Der Sonntag ist gerettet und nicht nur der Sonntag! Was die Frankfurter Allgemeine heute schreibt, ist die beste Nachricht seit dem Start der Eurokrise und der „alternativlosen“ Griechenlandhilfe. 71 Prozent der Deutschen sagten bei einer Umfrage, „sie hätten das Vertrauen in eine gemeinsame europäische Währung“ verloren. Und dies geht durch das ganze Spektrum der Gesellschaft, von den Armen zu den Reichen, von der FDP bis zur Linkspartei! Auch die Mehrheit für Griechenlandhilfen ist weg. Und das Beste: die Politiker erfahren es im Wahlkreis! Eine Stunde hat Steinbrück die Griechen in Hamburg mit dem üblichen Dummschwätz verteidigt. Da geht ein Mann ans Mikrofon und sagt:

„Wieso habe ich den Eindruck, dass die Rettung fremder Länder immer wichtiger ist als die unseres eigenen Landes?“ Da wird es ganz still im Saal, und auf der Bühne ringt Peer Steinbrück um Fassung…

Und wenn ich hier schon wiederholt dringend dazu aufgerufen habe, die Abgeordneten mit Emails zu bombardieren, kamen jedes Mal ein paar faule Schnösel daher und fragten gelangweilt, was das nütze. Nun, in der FAS lesen wir im selben Artikel:

Seit einigen Wochen gießt sich eine Flut von E-Mails in Carsten Linnemanns elektronisches Postfach. Die immer gleiche Frage lautet: „Wieso gebt ihr den Griechen noch mehr Milliarden?“, „Wo ist denn das Riesenpaket aus dem vergangenen Jahr geblieben?“ Linnemann sitzt für die CDU im Bundestag, er ist 33 Jahre alt. Sein Wahlkreis ist Paderborn, klassisches Mittelstandsland. Wenn Linnemann aus Berlin nach Hause fährt, hat er Schwierigkeiten, seinen Wählern die Politik seiner Partei zu erklären…

Das wirkt natürlich schon! Er braucht sie gar nicht lesen. Es genügt, wenn die Sekretärin dem Abgeordneten sagt, wir haben die Woche über 450 Emails gekriegt, alle waren gegen die Griechenland-Milliarden. Da weiß der „Volksvertreter“, daß sein Stündlein geschlagen haben könnte! Also tut was! Besucht ihn bei seiner Sprechstunde! Redet ihn an, wenn er eine Versammlung abhält oder beim Lidl einkauft!

Im Jahr 2011 ist die Euroskepsis nun vollends im Herzen Europas angekommen, und im Gegensatz zu Ländern wie Dänemark oder Schweden durchzieht sie in Deutschland sämtliche sozialen Schichten, vom politisch mäßig interessierten kleinen Angestellten bis zum Akademiker. Beim Ärger über die Griechen-Kredite gebe es „keine soziokulturellen Unterschiede“, hat der Paderborner Abgeordnete Linnemann festgestellt. Kürzlich hat er im örtlichen Rotary-Club gesprochen. „Die Ablehnung ist quasi einheitlich. Das geht vom Arbeiter bis zum Direktor.“ Deutschland, einig Wutbürgerland. Da läuft es ins Leere, wenn Finanzminister Wolfgang Schäuble im „Zeit“-Interview behauptet, die größten Gegner bei der Rettung Europas seien „Populismus und Demagogie“. Es ist nicht „Rechtspopulismus“, der die deutsche Euroskepsis treibt…

Hier der ganze FAS-Artikel: Schulden, Krise, Euro-Skeptiker. Deutschland einig Wutbürgerland! Die Lektüre ist Trost für die malträtierte Seele! Und um es klar zu machen: Wir sind nicht gegen den Euro per se, sondern gegen den Euro in dieser Form und gegen die andauernden Vertragsbrüche von Merkel, der EZB, der Bundesbank und der EUdSSR-Kommissare zu Lasten jedes deutschen Steuerzahlers! Wir sind nicht gegen die EU, sondern gegen die EUdSSR. Wir sind nicht gegen Griechen und andere Ausländer, wir sind gegen die Transferunion. Mit Deutschland als Zahlmeister muß Schluß sein! Ein für allemal!

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129 KOMMENTARE

  1. Ein besonders Punkt – der kaum in den Medien thematisiert wird – ist die in Artikel 27 & 30 geregelte strafrechtliche Immunität des gesamten Personals des ESM. Habe aus dem Internet einmal – auszugsweise – die entsprechnenden Artikel hier eingestellt.

    Es ist ungeheuerlich, was dort zu lesen ist. Diese Institution ist letztlich nur noch sich selbst verantwortlich, sie stellen sich selbst den „ultimaten strafrechtlichen Persilschein“ aus. Denn die Immunität kann nur durch den Gouverneursrat des ESM aufgehoben werden – von den nationalen Parlamenten ist nicht die Rede.

    Hier werden elementare demokratische Grundprinzipien mißachtet, bzw. bewusst umgangen! In Deutschland kann das Parlament die strafrechtliche Immunität eines Abgeordneten in begründeten Fällen aufheben (Immunitätsausschuss) – aber künftig nicht die eines Mitgliedes des Gouverneursrat des ESM!

    Wozu dieser umfassende strafrechtliche Schutz dient, ist leicht einsichtig: Der ESM ist eben nicht nur eine weitere Behörde im europäischen Betrieb; sondern dient letztlich zur Steuerung der nationalen Regierungen. Und deshalb wird er auch von einem Zugriff derselben geschützt.

    Hier der Auszug:

    Artikel 27; Rechtsstellung des ESM, Immunitäten und Vorrechte

    1. Um dem ESM die Erfüllung seines Zwecks zu ermöglichen, werden ihm im Hoheitsgebiet jedes ESM-Mitglieds die Rechtsstellung, Immunitäten und Vorrechte gewährt, die in diesem Artikel festgelegt sind. Der ESM wird bestrebt sein, eine Anerkennung seiner Rechtsstellung, Immunitäten und Vorrechte in anderen Hoheitsgebieten zu erhalten, in denen er Aufgaben
    erfüllt oder Vermögenswerte hält.

    Abs. 4

    4. Das Eigentum, die Finanzmittel und Vermögenswerte des ESM sind unabhängig davon, wo und in wessen Besitz sie sich befinden, von Zugriff durch Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung und jede andere Form der Inbesitznahme, Wegnahme oder Zwangsvollstreckung durch Regierungshandeln oder auf dem Gerichts-, Verwaltungs- oder Gesetzesweg befreit.

    9. Der ESM ist von allen Verpflichtungen nach dem Recht der einzelnen ESM-Mitglieder zur Genehmigung oder Zulassung als Kreditinstitut, Anlagedienstleister oder sonstige genehmigte, zugelassene oder bestimmten Regelungen unterliegende Einrichtung befreit.

    Artikel 30 Immunitäten von Personen

    1. Die Gouverneursratsmitglieder, stellvertretenden Gouverneursratsmitglieder, Direktoren, stellvertretenden Direktoren, der Geschäftsführende Direktor und das Personal genießen Immunität von der Gerichtsbarkeit hinsichtlich der in ihrer amtlichen Eigenschaft vorgenommenen Handlungen und Unverletzlichkeit in Bezug auf ihre amtlichen Schriftstücke, jedoch nicht, wenn und soweit der Gouverneursrat diese Immunität ausdrücklich aufhebt.

    2. Die Immunitäten aufgrund dieses Artikels werden im Interesse des ESM gewährt. Der Gouverneursrat kann in dem Ausmaß und unter den Bedingungen, die er bestimmt, die aufgrund dieses Artikels gewährten Immunitäten aufheben. Der Geschäftsführende Direktor kann die Immunitäten eines Mitglieds des Personals des ESM (mit Ausnahme seiner eigenen Person, eines Gouverneursratsmitglieds, eines stellvertretenden Gouverneursratsmitglieds, eines Direktors oder eines stellvertretenden Direktors, bei denen eine Aufhebung vom Gouverneursrat zu genehmigen ist) aufheben.

    3. Jedes ESM-Mitglied ergreift umgehend die erforderlichen Maßnahmen, um diesem Artikel nach seinem eigenen Recht Wirkung zu verleihen, und setzt den ESM davon in Kenntnis.

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=db24b3b204ed48cedea897e05eb50f92&topic=9061.msg146597#msg146597

  2. ich habe eigentlich nicht den glauben an die gemeinsame währung euro verloren sondern mehr den glauben an die rechtmässigkeit der entscheidungen der wirtschaftsminister und banker.

  3. Und wenn ich hier schon wiederholt dringend dazu aufgerufen habe, die Abgeordneten mit Emails zu bombardieren, kamen jedes Mal ein paar faule Schnösel daher und fragten gelangweilt, was das nütze.

    Kewil kanns nicht lassen. Selbst dann nicht, wenn er einen sonst rundum zustimmungswürdigen PI-Artikel wie diesen schreibt.

  4. und mal blöd gefragt: sind die dinge wie unter nr 1 exposiert nicht auch unter den lissaboner verträgen manifestiert? die politische auflösung nationaler regierungen und grenzen .. woher kenne ich das nochmal? achja da war doch was mit den bilderbergern…

  5. FAZ.net:

    Die Stimmung ist gekippt: Eine Mehrheit der Deutschen will den Griechen kein Geld mehr geben.

    Die Stimmung ist gekippt …? Ja, gab es denn mal eine Phase, wo eine Mehrheit der Deutschen den Griechen die Multi-Milliarden geben wollte?

