Auch die Stadt Augsburg veranstaltet zum 50. Jubiläum des Anwerbeabkommens mit der Türkei eine groß angelegte Propagandaveranstaltungsreihe unter dem Motto „Merhaba Augburg“, türkisch für „Hallo Augsburg!“. In einer der vielen bunten Hochglanzbroschüren mit dem Titel „heimat Babylon leitkultur multikulti transkultur“ darf sich der Augsburger Bürgermeister Peter Grab, Referent für Kultur und Sport zu dieser Sache äußern:

(Von faxendicke76)

Liebe Augsburgerinnen und Augsburger liebe Gäste, das Festival der 1000 Töne steht in diesem Jahr unter dem Motto, das auf unsere Friedensstadt im besonderen Maße zutrifft: Heimat Babylon! […]

Mal davon abgesehen, dass das biblische Babylon nicht für Frieden, sondern für die Entstehung der vielen Sprachen auf der Welt und für die Zwietracht unter den Menschen steht: Kurz zur Erklärung, warum Augsburg den Titel „Friedensstadt“ erhalten hat:

[…] Im Augsburger Religionsfrieden hatte man hatte man in der leidigen Konfessionsfrage eine modus vivendi gefunden, eine Form des Zusammenlebens, dem Kaiser und Fürsten zustimmen konnten. Auf den in den Jahren danach stattfindenden Reichstagen stimmten die versammelten Stände in der Regel der Erhebung einer Türkensteuer zu. Auch die protestantischen Stände taten dies, vorausgesetzt der Kaiser ließ ihnen ihre „Libertät“ und ihre Religion. In den letzten Jahrzehnten des 16. Jh. kam es an den Grenzen des habsburgischen Reiches zum türkischen Herrschaftsgebiet immer wieder zu kleineren kriegerischen Auseinandersetzungen. Zeitweise erkaufte sich FERDINAND, z. B. 1562, einen befristeten Frieden durch Tributzahlungen an die Türken. 1593 nahmen diese ihre Eroberungspläne auf dem Balkan wieder auf. Es begann der als Langer Türkenkrieg bezeichnete Feldzug, der bis 1606 dauerte…

Leider wird dieser geschichtliche Hintergrund in keiner der Publikationen der Stadt Augsburg, die den Slogan „Friedensstadt“ so gerne vor sich her trägt, näher erläutert.

Ironischerweise darf im schönen Augsburger Renaissance-Rathaus – die Renaissance begann in Europa, nachdem byzantinische Gelehrte nach der Eroberung Konstantinopels durch die Türken nach Rom fliehen mussten und das antike Wissen der Griechen und Römer mitbrachten – das „Projektbüro für Frieden und Interkultur (Kulturamt)“ in Zusammenarbeit mit dem „Dachverband türkischer Vereine in Augsburg DTA e.V.“, dem „Bündnis für Augsburg“, dem „ina Interkulturelles Netz Altenhilfe“ und „bluespotproductions“ eine Fotoausstellung samt Videoinstallation und einem Stapel Reisekoffer veranstalten. Diese Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.

Rathaus Augsburg Innenansicht
Rathaus Augsburg Innenansicht

Veranstalter

Kurz zu den veranstaltenden Organisationen:

Das Kulturamt Augsburg durfte sich, vertreten durch Bürgermeister Peter Grab, schon weiter oben vorstellen. Über den „Dachverband türkischer Vereine DTA e.V.“ in Augsburg hat PI schon früher berichtet. Frühere Recherchen in Zusammenarbeit mit der PI-Gruppe Augsburg haben ergeben, dass auch eine Gruppe der verfassungsfeindlichen Milli Görüs aus dem benachbarten Bobingen durch den Beisitzer M. Ali Bacaksiz im Verein DTA vertreten ist.

Zur Selbstauskunft des DTA auf seiner Webseite:

Die DTA setzt sich dafür ein,

» freundschaftliche Beziehungen zwischen der türkischen und der deutschen Bevölkerung aufzubauen, bereits bestehende Beziehungen aufrechtzuerhalten und fortzuentwickeln.
» die türkischen Vereine in Augsburg und Umgebung zu koordinieren, Ihre Interessen zu vertreten und Ihre Tätigkeiten zu unterstützen. Kontakte zu anderen Organisationen und Vereinen aufzunehmen, Beziehungen zu diesen zu pflegen, Tätigkeiten ausführen , die für ein harmonisches Zusammenleben mit diesen erforderlich sind.
» die Erhaltung der religiösen, kulturellen, sozialen und nationalen Werte zu gewährleisten.

