Während in den Qualitätsmedien als Pausenfüller ein Liebesbrief von Beate Zschäpe veröffentlicht wird – Briefgeheimnis existiert für die Staatsfeindin Nr. 1 im Rechtsstaat BRD nicht -, gab es in den letzten Tagen beträchtliche Widersprüche, die von den Medien und anscheinend auch vom Gericht großzügig unter den Tisch gekehrt werden. Jedenfalls wurde keine Nachfrage des Herrn Richters gemeldet. Es dreht sich um das Datum der Waffenübergabe. Ist doch eigentlich nicht unwichtig, oder?

Laut Anklage wurden von Böhnhardt und Mundlos bei jedem Mord dieser Serie dieselbe Tatwaffe, eine tschechische Pistole des Typs Ceská 83, Kaliber 7,65 mm, verwendet (Wiki). Der erste sogenannte Dönermord war am 9. September 2000, der zweite am 13. Juni 2001, der dritte am 27. Juni 2001, der vierte am 29. August 2001. Carsten S. sagte aber aus, er habe sich in einem Café in der Galeria Kaufhof in Chemnitz mit Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos Ende 1999 oder Anfang 2000 getroffen. Die Galeria Kaufhof am Chemnitzer Rathaus 1 wurde jedoch erst am 18. Oktober 2001 eröffnet. Die ersten vier Dönermorde fanden also ohne Ceska statt, oder Carsten S. sagt die Unwahrheit. Auch der Preis ist widersprüchlich.

Soweit ersichtlich ist diese „Ungereimtheit“ nur den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung aufgefallen, die charmant die Zschäpe reinziehen will:

Rätselhaft zum Beispiel – aber soweit dringt die Verhandlung am Mittwoch noch nicht vor – , dass Christian S. sich daran zu erinnern glaubt, Beate Zschäpe im Umfeld der Waffenlieferung zuletzt im Chemnitzer „Galeria Kaufhof“ gesehen zu haben. Diese eröffnete erst im Oktober 2001, als Carsten S. angeblich schon längst ausgestiegen war. Zudem waren in diesem Herbst bereits vier Mordtaten mit der Waffe verübt worden. Wer schoss?

Zschäpe natürlich, notfalls telepathisch!

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110 KOMMENTARE

  1. Jedenfalls wurde keine Nachfrage des Herrn Richters gemeldet.

    Die Enttarnung des NSU-Falles als gigantisches Lügengebäude wird es vor diesem Gericht nicht geben, weil dies die gesamte Bunte Republik einschließlich „Intergrations“-, Sozial- und Kampf-gegen-Rechts Industrie ins Mark erschüttern würde.

    Wer das glaubt, ist naiv.

    Außerdem ist es kein Zufall, dass ausgerechnet Manfred Götzl zum vorsitzenden Richter bestimmt wurde. Der ist handverlesen.

  2. CESKA 83

    Von dem Typ wurden weltweit 55 Exemplare angefertigt und 31 gingen exklusiv an die STASI (EF-Magazin, Juni 2013).

    Wo sind die hergestellten Waffen verblieben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die STASI nicht Buch geführt hat.

    Vielleicht stammt die fragliche Waffe sogar aus dem STASI Besitz und diese Frage ist zu beantworten.

  3. Ein Richter der einen Mollath ins den Knast bringt, in dem er selbst Untersuchungen, die diesen entlasten würde, einstellen lässt (Amtsmissbrauch?), um dann in der Gerichtsverhandlung sagen zu können, dass nichts was Mollath sagt, irgendwelchen strafrechtlich relevanten Widerhall gefunden hätte, ist schon kriminell.

    Dann hat der den bayrischen Studenten – wegen Notwehr – für 4 Jahre in den Bau gebracht und jetzt bekommt der den Zschäpefall „übergeholfen“.

    Der ist wirklich handverlesen.

  4. Wurden die Ceskas nicht aus dem Stasi-Besitz an (legale) Waffenhändler verkauft und sind so in privaten Besitz weiterverkauft worden?

    Trotzdem wird dieser Prozess wohl kaum ein Ruhmesblatt für die Justiz werden, was auch immer passiert.

    Und wenn Zschäpe wegen der Morde nicht verurteilt werden sollte, kann sie sämtliche „Qualitätsmedien“ verklagen, dass es nur so kracht, da immer die NSU als Mörder bezeichnet wurden.

  5. Wie viele Ungereimtheiten brauchen denn die Verteidiger der Z. noch,um diesen Prozess als das zu entlarven,was er ist?
    Ode sind die etwa auch „handverlesen“?

  6. Interessant ist in dem Zusammenhang auch, daß die Sonderversion der Ceska ausschließlich für die Staatssicherheit gefertigt wurde. Diese Waffen, die nach der Wende weiter in staatlicher Kontrolle blieben, sollen in den 90ern in die Türkei verkauft worden sein.

    2011 hat ein türkischer Tatverdächtiger dem Verfassungsschutz angeboten, die Tatwaffe zu beschaffen (1 von 3 Tatwaffen). (Münchner Merkur, August 2011). Verfassungsschutz hat abgelehnt.

    Die präsentierte Waffe kann aufgrund der Brandschäden nicht mehr beschossen werden, daher ist ein eindeutiger Nachweis als Tatwaffe unmöglich – was für ein glücklicher Zufall.

    Wie kommt ein „Neonazi“ an eine türkische Waffe?

    Die Show ist lahm, langweilig und vorhersehbar – eine Schmierenkomödie ersten Ranges….

  7. Dieser NSU Scheiß!!! Das hier ist die WAHRHEIT!!!

    2013
    GERMANY: Muslim NO-GO areas where even the police are afraid to go

    I know it sounds unbelievable.

    This IS Germany, after all.

    But political correctness and leftover WWII fear of persecuting a religious group has all but paralyzed their ability to deal with Muslims as they would any other ethnic group of thugs.

    In this video, the PC media cannot even bring themselves to say “Muslim” immigrants. The closest they get is to call them Arabs, which is misleading considering that most Muslims in Germany are from Turkey

    http://www.barenakedislam.com/2013/06/13/germany-muslim-no-go-areas-where-even-the-police-are-afraid-to-go/

  8. Die Galeria Kaufhof in Chemnitz hatte wohl eine Art Vorgänger, vermutlich auch von Kaufhof. Jedenfalls wurde das irgendwo in einem blog geschrieben.
    (Leser aus Chemnitz bitte ergänzen).
    Es ist also gut möglich, dass Carsten S. den Vorgänger meinte, aber der Einfachheit halber „Galeria“ Kaufhof sagte.

  9. Nun zeigt sich mehr als deutlich, daß dies ein politischer Schauprozeß ist. Damit diskreditiert sich die BRD wieder einmal selbst und verabschiedet sich vom Anspruch ein Rechtsstaat zu sein. Aber irgendwie finde ich es schade.

  10. Wer schoss?

    Zschäpe natürlich, notfalls telepathisch!

    Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man drüber lachen, aber wenn man sieht wie (vorhersehbar) die gesamte Anklage ohne Zeugen, ohne Beweise, praktisch mit nix ausser „Nazis sind gemeingefährlich“ dasteht erscheint mir ein „Die Zschäpe hat das telephatisch erledigt“ gar nichtmal so abwegig.
    Es wird sich sicher noch ein „Zeuge“ finden wird der diesen telephatischen Gedankengang der Zschäpe eingefangen hat und selbstverständlich Wort für Wort aufgeschrieben hat. Zum Glück auf feuerfestem Papier, denn er hatte die Zettel auch im Haus von Zschäpe deponiert bevor es ausbrannte.

    ich frage mich langsam, ob ich auch noch ohne Sarkasmus kann..

  11. #5 Sledge

    Auch wenn die Tatwaffe nicht mehr beschossen werden kann, ist die Seriennummer nocc vorhanden. Das kann mit metallurgischen Methoden geklärt werden.

    Eventuell sind auch Scans des Laufes mit den Methoden möglich, die die Tatwaffe und Kugeln in Einklang bringen könnten.

    Egal, aus meiner Sicht muss dringend geklärt werden, aus welchen Bestand die Tatwaffe kommt und welche Besitzer sie hatte.

  12. Carsten S. macht eine ganz komische Figur vor dem Gericht. Anstatt zu schweigen, belastet er sich mit Fakten, die ihm so nicht nachgewiesen werden können, ja nicht einmal bekannt sind.

    Ich denke Knast und Gericht haben den armen Kerl weich gekocht, und der Verteidiger fällt ihm in den Rücken. Genauso bei Holger G.
    http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu—prozess-holger-g–am-rande-des-zusammenbruchs,11151296,23141628.html

    Vermutlich werden mit den beiden gerade die Bauernopfer aufgebaut, die es am Ende des Prozesses zu verurteilen gilt.

  13. Es dürfte schwer bis unmöglich sein, der Zschäpe einen fairen Prozess zukommen zu lassen. Egal, wie stark oder dürftig die Beweislage auch sein mag, sie wird verurteilt werden. Der Prozess ist eine Hexenjagd wie zu Zeiten der Inquisition. Ihre gesetzlich garantierte Unschuldsvermutung ist längst den Bach runtergegangen. Der Staat selbst hat sie schon vorauseilend verurteilt, was durch die Zahlungen von Schmerzensgeld und die vielen Straßenumbenennungen hinlänglich bewiesen ist.

    Damit es kein Abweichen von der bereits erfolgten Vorverurteilung gibt, hat passenderweise Richter Götzl den Vorsitz. Es wird also genauso wenig Überraschungen geben, wie beim satanischen Richter Freisler des Volksgerichtshofes.

  14. Auf den Bildern vom „NSU-Video“ ist die Deutschlandkarte in den heutigen Grenzen zu sehen, nicht wenigstens die von 1937. Welcher Rechtsradikale würde so einen Fauxpas begehen?
    Zschäpe hat sicherlich auch erst durch die Medien erfahren, dass es den NSU gab.

  15. „Carsten S. sagte aber aus, er habe sich in einem Café in der Galeria Kaufhof in Chemnitz mit Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos Ende 1999 oder Anfang 2000 “

    Wer weis noch ob er jemanden den er öfter getroffen hat 2000 oder 2001 getroffen hat! 12 Jahre später.

    Eigentlich keine Sensation.
    __________________________

    #3 Antidote

    „55 Exemplare“ so ein Quatsch. Die gabs sogar in den 90ern bei Frankonia im Katalog.

  16. #13 Antidote

    Schmarrn, was will man mit der Seriennummer??

    Der Nachweis der Tatwaffe ist nur möglich durch den „Fingerabdruck“ von Lauf bzw. Verschluß auf Projektil und Hülse. Und den Nachweis kann man nur durch einen Beschuß durchführen.

    Der Beschuß mit Sicherung von Hülse + Projektil mit Zuordnung zur Seriennummer zwecks späterer Nachverfolgbarkeit wird bei Waffen für den Geheimdienst definitiv NICHT gemacht – wär‘ ja auch selten blöde. (Das kann bei BND + Verfassungsschutz anders sein, das sind aber keine Geheimdienste, sondern nur Geheimdienstdarsteller :D)

  17. #13 Antidote (13. Jun 2013 13:23)

    Auch wenn die Tatwaffe nicht mehr beschossen werden kann, ist die Seriennummer nocc vorhanden. Das kann mit metallurgischen Methoden geklärt werden.