  6. Wenn der Wille der Wähler nicht dem entspricht was die Politik umzusetzen hat ist die Zeit für grundlegende Veränderungen gekommen.

    Bloggy

  7. einfach mal bei Facebook nach „Anti-Rettungsschirm“ suchen. Evtl. lässt sich ja eine schlagkräftige Gruppe bilden.

    Aber natürlich sollten wir weiterhin die gesamte Parteienlandschaft mit E-mail & Briefen bombardieren.

  8. Und dies geht durch das ganze Spektrum der Gesellschaft, von den Armen zu den Reichen, von der FDP

    Ne, ne die Bundes-FDP möchte unbedingt den Griechen noch ein paar Milliarden in den Hintern stecken. Das ist beschlossen.

  9. Lieber kewil, so wird das Wort richtig geschrieben: E-Mail. Alles andere (eMail oder Email) ist leider falsch. Viele Grüße.

  10. also ich will ja jetzt nicht die pedantische sau sein – aber den politikern gehört unser steuergeld nicht – ein umverteulen wäre was? diebstahl? wir sollten eine sammelklage anstreben – den rest muss die staatsanwaltschaft zusammentragen. veruntreuung – diebstahl – wirken wider der deutschen verfassung – verfassungsuntreue – verbot als terroristische vereinigung.

  11. FAZ.net:

    Die neue Ablehnung geht quer durchs politische Spektrum, von links nach rechts – nur die Grünen-Wähler sind noch nicht mehrheitlich für einen Stopp der Kredite …

    „…“

  12. ströbele ach ströbele was täten wir nur ohne dich. in amerika werden soziopaten weggesperrt – hier dürfen sie politiker sein… *sinnier*

  13. starker artikel. sowohl in der FAS als auch von PI.

    Und um es klar zu machen: Wir sind nicht gegen den Euro per se, sondern gegen den Euro in dieser Form und gegen die andauernden Vertragsbrüche von Merkel, der EZB, der Bundesbank und der EUdSSR-Kommissare zu Lasten jedes deutschen Steuerzahlers! Wir sind nicht gegen die EU, sondern gegen die EUdSSR. Wir sind nicht gegen Griechen und andere Ausländer, wir sind gegen die Transferunion. Mit Deutschland als Zahlmeister muß Schluß sein! Ein für allemal!

    dem stimme ich 100%ig zu.

  14. Faz.net:

    Im Jahr 2011 ist die Euroskepsis nun vollends im Herzen Europas angekommen, und im Gegensatz zu Ländern wie Dänemark oder Schweden durchzieht sie in Deutschland sämtliche sozialen Schichten, vom politisch mäßig interessierten kleinen Angestellten bis zum Akademiker.

    Dänemark & Schweden haben ja auch keinen Euro – wie im FAZ.net-Artikel vermerkt, wurde der Euro in beiden Ländern per Referendum abgelehnt.

    … mag die Politik noch so sehr betonen, dass Griechenland Kredite erhält, die zurückgezahlt werden müssen.

    MÜSSEN? Wie soll denn die Rückzahlung durchgesetzt werden? Mit Hilfe von Panzern? Laut Steinbrück soll die EU Krieg doch verhindern? Sie schürt ihn aber. Die Griechen hassen uns bereits, weil sie sparen sollen, und wir hassen die Griechen bald für ihre Undankbarkeit. Die Transfer-EU verhindert nicht den Hass zwischen den europäischen Völkern, sie facht ihn an!

  15. keinen cent für griechenland! oder besser…für banken, versicherungen und fondsgesellschaften, die faule staatsanleihen ihr eigen nennen. denn jede überweisung nach athen dient einzig der umrubelung fauler papiere, die dann (über den umweg ezb) beim steuerzahler landen. auch wenn der griechische staatsbankrott schockwellen auslösen wird, die zuallererst die volkswirtschaften nordeuropas treffen werden…lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende.

  16. Das klingt gut, aber man sollte wegen einer solchen Umfrage nicht in Euphorie verfallen.
    Wie viele von den 71 Prozent werden auf Grund ihrer Einstellung zum Euro auch entsprechend handeln?

    Wir sind nicht gegen den Euro per se, sondern gegen den Euro in dieser Form und gegen die andauernden Vertragsbrüche von Merkel, der EZB, der Bundesbank und der EUdSSR-Kommissare zu Lasten jedes deutschen Steuerzahlers! Wir sind nicht gegen die EU, sondern gegen die EUdSSR. Wir sind nicht gegen Griechen und andere Ausländer, wir sind gegen die Transferunion.

    Was soll das denn jetzt? Wie sollte eine gerechte EU funktionieren?
    Es wird immer korrupte Menschen geben, die solch ein Mammutprojekt schon in der Basis faulen lassen.

    Dieser riesige Staatenverbund mit den verschiedensten Kulturen und Mentalitäten kann auf Dauer nicht einvernehmlich existieren. Jedenfalls nicht so wie vorgesehen.

  17. #9 why not (26. Jun 2011 12:02)

    Gibs nur ein Problem,
    Deutschland kennt keine Sammelklagen.

    Aber was würde es bringen, denkst Du diese dreckigen Aristokraten werden zur Rechenschaft gezogen ?

  18. „Wutbürger“ – wenn ich so einen Scheiss schon höre …

    Wieso benutzt Ihr die gleiche bescheuerte Sprache wie die linksgrünbescheuerten Schreiberlinge in den Verblödungsmedien?

  19. Und wenn 99,99% der Bevölkerung gegen die Griechenlandmilliarden sind, interessiert das die Politker („zur Griechenlandhilfe gibt es keine Alternativ“) einen Dreck. Eine Ausnahme: Wenn eine Partei, sagen wir die Linkspartei plötzlich mit dem Slogan kommt „Keine Milliarden für Griechenland“ und in den Umfragen damit erolgreich ist, dann und nur dann schwenkt das Merkel auch auf diese Linie um. So wie sie es auch beim Thema Atomkraft gemacht hat…

  20. Wie viele nach so vielen Jahren sich noch über so vieles wundern…..
    wer glaubt denn da noch an den Weihnachtsmann.
    Es ist alles gewollt…da brauch man nicht Jahre hin und her diskutieren..untersuchen und palavern….jeder der nur ein bischen Verstand hat weiß wo EU draufsteht ist Kapitalismus,Macht und Geld drin und diese Dinge regieren nun mal die Welt…ES GIBT KEINEN MODERATEN KAPITALISMUS…

  21. „Wieso habe ich den Eindruck, dass die Rettung fremder Länder immer wichtiger ist als die unseres eigenen Landes?“ Da wird es ganz still im Saal, und auf der Bühne ringt Peer Steinbrück um Fassung…
    Verständlich, das es bei soviel Unverstand ganz still wird und Peer Steinbrück um Fassung ringen muss.
    Soviel Dummheit auf einen Haufen ist auch schwer auszuhalten.
    Liebe Leute und Eurokritiker. Macht euch mal eines klar. Europa und damit auch wir sind, mag es euch gefallen oder nicht, fest miteinander verbunden. Stürzt der Euro in Giechenland, fällt auch unser Wirtschaftssystem. Die Folge wäre ein 1923 in Gesamteuropa. …und dann, ihr Dummschwätzer???

  22. #9 elmacho (26. Jun 2011 12:01)

    Lieber kewil, so wird das Wort richtig geschrieben: E-Mail. Alles andere (eMail oder Email) ist leider falsch. Viele Grüße.

    lieber elmacho, die deutsche sprache ist eine lebendige sprache, die sich ständig ändert und weiterentwickelt und ich für meine person lasse mir nicht vorschreiben, wie ich welche wörter zu schreiben habe. ich schreibe email und jeder weiß, was gemeint ist.

    wer rächdßchraibveela findet darf sie behalten. 🙂

  23. Ich bin gegen die EU und gegen den Euro. Punkt, aus.

    Eine gemeinsame Währung macht nur Sinn wenn man auch gemeinsame Finanz- und Sozialpolitik betreibt, also europaweite Steuern, Sozialprogramme usw. Da können sich Deutschland und die anderen europäischen Nationen gleich auflösen. Also ohne mich.

    Die EU ist nur die EU seit Maastricht, vorher war es die EG wie wir uns vielleicht noch erinnern. Maastricht war der erste große Schritt Richtung Zerstörung nationaler Souveränität in Europa. Dafür kann man als deutscher Patriot nicht sein. Über Freihandel kann man ja noch reden, alles darüber hinaus ist genau der euroföderale Müll, der uns ja genau in das jetztige Schlamassel gebracht hat.

    EU und Euro sind das Unglück dieses Landes und dieses Kontinents. Beide müssen weg. Und über die Furcht vor der bösen Wirtschaftskrise lache ich. Wenn ein System auf Sand gebaut ist, muß es verschwinden! Noch höher bauen aus Angst vorm Crash macht es nur schlimmer!

  24. #27 theShowmustgoon (26. Jun 2011 12:29)

    Stürzt der Euro in Giechenland, fällt auch unser Wirtschaftssystem. Die Folge wäre ein 1923 in Gesamteuropa.

    Könnte sein. Wenn die Blase aber weiterhin aufgeblasen wird, tönt der finale Knall erheblich lauter als 1923.

  25. Nicht tadeln kann ich sie: was gilt es ihnen?
    Dein Gut, und nicht ihr eignes, geben sie.
    Seeräuber können leicht spottwohlfeil handeln
    Und Freund‘ erkaufen und an Dirnen schenken,
    Hoch lebend so wie Herrn, bis alles fort:
    Indes des Gutes blöder Eigentümer
    Darüber weint, die bangen Hände ringt
    Und schüttelt seinen Kopf und steht von fern,
    Weil alles ausgeteilt wird und verstreut,
    Und darf verhungernd nicht, was sein, berühren.

