Peter Sloterdijk ist nicht immer einfach zu verstehen, aber vieles versteht man auf Anhieb. Sloterdijk gab dem Handelsblatt ein langes Interview zur Finanzkrise, dabei kamen sie natürlich auch auf Griechenland zu sprechen.

Sloterdijk zitiert Joseph de Maistre (1753 – 1821), von dem übrigens auch der berühmte Satz stammt, daß jede Nation die Regierung habe, die sie verdient, und ärgert sich über den vielzitierten Ausspruch, Griechenland sei die „Wiege der Demokratie“:

Die Idee des Staates ist in Griechenland noch gar nicht angekommen. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn die Leute sagen, Griechenland sei die Wiege der Demokratie. Das reale Griechenland ist eine psychopolitische Ruine, in der eine vierhundertjährige türkische Besatzung einen Bodensatz an Resignation, an Privatismus, an Schlaumeierei, an Staatsferne hinterlassen hat.

Man denkt da an einen Satz von Joseph de Maistre über die Türken in Griechenland. Die hatten übrigens genügend Zeit, Europäer zu werden, als sie 400 Jahre auf europäischem Boden saßen. Aber was geschah? Die Griechen wurden orientalisiert, es misslang ihnen, die Türken zu okzidentalisieren – falls sie es je versucht haben sollten. Damals wussten sie aber selber noch nichts vom Märchen über die Wiege der Demokratie. Über die Türken von damals sagt der französische Autor: Sie blieben Tartaren, die auf europäischem Boden kampierten.

Ja, so ist es heute noch. Wo die Türken bei uns in großer Anzahl hinkommen, da werden nicht die Türken verwestlicht, sondern wir türkisiert. Die Karte zeigt das Osmanische Reich circa 1680, so wie sich das Erdowahn heute vorstellt mit Deutschland noch dazu. Und da halluzinieren die Politkorrekten bei uns von Kreuzzügen, für die man sich entschuldigen müsse!

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42 KOMMENTARE

  1. Es gibt nur einen Unterschied zu der Karte damals wie heute!
    Gerade Serbien-Ungarn und Polen werden sich Definitiv nicht dem Islam unterwerfen!
    Auch die Griechen und wenn sie noch so Pleite sind!
    Das sieht in Deutschland-Ösiland usw. wieder anders aus!

  2. Früher wie heute weiß man natürlich, wie die Osmanen ticken, Realisten haben uns das unabhängig voneinander mitgeteilt und Erdowahn als der neu-osmanische ‚Föhrer‘ beweist es uns immer wieder. Man muss als deutscher Politiker oder Journalist entweder ein Hardcore-Ignorant oder ein zutiefst bösartiger Staatskrimineller sein, wenn man den derzeit laufenden mohammedanischen ‚Halbmond’zug noch aktiv unterstützt.

  3. ot, Radio „Antenne Aachen“ vermeldet soeben:

    +++ Eklat um Preisträger Henryk M. Broder +++

    http://www.antenne-ac.de/aktuell/lokale-news/index.html?PHPSESSID=692cd67b7d0dca14e136951e2059ad10

    Die Verleihung des Ehrenpreises der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Aachen zieht einen Skandal nach sich. Der Preisträger Henryk M. Broder hat auf seinem Internet-Blog einen Aachener Journalisten beleidigt. Der Journalist hatte kritisch über die Preisverleihung berichtet. Daraufhin hatte Broder einen Blogeintrag für den Reporter verfasst – und das Bild eines Afters darunter online gestellt. Die Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt hat jetzt angekündigt, aus der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auszutreten. Hetze habe in Aachen keinen Platz, so die Begründung.

    🙂 yeah, Broder rockt! 🙂

    @PI: wenn ihr nochmal einen Artikel darüber macht, nehmt doch bitte, bitte das A……..-Bild welches Broder für den Aachener Journalisten bereits ausgesucht hat 😉

  4. Ich hatte nie das Gefühl, wir müssten uns bei den
    Muselmanen für irgendwas entschuldigen, schon gar
    nicht für Kreuzzüge, die sie selbst provoziert haben. Entschuldigen werden wir uns bei unseren
    Nachfahren müssen, denen eine finstere Zukunft
    blüht, wenn wir es nicht schaffen, der Islami-
    sierung Europas Einhalt zu gebieten. Überall wohin
    ich komme, sind sie heutzutage schon da. Laut,frech und anmaßend, lauern sie auf die nächste Gelegen heit beleidigt zu sein, oder aber gewalttätig zu werden.

