Die Kurdin Arzu Özmen (Foto), die der jesidischen Glaubensrichtung angehört, wurde am 1. November von ihren vier Brüdern und einer Schwester aus der Wohnung ihres deutsch-russischen Freundes in Detmold entführt, und seither fehlt jede Spur. Tagelang wurden Waldstücke abgesucht, dann wurde die Suche eingestellt, aber wieder aufgenommen, und aufgrund neuer Hinweise auch heute morgen fortgesetzt.

Ob es sich um einen Ehrenmord handelt oder das Mädchen verschleppt wurde und irgendwo gefangen gehalten wird, niemand weiß es. Hier ein paar Links zum Fall, der nicht in jeder Zeitung erwähnt wurde:

Ein Bruder gesteht Entführung Arzu Ozmens!
Polizei stellt Suche nach Arzu Ozmen ein!
Arzu Özmen spurlos verschwunden!
Polizei durchkämmt Wald!

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

66 KOMMENTARE

  1. Wenn ich mich an die Erkenntnisse aus meiner Schulzeit zurückerinnere, dann ist das Mädel in der Türkei und besucht einen Kurs für „kultursensibles Verhalten“.
    Sprich: Sie lernt bei einer Tante, wie man das Kopftuch mit „Stolz“ trägt, seinen Cousin „liebt“ und wie man „gute Türkin“ ist.

    Einer 14-jährigen! Klassenkameradin ging es so.

  2. Wo sind die Medien?
    „Wir müssen die Ehrenmorde aushalten!“

    Linke Medien fördern Ehrenmord, islamische Unterdrückung der Frau, Deutschenfeindlichkeit und Hass auf Christen!
    Diese Gestalten machen sich zur Beihilfe von Massenmord schuldig!

  3. Sie wurde doch hoffentlich nicht zur Schande Deutschlands in die Türkei verschleppt oder gar ermordet.
    Wurde sie ermordet, wäre es ein weiterer Todesfall auf der Endlosliste der Schande.

  4. #7 Auf ein Wort (16. Nov 2011 14:58)

    Ihr Sarkasmus und Ihre Ironie in Ehren, aber muss das in diesem Zusammenhang sein ?

    Ich finde nicht.

  5. http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/aus-opfern-wurden-tuerkische-kriminelle-etikett-doener-morde/5847272.html

    Was haben Medien und Sicherheitsbehörden den Opfern über die vielen Jahre nicht alles hinterher gedichtet? Glücksspielschulden, innertürkische Mafia-Abrechnungen, Schuldgelderpressungen seien hier exemplarisch aufgeführt.

    Die Polizei hat halt erstmal da geschaut, wo normaler Weise die Täter zu finden sind, ist doch logisch (aber natürlich nicht politisch korrekt).
    Das es diesmal ein rechtsextremer Einzellfall™ ist, ist sehr traurig aber trotzdem selten.

  6. #10 tender goat lover (16. Nov 2011 15:09)

    Ich glaube, ich muss kotzen

    Mooooment. Du bist doch intelligent genug, dass das gemäss unseren Erfahrungen auch zu erwarten war.

    Ist deine Kotzschwelle schon so tief gesunken ? :mrgreen:

  7. @#10 tender goat lover (16. Nov 2011 15:09)

    Ich auch. :-@

    Özdemir macht in dem Schreiben deutlich, dass er den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus für die „zentrale Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten“ hält: „Schließlich zählen wir seit Beginn der 1990er Jahre weit über 150 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt.“

    Lügen-Cem holt natürlich wieder weit aus mit der falschen Zahl rechtsextremer Todesopfer, absichtlich zu hoch geschätzt.

    Wieviele Deutsche und Migranten sind eigentlich durch Ausländergewalt in Deutschland ums Leben gekommen, Ehrenmorde mal nicht mitgezählt???

  8. #1 Sebastian:

    „…entführt von der NSU ??“

    Gute frage.

    Wieviele solcher verschleppungen und un-ehren-haften morde gab es hier in dieser vasallenrep. schon?
    Kann aber sein, dass es immer nur ein zufall war, wenn eine von den aufmüpfigen frauen hinterher tot war.
    Schliesslich sind unsere un-bürger keine mörder, höchstens körperverletzung mit todesfolge.

    Wir können von dieser herzlichkeit gar nicht genug bekommen.

  9. Aus der Weltsicht des Islams ist das völlig richtig und sinnvoll, da eine Frau immer Eigentum der Familie bzw. des Mannes ist.

    Also hat sich die Familie nur ihr Eigentum, welches drohte abhanden zu kommen, wieder zurückgeholt.

