Da die Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlin bei vielen hier Gefühle hinterlassen hat, die von Erschütterung über Enttäuschung bis hin zu ernsthafter Resignation reichen, möchte auch ich mir als regelmäßiger PI-Leser ein paar Gedanken dazu leisten und in Worte fassen. Weil ich weitab von Berlin lebe, mag ich zwar einerseits nur vereinzelte Kenntnisse über die speziellen Probleme jener Stadt haben, andererseits jedoch sehe ich die Geschehnisse vielleicht auch mit einem etwas nüchterneren Blick, da mir die emotionale Bindung sowohl zur „Freiheit“ als auch zu „Pro Deutschland“ fehlt. Dies ist mein erster Beitrag hier, ich besitze keinerlei journalistische Erfahrung; deshalb bitte ich darum, dass man mir die eine oder andere Holprigkeit in meinen Formulierungen nachsehen möge.

(Von Scipio)

Die Geschichte hat gezeigt, dass in Berlin traditionell linke Kräfte besonders großen Zulauf hatten, während es auf der konservativen Seite immer schon schwerfiel, Wähler zu mobiliseren. Verstärkt wurde diese Entwicklung durch den sogenannten Länderfinanzausgleich, der es allen voran dem Party-Bürgermeister Wowereit ermöglichte, seine linken Phantastereien, ohne an die wirtschaftliche Vernunft auch nur einen Gedanken zu verschwenden, ohne Rücksicht auf Bezahlbarkeit, durchzudrücken – von der Rücksicht gegenüber dem eigenen Wahlvolk soll hier gar keine Rede sein. Hinzu kommt, dass sich von „alternativen Jugendlichen“ und ebenso von Muslimen geprägte Viertel wie Kreuzberg und Neukölln auf der einen Seite, auf der anderen Seite manche Viertel im Ostteil der Stadt, in denen man aus DDR-Nostalgie die SED-Nachfolgepartei wählt, für linke Mehrheiten natürlich begünstigend auswirken.

Vor diesem Hintergrund muss ich als Nicht-Berliner den Vertretern der beiden islamkritischen Parteien, die am Sonntag trotz aller Widrigkeiten angetreten sind, besonderen Respekt zollen. Dies betrifft Redner, Funktionäre, Wahlhelfer und Plakatkleber gleichermaßen! Berlin ist und bleibt ein schwieriges Pflaster für konservative Ideen. Die Mischung aus aggressivem Druck und mutwilliger Ignoranz, die sowohl der „Freiheit“ als auch „Pro Deutschland“ entgegenschlug, muss unerträglich gewesen sein. Dennoch haben es beide Bewegungen gewagt, ein Zeichen gegen die etablierten Partei-Apparatschiks und ihre opportunistischen Helfershelfer in den Medien zu setzen.

Allerdings fragen sich hier viele zu recht, weshalb das Ergebnis letztlich derart bedeutungslos blieb. Und hier muss die Kritik ansetzen: „Die Freiheit“ ebenso wie „Pro Deutschland“ haben Fehler gemacht, die die ohnehin schwierige Lage, mit der man in Berlin zu kämpfen hatte, noch verschärften. Und um es auf den Punkt zu bringen: Sie haben sich aufgrund persönlicher Eitelkeiten und aufgrund politischer Fehlentscheidungen gegenseitig blockiert, anstatt gemeinsam anzutreten.

Zusammenfassend kommt man auf zwei Probleme, die ein solches Zusammengehen verhindert haben:

1. Mangelnde Standhaftigkeit gegenüber dem politischen Gegner

„Pro Deutschland“ hat es hier zu leichtfertig zugelassen, dass ehemalige Mitglieder der NPD (die ich durchaus als politischen Gegner unserer Sache betrachte) in die Partei eindrangen. Dies mag in einem geringen Maße und nach sorgfältiger Prüfung der entsprechenden Personen zulässig sein. „Pro Deutschland“ jedoch ist dabei nicht gründlich genug vorgegangen und musste sich in der Folge nicht ganz zu unrecht den Vorwurf der Unterwanderung gefallen lassen.

„Die Freiheit“ hingegen hat sich, um der berüchtigten „Nazi-Keule“ zu entgehen, teilweise von der linken Hetzjournaille vor sich her treiben lassen und die eigenen Positionen nicht offensiv vertreten, wie aus den hilflos-ausweichenden Antworten, die Stadtkewitz im rbb-Interview gab, hinreichend ersichtlich wird.

2. Mangelnde Kompromissbereitschaft gegenüber dem (möglichen) politischen Partner

Hier wiederum hat Manfred Rouhs aus persönlicher Eitelkeit die „Freiheit“ sofort als Affront gegen seine Bewegung und damit als Gegner gesehen, anstatt zu versuchen, ihr die Hand zu reichen und auf gemeinsame Lösungen hinzuarbeiten. Stadtkewitz hingegen hat die personellen Fehlentscheidungen bei „Pro Deutschland“ zum Anlass genommen, die Bewegung als solche zu verteufeln, anstatt die Beziehungen auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen.

Diese Probleme haben sich nicht nur im offiziellen Wahlkampf gezeigt, sondern auch hier bei PI in den Kommentarspalten, wo sich Anhänger beider Gruppierungen z. T. geschmacklos und mit unnötiger Aggressivität gegenseitig angegiftet haben. Die Folgen dieses gegenseitigen Blockierens sehen wir nun im Wahlergebnis. Dieses Ergebnis muss uns zu der Überzeugung geleiten, daß es so nicht weitergehen kann. Es geht ums Ganze.

Wenn uns Deutschland lieb ist und wenn wir die Islamisierung unserer geliebten Heimat verhindern wollen, wenn wir unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft in einem freien Land ermöglichen wollen, dürfen wir diese Fehler nicht wiederholen. Im Grunde verfolgen beide Parteien ein gemeinsames großes Ziel, nämlich die Verteidigung Deutschlands gegen den Islam. Alle anderen inhaltlichen Unterschiede haben sich diesem Thema unterzuordnen. Ansonsten sind die Linken und Etablierten, wie in Berlin, lachender Dritter.

Viel Zeit bleibt nicht mehr, bis die Islamisierung unumkehrbar geworden ist. Bevor nicht beide Parteien ihre Fehler eingesehen haben und diese korrigieren, wird es keinen Auftrieb für die islamkritische Bewegung geben. Ja, ich spreche in diesem Sinne davon, dass man eine gemeinsame Grundlage durchaus finden kann, die bis zu einer Fusion führen kann und führen muss. Von einer allgemeinen, starken islamkritisch-konservativen Partei wird auch eine solche Sogwirkung ausgehen, dass man sich über Wähler und auch über charismatische Spitzenpolitiker keine Gedanken mehr machen muss. Doch dazu muss man sich vorher ändern. Dieses Problem betrifft nicht nur „Die Freiheit“ und „Pro Deutschland“ – die Zersplitterung der islamkritischen, konservativen Kräfte erstreckt sich über ganz Deutschland, ob sie nun „Pro NRW“, „Die Republikaner“ oder „Bürger in Wut“ heißen.

Die Gemeinsamkeiten sind da, man muss sich nur die Hand reichen, Kompromissbereitschaft zeigen und Fehler einsehen. Wenn es wirklich zu Veränderungen kommen soll, muss man die Gräben überwinden. Nur gemeinsam kann es eine Lösung geben.

(Bild oben: Screenshot aus wahlen-berlin.de)

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153 KOMMENTARE

  1. Ich kann diesem Kommenatr nur zustimmen.
    An sic hhatte ich vor, DF zu wählen. Nachdem ich aber sehen musste, wie sich DF und pro mehr Gegenseitig beharken anstatt gege die etablierten Parteien vorzugehen, habe ich CDU gewählt. Es schien mir von allen Übeln das Geringste.
    Die sich in Berlin weiter verschlechternde Lage in Sachen in Sachen Sicherheit und soziale Struktur spricht mittelfristig gegen einen weiteren Linkstrend. Die Chancen der CDU werden weiter steigen, wenn sich pro, DF und reps nicht zusammenraufen.

  2. Mark Twain hatte recht. Sinngemäß sagte er: Man nehme Ignoranz und Überheblichkeit und hat alle Zutaten für einen Erfolg in der Gesellschaft.

  3. Ich sehe weiterhin keine Gemeinsamkeiten und bin deshalb froh, dass im Rahmen des Wahlkampfes zumindest für Insider das Trennende deutlich wurde.

    PI ist zwar ein großer Blog, aber lächerlich klein um wirklich etwas zu bewegen. Die Diskussion Freiheit/Pro auszutragen ist sicherlich für Freund und Feind von PI unterhaltsam, beeinflusst allerdings keine Wahlen. Wieviel Wahlberechtigte aus berlin lesen PI, wenn es sich überhaupt laden lässt?

    Es gibt nichts zu beschönigen, beiden Parteien ist es nicht gelungen zu mobilisieren. Wenn wir bedenken, dass die Republikaner nicht angetreten sind,die NPD auch ein Viertel der Wähler verloren hat, die FDP völlig eingebrochen ist, dann ist das Wahlergebnis mehr als beschämend.

  4. Das Schlimme ist, dass nun die etablierten Parteien nicht mal mehr Rücksicht auf die Konservativen oder die Islam- und Europakritiker nehmen müssen. Sie sehen ja jetzt, dass diese keinerlei Gefahr für sie darstellen.
    Da mag es wohl Erfolg versprechender sein den Wünschen unserer Bereicherer entgegen zu kommen. Die Berlinwahl ist für uns alle ein Desaster.

  5. DIE FREIHEIT soll sich also ernsthaft mit Leuten zusammentun, die von „US-israelischen Welteroberungsplänen“ fabulieren? Vielleicht die NPD auch noch mit ins Boot holen? Deren saarländischer Landesvorsitzende Frank Franz soll ja bereits auf einer Veranstaltung der FREIHEIT gesprochen haben…

  6. Ich sehe es nicht so dass DF und PRO gar fusionieren sollten. Das wäre doch nur ein gefundenes Fressen für die linken Hetzblätter wie SPIEGEL und Co (ich seh es schon vor mir, „NPD-Funktionäre übernehmen DIE FREIHEIT“, „DF geht in NPD-naher PRO auf“ oder ähnliches).

    DIE FREIHEIT muss vvor allem bekannter werden und gegen die Medien-Blockade ankämpfen, das muss der erste Schritt sein.

  7. Ich weiss nicht, warum das so schwer zu begreifen ist: Mit den Extremisten von PRO kann und darf es keine wie auch immer geartete Kooperation geben.

    Wer von Beginn an ein Drittel der möglichen Wählerschaft ausschliesst, kann nicht beanspruchen, für voll genommen zu werden.

  8. Jammern, trauern, gegenseitige Schuldzuweisungen und „Analysen“ über das warum, wieso, weshalb ist wohl derzeit das Einzige, was den meisten Artikel- und Kommentarschreibern hier bei PI noch einfällt ….
    Berliner sind blöd . Berliner sind links . Berlin ist verloren . Berlin schafft sich ab schafft sich ab . Die Piraten sind blöd . Nur die Islamkritiker können Deutschland noch vor dem Untergang bewahren.

    UUUÄÄÄ !!! Wir tun uns alle so leid !! Lasst uns kollektiven islamkritischen Suizid üben …

    Was habt Ihre denn erwartet ? Einen Umbruch in der Politik ?
    Wenn der kommt, dann nicht durch eine Wahl !

    Für alle Jammerlappen, empfehle ich folgendes Video :

    http://www.youtube.com/watch?v=yRO0XcevFOs

  9. @ #1 Pecos Bill (19. Sep 2011 16:36)

    Berlin ist verloren. Wenn alle Leistungsträger wegziehen, kracht der Laden zusammen.

    Unsinn, das Zauberwort ist Länderfinanzausgleich.
    Solange andere mehr Geld haben zum auspressen, gehen die Insolventen nicht Pleite, wie in unserer EUDSSR. Eine Umverteilungsstrategie, bis der ganze Laden irgendwann in die Luft fliegt vom desolaten Haushaltieren.

  10. Natürlich war es ein Fehler, dass sich DF und PRO derart zerfleischt haben, aber das ist nicht der alleinige Grund für das schlechte Abschneiden gestern. So kommt es nämlich in diesem PI-Artikel rüber. Hätte DF und PRO kooperiert, wären halt 2,2 % rausgekommen, auch nicht gerade erstklassig. Die Medien sind das Hauptproblem!

  11. Nur Einigkeit macht stark.

    Konzentration auf die Abwehr des Multi-Kulti-Wahns und auf die Islamkritik, aber mit linken und rechten Flügeln. So wird man Gewinner mit 20%-30%.

    So kommt es, kein Zweifel. Aber wann, bitteschön ?