    Eventuell sind auch Scans des Laufes mit den Methoden möglich, die die Tatwaffe und Kugeln in Einklang bringen könnten.

    Die Medien meldeten aber bereits am nächsten Tage nach Auffinden der Waffe, dass dies die Tatwaffe sei. So schnell wäre nicht einmal die herkömmliche Ballistik.

    #10 johann

    Stimmt!
    http://de.wikipedia.org/wiki/DAStietz

  18. #16 Logiker (13. Jun 2013 13:41)

    “55 Exemplare” so ein Quatsch. Die gabs sogar in den 90ern bei Frankonia im Katalog.

    Aber nicht mit Schalldämpfer.

  19. Vermutlich haben Carsten S. und Holger vom Verfassungsschutz Angebote bekommen, die sie nicht ablehnen konnten. Vielleicht schweigt sogar Beate Z. aus gleichem Grund. Wenn Beate schlau ist, hat sie Beweismaterial im Ausland deponiert, das veröffentlicht wird, sollte sie eines Morgens erhängt in ihrer Zelle aufgefunden werden. Vielleicht sieht der Deal so aus:
    Beate sagt nichts aus, die anderen Angeklagten belasten sich zum Teil selbst, entlasten aber Beate.

    Die Angeklagten kommen mit Strafen davon, die einerseits dem Rachebedürfnis der aufgehetzten Massen gerade so entsprechen, andererseits von den Verurteilten akzeptiert werden können.
    Am Ende sind alle glücklich.
    Die Angeklagten, weil sie überlebten, die Medien und Politiker, weil sie sich bestätigt sehen und gewisse Organisationen, weil sie weiterhin Millionen an Födermitteln erhalten.

  20. Ohne mich hier immer wiederholen zu wollen:

    1.
    Was ist mit den ballistischen Beweisen zu den bei den ermordeten gefundenen Projektile zur Ceská 83, die angeblich im Wohnwagen von Mundlos und Böhnhardt gefunden wurde.

    2.
    Wo ist der Beweis, dass Mundlos und Böhnhardt die Tatwaffe geführt haben?

    3.
    Wo ist der Beweis, dass Frau Zschäpe von den Morden wusste, sofern Mundlos und Böhnhardt diese überhaupt ausgeführt hatten?

    Danach schaun mer mal.

  21. Die Galeria Kaufhof am Chemnitzer Rathaus 1 wurde jedoch erst am 18. Oktober 2001 eröffnet Ich hoffe doch das die Anwälte hier mit lesen!!!!! 🙂

  22. #1 Eugen von Savoyen (13. Jun 2013 12:52)

    <<Die Enttarnung des NSU-Falles als gigantisches Lügengebäude wird es vor diesem Gericht nicht geben, weil dies die gesamte Bunte Republik einschließlich “Intergrations”-, Sozial- und Kampf-gegen-Rechts Industrie ins Mark erschüttern würde.<<
    ………………………………….

    Dann wird Beate Zschäpe sterben müssen.
    Ist sie tot, ist der Prozess zu Ende. Sie ist Mit-Mörderin. Die Mörder sind schon gestorben worden.

    Ich bin mir sicher, dass B. im Zwickauer Haus sterben sollte, als dieses explodierte.

    Aber da sie lebt, hat man die Kacke mit dem "Mördertrio" am Halse.

  23. #10 johann (13. Jun 2013 13:14)

    Wie es in CHemnitz was weiß ich nicht. Die „Galeria“ war aber zuvor das Erfolgsrezpt von Horten. Der Kaufhof hat dann Horten übernommen. Aber der Zeuge könnte natürlich statt Kaufhof, Horten gemeint haben.

  24. Das alles macht auf der Folie “Ausländerfeindlichkeit” keinen Sinn.

    Nimmt man die Beamtin Kiesewetter vorerst aus der Liste der Opfer, dann haben alle Opfer eines gemeinsam, es sind kleine, selbständige “Krauter”. Sie sind intergriert und arbeiten auf eigenes Risiko. Absolut geieignet als potentielle Opfer für Schutzgelderpressungen mafiöser Organisationen.

    Stellt man sich nun beide, Mundlos und Böhnhardt, die Rolle von Zschäpe dabei ist unklar, als professionelle Killer im Dienste einer oder mehrerer mafiöser Organisationen vor, dann beginnt das alles einen sinnvollen Zusammenhang zu nehmen.

    Es würde auch erklären, warum der Verfassungsschutz untätig blieb, denn organisierte Kriminalität interessiert den Verfassungschutz nicht. Es gibt meines Wissens nach auch keine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Kriminalpolizei und Verfassungsschutz in dieser Hinsicht.

    Die Ermittlungen der SOKOs um Umfeld der Opfer gestalten sich schwierig bis unlösbar, denn keiner der zahlt, wird irgend jemanden darüber berichten. Ich betone, dass die Opfer, Opfer der org. Krim. waren und nicht deren Mitglieder, auch wenn der eine oder andere zu Dienste hatte sein müssen. Die Schutzgeldgeschichten müssen in einem absoluten Dunkelfeld sich abspielen und das tun sie auch ganz hervorragend.

    Es gibt meines Wissens nach kaum Anzeigen. Das kann nur funktionieren, wenn die Opfer einem gigantischen Druck ausgesetzt sind. Wenn ein Laden, eine Kneipe, in die Luft fliegt und alles schreit: “Terroranschlag, ausländerfeindlich”, so wissen doch alle wirkliche Adressaten, um die wahre Bedeutung dieser “Nachricht”. Ebenso die Morde an seinesgleichen, selbständiger kleiner Krauter, die in den Zeitungen bundesweit erscheinen.

    Die “Hinrichtung” der Kollegin Kiesewetter, ihr Kollege hat ja gerade noch überlebt, war ein deutliches Zeichen an den Verfassungsschutz. Wenn der Verfassungsschutz um die Sache ahnte, es sogar ihm langsam zu viel wurde, dann muss das der NSU zu Ohren gekommmen sein. Bei der V-Manndichte rechts, sicherlich mehr als wahrscheinlich.

    Die Botschaft der NSU war mehr als deutlich: “Wir finden jeden und schrecken nicht davor zurück, Unbeteiligte, Frauen, Polizeibeamte umzulegen!” Kiesewetter stammte aus der Heimat der NSU, arbeitete in einem anderen Bundesland, und versah noch aussergewöhnlichen Dienst. Die “Nachricht” kam an.

    Die größte Panne der gesamten polizeilichen Ermittlung, das ist schon vergessen, war die “Phantomfrau”. “Hochprofessionelle Profiler” folgten einer DNA-Spur und lieferten die phantastischsten Interpretationen über Tathergang und die Täter(innen)beschreibung ab . Dass ein und dieselbe Person nicht zugleich in kleine Kioske in der Pfalz einbricht, Täterbeschreibung: männlich 20 Jahre, eine Polizistin erschießt und und und, kam der “Superprofilern” nicht in den Sinn. Letztlich kam heraus, dass ein Arbeiterin die Röhrchen kontaminiert hatte. Eine mögliche Hypothese von Anfang an, die nicht angestellt wurde, aber gestellt werden häte müssen. So lief die Fahndung lange in eine absurde Richtung.

    Dass Zschäpe sich stellte und doch schweigt, spricht für die o.a. Hypothese, denn sie schwebt in akuter Lebensgefahr. Für ihr Strafmaß dürfte das Motiv keine Rolle spielen, so oder so. Nur dass sie als Mitwisserin „ausländerfeindlicher Morde“ eine Überlebenschance hat, die hat sich im anderen Falle sicher nicht, auch nicht im Knast.

    Der Prozess kann und darf in keine andere Richtung gehen, als in die er zur Zeit geht. Denn sollte die o.a., Hypothese stimmen, dann würde offenbar, dass die organisierte Kriminalität sich längst schon verbreitet hat, analog der argentischen Ameise in Spanien und Protugal. Was nicht sein darf, das nicht sein kann!

    Zugegeben alles Hypothese, möglicherweise etwas verschwörungstheoretisch.

  25. “55 Exemplare” so ein Quatsch. Die gabs sogar in den 90ern bei Frankonia im Katalog.

    Es geht um die Version mit längerem Lauf und Laufgewinde für Schalldämpfer, von der es wohl tatsächlich nur eine Kleinserie gibt, die normale CZ 83 gibt es zu tausenden, das stimmt.

    Vermutlich haben Carsten S. und Holger vom Verfassungsschutz Angebote bekommen, die sie nicht ablehnen konnten.

    Besonders der sehr redselige Carsten S.
    Er hat, soweit ich mitbekommen habe, bisher sehr viel geredet, aber es war wenig brauchbares dabei.

    Schwierige Kindheit, durch falsche Freunde in die Naziszene abgerutscht, aber inzwischen wieder geläutert. Vielleicht wird ja noch ein Linker aus ihm, das wäre toll.

    So wie Lieschen Doppelname-Dummgrün sich immer den Ossi-Nazi vorgestellt und gewünscht hat.

  26. #7 Sledge

    Die „Tatwaffe“ konnte nicht mehr beschossen werden? Und dann behaupten eben diese Ceska wäre die Tatwaffe? Das ist doch ein Witz!

    Und überhaupt, wie kommen die denn jetzt darauf, dass überhaupt mit einer Cseska83 geschossen wurde. Die Munition der Ceska wird in Dutzenden Waffen benutzt. Kann man denn anhand der Projektilspuren auf den Waffentyp schließen? Soweit ich weiß, können die anhand des Projektiels nur den Waffentysp eingrenzen.

    Die Ceska Munition wird z.B. auch mit den folgenden Modellen verschossen (und dass sich nicht alle!).

    Walther PP und PPK, PPKS
    .32 Guardian ACP
    Colt 1903
    FN Modell 1922
    VZ 50/70
    Mauser HSc und 1910
    Beretta Modelle: 1908, 1919, 1934, 70 Puma
    Astra Modell 300/3000
    CZ 1927
    Dreyse 1907
    Remington 51
    Steyr Original

  27. #29 FrankfurterSchueler

    wenn man bedenkt, dass die Mafia im Schlepper- und Schutzgelderpressungsberech tätig sind, kann man sich ungefähr ausmalen, wieviele Ausländer in der Schuld der Mafia stehen. Da sind jeden Tag nee Menge „Gerichtsvollzieher“ u. „Gerichtsvollstrecker“ im Auftrag diverser Mafiaorganisationen unterwegs.

  28. #30 Eugen von Savoyen

    „Es geht um die Version mit längerem Lauf und Laufgewinde für Schalldämpfer“

    Aha interessant. Wieder was dazu gelernt.
    Allerdings könnte es doch eine sein, die nachträglich von jemanden mit Ahnung umgebaut wurde?
    Das ist ohne längeren Lauf (der ja hier fest im Griffstück ist) zwar schwieriger aber bestimmt nicht unmöglich.

    Umso mehr wäre es aber ein Exot.

  29. #21 Tolkewitzer

    das macht mich auch stutzig. Die Waffe muß beschossen werden um sie eindeutig als Mordwaffe zu identifizieren. Wenn überhaupt können die nur sagen, dass es ein Modell Ceska83 war. Ob man alle Waffentypen die die Munition der Ceska83 benutzen auch klar von der Ceska83 unterscheiden kann weiß ich leider nicht, dass können nur Spezialisten beantworten. Aber das würde mich brennend interessen.