    Und der Verfassungsschutz kann auch weiter schlafen, denn Grundgesetz steht dazu: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

    Und nicht etwa sich durch den egoistischen, westlich gottlosen Lebenswandel der Verfügung der Allgemeinheit entziehen!

    +++

    Hier kann jeder sehen, der sehen will, dass das mit der Integration von Millionen von Mohammedanern in unsere Gesellschaft nichts werden wird.
    Ich habe desöfteren die Einschätzung gehört, dass ja sich diese im Laufe der Zeit durch die Verlockungen der westlichen Welt schon noch säkularisieren würden – ich beobachte aber genau das krasse Gegenteil. Und der Fall Arzu Özmen zeigt wieder einmal, dass diejenigen, die sich auf unsere Gesellschaft hin zu bewegen, ganz schnell zurückgeholt und kaltgestellt werden.

  10. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13720043/Gruenen-Chef-Oezdemir-fordert-angemessenen-Staatsakt.html

    Gab es schon mal einen staatsakt für die von den kommunisten ermordenten vielen deutschen?

    Warum auch?
    Die da oben haben mit ihnen gemeinsame sache gemacht.
    Wie hier:
    Devisen für die DDR-Grenze
    Wie die sozial-liberale Bundesregierung mit der SED kungelte

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689068.html 26.04.1993

    Die sozial-liberale Bundesregierung von Kanzler Helmut Schmidt hat Grenzschutzanlagen der DDR aus westdeutschen Steuergeldern mitfinanziert und dabei das Parlament hintergangen. Das geht aus Akten des SED-Zentralkomitees hervor.

    In einer Vorlage an das SED-Politbüro vom 19. Dezember 1977 berichten der ZK-Sekretär Hermann Axen und Außenminister Oskar Fischer der Parteispitze über den Stand der Verhandlungen mit Bonn zum damals geplanten Um- und Ausbau des Grenzübergangs Helmstedt/Marienborn.

    Darin heißt es, die Bonner Verhandlungsdelegation habe mitgeteilt, Bonn wolle für den sechsspurigen Ausbau zwischen den beiden Kontrollpunkten Helmstedt (West) und Marienborn (Ost) zwar 8,5 Millionen Mark bezahlen, davon sollten jedoch nur 2,7 Millionen Mark „offiziell ausgewiesen werden“. Axen und Fischer teilen weiter mit:
    “ In vertraulichen Gesprächen erklärte Gaus, daß die “
    “ Regierung der BRD mit Rücksicht auf die Opposition nicht “
    “ in der Lage sei, neben den reinen Straßenbaukosten die “
    “ Kosten für die Grenzsicherungsanlagen in die Vereinbarung “
    “ aufzunehmen. Er sicherte zu, diese Kosten im Rahmen von “
    “ anderen Zahlungen der BRD an die DDR zu begleichen. “

    Der Ständige Vertreter Bonns in Ost-Berlin, Staatssekretär Günter Gaus, war damals Leiter der westdeutschen Verhandlungsdelegation. Die Vorlage Axens und Fischers wurde am 20. Dezember im Politbüro verabschiedet.

    Die SED-Spitze wies ihre Unterhändler an, bei den Gesprächen mit den Bonnern „über die offiziell . . . ausgewiesenen Kosten hinaus . . . keine Erörterungen über Finanzierungsfragen zu führen“. Am selben Tag ließ der Genosse Karl Seidel, Leiter der BRD-Abteilung im DDR-Außenministerium, Gaus in einem „Vieraugengespräch außerhalb der offiziellen Verhandlung“ wissen, die DDR erwarte, „daß die über die offiziell ausgewiesene Summe von 2,7 Mill. hinausgehende Summe von 5,8 Mill. DM vor Beginn der Bauarbeiten auf dem vorgesehenen Weg überwiesen wird“.

    Am 22. Dezember tauschten Gaus und der DDR-Unterhändler Rolf Illgen offizielle Briefe aus, in denen lapidar zu lesen steht, daß Bonn an Ost-Berlin insgesamt 2,73 Millionen DM für den Autobahnausbau Helmstedt-Marienborn entrichtet – über weitere Zahlungen kein Wort. _(* Im Januar 1978 vor dem Ausbau. )

    Na, ob die verehrung für den alten h. schmidt dabei zusammenschmilzt.

  11. Ob Özdemir auch einmal einen angemessenen Staatsakt für alle Ehrenmorde im Namen des Islam in Deutschland fordern wird?

    Ob Özdemir den Kampf gegen den mordenden Islamfaschismus auch einmal als die vordringliste Aufgabe aller Demokraten und Demokratinnen bezeichnen wird?

