Auf dem Israelkongress wurde der Kölner Publizist Ralph Giordano als erster Preisträger mit dem „I like Israel-Preis“ ausgezeichnet. Die Rede, die er anlässlich dieser Verleihung hielt, kann wohl als eine seiner persönlichsten und emotionalsten bezeichnet werden. Er beginnt mit einer Beschreibung des so wundervollen Landes, indem er auf die Tragödie von Masada eingeht, dieser Festung auf einem Berg, die nach Monaten der Belagerung von bis zu 15000 römischen Soldaten eingenommen wurde.

(Von Eternia, PI-Koblenz)

Die einige hundert jüdischen Bewohner begingen daraufhin kollektiv Selbstmord aus Furcht, massakriert oder in die Sklaverei überführt zu werden. Kein Bildnis kann die heutige Situation Israels besser beschreiben. Umgeben von einer Übermacht von Feinden, findet sich dieses so kleine Land, ein Fingernagel auf einer Landkarte in einem arabischen Meer und die Gegner haben längst begonnen, eine Rampe zu bauen, um die Festung einzunehmen, wie einst in Masada. Von hier aus spannt Giordano dann den Bogen zu den willfährigen Helfern, der Kaste der politisch Korrekten in Funk und Fernsehen und in der Gesellschaft, die nur allzu gern bereit sind, die Tore für die Invasion zu öffnen. Mit Tränen in den Augen berichtet er dann, was uns in den Medien gern verschwiegen wird, weil es zum Dogma der europäischen Türkei nicht passt – das Natoland Türkei hat die Seiten gewechselt. Noch sind es nur Worte, die aus Ankara in Richtung Israel abgefeuert werden, aber aus Worten können schnell Taten werden. Taten, wie sie die Christen einst im osmanischen Reich erleben durften.

Hier die Rede im Video:

Und im Wortlaut:


Rede zur Preisverleihung des 2. Deutschen Israelkongreßes „I like Israels“ (ILI) im Frankfurter Congreß Zentrum am 23. Oktober 2011

Von Sde Boqer die geteerte Straße hinab in die bleiche Wüste Sin. Der Tag ist jung, nur ein erster Schimmer am rötlichen Horizont. Unten dann, über dem Canyon hoch am Himmel, ein Adlerpaar, fast ohne Flügelschlag. Dann hinein in die Schlucht. Nach einer Krümmung üppige Vegetation, Schilf, Pflanzen, die nur dort gedeihen, wo immer Wasser fließt. Am rechten Hang Steinböcke, kletterfest, eine Mutter mit ihren zwei Jungen. Das sanfte Rauschen von vorn jetzt stärker, schließlich alles übertönend – dann die Quelle, die biblische Oase, wo Mose und das Nomadenvolk der Israeliten auf ihrer langen Wanderung aus der ägyptischen Gefangenschaft ins Gelobte Land Kanaan ihre Herden getränkt haben – Ein Avdat!

Vor mir ein weit ausgebuchtetes, in Äonen geglättetes Natur-Bassin. Über dem Felsen droben ein einsamer Busch, Taubenschwärme hoch an den Kliffs, hier drunten das Wasser – süß, kühl und ewig. Ich sitze da und rühre mich nicht von der Stelle. Bis mich die heißen Scheinwerfer der Mittagssonne aus einem unsagbar blauen Himmel in den Schatten der Schlucht zwingt.

Erinnerungen an Israel.

Im schönsten Gästehaus der Welt – ich stoße die Tür zur Terrasse auf, und da liegt es vor mir, das alte Jerusalem. Die ottomanische Mauer, ein Ausschnitt wie aus einem Gemälde. Links die Straße von Hebron hoch; das Jaffa-Tor; rechts davor der Turm der David-Zitadelle; vor mir der Tempelberg. Und südlich davon, mit unbeschränktem Blick hinweg über die Senke des Toten Meers und Judäas Wüste, die Berge Moabs, dolomitrötlich.

Danke, Teddy Kollek selig, danke für dein Machtwort bei meiner Einquartierung in das hochmütige Mishkenot Sha` ananim. Und Dank für die immer freundlichen Mienen in Deiner Schöpfung, der ehrwürdigen „Jerusalem Foundation“, die heute hier auch vertreten ist.

Ich bin in Israel.

Über Bet Schemesch und Qiryat Gat, knapp östlich von Aschdod und Aschkelon, auf dem großen Highway nach Süden. Strotzende Blumenteppiche, zu beiden Seiten die kreiselnden, kristallenen, lichtdurchblitzten Fontänen der Feldbewässerung. Dann endlich, rund 50 km hinter Beer Shewa und 150 vor Eilat, der steile Abgrund, eine gigantische Treppe in das Untergeschoss des Negev, eine Art Keller der Erde – der Ramonkrater, Maktesch Ramon! Wie eine erstarrte Felsbrandung, ein geronnener Supertsunami – so der Anblick vom Fuße des Maktesch her.

Ich bin in Israel, und wovon ich spreche, ist meine Liebe zu ihm – wohlwissend, daß sich ihre Facetten nicht in landschaftlichen Bildern erschöpfen können.

