fjordman_filesDie Unruhen vom Mai 2013 in bestimmten von Einwanderern dominierten Vorstädten Stockholms haben im Ausland für Stirnrunzeln gesorgt. Während mich die Ereignisse durchaus verstörten, kann ich nicht sagen, daß ich davon vollkommen überrascht war. Ich habe unter diesem Pseudonym seit nunmehr fast einem Jahrzehnt beständig vor einem derartigen wahrscheinlichen Resultat gewarnt.

(Von Fjordman / Original: „Muslim Riots and Leftist Willful Blindness“, Frontpagemag via Gates of Vienna / Übersetzung: Klaus F.)

Die politischen Eliten nicht nur in Schweden, sondern auch im benachbarten Dänemark, Finnland und Norwegen beobachteten nervös, wie sich die Ereignisse entwickelten. Klar ist, größere Unruhen von Immigranten finden nicht länger nur im ein wenig weiter entfernten Paris oder London, sondern nun auch in der größten Stadt der nordischen Region statt. Die Probleme kommen näher.

Wie gewöhnlich neigen die Kommentare aus Dänemark dazu, die vernünftigsten zu sein mit einem Leitartikel, der in der Tageszeitung Jyllands-Posten veröffentlicht wurde über „Die schwedische Lüge“. Der Ethnologe Karl-Olov Arnsberg und der Journalist Gunnar Sandelin beschreiben in ihrem Buch „Invandring och mörkläggning“ („Einwanderung und Verdunkelung“) sensible Fakten über die Immigration, die in den Mainstream-Medien in Schweden kaum jemals Erwähnung finden. Die schwedischen Massenmedien sind ziemlich wahrscheinlich die repressivsten, am stärksten zensierten und totalitärsten von allen westlichen Ländern, was einige Dissidenten dazu gebracht hat, unter Pseudonymen wie „Julia Caesar“ für ausländische Webseiten zu schreiben.

In Norwegen ist der ehemalige Soldat und jetzige Journalist und Autor von Spionageromanen Aslak Fløgstad Nore aus irgendeinem unbekannten Grund als ein mutiger Intellektueller bejubelt worden, der Wahrheiten berichtet, die andere nicht auszusprechen wagen. Eines seiner Idole ist Jan Guillou aus Schweden, ein ultralinker Aktivist und Autor mit pro-islamischen Sympathien, der außer seiner Tätigkeit als Verfasser von Spionage-Thrillern viele Male vom KGB dafür bezahlt wurde, sensible Informationen zu beschaffen.

Zusätzlich zu seiner Funktion als Herausgeber bei Gyldendal, einem der größten Verlagshäuser Norwegens, ist Nore ein regelmäßiger Kolumnist bei VG, der größten landesweiten Zeitung. Am 26. Mai 2013 veröffentlichte Nore einen Kommentar in der VG über die „rätselhaften“ Schweden, nachdem Stockholm von einer ganzen Woche andauernden Unruhen eines in der skandinavischen Geschichte nie zuvor erlebten Ausmaßes erschüttert worden war.

Welche Ansichten hatte er über die Gründe dieser Unruhen? Nun, um nur eine Sache zu nennen, versicherte uns Nore, daß sie wenig mit dem Islam zu tun hatten, trotz der Tatsache, daß sogar linke Tageszeitungen Videoclips zeigen, in denen „Allahu akbar!“-Rufe von Bewohnern dieser stark von Moslems dominierten Vorstädte zu hören waren, während schwedische Polizeibeamte angegriffen wurden.

Stattdessen gab Herr Nore dem obligatischen „Rassismus“ der weißen Einheimischen, besonders angeblichem Rassismus innerhalb der Polizei, die Schuld dafür, teilweise die Aufstände ausgelöst zu haben. Am Ende beschuldigt er die „schwedische Klassengesellschaft“, für diese Probleme verantwortlich zu sein. Ja, wirklich. Nore definiert sich selbst als ein Mitglied der politischen Linken und ist ein Sozialdemokrat, aber seine obengenannte Analyse ist unumwundener Marxismus in seinem Kern. Sein Vater Kjartan Fløgstad ist ein bekannter, von marxistischer Ideologie beeinflußter Autor. Nore äußerte, er sehe nicht voraus, daß ähnliche Unruhen nach Norwegen kommen würden, obwohl er zugab, daß der Anteil von Immigranten in Oslo eigentlich höher ist als in Stockholm.