  12. #10 tender goat lover (16. Nov 2011 15:09)

    Wie wäre es mit einem „Tag der Opfer des Multikulturalismus“, der der Opfer sowohl der autochtonen als auch der allochtonen Seite gedenkt und mahnt, in Zukunft keine sozialistischen Gesellschaftsexperimente mehr durchzuführen?

    Die ganze Diskussion und die ganzen Toten sind die Folge eines Staates, der Links- und Rechtsextremismus toleriert und sich aus dem staatlichen Gewaltmonopol zurückgezogen hat!

    Aber man wird wohl eher die Blogger grillen!

  13. Dem Mädchen Arzu wünsche ich alles Gute, möge Sie noch am Leben, körperlich Unversehrt und Frei sein!

    Auch wenn die Schlachtung von Mädchen im Namen der Familienehre ein Teil der deutschen Realität geworden ist, daran werde ich mich nie gewöhnen!

  14. #2 Nordlaender03 (16. Nov 2011 14:53)

    „Was bitte ist “jesidische Glaubensrichtung”?“

    Die Jesiden (auch oft in der englischen Schreibung Yeziden) sind eine Religionsgemeinschaft, die Elemente aus den religiösen Vorstellungen des Zoroastrismus, des Christentums, des Mandäismus, den Manichäismus und der Gnosis und eigenes Gut zu einer eigenen Religion geformt hat.

    Gott wird als „Melek Taus“ verehrt, was übersetzt soviel wie König oder Engel Pfau bedeutet. Hinter dem arabischen Wort Taus, das Pfau bedeutet, verbirgt sich aber wahrscheinlich das griechische Wort Theos, also Gott, Melek Taus ist also „Gott, der König“ oder „Gott, der Herr“.

    In Deutschland, wo wohl mehr 50.000 Jesiden leben, sind sie besonders durch lange Blutfehden aufgefallen, denen halbe Clans zum Opfer gefallen sind.

    Auch Ehrenmorde gibt es häufig bei ihnen. Jesiden leben traditionell in Stammesgesellschaften, wo es sehr orientalisch zugeht. Gewalt gehört dabei ganz selbstverständlich dazu.

  15. @#20 Theo (16. Nov 2011 15:34)

    Ach was, beim Islam sind wir soooo tolerant, da schauen wir sogar bei den Ermordeten und Verkrüppelten großzügig darüber hinweg. Ist doch alles Kultur und Lebensfreude. Wir sind doch schließlich keine Nazis. 🙂

  16. Kurden sind eigentlich mir sehr sympathisch. Im Gegensatz zu den Türken. Warum können die sich nicht von diesen Sitten lösen?

  17. #10 tender goat lover

    Wulff erwägt Gedenkveranstaltung für Opfer

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,798154,00.html

    ich hab schon am Tag als die Dönermorde in die Medien kamen gesagt, dass es bald riesige Gedenkveranstaltungen geben wird, und die werden jetzt jedes Jahr abgehalten, und sich von Jahr zu Jahr steigern. In den letzten 10 Jahren hat sich kein Politiker, Gutmensch od. Journalist sonderlich für diese Dönermorde interessiert, jetzt, wo man mit den Fällen gegen Deutschland hetzen kann, werden die Fälle erst aufgebauscht.

    Der Witz an der Sache ist, wenn Deutsche von Ausländern umgebracht werden, und deutsche Freunde wollen eine öffentliche Gedenkveranstaltung abhalten, kommen dieselben heuchlarischen Systempartei-Politiker u. Gutmenschen daher und versuchen durch massiven Druck diese Veranstaltungen zu verhindern. Und diese Heuchler schrecken dann auch nicht davor zurück den Freunden des deutschen Opfers indirekt das schüren von Ausländerfeindlichkeit vorzuwerfen.

  18. Die Jesiden sind ein wundervolles Beispiel dafür, daß archaische „bedrohte Völker“ nichts in einer Zivilisation verloren haben, wenn sie sich nicht von ihren mörderischen Verhaltensnormen trennen können. Jesiden: Orientalische Sekte, außerordentlich verroht und borniert, wenn es um Clan-„Ehre“ und Clan-Erhalt geht. Ganz im Gegensatz zu Bahai oder Zoroastriern.

    Wer den Wiki-Eintrag liest, wird zunächst recht angetan sein – auch ist der Pfau ja ein hübsches Symbol-Tierchen. Das real existierende Verhalten dieser hier in Deutschland in der weltwweit größten Diaspora lebenden Jesiden ist jedoch widerlich, auch wenn sie den Islam als ideologischen Feind haben mögen – allerdings nur so ähnlich, wie sich braune und rote Sozialisten intensiv als Gegner im Kampf um die totale Macht befehden.