Denn was wäre die Liebe ohne den Kern ihrer Glaubwürdigkeit, also ihre kritische Vermessung? Die aber, ein Geständnis, fällt mir oft genug schwer.

Ich bin hier an einen neuralgischen Punkt meiner Existenz angelangt – der Spannung zwischen der Liebe zu Israel und der Unteilbarkeit der Humanitas. Wo immer sie verletzt wird, es muß auf den Tisch. Bekanntlich wird Israel von niemandem schärfer kritisiert, als von Israelis selbst – ein Zeichen ihrer verfassungsrechtlichen Freiheit. Ich könnte mich also in bester Gesellschaft fühlen, und doch bauen sich innere Hemmungen auf.

Der Charakter des Konfliktes besteht darin, eine Kritik zu äußern, die der Liebe wehtut – denn könnte sie nicht den schlaflosen Vorurteilen, dem frenetischem Haß und blankem Antisemitismus weitere Nahrung geben? Wäre es also nicht besser, zu schweigen? Wer von uns kennt diesen inneren Widerstreit nicht, diese Versuchung der persönlichen Ehrlichkeit… Liegen sie doch nur allzu schmerzhaft offen, die „Probleme“, über die Israelis erbittert miteinander streiten, soziale, innen- und außenpolitische, von der Siedlungspolitik bis zum Wohnungsbau, von der Mauer bis zu militärischen Aktionen. Dazu das riesige, riesige Palästinerproblem, das so wenig wegdiskutiert werden kann, wie das nicht verhandelbare, sich jeder Kritik entziehende Existenzrecht Israels.

Israel müßte ja nicht von dieser Welt sein, wenn die Turbulenzen seiner Geschichte es ohne Blessuren und Widersprüchlichkeiten, einschließlich Menschenrechtsverletzungen, davonkommen ließen, so gnädig aber ist das Schicksal nicht.

Dennoch darf es keinen Zweifel geben, wie im Falle eines Falles die jeweilige Entscheidung auszufallen hat: für die Unteilbarkeit der Humanitas – das unaufkündbare Siegel des Bündnisses mit Israel.

Ein Freibrief für falsche Bundesgenossen, mir auf die Schulter zu klopfen, ist die Entscheidung nicht. Ich akzeptiere niemandes Kritik an Israel, der mir nicht nachgewiesen hat, was ihm und seiner Sache die Menschenrechte wert sind, daß also auch für ihn die Humanitas unteilbar ist. Ein Raster, durch das, glauben Sie mir, schon mancher Christ, Muslim und Jude gefallen ist…

Mit der Legitimation dieser Entscheidung aber empöre ich mich über die Selbstverständlichkeit, mit der Israel hierzulande von großen Teilen der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung auf die Anklagebank gesetzt wird. Wenn ich sehe, wie in meinem Vaterland Deutschland von seiten einer bestimmten Political correctness auf mein Mutterland Israel eingedroschen wird, dann pfeife ich auf jede Rücksichtnahme, Defensive und Taktik, dann packt mich die helle Wut, dann schreie ich Zeter und Mordio. Ich sehe rot, wenn ungefährdete Deutsche in Redaktionsstuben, Chefetagen und Talkshows Israel besserwisserisch belehren wollen, wie es sich schützen könnte vor einem Gegner, der mit der Losung „Ihr liebt das Leben, wir den Tod“ den stärksten aller menschlichen Triebe, den der Selbsterhaltung, außer Kraft gesetzt hat.

Hier wird ein Land verurteilt, wo jedermann jederzeit getötet, verwundet, Opfer von Terror, Raketen und Attentaten werden kann. Was, wenn hier jedermann jederzeit in Stücke gerissen und verstümmelt werden könnte, sich Deutsche also plötzlich in einer Situation befänden, die für Israelis Alltag ist? Da will ich Rufe nach dem „starken Mann“ und nach der Todesstrafe hören. Und die Demokratie, was wäre mit ihr? Daß dieser Kelch an der Bundesrepublik vorbeigegangen ist, kann morgen schon eine Idylle gewesen sein. Bisher hat sie großes Glück gehabt – die Kofferbomben von Köln haben nicht gezündet und die „Sauerlandbande“ ist rechtzeitig aufgeflogen. Möge der Status quo andauern, aber Garantien gibt es dafür nicht – Deutschland bleibt im Visier der Terroristen.

