Im März 2011 stand die Welt kurz vor dem Untergang. So jedenfalls konnte man meinen, wenn man die deutsche Medienberichterstattung zum Erdbeben in Japan verfolgte. Rund 16.000 Menschen kostete das Aneinanderreiben von Erdplatten sowie der folgende Tsunami das Leben. Doch diese Tragödie interessierte die linken Volkserziehungsmedien nur am Rande. Denn mit der Havarie des Atomkraftwerkes Fukushima I bot sich eine ideale Gelegenheit für Hetze gegen Kernkraft. Statt auf sachliche Berichterstattung setzte man auf Panikmache.

Gerüchte über angebliche „Wegwerfarbeiter“ wurden gestreut, Atomkraftgegner im Fernsehen als unabhängige „Experten“ befragt und die Japaner für ihre kluge Gelassenheit attackiert. Knapp ein Jahr nach der Naturkatastrophe steht fest: Es hat bisher keinen einzigen Strahlentoten gegeben. Und die japanische Regierung denkt darüber nach, umgesiedelte Anwohner wieder in ihre Wohngebiete zurückkehren zu lassen. Eine peinliche Niederlage für den Tendenzjournalismus, dessen Hang zu ideologischer Berichterstattung nicht nur im Zusammenhang mit dem Thema Kernkraft zu beklagen ist.

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Die Auswirkungen der im vergangenen Jahr freigesetzten Strahlung sind allerdings niedriger als ursprünglich befürchtet. Das meinte in Köln Professor Christoph Reiners vom Uniklinikum Würzburg, Strahlenmediziner mit dem Fachgebiet Schilddrüse.

Es habe – entgegen der allgemeinen Meinung – in Fukushima bislang nicht einen einzigen Strahlentoten gegeben, berichtete er. (…)

Professor Rolf Michel von der Universität Hannover erläuterte, dass die Japaner mit dem Gelände um Fukushima anders verfahren als die Russen in Tschernobyl. Sie prüften, ob man die Anwohner des evakuierten Geländes nicht unter Umständen dorthin zurückkehren lassen könne, wenn die Bestrahlungsbelastung auf unter 100 Millisievert (mSv) absinke.

Die USA lassen in Bundesstaat Georgia übrigens gerade – dem deutschen Anti-Atompopulismus zum Trotz – ein zwei hochmoderne neue Kernkraftreaktoren errichten. Die Ersten seit 33 Jahren. Und unter der Ägide des Demokraten Barack Obama.

Rückblick: Während sich die Japaner im Angesicht der größten Naturkatastrophe ihrer Geschichte überraschend besonnen zeigten, waren im 9000 Kilometer entfernten Deutschland innerhalb kurzer Zeit alle Geigerzähler ausverkauft. In Österreich verhielt es sich ebenso. Angesichts dieses jämmerlichen Zustands des deutschen Volkes möchte man vor Scham im Boden versinken.

Einen guten Einblick in die damalige Hysterie und die „Neutralität“ von Moderatoren wie Maybrit Illner (SED-Beitritt 1986, anschließend Arbeit für „DDR“-Staatsfunk) bietet das folgende Video mit einem bereits damals angenehm nüchternen Hans-Werner Sinn:

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262 KOMMENTARE

  1. Aber die Strahlentoten gab’s doch hier: der CSU und der CDU ist sogar das Hirn verbrannt!

  2. „Fukushima: Bisher kein einziger Strahlentoter“

    Aber in BaWü ein KBW-Grüner Ministerpräsident…

  3. Sicher halte ich nichts von blinder Hysterie. Aber ebenso wenig von der permanenten Verharmlosung von Atomkraft, wie sie auf PI betrieben wird. Für die Zukunft braucht es andere Konzepte, die müßen allerdings durchdacht und nicht blindem Aktionismus geschuldet sein.

  4. Na ja, ob PI sich da mal nicht übernimmt.

    AKW im Erdbeben- und Tsunamigebiet sind keine feine Sache.

    AKWs sollten so sicher sein, das sie auch bei einer Havarie keine Radioaktivität freisetzen.

    Und Strahlenmüll ist auch so eine Sache.

  5. Geigenzähler

    Es gab in Fukushima aber auch mindestens einen Toten.
    Der ist zwar angeblich nur an einem Herzinfarkt gestorben, aber von den Berichten aus Tschernobyl weiß man, dass bei hoher Strahlenbelastung Menschen einfach spontan einen Herzinfarkt erleiden können.

    Ein Grund für die niedrige Zahl der Strahlentoten wird wohl auch die erfolgte Evakuierung sein.
    Außerdem dauert es normalerweise länger als ein Jahr bis man an dem Krebs stirbt, den man sich durch erhöhte Strahlenbelastung zugezogen hat.
    In 10-25 Jahren wird sich eine erhöhte Zahl von Krebserkrankungen wohl statistisch feststellen lassen.

    Jedenfalls war und ist das Gebiet um Fukushima unbewohnbar.

  6. Islam ist Frieden und radioaktive Strahlung vollkomme gesund…

    Boah..ich schaffe es doch immer wieder einen Bogen zu meinem Lieblingsthema zu spannen 😉

  7. @ #5 WahrerSozialDemokrat (21. Feb 2012 19:39)
    Wo ist denn was in die Luft geflogen? Was habe ich verpasst?

    Was ist denn da sonst passiert?
    Hast du die Videos mit den beiden Explosionen nicht gesehen?

  8. Ja, die linksgrüne Hysteria ist völlig außer Kontrolle. Kein Land hat so auf Fukushima reagiert wie Deutschland. Erscheint ein wenig wie der Autofahrer, der sich im Gegenverkehr befindet und sich über die vielen Geisterfahrer mokiert. Hab mal gelesen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem apokalyptischen Denken in Deutschland und den Auswirkungen des Holocaust gibt. Rationale Politik ist hier in diesem Zusammenhang nicht mehr zu erwarten.

  9. Vielleicht sollte sich jeder AKW-Befürworter einen Castor-Behälter in den Keller stellen. Aber da hört die Zustimmung bei denen leider auf. Aber wie schrieb Badischer schon: „Sicher halte ich nichts von blinder Hysterie. Aber ebenso wenig von der permanenten Verharmlosung von Atomkraft, wie sie auf PI betrieben wird.“

    Dem kann ich nichts hinzufügen

  10. @#5 WahrerSozialDemokrat
    Ein bisschen Wasserstoff ist in die Luft geflogen, das ein bisschen das Reaktorgebäude… „entkernt“ hat.
    Die prophezeiten Folgen waren natürlich hochgradig übertrieben.

    Ich stimme #4 D. ohne Islam zu, Atomkraftwerke müssen natürlich sicher gebaut werden. Und in Japan war das aufgrund von Korruption offensichtlich nicht der Fall.

    Das macht die Kernkraft an sich aber noch nicht unsicher. Bisher hat es noch keinen nennenswerten Unfall in einer Anlage gegeben, die nach sicheren Maßstäben gebaut wurde.

  11. #9 GisRo (21. Feb 2012 19:47)

    Vielleicht sollte sich jeder Windkraft-Befürworter eines dieser Windkraftmonster in den Vorgarten stellen. Woher bekommen Sie eigentlich Strom, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht? Strom in großen Mengen lässt sich nicht speichern. Ach ja: Der kommt ja aus der Steckdose!

  12. Arabische Immigranten verlassen Griechenland

    Aufgrund der zunehmenden Wirtschaftskrise sind arabische Immigranten dabei Griechenland zu verlassen.

    Dem Nachrichtensender al-Dschasira zufolge haben die arabischen Siedler keine Hoffnung mehr in eine Verbesserung der Wirtschaftslage Griechenlands. Laut diesem Bericht hat der Leiter der Ausländerbehörde in Griechenland erklärt, die Einwanderer würden nicht beachtet und seien mit vielen Problemen konfrontiert.
    Von nicht-staatlichen Organisationen wird berichtet, dass die arabischen Einwanderer Griechenland wieder verlassen.

    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/202985-arabische-immigranten-verlassen-griechenland

  13. Ich sehe es so wie #3 Badischer.
    Ich denke auch die Langzeitschäden sollten auch noch in Betracht gezogen werden. Aber ich befürchte das interessiert in 20 Jahren auch niemanden mehr wirklich… Krebs und Missbildungen sind halt nicht direkt mit Strahlung in Verbindung zu bringen.

  14. Jaja, die radioaktive Super-Katastrophe …..

    „Da ist ja bei jedem Nebelunfall auf der A3 mehr los.“ -Volker Pispers-

  15. In ca. 3 Wochen jährt sich der Fukushima-Zwischenfall.

    Das wird ein Fest für unsere hysterischen Massenmedien. Dann werden auf Phönix wiedermal die Propagandafilmchen von morgens bis spät in die Nacht runtergenudelt.

    Wie sagte übrigens ein bekannter deutscher Strahlenforscher angesichts einer Tagung im vorigen Jahr:

    „Fukushima war ein lokal begrenztes Ereignis. Es betraf nur zwei Länder: Japan und Deutschland“.

  16. #15 Her Meggido (21. Feb 2012 19:53)

    Leute, die Volker Pispers zitieren, sind mir unheimlich.

  17. Ich meine mal eine Grafik gesehen zu haben wie es sich mit Strahlenopfern verhält. War aber im Zusammenhang mit einer Atombombe. Das ist natürlich nicht zu vegleichen. Dennoch, Strahlung macht einen bestimmt nicht so schnell hirntot wie dieser hämische Artikel und der geschmacklosen Vergleich zu den Flutopfern.

    Gibt es da nicht diesen Satz „Die Lebenden, werden die Toten beneiden?“

    Diese Nachricht wäre doch mal einen Beitrag wert gewesen etwas positives zu berichten, aber er wird relfexartig instrumentalisiert mit dem Aufschrei „Ätschebätsch, wir haben doch Recht gehabt“. Und soll ich Euch etwas sagen? Ist mir scheissegal ob Ihr mich für einen Idioten haltet. Ich jedenfalls hoffe das es sich weiter so verhält wie ihr jetzt zynisch verkündet und hoffe für die Japaner das Beste, aber ich werde deswegen meine Vorbehalte gegen eine nicht zu beherrschende Technik nicht aufgeben. Und diese Vorbehalte sind in aller erster Linie auf den ökönomischen Aspekt zurückzuführen.

  18. Ach uebrigens, wenn wer trotz Schlamperei, Kuengelei und Pfusch ein AKW baut, das nach einen Erdbeben der Sufe 9 RS und >10m Tsunami harvariert aber immer noch nicht in die Luft fliegt, dann sollte man sich mal fragen, ob das daran liegt, dass Pfusch bei den Japanern was anderes bedeutet als z.B. in russischen oder iranischen Atomanlagen?

    …so mal ganz unsensibel im Hinblick auf die „Gleichheit der Kulturen“ gefragt…

  19. #12 Vergeltung (21. Feb 2012 19:51)

    Wohin? Nach Germanistan!

    Maybrit Illner: „Diese Toten wird es noch geben!“ – „Frau Illner, wann?“

  20. #17 Rosinenbomber

    Wieso? Der ist doch lustig. Hat zwar ne obskure politische Auffassung, aber die hat doch jeder (aus dem Blickwinkel des beruehmten Andersdenkenden)

  21. Ja. Und wenn wir PI nun immer alles schön glauben, dann können wir uns die Würstchen angstfrei über den Trümmern von Fukushima grillen. So als ob Atomkraft nach den Erfahrungen von Tschernobyl und Fukushima nicht endlich doch als Auslaufmodell angesehen werden sollte. Die Grünen haben nicht viel Vernünftiges zu bieten, aber wäre die alternative, nachhaltige Stromerzeugung ohne Atom bereits fortgeschritten genug, um abzuschalten, wäre das sicher sinnvoll.

  22. Ganz genau, den Fallout hatten wir im Baden-Württembergischen Landtag. Diese Verseuchung wird uns noch viele Todesopfer bescheren.

  23. # 4 Badischer

    Volle Zustimmung! Im Physik – Unterricht müssen einige PIler geschlafen haben . Wir sollten uns nicht auf das Niveau unserer Gegner begeben , da wir uns sonst der Lächerlichkeit preisgeben.

  24. waren im 9000 Kilometer entfernten Deutschland innerhalb kurzer Zeit alle Geigenzähler ausverkauft. In Österreich verhielt es sich ebenso.
    Na wenn die „Geigenzähler“ alle waren, hätte man ja auf die Bratschenzähler ausweichen können 🙂

    PI: Danke, geändert. 😉

  25. #4 Badischer (21. Feb 2012 19:35)

    Sicher halte ich nichts von blinder Hysterie. Aber ebenso wenig von der permanenten Verharmlosung von Atomkraft, wie sie auf PI betrieben wird.

    Belege, dass PI die Atomkraft verharmlost liefern Sie nicht. PI nennt nur ganz simple Fakten. Es ist nur so: Das nennen von simplen Fakten ist in Deutschland schon „Verharmlosung“.

    Die Agitation und Angstpropaganda der deutschen Linken hat beim Thema Atomkraft auf ganzer Linie gewonnen. Ich kenne kaum einen Deutschen der beim Thema Atomkraft nicht diese linke Linie vertritt.

    Und die Atomkraft ist keine Ausnahme. Die Erfolge linker Tatsachenverdrehung sieht man auch in vielen anderen Themen: Ich sage nur Gentechnik, Sarrazin, S21, Klimawandel, Schuldenkrise, Occupy usw. usw.

    Linke sagen immer sie appellieren nicht an die niederen Instinkte des Menschen, dabei sind sie schon immer die absoluten Könige der Hass- und Angstpropaganda.

  26. @#13 Cedrick Winkleburger (21. Feb 2012 19:52)

    Selbst auf PI gibt es Leute, die die Fakten nicht sehen, selbst wenn diese ihnen mundgerecht verpackt serviert werden.

    PI, IHR SEID SCHULD 🙂

    Um ehrlich zu sein, hat mich diese merkwürdige PRO Atomkraft Debatte auf PI doch etwas ins Grübeln gebracht. So sehr ich viele Arikel hier gut finde, kann ich doch der Verharmlosung der Atomkraft nichts abgewinnen. Ich muss da gleich wieder an die falschen Rohre in Biblis denken.

    Wo Gewinnmaximierung wichtig ist, wird früher oder später die Sicherheit baden gehen. Oha..und das ist in Zusammenhang von Fukushima fast schon so zynisch wie dieser Artikel.

  27. Klingt komisch, ist aber wahr:

    wären wir statt aus der Atomkraft aus dem Bio-Landbau ausgestiegen, hätten wir jetzt 50 Tote weniger!

    Aber was soll’s. Bio gut, Atom böse.
    Tote egal.

    Fragen sie Frau Roth, die kennt sich aus.

    Hat nämlich Risiko-Management, Verfahrenstechnik und Physik zugleich studiert und summa cum laude abgeschlossen.

    Ach nee, war Theaterwissenschaft mit Abschluss ‚Abbruch‘.

    Egal, qualifiziert genauso.

  28. Die USA lassen in Bundesstaat Georgia übrigens gerade – dem deutschen Anti-Atompopulismus zum Trotz – ein zwei hochmoderne neue Kernkraftreaktoren errichten.

    Basierend auf chinesicher AP1000-Technik, was den reisserischen Titel des Welt-Artikels („das sicherste Atomkraftwerk der Welt“) in Frage stellt – warum sollten die in den USA gebauten AP1000-Reaktoren sicherer sein als die in China?

    Währenddessen steht der sicherste Reaktor der Welt tatsächlich in China, nämlich in Peking – ein Thorium-Reaktor mit Kugelbett-Technologie, basierend auf deutschem KnowHow.

    http://www.welt.de/welt_print/article2728391/Gruene-Atomkraftwerke.html

    Der erste Reaktor dieser Art stand ursprünglich tatsächlich in Deutschland – in Hamm-Uentrop. Der restlichen Welt technologisch so ca. 20 Jahre voraus.

    Aber dann kam Tschernobyl und die Grünen sorgten mit ihrem üblichen “Atom ist Atom und Atom ist gefährlich!”-Geschrei dafür, dass der Reaktor stillgelegt wurde.

    Die ganze Geschichte findet man hier:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiepolitik/thorium-versuchsreaktor-die-schoenste-der-maschinen-1609488.html

    Das Ende vom Lied? Steht im Welt-Kommentar:

    Das Kernkraftwerk von Hamm-Uentrop hätte der erste Kugelbett-Reaktor der Welt werden sollen. Doch es kam anders. Der erste Reaktor mit dieser ungewöhnlichen Technologie wurde schließlich in Peking in Betrieb genommen – mit Know-how aus Deutschland.

    … und ca. die besagten 20 Jahre später.

  29. Trotzdem verkaufen die linksgrünen Khmer (Khmer Vert 90) die Deutschen für dumm:

    http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/11-maerz-2012-fukushima-mahnt.html

    Fukushima mahnt

    Am 11. März letzten Jahres begann, ausgelöst von einem Erdbeben und einem Tsunami, die Reaktorkatastrophe in Fukushima. Die Ereignisse in Japan zeigen, dass es sichere Atomkraftwerke nicht gibt und auch nicht geben kann. Die Betreiberfirma Tepco und die japanische Regierung haben es innerhalb eines Jahres nicht geschafft, die beschädigten Reaktoren zu stabilisieren.

    07.02.12

    Mit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wurde auf schockierende Art und Weise die Unkontrollierbarkeit der Atomenergie veranschaulicht. Bis heute sind Unmengen radioaktiven Wassers ins Meer gelangt und die Region rund um die Atomanlage wird für Jahrhunderte verstrahlt sein.

    Am 11. März 2012, dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima, werden deutschlandweit zehntausende Menschen auf Großveranstaltungen an die Geschehnisse in Japan erinnern und ein klares Bekenntnis gegen Atomkraft abgeben.

  30. @ #13 Vergeltung

    Arabische Immigranten verlassen Griechenland

    Aufgrund der zunehmenden Wirtschaftskrise sind arabische Immigranten dabei Griechenland zu verlassen.
    Ach ja, manche spüren schneller als andere, wenn das Schiff leckt. Im übrigen wäre das ein guter Hinweis für ganz Europa, wie man die Okkupanten, unter schweren Opfern, doch wieder zum Weiterziehen bewegen könnte:

    Die alten Nazi-Märchen zum Leben erwecken, am Südpol eine geheime europäische Hochtechnologie-Bastion errichten und unseren geliebten moslemischen Immigranten ein zugrunde gehendes Europa vorgaukeln. Wenn sie beleidigt woanders hin gegangen sind – huii, da sind wir wieder! Aber angesichts der derzeitigen europäischen Komödie natürlich völlig illusorisch.

  31. #31 Platow (21. Feb 2012 20:04)

    Sie haben da schon Recht, bei solcher Art von Technologie muss man sehr umsichtig planen und Sorgfalt in allen Bereichen walten lassen.

    Die Sache ist ja, dass viele Unternehmen ihre Reaktoren nicht so handhaben wie der gesunde Menschenverstand das wuerde, sondern so wie es in alten Gesetzestexten steht. Ausserdem sind viel Reaktoren einfach zu alt. Technisch total ueberholt. Wenn die Atomkraft Zukunft haben soll, muessen wir damit beginnen neuere, sichere und effizientere Reaktoren zu bauen. Wenn die teurer werden als die alten ist das OK. Erstens weil die viel zitierten Rechnungen der AKW Gegner zum Preis von Strom aus Atomkraft schlicht falsch sind und zweitens weil die Energiepreise ohnehin steigen werden.

  32. #4 Badischer (21. Feb 2012 19:35)

    Sicher halte ich nichts von blinder Hysterie. Aber ebenso wenig von der permanenten Verharmlosung von Atomkraft, wie sie auf PI betrieben wird. Für die Zukunft braucht es andere Konzepte, die müßen allerdings durchdacht und nicht blindem Aktionismus geschuldet sein.

    Bitte sehr:

    http://www.welt.de/welt_print/article2728391/Gruene-Atomkraftwerke.html

    Und das ist nur EINES der existierenden Konzepte. Daneben gibt es noch Transmutations- und mittelfristig Kernfusionstechnologie.

    In der Tat ist Uran-basierte Technik – insbesondere auch aus den in dem zitierten Artikel genannten Gründen – nicht unbedingt die Sache der Wahl.

  33. All die Atomkraftbefürworter hier sollten schnellstens in die Nähe eines heute in Betrieb befindlichen Atomkraftwerks ziehen – besonders dann, falls sie Kinder haben.

  34. Als Nächstes werden die linksgrünen Khmer (Khmer Vert 90) wie ihre Nazi-GroßelterInnen in den Niederlanden und nach Polen einmarschieren und um 5:45 den Strom abstellen:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/nrw-wehrt-sich-gegen-akw-neubau-in-den-niederlanden-id6234835.html

    NRW wehrt sich gegen Akw-Neubau in den Niederlanden

    11.01.2012 | 13:31 Uhr

    http://www.nabu.de/themen/energie/atomkraft/allgemein/14414.html

    Atomkraft in Polen? Nein danke!

