Die Sitten einer Gesellschaft erkennt man am besten an ihren Skandalen. Und in der Bunten Republik sind nicht sehr viele Werte, Sachverhalte und sittliche Verfehlungen übrig geblieben, die heute einen Skandal – und damit verbunden einen Rücktritt – auslösen und rechtfertigen würden. Wo man gezielt Karrieren oder dem politischen Gegner schaden möchte, klammert man sich daher umso fester an die wenigen verbleibenden weiterhin validen Gründe. Neben der direkten Bestechlichkeit und Sex mit Minderjährigen, ist da eigentlich nur noch das nachgewiesene Plagiieren von Doktorarbeiten oder sonstiger Betrug übrig geblieben.

Spätestens nach dem vorläufigen Entzug des Doktorhuts von Wissenschaftsministerin a.D. Annette Schavan stellt man sich die Frage, warum es denn mit den Promotionsaberkennungen regelmäßig nur bürgerliche Politiker trifft. Sicher hat das auch damit zu tun, dass diese eben im Moment an der Regierung sind. Hinzu kommt, dass Promotionen in Familien mit bürgerlichen Werten häufiger sind: Während aktuell nur zehn Prozent der Grünen und 14 Prozent der SPD-Bundestagsabgeordneten promoviert haben, trifft dies bei der CDU immerhin auf 21 Prozent und bei der FDP gar auf 24 Prozent der MdBs zu.

Ganz sicher liegt diese Einseitigkeit aber auch an der politischen Herkunft des Doktorarbeits-Jägers Martin Heidingsfelder, der sich schon 2005 als damals noch SPD-Mitglied und Mitinitiator der Aktion „Angela – Nein Danke“ als Kampagnen-Macher hervor tat (Foto oben mit SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles). Inzwischen bei den Piraten angekommen, unterstellt man dem früheren American-Football-Spieler sicher nicht zu unrecht eine Phobie gegen das bürgerliche Lager. Vom sportlichen Ehrgeiz des VroniPlag-Mitbegründers, neue kapitale Politiker-Hirsche seiner Scorecard hinzuzufügen, ganz zu schweigen. Auch die allgemeine Linkslastigkeit der heutigen Professorenschaft – benötigt für die Aberkennungssprüche – ist dieser bisher eher einseitigen Schummeljagd eher zuträglich.

Vor allem ist die Plagiatsjagd aber eines inzwischen geworden, nämlich ein einträgliches Geschäftsmodell. Wer bisher noch geglaubt hat, dass da „Ehrenamtliche“ am Werk sind, wird von der „Süddeutschen Zeitung“ eines besseren belehrt: Mittlerweile werden fünfstellige Beträge für den Erfolgsfall aufgerufen, wenn zum großen Doktor-Halali geblasen wird. Ohne Übertreibung kann man Heidingsfelder daher auch als einen „Kopfgeldjäger“ bezeichnen, wenn er nach diesem Geschäftsmodell arbeitet. Wie n-tv weiter zu dem einträglichen Gewerbe berichtet:

Eigenen Angaben zu Folge lebt Heidingsfelder ohnehin schon seit November 2011 von der bezahlten Suche nach Plagiaten. Er bietet seine Dienste auf der Plattform PolitPlag an. Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte er: „Die Anzahl meiner Aufträge ist so groß, dass ich sie derzeit kaum überblicken kann.“ Sein Credo: „Mich persönlich bekommt man über das Geld – oder über einen interessanten Fall.“ Mit interessanten Fällen meint er vor allem Kandidaten für die nächste Bundestagswahl.

Interessant wäre sicherlich zu erfahren, ob auch Gelder des „Kampfs gegen Rächtz“ über irgendwelche dunklen Kanäle hier im Spiel sind. Überhaupt wäre es eine Frage der politischen Hygiene, wenn Plagiatsjäger ihre Finanziers offen legen müssten.

Auch Kanzlerin Merkel (bisher ohne interessanten Verdachtsbefund) und die übrigens ebenfalls promovierte neue Wissenschaftsministerin Johanna Wanka stehen (welche Überraschung!) auf Heidingsfelders To do-Liste. Zu dumm, dass beide im naturwissenschaftlichen Bereich promoviert haben, was die Einmann-Firma Heidingsfelder auf professionelle Zuarbeit angewiesen macht.

Wenn dieses schmutzige Geschäftsmodell schon nicht zu tilgen ist, kann man nur hoffen, dass das bürgerliche Lager sich nicht wie beim einseitigen „Kampf gegen Rächtz“ weiter am Nasenring herum führen lässt und ihrerseits den politischen Wettbewerb doktortechnisch unter die Lupe nimmt. Am besten, man fängt gleich mit dem absehbaren Schattenkabinett Steinbrücks an.

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64 KOMMENTARE

  1. .

    Ist der steinewerfende Polizistenkopftreter Joseph Fischer nicht ohne Abitur Aussenminister geworden? Und Rothelstilzchen hat’s mit ihrem abgebrochenen Theaterstudium auch ziemlich weit bei den Grünsandalen gebracht.

    Da paßt Genosse Geldgeil doch wie die Faust aufs Auge.

    Und die Medien werden diese o.G. Zusammenhänge natürlich geflissentlich verschweigen.

    Man nennt das Ganze auch mit zweierlei Maß messen.

    .

  2. @ N°1 Altenburg:

    Den Unterscheid zwischen „Schummel“ und „Betrug“ sollten Sie aber schon kennen.