Es wäre heilsam, sich immer wieder klarzumachen, welche Gegner Israel gegenüberstehen, nämlich „bösartige und archaische Diktaturen“, wie der diesjährige Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, der Algerier Boualem Sansal, sie in seiner Paulskirchener Dankesrede ohne Umschweife beim Namen genannt hat. Ich komme nicht umhin, zu ergänzen, daß sich erschreckenderweise in der Anti-Israel-Phalanx neuerdings auch der türkische Ministerpräsident, Tayyip Recep Erdogan, besonders hervortut. Es ist derselbe Erdogan, der den Völkermord an den Armeniern 1915/16 im türkisch-osmanischen Reich auch nach hundert Jahren noch leugnet; Journalisten verhaften und ohne Anklage in Gefängnissen vermodern läßt; derselbe, der in Düsseldorf 2011 vor einer türkischstämmigen Menge mit den Worten „Ich bin auch Euer Präsident“ der Integration den Krieg erklärte; der Erdogan, der sich mit dem Stichwort „Gaza-Flottille“ bis an die Grenze politischer Brandstiftung immer offener zu einem Gegner, ja, zu einem Feind Israels gemausert hat. Und deren gibt es viele, nur allzu viele. Allen voran das Schreckgespenst Nr. 1, der Iran der klerikalen Ayatollagreise von Teheran samt Achmadinedschads mephistofelischer Teufelsfratze.

Zu keiner Zeit war Israel gefährdeter als in unserer. Und dennoch, auch wenn es die Quadratur des Kreises heraufbeschwört – es wird sich treu bleiben.

Dazu ein Wort.

So sicher, wie jede jüdische Intifada in jedem islamischen Land von den Machthabern schon am Abend des Tages, an dem sie ausgebrochen war, in ihrem eigenen Blut ertränkt worden wäre, so sicher hätte Israel die militärische Stärke, alle Blockadebrecher schon auf Hoher See abzufangen und auf den Grund des östlichen Mittelmeers zu schicken, und überhaupt mit jeder Art von Angriff rigoros fertig zu werden. Nur – Israel kann den Kampf nicht führen, wie seine Gegner ihn führen würden – das geht nicht. Und es war der hochrenommierte niederländische Publizist Leon de Winter, der es so auf den Punkt brachte: „Das eigentliche Dilemma Israels ist, daß es könnte. Aber weil Israel Israel ist, kann es diese Mittel und Möglichkeiten nicht anwenden und einsetzen. Manchmal erscheinen die Vergeltungsaktionen als zu groß, in Wahrheit sind sie klein im Verhältnis zu den Möglichkeiten, die Israel hätte.“

Ja und dreimal ja! Daß Israel sich die Skrupel auch angesichts seiner skrupellosen Gegner bewahrt hat, das kommt aus seiner tiefsten Genesis, seinem innersten Ursprung. Wie seine großartige Unfähigkeit, sich trotz stärkster Gefährdung nicht von seinen demokratischen und humanen Prinzipien lösen zu können. Es ist der kleine Judenstaat, der an seinem Standort die großen Werte der Menschheit verteidigt, nicht seine Gegner. Warum begreift die Welt nicht, daß ihr Schicksal mit dem Israels, im guten wie im bösen, unlösbar verbunden ist?

Es war Rita Süßmuth, die Präsidentin des 11. Deutschen Bundestages, die vor zwanzig Jahren während eines Aufenthaltes in Israel den Schlüssel des Nahostkonfliktes in die Nußschale dieses nach wie vor hochaktuellen Satzes preßte: „Es wird kein Frieden in der Region sein, bis Israels Nachbarn aufhören, es zu bedrohen.“

Und wieder ja und dreimal ja! So lautet die Wahrheit – und ich bin auf dem Weg zu ihrem Symbol.

Von Norden, von Jericho kommend – rechts Ein Gedi, links das Tote Meer – taucht der Fels mit seiner nördlichen Spitze und der Rampe an seiner westlichen Flanke schon lange vorher auf. Bis es dann in seiner unbeschreiblichen Majestät vor einem liegt, das ungeheure Massiv, in Jahrmillionen von der Steinwüste Judäas wie von einem Meister der Fortifikation abgespalten, ein erhabenes Denkmal der Natur für die Tragödie des Menschen – Masada!

Vor diesem Auditorium brauche ich nicht zu erläutern, wo wir uns befinden. Nur dies: Hier, in dieser Abgeschiedenheit, hat sich eines der großen Dramen der jüdischen Geschichte zugetragen. Als die römischen Soldaten unter Flavius Silva, dem Kommandeur der berühmten 10. Legion, vor fast zweitausend Jahren nach langer Belagerung das Plateau stürmten, fanden sie 960 Männer, Frauen und Kinder vor, die sich selbst entleibt hatten, willens, lieber zu sterben, als sich zu ergeben.

Wann immer ich vor dieser geschichteschweren Bergzitadelle gestanden habe, stockte mir der Atem, standen sie wieder auf, die Bilder, geisterhaft und doch so realistisch, wie nur die Wirklichkeit sein kann: Ahasver – der Golem – der Schreckensruf des Schtetls „Es brennt, Brider, es brennt!“ – das Tarnwort „Endlösung“ – und Eli Wiesels lautloser Aufschrei in Vad Yashem: „Oh die Kinder…oh die Kinder…“

Angesichts dieser Dauerbedrohung seit der Antike, hat das moderne Israel einen Schwur getan, hat es einen historischen Umkehrschluß gezogen, und der heißt: „Masada wird nie wieder fallen, nie wieder, nie!“

Ja und tausendmal ja!