  30. #31 BePe

    Als das Schießeisen gefunden wurde, zeigte ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Tatwaffe“ darauf.

    Das Gleiche gilt auch für den wundersamen, feuerfesten, rußabweisenden Rucksack aus dem Wohnmobil. Ein wahrer Beweisgenerator! Einfach mal zwei Wochen auf der Dienststelle liegen lassen und eins, zwei, drei – findet man drinnen Bekenner-CDs, Papiere etc. Alles was aus Sicht der Anklage gerade benötigt wird.

    Wo gibt’s die Dinger eigentlich zu kaufen? Ich könnte da Geschmack an einem goldgenerierendem Modell finden 😉

  31. Wenn dieser Staat ein wirkliches Interesse hätte diese Mordtaten aufzuklären, dann wäre nicht EINE Akte geschreddert worden. Dann hätten die 3 NSUler (???) keine legalen ilegalen Ausweise bekommen, dann wäre Frau Zschäpe nicht noch am Tage des Hausbrandes mehrfach aus dem sächsischen Innenministerium angerufen worden usw, usf. Meiner Meinung nach gehören hier GANZ ANDERE auf die Anklagebank. Aber das muss „natürlich“ verhindert werden. Und falls es jemand interessiert: Natürlich wird Frau Zschäpe nichts aussagen. Der „Deal“ ist doch hinter den Kulissen längst gelaufen. Schweigen für milde Haft, oder neuen Anfang irgendwo. Völlig gleichgültig was ein Gericht beschließt übrigens… Rechtsstaat???????? Zum Thema Aktenschreddern auch nicht zu vergessen, der sog. Sachsensumpf. Auch dort wurde bis hin zur blütenreinen Weste geschreddert. Nochmal: Rechtsstaat?????

  32. #13 Antidote (13. Jun 2013 13:23)
    #5 Sledge

    Auch wenn die Tatwaffe nicht mehr beschossen werden kann, ist die Seriennummer nocc vorhanden. Das kann mit metallurgischen Methoden geklärt werden.
    ———-
    Hallo, anidote
    ist Dir schon mal aufgefallen, dass die von Dr. Goebbels Erben so stolz präsentierte Ceska mit Schalldämpfer aussieht, als hätte man ihr als „Schalldämpfer“ einen geplatzten Chinaböller vor den Lauf geklebt, dabei aber vergessen, die Griffschalen anzuschmoren. Immerhin war laut Feuerwehr ca 10 Stunden Löschzeit vonnöten, um den Brand zu löschen. Und die Griffschalen waren zumindest im Bild, das ich sah, unbeschädigt (und vermutlich aus Kunststoff). Bei einem Feuer dieser Art können schon mal problemlos Temperaturen von >1300°C entstehen. Wunder gibt es (besonders wenn die Zipfelmütze belogen werden soll- Stichwort: Feuerfeste CDs und USB- Sticks…) immer wieder!!

  33. Ein wichtiger Umstand wurde bislang hier noch nicht erwähnt: sowohl Holger G. als auch Carsten S. befinden sich im Zeugenschutzprogramm! Wer das finanziert und was dafür verlangt wird, kann sich jeder denken.

    Nur so ist es zu verstehen, dass dieser Carsten S. soviel redet und sich jeden Tag mehr belastet. Vollkommen bekloppte Verteidigungsstrategie, er hatte ja auch freimütig die Übergabe der Waffe zugegeben.

    Ohne sein Gesabbel hätte es null Beweise gegen ihn oder Zschäpe gegeben. Er hat ja mittlerweile sogar einen weiteren angeblichen Bombenanschlag durchblicken lassen, das ist doch alles nur noch absurd.

    Für die Aufnahme in das Zeugenschutzprogramm haben meines Erachtens somit Holger G. und Carsten S. vorab den Deal aufgedrückt bekommen, doch irgendetwas Belastbares auszusagen.

    Bei der Zschäpe bin ich mir indess irgendwie überhaupt nicht sicher. Natürlich hat die keinen der Morde begangen, das wird ihr auch nicht nachzuweisen sein… was nicht heißt, dass sie nicht im Schauprozess trotzdem dafür verurteilt wird.

    Würde mich bei der gar nicht wundern, wenn die nicht sogar ein V-Weibchen ist bzw. war. Die beiden Uwes sind lediglich dumme Bauernopfer (evtl. auch tatsächlich Bankräuber), die man dann einfach beiseite geräumt hat.

  34. #34 BePe

    Eben!
    Vorher hatte sich jedoch einer der wahren Mörder aus der Schweiz gemeldet und wollte gegen Staffreiheit die Mordwaffe, eine Ceska den deutschen Behörden übergeben.

    #29 FrankfurterSchueler

    Hier wurde passend gemacht, was der Politik dient.
    Den NSU gab es vorher nicht, sonst hätten wenigstens Eingeweihte mal was davon gehört.
    2 angeblich eiskalte Mörder bekommen Schiß, als sich während eines Banküberfalles ein Schuß löst und jemanden verletzt und brechen den Überfall fluchtartig ab.
    Diese angeblichen Profis, die am hellichten Tag in unbekannten Gegenden angeblich unbescholtene Bürger hinrichten, dann 20 bis 30 Minuten warten, um Tatortfotos zu schießen, die sie später für eine Terror-DVD verwenden wollen, um ganz doll viel Terror zu verbreiten. Diese zwei Typen erschießen sich, als ein Polizeiauto in der Nähe hielt mit Beamten (die beim ersten Knall des brennenden Wohnmobils schnell Deckung suchen), statt daß sie sich den Weg freizuschießen, mit der unbequemsten Waffe, die sie gerade da hatten?
    Außerdem stimmt nicht eines der Phantombilder auch nur annähernd mit den beiden überein.
    Der Polizistenmord passt gar nicht, weil sie nicht wissen konnten, dass M.Kiesewetter an diesem Tage an der bewußten Stelle war, da sie kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen war.
    Was mich besonders verwundert ist, daß der überlebende Kollege bisher noch keine Aussage zu den Tätern gemacht hat – offenbar schwebt er wie Zschäpe auch in Lebensgefahr.

  35. Ein wichtiger Umstand wurde bislang hier noch nicht erwähnt: sowohl Holger G. als auch Carsten S. befinden sich im Zeugenschutzprogramm! Wer das finanziert und was dafür verlangt wird, kann sich jeder denken.

    Nur so ist es zu verstehen, dass dieser Carsten S. soviel redet und sich jeden Tag mehr belastet. Vollkommen bekloppte Verteidigungsstrategie, er hatte ja auch freimütig die Übergabe der Waffe zugegeben.

    Ohne sein Gesabbel hätte es null Beweise gegen ihn oder Zschäpe gegeben. Er hat ja mittlerweile sogar einen weiteren angeblichen Bombenanschlag durchblicken lassen, das ist doch alles nur noch absurd.

    Für die Aufnahme in das Zeugenschutzprogramm haben meines Erachtens somit Holger G. und Carsten S. vorab den Deal aufgedrückt bekommen, doch irgendetwas Belastbares auszusagen.

    Bei der Zschäpe bin ich mir indess irgendwie überhaupt nicht sicher. Natürlich hat die keinen der Morde begangen, das wird ihr auch nicht nachzuweisen sein… was nicht heißt, dass sie nicht im Schauprozess trotzdem dafür verurteilt wird.

    Würde mich bei der gar nicht wundern, wenn die nicht sogar ein V-Weibchen ist bzw. war. Die beiden Uwes sind lediglich dumme Bauernopfer, die man dann einfach beiseite geräumt hat.

  36. Die Tatwaffe wurde bisher noch nicht identifiziert, auch wenn die Medien das andauernd behaupten.

    Laut Aktenzeichen XY vom 10.März 2010 ( https://www.youtube.com/watch?v=R2wVVh1xzY0 ab Minute 6 und folgender Teil) wurde die Tatwaffenserie nämlich nicht über die Laufrillen an den Projektilen identifiziert, sondern an den Merkmalen auf den Hülsen.
    Die Projektile sind größtenteils unbrauchbar, da sie aufgrund des weichen Materials deformiert waren und somit die Laufrillen zerstört waren.
    Die Hülsen wiederum zeigten bei der gesamten Serie der Ceska-Serie spezifische Rillen am Hülsenboden. Diese Spuren hat aber eben nicht nur die Tatwaffe alleine, sondern jede dieser Ceskas.
    Außerdem wurden die Hülsen ab dem 5. Mord aufgefangen, so dass nichtmal mehr diese Spuren zur Verfügung standen.
    Ab diesem 5.Mord wurde auch erstmals der Schalldämpfer verwendet. (siehe Quelle: Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher „Das Zwickauer Terror-Trio“, Kapitel 2004 (S. 132-134):
    „25. Februar 2004, 5. Ceska-Mord: Mehmet Turgut“. Zitat: „Zum ersten Mal benutzen Mundlos und Böhnhardt einen Schalldämpfer.“)
    Warum benutzten die Mörder diesen SD nicht bereits bei den Morden 1-4?

    Ursprünglich hatte die Stasi diese Waffen bestellt und 31 Stück davon gekauft. Es wurde nie erklärt, warum das BKA diese 31 Ceskas ausschließen konnte, zumal sich einige dieser Ceskas in Privatbesitz („ehemaligen Angehörigen“!) der Ex-Stasi-Agenten befanden und davon wiederum nichtmal mehr alle gefunden wurden.

    Andere Ceskas konnten die Ermittler über die Gauck-Behörde bei ehemaligen Angehörigen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit orten. Nur ein Teil davon wurde tatsächlich gefunden;

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/was-der-wettskandal-mit-den-donermorden-zu-tun-hat-1.612940

    Auch die Angeklagten bzw die Zeugen im NSU-Prozess haben nichts von einer „Ceska“ gesagt, sondern sie sagten „osteuropäische Dienstwaffe“. Weder wurden Marke, Modell noch Seriennummern von den Zeugen bestätigt.

    Es muss unbedingt das Beschussgutachten veröffentlicht werden, damit man sieht, ob überhaupt und mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Waffe identifiziert worden ist und anhand welcher Kriterien man angeblich die anderen Ceskas ausschließen konnte. Die schlichte Behauptung der Anklage, die Tatwaffe sei identifiziert worden, verkündete der Generalbundesanwalt bereits im November 2011, obwohl dieses Waffengutachten erst im Dezember 2011 erstellt worden ist (und seitdem unter Verschluss ist).

  37. Interessante Info aus einem Bericht des Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern:

    http://www.das-ist-rostock.de/fileadmin/user_upload/Info.pdf
    (Seiten 9, 10, 16, 19, 20)

    Es geht um das 5.Opfer in Rostock am 25.02.2004 (Mehmet Turgut).

    Die Familie dieses Opfers hat nach dem Mord eine SMS erhalten, in der auch der Bruder (Yunus Turgut) des Opfers (Mehmet Turgut) mit dem Tod bedroht worden ist.
    Es gab bei der Familie und bei der Steuerberaterin des Imbissbetreibers eine Hausdurchsuchung, wo man Hinweise auf kriminelle Verstrickungen fand.