    Mehr als 50.000 Einsprüche gegen geplanten AKW-Bau

  35. Leider kann man spätestens seit Fukushima mit den Deutschen nicht mehr über Strahlung reden. Strahlung ist böse, obwohl ohne Strahlung nicht 99% des Erdvolumens über 1000°C hätten und dadurch der Erdkern nicht geschmolzen wäre da: Flüssige Metalle in Bewegung ein Erdmagnetfeld erzeugen. Ohne das wäre die Erdoberfläche dutch die SonnenSTRAHLUNG ^^ verbrannt. Ach ja die Sonne strahlt auch!!!
    So zurück zum Thema: 100% sichere (Vorallem in Bezug auf Kernschmelze) Atomkraftwerke gibt es bereits. Die Kugelhaufreaktoren. Dort werden winzig kleine Küglechen aus Uran hergestellt (kleinste Oberflache im Bezug auf Volumen von allen Geometrischen Körpern usw siehe google)
    Und wenn wir in die Zukunft sehen wollen gibt es noch immer die Kernfusion (siehe Sonne).
    Wenn wir unsere gannzen Subventionen für die Solarindustrie in ITER (Vorschungsreaktor) bündeln würden hätten wir in evtl. schon 10 Jahren die sicherste, ertragsreicheste, effizienteste und eine sichere Energierzeugungen.
    Es wird folgendes gemacht: Die Sonne „nachgebaut“. Sprich durch ein paar Millionen °C (durch Laser) wird innerhalb eineer Reaktorkammer ein Plasma erzeugt, welches nur wenige g wiegt und die gesammte Reaktrokammer füllt. Durch ein Magnettfeld wird dieses Plasma von der Reaktorwand verngehalten. So und jetzt die Vorteile:
    1. Erheblich mehr Energie als bei der Krenspaltung wird erzeugt (3 Reaktoren könnten ganz D versorgen)
    2. Sicherheit: Im Gegensatz zur kernspaltung ist die kernfusion keine Selbstherhaltene Reaktion, sprich man musss immer Energie zuführen, sodass eine Rkt. stattfindet. Wenn keine Energie mehr zugeführt wird, stoppt die Rkt. sofort. Wenn das Magnetfeld zusammenbrich reagiert die kleine Menge Plasma sofort mit der Reaktorwand und kehrt ind den Ausgangszustand zutück.
    Verfügbarkeit: Je nach Reaktortyp wird verschiedene Isotope von Wasserstoff genutzt, um das Plasma zu erzeugen. Wasserstoff wird z.b. Mithilfe von Elektrolyse aus Wasser hergestellt. Wasser ist auf der Welt genug vorhanden!!!
    Strahlung/Entsorgung: Es wird bereits die Strahlung and der Reaktorwand immer mehr reduziert. Es wurde bereits geschafft, dass die Reaktorwamd nur noch um die 10 Jahre leicht verstrahlt ist. Tendenz stark sinkend.
    Eine Reaktorwand soll an die 10 Jahre halten.

    Aktueller Stand: Die Forscher aus aller Welt schaffen es Jahr um Jahr die Rkt. immer länger am stück laufen zu lassen. Sie sind dabei kurz vor der Grenze der Rentabilität, sprich bald wird mehr Energie erzeugt, als verbraucht wird.

    Natürlich sind die Grünen dagegen, auch weil es Zukunftsmusik sei und man das Geld lieber in die („Extrem ineffektiven) Solarenergie stecken soll…. so funktioniert natürlich nichts. WIR BRAUCHEN FORTSCHRITT DURCH FORSCHUNG, NICHT STILLSTAND. Wenn erstmal die Kernfusion rentabel ist, werden wir keine Energieproblemme mehr haben, und auch unabhängiger von Öl und Gas sein => Arabische Intolleranz könnte nicht mehr so leicht tolleriert werden.^^
    Puh das hat Zeit gekostet

  36. In Kanada sind übrigens gerade drei (3!) neue Kern-Reaktoren im Bau – zusätzlich zu den bereist 18 existierenden (bei einer Bevölkerung von etwas über 30 Mio.).
    .
    Und bevor ich’s vergesse: Privathaushalte zahlen hier in Montréal umgerechnet weniger als 0,03 €uro pro KW/h — in Deutschland sind es durchschnittlich 1.000% mehr!!!

    _______________
    🙂

  37. @31: ich hatte von PERMANENTER Verharmlosung auf PI geschrieben. Immer wenn es um das Thema AKW hier geht, ist das lediglich eine saubere, sichere Angelegenheit. Kritische Anmerkungen habe ich noch NIE gelesen, somit halte ich meinen Vorwurf der ständigen Verharmlosung für mehr als angebracht.
    Es muß definitiv nach Alternativen gesucht werden, dazu bedarf es aber auch ordentlicher Planung. Dazu gehört natürlich auch ein entsprechender Netzausbau. @28: richtig, wir in Ba-Wü haben den radioaktiven Fallout mit Grün-Rot mal so richtig abbekommen. Am Wahlabend habe ich ernsthaft über eine Auswanderung nach Bayern nachgedacht…

  38. Allen Kernkraft-Skeptikern ist das Buch (ca. 100 Seiten) „Das Märchen von der Asse“ von Dr. Hermann Hinsch zu empfehlen, um nüchtern und faktenreich über die geschürte Atomkraftwerks Abschalthysterie urteilen zu können. Allein Unwissen schürt Ängste und Emotionen, um den Bürger dorthin zu führen, wo man diesen hin haben will.

  39. Wenn sich der Iran bis an die Zähne mit Atomkraft bewaffnet, haben die linken deutschen Politiker komischerweise nichts dagegen.

    Oder schon mal eine linke Lichterkette gegen Irans Atompropgramm gesehen? Natürlich nicht.

    Man macht Lichterketten „für“ die Japaner. Nicht für die Tsunami-Opfer versteht sich, sondern für die imaginären Opfer von „Fukushima“.

    Die linke Propaganda ist in Deutschland so dominant, wahrscheinlich könnte man sogar EHEC-Fäkalien verkaufen als „bio“ und als „gesund“ verkaufen. Das wäre dann wohl Realsatire.

  40. Wenn man Risiken bewerten will, ist es vernünftig (und nicht pervers), die Risiken mit den Vorteilen in Bezug zu setzen.

    So fragt man, wenn man die sicherste Reisemöglichkeit erfahren will, nach dem Verhältnis von geleisteter Entfernung zu Todesfällen, also z.B. soundsoviel Tote pro Million Reisekilometer.

    So erfährt man zuverlässig, ob einen nun das Auto, der Zug, das Flugzeug oder das Schiff am sichersten ans Ziel bringt.

    Von daher war ich doch schwer erstaunt, was herauskommt, wenn man die produzierte Strommenge mit der Anzahl der Toten in Bezug setzt. (Wer jetzt aufschreit, verkaufe bitte morgen sein Auto: es ist Mitverursacher von 4000 Toten im Jahr!)

    Ich hätte echt nicht für möglich gehalten, wie die ‚bösen ‚und ‚guten‘ Energien jeweils dabei abschneiden:

    selbst Solarenergie verursacht mehr Tote als Atomstrom!

    http://zettelsraum.blogspot.com/2012/02/zitat-des-tages-ein-toter-bei-unfall-in.html

    (Liste am Ende des Artikels, aber der ganze Artikel ist lesenswert – wie überhaupt das ganze Blog!)

  41. @8

    „Ein Grund für die niedrige Zahl der Strahlentoten wird wohl auch die erfolgte Evakuierung sein.
    Außerdem dauert es normalerweise länger als ein Jahr bis man an dem Krebs stirbt, den man sich durch erhöhte Strahlenbelastung zugezogen hat.
    In 10-25 Jahren wird sich eine erhöhte Zahl von Krebserkrankungen wohl statistisch feststellen lassen.“

    Sehr wichtige Feststellung die hier bei PI leider nicht berücksichtigt wird.

  42. Hokkaido (20:19):
    >>All die Atomkraftbefürworter hier sollten schnellstens in die Nähe eines heute in Betrieb befindlichen Atomkraftwerks ziehen – besonders dann, falls sie Kinder haben.<<

    Die Gemeinden in Deutschland, die mit einem Kernkraftwerk gesegnet sind/waren, gehören zu denen, die mit gewaltiger Mehrheit pro Kernenergie sind. Das liegt daran, dass die ansässige Bevölkerung über die Technik informiert ist und sich nicht von linker und ökofaschistischer Lügen- und Panikpropaganda ins Bockshorn jagen lässt.
    .
    Ihr Herz-Schmerz-Argument – inklusive die armen Kinderchen – geht also völlig ins Leere.

    ____________

  43. #47 le waldsterben (21. Feb 2012 20:23)

    selbst Solarenergie verursacht mehr Tote als Atomstrom!

    Ganz zu schweigen vom politisch-gewollten Multikulturalismus, der jeden Monat zu Todesopfern unter der steuerzahlenden Zivilbevölkerung führt!

  44. Trotzdem war es eine Katastrophe, denn jetzt haben wir die Grünen in Sachsen-Anhalt im Landtag und in Baden-Württemberg sogar auf dem Chefsessel der Regierung.

  45. #43 mr.scotty

    Klingt ja (wie immer) nett mit der Kernfussion, aber die beiden Wassersoffisotope Deuterium und Tritium sind halt auch nur begrenzt verfuegbar. Genau wie Uran, Oel und Thorium steht da nur eine begrenzte Menge, die sich nicht in menschlichen Zeitmasstaeben erneuert, zur Verfuegung.

    Je nach Nutzung koennte Uran noch 40-80 Jahre reichen, Thorium mehr als 100, Oel ist in 80 Jahren ganz weg als Energietraeger und hoffentlich wenigstens noch als chemischer Rohstoff zu gebrauchen, Kohle macht noch grob 200+ Jahre mit und Deuterium/Tritium „ganz grob“ geschaetzt etwa 200 Jahre.

    Kurz gesagt, im Jahr 3000 brauchen wir wieder neue Loesungen.

    Solarkraft ist theoretisch moeglich, aber dann bitte da wo es Sinn macht, also z.B. auf den LaGrange Punkten.

  46. Das schlimme an DDR1 und DDR2 mitsamt der angeschlossenen Reichsregionalanstalten ist die dort stattfindende wissenschaftliche Zensur.

    Es DARF dort nicht mehr objektiv und wissenschaftlich berichtet werden, wenn es um Themen wie Kernenergie, Klimawandel, Landwirtschaft etc. geht.

    Stattdessen wird man mit Propaganda voll- und zugestopft. Und dafür müssen wir auch noch über 8 Milliarden Rundfunkgebühr per anno blechen.

    Alle Wissenschaftsjournalisten, die eine abweichende Meinung vertreten oder vertraten, wurden weggemoppt oder wegpensioniert. Erinnert sich noch jemand an Joachim Bublath?

    Was würde man mit Wolfgang Thüne machen (ein böser „Klimaskeptiker“), wenn der noch als ZDF-Meteorologe aktiv wäre?

    Auf science-sceptical.de diskutiert man gerade über ein neues Konzept für Kernreaktoren: den LFTR (Lifter, Flüssigsalz-Hochtemperaturreaktor).

    In den Wissenschaftssendungen des gleichgeschalteten Staatsfernsehens wird eine solche Diskussion niemals stattfinden. Wie lange müssen wir uns das noch bieten lassen? Wie kann man sich wehren?

  47. #5 D. ohne Islam (21. Feb 2012 19:38)

    Siehe den hier:

    #40 Stefan Cel Mare (21. Feb 2012 20:18)

    genannten Artikel. Der Thorium-Reaktor in Peking wurde genau auf das Verhalten bei solchen Ereignissen getestet:

    Die Kugelbett-Technologie ist von Anfang an für Standorte in Ballungsgebieten vorgesehen worden. Das war nur deshalb möglich, weil diese Technologie inhärent sicher ist. Ein Kugelbett-Reaktor kann aus natürlichen Gründen nicht durchbrennen.

  48. #30 misfit (21. Feb 2012 20:03)

    waren im 9000 Kilometer entfernten Deutschland innerhalb kurzer Zeit alle Geigenzähler ausverkauft. In Österreich verhielt es sich ebenso.
    Na wenn die “Geigenzähler” alle waren, hätte man ja auf die Bratschenzähler ausweichen können :)/blockquote>

    KÖSTLICH! Wahlweise auch Cellozähler hihi

  49. „Eine peinliche Niederlage für den Tendenzjournalismus,…“

    Leider nein, im Gegenteil. Trotz grob falscher und widerlegter Berichterstattung ein Sieg auf ganzer Linie. Das muss man denen erstmal nachmachen, ohne jede faktische Substanz eine komplette Wende in der Energiepolitik zu erreichen – natürlich leider mit verheerenden Folgen in der Zukunft, aber DIE Folgen wird auch keiner mehr richtig zuordnen, sondern dafür werden dann wieder andere Sündenböcke gesucht.

    Zu den angeblichen langfristigen Strahlenopfern: Da geistern völlig falsche oder zumindest durch nichts belegte Zahlen herum. Einfach mal z. B. bei Wikipedia gucken (die sind wohl nicht als Atom-Lobbyisten verdächtig): „Laut WHO und IAEA (2006) starben knapp 50 Menschen an der Strahlenkrankheit.“ Alles weitere sind SCHÄTZUNGEN, die im übrigen einen Zeitraum bis 2065 (!!! = 80 Jahre nach dem Unfall ! Wären da nicht sowieso schon fast alle tot?) umfassen. Die als einzig einigermaßen sicher diagnostizierten Schilddrüsenkrebserkrankungen sind glücklicherweise sehr gut heilbar (15 Tote). Anstieg von Leukämie bis heute nicht feststellbar.

    Ich bin kein Atomlobbyist, aber bitte die Zahlen zur Kenntnis nehmen. Andere Energieen haben im gleichen Zeitraum weit größere Opferzahlen zu verzeichnen, das sind bloß keine aufsehenerregenden Einzelereignisse und wir sind es gewohnt.

  50. #41 Hokkaido (21. Feb 2012 20:19)

    All die Atomkraftbefürworter hier sollten schnellstens in die Nähe eines heute in Betrieb befindlichen Atomkraftwerks ziehen – besonders dann, falls sie Kinder haben.

    Warum neben ein AKW? Warum nicht gleich neben ein Kohlekraftwerk?

    Kohlekraftwerke emitieren mehr radioaktive Strahlung in die Umgebung als ein AKW.

    (weil Kohle eben auch sein ganz normalen radioaktiven Isotope hat und somit auch die Abgase)

  51. Göbbels hatte schon recht: je öfter und länger man Propaganda wiederholt, desto sicherer wirkt sie. Wir können nur froh sein, das das Thema Islam noch nicht so lange von den Gutmenschen bearbeitet wird, sonst würden sich hier im Kommentarbereich wahrscheinlich die „Islam ist Frieden“-Freunde tummeln, und Ihr könntet den Laden zumachen!
    Merke: Wenn Frauen nicht mehr mit ihren Körpern machen können, was sie wollen, oder das grauenvolle Atom verharmlost wird, läuft auch der sonst so aufgeklärte PI-Leser Amok.
    Also laßt besser die Finger von dem Thema, sonst kann der eine oder andere nicht mehr schlafen vor lauter Lebensangst oder aufrechter Empörung. Tanzt doch einfach mal das Wort „Kernkraft“, vielleicht verliert es dann etwas von seiner Gefährlichkeit!

  52. #45 Badischer (21. Feb 2012 20:21)

    Wollen sie behaupten die deutschen MSM berichten fair zum Thema Atomkraft? Es ist doch so: In den deutschen MSN wird extrem einseitig an die niedrigsten Instinkte des Menschen appelliert: Angst, Angst, Angst und wo nötig eine Portion Hass. Dem setzt PI etwas entgegen. PI ist nur die Reaktion, das Medium das die Balance wieder herstellt.

    Sie erwarten sicherlich auch nicht, dass PI den Islam auch mal von seinen „positiven“ Seiten darstellen soll. Auch das machen die MSM schon mehr als genug.

    Zweitens ist PI beim Thema Atomkraft nicht einmal so einseitig wie sie behaupten.

    Und drittens arbeitet PI beim Thema Atomkraft mit Fakten. Das unterscheidet sie schon mal ganz wesentlich von den deutschen MSM.

  53. Badischer (20:21):
    >>Immer wenn es um das Thema AKW hier geht, ist das lediglich eine saubere, sichere Angelegenheit.<<

    Sie werden staunen; aber ganz genauso ist es in Konsequenz auch.
    .
    Im deutschsprachigen Europa sind aber Viele derart hysterisiert und fanatisiert, dass ein Gegenankommen gegen diese riesige Mauer der Fehlinformation kaum anzukommen ist. Sie werden indes aber keinen ernstzunehmenden Kernphysiker, Starkstromtechniker, Anlagenbauer oder Verfahreningenieur finden, der prinzipiell gegen die Kernenergie ist. Das Feld des Anti-seins wird ausschließlich von völlig Technikfremden und psychopathischen Morgenthau-Plan-Verfechtern beherrscht.

    ______________

    Eine sehr gute Einführung ins Thema finden Sie hier (nehmen Sie sich bei Gelegenheit mal ´nen Stündchen Zeit, ein glas Wein, ein Stück guten Käses und los geht’s):

    http://timms.uni-tuebingen.de/ttimms/Player/PlayClipWMT.aspx?mode=e&start=00:02:27&ref=mms://u-003-stimms03.uni-tuebingen.de/UT_2007/06/05/UT_20070605_001_rvklima_0001.wmv500.wmv&resourceid=UT_20070605_001_rvklima_0001

    _________________

  54. Grosschemie ist auch gefählich, gefährlicher noch als Atomkraft.

    BASF, Bayer, Merck, alles abschalten.

    Der grüne Joschka hats vorgemacht, Hoechst hat er erfolgreich den Gar ausgemacht.

    Wir setzen auf Natur, die ist ganz lieb zu uns Menschen. Wenn wir wieder so leben wie vor 150 Jahren oder früher, dann dürfen wir schon mit durchschnittlich 40 Jahren in die Kiste, Kinder brauchen dann nicht abgetrieben zu werden, da eh weniger als die Hälfte das 2. Lebensjahr erreicht, aber es gibt wenigstens keine Strahlentoten und keine Chemietoten mehr, auch die herbeiphantasierten nicht.

  55. #59 CETERUM CENSEO
    Ein sehr richtiger Kommentar. Ich bin zum Beispiel auch für Abtreibung, allerdings mache ich keinen solchen Radau, wenn PI seine gegensätzliche Meinung zum Thema äußert. Das gebührt doch die Höflichkeit, dass man sich die Argumente von PI einmal anhört und nicht immer gleich mit Keulen daherkommt von wegen PI wäre einseitig, würde spinnen, das Thema müsse gestrichen werden, kewil müsse man rausschmeißen usw. usw.

    Das ist doch Kindergarten!

    Einige PI-Kommentatoren scheinen schon bestens islamisiert zu sein: Fordern, fordern, fordern. Drohen, drohen, drohen.

    Und wenn PI nicht Folge leistet, dann droht man mit Liebesentzug und ist notorisch beleidigt!

  56. Nun ist es aber nun wirklich gut.
    Ich kann keine Verhamlosung der Kernkraft hier erkennen, PI garniert hier einen Artikel der Morgenpost mit einem Kommentar, trotzdem handelt es sich doch hier um gesicherte Informationen.

    Eine VerHERRElichung der Kernkraft sehe ich nichts.

  57. #41 Hokkaido (21. Feb 2012 20:19)

    All die Atomkraftbefürworter hier sollten schnellstens in die Nähe eines heute in Betrieb befindlichen Atomkraftwerks ziehen – besonders dann, falls sie Kinder haben.

    Und du ziehst bitte nach China in die Nähe der Abraumhalden für seltene Erden, die man für die Magnetspulen von Windrädern braucht. Da lagert mehr strahlender Atommüll als in der Asse, oder kurz gesagt:

    Windräder produzieren Atommüll – aber kräfig:

    Da das radioaktive Thorium derzeit nicht verwendet wird, häuft es sich rund um die chinesischen Minen, aus denen derzeit 97% der Weltproduktion an Neodym stammt, in riesigen Mengen unter freiem Himmel an: allein rund um den „See der seltenen Erden“ einem riesigen Auffangbecken für die wässrigen Abfallprodukte des Abbaus nahe der mongolischen Stadt Baotou, lagern bereits jetzt ca. 90.000 Tonnen Thorium.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/greenpeace_uebernehmen_sie_windraeder_produzieren_atommuell/

  58. sincimilia (20:24):
    >>In 10-25 Jahren wird sich eine erhöhte Zahl von Krebserkrankungen wohl statistisch feststellen lassen.<<

    Die lässt sich tatsächlich aber nicht mal in Tschernobyl feststellen.
    .
    Mal abgesehen davon, dass es außerhalb von ein paar Metern rund um die Reaktorgebäude in Fukushima dort zu keinem Zeitpunkt je eine höhere Belastung durch Radioaktivität gegeben hat, die größer wäre als z.B. die ganz normale im Erzgebirge. Die Evakuierung des Landkreises war eine reine Vorsichtmaßnahme, weil die Reaktoren nicht 100% unter Kontrolle waren.

    _______

    Sachlich lässt sich feststellen: Mehrere fast 50 Jahre alte Kernreaktoren haben erst ein Jahrtausend-Erdbeben der Stärke 9.1 und unmittelbar danach ein 30-Meter-Tsunami getroffen. Infolge dieser Katastrophe, die ansonsten in Japan Tausende Menschenleben forderte, hat es in Fukushima nicht einen Toten durch die Havarie des Kraftwerkes gegeben. Ein besseren und schlagkräftigern sowie offensichtlicheren Beweis für die Handhabungsfähigkeit und Sanftmütigkeit der Kernenergie kann es gar nicht geben!!!!!

    _______________________________

  59. @#53 kt

    Trotzdem war es eine Katastrophe, denn jetzt haben wir die Grünen in Sachsen-Anhalt im Landtag und in Baden-Württemberg sogar auf dem Chefsessel der Regierung.

    Das ist ein Aspekt dem ich voll und ganz zustimme. Aber auch hierfür ist einer der Gründe, dass bis dahin die Atomkraft verharmlost worden ist und der panikartige Schwenk hat dann sein übriges getan.

