Am Samstag fand im westfälischen Münster der Gebetszug für das Leben statt. PI berichtete gestern bereits über den „1000 Kreuze“-Marsch – hier eine weitere Nachbetrachtung von TomcatK, PI-Köln.

Etwa 100 Lebensrechtler folgten dem Aufruf von pro Life und fanden sich am Samstag gegen 14:30 Uhr auf dem Ägidii Kirchplatz ein. Hier hielt der Organisator Wolfgang Hering (Foto l.) eine Ansprache, um die Teilnehmer zu begrüßen und auf den folgenden Zug einzustimmen. Er betonte u.a., sich nicht von den aufmarschierten Linksfaschisten provozieren zu lassen und immer das Motiv des Gebetszuges im Herzen zu tragen.

Geschützt durch zwei Hundertschaften der Polizei und begleitet durch ein Trillerpfeifenkonzert der Gegendemonstranten setzte sich dann der Zug um ca. 15 Uhr in Bewegung. Direkt nach Verlassen des Kirchenplatzes kam es seitens der Linken zu gewalttätigen Übergriffen gegen die Teilnehmer, bei denen u.a. Sachschaden an den mitgeführten Kreuzen und Plakaten entstand. Die Polizisten griffen aber sofort beherzt ein und verhinderten schlimmeres, indem sie die Gewalttäter abführte.

Begleitet durch die Trillerpfeifen und diverser Sprechchöre sowie der üblichen, eher peinlichen Plakate und Spruchbänder mit den immer wieder gleichen dummen Parolen, bewegte sich der Gebetszug durch die Fußgängerzonen der Münsteraner Altstadt. Diverse Versuche der Linksextremisten, sich in den Zug einzuschleichen, um ihn von innen heraus zu stören, wurden durch die Polizei, welche sich wohl der Gewaltbereitschaft der Störer bewusst war, direkt, klar und unmissverständlich unterbunden.

Vor der Münsteraner Synagoge stoppte der Gebetszug, um kniend eine Schweigeminute in Gedenken an die jüdischen Opfer des Holocaust abzuhalten. Nichtsdestotrotz skandierten die Linken weiterhin ihre Parolen wie „Nazis raus“, welches den ganzen Anachronismus linken Denkens offenbarte.

Nachdem sich der Zug bis zur Aabrücke weiterbewegt hatte, wurden hier symbolisch für die 1000 an jedem Werktag in Deutschland im Mutterleib ermordeten Kinder 100 Rosen bei Nennung von 100 Kindernamen in die Aa geworfen. Nach einem weiteren stillen Gedenken, das durchweg durch Schreien der dumpfen Parolen der Gegenseite begleitet wurde, setzte man sich wieder in Bewegung und gelangte schließlich zum Zielpunkt – dem Denkmal von Kardinal von Galen auf dem Domplatz.

Hier hielt Wolfgang Hering seine Abschlussrede, in der er den Wert eines jeden Lebens betonte und dass uns nicht gegeben ist, über das Lebensrecht anderer Menschen zu entscheiden. Auch dankte er den Polizisten für ihren vorbildlichen Einsatz.

Viele der Teilnehmer blieben noch längere Zeit vor Ort und tauschten sich in Gesprächen aus. Die Linksfaschisten gaben währenddessen ihren unseeligen Protest auf und trollten sich.

Die polizeiliche Bilanz beläuft sich auf zwei Strafanzeigen, weil die Gegendemonstranten Widerstand gegen die Polizei leisteten, eine Strafanzeige, weil ein Gegendemonstrant Reizgas dabei hatte und fünf Platzverweise.

Alles in allem war es eine gute und wichtige Veranstaltung, bei der sich mal wieder vortrefflich die Unwissenheit gepaart mit latenter Gewalt und der nichtvorhanden Offenheit der Linksextremisten einer anderen Meinung gegenüber offenbarte.

Beati pauperes spiritu.

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64 KOMMENTARE

  1. Dass man als Abtreibungsgegner schon ein Nazi ist, lässt tief blicken. Pfui, Teufel.

  2. Ja, so kennt man sie, unsere „Anti“Faschisten.

    Immer fleissig beim Niederbrüllen anderer Meinungen und beim Versuch, Andersdenkenden das Demorecht und das Recht auf freie Meinungsäusserung zu nehmen.

    Linke Meinungsfreiheit bedeutet, dass nur Linke ihre Meinung sagen dürfen.

    Von all den Wüschen auf der Welt
    nur einer mir anjetzt gefällt
    KNÜPPEL AUS DEM SACK !
    Und gäbe Gott mir Wunschesmacht,
    ich dächte nur bei Tag und Nacht
    KNÜPPEL AUS DEM SACK !

    Dann braucht ich weder Gut noch Gold,
    ich machte mir die Welt schon hold
    mit: KNÜPPEL AUS DEM SACK !
    Ich wär ein Sieger, wär ein Held,
    der erst´ und beste Mann der Welt
    mit: KNÜPPEL AUS DEM SACK !

    Ich schaffte Freiheit, Recht und Ruh,
    und frohes Leben noch dazu
    beim: KNÜPPEL AUS DEM SACK !
    Und wollt ich selbst recht lustig sein,
    so ließ ich tanzen groß und klein
    beim: KNÜPPEL AUS DEM SACK !

    Oh, Märchen, würdest Du doch wahr,
    nur einen einzigen Tag im Jahr
    KNÜPPEL AUS DEM SACK !
    Ich gäbe drum, ich weiß nicht was,
    und schlüge drein ohn´Unterlaß
    KNÜPPEL AUS DEM SACK !