Nur zur Aufklärung des ignoranten Herrn Nore: Oslo hat zuvor bereits größere Aufstände erlebt, in die moslemische Immigranten zusammen mit ihren linksextremen Verbündeten verwickelt waren. Ich weiß es, denn ich war dort. Mitten im Herzen der Hauptstadt des Landes versammelte sich am 8. Januar 2009 eine friedliche Demonstration für die Unterstützung Israels vor dem Parlament (Stortinget — dt. „großer Thing“, A.d.Ü.) Dies rief größere und ziemlich gewalttätige Gegendemonstrationen hervor, zerbrochene Fensterscheiben und Steinewerferei plus den obligatorischen Rufen von “Allahu akbar!” Am Ende mußte die Polizei große Mengen Tränengas direkt an der Türschwelle des nationalen Parlaments einsetzen, um die Schläger zu vertreiben. Einige Moslems liefen danach in Zentral-Oslo herum und hielten Ausschau nach Leuten, die sie für Juden hielten, um sie zu verprügeln.

In der Tageszeitung Aftenposten glaubte die regelmäßige Kommentatorin Inger Anne Olsen, die zuvor in der gleichen Zeitung geäußert hatte, Moslem-Hardliner sollten natürlich das Recht haben, für den Umsturz unserer Gesellschaft und die Einführung von Scharia-Gesetzen zu arbeiten, daß Oslo in der Zukunft ähnliche Unruhen erleben könnte. Sie sei jedoch froh, daß, anders als die Polizei in Schweden (und so ziemlich jedem anderen europäischen Land außer Großbritannien), die Polizei in Norwegen normalerweise unbewaffnet sei und daher weniger bedrohlich und provokativ auf kriminelle Banden wirkte. Ihre Empfehlung dafür, wie zukunftüge Unruhen vermieden werden könnten, bestand darin, die städtische Bauplanung hart anzugehen und mehr Wohnbezirke zu errichten.

Oslo ist momentan eine der am schnellsten wachsenden Städte in Europa, hauptsächlich aufgrund von Masseneinwanderung. Manche Migranten kommen aus europäischen Ländern wie Polen, aber ein großer Teil von ihnen kommt aus dysfunktionalen und wirtschaftlich rückständigen nichtwestlichen Nationen. Die herrschenden Eliten in Politik und Medien nehmen es als gegeben hin, daß dies auf unbestimmte Zeit so weitergeht, und daß es nichts gibt, was die Einheimischen dagegen tun könnten oder sollten. Welle über Welle von nichteuropäischen Immigranten werden sich weiterhin über unsere schwach kontrollierten Grenzen ergießen. Ihnen wird nicht nur erlaubt, sich vorübergehend niederzulassen, sondern sie erhalten normalerweise die Staatsbürgerschaft nach einer Weile und fahren dann damit fort, Partner und Familienangehörige aus ihren ursprünglichen Heimatländern nachzuholen.

Oslo ist die Hauptstadt eines Landes, das sich zu beiden Seiten des Polarkreises erstreckt und seine volle Unabhängigkeit im frühen zwanzigsten Jahrhundert erlangte, als es keinerlei Kolonien hatte, dennoch enthält Oslo heute mehr ethnische Gruppen als die Vereinten Nationen Mitgliedsstaaten hat. Nachzufragen, ob dies gut oder notwendig sei, ist völlig inakzeptabel in dieser höflichen Gesellschaft, und könnte Sie nicht nur Ihre gesellschaftliche Stellung, sondern auch Ihren Arbeitsplatz kosten. Nicht nur wird von den Einheimischen erwartet, weiterhin ihre eigene Kolonisierung und ethnische Enteignung zu finanzieren; es wird auch von ihnen erwartet, ihre nationale Zerstörung als eine großartige und wunderbare Sache zu feiern. Das gleiche gilt für ganz Westeuropa.

Sogar nach den Unruhen in Stockholm fragten nur wenige etablierte Kommentatoren oder Parteien, ob man die Einwanderung aus Kulturen, die hauptsächlich für diese Aufstände verantwortlich waren, vielleicht reduzieren oder — Gott bewahre! — ganz anhalten sollte. Es wird als gegeben hingenommen, daß die Einwanderung so weitergehen sollte wie zuvor. Eine neue grenzenlose Welt wird als das unvermeidliche Resultat des Flusses der Geschichte dargestellt, so gut wie jenseits menschlicher Beherrschbarkeit, gerade so wie eine klassenlose kommunistische Welt einst (fälschlicherweise) als „unvermeidlich“ angesehen wurde. Die verbleibende Frage ist, wie viel mehr Geld gesetzestreue weiße Einheimische an diese „sozial benachteiligten Jugendlichen“ geben sollten, die Verbrechen begehen und Autos oder Schulen abbrennen.