Verband der islamischen Kulturzentren in Augsburg, Korankurs 1981
Verband der islamischen Kulturzentren in Augsburg, Korankurs 1981

Man stelle sich den Aufstand der Linken und der Gutmenschen gegen einen „Dachverband deutscher Vereine“ vor, der auf die Erhaltung der „religiösen… sozialen und nationalen Werte“ pocht, wenn er mit öffentlichen Geldern gefördert eine Propagandaausstellung im Augsburger Rathaus veranstalten würde! Aber die Logik selbsternannter „Anti-Rassisten“ hat bekanntermaßen nun mal ihre eigenen Regeln.

Zum nächsten Mitveranstalter; dem „ina Interkulturelles Netz Altenhilfe“. Darüber weiß die „Augsburger Allgemeine“ mehr zu berichten. Dem geneigten Leser stellt sich spätestens jetzt die Frage, warum für die Zuwanderer aus den GUS-Staaten, die mit 8,4% der Gesamtbevölkerung in Augsburg im Vergleich zu 8,1% aus der Türkei, nicht auch so ein Spektakel unter dem Motto „Spasiba Augsburg“ veranstaltet wird.

Positiv hervorzuheben ist, dass das „Interkulturelle Netz Altenhilfe“ zu den wahren Hintergründen des Anwerbeabkommens in einer ausliegenden Broschüre bei der Wahrheit bleibt:

[…] Am 22. Dezember 1955 wurde mit Italien ein erstes Anwerbeabkommen geschlossen, 1960 folgten weitere Anwerbeabkommen mit Griechenland und Spanien, 1961 dann mit der Türkei. Bemerkenswerterweise ging die Initiative auch und gerade von den Entsendeländern aus. Sie erhofften sich dadurch eine Lösung eigener wirtschaftlicher und sozialer Probleme. Darunter zählten maßgeblich die Beschaffung von Devisen (durch Heimatüberweisungen) zur Verbesserung der Zahlungsbilanz, aber auch die Abminderung von Arbeitslosigkeit und Armut im weiteren Land. […]

Und weiter:

[…] Die angeworbenen Gastarbeiter wurden überwiegend als ungelernte oder angelernte Arbeiter in der Industrie, vor allem in der Textilindustrie angestellt. Sie hatten schwere und schmutzige Arbeit zu verrichten, im Schichtsystem und Akkord. Der Vorteil für die Unternehmen ausländische Arbeiter zu rekrutieren lag auch darin, dass deutsche Arbeiter zu diesem Zeitpunkt die gleiche Arbeit nur mit weiteren Lohnzugeständnissen angenommen hätten. Insofern handelte es sich im Verlauf des Wirtschaftsbooms nicht mehr um einen absoluten Arbeitskräftemangel, sondern um einen zu behebenden Mangel an kostengünstigen, also billigen Arbeitskräften.

Die einfache Arbeit an den Produktionsmaschinen, hauptsächlich der Textilindustrie, die ohne große fachliche und sprachliche Kenntnisse auskam, war auch Vorreiter einer weiteren Entwicklung. Die Auslagerung arbeitsintensiver Industrie in so genannte Billig-Lohnländer wie nach Südostasien – effektivere Maschinen vereinfachten den Arbeitsprozess und drücken auf Anzahl und Lohn der Arbeiter – lag bereits in den Startlöchern […]

Zu den Geschichtsverfälschungen und -verdrehungen wird es spätestens dann kommen, wenn im Rahmen von „Merhaba Augsburg“ folgende Referenten meine Heimatstadt heimsuchen werden!

Zum Beispiel:

– 2.11.2011: Dr. Naika Foroutan mit ihrem Vortag: „Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand – Ein empirischer Gegenentwurf zu Thilo Sarrazins Thesen zu Muslimen in Deutschland“
– 8.11.2011: Patrick Bahners, Feuilletonchef der FAZ mit seinem Vortrag: “Die Panikmacher – Die deutsche Angst vor dem Islam“
– 28.2.2012: Bekir Alboga M.A., Dialogbeauftragter von DITIB mit seinem Vortrag: „Muslime in Deutschland – Dialog oder Konflikt?“
– 8.3.2012: Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD): „Warum haben wir Angst vor dem schwarzen Mann? Islam in Europa“

Und viele andere mehr. Das gesamte Vortragsprogramm findet man hier. Ich bitte alle aus dem Raum Augsburg/München und Umgebung um zahlreiches Erscheinen bei den jeweiligen Veranstaltungen!