    Zur Erinnerung: Die Steinigung des Mädels im kurdischen Nordirak war die Rache einer Jesiden-Familie an einem Jesiden-Mädchen, das einen Mohammedaner liebte.

  19. der özdemir ist doch deutscher – da kann man sehen wie türkisch deutsche politiker denken !.

    warum sitzen die brüder dieses mädchens nicht so lange in beugehaft bis denen einfällt wo sie ist ??

  20. Betrifft: „Dönermorde“

    „Wir werden entschädigungen FORDERN!“

    ..sagte ein Ylmaz oder so, Vorsitzender eines Vereins von Türken in HH.

    …“weil die Ermittlungen nur vonf einen -Aussländerischen Bezug ausgingen“

    Ganz davon abgesehen das diese Forderungen lächerlich ist, etc,
    sind die Bezüge des sich gegenseitigen Abschiessens ja tagtäglich zu sehen.

    Was diese rechten Idioten betrifft,
    diese bestätigen nur die Ausnahme
    der Regel…etc..

  21. #22 Eurabier (16. Nov 2011 15:35)

    Wie wäre es mit einem “Tag der Opfer des Multikulturalismus”, der der Opfer sowohl der autochtonen als auch der allochtonen Seite gedenkt und mahnt, in Zukunft keine sozialistischen Gesellschaftsexperimente mehr durchzuführen?

    Diesen Vorschlag muss man eigentlich aufgreifen und ernsthaft diskutieren.

    Ich schätze, die gesamte politisch inkorrekte Blogger- und Forenszene kann es hinbekommen, diesen „Tag der Opfer des Multikulturalismus“ ins Leben zu rufen, zu etablieren und der Opfer von Migrantengewalt zu gedenken und zugleich die Gesellschaft wieder ein Stückchen mehr aufzurütteln.

    Idealerweise okkupieren wir dafür einen hohen mohammedanischen Feiertag, den Beginn des Opferfestes beispielsweise oder während der Hadsch.

  22. #40 nicht die mama (16. Nov 2011 16:37)

    Guter Vorschlag !
    Ein schönes Datum wäre Hallowien im nächsten Jahr .
    Das wäre dann der 31.10.2012 .

    Das Gruslige, paßt auch irgendwie zum Thema …

  23. #10 tender goat lover
    Hatten wir nicht erst geschätzte 6 Monate Staatsakt um den Türken zu danken, dass sie sich endlich gut in unser Sozialsystem integriert haben ? Sicher darf man um die feige ermordeten trauern, aber gabs es eigentlich einen Staatsakt wegen der Toten duch die Alkoholpanscher in der Türkei, dem Erzbischof den man enthauptete, die vielen Opfer der Messerstechereien, Ehrenmmorde die der Türkischen Familienehre zum Opfer gefallen sind. Bei den Grünen hackts, aber mächtig 👿

  24. Re #26

    Nein.

    Die Jesiden verehren nicht einen Gott namens Melek Taus.

    „Melek Taus“ ist in Hebraeisch und Aramaeisch (Arabisch weiss ich nicht), der Pfauenengel. Das ist G-ttes hoechster Engel.

    Die Jesiden glauben, anders als Christen und Muslime, aber genauso wie Zoroastrier und aehnlich wie Juden, dass G-ttes oberster Engel nicht boese ist, sondern weiterhin auf G-ttes Seite arbeitet und, bei den Jesiden, auf der Seite des Thrones G-ttes sitzt.

    Der Gott, den die Jesiden verehren, ist derselbe wie der der Juden (und Zoroastrier).

    Die Jesiden halten Engel fuer sehr wichtig, mehr noch als die Zoroastrier und Christen. Ausserdem glauben sie, dass die Welt in einem kleinen Tal im Nordirak erschaffen wurde.

  25. Jedes Mal trifft es die Guten.
    Die islamischen Clans sorgen dafür,das sich keiner ihrer Sippe entfernt-integriert.
    Ich lebe hier mit vielen Moslems zusammen.
    Die sind alle abgeschottet,haben mit Deutschen gar nichts zu tun,weil sie das nicht wollen,und auch nicht dürfen.
    Und Übriegens;Kurden sind genau wie andere Moslems auch.
    Draußen machen die auf dicke Hose,wie toll nett und aufgeklärt sie sind etc.
    Und zuhause sitzt die Alte eingehüllt und die Kinder schreien.
    Ich kenne genug dieser Sorte.Immer wenn soetwas anliegt,planen die zusammen was passiert,und dann kommmt sowas dabei raus.
    Du kannst doch als Mädchen nichts gegen deinen Clan machen,die lassen einfach nichts zu,Basta ! Merkel..Deutschland

  26. Nun, ich drücke der jungen Frau alle Daumen, dass dieser Fall durch glückliche Umstände und sonstige Zufälle doch noch irgendwie einen rechtsradikalen Hintergrund bekommt.