Die Eliten in Politik und Medien importieren Völker aus der Dritten Welt en masse. Wenn diese dann anfangen, wie Völker aus der Dritten Welt zu handeln, sind die herrschenden Eliten immer überrascht und zeigen mit dem Finger auf die (rapide schwindende) weiße Mehrheitsbevölkerung, die das mit ihrem angeblichen „Rassismus und gesellschaftlicher Diskriminierung“ verursacht haben sollen. Ihre Lösung ist nahezu immer, mehr Geld zu geben an die, die Aufruhr und Chaos verursachen, bezahlt von gesetzestreuen Bürgern.

Libe Rieber-Mohn von der Arbeiterpartei, die Vizebürgermeisterin von Oslo, gab sich besorgt, daß Unruhen ähnlich wie jene in Stockholm zu einem zukünftigen Zeitpunkt in Oslo ebenfalls geschehen könnten, auch aufgrund von „Klassenunterschieden“. Keinerlei Erwähnung von kulturellen Unterschieden, die vielleicht näher an der Wahrheit gewesen wären.

Norwegen besitzt ein beträchtliches Vermögen in Form von Öl und Erdgas vor der Küste, in der Nordsee und anderswo. Dabei wurden über die Jahre mehrere gründlich ausgearbeitete Forschungsberichte veröffentlicht, die darauf hinwiesen, daß die nichtwestliche Einwanderung bei Betrachtung aller Faktoren dermaßen kostspielig ist, daß es Norwegens gesamten Ölreichtum verbrauchen könnte, diese zu finanzieren.

Ich habe einmal John Olav Egeland, einen politischen Kommentator bei der linken Tageszeitung Dagbladet, auf Twitter konfrontiert und ihn gefragt, ob seine Zeitung sich dafür entschuldigen würde, über Jahrzehnte falsch behauptet zu haben, daß diese Masseneinwanderung „gut für die Wirtschaft“ sei, eine Lüge, die dem Land unausgesprochene Milliarden an unnötigen Ausgaben beschert hat. Seine Antwort war nein. Seine Zeitung dämonisierte in boshafter Weise Personen wie MP Øystein Hedstrøm von der Fortschrittspartei, als diese in den 1990ern versuchten, das Thema der Kosten der Einwanderung zur Sprache zu bringen.

In einem ganz besonders lächerlichen Aufsatz hat der Kolumnist Aslak Nore im November 2010 erklärt, daß „smarte“ Immigranten aus Pakistan, der Türkei und Tschetschenien „das neue Öl“ sein werden, nachdem Norwegens Ölquellen versiegt sind. Er schien zu implizieren, daß irgendwas mit den Hirnen der Einheimischen nicht stimmt, da diese inadäquat sind und durch nichteuropäische ersetzt werden müssen. Natürlich, wenn man das Tabuthema der genetisch bedingten Intelligenz gemessen am durchschnittlichen IQ betrachtet, ist die Aussage, Pakistaner oder Türken haben „smartere“ Gehirne als Nordeuropäer, blanker Unsinn.

Wenn das der Fall wäre, warum sind sie dann unfähig, innovative Volkswirtschaften hervorzubringen? Und noch mehr, man kann die technologischen Errungenschaften betrachten oder die Tatsache, daß ein winziges nordisches Land wie Norwegen mehr Nobelpreisträger hervorgebracht hat als die gesamte islamische Welt zusammen, einschließlich großer Länder wie Pakistan und der Türkei.

Im Frühjahr 2013 hat die Wirtschaftstageszeitung Finansavisen in Norwegen eine Serie von Artikeln veröffentlicht, die detailliert aufführten, wie kostspielig die andauernde Masseneinwanderung in einfachen Geldsummen ausgedrückt tatsächlich ist. In Dänemark hat der Historiker und Autor Morten Uhrskov Jensen 2012 ein Buch mit dem Titel „Indvandringens pris“ („Der Preis der Einwanderung“) veröffentlicht, das genau das gleiche Muster aufzeigt. Es geht nicht nur um moslemische Immigration, obwohl diese ein Extremfall ist aufgrund der steigenden Bedrohung durch Terrorismus und andere Probleme, sondern im Grunde jegliche Masseneinwanderung aus rückständigen nichteuropäischen Gesellschaften in entwickelte westliche Länder. Wir sehen das gleiche Muster bei Mexikanern in den USA, zum Beispiel. Einfach ausgedrückt, auf Einwanderung aus der Dritten Welt folgen Probleme aus der Dritten Welt, steigende Kriminalität und Fürsorgeaufwendungen verbunden mit reduzierter Wettbewerbsfähigkeit.