    Also mal abgesehen davon dass ich weder von Atomkraft noch von Windenergie fundiertes Wissen habe und wie die meisten hier mich mit fremden Argumenten schmücke, habe ich da selbst doch noch eine Verschwörungstheorie die mir durch den Kopf gegangen ist.

    Wenn ein Physikerin, die von der Atomkraft überzeugt gewesen ist, durch so einen kleinen Zwischenfall wie in Fukushima, sich binnen so kurzer Zeit um 180 Grad dreht, was weiss Sie denn mehr, als das was wir wissen? Gibt es da im Bundeskanzleramt vielleicht doch ein paar interne Berichte über die Sicherheit in unseren AKWs? Übrigens ein Aspekt der sich mit den Argmenten der Technikgläubigen (gleich mache ich wieder einen gelungen Schwenk zum Islan) deckt. Denn die alten AKWs werden im gleichen Atemzug durchweg kritisiert.

    Ach..jetzt habe ich den Schwenk verpasst..

  60. Hier vergessen viele immer die erbgutverändernde Wirkung von Radioaktivität! Und wollte jemand von den AKW-Freunden wirklich in der Nähe von Fukushima leben? Viel Spaß, die Immobilienpreise sind dort jetzt sehr günstig! Ich wäre nicht so begeistert, wenn in Fessenheim ein GAU passiert. Dann doch lieber fossile Energieträger, wenn die erneuerbaren nicht ausreichen!

  61. Die Zitate in #58 aus Wikipedia zu den Strahlenopfern beziehen sich selbstverständlich auf Tchernobyl (als immer angeführtes Beispiel für die größte je stattgefundene Atomkatastrophe). Für Fukushima bleibt es bei 0 Stand heute.

  62. Ich verlasse jetzt die hier durchaus spannende Diskussion (irgendwer muss ja die griechischen Milliarden verdienen 😉 ) mit einem Schlusssatz, der aber wohl erhellt, dass die ganze Diskussion im Grunde genommen sinlos ist:

    Kernkraftbefürworter haben Fakten auf ihrer Seite.

    Kernkraftgegner haben die Urangst vor unsichtbaren Gefahren auf ihrer Seite.

    Was ist stärker?

  63. In Deutschland sterben jährlich 720 Menschen, weil an Landstraßen unbedingt Bäume gepflanzt werden müssen.
    Das interessiert kein Schwein! Es werden noch neue dazugepfanzt. Wozu?

    Aber Atomkraft… Strahlen… ist ja soooo gefährlich… Dazu noch der „Elektrosmog“. Schade, daß Dummheit nicht wehtut.

  64. @#73 le waldsterben

    Boah…klasse Rhetorik. Macht mich sprachlos!

    ….da war noch die Liste der „nicht veröffentlichten“ Störfälle in deutschen AKWs.
    Aber das gehört für Sie vermutlich nur zu den Ur-Ängsten dazu. Reflektiert das mal auf die hier immer wieder angeprangerte Verdummung durch unsere Politik und Medien und kommt wieder von dem Ross runter, Ihr habt die Fakten auf Eurer Seite…

  65. #54 Her Meggido (21. Feb 2012 20:30)

    Klingt ja (wie immer) nett mit der Kernfussion, aber die beiden Wassersoffisotope Deuterium und Tritium sind halt auch nur begrenzt verfuegbar.

    Deuterium lässt sich mit einem vergleichsweise einfachen chemischen Verfahren aus Wasserstoff erzeugen.
    Bei Tritium ist das etwas schwieriger, da hierzu Lithium benötigt wird. Allerdings sorgen Sonne und kosmische Strahlung für einen natürlichen „Nachschub“.

    Je nach Nutzung koennte Uran noch 40-80 Jahre reichen, Thorium mehr als 100…

    Thorium ist rund 4 mal häufiger in der Erdkruste als Uran und es wird zu 99% genutzt und nicht zu 0.7% wie das natürliche Uran.
    Kurz gesagt, werden wir bei gleichbleibendem Energieverbrauch den gesamten Verbrauch für mindestens 1 Million Jahre decken. Hinzu kommen noch Vorkommen auf dem Mond oder tiefer in der Erde. Die Förderung wird ziemlich sicher energieeffizient sein, da pro kg 22 GWh umwandelt werden kann(Jahresverbrauch von 2000-3000 Personen).

  66. # 69 Graue Eminenz

    Glauben Sie den Schwachsinn wirklich . Dann besuchen Sie einmal Kliniken in der Ukraine und unterhalten sich mit Medizinern . In Japan wird vermutlich niemand leugnen das es Langzeitfolgen gibt , da in zwei japanischen Städten immer noch Menschen an den Folgen der verbrecherischen Atombombenabwürfe sterben.

  67. #71 stuttgarter (21. Feb 2012 20:50)

    Hier vergessen viele immer die erbgutverändernde Wirkung von Radioaktivität! Dann doch lieber fossile Energieträger, wenn die erneuerbaren nicht ausreichen!

    Das ist ja das Schizophrene an dieser ganzen Debatte. Die Medizin ist ja nicht dumm. Dieses Thema wird ganz genau untersucht. Gesundheitsbehörden weltweit haben zum Thema Krebs tonnenweise Studien laufen. Keine seriöse Studie unterstellt den AKWs eine Krebsgefahr, die man hyperventilieren müsste.

    Sogar auf der deutschen wikipedia ist ein kleines Wunder passiert: Man veröffentlicht zum ersten Mal Daten zum Standard „Tote pro Terawattstunde“:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Auswirkungen_auf_die_Gesundheit

    Die Atomkraft schneidet in diesen Statistiken schon immer am besten ab. Das kommt bei den Deutschen nur irgendwie nicht an. Ratio bei den meisten Deutschen? Fehlanzeige.

    Und wollte jemand von den AKW-Freunden wirklich in der Nähe von Fukushima leben?

    Diese Heuchelei immer. Es will auch niemand unter den neuen Reichskrafttürmen leben, die höher sind als das Ulmer Münster. Aber um mal ihrer „Logik“ zu folgen: Auf Nagasaki und Hiroshima haben wir Amerikaner bekanntlich Atombomben abgeworfen. Laut linker Propaganda müssten diese Landstriche auf Millionen Jahre verstrahlt sein. Die Krebszahlen müssten explodieren.

    Fakt ist: Es leben Millionen Menschen in diesen Gebieten. Die Krebszahlen sind nicht höher als anderswo und beruhen nicht auf den Abwürfen. Aber vielleicht sollten die hochqualifizierten deutschen Bessermenschen wie Claudia Roth diesen Menschen mal „erklären“ in welcher „Gefahr“ sie leben.

  68. oups … hier nochmal:

    Platow (20:49):
    >>Also mal abgesehen davon dass ich weder von Atomkraft noch von Windenergie fundiertes Wissen habe …<<

    Das ist bei allen Kernkraftgegnern sowie Leugnern des Windenergieschwindels der Fall. Deswegen wird in Germanistan das Ganze ja auch nur hysterisch und emotional angegangen.
    .
    Eine sehr gute Einführung ins Thema Kernenergie finden Sie hier (nehmen Sie sich bei Gelegenheit mal ´nen Stündchen Zeit, ein glas Wein, ein Stück guten Käses und los geht’s):

    http://timms.uni-tuebingen.de/ttimms/Player/PlayClipWMT.aspx?mode=e&start=00:02:27&ref=mms://u-003-stimms03.uni-tuebingen.de/UT_2007/06/05/UT_20070605_001_rvklima_0001.wmv500.wmv&resourceid=UT_20070605_001_rvklima_0001

    _____________________

  69. #55 Cendrillon (21. Feb 2012 20:30)

    Auf science-sceptical.de diskutiert man gerade über ein neues Konzept für Kernreaktoren: den LFTR (Lifter, Flüssigsalz-Hochtemperaturreaktor).

    Beim „Lifter“ handelt es sich um nichts anderes als den besagten Thorium-Reaktor. Ich werde die ganze Zeit dafür, dür den entsprechenden Vorschlag zu voten:

    Thorium-Reaktor

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/20-Wovon-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=3063

  70. #83 Stefan Cel Mare (21. Feb 2012 21:08)

    Heisst natürlich „werbe“ und nicht „werde“.

  71. #75 Platow (21. Feb 2012 21:00)

    kommt wieder von dem Ross runter, Ihr habt die Fakten auf Eurer Seite…

    Wenn Sie ehrlich sind und mal wirklich in sich gehen, dann werden sie schnell einsehen das le waldsterben Recht hat.

    Man sieht das auch hier an der Diskussion. Die Befürworter bringen sehr fachliche Argumente und die Gegner bringen nur oberflächliche Ressentiments. Ich höre mir gerne Gegenargumente an, aber es sollte schon mehr sein als das was Claudia Roth den ganzen Tag erzählt.

    (Das ist auch bemerkenswert: Sonst glauben PI-Leser den Grünen doch auch nichts, aber bei diesem Thema ist Claudia Roth plötzlich hochkompetent, oder wie darf man das verstehen?!)

    Ich mein mal ganz ehrlich. Ihr einziges „Argument“ lautete bisher:

    #22 Platow

    Ich meine mal eine Grafik gesehen zu haben wie es sich mit Strahlenopfern verhält.

    Ich meine was soll man dazu noch sagen?! DA bleibt einem doch die Spucke weg.

  72. #55 Cendrillon (21. Feb 2012 20:30)

    In den Wissenschaftssendungen des gleichgeschalteten Staatsfernsehens wird eine solche Diskussion niemals stattfinden. Wie lange müssen wir uns das noch bieten lassen? Wie kann man sich wehren?

    Auch dazu gibt es einen Vorschlag, den ich ebenfalls die ganze Zeit propagiere:

    Bahnbrechende wissenschaftliche Fortschritte ohne öffentliche Wahrnehmung

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/20-Wovon-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=5633

    In der Tat: wir brauchen eine „Offene Diskussion über Energiepolitik“ ebenso wie eine „Offene Diskussion über den Islam“.

    Und aus bestimmten Gründen – Stichwort: Öl – hängen diese beiden Themenbereiche auch unmittelbar miteinander zusammen.

  73. stuttgarter (20:50):
    >>Hier vergessen viele immer die erbgutverändernde Wirkung von Radioaktivität! Und wollte jemand von den AKW-Freunden wirklich in der Nähe von Fukushima leben?<<

    Es hat außerhalb von ein paar Metern rund um die Reaktorgebäude in Fukushima dort zu keinem Zeitpunkt je eine höhere Belastung durch Radioaktivität gegeben, die größer wäre als z.B. die ganz normale im Erzgebirge oder im Großraum Paris. Die Evakuierung des Landkreises war eine reine Vorsichtmaßnahme, weil die Reaktoren nicht 100% unter Kontrolle waren.
    .
    Sicherlich; in hohen Dosen sind die unterschiedlichen radioaktiven Strahlungen sehr gefährlich und sogar tödlich. Aber Radioaktivität ist auch eine völlig normale Sache.
    .
    Ihr Körper nimmt, so lange Sie leben, übrigens beständig das radioaktive Kohlenstoffatom C14 auf und baut es in Ihren Organismus ein – ein Umstand, den Archäologen zur Alterbstimmung organischen Materials sehr schätzen.
    😉

    ______________

  74. #20 Cendrillon (21. Feb 2012 19:54)

    In ca. 3 Wochen jährt sich der Fukushima-Zwischenfall.

    In ca. 6 Wochen jährt sich die EHEC-Katastrophe, die den Planeten beinahe an den Rand des Abgrundes gebracht hätte!

    Ich hoffe, dass dieses Ereignis bei PI entsprechend gewürdigt wird…

  75. #87 Stefan Cel Mare
    Das ist genau der Skandal in diesem Land. Deutsche Politiker aller Parteien schalten durch den Steuerzahler teuer bezahlte und nun endlich abbezahlte AKWs ab und verhindern zudem mit allen Mitteln die Erschließung landeseigener Gasverkommen.

    Dann gehen sie zu den Russen und Arabern und kaufen dort immer mehr Öl und Gas. Das ganze verkauft man dann als „Energiewende“.

    Unwichtige Witzfiguren wie Wulff werden von den deutschen Medien monatelang gehetzt, wenn allerdings frühere Kanzler und Vize-Kanzler erst aus der Atomkraft aussteigen, um dann bei ausländischen Öl- und Gaskonzernen anzuheuern, dann ist das für die deutschen MSM kein großes Ding.

    Dieses Land ist moralisch und ethisch hochgradig verkommen.

  76. Sachlich lässt sich feststellen: Erst ein Jahrtausend-Erdbeben der Stärke 9.1 und unmittelbar danach ein 30-Meter-Tsunami haben mehrere fast 50 Jahre alte Kernreaktoren getroffen. Infolge dieser Katastrophe, die ansonsten in Japan Tausende Menschenleben forderte, hat es in Fukushima nicht einen Toten durch die Havarie des Kraftwerkes gegeben. Ein besseren und schlagkräftigern sowie offensichtlicheren Beweis für die Handhabungsfähigkeit und Sanftmütigkeit der Kernenergie kann es gar nicht geben!!!!!

    ______________
    🙂

  77. #70 Platow (21. Feb 2012 20:49)

    Wenn ein Physikerin, die von der Atomkraft überzeugt gewesen ist, durch so einen kleinen Zwischenfall wie in Fukushima, sich binnen so kurzer Zeit um 180 Grad dreht, was weiss Sie denn mehr, als das was wir wissen? Gibt es da im Bundeskanzleramt vielleicht doch ein paar interne Berichte über die Sicherheit in unseren AKWs?

    Nein. Diese Füsikerin ist Politikerin geworden und nutzt seither alles, was ihr nutzt. Zettel hat da gerade gute Worte gefunden:

    In beiden Fällen (= Schuldenunion, Energiewende, ed.) wendete Merkel die gleiche Taktik an: Der Erfolg der gemeinsamen Regierung war nebensächlich, erste Priorität hatte die Demontage des Partners. Eigene Inhalte hatte Merkel nie. Was sie durchsetzte, war rein situationsgetrieben. Angefangene Projekte wurden liegen gelassen, sobald die öffentliche Diskussion sich von ihnen abwandte. Wesentlich war ihr, die Inhalte und Projekte der Partner zu sabotieren. Was diesen nachhaltig schadete, weil sie sich über ihre inhaltlichen Erfolge definierten – während bei Merkel der schlichte Verbleib im Kanzleramt das einzige angestrebte und erreichte Ziel war. Sechs Jahre hat sie mit dieser Methode Erfolg gehabt. Nicht Erfolg für unser Land (…) aber machttaktischen Erfolg für sich selber.

    http://zettelsraum.blogspot.com/2012/02/toben-und-schreien.html

  78. Hier ist ein eindrucksvolles Beispiel für „Wie Medien lügen“. Da kann sich Kai Diekmann oder die Dumont-Presse eine Scheibe davon abschneiden.

    Quelle: http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20120220p2g00m0dm146000c.html

    Überschrift des Artikels:
    „Fukushima residents exposed to up to 23 millisieverts of radiation“ (Bevölkerung Fukushimas mit bis zu 23 MilliSievert Radioaktivität belastet)

    Die Zahl wurde durch eine Stichprobe ermittelt:

    insgesamt 9474 Personen wurden untersucht

    davon:

    5636 Personen (57,8%) unter 1 millisivert Belastung
    4040 Personen (41,4%) 1 bis 10 milliSievert Belastung

    Macht 99,2%.

    Bei 71 Personen (!) wurden über 10 MilliSievert gemessen.

    Bei einer einzige (!) Person wurde 23 MilliSievert gemessen.

    So entstehen Schlagzeilen. Aus einer einzigen Person unter 9474 Personen entsteht die Schlagzeile „Fukushima residents exposed to up to 23 millisieverts of radiation“

  79. Das oben im Artikel verlinkte Video mit H. W. Sinn bei Maybrit Illner zeigt exemplarisch sehr schön, wie die Chose in Germanistan läuft: Prof. Sinn bringt nüchtern ein paar sachliche Argumente und wird sofort emotional und mit grün-faschistischer Lügenpropaganda unterbrochen und schließlich niedergeschrien.

    _______________

  80. Dass erhöhte Strahlung das Erbgut verändert ist wohl unbestritten – und weiß inzwischen auch jedes Kind. Bei den helfenden „Rentnern“ in Japan wird das aber keine entscheidende Rolle mehr spielen. Hut ab vor der Disziplin und der patriotischen Einstellung dieser „Rasse“.

    Kernkraft ist also auch nur eine „Brückentechnologie“. Aber bevor man den Bogen einreißt, sollte man doch wissen, wie’s drüben danach aussieht. Und nicht einfach mal eine „Energiewende“ einläuten, ohne einen Plan, wie’s ohne Komplikationen und vor allem bezahlbar(!) weitergeht.

    Von der Logik her, müsste doch auch die Erdwärme (unbegrenzt vorhanden) anzapfbar sein?!?!
    Okay, natürlich nicht mitten in der Stadt bohren!

    Sicher gibt es viele Möglichkeiten –
    nur eben grad die Solar-Schiene in unseren Breitengraden fördern? Ich weiß nicht.

  81. #74 Trauerklinge (21. Feb 2012 20:57)

    Aujaa, Elektrosmog, genau mein Thema.
    Ich habe mir im Jahre 2008 einen sog. Handyjammer (Störsender) zugelegt, der auf kurze Reichweiten (ca. 50m) Funkempfänger/Sender stören soll. Sinn war es, Belästigungen durch Menschen, die der Meinung sind, die Umwelt mit ihrer Logorrhoe (umgangssprachlich „Sprechdurchfall“, „Redesucht“, „Redefluss“) in Fernzügen der DB Einhalt zu gebieten (Und da erkennen sich bestimmt einige Leser hier wieder).
    Das war im Jahr 2008 noch möglich. Für das Gebiet Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen Anhalt kann ich berichten, daß es dato nicht mehr möglich ist, selbst im unmittelbaren Nahbereich (S-Bahn oder U-Bahn), GSM zu stören.
    Was nur durch eine extreme Erhöhung der Feldstärke der Sender der Funkzellen zu erreichen ist.

    Wo sind denn die Bürgerinitativen dazu? Nicht vorhanden, weil es keiner merkt, und die Elektrosmog-Nummer der Propaganda unterliegt wie die „Atomenergie“.

    Gemäss der Elektrosmog-Hysterie müssten w

  82. Hayek (21:13):
    >>Das ist auch bemerkenswert: Sonst glauben PI-Leser den Grünen doch auch nichts, aber bei diesem Thema ist Claudia Roth plötzlich hochkompetent, oder wie darf man das verstehen?!<<

    Allein beim Thema Islam herrscht hier eine gewisse Einigkeit, wenn es um C. Roth geht.
    .
    Bei anderen Themen neben der Kernenergie – mir fallen da auf Anhieb Amerika, Christentum und Marktwirtschaft ein – wird aber auch dieses blog teilweise von Opfern der links-grünen Gehirnwäsche und Dauerpropagandaberieselung im 68iger Ungeist geradezu überschwemmt.
    .
    Beachtlich dabei und dazu, dass auch die Braunen bezüglich der vier genannten Themen ganz ähnlich ticken.
    ____________

  83. Die Diskussion ist eigentlich überflüssig, denn es gibt sowieso keine Alternative zu Atomkraft. Wenn man den Aufwand betrachtet, um eine Menge Energie zu erzeugen, wird das schnell klar.

    Zur Erzeugung von 1000 Megawatt braucht man entweder

    – ein Wasserkraftwerk mit einer Staufläche von 640 km^2 Fläche. Dies entspricht ca. der 1,5-fachen Größe des Regierungsbezirks Köln.

    – oder ein Windkraftwerk mit 660 Windrädern und einer Fläche von 960 km^2, also ca. die 1,5-fache Größe des Landkreises München.

    – oder ein Gezeitenkraftwerk mit einem Küstenstreifen von 32 km Länge, also z.B. ein Drittel der Küste von Sylt.

    – oder ein Kohlekraftwerk, das von einem Zug mit 110 Waggons, der alle 30 Stunden (=300 mal pro Jahr!) ankommt, gespeist wird. Jeder Waggon wiegt 100 Tonnen und erzeugt 20 Minuten Elektrizität. Pro Stunde werden 120 Tonnen CO2 ausgespuckt.

    – oder ein Atomkraftwerk, das in 5 Jahren 180 Gramm (!) Materie umwandelt und überhaupt keine Emissionen hat.

    Warum das so ist, wird hier erklärt.

    Außer den Deutschen wird wohl keine Nation auf die zuletzt genannte Alternative verzichten.

  84. AlterSchwabe (21:32):
    >>Kernkraft ist also auch nur eine “Brückentechnologie”.<<

    So wurde sie in Germanistan bis zum erfolgten Ausstieg bezeichnet. Ansonsten gilt, dass das atomare Zeitalter noch nicht mal richtig angefangen hat, zu beginnen. Schön aber, dass Deutschland sich schon mal verabschiedet hat.

    _________
    🙄

  85. #92 Graue Eminenz

    Sachlich lässt sich feststellen: Erst ein Jahrtausend-Erdbeben der Stärke 9.1 und unmittelbar danach ein 30-Meter-Tsunami haben mehrere fast 50 Jahre alte Kernreaktoren getroffen.

    Sachlich? Nee, oder? Hätten die TEPCO-Flachhirne ihre Notstromgneratoren nicht aus Kostengründen und geistiger Umnachtung unterhalb der am höchsten zu erwartenden Wasserlinie hingerotzt, wäre BaWü nicht grün, die BRD nicht zukünftig „Atomstromfrei“, keiner wäre evakuiert worden und Fukushima Daiichi würde weiter lustig Strom produzieren. So sieht es aus real aus, Du „Experte“!