    Vielleicht findet man im Haushalt des deutschen Ex-Liebhabers ein Lebkuchenmesser?

    Denn erst wenn ein Hauch eines rechtsradikalen Hintergrundes vermutet werden kann, erst dann hat die Frau eine realistische Chance gefunden zu werden.

    Nur dann kann man davon ausgehen, dass tagsüber der Himmel über Deutschland von Such-Hubschraubern verdunkelt ist, während nachts die Städte im Glanz der Lichterketten hell erstrahlen.

    Aber so wie es momentan aussieht, hat die Sache nur einen religiösen Hintergrund.

    Sorry, da kann nichts machen, da muss man tolerant sein, da darf man auf keinen Fall das Klischee von archaischen Kulturen bedienen.

    Denn das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass diese Ehren-Entführung von brutalen Rechtsextremisten für ausländerfeindliche Zwecke instrumentalisiert wird.

    Also:

    Falls – was ich nicht hoffe – die Frau irgendwann einmal tot aufgefunden wird, muss unsere moderne und weltoffene Gesellschaft auf 2 Punkte achten:

    (1) Allen Rechtsextremisten und Neonazis sofort und mit aller Entschlossenheit den Wind aus den Segeln nehmen und die ganze Entführung einfach – im wahrsten Sinne des Wortes – totschweigen.

    (2) Notfalls mit Unterstützung der Qualitöts-Journalisten eine unauffällige Kurzmeldung über einen Selbstmord zusammenbasteln. Irgendwas mit Suizid aus Liebeskummer oder so – das juckt niemanden und jeder macht seinen Schnitt.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13648502/Marionette-der-Familie-oder-Verlierer-der-Migration.html

  27. @ #2 Nordlaender03 (16. Nov 2011 14:53)

    Das ist die ursprüngliche (monotheistische) Religion der Kurden.
    Die Moslems nennen die Jesiden auch Teufelsanbeter – man muss aber vermutlich ein Moslem sein, um zu verstehen, warum eine Religion in der es gar keinen Teufel gibt, eine Teufelsanbeter-Religion sein soll.
    Ausserdem glaube ich mich zu erinnern, dass die Jesiden an Wiedergeburt glauben.

  28. #48 Leauki (16. Nov 2011 17:17)

    „Der Gott, den die Jesiden verehren, ist derselbe wie der der Juden (und Zoroastrier).“

    Das wird heute gesagt, um so die Jesiden innerhalb von allen möglichen interreligiösen Ökumenen zu verorten. Hört sich dann irgendwie weniger provinziell an.

    Man frage mal gewöhnliche orthodoxe Juden, was sie von einer Gleichsetzung des Gottes der Juden mit dem der Zoroastier halten.

  29. #53 marie

    Der war gut, sehr gut. Meine Version:

    Eine Schande für Deutschland, das Politiker ein derartiges Handeln im lande ermöglivhen!

    Für dich Erika!

  30. #52 Marti (16. Nov 2011 17:43)

    Hallo Marti,

    ist das Ihre Seite?
    Habe da mal schnell „drübergelesen. Gefällt mir.

  31. Es handelt sich also nicht um eine muslimische Familie? Warum geht dann hier in den Kommentaren das Islam Bashing schon wieder los?

    Falls die Familie etwas damit zu tun haben sollte, unterstreicht das dich nur, dass „Ehren“morde nichts islamisches sind, oder sehe ich das falsch?

    Ich wünsche der Frau alles gute und hoffe, dass ihr nichts passiert ist.

  32. Wahrscheinlich fühlte sich ein Mitglied ihrer sogenannten Familie in seinem kupierten Dödel verletzt. Kommt bei denen ja öfters vor.

  33. Wir sind einfach nicht clever genug.

    Ich denke es gibt ein paar Zellengenossen in der Beugehaft, die dafür garantieren können, dass keiner der Brüder dieses Mädchens als Jungfrau in die Ehe geht.

    Wäre mal gespannt was dem Famiienoberhaupt lieber ist: Die Ehre seiner Söhne oder die Ehre seiner Tochter.

  34. @#56 Sombrero (16. Nov 2011 20:25)

    Das haben Sie richtig beobachtet, es sind Jesiden.
    Das hat aber wenig Bedeutung, da auch Jesiden im gleichen Kulturkreis mit ihren muselmanischen Nachbaren aufwachsen und erzogen werden und somit auf gleiche Moralvorstellungen und Werte geprägt werden. Trifft übrigens in einigen Bereichen durchaus auch auf Christen zu, die über Generationen im mohammedanischen Kulturkreis leben.