Zum Abschluss zwei Bilder aus dem Kondolenzbuch dieser Veranstaltung:

Einfühlung in die Zeitbereicherung
'Danke von Herzen für diese faszinierenden Einblick, Eindrücke und Einfühlungen in Kultur und Leben, die dargestellt und ausgestellt wurden zu unserer enormen Zeitbereicherung. Danke für die Einladung.'
100 Jahre
'Auch nach 100 Jahren werden wir als integrierte Türken hier in Augsburg unsere Kultur weiter leben lassen.'
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52 KOMMENTARE

  1. In Wien mahnen die Scharia-Fans einen verantwortungsbewußten Umgang mit dem Grundrecht auf „Meinungsfreiheit“ ein und fordern von der EU eine „Richtlinie gegen Islamophobie“ :

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/28/meinungsfreiheit-im-islam/

    Was das Hetzen auf Andersgläubige oder Ungläubige betrifft, herrscht in islamischen Ländern jedoch mindestens genausoviel „Redefreiheit“ wie im Rest der Welt.

    Nur die Beleidigung der eigenen Religion wird gemäß der Scharia mit dem Tod bestraft.

  2. ‚Auch nach 100 Jahren werden wir als integrierte Türken hier in Augsburg unsere Kultur weiter leben lassen.‘

    Unsere Kultur – Integration, da passt was nicht zusammen.

  3. Mann, ich kanns nicht mehr sehen!
    Bin ich froh wenn diese „Feiertage“ endlich vorbei sind!!!
    Diese ganze verschi****e Lobhudelei geht mir ja sowas von auf die Eier.
    Was wären wir nur ohne Türken….. glückliche Menschen wären wir.

  4. Den Abgrund der Blödheit stellt ja wohl die Verfälschung des berühmten Bildes von Delacroix „Die Freiheit führt das Volk“ auf der Seite der „Interkulturellen Akademie“ dar:

    http://www.kresslesmuehle.de/akademie/

    Hier das Original:
    http://www.schulbilder.org/bild-eugene-delacroix-die-freiheit-fuehrt-das-volk-i15553.html

    Daß mit der Französischen Revolution und mit der Trennung von Staat und Religion die Moderne eingeleitet wurde, mitsamt ihrer Errungenschaften in Sachen Bürgerrechte und persönlicher Freiheit, scheinen unsere „Interkulturellen Akademiker“ halt nunmal ums Verrecken nicht zu verstehen!
    Und daß das Kopftuch nicht die Moderne symbolisiert, sondern schon eher das Gegenteil mitsamt dem religiösen Diktat der Schariah, schon mal gleich dreimal nicht!

    Und nochwas: In welchem Land mit muslimer Bevölkerungsmehrheit wurde denn schon jemals ein IPhone entwickelt, mit dem man über Facebook Revolten anzetteln kann?

  5. PERVERS
    SCHAMLOS
    SKRUPELLOS

    und dann die Worthuelsen-Spielereien wie ‚transkultur‘. Fuer wie bloede halten die einem ueberhaupt???

    5VOR[20]12 !!!
    ANNO DOMINI 2011

  6. […] Die angeworbenen Gastarbeiter wurden überwiegend als ungelernte oder angelernte Arbeiter in der Industrie, vor allem in der Textilindustrie angestellt. Sie hatten schwere und schmutzige Arbeit zu verrichten, im Schichtsystem und Akkord. Der Vorteil für die Unternehmen ausländische Arbeiter zu rekrutieren lag auch darin, dass deutsche Arbeiter zu diesem Zeitpunkt die gleiche Arbeit nur mit weiteren Lohnzugeständnissen angenommen hätten. Insofern handelte es sich im Verlauf des Wirtschaftsbooms nicht mehr um einen absoluten Arbeitskräftemangel, sondern um einen zu behebenden Mangel an kostengünstigen, also billigen Arbeitskräften.

    Jaja, auch heute leidet „unsere“ Wirtschaft unter erheblichem „Fachkräftemangel“, besonders an solchen Fachkräften, die man kurzfristig braucht und die für einen Sack Kartoffeln im Monat zum allgemeinen Lohndrücken arbeiten und anschließend entgegen der Ankündigung bleiben.

  7. Können wir nicht ein neues Anwerbeabkommen mit der Türkei abschliessen? Nur diesmal in die umgekehrte Richtung. In der Türkei gibt’s doch zur Zeit einen riesigen Wirtschaftsboom. Die brauchen doch jetzt massenweise Arbeitskräfte.