    :mrgreen:

  3. Zitat:
    Neben der direkten Bestechlichkeit und Sex mit Minderjährigen.

    Ich warte schon seit einiger Zeit auf den Aufschrei:
    z.B. kann man in Duisburg in fasst jedem „Orientalichen Cafe“ kleine Zigeunermädchen für:
    schöne Stunden „Mieten“.
    Man Mutmaßt das Regierungsmitglider aus D.-dorf
    „schön“ den Medialen Deckel draufhalten.

  4. Die bisherige Arbeit des „Kopfgeldjägers“ war doch gut! Schmutzig finde ich Heucheln und Bescheißen. Die Wahrheit gehört immer ans Licht gebracht.
    Die Sache mit der Einseitigkeit ist eine andere Baustelle.

  5. Bei Linken gibt es nichts zu holen. Nehmen wir mal den wichtigsten lebenden deutschen Kommunisten VolksgenoSSe Gysi. Seine Promotion zum Thema „Zur Vervollkommnung des sozialistischen Rechtes im Rechtsverwirklichungsprozeß.“ Das ist einfach nur muffige heiße Luft. Was soll man da finden. noch mehr heiße miffige Luft. Nee, lass ma gut sein.

  6. Es ist beschämend, wie viele Plagiatoren sich tummeln. Zurecht werden sie entlarvt.

    ABER: wieviele Hausarbeiten / Doktorarbeiten / Examensarbeiten in z.B. „Sozialpädagogik“ oder anderen linksversifften Fächern sind original und nicht zusammenzitiert ??? Warum wird dort nichtmal geprüft ?

  7. Es werden diejenigen “geprüft“, um nicht zu sagen verfolgt, die nicht ins rotgrüne Milieu bzw. in ihr Weltbild passen. Es geht nur um die Zugehörigkeit, nicht um die letztendliche Meinung oder Richtung. Fast wie in der Sowjetunion.

  8. Wegen mir können noch viel mehr Köpfe rollen bei den Fuzzis dort oben. Sehr gern würde ich natürlich auch mal einige von den linken Linken rollen sehen, nicht nur von den rechten Linken.
    Und wo es oben im Artikel grad angesprochen ist, ich glaube, dass sexueller Missbrauch eine Frage der Auslegung ist. Er trifft vielleicht zu, wenn ein katholischer Priester etwas zu starke Gefühle zu seinen Zöglingen hegt oder wenn ein Minister der FDP eine vollbusige Journalistin ansabbert. Aber er trifft keinesfalls für die Nackedeis in den 68er Kommunen zu oder auf einen Cohn Bendit, der gerne mal das Hosenställchen eines kleinen Mädchens oder Jungens zu Forschungs- und Aufklärungszwecken geöffnet haben will.
    Das muss man natürlich tolerieren, das ist kulturell bedingt. Auch wird heftigst gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten gewettert (mit Recht natürlich), allerdings die Praxis, dass in manchen Moslemstaaten Mädchen mit 9 Jahren oder jünger verheiratet werden dürfen als kulturelle Bereicherung deklariert bzw. ignoriert, wenn man etwas konservativer ist.

  9. Hat was von Stasi.

    Die wusch ja auch gerne die schmutzige Wäsche des politischen Gegners, um ihn zu vernichten, indem Sie in seiner Vergangenheit rumschnüffelte.

    Menschen, denen es um die persönliche Vernichtung des politischen Gegners geht – für die habe ich nur Verachtung übrig.

  10. …er hat doch eine Klasse-Arbeit gemacht.
    Bürgerliche wie auch Unbürgerliche, die ihre Disse durch Betrug und Beziehungen bekommen haben sollten niemals in höhere politische Ämter gelangen. Im Gegenteil, sie sollen jetzt alle zittern. Auch dadurch, dass zu sehr getrickst wurde ist es zu dieser Verheitmeyerisierung in den Universitäten, Wissenschaft und in der Politik gekommen. Der Dr. sollte ganz aus den „Geistewissenschaften“ verschwinden und nur harten, nachprüfbaren Fachbereichen vorbehalten bleiben.

  11. Solche Beiträge sind einfach peinlich für PI.

    Wer hindert eigentlich wen daran, irgendeine Dr.-Arbeit von irgendjemand zu überprüfen.

    Ich für meinen Teil bin froh, das diese Blender und Betrüger Guttenberg, Schavan, Chatzimakis (oder wie der heißt), Koch-Mehrin usw. aufgeflogen sind.

    Eine Schande für alle, die sich ihren Dr.-Titel mit eigenen, geistigen Merriten erworben haben.

  12. Stimmt, niemand verbietet es den Nicht-ganz-so-Linken den Linken auf dieselbe Art und Weise zu begegnen.

    Die Union kann ebenso wie die FDP „Kopfgelder“ auf Plagiatoren, Schulabbrecher, Hilfsarbeiter und Linksterrorunterstürzer ausloben.

    Das Problem ist nur: Niemand in den Medien und im Volk interessiert es, wenn die „Guten“ was falschmachen.

  13. #2 scrualla (12. Feb 2013 13:33)

    „…Und die Medien werden diese o.G. Zusammenhänge natürlich geflissentlich verschweigen.“

    Inwiefern haben denn Roth und Fischer betrogen? Was sollen die Medien da bitte aufklären oder nicht verschweigen?

    Den Lebenslauf der beiden können Sie in Wiki nachlesen.
    Das Guttenberg und Schavan bei ihrem Dr. betrogen haben, war dort nicht zu finden.