  35. @59 Pyrat:
    Sehr gut, genau so ist das.

    Ehrenmord fängt schon in Südeuropa an, siehe Italien

    Stellungnahme des Zentralrates der Yeziden, die im gegensatz zu den Muslimen wenigstens eine Stellungnahme abgeben:
    Zitat:
    European Society YES zur Entführung von Arzu Ö. – Es gibt keinen „Ehrenmord“ im Yezidentum

    Aus den Medien haben wir von der gewaltsamen Entführung von Arzu Ö. am 01.11.2011 erfahren, wobei die Beteiligten auch als Yeziden bezeichnet wurden.

    Eine solche Gewalttat, wie sie den Berichten zufolge stattfand, wird von uns aufs Schärfste verurteilt. Es gibt dafür keine Beschönigung oder Rechtfertigung. Alle Verantwortlichen müssen die volle Härte des Gesetzes erfahren. Die Rechtsprechung sollte keine vorgeschobenen kulturellen oder gar angebliche religiöse Gründe als mildernde Umstände akzeptieren. Gewalt lässt sich nicht mit Inhalten unserer yezidischen Religion legitimieren. Es ist unserer Religion völlig fremd, Mord aus Ehre oder sonstigen Gründen zu rechtfertigen. Mord bleibt Mord.

    Wir appellieren zugleich an die Berichterstatter, uns nicht aufgrund eines solchen Falles pauschal als Religionsgemeinschaft zu diskriminieren, wie es in einigen Medienberichten zumindest anklingt, wenn die yezidische Religionsgemeinschaft als „archaisch“ und gewaltbereit geschildert wird. Dies müssen wir vehement zurückweisen.

    Niemandem fiele es ein, aufgrund von Einzelfällen alle Deutschen oder Christen als Triebtäter, Mörder, Diebe und Betrüger zu diffamieren. Bei Minderheiten mit Migrationshintergrund sind die Hemmschwellen jedoch oftmals gering. Da wird aus einer Religionsgemeinschaft schnell eine finstere Sekte.

    Wegen unserer Religion, die bereits vor dem Christentum entstand – auch wir glauben an einen Gott – sind wir seit Jahrhunderten verfolgt worden. Das hat dazu beigetragen, dass wir Wert darauf legen – ähnlich wie andere Religionsgemeinschaften – Ehen innerhalb der Gemeinschaft zu schließen. Das mag kritisiert werden, ist aber nicht „archaisch“. Denn die Gemeinschaft bedeutet für die jungen Menschen, die wenig Lebenserfahrung haben, auch ein Stück Sicherheit.

    Unsere Religion hat es uns gerade wegen ihrer Toleranz und der Achtung gegenüber anderen Menschen, Meinungen und Religionen erleichtert, uns in Deutschland zu integrieren. Das zeigt die hohe Anzahl von AkademikernInnen in vielen Berufsfeldern: JuristInnen, MedizinerInnen, SozialwissenschaftlerInnen und viele andere. Wir sehen uns als Bürger Deutschlands und als Mitglieder der deutschen Gesellschaft, mit der wir uns in der Verurteilung derartiger Gewalttaten einig wissen.

    Zentralrat der Yeziden in Deutschland
    Navenda Sêwirdariya Êzîdiyan li Almanya
    Eidechsenstraße 19, 26133 Oldenburg
    http://www.yeziden.de, zentralrat@yeziden.de
    Fon: 0049 (0) 441 4850555, Fax: 0049 (0) 441 4850557

  36. Man muss nicht jedes Märchen glauben, schon gar kein yezidisches.

    Kein
    Reiner Zufall,
    dass es Wahrheite gibt, wie diese:

    Yeziden
    Fluchtpunkt Polizei – für viele Jugendliche der kurdischen Religionsgemeinschaft der Yeziden ist das Revier in Celle die letzte Hoffnung vor Zwangsheirat und familiärer Gewalt. Erstmals sprechen Opfer, die von der deutschen Polizei in Sicherheit gebracht wurden.