Solchermaßen benutzt Aslak Nore die größte nationale Zeitung seines Landes, um absoluten Unsinn ohne jede faktische Grundlage zu publizieren, zusammen mit marxistisch angehauchtem Quatsch über „Klassenstruktur“ und „Rassismus“. Es ist aus diesem Grund, daß ich ihn einst die Paris Hilton des norwegischen intellektuellen Lebens nannte. Ich bedaure diesen Kommentar im nachhinein, weil er ein bißchen unfair gegenüber Paris Hilton ist. Sie ist nicht ganz so dumm.

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32 KOMMENTARE

  1. „Von den Einheimischen wird erwartet, ihre eigene Kolonisierung und ethnische Enteignung zu finanzieren; es wird von ihnen erwartet, ihre nationale Zerstörung als einer großartige und wunderbare Sache zu feiern“, so Fjordman.

    Dies gilt für das gesamte Abendland. Und weil das todkrank ist, muß es sich ändern. Die durch Fakten belegte Islamkritik, wie sie sich hier auf POLITICALLY INCORRECT darstellt, ist dazu ein Hebel.

  2. Naja…die Linken haben vielleicht weggeschaut, aber vielleicht haben es die Linken nur den Schwarzen und Gelben nachgemacht.

    Parteien wie CDU, CSU und FDP haben sich auch nicht gerade überschlagen hinzusehen.

  3. Das ist wie überall in Europa. Da lügt sich die herrschende Polit-Elite die Wahrheit schön. Dei Realität wird einfach verdrängt und die von ihnen beherrschten Medien berichten einfach nicht darüber. Und schon ist die primitive rotgrüne Welt wieder in Ordnung.

    Aber das geht nur bis zu einem bestimmten Punkt. Dann kann man die Wahrheit nicht mehr verleugnen.

    Diese Erfahrung hat auch schon Adolf Hitler machen müssen, als die Russen schließlich doch in Berlin einmarschiert sind und diese Erfahrung hat auch schon Honecker machen müssen als sein Volk sich aus seinem „Arbeiter- und Bauernparadies“ Richtung Westen aufgemacht hat.

    Und genau so werden unsere herrschenden Polit-Eliten hart auf den Boden der Tatsachen aufschlagen und feststellen müssen, dass sie sich mit dem Islam den anti-rotgrünen und anti-demokratischen Faschismus ins Land geholt haben.

  4. Offenbar ist es in Europa politischer Konsens:
    In der Hoffnung, dass am Ende ein multikultureller möglichst nicht schwedischer/norwegischer, französischer/englischer/deutscher etc… Mensch entsteht, hat man alles ins Land gelassen, egal wie ungebildet, egal wie integrationsunwillig, egal wie inkompatibel mit einer halbwegs freiheitlichen Gesellschaft. Als Gutmensch findet man alles gut, was irgendwie nicht westlich, nicht deutsch, nicht europäisch, nicht jüdisch, nicht amerikanisch, nicht christlich geprägt ist. Also her damit, rein mit den muslimischen Unterschichten. Wer dagegen was zu sagen wagt, kriegt eins mit der Nazi/Rassismus-Keule über gezogen und ist politisch für alle Zeiten tot.

    Europa begeht kollektiven Suizid. Fjordman hat mit allem Recht, was er schreibt. Daher wird er auch von den vom Wahnsinn befallenen europäischen Eliten so sehr gehasst und denunziert.

  5. Tja,wir haben da die Wahl. Entweder man läßt die Irren in der Politik so weiter machen und in Europa sieht es in nicht mehr ferner Zukunft so aus wie in den Heimländern dieser
    „Bereicherung“, oder es gibt endlich mal Widerstand.Daß das funktionieren kann,hat sich 1989 hinlänglich gezeigt.Wie sagte es schon W.I. Lenin: “ Revolutionen entstehen immer dadurch, daß die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen.“ Wie es aber aussieht, befindet sich die Menschheit mal wieder auf dem Weg nach unten.Ob das noch aufzuhalten ist ,wird sich zeigen.Ich bin da eher pessimistisch.