Universale Kulisse hinter allem ist das Drama eines Volkes, das die größten Nöte hat, auf Erden heimisch zu werden. Es ist wie ein Bann, wie ein Fluch, der auch vor dem neuen Staat auf altem Boden nicht haltgemacht hat, sondern im Gegenteil Juden am stärksten dort gefährdet, wo sie sich am sichersten wähnten, in Israel – nachdem sich die Jahrtausende alte jüdische Hoffnung „Nächstes Jahr in Jerusalem!“ vor der Klagemauer erfüllt hatte.

Mit diesem hochgefährdeten Land fühle ich mich unlösbar verbunden, eine Ankettung, die unabhängig ist von den Maßnahmen abwählbarer Regierungen. Die Liebe zu ihm ist die Hülle meiner Kritik an ihm, ihm gehört all meine Bewunderung und so manches noch, was mir im Halse stecken bleibt, wenn ich es sagen möchte, aber nicht kann, weil es mir die Sprache verschlägt. Ich bin überzeugt von der Kraft dieses Landes, ich baue auf seine Phantasie, seine Kreativität, seine gewaltige Vitalität und Überlebensfähigkeit. Daneben aber hockt in mir, ich muß es aussprechen, mit bleibender Unruhe und unausrottbarer Sorge, jene jüdische Angst, die mich, fürchte ich, bis an mein Ende begleiten wird und die einem Buch von mir den Titel „Israel, um Himmels Willen, Israel“ verliehen hat.

Lassen Sie uns die Bindung an dieses Land, an diesen Staat und seine Bewohner hegen, pflegen und immer wieder erneuern, so kostbar, wie sie ist.

Ich will meine Liebe zu ihm verstanden wissen als eine Energie, die Israel auch über meinen Tod hinaus erhalten bleiben soll.

Nun macht der 2. Deutsche Israelkongreß mich zum ersten Preisträger des neugeschaffenen „Vereins ILI“. Ich nehme die Auszeichnung dankend an, verbunden mit allen jüdischen und nichtjüdischen Freunden Israels, besonders den deutschen, die es schon einmal leichter als heute hatten, sich zu Israel zu bekennen. Aber wir wissen, daß sie da sind, zuverlässige Bundesgenossen, auf deren Wort wir bauen können und die mit uns rufen: „I like Israel!“

Yes – I do, we do!

Like
Beitrag teilen:
 

25 KOMMENTARE

  1. Überall auf der Welt sind (waren) Juden Spitzenreiter in Wissenschaft und Kultur. Kompliment!
    Aber der jüdische Glauben verbietet auch die Ehe einer Jüdin mit einem Christen. So wie wir es dem Islam immer wieder vorwerfen.

  2. @ #3 PeterT. (28. Okt 2011 19:27)

    Das Judentum ist ein „Matriarchat“ und das Mohammedanertum ist ein „Patriarchat“.

    Also, nur wer aus einer jüdischen Gebärmutter abstammt, gilt auch als Jude/Jüdin in der jüdischen Gesellschaft. Deshalb waren während WWII die Nürnberger Rassegesetze totaler Schwachsinn gewesen.

    Und wer einen Mohammedaner als Vater hat, ist automatisch ein_e Mohammedaner_In._

    Auch bei „unseren“ deutschen Adelsfamilien gilt heute immer noch das „Patriarchat“, die männliche Abstammung.

  3. #3 PeterT. (28. Okt 2011 19:27) …..
    Aber der jüdische Glauben verbietet auch die Ehe einer Jüdin mit einem Christen. So wie wir es dem Islam immer wieder vorwerfen.
    ———————

    dazu habe ich was gefunden:– zum diskutieren..

    „Die Mischehen sind ein nationaler und persönlicher Selbstmord. Es ist das sicherste Mittel, ein Volk zu vernichten, es außerhalb seines Glaubens heiraten zu lassen. Jungen und Mädchen verlieren dadurch mit Sicherheit ihre Identität. Die Werte und Prinzipien, welche soviel zur gegenwärtigen Kultur und Zivilisation beigetragen haben, werden von der Oberfläche der Erde verschwinden. Die im Laufe von dreitausend Jahren gesammelte Erfahrung, das reiche Erbe eines Volkes, alles das, was unwiderruflich euch gehört, wird schändlich vernichtet. Wie schade! Was für ein Unglück! Was für eine Schande! Begreift ihr, was ihr wegwerft? …“
    Nationalkomitee zur Förderung der jüdischen Erziehung in einer ganzseitigen Anzeige in der „New York Times“

  4. #3 PeterT.

    Und wenn eine Jüdin einen Christen heiratet? Was passiert dann? – Nichts. Angehörige einer Religionsgemeinschaft, die ihre Religion nicht allzu verbindlich leben, verhalten sich da völlig frei, und niemand bestraft sie.

    Die sehr Frommen jeder Religion tun eh besser daran, einen Partner zu wählen, der ähnlich wie sie denkt. Das erleichtert das Zusammenleben ungemein.

    Wehe aber dem Moslem-Teenager, der sich in einen Christenhund verliebt! – Das ist der Unterschied.