  5. Du nimmst das zu ernst kewil. Die herzensguten Menschen sind doch eine Bereicherung für uns alle! Und wenn wir sie wirklich integrieren und europäisiieren würden (bzw. könnten), wären sie nicht mehr andersartig und bereichernd für uns.

  6. Einen zweifachen Herzlichen Glückwunsch an Henryk Broder! „Hetze habe in Aachen keinen Platz“, in Köln ist sie in Form von judenfeindlichkeit ok. Lächerlicher als die Bürgermeisterin kann man sich nicht machen.

  7. Wenn ich nun hier schreibe, dass Herr Broder uneingeschränkt zu applaudieren wäre – werden die Qualitätsmedien dann nicht berichten, dass ich und somit Herr Broder durch und durch rechtsradikale Natzis sind?

    Das entbehrt zwar jeder Grundlage in jeder Hinsicht, aber darauf muss man es dann wohl ankommen lassen. Wäre nicht das erste Mal.

    Daher: Applaus für Herrn Broder!

  8. >Die Idee des Staates ist in Griechenland noch gar nicht angekommen

    Sicher ist die Idee des Staates in Griechenland angekommen: „Der Staat ist die große Fiktion, nach der sich jedermann bemüht, auf Kosten aller anderen zu leben“ (Frédéric Bastiat).

    Und die Idee der Demokratie auch: A und B verbünden sich, um C auszurauben, C und A tun sich zusammen, um B auszurauben, B und C verschwören sich, um A auszurauben und so weiter und so fort…

    Nicht angekommen ist anscheinend, dass das Recht herrschen muss und nur das Recht – und dass darüber (und nur darüber) der Demos zu wachen hat.

    „Wobei ‚Recht‘ nicht als positivistisches Beliebigkeitsinstrument in der Hand einer parteitaktisch agierenden Legislative verstanden werden darf, sondern als Schutzschild über dem Individualeigentum (Eigentum im weiteren Sinne: Leben, Körper, Früchte der Arbeit, materielles und ideelles Eigentum)“ (Baader, Fauler Zauber, S. 233).

    „Der Verfasser ist insofern Proprietär (eigentümlich), als das bisschen, das er besitzt, sein eigen ist, aber im übrigen gerade so weit davon entfernt, Fronbauern zu haben, wie selbst ein solcher zu sein“ (Johannes Climacus, Nachschrift).

  9. #11 Eichsfelder (20. Dez 2011 15:29)

    Es gibt ein untrügliches Mittel, herauszufinden, ob die Idee des Staates in einem Land „angekommen“ ist oder nicht: gibt es eine wohlorganisierte, staatlich organisierte Müllabfuhr, oder nicht?

    In Ägypten zum Beispiel ist die Idee des Staates definitiv noch nicht angekommen…

  10. Wer sich millionenfach die mohammedanische Promenadenmischung ins Land holt muß sich darüber im klaren sein, dass es mittelfristig zu bösartigen Beissereien kommen wird.

    Doch wie wir alle wissen, ist die mohammedanische Promenadenmischung ja eine besonders heldenhafte „Rasse“. Sind wir also gespannt wenn die englische Bulldoge, der deutsche Schäferhund, der französische Briard, der polnische Podhalaner gemeinsam mit der dänischen Dogge und dem belgischen Malenoire der mohammedanischen Promanadenmischung das Fell gerben.

    Ein ordentlich kräftiges „Kusch“ und schon schleicht sich die Erdowahnsche Töle. Jede Wette.

  11. „Sie blieben Tartaren, die auf europäischem Boden kampierten.“

    Wie recht er doch hat!