  86. Betrifft geregelte Zuwanderung.
    Bitte voten!

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=1713

    Leute, Entschuldigt bitte das ich und einige Gleichgesinnte hier des öfteren werben. Aber wie wir gesehen und auch gehört haben, wird die Reihenfolge was vorne liegt, von anderen bestimmt.
    Also sollten, nein, müssen wir mehrere Positionen, die unsere Interessen vertreten, ganz vorne haben.
    Wir würden uns auch um weitere Unterstützung sehr freuen.
    Danke für euer Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daddy

  87. #10 Bulldozer (21. Feb 2012 19:46)
    @ #5 WahrerSozialDemokrat (21. Feb 2012 19:39)
    Wo ist denn was in die Luft geflogen? Was habe ich verpasst?

    Was ist denn da sonst passiert?
    Hast du die Videos mit den beiden Explosionen nicht gesehen?

    Dort ist, soweit ich mich erinnre, ein Generator wegen Überhitzung explodiert. Eine derartige Verkettung, die zum Unfall führte, hätte es in jeder Industrieanlage geben können.
    Eine nukleare Explosion hat es in Fukushima nie gegeben.
    Jeder Hesse erinnert sich sicherlich an die fast alltäglichen Unfälle im Chemiewerk Höchst oder an den Gestank des Main in Griesheim.
    Böse Zungen behaupteten, mit dem Mainwasser aus Griesheim konnte man Negeative entwickeln.

    Und selbst im „Vorhof zur Hölle“ , dem Atomwaffentestgelände Semipalatinsk, sind bis heute keine erhöhten Krebsraten feststellbar.

  88. #36 Eurabier (21. Feb 2012 20:13)

    Trotzdem verkaufen die linksgrünen Khmer (Khmer Vert 90) die Deutschen für dumm:

    „…und die Region rund um die Atomanlage wird für Jahrhunderte verstrahlt sein.“

    Ähm… so wie in Tschernobyl?

    Das Dumme ist nur, dass die Grünen vergessen haben, dass den Przewalski-Pferden mitzuteilen, die in den letzten beiden Jahrzehnten – völlig unbehelligt von den Menschen die grösste freilebende Population in der Gegend rund um den Reaktor entwickelt und mittlerweile fröhlich wiehernd durch das Reaktorgelände traben.

    In der Folge von Fukushima gab es mal einen Fernsehbericht, in dem eine todesmutige deutsche Journalistin sich gemeinsam mit einem ukrainischen Kollegen in das Gebiet rund um Tschernobyl begab, um die entsetzlichen Bilder toter oder bis zur Unkenntlichkeit mutierter Tiere dem deutschen Fernsehpublikum nicht vorzuenthalten.

    Sie fanden jedoch gerade einmal – eine tote Maus. Und selbst die war wahrscheinlich – wie sie zugeben mussten – nicht an der bösen Atomstrahlung verendet, sondern schlicht eines natürlichen Todes gestorben.

    Und sie fanden das, was sie nicht finden wollten – unzählige muntere Przewalski-Pferde.

  89. Verharmlost wird hier gar nichts. Mich stört nicht so sehr, wie die mangelnde Diskussion über moderne AKS´s.

  90. #100 Graue Eminenz (21. Feb 2012 21:41)

    Bei anderen Themen neben der Kernenergie – mir fallen da auf Anhieb Amerika, Christentum und Marktwirtschaft ein – wird aber auch dieses blog teilweise von Opfern der links-grünen Gehirnwäsche und Dauerpropagandaberieselung im 68iger Ungeist geradezu überschwemmt.

    Beachtlich dabei und dazu, dass auch die Braunen bezüglich der vier genannten Themen ganz ähnlich ticken.

    Das ist genau der Punkt. Ich spreche immer von den drei A’s: Antikapitalismus, Antiamerikanismus, Antisemitismus.

    Damit kommt man in Deutschland immer weiter. Egal in welcher Partei oder NGO. Von ganz links bis nach ganz „rechts“.

    Gestern oder vorgestern hat mich doch glatt felixhenn zugetextet, dass die die Sozialisten in Südamerika „ganz anders“ wären als die Linken hier. Viel lieber, viel netter, viel vernünftiger. Er habe ein Haus in Porto Allegre und chilenische Freunde von daher wisse er das. Castro habe außerdem gar „keine andere Wahl“ gehabt, wegen den bösen USA. Allende natürlich erst Recht: Er musste die Banken und Minen verstaatlichen. Dafür wusste auch felixhenn: Das einzige Monster in Südamerika war Pinochet.

    Ich dache jetzt bin ich bei Indymedia.

  91. Was ist mit den evakuierten Gebieten? Konnten die Leute wieder zurück in ihre Heimat? Wie viel Kosten hat die Dekontimanation verursacht?

    Meine deutschen Freunde in Japan waren sehr erstaunt wie ruhig die Japaner das ganze aufnahmen und dass in den Supermärkten in Tokio aus Solidarität monatelang fast nur Gemüse aus der Präfuktur Fukushima verkauft wurde. Über die Langzeitfolgen des GAU kann man aber noch nichts sagen, die Medien in Japan haben sich nicht gerade mit investigativen Journalismus berühmt gemacht. Trotzdem ist es natürlich lächerlich, dass ARD und ZDF ihre Mitarbeiter aus Tokio abgezogen haben, aber kein Problem damit hatten zur SELBEN Zeit aus Libyen live vor Ort zu berichten.

  92. „Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!“

    – Albert Einstein

  93. #49 sincimilia (21. Feb 2012 20:24)

    „In 10-25 Jahren wird sich eine erhöhte Zahl von Krebserkrankungen wohl statistisch feststellen lassen.”

    Sehr wichtige Feststellung die hier bei PI leider nicht berücksichtigt wird.

    Aber Tschernobyl ist doch mittlerweile solange her, demzufolge müsste man es doch DORT nachweisen können, oder?

    Seltsamerweise hört man dazu aber nichts.
    Auch die Przewalskipferde denken gar nicht daran, an Krebs zu sterben.

    Gut, bei der Maus war man sich jetzt nicht so sicher…

  94. #94 oriana1
    Vielleicht kennen Sie ja den Urheber dieses Freiheit-Textes und sagen ihm:

    Man darf sich ja aus meinem Blog und aus meinen Kommentaren bedienen, aber dann sollte man auch die Quelle angeben. Sonst ist das ein Plagiat. Auch eine Anfrage an mich kostet nichts.

  95. #105 JRico
    Das ist das Groteske an „Fukushima“. Der Super-GAU fand nicht in Fukushima statt, sondern in Stuttgart.

    Schon lustig wie die Geschichte so spielt. Mappus hätte locker gewonnen und jetzt terrorisiert Kretschmann die Schwaben und Badener. Da kann ich nur sagen: HA HA.

  96. #102 Graue Eminenz (21. Feb 2012 21:44)

    Schön aber, dass Deutschland sich schon mal verabschiedet hat.

    Ja, es ist rational nicht nachvollziehbar und kann wohl schizophren bezeichnet werden:

    Vor zwei Wochen beim hiesigen Kälte-„Rekord“ von unter minus zwanzig Grad fiel mein Blick nach Osten auf den Turm des Kraftwerks Marbach – und oh welche Freude – der Kamin qualmte! Nach Jahrzehnten der Ruhe durfte er jetzt die Not im Stromnetz lindern.
    Das Schizophrene: Richte ich meinen Blick nach Norden, so erkenne ich das Kernkraftwerk Neckarwestheim, das den voll funktionierenden Block I vor einem Jahr einfach abgestellt hat. Abstellen musste, aus politischen Gründen! Wegen Hysterie! Es dampft leider nur noch der Block II.
    Solche Zustände verkraftet mein – allerdings auch in die Jahre gekommenes – Hirn nicht mehr lange!!!

  97. Bevor ich nun ins Bettchen gehe ist soviel sicher:

    Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland erreicht diese Diskussion nicht, diese Leute schlafen ruhig mit der Sicherheit, das IM Erika schon alles mit ruhiger Hand richten wird.

    Ich stecke nun eine Anode und eine Elektrode in eine Gewürzgurke und lade mein IPad damit, und träume Cem Özdemir und riesigen Gewürzgurkenkraftwerken (vorzugsweise aus dem Spreewald)

    Semper Pi!

  98. #4 Badischer (21. Feb 2012 19:35)

    Sicher halte ich nichts von blinder Hysterie. Aber ebenso wenig von der permanenten Verharmlosung von Atomkraft, wie sie auf PI betrieben wird. Für die Zukunft braucht es andere Konzepte, die müßen allerdings durchdacht und nicht blindem Aktionismus geschuldet sein.

    Genau so ist es!

    Ein gut geplanter Ausstieg über einen angemessenen Zeitraum wäre vernünftig gewesen. Aber knall_auf_fall aus der Atomkraft auszusteigen, ohne erprobte Alternativkonzepte und bei gleichzeitigem Zurückfahren co2-ausstoßenden Kraftwerken ist industrieller Harakiri!

  99. Ich bin kürzlich über ein Video des Tsunami in Japan gestolpert, daß einem ob der im Bild gefangenen Naturgewalt den Atem stocken läßt:

    http://tinyurl.com/7722zj5

    (ab Minute 2 und 15 Sekunden kommt die volle Wucht der Natur)

    Die Atomanlage in Fukushima ist dennoch nicht komplett auseinandergebrochen und konnte wieder unter Kontrolle gebracht werden. Das muß den japanischen Ingenieuren erstmal jemand nachmachen.

  100. #67 le waldsterben (21. Feb 2012 20:45)

    Windräder produzieren Atommüll – aber kräfig:

    „Da das radioaktive Thorium derzeit nicht verwendet wird, häuft es sich rund um die chinesischen Minen, aus denen derzeit 97% der Weltproduktion an Neodym stammt, in riesigen Mengen unter freiem Himmel an: allein rund um den „See der seltenen Erden“ einem riesigen Auffangbecken für die wässrigen Abfallprodukte des Abbaus nahe der mongolischen Stadt Baotou, lagern bereits jetzt ca. 90.000 Tonnen Thorium.“

    Das Thema hat sich ja jetzt erledigt: China verwendet jetzt das Thorium. Und bei dem einen Reaktor in Peking wird es wohl – vernünftigerweise – nicht bleiben.

  101. #117 Cedrick Winkleburger (21. Feb 2012 22:01)

    😉

    Paß nur auf, daß die Gurke nicht zu heiß wird. Sonst ist sie am Ende rot.

  102. stuttgarter (22:04):
    >>Von Krebs hatte ich nichts geschrieben. Ich hatte von den Veränderungen des Erbgutes geschrieben.<<

    Meine Fresse!!!!
    .
    Was meinen Sie denn, was Krebs ist, wenn nicht eine Veränderung des Erbgutes??!!???
    .
    Dass Sie ein Gegner der Kernenergie sind, liegt auf der Hand: Naturwissenschaftlicher Bildungsstand = NULL! Aber immer schön theatralisch und emotional herum lamentieren, gell?
    .
    Zum Thema Tschernobyl: Nein; es gibt dort tatsächlich keine höhere Krebsrate als anderswo! Natürlich gibt es dort Krebserkrankungen – aber eben nicht mehr oder weniger als in anderen vergleichbaren geologischen Gebieten.

    ____________________________

  103. 71 stuttgarter (21. Feb 2012 20:50)

    Hier vergessen viele immer die erbgutverändernde Wirkung von Radioaktivität!

    Ah, in welcher Weise hat sich denn das Erbgut der Przewalski-Pferde verändert?

    Wo sind denn die vielen Mutationen in der Tierwelt rund um Tschernobyl?

  104. #115 Hayek

    Das „HaHa“ trifft es! Hätten die „Atomstrom ist sicher“ Beführworter ehrlich zugegeben, dass es so ist, nur nicht so war, weil einfach Fehler gemacht wurden, die leicht zu korrigieren gewesen wären, hätten wir den Schlamssel jetzt nicht.
    Will aber keiner sehen… Schade!

  105. #126 Graue Eminenz (21. Feb 2012 22:11)

    Was meinen Sie denn, was Krebs ist, wenn nicht eine Veränderung des Erbgutes??!!???

    Zuerst einmal eine Mutation. Wenn es zum positiven verläuft wird es auch Evolution genannt. Was war nochmal das Thema? 😉

  106. Platow (22:20):
    >>Zuerst einmal eine Mutation.<<

    Eine Mutation der genetischen Information innerhalb einer Zelle, die sich dann wie irre vermehrt; ja.

    ___________
    😉

  107. @Stefan Cel Mare
    Sie dürfen gerne selbst nachlesen oder nach Tschernobyl fahren:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/jahre-tschernobyl-lebensraum-sperrzone-1.913708-2
    oder hier: „So stieg die Anzahl der Mutationen bei Tieren beispielsweise nach dem Atomunfall in Tschernobyl stark an.“ aus der Welt
    http://www.welt.de/vermischtes/article1709221/Zweikoepfige_Tiere_sind_keine_Monster.html
    Zudem müssen Mutationen nicht unbedingt in der ersten Generation nach der Verstrahlung auftreten.
    Ich empfehle für die nächste PI-Leser-Reise Tschernobyl als Ziel 😀

  108. #120 stuttgarter
    Ich kenne die Zahlen zu Tschernobyl ganz genau. Ich bin Arzt und das ist genau mein Thema. Die SZ ist nicht gerade eine seriöse Quelle. Aber selbst in ihrem SZ-Artikel steht nichts drin, was ihre Angst vor Krebs bestätigen würde. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?!

    Das einzig wirklich handfeste Problem bei Tschernobyl, das es heute noch gibt, ist eine bestimmte Krebserkrankung der Schilddrüse. Diese Erkrankung ist aber glücklicherweise selten, tritt nur in der Ukraine etc auf und wenn sie auftritt, dann ist sie zu über 98% heilbar. Gott sei Dank.

  109. Vor Herrn Prof. Sinn habe ich großen Respekt. Habe schon viel von ihm gelesen.

    Vor den anderen in der Runde möchte man ausspeien.

  110. Wann werden die Menschen endlich verstehen dass wenn der letzte Bahnhof abgerissen, das letzte Kraftwerk abgeschaltet ist, der letzte Flughafen geschlossen und das letzte Industriegebiet renaturiert wurde, man grüne Ideologie nicht essen kann!

  111. #129 JRico

    Hätten die “Atomstrom ist sicher” Beführworter ehrlich zugegeben,…

    Das sehe ich nicht so. Bei diesen Unfällen können sie vorher und hinterher sagen was sie wollen, die Linken werden das immer maximal für sich ausschlachten.

    Es hat auch kein deutscher Politiker je gesagt Atomstrom ist absolut sicher. Keine Technologie der Welt ist sicher. Wenn man sagt „Atomstom ist sicher“, dann meint man es sterben viel, viel, viel weniger Menschen als bei allen anderen Methodem zur Stromherstellung.

    Das hätte man vielleicht besser herausstreichen können, aber in Deutschland hätte das auch nichts geändert. Die Grünen arbeiten schon seit den 80ern Jahren fest an der Atomangst, das ist ihr Markenkern und sie waren maximal erfolgreich. Das erreichte Hysterie-Level ist in Deutschland so groß und die Angst ist so tief im deutschen Gedächtnis verwurzelt, man bräuchte einen Wunderpolitiker um noch mit rationalen Argumenten durchzukommen.

    Dieser Gauck hat interessanterweise schon Sprüche pro Atomkraft gemacht. Nichts Weltbewegendes, aber für einen deutschen Politiker doch sehr, sehr außergewöhnlich.

  112. @#86 Hayek

    Wer hier am lautesten schreit, dass er Fakten und sachliche Argumente hat, der hat sie? Da war doch vorhin dieses Gleichnis mit Propaganda..man muss sie nur dauernd wiederholen und sie wird zur Wahrheit.

    Bevor Sie jetzt Ihre Bluthochdrucktabletten suchen, sie haben immer noch nicht verstanden dass ich dieser Diskussion aufgeschlossen gegenüber stehe, aber mir es einfach nur genauso geht wie Ihnen. Ich sehe bei den Befürworten keiner sachlichen Argumente, sondern nur die übliche Atomlobby Phrasen. (Wenn ich jetzt mal in die Polemikkiste greifen und das mal auch mal so salop formulieren darf)

    Die Befürworter widersprechen sich schon selbst bei den „FAKTEN“ fundierten Auflistungen der möglichen neuen Technologien, die sogar in China schon jetzt mit Deutschem Wissen gebaut worden sind. Sie sagen nichts anderes als, dass was AKW Gegner ebenfalls sagen. Das die Atomkraftwerke, wie sie bisher gebaut worden sind, keine gute Sicherheit bieten. Also schwamm drüber. Kehren wir die alten Atomkraftwerksanlagen, die seinerzeit von so militanten AKW Befürwortern gefordert und gebaut worden sind, schnell unter den Teppich. Es gilt jetzt mit neuen Technoligieverheissungen den Ur-Angst Ihhabern Paroli zu bieten. Denn die alten sind durchschaut.

    Sorry..mich überzeugen einfach diese Fakten nicht. Insebsondere nicht solange ich mir die Polikerriege ansehe die dann mit Ihrer Integrität dafür stehen, dass bei den AKW alles so eingehalten wird wie sie das blaue vom Himmel verfakten..äh versprechen. Wo ich wieder bei meinem Standpunkt bin, der sich meilenweit von den Castorterroristen unterscheidet.

  113. und das ist die Konsequenz grünlinker Demagogie:

    Hunderttausenden Haushalten wird der Strom gesperrt

    Viele Haushalte in Deutschland sind nicht mehr in der Lage, ihre Stromrechnung zu bezahlen. Daher sitzen gut eine halbe Million Bürger im Dunkeln.

    Die kräftigen Preissteigerungen bei Strom und Gas stellen immer mehr Verbraucher vor Zahlungsprobleme – bis hin zur dunklen Wohnung. Wegen unbezahlter Rechnungen sei schätzungsweise 600.000 Haushalten in Deutschland 2010 der Strom abgedreht worden,

    http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article13879599/Hunderttausenden-Haushalten-wird-der-Strom-gesperrt.html

  114. @#131 Graue Eminenz

    Von Vermehrung hat keiner gesprochen. Nur von einem Mos..ääh einer Zelle. Bitte nicht gleich den Teufel an die Wand malen.

  115. Ich bin für eine gesonderte Seite: PI-AKW-Atombombe.net 😀
    Hier führt es nur zu Streit 😀

  116. #113 Stefan Cel Mare (21. Feb 2012 21:55)

    Der Hinweis auf die Przewalskis ist sehr wichtig. Ich habe seit langer Zeit beruflich Kontakt zu Askania Nova – ursprünglich eine Sowchose, in die der VAR (Verband Angler Rinderzüchter) Angler exportierte, aus denen dort das „Rote Steppenvieh“ gezüchtet wurde. Die UdSSR brach zusammen, der VAR ging im Verband Deutscher Rotviehzüchter auf, die alten Angler Rinder starben aus, Tschernobyl ging hoch – und Askania Nova wurde zum Naturschutzgebiet samt Tschernobyl – während die alten Kontakte aus Angler-Export-Zeiten blieben. 😉

    Kurz: Das Viehzeug gedeiht. Und ich nach Besuchszeiten auch…

  117. 82 Graue Eminenz (21. Feb 2012 21:07)

    Z
    oups … hier nochmal:

    Platow (20:49):
    >>Also mal abgesehen davon dass ich weder von Atomkraft noch von Windenergie fundiertes Wissen habe …<<

    Das ist bei allen Kernkraftgegnern sowie Leugnern des Windenergieschwindels der Fall. Deswegen wird in Germanistan das Ganze ja auch nur hysterisch und emotional angegangen.

    Z

    Ja verdammt. Was bin ich denn dann? Wenn ich es zugebe und trotzdem ablehne? Gelingt es mir am Ende einmal nicht in eine Schublade zu passen?

  118. #137 stuttgarter (21. Feb 2012 22:33)
    Das war der Link, den ich meine. Was steht da drin, was Sie beunruhigt?! Manchmal ist es wirklich so: Man liest den gleichen Text, aber das Verständnis ist genau gegenteilig. Das scheint hier der Fall zu sein.

    Zum IPPWN:
    Das ist eine typisch linke „NGO“ wie Greenpeace. Parteiisch bis in die Haarspitzen. Absolut nicht wissenschaftlich, sondern 100% politisch und ideologisch. Um ihre Frage zu beantworten: Ja ich halte diese „Kollegen“ für blöd. Dass sind ganz miese Ideologen, die nicht ergebnisoffen an ihre „Studien“ herangehen. Die wissen schon vorher genau, was hinterher rauskommen wird. Mir ist es ein ewiges Rätsel wie man auf solche Gestalten hereinfallen kann. Die IPPWN ist schon immer ein Kern der „Friedensbewegung“. Nach Gaza schippert man natürlich auch gerne, als Teil der „Free Gaza Bewegung“. Das hat zwar überhaupt nichts mit wissenschaftlicher Atomforschung zu tun, werden Sie jettz vielleicht denken. Eben: Deshalb ist es auch bei der IPPWN.

    Die IPPNW sind auch strikt gegen Sanktionen gegen den Iran. Immer schon gewesen. Es gibt neben zwei Arten von Atomkraft: Eine böse, gefährliche, die hat der Westen. Und eine gute, harmlose, die ist im Iran. Das ist linke Logik. Der wahre Hammer ist aber, das selbst PI-Leser immer wieder auf diese Leute hereinfallen. Ein ewiges Faszinosum.

    Achja: Gute Nacht. Ich habe für heute genug.

  119. stuttgarter (22:42):
    >>Ich bin für eine gesonderte Seite: PI-AKW-Atombombe.net<<

    Dass Sie Technikfreak Kernenergie in einem Atemzuge mit Atombomben nennen, hätte ich auch vorher sagen können.
    .
    Wirklich: Von Nix ´ne Ahnung; aber wild emotional die gelernten Parolen der Links-Grün-Faschisten nachplappern.