    Das Opfer Mehmet Turgut hat laut Verfassungsschutz Rauschgift verkauft.
    Das aus dem Verkauf der Drogen stammende Geld hat Mehmet Turgut jedoch nicht an seine Auftraggeber abgeführt, sondern an einen Verwandten weitergegeben und dieser hat dann die 450.000 DM an seine eigene Familie in die Türkei überwiesen.

    Laut Zollfahndungsamt Hamburg handelt der Bruder (also Yunus Turgut) des Opfers (Mehmet Turgut) gemeinsam mit einem Verwandten aus Schwerin mit Rauschgift.

    Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass Kontaktpersonen der Brüder (Yunus und Mehmet) Turgut illegalen Handel mit Betäubungsmitteln trieben.
    In diesem Ermittlungsverfahren wurde am 21.6.2005 ein türkischer Rauschgiftkurier nach seiner Rückkehr von einer Beschaffungsfahrt nach Hamburg festgenommen (Anmerkung: Das Mordopfer Mehmet Turgut lebte noch kurz zuvor ebenfalls in Hamburg). Er hatte ca 115 Gramm Kokain dabei. Das Rauschgift war in einen Ausschnitt der türkischen Zeitung Hürriyet eingewickelt, der über den Fall Nr 6 der Ceska-Mordserie an Ismail Yasar am 9.6.2005 in Nürnberg berichtet.
    Die Version, dass die Morde mit Aktivitäten im Bereich der Rauschgiftkriminalität in Zusammenhang stehen, wurde durch zahlreiche Hinweise aus verschiedenen Bereichen immer wieder bekräftigt.
    Dies gilt sowohl für den Fall Turgut als auch für andere Fälle der Mordserie „Ceska“.
    Es gab Zeugenhinweise auf Streitigkeiten des Imbissbetreibers mit Unbekannten über Geldforderungen.

    (Seite 16):
    Beispielhaft wird auf einen aus der Herkunftregion des Opfers stammenden Zeugen verwiesen, der mehrmals weitreichende und sich mit anderen Zeugenaussagen deckende Angaben machte.
    Hierbei stellte sich den Ermittlern wiederum ein ernsthaft anzunehmender Tathintergrund im Bereich der Rauschgiftkriminalität dar.
    Die Aussagen des Zeugen gipfelten in der Aussage, dass er kurz vor dem Mord in Rostock ein Gespräch mit angehört habe, in dem es darum ging, jemanden zu erschießen bzw die Pistole hierfür zu beschaffen.

    (Seite 19):
    Aus Ermittlungen der KPI Rostock ergaben sich frühzeitig Hinweise aus dem Bereich des polizeilichen Staatsschutzes, wonach ein Bruder (also Yunus Turgut) und ein Cousin von Mehmet Turgut mit Aktivitäten der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Verbindung zu bringen waren.

    (Seite 20):
    Darüber hinaus sprachen fast alle auf eine mögliche Motivlage hindeutenden Informationen im Fall Turgut für einen nichtpolitischen, eher kriminell bedingten Tathintergrund. Die Hinweislage in den meisten anderen Fällen der Ceska-Mordserie wies die gleiche Tendenz auf.

    Das ergibt mögliche andere Tätergruppen:
    1. Die geprellten Rauschgifthändler haben ihre betrügenden Untergebenen liquidiert.
    2. Da viele dieser Opfer Kurden waren und Geld aus den Tätigkeiten der organisierten Kriminalität dazu benutzten, um die PKK zu finanzieren, hat der türkische tiefe Staat diese Finanzierungsquellen eliminiert und die BRD hat aus Gründen der Staatsräson die Aktivitäten der Türken gegen die Kurden gedeckt.

  38. Angeblich hat Beate Zschäpe die Bekennervideos verschickt, bevor sie sich am 5.11.2011 selber der Polizei gestellt hat.
    Da stellt sich die Frage, warum diese DVDs nicht bei den Adressaten angekommen sind. Spätestens am Montag 8.11.2011 hätte doch die BILD oder die Nürnberger Nachrichten diese Supermeldung gebracht, aber da kam zu diesem Zeitpunkt nichts.
    Der Spiegel hat das Video direkt von APABIZ gekauft und handelte eine exklusive Zeitsperre von einer Woche aus.
    Warum war lediglich der Spiegel in der Lage, Auszüge aus diesem Video zu bringen und sonst absolut niemand?

    Die Antwort ist ganz einfach:
    Bis zu einem gewissen Tag hat sonst keiner das Video erhalten und daraus folgt, dass Beate diese Videos auch nicht verschickt hat.
    Hätte sie die verschickt, dann wären sie auch angekommen und dann hätten zumindest einige der Adressaten das auch gemeldet.

    Auf den DVDs, den Umschlägen und unter der Briefmarke wurde keine DNS gefunden. Wie soll Beate das angestellt haben beim frankieren, zukleben, transportieren und einwerfen? Hat sie permanent Handschuhe und Atemschutzmaske getragen?

  39. #40 Karamba (13. Jun 2013 15:40)

    Die schlichte Behauptung der Anklage, die Tatwaffe sei identifiziert worden, verkündete der Generalbundesanwalt bereits im November 2011, obwohl dieses Waffengutachten erst im Dezember 2011 erstellt worden ist (und seitdem unter Verschluss ist).
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Mein Verdacht seit Freisler!

  40. #41 Karamba

    Ergänzend sei zu erwähnen, dass Beate Z. das Haus in Zwickau angezündet haben soll, um Spuren zu verwischen. Warum soll sie gleichzeitig belastendes Material verschickt haben?
    Offenbar fehlt mir die linke Intelligenz, um mit diesen Widersprüchen selbstzufrieden umgehen zu können.

  41. #39 Karamba (13. Jun 2013 15:29)

    (…) Es muss unbedingt das Beschussgutachten veröffentlicht werden, damit man sieht, ob überhaupt und mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Waffe identifiziert worden ist und anhand welcher Kriterien man angeblich die anderen Ceskas ausschließen konnte. Die schlichte Behauptung der Anklage, die Tatwaffe sei identifiziert worden, verkündete der Generalbundesanwalt bereits im November 2011, obwohl dieses Waffengutachten erst im Dezember 2011 erstellt worden ist (und seitdem unter Verschluss ist).

    ____

    Wenn das Beschussgutachten nicht vorliegt, bzw. unter Verschluss ist, sind die Anklage und der gesamte Prozess eine einzige Farce. Dieser Prozess basiert bislang nur auf Behauptungen. Was nutzen die Vernehmungen des Zeugen Carsten S. über Waffenankäufe in der Galeria Kaufhof oder sonst wo, wenn nicht ballistisch erwiesen feststeht, dass damit die 9 Opfer ermordet wurden? Man kann heute über Aktenzeichen XY 30-40 Jahre alte Morde anhand moderner Technologien aufdecken, aber man ist wohl dazu unfähig den Lauf einer von außen erhitzen Waffe auszubauen und auf einem Prüfstand den ballistischen Fingerabdruck den gefundenen Patronenhülsen zuzuordnen? Das ist ein schlechter Witz.

    Der Prozess ist sowieso ein unglaubwürdiges Schauspiel, da die Opferfamilien von der amtierenden Regierung schon finanziell abgefunden wurden. Zudem wurde Zschäpe von weiten Teilen der Presse ohne den Zusatz „mutmaßlich“ als Mörderin, Nazibraut, etc. vorverurteilt. D. h. hier wurde nicht nur vorverurteilt, sondern schon ein Urteil gefällt. Meiner Einschätzung nach sind das alles auch Revisionsgründe.

  42. #43 Karamba (13. Jun 2013 15:48)

    Die Quelle einer Gegen-Rechts-Organisation hat schon mal ein Geschmäcke.

    Davon abgesehen, zeigt das Video meinen Wissens keine beweisbaren Tathergänge, sondern bestenfalls Aufnahmen oder Videosequenzen von Tatorten, die im Prinzip jeder beibringen kann, der vor Ort war.

  43. Der Schlüssel zum Fall

    Die Polizistin Kiesewetter ist der Schlüssel zum Fall, denn sie passt nicht rein. Und doch ziehen sich Beziehungsfäden.

    Mir ist schleierhaft, warum der Fall nicht Kiesewetter aufgehängt wird. Jeder Fall lässt nur eine begrenzte Anzahl von Anschlußhypothesen zu, so auch hier.
    Die „Ausländerfeindlichkeitshypothese“ scheitert an Kiesewetter sofort. Wenn ein Tatzusammenhang dann muss das „ausländerfeindliche Motiv“ weggelassen werden, denn es kann nicht mehr zielführend sein.

    Macht Euch Gedanken über den Sinn bei Kiesewetter, jede Straftat hat einen Sinn, den es zu finden gilt, auch die von Verrückten, denn sie irren über den Sinn, „Irrsinn“. Es macht keinen Sinn, eine solche Tat zu Waffenbeschaffung zu begehen. Eine solche Hypothese ist möglich, aber unwahrscheinlich.

  44. Der Schlüssel zum Fall

    Die Polizistin Kiesewetter ist der Schlüssel zum Fall, denn sie passt nicht rein. Und doch ziehen sich Beziehungsfäden.

    Mir ist schleierhaft, warum der Fall nicht Kiesewetter aufgehängt wird. Jeder Fall lässt nur eine begrenzte Anzahl von Anschlußhypothesen zu, so auch hier.
    Die „Ausländerfeindlichkeitshypothese“ scheitert an Kiesewetter sofort. Wenn ein Tatzusammenhang dann muss das „ausländerfeindliche Motiv“ weggelassen werden, denn es kann nicht mehr zielführend sein.

    Macht Euch Gedanken über den Sinn bei Kiesewetter, jede Straftat hat einen Sinn, den es zu finden gilt, auch die von Verrückten, denn sie irren über den Sinn, „Irrsinn“. Es macht keinen Sinn, eine solche Tat zu Waffenbeschaffung zu begehen. Eine solche Hypothese ist möglich, aber unwahrscheinlich.

    Das kann nicht oft genug gesagt werden!!!!!!

  45. #29 FrankfurterSchueler
    Ich finde Ihre „Hypothese“zu diesem Fall, als das einzig Richtge.
    „…dann würde offenbar, dass die organisierte Kriminalität sich längst schon verbreitet hat,..“Stichwort`Mhallami´-org.Kriminalität
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mhallami

  46. Die Läufe der Waffen werden nicht einzeln gezogen, sondern es werden längere Rohre gezogen (Meterware) und diese dann auf die passende Länge zurechtgesägt.

    Die Rohre werden innen bearbeitet, damit man einen Polygonzug erhält, der dem Projektil den Drall zur Lagestabilisierung verpasst.
    Wenn jetzt aber dieses Werkzeug ein Rohr bearbeitet, aus dem mehrere Läufe hergestellt werden, dann gibt es zwischen den Läufen dieses Rohling-Rohres keine oder nur extrem geringe Unterschiede, da sich das Werkzeug bei der Bearbeitung auch nur wenig abnutzt.
    Bei zwei unmittelbar nacheinander hergestellten Läufe sind die Laufrillen nahezu oder auch komplett identisch, ganz besonders bei einer solchen Mini-Kleinserie von insgesamt nur 55 Exemplaren.