  12. Das ist ein sehr guter Beitrag, besonders der Schluss. Ich weis von einer Partei mit dem Namen Republikaner, die unter einem F.Schönhuber in die Näher der NPD gerückt waren und von einem Rolf Schlierer aus dem Sumpf gezogen worden sind. Eine Solche Reinigung von Innen weisst durchaus Führungsstärke nach und Führungsstärke ist für eine Junge Partei wie DF unabdingbar. Eine fusion aus DF, REP und Pro würde nicht nur das Themenspektrum erweitern, sondern würde auch weitere Konservative Kräfte binden. Rep hat auch eine klare Abgrenzung zur rechten Szene und eigene Standpunkte beim Mosheebau entwickelt. Man sollte zumindest mal mit einem der Landesvertreter E-mailen, die sind ganz net und freundlich!!! Das ist ernst gemeint. Oder glaubt jemand die NPD erreicht 2% für Spinnereien, die machen mitlerweile auch politische Arbeit und haben ihre Frauen gleich mit eingespannt. DF sollte daher überlegen wo es noch weitere Kräfte binden kann, Kommentare, die von Piratenanhängern kommen und eher nur Thematisch DF angreifen halte ich für überflüssig, DF ist nicht Meinung des Linksmainstreams und sollte sich vom Pöbel nicht verblöden lassen. DF muß die Sozialisten brechen können, um erfolgreich zu werden. Scipio, danke für diesen Beitrag mich freut es immer, wenn mitgedacht wird.

  13. Im Grunde verfolgen beide Parteien ein gemeinsames großes Ziel, nämlich die Verteidigung Deutschlands gegen den Islam. Alle anderen inhaltlichen Unterschiede haben sich diesem Thema unterzuordnen.

    -Ironie an-
    Man kann nur hoffen, dass Sie sich jetzt nicht auch auf „höchst ungesunde Weise in das Bedrohungszenario „Islamisierung“ hinein gesteigert haben“…..
    -Ironie aus-

  14. „Die Folgen dieses gegenseitigen Blockierens sehen wir nun im Wahlergebnis“

    Das ist Unsinn. Man setzt den durchschnittlichen PI-Leser immer mit dem durchschnittlichen Wähler gleich, aber das ist ein grosser Gedankenfehler und Selbstüberschätzung. Der Wähler hat von diesem „Blockieren“ doch überhaupt nichts mitbekommen.

  15. #9 Tedesci und #11 sasha

    Genau das ist der Punkt.

    Aus diesem Grunde darf es auch keinen Finazausgleich in Europa geben!!

  16. Die gleichen Ansätze?
    Wie war das nochmal? Ein Schwarzer kann niemals deutsch sein, so PRO.
    Nene. DF soll sich ja behüten.

  17. @ #12

    Natürlich war es ein Fehler, dass sich DF und PRO derart zerfleischt haben, aber das ist nicht der alleinige Grund für das schlechte Abschneiden gestern. So kommt es nämlich in diesem PI-Artikel rüber. Hätte DF und PRO kooperiert, wären halt 2,2 % rausgekommen, auch nicht gerade erstklassig. Die Medien sind das Hauptproblem!

    Wenn das so rüberkam, war das nicht meine Absicht. Die gegenseitige Zerfleischung ist allerdings das „hausgemachte“ Problem, das nicht hätte sein müssen. Mit dem Widerstand der Medien hat man so oder so zu rechnen, daran kann man nunmal – so schade es ist – nur wenig ändern.

    Ich glaube aber, dass man zusammen mehr als 2,2% gehabt hätte. Allein die psychologische Wirkung, die von solcher Einigkeit ausgeht, würde das ihr Übriges tun.

  18. @7 Columbin
    Du machst den Gedankenfehler, von der derzeitigen inneren Situation beider Gruppen auszugehen.
    Notwendig sind offene Gespräche zwischen beiden Parteien, um zu definieren, was trennt und was gemeinsam ist. Danach müssen Überlegungen statt finden, wie man das Trennende beseitigen kann, auch wenn damit personelle Änderungen verbunden sind.
    So wie jetzt ist es völlig sinnlos und hat eher etwas Sektenhaftes ohne Aussicht auf Erfolg. Dabei sehe ich eher noch DF als pro in der Versenkung verschwinden.

  19. Was ist denn das für ein blödsinniger und substanzloser Artikel?

    „Pro Deutschland“ hat es hier zu leichtfertig zugelassen, dass ehemalige Mitglieder der NPD (die ich durchaus als politischen Gegner unserer Sache betrachte) in die Partei eindrangen.

    Wo ist Pro Deutschland(!) von NPD-Kadern „unterwandert“? Richtig ist: in den Wahlkreisen haben Einzelpersonen kandidiert, die schon einmal NPD-Mitglied waren. Wo ist das bitte eine „Unterwanderung“?

    Manfred Rouhs [hat] aus persönlicher Eitelkeit die „Freiheit“ sofort als Affront gegen seine Bewegung und damit als Gegner gesehen, anstatt zu versuchen, ihr die Hand zu reichen und auf gemeinsame Lösungen hinzuarbeiten.

    Selten so einen Stuss gelesen, weil nicht ansatzweise wahr. Richtig ist: Pro Deutschland hat immer Stadtkewitz und Co. eine Hand zur Zusammenarbeit gereicht und Rouhs ist von sich aus(!) mehrmals auf Stadtkewitz zugegangen. Rouhs hätte bei einer Zusammenarbeit mit Stadtkewitz sogar auf alle Posten verzichtet. Und man wäre sicherlich selbst bei dem alleinigen Antritt der DF zu Absprachen bereitgewesen (Sitchwort: BVVs). Die DF wollte jedoch nicht.

    die Zersplitterung der islamkritischen, konservativen Kräfte erstreckt sich über ganz Deutschland, ob sie nun „Pro NRW“, „Die Republikaner“ oder „Bürger in Wut“ heißen.

    Entweder wieder schlecht bzw. gar nicht recherchiert oder absichtlich gelogen. Pro NRW und die Republikaner arbeiten hervorragend zusammen, man plante eine gemeinsame PLattform zur nächsten Europawahl. In Berlin waren REPs sogar auf der Liste von Pro Deutschland aufgestellt. Und den Bürgern in Wut hat Beisicht ebenfalls mehrfach eine Zusammenarbeit angeboten.

    Liebes PI-Team, Gastartikel sind wirklich schön und gut. Oftmals kann (und soll) man über etwaige politische Ausrichtungen der Autoren streiten, auch ok. Aber: ein Grundmaß an Recherche und Qualität sollte für einen Blog mit mehreren zehntausend Lesern schon vorhanden sein.

  20. #5 brazenpriss (19. Sep 2011 16:50)

    Habe beim Wahl-O-Mat Berlin mal geschaut in wievielen Punkten sich DF und Pro gleichen, es sind 22 von 38 Themen (58%), 9 gegensätzliche Ansichten (24%) und ohne Wertung, weil eine Partei mit Neutral/noch unschlüssig gestimmt hat, 7 Themen (18%).

    Wo sehen Sie denn KEINE gemeinsamkeiten? Finde das mindestens 58% , und wir sprechen hier nur von der Berlin-Wahl, einen sehr großen Wert an Gemeinsamkeiten aufweißt. 18% könnten die 58% ja noch steigern wenn die Parteien zu den Themen eine Meinung hätten.

    Der Bericht an sich trifft den Nagel auf dem Kopf. Ausser das Pro bei den Wahlen, vorallem bei den Erststimmen, deutlich mehr geholt hat und das beim ersten Wahlantritt!

    Ergebnisse Zweitstimmen:

    DF 1,0%

    Pro 1,2%

    Ergebnisse Erststimmen:

    DF 0,7%

    Pro 2,6%

    Ergebnis Bezirksverordnetenversammlung (BVV)

    DF 0,9%

    Pro 1,4%

    Gut Ding will Weile haben und wenn jetzt Leute hier schreiben das Sie aus der DF austreten, wenn DF und Pro fusionieren, dann sag ich, das ich dieser fusionierten Partei beitreten werde. Bin im Moment als Mitglied noch Parteilos!

  21. Das Einzige, was mich an dem Piratenerfolg freut, ist, dass die Jungs hoffentlich etwas gegen die GEZ machen. Die Haushaltsabgabe soll ja 2013 kommen. Wäre toll, wenn man das verhindern könnte und den Laden ordentlich zusammenstutzt. Man darf ja wohl noch hoffen… 😉

  22. @18 CFollen
    Du irrst. Wer sich als Wähler für eine der beiden Parteien interessiert hat, hat sehr wohl das Hickhack mitbekommen so wie ich. Ich habe deshalb CDU gewählt.

  23. Auf mittlere und lange Sicht sowie in Hinblick auf 2012 und was danach kommt, konnte der „DIE FREIHEIT“ nichts besseres passieren.
    Nur so kann diese Partei fuer den Zusammenbruch der das ganze Desaster offenlegen wird, [und wann die Menschen endlich nach dem Wechsel rufen werden] in keinster geringster Weise fuer die Vergangenheit mitverantwortlich gemacht werden.

    Um diejenigen die der jungen Partei heute weglaufen ist es nicht schade. Sie waren nicht der Sache wegen dabei sonder nur auf schnellen Eigenerfolg aus. Solche sind anderswo besser aufgehoben.

    5TO[20]12 !!!
    Ogmios -biblical Spirit of Truth

  24. die bis zu einer Fusion führen kann und führen muss. Von einer allgemeinen, starken islamkritisch-konservativen Partei wird auch eine solche Sogwirkung ausgehen, dass man sich über Wähler und auch über charismatische Spitzenpolitiker keine Gedanken mehr machen muss.

    Völliger unsinn. Wenn DF in Berlin nicht Angetreten wäre hätte PRO auch nicht mehr Stimmen und umgekehrt.

    Die Gemeinsamkeiten sind da, man muss sich nur die Hand reichen, Kompromissbereitschaft zeigen und Fehler einsehen. Wenn es wirklich zu Veränderungen kommen soll, muss man die Gräben überwinden. Nur gemeinsam kann es eine Lösung geben.

    Man hat nur ein Thema gemeinsam und das ist der Islam. Nur das reicht nicht um Wahlen zu gewinnen.

    Ich denke auch das die Medien jetzt mit Absicht Lügen,wenn sie sagen, dass die FDP nur wegen Röslers aussagen so Tief abgestürzt sei. Die hätten auch so nur 1,8 % bekommen…

  25. Es geht doch gar nicht um die Frage, ob DF oder Pro fusionieren sollen.

    Darum geht es NICHT!

    Der Durschnittswähler fragt ganz einfach: „Was für einen Vorteil habe ich davon eine bestimmte Partei zu wählen?“.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Auch, wenn sich in DF, bei PI und vielleicht auch bei Pro viele analytische Menschen sammeln, die die drohenden Gefahren für unser Land messerscharf erkennen, diese Gefahren liegen weit in der Zukunft – für den Durchschnittswähler. Damit sind sie für ihn fast irrelevant.

    Aber Musik kostenlos runterladen aus dem Internet – das ist ein handfester sofort wirksamer Vorteil. Ob es so kommt ist eine ander Frage. Aber der Wähler kann das verstehen.

    Der Durchschnittswähler ist bei weitem nicht so analytisch wie das Publikum hier.

    Ein Hoffnungs-Schimmer ist immerhin, dass „Deutschland schafft sich ab“ ein Bestseller wurde. Man hätte gedacht, das schlage sich auch in Wahlergebnissen nieder. Aber trotzdem haben immer noch sehr viel mehr Wähler es nicht gekauft als gekauft.

    Also – welchen direkten unmittelbaren Vorteil hat der Wähler davon, DF zu wählen? Zum Beispiel.

    Darüber sollte man nachdenken.

  26. #2 fraktur
    Dass die Chancen der CDU steigen, wäre in der Tat für mich nicht -mehr- akzeptabel. Diese Partei steht wie all die anderen etablierten Parteien für den Verrat unserer freiheitlichen Lebensform zugunsten der neuen islamisch-türkischen Wählerschicht, um die so heftig von allen Seiten gebuhlt wird.

    Spätestens mit Kochs Abgang gibt es niemanden mehr, der Wahlen mit so klaren und natürlichen Begriffen wie einer „Leitkultur“ führen und gewinnen kann.
    Mit ihm ist das letzte bißchen Kritik an dem nicht integrierbaren Teil unserer Zuwanderer verstummt, Merkel und Co jagen der links“liberalen“ Wählerschaft gutmenschig hechelnd hinterher und überbieten sich im Kotau vor den wahren Staatsoberhäuptern unserer lieben türkischen Muslime.

    Keiner weiß mehr, was das „C“ im Namen ihrer Partei heißen soll.
    Wenn wir Glück haben, heißt sie in Zukunft islamisch-christliche Partei Deutschlands, wenn nicht, fällt das bißchen „christlich“ ganz weg. Letzteres erscheint mir wahrscheinlicher.

    Es ist in der Tat eine Tragödie, wenn sich die vorhandenen Gruppen, die sich diesem Ausverkauf UNSERER Heimat (die auch, das betone ich, die Heimat aller Zuwanderer guten Willens ist) entgegenstellen, selbst zerfleischen.