    Aufs Lumpenpack! Aufs Hundepack!

    Text: Hoffmann von Fallersleben 1837

  3. Mit einer einzigen schlichten Losung („Natzieh“, „Natzieh“, „Natzieh“ …) läßt sich ein großer subfontaneller Hohlraum anscheinend solide und vollständig plombieren.
    Es läßt sich nun ein Leben führen, das auch, wenn man keinerlei besondere Fähigkeiten besitzt, keinen gesteigerten Wert auf Körperpflege und verträgliche Manieren legt, und gestärkt durch die Gemeinschaft auf die Anforderungen einer gesellschaftlich sinnvollen Arbeit großzügig verzichten kann, das von morgens bis abends von einem hohen und edlen Sinn erfüllt ist: Zu verhindern, daß die nationalen Sozialisten im Jahre 2012 wieder die Macht ergreifen, den Bundestag in Berlin beurlauben und das Schreckensregime von 33 bis 45 fortsetzen.

    Doch, immer wieder faszinierend, wie einfach das alles funktioniert.

  4. Tja wenn keine Nazis da sind, dann werden eben die nächstbesten zu Nazis gemacht.
    Frei nach dem Motto von Gesinnungsgenosse(National)sozialist Hermann Göring: „Wer Jude ist, bestimme ich!“

  5. #2 Smörebröd Römpömpöm

    „Dass man als Abtreibungsgegner schon ein Nazi ist, lässt tief blicken.“

    Treffen sich zwei Gammler auf der Straße. Der eine war beim Friseur. Der andere begrüßt ihn entsetzt:“Natzieh“.

    Fahren drei Bayern – Joseph, Ferdiand und Ignaz – per PKW in die nächste Kreisstadt, um in der Disko zu feiern. Der Seppl bestellt sich ein Bier, der Ferdi bestellt sich ein Bier und der Ignaz – er wurde von den Freunden verdonnert zu fahren – bestellt sich auch ein Bier.
    Sagt der Ferdi zum Serviermaderl:“Kein Bier für Nazi!“

  6. Es gab mal irgendwo die Frage, ob man einem Angreifer mit nem Holzkreuz einen überziehen darf! Die Frage wurde von ein Pastor mit der ausdrücklichen Betonung auf Selbstverteidigung nicht verneint!

    Aber so weit sind wir noch nicht! Noch nicht…

  7. OT

    Ein Toter bei Bluttat in französischer Moschee

    Paris (dpa) – Bei einem Überfall auf eine Moschee in Frankreich ist mindestens ein Mensch getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Der Täter wurde wenig später überwältigt und festgenommen. Innenminister Claude Guéant verurteilte die Bluttat als «Akt unerhörter Barbarei». Der Mann sei am Abend in die Moschee der nordfranzösischen Stadt Arras eingedrungen. Dort habe er mit einem Baseball-Schläger auf die zum Gebet versammelten Gläubigen eingeschlagen.

  8. unverified__5m69km02 (20:41):
    >>… Kardinal von Galen war 1937 Mitarbeiter zur Vorbereitung des päpstlichen Schreibens “Mit brennender Sorge” in Rom.<<

    Selbst das k®ampfatheistisch SpOn hat sich bezüglich der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ mal etwas halbwegs Vernünftiges abgequält (es geschehen noch Zeichen und Wunder 😉 ):

    http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a24521/l10/l0/F.html#featuredEntry

    Sicherlich ein Schock für SPIEGEL-Gemeinde!
    :mrgreen:

    __________________

  9. Mal unabhängig zur Einstellung für und wider Abtreibungen: Diese Gegendemonstrationen halte ich für abartig. Haben diese Berufsprotestler keine richtigen Lebensinhalte?

  10. Ich bin in der Sache auch gespalten. Eine solche Gegendemonstration finde ich auf jeden Fall unwürdig.

  11. Es ist mir ein Anliegen, den Teilnehmern des Gebetszuges meine Hochachtung auszusprechen. Für ihren Mut, sich einer solch unangenehmen, vielleicht sogar gefährlichen Situation mit diesen „Gegendemonstranten“ zu stellen. Leider fehlt es den meisten von uns – der schweigenden Mehrheit – an diesem Mut, und deshalb gelingt es den Linkspopulisten immer mehr, die Macht im Staat zu übernehmen. Wenn ich von „schweigende Mehrheit“ rede, meine ich übrigens nicht eine bestimmte Sachfrage, sondern allgemein die Haltung, die eigenen Ansichten frei und auch bei Abweichen von den Vorgaben der linksfaschistischen Meinungsdiktatoren zu äußern.

  12. Meinungsfreiheit nur für Linke, Religionsfreiheit nur für den Islam, maulhalten und bezahlen nur für alle anderen.

  13. Die ganze linke Szene wird von uns bösen uneinsichtigen und rückständigen „Spiessertypen“ total falsch verstanden. Ehrlich Leute, das ist so!
    Warum geben wir Ihnen nicht ihre eigenes selbstverwaltetes Land, auf dem sie machen können was sie wollen??? Ihr seid entsetzt? Nee ernsthaft, gebt ihnen eine große Insel meinetwegen hundertmal so groß wie Helgoland und dort können sie protestieren, abharzen, Steine werfen, und und und. Alles was das ultralinke Herz begehrt. Die einzige Hürde dabei: sie müssen sich selbst verwalten, selbst versorgen, selbst mal etwas erarbeiten, denn Unterstützung von außen fällt flach!
    Das wäre doch mal ein interessantes Experiment, oder? :)))