    Verschießt man dann auch noch weiche Projektile aus Kupfer, dann defomieren diese sich beim Aufprall und zerstören die Laufrillen.

    Die Waffe allerdings hat spezifische Abweichungen durch das Patronenlager, den Schlagbolzeneindruck, die Ausziehkralle, die sich auf der Hülse bemerkbar machen. Jedoch wurden die Hülsen mittels Tüte aufgefangen und standen den Ermittlern nicht mehr zur Verfügung.

    Man hat also keine Laufrillen und spätestens ab Mord Nr 5 auch keine Hülsen mehr.

    Warum überhaupt sollten Täter, die mittels einer speziellen und wiedererkennbaren Waffe (so behauptet es die Anklage) ein Zeichen setzen wollten, die Hülsen auffangen und die Waffe dadurch sehr viel schwieriger identifizierbar machen?

    Ein Schalldämpfer nutzt sich bei Benutzung stark ab und verändert das Projektil bei jedem Schuss ein kleines wenig anders.
    Bei einigen Projektilen fand man Abrieb von Aluminium und deshalb schloss man auf die Verwendung eines Schalldämpfers.

    Die Verwendung der Tüte, die Verwendung des Schalldämpfers, die andere Munition (Sellier und Bellot statt PMC), die lange Pause und die anderen Phantombilder deuten auf zwei unterschiedliche Mordserien hin (1-4 und 5-9).

  47. @#50 Uohmi (13. Jun 2013 16:26)

    Die Quelle einer Gegen-Rechts-Organisation hat schon mal ein Geschmäcke.

    Prinzipiell schon, aber wenn selbst die sagen, dass da was nicht stimen kann, dann umso besser.
    Es gibt für diese Info aber auch noch weitere Quellen, zB Kommissar Geier.

    Der Schalldämpfer wurde erst ab dem 5.Mord benutzt , vorher aber nicht.
    Wie lautet dafür eine plausible Erklärung?
    Meine These ist die, dass es zwei Mordserien gab und nicht nur eine einzige.

  48. Noch eine Seltsamkeit:

    Das Wohnmobil wurde ursprünglich bis Freitag 04.11.2011 gemietet.
    Die Rückgabe soll laut Angaben des Verleihers bis 11 Uhr erfolgen.

    Warum sollten sich Bankräuber einen solchen Stress antun und am Tag der Rückgabe eine Stunde vorher noch eine Bank ausrauben, zumal man das Fahrzeug gereinigt übergeben soll und man dafür auch Zeit braucht?

    Warum suchte Beate Zschäpe am 4.11.2011 im Internet nach Unfällen in Sachsen für die Tage ab Montag 31.10.2011? Hatte sie etwa seit Anfang der Woche nichts mehr von den Uwes gehört? Warum Sachsen, wo doch Eisenach nicht in Sachsen liegt? War ihr der geplante Bankraub nicht bekannt?

    Warum ließ sie als angebliche Kassenwärtin, die von diesem Geld gewusst gaben musste, 75000 Euro in dem Haus zurück, obwohl sie das Geld für ihre Flucht sehr gut hätte gebrauchen können? Statt dessen ist sie nach wenigen Tagen schlichtweg pleite und taucht mit wenigen restlichen Euro bei der Polizei auf.

  49. Wenn der verwirrte Carsten den 2.Kaufhof, den es angeblich schon früher in Chemnitz gab nicht einfach mit dem Galeria-Kaufhof von 2001 verwechselt hätte, wäre dieser Punkt in den Medien sicher stärker aufgegriffen worden.

  50. #56 Karamba (13. Jun 2013 16:41)

    @#50 Uohmi (13. Jun 2013 16:26)

    Die Quelle einer Gegen-Rechts-Organisation hat schon mal ein Geschmäcke.

    Prinzipiell schon, aber wenn selbst die sagen, dass da was nicht stimen kann, dann umso besser.
    Es gibt für diese Info aber auch noch weitere Quellen, zB Kommissar Geier.

    Der Schalldämpfer wurde erst ab dem 5.Mord benutzt , vorher aber nicht.
    Wie lautet dafür eine plausible Erklärung?
    Meine These ist die, dass es zwei Mordserien gab und nicht nur eine einzige.

    —-

    Warum sind wir alle so auf eine oder zwei Mordserien fixiert? Ihre These macht zwar Sinn, aber ich gehe von mehreren Tätern aus wie bei anderen Morden auch. Es wurden auch andere türkische und ausländische Händler ermordet, auch nach dem Auffliegen der NSU.

    Fassen wir doch mal alle unaufgeklärten Morde seit 2001 zusammen. Wie viele sind das, Dutzende, Hunderte? Ich weiß es nicht genau.

    Auch der Mord an der Polizistin wird wohl nur in die NSU hinein konstruiert, da die Dienstwaffe bei der NSU gefunden wurde. Hier ist die Beweislage noch dünner.

    Warum wurden die Belohnungen über je 300.000 Euro je Mord (auch bei der Polizistin) nicht abgeholt, wenn angeblich Hunderte von Zeugen in die NSU involviert waren?

    Ein türkischer Geschäftsmann hat mir sehr eindeutig erklärt, dass jeder Türke, der ein Geschäft eröffnet, Besuch von der Kurdenmafia bekommt. Eindeutiger geht es kaum.

    Was hindert uns daran zu erwägen, dass die Morde von diversen OK-Tätern im Rauschgift- und Wettmilieu begangen wurden? Natürlich können darunter auch Mordopfer von rechten Rassisten sein. Das schließe ich gar nicht aus. Ich wehre mich aber gegen die Selbstverständlichkeit, dass man hier den Krempel von unaufgeklärten Kriminalfällen an türkischen Geschäftsleuten, an einem Griechen und an einer Polizistin zusammenkehrt wie einen Haufen nicht entsorgten Mülls und daraus eine Terrorgruppe namens NSU konstruiert und dann bei einer Mitläuferin die Schuld ablädt.

  51. #57 Karamba (13. Jun 2013 17:04)

    Eine Top-Terroristin und eine angeblich in 10 Fällen Mordbeteiligte wollte sich mit der Rufnummer 110 der Polizei stellen und stellt sich dann politisch korrekt mit einem Anwalt. Ab diesem Punkt habe ich an die Story nicht mehr geglaubt. Es gibt Hunderte dieser Ungereimtheiten. Harren wir der Dinge, die da kommen.

  52. #59 Uohmi (13. Jun 2013 17:30)

    Warum sind wir alle so auf eine oder zwei Mordserien fixiert?

    Wenn ich mich richtig entsinne, wurden diese ganzen Morde wegen dieser ominösen DNS Spur (Phantom) zu einer Serie zusammengewurstelt.
    Bin mir nicht mehr 100% sicher, aber zumindest Kiesewetter wurde wegen dieser DNA Spur in diese Serie mit eingeordnet.

  53. Warum wurden nur ganz spezielle Ausländer getötet, nämlich
    kleingewerbetreibende Kurden und Türken, aber keine Araber, keine Neger, keine Intensivtäter, keine Asylbewerber, keine arbeitslosen Kurden, keine arbeitslosen Türken, keine türkische Funktionsträger aus einem der Moscheevereine und vor allem keine Juden?
    Wenn man ein extrem radikaler ausländerfeindlicher Neonazi ist, der vor Massenmord nicht zurückschreckt, dann macht eine solche spezifische Täterauswahl keinen Sinn.

    Alles deutet auf ein Kurden-Türken Problem hin mit starkem Bezug auf organisierte Kriminalität.
    Auch die Keupstraße in Köln, wo die Bombe hochging, wird nicht von Türken bewohnt, sondern von Kurden. Die nationalistischen türkischen Grauen Wölfe wollten am 23.Oktober 2011 diese Keupstraße stürmen und die Kurden zusammenschlagen.

    In dem Friseursalon, vor dem die Bombe hochging, befanden sich auch ein paar polizeibekannte Straftäter, darunter auch Atilla Özer.

    Etliche Milieugrößen verkehrten in dem Frisörladen, vor dessen Front die Bombe explodierte.

    http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/15-6-2004–zuender-aus-dem-modellbaukasten,16341264,13899152.html

    Atilla Özer:
    http://badoo.com/de/0150080475/photos/

  54. Kann mir gut vorstellen, dass der „verwirrte“ Carsten gar nicht so verwirrt ist, sondern Derjenige, der als V-Mann die beiden Uwes umgelegt hat und nun munter mit „wohlwollendem OK“ der „Richter“ eine offiziell verkaufbare Spur legen will.

    Das Ganze wird dann ’ne Stange Schweigegeld kosten und Carsten und Beate werden sich unter neuer Identität ein schönes Leben auf Kuba oder Costa Rica machen „müssen“.

  55. Noch ein eklatanter Widerspruch:

    die Opfer der mutmasslichen NSU-Morde wurden im Jahre 2012 großzügig entschädigt.

    Warum wurden die Opfer nicht bereits zwischen 2001 und 2007 großzügig entschädigt?

    Bedeutet das etwa, dass nur Opfer von(mutmasslichen) Neonazi-Mördern entschädigt werden?

  56. Wie werden diese Anrufe aus dem sächsischen Innenministerium an das Handy von Beate Zschäpe erklärt?
    Die Polizei war das nicht, denn deren Telefonnummer war eine andere und sie hat die Handynummer von Beate auch erst etwas später erfahren.
    Wenn nun aber das Innenministerium diese Handynummer kannte noch bevor die Polizei diese Nummer wusste, dann deutet das daraufhin, dass Beate Zschäpe oder der Anrufer eine V-Person ist. Nur Beamte oder V-Personen erhalten Telefone, die auf das Innenministerium registriert sind.
    Wie sonst soll das funktionieren? Beate wird als untergetauchte Person sicherlich nicht ihre Handynummer dem Innenministerium mitteilen. Der Anrufer könnte auch Andre Kapke gewesen sein, der der war am 4.11.2011 in Eisenach in der den Wohnmobil-Tatort betreffenden Funkzelle eingeloggt.

    Wie erklärt man die Unterschlagung der Garagenliste durch BKA-Kriminalhauptkommissar Michael Brümmendorf?
    Hätte diese Liste die Zielfahnder erreicht, dann hätte man die
    Gesuchten auch schnell gefunden.
    Auf dieser Liste stehen mindestens 4 V-Personen drauf, darunter auch Thomas Starke, wo das Trio zuerst untertauchte.
    Brümmendorf hingegen stufte diese Liste als unwichtig ein und so verschwand sie in der Aservatenkammer.
    Zielfahnder Sven Wunderlich sah diese Liste zum ersten Mal im Januar 2013 (!) als er sich die Akten nochmal anschaute, um sich für die Aussage im Untersuchungsausschuss vorzubereiten. Seiner Meinung nach waren die Akten manipuliert. Alle anderen Zeugen bestätigen die Version des Zielfahnders und widersprechen Brümmendorf.
    Es wäre also ungerechtfertigt, dem Verfassungsschutz den schwarzen Peter zuzuschieben, denn der Verfassungsschutz war bei der Garagendurchsuchung nicht anwesend und mit der Unterschlagung der Telefonliste hat er auch nichts zu tun.