  5. Aus der Rede:
    “ Rita Süßmuth …: Es wird kein Frieden in der Region sein, bis Israels Nachbarn aufhören, es zu bedrohen.“

    Ein erstaunlicher Satz. (Aber schon 20 Jahre alt. Wie redet sie heute?)

    Weniger erstaunlich, dass man davon nichts weiß oder hört.

    Ganz und gar nicht erstaunlich, dass heutige maßgebliche Politiker oder Journalisten sich normalerweise hüten, irgendetwas dergleichen zu äußern.

    Dinge wie diese sind mittlerweile ein guter Grund, sich für dieses Land zu schämen! Oder Dinge wie der Umstand, dass ich gerade beim Googeln KEIN einzigen Eintrag eines Mainstream-Mediums gefunden habe, der diese Rede bringt – lediglich die „Jüdische Allgemeine“ war zu finden. (Na gut – vielleicht erbarmt sich ja noch eine der MSM-Huren bis morgen – ich versuche es dann noch mal).

    Golda Meir hatte das von Frau Süßmuth Gesagte ähnlich ausgedrückt – allerdings als Betrofene noch weitaus plastischer (aus dem Gedächtnis zitiert, evtl. ungenau):

    „Frieden wird es erst geben, wenn die Palästinenser ihre Kinder mehr lieben, als sie uns Juden hassen.“

    Und JEDER Mensch, der sich m. E. als anständig bezeichnen dürfte, müsste das wissen – und lautstark verkünden!

    Aber solche muss man hier in Deutschland mit der Lupe suchen.

  6. #7 AtticusFinch (28. Okt 2011 20:06)

    Und wenn eine Jüdin einen Christen heiratet? Was passiert dann? – Nichts. Angehörige einer Religionsgemeinschaft, die ihre Religion nicht allzu verbindlich leben, verhalten sich da völlig frei, und niemand bestraft sie. … Wehe aber dem Moslem-Teenager, der sich in einen Christenhund verliebt! – Das ist der Unterschied.

    Danke, dass du mir die Mühe abnimmst und die provokanten Frage des #3 PeterT. sachgerecht zurechtrückst.

    Ich würde gerne noch eine Frage anschließen:

    wieso kommt #3 PeterT. nicht ganz von selbst auf so etwas völlig Offensichtliches?

  7. Habe da meine Vorbehalte, als ich vor Jahren eine Dokumentation sah, wie eine jüdische Ehevermittlung weltweit den richtigen jüdischen Mann suchte für die entsprechende Tochter aus gutem Hause. Bei „uns“ Christen heute unvorstellbar. Hauptsache der Junge (mit seiner Familie) ist O.K. Was wäre gegen einen Japaner als Schwiegersohn einzuwenden?

  8. @ #11 PeterT. (28. Okt 2011 21:05)

    Du hast die Sache noch immer nicht erfasst.

    Was würde passieren, wenn die Tochter sich gegen die jüdische Familie auflehnt und sich das nicht gefallen lassen würde?

    Prügel? Ins Haus einsperren? Nach Tel Aviv verschleppen, so dass die deutschen Behörden keine Zugriff mehr haben? Oder auf Familienbeschluss vom 17-jährigen Bruder erschießen lassen?

    Und selbst wenn das tatsächlich so ablaufen würde:
    in wie vielen jüdischen Familien würde sich ein solches Drama jährlich wiederholen?
    10%? 0,1%? Oder 0% ???

    Hingegen wiederholt sich der Fall Sürücü 10 – 20 mal jedes Jahr, allein hier in D!

  9. 12 Beiträge hier und bei kewils Artikel, in dem es um das Wort „Ehe“ bei Homosexuellen geht, fast 300 – ich fass es nicht!

  10. #3 PeterT.
    (28. Okt 2011 19:27)

    Aber der jüdische Glauben verbietet auch die Ehe einer Jüdin mit einem Christen. So wie wir es dem Islam immer wieder vorwerfen.

    Nur sind mir in letzter Zeit (eigentlich noch nie) Fälle bekannt geworden, wo ein Mensch deshalb getötet wurde, weil er dieser Vorschrift zuwider gehandelt hat.

  11. @ #3 PeterT. (28. Okt 2011 19:27)

    Derartige „Vorschriften“ gibt es in nahezu allen Religionen und Ethnien dieser Erde.
    Es stellt sich nur die Frage, in welcher Gruppierung beim Nichtbefolgen dieser „Vorschriften“ die radikalsten Konsequenzen zu erwarten sind ?

  12. Man kann vor Giordano nur seinen Hut ziehen.
    Der Mann hat,genau wie viele andere Juden,oder Israelis Sachen erlebt,die seine meisten „Kritiker“ nur aus dem Fernsehen,oder Geschichten kennen.
    Mit fast 90 Jahren setzt der Mann sich noch für Gerechtigkeit ein,was er sich nicht mehr zumuten bräuchte,wenn er nicht so ein verantwortungsvolles Gewissen hätte.