  14. „Die Bürgerbewegung PRO NRW beteiligte sich am vergangenen Wochenende an dem „1000-Kreuze-für-das-Leben-Marsch“ in Münster. Unter den Teilnehmern befand sich mit Thomas Borgartz auch der stellvertretende Vorsitzende des PRO-NRW-Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe. “

    http://www.pro-nrw.net/?p=7860

  15. Ich wünsche uns eigentlich allen den Mut, in einer Demonstration gegen den Mainstream mitzumarschieren, sich nicht provozioeren zu lassen und durch Körperhaltung und Sprache Gewaltfreiheit überzeugend zu vertreten.Es hat keinen Sinn, sich aus irgendwelchen Diskussionen herauszuhalten.Man geht dadurch keinem Konflikt aus dem Weg. Die Links- und Islam-Faschisten würden dies nur als Erfolg verbuchen und ihre Repressionen noch verstärken. Solange man nur auf der Sachebene
    diskutiert und die emotionale Ebene vermeidet, hat man es relativ leicht die Argumente der anderen auszuhebeln.Dann kommen sie nämlich schnell ins Schwimmen und Schwitzen.

  16. Ganze 119 Teinehmer an einem Marsch fuer das Leben. Kein Wunder, bei der weit verbreitenden, negativen Einstellung zum Leben. Kinderunwilligkeit, Massenabtreibungen Das ist unser wahres Problem, Und vonwegen, freie Entscheidung des Einzelnen, das hat seine tieferen Gruende, Die Natur sagt jedem Kinderunwilligem: Du bist nicht fit dich fortzupfanzen, schaff dich ab.

  17. tja, jetzt bekommen es die Funktionäre der Migrationsindustrie mit der Angst zu tun:

    Nach dem Tod von Jusef El-A.
    Angespannte Ruhe in Neukölln

    (…)Auch der Psychologe Kazim Erdogan, der in seiner arabisch-türkischen Vätergruppe den Fall diskutierte, hat beobachtet, dass Religiöse sich einmischen wollen. „Das dürfen wir nicht zulassen.“ Ihm macht der zunehmende Einfluss der Religion auf die Jugend Sorgen. Mindestens 20 Moscheen gibt es in Neukölln, andere Schätzungen gehen sogar von 32 aus.

    Für Mengelkoch steht der Fall Jusef für ein Neuköllner Problem. „Arabische Familienclans tauchen regelmäßig in Krankenhäusern und Schulen auf, um Krawall wegen Kleinigkeiten zu machen.“ Meist in Masse, meist bewaffnet. Bei Jusef endete es tödlich.

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nach-dem-tod-von-jusef-el-a–angespannte-ruhe-in-neukoelln,10809148,11915314.html

  18. Die in der eugenischen Tradition stehenden „Humanist_innen“-Frankensteins & Mabuses drehen weiter an der Euthanasieschraube.

    Jetzt überlegen britische „Medizinethiker“, sich „moralisch“ dafür stark zu machen, daß Kinder auch nach der Geburt; und das natürlich „nur“ aus: „ökonomischen, sozialen oder psychologischen Gründen“ ins Jenseits zu befördert werden können. :mrgreen:

    Das Ende des Rechts auf Leben

    „Helle Empörung hat ein Aufsatz von Medizinethikern in der Londoner Fachzeitschrift Journal of Medical Ethics hervorgerufen. Alberto Giubilini und Francesca Minerva erörtern dort die Frage, weshalb ungeborene Kinder zum Teil bis zur Geburt im Mutterleib getötet werden dürfen, außerhalb des Mutterleibes jedoch vom Gesetz geschützt sind.
    In Deutschland kann aufgrund einer faktischen Fristenlösung („Beratungsschein“) bis zur zwölften Schwangerschaftswoche praktisch jedes Kind straffrei getötet werden, danach bei „medizinischer Indikation“ (beispielsweise Behinderung des Kindes) auch durch sogenannte „Spätabtreibungen“.
    Die beiden Mediziner denken nur konsequent weiter, was durch den Dammbruch der faktischen Abtreibungslegalisierung moralisch ins Rutschen gekommen ist. Sie schreiben wörtlich am Schluß ihres Aufsatzes: „Jedenfalls wenn eine Erkrankung während der Schwangerschaft nicht erkannt wurde, wenn etwas während der Entbindung schieflief, oder wenn sich ökonomische, soziale oder psychologische Umstände geändert haben, so daß es zu einer Bürde wird, für das Kind weiter zu sorgen, dann sollte den Menschen die Chance gegeben werden, nicht zu etwas gezwungen zu werden, das sie sich nicht leisten können…“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57e55ae603c.0.html

    😯

  19. Was ist ein „Lebensrechtler“? Ein Gutmensch? Jemand der noch nichts von der Überbevölkerung gehört hat? Jemand der zulässt, dass unglückliche und ungewollte Kinder in die Welt gesetzt werden, die ihr Leben lang leiden müssen? ich kenne solche Typen aus den USA, dort sind sie aber noch viel Aggressiver, greifen Menschen und Gebäude an. Wirre Typen, bei denen Kinder im allgemeinen auch nicht besser aufgehoben wären. Warte nur noch auf Vertreter der Kirche, die diese Herren unterstützen, obwohl sie selbst bekanntlich zölibatär leben.

  20. #25 Euro-Vison (17. Mrz 2012 03:09)

    ich kenne solche Typen aus den USA, dort sind sie aber noch viel Aggressiver, greifen Menschen und Gebäude an.

