Unverständlicherweise findet man einen fundamentalen Irrtum und eine geradezu fatale Verkennung des islamischen Glaubens bei einigen Islamkritikern, die in der Öffentlichkeit als Kenner der Materie in Erscheinung treten und als solche geachtet sind.

(Von Helmut Zott)

Seit Jahren verbreitet Alice Schwarzer den Unsinn, dass man zwischen dem Islam und dem Islamismus unterscheiden müsse. Sie schreibt:

„Mir geht es ausschließlich um den Missbrauch des Islam als politische Strategie. Denn eines ist klar: Das ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts. Und diesmal im Weltmaßstab.“

Und an anderer Stelle:

„Denn der Islamismus – nicht der Islam! – ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts und die größte Bedrohung nicht nur für Frauen, sondern auch für die ganze Demokratie.“                                                                                                                                         

Auch Bassam Tibi hat den Islam nicht verstanden, wenn er in „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“ auf Seite 112 schreibt:

„Der Islam ist eine spirituelle Religion, keine politische Angelegenheit. Im Gegensatz dazu ist der Islamismus als Spielart des religiösen Fundamentalismus eine totalitäre Ideologie mit rechtsradikalen Zügen.“

Bassam Tibi unterscheidet also zwischen Islam und Islamismus, und hält in seinem Konzept des „Euro-Islam“ die Demokratie unsinnigerweise vereinbar mit dem Islam. Sein „Euro-Islam“ ist eine geistige Totgeburt.

Zu diesen Islamverkennern gehört auch Udo Ulfkotte, der in seinem Buche „Der Krieg in unseren Städten” (2003) auf Seite 11 schreibt:

“Während der Islam eine Religion ist, ist der Islamismus eine Ideologie. Und nicht der Islam, sondern der Islamismus ist die Ursache der heutigen Gefahr.”

Ebenso verhält es sich mit Rolf Stolz, der den gleichen Sachverhalt in einem Artikel mit der Überschrift „Zehn Thesen zum Islamismus“ vorträgt, der in dem Buche „Gegen die feige Neutralität“, (herausgegeben von Prof. Dr. Armin Geus und Dr. Stefan Etzel) abgedruckt ist, wo er auf Seite 128 schreibt:

„Der Islamismus ist eine politisch-religiöse Bewegung, die Überlieferungen und Gegenwart der Religion Islam benutzt, ausbeutet und missbraucht. …“

Auch der Nachfolger von Papst Johannes Paul II. reiht sich in den Chor der Ignoranten ein, die den Islam nicht verstanden haben. Noch bevor er zum Papst ernannt wurde, sagte Kardinal Joseph Aloisius Ratzinger in einem ausführlichen Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald, das 1996 als Buch mit dem Titel „Salz der Erde – Christentum und katholische Kirche an der Jahrtausendwende“ veröffentlicht wurde, folgendes:

„Der Bombenterror extremistischer Muslime bringt den Islam heute immer wieder in Verruf, und auch in Europa wächst die Angst vor den mörderischen Fanatikern.“

Und weiter:

„Es gibt einen »noblen« Islam, den zum Beispiel der König von Marokko verkörpert, und es gibt eben den extremistischen, terroristischen Islam, den man aber auch wieder nicht mit dem Islam im ganzen identifizieren darf, da würde man ihm auf jeden Fall Unrecht tun.“

Der spätere Papst Benedikt XVI. unterscheidet also ebenfalls den „noblen Islam“ vom „Islamismus“, beziehungsweise „Terrorismus“. Er hat den Islam, genauso wie sein Vorgänger Johannes Paul II., der nach dem Terrorakt von New York und Washington vom 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam“ anmahnte, nicht verstanden. Es liegt offenbar kein Mangel an Kenntnis, sondern an Erkenntnis vor.

Und endlich sei noch Daniel Pipes erwähnt, der in dem gleichem Buch „Gegen die feige Neutralität“ auf Seite 268 folgendes schreibt:

„Anders als Allam und Wilders unterscheide ich zwischen Islam und Islamismus …“

In der Tat wird uns Ungläubigen immer wieder unsinnigerweise empfohlen, und das nicht nur von muslimischer Seite, zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden. Nicht nur der türkische Ministerpräsident Erdogan meint, dass es nur einen Islam gibt, wenn er apodiktisch sagt:

“Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.”