    Aber ob es allein das ist, das die Wahlmißerfolge verursacht hat, wage ich zu bezweifeln.

    Die Deutschen haben im Gegensatz zu anderen Europäischen Nationen wie Schweizern, Holländern, Dänen und Schweden ein Unterwerfungsgen.
    Das funktioniert mal in die eine, mal in die entgegengesetzte Richtung. Hauptsache, die jeweilige Richtung ist die Mehrheitsrichtung.

    Dem Deutschen fehlt dementsprechend ein sog. Widerstandsgen, das den Menschen befähigt, gegen den Strom anzukämpfen.

    So konnten nacheinander Nationalsozialismus und -in einem Teil des Landes- Kommunismus unbeschränkt schalten und walten, der eine bis er von außen besiegt war, der andere, bis er pleite war.

    Nun ist es die Political Correctness, der sich alle gläubig und willig unterwerfen.
    Hauptsache, man muss nicht selber denken.

  27. „Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn, Verstand ist stets bei wenigen
    nur gewesen. … Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen, Der Staat muß untergehn, früh oder spät, Wo Mehrheit siegt, und Unverstand
    entscheidet.“

    Friedrich Schiller in „Demetrius“,

  28. Ich weiss nicht, warum das so schwer zu begreifen ist: Mit den Extremisten von PRO kann und darf es keine wie auch immer geartete Kooperation geben.

    Verzeih, aber das ist doch genau die Einstellung, die ich hier anprangere. Hier wird die Hetze der linken Medien für bare Münze genommen und von ein paar Fehlbesetzungen, die korrigierbar sind, auf eine ganze Partei geschlossen.
    Nur mal so am Rande: Trotz aller Abgrenzerei wird auch die „Freiheit“ bereits als „extremistisch“ und „rechtspopulistisch“ verschrien.
    Die Antwort darauf darf nicht noch mehr vermeintliche Abgrenzung sein sondern eher: „Was geht’s uns an, wir gehen unseren Weg!“

    Die wirkliche Abgrenzung von den Nazis darf nicht in Distanzierungsgehabe bestehen sondern darin, dass man halt andere Inhalte vertritt. Und das ist sowohl bei Pro als auch bei der Freiheit bereits der Fall. Wenn die Medien trotzdem hetzen, muss man das halt über sich ergehen lassen.

  29. #25 fraktur (19. Sep 2011 17:15)

    „Ich habe deshalb CDU gewählt.“

    Das verblüfft mich dabei am Meisten. Nach Deinen bisherigen Kommentaren hätte ich auf PRO getippt. Warum hast Du das nicht gemacht?

  30. Sie haben sich aufgrund persönlicher Eitelkeiten und aufgrund politischer Fehlentscheidungen gegenseitig blockiert, anstatt gemeinsam anzutreten.

    Wenn Ex-NPD-Mitglieder in DER FREIHEIT wären, würde und werde ich sofort austreten. Ich bin überzeugt, sogar fast 100 % der Mitglieder auch.

  31. „Sie haben sich aufgrund persönlicher Eitelkeiten und aufgrund politischer Fehlentscheidungen gegenseitig blockiert, anstatt gemeinsam anzutreten.“

    Das ist Blödsinn. Ein Großteil der „Freiheit“-Wähler hätte im Falle einer Partnerschaft mit „Pro“ ihre Stimme verweigert. Das ist sonnenklar, da die Gemeinsamkeiten beider Parteien nur oberflächlich vorhanden sind. In Wahrheit sind die Unterschiede viel größer.

    Daher ist auch all dieses Gerede „Zusammen hätten sie 2,2%“ Unsinn. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Man kann nicht einfach die Stimmen zweier Parteien zusammenzählen und sagen: Das wäre dann die Stimmzahl gewesen, wenn sie eine Partei wären.

    Ein fusionierte „Pro“/“Freiheit“ wäre auf 1,5 oder 1,6% gekommen, mehr nicht.

  32. @ 29 meritaton
    Du solltest zwischen Bundespolitik und Landespolitik unterscheiden. In Berlin ging es um Prpleme dieser Stadt und nicht um den grossen politischen Wurf, also brennede Autos, Überschludung und Hundescheisse auf den Strassen.
    Dazu hat Berlin sehr spezielle Probleme. Ostberlin mit vielen Altossis, linksextreme Pararellgesellschaften und ethnische Inseln. Die CDU hat dafür den besseren Wahlkampf geführt.
    Der deutsche hat kein Obrigkeitsgen. Langer Wohlstzand und Frieden hat ihn träge werden lassen. Er handelt, wenn es anfängt, weh zu tun. Dieser Punkt ist noch nicht erreicht.

  33. In der letzten Zeit hatten viele Leute gesagt, dass Die Freiheit in Berlin so fahren wird. Und zuletzt, als wir zu 3. September da waren, hatte ich nach meiner Art Leute gefragt, was sie schätzen, welcher Landesverband noch eine Chance hat, wenn die Berliner es nicht schaffen, in den Senat zu kommen.

    Ich weiß nicht mehr, wer mir die Antwort gab: Bayern.

    Aber das stimmt. Ich glaube auch, dass die bayrische „Die Freiheit“ der stärkste aller Landesverbände ist.

    Ich bin nun mal kein Parteimensch und was immer man über die Jungs aus München sagt, ob man sie mag oder nicht – in dieser Sache sind sie recht verbissen und zäh. Ich glaube auch, dass sie am ehesten das Potential dazu haben. Sie haben auch noch Zeit genug, sich gut vorzubereiten, denn die nächsten Landtagswahlen in Bayern kommen erst im Frühjahr 2014.

    Wenn diese Partei jetzt sich aufraffen will, dann wäre das mein Rezept: Sie sollten sich wieder sortieren und sich dann hinter die Münchener Jungs einreihen. Ihnen helfen, sich bis 2014 richtig vorzubereiten.

    Das ist meiner Meinung nach die vernünftigste Chance, die diese Partei „Die Freiheit“ hat.

    Aber gut, es ist das, was meine Christallkugel sagt. Zuletzt werden die Parteimitglieder und die Vorstände für sich entscheiden, denn es ist ihre Sache.

  34. Die Zerstrittenheit der beiden Parteien war zwar nicht fördernd, aber auch kein Hauptgrund für die schlechten Ergebnisse.

    Wie kann der Bürger von den Zwistigkeiten wissen, wenn er die Parteien überhaupt nicht kennt?

    Die fehlende bzw. diffamierende Berichterstattung der Medien und ungenügende Budgets machten den Wahlkampf schwer.

  35. Wenn Pro oder die Freiheit genau wie die Piraten die „altlinke“ Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen in ihr Programm aufgenommen hätten. Wären die Chancen bestens gewesen.

  36. #30 scipio:

    Sie haben unvollständig zitiert, weshalb Ihnen der Sinn des Ganzen nicht klar geworden ist. Mit den „Extremisten“ meinte ich nicht die paar unverdaulichen Nazis bei Pro – die kann man nötigenfalls aussondern.

  37. @ #28

    Auch, wenn sich in DF, bei PI und vielleicht auch bei Pro viele analytische Menschen sammeln, die die drohenden Gefahren für unser Land messerscharf erkennen, diese Gefahren liegen weit in der Zukunft – für den Durchschnittswähler. Damit sind sie für ihn fast irrelevant.

    Aber Musik kostenlos runterladen aus dem Internet – das ist ein handfester sofort wirksamer Vorteil. Ob es so kommt ist eine ander Frage. Aber der Wähler kann das verstehen.

    Aber Du schreibst es doch selber. Die Sarrazin-Debatte hat gezeigt, dass die Menschen geradezu begierig danach sind, dass sich was ändert, eben auch dass eine neue Partei antritt. Das ist auch der Eindruck, den ich aus unzähligen Gesprächen gewinne.

    Aber wie soll man diese Kräfte bündeln, wenn nicht durch eine geschlossene aber trotzdem pluralistische Partei, oder klarer, durch deutschlandweit eine Partei, in der sich der Rechtsliberale ebenso vertreten fühlt wie der Rechtskonservative.
    Wenn es stattdessen nur geht: „Bäh, die sind gegen die Atomkraft, mit denen wollen wir nicht“ oder „Bäh, einer von denen hat mal vor einem halben Jahr gesagt, dass er die USA nicht mag, mit denen wollen wir nicht“ – was soll denn da rauskommen?
    Das ist Sektiererei, und das schadet der Sache.

  38. #37 felix7 (19. Sep 2011 17:23)

    Stimme ich nicht zu! Pro und Freiheit können zusammenarbeiten. Da sind nicht nur oberflächliche Gemeinsamkeiten, ausserdem kann man das vor einer möglichen Fusionierung alles klären, damit man in etwa auf einen Nenner kommt.

  39. @ 23:

    „Habe beim Wahl-O-Mat Berlin mal geschaut in wievielen Punkten sich DF und Pro gleichen, es sind 22 von 38 Themen (58%)… “

    Hast du auch schon mal nachgeschaut, wie hoch die Übereinstimmung zwischen SPD und CDU ist? Ich meine ja nur, vielleicht müssen diese beiden Parteien ja auch un-be-dingt fusionieren… 😉

  40. @ 35 CFollen
    Ich habe mich mit beiden Parteien intensiv beschäftig, habe einige ihrer Veranstaltungen besucht, auch im Maritim, und kenne die Führungsspitzen beider Gruppen persönlich. Das hat mich davon überzeugt, dass zwar die Ziele die Richtigen sind, aber Umsetzung und Strategie grottenschlecht ist. Und dass nur Aussicht auf Erfolg besteht, wenn beide Gruppen an einem Strang ziehen. Das Wahlergebnis gibt mir recht.
    Bei dieser Wahl ging es um das Minimalziel, die dunkelroten Socken endlich aus der Regierung zu drängen. Dieses Ziel wurde erreicht. Eine gestärkte CDU war deshalb die richtige Wahl. Stimmen für pro oder DF wären verloren gewesen.

  41. Bei aller Kritik an DF und PRO, die im Wahlkampf Fehler gemacht haben mögen, den größten Fehler haben die Wähler begangen. aber vielleicht hängen sie auch zu sehr an ihren alten Parteien, weil sie sonst nicht mehr so über die Politik schimpfen können.

  42. #12 Stefan1986 (19. Sep 2011 16:59)

    Natürlich war es ein Fehler, dass sich DF und PRO derart zerfleischt haben, aber das ist nicht der alleinige Grund für das schlechte Abschneiden gestern. So kommt es nämlich in diesem PI-Artikel rüber. Hätte DF und PRO kooperiert, wären halt 2,2 % rausgekommen, auch nicht gerade erstklassig. Die Medien sind das Hauptproblem!

    Genau so ist es. Viele hier – und ein Stück weit auch der Verfasser – begehen den Fehler und bewerten das Wahlergebnis, als handele es sich bei Pro und DF um normale, in den Medien präsente Parteien. Wäre dem so, stimmte auch das Argument „gegenseitiges Zerfleischen kostet Stimmen“. Da aber außer Eingeweihten niemand etwas davon mitbekommt, ist es für den Wahlausgang auch dementsprechend unbedeutend, ob sich beide Parteien beharken oder nicht. Das ist nicht der Grund für das bescheidene Ergebnis.

    Niemand soll glauben, eine Wahlsondersendung „sonstiger Parteien“ habe irgendeinen Einfluss auf das Wahlergebnis. Das sind Show-Veranstaltungen zur Belustigung und Ablenkung des Wahlvolks, dem suggieriert werden soll, da treten jenseits der Etablierten doch eh nur spinnerte Esoteriker an. Wie und ob sich Stadtkewitz dort präsentiert hat, spielt kaum eine Rolle: nur wer über einen längeren Zeitraum kontinuierlich und regelmäßig von den Medien erwähnt wird, hat die Chance, als wählbare Alternative von einer genügend großen Gruppe an Wählern wahrgenommen zu werden.

    Das starke Ergebnis der Piraten ist nicht dem umwerfend charismatischen Auftritt ihres Vorsitzenden bei rbb zu verdanken – er verwechselte dort Millionen mit Milliarden und empfahl zur Haushaltssanierung die Legalisierung von Schwarzfahren -, sondern der überaus wohlwollenden Berichterstattung der Leitmedien, die in den Piraten ein geeignetes Protestventil für enttäuschte Bürger gehypt hat, das aber niemanden von den Etablierten wirklich weh tun muss.

    Aus diesen Gründen sehe ich auch nicht den Notwendigkeit des Zusammengehens von Pro und DF. In Österreich z.B. ist das Vorhandensein von zwei Rechtsparteien eher ein Vorteil, weil sich so noch mehr potenzielle Wähler mobilisieren lassen. Und in Deutschland erlaubt das Vorhandensein von den mittlerweile vier Linksparteien SED bis CDU dem Wähler sogar noch eine größere Auswahl – mit den Piraten ist eine weitere hinzugekommen. Umso trauriger, dass es sogar auf diesem Blog immer wieder Leser gibt, die sich als Wähler des vermeintlich kleineren Übels CDU zu erkennen geben.