  14. Beobachtung bei den Hausaufgaben (Gymnasium, Referat zu irgendwas):
    Computer an, Google, Wiki… paste & copy (Hauptsache viel Text und bunte Bilder). Das sind heute Hausaufgaben. Aber nicht erst seit heute, abgekupfert wurde ja immer schon.
    Die Lehrer fordern diese Vorgehensweise geradezu heraus, geben auch noch die Links bekannt, deren copy & paste-Ergebnisse sie sehen möchten.
    Wie wird ein derart verarmt-konditionierter Schüler später seine Diss angehen??

  15. Saarbrücker Zeitung: Wissenschaftsexperte Turner befremdet über Uni-Entscheidung gegen Schavan – Fehler beim Verfahren
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    |

    Saarbrücken (ots) – Der Wissenschaftsexperte und ehemalige Präsident der Westdeutschen Rektorenkonferenz, George Turner, hat sich befremdet über die Entscheidung der Uni Düsseldorf zur Aberkennung des Doktertitels für Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) gezeigt. „Beim Verfahren, denke ich, hat die Universität Fehler gemacht“, sagte Turner der „Saarbrücker Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe). Sie habe „nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, sich selbst als untadelig und als unvoreingenommen gegenüber Frau Schavan darzustellen“. Dazu hätte die Universität weitere Gutachten einholen müssen. Nun aber lenke sie „alle Speere auf sich“, meinte Turner.

    Das Urteil wiege auch gegen den Doktorvater Schavans schwer. Wenn deren Täuschungsabsichten klar erkennbar seien, wie der Fakultätsrat das jetzt sage, „dann frage ich mich, was der Doktorvater und der Zweitberichterstatter gemacht haben, als sie Schavans Arbeit durchgeschaut haben“.

    Zugleich äußerte Turner Verständnis für den Entschluss der Ministerin, im Amt zu bleiben und den Klageweg zu beschreiten. „Das Gericht wird prüfen, ob Verfahrensfehler vorgekommen sind. Hier könnte ich mir vorstellen, dass das bestätigt wird.“ Wenn jemand in erster Instanz verurteilt sei und in die nächste Instanz gehe, „dann muss dieses Urteil abgewartet werden“, sagte Turner.

    UND VOR ALLEM DIESER LINK HIER, LESEN!!!

    „Nicht nur die Doktorandin, sondern auch der Doktorvater war überfordert“, befindet der ehemalige Präsident der Westdeutschen Rektorenkonferenz in einem Kommentar für den SPIEGEL. Laut Turner lenke die Prominenz der Autorin vom wahren Missstand ab: der „Wissenschaftsaufblähung“ an Universitäten in den sechziger und siebziger Jahren. Turner wirft der Universität Düsseldorf vor, sie habe damals Professoren „hochbefördert“, die mit der Betreuung von Doktoranden „überfordert“ gewesen seien. An Schavans mangelhaftem Zitierstil seien sowohl ihr Doktorvater als auch die Universität Düsseldorf schuld.

    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/juraprofessor-turner-nimmt-in-plagiatsaffaere-annette-schavan-in-schutz-a-879864.html

  16. Ich denke, man kann das gar nicht streng genug verfolgen. Jemand, der in der Politik Entscheidungen trifft, die ein ganzes Land zu akzeptieren hat, sollte soviel Anstand besitzen, nicht von anderen abzuschreiben und das dann eigene wissenschaftliche Leistung zu nennen. Das ist einfach nicht akzeptabel. So mogeln sich Leute in Positionen, in die sie nicht gehören, und verhindern, daß besser Geeignete dort hin gelangen. Das als Flüchtigkeitsfehler schön zu reden, ist auch nicht angemessen, dann wäre es statt Betrug immerhin noch Schlamperei, und die ist wohl auch keinen Doktortitel wert.

  17. Linksgrüne NichtsnutzInnen sitzen häufig auf nutzlosen Versorgungsposten im öffentlichen Dienst, da könnte man sie gut demaskieren,indem man öffentlich Rechenschaft über ihre Tätigkeit fordert, insbesondere, wenn die linksgrünen NichtsnutzInnen noch ein politsches Amt bekleiden!

    Warum immer den linksgrünen NichtsnutzInnen das Feld überlassen, zahlen wir immer noch zu wenig steuern?

  18. Sie (Nahles) studierte 20 Semester Politik, Philosophie und Germanistik.
    Mit ihrem Wiedereinzug in den Bundestag 2005 stellte Nahles jedoch die Arbeit an ihrer Promotion ein.
    Quelle: Wikipedia
    —————————————
    Typisch für eine SOZEN-Tante!
    Hat irgendwelchen Scheiß studiert, den keiner wissen will.
    Dabei hat sie noch Glück im Unglück.
    Da sie nicht promoviert hat, wird sie keine Beute der Plagiatsjäger!
    Eigentlich schade!

  19. Ich hatte das bereits in den MSM gelesen und fand das schon äusserst Interessant.
    Nicht, daß es „Schummeleien“ bei den Doktorarbeiten „aufgedeckt“ werden, oder es gar ein gewisses „Denunziantentum“ gibt, die einen dazu treibt.
    NEIN!
    Genau das ist es nicht.
    Es ist schlicht und Ergreifend ein Mittel zum Geldverdienen und da hat jemand entsprechend eine Bedarfsanalyse durchgeführt, um eine Dienstleistung anzubieten.