    Shakespeare
    König Heinrich VI. (2. Teil)
    1. Akt, 1. Szene

  26. ich war von Anfang an gegen die Abschaffung einer traditionellen – extem starken – Währung wie der Deutschen Mark. Diese Mark hat uns Deutsche über Jahrhunderte begleitet und wird einfach fortgefegt.
    Wir sollten zurückkehren zu einer eigenen Währung mit der wir uns identifizieren können. Wirtschaftlich stark waren wir übrigens auch vor der Einführung des Euro.

  27. Tja – also wenn 71% gegen die Transferunion sind, dann können diese ja in Berlin demnächst DIE FREIHEIT wählen.

    Diese Botschaft sollte DIE FREIHEIT ganz klar und breit kommunizieren.

  28. Dieses Thema könnte für „Die Freiheit“ einen katapultartigen Aufstieg bedeuten; ich verstehe nicht, daß sie den Widerstand gegen den milliardenschweren Euro-Wahnsinn nicht massiv in der Debatte besetzen…

    – DHh

  29. Wir sind nicht gegen Griechen und andere Ausländer…

    Das verstehe ich nicht. Wieso sind die Griechen „Ausländer“? Sind die bei sich nicht zuhause? Ist Griechenland jetzt doch Reichsgebiet geworden?

  30. Die e-mail Aktion ist sehr gut angelaufen und vor allem eben auch wirksam! Auf jeden Fall weiter sagen an Freunde und Bekannte, und auf der Arbeit oder in der Freizeit offen ansprechen und fördern! Die allermeisten haben wenig übrig für einen Kampf gegen Windmühlenflügel, sprich immer und immer noch einmal wieder riesige Geldmengen, deren Umfang ich mir im materiellen Sinn wirklich nicht mehr vorzustellen vermag, in Fässer ohne Boden zu pumpen. Neben der e-mail Aktion können wir unseren Bundestagspolitikern ebenfalls ein deutliches Signal setzen, daß damit Schluß sein muß. Es gibt da die epetition Nr. 18123: „Der Bundestag möge beschließen, sich umfassend gegen den geplanten künftigen Europäischen Stabilitätsmechanismus – ESM – auszusprechen“.
    Ein signifikantes Credo ist bei 50.000 Stimmen erreicht, der aktuelle Stand beträgt 3.111 Unterschriften. Ich will es versuchen! Macht bitte mit und sagt es weiter. Wir sind mehr als 50.000!

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=18123

  31. Ohne eine nachhaltige Austrocknung des linksrotgrünen Sozialistensumpfes wird es mit Deutschland auch weiter hin abwärts in die „Armut für Alle“ gehen. Die LinksrotgrünInnen haben eine sehr klare Vorstellung von der Rolle des deutschen Steuerzahlers in der EU. Er soll zahlen, zahlen und noch mal zahlen – und ansonsten den Mund halten.

    Der bekennende Pädophile und grüne Linksextremist Daniel Cohn-Bendit fordert inzwischen eine Grundgesetzänderung zugunsten der Transferunion:

    Der Ko-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit, will den Euro mit einer Grundgesetzänderung retten. „Wir müssen klar sagen: Natürlich helfen wir den Griechen! Auch wenn Europa so von der Währungs- zur Transferunion wird“, forderte Cohn-Bendit in der Berliner Zeitung. Falls ein solcher „Länderfinanzausgleich auf EU-Ebene“ vor dem Bundesverfassungsgericht scheitere, müsse Deutschland eben sein Grundgesetz ändern. „Die Pro-Europa-Parteien CDU, SPD und Grüne haben eine Zweidrittelmehrheit. Wir könnten sagen: Bei einer gemeinsamen Währung und einer nötigen gemeinsamen Wirtschaftsregierung brauchen wir auch die gemeinsame Haushaltspolitik – und die beinhaltet eben Transfers.“

    Der ganze Artikel ist hier

    Für eine Grundgesetzänderung bin ich allerdings auch. Inzwischen bin ich für die Wiedereinführung der Todesstrafe – aber nur zur Aburteilung von Verbrechen unserer Politiker, die gegen den Mehrheitswillen der Wähler ihre asozialen Pläne durchsetzen. Es kann einfach nicht sein, dass diese Leute ihre ideologischen Pläne gewissenlos durchziehen und sich dann mit fetten Pensionen ins Ausland verziehen.

  32. Wir sind nicht gegen den Euro per se….

    Doch. Ich jedenfalls bin ganz entschieden perse gegen den Euro! Man kann halt nicht Länder mit unterschiedlichen Wirtschaftregierungen, unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen und vorallem, unterschiedlichen Wirtschaftskulturen unter einem Hut bringen. Finnland hat einen andere Wirtschaftskultur als Griechenland. Polen eine andere als Irland. Portugal eine andere als die Niederlande, Deutschland eine andere als Frankreich oder Bulgarien, Italien eine andere als Littauen, usw., usf. Das geht halt nicht, weil: MULTIKULTI funktioniert NIEEEMALS!!!!! Weder in Neukölln oder Marxloh, noch im rosaroten Euro-Wolkenkuckucksheim. Weder jetzt, noch in 10 Jahren noch in 100 Jahren noch jemals. Punkt!

  33. Wenn Gewaltenteilungen zusammenfließen und ausführende Organe auch genehme
    Gesetze beschließen, die sie aus der Verantwortung und Strafbarkeit entlassen, wird es gefährlich.
    Eigendlich sind das Zeichen totalitärer Staaten.

  34. Leider hilft’s ja zunächst oft nicht viel, wenn man weiß, wofür die Mehrheit der Deutschen ist. Man denke nur an die Hetze gegen Sarrazin in Politik und Presse. Einziger Trost in dieser Sache: Da hat sich gottseidank einiges „in the long run“ zum Besseren gewendet.

    Eines ist aber erschreckend. Wie kann so ein kleiner Staat wie Griechenland, wenn auch Schurkenstaat, die Potenz besitzen, ganz Europa und möglicherweise auch die Welt finanziell „in Brand stecken“? Joschka hat vor kurzem in der SZ für großzügige Hilfe für Griechenland plädiert. Ist er nicht auch ein bißchen Schuld daran, daß sich die Helenen 2001 in die Eurozone schwindeln konnten? Klar, jemand, der sich wie Steinewerfer Fischer jetzt viele goldene Nasen verdient, kann sich finanzielle Belastungen leisten. Der normale Steuerzahler, der auch massiv von Altersarmut bedroht ist, dürfte da aber Schwierigkeiten haben.

  35. #26 Beobachterxxx (26. Jun 2011 12:29)

    …ES GIBT KEINEN MODERATEN KAPITALISMUS…

    Aber einen moderaten Sozialismus schon, oder wie? Und der ist dann die bessere Alternative? Und wie sollte der dann, bitteschön, aussehen?

  36. Ein positives Signal, bleibt nur abzuwarten, ob dem auch Taten folgen.

    Wenn sich erst alle einig sind, das die hemmungslose Ausbeutung der Deutschen Steuersklaven ein Fehler ist, nachdem Deutschland bankrott ist, wird uns das ganze nicht mehr viel nützen.

  37. Immunität ist ein Freibrief für Tyrannei.
    Wie mit Tyrannen umgegangen wird ist hoffentlich jedem bekannt.

  38. Jetzt muß nur noch diese Stimmung auf das Thema Islam übertragen werden und es würde seit Jahren das erste Mal wieder ein bißchen Hoffnung geben.

  39. Seit Jahren predigen uns die Politiker, dass wir sparen müssen, um die Schulden abzubauen. Was macht der/die Deutsche, er/sie arbeiten und verzichtet auf ein nettes Abendessen, ein Wochenendausflug an die Ostsee, die Frau auf das Shopping usw. Andere Länder, andere Sitten. Feiern ohne Ende, Urlaub 3 Monate in Saus und Braus.
    Es ist Unglaublich, was die deutschen Politiker, den Deutschen noch zumuten. Hat einer von denen mal auf ein Monatsgehalt verzichtet und Griechenland gespendet? Natürlich nicht!

  40. #26 Beobachterxxx

    Wäre das in der EU Kapitalismus, so würde es die EU nicht mit ihren ländereingreifenden Maßnahmen geben.

    Gäbe es Kapitalismus in Deutschland, wäre das Volk wesentlch reicher und würde nicht durch einen künstlichen Aufschwung teils profitieren.

  41. OT Da sind bei einigen Beiträgen die Kommentarfunktionen abgestellt.

    In den Berichten über Menschen, die fast oder ganz zu Tode geprügelt wurden, ist immer wieder zu lesen, dass Zeugen in der Nähe waren, die aber nicht eingegriffen haben. Die Brutalität, die Skrupellosigkeit und der Sadismus, mit dem die Schläger vorgehen, sind sicher mit die am schwersten zu ertragenden negativen menschlichen Eigenschaften.

    Aber ich finde die Feigheit, die eine mögliche Rettung der Opfer in vielen Fällen verhindert hat, ist ein noch unerträglicherer menschlicher Charakterfehler.

  42. #34 The Normalbürger
    Eine erneute Inflation, diesmal europaweit, wäre für uns der wirtschaftliche Supergau. Deshalb ist jeder Rettungsversuch und jede nach Griechenland gepunpte Milliarde legitim.
    Aber das Erkennen solcher Wahrheiten wird schwierig, wenn die eigenen Scheuklappen die Sicht einschränken.