  8. Das einzige Gute an dieser ekelerregenden, von Schleimereien und Anbiederungen sowie geschichtlichen Entstellungen getragenen Kampagne ist, dass diese ihre beabsichtigte volkspädagogische Wirkung auf ganzer Linie verfehlen. Immer mehr Menschen – auch solche, die sich mit dem Islam längst nicht so vertiefend auseinandergesetzt haben wie der durchschnittliche PI-Leser – reagieren abgestoßen und angewidert auf die Propaganda und empfinden schon instinktiv, dass sie vereinnahmt und manipuliert werden sollen.

    Der Artikel von Necla Kelek in der FAZ räumt mit der Geschichtsklitterung auf:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/gastarbeiter-die-kunst-des-missverstehens-11502703.html

    Lesenswert ist auch der Kommentar von Karen Krüger in derselben Zeitung:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/feuilletonglosse-zuckerguss-11509616.html

  9. „Einfühlung in die Zeitbereicherung“ ist schon auch hervorragend!

    Man fragt sich wirklich manchmal, zu welchen sprachlichen Dadakapriolen die derzeit angewandte Volkspädagogik noch so führen wird!

    Kurz mal in ein Goethewerk reinblättern und losheulen!

  10. 29.10.2011, 20:46

    Augsburger Friedenspreis an Kopten-Papst verliehen
    Das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche in Ägypten, Papst Schenuda III., hat am Abend den Augsburger Friedenspreis erhalten. Der 88-Jährige wurde für seinen Engagement um das friedliche Zusammenleben von Christen und Moslems ausgezeichnet. Schenuda III. konnte allerdings wegen der angespannten Lage in seinem Land nicht bei der Verleihung des mit 12 500 Euro dotierten Preises dabei sein. Zuletzt waren Anfang Oktober bei Straßenkämpfen zwischen Christen, Soldaten und muslimischen Schlägertrupps zwei Dutzend Menschen in Kairo ums Leben gekommen.

  11. „Hättet ihr Italiener, Polen, Russen, Spanier, usw. im Gegensatz zu den Muslimen, haupts. Türken was geleistet, hättet ihr auch eine 50 Jahre Feier bekommen. Aber wenn man so faul ist wie ihr, sieht man was unterm Strich bei rauskommt. Nichts! Also geht arbeiten und macht endlich was für unser Land“

    Ironie off

    Traurig, das die, die etwas geleistet haben wie oben genannte, nicht erwähnt zu werden. Es ist eine Schande für die Menschen, die hierher zu uns kamen und sich abgerackert haben und nicht mal ein „Dankeschön“ gekriegt haben!!
    -.-*

    Meine Sprachqualität lässt nach, es ist schon spät 😀

  12. Man muss sich immer wieder fragen, wieso wird dieser Zirkus nicht mit Italienern, Spaniern; Portugiesen, oder Griechen veranstaltet.
    Und etwas sehr bemüht sieht das ganze Türken Sponsoring auch aus. Das müsste selbst dem dümmsten Vollpfosten auffallen ! 😯

  13. Die aktuellen arabischen Revolutionen belegen eindrücklich den Wandel im Nahen Osten und den Versuch der Demokratisierung

    Ein kurzer Blick auf die Webseite dieses augsburger Saftladens zeigt, daß die den Schuß noch nicht gehört haben oder nicht hören wollen 🙂
    Und diese Naika Foroutan, die dort gegen Sarrazin anstinken will – ist das nicht diese sogenannte „Promovierte“, bei der 22% gleich einem Drittel sind?!

    Politik- u.Islamwissenschaftlerin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin

    Früher hätte so eine Schwachmatin hier nicht mal einen Straßenbesen in die Hand nehmen dürfen…Verbot bei solcher Intelligenzinkontinenz.
    Mann mann mann, was für ein Elend auf der Welt 🙁

  14. Hier noch was zu den Mitgliedsvereinen des DTA Augsburg, über den er ja hier keinerlei Auskunft gibt:
    http://www.dta-augsburg.de/

    Die Mitgliedsvereine des DTA Augsburg e.V. wären:

    Islamische Union e.V. , Am Katzenstadel 20, 86152 Augsburg
    Islamische Union e.V. , Bgm. Widmeierstr.29, 86179 Augsburg
    Islamische Union e.V. , Augsburgerstr.100, 86368 Gersthofen
    Ehl-i Sünnet Moschee e.V. , Schäfflerbachstr.30, 86153 Augsburg
    Augsburg Türk Islam Kulturverein e.V. , Depotstr. 3, 86199 Augsburg
    Cagri Moschee e.V. , Pilgerhausstr. 23, 86152 Augsburg
    IGMG Ortsverein e.V. , Lindauerstr. 3, 86399 Bobingen
    Türkischer Jugend und Kulturverein e.V. , Petelstr. 17, 86154 Augsburg
    Türkspor Augsburg 1975 e.V., Proviantbachstr. 30, 86153 Augsburg
    Risale-i Nur Medresesi, Ulmerstr.51, 86156 Augsburg
    Sultan-i Yegah, Schafweidstr. 3, 86179 Augsburg
    Die Rosen e.V., Zollernstr. 16, 86154 Augsburg