Es gehört zur Denkweise im Islam, dass eine Sache an sich weder gut noch böse ist, sondern erst durch die Umstände und den Zweck, dem sie dient, die Wertigkeit erhält. Der Islam ist in seinen Möglichkeiten an sich gewissermaßen omnipotent und tritt erst in der Aktualität der konkreten Umsetzung und Ausgestaltung in die reale Erscheinung. Die aber kann legitimerweise als Gewalt oder Milde auftreten. Von Allah erlaubt ist zunächst alles und wird dann gut geheißen, wenn es der Sache Allahs dient.

Die religiöse Seite des Islams, die mit den “fünf Säulen des Islams” umschrieben werden kann, ist ursprünglich und untrennbar verbunden mit der politischen Seite, die im Bedarfsfalle auch mit rücksichtsloser Gewalt die Interessen gemäß der Scharia durchsetzt. Diese Verbindung ist wesenhaft, essentiell und untrennbar.

Es gibt nur einen Islam.

Tilman Nagel meint denn auch:

„Die auf den ersten Blick bestehende Unterscheidung zwischen Muslimen und Islamisten geht in Wahrheit ins Leere“,  und weiter: „Islam und Islamismus sind so lange nicht voneinander zu trennen, wie Koran und Sunna als absolut und für alle Zeiten wahr ausgegeben werden …“.

Aber auch der 1946 in Indien geborene und vom Islam abgefallene Islamkritiker, der unter dem Pseudonym Ibn Warraq schreibt,  trifft im folgenden Zitat eine klare Unterscheidung :

„Der Islam ist eine totalitäre Ideologie, die darauf abzielt, das religiöse, das soziale und das politische Leben der Menschheit in all seinen Aspekten unter Kontrolle zu haben … Ich akzeptiere nicht die etwas unechte Unterscheidung zwischen Islam und „islamischem Fundamentalismus“ oder „islamischem Terrorismus“.

Für westliche Apologeten und maßvolle Muslime, die den Islam zur Friedensmission umdeuten wollen, hatte Ajatollah Khomeini kein Verständnis. Er geißelte diese Leute mit harten Worten:

„Der Koran lehrt uns, diejenigen als Brüder zu behandeln, die wahre Muslime sind und an Allah glauben. Er lehrt uns, andere zu schlagen, ins Gefängnis zu werfen, zu töten“… „Der Islam macht es allen männlichen Muslimen zur Pflicht, vorausgesetzt, sie sind nicht behindert oder untauglich, sich für die Eroberung (anderer) Länder bereitzuhalten, so dass die Schrift des Islams in allen Ländern der Erde befolgt werde. Die den islamischen Heiligen Krieg studiert haben, werden verstehen, warum der Islam die ganze Welt zu erobern sucht. (…) Die nichts über den Islam wissen, behaupten, dass der Islam gegen den Krieg ist. Doch die (die dies behaupten) sind beschränkt. Der Islam sagt: Tötet alle Ungläubigen, wie sie euch alle töten würden! Heißt dies etwa, dass die Muslime in aller Seelenruhe abwarten sollen, bis sie (von den Ungläubigen) vertilgt werden? Der Islam sagt: Tötet sie (die Nichtmuslime), bekämpft sie mit dem Schwert und treibt (ihre Heere) auseinander! Heißt das, bleibt ruhig sitzen, bis(Nichtmuslime) uns überwältigen? Der Islam sagt: Tötet im Namen Allahs alle, die euch töten möchten! Heißt das, dass wir uns unseren Feinden ergeben sollen? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, verdanken wir dem Schwert und dem Schatten des Schwertes! Die Menschen lernen den Gehorsam nur durch das Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann! Es gibt noch hunderte von (koranischen) Versen und Hadithe (Sprüche des Propheten), die Muslime ermuntern, den Krieg zu würdigen und die zum Kampf auffordern. Heißt all das, dass der Islam eine Religion ist, die die Menschen abhält, in den Krieg zu ziehen? Ich spucke auf all die törichten Gemüter, die solches behaupten!“
(Ajatollah  Ruhollah Khomeini in „Kaschf al-Asrar“ – „Schlüssel zu den Geheimnissen“).