    Auch ist die Rechnung 1 + 1,3 Prozent = 2,3 Prozent schlicht falsch, denn ob eine fusionierte Partei dieselben Wähler erreicht, ist eher unwahrscheinlich. Es geht zudem auch nicht darum, aus einem Prozent zwei oder drei zu machen. Sondern es kann nur darum gehen, in die Phalanx der Nichtwähler einzubrechen und dort Stimmenanteile von zehn Prozent und mehr zu erreichen. Das aber wird eine Fusion von Pro und DF zuallerletzt bewirken.

    Was jetzt helfen würde, wäre das Engagement einer prominenten Gallionsfigur, die in den Medien präsent ist und die man nicht einfach totschweigen kann. DF hat sich vor allem auch deshalb nicht mit Pro zusammengetan, weil man es einer zukünftigen Führungsfigur nicht noch schwerer machen wollte, der neuen Partei beizutreten. Ich bin ziemlich sicher, dass dies das Kalkül von Stadtkewitz war und ist.

    Denn die Zustände in D werden nicht besser und das Beispiel Sarrazin zeigt, dass nicht alle alten Eliten bereit sind, die Füße stillzuhalten. Ein Professor Sinn, Hans-Olaf Henkel und einige andere sind im Grunde schon in den Startlöchern für ein solches Projekt. DF sollte sich weiter um etablierte Persönlichkeiten bemühen und ansonsten daran arbeiten, professionelle Strukturen auszubauen. Durch die Wahlkampfkosten-Erstattung hat man zumindest das Minimalziel erreicht. In künftigen Wahlkämpfen kommt es auch darauf an, mehr Präsenz zu zeigen, als es vor der Berliner Wahl der Fall gewesen ist.

  43. #36 GrundGesetzWatch (19. Sep 2011 17:22)

    Ich weiß ja nicht, aber nach diesem Desaster, wäre es wirklich nicht schlecht, wen die „Freiheit-Fans“ hier mal mit diesem ewigen „NPD Leute bei Pro“ aufhören würden….

    Im Moment sagt mir mein Gefühl, das es Pro noch ewig und „die Freiheit“ nicht mehr so lange geben wird, schauen wir mal….

    Für ein zusammengehen aller Freiheit, Pros, Reps, BIW und anderen….

    Glückwunsch an Pro für die 2,6 % Erststimmen!

    Gruss aus Hannover

    Lindener

    #11 Sebastian (19. Sep 2011 16:57)

    Und was ist den jetzt eigentlich mir der Volksfront von Judäa???

  44. #47 felix7 (19. Sep 2011 17:31)

    Selbst wenn diese Parteien viele Übereinstimmungen hätten, darum ging es ja nicht. Es geht um eine mögliche Fusionierung DF/ Pro. SPD und CDU sind im moment noch Volksparteien, die alleine genügend Wählerstimmen mobilisieren können. Anders als bei der Berlin-Wahl, für DF und Pro, wie man gesehen hat und deshalb finde ich diesen Artikel von Scipio hervorragend, weil er den Nagel auf dem Kopf trifft!

  45. @23

    Wo ist Pro Deutschland(!) von NPD-Kadern “unterwandert”? Richtig ist: in den Wahlkreisen haben Einzelpersonen kandidiert, die schon einmal NPD-Mitglied waren. Wo ist das bitte eine “Unterwanderung”?

    Grundsätzlich wäre das kein Problem, wenn es a) nicht so viele wären und man b) sie nicht gleich in alle möglichen Posten hieven würde. Aber wie gesagt, da ist Kritikfähigkeiten auf beiden Seiten gefragt.

    Selten so einen Stuss gelesen, weil nicht ansatzweise wahr. Richtig ist: Pro Deutschland hat immer Stadtkewitz und Co. eine Hand zur Zusammenarbeit gereicht und Rouhs ist von sich aus(!) mehrmals auf Stadtkewitz zugegangen. Rouhs hätte bei einer Zusammenarbeit mit Stadtkewitz sogar auf alle Posten verzichtet. Und man wäre sicherlich selbst bei dem alleinigen Antritt der DF zu Absprachen bereitgewesen (Sitchwort: BVVs). Die DF wollte jedoch nicht.

    Der Offene Brief Beisichts kam meiner Ansicht nach sehr beleidigend rüber. Zum Kompromiß gehören immer (mindestens) zwei, und weder der eine noch der andere hat sich durch besondere Selbstkritik ausgezeichnet, die aber nötig gewesen wäre.

    Entweder wieder schlecht bzw. gar nicht recherchiert oder absichtlich gelogen. Pro NRW und die Republikaner arbeiten hervorragend zusammen, man plante eine gemeinsame PLattform zur nächsten Europawahl. In Berlin waren REPs sogar auf der Liste von Pro Deutschland aufgestellt. Und den Bürgern in Wut hat Beisicht ebenfalls mehrfach eine Zusammenarbeit angeboten.

    Davon weiß ich, bin nämlich auch JF-Leser. Aber bitte! Uns läuft die Zeit davon, mit ein paar Gesprächen hier und einer gemeinsamen Demo dort ist es nicht getan. Die Fusion muss her und in jedem Monat, der vergeht, bis das passiert, nimmt die Zahl der Muslime in Deutschland um viele tausend zu.

  46. Der größte Fehler waren meiner Meinung nach die überzogenen Erwartungen. Es braucht einfach länger, um zu wachsen. Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an. Es gilt genau zu analysieren, was die Piraten richtig gemacht haben.

    Die Freiheit sollte sich auch jenseits des klassischen Rechts/Links-Schemas positionieren. Die basisdemokratischen Ideen der Freiheit sind ja traditionell links belegt. Die Freiheit sollte sich als liberale Partei positionieren. Mit dem Untergang der FDP gilt es deren Nachfolge anzutreten. Das Thema Freiheit muss in allen Bereichen des Lebens, in der Wirtschaft, Gesellschaft, im Internet, in Europa, bei der Energieversorgung usw… einzeln durchdekliniert werden.

  47. Kleiner Nachtrag meinerseits :

    Die Republikaner hatten in Berlin unter Schönhuber 7,5 % , bei der Europa Wahl 1989 errangen sie 7,1 % und in Bayern sogar 14,6 % !!

    Und das alles, obwohl sie vom VS beobachtet wurden und einen ziemlich umstrittenen Wahlwerbespot ausstrahlen ließen .
    Was hat es gebracht ? Was ist geblieben ? Nichts !

  48. Das linksversiffte Berlin ist kein Massstab!

    Ausserdem sind die Deutschen „konservativ“ in ihren Wahlentscheidungen.

    DENNOCH:

    Die Aufklärung über den Islam muss weitergehen.
    Steter Tropfen höhlt den Stein!
    Noch ist Europa nicht verloren!
    Noch!!!!

  49. Der politische Wechsel wird nicht mehr durch eine Wahl entschieden werden können, sondern nur noch durch das Volk auf der Strasse. Ob friedlich oder mit Gewalt, lasse ich hier mal offen.

  50. Genau so ist es. Viele hier – und ein Stück weit auch der Verfasser – begehen den Fehler und bewerten das Wahlergebnis, als handele es sich bei Pro und DF um normale, in den Medien präsente Parteien. Wäre dem so, stimmte auch das Argument “gegenseitiges Zerfleischen kostet Stimmen”. Da aber außer Eingeweihten niemand etwas davon mitbekommt, ist es für den Wahlausgang auch dementsprechend unbedeutend, ob sich beide Parteien beharken oder nicht. Das ist nicht der Grund für das bescheidene Ergebnis.

    Wenn es im Kleinen schon nicht funktioniert, wie soll es dann im Großen funktionieren? Zerstrittenheit und Unbekanntheit bedingen einander gegenseitig.

    Das starke Ergebnis der Piraten ist nicht dem umwerfend charismatischen Auftritt ihres Vorsitzenden bei rbb zu verdanken – er verwechselte dort Millionen mit Milliarden und empfahl zur Haushaltssanierung die Legalisierung von Schwarzfahren -, sondern der überaus wohlwollenden Berichterstattung der Leitmedien, die in den Piraten ein geeignetes Protestventil für enttäuschte Bürger gehypt hat, das aber niemanden von den Etablierten wirklich weh tun muss.

    Was jetzt helfen würde, wäre das Engagement einer prominenten Gallionsfigur, die in den Medien präsent ist und die man nicht einfach totschweigen kann. DF hat sich vor allem auch deshalb nicht mit Pro zusammengetan, weil man es einer zukünftigen Führungsfigur nicht noch schwerer machen wollte, der neuen Partei beizutreten. Ich bin ziemlich sicher, dass dies das Kalkül von Stadtkewitz war und ist.

    Selbst wenn sie der Sache zugeneigt ist – wie soll man eine solche Galionsfigur für eine Partei wie Pro oder DF gewinnen, die die Gruppierung, die im großen und ganzen dasselbe Hauptziel vertritt, aufs Messer bekämpft. Das hat wirklich was von Volksfront von Judäa gegen Judäische Volksfront. Und die Muslime, Linken, Etablierten lachen sich ins Fäustchen.

  51. Bravo, der beste und vor allem ausgewogenste Artikel zur Zersplitterungsproblematik bei PI überhaupt! Und hier nochmal die Kernaussage:

    „Die Gemeinsamkeiten sind da, man muss sich nur die Hand reichen, Kompromissbereitschaft zeigen und Fehler einsehen. Wenn es wirklich zu Veränderungen kommen soll, muss man die Gräben überwinden. Nur gemeinsam kann es eine Lösung geben.“

  52. @ 50 Oranius
    Das Warten auf den Weissen Ritter ist eher ein Zeichen von Hilflosigkeit. Wer wie DF Wahlkämpfe wie zu Adenauers Zeiten führt, wird auch in Zukunft keinen Erfolg haben. DF ist zu abgehoben, zu weit weg vom Normalbürger und seinen täglichen Sorgen, man schwafelt zuviel von grosser Politik und hehren Idealen und hat dabei etwas den Boden unter den Füssen verloren.
    Pro ist kerniger, direkter und deshalb für den Durchschnittsbürger besser verständlich.
    Beides Zusammen wäre das Erfolgrezept, Florett und Degen.

  53. @ #49 Dichter

    Ja, ich glaube die masochistischen Berliner brauchen das einfach. Früh aufstehen, aus dem Fenster schauen, das eigene Auto abgebrannt vorfinden und dann beim Blick in die Zeitung den eigenen Sohn unter der Überschrift „Schon wieder U-Bahn-Mord“ zu sehen.

    Herrlisch – dit is meen Berlin!

  54. #54 Bhigr (19. Sep 2011 17:41)

    Ich denke mal das viele die Piraten wegen ihres Namen gewählt haben und viele haben bestimmt einen Ersatz für die „Horst-Schlämmer-Partei“ gesucht und in der Piratenpartei gefunden. Zudem ist die APPD auf 0,0% gekommen und ich denke mal das diese Ex-Wähler der APPD sich auch der Piratenpartei angeschlossen haben. Anders kann ich mir auch nicht erklären!

  55. @ #56 DK24

    Zumindest sollte man auf beide Varianten vorbereitet sein.

    Auch der Zusammenbruch der EURO-Zone birgt noch einiges an Umsturz-Potential.

  56. #54 Bhigr (19. Sep 2011 17:41)

    Die Freiheit sollte sich auch jenseits des klassischen Rechts/Links-Schemas positionieren. Die basisdemokratischen Ideen der Freiheit sind ja traditionell links belegt. Die Freiheit sollte sich als liberale Partei positionieren. Mit dem Untergang der FDP gilt es deren Nachfolge anzutreten. Das Thema Freiheit muss in allen Bereichen des Lebens, in der Wirtschaft, Gesellschaft, im Internet, in Europa, bei der Energieversorgung usw… einzeln durchdekliniert werden.

    Das wurde von der „Freiheit“ versäumt, stattdessen haben die Piraten die 9% eingefahren. Die Themenpriorisierung im Wahlkampf war falsch. Vollkommen richtig.

  57. Wenn es an einem nicht gelegen hat dann an der politischen Positionierung. Die war bei DF wie bei PRO einigermassen vernünftig und vor allem den Abschaffern Lichtjahre überlegen. Das linke Mediendiktat gilt es zu brechen. Wir leben nun mal in einer „Demokratie“ in der die Abschaffermedien nach Lust und Laune über missliebige Parteien urteilen und gegen sie hetzen und nicht in einer „perfekten Demokratie“ in der sich die vernünftigsten Positionen durchsetzen. Vlt waren in diesem Punkt einige PRO und DFler zu optimistisch.