    Und woran wollen Sie nun die „Aggressivität“ der Demonstranten hier erkannt haben?

  21. Jedes Seelische bildet sich seinen Gegenstand, sein grundlegendes Selbst-Bild, welches sein Verstehen und Behandeln von Wirklichkeit grundlegend organisiert.

    Eine psychologische Morphologie meint:
    Zuerst sind Bilder da;
    danach kommen Worte, Motive, Gliederungen.
    http://www.wilhelm-salber.de/

    Andere Bilder, andere Konsequenzen.

    Schon der Pelagianismus liess jedes Individuum, unbekümmert um das Geschlecht, seine kleine Historie auf seinem kleinen Privattheater spielen.

    Wer seine Geschichtlichkeit abtreibt, nach hinten oder nach vorne gerichtet, der steht eo ipso alleine da.

    Wie man in der Wüste aus Furcht vor Räubern und wilden Tieren in großen Karawanen reisen muss, so haben solche Solisten jetzt ein Grauen vor der Existenz.

    “Nur in großen Horden wagen sie zu leben und klammern sich en masse zusammen, um doch etwas zu sein” (SK).

    Das ist die Sternstunde der etatistisch-sozialistischen Rattenfängerei.

    Mein Selbst-Bild hat das Mit-Menschliche in sich selbst – und benötigt daher keine künstliche Sozialität von aussen.

    Als Individuum bin ich ich selbst _und_ die gesamte Geschichte meines Geschlechts, nach hinten und nach vorne gerichtet.

    Meinen eigenen Anfang ergreife ich am sechsten Tage der Schöpfung. Ich selbst bin eine Originalausgabe unmittelbar aus der Hand Gottes, die auf Ewigkeit angelegt sind.

    “Das Wesentliche in der menschlichen Existenz ist, dass der Mensch Individuum ist:

    und als solches zugleich er selbst _und_
    das ganze Geschlecht,

    dergestalt, dass das ganze Geschlecht am Individuum und das Individuum am ganzen Geschlecht teilhat.” (SK)

    Andere Selbst-Bilder, andere Welten.

    Diese Bilder-/Behandlungs-Wirklichkeit ist die Realität, um derentwillen die Leute ihr Häuser und Fabriken einrichten, um derentwillen sie ihre Kriege führen, um derentwillen sie ihre Kulturen entwerfen, um derentwillen sie selbstverständlich auch Wissenschaft betreiben.

    „Unser Denken existiert nicht im ‚freien Raum‘. Es ruht: auf ‚Kenntnissen‘ anschaulicher Art, auf einem ‚Sehen‘ ausgezeichneter Erscheinungsbilder; auf vor allem Denken getroffenen Stellungnahmen zu Bildern, zu Anschaulichem“ (W. Salber).

  22. #28 jolante (17. Mrz 2012 07:31)
    Frauen dürfen selbst über ihr Leben entscheiden!!! Und das ist gut so!

    Eine völlig andere menschliche DNA-Struktur ist nicht „eigenes“ Leben.

    Jede einzelne Zelle, aus der das ungeborene Kind besteht, ist eindeutig vom Körper der Mutter unterscheidbar.


    Die Veränderung jeden Werdens geschieht nicht im Wesen, sondern im Sein und geschieht vom Nichtsein zu Sein.

    Die Veränderung des Werdens ist also der Übergang von der Möglichkeit zur Wirklichkeit.

    Wenn ein Werdendes nicht in sich unverändert bleibt in der Veränderung des Werdens, so ist das Werdende nicht “dieses” Werdende, sondern ein anderes.

    Wenn ein Plan, indem er wird, sich in sich selbst verändert, dann ist es nicht “dieser” Plan, der wird.

    Vom Augenblick der Befruchtung an geht es allein um das Werden des Planes “Mensch”.

    Es gibt in der ganzen Entwicklung des Embryos keinen Zeitpunkt, wo etwas Nicht-Menschliches zu Menschlichem würde.

    Der Mensch durchlebt in seinem Werden keine Metamorphose, wie etwa der Schmetterling. (Und er ist selbstverständlich auch kein Mehl, das möglicherweise zu Brot und anschliessend vielleicht zu Fischfutter würde.)

  23. #25 Euro-Vison

    Habe ich Sie richtig verstanden?

    Sie wollen zum Mörder werden um „der Überbevölkerung“ Herr zu werden?

    Sie glaube Sie machen Kinder glücklich, indem sie Sie töten?

    Haben Sie eigentlich irgend etwas in der Birne?

    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  24. #28 jolante

    Frauen dürfen selbst über ihr Leben entscheiden?

    Ja?

    Da bin ich ganz Ihrer Meinung.

    Doch leider wird Frauen genau diese Möglichkeit genommen.

    Sofern sie noch Ungeboren sind.

  25. #25 Euro-Vision

    Sie wären ein hervorragender Erfüllungsgehilfe des Hauptamtes II der Kanzlei des Führers unter Oberdienstleiter Viktor Brack geworden.

    Willigst hätten Sie die „Gnadengesuche“ genehmigt.

    Mannmann, Mann.

  26. #30 Theo
    >Haben Sie eigentlich irgend etwas in der Birne?

    Völlig wertfrei:
    Es liegt am „Selbst-Bild“ (#27)

    Wer sich selbst, seinen eigenen Anfang, setzt! (und diese Freiheit hat jeder Mensch) in Analogie zu „Pantoffeltierchen“ oder zu „Mehl“, welches möglicherweise zu Brot wird (und anschließend vielleicht zu Fischfutter) – konkrete Beispiele aus der letzten Diskussion – der hat halt so seine entsprechenden Horizonte und Visionen.