    Nachgesprochene Aussage, Yezidin im Schutzprogramm
    „Yezidische Mädchen dürfen nur yezidisch heiraten, so wie der Mann auch nur ein yezidisches Mädchen heiraten darf. Und tut sie das nicht, dann wird sie geschlagen, auch eingesperrt und wenn das nicht hilft, wird sie getötet.“

    Freund
    „Die haben gesagt, wenn du heiratest diese Frau, wir erschießen dich oder du lässt die Frau in ruhe und du musst sie nicht heiraten, wenn du sie heiratest wir erschießen dich und wir machen dich tot und egal wo und wann, und wenn hast du 10 Kinder von dieser Frau auch, egal wir schießen dich.“

    Yezidentreffen in Hannover – Die Anhänger der Religionsgemeinschaft feiern Neujahr. Hier zeigt sich die 4000 Jahre alte Religion von ihrer schönen Seite: Mystik, Tradition, Geborgenheit. Für die weltweit verfolgte yezidische Gemeinde ein Ruhepunkt. Jahrtausende lange Verfolgung, Tötung und Diskriminierung in den Heimatstaaten der meisten yezidischen Familien haben zur Flucht nach Deutschland geführt. Abkapselung auch als Überlebensprinzip.

    Mamo Othman
    Vorstand Yeziden
    „Die yezidische Religion ist sehr kreisförmig. Das heißt keiner von draußen kann reinkommen und wenn jemand die Sippen und Traditionen bricht wird er ausgeschlossen. Und stattdessen ist man Yezide von Geburt her und kann nie Yezide werden.“

    „Was bedeutet es für Sie heute Yezide zu sein?“

    Ordikan Rushow
    „Also an erster Stelle dass ich mich anpasse, dass ich mich an die Regeln halte.“

    Gefährliche Regeln. Alleine in Celle kommen jährlich 5-10 Yezidinnen in Schutzprogramme, erhalten zum Teil sogar neue Identitäten.

    Gerd Schomburg
    Leiter Polizeiinspektion Celle
    „Wenn diese Personen ausscheren, flüchten wollen, werden sie von der Familie regelrecht verfolgt, sie sollen zurückgeholt werden, notfalls auch mit Zwang, weil ein ausscheren aus religiösen Gründen nicht erlaubt ist und auch massive körperliche Gewalt wie Schläge oder Tritte sind bei uns aktenmäßig belegt.“

    Prof. Dr. A. Gunter Pilz
    Universität Hannover
    „Es gibt ja in der Tat auch Fakten und Tatsachen, dass Mädchen auch umgebracht wurden, ermordet von Angehörigen der Familie, weil sie die Ehre der Familie durch ihre Sturheit in Anführungszeichen sich nicht dem beugen zu wollen verletzt hätten.“

    Verletze Familienehre als Mordmotiv. Seit vielen Jahren kommt es auch in Deutschland immer wieder zu Zwangsverkopplungen, Entführungen, brutaler Gewalt. Und: die deutsche Justiz ist außen vor.

    Gertrud Peest
    Staatsanwaltschaft Lüneburg, Zweigstelle Celle
    „Eine Aussage wird ich nicht kriegen, ganz abgesehen davon, da sie von Familienmitgliedern maltraitiert worden sind, haben die auch immer Aussageverweigerungsrecht. Vom strafrechtlichen her so gut wie nicht dran zu kommen, es sei denn sie haben jemanden der nicht umfällt und das ist mir bisher noch nicht passiert.“

    Eine Gegenüberstellung der Polizei: Hier hatte ein yezidischer Clan einen Killer angeheuert. Ein Familienzwist mit tödlichen Folgen. Anlass des Streits: Ehrverlust. Das Mordmotiv: Blutrache.

    Roland Herrmann
    Oberstaatsanwalt Verden
    „Wir haben einen Fall von Blutrache gehabt in unserem Bezirk. In diesem Fall entstand eigentlich nur das Gerücht, das ein Ehebruch stattgefunden hat. Dieses Gerücht hat aber ausgereicht, um die Familienehre zu verletzen und daraufhin hat man keinen anderen Ausweg mehr gesehen im Hinblick auf die Tradition der Yeziden als das man das durch eine Tötung ausgleicht diese Ehrverletzung.“
    Tödliche Schüsse vor dem Krankenhaus in Celle. Austragungsort einer Blutfehde, die schon seit Jahrzehnten anhält. Eine Spur der Gewalt zieht sich von Celle bis ins Emsland.

    Roland Herrmann
    Oberstaatsanwaltschaft Verden
    „Nach den Feststellungen des Gerichts sind dieser Serie von Blutrachetaten in den letzten Blutrachetaten in den letzten 50 Jahren etwa 15 Personen zum Opfer gefallen, weitgehend in der Türkei, also dem ursprünglichen Siedlungsgebiet und das hat sich dann durch die Migration verlagert nach Deutschland.“

    Dieses Foto zeigt eine der letzten Hinrichtungen durch yezidische Clans. Inzwischen weiß keiner der Tatbeteiligten mehr so genau, warum es überhaupt zur Zwistigkeit kam. Und trotzdem keine Aussöhnung. Neue Anschläge drohen – so will es die yezidische Tradition.