  58. #38 fraktur (19. Sep 2011 17:25)

    Ostberlin mit vielen Altossis, linksextreme Pararellgesellschaften und ethnische Inseln.

    Erststimmen für bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin im Altossibezirk Marzahn/Hellersdorf:

    DIE FREIHEIT – 4,1 Prozent
    Pro Deutschland – 4,7 Prozent

    #2 fraktur (19. Sep 2011 16:44)

    … habe ich CDU gewählt.

    Das lasse ich mal unkommentiert.

  59. @ #60 Herr Bert

    Ja und außerdem war erst vor kurzem der 4. Teil von „Pirates of the Caribbean“ im Kino … vermutlich haben die unterbelichteten PIRATEN-Wähler darauf gehofft, dass demnächst Jack Sparrow im Berliner AH sitzt 😉

  60. Wie steht eigentlich BiW zum Thema ? Könnten die nicht zusammen(!) mit DF/PD etwas vernünftiges für die BTW 2013 aufziehen ?

    Es ist die letzte Chance…

  61. Pro ist kerniger, direkter und deshalb für den Durchschnittsbürger besser verständlich.
    Beides Zusammen wäre das Erfolgrezept, Florett und Degen.

    Genau! Warum müssen Seriosität und Angriffslust Widersprüche sein?

    Die Plakate der DF sind z. B. sehr ansprechend gestaltet, kombiniert mit dem Selbstbewusstsein einiger Pro-Leute…
    Dazu ein Spitzenpolitiker, der ein bißchen was drauf hat…

    Ich fang schon wieder an zu träumen.

  62. Ein lesenwerter Beitrag und eine gute Diskussion. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es naiv wäre, die Stimmen von PRO und DF einfach zu addieren, nach dem Motto: zusammen wären es 2,2% gewesen.
    Die DF hat versucht, sich selbst einen liberalen Anstrich zu geben. Warum sollten also konservative Wähler ihr Kreuz bei der DF machen? Für mich war das Thema durch, als sich der Bundesvorstand nicht darauf einigen könnte, den US-Politiker Huckabee einzuladen. Zur Erinnerung: die Grünen haben ihren Erfolg darauf begründet, dass verschiedene Bewegungen zu einer starken Bewegung zusammen kamen: Anti-AKW, Frauenbewegung und Friedensbewegung. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es eine starke politische Kraft rechts der Union nur dann geben wird, wenn das ebenfalls gelingt. Nur Anti-Islam reicht einfach nicht. Es muss uns doch nachdenklich machen, dass fast 70% der Deutschen dem Islam gegenüber ablehnend eingestellt sind, dies aber bei Wahlen nicht einmal annähernd zu organisieren ist.
    Ein Bündnis, ja. DF, vielleicht PRO, evtl. auch die Reps, Ehemalige vom BFB und DSU, ergänzt durch Nicht-Fundis von AUF, Zentrum und evtl. PBC – das wären schon mal eine ganze Menge Leute. So lange aber jedes Jahr eine neue Partei gegründet wird, die kurz nach der Gründung mit der Selbstzerfleischung beginnt, wird das nichts. Und NPD/DVU als Partner geht überhaupt nicht. Mit denen wollen Konservative und Bürgerliche aus gutem Grund nichts zu tun haben.
    Und letztlich müssen dann noch überzeugende Führungsfiguren her, aus meiner Sicht das größte Problem. Stadtkewitz ist ein sympathischer Kerl, aber der füllt niemals große Hallen.
    Es ist derzeit einfach nur deprimierend….

  63. #42 Wilhelmine (19. Sep 2011 17:28)
    Wenn Pro oder die Freiheit genau wie die Piraten die “altlinke” Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen in ihr Programm aufgenommen hätten. Wären die Chancen bestens gewesen.

    Sie hätten auch „Freibier für alle“ in ihr Programm aufnehmen können, aber selbst die „Sternburgfraktion der Erbeernesen“ hätten sie nicht gewählt – weil sie keiner kennt !
    Ausserdem verweise ich auf meinen Kommentar #55 Sebastian (19. Sep 2011 17:41) Your comment is awaiting moderation (die Moderation scheint wohl das neue Standartprogram bei PI zu werden), indem man schön sehen kann, daß auch Wahlergebnisse jenseits der 5% , nicht unbedingt Veränderung bewirken !

  64. @Scipio202

    Wenn du vieles von dem, was du hier in Kommentarform schreibst, mit in deinen Artikel genommen hättest, wäre er qualitativ deutlich besser geworden.

    So entsteht leider der Eindruck eines Nachtretens v.a. in Bezug auf PRO, als der Aufruf einer Zusammenarbeit.

    Nichts für ungut.

  65. Den Thesen der Freiheit können über 50% der Bürger dieses Landes zustimmen und das ist genau ihr Potenzial. Das Potenzial der Pro Parteien liegt bei höchstens 8% da mit vielen Leuten aus der rechtsextremen Scene es der Presse zu recht leicht fallen wird ihr Potenzial bescheiden zu halten. Da besteht einfach ein Glaubwürdigkeit Defizit.

    Die Freiheit wird trotz der Hetze der überwiegend linksextremen Medien in die Parlamente einziehen, da bin ich mir sicher. Das Internet gibt den Bürgern erstmalig in der Geschichte die Möglichkeit es mit den einflussreichen Feinden von Demokratie und Freiheit aufzunehmen.

    Die Freiheit ist der Gegner den die gesamte deutsche Multi Kulti Mafia zu fürchten hat. Und die Freiheit kann nur scheitern, wenn sie sich mit Parteien am rechten Rande in Deutschland und Europa einlässt. Jetzt sollten alle die Freiheit unterstützen .Machen wir sie fertig.

  66. Entweder gefällt den Berlinern das Gewaltpotenzial, dass unsere Bereicherer gebracht haben, vielleicht auch die Burkonas in den Schwimmbädern, oder aber, es ist gar nicht so schlimm, wie es bei PI immer zu lesen ist.

    Jedenfalls gefällt es den Berlinern so, wie es ist.

    Es stimmt offensichtlich, jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
    Also, was zerbrechen wir uns den Kopf?!

  67. #9 Tedesci

    Eben, die Linken in Berlin wissen halt genau, wenn sie wirtschaftlich Versagen, muß halt Bayern, Hessen und B-W mehr bezahlen. Die Berliner merken daher gar nicht, dass ihre Stadt dem Abgrund entgegentaumelt.

  68. #55 Sebastian (19. Sep 2011 17:41)

    Die Republikaner …
    … Was hat es gebracht ? Was ist geblieben ? Nichts !

    Warum nicht? Ich habe das damals alles noch nicht so beobachtet.

    Waren sie dem Volk zu rechtskonservativ? Dann wäre die Strategie der FREIHEIT doch richtig.

  69. @71 VDie DF hat versucht, sich selbst einen liberalen Anstrich zu geben. Warum sollten also konservative Wähler ihr Kreuz bei der DF machen?

    Wie gesagt, man muss auch mal, wenns um das große Gaanze geht, eigene Ansprüche zurückstecken. Eine fusionierte Partei könnte dann die liberale Wirtschaftspolitik der DF mit der konservativen Gesellschaftspolitik der Pros verbinden.
    Alles in allem geht es darum, den Islam aufzuhalten. Über die Einzelheiten kann man sich später immer noch streiten.

  70. #73 Diapedesee (19. Sep 2011 17:54)

    Die Freiheit wird trotz der Hetze der überwiegend linksextremen Medien in die Parlamente einziehen, da bin ich mir sicher. Das Internet gibt den Bürgern erstmalig in der Geschichte die Möglichkeit es mit den einflussreichen Feinden von Demokratie und Freiheit aufzunehmen.

    Die Freiheit ist der Gegner den die gesamte deutsche Multi Kulti Mafia zu fürchten hat. Und die Freiheit kann nur scheitern, wenn sie sich mit Parteien am rechten Rande in Deutschland und Europa einlässt. Jetzt sollten alle die Freiheit unterstützen .Machen wir sie fertig.

    Und was macht Sie da so sicher? Das klingt doch eher wie das Pfeifen im Walde.

    Ich glaube nicht mehr dran.

  71. Ich halte den Parteinahmen auch nicht glücklich gewählt. In den Medien sprach man, wenn überhaupt, von der Bürgerrechtspartei. Rechts, läßt auch andere Assoziationen zu. Besser wäre es auch, keine Farben, die an die FDP erinnern, zu verwenden.

  72. Der Beitrag steht unter einer völligen Fehleinschätzung.
    Die beiden Parteien Pro und Die Freiheit können nicht zusammengehen, da beide nicht das gleiche Ziel haben. Es ist zu oberflächlich, die Gemeinsamkeit nur auf eine islamkritische Betrachtung zu reduzieren.

    Pro steht trotz aller widersprüche der NPD so nahe, es käme einem Selbstmord der Partei der Freiheit gleich, wenn sie fussionieren würde.

    Da stellt sich für mich eher die Frage, wenn Pro Deutschland schon ehemalige NPD´ler aufgenommen hat, warum fussioniert sie nicht mit dieser erfolgreicheren Partei, die mit 2% in Berlin mehr stimmen errungen hat als die FDP. Aber wer hier rechnet, NPD 2% + Pro 1,2% = 3,2% liegt genau so falsch!

    Die Freiheit hat weiterhin gute Chancen ihren Weg zu machen.

  73. @#73

    da mit vielen Leuten aus der rechtsextremen Scene es der Presse zu recht leicht fallen wird ihr Potenzial bescheiden zu haltent

    Ich bin ja auch dafür, dass man die nicht so leichtfertig aufnimmt. Aber zu erwarten, dass einen die Presse dann auf einmal neutral oder gar wohlwollend behandelt, ist naiv.

    Für die Presse gilt: „Wer gegen Islam/Multikulti ist, ist ein Nazi.“
    Daran ändern ein paar Ex-NPDler mehr oder weniger auch nichts.

  74. Ich habe mal das Parteiprogramm der Piraten gelesen…

    da steht unter anderem….es gibt kein geistiges Eigentum mehr…

    Also…alle Wissenschaftler, Musiker, Philosophen usw….bitte aufhöhren….

    Ihr habt kein geistiges Eigentum mehr an eurer Erkenntiniss…

    Das wird dann von dummen Deutschen…ach was sage ich…Mischpoke von Mitmenschen mit ausländischem Hintergrund, gewählt.

    Alles Gut…Hauptsache Emule läuft…..

    ALLES WIRKLICH GUT…..Das ist unsere Hauptstadt…..und wir schauen alle nur zu…

    Das sind unsere Volksvertreter…..mal ehrlich…das könnte ich ja noch besser…

  75. #78 TheNormalbuerger (19. Sep 2011 17:57)

    Nein, sie waren dem Volk nicht zu rechts-konservativ und sie wurden ja auch gewählt, wie man den Zahlen entnehmen kann .
    Und das, obwohl sie damals einen Wahlwerbespot ausstrahlten in dem Türken zu sehen waren und als Hintergrundmusik „Spiel mir das Lied vom Tod“ lief, was damals für medienwirksame Aufschreie sorgte .
    Aber, dann waren sie in den Parlamenten, konnten aber nichts bewegen, weil sie von allen geblockt und von V-Leuten unterwandert wurden, die dann eine Spaltung herbei führten, was zum eigentlichen „Absturz“ dieser Partei führte .

    So wird´s gemacht und zwar immer und immer wieder !

  76. #83

    Der Beitrag steht unter einer völligen Fehleinschätzung.
    Die beiden Parteien Pro und Die Freiheit können nicht zusammengehen, da beide nicht das gleiche Ziel haben. Es ist zu oberflächlich, die Gemeinsamkeit nur auf eine islamkritische Betrachtung zu reduzieren.

    Wenn es so weitergeht, haben wir in 20 Jahren hier die Scharia und Deutschland ist eine abhängige Provinz der EU. Wie kann man nur solche Scheuklappen anlegen und meinen, dass das nur Oberflächlichkeiten sind und es stattdessen mehr darauf ankäme, wie sehr man die USA mag oder ob der Spitzensetuersatz bei 42% oder bei 45% liegen soll?
    Mekrt ihr nicht, dass ihr den Linken damit in die Hände spielt?

  77. Noch ein Wort zum „fehlenden Charisma“ … dieses Zauberwort schafft es demnächst an die Spitze der Charts der hier vertretenen Meinungen. Stadtwitz kann „keine Hallen füllen“?

    Das hat übrigens auch ein Wilders und ein Freysinger nicht vermocht … und den beiden kann man fehlendes Charisma nun wirklich nicht absprechen. Das Problem: es kennt sie niemand. Hat sich jemand schon mal gefragt, warum ein Oskar Freysinger oder auch ein HC Strache niemals in deutsche Talkshows eingeladen werden? Die beiden gehören doch immmerhin zu den politischen Eliten im deutschsprachigen Raum.

    Warum wird das politische Spektrum in der Schweiz und Österreich in deutschen Medien niemals wirklich thematisiert?