  43. Hier die nächste Schweinerei der EU-Politschranzen in Zusammenarbeit mit deutschen Politikern, gerade gelesen in der Wirtschaftswoche, Heft 50, 2010, Seite 9:

    „Montenegro, dem die EU-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt wurde, hat bis jetzt keine eigene Währung, nutzte früher die D-Mark, jetzt den Euro, und das illegal. Nach der aktuellen Gesetzeslage müsste M. beim EU-Beitritt eine neue Währung einführen, so lange bis es den Maastricht-Kriterien genügt. Erst dann dürfte es den Euro wieder einführen. Die EU-Kommission schweigt dazu bzw. man ist der Meinung, das M.s Euro-Problem vernachlässigbar sei, es gäbe nur 700 000 Einwohner. Klingt verdächtig bekannt? Griechenland wurde in die Euro-Zone aufgenommen, obwohl bekannt war, dass die Statistiken gefälscht waren. Damals hieß es auch, das Land sei klein, verglichen mit der gesamten Euro-Zone.“

    Welche Strafe gibt es noch einmal für Landesverrat bzw. Meineide (Schaden vom dt. Volk abwenden?)

  44. Endlich: Mehrheit gegen Griechenland und Euro

    So positiv das alles klingen mag – die Mehrheit der Deutschen ist schon endlos lange gegen den Euro und gegen den Rettungsschirm. Längst schon sind wir alle zum lächerlichen Stimmvieh für irgendwelche Umfragen verkommen. Ob sich nun tatsächlich etwas ändert, werden die nächsten Tage zeigen. Wünschen jedenfalls würde ich uns allen!

  45. #56 Theshowmustgoon

    Deutschland kehrt zur DM zurück, Griechenland zum Drachma. Risiko von Mega-Inflation? Extrem gering. Griechenland würde die Währung abwerten und so seine Schuldenlage verbessern.

    Deutschlands Währung würde sich stabilisieren und „hart“ sein – besonders, da wir uns dann die PIIG-Milliarden sparen können.

  46. >>>>Und wenn ich hier schon wiederholt dringend dazu aufgerufen habe, die Abgeordneten mit Emails zu bombardieren, kamen jedes Mal ein paar faule Schnösel daher und fragten gelangweilt, was das nütze>>>

    Kewil, das war der Tacken zu viel. Du überschätzt Dich maßlos. Fülle Du mal weiter die Email-Postfächer von drittklassigen Politikern.

  47. Mehrheit gegen Griechenland und Euro…

    Das wird den Hosenanzug nicht hindern, den Steuersäckel weiter schön weit aufzuhalten, damit jeder EU-Gauner mal tief reingreifen kann.

    Für die Griechen sind wir zwar Nazis, weil sie keine 18 Monatsgehälter mehr beziehen dürfen, aber unser Geld nehmen sie weiterhin gerne.

    Es wird weiter so bleiben…Deutschland ist in diesem Zwangsbündnis immer der angeschmierte.

  48. #60 frohundheiter (26. Jun 2011 13:48)

    Der Aufruf von Kewil, die Abgeordneten mit Emails zu bombardieren, ist äußerst sinnvoll – mag auch einmal ein drittklassiker Politiker eine bekommen. Das Feld auch von hinten/unten aufzurollen, kann einen wichtigen Beitrag leisten. Das ist wesentlich besser, als nichts zu tun und Blog-Kameraden (oder wer mit dem Begriff „Kameraden“ Probleme hat, dann „Mit-Blogger“) zu beschimpfen.

  49. #57 spiderPig (26. Jun 2011 13:29)

    Welche Strafe gibt es noch einmal für Landesverrat bzw. Meineide (Schaden vom dt. Volk abwenden?)

    Tja.. wahrscheinlich..GAR KEINE! EuDSSR-Recht..toppt nationales Recht… und im Rahmen des EuDSSR-Rechtes… spielt eine demoktratische Vorgehensweise ja eh keine Rolle.. hat dort noch nie eine Rolle gespielt! #1 christoph.m. (26. Jun 2011 11:50) hat es ja sehr anschaulich angerissen…

  50. „Wieso habe ich den Eindruck, dass die Rettung fremder Länder immer wichtiger ist als die unseres eigenen Landes?“ Da wird es ganz still im Saal, und auf der Bühne ringt Peer Steinbrück um Fassung…

    Danke an den unbekannten Mann!!!!

    Die Akzeptanz von € und EU schwindet von Tag zu Tag.

  51. @#23 Jaegermeister
    Ja sehr gut erkannt , hier könnte sich ein großes Potential für „die Freiheit “ erschliessen lassen .

  52. >>>#62 Kahlenberg 1683 (26. Jun 2011 14:15)
    #60 frohundheiter (26. Jun 2011 13:48)

    Der Aufruf von Kewil, die Abgeordneten mit Emails zu bombardieren, ist äußerst sinnvoll – mag auch einmal ein drittklassiker Politiker eine bekommen.<<<<

    Das magst Du so empfinden. Dennoch sind diejenigen, die das anders sehen keine Schnösel.

  53. Schon bei der Einführung des Euro wollte die Mehrheit der Bürger lieber die D-Mark behalten.

    Die Politiker hat das nicht interessiert.

    Oder interessiert es die Politiker vielleicht, dass die ganz überwältigende Mehrheit der Bürger auch keine Riesenmoscheen mit Raketen-Minaretten oder unkontrollierte Masseneinwanderung durch arbeitsunwillige Analphabeten will?

    Machen wir uns doch nichts vor: Unseren Herren (und Damen) Politikern ist es herzlich egal, was die Mehrheit der Bürger und Wähler will. Bisher konnten sie sich nämlich noch jedesmal darauf verlassen, dass – egal, was sie beschlossen haben – bei der nächsten Wahl mindestens 90% der Wähler (wenn auch bei ständig fallender Wahlbeteiligung)
    dann doch wieder den Blockparteien CDUCSUGRÜNESPDFDP ihre Stimme gaben.

    Die einzige Sprache, die die Politikerkaste versteht, ist die der Abwahl aus ihren gut dotierten Ämtern. Aber da haben sie von Michel nichts zu befürchten.

  54. Ich bin mir absolut sicher, dass unsere Politiker sich sehr wohl darüber im klaren sind, dass im Volk keiner hinter Ihren Entscheidungen steht. So weltfremd und volksfern kann ein Mensch überhaupt nicht sein. Warum sie trotzdem immer gegen das Volk entscheiden, bleibt wohl geheim!

  55. #5 Israel_Hands fragte:

    „Ja, gab es denn mal eine Phase, wo eine Mehrheit der Deutschen den Griechen die Multi-Milliarden geben wollte?“

    Nee, gabs nie!

    Gab nicht mal eine Zustimmung zum Euro. 84% hatten sogar im TV abgestimmt – DAGEGEN!

    Reiner Zufall,
    dass das die da oben nicht interessiert?
    Nein, denn wir als Volk haben keine Macht, die „Demokratie“ ist nur weisse Salbe fürs Volk.

  56. Der Euro ist die Umsetzung einer „kranken“ Ideologie der Brüsseler Gestalten.

    Die EU ist ein Bündniss der korrupten siehe Koch – Merin die Frau ohne Dr. Titel die selbst in einer Talkshow zu dumm zum rechnen war und sich jetzt schön hat befördern lassen.

    Die ganze Europa Spuk inklusive Euro geht mir sowas gegen den Strich.

  57. @ TheSchowmustgoon

    Mit dem „Knall von 1923“ ist wohl die Hyper-Inflation im Deutschen Reich gemeint. Diese hatte ihre Ursache darin, dass zuviel Geld gedruckt wurde, beginnend schon während des Krieges, um die Produktion von Waffen bezahlen zu können, nach 1919 um die Reparationen auf Grund des Versailler Vertrages bedienen zu können.

    Wenn also eine neue galoppierende Inflation droht, dann deshalb, weil – wie in Griechenland – ein überzogener Lebensstandard beibehalten wird, der nicht durch reale wirtschaftliche Wertschöpfung gedeckt ist. Auch die Kredite, die zur Aufrechterhaltung des Status quo an Griechenbland ausgereicht (und nie zurückgezahlt) werden, sind „Kunstgeld“, das nicht durch wirtschaftliche Wertschöpfung generiert wurde, sondern lediglich durch die Erwartung zukünftiger Steuereinnahmen vornehmlich in Deutschland „gedeckt“ ist.

    Dies führt zwangsläufig zu Geldentwertung (Inflation).

  58. #5 Israel_Hands (26. Jun 2011 11:56)
    „FAZ.net: Die Stimmung ist gekippt: Eine Mehrheit der Deutschen will den Griechen kein Geld mehr geben.
    Die Stimmung ist gekippt …? Ja, gab es denn mal eine Phase, wo eine Mehrheit der Deutschen den Griechen die Multi-Milliarden geben wollte?“

    Entschuldigung, aber die „Mehrheit der Deutschen“ hat seit 1945 niemals mehr irgendwen interessiert!
    So jedenfalls ist die Politik seither verlaufen.