    Komisch ist, wenn eine solche beschränkte Sicht (nicht mal Mittelalter, sondern Steinzeit), dann auch noch von „Aufklärung“ oder „Humanismus“ faselt.

    Wie sagt 7berjer immer so schön:
    Den Humanismus in seinem Lauf … 😀

  27. #25 Euro-Vison

    „Jemand der zulässt, dass unglückliche und ungewollte Kinder in die Welt gesetzt werden, die ihr Leben lang leiden müssen?“

    Die erste Lehre, die ich damals auf dem Gymnasium verinnerlicht habe: Es gibt auf der ganzen weiten Welt niemals ein Machtvakuum.

    Wenn der Herrgott abgesetzt wird, dessen Wille es ist, daß junge Wesen zur Welt kommen, dann wird der Mensch zu Gott, der nun zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterscheidet.
    Hier der neue moderne Gott, verkörpert durch einen Mitforisten, der permanent die EU-Diktatur mit Europa verwechselt, ein grotesker Widerspruch, der wohl daran liegt, daß er von einer Vision heimgesucht ist

  28. #34 abendlaender11
    > daß er von einer Vision heimgesucht ist

    Ja, wer seine Geschichtlichkeit abtreibt (s.o. #27), der braucht das, um „etwas“ zu sein.

    Ich sehe da eine Morpho-Logie am Werke:
    Gestalt ist Konsequenz, Vermittlung, Richtungsbestimmung durch die Folge von Erleben und Tun hindurch – das meint Struktur.

  29. Ah nee is klar..es geht hier schon wieder los.

    Bevor wieder die gleiche epische Diskussion wie das letzte Mal entsteht, insbesondere weil ich selbst kein Abtreibungsgegner bin, möchte ich auch wiederholen, dass diese Gegendemo das allerletze ist.

    Ich würde mir wünschen die gleiche Antifa Helden treten mal am Römerberg auf, wenn die Salafisten dort wieder eine der Kirchen vereinnahmen. Aber davor haben diese Helden ja schiss. Sich an Lebensbejahende Demonstranten halten, von denen sie wissen, dass sie Gewalt ablehnen, dass ist tapfer, tapfer….

    Die Antifahelden, werden die ersten sein, die vor dem wachsendem Islam und der Schariapolizei in Ihren Schlammlöcher verschwinden. Das ist einfach nur feiges Pack.

    Und dieses Gott und Religionsgefasel um das ungeborene Leben, dass man auch auf jeder Islamseite finden kann, erinnert mich an den Stand auf dem Hessentag. Da war ein Stand Antireligöser Informationsstand..so was in der Richtung. Interessanter Stand dachte ich zuerst und dann meinte ich zu meiner Frau „ach was..da steckt mir zu viel Religion drin“. Ich bewege mich bei diesem Thema auf einer anderen Ebene. Ich sagte anderen. Keine höhere oder wie Ihr gerne sehen wollte tieferen, es ist eine andere. Ich würde über das Thema gerne diskutieren, ohne das jedes Zweite Wort eine Art Psalm oder Hallejula ist.

  30. #35 Eichsfelder

    „Ja, wer seine Geschichtlichkeit abtreibt …“

    Gefällt mir, eine sehr starke Sprache!

    Der Bewohner der Moderne, gläubige Mitglieder der „Wir-sind-Gott“-Bewegung erträgt die Kontingens nicht mehr. Das zufällige Geworfensein in das Haus ganz bestimmter Eltern, in eine ganz bestimmt Landschaft, einen Ort mit einer ganz bestimmten Geschichte, ganz bestimmten Bräuchen, Sitten, Traditionen, Geboten, Verboten und Tabus.

    Unser großer deutscher Tennisphilosoph aus Leimen sagte einmal: „Ich erfinde mich alle paar Jahre wieder neu.“
    Sich selber erschaffen aus dem Nichts, das kann nur ein Gott.

    Dieses isolierte Menschlein im Nichts – keine Festung ist leichter zu erobern, kein Wunder, wenn dann Religionen wie Sozialismus, Esoterik-New-Age-Quark und Konsumfetischismus Hochkonjunktur haben.

  31. Es ist Zeit:
    Bauernaufstand
    Die Glocken stürmten vom Bernwardsturm
    der Regen durchrauschte die Straßen,
    und durch die Glocken und durch den Sturm
    gellte des Urhorns Blasen.
    Das Büffelhorn, das lange geruht,
    Veit Stoßperg nahm’s aus der Lade,
    das alte Horn, es brüllte nach Blut
    und wimmerte: „Gott genade!“
    Ja, gnade dir Gott, du Ritterschaft!
    Der Bauer stund auf im Lande,
    und tausendjährige Bauernkraft
    macht Schild und Schärpe zu Schande!
    Die Klingsburg hoch am Berge lag,
    sie zogen hinauf in Waffen,
    auframmte der Schmied mit einem Schlag
    das Tor, das er fronend geschaffen.
    Dem Ritter fuhr ein Schlag ins Gesicht
    und ein Spaten zwischen die Rippen –
    er brachte das Schwert aus der Scheide nicht,
    und nicht den Fluch von den Lippen.
    Aufrauschte die Flamme mit aller Kraft,
    brach Balken, Bogen und Bande –
    ja, gnade dir Gott, du Ritterschaft:
    Der Bauer stund auf im Lande!
    Börries von Münchhausen

  32. Wenn der Herrgott abgesetzt wird, dessen Wille es ist, daß junge Wesen zur Welt kommen, dann wird der Mensch zu Gott, der nun zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterscheidet

    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    dann soll diese Pfeife sie auch ernähren

  33. #25 Euro-Vison:

    Was ist ein “Lebensrechtler”? Ein Gutmensch? Jemand der noch nichts von der Überbevölkerung gehört hat?