    Um es kurz zu machen: hört doch bitte auf, die eigenen Leute zu demontieren, von wegen Charisma und so. Das erledigen die Medien schon ganz von alleine, da brauchen sie nicht noch die Unterstützung dieses Blogs.

  78. Was zum Erfolg fehlt? Der Populismus, der ja schließlich von „populus“, dem Volk, kommt.

    Dem normalen Volk hier geht der arabisch-israelische Konflikt eher am Allerwertesten vorbei, auch der 11. September ist nicht gerade ein Prioritätsthema. Jeder hier kennt das Problem mit kriminellen Türken und Arabern, aber die laufen auch nicht „Allah ackbar“ schreiend durch die Gegend und man kennt auch kriminelle Deutsche, Afrikaner, Russen usw.. In anderen Worten die Assoziation Jugendkriminalität = islamische Eroberung, wird so überhaupt nicht gemacht. Burqas und Hijabs sieht man in Berlin eher selten bis gar nicht und ich bin öfter im Wedding, Kreuzberg und Neukölln unterwegs.

    Der Fokus Islam ist ironischerweise was fürs Feuilleton, sowohl was die Islamkritik als auch die Islamverteidigung angeht.

    Es gibt natürlich Potenzial für eine rechte Protestpartei, aber Islamkritik ist nicht das Thema was Leute vom Hocker reißt. Die kann auch mit dabei sein irgendwo, aber die kann halt nicht der Hauptfokus sein. Wie gestern schon gesagt, die Piraten mit Internetfokus sind näher an der Lebensrealität der Leute, als Freiheit und Co. mit Islamkritik.

  79. @#38 fraktur,
    meine Überlegungen waren waren grundsätzlicher Art.
    Ich würde mich aber sehr freuen, wenn Du recht behieltest und der Deutsche kein Unterwerfungsgen hätte.
    Leider bin ich da etwas skeptischer.

    @# 75 Demokedes,
    stimmt genau! Jedem das Seine.

  80. #85 Scipio202 (19. Sep 2011 18:02)

    Dem stimme ich zu !

    Mein Kommentar #11 Sebastian (19. Sep 2011 16:57), bezog sich nicht auf Ihren,wie ich fand, gut geschrieben Artikel, sondern vielmehr auf die Hartnäckigkeit bei PI zu jammern und zu trauern . Er sollte nicht als Diffamierung Ihres Artikels verstanden werden .

    Grüsse aus Berlin . Sebastian

  81. #83 Hoffmann v. Fallersleben (19. Sep 2011 18:01)

    Jetzt hör doch mal auf mit dem Pro und NPD scheiß. Die können sich ja wieder von den NPD-Leuten trennen. Indem diese Lücken, die dann entstehen, durch Leute aus DF ersetzt werden.

    Oder warum fusioniert DF nicht mit der DKP( thomas böhm)? 1% +0,2%= 1,2%. Und dazu noch mit der Piratenpartei (Aaron König) 1,2% + 8,9%= 10,1%

  82. Wenn zwei Firmen Produkte anbieten, die nicht gekauft werden, dann hilft es wenig, wenn sie fusionieren.

    Man muss das Produkt anpassen oder das Marketing verbessern.

    Alle, die so gerne von Freiheit reden, sollten diese Freiheit auch mal nutzen!

  83. #53 Scipio202
    Sie meinen es sicher gut, aber hier haben Sie tatsächlich Stuss erzählt, so geht das nicht!:
    „2. Mangelnde Kompromissbereitschaft gegenüber dem (möglichen) politischen Partner

    Hier wiederum hat Manfred Rouhs aus persönlicher Eitelkeit die „Freiheit“ sofort als Affront gegen seine Bewegung und damit als Gegner gesehen, anstatt zu versuchen, ihr die Hand zu reichen und auf gemeinsame Lösungen hinzuarbeiten.“

    Sie gehen fälschlicherweise vom späteren Beisicht-Angebot aus. Tatsache ist, dass Rouhs sofort nach Gründung von Die Freiheit (vielleicht auch schon vorher) auf Stadtkewitz zugegangen ist. Rouhs hätte bei einer Zusammenarbeit mit Stadtkewitz sogar auf alle Posten verzichtet. Und man wäre bei einen alleinigen Antritt der DF zu Absprachen bereitgewesen. Die DF wollte jedoch nicht.
    Rouhs Eitelkeit vorzuwerfen ist absurd.

  84. #71 Bischof (19. Sep 2011 17:51)

    #88 Scipio202 (19. Sep 2011 18:07)

    Top…

    Absolute Zustimmung!!!

    Gruss aus Hannover

    Lindener

  85. ich hatte mein berlin „aha“ erlebnis schon anfang der siebziger jahre. damals nur motorradfahrend, erzählte mit ein befreundeter motorradfan, das er nun sein lehramtsstudium beendet uns schnurstracks nach berlin auswandern würde, um so dem wehrdienst zu entgehen. seinerzeit sammelten sich alle pazfisten, wehrdienstgegner, linksorientierten und alternativen in der ruhigen randlage berlins. gut beschützt durch die alliierten und alimentiert durch den rest der republik bildete sich so das besondere berliner milieu. das wiederum förderte den zuzug der weltweiten armutsflüchtlinge von denen ein großteil auch heute noch von der stütze lebt. bei einigen besuchen in den letzten jahren konnte ich mich von dem desolaten zustand der stadt, insbesondere der straßen, selbst überzeugen. obwohl ich schon viele jahre fahrpraxis habe, wurde mir bei den dort herrschenden unsitten im straßenverkehr angst und bange. manche viertel scheinen in nordafrica zu liegen was die bevölkerung angeht. auch ich hörte am hellichten tag nachrichten von brennenden autos und die polizeisirenen hörte ich nicht selten. in kreuzberg sind die garagenhöfe teilweise mit natodraht und alarmanlagen gesichert. in dieser stadt haben islamkritische parteien wenig chancen. kein wunder bei wahrscheinlich 30 % mohamedanern dort. die restliche und besonders die besserverdienende deutsche bevölkerung hat sich in noch sicher erscheinende stadtteile zurückgezogen und die schikeria träumt ihre multikulti träume fernab der problembezirke. die kinder dieser linksgrünroten bessermenschen kennen sicherlich klassen mit 99 % ausländeranteil nur vom hörensagen. so gesehen ist das ergebnis schon ein achtungserfolg. mehr war nicht drin. kopf hoch. schlechter kanns kaum werden. nur besser.

  86. @Sebastian

    Ok, tut mir leid, dass ich da was vertauscht hab. Bin eh nicht so der Schnell-Tipper, da kommts dann halt manchmal zu Verwechslungen ;-).

  87. @ Stresemann,

    stimme absolut zu. Ein Problem ist auch, dass die Kritik an den Muslimen in Deutschland immer so fundamental ist. Wir werden bedroht von türkischen Jugendgangs in U-Bahnhöfen und auf Schulhöfen. Und die Salafisten-Happenings auf unseren Marktplätzen sind ein Ärgernis erster Güte. Kritik daran und an der ismalischen Lehre sind mehr als notwendig. Aber ich kann die türkischen Mädchen im katholischen Kindergarten, die mit meiner Tochter dort spielen, den Gemüsehändler, bei dem ich meine Orangen kaufe, und den türkischen Gastwirt, der bei der WM eine schwarz-rot.goldene Fahne an seinen Laden hängt, nicht als meinen Feind ansehen. Wenn hier Leute arbeiten, ihre Steuern zahlen und unsere Gesetze und unseren Lebensstil achten, habe ich kein Problem damit, wenn sie Muslime sind. Aber ich akzeptiere niemals, wenn sie uns ihre Art zu leben aufzwingen wollen. Und ich denke, so sehen das viele Bürgerliche, die eben auf Alle-Muslime-sind-des-Teufels keine Lust haben.

  88. Nachtrag zu :
    #87 Sebastian (19. Sep 2011 18:05)
    #78 TheNormalbuerger (19. Sep 2011 17:57)

    Und leider hat DF alles, was man falsch machen kann, falsch gemacht .
    Und selbst, wenn sie alles richtig gemacht und 10 % (aus Protest) erzielt hätten, wäre sie leider immer noch eine Partei ohne Charisma .
    Eine Partei steht und fällt nicht unbedingt mit dem Wahlprogramm, sondern mit der Ausstrahlung und dem Unterhaltungswert der Führung .
    Das war und ist leider so . (Haider, Schönhuber, Wilders, Möllemann, Schmidt, Kohl usw.)

  89. @Scipio,
    aus Nicht – Berliner Ansichtsweise mag Ihre Einschätzung in Bezug
    zur festgestellten Uneinigkeit durchaus berechtigt sein, doch kann es
    eben zur Zeit kein „Zusammengehen“ von rechts eingestuften Parteien
    in Berlin geben.
    Dafür ist das von den etablierten Machthabern in Berlin aufgebaute Feindbild „Andersdenkender “ zu überzeugend !
    Einzige Möglichkeit wäre das Auftreten einer islamistischen politischen Partei mit klaren Abgrenzungsabsichten um ihre „Migranten-Ghettos“ selber zu „betreuen“, so z B den Rausschmiss des Herr Sarrazin oder schlimmeres!
    Freiwillig werden die sich jetzt festgesetzten harten Gotteskrieger im
    Sonntagsanzug nicht mehr aus Deutschland entfernen lassen.
    ES ist davon auszugehen, daß diese Tatsache dem „Staatsschutz“ bekannt ist und deshalb viele nicht nachvollziehbare Entscheidungen
    im Umgang mit diesen Leuten getroffen worden sind.
    Um in Berlin ans politische Ruder zukommen reicht es auch einfach nicht nur als Islamkritiker aufzutreten, dafür gibt es keine entsprechende Persönlichkeit ausgestattet mit der notwendigen Aggressivität und diplomatischem Geschick!
    Auch denke ich, daß es wohl taktisch besser wäre gegen diese rotfaschistische Front aus den Bundesländern anzutreten,
    wo mit Sicherheit die notwendigen fähigen Persönlichkeiten auferstehen werden.
    Kommt uns die Überheblichkeit und Dummheit dieser neuen Geschichtsschreiber bei der Gestaltung ihrer neuen Welt entgegen, haben wir Chancen!
    Andernfalls werden wir genau wie immer wenn sich ethnische Probleme abzeichnen, gerade in dieser delikaten Religions-Kriegsführungsphase in der wir uns faktisch befinden, einen
    langen Leidensweg gehen müssen, den wir übrigens nie Gewinnen
    können, weil nun mal die Fortpflanzung dieser Menschen äußerst
    ergiebig ist und zu allem Unverständnis auch noch von den offenbar einverstandenen ( manipulierten ) Steuerzahlern unterstützt wird !

    Gruß Bruno

  90. DIE FREIHEIT sollte zum Beispiel zu Selbstverteidigungskursen für
    Jugendliche aufrufen. Nur wer sich wehren und auch mal beherzt zuschlagen kann, hat die Chance bei einem Überfall davonzukommen.

    Wenn die Bereicherer zum Kickbox -Training gehen und Fr.Merkel das
    begrüsst, sollten unsere Kinder das erstrecht tun.

  91. Persönlich bin ich weit weg von Berlin,
    aber einige Zeit vor der Wahl hat DF davon
    gesprochen was ganz grosses in kürze starten zu wollen, von dem alle sprechen oder so ähnlich hab ich das jedenfalls verstanden.

    Was nun, war da Ladehemmung oder hab ich das einfach nicht mitbekommen??

    So konservativ scheinen die Wähler nicht zu sein, wenn die P. beinahe 9 % bekommen, beinahe 1/10 der Wähler!!

    Mit dem richtigen Programm und den richtigen Leuten – ich denke da warten viele auf so eine Partei.
    Zusamenschliessen hilft da nicht weiter.

  92. Entschuldigung, aber in diesem Beitrag ist einiges nicht richtig.

    „Pro Deutschland“ hat es hier zu leichtfertig zugelassen, dass ehemalige Mitglieder der NPD (die ich durchaus als politischen Gegner unserer Sache betrachte) in die Partei eindrangen. Dies mag in einem geringen Maße und nach sorgfältiger Prüfung der entsprechenden Personen zulässig sein. „Pro Deutschland“ jedoch ist dabei nicht gründlich genug vorgegangen und musste sich in der Folge nicht ganz zu unrecht den Vorwurf der Unterwanderung gefallen lassen.

    Das ist von A bis Z Unfug. Weder sind ehemalige Mitglieder der NPD in die Partei eingedrungen (im Gegenteil! aber ich plaudere keine Interna aus!). Der Vorwurf der Unterwanderung ist so abstrus wie nur etwas.

    Hier wiederum hat Manfred Rouhs aus persönlicher Eitelkeit die „Freiheit“ sofort als Affront gegen seine Bewegung und damit als Gegner gesehen, anstatt zu versuchen, ihr die Hand zu reichen und auf gemeinsame Lösungen hinzuarbeiten.