    Das wahrlich spannende kommt ja erst:
    Scheinbar kommt dafür eine ganze Menge Geld aus dem linken Lager, um die jetzige Regierung schlecht dastehen zu lassen.

    Der Kampf um die „Wählergunst“ ist ein absolut schmutziger und primitiver geworden und wenn wir etwas daraus lernen, dann das, daß dies von den Linken forcierte komplett amerikanische Vorgehensweisen sind, die sie sich richtig was kosten lassen.

    Es würde mich nicht verwundern, wenn noch tiefer im Dreck gewühlt wird und das Schmutzkampagnen immer wiederlicher werden.

    Ein Beispiel empfand ich in der Vergangenheit schon als Armutszeugnis unserer Politik.
    Das war der „Fall Schill“ in Hamburg.

    Man kann im Nachhinein über den Schill denken, was man möchte.
    Das er zu seiner aktiven Zeit als 2ter Bürgermeister einer dermassen wiederlichen medialen und Oppositions – Hetze ausgesetzt war, daß er sich gegen angebliche Kokainvorwürfe dermassen bedrängt sah, daß es nur noch mit einer Haaranalyse aus der Welt zu schaffen war.
    Das war für mich persönlich der erste Tiefpunkt unserer „Demokratie“.

    Das jetzt Plagiatsdetektive gegen Bares auf der Suche nach Übereinstimmungen zu anderen Arbeiten viel Geld nehmen und – schlimmer noch – vorallem bekommen ist ein weiterer Tiefpunkt in unserer Demokratie.

    Leider paßt es in das Bild, wie sich unsere „Demokraten“ verhalten und mit welchen Mitteln „politische Ziele“ durchgesetzt werden.

    Bevor man sich – der Demokratie verpflichtend – mit einem politischen Gegner in einer Debatte, oder Diskussion auseinandersetzt, wird er lieber von vornherein zu etwas ernannt, was er überhaupt nicht ist.
    Diese stetige Verweigerungshaltung unserer „Volksvertreter“ mit dem reflexartigen Gepöbel „Nazis-Faschisten-Rechtsextreme etc. pp“ erinnern mich an die Bilder von den Volksgerichtshöfen der Nazis.
    Dort war es üblich den „Angeklagten“ weder zu Wort kommen zu lassen, noch mit Respekt zu behandeln.
    Schlimmer noch – es wurden Unterstellungen heruntergepöbelt, um den Eindruck zu erwecken, daß das Gericht Recht hätte.

    Wir sind in unserem Land soweit von einer Demokratie entfernt, daß es schon eine Beleidigung anderer Demokratien ist, wenn wir uns als solche betiteln.

  20. Der Leiter des Zentrums für Deutschland-Forschungen des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften Wladislaw Below macht auf den politischen Hintergrund der „Jagd auf das Plagiat“ aufmerksam.

    „Diese oder jene Probleme von Politikern, seien es Plagiat-Vorwürfe oder nicht ganz korrekte Methoden, mit denen man Kredite erhält, werden in der Regel von politischen Gegnern genutzt. Das Ziel ist hier klar: Man will somit politische Konkurrenten beseitigen.

    Der Fall von Annette Schavan bekräftigt das. In dem Land, wo Sozialdemokraten und Grüne regieren, wurde das politische Schicksal von Annette Schavan, der nächsten Kampfgefährtin der Bundeskanzlerin Merkel, in Frage gestellt.“

    Heute ist es sehr schwer einen Menschen zu finden, der einen neuen Gedanken äußern kann. Vielleicht deshalb, weil alles schon gesagt wurde?

    http://german.ruvr.ru/2013_02_11/Deutschland-Jagd-auf-Plagiat/

    Grün-Pop: „Es gibt bestimmte Standards“

    „Es ist doch klar, dass man sich mal anguckt, was schon mal gesagt wurde“, sagte Pop zu den Vorwürfen.

    http://www.tagesschau.de/inland/popberlin100.html

    Der Politik ist der Mensch ein Mittel; der Moral ist er Zweck.

    Johann Gottfried von Herder

  21. #9 Dr. T

    So ein Schwachsinn. Es gibt in allen Fächern Kriterien, nach denen geforscht werden muss. Habe nichtnaturwissenschaftliche Doktorarbeiten Korrektur gelesen, die wesentlich komplexer und aufwendiger waren als die Doktorarbeit einer Veterinärin, die eine Studie mit Versuchstieren zugrunde liegen hatte.

  22. Mich wundert garnichts mehr.

    Der Mann wird vermutlich „indirekt“ von der SPD bezahlt, über Stiftungen oder so.

    Zum sogenannten „Kampf gegen Rechts“ gehört es scheinbar auch, den „Rechten“ ihre Doktortitel abzuerkennen. Es kann wohl nicht angehen, daß die „Rechten“ mehr Doktortitel haben.

    Merke: Die CDU ist hier immer „Rechts“, auch wenn sie (politisch korrekt) „Links“ handelt.

    Politisch korrekte CDU-Politiker machen jetzt schon beim Kampf gegen sich selbst mit, weil sie um ihre Posten fürchten. Der Darwin-Award winkt! 🙂

  23. Was ist gleich nochmal aus dem „grünen“ Schatzmeister geworden, der die Parteikasse geplündert und mit dem Startkapital ein paar osteuropäische Prostituierte zur weiteren Ausbeutung bestellt und bezahlt hat?

    Der liegt unterm Teppich und ist völlig aus den Medien verschwunden, stimmts?

