pro_bonnEntgegen der Behauptung des Verfassungsschutz-Chefs Hans-Georg Maaßen, der im Anschluss an die Ausschreitungen der Gotteskrieger am 5. Mai letzten Jahres in Bonn-Lannesdorf gegenüber der WELT von einer „Gewalteskalation zwischen Salafisten und rechtspopulistischen Islamhassern“ sprach, verliefen gestern zwei Infostände der Verfassungsschützer und der Verfassungsgegner in der Innenstadt von Bonn-Bad Godesberg ausgesprochen friedlich.

(Von Verena B., Bonn)

Mit den anwesenden Polizeibeamten fanden harmonische Gespräche statt. Messern, Steinewerfen und Hauen der Polizisten durch die PRO NRW-Aktivisten konnte auch diesmal leider wieder nicht protokolliert werden.

Nachdem die PRO NRW-Aktivisten gegen 11 Uhr ihren Infostand aufgebaut und ihre Flugblätter „König-Fahd Akademie schließen – Wir fordern die Schließung des aus dem Ausland finanzierten Islamistenzentrums in Bonn-Lannesdorf“ – ausgelegt hatten, kam es plötzlich zu einer Begegnung der ganz besonderen Art: Ein Wagen voller Bartträger fuhr vor und bauten zwei Meter entfernt vom PRO-Stand ihren eigenen Infostand mit den allseits bekannten Hass-Werken auf. Die PRO-Aktivisten riefen vorsichtshalber die Polizei und bauten ihren Stand mit 15 Metern Sicherheitsabstand erneut auf. In der Zwischenzeit füllte sich der Theaterplatz mit einer Vielzahl von Ständen christlicher Gemeinschaften, und es wurden auch eifrig Bibeln verteilt.

Eine gewisse Aufregung am Salafistenstand machte sich bemerkbar, als eine böse Frau demütig nach einem blauen Koran für die Lebensunwerten fragte. Der Herr Salafist war irritiert. Die Frau erklärte geduldig: „Na, der Koran für die Kuffar!“ Der Salafist stammelte verwirrt, dass er die Frau nicht verstünde und es da keine Unterschiede gebe. Die Frau erklärte es ihm nochmal. Da wurde der Bartträger auf einmal sehr wütend und schrie: „Sie sind feige, wir erkennen Sie, Sie sind von PRO NRW!“ „Ja“ sagte die böse Frau, „ich bin von PRO NRW, und wir kennen Sie auch!“, nahm den Koran (es gab leider nur einen) und machte sich zufrieden von dannen.

Der weitere Vormittag verlief störungsfrei. Die Bürger interessierten sich aber ganz offensichtlich mehr für die Werbung der Grundgesetztreuen als für die der Scharia-Propagandisten. Ein schlechter Tag für die Gotteskrieger, ein guter Tag für PRO NRW!

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24 KOMMENTARE

  1. Jahreskonferenz der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland

    Verwaltung und Politik lehnen Einladung zur Konferenz ab

    Bad Godesberg. 800 Muslime aus ganz Deutschland werden sich an diesem Samstag zur 33. Jahreskonferenz der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) in der Bad Godesberger Stadthalle treffen.

    Einige geladene Gäste bleiben der Veranstaltung aber fern – sie vermuten bei den Gastgebern eine Nähe zur Muslimbruderschaft.

    Einige prominente Nichtmuslime, die als Referenten und Gäste eingeladen waren, werden dem Treffen aber fernbleiben, darunter Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Bad Godesbergs Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann – offiziell, weil sie terminlich verhindert sind, inoffiziell, weil sie die IGD als Organisation für schwierig halten, wie der GA erfuhr.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/Verwaltung-und-Politik-lehnen-Einladung-zur-Konferenz-ab-article1074011.html

  2. Was soll denn das mit dem blauen Koran und warum bezeichnet sich die Frau von Pro NRW als ‚lebensunwert‘ ?

  3. Eine interessante Bezeichnung für unsere vorderasiatischen Mitbürger:
    „Forderasiaten“.

  4. Ein guter und ein böser Koran?

    Na, das ist doch Klasse. Könnte man die exklusive Schnittmenge veröffentlichen, stünde der Prophet nackisch dar…