    Das hab ich mich auch gefragt – wie wird man das? Was muss man vorweisen, um den Titel „Lebensrechtler“ für sich beanspruchen zu können? Des weiteren habe ich mich gefragt, was wohl die Juden gedacht haben, als sie die Leute sahen, die mit weißen Kreuzen bewaffnet vor der Synagoge niederknien. Ich schätze, sie dürften eher peinlich berührt gewesen sein.

    Nebenbei: In Israel gibt es Schwangerschaftsabbrüche wie anderswo auch, jede elfte Schwangerschaft endet mit Abtreibung, in Deutschland jede siebte. Folglich gibt es auch in Israel Organisationen wie „Be’ad Chaim“ (Pro-Life) oder „Efrat“ (Save the lifes of Jewish Children in Israel), aber ohne wehleidiges „Lebensrechtler“-Pathos:

    http://www.friendsofefrat.org/index.php?m=2

  34. #39 Torbernit

    „Wenn der Herrgott abgesetzt wird, dessen Wille es ist, daß junge Wesen zur Welt kommen, dann wird der Mensch zu Gott, der nun zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterscheidet

    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    dann soll diese Pfeife sie auch ernähren“

    Dachte früher mal, daß gläubige Atheisten die Vernunft verehren.
    Wie soll ein Gott – den es laut Aussage der gläubigen Atheisten ja nicht gibt – Menschen ernähren?

    Viele diskutieren darüber, daß das Abendland seine Spiritualität verloren hat. Über die zunehmende Unfähigkeit, die einfachsten Widersprüche erkennen zu können, macht man sich komischerweise keine Sorgen.

    Gerade in Sachen Aufklärung/logisches Denken fallen wir zunehmend wieder in prämoderne Zeiten zurück.

    Kennzeichnend für unsere Zeit ist, daß die Lösung das Problem ist: Der neue Gott Mensch meint mit seiner Allmacht, daß es nur eine Frage der Zeit ist, daß jedes Problem per Technik und Bürokratie gelöst werden kann. Der neue Gott will nichts geringeres als das SCHICKSAL des Menschen vollständig eliminieren.
    Haben es früher Menschen noch gelernt, Demut gegenüber ihrem Schicksal zu entwickeln, mit Schmerz und Not zurechtzukommen, gegen die es kein Kraut und kein Mittel gibt, geht der Zorn des neuen Gottes Mensch gegen unendlich, wenn er irgendwo an eine natürliche Grenze seiner Macht stößt.

    Interessant ist: Je weniger Hindernisse dem „befreiten“ modernen Menschen entgegenstehen, desto wütender wird sein Zorn, wenn er meint, irgendwo noch kulturelle Restbestände von Institutionen oder Restriktionen entdecken zu können.
    Das ist logisch, denn es ist unerträglich, Gott zu sein und völlig eigenverantwortlich für seinen Lebenserfolg und sein Schicksal zu sein.

    Wenn Sie hier von „Pfeife“ schreiben, dann ist es einer der unzähligen Bilder der Barbarei, die in Europa wieder Fuß faßt, es ist nicht nur der Untergang des Christentums, sondern auch der Aufklärung und Zivilisation.

  35. Auch dieser PI-Beitrag für das Leben ist sehr gut!

    Gut auch, dass im Kommentarbereich _nicht_ zensiert wird (wie’s linksextreme Abtreibungsbefürworter als Zensoren übelster Sorte sehr wohl tun!), was zeigt:

    während Lebensbejaher/Lebensrechtler ihren Gegnern den Mund NICHT verbieten, wollen die Lebensfeinde (darunter auch einige der obigen Kommentatoren aus dem linksfaschistischen Spektrum) der Bewegung für das Leben am liebsten gleich alle Seiten löschen, alle Kundgebungen verbieten und jegliche pro-Life-Öffentlichkeit mundtot machen.

    Die am 10. 3. zu beobachtende Gewaltbereitschaft und Gewalttätigkeit der menschenverachtenden meist männlichen Möchtegern-”Anti”faschisten schadete dem Kampf gegen TATSÄCHLICHE Faschisten nebenbei sehr! Immerhin war es aber im Vorfeld der Gegen-”Kundgebung” noch gelungen, bürgerliche AntiNazis zu einer Teilnahme an “1000 Kreuze FÜR das Leben” zu bewegen und damit der linksextremistischen Euthanasie-Bande den Zahn zu ziehen. Bitte künftig regelmäßige PI-Berichte von Veranstaltungen solch lobenswerter Organisationen wie „EuroProLife“!

    http://www.magnusbeckerblog.de/muenster-gegen-abtreibung/

  36. #41 Mag (17. Mrz 2012 11:33)

    ….wollen die Lebensfeinde (darunter auch einige der obigen Kommentatoren aus dem linksfaschistischen Spektrum) der Bewegung für das Leben am liebsten gleich alle Seiten löschen, alle Kundgebungen verbieten und jegliche pro-Life-Öffentlichkeit mundtot machen.

    Wer hat das hier wo gefordert?