  24. Der Beitrag erweckt den Eindruck als habe Heidingsfeld Schavan zu Fall gebracht, und dies aus parteipolitischen und finanziellen Gründen. Das ist falsch.
    http://schavanplag.wordpress.com/#Hinweis
    Zitat:
    „Die von dem halbseidenen Nürnberger Kaufmann Martin Heidingsfelder verbreitete Behauptung, Annette Schavan habe in ihrer Dissertation einen bereits zuvor in einem Sammelband publizierten eigenen Aufsatz wiederverwertet und damit von sich selbst plagiiert (sog. Eigenplagiat), ist falsch. Im Rahmen der Voruntersuchung der Arbeit durch den Promotionsausschuss, deren Ergebnis in Auszügen öffentlich bekannt geworden ist, konnte dieser Vorwurf nicht bestätigt werden (vgl. z.B. Frankfurter Allgemeine vom 14.10.12).

    An der hier vorliegenden Dokumentation war Heidingsfelder zudem, wie fälschlich in Teilen der Medien berichtet wird, in keinster Weise beteiligt. Insbesondere ist er nicht der Urheber dieses Blogs, sondern des epigonal benannten “Schavanplag Wiki”. Darüber hinaus stehe ich mit dem Twitter-Account “Schavanplag @ozapftis”, das ebenfalls von dem Genannten betrieben wird, in keinerlei Beziehung.“

  25. „Mich persönlich bekommt man über das Geld“, endlich mal ein ehrlicher Sozi. Die anderen bekommt man zwar so auch, die sagen es aber nicht so direkt, gelle Herr Steinbrück?

  26. #20 Al-Harbi (12. Feb 2013 14:17)

    Die Jagd nach Plagiaten und die Kriminalisierung von Akademikern soll davon ablenken, dass es auf unseren Straßen von Kriminellen nur so wimmelt.
    ************************************************

    in Hamburg haben zwei 10- jährige !!!! ( Herkunft wurde nicht genannt) zwei alte Damen beraubt, die wurden dabei zum Teil schwer verletzt
    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article113563383/Zehnjaehrige-Serientaeter-ueberfallen-Seniorinnen.html

  27. #29 nicht die mama (12. Feb 2013 15:02)
    Was ist gleich nochmal aus dem “grünen” Schatzmeister geworden, der die Parteikasse geplündert und mit dem Startkapital ein paar osteuropäische Prostituierte zur weiteren Ausbeutung bestellt und bezahlt hat?

    Der liegt unterm Teppich und ist völlig aus den Medien verschwunden, stimmts?

    Aber dafür haben wir doch den Dirndl-Experte Brüderle.

  28. Was ist denn das für eine beschissene Weinerlichkeit ?

    „Betrug ist, wenn man trotzdem Minister wird / bleibt, oder was ?“

    Meine Kinder, denen ich jeden Betrug streng untersagte, sind schon groß, soll ich jetzt meinem Enkel sagen: bescheiß, was das Zeug hält, dann wirst Du auch Minister oder wenigstens Staatssekretär oder sowas.

    Betrug hat keine Weltanschauung,
    Betrug ist sicher multikriminell.

  29. Hallo, Nicht die Mamma
    zu dem Grünen Goertjes:
    Grünen Politiker Christian Goetjes in Kinderpornoskandal verwickelt?
    Gegen Christian Goetjes, den Schatzmeister der Grünen in Brandenburg, läuft angeblich schon ein Verfahren wegen Untreue. Es soll sich um 200.000 Euro handeln.
    Jetzt fand man wohl auf dem beschlagnahmten Computer des Grünen-Politikers, der erst 33 Jahre alt ist, kinderpornografisches Material. Sollte sich dies bewahrheiten, wäre es ein schwerer Schlag gegen das rührselige Moraldenken der Grünen Bundespartei.

    Wie kann ein Politiker Schatzmeister eines Landesverbandes werden, der zum einen Geld klaut und zum andern sich an Kinderpornografie aufgeilt? Sollte es nachgewiesen werden, käme die Grüne Bundespartei in Erklärungsnöte.
    Man unterstellt ihm “kriminelle Energie” bei der Unterschlagung. Er war wochenlang spurlos verschwunden und auch nicht für seine Eltern erreichbar. Dann tauchte der Ex-Schatzmeister unerwartet Ende März in Berlin auf und wurde festgenommen.

    Der Landesvorsitzende der Bündnisgrünen, Benjamin Raschke, wollte die neuen Vorwürfe wegen Kinderpornografie am Sonnabend erstmal nicht nicht kommentieren.Man wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen. Oh je. Keine Dementi und keine Äußerung. Das verheißt nichts Gutes.
    Wir bleiben am Ball und werden sehen, wie sich der Fall entwickelt. Sollte der Vorwurf der Kinderpornografie bewiesen werden, wird sicherlich nach den Hintermännern gesucht werden.Was man dann wohl noch findet?
    Doch auch dann, wenn man etwas findet, ist er sicherlich schuldunfähig, weil psychisch krank. Die auf dem Fuß folgende Antimainstreampolemik können die Menschenrechtler dann wieder nicht ertragen.
    http://www.donaufalter-zeitung.de/friends/parser.php?artikel=344
    .
    Gruß
    Der Honigmann
    …….
    Auch wir sollten dranbleiben. Werde Kontakt zu den Donaufaltern aufnehmen. Mal sehen….