    Nochmals zur Erinnerung was „IGMG“ bedeutet:

    „Islamische Gemeinschaft Millî Görüs e.V.“ (IGMG)
    Die größte islamistische Organisation in Deutschland verfügt über ca. 30.000 Mitglieder und unterhält mehr als 300 Einrichtungen. Die IGMG ist Teil der „Millî-Görüs“-Bewegung. Die „Millî-Görüs“-Bewegung strebt eine „gerechte Ordnung“ an, die sich ausschließlich an islamistischen Grundsätzen orientieren soll. Langfristiges Ziel ist die fundamentale Umgestaltung der Türkei, die Wiederherstellung einer „Großtürkei“ und schließlich eine islamische Weltordnung. Diese Sichtweise bedingt die Ablehnung westlicher Demokratien.
    Zu den Aktivitätsschwerpunkten der IGMG gehört die Jugend- und Bildungsarbeit. Hierbei betont die IGMG, dass die Bildung und Förderung der „islamischen Identität“ von besonderer Bedeutung sei. Bei ihrer Bildungsarbeit stützt sich die IGMG neben Koran und Sunna auf zahlreiche selbst entwickelte Unterlagen. Dabei orientiert sie sich auch am Islamverständnis und den Zielsetzungen der „Millî Görü?“-Bewegung, was in teilweise deutlichem Widerspruch zu ihrer nach außen bekundeten Integrationsbereitschaft steht. Die IGMG ist kein durchgehend homogener Verband. Seit einigen Jahren sind Ansätze festzustellen, dass sich insbesondere einige Führungskräfte der jüngeren Generation bemühen, eine größere Eigenständigkeit der Organisation bzw. eine Loslösung von der türkischen „Millî Görü?“-Bewegung zu erreichen.

    Aus:
    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_islamismus/zahlen_und_fakten_islamismus/zafais_2_islamistische_organisationen.html

  15. Je weiter man auf der Saftladen-Seite liest, desto mehr muß man ko….:

    Naika Foroutan promovierte bei Prof. Dr. Bassam Tibi an der Universität Göttingen zum Thema „Inter-zivilisatorische Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt“.

    Aha, eine Dönerconnection-Promotion!

    Als Schumpeter-Fellow der Volkswagen-Stiftung leitet Foroutan das Forschungsprojekt „HEYMAT_ Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle“.

    Tja, VW war ja schon immer Wegbereiter 😐
    „Hybride Identitätsmodelle“ – ich gehe mich dann noch mal entleeren und tschüß für heute…

  16. Langsam kommt mir der Gedanke das Deutschland verloren ist.
    Man sieht es doch jeden Tag!
    Dem Volk geht es noch zu gut um die Probleme mit dem Islam zu sehen, diejenigen, die die Probleme erkennen werden in die Rassistenecke gedrängt und die Politiker vertreten in keinster Weise die Interessen des Volkes.

    In fast jedem EU-Staat sind Islam- und EU-Kritische Parteien im Parlament vertreten: Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien, Slowakei etc. pp., nur in Deutschland muss es anscheinend so aussehen wie in Somalia oder im Sudan bis das Volk endlich mal aufwacht…

  17. #20 15lam1c n0

    Noch ist Deutschland nicht verloren!

    Für Fatalismus ist es noch zu früh und die Parteien im Parlament spiegeln ja bekanntermaßen nicht unbedingt den Willen des Volkes wieder!

    Und es kommt ja nicht von ungefähr, daß sich Sarrazins Buch so gut verkauft hat und daß die Ablehnung des Islams in Deutschland stärker ausgeprägt ist als z.B. in Frankreich.

    Also: Kampen Fortsaetter!

  18. Wieso immer nur „deutsch-türkisches“? Ich will auch mal etwas deutsch-russisches haben, wieso gibt es sowas nicht? Die russischsprachige Bevölkerung ist kaum geringer als die türkische, wo sind die ganzen russischen Verbände, Veranstaltungen und Forderungen nach besonderer Behandlung?