    Diese unzensierte Garagenliste findet man via google „Die Garagenliste – die Gold Card des Nationalsozialistischen Untergrundes“. Draufklicken, rot markiert sind die V-Leute Thomas Starke, Thomas Richter, Kai Dalek, Tino Brandt.

    Uwe Mundlos hat den Namen seines besten Freundes Uwe Böhnhardt falsch geschrieben (Böhnert).

  57. Die Bildzeitung

    sollte das Thema „NSU“ ganz schnell hinter
    ihrer paywall aufbereiten, dann werden sie
    merken, daß das kein Schwein interessiert.

  58. Als die Polizei bei der Pressekonferenz im November 2011 den Tisch mit den gefundenen Waffen präsentierte, da konnte man auf den kleinen Schildern neben den Waffen einige Fehler sehen, die einem BKA eigentlich nicht passieren dürfen.

    So haben sie Mosberg statt Mossberg (mit zwei s) geschrieben und das Kaliber der Vorderschaft-Repetier-Flinten war falsch mit 12/70 statt 12/76 angegeben. Lediglich die Patronen hatten das Kaliber 12/70, die Waffen selber aber 12/76 Magnum.
    Soviel zur Waffenexpertise des BKA.
    Wenn die in einem derart wichtigen Fall so dermaßen schlampig arbeiten, dann kann man davon ausgehen, dass die angebliche Tatwaffe ebenso schlampig untersucht wurde und eben noch nicht eindeutig identifiziert wurde.

    Außerdem war die Anzahl der Waffen falsch.
    Irgendwie hat man offenbar nachträglich noch weitere Waffen gefunden, so als ob die jemand zum Bauschutt dazugelegt hätte.
    Zuerst waren es angeblich nur 7 Waffen im Wohnmobil, dann wurden es 9 Schusswaffen, 1 Wasserpistole und eine Handgranaten-Attrappe.
    In der Wohnung in Zwickau waren es anfangs 9 Waffen, hinterher 11.
    Wenn man mal die Timeline analysiert, dann fällt auf, dass in den ersten Tagen keine Rede von der Ceska war. Die wurde erst recht spät „gefunden“. Das lässt die Möglichkeit zu, dass sie dort platziert worden ist. Das ist zwar Spekulation, aber plausibler als die offizielle Darstellung, die egal wohin man auch schaut, haufenweise unlogische Zufälle und Seltsamkeiten braucht und selbst dann noch eklatante Lücken aufweist.

    Die Waffen im Wohnmobil waren laut Leyendecker von der Süddeutschen hinter der Verkleidung versteckt, doch laut Artikeln einige Wochen später lagen plötzlich sämtliche Waffen alle ganz offen herum.

    Zuerst saß der Uwe Böhnhardt tot am Tisch, hinterher lag er im Gang.
    Zuerst hieß es, es sei ein Brustschuss gewesen, hinterher war es dann ein Kopfschuss.

    Wie kann es zu solchen Widersprüchen kommen?

  59. #45 Karamba

    „2. Da viele dieser Opfer Kurden waren und Geld aus den Tätigkeiten der organisierten Kriminalität dazu benutzten, um die PKK zu finanzieren, hat der türkische tiefe Staat diese Finanzierungsquellen eliminiert und die BRD hat aus Gründen der Staatsräson die Aktivitäten der Türken gegen die Kurden gedeckt.“

    Das habe ich hier in anderen Artikeln auch schon ähnlich angedacht. 5 oder 6 der Opfer waren Kurden! Warum zieht niemand den türkischen Geheimdienst in Erwägung?! Nicht mal Ansatzweise.

    Dem deutschen Staat würde ich auch zutrauen, das er aus Angst davor wenn das rauskommen würde, die ohnehin schon unbeliebten Türken noch unbeliebter zu machen, die Tat lieber irgenwelchen Rechten zuschiebt.
    An dem Umgang mit Morden wie in Kirchweye sieht man ja nur all zu deutlich, wie selbstverleumderisch die Politi/Medienkaste ist.

  60. #68 Karamba

    Man kann aus der Mossberg sowohl 12/70 als auch 12/76 verschießen.

    Die Wasserpistole ist ja verdächtig! 😉

  61. Was für ein Kogulogus das die im Feuer gefundene Waffe die Mordwaffe gewesen sein soll. Diese „Gutachter“ die das Behaupten sind solche Spezialisten und haben von Waffentechnik genau so viel Ahnung, wie eine Kuh von Schuhe besohlen.
    So kann jede Waffe die nicht gerade verschmolzen ist, wieder aktionsfähig gemacht werden. Doch wer eine Waffe abschießt und das Geschoss unbeschädigt auffängt, dann diese Waffe im Feuer bis zum Glühen bringt, dann wieder „Fähig“ macht und wieder abschießt, wird überrascht sein, das beide Geschosse sich von einander so unterscheiden, als ob beide Geschosse aus zwei verschiedene Waffen stammen würden. Das Rätsel ist, das nämlich durch das Feuer sich auf der Metalloberfläche ein sogenanntes Zunder gebildet hatte, das aus der Oberfläche des Metalls besteht und daher Metall abgetragen wird und damit auch das „Kennbild“ der Oberfläche des Laufinneren, so das beide Geschossen dann nicht mehr miteinander vergleichbar sind. So erweist sich für „Kenner“ das ein solches Gutachten mit Sicherheit verlogen ist. Egal wer so etwas behauptet. Aber da das Volk zumeist davon keine Ahnung haben, kann man denen diesen Stuss auch vorlügen.

  62. @ #71 Logiker (13. Jun 2013 19:23)

    Man kann aus der Mossberg sowohl 12/70 als auch 12/76 verschießen.

    Das ist mir bekannt.
    Das funktioniert aber auch nur deshalb, weil das Kaliber der Waffe (und nur darum geht es bei der Waffenschau bei der Pressekonferenz) 12/76 ist.
    Wäre das Kaliber der Waffe nur 12/70, dann könnte man daraus nicht 12/76er Patronen verschießen. Umgekehrt hingegen funktioniert es.
    Kürzere Patrone in längerem Patronenlager geht, aber längere Patrone in kürzerem Patronenlager geht nicht.

  63. #38 Yogi.Baer

    „stolz präsentierte Ceska mit Schalldämpfer aussieht, als hätte man ihr als “Schalldämpfer” einen geplatzten Chinaböller vor den Lauf geklebt, dabei aber vergessen, die Griffschalen anzuschmoren.“

    Der Schalldämpfer sieht wirklich sehr eigenartig aus. Fast so als sei der Hauptsächlich aus einem Kunststoff. Die Plastikgriffe der CZ waren jedoch unversehrt.
    Evtl war sie nachträglich platziert aber sie kann auch einfach getrennt vom Schalldämpfer gelagert gewesen sein wo kein Feuer hinkam.
    Interessant ist jedoch das auf einem anderen Foto, wo scheinbar eine Serienmodell exemplarisch gezeigt wird, der Schalldämpfer Metallisch wirkt.
    Das könnte daruf hindeuten, das der geschmolzene Dämpfer zwar passt aber eigentlich gar nicht serienmäßig zu der CZ gehört!
    Übrigens hat die Mossberg auch einen Plastikgriff und Vorderschaft, der aber unversehrt ist, als auch eine der 2 H&K2000 während die andere gut gegart ist.

  64. #72 Giftzwerk

    Interessant.

    Könnte das bei der CZ 83 besonders zutreffen?

    Der Lauf ist nähmlich chrombeschichtet von innen.

  65. Aluminium schmilzt bei 660 Grad Celsius und wird bereits bei geringeren Temperaturen weich und verzieht sich.
    Da der Schalldämpfer aus Aluminium besteht und angeblich im Feuer lag vermute ich, beim Beschusstest hat das BKA einen anderen oder gar keinen Schalldämpfer benutzt, denn der originale Schalldämpfer war so nicht mehr im selben Zustand oder überhaupt brauchbar wie zum Zeitpunkt der Morde.

    Angeblich wurde die Waffe vor dem Beschusstest rückgebaut, weil sie so wie sie gefunden wurde einen Beschusstest nicht mehr erlaubte. Da stellt sich die Frage, ob und welche Bauteile man eventuell ersetzt hat und welche Auswirkungen das auf die Identifizierbarkeit hatte.

  66. Fakten und Ideen:
    Die Zwickauer waren tatsächlich Bombenbastler, denn:
    Es gibt ein Straßenvideo von Köln, dass die beiden Uwes eindeutig in Tatnähe zeigt.
    Die Story von Carsten C. mit der Bemerkung zu der Taschenlampe deckt sich mit einem entsprechenden Fall von Bombe in Toilette eines Dönergrills.

    Zumindest die ersten 4 Morde gehen auf das Konto einer türkischen Geheimorganisation, denn:
    Die Kurdische Mafia unterstützt die PKK. Die kurdische Mafia hat Schutzgelder von deutsch-türkischen Kleinunternehmern eingetrieben oder sie in krumme Deals verstrickt. Eine türkische Untergrundorganisation hat diese Geldquelle gestoppt, indem sie die Händler liquidierte.
    Indiz, der hohe Geldbetrag im Blumenwagen von Enver Simsek. Bekannte kriminelle Geschäfte von weiteren Opfern.

    Wie sich die übrigen 6 Morde, besonders der Mord an M. Kiesewetter genau einfügen, ist mir noch nicht klar,aber dass nur Deutsche an dieser Räuberpistole beteilgt waren, glaubt inzwischen auch die linke Szene nicht mehr.

  67. #74 Logiker (13. Jun 2013 20:02) #38 Yogi.Baer

    Bei dem Bild voCeska mit dem deformierten Schalldämpfer wurde regelmäig angegeben, dass es sich bei der Waffe nicht um die Orginal-Ceska handelt.

  68. @ #77 lieschen m (13. Jun 2013 20:23)

    Fakten und Ideen:
    Die Zwickauer waren tatsächlich Bombenbastler, denn:
    Es gibt ein Straßenvideo von Köln, dass die beiden Uwes eindeutig in Tatnähe zeigt.

    Auch das ist keineswegs so eindeutig wie es uns von den Medien präsentiert wird, denn erstens sehen die Personen zwar Mundlos und Böhnhardt ähnlich, aber wirklich identifiziert wurden sie nicht. Noch wichtiger aber ist, dass sich die Person auf dem Video *mit dem Fahrrad und dem Koffer* vom Tatort *entfernt*. In den Medien wurde aber immer suggeriert, die Person wäre mit der Bombe auf dem Weg zum Tatort.
    Es steht also nichtmal fest ob *diese* Person auf dem Video mit dem Bombenleger identisch ist.
    Das kann zwar sein, aber es muss nicht so sein.

    Höchst offizielle Quelle aus dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss:

    Das sei „ein bisschen tragisch“, so Binninger. Da auf einem Bild ein junger Mann erkennbar sei, der sich auf einem Fahrrad mit einem Koffer vom Tatort entferne, …

    http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_04/2013_236/01.html

  69. Es ist ja schön, daß man jetzt rummeckert, daß der Richter nicht fragte. Noch schöner ist es rumzumeckern, daß ja nur eine Zeitung berichtet.

    Lächerlich ist aber, daß man nicht einmal auf die simple Frage kommt: “ Warum fragen Zschäpes Anwälte nicht“??

    Sie hat doch 3 davon, oder?