    Und für Dein Archiv, falls Du eins führst:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article110637275/Gruener-Ex-Schatzmeister-gab-Geld-fuer-Huren-aus.html?config=print
    Alles Gute

  30. #8 alec567 (12. Feb 2013 13:42)
    Es ist beschämend, wie viele Plagiatoren sich tummeln. Zurecht werden sie entlarvt.

    ABER: wieviele Hausarbeiten / Doktorarbeiten / Examensarbeiten in z.B. “Sozialpädagogik” oder anderen linksversifften Fächern sind original und nicht zusammenzitiert ??? Warum wird dort nichtmal geprüft ?

    ad 1) Hinsichtlich der Plagiatoren, Besch..ßer und Betrüger schließe ich mich voll an.

    ad2) Hier vermengen Sie einiges Wesentliche: Hausarbeiten oder auch Examensarbeiten haben eine ganz andere Anforderungsqualität als Dissertationen. Natürlich sollen auch bei diesen Zitate gekennzeichnet sein, jedoch besteht da nicht der geringste Anspruch, eine originär wissenschaftliche Leistung zu erbringen. Entsprechend reicht es etwa, den aktuellen Forschungsstand zu referieren. Bei Doktorarbeiten indes ist der neue, originäre Forschungsansatz unerlässlich. Und wenn ein Kandidat weite Teile davon abgekupfert hat, hat er nicht nur betrogen, sondern diese Anforderungen eben nicht erfüllt. Allerdings müssen sich da auch noch Doktorvater und Promotionskommission an die eigene Nase fassen, da ihnen dies hätte auffallen müssen.

    Ich ergänze noch: Mit der Islam-Hofiererin Schavan, dem mehr oder weniger guten „Guti“, der karrieregeilen und stinkfaulen Koch-Mehrin sowie dem hinterhältigen Chatzimarkakis hat es bisher ausschließlich die Richtigen getroffen. Natürlich wünschte ich mir noch Merkel, Böhmer und Schäuble dazu. Und natürlich endlich mal ein paar Sozen.

  31. Auch wenn ein Grüner Kinderpornografie besitzt, wird für ihn höchstens eine Randnotiz drin sein. Ist ja schliesslich ein Guter, der mal gestrauchelt ist. Was die Redaktionen der grünlinken Systempresse damit machen, kennen wir doch hinlänglich. Wo doch die Grünen auch mal Sex mit Kindern freigeben wollten. Und der rote Dany das auch noch großzügig beschrieben hat… Diese Brut kann man so nicht zu fassen bekommen, da müssen schon schwerere Kaliber her.

  32. #10 Dr. T (12. Feb 2013 13:45)
    Als Naturwissenschaftler habe ich die geisteswissenschaftlichen Promotionen nie als gleichwertig betrachtet. Inhaltlich werden dort Kommentare über andere Kommentare über unwichtige Details im Leben der Verfasser wichtiger Werke kommentiert. Neues gib es in kaum einem Fall zu berichten. Da unterschiedet sich dann ein Plagiat nicht wirklich von einer genuinen Arbeit. Und aus diesem Grund brauchte von mir aus keiner der betroffenen Politiker zurückzutreten. Wie es früher hieß, das ganze tangiert mich extrem peripher.

    Da bringen Sie aber reichlich Vorurteile unter das Publikum. Als Geisteswissenschaftler, der seinerzeit seine Dissertation in ernsthafter, vierjähriger Forschungsarbeit mit reichlich neuen Erkenntnissen publiziert hat, kann ich nur raten, die Dinge nicht über einen Kamm zu scheren. Differenzieren Sie, dann wird eher ein Schuh daraus. Ich kenne so viele ernsthafte Historiker, Juristen, Theologen, ja sogar ein paar Philosophen und Politologen, die ernsthaft geforscht und keinen ideologischen Dreck hingehudelt haben – zumindest noch in den 80er- oder 90er-Jahren.
    So, wie Sie es geschrieben haben, wäre es mir dagegen eher unangenehm, mit manchem Naturwissenschaftler oder gar Mediziner in einen Topf geworden zu werden, der seine Dissertation auf 40 Seiten in einem halben Jahr hingerotzt hat, damit man eben auch noch den „Dr.“ auf der Visitenkarte hat.

  33. #40 Tiefseetaucher (12. Feb 2013 16:20)

    … wäre es mir dagegen eher unangenehm, mit manchem Naturwissenschaftler oder gar Mediziner in einen Topf geworden zu werden …

    Sorry, muss natürlich „geworfen“ heißen!

  34. @ D.T. und Tiefseetaucher

    Liebe Leute, der Streit hat einen Bart, länger als die Schleimspur der Bundespolitik.

    Ich bin auch Ingeneur, doch konnte ich mich mit dem Quatsch nie anfreunden.

    Scharlatane sind in jedem Fachgebiet heimisch, als Diplombiologe würde ich zu gerne mal die Abschlüsse der „Gienpieß“- und „Nabu“- Experten untersuchen.

    Das wäre sicher ein Fest 🙂 .

  35. Schade dass die Schwarzen und Gelben niemanden bezahlen, der Plagiate bei der Opposition sucht.

    Dann könnte einer nach dem anderen dieser Heuchler den Hut nehmen.

  36. 1. sofern vorhanden ihre arbeiten ebenfalls unter die lupe nehmen.
    2. wenn anrüchig, dann ihnen gibt man ihnen die gleiche medizin zu schmecken.
    3. prüfen ob sie geld bekommen für ihre jagd.
    4. wenn ja, siehe 2.

    mein auge, deine beiden augen.
    mein zahn, alle deine zähne.

    so lautet die devise.