    Jemand, der sich wahrhaftig und völlig objektiv mit Geschichte befasst hat, wird zu keinem anderen Schluss kommen, dass die heutige Türkei ein vollkommen künstliches Gebilde aus den Überresten des Osmanischen Reiches ist, die deshalb so nationalistisch geprägt ist, weil es eben keine Wurzeln mehr hat (die eigentliche Wurzel der ECHTEN Türken liegt in der Mongolei!) und dessen Bevölkerung sich heute eigentlich nur noch aus türkisierten Südosteuropäern (Slawen, Griechen, Bulgaren, Rumänen), Georgiern, Arabern und Iraniern (hauptsächlich Kurden) zusammensetzt.
    Die einzigen, die das bis heute noch nicht wissen bzw, wahrhaben wollen sind die allermeisten der türkischen Staatsbürger selber!
    Atatürk hat da mit seinem Nationbuilding ganze Arbeit geleistet, das muss man schon „anerkennen“, wie er eine ganze verlorene Nation, dessen Multikultur leicht mit der der heutigen USA zu vergleichen wäre, wenn sie nicht unter Zwang und durch freiwillige Einwanderung entstanden wäre.
    Aber selbst Jemand, der im Grunde genommen ein waschechter Grieche (Mutter, Vater, Großeltern) ist und sein Aussehen danach schreit, dass er gar kein Türke sein kann, wird dir heute sagen wie stolz er darauf ist ein TÜRKE zu sein!
    Kann sein, dass dieser Beitrag nicht freigeschaltet wird, weil er im Grunde genommen eine ganze Nation in Frage stellt, aber derjenige der hiermit nicht einverstanden ist, sollte wenigstens die Chuzpe haben mir anhand von wissenschaftlichen Fakten (die selbst auf wikipedia nachzulesen sind) das Gegenteil zu beweisen!

  12. #17 Achmett_Schachbrett

    Aber selbst Jemand, der im Grunde genommen ein waschechter Grieche (Mutter, Vater, Großeltern) ist und sein Aussehen danach schreit, dass er gar kein Türke sein kann, wird dir heute sagen wie stolz er darauf ist ein TÜRKE zu sein!

    Willst du damit etwa sagen, dass es keine waschechten Griechen gibt?? Dass das alles verkappte Türken sind?

  13. @nala

    Wie kommst du denn darauf?
    Wenn ich schreibe, dass ein beträchtlicher Teil der heutigen türkischen Staatsbürger in Wirklichkeit ethnische Griechen sind, wie kann man dann zu so einer Frage kommen?
    Kemal Pasha z.B. war ethnischer Grieche und er wird heute der „Vater aller Türken“ genannt.
    Ich finde das sagt alles.

  14. Und da halluzinieren die Politkorrekten bei uns von Kreuzzügen, für die man sich entschuldigen müsse!

    Oh doch wir müssen uns entschuldigen.

    Aber nicht bei den Türken sondern bei allen Christen auf dem Balkan, bei den Armeniern u.a. dafür das kein Kreuzzug dafür taugte jene dem Joch durch die Osmanen der Tyrannei durch den Islam zu entreißen.

    Wenn eine Entschuldigung fällig ist dann doch nur jene das die West-Kirche die Ost-Kirche im Stich ließ als es um alles oder nichts ging.

    Das Thema Kreuzzüge können sich diese Kulturvernichter vom linken Rand genau dahin stecken von wo es rausgedrückt wurde.

    Leider hat danach jemand einen entscheidenden Fehler begangen.

    Runterspülen in den Orkus der Geschichte.

    Aber es ist nie zu spät aus Fehlern zu lernen.

  15. #17 Achmett_Schachbrett (20. Dez 2011 16:00)

    Guter Punkt! Es gibt keinen Anlass, der türkischen Propaganda auf den Leim zu gehen.

  16. der mann hat recht, ich bin griechischer herkunft und mein nationalstolz hält sich in grenzen. 400 jahre osmanische besatzung bedeutet das jede griechische familie gewissermaßen (wie sagt erdowahn) assimiliert wurde.

    griechische namen mit der endung „oglou“ oder dem pronomen“chatzi“ haben einen türkischen hintergrund. ich habe meinen namen andreopoulos durch heirat abgelegt und heiße heute müller.
    wenn ich nun jemanden sage das sein name türkischer herkunft ist bricht der nationalstolz genauso durch wie bei den koranaposteln.
    anfeindungen meiner ehemaligen „landsleute“ gehen mir gelinde gesagt an der hüfte vorbei.
    ich habe das glück kein osmanisches erscheinungsbild zu haben und bin froh das meine töchter das gleiche glück haben.

    ich bin stolz heute deutscher zu sein!!

    ich bin hier geboren und hier sterbe ich und zwar als deutscher.