    Ich verachte zutiefst diejenigen Heuchler aus Medien und Politik,die jeden Hamas-,oder AKPverehrer als Gesprächspartner,oder sogar „Experten“ hofieren und Leute wie Giordano u.a. in die Versenkung schicken,oder sogar als „Hetzer“,oder „verwirrte Leute,die sich auf die falsche Schiene begeben“ betiteln.

    Genau solche genannten,verachtenswerten Medien- und Politikkreaturen sind die gleiche Sorte,die im 3.Reich Hitler den Arsch (ja genau ,sage bewusst Arsch) geküsst und mit der rechten Hand seinen Scheitel geglättet hätten.
    Dagegen muß man stärker angehen.

  13. Ich bin wahrlich kein Feind der Israelis. Aber so ganz weit sollte man historisch nicht zurückgehen in der Betrachtung der Juden.

    Als Kind lernte ich, daß der „gute“ Moses mit seinem „lieben“ Volk aus Ägypten auszog, ins „gelobte“ Land.

    Bis er dieses fand, musste er leider unterwegs eine ganze Menge von Leuten, die bereits dort wohnten, wo er hinkam, abschlachten. Nun ja, wo gehobelt wird, da fallen Späne.

    Zu Moses‘ Ehrenrettung muss allerdings gesagt werden, daß er gerecht war: nachdem er „Gottes 10 Gebote empfangen hatte“ (hahaha), überkamen ihn nicht die geringsten Zweifel, auch unter seinen eigenen Leuten ein fürchterliches Gemetzel anzurichten. Einfach nur deshalb, weil sie nicht das Gleiche glauben wollten wie er.

    Reine Machtpolitik. Dschinghis Khan, Stalin, Hitler lassen grüssen.

    Die Urväter des Judentums – das waren keine
    Waisenknaben. Einen Agnostiker kann’s da nur gruseln…

  14. #18 what be must must be

    Ich bin wahrlich kein Feind der Israelis. … was ich stark zu bezweifeln wage, da Israel vom Judentum nicht zu trennen ist!

    Warum? Weil ich unterstelle, dass genau Äußerungen, wie Einen Agnostiker kann’s da nur gruseln… untersetzt mit Einlassungen zu „Historischen Verbrechen DER Juden“ zum Standardrepertoire von Antisemiten gehören. Fühlen Sie sich bitte ertappt!

    Wenn der geschätzte Ralph Giordano sagt: Aber wir wissen, daß sie da sind, zuverlässige Bundesgenossen, auf deren Wort wir bauen können und die mit uns rufen: „I like Israel!“ muss man ihm antworten: Ja, sie sind da und wissen um Mezadá !

  15. @18 what be must must be

    Dein Beitrag gibt mir Gelegenheit, etwas zum Thema Selbstkritik zu sagen, die es bei Juden und Christen gibt -manchmal bis zur Selbstgeißelung- bei Moslems hingegen nicht.Ich möchte hier keine Bibelstunde machen, dafür bin ich auch nicht ausgebildet.Aber eines muß gesagt werden:Die Bereitschaft zur Selbstkritik ist bei religiösen Juden vorhanden, weil sich das Volk Israel in der Bibel zwar als Volk Gottes sieht, aber auch als Volk mit vielen Fehlern.Im Christentum hat das Jesuwort „Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, bevor du den Splitter im Auge des Nächsten suchst“ lange nachgewirkt.Die westliche Philosophie, vor allem die der Aufklärung hat ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Bereitschaft zur Selbstkritik geleistet. Ich bin zwar kein Jude, aber ich denke mal, die Juden verehren Moses nicht wegen, sondern trotz der Taten die du oben geschildert hast(Übrigens hat er noch aus Wut einen Ägypter totgeschlagen, das sei der Vollständigkeit halber gesagt, soviel Zeit muß sein :-))

  16. @#18 what be must must be

    Sie schreiben: „Zu Moses’ Ehrenrettung muss allerdings gesagt werden, daß er gerecht war: nachdem er “Gottes 10 Gebote empfangen hatte” (hahaha)“

    Ich gehe also davon aus, dass sie nicht an die Geschichte mit den 10 Geboten glauben.

    Aber warum glauben sie dann ausgerechnet an die Dinge in der jüdischen Geschichte die dem jüdischen Volk negativ ausgelegt werden können?

    Manche Menschen haben eine selektive Wahrnehmung. Sie haben eine selektive Geschichtsschreibung, die sie so auslegen wie es ihnen in ihr Weltbild passt.

  17. @19 Jaette

    Ich bin wahrlich kein Feind der Israelis. … was ich stark zu bezweifeln wage, da Israel vom Judentum nicht zu trennen ist!

    Warum? Weil ich unterstelle, dass genau Äußerungen, wie Einen Agnostiker kann’s da nur gruseln… untersetzt mit Einlassungen zu “Historischen Verbrechen DER Juden” zum Standardrepertoire von Antisemiten gehören. Fühlen Sie sich bitte ertappt!