  19. #21 Faxendicke76

    „Und es kommt ja nicht von ungefähr, daß sich Sarrazins Buch so gut verkauft hat und daß die Ablehnung des Islams in Deutschland stärker ausgeprägt ist als z.B. in Frankreich.“

    Ich habe Sarrazins Buch zwar auch gelesen, aber ganz ehrlich: hat es vielleicht irgendwas in unserem Lande verändert?
    Nagut, hier und da trauen sich einige in Talkshows den Islam zu kritisieren (aber diese Talkshows kommen komischerweise immer Dienstags, Mittwochs oder Donnerstags so gegen 23:45 Uhr).
    Aber ansonsten ist doch alles so wie vorher.
    Islamkritik ist weiterhin ein Tabu und wird in die rechte Ecke gedrängt.
    Die Islamisierung ist weiterhin auf dem „Vormarsch“ und das Volk ist ignorant.

    Ich für meinen Teil glaube nicht das sich was ändert.

  20. #23 Feniks

    Nun: Um die Russen muß man sich scheinbar nicht kümmern, wie aus dem Link der Augsburger Allgemeinen zu entnehmen ist:

    Es richtet sich vor allem an Türken. Dort gibt es – im Gegensatz zum russischsprachigen Bereich, wo sich viele ambulante Pflegedienste etabliert haben – bislang kaum eigene Organisationsstrukturen in der Altenpflege. Gleichzeitig stehen die traditionell engen Verbünde türkischer Familien heute vor den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt und in der Folge der Organisation der häuslichen Pflege.

    Und um was sollen sich denn unsere ganzen interkulturellen Netzwerke und wie sie alle heißen etc. kümmern und somit ihre eigenen Arbeitsplätze sichern, wenn es niemanden gibt, um den man sich kümmern muß?

    Selbstständigkeit führt zur Bedeutungslosigkeit!

  21. @ #3 moppel

    Auch das noch, Blödel-Türke Django Asül macht sich über “50 Jahre türkische Besatzung” lustig
    Ist schon jemand aufgefallen, dass die edlen TürkInnen nur über sich selber reden, schreiben, Filme drehen können? Wir armen Türken, wir armen unterdrückten Türken, wir stolzen Türken, wir Rache-Türken, wir Sieger-Türken, wir F…-Türken. Türken, Türken, Türken, Wir, Wir, Wir!

    Auch von anderen Moslems höre ich nicht viel anderes. Das ist nicht überheblich, eingebildet, egoistisch – das ist langweilig.

  22. @ #23 Feniks

    Wieso immer nur “deutsch-türkisches”? … Die russischsprachige Bevölkerung ist kaum geringer als die türkische, wo sind die ganzen russischen Verbände, Veranstaltungen und Forderungen nach besonderer Behandlung?

    Die Russen sind keine Jammerlappen. Das ist der Unterschied.

  23. #26 Fensterzu

    Kann ja durchaus an der Erziehung liegen und an der Erziehung durch die Erzogenen:

    „Wir erklären sogar den Dreisatz mit Atatürk“
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,675820,00.html

    Also ich wäre ja auch für eine Bismarckbüste auf jedem Schulhof incl. Teutschlandhymnesingen am Morgen für die Schulkinder und vielen vielen Schwarzrotgoldenen Wimpeln in den Schulen, aber das würde zu einem Gutmenschenmassensterben aufgrund Empörungsinfarkts führen! 😉

    Ich liebe die Menschen in Deutschland und ich liebe die Konflikte in Deutschland; es gibt immer wieder Probleme, es gibt immer wieder Konflikte und ich liebe Schmalznudeln…ich kann gute Schmalznudeln backen 😀

  24. Schaut euch mal das Foto auf der ersten Seite des Augsburger „Merhaba Augburg“-Prospekts an!

    Zwei Türken in Anzug und mafioser Sonnenbrille vor sieben blonden Kindern um die drei bis sechs Jahre in Sechziger-Jahre-Kleidung. Das Foto ist vollkommen unwahrscheinlich, es sieht aus wie ein Erpresserbrief: „Wenn ihr nicht bis Mitternacht zahlt, passiert euren Kindern was!“ – oder „Passt mal auf, was wir gleich mit euren Kindern machen!“

    Wer das Bild an den Anfang des Prospekts gesetzt hat, gehört wegen propagandistischen Totalversagens an den Pranger gestellt.

  25. @ #7 Faxendicke76

    Den Abgrund der Blödheit stellt ja wohl die Verfälschung des berühmten Bildes von Delacroix “Die Freiheit führt das Volk” auf der Seite der “Interkulturellen Akademie” dar:

    Das FESTIVAL DER 1000 TÖNE 2011 präsentiert als interkulturelle Veranstaltungsreihe im Rahmen eines großen Beteiligungsnetzwerkes mit über 50 Programmen einen spannenden Überblick über die Buntheit und den Wandel der Kulturen und Künste der Welt im Kontext von Migration und Globalisierung.