    nachgesprochene Aussagen, Yezidin Schutzprogramm
    „Ja die Blutrache für uns immer noch ganz wichtig. Das ist ja so, wenn einer von uns Yeziden umgebracht worden ist, dann muss sein Tod gerächt werden, das geht nur indem dann die andere Gruppe auch einen Toten hat. Es wird immer noch mit Blut gerächt.“

    Roland Herrmann
    Oberstaatsanwalt Verden
    „Für unser Verständnis von diesen Taten ist es wichtig zu wissen, dass das Individuum keine Rolle spielt, das die Familie als Einheit angesehen wird und das eine Ehrverletzung genauso schwer wiegt wie eine Tötung so das eine Ehrverletzung einer Familie eigentlich nur dadurch ausgeglichen werden kann, wenn die feindliche Sippe angegriffen wird und entsprechend verletzt wird und da ist der übliche Weg eine Tötung.“

    Marpingen in der saarländischen Provinz. Auch hier wurde der Streit zweier Clans ausgetragen? wie so oft ?mit tödlichem Ausgang. Zwar sind die Auftraggeber der Blutrachetat längst ermittelt, doch der Mörder ist noch unbekannt. Deutsche Strafverfolger stoßen an ihre Grenzen.

    Raimund Weyand
    Oberstaatsanwalt Saarbrücken
    „Es ist offensichtlich so, dass sich hier eine Parallelwelt gebildet hat, die Familien, die beteiligten Familien unterwerfen sich wenn überhaupt irgendwelchen Schlichtersprüchen geistiger Oberhäupter, ansonsten versuchen sie staatlichen Eingriffen und staatlichen Institutionen auszuweichen und sie nehmen praktisch das Recht in eigene Hand wenn sie solche Sachen nach ihren Vorstellungen ahnden.“

    Gewaltprävention ist für die Behörden kaum möglich, da die Clans ihre Opfer in den anderen Familien willkürlich suchen. Für die jungen Menschen in den Schutzprogrammen ein Albtraum der nicht endet.

    Nachgesprochene Aussage, Yezidin im Schutzprogramm
    „Mein Leben ist immer noch in Gefahr. Auch das von meinem Freund. Wir wurden beide mit dem Tod bedroht. Die wollten uns umbringen.“

    Freund
    „Das genau noch schlimmer wie Gefängnis, darf man nicht raus, wenn wir gehen so raus mit Angst, gehst du arbeiten mit Angst, gehst du nach Hause mit angst, spazieren mit Angst – das ist alles nur mit Angst das.“

    „Das genau noch schlimmer wie Gefängnis, darf man nicht raus, wenn wir gehen so raus mit Angst, gehst du arbeiten mit Angst, gehst du nach Hause mit angst, spazieren mit Angst – das ist alles nur mit Angst das.“

    MDR- Fakt am 18.11.2002
    http://www.mdr.de/Drucken/140785.html ist zwar abgeschaltet, aber hier noch zu lesen http://www.lalish.de/german/modules.php?name=News&file=article&sid=32

  37. #26 Marti

    Du hast völlig recht, eine aus mehreren Quellen gespeiste Erlösungsreligion bei extremem Patriarchat; man kann vielleicht (etwas pauschal) ergänzen, dass das Jesidentum die alte (vorislamische) Religion der Kurden ist. Sicherlich wird es im ersten Jahrtausend v. Chr. NOCH ältere Schichten von Religion(en) gegeben haben (vielleicht einen ausgeprägten Polytheismus), aber grundsätzlich scheint es so zu sein, dass alle Kurden der Spätantike bzw. des Frühmittelalters erst Jesiden waren, die dann islamisiert worden sind.

  38. Rees (NRW) 2009 – „Der Mord an Gülsüm S. ist das grausame Ende einer Geschichte, die 1996 begann … die Familie aus dem türkisch-syrischen Grenzgebiet … türkische Staatsbürger mit kurdischer Zugehörigkeit aus der Volksgruppe der Jesiden“

    http://www.pi-news.net/2011/11/wo-ist-die-jesidin-arzu-ozmen/#comment-1649896

    „Gülsüm sollte zwangsverheiratet werden, lehnte dies aber ab, so der Sprecher. Die Situation eskalierte, als der Vater zudem von einer heimlichen Abtreibung erfuhr. Der Bruder beschloss daraufhin, Gülsüm zu töten. … Gegen 20 Uhr lockte der Vater die Schwester unter einem Vorwand aus dem Haus.“

    http://www.bild.de/news/2009/vater/der-eigene-bruder-toetete-guelsuem-7874850.bild.html

Comments are closed.