Ajatollah Khomeini denkt korangemäß weiter und möchte alle Ungläubigen, nicht nur die vom Glauben abgefallenen, mit Allahs Segen umbringen. Bei diesem  Abschlachten sollen sie vor allen Dingen dankbar sein und die ihnen widerfahrene Gnade des frühen Todes demütig annehmen.

Khomeini schreibt weiter:

„Wenn man es zulässt, dass die Ungläubigen damit fortfahren, ihre verderbliche Rolle auf Erden zu spielen, so wird ihre Strafe umso schlimmer sein. Wenn wir also die Ungläubigen töten, um ihrem (verwerflichen) Handeln ein Ende zu bereiten, dann haben wir ihnen im Grunde einen Gefallen getan. Denn ihre Strafe wird dereinst geringer sein. Den Ungläubigen das Leben zu lassen bedeutet Nachsicht gegenüber ihrem verderblichen Tun. (Sie zu töten) ist wie das Herausschneiden eines Geschwürs, wie es Allah der Allmächtige befiehlt. Jene, die dem Koran folgen, wissen, dass wir die Quissas (Strafgesetz) anwenden und töten müssen. Krieg ist ein Segen für die Welt und jede Nation. Es ist Allah selbst, der den Menschen befiehlt, Krieg zu führen und zu töten. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen führte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir müssen (auf der ganzen Welt) Krieg führen, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenüber dem islamischen Gesetz aufhören. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert“ (Ajatollah Khomeini).

Taslima Nasrin, die 1994 ihre Heimat Bangladesh fluchtartig verlassen musste, um der Verfolgung moslemischer Mordbrenner zu entgehen, meint dazu allerdings:

„Was Ajatollah Khomeini im Iran in die Praxis umgesetzt hat, ist der wahrhaftige Islam und nicht etwa irgendeine Abweichung“.

Die zitierten Aussagen von Ajatollah Khomeini wollen so gar nicht zu der uns ständig von Muslimen vorgetragenen Behauptung „Islam ist Frieden“ passen. Die Aussage „Islam ist Frieden“ stimmt aber in sofern, als Frieden dann eintritt, wenn die Erde vom „Schmutz aller Ungläubigen“ gereinigt ist und es nur noch Muslime auf der Erde gibt.

Es ist durchaus verständlich, dass die Muslime den Islam, so wie er laut Koran, unter Berücksichtigung der Abrogation wirklich gemeint ist, und durch Mohammed propagiert und vorgelebt wurde, vor uns Ungläubigen verbergen, beziehungsweise beschönigen wollen. Tatsächlich stellen sowohl der barbarische Umgang mit Frauen, als auch das menschenunwürdige Verhalten gegenüber religiösen Minderheiten und Abtrünnigen, keine symptomatischen Randerscheinungen, keine beklagenswerte Abweichungen von dem „friedlichen und friedliebenden Islam“ dar, sondern entspringen seinem innersten Wesen. Gewaltandrohung und Gewaltanwendung sind im Ursprung und Zentrum des Islam veranlagt und begründet, und stammen von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed, der selbst der erste Islamist beziehungsweise Terrorist im Islam war und als Vorbild für alle Muslime gilt.

Die oft gebrauchte Unterscheidung von Islam und Islamismus, wie sie auch von den genannten Islamkritikern vertreten wird und die möglicherweise gezielt von den Muslimen selbst erfunden wurde, ist Unsinn und eine gefährliche Täuschung. Sie ist eine politisch gewollte Irreführung, um uns die Friedlichkeit und Friedfertigkeit des Islams aufschwätzen zu können. Mit Raffinesse versucht man den “authentischen”, und das soll heißen den eigentlichen und friedlichen Islam zu trennen von dem gewalttätigen, angeblich politisch missbrauchten Islam, den man dann auch anders bezeichnet, und Islamismus oder Terrorismus nennt.

Der Unterschied zwischen einem Terroristen, der den politischen Aspekt des Islam korrekterweise mit einbezieht, und einem gläubigen friedlichen Moslem, der womöglich nur den religiösen Aspekt der „fünf Säulen des Islams“ im Auge hat oder kennt, ist nicht grundsätzlicher Natur.

