

    Syrien, Jordanien, Saudi-Arabien, Türkei usw.

    In Ägypten ist man gerade dabei, sich von den Kopten womöglich endgültig zu befreien. Wo bleibt da ihr moralischer, lauter Aufschrei zugunsten der ganz konkret Segregierten, Diskriminierten und von Tod/Verstümmelung Bedrohten?? ?? ?? ??

    Ach ja, Sie sind ja „Friedensaktivist“, aber nur leider gegen die einzige Demokratie in Arabien.

    Herr Dierkes, Sie sind ein verblendeter Dummkopf. Das würde ich Ihnen auch sehr gerne mit Klarnamen ins Gesicht rufen und mich dann auf Ihre Anzeige freuen.

  68. #70 Phylax2000 (09. Mai 2011 09:32)

    Sorry, nur ein kleiner Tip, damit die Argumentation rundum stichhaltig bleibt:
    tâlib ist der Sg. zum Plural (eig. Dual tâlibâni); tâlib, tullâb (Plural) wird im Arabischen auch für den ganz normalen Studenten verwendet. Im engeren Sinn ist es einer, der den Koran studiert – mit entsprechenden Konsequenzen bei den als solchen bekannten rebellischen „Taliban“ in Afghanistan etc.

  69. Ihr wollt mir nicht ernsthaft erzählen, dass es Leute gibt, die diesen Typen wählen?!?

  70. Ein ebenso wortreiches wie verquastes Machwerk, dass der Ortsgruppenleiter … äh, pardon Fraktionsvorsitzende der Immernoch-SED Herrmann Dierkes da vom Stapel lässt.

    Naja, es stimmt halt doch „Getroffene Hunde bellen“.

  71. #78 Phylax2000 (09. Mai 2011 10:33)
    #71 Sebastian

    “der Holocaust” – du meinst die Shoa.

    —————————————————–

    Wie Du möchtest, aber dann, solltest Du den Begriff auch erklären, was ich nun gerne für Dich tue :

    Zwischen 1939–1945 wurden in Europa mehr als sechs Millionen Menschen ermordet, die von dem deutschen nationalsozialistischen Regime für einer jüdischen „Rasse“ angehörig gehalten wurden (wobei die vielen anderen Opfer nicht vergessen werden dürfen). Der Begriff „Holocaust“ hat sich als Bezeichnung für dieses Ereignis in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt – auch in Deutschland.
    Dabei ist der Begriff höchst problematisch. Er entstammt einer englischen Übersetzung des griechischen Bibelverses 1 Mose 22, indem die (letztendlich verhinderte) Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham beschrieben wird. Das es unangemessen ist, eine Parallele zwischen dieser Geschichte aus dem Buche Genesis und der Vernichtung der europäischen Juden herzustellen, ist klar. Der Begriff hat sich aber weitestgehend von seiner biblischen Konnotation gelöst und ist so weit verbreitet, daß sein Gebrauch heute auch von der Fachwelt nicht gescheut wird.

    Eine Alternative zu dem Begriff „Holocaust“ ist die hebräische Bezeichnung „Shoa“ (auch „Shoah“ geschrieben). Letztere ist in ihrem Bezug auf die Vernichtung der Juden Europas eindeutig. Sie findet im Deutschen aber nur die Entsprechung „Katastrophe“ o.ä., verliert also ihre Spezifität in der Übersetzung. Außerdem ist es fragwürdig, im Land der Täter einen Begriff zu verwenden, der von Opfern geprägt worden ist und ihre Perspektive reflektiert.

    Quelle : http://www.shoa.de/holocaust.html

    Also, lass uns nicht streiten, über Begriffe, wie Holocaust oder Shoa, da beide Begriffe, das selbe ausdrücken .

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