    Allerdings ist das FESTIVAL DER 1000 TÖNE nicht noch ein weiteres Weltmusikfestival, sondern ein offenes Veranstaltungsforum das versucht, künstlerisch mit den Herausforderungen der Heterogenität der heutigen Großstädte umzugehen.

    Ja ja – Hauptsache Wortschwall! Ich hab auch manchmal Kopfweh, aber dann lasse ich auch nicht jedes Mal so was los.

  26. Wir gut die Mehrheit der Türken ihre Integration torpediert hat zeigt die zunehmende Diskriminierung von Nichttürken.
    Nur Türken brauchen dieses andauernde und anbiedernde Loben seitens der Obrigkeit, nur Türken brauchen Dauerunterstützung und nur Türken fallen andererseits durch Verachtung und Undankbarkeit auf.

    Italiener, Spanier, Portugiesen, Russen, Polen usw, haben es geschafft, sich ohne weiters Aufhebens zu integrieren.
    „Sich integrieren“ heisst: Nicht grossartig aufzufallen, in der Masse nicht herauszustechen und vor Allem nicht zu stören.
    Also genau das zu tun, was von Einwanderern erwarten kann.

    Wer sich nicht integrieren will, der befindet sich schlichtweg im falschen Land, so einfavh ist das, da kann die Politik den Rücken beugen und den Türken in den Arsch kriechen, solange die Regierung das will.

    „Der Türke“ wird es ihnen nicht danken sondern, im Gegenteil, mit weiterer Verachtung dieses, nicht nur in türkischen Aufen ehrloses, Verhalten strafen.

    Und der Deutsche wird weiterhin seine persönlichen Resümees zu ziehen wissen und sein weiteres Verhalten gegenüber den Türken und gegenüber der Politik ablehnender gestalten und zwar solange, bis die Regierung wieder weiss, wem sie Dank schuldet und wem ihre Verantwortung wirklich gilt:
    Den Deutschen.

    Was nicht passt, wird entweder passend gemacht oder ausgesondert.
    Das gilt für Türken ebenso wie für Politiker, zum Aussondern der Deutschen haben weder Türken noch Politiker die nötigen Möglichkeiten.

  27. @ #30 Babieca

    Nicht vergessen: Die Türkenkriege haben nie geendet; seit dem Fall von Byzanz muß sich Europa gegen die islamischen Horden wehren. Bei der Aussicht auf Europa läuft Mohammedanern gierig die Spucke im Mund zusammen

    Natürlich – da haben sie Deppen gefunden, die freiwillig arbeiten und denken. Zu deutsch: Sklaven. Aber das Wort existiert in den Köpfen unserer verdreckten Elite nur im Zusammenhang mit dem bösen Westen (der sich die Sklaven in Afrika von den Mohammedanern zutreiben ließ).

  28. #34 nicht die mama

    Bitte nicht völkisch werden! Die Kultur macht es und nicht die völkische Zugehörigkeit!

    Es gibt so viele säkulare und aufgeklärte Türken die hier nicht den allergeringsten Streß machen und sich assimilieren wollen!

    Gegen die wir uns richten sollten sind die wie diese DTA-Typen!

    Ich zitiere nochmals aus ihren Statuen:
    » Die DTA setzt sich dafür ein…die Erhaltung der religiösen, kulturellen, sozialen und nationalen Werte zu gewährleisten.“

  29. #38

    Auch hier stellt sich mal wieder die Frage:

    Wo bleibt der Leitartikel auf Russisch, wenn die Einwanderer aus den GUS-Staaten mit 8,4% der Gesamteinwohnerzahl Augsburgs im Vergleich zu denen aus der Türkei mit 8,1% in der Mehrheit sind?

  30. #21 Faxendicke76 (29. Okt 2011 23:00)

    Doch – Deutschland ist verloren, weil die Verkaufszahlen eines Buches keinen Einfluss auf Wahlergebnisse haben, in diesem Land! Sieht man immer wieder, bei jeder Wahl. Auf politischem Wege wird es keine Veränderungen mehr geben.

    Was die Äusserung des Bürgermeisters betrifft:

    Liebe Augsburgerinnen und Augsburger liebe Gäste, das Festival der 1000 Töne steht in diesem Jahr unter dem Motto, das auf unsere Friedensstadt im besonderen Maße zutrifft: Heimat Babylon! […]

    so sieht man gleich welch „geistes Kind“ der Mann ist. Christ und Bibelbewandert ist der nicht, sonst wüsste er das Gott Babylon gehasst und vernichtet hat. Naja, vielleicht wiederholt sich selbst biblische Geschichte irgendwann und dann heißt es: gute Nacht Augsburg!