    Ob PI, oder gar kewil es glauben, oder nicht:
    Das ist der Job der 3 Zschäpe Anwälte!!

  70. #77 lieschen m

    „Eine türkische Untergrundorganisation hat diese Geldquelle gestoppt“

    Tja warum nicht sogar der türkische Geheimdienst.

    „aber dass nur Deutsche an dieser Räuberpistole beteilgt waren, glaubt inzwischen auch die linke Szene nicht mehr.“

    Tja nur leider merkt man davon nicht viel. Aber auf jeden Fall ist es auch für die Linke von Interesse sowas zu hinterfragen, Stichwort 3. RAF Generation. Übermorgen sind es vielleicht schon wieder die Linksextremisten.

    Ich will auch nicht ausschließen das die beiden Uwes gar nichts damit zu tun haben, aber zumindest fehlt mir da ein fremdenfeindliches Motiv. Keine Bekennungen, jahrelang wird fremdenfeindlicher Hintergrund ausgeschlossen, wo soll da der „Gewinn“ (z.B. Einschüchterung) irgendeiner rechten Sache gewesen sein.
    Wieso keine Bombe in einem Asylantenheim?
    Wieso haben die keinen Politiker mit Mihigru, der Zuwanderungspolitik macht umgelegt?

  71. #80 ExHamburger (13. Jun 2013 20:50)

    Es ist ja schön, daß man jetzt rummeckert, daß der Richter nicht fragte. Noch schöner ist es rumzumeckern, daß ja nur eine Zeitung berichtet.

    Lächerlich ist aber, daß man nicht einmal auf die simple Frage kommt: ” Warum fragen Zschäpes Anwälte nicht”??

    Sie hat doch 3 davon, oder?

    Ob PI, oder gar kewil es glauben, oder nicht:
    Das ist der Job der 3 Zschäpe Anwälte!!

    Warte es ab. Die Anwälte dürfen die Zeugen erst dann befragen, wenn die richterliche Befragung abgeschlossen ist.

  72. „#79 Karamba (13. Jun 2013 20:35) @ #77 lieschen m (13. Jun 2013 20:23)

    … Noch wichtiger aber ist, dass sich die Person auf dem Video *mit dem Fahrrad und dem Koffer* vom Tatort *entfernt*.

    Wieder was dazugelernt. Danke

    „#81 Logiker (13. Jun 2013 20:50) #77 lieschen m
    Tja warum nicht sogar der türkische Geheimdienst.“

    Hab kurz auch an graue Wölfe gedacht, aber hast Recht, gibt keinen Sinn.

  73. #76 Karamba (13. Jun 2013 20:19)

    Aluminium schmilzt bei 660 Grad Celsius und wird bereits bei geringeren Temperaturen weich und verzieht sich.
    Da der Schalldämpfer aus Aluminium besteht und angeblich im Feuer lag vermute ich, beim Beschusstest hat das BKA einen anderen oder gar keinen Schalldämpfer benutzt, denn der originale Schalldämpfer war so nicht mehr im selben Zustand oder überhaupt brauchbar wie zum Zeitpunkt der Morde.

    Angeblich wurde die Waffe vor dem Beschusstest rückgebaut, weil sie so wie sie gefunden wurde einen Beschusstest nicht mehr erlaubte. Da stellt sich die Frage, ob und welche Bauteile man eventuell ersetzt hat und welche Auswirkungen das auf die Identifizierbarkeit hatte.

    Aus welchem Werksttoff ist denn der Lauf gefertigt und welche Verformungs-, bzw. Schmelztemeratur hat der Lauf der Waffe?

    Hier eine Übersicht der in Frage kommenden Werkstoffe:

    http://drzoom.ch/project/stahl/stahlx.htm

  74. Soweit mir bekannt ist,wurden von der Ceska
    55 Stück als Sonderanfertigung ausgeliefert.
    31 an die Stasi 24 in die Schweiz.Sonderanfertigung deshalb,weil der Lauf länger ist wie bei einer normalen Waffe,
    da der Lauf mit einen Gewinde für den Schalldämpfer versehen ist.Alle Waffen wurden
    mit Schalldämpfer ausgeliefert.In der Schweiz
    konnte man damals die Waffe mit Schalldämpfer
    erwerben,in Deutschland nicht.
    Es wurden also 55 Spezielle Läufe gefertigt,
    die mit mit einen Wekzeug bearbeitet wurden
    (gezogen).Da dieses Werkzeug in allen Läufen
    die gleichen Bearbeitungsspuren hinterlassen
    hat,könnte jede der Ceskas die Tatwaffe sein.
    Dies wird auch der Täter gewusst haben,da er
    die Patronenhülsen als 2.Beweismittel nicht
    am Tatort hinterlassen hat.
    Ausserdem ist die sichergestellte Waffe
    noch beschussfähig.
    Interessant ist noch,dass bei den Kölner
    Salafisten,die den Pro Köln Vorsitzeneden
    Ermorden wollten,die gleiche Waffe gefunden wurde.
    Also mit der Waffe hat das Gericht die A-Karte.
    Bin mal gespannt was die Waffenexperten während der Verhandlung da noch aus dem Hut
    zaubern.

  75. #18 Logiker

    Siehe Quelle, ob meine Angaben falsch sind.

    Von der Version mit Schalldämpfer wurden nur 55 Stück angefertigt. Frankonia(?), bin kein Waffenbesitzer.

    Logiker

    Mit heutigen Technologien, im Nano-Bereich durch Rastermikroskopie, ist vieles möglich.

  76. #78 lieschen m (13. Jun 2013 20:28)
    #74 Logiker (13. Jun 2013 20:02) #38 Yogi.Baer

    Bei dem Bild voCeska mit dem deformierten Schalldämpfer wurde regelmäig angegeben, dass es sich bei der Waffe nicht um die Orginal-Ceska handelt.
    ————–
    Hallo, lieschen
    Haste nen link dazu???
    Danke dafür und alles Gute.
    Hallo, Frage an alle hier:
    Hat einer von Euch schon mal mit einem broadcasttauglichen Grafikrechner gearbeitet? Damit baut Ihr Euch jedes Bild, dass ihr braucht. Und Kosten der Grafikarie zählen bei diesem staatstragenden Ereignis auch nicht. Hauptsache ist, dass das Ergebnis der auftraggebenden Politmafia ins Kindchenschema passt. Zahlen tuts eh die verblödete Zipfelmütze (Demokratieabgabe)……

  77. Opfer tot, Täter tot, das Gericht liest fremde Liebesbriefe, die Angeklagte schweigt, die Zeugen erzählen Blödsinn und die ausländischen Medien vergeben sich die Plätze selbst – ein Irrenhaus.

  78. #59 Uohmi
    #79 Karamba
    #81 Logiker

    Ich fürchte, Ihr liegt der Wahrheit näher, als es das Gericht jemals darf.
    2007 hat der türkische Geheimdienst die Ergebnisse den Deutschen übermittelt und alles war klar.
    Erst durch die Morde an den Uwes und die dazulancierte DVD wurde eine neue Spur gelegt und um diese eine neue Geschichte gebastelt.
    Dies ist einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik und ein Indiz, daß wir auf dem Wege in eine neue Diktatur sind und bald nur noch vorgegebene Wahrheiten aussprechen dürfen. Die Genossen Parteisekretäre sitzen schon in Lauerstellung.

  79. #75 Logiker
    Wenn das Chrom durch das Feuer beschädigt wurde, ist das noch viel eher der fall der „Unkenntlichkeit“. Chrom hin und Her, was garantiert denn das Chrom im Lauf auch durch die Feuerprozedur noch hält. Mit wenigen Dingen kann man eine Waffe „unkenntlich“ machen. Jedenfals halte ich es für möglich, das auch die verchomung das bestimmte Kreterien zur Verchromung nötig ist, nicht sehr haltbar wenn Feuer darauf einwirkt, Es ist nicht mit einem verchomten Auspuff vom Motorrad zu vergleichen, den die Unterschicht ist meist aus Kupfer ohne dem die Verchromung wenig halt hat, gerade bei einem Waffenlauf das eine bestimmte Schicht benötigt und dann auch noch sehr dünn sein muss. Habe noch nie von ein verchromten Laufinneres gehört. So ein Lauf muss ja eine ganz grosse Belastung aushalten, die bei ca. 3000 Atü liegt beim Abschuss. Werde mich darüber schlau machen.

  80. Danke an die vielen Schreiber!

    Ich habe hier mehr Information erhalten als bei den viel geliebten Qualitätsmedien.

    Mir sind die Hypothesen bzgl. türkischer Nafia/Geheimdienst plausibel, insbesondere im Zusammenhang mit dem Fall aus Rostock.

    Ausserdem, die Geschäfte der Erschossenen waren doch ideal für die Verteilung heißer Ware.

    Aus meiner Sicht ist die NSU lediglich ein Konstrukt der Matrix, um Land & Leute weiter zu dekonstruieren.

  81. #86 Antidote

    Mir war vorher noch nicht klar das es sich bei der Tatwaffe um eine spezielle 83 gehandelt hatte.
    (von den regulären 83 gibt es tausende)

    Es wäre aber bestimmt auch möglich, mit Facharbeit, eine normale 83 mit Schalldämpfer umzurüsten.

    Da aber wie hier festgehalten, bei einigen Morden die Hüllsen aufgefangen wurden und die Projektile zu deformiert waren um sie genau zuzuordnen, ist das sowieso alles hinfällig.

    Außerdem hat sich angeblich der Lauf durch die Erhitzung so in der Strucktur verändert das man damit eh keinen Abgleich machen kann.

    Es ist sogesehen also völlig unseriös und unmöglich, sicher von einer Tatwaffe zu sprechen!

    Das ist doch eigentlich noch ein interessanteres Fazit als woher die angebliche „Tatwaffe“ stammt!!!

    Hab hier eben gerade passend zum Thema einen Tatort gesen:

    Puppenspieler (Sachsensumpf)

    http://www.youtube.com/watch?v=zpk3qYLo86c

  82. #89 Tolkewitzer

    Ist das so einmalig?

    3. RAF Generation
    Wehrsportgruppe Hoffman
    Gladio
    Oktoberfestanschlag 1980
    … und bestimmt noch mehr

    “ ein Indiz, daß wir auf dem Wege in eine neue Diktatur sind“
    Vielleicht, vielleicht sind wir aber schon mitten in einer und merken es nicht. 😉

    „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“

  83. @#95 Logiker (13. Jun 2013 23:06)

    Ist das so einmalig?

    3. RAF Generation
    Wehrsportgruppe Hoffman
    Gladio
    Oktoberfestanschlag 1980
    … und bestimmt noch mehr

    Da wäre noch der Schmücker-Mord.
    Die Tatwaffe hat die Polizei in einem Tresor des Verfassungsschutzes gefunden. Die Richter stellten fest, dass aufgrund erwiesener Verstrickungen desVerfassungsschutzes in diesen Schmücker-Mord der wahre Täter nicht entdeckt werden kann.