  5. #2 Nee klar (16. Jun 2013 15:14)

    Was soll denn das mit dem blauen Koran und warum bezeichnet sich die Frau von Pro NRW als ‘lebensunwert’ ?
    ——————–
    Die in Saudi-Arabien in Arabisch verfassten Korane (nur die sind für die Mohammedaner verbindlich) werden in zwei Versionen gedruckt: mit rotem Einband für die gläubigen Muslime und mit blauem Einband für die Ungläubigen, bzw. „Lebensunwürdigen“ = Kuffar. Inhalt ist derselbe. Nicht die Frau bezeichnet sich als lebensunwert, sondern die Muslime bezeichnen sie so, da sie eine Ungläubige ist. Trüge sie Kopftuch oder Niqab, wäre das natürlich was anderes. Dann bekäme sie den roten Koran, ein ungläubiges Christenschwein (Koran: Wir werden mit Affen und Schweinen gleichgestellt, sind „schlimmer als das Vieh“, Sure 8, Vers 55) bekommt nur den blauen. Alles klar?

  6. Wirklich krank ist doch, dass die Salafisten bei unseren Gutmenschen ein höheres Ansehen genießen als Islamkritiker.

    Während die Islamkritiker Demokraten sind, sind die Salafisten totalitär und demokratiefeindlich in ihren politischen Ideen.

    Daher müssten linke eigentlich gegen Salafisten sein. Allerdings denken Linke nicht logisch, sondern in quasireligiöser Dogmatik. laut dem Marxismus gibt es immer nur Täter und Opfer, Ausbeuter und Ausgebeutete. Die Salafisten sind daher für Marxisten „gut“ weil sie als Muslime und Ausländer schon zweimal Opferstatus für sich verbuchen können.

    Das nicht jeder der in einer Position der Schwäche ist, automatisch gut ist, können oder wollen Linke nicht verstehen.

  7. „Die PRO-Aktivisten riefen vorsichtshalber die Polizei und bauten ihren Stand mit 15 Metern Sicherheitsabstand erneut auf.“

    Was soll man denn davon halten?
    Flucht?
    Respektabstand?
    Angst?
    Deeskalation?

    Wie auch immer. Es ist gut, wenn der Islam hinterfragt wird und auf Gefahren aufmerksam gemacht wird.

  8. na die bürger der pro bewegung scheinen ja nicht außerordentlich intelligent zu sein. da kann sie sich den roten, den blauen oder auch den grünen koran nehmen und mal lesen denn sie unterscheiden sich nur von der farbe voneinander.

  9. Wird uns von der deutschen Presse wieder verschwiegen!!!!

    Jun 14

    Mallorca-Festnahme „Radikaler“ Muslim und Deutsch/Tunesier, der von Allah gesandt wurde „, um alle Spanier zu töten

    Die Balearischen Guardia Civil hat am Donnerstag einen

    Radikalen“festgenommen, der behauptete von Allah gesandt worden zu sein, um alle „Spanier zu töten“. Er hatte dazu „einige Freunde, die Terroristen Bomben legen konnten“ und sagte, „viele Male „Wer“ sich dagegen stemmt zu sterben, wenn ich sterbe, werde ich ein paar von ihnen mit mir nehmen. „Er drohte, eine Person zu töten, und sagte, er würde „die Schule sprengen und sie würden alle sterben“.In einer Erklärung der nationalen Polizei hieß es: Die Person wurde in Alcudia (Mallorca) verhaftet, wegen des Verdachts des Verbrechens auf Angriff, Drohungen, vorbereitende Handlungen und „Versuchung, Schäden, Verletzungen und Totschlag“ mit „der Verschlimmerung des Handelns über Diskriminierung in Bezug auf Ideologie, Religion oder Weltanschauung einer Nation. „Im Polizeibericht hieß es weiter: Die Verhaftung, die am Donnerstagnachmittag passierte, brachte den Mann vor Gericht. Er ist ein bekannter Schüler von der Palma Friseur-Akademie, und „im letzten Jahr, nach einer Reise in seine Heimat, fiel der Mann auf, wegen seiner Radikalisierung „.