    Sie zitieren mich mit Äusserungen, die ich nicht gemacht habe: „Historische Verbrechen DER Juden“ – wo haben Sie das her? Nicht von mir.

    Im übrigen würde ich nie, nie IRGENDEINEM Volk die vor Jahrtausenden begangenen Verbrechen der Vorgänger anlasten. Ich als Deutscher habe nämlich nicht das geringste schlechte Gewissen angesichts der von Nazis begangenen Straftaten. Ich bin in Deutschland hineingeboren, rein zufällig, keiner hat mich zuvor befragt. Ich habe mich deswegen bis vor etwa 5 Jahren als Lottogewinner bezeichnet, genau zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort geboren – was für ein Glück! (Inzwischen sehe ich das nicht mehr so, aber das ist eine andere Geschichte.)

    Ich habe mein Leben nach bestem Gewissen gelebt,dabei keinem auf dem Fuß gestanden, bemühe mich um die Einheit von Denken-Reden-Handeln und um das „Was ich nicht will, daß man mir tu, füg ich auch keinem Andern zu“. Das ist – kurz gesagt – die Bibel auf agnostisch.

    Deswegen nochmal: ich bin ein expliziter Freund Israels, auch, wenn Sie meinen, mich als Antisemiten „ertappt“ zu haben. Ich liege damit gar nicht im Trend, sondern ich bin es aufgrund des säkularen Israel, aufgrund der dort funktionierenden Demokratie (für mich angesichts der Bedrohung fast übermenschlich), ich bin es aufgrund des jüdischen Humors, der mittlerweile die Medienwelt des Westens durchdrungen hat; ich bin es aufgrund der fast schon selbstmörderische Toleranz, die dort auch Araber im Parlament zuläßt.

    Allerdings ist mir alles Religiöse fremd. Jemand, der nicht weiß, aber zu wissen vorgibt, da er ja „glaubt“, sollte nicht von sich behaupten, dem Auserwählten Volk anzugehören. Das schafft schlechte Stimmung und degradiert alle Anderen zu Deppen.
    Deshalb:

    Israel: ja
    Juden: na ja…(man muß sie deswegen nicht umbringen)

    Und nochwas zu Moses:

    Ein sehr enger, äusserst belesener Freund hat mich schon vor einiger Zeit darauf gebracht, nicht allein Moses zu verurteilen. Er sagte,daß – historisch gesehen – bis vor gerade mal einigen Jahrzehnten ein Menschenleben in der Regel nichts, aber auch gar nichts wert war. Man ist durch die Gegend gezogen, hat anderen nach Lust und Laune den Schädel eingeschlagen, geraubt, vergewaltigt, erpresst.

    Die Wikinger, Alexander der „Grosse“ (nichts als eine Drecksau war er), die Römer, die Spanier in Amerika – alle, alle hatten nicht das geringste moralische Problem mit dem Umbringen von Leuten.

    Also überbewerten Sie meinen Ärger über Moses nicht; er rührt vor allem von meiner Enttäuschung im Vergleich zu Moses, der mir in meiner Kindheit präsentiert worden war, her.

    PS.: Mein Los scheint es allerdings sein, immer wieder mal „ertappt“ zu werden. In meiner linken UNI-Zeit wurde ich der Spionage für den RCDS (den „Rechten“ an der Uni) verdächtigt. Grund: ich kam mit Jeans und Oberhemd und dem (alten) Sechszylinder Ford Capri zum Sit-In, die anderen standesgemäß im Parka und in der Ente dahergerumpelt, auf dem Ärmel das Zeichen für: Nonkonformisten.

    Vielleicht sollte ich mir ein einheitlicheres Erscheinungsbild (auch sprachlich) zulegen…

  18. @20 Gideon

    Die Bereitschaft zur Selbstkritik ist bei religiösen Juden vorhanden, weil sich das Volk Israel in der Bibel zwar als Volk Gottes sieht, aber auch als Volk mit vielen Fehlern.Im Christentum hat das Jesuwort “Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, bevor du den Splitter im Auge des Nächsten suchst” lange nachgewirkt.Die westliche Philosophie, vor allem die der Aufklärung hat ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Bereitschaft zur Selbstkritik geleistet.

    Dem kann ich mich allerdings anschließen.

  19. @21 1Eternia

    Ich gehe also davon aus, dass sie nicht an die Geschichte mit den 10 Geboten glauben.

    Aber warum glauben sie dann ausgerechnet an die Dinge in der jüdischen Geschichte die dem jüdischen Volk negativ ausgelegt werden können?

    Manche Menschen haben eine selektive Wahrnehmung. Sie haben eine selektive Geschichtsschreibung, die sie so auslegen wie es ihnen in ihr Weltbild passt.

    10 Gebote:

    Moses hat sich da etwas ausgedacht, vielleicht auch mit den engsten Vertrauten ausge“tüftelt“, was nicht von schlechten Eltern war. Meinen ungeteilten Beifall, inhaltlich.