  17. Ja, das mit dem Islamisieren habe ich jedes Mal bei einem meiner 7 Aufenthalte in Indien gedacht. Einst ein sexuell sehr freies Land – man sehe sich die erotischen Tempeln in Kajuraho an, den grossen Lingam beim Eintritt in vielen Tempeln.
    Und heute: Keine Inderin würde baden ins Meer gehen – ohne Sari!, Die Poligamy war unter den Herrschenden und Reichen „de rigeur“. in Purda= „hinter dem Vorhang“, diesselbe Frauenverhüllung und Frauenmissachtung!
    Wären im 18. Jhdt. nicht die Engländer gekommen, und hätten nicht die islam. (Mogul)armeen besiegt – wäre heute Indien muslimisch = so verrottet wie Pakistan!
    Ja, wo der Islam einmal war, wächst kein Gras mehr! Die ärmsten Staaten/provinzen am Balkan- naturellement – die muslimischen:
    Albanien, der Kosovo, Bosnien!
    Und wer auf Inseln wie Sri Lanka, oder Phuket die muslim. Siedlungen aufsucht (meist arme Fischer), wird eine armselige, gesellschaftliche Randerscheinung – besuchen.
    Ja wo Kritik, Zweifel, eigene Gedanken verboten sind – bleibt man immer auf der untersten Stufe der Gesellschaft.
    Nur durch Gewalt, Ausbeutung, dhimmitude konnte der Islam überleben. Es ist dies die freudloseste, inhumanste Religion/Ideologie weltweit.
    Wer in Europa das Kopftuch trägt, den langen Kittel, in die Moschee geht, nach Mekk<a pilgert – ist hier nie angekommen, und sollte in seine Heimat zurück.
    Der Islam bringt nur Schaden, Ausbeutung, Gewalt – wer braucht so was?
    Zu den Griechen: Natürlich war Griechenland, Hellas einst ein grosser Einfluss. Und noch heute werden griech. Sagen, Mythen, Theatersdtücke gelehrt, aufgeführt. Aber natürlich auch ist das einstige Hellas nicht mit dem heutigen Griechenland zu vergleichen. Ebensowenig wie Italien mit dem Römischen Reich, oder das Alte Ägypten mit dem jetzigen Salafistentiefpunkt!

    Aber Griechenland gehört zu Europa, die Türkei definitiv NICHT.

  18. …eine vierhundertjährige türkische Besatzung

    Das ist aber sehr verharmlosend ausgedrückt. Griechenland war nicht besetzt, sondern völlig von der Landkarte verschwunden. Es gab auch keine griechische Sprache mehr, diese musste aus dem Altgriechischen neu geschaffen werden (wobei ich mich frage, woher die wussten, wie die Alten Griechen die Wörter ausgesprochen haben).

    Aber da kann man sehen, was übrig bleibt, wenn sich die türkische Kultur über eine andere gestülpt hat. Warum muss ich jetzt eigentlich an Essen und Verdauen denken? 😉

  19. Und heute kampieren diese Tartaren nicht nur in Almanya, sondern richten sich hier ein, natürlich auf unsere Kosten. Remember 1683.

  20. Und wir Bauen noch für diese Kolonialisten ihre Führungsbunker

    Das Auftreten der Ditib als Teil einer einheitlichen türkisch-islamischen Staats- und Religionsgewalt führt vor Augen, was der Islam ist: eine untrennbare Einheit von Religion, Politik und Staatsgewalt, die auch in Deutschland durchgesetzt werden soll. Der Staatsislam ist der Sache nach politische Partei mit extremer Zielsetzung, die weit gefährlicher ist als links- oder rechtsradikale Parteien.

    Es ist deutlich, daß dieses Wirken der Ditib gegen fundamentale Grundsätze unserer Verfassung und damit gegen die öffentliche Ordnung in Deutschland (ordre public) verstößt: „Eine Rechtsnorm eines anderen Staates ist nicht anzuwenden, wenn ihre Anwendung zu einem Ergebnis führt, das mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts offensichtlich unvereinbar ist. Sie ist insbesondere nicht anzuwenden, wenn die Anwendung mit den Grundrechten unvereinbar ist“ (Art. 6 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch, EG BGB). Auch ist es ungewöhnlich und wird von Staaten sonst nie geduldet, den diplomatischen Status einer Botschaft dafür auszunutzen, um durch Massen von illegalen „Mitarbeitern“ die inneren Verhältnisse im Gastland zu beeinflussen. Wenn die deutsche Botschaft in Ankara sich auch nur ansatzweise ähnlich verhielte, gäbe es schwerste diplomatische Störungen.