Er besteht vielmehr in der Wahl der Mittel und in der Intensität der Umsetzung von Allahs Auftrag. Je nach Vermögen und Möglichkeiten hat jeder Moslem seinen persönlichen Beitrag für Allah zu leisten. Dabei sind alle dienlichen Mittel, die an sich und a priori weder gut noch böse sind, durch Allah legitimiert und somit erlaubt, denn gut ist, was der Sache Allahs dient, gut ist, was dem Islam nützt.

Die Übergänge von friedlichen gläubigen Muslimen, die wir in unserer Verblendung sogar in die höchsten Staatsämter hieven, zu möglichen Terroristen sind fließend. Sie sind auch nicht stabil und können jederzeit kippen, je nach Situation und Gesinnungswandel.

Der leicht verständliche Grund für die Gemeinsamkeit basiert auf der Tatsache, dass beide, ob Terrorist oder gläubiger friedlicher Moslem, sich auf Allah und die verbindlichen Glaubensgrundlagen beziehen, und das sind der Koran, die Sunna und die Scharia. Auch haben beide ohne Einschränkung die lebenslange Verpflichtung, sich um die Sache Allahs zu bemühen, was der Terminus Djihad ausdrückt. Es handelt sich um den göttlichen Auftrag, die Menschheit unter das Gesetz Allahs zu bringen und zu einen. Das erstrebte Endziel ist die Menschheit als Umma, mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden an der Spitze. Was einst keimhaft im so genannten „Medina Modell“ veranlagt wurde, ist das bleibende Vorbild für den Einzelnen und den Gottesstaat. Es hat heute und für alle Zukunft seine Gültigkeit.

„Die islamische Dynamik, der alternative Weltbilder nur sehr bedingt akzeptabel erscheinen, ist auch einer breiteren Öffentlichkeit inzwischen als Djihad bekannt. Der Begriff umfasst Bedeutungsformen der Anstrengung, die in einem breiten Spektrum die charismatische Konkurrenz aktiviert und dem Einzelnen ermöglicht, sich als nützlicher Teil der islamischen Gemeinschaft zu verwirklichen. Indem sie Islam und Islamismus verbindet, spannt sich diese Anstrengung von der geistigen Bemühung um den Glauben über die Kontrolle der Frau bis hin zur äußersten Anstrengung um die physische Vernichtung des politischen Gegners, die den Selbstmord einschließt“ (Dr. Hans-Peter Raddatz).

Es gibt zwar moderate Muslime, aber “Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich” wie es eben der türkische Ministerpräsident Erdogan kurz und bündig formuliert hat.

Wahr ist aber auch, dass jeder gläubige Moslem ein potentieller Terrorist ist.

Dass auch Islamkritiker, die in der Öffentlichkeit als Kenner des Islams betrachtet werden, dieser Täuschung der Unterscheidung erliegen und diesen islamischen Schwindel vertreten, ist bedauerlich und für die  Muslime natürlich erfreulich.

Am Festhalten dieses weit verbreiteten Irrtums zeigt sich auch sehr deutlich die Ahnungslosigkeit und Verständnislosigkeit, oder wenn man so will, die Erkenntnisblindheit oder aber die Erkenntnisverweigerung der Politiker des Westens und der Kirchenoberen. Die tödliche Gefahr des Islams bleibt unerkannt oder wird geleugnet, und die abgrundtiefe Bösartigkeit wird uns als Friede verkauft.

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

46 KOMMENTARE

  1. ‚New York Times‘ Bestseller Author Robert Spencer „… Islam has always been political, and the union of religion and the state has always been essential to its political program; the idea that all this can and should be separated from Islam proper is the wishful thinking of Western analysts who do not wish to face the implications of the fact that these ideas represent mainstream Islamic thinking.“

    … Islam ist seit jeher politisch, und die Vereinigung von Religion und Staat war schon immer wichtig, ihr politisches Programm, die Idee, dass all dies kann und sollte vom Islam richtigen getrennt werden ist das Wunschdenken westlicher Analysten, die nicht wollen, um die Auswirkungen zu erkennen der Tatsache, dass diese Ideen Mainstream islamischen Denkens darstellen.

    http://www.jihadwatch.org/2011/10/islam-and-islamists.html

    http://schnellmann.org/robert-spencer-in-sweden.html
    „ISLAM & THE THREAT OF GLOBAL JIHAD“

  2. Mich wundert ja, dass die Mainstream-Medien keinen Unterschied machen zwischen radikalen Rechtsextremisten und moderaten Rechten…

  3. dann gibt es noch die „radikalen Islamisten“,
    als weitere dümmliche Steigerung.