  6. Ich habe mich immer schon gefragt, woher diese Autophobie bei den Linken stammt! Die Schweden haben weder eine Nazi- noch eine Kolonialvergangenheit, daher kein Grund zum Schämen. Dann schwafeln die pemanent von Klassen, Rassen, und Diskriminierung.
    Schuld sind immer die anderen, mir fehlt der theoretische Unterbau, aber es scheint alles auf den ollen Marx hinauszulaufen, Stefan Cel Mare, kannst Du was dazu schreiben?

  7. Der „ignorante“ Aslak Fløgstad Nore ist aber nicht „Herausgeber bei Gyldendal“, soweit hat er’s dann doch noch nicht gebracht, sondern Redakteur, laut Wiki „dokumentarredaktør“; das englische Wort „editor“ ist ungenau, kann Herausgeber, Chefredakteur oder auch Redakteur bedeuten.

    „Er schien zu implizieren, daß irgendwas mit den Hirnen der Einheimischen nicht stimmt, da diese inadäquat sind und durch nichteuropäische ersetzt werden müssen“, schreibt Fjordman. Auf jeden Fall sind wir offenbar stark verbesserungsbedürftig, wie ich gestern auch in einem „Spiegel“-Interview mit Hamed Abdel-Samad lesen konnte. „Deutschland verändert sich durch Immigration, und das ist gut so“, meinte er. Hört sich zwar stark nach Broder an – aber welche Anmaßung für einen aus der Dritten Welt Eingewanderten!

    Und wozu das Ganze? „Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien“, schreibt heute FAZ-Leser Martin Klocke, „aber so langsam denke ich, dass irgendjemand in Europa am Zerfall der Gesellschaften interessiert ist, um dann eine eingesetzte Despotenregierung zentral in Brüssel zu installieren.“

  8. Habe Manfred Kleine-Hartlages „Warum ich kein Linker mehr bin“ gelesen. Auch sehr zu empfehlen, wenn man wissen will, wie die typische linke Birne tickt. (Ich kann mir ein kompetentes Urteil erlauben: Ich war auch mal einer von denen).

  9. Im Moment ist das europäische „Parlament“ dabei weitgehende Erleichertungen für Asyl und eine grosse Erweiterung der Rechte der Asylanten, zu diskutieren. Eine überwältigende Zustimmung der Abgeordneten ist so gut wie sicher.

    Da haben also alle europäischen Länder riesige Probleme mit Scheinasylanten, Terroristen und Terrorsympathisanten und Wirtschaftsflüchtlingen aus der Dritten Welt, und dann ist der Beitrag des EU-Parlaments um diese Probleme in den Griff zu bekommen, noch mehr Rechte für Asylanten, noch mehr Asylanten, und noch weniger Abschiebungen!

    Wer noch immer nicht daran glaubt, dass es sich bei der Massenimmigration aus der 3.Welt um eine Agenda handelt um die europäischen Völker „auszudünnen“, dem ist nicht zu helfen!

  10. #6 Fred Jansen (12. Jun 2013 12:17)

    Die „Autophobie“ des durchschnittlichen Linken stammt vom Anti-Imperialismus ab, der sich u. a. angesichts des Vietnam-Krieges usw. entwickelte.

    Aber der durchschnittliche Linke ist ja nicht das Problem, wenn dabb höchstens als SA-Antifa. Das Problem sind die „Salon“-Linken und die bürgerlichen Kräfte. Man sollte die bürgerlichen Kräfte nicht als links bezeichnen, die vertreten keinen Free Lunch (höchstens nebulös nach außen hin), der der stärkste Antrieb des naiven Linken ist. Nein die bürgerlichen Kräfte sind eventuell macht- und ansonsten um des eigenen Vorteils willen, skrupellos. Wobei sie wahrscheinlich selber nicht wissen, wie das ausgehen wird. Aber weiter machen wie bisher scheint ihnen vermutlich sicherer.