    Dies jetzt dem ohnehin ausgepowerten und sicher kriegsmüden Volk als neues Regelwerk zu präsentieren, ist nichts Leichtes. Wie überzeugend ist es hingegen, auf den zu verweisen, der das Meer geteilt hat und Herr über Alles ist, im Guten wie im Bösen? Und darauf, daß man zu jenem einen besonders guten Draht habe.

    Aus Sicht „Nichtgläubiger“ ist es natürlich so oder ähnlich gelaufen.

    Oder glauben Sie tatsächlich, daß oben auf dem Berg ein solcher Mummenschanz mit Donner und Tafelnübergeben ablief? Ich bitte Sie…

    Ich möchte Ihnen mit Ihrem Glauben nicht zu nahe treten, allerdings nehme ich mir das Recht, daran zu zweifeln und eine mir nachvollziehbare Version der Welt zu „basteln“.

    Zur Selektiven Wahrnehmung:

    Da nicht jeder immer zu allem Stellung nehmen kann, ist alles Wahrgenommene ebenso wie alles Gesagte a priori selektiv. Insofern Zustimmung. Sie meinen aber ich „mal mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Falsch.

    Im obigen Fall bin ich eben mal auf diesen Sachverhalt gestossen, weil Giordano meinte, historisch ganz, ganz weit zurückgehen zu müssen. Ich halte das für keine gute Idee und nehme dazu Stellung, eben, weil das ein oder andere damals kein Ruhmesblatt war. Allerdings – wie ich in #22 an Jaette schrieb – hat sich damals sich damals so gut wie jeder, der heute noch überliefert ist, etlicher Verbrechen schuldig gemacht; vielleicht wären wir auch so, wenn alles heute noch wie damals wäre. Die paar, die sich nicht besudelt haben, stehen erhaben über den anderen wie Leuchttürme,natürlich und eben deshalb: Jesus.

    Man muß nicht gläubig sein, um vor dieser historischen Gestalt höchsten Respekt zu haben; allerdings sehen wir miesen, kleinen Zweifler die Dinge säkularer.

    Ich glaube im übrigen nicht „AN die Dinge in der jüd. Geschichte“, das ist überlieferte Historie,“an“ die glaubt man nicht, sondern man glaubt sie oder nicht. Jeder macht sich seinen Reim darauf.

    Eines möchte ich zum Schluss noch klarstellen:

    Mein Verhältnis zu den Juden ist freundlich-wohlwollend ohne näheres Interesse an der Sache der Juden an sich. Wer meint, ausersehen zu sein, ohne davon ableiten zu dürfen, andere damit zu quälen – bitte sehr, warum nicht. Ich kann darüber lachen, ich kann darüber diskutieren – mehr nicht.

    Sollte der Eindruck entstanden sein, daß ich im allgemeinen etwas gegen Juden habe, dann habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt – es täte mir leid.

  20. #22 what be must must be

    Sie zitieren mich mit Äusserungen, die ich nicht gemacht habe: “Historische Verbrechen DER Juden” – wo haben Sie das her? Nicht von mir.

    Wohl, es war schlicht die einzig zuzulassende Interpretation wenn Die Urväter des Judentums – das waren keine
    Waisenknaben. mit, ich zitiere wieder … überkamen ihn (hier Moses)nicht die geringsten Zweifel, auch unter seinen eigenen Leuten ein fürchterliches Gemetzel anzurichten. Einfach nur deshalb, weil sie nicht das Gleiche glauben wollten wie er. verknüpft wird.
    Da mir Bösartigkeit fern liegt, gehe ich auf Reine Machtpolitik. Dschinghis Khan, Stalin, Hitler lassen grüssen. gar nicht erst ein, da ein Zusammenhang mit Hitler sowie Stalin in Bezug auf Moses einfach nicht herzustellen ist, dieser Vergleich schlicht nicht zu führen ist.
    Sei es wie es ist, das Also überbewerten Sie meinen Ärger über Moses nicht; er rührt vor allem von meiner Enttäuschung im Vergleich zu Moses, der mir in meiner Kindheit präsentiert worden war, her.
    erklärt, relativiert, aber ändert nun einmal an der Tatsache nichts, ein Israel: ja
    Juden: na ja…(man muß sie deswegen nicht umbringen)
    besetzt jedoch wieder eine Standpunkt, wo sich mir sofort Fragen stellen: Israel: ja ; Juden na ja… Darf ich nun annehmen, dass Ihrer Meinung nach ein jüdischer Staat Israel, der existiert und auf ewig existieren wird, ohne Juden, die man „nicht gleich umbringen“ (Ihre Wortwahl), aber vielleicht etwas vertreiben oder einsperren sollte, das Israel wäre, was ihre Gnade finden würde, dessen Bezeichnung dann „Palästina“ lauten dürfte? Diese Einstellung wäre für mich nicht nur problematisch, um es vorsichtig formulieren zu wollen.
    Eins noch: Sie schrieben Ich als Deutscher habe nämlich nicht das geringste schlechte Gewissen angesichts der von Nazis begangenen Straftaten.
    Nun, damit ist wohl alles gesagt! Sie dürfen sich wieder Trollen!

Comments are closed.