    Darf ich Ihnen hier den Spiegel vorhalten? Ihre Argumentation ist nichts anderes als die altbekannte Nazikeule mit der Sie im Kommentarbereich des Spiegels für Ihre Meinung niedergeknüppelt werden. Es gibt hier bestimmt immer wieder U-Boote dieses Coleurs, aber einige die hier Gegenrede betreiben, haben bei diesem Thmea einfach eine andere Meinung also schwarz oder weiss. Zudem Sie mir es mit solchen Argumenten immer schwieriger machen. Ich bin doch schon Rassist (Islamkritikisch) und Nazi (weil nicht links). Jetzt bin ich bei diesem Thema etwas dazwischen und nun geich auch noch Linksfaschist. Am Ende bin ich die politische Eierlegende Wollmilchsau!

  37. #43 Mag
    „Gut auch, dass im Kommentarbereich _nicht_ zensiert wird (wie’s linksextreme Abtreibungsbefürworter als Zensoren übelster Sorte sehr wohl tun!)“

    Also mein Beitrag wurde nicht freigeschaltet, demnach also zensiert.

  38. #22 wolfpape; Münster ist jetzt nicht grade ne Riesenstadt. Im fünffach grösseren München sind prozentual auch nicht mehr dabei. Und das, obwohl München doch im stockkatholischen Bayern liegt.

    #25 Euro-Vison; Vielleicht solltest du dich in Amerika bemühen, dort den Euro einzuführen.

  39. #41 Heta

    „Das hab ich mich auch gefragt – wie wird man das? Was muss man vorweisen, um den Titel „Lebensrechtler“ für sich beanspruchen zu können?“

    NICHTS. In einem freien Land dürfen nämlich freie Bürger – oder Gruppen solcher – eine Meinung haben und diese auch äußern.

    Ob die nun für Werder Bremen demonstrieren oder für das Recht auf Leben ist in diesem Zusammenhang egal, es ist ein unteilbares Grundrecht.

    Immer eine der dümmsten Rhetoriken überhaupt, wenn von „selbsternannten“ Blah und Bleu die Rede ist.
    Theoretisch ernennt das GG jeden zum möglichen Äußerer einer Meinung.
    Praktisch … nun ja …

  40. DIE WELT – EIN TOLLHAUS!

    Die Eltern behaupten, sie würden ihr behindertes Kind lieben, aber Geld für diesen „Schaden von Kind“ wollen sie dann doch, denn eigentlich hätten sie es abtreiben wollen, hätten sie gewußt, daß es behindert sei:

    „“Portland (kath.net/LSN/jg)
    Ariel und Deborah Levy aus Portland (US-Bundesstaat Oregon) haben ein Gesundheitszentrum erfolgreich auf 3 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Sie werfen dem Zentrum vor, es hätte bei einer pränatalen Untersuchung fehlerhaft gearbeitet und deshalb nicht entdeckt, dass ihre Tochter an Down Syndrom leidet. Hätten sie von der Krankheit des Kindes gewusst, hätten sie es abgetrieben, begründen die Ehepartner ihren Schritt…““

    http://kath.net/detail.php?id=35657

  41. Politisch inkorrekt ist es gegen Abtreibung zu sein.

    Mich wundert, weshalb soviel politisch Inkorrekte für Abtreibung sind.

    Ein wachsendes Kind im Bauch ist von Anfang an ein beseelter Mensch. Eine Leihgabe Gottes an die Eltern, keinesfalls deren Besitz.

    Denkt doch mal weiter: Auch die ersten Lebensjahre kann ein Kind noch nicht ohne Hilfe der Eltern überleben – sollte man sie daher auch bald töten dürfen?

  42. @ #36 Platow

    Schariakonform darf im Islam sehr wohl abgetrieben werden, wenn der Besitzer der Frau es wünscht oder seine Sippe und bestimmte Ärzte…!
    Gerade im konservativen Islam gilt ein Ungeborenes erst ab dem 3. bzw. 4. Schwangerschaftsmonat von Allah als beseelt.
    Und Töchter sind minderwertig…

  43. #47 abendlaender11:

    NICHTS. In einem freien Land dürfen nämlich freie Bürger – oder Gruppen solcher – eine Meinung haben und diese auch äußern.

    Hab ich was von Versammlungsfreiheit gesagt? Ich habe gefragt, was man getan haben muss, um sich „Lebensrechtler“ nennen zu können. Mit dem Transparent „1000 Ungeborene jeden Tag“ tut man sich übrigens keinen Gefallen, Übertreibungen sind einem Anliegen nur selten förderlich. Das wären ja 365.000 Abtreibungen pro Jahr, laut Statistischem Jahrbuch waren es letztes Jahr 108.900, runden wir großzügig auf 200.000 auf, dann macht das täglich 555, aber keine 1000.

  44. Man kann das ganze Dilemma unserer Nationen auch folgendermaßen ausdrücken:
    (Benita Francis-Chemnitz)
    „Nationen wie die USA und Europa genießen noch heute die Segnungen, die ihre Vorfahren durch ihre Gottesfurcht, ihre Treue zu Gott, ihren Missionseifer, ihre Liebe zu Gottes Volk und ihren christlichen Liebesdienst in praktisch aller Welt erlangt haben. Heute jedoch wenden unsere traditionell christlichen Nationen Jesus den Rücken zu und laufen anderen Göttern nach. Aus diesem Grund erleben wir einen schrecklichen Abfall in der Moral, im Familienleben, in Ausbildung, Ökonomie und jedem Lebensbereich. Eine der Segnungen des Evangeliums ist Wohlergehen in jedem Bereich, und einer der Flüche, wenn ein Volk Gott den Rücken kehrt, ist dass der Ausländer höher und höher über es emporsteigt, und das Volk selbst tiefer und tiefer hinabsinkt. (5.Mose 28,43)“
    http://www.ezekiahfrancis.org/bpm/index.php