    Bei dieser Gesetzeslage muß man sich fragen, warum die Bundesregierung es hinnimmt, daß eine ausländische Macht mit Hilfe ihrer Botschaft auf deutschem Boden „staatskirchliche“ Prinzipien durchsetzt, die zu verfolgen ihr selbst verboten wäre. Die Türkei tut in Deutschland als Staat, was der deutsche Staat nicht tun darf. „Integration“ kann es jedenfalls nicht geben, wenn die Zuwanderer von ihrem Heimatstaat im entgegengesetzten Sinne „geeicht“ werden.

    http://www.jf-archiv.de/archiv08/200803011158.htm

    SCHLIESST ENDLICH DEN DITIB

  21. #23 Achmett_Schachbrett

    Sorry, dann habe ich deinen Kommentar einfach
    auf die Schnelle falsch verstanden….

  22. Die Türken sind schon ein merkwürdiges tartarisches Volk. Und es ist völlig klar, dass ein Wandervolk nicht wirklich ansässig gemacht werden kann.
    Dazu sind in Wandervölkern immer nur einige wenige Mitglieder fähig und willens, weil der Sesshafte nur überleben kann, wenn er beginnt zu arbeiten.
    Die große Masse eines Wandervolkes bleibt immer ein im Herzen bewegliches Gebilde, auch wenn es mal gezwungen wird ansässig zu werden. Die Menschen sind wie ihre Pferde und Schafe, die auch nur fressend und sich einverleibend weiterziehen, immer auf der Suche nach wohlschmeckenden, saftigen neuen Weidegründen und sprudelndem Wasser. Wie die Lilien auf dem Felde eben,…
    Nun haben die Türken beim Verlust ihres sie bedienenden Großreiches nicht davon lassen wollen, sich erhaben zu fühlen. Sie haben die islamischen Schätze, den Mantel sozusagen ihrer moralischen und vorgeblich messianisch- mohammedanisch-theologischen Berechtigung ihres Daseins nach Byzanz geschafft und deponiert, in der Hoffnung, das würde ihnen die Berechtigung erhalten, eines Tages wenigstens in Europa wieder, sich bei den Ungläubigen ausbreiten zu können.
    Sozusagen als „heiliger Auftrag“.
    Solche Ideen sind aber immer mit einem großen
    Irrtum behaftet.
    Jeder Diebstahl hinterläßt eine Lücke, die mit einem Plagiat gefüllt werden muß! Und immer in der Geschichte gibt es Zeiten, in denen sich die Menschen wieder erinnern was ihnen verloren gegangen ist, und sie halten Ausschau nach denen, die sich ehemals bereichert hatten.
    Nun ist sozusagen der Mantel der Geschichte fort genommen und der Körper, den der Mantel einstmals wärmen sollte ist zersprungen.
    So ist die Geliebte ohne die wärmende Hülle
    nur noch eine kranke Prostituierte, kann aber keine Heilige mehr sein.
    Wer aber entdeckt dass er ein Jahrhundert lang eine Prostituierte, statt einer Heiligen geküsst hat, der wird sich nicht mit der Rückgabe des Heiligen zufriedengeben, er will auch Rache!
    So erwächst in der moslemischen Welt ein System der gegenseitigen Rachenahme, einmal
    wegen des Gestohlenen und auf der anderen Seite wegen der überheblichen Ansicht, das Gestohlene könne den alten Größenfantasien wieder zum Erfolg verhelfen, nichts weiter als eine untaugliche Rückversicherung.
    Daher ist es einmal eine Rache für den Verlust des heiligen Mantels, auf der anderen Seite der bockige Unwille, das Gestohlene zurückzugeben.
    Auf beiden Seiten keine Rache also, die nachvollziehbar wäre, weil es eigentlich um etwas geht, das in anderen Kulturen nur für eine Idee gehalten wird.
    „Mein ist die Rache“, sprach außerdem der Herr, eine Botschaft, die himmelweit über den Ideen eines Mohammed steht.
    Warum allerdings das Christliche Abendland in diese tödlichen Ströme mit hineingezogen werden wird, kann vielleicht die Fatima erklären, wenn sie denn überhaupt etwas weiß, das sie vielleicht in Antolien aufgeschnappt hat, ohne es recht zu verstehen.
    Oder hat sie sich doch nur im Urlaub auf den zentralantolischen Außenklos in den burealen Winden aus Sibirien eine tiefgreifende Virose zugezogen, die ihr Denken negativ beeinflußt?