    Es wurde bemerkt, das er „konstante Morddrohungen aussprach und verwies auf seine Muslim-Brüder“. „Muslime-bald werden wir die Könige der Welt sein“, hatte er in diesem Zusammenhang gesagt, als er von der Guardia Civil festgenommen wurde.
    Ich wollte die Akademie in die Luft jagen.
    So wurde während der letzten Woche ein andere Mann verhaftet, mit Deutsch/Tunesischer Staatsangehöriger, wegen seiner erhöhten Aggressivität und er hatte erklärt, dass „er alles fertig hatte“ und er würde „die Akademie in die Luft sprengen und sie würden alle sterben.“
    Diese Tatsachen, zusammen mit anderen Morddrohung und mit Koordinatoren des Zentrums der Akademie, wo jemand mit einer Schere am Hals eingeschüchtert wurde, gab es „Panik-Alarm“ in der Akademie. Am 15. Februar gab es einen ähnlichen Fall, wo ein versuchter Angriff auf einem lokalen Polizeibeamten eine Person festgenommen wurde, die auch in Alcudia lebte. Der Mann ging mit seinem Fahrzeug auf den Beamten los und drohte ihn zu töten.

    In Alcudia von Mallorca hat die Polizei bei einer Hausdurchsuchung eine „Katana“ gefunden, ein Buch mit Übungen auf das Selbstwertgefühl, mehrere arabische Handschriften in Bezug auf Vergebung der Sünden. Die Guardia Civil glauben, dass es sich um

    Personen handle die „Anzeichen oder Hinweise auf Spannungen und Veränderungen in der Familienstruktur zeigen, Rückzug und soziale Polarisierung“als Anleitung im Buch, die Folgen sind. So seien auch die ständig manifestierten Symptome von Aggression zu erklären, und „zeigt eine religiöse und politische Rhetorik gegen Spanien“ und „ein durch die Kultur und Geschichte der Muslime peprägte Einstellung.

    Gründe, zusammen mit den Fakten wie oben erläutert, führten zur Verhaftung.

    http://spanienleben.blogspot.com.es/2013/06/mallorca-festnahme-eines-radikalen.html?v=0#!/2013/06/mallorca-festnahme-eines-radikalen.html

  10. @ #9 Wilhelmine (16. Jun 2013 17:23)

    Noch nicht einmal mehr im Urlaub auf ner Insel hat man seine Ruh‘ vor denen!

  11. Ich tu´s nicht gerne, aber ich muss mich dem Salfist anschließen. Ich verstehe die Frau von Pro-NRW auch nicht.

    Die böse Frau fragt nach einem blauen Koran für die Lebensunwerten. Der Herr Salafist war irritiert. Die Frau erklärte geduldig: „Na, der Koran für die Kuffar!“ Der Salafist stammelte verwirrt, dass er die Frau nicht verstünde und es da keine Unterschiede gebe. Die Frau erklärte es ihm nochmal.

    Was hat die Frau erklärt? Das geht aus dem Artikel nämlich nicht hervor.
    Ist das, was die Salafisten verteilen die Version mit dem „Lies!“? Und wenn ja, ist die Version eine ganz andere als die anderen deutschen Übersetzungen? Sind darin nur Doppelungen entfernt worden, oder ist der Sinn darin grob verfälscht worden?
    Hat die „böse Frau“ dazu etwas gesagt?
    So wie es bisher im Artikel steht werde ich nicht ganz schlau daraus.

  12. Mitglieder von PRO hatten nach meinen Informationen homophobe Artikel bei dem antisemitischen Hetzportal kreuz.net geschrieben.
    Ich weiß daher nicht, wie weit es mit deren Grundgesetztreue her ist.
    Irgendwie schade.

  13. Die Sache mit dem „blauen“ Koran hat folgendes auf sich:

    Die Korane, die für die Lies-Aktion gedruckt werden, gibt es in zwei Ausführungen.
    Blau für die kuffar, Braun für die Muslime.