  59. Die europäische Union sichert aber zugleich den Frieden in Europa!Zudem, wenn die Griechen pleite gehen, fallen Spanien, Portugal. Und Deutschland betreibt Wertabschöpfung in diesen Ländern, indem es exportiert wie ein Weltmeister. Die Binnennachfrage in Deutschland ist doch so gering, wir brauchen die europäischen Länder, die unsere Produkte kaufen. Aber auch mir machen diese Zahlungen Angst, Deutschland hat derzeit 1,7 Billionen Schulden und hat keine Rücklagen für die Beamtenrenten gebildet. Somit dürften wir ungefähr 5 Billionen Schulden haben. Deutschland steht nicht besser da, als Griechenland. Auch Deutschland kann nur Geld drucken und die Schulden durch Inflation wegrationalisieren. Oder aber auch Deutschland droht die Staatspleite. Das Finanzsystem ist aus den Fugen geraten. Die Banken können spekulieren, wie sie wollen und sie tragen oftmals keine Risiken, da der Steuerzahler bereit steht. Ob in Zukunft auch?

  60. #5 Israel_Hands (26. Jun 2011 11:56)
    „FAZ.net: Die Stimmung ist gekippt: Eine Mehrheit der Deutschen will den Griechen kein Geld mehr geben.
    Die Stimmung ist gekippt …? Ja, gab es denn mal eine Phase, wo eine Mehrheit der Deutschen den Griechen die Multi-Milliarden geben wollte?“

    Entschuldigung, aber die „Mehrheit der Deutschen“ hat seit 1945 niemals mehr irgendwen interessiert!
    So jedenfalls ist die Politik seither verlaufen.

    Ansonsten aber ein guter Beitrag!
    Man kann die heutige Situation um die EUSSR und den TEuro nur verstehen, wenn man auch ein bisschen Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen sowie der deutschen Geschichte der letzten 100 Jahre hat. Damit meine ich nicht nur die offiziellen Verlautbarungen.

    Da dies heut vermutlich nur noch 10% der Wähler von sich behaupten können, geht alles den Bach runter.

  61. Die Deutschen waren auch schon vor 17 Jahren gegen den EURO und haben EURO-kritischen Parteien dann maximal 4,9% der Stimmen gegeben. Insofern bringt es relativ wenig, wenn nun wiederum viele dagegen sind, die Leute wählen weiterhin die, die sie immer gewählt haben. MV und Berlin werden es zeigen.

  62. Und dies geht durch das ganze Spektrum der Gesellschaft, von den Armen zu den Reichen, von der FDP bis zur Linkspartei!

    Alles Rechtspopulisten! Mehr Geld im Kampf gegen Rechts! Kann man diese Meinungen nicht verbieten? Also wirklich. Claudia Roth kriegt gleich einen Herzinfarkt.
    Aber wenigstens hat sie ja noch ihre Klientel:

    nur die Grünen-Wähler sind noch nicht mehrheitlich für einen Stopp der Kredite…

    Und diese Klientel wird sich wie immer ganz „demokratisch“ durchsetzen.
    Denn die Stimmen der Grünen zählen ab jetzt dreifach. Notfalls auch zehnfach oder hundertfach! Dann und nur dann sind die Grünen auch mit einer echten direkten Demokratie einverstanden! 😉

  63. #77 Held (26. Jun 2011 15:15)

    Die europäische Union sichert aber zugleich den Frieden in Europa!

    So ein Blödsinn!
    Kannst du nur die MSM nachplappern?!

    Den Euro gibt es erst seit 2002. Herrschte davor Krieg? Frankreich und GB haben Atomwaffen. Wer soll da mit wem Krieg führen?
    Zudem sind alle in der Nato und wir Amis sind schließlich auch noch da. Also mach dich nicht lächerlich.

    Der Euro macht nur eines:
    Europa spalten und gigantische Schuldenkrisen verursachen, die am Ende auch Staaten wie Deutschland in den Abgrund ziehen werden, wenn ihr nicht endlich die Reißleine zieht.

  64. # 37

    können die Mohammedaner nicht gleich verlangen, dass die NATO den Wilders wegen Beleidigung des Korans bombardieren?? Die USA könnten ja auch 5 Flugzeugträger in Marsch setzen oder die Truppe der Navi-Seals Nr. 5 schicken um Wilders zu töten….

    Aber ich verlange auch, dass man die Mohammedaner verurteilt, diese Dumm-Dödel sagen dauernd ich sei ein Ungläubiger und geben mir das sogar im Koran schriftlich!!…

  65. Herrlich, kewil at it’s best.

    Schön, wie sich die Damen und Herren Online-Revoluzzer angesprochen fühlen.
    Um was zu verändern gehört mehr eben dazu, als PI zu besuchen und hier Kommentare zu hinterlassen.
    Um die Fragen gleich vorweg zu nehmen: Mitglied bei BPE und DF
    (Mails an zwei Abgeordnete der aktuell regierenden Blockparteien sind raus)

  66. Wenn die POlitiker in Berlin weiter so gegen die vitalen Interessen des Deutschen Volkes regieren, wird das politische und gesellschaftliche Folgen haben.
    Die Einheitspartei ist nicht mehr wählbar, aber Alternativen tun sich auf.

    Das der Euro ein Schmarren und die Rettung Griechenlands Irrsinn ist, begreift fast jeder Deutsche bis auf unsere Politiker der Einheitspartei und die, die direkt vom Euro profitieren.

    Deutschland muss raus aus dem Euro und raus aus der EU, sonst geht Deutschland vor die Hunde.

    Das der Obersoze Steinbrück eine Lektion erteilt bekam, ist gut und schön.
    Dieser Dummschwätzer hält sich nämlich für ein Genie.

  67. @#77 Held

    Die Binnennachfrage in Deutschland ist doch so gering, wir brauchen die europäischen Länder, die unsere Produkte kaufen.

    Das haben wir uns aber selbst eingeprogt Irgndwann vernichtet Bescheidenheit die Binnennachfrage

    Aber auch mir machen diese Zahlungen Angst, Deutschland hat derzeit 1,7 Billionen Schulden und hat keine Rücklagen für die Beamtenrenten gebildet. Somit dürften wir ungefähr 5 Billionen Schulden haben. Deutschland steht nicht besser da, als Griechenland.

    Es sind eher 9 Billionen Schulden
    http://de.ibtimes.com/articles/17759/20100215/implizite-staatsverschuldung-versteckt-und-vielfach-hoeher.htm

    Hitparade der Staatsverschuldung Europa*(% of GDP):
    Land Zukunftsschulden
    Polen 1550%
    Slowakei 1149%
    Griechenland 875%
    Slowenien 758%
    Lettland 619%
    Tschechien 590%
    Frankreich 549%
    Finnland 539%
    Niederlande 522%
    Litauen 497%
    Portugal 491%
    Estland 455%
    Großbritannien 442%
    EU-25 Durchschnitt 434%
    Schweden 430%
    Deutschland 418%
    Österreich 409%
    Irland 405%
    Luxemburg 376%
    Dänemark 382%
    Italien 364%
    Belgien 296%
    Spanien 244%

    Auch Deutschland kann nur Geld drucken und die Schulden durch Inflation wegrationalisieren. Oder aber auch Deutschland droht die Staatspleite. Das Finanzsystem ist aus den Fugen geraten.

    Mit dem Euro kann Deutschland eben kein Geld drucken

  68. Wie kann es in Türk äh Deutschland auch eine Mehrheit für eine Finanzhilfe nach Griechenland geben? Alle Türken sind doh aus Prinzip dagegen^^

  69. Es sind nicht so sehr die extremen Randgruppen, die den Fortbestand unserer Gesellschaft am meisten bedrohen. Die Zerstörung dieses Gemeinwesens wird am stärksten aus der Mitte der Gesellschaft, von der politischen Führung selbst vorangetrieben.

    ebenfalls lesenswert:

    http://www.faz.net/artikel/S30638/griechenland-tausend-milliarden-euro-30446776.html

    Immer wieder auch „erheiternd“ die Worte des nachmaligen Bundespräsidenten-Darstellers Horst Köhler aus dem Frühjahr des Jahres 1992 (!!! – Köhler war damals noch Staatssekretär-Darsteller im Bundesfinanzministerium.):

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13679245.html

    SPIEGEL: Und an der Währungsunion hebt Deutschland sich keinen Bruch?

    KÖHLER: Länder wie Spanien und Portugal brauchen flankierende Unterstützung, um sich selber zu helfen. Aber das ist kein Riesenumverteilungsrad, das da gedreht wird. Da wird in der innenpolitischen Diskussion in Deutschland – in zum Teil sträflicher Art und Weise – Angstmache betrieben. Ich kann Ihnen jedes Element der finanziellen Leistung Deutschlands an die Gemeinschaft – auch in bezug auf den Süden – im einzelnen begründen.

    SPIEGEL: Können Sie das auch noch, wenn die Währungsunion in Gang gekommen ist? Muß nicht das Transferrad notwendigerweise gedreht werden, wenn das Ventil der Wechselkursänderungen verstopft wird?

    KÖHLER: Nein, schauen Sie doch mal in die Schweiz, nach Amerika oder nach Kanada. In den USA schwankt zum Beispiel das Pro-Kopf-Einkommen zwischen Connecticut und Mississippi um 100 Prozent. Gefährdet das etwa den Dollar-Währungsraum?

    SPIEGEL: Kein Mensch aus Jackson käme auf die Idee, Subventionen von einem Mit-Amerikaner in Hartford zu fordern. Aber genau das wird in Europa der Fall sein.

    KÖHLER: Nein, eben nicht. Und das müssen wir deutlich machen. Es wird nicht so sein, daß der Süden bei den sogenannten reichen Ländern abkassiert. Dann nämlich würde Europa auseinanderfallen.

    SPIEGEL: Und wie soll das verhindert werden?