  11. #6 Fred Jansen (12. Jun 2013 12:17)

    Nur ganz grob: Schweden war schon immer traditionell links und eine Domäne der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (Sveriges socialdemokratiska arbetareparti, SAP), die seit ihrer Gründung 1889 eine starke marxistische Komponente hatte und hat.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Swedish_Social_Democratic_Workers%27_Party

    Ebenfalls prägend für Schweden ist der Ableger der SAP, „die Linke“, die sich 1917 von der SAP trennte und auch bis heute tief in kommunistischen Dogmen steckt.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Left_Party_(Sweden)

    Diese Parteien und ihr Gedankengut haben Schweden zutieftst geprägt. Trotz aller angeblichen Neutralität (auch im 2. WK, wo Schweden ebenfalls eine SAP-Regierung hatte), war die schwedische Linkslastigkeit und Unterstützung von „Freiheitsbewegungen“, aber auch kommunistischen Bewegungen schon immer vorhanden. Daher auch im Innern der Ausbau zum „Volksheim“ mit hoher Staatskomponente und irrsinniger Steuerbelastung. Daher die Klassenrhetorik. Daher die Liebe zur 3. Welt, der Haß auf Israel (in Schweden extrem stark ausgeprägt), der Selbsthass.

  12. @ # 9 HETA

    „„Spiegel“-Interview mit Hamed Abdel-Samad lesen konnte. „Deutschland verändert sich durch Immigration, und das ist gut so““

    Ich finde diesen Artikel jetzt gerade nicht, kann mir diese Aussage von Hamed Abdel-Samad überhaupt nicht vorstellen. Habe gerade zwei Bücher von ihm gelesen:
    „Mein Abschied vom Himmel“ und
    „Der Untergang der islamischen Welt“.

    Seine Aussagen sind so sehr gegen den Islam gerichtet, dass er gerade auch erst in Äbypten folgendes erleben musste:

    Mordaufruf: Islamkritiker Abdel-Samad abgetaucht SPIEGEL ONLINE – Politik – 11.06.2013

  13. Fjordmann hat natürlich recht mit allem.
    Aber das ist keine linken Kräfte. Selbst da lügen die Eliten! Links sind die Arbeiterschaft, das Volk. Dies ist globalistisch/imperialistischer Kapitalismus! Nur er verlangt ungebremstes Wachstum und somit Masseneinwanderung!
    Dies ist auch nicht sozialistisch oder kommunistisch! Sonst wäre die DDR voll mit Migranten gewesen.
    Der global agierende Kapitalist hingegen ist antinational und imperialistisch, weil dies seinen Gewinn maximiert.
    Nur die blöden Antifanten merken nicht, wessen Schlägertrups sie sind.

  14. Die Linken wollen ihre eigenen Lebenslügen nicht eingestehen. Kein Mensch möchte zugeben, dass er die längste Zeit eine falsche Meinung hatte, lieber verfolgt man den Irrsinn weiter.

  15. #11 Pecos Bill:

    Ein Editor in einem Buchverlag (Gyldendal ist ein solcher) ist ein Lektor.

    Von den Norwegern selbst, siehe oben, „redaktør“ genannt. Aber egal, er sitzt nicht in der Verlagsleitung, darum geht’s.

    #16 parisfan:

    Ich finde diesen Artikel jetzt gerade nicht, kann mir diese Aussage von Hamed Abdel-Samad überhaupt nicht vorstellen.

    Das war auch kein Artikel, sondern ein Interview, hier, Abdel-Samad:

    „Ich bin gegen Sarrazins Rauswurf aus der SPD und denke, dass eine unverkrampfte Debatte über Integration in Deutschland bitter notwendig ist. Aber seine Schlussfolgerungen helfen uns nicht weiter, sie sind von gestern. Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland verändert sich durch Immigration, und das ist gut so. Über Probleme des Zusammenlebens sollten wir reden. Über die Versäumnisse der Immigranten, die nötigen Angebote an sie.“

    http://www.spiegel.de/spiegel/a-716958.html

  16. babieca und ingres

    Danke, Ihr Lieben! Und Babieca, ich frage mich schon lange, ob das edle Ross ein Stute oder ein Hengst war? Nicht, daß es wichtig wäre…

  17. #14 Babieca

    Umso erstaunlicher ist dann der hohe Grad an Industrialisierung und Wohlstand im Volksheim!

  18. Für alle dummen und naiven Gutmenschen.

    Ihr werdet von der Mafia und einem großen Teil der „Flüchtlinge“ verar….! Der größte Teil der „Flüchtlinge“ sind keine, die werden von Schleppern angeworben, und alle wissen Bescheid, siehe Beispiel als Holland


    Massenhafter organisierter Einwanderungs-Sozialbetrug !