    Inwieweit sich die beiden Versionen inhaltlich unterscheiden, kann ich mangels Besitz eines blauen Exemplars nicht beurteilen.

    Ich besitze jedoch noch einen Koran von 1974 aus dem Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig nach der Übersetzung von Max Henning – und da gibt es im Vergleich mit der „salafistischen“ Ausgabe für Rechtgläubige schon ein paar Unterschiede in den Formulierungen.

    Man muss aber dazu sagen, dass die Dinger auch von verschiedenen Übersetzern stammen.

    Für die DDR gab es allerdings auch keinen Grund, eine geschönte Ausgabe des Korans zu verlegen, da es zu der Zeit überhaupt keine Probleme mit dem Islam gab.

  14. #10 politischidiotisch (16. Jun 2013 16:51)

    na die bürger der pro bewegung scheinen ja nicht außerordentlich intelligent zu sein. da kann sie sich den roten, den blauen oder auch den grünen koran nehmen und mal lesen denn sie unterscheiden sich nur von der farbe voneinander.
    —————
    Woher wissen Sie das?

  15. #10 politischidiotisch (16. Jun 2013 16:51)

    na die bürger der pro bewegung scheinen ja nicht außerordentlich intelligent zu sein. da kann sie sich den roten, den blauen oder auch den grünen koran nehmen und mal lesen denn sie unterscheiden sich nur von der farbe voneinander.

    Na ja, aber wenn in beiden Hassfibeln das Gleiche drinsteht, finde ich es allerdings idiotisch, den Aufwand mit den verschiedenfarbigen Einbänden zu betreiben.

    So hat eben jeder seine eigene Empfindung, was Idiotie betrifft. 😀

    ————-

    Aber hat sich jemand schon den Koran der Salafisten geben lassen und mit einem Koran der Moslems verglichen?

    Interessant wäre auch, wer denn im Salafisten-Koran als Übersetzer angegeben ist.

  16. #19 nicht die mama (16. Jun 2013 22:59)

    Also der „Salafisten“-Koran für Rechtgläubige (Brauner? Einband) wurde übersetzt von:

    Abu-r-Rida
    Muhammad ibn Ahmad ibn Rassoul.

    Ob das erste nun ein Name oder ein Titel ist, kann ich nicht sagen.

  17. #9 Aktiver Patriot (16. Jun 2013 16:31)

    “Die PRO-Aktivisten riefen vorsichtshalber die Polizei und bauten ihren Stand mit 15 Metern Sicherheitsabstand erneut auf.”

    Was soll man denn davon halten?
    Flucht?
    Respektabstand?
    Angst?
    Deeskalation?
    ————-

    Das kann nur einer fragen, der am 5. Mai 2012 in Lannesdorf nicht mit dabei war. Außerdem waren am PRO-Stand zwei hochgefährdete Personen anwesend, der Rest nur normal mit dem Tod bedroht („Tod der Pro NRW“).

  18. #21 Der boese Wolf (17. Jun 2013 11:13)

    #20 Milli Gyros

    Haben die hochgefährdeten Personen einen Waffenschein, bzw. einen Waffenschein beantragt?
    ——————
    Nein.
    Soweit mir bekannt ist, dürfen nur MdB’s eine Waffe tragen. Claudia Fatima Roth könnte also eine in der Tasche haben. Aber da sie ja als Politikern der Türken nicht gefährdet ist, bräuchte sie ja eigentlich keine. Oder vielleicht doch? Ich weiß es nicht.

  19. Nachtrag:
    Wir haben natürlich immer Wattebällchen bei uns! Die düfen wir werfen, wenn wir tot sind! Dasselbe gilt auch für andere Biodeutsche, die von Andersgläubigen angegriffen werden. Für die Polizei scheint das auch zu gelten, da sie ja nicht durchgreifen darf.

  20. Klar, Wattebäuschchen habe ich auch immer dabei. Damit fühle ich mich sicher.

    Übrigens, ein grosser Hund wirkt auch sehr gut. Fast noch besser, als Wattebäuschchen.

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