    KÖHLER: Mit dem Vertrag von Maastricht und gegebenenfalls Weiterentwicklungen durch die bereits heute für 1996 vorgesehene Regierungskonferenz. Es gibt eine „no bail out rule“. Das heißt, wenn sich ein Land durch eigenes Verhalten hohe Defizite zulegt, dann ist weder die Gemeinschaft noch ein Mitgliedstaat verpflichtet, diesem Land zu helfen.

    SPIEGEL: Aber Sie können auch nicht zulassen, daß dieses Land pleite geht.

    KÖHLER: Wieso denn nicht? Wenn irgendein Land durch eigenes Fehlverhalten völlig aus dem Ruder läuft und sagt, daß es x Milliarden von Brüssel braucht, dann müßte es für diese Zahlung ein Entscheidungsverfahren geben.

    (……)

    SPIEGEL: Hätte man sich in Deutschland nicht viel ersparen können, wenn man zunächst darauf verzichtet hätte, eine einheitliche Währung einzuführen? Statt dessen hätte man die Währungen einfach in festen Paritäten aneinanderbinden können. Die D-Mark wäre erhalten geblieben.

    KÖHLER: Da mache ich aus meinem Herzen keine Mördergrube. Ich bin davon überzeugt, daß Europa mit dem Vertrag über die Europäische Union eine große Chance hat, eine wirtschaftsstarke und friedfertige Region zu werden.

    SPIEGEL: Und Sie meinen, dazu braucht man den einheitlichen Geldschein?

    KÖHLER: Er kann zu einer gemeinsamen europäischen Identität beitragen, ohne daß Vielfalt und Wettbewerb in Europa dadurch beeinträchtigt werden.

    SPIEGEL: So positiv sieht kaum jemand den Verlust der D-Mark.

    KÖHLER: Das hat mit unserer eigenen Befindlichkeit, mit unserer vielleicht zu sehr nur auf die D-Mark reduzierten Identität zu tun. Ich denke, daß wir uns in Deutschland wirklich überlegen müssen, wie wir unsere künftige Rolle finden. Wir finden sie nicht dadurch, daß wir uns kleiner machen, als wir sind. Wir sollten uns auch nicht größer machen, als wir sind. Wir sind 80 Millionen. Wir müssen ein breiteres Selbstbewußtsein entwickeln. Wir sollten nicht zuviel Angst haben, daß uns die anderen sozusagen mit der D-Mark gegen unseren Willen Stabilität entreißen können.

    Tja, war damals alles schon absehbar!!!

  70. #91 einfacherMensch (26. Jun 2011 16:39)

    Der Wahnsinn hat kein Ende . Spanien , Belgien und Italien wackeln bereits bedenklich und das sind andere Kaliber als Griechenland .

    Gibt es dazu schon neue Nachrichten? Ich meine: Spanien ist klar, Italien hingegen war schon immer ein Schuldenmanagement gewohnt. Und Belgien? Das würde vermutlich wirklich den Zerfall von Belgien – der bereits überfällig ist – herbeiführen

  71. #91 einfacherMensch (26. Jun 2011 16:39)

    „Der Wahnsinn hat kein Ende . Spanien , Belgien und Italien wackeln bereits bedenklich und das sind andere Kaliber als Griechenland .“

    Genau!

    Aber das schlimme ist, daß das Geld gar nicht an die ach so armen Völker geht, sondern gleich an die Banken!
    Wo das mal enden soll?

    Wie lange kann man ganze Völkerschaften noch ungestraft ausplündern?

    Und was machen die „Banken“ mit den Milliarden?

    Es kann doch nur so sein, daß sie damit noch mehr Macht erobern, weil sie das Geld haben, das andere brauchen.

    Ein solches System gehört abgeschafft, und zwar dadurch, daß es die Völker selber abschaffen, indem sie keinen Geldverkehr in diesem Masse zulassen.

    Kein
    Reiner Zufall,
    die Regierungen sich immer nur noch der „Wirtschaft“, d. h. dem Gelde beugen.

    Heute auf PHOENIX fragte jemand, wie es sein kann, daß 70% des Reichtums in Händen von nur 10% liegen.
    Antworten der Ratlosen:
    Man müßte, sollte, könnte usw.

    Da muß man gar kein Kommunist sein, um festzustellen, daß das so nicht weitergehen kann. Denn die 10 % tun ja keinen Handschlag und werden trotzdem reicher. Auf kosten der Anderen.

  72. #86 Held
    Bist du Politiker? Wir haben doch gerade über den Frieden in Europa geredet. Was kommst du jetzt mit Exporten daher? Netter Themenwechsel.

    Die MSM sind die Mainstream-Medien, zu denen du hier nur dumme Links reinknallst anstatt selber was zu schreiben. Das meine ich mit nachplappern. Das ist so erbärmlich.

    Gehen 50% der deutschen Exporte nach Griechenland oder was? Ist dies das neue deutsche Erfolgsmodell: Dem Süden Europas Geld schenken, damit der eure Waren kaufen kann?! Sehr intelligent!

    Niemand will Griechenland oder die EU oder sonst was fertig machen. Das nur am Rande.
    Das hat doch kewil schon eindrücklich erklärt. Wir wollen eine vernünftige Umschuldung, nicht um Europa zu zerstören, sonder im Gegenteil, damit Europa eine Zukunft hat.

    Meine Theorie warum ihr Deutschen euch so verarschen lasst, ist ja folgende: Kaum ein Deutscher hatte ein Fach zum Thema Wirtschaft in der Schule. Selbst elementare Basics zum Kapitalismus werden nicht gelehrt.
    Stattdessen steht ein 68er-Lehrer vor der Klasse bzw. ein ahnungsloser Politker vor dem Volk bzw. ein Versicherungslobbyist vor dem Politiker und schwafelt etwas vom Frieden in Europa, den es nur geben kann, wenn Deutschland Griechenland weiter Kredite in den Rachen wirft.

    Mir kann das im Prinzip egal sein, aber es ist halt schade um Europa und den Westen insgesamt.

  73. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,770592,00.html

    Der eingeschlagene Weg der Euro-Rettung ende ganz klar „letztlich in Staatsbankrott und Währungsreform“

    Diese Tatsache sei inzwischen auch vielen Politikern klar, sagte Homburg. „Dieser Prozess ist schon jetzt unumkehrbar, doch will das niemand laut sagen und als derjenige ins Geschichtsbuch eingehen, der den Knall ausgelöst hat.“ Daher überlasse man den Offenbarungseid späteren Regierungen und werfe einstweilen gutes Geld schlechtem hinterher.

    Finanzminister Wolfgang Schäuble räumte nun ein, dass die Euro-Länder vorsorgten – für den unwahrscheinlichen Fall, dass das griechische Parlament das Sparpaket ablehnt und das Land zahlungsunfähig wird.

    mal sehen, was die zukunft bringen wird.

  74. Diese irre „Rettungsmanie“ wird in die Geschichte als eine gigantische Wohlstandsvernichtung und Fanal für die kindliche Allmachtsphantasie unserer wirtschaftlich unbedarften Politiker eingehen.

    Da ich auf EU-Ebene bereits einige der für den Krisenmechanismus verantwortlichen Politiker persönlich näher kennenlernen konnte sind bei mir alle Hoffnungen vollends entchwunden. Diese Nummer ist intellektuell drei Nummern zu groß für unsere Politikerwürstchen.

    Merkel&Co. wähnen sich im Wirtschaftskrieg und der Euro-Erhalt ist absolute Ultima Ratio jenseits jeder öknomischer und logischer Vernunft. Wir brauchen den Euro nicht für ein friedliches Europa! Das suggerieren aber leider die Franzosen und die Transferemfpängerländer erfolgreich den Deutschen in Brüssel.

    Ein Ausstieg Deutschlands und eine Währungsreform ist bis heute in Berlin nicht durchsetzbar. Heute noch viel weniger als bis letzten Oktober, „könnte“ auch ein Grund für den Abgang Axel Webers gewesen sein.

    Ich hab´für mich schon längst kapituliert. Bringt Eure Schäfchen ins Trockene, die Politik verbrennt hemmungslos z.G. der privaten Gläubiger das Geld von uns wehrlosen Steuerzahlern in zig Mrd. Höhe.

    Kann hier nur den Smart Investor (www.smartinvestor) empfehlen. Dort hat man als einziges Anlegermagazin Klartext gesprochen und auch den bereits angelaufenen Crack-Up-Boom als erster vorhergesehen.

    Titelgeschichte im gestern zugesandten Smartinvestor ist auch passend „Krake Staat. Intervention um Intervention auf dem Weg in den wirtschaftlichen Niedergang“.

    http://www.smartinvestor.de/news/smartinvestor/index.hbs?recnr=14500

    Kümmert Euch um Eure finanzielle Zukunft und informiert Euch selbst. Das ist eine Jahrhundertkrise!

    Wenn man mit Bundestagsabgeordneten spricht, gibt der ein oder andere bereits zu, dass man der Bevölkerung nicht weiss wie man uns beibringen soll, dass die Spareinlagen und Versicherungen schon für Europa verheizt sind.

  75. ICH HOFFE DIE PARTEI “ DIE FREIHEIT “ LIEST DEN ARTIKEL !
    nicht nur die islamisierung europas bedrückt die menschen , nein die EU und der EURO ist die bedrohung !!
    EIN KLARES , WIR SIND GEGEN DEN EURO UND GEGEN DIE IDIOTEN AUS BRÜSSEL !!!!
    AUF DIE PARTEI WARTET DEUTSCHLAND !
    DIE SINNLOSEN RETTUNGSPACKETE MACHEN DEUTSCHLAND ZUM (zah) SKLAVEN EUROPAS .
    RAUS AUS DER EU UND UND WEG MIT DEM EURO !