    Aus das ist so falsch wie nur etwas. Manfred Rouhs hätte Herrn Stadtkewitz als Spitzenkandidat genommen, wenn der gewollt hätte. Und es GAB Kontakte zur Pro-Bewegung. Von heute auf morgen hat sich Stadtkewitz dann mit scharfen Worten von der pro Bewegung distanziert und ist seinen eigenen Weg gegangen und hat sich damit hinausgekegelt.

  93. Manche Dinge bedingen sich übrigens gegenseitig.

    Sollte ein Islam-Partei (BIG) mal Erfolg haben, dann wird eine Anti-Islam-Partei automatisch auch Erfolg haben. Vorher wird es eher schwierig.

  94. @ 90:

    „Hat sich jemand schon mal gefragt, warum ein Oskar Freysinger oder auch ein HC Strache niemals in deutsche Talkshows eingeladen werden?“

    Na ja, pardon, aber ich denke, hier muss man mal verschwörungstheoretisch auf dem Teppich bleiben. Ich sehe nämlich in unseren deutschen Polit-Talkshows (die ich sehr regelmäßig schaue) eigentlich auch nie Politiker anderer Parteien aus der Schweiz oder aus Österreich.

    Wann war denn bitteschön das letzte Mal ein SPÖ- oder ÖVP-Politiker in einer deutschen Talkshow?

  95. an #23 Gutenberg (19. Sep 2011 17:13)

    Haargenau, es ist so, wie Sie schreiben! Ich habe das gleiche geschrieben, habe Ihren Beitrag erst jetzt gelesen.

  96. #102 Sebastian (19. Sep 2011 18:21)

    Und selbst, wenn sie alles richtig gemacht und 10 % (aus Protest) erzielt hätten, wäre sie leider immer noch eine Partei ohne Charisma .
    Eine Partei steht und fällt nicht unbedingt mit dem Wahlprogramm, sondern mit der Ausstrahlung und dem Unterhaltungswert der Führung.

    Kann schon sein. Aber mir ist strahlungsarme Bewegung lieber als charismatischer Stillstand.

    Wenn es eine Partei in Deutschland ohne Programm in ein Parlament schafft, dann gelingt es einer anderen eventuell ohne Glitzer und Glamour.
    Außerdem kann ja noch werden, was derzeit nicht ist.

  97. @ #109 TheNormalbuerger (19. Sep 2011 19:07)

    Blödsinn. Die Piraten sind nicht charismatisch sondern chaotisch.

    Ein Frauenanteil wie zu Zeiten, als Frauen noch nicht einmal wählen durften. Und die Wähler überwiegend jung und männlich.

    Da hilft es auch nichts, das Internet als allein selig machendes Medium auszurufen, wenn die Partei eher als Männerbündnis denn als moderne Partei daher kommt.

    Warum beklagt hier eigentlich keiner, dass den Anfängern von Anfang an das volle Abgeordnetengehalt zusteht? Ob sie lernfähig sind können sie mit ihrem Juxparlament beweisen.

    In einer Gesellschaft in der Spass und Unterhaltung das wichtigste Lebenselexier darstellt und alles was entfernt nach Anstrengung und Ausdauer durchschimmert heftig abgelehnt wird, hat eine Spasspartei, die den kindlichen Neigungen entgegenkommt, durchaus eine Existenzberechtigung.

    Während des Karnevals zeigen Jecken doch auch Rathauspräsenz, warum denn nicht das ganze Jahr über und lasset doch endlich auch die Kindlein mit farbigen Chips an die Urnen treten und ihre Wahl treffen.

  98. #102 Sebastian (19. Sep 2011 18:21)

    Und selbst, wenn sie alles richtig gemacht und 10 % (aus Protest) erzielt hätten, wäre sie leider immer noch eine Partei ohne Charisma .
    Eine Partei steht und fällt nicht unbedingt mit dem Wahlprogramm, sondern mit der Ausstrahlung und dem Unterhaltungswert der Führung.

    Kann schon sein. Aber mir ist strahlungsarme Bewegung lieber als charismatischer Stillstand.

    Wenn es eine Partei in Deutschland ohne Programm in ein Parlament schafft, dann gelingt es einer anderen eventuell ohne Glitzer und Glamour.
    Außerdem kann ja noch werden, was derzeit nicht ist.

  99. #110 Wilhelmine (19. Sep 2011 19:14)

    @ #109 TheNormalbuerger (19. Sep 2011 19:07)

    Blödsinn. Die Piraten sind nicht charismatisch sondern chaotisch.

    Ich habe den Begriff von Sebastian übernommen. Mir ist klar, dass bei den Piraten der Begriff „Charisma“ nicht zutrifft.
    (Außerdem hatte ich die Zitate-Tags vergessen.)

  100. Man soll sich ja nicht endlos gegenseitig zerfleischen,aber wenn DF sich mit ins PRO/NPD Boot ziehen lässt,ist das Schiff gesunken.

    Es muß an Popularität,Attraktivität und Kampfeinstellung gefeilt werden,damit die Partei bekannter und auffälliger wird.
    Aber gar keinen falls mit NPD Jargon,das ist reines Gift.

  101. Da sieht man wie weit es mit der Politik in Deutschland gekommen ist. Scheißhauspartei, das ist die nächste gewählte Partei. Das Programm interessiert niemanden , weil es nie stimmt.

  102. #110 Wilhelmine (19. Sep 2011 19:14)

    Warum beklagt hier eigentlich keiner, dass den Anfängern von Anfang an das volle Abgeordnetengehalt zusteht? …

    Ich mag überhaupt nicht an diese Truppe denken. Aus Selbstschutz.
    In der BVV meines Bezirkes ist ein 19jährige Schülerin.

  103. Zitat:“Berlin ist verloren. Wenn alle Leistungsträger wegziehen, kracht der Laden zusammen.“

    Das ist viel einfacher, richtige Verfassung, Finanzausgleich verbieten und schon ist der Spuk beendet.

  104. @ 116 widerstand
    Du hast das Problem überhaupt nicht verstanden. Es sind Leute wie du, an denen eine neu Partei scheitert.
    Jede Partei hat einen rechten und einen linken Fkügel. Die Grenze ist die NPD.
    Dein Konzept passt für eine Sekte, aber nicht für das reale politische Leben.

  105. Eine gelungene Analyse, welcher ich in vollem Umfang zustimme!!!
    Gemeinsamkeit macht stark, ist schon lange meine Rede.
    Was bleibt, ist die Hoffnung, daß sich dies in Zukunft ändern wird.
    Die Frage ist, ob die Beteiligten über den eigenen Schatten springen, und ein Aufeinanderzugehen möglich machen.
    Für unsere deutsche Heimat sollte dies möglich sein.

  106. 1. Die Freiheit existiert seit nicht mal einem Jahr
    2. Das kommunistische Berlin kann und darf kein Maßstab für Die Freiheit sein. Erfolgen werden kommen wenn es um ander Bundesländer geht.
    3. Der Medienboykott hat den größten Teil dazu beigetragen. Das sieht man besonders deutlich am Bespiel der Piraten.

    Vor 2/3 Wochen habe ich mir die Augen gerieben, als Tagesschau.de von dieser Partei berichtete. Damals war von 4,5% die Rede. Heute bin ich schlauer und weiß was die Medien anrichten können wenn sie wollen. Bei einer einzigen Berichterstattung über Die Freiheit wäre das Ergebnis deutlich besser ausgefallen. Da bin ich sicher. Und darum muss es in Zukunft gehen. Den Menschen Die Freiheit näher bringen.

  107. #122 Sebastian (19. Sep 2011 20:01) Your comment is awaiting moderation.

    Da ich jetzt seit mehr als 4 Tagen, aus mir unerklärlichen Gründen unter Dauermoderation stehe und ich mir mittlerweile vorkomme, wie im Kommentarbereich der Jungen Welt, werde ich Pi und sicherlich auch einigen Kommentatoren, den Gefallen tun und mich erste einmal von PI zurück ziehen !
    Meinungsvielfalt scheint hier nicht willkommen .
    Ich kann damit umgehen, da ich es im Osten auch ertragen musste, denn mein politisches Engagement begann weit vor Pi und wird auch ohne Pi weiter gehen .

    Viel Spaß weiterhin beim Kampf an den Tasten !

    Grüsse aus Berlin . Sebastian

  108. #122 Sebastian (19. Sep 2011 20:01)

    #112 TheNormalbuerger (19. Sep 2011 19:14)

    VON HERZEN, VIEL GLÜCK !!

    Bei dir klingt das immer so, als ob wir beide in verschiedene Richtungen schwimmen!

  109. #2 fraktur (19. Sep 2011 16:44)

    Ich kann diesem Kommenatr nur zustimmen.
    An sic hhatte ich vor, DF zu wählen. Nachdem ich aber sehen musste, wie sich DF und pro mehr Gegenseitig beharken anstatt gege die etablierten Parteien vorzugehen, habe ich CDU gewählt. Es schien mir von allen Übeln das Geringste.
    Die sich in Berlin weiter verschlechternde Lage in Sachen in Sachen Sicherheit und soziale Struktur spricht mittelfristig gegen einen weiteren Linkstrend. Die Chancen der CDU werden weiter steigen, wenn sich pro, DF und reps nicht zusammenraufen.

    Berlin ist eine Metropole. Damit schreitet der Bevölkerungsaustausch von Deutschen gegen Migranten hier schneller voran als in ländlichen Gebieten.
    Damit einher geht zwingenderweise der Verlust der konservativen Wählerschaft, welche schlicht physisch durch Migranten ausgetauscht wird, wie dies in allen Industrieländern westlicher Prägung seit Jahrzehnten in immer größerem Tempo vollzogen wird.

    Keine der Blockparteien aus CDU/SPD/FDP/GRÜNE haben sich auf die Fahnen geschrieben, vorrangig die Interessen der deutschen Bevölkerung zu vertreten.
    Stattdessen zieht nun mit den Piraten eine weitere Partei ein, welche in ihrer Satzung die vorrangige Verbesserung der Lebensverhältnisse von Migranten fordert (- bitte nachlesen!).

    Wie soll bei solch einem Zuwanderungskartell GEGEN die deutsche Bevölkerung eine Umkehr möglich werden?
    Es ist naiv, zu glauben, dass bei der bestehenden Geschwindigkeit des Bevölkerungaustausches in Berlin die CDU jemals wieder eine Chance zur Regierungsmehrheit bekommen kann.
    Dasselbe gilt zuerst für alle anderen Metropolen und in chronologischer Folge dann auch für alle mittleren und zuletzt sogar für alle Kleinstädte.

    Es ist kein Hochschulstudium nötig, um die einfach Arithmetik der Bevölkerungsverschiebung zu verstehen, wenn Jahr für Jahr Hunderttausende in ein Land einwandern, während von der Ursprungsbevölkerung Jahr für Jahr die besten der Ursprungsbevölkerung zu Hunderttausenden verlassen. (Zahlen siehe: http://www.destatis.de)

    selbst hier auf PI ist nicht zu erkennen, dass der eigentliche Kern der Probleme der westlichen Welt hinreichend diskutiert wird:
    der beschleunigte Bevölkerungsaustausch.

    Wer nicht einmal das Problem erkennt, dem ist es verwehrt, dessen Ursachen zu finden, geschweige denn jemals durch eine Lösung des Problems zu besseren Lebensverhältnissen zu finden.

    Somit ist das Schicksal der westlichen Welt für die kommenden Jahrzehnte vorprogrammiert.
    Lamentierend wird der Westen untergehen.

    Als die Türken Byzanz eroberten, diskutierte die geistliche Führungselite der Byzantiner, wieviele Engel wohl auf einer Nadelspitze platzfänden.

    Da sage noch jemand, Geschichte wiederhole sich nicht.

  110. 1. Mangelnde Standhaftigkeit gegenüber dem politischen Gegner

    „Die Freiheit“ hat es hier zu leichtfertig zugelassen, dass ehemalige Mitglieder der CDU, CSU und der FDP (die ich durchaus als politischen Gegner unserer Sache betrachte) in die Partei eindrangen. Dies mag in einem geringen Maße und nach sorgfältiger Prüfung der entsprechenden Personen zulässig sein. „Die Freiheit“ jedoch ist dabei nicht gründlich genug vorgegangen und musste sich in der Folge nicht ganz zu unrecht den Vorwurf der Unterwanderung gefallen lassen.

  111. #120 fraktur (19. Sep 2011 19:35)

    @ 116 widerstand
    Du hast das Problem überhaupt nicht verstanden. Es sind Leute wie du, an denen eine neu Partei scheitert.

    Gut, dass Sie wenigstens den Duchblick besitzen. Sie haben CDU gewählt, damit „linksrot“ durch „grün“ ersetzt wird.
    Wo ist da der langfristige Blick hinsichtlich 2013?
    Wieso sollte die CDU nun plötzlich der politische Heiland sein?