  31. #24 15lam1c n0

    Es geht nicht alles von heute auf morgen!

    Die Umerziehung der Deutschen der letzen 30-40 Jahre kann man nicht so schnell umkehren.

    Aber Fatalisimus ist vollkommen fehl am Platze!
    Es tut sich was in Europa und das die Deutschen politische Penntüten sind ist ja auch nichts neues 😉

  32. #40 Freundvonpi

    Aber jetzt mal eine prinzipielle Frage mit der ich Dir hoffentlich nicht auf die Zehen trete:

    Wenn eh schon alles verloren ist, warum postest Du dann hier?

    Ist PI ein Blog, aus dem man Informationen bezieht um was daraus zu machen, oder eher mehr eine Aussegnungshalle?

    Leute: Mir schmeckt dieser Fatalismus von machen hier nicht so sonderlich!

  33. #40 Freundvonpi

    Und nochmals: Der Wind kann sich politischerseits ziemlich schnell drehen wenn gewisse Limits überschritten sind; und damit meine ich nicht nur die Sache um die sich diese Thread hier eigenlich dreht.

    Siehe DDR! Hat da jemand 1985 geahnt was sich 1989 tun wird?
    Wir werden sehen aber verloren ist noch lange nichts!

  34. Was das Hetzen auf Andersgläubige oder Ungläubige betrifft, herrscht in islamischen Ländern jedoch mindestens genausoviel „Redefreiheit“ wie im Rest der Welt.

    Unterhalten sich ein Araber und ein Europäer darüber, wer die größere Redefreiheit hat.

    „Ich kann in meinem Land ohne Angst zu haben, unsere eigene Religion kritisieren“ meint der Europäer. „Das kannst du nicht!“

    „Doch, natürlich kann ich das.“ erwidert der Araber. „Ich kann in meinem Land auch das Christentum kritisieren, so viel ich will.“

    „Haha. Witzig“ sagt der Europäer. „Aber Deine eigene Religion, den Islam, kannst Du in Deinem Land nicht kritisieren“

    „Na und?“ meint der Araber. „Das darfst Du in Deinem Land auch nicht. Der Unterschied ist: Ich will es auch gar nicht, aber Du willst es.“

  35. hoffentlich hat Frau Dr. Foroutan inzwischen die Prozent Rechnung nachgeholt….

    Liebe Frau Dr. Foroutan:

    27% sind nicht 1/3 von 100%
    von 3% auf 18% sind es nicht 900% Steigerung

    Und 27% der Türken machen nicht das Abitur, vor allem nicht in Bayern

  36. Waren das noch Zeiten, als sie nur unterschwellig konditioniert haben. Aber dieses Propagandagejubel, nur noch ekelerregend!!!

  37. Frau “ Dr. “ Fouroutan ähnelt mehr einer orientalischen Witzfigur als einer seriösen Wissenschaftlerin. Vermutlich ist sie nur durch eine Quotenregelung zur Uni gekommen, getreu dem Motto, die ist zwar DOOF aber wir müssen sie NEHMEN.Selbst in das Staatsfernsehen wird diese Dame nicht mehr eingeladen, da sie ganz offensichtlich nach ihrer Zahlenakrobatik auch dort nicht mehr ernst genommen wird.

  38. Wer wirklich wissen möchte, warum die Integration der Türken gescheitert ist, muss sich doch einfach nur das Bild oben von der Augsburger Koranschule von 1981 anschauen.

    Dort wurden die kleinen Mädchen hirngewaschen. Nun sind die meisten dieser Mädchen mehrfache Mütter und erziehen ihre Kinder im Sinne der Augsburger Muftis. 1981 haben die Muftis das gesät, was wir heute ernten müssen. Und weil sie nicht ausgewiesen werden, so säen sie noch heute…

  39. Schade was in meinem schönen Augsburg so abgeht :-(.

    @Faxendicke76 : finde ich toll dass du immer wieder berichtest über das was in Augsburg so los ist. Gibt es dort eigentlich auch eine PI Gruppe ?
    Ich bin in 2 Wochen mal wieder dort und würde gerne mal zu euch stoßen….

  40. Anwerbeabkommen ist irgendwie nicht das richtige Wort für die Entlastung des türkischen Areitsmarktes von 857 000 Unqualifizierten, in ca. 12 Jahren.

    Die Wahrheit ist leise. Sie ist nicht bei den Schreihälsen in der Politik, in den Medien, auf den Straßen.

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