    Beim Oktoberfestattentat wurde seltsamerweise exakt dieselbe Menge Sprengstoff verwendet wie angeblich Thomas Starke der NSU gegeben hatte, nämlich 1392 Gramm.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
    „Sie bestand aus einer zuvor entleerten britischen Mörsergranate, die mit 1,39 Kilogramm TNT (…).“

    http://www.mdr.de/fakt/zwickauer-trio574_zc-a03b651e_zs-f147184e.html

    Zur angeblichen 3.RAF-Generation, speziell Herrhausen-Attentat:
    Teile 1-3:
    http://www.youtube.com/watch?v=_qqICUb08zw
    http://www.youtube.com/watch?v=XmGaWb0c21U
    http://www.youtube.com/watch?v=LLUj3cEWCfQ

    Zeugen wurden zur Falschaussage genötigt.
    Die RAF war es auf keinen Fall.
    Beschuldigte RAF-Mitglieder haben sich freiwillig gestellt und konnten die Anschuldigungen widerlegen.
    Die angeblichen Bekennerschreiben sind ein armseliger „Witz“, weil die in wichtigen Kriterien völlig den authentischen RAF-Bekenntnissen widersprechen.

  84. Die Tochter von Enver Simsek schreibt in ihrem Buch etwas von potentiellen Käufern des Blumenladens ihres Vaters.

    Dabei könnte es sich um um einen Blumenhändler aus Laichingen gehandelt haben.
    Dieser Laichinger wurde mal bei einer Einreise in die Türkei festgenommen und ist verschwunden.
    Dessen Schwiegersohn machte sich auf die Suche und verschwand ebenfalls. Dieser Blumenhändler und der ihn suchende Schwiegersohn wurden viele Monate später erschossen in einem Massengrab in der Türkei entdeckt.
    Der Vorbesitzer sieses Laichinger Blumenladens wurde ebenfalls erschossen!
    Es handelte sich um Kurden!
    Normale türkische gesetzestreue Türkeibesucher werden bei der Einreise in die Türkei nicht festegnomen, erschossen und dann in einem Massengrab erscharrt.
    Im Laichinger Fall (mit möglichem Bezug auf Döneropfer Enver Simsek) passierte das aber gleich mehrfach.
    Gibt es unter normalen Umständen einen solchen Dreifachmord in einem einzigen Blumenladen (Besitzer, Schwiegersohn des Besitzers, Vorbesitzer) plus Bezug (Geschäftsübernahme) auf die Dönermassenmordserie?
    Das ist dann doch etwas zuviel des „Guten“.
    Solche Zufälle gibt es nicht, sondern das sind Auswirkungen des Kampfes zwischen türkischem Staat und der kurdischen PKK-Finanzierungsquellen.

    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Auch-der-fruehere-Ladenbesitzer-und-sein-Schwiegersohn-wurden-ermordet;art4299,1145094

  85. Carsten S. sagte aber aus, er habe sich in einem Café in der Galeria Kaufhof in Chemnitz mit Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos Ende 1999 oder Anfang 2000 getroffen. Die Galeria Kaufhof am Chemnitzer Rathaus 1 wurde jedoch erst am 18. Oktober 2001 eröffnet. Die ersten vier Dönermorde fanden also ohne Ceska statt, oder Carsten S. sagt die Unwahrheit. Auch der Preis ist widersprüchlich.

    Dazu sollte man unbedingt, zwingend, Uwe&Uwe befragen.

    Was? Die sind tot?

    Na, so ein Glück aber auch!!!

  86. Hallo Yogi-Bär:

    Also ich war mir ganz sicher, das die abgebildete Ceska nur als Modellwaffe bezeichnet wurde, habe aber jetzt keinen Beleg mehr gefunden, aber dafür das:
    http://www.bild.de/news/inland/nsu/terror-zelle-stand–mord-waffe-21328428.bild.html

    Zu der Frage nach der Bewertung der Linken, schaut mal die FAZ-Kommentare und auch Telepolis. Natürlich kommt auch Gladio ins Spiel. Das klingt zwar so banal und Verschwörungstheoretisch, könnte aber die zusammenarbeit zwischen türkischem und deutschem Geheimdienst erklären.

  87. Sorry meinte natürlich TAZ-Kommentare, ich sollte wirklich etwas langsamer schreiben.

  88. #86 Uohmi (13. Jun 2013 21:18)

    Bei einer Waffe mit Schalldämpfer ist der Lauf relativ uninteressant, da der Schalldämpfer die Laufspuren auf dem Projektil verfälscht.

    Gleiche Waffe, aber anderer Schalldämpfer bedeutet, dass auf dem Projektil andere Spuren sind und dass das Projektil zwar dem Schalldämpfer, aber nicht dem Lauf zugeordnet werden kann.

    Wegen genau dieser Problematik sind in Deutschland Schalldämpfer aus Prinzip verboten und durch das allgemeine Waffenverbot kennt sich mit den Dingern auch kein Normalbürger aus und kein Normalbürger merkt, dass das Knarrenproblem bei diesem Prozess die Farce schlechthin darstellt.

    Keine zweifelsfreie Zuordnung von Opfer zur Tatwaffe treffen zu können bedeutet, dass auch keine Zuordnung von Opfer zum Waffenbediener möglich ist.

    Zumindest nicht, wenn die Zuordnung in einem Rechtsstaat stattfindet.

  89. #4 GehirnerweichungNein

    Ein Richter der einen Mollath ins den Knast bringt, in dem er selbst Untersuchungen, die diesen entlasten würde, einstellen lässt (Amtsmissbrauch?), um dann in der Gerichtsverhandlung sagen zu können, dass nichts was Mollath sagt, irgendwelchen strafrechtlich relevanten Widerhall gefunden hätte, ist schon kriminell.

    Dann hat der den bayrischen Studenten – wegen Notwehr – für 4 Jahre in den Bau gebracht und jetzt bekommt der den Zschäpefall “übergeholfen”.

    Moment. Hab ich da was verpasst? Der Richter im Fall Mollath war Otto Brixner. Im NSU Fall Manfred Götzl.
    Was hat der eine mit dem anderen zu tun?

  90. Mal angenommen, die These von dem türkisch-kurdischen PKK-Finanzierungsproblem ist korrekt.
    Der BRD-Verfassungsschutz erfährt davon und hat die Anweisung die Tätigkeiten zu beobachten und zu decken.
    Dann macht auch die Anwesenheit des Verfassungsschutzbeamten Andreas Temme im Kasseler Internetcafe Sinn.
    Der war dort, um die Aktion zu beobachten.
    Natürlich braucht der Beobachter eine einigermaßen plausible Erklärung (Cover-Story) und deshalb erzählt er die Geschichte von der Interneterotikbekanntschaft, von der seine Frau nichts erfahren soll.

    Andererseits soll Andreas Temme laut Zeugenaussagen auch eine Tüte dabei gehabt haben, in der sich ein schwerer Gegenstand befunden hat. Das könnte theoretisch auch die Tatwaffe gewesen sein.

    Der Typ in der Telefonzelle Nr 3 wiederum hätte auch optimales Schussfeld gehabt.

    Ein serienmordender ausländerhassender NeoNazi hingegen hätte zwar durchaus den Internetcafebetreiber erschießen können, aber wenn er schonmal vor Ort ist und den Laden voll mit anderen Türken vorfindet, dann hätte er die auch gleich aus ausländerfeindlichen Motiven heraus umgelegt und erst Recht, um sich der Zeugen zu entledigen.
    Als Ausländerhasser hätte er auch nicht in dieser eklatanten Öffentlichkeit vor Zeugen am hellichten Tage und in unmittelbarer Nähe einer Polizeidirektion morden müssen, sondern er wäre eher so wie Peter Mangs vorgegangen und hätte nachts zugeschlagen und sich vereinzelte Opfer ohne Zeugen ausgesucht.

    In Eisenach hätten diese NeoNazis auch wie die Tschetschenen in Boston reagieren können und mit Hilfe ihrer Waffen die Polizei trotz deren Aufmarsch in Divisionsstärke tagelang in Atem halten können.

    Statt dessen wird uns einfach das plötzliche Ende der Geschichte präsentiert, noch bevor wir überhaupt vom Anfang dieser Geschichte erfahren hatten.

  91. Man sollte auch mal die Linken dazu nötigen zu erklären, was denn die Stasi mit diesen speziellen Ceskas so anstellen wollte und tatsächlich auch angestellt hat.

    Was könnte das denn gewesen sein, wenn nicht Mord im Staatsauftrag?
    Staatsterrorismus.
    Die übliche Vorgehensweise in marxistischen Staatsvariationen, wo Abweicher eingesperrt, umerzogen und liquidiert werden.

  92. Neben der Unzahl an Ungereimtheiten bzw. Reimen ist mir noch eine Nebenbedingung ins Gebälk geschossen: Das Klima, in dem die C-83 ‚gefunden‘ wurde, war das eines Brandortes mit großem Herd. Richtig ¿ Ich unterstelle, daß dort über längere Zeit Feuer brannte!
    Der Brand wurde auch mit sehr viel Wasser gelöscht!

    Das bedeutet, das die C-83 unter dem Einfluß großer Wärme/Hitze und Dämpfen eines undefinierbaren Chemie-Cocktails stand, denn es verdampfte in dem Haus verschiedene Materialien (Plasik, Holz, Metall ect.).

    Dies läßt abenteuerlicherweise schon nicht mehr ausschließen, daß die Oberflächen des Laufes in der C-83 in ihrer Metallgitterstruktur eben keine rückschlußfähigen Eigenschaften mehr besitzen.

    Selbst wenn wir heute eine Technik anzuwenden in der Lage sind, die eine Untersuchung im µm-Bereich zulassen, was will man an der verätzten Oberfläche eines ansonsten persistenten Laufes erkennen, der einem derart multitransienten Klima ausgesetzt war ¿

    Ich weiß, wir sind schon ˜69˜ auf den Mond geflogen, aber es sind auch schon welche abgestürtzt! Die C-83 wurde sicher nicht mit Weltraumtechnik ausgerüstet, sonst wäre sie ‡gut!

  93. Ich bin davon überzeugt, dass das ganze Thema NSU ein Konstrukt ist, welches man quasi auf Vorrat angelegt hat, um im passenden Moment mit der Nazi-Keule den deutschen Michel in die gewünschte Bahn lenken zu können. Just auf dem Höhepunkt der Eurokrise, exakt zu dem Zeitpunkt wo in Deutschland grundsätzliche wegweisende Zukunftsentscheidungen (gemeinsame Haftung in Europa) getroffen werden müssen, wird wie bestellt die NSU aus dem Hut gezaubert.

  94. @108 CarlosStraight

    Sehe ich genauso.

    Für mich sind 3 Ereignisse und die Reaktion bzw.NichtReaktion der 4. Gewalt, Presse und Medien, und das kollektive wegschauen in den letzten Jahren, Wendepunkte in der Geschichte der BRD.

    1. die Mannichl-Posse

    2. der „Selbst“-Mord der Richterin Heisig

    3. die NSU

    Mich würde einmal interessieren, wie ausländische Journalisten dies beurteilen und ob die sich nicht sehr wundern, was hier läuft.

  95. #106 Anthropos

    Die aktuelle Gefahr geht primär vom Islam aus, gefolgt vom Linksextremismus.

    Genau das ist auch die Kernausage des neuesten Verfassungsschutzberichtes,wenn man sich die Zahlen ansieht.

    Vom Rechtsextremuis geht die größte Gefahr aus, Kernaussage aller linken halluzinierendenJournalisten und Politiker.

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