    Wer am „öffentlichen Diskurs“ teilnehmen möchte oder muß, der hat zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden.

    Wer sagt wie es ist, der wird in Talk, Presse und Rundfunk geschnitten.

    Neulich brachte jemand hier noch das etwas ältere Wort -Islamiten- auf, nicht schlecht!

  4. Es gibt nicht einen Koran für den Islam und einen für den Islamismus. Der Islamismus kommt natürlich aus dem Islam, woher denn sonst, doch nicht aus dem Buddhismus. Natürlich kann man eine Schrift falsch deuten oder umdeuten. Aber wo bleibt dann die einhellige Verurteilung des Islamismus durch islamische Geistliche von Marokko bis Indonesien? Das ist der entscheidende Punkt. Zu viele Anhänger des Islam scheinen sich am Islamismus wenig zu stören oder begrüßen ihn sogar und nutzen ihn für ihre Interessen. Islamismus ist die Umsetzung der gewalttätigen Seite des Islam in die Praxis.

  5. Auch Bassam Tibi hat den Islam nicht verstanden, wenn er in „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“ auf Seite 112 schreibt:

    „Der Islam ist eine spirituelle Religion, keine(?) politische Angelegenheit.

    Allah’s (fast) letzter politscher Quran-Paragraf, 9:29 „Kämpft gegen jene, die NICHT an Allah glauben … bis sie sich als Erniedrigte untergeben fühlen und Schutz-/Kopfsteuer (jizya) bezahlen“

    Was ist an diesem Vers „religiös/spirituell“?

    http://schnellmann.org/islam-is-a-plague-on-this-planet.html

  6. Für die NWO-fans ist es aber wichtig, zu beweisen, dass es einen moderaten Islam gibt, wie es auch ein modernes Judentum und ein liberales Christentum gibt.

    Für den Weltethos werden diese modernen Religionsrichtungen und Auslegungen gebraucht.

    Es soll keine fundamentalistischen Gläubige mehr geben.
    Weder als Moslems, noch als Israelis, noch als Christen.
    Und von wegen: „Jesus Christus ist der wahre Erlöser( Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch MICH).
    Dieses Bekenntnis wird in absehbarer Zeit verboten werden, ebenso wie die Mission.

    In den einzelnen Religionen sind schon „Eingeweihte“, welche diese Bestrebungen umsetzen.

  7. zu#5
    Nachtrag:
    Im Grunde geht es
    NUR
    um Messias Jeschua und seinen
    Anhängern.
    Alle anderen werden sich irgendwie
    „verständigen“

  8. Islam und Islamismus ist ein und dasselbe…Alles sonst ist Schönrederei eines faschistischen „Glaubens“.

  9. Schade dass solch wertvolle Aufklärungstexte von bienenfleissigen und sachkundigen Pi-Autoren nur einer relativ kleinen Zahl von Menschen (PI-Leser) zugänglich sind, weil die anderen, trotz allem Internet-Gequassel, noch nicht mitbekommenen haben, dass es PI gibt.
    Diese Arbeit hätte die Qualität für eine große seriöse Tages- oder Wochenzeitung mit entsprechend großer Auflage. Gibt es sowas noch?

    Irrtum oder Faulheit oder bewußte Verharmlosung?

    Faulheit, bis hinauf zu den obersten Spitzen des Christentums und der Politik, ist sicher im Spiel. Die Faulheit wenigstens den Koran zu lesen, wenns schon zu sonst nichts reicht, und daraus die auf der Hand liegenden Schlüsse zu ziehen. Statt dessen werden in der totalen Überschätzung der eigenen Person irgendwelche unzutreffenden Sprüche nachgeplappert.

    Bewußte Verharmlosung unterstelle ich bei denjenigen, welche den Koran bestens kennen, ja kennen müssen, wenn sie Muslime waren oder mit einem Fuß noch sind, auch wenn sie sich nun als Kritiker des „Islamismus“ ausgeben. Die Anständigeren unter ihnen glauben, damit etwas für den Frieden unter den „Kulturen“ zu tun. Die Wölfe im Schafspelz aber wenden Taqiyya an, wie ihnen von Allah für die begrenzte Zeit der relativen Schwäche empfohlen.