    Inzwischen scheint sich in ganz Westeuropa die Erschleichung von Sozialleistungen zu einem gut organisierten System entwickelt zu haben: „Leider ist die Invasion der bulgarischen Minderheiten und der türkischen Roma in die westlichen Sozialleistungssysteme inzwischen zu einer Institution geworden und zunehmend professioneller durchgeführt“, so Krastyo Petkov, der als Soziologieprofessor in Sofia forscht. Angesichts dieses Befundes klingt umso erstaunlicher, was ein bulgarischer Staatsanwalt zu berichten weiß: „Ich bin sehr überrascht, dass uns aus Deutschland noch keine Beschwerden erreicht haben.“
    Dass bei fast drei Millionen Türkischstämmigen in der Bundesrepublik die türkische Mafia ausgerechnet hier das Geschäft mit dem Sozialtourismus aus Bulgarien noch nicht entdeckt haben soll, scheint in der Tat unwahrscheinlich.

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/sozialbetrug-leicht-gemacht.html

    500 Millionen Sozialbetrug in den Niederlanden aufgeflogen

    [12:10] Leserkommentar-NL:

    Seit einige Wochen wurde hier in NL ein Betrug durch Roma & Sinti Bulgaren aufgedeckt. Es haben Hunderte R & S Familien die in Bulgarien wohnen, seit drei Jahren sogenannte Mietwohnungsubventionen kassiert. Die sind einfach nach Holland gefahren, haben sich beim Gemeinde gemeldet als Einwohner und haben dann diese Mietwohnungsubventionen beantragt und bekommen. Wenige Wochen später sind die dann zurück gekehrt nach Bulgarien und da brauchten die nur einmal im Monat das Geld von ING-Bankkonto ab zu holen. Gesamtschaden mehr als 0,5 miljard Euro!!
    Manche Politiker und hohe Beamten wussten es genau, aber haben geschwiegen. Bis die Presse es publiziert hat. Aber es passiert weiter nichts. So eine Schande.

    http://www.hartgeld.com/sozialsysteme.html

  19. #19 Heta (12. Jun 2013 14:18)

    Ob ich nun in linken Automatismus verfallen soll und diese Aussage Abdel-Samads seinem Umgang mit Broder zurechnen soll?
    😉

    Broder wollte oder will ja auch das weisse Europa aufgeben, in der irrigen Annahme, dass ein nichtweisses Europa ein demokratisches, friedliches und lebenswertes Europa bleiben würde und dass ihn Mohammedaner hier leben lassen würden.

    Na, ich denke dann doch, dass Abdel-Samad intelligent genug ist um zu wissen, was er da abgesondert hat, nämlich dass auch einer wie Abdel-Samad durchaus in völkischen oder rassischen Bahnen denkt und deshalb mehr von Seinesgleichen um sich haben möchte.

    Dumm nur, dass das Land, für das er sich das vorstellt, schon Eigentümer hat und dass in völkischen Bahnen denkende Leute wie Samad dasselbe völkische Denken bei anderen Leuten nicht kritisieren können, ohne sich als Rassisten mit Mehrberechtigungsdünkel blosszustellen, die aufgrund ihrer selbstverliehenen Mehrberechtigung die Heimat anderer Leute zusätzlich zum eigenen Land haben wollen.

    Man muss deren Denkweisen „nur“ thematisieren und nutzen können, wobei es bereits ein Armutszeugnis und zugleich Alarmsignal für unsere Kulturen und Völker in Europa ist, dass man sich überhaupt wegen seines Selbsterhaltungswillens rechtfertigen muss und das auch noch vor Landsleuten.

  20. #24 nicht die mama:

    Ob ich nun in linken Automatismus verfallen soll und diese Aussage Abdel-Samads seinem Umgang mit Broder zurechnen soll?

    Ich hab ja auch nur „hört sich nach Broder an“, gesagt. Der gleiche Gedanke, Europa regeneriert sich durch Einwanderung, laut Broder sogar „die einzige Chance, die es überhaupt noch hat“, würde er womöglich heute auch nicht mehr so forsch behaupten wollen. „Tachles“-Interviewer Kugelmann hätte an der Stelle allerdings fragen müssen, wie Broder sich denn diese Regeneration durch Leute aus vordemokratischen islamischen Gesellschaften vorstellt.

    Abdel-Samad würde ich nicht so hochhängen wollen („völkische Bahnen“), hat nur noch die ausgeleierte Wowi-Floskel drangehängt. Mir geht’s auch eher um die große Lippe, die diese Herrschaften hier riskieren. Broder 2006:

    „Europa wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die es überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es sein politisches System aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.“

    http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm

  21. #25 Heta (12. Jun 2013 17:11)

    Genau dieses Broder-Interview hatte ich angedeutet.