  37. Ich muss hier PI als Akademiker ganz klar widersprechen. Wer bei seiner Doktorarbeit geschummelt hat, soll den Titel auch wieder aberkannt bekommen!

    Und zu dem Gejammer, dass nur FDP und CDU Politiker entlarvt wurden:

    Es hindert niemand konservative Kräfte daran, sich die Doktorarbeiten von Sozen, Grünen und PDSlern vorzunehmen! Prüft es selbst oder nehmt Geld in die Hand und laßt es prüfen.

    Einziges Hindernis: Studienabbrecher haben naturgemäß keine Doktorarbeit…. 😉

    XXZ

  38. @#29 nicht die mama

    Was ist gleich nochmal aus dem “grünen” Schatzmeister geworden, der die Parteikasse geplündert und mit dem Startkapital ein paar osteuropäische Prostituierte zur weiteren Ausbeutung bestellt und bezahlt hat?

    Untreue in 261 Fällen Gefängnisstrafe dreieinhalb Jahre wartet auf Revision beim Bundesgerichtshof

  39. Die wusch ja auch gerne die schmutzige Wäsche des politischen Gegners, um ihn zu vernichten, indem Sie in seiner Vergangenheit rumschnüffelte.

    Um schmutzige Wäsche zu waschen muß zunächst welche da sein!

  40. #30 Don Quichotte
    „… Der Beitrag erweckt den Eindruck als habe Heidingsfeld Schavan zu Fall gebracht, und dies aus parteipolitischen und finanziellen Gründen …“
    —————————————
    Sehe ich nicht so. Dem Beitrag entnehme ich, dass Heidingsfeld das Werkzeug gewisser Kräfte der jetzigen Opposition geworden ist, die aus parteipoltischen Gründen einen Vorteil aus seiner „Plagiatjägerei“ ziehen. Das mag neben seiner politischen „Überzeugung“ auch finanzielle Gründe haben.

  41. Warum es ausschließlich rechte Politiker trifft? Ist eigentlich klar. Da gibt es massenhaft Doktoren. Für Proletarier dagegen ist ein Doktortitel eher nachteilig.

  42. Klar kann man sich immer fragen, cui bono?

    Aber Beschiss bleibt Beschiss und mir ist es egal, wer einen Beschiss, der objektiv ein Beschiss ist, aufdeckt.

    Und wenn man die heiligen zwei Buchstaben nur durch Verdecken von Sekundärquellen, an denen man seine Arbeit entlang hangelt, erreicht oder meint, man müsse nicht korrekt zitieren, dann hält sich mein Mitleid sehr in Grenzen – denn ich bin der Meinung, dass vermutlich viele von denen, die jetzt den Ärger haben, bei korrekter Zitierung ihren Titel auch bekommen hätten, denn so ein Hexenwerk ist eine Diss. nun auch nicht. Wer aber durch Weglassen von Quellenangaben und korrekter Zitierweise arbeitet, der täuscht eben – von wegen „Flüchtigkeitsfehler“. Reine Ausreden, mehr nicht. Wie zitiert wird, lernt man schon auf einem vernünftigen Gymnasium oder spätestens im ersten Semester.

    Das Problem sehe ich im deutschen Titelrecht. Da der Dr. als Namenszusatz geführt wird, perpetuieren Promotionsschummler ihre Schummelei mit jedem zeigen ihres Ausweises, jeder Visitenkarte, jedem Namensschild, jedem Lebenslauf, jedem Briefkopf, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr aufs Neue. Von daher kann ich auch das Argument, „alles muss doch irgendwann verjähren“, nicht akzeptieren.

    Wenn es ein Abschluss wäre, der zu keinem Namenszusatz führen würde, wäre viel von den Problemen gelöst. Es würden dann mehr die Leute promovieren, die einen echten Hang zum Wissenschaftlichen haben und all denen, die das nur wegen den zwei Buchstaben vor dem Namen machen wollen, wird gehörig der Wind aus den Segeln genommen.

    Übrigens:
    Wenn es schon so politisch einseitig ist, wie vorgetragen, warum ist dann die Gegenseite nicht in der Lage, ebenfalls ein „plag“-Forum einzurichten, in welchem dann die Titel der „anderen“ durchleuchtet werden?

    Warum wird gerade bei den C-Parteien oder der FDP so sehr Wert auf eine reine akademische Fleißarbeit gelegt, die null Bedeutung und eigentlich auch null Wert hat, für jemanden, der dann nicht weiter wissenschaftlich arbeitet?

    Was soll die ewige Schaumschlägerei?

    Ich kennen ein paar Leute, die führen ihren Dr. ganz bewusst nicht, um nicht mit all den Blendern in einen Topf geworfen zu werden.

    Thomas Bernhard hat einmal den schönen Begriff vom „Dissertations- Dilettantismus“ geprägt. Unsere Gesellschaft scheint bislang besoffen von diesem Dissertations- Dilettantismus gewesen zu sein. Gut, wenn sich dass evtl. einmal ändert.

    Ein Richter, ein Anwalt, ein Wirtschaftsprüfer, ein Arzt, ein Ingenieur, ein Lehrer, ein Geschäftsführer oder Vorstand, brauchen keinen Dr. um ihren job gut zu machen.

  43. @U-T-2007
    Der Aufhänger für den Beitrag ist der Fall „Schavan“ und damit hat Heidingsfelder fast garnichts zu tun. Der Betreiber von „schavanplag“ ist anonym.