  76. @#95 Reiner-Zufall
    Es ist sicher kein Zufall, daß Sie noch nicht
    auf die Idee gekommen sind, daß das Geld der Bürger zu einem Großteil im Nirwana der sozialistischen Umverteilung und für die zur Abschaffung der Nationalstaaten benötigte Masseneinwanderung verschwindet?

  77. #95 Reiner-Zufall
    „Da muß man gar kein Kommunist sein, um festzustellen, daß das so nicht weitergehen kann. Denn die 10 % tun ja keinen Handschlag und werden trotzdem reicher. Auf kosten der Anderen.“

    Was für ein blödes Geschwafel. Haben Sie das im Staatsbürgerkundeunterricht der DDR gelernt?

  78. Zuerst keine Steuersenkungen, belogen durch die FDP , und dann noch ganz tief für die Griechen in die Tasche gegriffen, wer kommt dann noch ?

    Man verstehts einfach, wenn die Leute endgültig die Nase gestrichen voll haben, da nutzt der ganze Idealismus nichts, wenn die Kasse leer ist.

  79. #14 beaniberni (26. Jun 2011 12:07)

    Nicht ohne Grund nahm dieser korrupte Scharlatan Steinbrück am letzten Bilderberg-Treffen in der Schweiz teil!

  80. Endlich: Mehrheit gegen Griechenland und Euro

    Wow, ist ja eine ganz tolle Neuigkeit. Und was erwartet der Autor jetzt? Dass sich deswegen etwas an den Wahlergebnissen oder der Politik ändern wird? Wieder derselbe Dummschwatz vom sich drehenden Wind so wie nach Sarrazin, obwohl die Grünen von einem Rekord-Wahlergebnis zum nächsten jagen?

  81. # 18

    ich verstehe das System sowieso nicht:

    Die Bundesbank und die EZB geben den Banken Geld, derzeit für 1%… Die Banken geben es den Griechen für 15%… (tatsächlich fünfzehn Prozent)

    Warum gibt die Bundesbank oder die EZB nicht das Geld gleich direkt den Griechen für 1%, denn dann kommen die wieder auf die Füsse… Warum sollen die Banken daran 14% verdienen und zwar absolut sicher durch die Kredite der EU-Länder, ohne einen Cent Eigenkapital dafür einzusetzen???

  82. #45 Kahlenberg 1683 (26. Jun 2011 13:12)
    zitat
    …Leider hilft’s ja zunächst oft nicht viel, wenn man weiß, wofür die Mehrheit der Deutschen ist. Man denke nur an die Hetze gegen Sarrazin in Politik und Presse. Einziger Trost in dieser Sache: Da hat sich gottseidank einiges “in the long run” zum Besseren gewendet.
    zitatende
    „in the long run“ – leute wie du gehen mir zusehendst auf die eier. was sollen die englischen vokabeln in deinem text? zeigen, dass du englisch in der schule hattest? die engländer lachen sich mittlerweile tot, wie wir unsere deutsche sprache mit „holperenglisch“ versauen.

  83. #96 Hayek (26. Jun 2011 17:08)
    zitat
    …Meine Theorie warum ihr Deutschen euch so verarschen lasst, ist ja folgende: Kaum ein Deutscher hatte ein Fach zum Thema Wirtschaft in der Schule. Selbst elementare Basics zum Kapitalismus werden nicht gelehrt.
    Stattdessen steht ein 68er-Lehrer vor der Klasse bzw. ein ahnungsloser Politker vor dem Volk bzw. ein Versicherungslobbyist vor dem Politiker und schwafelt etwas vom Frieden in Europa, den es nur geben kann, wenn Deutschland Griechenland weiter Kredite in den Rachen wirft.
    zitat
    gerade vor ein paar tagen habe ich das zu einem bekannten gesagt. wir deutsche werden von kleinauf (schule) dumm gehalten. es gibt kein fach wirtschaft für die allgemein bildenden schulen. stattdessen wird langatmig das fortpflanzungsverhalten der bienen dem gemeinen volk als wichtige allgemeinbildung verkauft. 🙁

  84. #111 noreli

    Nicht zu vergessen die Zeitverschwendungs-Projekt-Wochen in den Schulen. Meist dreht es sich um MultiKulti, oder Krampf gegen Rechts, dem wird alles untergeordnet.

  85. @ Hayek

    Der erste Link verweist auf ein Interview, das genau den Zusammenhang von Europa und Friedenssicherung thematisiert.
    Was du als dummes Nachplappern und dumpfes Reinstellen von Links bezeichnest, würde ich als Quellenstudium und das Einholen von Informationen bezeichnen. Schließlich muss man sich umfassend über dieses Thema sachkundig machen.
    Ich stimme mit dir aber darüber überein, dass das Fach „Wirtschaft und Recht“ zu kurz an Schulen kommt. Inbesondere am Gymnasium hat man in der Regel nur 1 Jahr Wirtschaft und Recht,wenn man in der Oberstufe nicht einen Grundkurs bzw. Leistungskurs hinzunimmt.

  86. #112 BePe (26. Jun 2011 19:16)
    zitat
    #111 noreli

    Nicht zu vergessen die Zeitverschwendungs-Projekt-Wochen in den Schulen. Meist dreht es sich um MultiKulti, oder Krampf gegen Rechts, dem wird alles untergeordnet.
    zitatende
    ich bin schon älter und in meiner schulzeit 50er/60er gab es multikulti noch nicht. aber das künstliche dummhalten der massen durch aberwitzige lerninhalte, die mit dem leben nichts zu tun haben sehr wohl. also, ausnahmsweise mal keine erfindung der grünen etc. 🙂

  87. @#106 Icetrucker66:

    Die 1% der EZB bezieht sich meist auf eine Laufzeit von 1 Woche. Das sind keine langfristigen Kredite. Je länger die Laufzeit, je höher das Risiko für den Gläubiger, desto höher der Zins (im Regelfall).

  88. #97 agentjoerg (26. Jun 2011 17:09)

    mal sehen, was die zukunft bringen wird.

    Dies steht doch längst fest: Da weder ständige Rettungspakete noch eine Transferunion, welche sich auch auf Staaten wie Portugal, Spanien, Irland und Italien beziehen müßte, dauerhaft finanzierbar sind (selbst wenn man dies wollte), wird dasselbe passieren wie in allen überschuldeten Staaten (jetzt z. B. auch in den USA) mit bzw. ohne gemeinsame Währung: Die lokale Zentralbank wird das Problem mittels Inflationierung lösen, worunter der sogenannte kleine Mann am stärksten zu leiden hat.

    Damit wäre auch obige Frage beantwortet, warum man beim Maastricht-Vertrag darauf Wert gelegt hat, daß sich die EZB eben an solchen Spielchen (= direkt Griechenland helfen) nicht beteiligen darf und dies mittels Aufkauf von Unmengen an »Junk Bonds« längst doch tut …

    Aber keine Sorge: Neben Gold und Silber werden auch in Zukunft die vier »Hafenwährungen« zuverlässige Rettungsanker spielen, namentlich (in alphabetischer Reihenfolge) AUD, CAD, CHF und NOK …

  89. #102 Neugieriger, daß du nicht zu den 10 % gehörst, ist wohl sicher.
    Und da kannst du trotzdem ruhig meinen:

    “Was für ein blödes Geschwafel. Haben Sie das im Staatsbürgerkundeunterricht der DDR gelernt?”

    Schön, daß du gerne für diese 10% arbeitest, Steuern zahlst und jedes Jahr höhere Kosten hast, die auch in diese Taschen fliessen.

    Dazu braucht man keinen DDR-Staatsbürgerkundeunterricht, um zu wissen, daß es kein
    Reiner Zufall
    war und ist, daß Umstürze, Aufstände und andere Unruhen immer daraus entstehen, wenn die Schere immer weiter aufgeht zwischen den 10% und den 90%. Das heißt, wenn es wenigen immer besser, dem Rest jedoch nur immer schlechter geht.

    Guckst du mal in ein Geschichtsbuch. Schon bei 1789 wirst du fündig!

  90. @ _Kritiker_

    ich wäre mir da nicht so sicher. es sind die verschiedensten szenarien denkbar und ich habe versucht, meine finanziellen schäfchen so ins trockene zu bringen (phys. gold, öl- und versorger-aktien etc.), dass ich möglichst wenig verliere. aber verlieren werde ich auch, das zumindest steht für mich fest.

    ich habe heute z.b. mit einem freund darüber diskutiert, was passieren würde, wenn die DM wieder eingeführt würde. die DM würde dann zum rest-€ aufwerten, soviel steht fest, aber was würde das für deutsche aktien im detail bedeuten. ob es daimler und co dann noch so gut gehen würde ? und wie würde sich gold zur neuen DM verhalten ? alles unwägbarkeiten.

    AUD und CAD sind sehr rohstofflastig. eine wirtschaftskrise dürfte an denen wohl auch nicht spurlos vorübergehen.

    aber ich gebe redback1 völlig recht. unsere politwürstchen sind mit dieser situation völlig überfordert. bei den amis sieht’s übrigens aber auch nicht besser aus. schulden wo man hinsieht.

    vielleicht werden wir alle in bälde erleben, was unsere (ur-)grosseltern in der depression der frühen 30er mitgemacht haben. ob unsere polithanswursten es heute besser machen ? wir werden sehen.