    Ich mag diese „halben Kritiker“, ob faul oder listig, nicht und werde kein Geld mehr für ihre Bücher ausgeben. Es gibt genug Saubere, welche aufgrund ihres umfangreichen Wissens die Legitimation besitzen, Klartext zu sprechen, bzw. zu schreiben. Der Autor gehört dazu!

  10. Der Islamismus kommt doch aus dem Islam, wie kann er da von ihm getrennt werden ? Sicher ist nicht jeder Muslim extrem, doch alle Muslime haben den Koran als Gebetsbuch. Meine Theorie ist: Es gibt strenggläubige und weniger streng gläubige Muslime. Wobei man dann froh sein kann, wenn es mehr weniger strenggläubige Muslims gibt. Das Dilemma in der Gesellschaft ist, dass man politisch korrekt so tut, als ob der wahre Islam der friedliche und gute ist, mit dem bösen Islam haben sie ja nichts zu tun. Dabei gingen die Attentäter vom 11.9.01 regelmäßig in die Moschee und beteten. Ich kann mir nicht eine kleine Sache aus einer Religion herausnehmen und sagen: damit ist sie global friedlich.

  11. Hätte dieser Mensch nicht zwischen Islam und islamismus unterschieden, dann wären diese Leute als Rechtsradikal gebranntmarkt worden. Unser heutiges System schiebt diese Rechtsauffassung allem vor ohne vorher zu fragen, ob es mit unseren Vorstellungen Kompatibel ist. Denn die Unschuldsvermutung ist teil unseres Rechtssystem, doch wie könnte man eine Religion anklagen?

  12. Tatsache ist: Nach der Definition der wahren Gläubigen sind auch 98% der sonstigen Mohammedaner nur Heuchler und Kateileichen. Wahrscheilich müssen deswegen täglich diverse Dutzend (oder Hundert) von ihnen ins Gras beißen.

  13. @ #2 Ossi (11. Aug 2013 18:51)
    Mich wundert ja, dass die Mainstream-Medien keinen Unterschied machen zwischen radikalen Rechtsextremisten und moderaten Rechten…

    Es sind halt nicht alle gleich und so ist und bleibt ProKöln für den Kölner Stadtanzeiger, eine ultrarechte Organisation.

  14. So wie es im Christentum eine „aufgeweichte“ Spielart gibt, die sich darin bemüht, das Namenschristentum so genannter „Taufscheinchristen“ als Ausdruck echten Glaubens aussehen zu lassen, so gibt es auch die weichgespülte islamische Variante, die in solchen Träumereien wie Bassam Tibis „Euro-Islam“ sich ergießt. Beides hat mit den der jeweiligen Religion zugrunde liegenden Schriften sehr wenig zu tun, als nur, daß man sich die jeweils „gefälligen“ Passagen der betreffenden Überlieferungen herausklaubt und die weniger gefälligen unter den Tisch fallen läßt.

    Im Falle des Islam ist jedoch zu sagen, daß die allermeisten Moslems in der Welt an das halten, was ihnen ihr „Prophet“ und Nachfolger hinterlassen haben, während im Christentum die Namenschristen, mithin Kritiker des eigenen Glaubens, wohl überwiegen. Hinzu kommt das nur im Islam vorhandene „gewalttätige“ Element; der Islam ist immer auch politisch und bringt daher die „Scharia“ als öffentliches Rechtssystem hervor; während der christliche Glaube an sich ohne politische Macht auskommt, kann der Islam auf Dauer ohne sie nicht bestehen; auch dies ist ein Grund dafür, weshalb nicht nur hierzulande die Moslems nach politischem Einfluß und nach Vorrechten gieren.

    Das, was unter dem heute neu kreierten Kunstwort „Islamismus“ firmiert, gerade hinsichtlich des Umgangs mit den so genannten „Ungläubigen“ sowie den Andersgläubigen, ist durchaus korankonform und als solcher eindeutiger Ausdruck dessen, was uns in Koran und Sunna (etc.) als „Islam“ begegnet. Alles andere ist entweder Unkenntnis oder Täuschung.