    Christen können nur gewinnen, wenn sie sich entschließen, ihre Wünsche und Vorgaben bei sich zu behalten. Denn manche Geschenke sind für die Beschenkten wirklich nur eine Last, die nicht getragen werden will.
    Peter Sloterdijk ist manchmal schon schwer zu vertehen. Er hat aber auch immer eine starke Meinung pro certo affirmare.
    So sollten sich aber alle Abendländer verhalten!!!

  23. #26 Eismann

    ich bin stolz heute deutscher zu sein!!
    ich bin hier geboren und hier sterbe ich und zwar als deutscher.

    Wenn das unsere LRGs hören, bist du ein Nahtzie – trotz ausländischer Wurzeln. Da kennen die kein Pardon 🙂
    Im Ernst: Wenn die Muselmanen nur zehn Prozent deiner Einstellung hätten, hätten wir wahrscheinlich kaum Probleme!

  24. In Deutschland haben schon die ersten vierzig Jahre der Fremdbesatzung gereicht um einen Bodensatz an Resignation, an Privatismus, an Schlaumeierei, an Staatsferne zu hinterlassen.

  25. +++
    #29 KDL (20. Dez 2011 18:07)

    …eine vierhundertjährige türkische Besatzung

    Das ist aber sehr verharmlosend ausgedrückt. Griechenland war nicht besetzt, sondern völlig von der Landkarte verschwunden. Es gab auch keine griechische Sprache mehr, diese musste aus dem Altgriechischen neu geschaffen werden (wobei ich mich frage, woher die wussten, wie die Alten Griechen die Wörter ausgesprochen haben).
    +++

    Was du nicht sagst! Rate mal welche Sprache haben die Byzantiner gesprochen.

  26. @ #35 kt

    In Deutschland haben schon die ersten vierzig Jahre der Fremdbesatzung gereicht um einen Bodensatz an Resignation, an Privatismus, an Schlaumeierei, an Staatsferne zu hinterlassen.

    Richtig! Wir haben hier aber auch eine beachtliche 5. Kolonne, die sich mächtig anstrengt, das eigene verhasste Volk endlich abzuwählen und durch ein reineres zu ersetzen, mit dem das sozialistische Experiment noch einmal versucht werden soll.

    Ich weiß nicht, ob die Türken wissen, was ihnen blüht, wenn auch sie sich als nicht geeignet für den Kommunismus 2.0 erweisen sollten. Sie sind brutaler, aber die Kommunisten sind gründlicher.

  27. #26 Eismann

    Der vor kurzem verstorbene griechische Musiker, Dichter und Komponist Manoli Rassouli war sogar stolz auf seinen mohammedanischen Nachnamen, der Gesandter (Gottes), also Mohammed meint.

  28. Geht nicht so hart mit den Mohammedanern ins Gericht. Denen fehlen halt nur so 400-500 Jahre Entwicklung zu einer freiheitlichen Gesellschaft.
    Danach sind die auch dufte – so wie wir.
    Dass die jetzt von uns profitieren, uns aber innerlich ablehnen ist einfach fehlende Entwicklung.
    Eigentlich sind doch unsere eigenen „68er“ das Problem, die das als Vehikel benutzen.
    Schande über sie!

  29. Es ist auch ein großer Unterschied zwischen dem antiken Griechenland und dem heutigen.
    Zum ersten fand während der Völkerwanderungszeit die Einwanderung großer slawischer Völker statt (Deshalb auch heute die Affinität zwischen Serben und Griechen).

    Danach die finstere Zeit der Türkenherrschaft …. die nichts Gutes für Griechenland bedeutete.
    Heute hat man den Eindruck, daß Griechenland der einzig verbliebene Staat ist, in dem der osmanische Schlendrian weiterhin Staatsreligion zu sein scheint.

  30. @ #39 crewcut

    Der Islam hat doch nicht wieder auf dem Stande des Jahres begonnen, an dem unsere heutige Zeitrechnung beginnt! Er hätte von 600 Jahren Fortschritt profitieren können.

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