  91. Lieber kewil, mit deiner Einstellung zur deutschen Sprache ist bis zum „Kanakisch“ nur ein Schritt 😀

  92. „…Eine Stunde hat Steinbrück die Griechen in Hamburg mit dem üblichen Dummschwätz verteidigt. Da geht ein Mann ans Mikrofon und sagt:
    „Wieso habe ich den Eindruck, dass die Rettung fremder Länder immer wichtiger ist als die unseres eigenen Landes?“ Da wird es ganz still im Saal, und auf der Bühne ringt Peer Steinbrück um Fassung…“

    —————————————————

    Das ist ja eine Frechheit ! Was nimmt sich denn dieser Pöbel noch alles raus ? Das wird ja immer besser.
    Ts ts ts tss….. Und das gegen die weise Entscheidungen des Politbüros im allmächtigen Kreml von Brüssel und ihre sozialistischen Lakaien auf lokaler Ebene.

    Das muSS sich aberrr änderrrn liebe BevölkerrrungsgenoSSen !!
    Nächstes mal haben die Saalordnerrr der Antifa- SA gefälligst anwesend zu sein. Dann wird zorrröckgäschoSSen !! Aberr Zack Zack…..

    Mi sozialistischem GruSS, Yalllah, Yallah ! :mrgreen:

  93. Ich schlage vor: Zurueck zur alten Bundesrepublik, zur alten Währung, zu Grenzkontrollen usw usf
    Aber unsere Politiker halten es ja wie Honecker: Vorwärts immer, zurück nimmer!

  94. @ _Kritiker_

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,770392,00.html

    Ob es im Fall einer Griechenland-Pleite ähnlich schlimm würde, kann niemand genau sagen – zu undurchsichtig sind die finanziellen Verstrickungen zwischen den Banken, und zu irrational ist das Verhalten der Akteure an den Finanzmärkten.

    Im Falle eines Staatsbankrotts oder einer Umschuldung müssten sehr wahrscheinlich mehrere griechische Banken gerettet werden – fragt sich nur: von wem? Da dem griechischen Staat das Geld dazu fehlt, müssten wohl die EU-Staaten einspringen.

    Dahinter dürften sich zum großen Teil Credit Default Swaps (CDS) verstecken. Diese von Investorenlegende Warren Buffet einst als „finanzielle Massenvernichtungswaffen“ bezeichneten Papiere sind Kreditversicherungen, mit denen Großbanken sich zum Beispiel gegen den Ausfall von Staatsanleihen oder direkten Darlehen absichern. Die Bank, die den CDS ausgegeben hat, ersetzt der Bank, die den CDS gekauft hat, den Schaden, den diese wegen des Ausfalls eines Schuldners erlitten hat.

    zur abwechslung mal ein brauchbarer artikel im spiegel.

  95. #119 agentjoerg (26. Jun 2011 21:16)
    AUD und CAD sind sehr rohstofflastig. eine wirtschaftskrise dürfte an denen wohl auch nicht spurlos vorübergehen.

    Richtig ist, daß Australien und Kanada relativ rohstoffmärkteabhängig sind. Nur: Bei inflationären Tendenzen werden diese zumeist als erstes teurer, und zweitens beitreiben die dortigen Zentralbanken eine solide Geldpolitik. Beides darf man nicht außer acht lassen.
    Ich gebe Ihnen recht, daß Edelmetalle aller Voraussicht nach noch etwas stabiler sein werden als die genannten vier Hafenwährungen, nur werden diese eben unter allen verfügbaren »Fiatgeldern« noch den geringsten Wertverlust aufweisen. Wenn man also schon in Fremdwährungen investieren möchte, so sollte man sich nicht auf den US-Dollar, den Yen, den Yuan oder gar den Real, den Peso oder den Rubel verlassen, sondern die obengenannten Alternativen wählen.

    Zur Rückkehr der Deutschen Mark: Keine Sorge, noch nie ist eine Volkswirtschaft an einer zu starken Währung zugrunde gegangen, immer nur die gegenteilige Wirkung ist aufgetreten.
    Hinzu kommt, daß deutsche Produkte zum einen keinem Preis-, sondern einem Qualitätswettbewerb unterliegen und zum anderen ersteres auch gar nicht könnten, denn diese Produkte könnten preislich weder mit einer schwächeren noch mit einer stärkeren Währung mit Waren aus Billiglohnländern konkurrieren. Ob man nun viermal oder fünfmal teurer ist als andere, spielt beim Sortiment unserer Produkte kaum noch eine Rolle, zumal Deutschland hauptsächlich weiterverarbeitete Produkte exportiert, deren Bestandteile wiederum importiert werden müssen, die durch eine harte Deutsche Mark entsprechend billiger wären.

    Zum Artikel im Spiegel: Was die Banken betrifft, so dürften sich die meisten – allen voran die Deutsche Bank unter Herrn Ackermann – längst tröpfchenweise von griechischen Staatsanleihen verabschiedet und ihre Verflechtungen etwas entzerrt haben, und zwar zu Lasten der EZB, die satzungswidrig alles Unverkäufliche erworben und damit verursacht hat, daß es die Zentralbank des Euro selbst ist, die insolvent werden würde, sollte Griechenland »umschulden« müssen, weswegen sich Herr Trichet auch so vehement dagegen zur Wehr setzt.
    Im übrigen würde Deutschland mit 27 % haften, sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten.

    Nein, so offen wird die Politik ihr Versagen nicht eingestehen, sondern es wird laufen wie in den USA: künstlich nach unten gerechnete Inflationsrate und Entschuldung mittels Geldentwertung. Daran führt kein Weg vorbei, solange man am Einheitseuro festhält.

  96. Es ist nicht „Rechtspopulismus“, der die deutsche Euroskepsis treibt…

    Sondern? Wenn man sich z.B. die Berichterstattung der BILD zum Thema anschaut, kann man die „Skepsis“ verstehen. Sie verhält sich nicht besser, als die Ratingagenturen, die schon durchgeführte Reformen ebenso wenig beachten, wie das knallharte „Sparpaket“, das die Griechen wohl am Mittwoch beschließen werden. Es gibt also nichts „geschenkt“. Das zu glauben wäre naiv. Wenn über eine Sachlage nicht objektiv berichtet wird, sind Missverständnisse unvermeidbar – die Kanzlerin hat mal wieder zu lange gezögert und sich viel zu spät um die Kommunikation mit den Bürgern bemüht. Inzwischen ist die Informationslage etwas besser geworden, weshalb sich die Zustimmungswerte – wenn sie denn überhaupt stimmt – auch wieder ändern werden. Im Übrigen ist es Teil verantwortungsvoller Politik auch zu Führen und Verantwortung zu übernehmen, selbst wenn es sich momentan um unpopuläre Entscheidungen handelt. Die griechische Krise wäre sehr viel schneller in den Griff zu bekommen gewesen, wenn die Kanzlerin nicht im Vorfeld der NRW-Wahl zu lange gezögert hätte. Die Bundesregierung wollte das sich anbahnende Problem aussitzen anstatt zu handeln – das war ein schlimmer Fehler.

    Und um es klar zu machen: Wir sind nicht gegen den Euro per se

    Das freut mich zu hören….

    sondern gegen den Euro in dieser Form

    Verbesserungsvorschläge werden gerne entgegen genommen.

    und gegen die andauernden Vertragsbrüche von Merkel, der EZB, der Bundesbank

    …ja, das ist Teil des Problems. Die Verträge werden aber jetzt den Realitäten angepasst um „Vertragsbrüche“ in Zukunft zu vermeiden. Natürlich wäre es besser gewesen, wenn man die Krisen vorhergesehen hätte, statt im Nachhinein reagieren zu müssen. Aber Menschen machen eben Fehler und für die Währungsunion gibt es keine Vorlage – sie ist einmalig! Wichtig ist doch, dass die Verantwortlichen lernen, und ich habe wirklich das Gefühl, dass sie es tun.

    und der EUdSSR-Kommissare zu Lasten jedes deutschen Steuerzahlers!

    Schön wäre es, auf ein unnötiges Polemisieren zu verzichten – Danke. Der Steuerzahler hat bis jetzt noch keinen Cent zahlen müssen. Übrigens nennt in der ganzen hitzigen Diskussion niemand die Kosten, die dem deutschen Steuerzahler im Falle eines Scheiterns des EURO entstehen würden.

    Wir sind nicht gegen die EU,

    Gut.

    sondern gegen die EUdSSR.

    ..die es ja auch nicht gibt, sondern nur als Popanz und Schreckgespenst an die Wand gemalt wird. Scare tactics eben, die mit der Realität nichts zu tun haben.

    Wir sind nicht gegen Griechen und andere Ausländer, wir sind gegen die Transferunion.

    …hier gegen die Meiungen auseinander – schwer zu sagen, ob eine Transferunion (wie in Deutschland ja auch) unvermeidlich ist, oder nicht. Gemeinsamer Markt, gemeinsame Währung – bald auch eine Art gemeinsame Wirtschaftsregierung, fraglich ob Transfers dann nicht unausweichlich sind. Daher würde ich mal behaupten, es wäre wichtiger und richtiger, die Transferunion so zu gestalten, dass die Geberländer nicht überlastet werden und mit strengen Auflagen dafür zu sorgen, dass es Transfers nur gegen Reformanstrengungen gib, die diese Transfers so schnell wie möglich überflüssig machen. Also was wird jetzt schon in Griechenland, Portugal und Irland (oder auch Island, obwohl es weder den EURO eigeführt hat, noch EU-Mitglied ist) sehen können. Und so muss es ja auch sein, Solidarität ist weder uneigennützig, noch eine Einbahnstraße.

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