    __________________

  120. #139 Platow (21. Feb 2012 22:34)

    Sie sagen nichts anderes als, dass was AKW Gegner ebenfalls sagen. Das die Atomkraftwerke, wie sie bisher gebaut worden sind, keine gute Sicherheit bieten.

    Das Bessere ist der Feind des Guten!

    Der alte Ford Taunus 12M bot durchaus gute Sicherheit. Dennoch würde man – auch unter Sicherheitsaspekten – ihn heute nicht mehr unverändert durch den TÜV bekommen. Selbst in fabrikneuem Zustand.

  121. @#86 Hayek
    Ich war jetzt mal auf der Suche nach Ihren Fakten und bin dann darüber gestolpert:

    Fakt ist: Es leben Millionen Menschen in diesen Gebieten. Die Krebszahlen sind nicht höher als anderswo und beruhen nicht auf den Abwürfen. Aber vielleicht sollten die hochqualifizierten deutschen Bessermenschen wie Claudia Roth diesen Menschen mal “erklären” in welcher “Gefahr” sie leben.

    Können wir diese „Fakten“ vielleicht den Statistikern überlassen, die sich Ihre Zahlen mit geschickten Tricks so hinbiegen, dass sie jeweils das für Ihre Faktenaussage richtige Ergebnis erhalten? Und wenn Sie das so aus der Hüfte heraus sagen, dann posten Sie bitte einen Link wo man solche Studien mal nachlesen kann. Aber bitte nicht eine Seite vom Pentagon. Denn das interessiert mich sehr.

    Ich denke einige andere haben da u.a. in der Glotze (Achtung MSM) diesen Tschernobyl Bericht gesehen. Tschernobyl xx Jahre danach. Das war schon sehr bedrückend. Was mir direkt in Erinnerung geblieben ist, dass die meisten Menschen das Gebiet verlassen haben und das daher konkrete Aussagen über Folgeschäden der Einwohner im Umkreis nicht mehr genau zu nennen sind. Insbesondere, weil die Menschen die geblieben sind ohnehin nicht die Kohle haben zum Arzt zu gehen. Aber das ist jetzt auch nur wie Ihr Fakt aus dem Kopf heraus wiedergegeben.

  122. Vor einem Jahr sagte der Strahlenmediziner bereits:

    Die Erfahrung von Tschernobyl zeigt, dass das Hauptrisiko die Entwicklung von Schilddrüsenkrebs ist. Nach Tschernobyl gab es 6.000 Fälle von kindlichem und jugendlichem Schilddrüsenkrebs in den angrenzenden Regionen. Nur 15 sind gestorben, davon die Hälfte an Krebs, die anderen an anderen Ursachen. Das relativiert die Aussagen, Tschernobyl habe Millionen Tote gefordert.

    Es gibt eine Gruppe von 150.000 Überlebenden der Atombombe [Hiroshima, Nagasaki], die sehr engmaschig überprüft wird. Darauf beziehen sich übrigens unsere Erkenntnisse über strahlenverursachten Krebs. In dieser Überlebendengruppe sind 800 zusätzliche Fälle von Krebs aufgetreten. Das wissen die Japaner. Deswegen verfallen sie nicht in Panik. Die Langzeitrisiken sind eben gerade nicht so hoch, wie teilweise vermittelt wird.

    Wollen Sie damit sagen, es gebe keine strahlenverursachten Erbschäden?

    Wir wissen durch die Untersuchungen der Überlebenden, dass das Risiko hierfür nicht höher ist. Weder in Hiroshima noch Nagasaki sind Fehlbildungen häufiger gefunden worden, als das normalerweise für die jeweilige Bevölkerungsgruppe der Fall ist.

    http://www.taz.de/!67448/

  123. @#147 Stefan Cel Mare

    Ist zu geil die Leute in alten filmen in den High Tech Karrossen der damaligen Zeit auf einem Sofa ohne Nackenstützen sitzen zu sehen.

  124. #139 Platow
    Das ist ein langer Text von Ihnen, aber ich sehe nicht wirklich die Argumente. Das ist absolut nicht böse gemeint, das ist nur mein Eindruck.

    Die Aussage ihres Textes ist im Prinzip doch nur, sie seien „nicht überzeugt“. Da muss ich ihnen sagen: Das ist mir total egal. Ich habe kein Interesse daran Sie zu überzeugen.

    Die Argumente und Fakten stehen hier über die ganze Seite verteilt, man liest sie durch, bildet sich fort, denkt selbest nach und überdenkt am besten permanent kritisch seine Meinung. Mehr muss gar nicht sein.

    Mir war der Punkt aus #65 wichtig.
    Gute Nacht.

  125. @Graue Eminenz
    Dann sind Sie sicher für ein ziviles Atomprogramm für den Iran? Nach Ihren Argumenten muss man das dann sicher jedem Land zugestehen.
    Wir können ja auch PI-AKW-kein-Endlager-zu-finden.net nehmen 😀

  126. @#153 Hayek

    Dann sage ich es mal so: Ihr wichtigstes Argument ist auch nur, dass die Gegner kein Argument haben. So kommen wir nicht weiter.

    Gute Nacht!

  127. Hayek (22:34):
    >>Die Grünen arbeiten schon seit den 80ern Jahren fest an der Atomangst, das ist ihr Markenkern und sie waren maximal erfolgreich. Das erreichte Hysterie-Level ist in Deutschland so groß und die Angst ist so tief im deutschen Gedächtnis verwurzelt, man bräuchte einen Wunderpolitiker um noch mit rationalen Argumenten durchzukommen.<<

    Sie sagen/schreiben es!!!
    .
    Nun hatte die Bande ihren Supa-Trupa-Giga-Gau in Fukushima und der stets prophezeite Weltuntergang in einem solchen Falle ist nicht eingetreten – es hat einen schlimmen Industrieunfall gegeben; nicht mehr und auch nicht weniger. Was passiert? Nix! Nein; nun wird das ganz dicke Ende in eine Zukunft verlegt, so dass man sich mit der Realität bloß nicht auseinandersetzen muss – das würde ja auch das Emotionalisieren erheblich stören.
    .
    Bestes Beispiel dieses thread: Da steht „Kein Strahlentoter in Fukushima“ und schon geht das Geheul und Gehampel von der angeblichen Verharmlosung der „Atom“-Energie los. — Man denkt, man ist bekloppt: Es hat nunmal keinen Strahlentoten in Fukushima gegeben! Was ist daran eine Verharmlosung??!!!??? Das ist schlicht und einfach ein Faktum.
    .
    Aber Fakten interessieren die AKW-Nee-Fraktion eh nicht. Da gelten nur Emotionen, Parolen, „Angst“ und Blödsinn.

    ______________

  128. @#147 Stefan Cel Mare

    Danke. Ich dachte schon ich schreibe nur Müll.

    Der Unterschied ist aber (und das ist auch einer der übliche Atomgegner Phrasen), dass die Opfer die ich mit dem Mustang bei einem schweren Unfall erzielen kann (schliessen wir mal aus, dass ich mit dem Mustang einen Castortransport von den Schienen hole und eine Colt Seavers Explosion folgt) doch überschaubar sind.

    Und dennoch kommt das Teil nicht übern Tüv…ach verdammt. Wenn es als Oldtimer läuft dann doch wieder..(für die Filme)

    Vergleiche sind bisweilen immer schwierig.

    Jetzt aber gute Nacht. Muss die nächsten 500 Jahre für Griechenland arbeiten und Morgen früh raus.

  129. #143 Babieca (21. Feb 2012 22:43)

    die alten Angler Rinder starben aus

    Hoffentlich nur in der Ukraine (hier gibt es sie ja durchaus noch) bzw. wurden sie einfach nur nicht weiter aktiv importiert?

    Aussenstehenden, die diese Diskussion jetzt seltsam finden, kann ich nur sagen: die „Rechtspopulisten“ von „Alles für Lettland!“ sind u.a. deswegen in der Regierung, weil sie sich in einer breit angelegten und speziell auf die ländlichen Regionen abgezielten Kampagne „Rettet die lettische Kuh!“ gegen die Verdrängung des lettischen Braunviehs und der lettischen blauen Kuh durch die schwarzbunte EU-Einheitskuh gewandt hatten…

  130. #150 Platow (21. Feb 2012 22:54)

    Und wenn Sie das so aus der Hüfte heraus sagen, dann posten Sie bitte einen Link wo man solche Studien mal nachlesen kann.

    Haben sie einen PubMed-Zugang? Ich glaube eher nicht. Von daher ist Google ihr Freund. Und wikipedia. Ich bin doch nicht ihr Suchhund. Die Artikel zu den Atombombenabwürfen habe ich gerade trotzdem für sie abgegrast: Das steht nichts mehr drin, zu den Langzeitfolgen. Das stand mal drin, aber diese Artikel sind sehr links dominiert, das ist ein ewiger Kampf und diese Leute löschen alles weg, was nicht in ihren Kram passt. Das Maß der Dinge sind für mich amerikanische Studien. Oder seriöse deutsche. Auch die WHO ist nicht schlecht.

    Ja sogar die taz musste es mal abdrucken wie #151 Nelson schreibt:

    Wir wissen durch die Untersuchungen der Überlebenden, dass das Risiko hierfür nicht höher ist. Weder in Hiroshima noch Nagasaki sind Fehlbildungen häufiger gefunden worden, als das normalerweise für die jeweilige Bevölkerungsgruppe der Fall ist.

    Da wären wir wieder beim ersten Punkt von mir:
    Die Argumente und Fakten stehen HIER über die ganze Seite verteilt, man liest sie durch, bildet sich fort, denkt selbest nach und überdenkt am besten permanent kritisch seine Meinung.

  131. stuttgarter (22:59):
    >>Dann sind Sie sicher für ein ziviles Atomprogramm für den Iran? (…) Wir können ja auch PI-AKW-kein-Endlager-zu-finden.net nehmen …<<

    Oh, jeh; soviel Unfug auf einen Haufen! Mal ganz in Kürze (ich habe mir zu diesem Thema in den letzten Jahren auf PI immer und immer wieder die Finger wund geschrieben und bin es langsam leid):
    .
    1.) Niemand hat etwas dagegen, wenn der Iran ein ziviles Programm zur Nutzung der Kernenergie unterhielte. Es geht allerdings darum, dass er unkontrolliert ein Urananreicherungsprogramm fährt. Insofern hat dann Kernenergie auch etwas mit Atombomben zu tun – etwa so, wie Zucker mit Sprengstoff. Der Iran könnte das Problem sofort aus der Welt schaffen, wenn er z.B. einen kanadischen CANDU-Reaktor nutzte: Der läuft auch mit Natur-Uran; ganz ohne Anreicherung.

    2.) Es braucht nur dann ein Endlager, wenn man Wiederaufarbeitung und den Schnellen Brüter verbietet – so wie durch die Grünen erzwungen. Das Endlagerproblem ist somit eine grüne self fulfilling prophecy, damit ein Scheinproblem und eine Farce.

    _____________

  132. #157 Graue Eminenz (21. Feb 2012 23:01)

    Bestes Beispiel dieses thread: Da steht “Kein Strahlentoter in Fukushima” und schon geht das Geheul und Gehampel von der angeblichen Verharmlosung der “Atom”-Energie los. — Man denkt, man ist bekloppt: Es hat nunmal keinen Strahlentoten in Fukushima gegeben! Was ist daran eine Verharmlosung??!!!??? Das ist schlicht und einfach ein Faktum.

    Das ist genau der Punkt. Die Linken schaffen es, dass Fakten als „Verharmlosung“ durchgehen und ihre Hetze und Angstmache als „Wahrheit“.

    Linke sind so gut, sie können das Spielchen sogar beliebig drehen. Man denke nur an Sarrazin. Da schaffen es die Linken, dass simple Fakten eines harmlosen SPD-Mannes als „Rassismus“ und „Volksverhetzung“ gebrandmarkt werden. Links muss man sein, dann hat man in Deutschland die Kontrolle über alle Begriffe. Orwell nannte das treffend Neusprech.

  133. @Graue Eminenz
    Kennen Sie eine Wiederaufarbeitungsanlage, die keinen Atommüll verursacht? Und wenn es Ihren schönen Kreislauf gäbe, warum wird er dann nicht in den Ländern, in denen keine Grünen so viel Einfluss haben wie bei uns, eingesetzt?

  134. #161 Stefan Cel Mare (21. Feb 2012 23:08)

    Eine Fachdiskussion ;). Die hier in Deutschland erhaltenen sehr sparsamen Blutlinien der Original-Angler sind traurig, aber immerhin…

    Und der Verweis auf Lettland und nationale Identität und lokale Rinderrassen ist sehr treffend. Ich sach nur: Ohne die Europäer und ihren geschichtlichen Orient-Fimmel hätten die Mohammedaner nie ihre Araber (= Pferde) als so perfekte, schöne, grazile Kreaturen – also wie sich der Europäer das wilde schlanke arabische Pferd der Mauren vorstellt – hingezüchtet bekommen. Adolf Schreyer und seine Wunsch-Ölschinken waren prägend…

    Aber gut. Dies ist kein Agrar-Blog!

  135. @#162 Hayek

    Was schlucken Sie eigentlich? Schalten sie mal ab und versuchen sie nicht dauernd mich persönlich anzugreifen. Nur weil ich Ihre gesalbte Meinung nicht teile, müssen meine Information aus Wikipedia kommen? Sie können mich auch gleich ein linkes Arschloch nennen, aber das würde mehr den Character Ihrer Argumente verdeutlichen als die meinigen.

    Im übrigen traurere ich immer noch John Wayne und Jack Palance nach. Das reicht mir schon.

    Aber Sie ziehen sich eh nur das raus was sie für sich verwerten können. Atombomben haben hierfür keinen Vergleichswert (aber sie kennen sich ja da bestimmt besser aus als ich). Mir ging es lediglich nur um eine sehr detailierte Tabelle über Strahlenschädigungen die doch sehr genau Belastungen und Wahrscheinlichkeiten für das Überleben darstellte. (den Atombomben Tests und Hiroshima sei dank).
    Und so ich es in Erinnerung habe sind die Forschungen zu Hiroshima sehr konkret. Insesonder Verhältnis zu Erstopfern, und Folgeopfern. Das brutale ist vermtulich, dass es weniger Langzeitfolgen durch Krebs gegeben hat, weil die meisten Betroffenen umittelbar nach der Katastrophe gestorben sind. Und ich gebe Ihnen Recht, wenn sie tönen, dass wenn heute einer an Krebs in Hiroshima stirbt, es vermutlch nicht die Bombe war. Wenn sie das glücklich macht, ok. Mich macht das genauso betroffen. Aber ich bin ja auch kein Mediziner.

    So und jetzt lasse ich Ihnen das letzte Wort.

  136. #166 stuttgarter
    Kennen Sie eine Photovoltaik-Anlage, die sie hinterher in ihr Grundwasser legen wollen? Mit dem Cadmium, Quecksilber und allem was da sonst noch drin ist?

    Die ganze Mülldiskussion ist absurd. Das ist doch ein Vorteil von Atomkraft: Man verbraucht so wenig Material wie bei keiner anderen Technik, weil man zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der Menschheit keine chemischen Reaktionen fährt, die sich nur in der Atomhülle abspielen, sondern man geht an den Atomkern. Da sitzt die Energie, nicht in der Hülle. Das ist unfassbar genial.

    Beim Atommüll geht es den Deutschen nur darum, dass er “strahlt” und vor “Strahlung” haben Menschen Angst. Strahlung ist fremd und was der Bauer nicht kennt, das mag er nicht. Da kann man auch nicht mehr mit rationalen Argumenten kommen.

  137. stuttgarter (23:21):
    >>Kennen Sie eine Wiederaufarbeitungsanlage, die keinen Atommüll verursacht?<<

    Ich schrieb von Wiederaufarbeitung und Brütertechnologie.
    .
    Tun Sie mir und sich mal einen Gefallen: Eine sehr gute Einführung ins Thema Kernenergie finden Sie hier (nehmen Sie sich bei Gelegenheit mal ´nen Stündchen Zeit, ein glas Wein, ein Stück guten Käses und los geht’s):

    http://timms.uni-tuebingen.de/ttimms/Player/PlayClipWMT.aspx?mode=e&start=00:02:27&ref=mms://u-003-stimms03.uni-tuebingen.de/UT_2007/06/05/UT_20070605_001_rvklima_0001.wmv500.wmv&resourceid=UT_20070605_001_rvklima_0001

    ___________________

    Ich habe hier (Montréal) bald 6:00 Uhr abends – und wenn ich jetzt nicht mein Büro verlasse und mich nach Hause bewege, wird meine Frau mich wohlmöglich vernachlässigen. 😉

    .

    Schönabend nach Germanistan!

    _________________________________________

  138. @Hayek
    „Beim Atommüll geht es den Deutschen nur darum, dass er “strahlt” und vor “Strahlung” haben Menschen Angst.“
    Also da gebe ich Ihnen Recht!
    Sie mögen also Strahlung und haben keine Angst davor. Hätten Sie in ihrem Keller vielleicht noch etwas Platz? Die Jungs, die die Asse ausbuddeln werden eine alternative Lagerstätte benötigen. Das senkt auch Ihre Heizkosten erheblich. Aber machen Sie bitte Ihren Bodenablauf dicht.

  139. Nachschlag

    stuttgarter (23:33):
    >>Die Jungs, die die Asse ausbuddeln werden eine alternative Lagerstätte benötigen.<<

    Ach; wieder das theatralische Thema Asse!
    .
    In der Asse lagert nicht ein Krümelchen „Müll“ aus einem kommerziell betriebenen Kernkraftwerk. Aber so manches aus der Forschung —- und überwiegend aus der Medizin!
    .
    Wenn Sie mal mit nicht lokalisierbaren Zahnschmerzen zum Arzt gehen, können sie sich ja solange die Zähne ziehen lassen, bis Nix mehr weh tut!
    :mrgreen:

    ___________________

  140. Nachdem ich nun die ersten knapp fünfzig Kommentare gelesen habe, muss ich mich doch schwer wundern. Viele Kommentatoren, welche als PI-Leser doch wissen müssten, dass die Medien ständig neue Hypes erzeugen (man könnte auch sagen übertreiben oder belügen), lassen die Meinung eines hochkarätigen Nuklearmediziners über die angebliche Gefährlichkeit der Atomkraft nicht an sich herankommen und plappern nur den Mist nach, mit dem sie von den ideologisierten Medien seit Jahrzehnten gefüttert wurden.

  141. #37 Fensterzu (21. Feb 2012 20:15) @ #13 Vergeltung

    Arabische Immigranten verlassen Griechenland

    […]

    ———————————————-

    Na super… Die gehen wohl dahin, wo es noch etwas abzugrasen gibt, Deutschland, Norwegen.

    Warum können die nicht endlich in ihre Heimat zurückkehren?

  142. #174 stuttgarter (21. Feb 2012 23:33)

    In der Asse lagern u.a. einige Tonne Thorium. Sowie weitere wertvolle Rohstoffe für Anwendungen etwa in der Transmutationstechnik.

    Mit anderen Worten: Das ist kein Müll!

    Müll ist das, was wir jeden Tag runtertragen und in die Mülltonne kippen.

  143. #174 stuttgarter (21. Feb 2012 23:33)

    Jetzt muß ich mich doch mal einklinken: Dieser Vorwurf von Kernkraftpanikern „Ja dann wohnen Sie da doch“ geht ins Leere. Denn selbst dann, wenn man da ausgiebig wohnt, wird er nicht akzeptiert. Ich wohne seit meiner Jugend neben und bei KKWs (Brunsbüttel, Stade, Krümmel, Brokdorf, später Rossdorf, auch Nekarwestheim und Biblis waren dabei). Ich war in der *Huch*-Tschernobyl-Zone.

    Ich habe in den 70ern im Stern den Serien-Reißer „Helios“ gelesen. Dann „Die letzten Kinder von Schewenborn“ von Gudrun Pausewang. „Malevil oder: Die Bombe ist gefallen“ von Robert Merle.

    Ich habe Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima erlebt. Ich habe in manchen Gebieten der gigantischen oberirdischen Atomtests der 50er und 60er Jahre herumgestochert.

    Aber das zählt wohl nicht. Es sei denn, ich könnte mich mit Leukämie samt drei Generationen Krüppel medienwirksam präsentieren…

  144. @Babieca
    Herzlichen Glückwunsch! Sie haben überlebt!
    Vielleicht sind Sie resistent und können in Fukushima aufräumen 😀

  145. #180 Babieca (21. Feb 2012 23:59)

    Was viele längst verdrängt haben: es gab – zumindest in den 70ern – an vielen Universitäten Kernreaktoren zu Forschungszwecken! D.h. viele „Kernkraftgegner“ aus der damaligen Zeit haben ggf. lockere 20 Semester – manche auch mehr – in vergleichsweise unmittelbarer Umgebung eines solchen Reaktors verbracht!

    Die müssen verstrahlt sein ohne Ende…

  146. #63 katerhumpel

    Danke fuer die Links!

    #83 wolfi (21. Feb 2012 21:08)

    „abiotisches Öl“ ist Humbug. Dazu gibt es bis heute keinerlei stichhaltigen Belege.

    #127 Stefan Cel Mare (21. Feb 2012 22:13)

    Wo sind denn die vielen Mutationen in der Tierwelt rund um Tschernobyl?

    Das sind (fast) alles stille Mutationen. Die meisten Mutationen haben keine Phaenotyp oder enden toedlich vor der Geburt.