  112. #125 Sebastian (19. Sep 2011 20:13)

    Viel Spaß weiterhin beim Kampf an den Tasten !

    #129 Sebastian (19. Sep 2011 20:27)

    #126 TheNormalbuerger (19. Sep 2011 20:14)

    Die Richtung ist die Gleiche, nur das Gewässer ist ein anderes .

    Vielleicht treffen wir uns im nächsten Kanal. Aber nicht im schwarzen! 😎

  113. Tja, was bleibt, ist absolute Ernüchterung. Und die Erkenntnis, dass Berlin/Deutschland immer noch nicht so weit ist für eine rechtskonservative Partei. Die Frage ist nur, wann? Am Vorabend der Wahl gibt es ein Todesopfer in der U-Bahn. Und was sagen/wählen eigentlich die Eltern, deren Kinder auf einer Invasorenschule beschult werden? Oder die Menschen, die in direkter Nachbarschaft von Zigeunern bereichert werden? Ich denke, es muss alles noch sehr viel happiger kommen, bevor ein Umdenken erfolgt. Bleibt zu hoffen, dass es dann nicht zu spät ist…

  114. 36 GrundGesetzWatch (19. Sep 2011 17:22)
    Wenn Ex-NPD-Mitglieder in DER FREIHEIT wären, würde und werde ich sofort austreten. Ich bin überzeugt, sogar fast 100 % der Mitglieder auch.

    Aber Ex-Mitglieder aus kommunistischen Parteien stören Sie also nicht? EIn Kommunist darf sich ändern, ein NPDler nicht? Was für ein Schwachsinn!

  115. 1. Man sollte aufhören sich gegenseitig anzuschwärzen wegen Nichtigkeiten. Ich bin auch der Meinung, die beiden Parteien sollten sich vereinigen. Natürlich muss man dabei Nazis aussortieren. Man darf sich nicht von den Medien einschüchtern lassen. Die Nazivorwürfe werden auch kommen, wenn man sich 100% abgrenzt. Wichtig ist vor allem, dass das Programm nicht rechtsradikal ist.

    2. Man darf nicht erwarten, dass eine solche Partei, die auch konservative Werte vertritt, in einer Metropole am besten punktet. Diese überfremdeten Gebiete sind doch schon längst ethnisch gesäubert von potenziellen Wählern. Wer wirklich gegen Islamismus ist, der ist doch schon längstens weggezogen. Man darf nicht erwarten, dass Studenten oder kinderlose Alt-68er plötzlich eine islamkritische Partei wählen. Wenn man zum Beispiel die SVP oder auch die Partei von Geert Wilders betrachtet, dann sind diese vor allem in den Agglomerationen stark. Dort wo der Absturz in Überfremdung und Armut droht.

    3. Eine Partei muss nicht homogen sein. Sie kann durchaus verschiedene Strömungen in sich vereinen. Dass können durchaus Kleinunternehmer sein, denen durch hohe Steuern das Wasser zum Hals steht, Arbeiter denen durch die Globalisierung und die EU Arbeitslosigkeit und Armut droht, Familien, die ihre Kinder nicht in muslimisch-geprägte Schulen schicken wollen, ältere Menschen, die sich Nachts nicht mehr durch die Strassen getrauen, junge Leute, die sich im Stich gelassen fühlen und mehr demokratische Mitsprache wollen.
    Deshalb sollte sich die Partei nicht auf nur ein Thema fokussieren, sondern 3-4 Kernthemen, die sie auch klar kommunizieren kann. Sie sollte auch aufzeigen, welche Ideen sie hat, um die Probleme zu lösen.

  116. Neulich habe ich hier einen beiläufig erscheinenden Artikel kommentiert und ein kleines Bild dazu hochgeladen. Der Artikel hatte insgesamt nicht mehr als 35 Kommentare. Das Bild aber, wurde mehr als 10 Mal so oft angeklickt. Vor diesem Hintergrund frage ich mich, warum PI nicht selbst parteipolitische Wege geht. Das liest sich vielleicht etwas komisch, aber ich meine das ernst. Da braucht jetzt auch keiner von Pro oder der Freiheit Angst um seine 1 oder 1,2 Prozent zu bekommen, ganz im Gegenteil. Dass man Stimmen ganz schnell aus dem Nichtwählerbereich bekommen kann (von Leuten, die einfach die Schnauze voll von dem Gebahren der etablierten Parteien haben), haben die Piraten jüngst bewiesen.

  117. Wenn sich DF mit Pro vereiniegt wird aus
    1+1 niemals 2. Ich würde dann austreten.
    Es würde von beiden Seiten Austritte hagel.
    Fragt ihr euch nicht warum die SPD,die Gruenen
    und die Linken sich nicht zusammenschließen?
    (Scheiße, was für ein übler Gedanke und das
    vor dem Schlafen)
    Und noch was an alle Spalter, manchmal glaube ich ihr seid einfach zu blöd um aus`m Bus zu
    gucken. Jetzt kriegen wir nicht nur von den Sozen welche rein, jetzt schlagt ihr euch gegenseitig den Schädel ein.
    Super politische Kultur hier.
    Doch nur Deppen hier?

  118. „Ich weis von einer Partei mit dem Namen Republikaner, die unter einem F.Schönhuber in die Näher der NPD gerückt waren und von einem Rolf Schlierer aus dem Sumpf gezogen worden sind… Rep hat auch eine klare Abgrenzung zur rechten Szene und eigene Standpunkte beim Mosheebau entwickelt.“

    Und? was war der Erfolg? Wer verbindet mit den REP „Abgrenzung zu rechten Szene“? Klar wird DIE FREIHEIT auch von dem MSM und den meisten Leuten mit allem „Rechten“ in einem Topf geworfen, aber bisher war das „Rechteste“, was sie gefunden haben, dass Geert Wilders eingeladen wurde – alle Gruppen und Parteien, die irgendwann mal wirkliche Nazis dabeihatten, sind dagegen für alle Zeiten völlig verbrannt (und kommt mir nicht mit der CDU oder FDP in den 50er/60ern – ich meine HEUTE, nicht Zeiten, in denen Mann Leute, die unter dem Anpassungsdruck einer totalitären Diktatur standen, zurück ins Boot holen wollte)

  119. Ich finde das Wahnsinnig Witzig.

    Die ehemaligen NSDAP- MItglieder kamen alle nach den Krieg bei den Etablierten Parteien unter.

    Immer wieder Hitlergruss – Skandale in Bayern in den Reihen der CSU.

    IN Berlin hebte sogar ein führendes SPD-Mitglied den Hitlergruss vor der Berlinwahl.

    Mir persönlich sind einige NPD und FAP -MItglieder bekannt, die führende Rollen bei den Etablierten Kräften nun haben.

    Nur die Rechtspopulisten haben dafür Paranoia.

  120. Auch ich habe ja auf ein Fusion ALLER konservativen Parteien gehoffe. Aber die Anhänger der Freiheit benehmen sich so, als wären sie das Maß aller Dinge – und das zum wiederholten Mal.

    Ich denke, es sollte ausschließlich einen Zusammenschluss aus Pro/Rep/BiW/Dt. Konservative und der ein oder anderen gleichgesinnten Partei geben. Und dann können die Kritiker, denen Eitelkeiten wichtiger als das gemeinsame Ziel ist, ihren Hochmut vor dem Fall erleben.

  121. „Die ehemaligen NSDAP- MItglieder kamen alle nach den Krieg bei den Etablierten Parteien unter.“ –
    ich wusste dass das kommt – wieso geb ich mir die Mühe es vorher zu entkräften???
    Das sind genau dieselben nicht-denkenden Leute, die sich scheinbare „äußerlichen Ähnlichkeiten“ einfach als Vergleichbares nehmen, wie z.B. ob jemand VOR 40 JAHREN in der DKP war und jemand VOR 4 JAHREN in der NPD war …

    „IN Berlin hebte sogar ein führendes SPD-Mitglied den Hitlergruss vor der Berlinwahl.“ – steile Behauptung! Wer? Quelle? Abgesehn vom falschen Deutsch – und sowas will Deutschland retten???

    „Mir persönlich sind einige NPD und FAP -MItglieder bekannt, die führende Rollen bei den Etablierten Kräften nun haben.“ – Wer konkret??? Quelle? Und wieder falsches Deutsch …

  122. @ Scipio:

    Eine Fusion der FREIHEIT mit PRO oder gar den Republikanern soll die Lösung für Deutschland sein ?
    Das, lieber Scipio, wird niemals geschehen. Die Unterschiede sind einfach zu groß.
    Wenn die FREIHEIT mit den rechten Parteien zusammen ginge, dann wäre das ihr Ende, und die vielleicht letzte Hoffnung würde zu Grabe getragen.
    Du magst das als Abgrenzung oder Spaltung deklarieren, aber es ist die tiefe innere Überzeugung der allermeisten Mitglieder, die auch nach der verlorenen Wahl in Berlin, weiter für ihre Ideale einstehen und dafür kämpfen werden.

  123. Die Freiheit ist nicht abgesoffen, weil sie von den Medien boykottiert wurde, sondern weil die meisten Wähler ihr Gehirn zum Denken benutzen.

  124. Dass „Die Freiheit“ in Berlin scheiterte, ist die normalste Sache der Welt.
    Es wäre ein Wunder, wenn es sofort klappen würde und noch in einer Stadt, die zum roten Mülleimer mutiert ist. Es ist eben schwer eine neue Partei zu etablieren.

    Man soll sich nicht entmutigen lassen und in den anderen Bundesländern weiter machen.

    „Die Freiheit“ hat als „ein-Thema-Partei“ kaum Chancen, sie soll auch brennende soziale Themen ansprechen. Und aus den Fehlern der anderen lernen: man soll KONSERVATIV UND SOZIAL sein, nur so kann man Erfolg haben (noch eine FDP oder CDU braucht kein Mensch).

    Ganz wichtig: die rechten Parteien sollen nicht konkurrieren, sondern kooperieren. Jede Partei soll eigene Wählergruppe ansprechen und alle am gemeinsamen Ziel arbeiten – unser Land retten bevor es zu spät ist. Denn die Zeit arbeitet gegen uns.

  125. Es ist an sich ohnehin interessant und sollte zu denken geben, das zwei rechtskonservative Parteien nicht koalieren können, wegen ihrer meinung zu einem Staat der auf einem anderen Kontinent liegt. Die Erklärung liegt freilich darin, dass diese Frage eine ideologische ist. Und solange sie dies ist wird sich nichts ändern. Es wäre an der Zeit Israel und die USA einmal unideologisch zu betrachten. Man könnte dann zu der Einsicht kommen, dass dort weder das Böse per se zu hause ist, das böse Ranke schmiedet, ebenso käme man aber auch zu der Einsicht, dass alles was dort gemacht wird, per se schon gut und richtig ist.

  126. Ja, das Ergebniss in Berlin ist nicht beruaschend. Es hat mich aber auch nicht überrascht. Da ich auch schon einige Wahlkämpfe mitgemacht habe, war schon Wochen zuvor klar, dass Werbemässig zu wenig passiert.
    Wenn ich einen Beitrag hier lese, dass ein Wähler in Berlin kein einziges Wahlplakat entdeckt hat, dann sagt dies schon alles – ES GEHT NICHT OHNE !! Nun, gut Ding braucht Weile.
    Jetzt nicht überstürzt handeln, sondern besonnen fundamentale Aufbauarbeit leisten.
    Berlin ist – so man sieht – überhaupt kein guter Boden, um DIE FREIHEIT richtig zu entwicklen. Jetzt muss dei Freiheit raus in die Fläche, auch in die kleinen Orte, in Vereine, am Samstagen Infostände in der Innestandt aufbauen, wo die Leute zum einkaufen gehen. Das programm ist gut und wird noch besser. Lasst uns machen !

  127. Guter Beitrag. Das schlechte Abschneiden der „Freiheit“ hat auch mediale Gründe. Das Fernsehen ignorierte schlichtweg diese Partei, außer diesem Beitrag. Unter den kleinen Parteien gibt es eben auch viele Spinnerparteien („Die Partei“, Kommuisten u.sw.) Und ich habe im Plakatwahlkampf das ehrlich das kleine Plakat der Freiheit selten mal entdeckt. Darauf war Stadtkewitz. Es war zu unscheinbar. Ich muss aber sagen, dass der Kandidat Henkel von der CDU einen guten Wahlkampf gemacht hat. Er sprach deutlich die Probleme der Stadt an. Ein anderes Problem: Pro Deutschland hätte in Berlin nicht antreten dürfen, auch wenn das nicht viel mehr gebracht hätte. Die Zersplitterung der kleinen Parteien ist kontraproduktiv. Wir haben nun mal die 5 % Hürde. Und die wenigen Wähler müssen stärker gebündelt wären. Das Übel Piratenpartei kommt noch hinzu. Populismus kommt leider allzuoft gut an, bei bestimmten Personen.

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