  15. Sicherlich kennt ihr auch Reaktionen von auf Linie gebrachten Personen in diversen anderen Internetforen. Wehe dem, der Islam und Islamismus gleichsetzt. Der kann sich auf was gefasst machen und wird schön zurechtgestutzt und zurechtgewiesen. Meine Meinung: Jede Religion, Ideologie oder was auch immer, zeigt ihr wahres Wesen an ihrem Handeln. Und der Islam zeigt es eben an seinem radikalen Handeln. Es wäre ja schön, wenn dies nicht so wäre, aber das ist leider so.

  16. Dies ist ein wesentliches Thema. Es ist die Ursache, weshalb z.B. auch im Verfassungsschutzbericht die Pro-Partei kritisiert wird („..indem Islam und islamistische Terrorgefahr gleichgesetzt ..“). Aber es wird nicht mal im VSB ausreichend begründet, weshalb Islam und Islamismus unterschieden werden „müssen“.
    Schlimmer noch: jegliche sachliche Diskussion wird unterbunden mit dem „schlagenden“ Argument: nur Rechtspopulisten und Nazis stellen in Frage:“Islamismus hätte nichts mit Islam zu tun“.
    Dabei besteht ein begründeter Anfangsverdacht, dass da sehr wohl ein enger Zusammenhang besteht. Für mich ist als Ergänzung zu obigem noch dies sehr wesentlich:
    * Mohammed war ein Islamist und wird von ALLEN Muslimen als Vorbild verehrt. Dies definiert das Wertesystem von ALLEN Muslimen.
    Also sind ALLE Muslime vom Herzen her Islamisten ?!!!
    Für mich ist dies der Schlüssel zum Verständnis des Islams.

    * Islamismus ist die kollektive Pflicht ALLER „friedlichen“ Muslime.[1]
    Dies definiert den genauen Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus.
    Das erklärt auch, warum „moderate“ Muslime „auf einmal“ Islamisten werden.

    * Islamismus ist die 6. Säule des Islams [2]

    Ich denke, es ist im Wesentlichen richtig, wenn man hier Islamismus = Djihad setzt im Sinne von: Einführung der Sharia mit Gewalt. (Davor steht strategisch noch GeburtenDjihad, Taqiyya usw.).

    Dies Thema muß unbeding tabufrei und öffentlich diskutiert werden !!!


    [1] im Original: Dijhad ist die kollektive Pflicht aller Muslime ..,
    dies steht sogar in der Bundeszentrale für politischen Bildung, http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/islam-lexikon/21479/jihad)
    Oder wikipedia Djihad.

    [2] wörtlich: Djihad ist die 6. Säule, siehe z.B. wikipedia Djihad

  17. Dass es sogar vielen Islamkritikern schwer fällt von der Unterscheidung Islam/Islamismus abzulassen, liegt wohl daran dass der Islam so einzigartig ist. In keiner der anderen großen Religionen wird spontane Gewalt gegen andere so direkt mit dem Willen der Gottheit verbunden wie hier. Das erlaubt besonders agressiven Typen, die es ja überall gibt, einen besonders privilegierten Status, weil sie sich für die Duchsetzung ihrer Triebe nur auf diesen göttlichen Willen berufen brauchen.

    Wer den Islam nicht persönlich erlebt hat der wird das kaum so ganz verstehen. Deshalb sind die besten Islamkritiker solche wie Ibn Warraq, die ihn eben persönlich erlebt, und sich mit Überzeugung abgekehrt haben.

  18. Ich lese ja z.B. von den lieben Ahmadiyya Muslim Jamaat, die wir in Hessen haben.

    PI berichtete, dass sie den Status einer Kirche erlangt haben.