    Dass unsere mehrheitlich weichgespülten Medienvertreter bei politisch Brandblasengefährdeten Themen sich nie trauen, gezielt nachzufragen, ist Teil des Problems und dieses feige Verhalten durch die wechselseitige Anwendung von Erziehung und Repression ist auch so gewollt.

    Man stelle sich vor, Kugelmann hätte nachgefragt und gebohrt, bis Broder geantwortet hätte.
    :mrgreen:
    Broder hätte, wie ich ihn einschätze.

    Rebellion im Traumland, aber leider…hätte, täte, wäre.

  22. Ich war erst kürzlich in Norwegen , über die Jahre bin ich immer wieder mal hin. Aber es wird dort echt erschreckender , in einem kleinen Ort , wirklich im nichts hatte ich mich ein wenig verfahren und bin durch Wohnstrassen und hatte den Eindruck ich bin in Kabul oder ähnlichen gelandet. Wandelnde schwarze Müllsäcke und Typen die mir klar machten das wenn ich hier nicht schnell verschwinde wohl nirgendwo mehr hin gehe.

  23. Fjordman ist einfach großartig. Kaum einer versteht es, den Finger so in die Wunde zu legen wie er.

    Wer ihn mag:

    Einige Essays von gibt es auch auf der Morgenwacht, – mein zweitliebster Blog nach PI.

    Und wie ich kürzlich dort erfahren habe, gibt es auch ein wahrhaft riesiges Archiv seiner älteren Artikel, und zwar hier: hier.

  24. Die ganze krankhafte Entwicklung, vorallem Europas, ist das Ergebnis linken Denkens, was vorallem nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sprunghaft zugenommen hat. Nach anfänglicher Irritierung gewann das Gespenst schnell an Zulauf, um den Nationalstaaten den Garaus zu machen. Eine One World Utopie wird genauso scheitern wie der Nationalsozialismus und der Kommunismus, nur tritt letzterer im Gewand der rotgrünen Ideologie weiterhin im EU-Zentralismus verstärkt auf.

  25. Fjordman sollte jeder lesen, der noch einen Funken Verstand besitzt. Glasklar wie die norwegischen Bergseen seziert er den zappelnden Leichnam, der sich EU nennt und benennt brilliant deren Ursachen.

  26. Nur mal so, ein kleiner Auszug aus „Die Verteidigung des Eigenen“, von Martin Lichtmesz, Edition Antaios:

    „… Einige von uns erinnern sich noch, was das ist, eine Heimat, in der man immer genug Probleme haben wird, in der man sich aber nicht erklären muss. In der man sich zurückziehen kann in das Vertraute, in der man die Spielregeln kennt, in der man nicht gezwungen ist, ständig das Fremde zu konfrontieren und zu tolerieren und zu debattieren und zu exkulpieren und zu integrieren, und nicht genötigt wird, ständig das Eigene abzuwerten, zu hinterfragen, zu dekonstruieren, kleinzureden, wegzureden, auszureden und zu beschuldigen.
    Überall dorthin, wo es noch Flecken gibt, in denen das nicht der Fall ist, wird die Kampfzone ausgeweitet werden: die angeblich „Integrierten“, die „neuen Deutschen“, die bestreiten, dass wir eine Identität haben, ihre eigene aber sehr wohl kennen und hemmungslos abfeiern, sie haben uns für tot erklärt und sich selbst für quicklebendig.“

  27. #31 Heidewachtel (12. Jun 2013 21:30)

    Ich kann das leider von meiner Kindheit nicht sagen, in den 1970ern in Westdeutschland, zumindest was meine unmittelbare Umgebung betrifft. Alles, was irgendwie nach „Deutschtümelei“ roch, war suspekt. Meine Eltern haben beide noch als Jugendliche den Krieg erlebt, und man konnte erkennen, daß die Erschütterung des Schocks nicht mehr zu heilen war. Was ein Heimatland ist und warum man es gernhaben sollte, habe ich erst ganz mühsam als Erwachsener gelernt. Selbst einer Studentenverbindung beigetreten, hatte ich zuerst lange Schwierigkeiten damit. Ich fürchte halt, selbst das ist für viele nicht erreichbar, und so werden sie nie dahinterkommen.

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