  45. …Ein Frosch im Brunnen…
    „Ein Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.“ So lautet ein monngolisches Sprichwort. Die Mongolen sind ein Volk, das die Weite der Steppe liebt. Ihre Beweglichkeit und ihr Drang nach Offenheit sind aus der Geschichte bekannt. Manchmal gleichen wir selbst dem Frosch. Wir sehen nur das Vordergründige. Der Frosch schwimmt im Wasser und blickt nur manchmal nach oben. So schwimmen wir in den vielen Aufgaben unseres Alltags. Ab und zu erheben wir den Blick und sehen den Himmel. Doch wir erkennen nicht seine unendliche Weite. Nur wer die Sehnsucht nach dem Unendlichen in sich trägt, kann die Unendlichkeit des Himmels wahrnehmen. Nur wer in sich die Sehnsucht nach einer Welt trägt, die alles Diesseitige übersteigt, hat den rechten Blick für diese Welt. Sie ist nicht mehr alles für ihn. Die Sehnsucht korrigiert das, was er sieht, so dass alles sein rechtes Maß bekommt. (Anselm Grün)

  46. Es ist echt schockierend, daß es selbst unter den politisch Unkorrekten so viele Kindsmörder gibt.
    Deutschland hat fix und fertig, und das ist gut so.
    Wir haben es nicht besser verdient.

    Der Islam kann uns hier nur deshalb überrennen, weil wir dem moralisch nichts entgegenzusetzen haben.

  47. @#56 Mueslibruder

    „Es ist echt schockierend, daß es selbst unter den politisch Unkorrekten so viele Kindsmörder gibt. …“

    Es darf bezweifelt werden, dass es sich WIRKLICH um politisch UNKORREKTE handelt! Wer beim essentiellen Thema „pro oder contra Lebensschutz?“ sein _wahres_ (linkes) Gesicht zeigt, wird bei anderen Themen mit gespaltener Zunge gesprochen haben.

  48. @#50 Schweinsbraten (17. Mrz 2012 14:45)

    Schariakonform darf im Islam sehr wohl abgetrieben werden, wenn der Besitzer der Frau es wünscht oder seine Sippe und bestimmte Ärzte…!

    Der Islam ist eben tolerant 😉

    Nee, im Enrst, ich meinte den Vergleich zu den Salafisten eigentlich nur bezogen auf das Auftreten der Antifa, ganz unabhängig vom Thema. Bei einer islamischen Kundgebung würden sie sich ein solches auftreten nicht trauen oder, der zweite Grund, es nicht tun, weil die Antifa zusammen mit dem Islam und dem Faschismus aus dem gleichen Kessel kommen.

  49. Zwei Demonstrationen gegen den Tod –
    eine gekonnte Gegenüberstellung der Wertigkeiten in unseren Landen…

    http://www.youtube.com/watch?v=EXQeunzNepE&feature=player_embedded

    http://www.youtube.com/watch?v=fyFYPUD3tc4&feature=related

    Wo in dem einen Fall die friedliche Trauer einiger um den Tod Abertausender dürch den Abschaum der Sklaven der Finsternis massiv gestört wird, ohne von den Trauernden weggeschoben und niedergebrüllt zu werden, wird in dem anderen Fall eine Demonstrierung der Trauer des Todes eines Menschen durch eine unübersehbare Masse Demonstrierender von diesen selbst in rasendem Zorn angestachelt und alles und jedes, das scheinbar im Wege steht, niedergerüllt und ausgeschaltet.
    Gegensatz pur!
    Interessant, dass es bei dieser zweiten Demo keine Gegendemo gab.
    Ach klar, da ging es ja nicht um ein reines Bauchgefühl, sondern um harte Fakten…Bei der Demonstration harter Fakten braucht die harte Antifa gar keine Präsenz zu zeigen: die harten Fakten werden schon durchgesetzt!

  50. Schöner Bericht, danke!
    Eine kleine Bemerkung sei erlaubt:
    „…welches den ganzen Anachronismus linken Denkens offenbarte.“
    Anachronismus ja, denn die linksextrem-infizierten Jünglinge vertreten einen sowohöl wissenschaftlich und erst recht moralisch unhaltbaren Standpunkt.
    Aber diesen linken Chaoten denken zu unterstellen ist schon richtig wohlwollend formuliert…

  51. #39 Torbernit (17. Mrz 2012 10:59)
    Diese Leute unterstützen für mich den Hunger auf der Welt#

    WENN diese Leute für dich den Hunger auf dieser Welt unterstützen
    WAS unterstützt DU dann?
    Die abgetriebenen Babys essen weder das Essen anderer, noch scheißen sie es ins Klo.
    Heranwachsende Babys, klar, die essen Essen und scheißen erbärmlich.
    Aber ALL DAS MACHST AUCH DU!!!

    WENN DU DIR nicht das Leben nimmst, um den Fluch des Hungers auf dieser Welt zu durchbrechen, hast du KEIN RECHT, den TOD ANDERER derart zu unterstützen!!!

  52. #56 Mueslibruder:

    Nach Schätzungen von Gynäkologen sind vierzig Prozent der Frauen, die in Deutschland abtreiben lassen, Türkinnen. In Holland sollen es sechzig Prozent sein, Türkinnen und Marokkanerinnen, also Musliminnen.

    #61 Mambo:

    Geht das auch zivilisierter?

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