    Die Bilder von missgestalteten Geburten direkt nach Techernobyl sind in aller Regel keine Mutationen im Erbgut (das Erbgut ist schon verteilt auf die Zelle, also wird jedes Erbgut in jeder Zelle unterschiedlich oder meist gar nicht geschaedigt), sondern Schaeden am Fetus durch DIREKTE UND MASSIVE Strahlenbelastung, z.B. durch oxidativen Stress.

    Tschernobyl mit Fukushima zu vergleichen hinkt schon etwas. 1986 starben 100% (sagte man mir) aller Helikopterpiloten, die das Blei tonnenweise in den Reaktor geworfen haben, weil die Strahlung ueber dem offenen Kern einfach viel zu hart war.

  147. #41 Hokkaido (21. Feb 2012 20:19)

    All die Atomkraftbefürworter hier sollten schnellstens in die Nähe eines heute in Betrieb befindlichen Atomkraftwerks ziehen – besonders dann, falls sie Kinder haben.

    Ein guter Rat,vor allem, wenn man in der Nähe eine Kohle- oder Gaskraftwerks wohnt, denn diese geben bis zu 100 mal mehr Radioaktivität ab als ein Kernkraftwerk.

  148. #182 stuttgarter (22. Feb 2012 00:06)

    Keine Chance. Tepco hat mir auf meine Bewerbung geantwortet, daß sie es hassen, Alleschecker aus dem Westen zu beschäftigen. Viel lieber bieten sie Praktikanten eine Chance, die endlich einmal „praktische Erfahrungen mit Atomen“ sammeln wollen.

  149. Apropos Radioaktivitaet und Kohlekraftwerk.

    Wisst ihr was noch viel Schillmer ist im Punkto Strahlenbelastung?

    In Bolivien wohnen.

    Die haben mehr Hintergrundstrahlung als die meisten anderen Menschen auf der Welt. Zwei-drei Wochen nach Fukushima wollte irgendwer (deutsche Medien, wenn ich mich richtig erinnere) Tokyo evakuieren, weil dort die Hintergrundstrahlung um ein 20-faches (oder so in der groessenordnung) angestiegen war. Ich hab mir die Zahlen damals angesehen, Tokyo war immer noch unter den Strahlenwerten, die die Menschen in La Paz jeden Tag ihres Lebens abbekommen.

  150. Ich weiß nicht, was dieser Artikel bewirken soll.
    Dass wir die radioaktive Strahlung lieben?
    Dass wir die Gefahren ausblenden?
    Und was beweist es, dass es keine Strahlentote gab?
    Dass es in Zukunft keine geben kann?

    Die Atomkraft bleibt trotz aller Verbesserungen eine gefährliche Technologie. WAS MAN NICHT ABSCHALTEN KANN, IST IM ENDEFFEKT NICHT BEHERRSCHBAR. Die Schäden können so groß sein, dass sie sogar nicht versicherbar sind (es gibt keinen Versicherer, der das macht).

    Absolut sichere Atomkraftwerke gibt es nicht (übrigens galten Tschernobyl und Fukushima als sicher). Es kann immer etwas Unvorhersehbares passieren, auch bei uns.

    Die Uran-Vorräte sind begrenzt. Und das Problem mit Atommüll ist immer noch nicht geregelt.

    ALSO SICHER UND SAUBER IST ATOMKRAFT KEINESFALLS.

    Es immer wieder zu beobachten, dass an sich unpolitische, naturwissenschaftliche Themen (Klima, Atom) ideologisiert werden, was eine sachliche Diskussion hindert.
    RADIOAKTIVE STRAHLUNG IST WEDER LINKS NOCH RECHTS – SIE IST NUR TÖDLICH.

    Es ist also wünschenswert auf sicherere Technologien umzusteigen.
    VOR DEM AUSSTIEG MUSS JEDOCH DER EINSTIEG IN DIE NEUEN TECHNOLOGIEN GEREGELT WERDEN. Und die vorhandenen Atomkraftwerke sollte man in der Zwischenzeit laufen lassen.

  151. #183 Stefan Cel Mare (22. Feb 2012 00:08)

    Ich war zwar damals an der Kieler Uni, hatte aber viele Fachhochschulkumpels. Wir sind alle verseucht! 😉

    SUR-KI (= Siemens-Unterrichts-Reaktor-Kiel): FH Kiel: Inbetriebnahme 1966, Betrieb bis 1997, 2008 abgebaut

  152. #188 Lepanto (22. Feb 2012 00:26)

    *seufz*

    WAS MAN NICHT ABSCHALTEN KANN, IST IM ENDEFFEKT NICHT BEHERRSCHBAR.

    Das predige ich schon seit Jahren. Die neuen Modell von AKWs (da giubt es mehrere grundverschiedene Typen) schalten sich selber ab, wenn was schief laeuft. In solchen Reaktoren sind Kernschmelzen derartig unwahrscheinlich, dass man schon unmoeglich sagen kann. Schauen Sie mal nach, was ein „27 sigma event“ ist.

    PS.

    Deswegen sollten wir ja aus den alten AKWs raus und in neue, vielseitige und sichere Anlagen investieren. Naturlich meint das auch Geld ausgeben. Viel Geld. Das wuerde aber im Land bleiben und der Wirtschaft richtig gut tun.

  153. #188 Lepanto (22. Feb 2012 00:26)

    Ich weiß nicht, was dieser Artikel bewirken soll.
    Dass wir die radioaktive Strahlung lieben?
    Dass wir die Gefahren ausblenden?
    Und was beweist es, dass es keine Strahlentote gab?
    Dass es in Zukunft keine geben kann?

    Jede Gewinnung von Energie hat Vor- und Nachteile. Man muss die Risiken und die Vorteile sachlich gegenüber einander abwägen.
    Diese Sachlichkeit hat es niemals Tatsache gegeben, sondern die Gefährlichkeit der radioaktiven Strahlung bei einer Kernkraftwerkhavarie wurde jahrzehntelang maßlos übertrieben. Zahlen von 100.000 bis 1 Millionen Toten nach Tschernobyl geistern durchs Volk, dabei gab es weniger als 1.000 Tote.

    Dieser Artikel könnte also eine Versachlichung der Diskussion bewirken, von der auch Du noch weit entfernt scheinst.

  154. #69 Graue Eminenz (21. Feb 2012 20:48)

    sincimilia (20:24):
    >>In 10-25 Jahren wird sich eine erhöhte Zahl von Krebserkrankungen wohl statistisch feststellen lassen.<<

    Die lässt sich tatsächlich aber nicht mal in Tschernobyl feststellen.

    Tschernobyl
    Krebsgefahr kann auch von vom Menschen erzeugter ionisierender Strahlung ausgehen, wie etwa bei dem Reaktorunfall von Tschernobyl. 15 Jahre nach der Katastrophe werden fast 2000 Fälle von Schilddrüsenkrebs in der unmittelbaren Umgebung des Kernkraftwerks damit in Verbindung gebracht – und die Anzahl der Patienten nimmt weiter zu. Die Ursache sind die während des Unfalls freigesetzten radioaktiven Iod-Isotope, die in die Schilddrüse aufgenommen wurden.

    http://www.krebsgesellschaft.de/umwelt_strahlung_und_krebs,1079.html

    Ein besseren und schlagkräftigern sowie offensichtlicheren Beweis für die Handhabungsfähigkeit und Sanftmütigkeit der Kernenergie kann es gar nicht geben!!!!!

    Amen.
    http://www.reyl.de/tschernobyl/img/menschen/opfer/klinik6.jpg

  155. Das predige ich schon seit Jahren. Die neuen Modell von AKWs (da giubt es mehrere grundverschiedene Typen) schalten sich selber ab, wenn was schief laeuft.

    Sie schalten sich zwar ab (Fukushima hat sich auch abgeschaltet), kühlen muss man sie trotzdem. Und wenn Strom dafür nicht da ist (warum auch immer), dann ist Feierabend – rette sich wer kann.

    Ganz abgesehen davon, dass es noch viele Überraschungen geben kann (Flugzeugabsturz, Terrorakt, Brand usw.) bei denen auch die Abschaltung nicht viel bringt.

  156. @Lepanto

    Die Ursache sind die während des Unfalls freigesetzten radioaktiven Iod-Isotope, die in die Schilddrüse aufgenommen wurden.

    Dazu sagte Prof. Reines, dass diese Schilddrüsenkrebserkrankungen weitestegehend vermeidbar gewesen wären, wenn die russische Regierung Jodtabletten an die Bevölkerung verteilt hätte. Laut Prof. Reiners wurden die allermeisten Krebsfälle erfolgreich behandelt, so dass es nur wenige Tote deswegen gab.

  157. Sachlichkeit ist wirklich nicht die Stärke mancher Leute. In Capslock herumschreien wie #188 kann jeder. Das meinen Linke auch gerne: Wer am lautesten schreit, habe Recht. Fakten?! Egal! Auf das Schreien komme es an. Siehe S21.

    WAS MAN NICHT ABSCHALTEN KANN, IST IM ENDEFFEKT NICHT BEHERRSCHBAR.

    Diesen Schreifetzen werte ich jetzt mal als höfliches Eintreten für das Verbot aller Photovoltaik-Anlagen.

  158. #193 Lepanto (22. Feb 2012 00:50)

    Sie schalten sich zwar ab (Fukushima hat sich auch abgeschaltet), kühlen muss man sie trotzdem.

    Sie haben nicht die mindeste Ahnung vom Thema und sind nicht mal in der Lage, die hier geschriebenen Informationen zum Thorium-Kuegelhaufenreaktor zu verarbeiten. Vorurteile, Vorurteile, Vorurteile.

  159. #191 Nelson (22. Feb 2012 00:41)
    Zahlen von 100.000 bis 1 Millionen Toten nach Tschernobyl geistern durchs Volk, dabei gab es weniger als 1.000 Tote.

    Tatsächlich weichen die Schätzungen weit von einander ab.

    Professor Alexej Jablokow vermutet 1,44 Mio Tote durch Tschernobyl bis heute weltweit.
    http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/26/International/Weltweit-1-44-Mio.-Tote-durch-Tschernobyl

    Fest steht jedoch, dass alle die so genannten „Liquidatoren“ der Havarie von Tschernobyl als verstrahlt gelten und einen besonderen Ausweis haben, der bestimmte Privilegien gewährt als Ausgleich für Gesundheitsschäden. Die Zahl der Liquidatoren liegt im Bereich von Hunderten Tausenden.

    nach russischen Angaben mehr als 90 Prozent der Liquidatoren Invaliden seien, „das wären mindestens 747.000 schwerkranke Menschen“. Bereits 2005 seien bis zu 125.000 Liquidatoren gestorben.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/jahre-super-gau-von-tschernobyl-tote-oder-hunderttausende-1.1087637

    Dieser Artikel könnte also eine Versachlichung der Diskussion bewirken, von der auch Du noch weit entfernt scheinst.

    Ich habe zumindest niemanden als Ökofaschist bezeichnet.

  160. #197 Lepanto (22. Feb 2012 01:13)

    Die Zahlen des Umweltaktivisten Jablokow sind nichts als fantastissche Vermutungen, die einer sachlichen Grundlage entbehren. Ich halte mich da lieber an Wissenschaftler wie Professor Reiners, der eine Kapazität auf dem Gebiet des Schildrüsenkrebses ist. Genau solche „Wissenschaftler“ wie Jablokow sind ja der Grund dafür, dass die Panik vor den Folgen eines Reaktorunfalls so irrationale Züge annimmt.

    Kein Radioaktivitätsvorfall wurde so gründlich untersucht, wie die Atombombenabwürfe in Japan. Reiners: „Es gibt eine Gruppe von 150.000 Überlebenden der Atombombe [Hiroshima, Nagasaki], die sehr engmaschig überprüft wird. Darauf beziehen sich übrigens unsere Erkenntnisse über strahlenverursachten Krebs. In dieser Überlebendengruppe sind 800 zusätzliche Fälle von Krebs aufgetreten. Das wissen die Japaner. Deswegen verfallen sie nicht in Panik. Die Langzeitrisiken sind eben gerade nicht so hoch, wie teilweise vermittelt wird.“

  161. „Ich habe zumindest niemanden als Ökofaschist bezeichnet.“

    Ich auch nicht, obwohl die Bezeichnung bei Jablokow möglicherweise zutrifft.

  162. #196 Nelson

    Sie haben nicht die mindeste Ahnung vom Thema und sind nicht mal in der Lage, die hier geschriebenen Informationen zum Thorium-Kuegelhaufenreaktor zu verarbeiten. Vorurteile, Vorurteile, Vorurteile.

    Es geht hier um AKWs wie in Tschernobyl und Fukushima, mit denen es genug Erfahrungen gibt.

    Thorium-Kuegelhaufenreaktor kann ich nicht abschätzen. Das gebe ich gerne zu – bin kein Atomphysiker.
    SIE ABER AUCH NICHT, es sei denn, Sie haben diesen Reaktor entwickelt und lange betrieben.

    Laut Prof. Reiners wurden die allermeisten Krebsfälle erfolgreich behandelt, so dass es nur wenige Tote deswegen gab.

    Ich möchte trotzdem keinen Schilddrüsenkrebs haben, sogar wenn Prof. Reiners die meisten Fälle erfolgreich behandelt.

    #195 Hayek (22. Feb 2012 00:54)
    Diesen Schreifetzen werte ich jetzt mal als höfliches Eintreten für das Verbot aller Photovoltaik-Anlagen.

    Es gibt keinen Grund Photovoltaik-Anlagen zu verbieten – sie explodieren nicht.

  163. Natürlich muß ein Kugelhaufenreaktor gekühlt werden. Lesen sie doch die wissenschaftliche Publikation des Forschungszentrums Jülich durch:

    Fassbender, Josef; Kröger, W.; Rehm, W.; Wolters, J.

    Ermittlung von Strahlendosen in der Umgebung des THTR-300 infolge eines angenommenen Coreaufheizunfalls

  164. Die Langzeitrisiken sind eben gerade nicht so hoch, wie teilweise vermittelt wird.

    Es gibt dazu sehr unterschiedliche Meinungen, genauso wie bei Klima.
    Die Fachleute sind also nicht einig.

    Wenn man aber nicht sicher ist, wie gefährlich eine Handlung sein kann, soll man lieber diese Handlung unterlassen (Vorsichtsprinzip).

    Sie werden wahrscheinlich auch keine Arznei zu sich nehmen, bei der Sie nicht sicher sind, dass Sie nicht vergiftet werden. Und insbesondere dann nicht, wenn Sie gehört haben, dass einige Hunderte daran gestorben sind. Egal was man dazu im Internet schreibt. Sicher ist sicher.

  165. Ich möchte trotzdem keinen Schilddrüsenkrebs haben, sogar wenn Prof. Reiners die meisten Fälle erfolgreich behandelt.

    Sehr witzig, wer will das schon?
    Es geht bei jeder Technologie, bei jedem Kraftwerk, um eine Nutzen-Risko-Abwägung. Da dienen maßlos übertriebene Fanatasiezahlen der Toten durch Tschnernobyl einfach nur der Panikmache, um eine sachliche Beurteilung zu verhindern.

  166. Ich möchte im übrigen auch nicht durch einen Verkehrsunfall umkommen (5.000 Tote im Jahr). Ich nehme deshalb nicht mehr am Straßenverkehr teil, sicher ist sicher.

  167. #91 Hayek (21. Feb 2012 21:24)

    Deutsche Politiker aller Parteien schalten durch den Steuerzahler teuer bezahlte und nun endlich abbezahlte AKWs ab

    Durch den Steuerzahler bezahlte…

    Der totale Witz. Die Atomlobby, die auch hier zahlreich vertreten ist, muß sich also diese Technik durch den Steuerzahler bezahlen lassen!

    Aber dann immer auf subventionierte Windkraftwerke (die die Umwelt verschandeln) oder auf Photovoltaik schimpfen.

    Welch ein Witz.

    Die Atomindustrie hat UNMENGEN an Steuergeldern verschlungen – aber keiner der Atomenergie-Apologeten erwähnt es.

    Ohne Steuergelder wäre nicht ein Kernkraftwerk gebaut worden. Und für die Endlagerung werden wiederum Steuergelder benötigt. Denn kein Kraftwerkbetreiber ist in der Lage, die Kosten durch den Betreibe einzunehmen.

    In dem Augenblick schreit die Pro-Atomenergie-Lobby wieder nach dem Staat, den sie sonst nicht haben will.

  168. Es gibt dazu sehr unterschiedliche Meinungen, genauso wie bei Klima.
    Die Fachleute sind also nicht einig.

    Beim Islam sind sich die Fachleute ja auch nicht einig, dennoch trauen Sie sich da ein Urteil zu. Da funktioniert offenbar Ihr Verstand, aber beim Klima und der Kernkraft streikt er? Dabei müssten Sie doch (spätestens aus der Klimadebatte) wissen, dass auch Wissenschaftler interessengeleitet sind. Man muss sich also informieren, um zu einem eigenen Urteil zu gelangen. Ich bin jahrzehntelang mit der Antikernkraftpropaganda zugemüllt worden, bis ich erkennen musste, dass die hohen Tschernobyl-Todesraten einfach gelogen sind. Das heisst zwar nicht, dass Kernkraftwerke ungefährlich sind, es heisst aber, dass dieses Thema nicht vernünftig diskutiert werden kann, weil irrationale Ängste mitschwingen.
    Professor Reiners, der die Ängste vor der Radioaktivität versachlicht, findet übrigens den Ausstieg aus der Kernenergie richtig, wenn er ihn auch nicht so überstürzt vollzogen hätte.

  169. Komm Nelson vergiss es. Auf Ratio reagieren diese Leute nicht.

    Mittlerweile stehen sogar auf wiki die Toten pro Terawattstunde durch die veschiedenen Techniken. Hier die Zahlen:

    Braunkohle 32,6
    Steinkohle 24,5
    Erdgas 2,8
    Erdöl 18,4
    Biomasse 4,63
    Kernenergie 0,05

    Das interessiert diese Leute nicht. Leptano wird ungeniert weiterlabern von „Vorsichtsprinzip“ und dass er ja schließlich keinen Schilddrüsenkrebs bekommen will.

  170. #206 Hokkaido (22. Feb 2012 01:55)

    Kennst Du den Unterschied zwischen Investition und Subvention?
    Es ist unglaublich wie der geistige Verfall voranschreitet.

  171. @Hayek, dass ich jemanden unmittelbar überzeugen könnte, daran glaube ich auch nicht. Dennoch sind andere Meinungen, die festgefügte Überzeugungen infrage stellen, unverzichtbar. Manchmal bekommt ja dann doch jemand den Antrieb, sich ein wenig mehr Wissen zu verschaffen und sich mit einem Thema näher zu beschäftigen. Nur so funktioniert es. Man sollte der Einfältigkeit nicht so einfach das Terrain überlassen.

  172. #206 Hokkaido (22. Feb 2012 01:55)

    Durch den Steuerzahler bezahlte…
    Der totale Witz.

    Was ist daran witzig? Finden Sie das witzig?

    Die Atomindustrie hat UNMENGEN an Steuergeldern verschlungen – aber keiner der Atomenergie-Apologeten erwähnt es.

    Ach wirklich sie Schnellmerker von der Firma Langsam. Wovon rede ich denn die ganze Zeit. Der deutsche Steuerzahler hat Abermilliarden in AKWs bezahlen müssen und jetzt da die sich rechnen schält man sie vorzeitig ab und macht das nächste Fass ohne Boden auf: Sogenannte erneuerbare Energien.

    Und mit das Lustigste an der Geschichte ist: Die meisten Deutschen beklatschen dieses Vorgehen auch noch. Das ist schon ein massives Intelligenzproblem. Aber sehr unterhaltsam. 😉

  173. #205 Nelson (22. Feb 2012 01:46)

    Ich möchte im übrigen auch nicht durch einen Verkehrsunfall umkommen (5.000 Tote im Jahr). Ich nehme deshalb nicht mehr am Straßenverkehr teil, sicher ist sicher.

    Es gibt aber ein wesentlicher Unterschied:
    Im Straßenverkehr können Sie durch eigene Vorsicht weitgehend Unfälle vermeiden.
    Bei einem AKW haben Sie überhaupt keinen Einfluss darauf, was dort passiert. Möglicherweise erfahren Sie es, wenn es schon zu spät ist – da helfen weder Jodtabletten noch Prof. Reiners.

    Es geht bei jeder Technologie, bei jedem Kraftwerk, um eine Nutzen-Risko-Abwägung.

    Dem stimme ich natürlich zu.
    Solche Abwägung sollen aber Experten machen und nicht die ahnungslose und leicht beeinflussbare Öffentlichkeit.

    Es scheint mir, dass ein vernünftiger Kompromiss war, alte AKWs bis Ende laufen lassen und keine neuen zu bauen.

    Die panische Wende im März 2011 (Ausstieg ohne Einstieg) wurde von Dilettanten in der Regierung vollzogen, und zwar nicht aus sachlichen, sondern aus politischen Gründen (neue Erkenntnisse brachte Fukushima nicht, außer vielleicht, dass Japaner genauso schlampig wie Russen sein können).

  174. Ich liebe auch dieses Wort „Atomlobby“. Die deutschen Linken sind wahre Meister darin bestimmte Begriffe fest in die deutschen Hirne zu hämmern. Selbst der eifrige PI-Leser kann sie sofort pflichtbewusst anwenden.

  175. #211 Lepanto (22. Feb 2012 02:12)

    Die panische Wende im März 2011…ff.

    Ein guter Absatz. Immerhin, immerhin.
    Das hört sich doch schon anders an.

  176. #211 Lepanto (22. Feb 2012 02:12)

    Es gibt aber ein wesentlicher Unterschied:
    Im Straßenverkehr können Sie durch eigene Vorsicht weitgehend Unfälle vermeiden.