  44. Spätestens nach dem vorläufigen Entzug des Doktorhuts von Wissenschaftsministerin a.D. Annette Schavan stellt man sich die Frage, warum es denn mit den Promotionsaberkennungen regelmäßig nur bürgerliche Politiker trifft.

    Na wohl deshalb, weil bei Linksgrünen und Roten die Akademiker aufgrund mangelnder Intelligenz nicht gerade reich gesät sind.

  45. Inzwischen bei den Piraten angekommen, unterstellt man dem früheren American-Football-Spieler sicher nicht zu unrecht eine Phobie gegen das bürgerliche Lager.

    CDU / CSU / FDP sind politisch schon lange nicht mehr bürgerlich. Praktisch unterscheiden sie sich von SPD / Grüne nur marginal, manchmal sind sie sogar noch schlimmer.

    Konkurriert wird nur um Posten / Spenden / Diäten / Ministergehälter /-renten.

  46. #52 Don Quichotte (12. Feb 2013 20:18)

    Ihre Beobachtung ist korrekt.
    Es ist nicht ausgeschlossen, daß Herr Heidingsfeld hier anonym agert.

  47. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Union und Möchte-gern-Liberale ihre linke Konkurrenten politisch nachlässig kopieren und mit anderen Bezeichnungen arbeiten.
    Siehe Euro-Bonds fordern Sozialdemokraten und Grüne, und Frau Merkel schiebt diese EURO-Bondes unter anderem Namen ihren Wählern unter. Was jetzt offensichtlich wird.

    Hat das nicht eine Ähnlichkeit mit Plagiatieren?

  48. #2 scrualla

    …steinewerfende Polizistenkopftreter Joseph Fischer nicht ohne Abitur Aussenminister geworden?

    Wobei das fehlende Abitur eigentlich das kleinste Übel ist. Für mich wiegt viel schwerer, dass solch ein linksextremer Politkrimineller und Gewalttäter zum zweiten Mann im Staate Schland werden konnte und keinen hat’s wirklich interessiert – vor allem keinen wählenden Michel. Der Fall wäre anders herum direkt vergleichbar mit einem hypothetischen Außenministeramt des verstorbenen Rechtsextremisten/Neonazis Michael Kühnen, der immerhin Abitur und ein Studium absolviert hatte – und nie einen Polizisten angegriffen hatte. Kühnen wurde insgesamt für fast 8 Jahre eingebuchtet und der Gewalttäter Fischer erhielt noch nicht einmal eine Anklage. Wer’s genau wissen will, lese bitte in Fischers Wiki-Eintrag den Abschnitt „Politische Militanz“. Rechtsstaat war vorgestern…

  49. #51 arminius arndt

    Übrigens:
    Wenn es schon so politisch einseitig ist, wie vorgetragen, warum ist dann die Gegenseite nicht in der Lage, ebenfalls ein “plag”-Forum einzurichten, in welchem dann die Titel der “anderen” durchleuchtet werden?
    Warum wird gerade bei den C-Parteien oder der FDP so sehr Wert auf eine reine akademische Fleißarbeit gelegt… Was soll die ewige Schaumschlägerei?

    Ich hasse dieses ewige Relativieren, wenn es um Vorwürfe gegen die rotgrüne Seite geht!

  50. #46 xxz

    Einziges Hindernis: Studienabbrecher haben naturgemäß keine Doktorarbeit….

    Das stimmt, allerdings haben die einen Prof. h.c., der noch nicht einmal einen Schul- geschweige denn einen Berufsabschluss hat! 😆
    Sachen gibt’s!

  51. @HKS:

    Wo relativiere ich was gegen rot-grün?

    Bei zutreffenden Vorwürfen braucht man sich nicht wundern, wenn man zum Gegenstand einer Kampagne wird, gerade, wenn man damit seine Karriere quasi „aufbaut“ – niemand wird gezwungen, seinen Dr. zu führen, wer´s macht und zuvor nicht sauber gearbeitet hat, selber Pech, dass war meine Mssage. Wer nen Elfmeter veranlasst, braucht sich über das Tor nicht mehr zu ärgern …

    Wenns mal einem von der rot-grünen Brut treffen würde, um so besser … aber irgendwie scheint man auf der „anderen Seite“ wohl keine Zeit und Kohle (oder beides) für solche Nachforschungen zu haben …

  52. #61 arminius
    Ich stimme hier insgesamt zu. Allerdings meine ich, dass ’nicht die mama‘ in #15 das diesbezügliche Problem hinreichend genau beschrieben hat.

  53. #27 atticus
    Ich glaube, Dr. T meinte auch mehr solche Fächer, die ‚etwas mit Menschen‘ machen oder vorgeben, den Rächtzextremismus™ oder ‚gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit‘ untersuchen. 😉
    Man könnte ja einmal die Dissertationen bzw. Habilitationen der Kollegen Heitmeyer und Butterwegge (1980 Promotion an der ‚Elite‘-Uni Bremen zum Thema „SPD und Staat heute“) oder Alexander Häuslers (Zögling von Butterwegge!) Diplomarbeit genauer unter die Lupe nehmen.

  54. 🙂 goil

    Wie ist eigentlich die Steigerung?

    Intensivtäter (mehr als 10 Straftaten pro Jahr) -> Serientäter (jeden Tag?)

    ein nicht ganz unwichtiges Wort hast du dabei noch vergessen:

    …zwei 10- jährige Serientäter !!!!

    Have a nice day

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