    Das ist toll,man hat die Illusion, dass man durch eigene Vorsicht etwas Schlimmes vermeiden könne, und hat tatsächlich einen nur geringen Einfluss darauf. Schließlich ist mindestens bei 50% der Unfälle jemand anderes Schuld. Und selbst wenn man das außer acht ließe, das Risiko im Straßenverkehr ist mindestens 100 Millionen mal höher als durch die Radioaktivität eines Kernkraftwerkes ums Leben zu kommen.

  177. Im Straßenverkehr können Sie durch eigene Vorsicht weitgehend Unfälle vermeiden.

    Was glauben Sie wohin die Abgase der Kraftwerke und die Abgase des Straßenverkehrs gehen. Was glauben Sie wohin der ganze Baustellenschutt für die Reichskrafttürme und die Sonnenanbeter geht?

    Kleiner Tipp: Sicher nicht in ihre Lunge.

    Deshalb haben Kohlekraftwerke auch Tote pro tWh von über 25, Biogas immer noch 5 und AKWs unfassbar schlimme 0,05.

  178. #216 Hokkaido
    Meine Texte enthalten sehr wohl Argumente.

    Der Text den Sie meinen zum Beispiel die Tatsache, dass der Deutsche Milliarden in AKWs buttert, diese dann niederwalzt, wenn sie sich rechnen, um dann wieder Milliarden in ein nächstes Faß zu schmeißen.

    Um Argumente zu verstehen, braucht es allerdings ein paar Grundvoraussetzungen:
    #1 lautet: Kein Analphabet sein.

  179. #208 Hayek
    Leptano wird ungeniert weiterlabern von “Vorsichtsprinzip” und dass er ja schließlich keinen Schilddrüsenkrebs bekommen will.

    Was ist schlecht am “Vorsichtsprinzip” und daran, dass ist kein Schilddrüsenkrebs bekommen will?
    Statt zu labbern, könntest du was zur Sache sagen.
    Wenn du das nicht kannst, wozu schreibst du dann?

    PS Im Internet steht eben sehr viel. Siehe auch #197 Lepanto (22. Feb 2012 01:13)

    Übrigens auf Ratio reagiere ich sehr wohl.

  180. #207 Nelson (22. Feb 2012 02:00)
    Beim Islam sind sich die Fachleute ja auch nicht einig, dennoch trauen Sie sich da ein Urteil zu. Da funktioniert offenbar Ihr Verstand, aber beim Klima und der Kernkraft streikt er?

    Sie vermischen zwei ganz unterschiedliche Dinge. Bei Atomkraft und Klima handelt sich um Naturphänomene, die den Naturgesetzen folgen. Hier geht es nur darum, wie der Mensch am besten mit diesen Naturgewalten umgeht. Das wissen Fachleute am besten (klar, die sind beeinflussbar – aber das sind auch nur Menschen).

    Bei Islam und Einwanderung geht es um gesellschaftliche Phänomene, bei denen wir sagen können, ob wir es wollen oder nicht. Dazu bilden wir uns unsere Meinung. Das können wir, auch weil wir eigene Erfahrungen damit machen.

    Mir gefällt Islam nicht und ich will mich ihm nicht unterwerfen.
    Bei Gravitation kann ich das nicht sagen – ich kann nur schauen, dass ich nicht zu schell den Berg runter fahre.

  181. #218 Lepanto

    Was ist schlecht am “Vorsichtsprinzip” und daran, dass ist kein Schilddrüsenkrebs bekommen will? Statt zu labbern, könntest du was zur Sache sagen.

    Ich sage was zur Sache, Sie müssen nur mal lesen. Ist mein Deutsch so schlecht oder wo ist das Problem? In dem Kommentar, den Sie ansprechen, sind das Wesentliche sowieso nur die Zahlen. Was denken Sie sich eigentlich dabei, wenn Sie diese Zahlen lesen?! Glauben Sie die stehen da zufällig?!

  182. Das ist toll,man hat die Illusion, dass man durch eigene Vorsicht etwas Schlimmes vermeiden könne, und hat tatsächlich einen nur geringen Einfluss darauf. Schließlich ist mindestens bei 50% der Unfälle jemand anderes Schuld.

    Immerhin 50%.
    Stellen Sie sich aber vor, es gibt Leute, die vorsichtig und unfallfrei das ganze Leben fahren.

    Und selbst wenn man das außer acht ließe, das Risiko im Straßenverkehr ist mindestens 100 Millionen mal höher als durch die Radioaktivität eines Kernkraftwerkes ums Leben zu kommen.

    Das ist ein sehr altes Scheinargument. Man fordert z.B. die Legalisierung von Drogen mit der Begründung, dass die meisten von Alkohol und Nikotin sterben.

    Die Antwort ist: ich will weder Pest noch Cholera, ich will gesund bleiben.
    In diesem Fall: ich will weder Verkehrsunfall noch Schilddrüsenkrebs.

  183. Ich gebe mal ein simples Beispiel.
    Vanillebutter tötet 30 Menschen. Schokonüsse töten noch 5. Doktor Pepper tötet 0,05.

    Ihre Aufgabe ist nun: Sie müssen eines dieser drei zum Essen wählen, sonst haben Sie keinen Strom? Was sagen Sie?

    Ich tippe mal auf:
    Ich will keinen Doktor-Pepper-Krebs bekommen und achja man sollte auch immer das nehmen, wo die wenigsten Menschen bei sterben. Stichwort Vorsorgeprinzip und so. Also Vanillebutter!

  184. #220 Hayek (22. Feb 2012 02:43)

    Ich sage was zur Sache, Sie müssen nur mal lesen. Ist mein Deutsch so schlecht oder wo ist das Problem? In dem Kommentar, den Sie ansprechen, sind das Wesentliche sowieso nur die Zahlen. Was denken Sie sich eigentlich dabei, wenn Sie diese Zahlen lesen?! Glauben Sie die stehen da zufällig?!

    Ich habe doch geschrieben, was ich zu Zahlen meine:
    im Internet stehen sehr viele unterschiedlichste Zahlen.

    Z.B., dass Professor Alexej Jablokow 1,44 Mio Tote durch Tschernobyl bis heute weltweit vermutet.
    http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/26/International/Weltweit-1-44-Mio.-Tote-durch-Tschernobyl

    Muss ich alles glauben, was im Internet steht?

    Aber auch ohne Zahlen ist es klar, jede Energiegewinnung fordert Opfer (Menschenleben, Umwelt).
    Wie Nelson richtig geschrieben hat, Nutzen und Risiko müssen abgewogen werden (wie immer im Leben). Man kommt schließlich zu einem Kompromiss.

    Darum geht’s. Ideologien stören dabei nur.

  185. @#222 Hayek

    Dass man aus Vanillebutter, Schokonüsse, Doktor Pepper Strom produzieren kann, ist mir neu. Wirklich nobelpreisverdächtig.

    Übrigens, zwar mögen Sie offensichtlich Vorsorgeprinzip nicht, verwenden es trotzdem.

    Beweis: sonst hätten Ihre Kommentare nicht geschrieben (ohne Vorsorgeprinzip wären Sie schon längst tot).

  186. …im Internet stehen sehr viele unterschiedlichste Zahlen…

    „Das Internet“ sollte auch keine Quelle sein.
    Ich habe Quellen genannt. Nehmen sie die WHO. Oder besser noch die Fachzeitschriften. Zum Beispiel Lancet. Die Zahlen, die ich nannte stammen aus Lancet.

    Was ein Alexej Jablokow mal kurz so über den Daumen peilt, interessiert mich nicht wirklich.

    Diese Typen wollen alle nur in die Medien. In dieser Branche gilt: Je größer die Todeszahlen desto größer die Aufmerksamkeit desto mehr Forschungsgelder. Das ist bei allen „Umweltthemen“ so. Gucken Sie sich nur den Klimawandel an.

    Ideologien stören dabei nur.

    Ein schöner Schlußsatz. Nur hält sich niemand daran. Ein Jablokow schon gar nicht.

    Ich wundere mich immer, warum die Deutschen so auf angebliche „Umweltschützer“ hören. Man fragt doch auch nicht einen Friseur, ob man einen neuen Haarschnitt braucht, oder einen Aktienhändler, ob man Aktien kaufen sollte. Aber den Umweltschützer fragt man, ob die Umwelt ausreichend geschützt ist.

  187. #159 Cedrick Winkleburger (21. Feb 2012 23:03)

    Ja, ein sachlicher Fakten-Vortrag. Ach wäre das schön, wenn Menschen sich einfach von Fakten überzeugen ließen.

    Es wird lieber dem Aberglauben gefrönt. Jeder Sau, die von „Grünen“ und lügenden Medien durchs Dorf getrieben wird, wird hinterhergelaufen.

    In den Gehirnen der Leute in Deutschland sind tiefe Gräben durch permanente Lügen entstanden, die offensichtlich kaum mehr zuzuschütten sind.

  188. @#48 le waldsterben

    Ich hätte echt nicht für möglich gehalten, wie die ‘bösen ‘und ‘guten’ Energien jeweils dabei abschneiden:

    selbst Solarenergie verursacht mehr Tote als Atomstrom!

    http://zettelsraum.blogspot.com/2012/02/zitat-des-tages-ein-toter-bei-unfall-in.html

    (Liste am Ende des Artikels, aber der ganze Artikel ist lesenswert – wie überhaupt das ganze Blog!)

    Ich weiß ja nicht welche Zahlen dort gegeneinander aufgerechnet werden, aber die Opfer des Uranabaues in Deutschland wurden sicher nicht berücksichtigt es sind Tausende

  189. @#208 Hayek (22. Feb 2012 02:03)

    Ich habe Quellen genannt.

    Sie haben nur WIKI als Quelle genannt
    (#208 Hayek (22. Feb 2012 02:03) )
    Wenn Sie andere Quellen haben, dann nennen Sie sie bitte, wie es sich gehört.

    Ein Jablokow schon gar nicht.

    Kennen Sie ihn?
    Professor Alexej Jablokow ist das Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Das ist die höchste Auszeichnung für einen Wissenschaftler in Russland. Und Russland hat immerhin das erste AKW der Welt gebaut (1954, Obninsk) – das soll für Sie schon etwas bedeuten.

    Deshalb erweckt bei mir Professor Jablokow mehr Vertrauen als mancher „Blog-Experte“.

    #227 Hayek (22. Feb 2012 03:18)

    #225 Lepanto
    Das ist mir jetzt zu dumm mit Ihnen. Bye.

    Meine Antwort war genauso klug wie Ihre Frage.

    Ich finde Ihren Still auch nicht besonders intelligent.
    Vielleicht lernen Sie mal zu diskutieren ohne die anderen zu beleidigen.

  190. Maybrit Illner erhält für ihren gekünstellten und aufgesetzten Auftritt pro Jahr eine schlappe Million Euronen – das muss man sich mal reinziehen!

    Für was?
    Weil Sie eine Moderatorin ist?
    Eine Moderatorin hat sich neutral zu verhalten und sich nicht ideologisch in Szene zu setzen.

    Die hart arbeitende Medienfigur Maybritt Illner tut das, was man an rhetorischen Schweinereien durch die linken Vögel der Frankfurter Schule in die Massenmedien ideologisch transportiert hat:

    – Behauptungen unterstellen, die der unliebsame Gegenüber nie geäußert hat

    – Auf diese nie geäußerte Behauptungen seine ganze Argumentation bauen. Man fängt an, diese Behauptung lächerlich zu machen.

    – Manipulierte Anzahl von Gegnern bei den Talkshows

    – Handverlesenes Puplikum und Anheizer im Hintergrund, die an der richtigen Stelle den Applaus inszenieren

    – Den unliebsamen Kandidaten niemals ausreden lassen

    – Dem Gegenüber stets weniger Zeit zum Argumentieren geben.

    – Talkshows vorab planen ohne den Zuschauer zu informieren („war der etwa nicht gebrieft?“)

    – Kopfschüttelnde Zuschauer einblenden, wenn der Gegner etwas sagt.

    – „Einspieler“ mit dramatischer Hintergrundmusik versehen und einseitiger Argumentation.

    Die meisten unserer bekannten „Moderatoren“ erhalten dafür Millionengehälter. Oftmals aus unseren eigenen GEZ-Gebühren (knapp 8 Milliarden Euro jedes Jahr).

    Wenn Maybrit Illner empört nach dem Munde einer fassungslosen und den Tränen nahen Claudia Roth sagt: „Es wird aber noch Tote geben“ und dabei und dabei die 16.000 toten Menschen den Zunamis locker mal vergessen will, dann hat sie sogar recht.

    Ja es wird Tote geben. Jeder von den Menschen in Japan wird sterben – irgendwann.
    Illner ist eine verlogene Nichtmoderatorin, die die Bevölkerung professionell manipuliert und nicht umsonst Millionen dafür erhält, wie die meisten tollen Moderatoren im TV.

    An die deutschen und paranoiden AKW-nein-Danke-Aufkleber-Freunde im Forum: Was macht ihr denn jetzt eigentlich mit all den Geigerzählern?

  191. Kann die Worthülsen einiger hier nicht verstehen, von wegen die Lehren aus Tschernobyl und Fukushima wären, dass KKWs „endlich sicher gebaut“ werden müssten.

    Die Tatsache, dass ein Atomkraftwerk ein 9,0-Erdbeben mit anschließendem 23-m-Tsunami unbeschadet überstanden hat(!!!), alle Sicherheitsmaßnahmen (Notstromaggregate und Energiespeicher sind problemlos angesprungen bzw. haben problemlos gearbeitet) gegriffen haben (bis auf die letzte, die natürlich aufgrund menschlichen Versagens nicht greifen konnte – die Anschlüsse für die externen Stromversorger passten nicht?), ist für mich Beweiß genug, dass viel in die Sicherheit der KKWs investiert wird und sie sicher sind.

    Und wer sich mal mit dem Thema befasst hat, weiss auch, wieso Tschernobyl solch verheerende Folgen hatte: Graphit als Moderationsmaterial, anstatt Wasser (wie bei 99% aller KKWs weltweit), und eine ursprüngliche Konzeption als Kraftwerk zur gewinnung waffenfähigen Plutoniums anstatt der Herstellung von zivil nutzbarem Strom.

    Aber man macht es sich natürlich herrlich leicht, sich die Welt der Physik mit den oberflächlichen „Agrumenten“ oder besser: Worthülsen der Grünen- und Greenpiss-Atomphysikern zurechtzulegen…

    Für alle, die sich weiterbilden möchten, anstatt auf Wahlpropaganda hereinzufallen:

    http://timms.uni-tuebingen.de/ttimms/Player/PlayClipWMT.aspx?mode=e&start=00%3a00%3a00&ref=mms%3a%2f%2fu-003-stimms03.uni-tuebingen.de%2fUT_2007%2f06%2f05%2fUT_20070605_001_rvklima_0001.wmv500.wmv&resourceid=UT_20070605_001_rvklima_0001

  192. Was ist das bloß, dass sich die deutschen Linken derart gegen die Kernkraft (in erster Linie gegen die deutsche Kernkraft, die zu den sichersten der Welt zählt) aufhetzen lässt?

    Übrigens war Maybrit Illner bis 1989 SED-Mitglied. Sie trat während ihres Ideologiestudiums in die SED ein. Warum trat sie ausgerechnet 1989 aus der SED wieder aus, was war da bloß…?

    Diese wirklich glaubwürdige Figur, die an der „Sektion Journalistik“ der Karl-Marx-Universität in Leipzig gezielt abgerichtet wurde – ähm studieren konnte, wurde dann im ZDF ausgerechnet als „politische Journalistin“ gehypt.

    Heute ist die wahrheitsliebende Dame Millionärin, dank unserer Naivität und unserer milliardenschweren GEZ-Gebühren.

  193. Guten Morgen. Ich wieder. Erster Kaffee im Büro 😉

    Sollten wir es wirklich einmal schaffen dass hier NAZI Atomkraft Befürworter und SED Atomkraft Gegner ( 😉 ) es schaffen sachlich zu diskutieren, wäre das wohl der erste Schritt für eine bessere Welt!

    Aber mal im Ernst. Ich habe ja schon ein paar mal gepostet, dass ich in meiner Jugend auch mal Grüner war. Nicht aktiv, aber die Mädels auf dne Demos waren echt sexy (wie wohl viele Andere auch). Und meine Quellen und Informationen habe ich aus meinem Studium wo es noch kein Internet gab, nur Bücher und Professoren der einen odere anderne Coleur.

    Nun egal. Es gab auch damals solche hitzigen Diskussionen. Der Ur-Angst Inhaber die vor dem GAU warnten und der Technik Jünger die meinten mit vorsichtigem Umgang der Atomkraft und dem „neuem“ Stand der Technik sei das zu schaffen. Erinnert doch ein wenig an die Diskussion heute. Ist natürlich was ganz anderes. Wir haben ja heute Trikorder und können beamen. Also was ich noch los werden möchte bebor einzelen Phrasen von mir wieder rausgepickt werden:

    In „guten“ Diskussionen über die Atomkraft, war am Ende das Resumee recht ähnlich. Eine gute Möglichkeit um Energie zu bekommen bei dem aber ein RESTRISIKO bleibt. Damals schon konnten die selbsternannten Experten nicht aussschliessen, dass in Tschernobyl ein Flutkatastrophe kommt oder in Harrisburg ein Erdbeben stattfindet. Ging nicht. Es blieb ein das sogenannte Restrisiko. Schönes Wort.

    Dieses Restrisiko ist den einen zu hoch, den anderen ist es im Verhältnis zum Stromchaos zu akzeptieren. Da komme ich, damals wie heute, ins Grübeln. Und Fukushima, Tschernobyl und andere Störfälle zeigen nun mal leider, dass dieses Restrisiko real ist.
    Auch wenn ich der Meinung bin, dass es in erster Linie bei menschlichen Versagen, sprich Öknomoie, Kurruption und Vernachlässigung der Sicherheit handelt und nicht um einen grundlegenden Denkfehler. Obwohl..da war auch der Aspekt des Menschen. Der Fehlerfaktor Mensch ist nie aususchliessen.

    Und es geht nicht um das Restrisiko dem ich mich beim Autofahren aussetzte. Wo bei aller Vorsicht und Airbags und und und immer noch der Eisklotz von der 767 auf mein Dach fallen kann.

  194. @220 Lepanto

    1A. Das muss ich mal loswerden. Hayek hat ja auch die Poster auf seiner Seite überschwenglich gelobt und Lob bekommen.

    Und bevor es einer falsch versteht. Ich weiss nicht ob ich mit Lepanto am Ende einer Meinung bin. Aber seinen Argumente sind ein gute Basis zur Diskussion.

  195. Atomkraftgegner, nein danke!

    Auf einer Geburtstagsfeier mache ich die Bekanntschaft von Tom. Tom erzählt, daß Frontalunfälle mit dem Auto immer 100% tödlich enden. Weil Frontalunfälle nicht auszuschließen sind, sollten wir Autos abschaffen, meint Tom.

    Nach einem Schluck von seinem Nuclear Ice Tea gibt Tom zu, dass er noch nie von Dreipunktgurten oder Airbags gehört hat. Das Konzept einer Knautschzone ist im fremd und bei Erwähnung der Crash Test Dummies, fängt er an zu summen.

    Tom fährt sowieso nur Autos aus den 60ern und glaubt nicht, dass es seitdem bahnbrechende Fortschritte bei der Sicherheit gab. Ich habe genug gehört und versuche Tom für den Rest des Abends aus dem Weg zu gehen.

    Tom steht für die meisten Atomkraftgegner.

  196. @#237 wolfi

    Tom ist natürlich ein Idiot. Aber er kennt halt diese bahnbrechenden Fortschritte auch schon aus den 60iger Jahren und dennoch haben die Unfalltoten zugenommen, weil mit den bahnbrechenden neuen Fortschritten auch neue unbekannte Risiken einhergegangen sind, während er mit seinem 60iger Jahre Ford selten schneller als 50 km/h fährt.

    Da fällt mir wieder der SPON Artikel ein, von Sicherheitsexperten in den USA zu Ihrem San Francisco AKW. Die haben an alles gedacht. Erdbeben, Flut, Toilette aus der Luft. Alles war sicher. Und nach Fukushima kamen sie ins grübeln: Was wenn ein Erdbeben UND eine Sturmflut UND von oben die Scheisse kommt?

    Die Befürworter behaupten sie haben alles im Griff und kennen die Gefahren und tritt dann ein neues Problem auf, heisst es „damit hat ja keiner rechnen können.“ Solche Experten treffe ich übrigens jeden Tag auf der Arbeit und sie sind die schlimmsten Heuchler. Weil alles und jeder Schuld hat nur nicht sie selbst mit Ihrer falschen Einschätzung. Dann kommt wieder „ein Restrisiko bleibt“ oder wer Angst hat zu leben der soll halt gleich ins Gras beissen.

  197. #223 Hayek (22. Feb 2012 02:50)

    Uns werfen sie Dummheit vor, aber ihre „Argumente“ sind einfach keine.

    Sie sprechen nur Emotionen an, um damit die Lacher auf ihre Seite zu ziehen.

    Schwach, ganz schwach.

  198. Wen ich meine GEZ-Gebühren zahle, seit langem schon mit dem Zusatz “ Zwangsabgabe für die Nachfolgeorganisation von Sudel-Ede“, dann hilft das nicht viel. Wenn das jeder Zahler machte, wäre das eine tolle Sache.

    Ich will damit meinem Protest gegen die gleich geschaltete und verlogene Lügenpropagenda der staatlichen Medien Ausdruck geben.
    Die Jüngeren werden nicht wissen, wer Sudel-Ede war. Es war ein Kommentator des Staatsfernsehens der DDR, der ohne rot zu werden, die übelsten Lügen verbreitete und damals im Osten, wie im Westen ein verhasster Mann war.

  199. Da hilft nur eins: Stecker raus.
    Wer will schon die Feindpropaganda täglich direkt ins Hirn gebombt haben?

  200. #235 Platow (22. Feb 2012 08:57)

    Sehen Sie, wo Sie damals aufgehört haben, nämlich ein RESTRISIKO zu postulieren, genau um diese Frage ging es heute:

    Wie hoch ist denn eigentlich das Restrisiko?

    Um diese Restrisiko wird der große Bohei mit maßlos übertriebenen Zahlen gemacht, obwohl doch jedem, der noch halbwegs bei Verstand ist, klar sein muss, dass Opferzahlen von 1,4 Mio. bei Tschernobyl mieseste Propaganda sind.

    Aber mit diesen Fanatasiezahlen angeblicher Fachleuete wird einfach nur so lange um sich geworfen, bis sie nicht mehr hinterfragt werden, sondern nur mit dem furchterregenden Wort „Restrisiko“ bezeichnet werden.

    Das Restrisiko Tschernobyl waren 1.000 Tote und ein paar tausend Krebsfälle. Jedes Kohle- oder Gaskraftwerk erzeugt ein vielfaches an Toten, aber diese Verarschung nimmt niemand mehr wahr, schließlich gibt es ein „Restrisiko“, dass es immer gibt, bei jeder Technik.

  201. #12 GisRo

    Also bei mir könnt ihr gerne son Ding
    anliefern.
    Ein paar Kühlschlangen um den Castor und 3 Meter tief im Garten verbuddeln.
    So brauche ich keinen Cent mehr für Heizung und
    Warmwasser ausgeben. Ich glaube der reicht auch noch für meinen Pool und den Nachbarn.

  202. #235 Platow (22. Feb 2012 08:57)

    Wir wir alle wissen, wollten gewisse Gallier partout nicht das RESTRISIKO ausschliessen, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Sie behielten diese Möglichkeit als ernsthafte Option während ihres gesamten Lebens im Auge und richteten sich im Zweifel danach.

    Und womit – mit Recht, wie wir heute wissen. Hätten sich die Dinosaurier nur mal so verhalten…

    Oder so.

  203. Platow (08:57):
    >>Der Ur-Angst Inhaber die vor dem GAU warnten und der Technik Jünger die meinten mit vorsichtigem Umgang der Atomkraft und dem “neuem” Stand der Technik sei das zu schaffen.<<

    (Moin 😉 )

    Wieso sehen Sie eine Flucht der „Technikjünger“ in zukünftige Technologien?
    .
    Bleiben wir doch mal sachlich: Erst ein Jahrtausend-Erdbeben der Stärke 9.1 und unmittelbar danach ein 30-Meter-Tsunami haben mehrere fast 50 Jahre alte Kernreaktoren getroffen. Infolge dieser Katastrophe, die ansonsten in Japan Tausende Menschenleben forderte, hat es in Fukushima nicht einen Toten durch die Havarie des Kraftwerkes gegeben.
    .
    Hier zeigt also schon fast 50 Jahre alte Technik, dass Kernenergie handhabbar und beherrschbar ist – und kein unkontrollierbares Monster, als das es von der links-grünen Dauerpropagandaberieselung beständig behauptet wird.
    .
    Sie hatten doch nun Ihren stets als Weltuntergangsszenario gemalten Supa-Trupa-Giga-Gau, bei dem Alles schief gelaufen ist, was nur schief laufen hätte können — und es hat nicht einen einzigen Toten gegeben. Das Ganze bei fast 50 Jahre alten Reaktoren und einer ziemlich unverständlichen japanischen Handhabung, dort nicht unbekannte Tsunamis beim Bau zuwenig berücksichtigt zu haben. Welch einen besseren und schlagkräftigern sowie Beweis für die Handhabungsfähigkeit und Sanftmütigkeit der Kernenergie wollen Sie denn noch??!!???
    .
    Die Zahlen sprechen doch eine eindeutige Sprache:
    Tote pro Terawattstunde:

    Braunkohle 32,6
    Steinkohle 24,5
    Erdgas 2,8
    Erdöl 18,4
    Biomasse 4,63
    Kernenergie 0,05
    .
    Was wollen Sie denn umgotteswillen noch??!!!???

    __________________________

  204. Mal eine Gedankenanregung:

    Was wäre eigentlich der größt anzunehmende Unfall (GAU) bei einer Biogasanlage?
    .
    Bekanntlich mutieren Bakterien beständig und jeden Moment entsteht gerade irgendwo ein Bakterium, das schlimmer als die Pest mal eben 90% der Menschheit ausrotten könnte. Nur haben Bakterien eine kurze Lebensdauer und ein Sonnenstrahl oder kalte Luft etc. zerstört das Monster in der Regel auch immer wieder, bevor es sich großartig teilt (vermehrt) und ausbreitet.
    .
    In einer Biogasanlage herrscht ein Klima, das nur dazu da ist, optimal das Wachstum von Bakterien optimal zu fördern. Nicht ganz umsonst nennt man Biogasanlagen auch Bakterien-Brut-Reaktoren. Vorstellbar also, dass sich dort ein Super-Pest-Bakterium entwickelt und sich dann trillionen- und trillionenfach vermehrt. So sehr vermehrt, dass es in großen Mengen überleben wird, bis es als Dünger auf den Äckern und dann im Essen landet. Ein Werdegang, der normalerweise Bakterien Mutationen so nicht möglich ist.
    .
    Wenn man diesen Biogas-GAU nunmal mit den Augen der „Atom“-Hysterie betrachtet, riskiert man mit jedem Biogaskraftwerk die Auslöschung der Menschheit. Wäre dieses Szenario die Agenda von Links-Grün seit 30 Jahren, wären Biogasanlagen noch größeres Teufelswerk als die Kernenergie – und auch nicht ganz grundlos: Denn tatsächlich birgt jede Biogasanlage ein zigmal höheres Risiko als ein Kernkraftwerk.

    ____________

  205. #247 Graue Eminenz (22. Feb 2012 12:59)

    Das war doch mal eine schöne Anregung an alle SF-Autoren. Wer weiss, vielleicht hat Andreas Eschbach ja gerade kein neues Projekt?

  206. Jetzt hab ich ne Menge dazu geschrieben und plötzlich stürzt der Brauser ab.

    Drum nur in Kürze, verglichen mit anderen Katastrophen verfügen die Japaner ofenbar über ein hervorragendes Krisenmnagement. Erst ein Erbeben Stärke 9, danach ein Tsunami mit 30 Metern Höhe und danach stand dieses immerhin 50 Jahre alte AKW immer noch weitgehend unbeschädigt, obwohls rundum 16.000 Tote gab und trotz der vielen Toten, blieb das KW immer noch beherrschbar. Der Tsunami 2004 dem kein Erdbeben vorausging, hat immerhin 400.000 Todesopfer gefordert und von Management konnte da kaum die Rede sein, die Arbeit haben da im wesentlichen westliche Hilfskräfte gemacht.

    Dann wurde gesagt bei 150.000 Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki, die mit Sicherheit massiver Strahlung ausgesetzt waren, starben in den letzten 66 Jahren 800 Menschen an Krebs. Als kleines Gegenbeispiel kann ich das kleine Kaff im bayrischen Wald anführen woher ich stamme mit etwa 8000 Einwohnern. Von den Leuten in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, sagen wir mal gute 100m Umkreis, das werden vielleicht mal gesamt 200 Leute gewesen sein, sind in den letzten 30 Jahen wenigstens 10 an Krebs schwer erkrankt oder gar gestorben. Wenn ich das jetzt mal auf die 66 Jahre seit der Atombombe interpoliere, würde das bei
    150.000/200*10/30*66 ausmachen. Das ergibt 16500 potentielle Todesfälle. Sprich das Risiko an Krebs zu sterben ist im idyllischen unverseuchten bayrischen Wald, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen gut 20mal höher, als im durch die Atomhölle gegangenen Japan.
    Und auch die Tiere müssten da eigentlich wesentlich häufiger Mutationen aufweisen, Davon habe ich solang ich dort wohnte, niemals irgendwas gehört.

  207. #247 Graue Eminenz; Aus dem Grund mag ich kein Bio, An was ging die Menschheit in den letzten Jahren nicht alles drauf, Schweine und Vögelgrippe, Ehec, Maul und Klauenseuche. Das kanns ich bei dem ganzen Biokram ungehindert vermehren. Das nichtbiogemüse wird dagegen gespritzt und dann gehen die ganzem Erreger ein.
    Wenn das noch nicht reicht, hab ich Chlorbleichlauge da, mit dem man den Kram noch zusätzlich desinfizieren kann.

  208. #250 uli12us (22. Feb 2012 14:29)

    Alles, was bei uns aus dem Garten kommt, ist „Bio“. Und wir leben immer noch!

    Übrigens, abweichend von der Bio-Ideologie ist Mineral-„Kunst“Dünger für mich Bio, denn der stammt aus der Natur. Viel brauchen wir allerdings nicht.

  209. @#246 Graue Eminenz

    Das es sinnfrei ist, dass wir hier so alte Kisten haben, während wir in der Welt die modernsten Anlagen aufstellen habe ich doch gar nicht bestritten. Aber das ist genau einer der Aspekte die mich an der hiesigen Atompolitik stören. Warum haben wir denn hier Leonard da Vinci Reaktoren noch stehen? Richtig. Kostet Geld. Obwohl jeder weiss, dass es derzeit sichere Technik gibt. Aber aus dem bestehenden Energienetz muss so viel Geld wie möglich gezogen werden. Jede Modernisierung für den Gewinn schmälern. Hier ist mein Ansatzpunkt wo ich Angst bekomme und der mich bisweilen wie ein Castorterrorist darstehen läßt.

    Ich habe auch kein genaues Bild eines SuperDuperGaus. Aber von allem was ich so gelesen und gehört habe, hatten wir den noch nicht. Obwohl Tschernobyl als solcher genannt wird ist die Superduper „Hurra Atomkraft ist doch gefährlich-Katastrophe“ dank einiger „Freiwilliger“ verhindert worden. Aber egal, da können Ihnen Weltuntergangsromantiker ganz andere Szenarien ausmalen als ich. Mir fehlt da der grundlegende Panikangstfatkor vor der Atomkraft als solches. Ich brauche nur den Batterienverkäufer auf dem Flohmarkt zu sehen, der mir total umweltschonende Batterien verkaufen will für günstig Geld und mir wird übel.

  210. @#249 uli12us

    Also von den Statisiken halte ich nicht viel.

    Ich bin jetzt zu faul zu suchen. Aber ich habe da auch eine Statisik in Erinnerung zum Anstieg der Krebsfälle weltweit im Zusammenhang mit den Atombombentest und dem radioaktivem Müll durch diese. Da dachte ich auch schon, dass es nicht unbedingt an der Strahlung liegen muss, wenn ich mir die Qualität unsere Lebensmittel so anschaue. Wo ich doch eine gute Überleitung zu dem PUPSGAU von Grauer Emineng gefunden habe.

  211. Und jährlich sterben Tausende auch völlig unschuldig im Straßenverkehr aber Abschaffen will man den ja nicht.

  212. Platow (15:59):
    >>… aus dem bestehenden Energienetz muss so viel Geld wie möglich gezogen werden. Jede Modernisierung für den Gewinn schmälern.<<

    Alle Kernkraftwerke werden beständig intensiv gewartet, modernisiert und getunt. Dass es etwa in Deutschland „veraltete“ gegeben hätte oder gäbe, ist schlicht unsinnig. Es gibt in der Bundesrepublik keine Kernkraftwerke, die etwa unsicher sind, weil sie „zu alt“ wären. Nur weil es bessere und neuere gibt, ist das eben kein Grund, bestehende abzuschalten. Im Übrigen haben ja gerade die fast 50 Jahre alten Reaktoren in Fukushima gezeigt, wie zuverlässig selbst diese arbeiten. Wie gesagt: NULL Tote!
    .
    In Germanistan selbst konnte es natürlich schon seit Jahrzehnten keine zusätzlichen Neubauten mehr geben, weil das wegen der links-grünen Gehirnwäsche zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen geführt hätte. Wir wissen beide, was abläuft, wenn die rote SA aufläuft.
    .
    Es gibt keine pitterpöhse „Atom“-Lobby, die Ihr Leben auf’s Spiel setzt, damit sich da ein paar Großkopferte bereichern – auch wenn die links-grünen Lügner das dauernd behaupten: Die drei großen Kernenergie-Konzerne in Deutschland befinden sich aktienmehrheitlich doch eh in öffentlichen Hand und nicht in denen von imaginären Raubtierkapitalisten.
    ________________
    >>Ich habe auch kein genaues Bild eines SuperDuperGaus. Aber von allem was ich so gelesen und gehört habe, hatten wir den noch nicht.<<

    Was ist denn nun plötzlich in Ihrem Kopf aus der „Atom-Katastrophe“ in Fukushima geworden? Da es nun nicht mehr Ihren eingetrichterten Vorstellungen des Supergaus entspricht, war es eben einfach kein GAU mehr? — Ich mach die Welt, wie sie mir gefällt?
    .
    Bei allem Respekt; aber das ist nur noch Realitätsverweigerung.
    __________________
    >>Obwohl Tschernobyl als solcher genannt wird ist die Superduper “Hurra Atomkraft ist doch gefährlich-Katastrophe” dank einiger “Freiwilliger” verhindert worden.<<

    Nein! In Tschernobyl ist ein im Westen nicht gebräuchlicher graphitmoderierter Reaktor (der nicht zur Stromerzeugung sondern zur Produktion von Waffen-Plutonium gebaut wurde) „in die Luft“ gegangen. Da hat keiner was verhindert, das ist passiert. Das war ein GAU: Schlimmer geht’s nimmer – und bei Leichtwasserreaktoren westlichen Zuschnitts geht das gar nicht. Die „Freiwilligen“ haben Nix Schlimmeres verhindert, sondern schlicht den Müll weggeräumt, damit die anderen Reaktorblöcke in Ruhe weiterlaufen konnten.

    ________________
    >>Mir fehlt da der grundlegende Panikangstfatkor vor der Atomkraft als solches.<<

    Das ist jetzt aber ein Witz, oder?

    ______________________________________________

  213. @#256 Graue Eminenz

    Och..nicht aufregen. Sie sollten mir zumindestens gut halten, dass ich keine Knollen aus dem Phrasenkoffer der AKW Gegner werfe. Ist ja auch Aschermittwoch heute.

    Mit

    Es gibt keine pitterpöhse “Atom”-Lobby, die Ihr Leben auf’s Spiel setzt, damit sich da ein paar Großkopferte bereichern – auch wenn die links-grünen Lügner das dauernd behaupten: Die drei großen Kernenergie-Konzerne in Deutschland befinden sich aktienmehrheitlich doch eh in öffentlichen Hand und nicht in denen von imaginären Raubtierkapitalisten.

    haben Sie etwas über das Ziel hinaus geschossen haben. Ich habe von den Atomenergiebereicheren gar nicht gesprochen. Sind Sie etwa einer?

    Werden wir doch mal wieder konkret. Was sagen sie zu den falschen Rohren in Bibilis? Und bevor sie es weiter unterstellen. Ich glaube nicht das Boss Gross Eminenz durch den Kauf billigere Rohre mehr Bonus herausholen wollte. Ich glaube das war einfach nur ein Fehler in der Kette, wo an irgendeiner Stelle man die Chance hatte Kosten zu reduzieren und schwupps…..

  214. Tschernobyl ist ja auch nur passiert, weil vollkommen unzureichend ausgebildetes Personal einen Störfall simulieren musste. Dummerweise ist aus der Simulation dann aber der Ernstfall geworden.

    #251 Hokkaido; Ich hab deutlich geschrieben Bio kaufen, bei Gemüse aus dem eigenen Garten weiss ich oder du ja genau, was da dran kommt.
    Nicht zuletzt war ja in letzter Zeit recht häufig von Biolebensmitteln die Rede, wo zwar Bio draufstand, aber kein Bio drin war. Da kann man sich den deutlichen Mehrpreis gleich sparen.

    #254 Platow; Klar, Statistiken sind nur gut, wenns die eigene Meinung unterstützt, so wie die Schätzung von dem Russenprof. War das nicht Churchill der gesagt hat „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefölscht hast“. Aber keine Bange, ich könnte notfalls alle meine Zahlen belegen, nur kämen dann bei genauem Nachdenken noch schlimmere Werte raus, weil die Leute, die da in meiner Gegend wohnten tatsächlich weniger wie 200 waren, dafür die Anzahl der Krebskranken bzw Toten höher. Ich hab nur diese glatt aufgehenden Zahlen gewählt, weils sich leichter rechnen lässt.

  215. Platow (16:48):
    >>Was sagen sie zu den falschen Rohren in Bibilis?<<

    Ich weiß vor Allem eins: Wenn in Germanistan dem Pförtner eines Kernkraftwerks in seinem Häuschen das Kofferradio ausgeht, dann wird in der Links-Grün-Presse „Atom-Groß-Alarm“ gegeben – und die Geigerzähler sind landesweit wiedermal ausverkauft.
    .
    Da wird ja auch beständig ein Störfall nach dem anderen inszeniert, um Ängste zu schüren, die sich bei genauerer Betrachtung als Bagatellen und mit der eigentlichen Kernenergie Nix zu tun habend entpuppen. So auch die „falschen“ Rohre in Biblis:

    Einige Rohrleitungen waren beim Bau von Block B nicht wie vorgeschrieben mit einem Stempel versehen worden.

    http://www.stern.de/politik/deutschland/biblis-rohre-ohne-stempel-sind-kein-sicherheitsproblem-1515612.html

    Die „falschen Rohre“ entpuppen sich also im Nachherein, wenn es keiner mehr wahrnimmt, als das Fehlen eines Stempels!
    .
    Die Nachricht von den ach so „falschen Rohren“ hat aber z.B. bei Ihnen den Zweck voll erfüllt: Da war doch was!?!

    _________________

  216. Noch was:

    Platow (16:48):
    >>Was sagen sie zu den falschen Rohren in Bibilis?<<

    Deutschland ist voll von Technik – etwa Chemie- und pharmazeutische Industrie; Bergbau und Hochöfen – wo jederzeit grauenhafte Dinge passieren können und passieren. Ich habe keine Zahlen, wie viele Opfer diese Industrien schon gefordert haben; es werden aber wohl mehrer Zehntausend sein. Ich weiß aber ganz genau, dass die Kernenergie in Deutschland exakt NULL Opfer gefordert hat. So in Frankreich, in Großbritannien, den USA, Kanada, usw. usf..
    .
    Wann haben Sie das letzte Mal was von „falschen Rohren“ im nächsten Chemie-Großwerk gelesen oder sich Gedanken darüber gemacht? Wenn Bayer in Leverkusen „hoch geht“, ist auch Schicht im Schacht – nur interessiert sich niemand dafür. Komisch doch, dass so viele wie irre auf die Kernkraftwerke schielen, oder? Wenn jedes Chemiewerk ganze Landstriche entvölkern und unbewohnbar machen kann (Seveso, Bhopal, etc.)
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    Meinen Sie vor diesem Hintergrund nicht auch, dass Sie geradezu auf irgendwelche angeblichen „Störfälle“ in Kernkraftwerken konditioniert sind? Dass sich da eine gewaltige Propagandawelle Ihrer Wahrnehmung bemächtigt hat?

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  217. Die Atomkraftwerke in Japan galten sogar als sicherer als die deutschen Atomkraftwerke. Ein gleicher Unfall wäre in einem deutschen AKW nicht zu beherrschen. Bei gleichen Vermeidungsstrategien und Vorschriften muss eine Explosion erfolgen. Um den Skandal zu vermeiden radioaktive Wolken freizusetzen, hat man eine Explosion riskiert. In Deutschland wäre es genauso geschehen, niemand hätte die Verantwortung übernommen den radioaktiven Wasserstoff abzublasen und gehofft das nichts passiert. Die automatische Selbstabschaltung, die auch in Deutschland (und Frankreich) planmäßig funktionierte, muss für einen länger isolierten Reaktor zur Katastrophe führen.

    Der nächste Sommer, mit üppig krebserzeugender Strahlung kommt bestimmt. Die Sonne ist saugefährlich!

  218. @#269&260 Graue Eminenz

    LOL..ich wußte das jetzt der Triumpschrei kommt, dass die Rohre doch die richtigen gewesen sind und lediglich die notwendigen Stempel gefehlt haben. Mir ging es nur darum zu erinnern, dass bei der sicheren Technik Fehler passieren die passieren.

    Und diese Vergleiche mit Klorohren und andere Industriebereiche sind nicht von der Hand zu weisen. Aber was wollen sie damit sagen? Wenn bei BASF gepfuscht wird, dann darf man das ab und zu in einem AKW auch? Ging der Artikel um ein Chemiewerk? Dann hüpfe ich mal auf den Sicherheitsaspekt bei schweitzer Bankkonten. Allerdings sind diese selbstkritischer. Hier können sie Besten Sicherheitsexperten der Welt befragen die Ihnen zur Antwort geben, dass es keine absolute Sicherheit gibt.

    Wenn wir schon bei tollen Vergleichen sind, drehen wir es doch mal um. Ich bin der Verteidiger von Windkraftanlagen und Sie ein Gegner. Gestern ist in der Lüneburger Heide ein Rotorblatt abgefallen. Eine Kuh in unmittelbarer Nähe hat einen Schreck bekommen und die Anwohner in 15 KM Entfernung fordern das abschalten der Anlage weil sie nun Angst haben.

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