    Sollte es jemand aus Wetzlar lesen:

    1. Bereicherer in Action mit unserem Bürgermeister (und ich habe ihm meine Stimme gegeben!!!!!!)
    http://www.youtube.com/watch?v=isJgKvUdYTk

    2. Und so respektieren Sie unser Grundgesetz
    http://www.ahmadiyya.de/islam/die-islamische-gesellschaft/gesellschaftliche-bedeutung-des-islam/

    3. Und das haben Sie schnell gelernt
    Körperschaftsstatus für muslimische Ahmadiyya Muslim Jamaat
    http://www.ahmadiyya.de/news/medien-ueber-uns/art/koerperschaftsstatus-fuer-muslimische-ahmadiyya-muslim-jamaat/

    In Deutschland stellt die Anerkennung der Ahmadiyya Muslim Jamaat als Körperschaft des öffentlichen Rechts eine bedeutsame religionsverfassungsrechtliche Wegmarke dar. Damit hat die AMJ als erste sich in der Tradition des Islam sehende Gemeinschaft diesen symbolträchtigen Rechtsstatus erhalten, der ihr Zugang zu einer Reihe besonderer Rechte eröffnet. So haben Körperschaften des öffentlichen Rechts unter anderem die Möglichkeit, Beiträge ihrer Mitglieder durch staatliche Finanzbehörden einziehen zu lassen (Steuererhebungsrecht), beamtenähnliche öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse zu begründen (Dienstherrenfähigkeit), zuziehende Gemeinschaftsmitglieder am neuen Wohnort in Anspruch zu nehmen (Parochialrecht), sowie eigene Friedhöfe anzulegen.

    Damit unterscheiden sie sich von privatrechtlichen Organisationsformen wie der bekanntesten und wohl am weitesten verbreiteten Form des eingetragenen Vereins (e.V.), bei der immerhin auch die Möglichkeit der steuerlichen Begünstigung von Spenden und Mitgliedsbeiträgen besteht, wenn dieser steuerbegünstigte, insbesondere gemeinnützige Zwecke verfolgt.

    Weltweit gibt es 10 Mio von dem schrägen Vögeln.

    Und langsam werden wir immer frecher:

    http://www.ahmadiyya.de/news/blog/art/islamischer-religionsunterricht-in-hessen/

    Demnächst sehen wir die Bereicherer in Schulen, denn

    Kurzum: Der islamische Religionsunterricht vermittelt muslimischen Kindern und Jugendlichen Wissen über die eigene Religion, wodurch diese weniger anfällig für Extremismus und politischen Missbrauch ihrer Religion sind. Hierdurch leistet der islamische Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag zur Herausbildung mündiger Bürgerinnen und Bürger und somit zur Förderung eines pluralistischen und von gegenseitigem Respekt geprägten gesellschaftlichen Klimas in Deutschland.

    Wer es glaubt…..

  19. In der wikipedia gibt es einen Artikel:
    Islamische Expansion
    Richtig müßt es heissen:
    Islamiistische Expansion

    Eine „Islamische Expansion“ (also gewaltfrei und unpolitisch ohne Sharia) gab es nicht ….

    Vielleicht kann das mal richtig gestellt werden…

  20. Sorry, Korrektur: Beitrag in der wikipedia:
    Islamistische Expansion
    (also nicht Islamii…)

  21. IST DOCH GANZ GANZ EINFACH:

    Egal was wer, wann und wo sagt, oder aus dem Koran heraus interpretiert.
    Egal ob Islam, Islamismus, radikal oder gemäßigt.

    Die einzige relevante, faktische und realistische „metrische“ Deutung des Koran-Islams ist:

    Die real existierende Wirklichkeit bzw. die reale Erfahrungswelt der Islamischen Länder:

    1 – Die Vergangenheit
    2 – Die Gegenwart
    3 – Die daraus berechenbare Zunkunft.

    Reden kann ein jeder alles und nichts.
    Nur in der Umsetzung von „Gedanken“, wie sie auch immer zu Deuten sind, liegt die Wahrheit.

    Und die alltägliche erfahrende Wahrheit des Islams seit 1400 Jahren, ist als nicht tauglich, im pragmatischen wie auch im ethischen Sinne zu bezeichnen.

    Fazit: Egal wie man ein Krebsgeschür nennen kann und will, es wird immer überflüssig und totgefährlich sein.

  22. Danke Herr Zott für diese prägnante Zusammenfassung!
    Der reale Alltag in aller Welt bezeugt diese Darstellung, während die Behauptung „Islam ist Frieden“ noch immer eines Beweises harrt.
    Oder:
    Solange der reale Alltag die „Kultur“ dieser „Religion“ widerspiegelt, hat die Zivilisation keine Chance.
    Und:
    „KULTUR ist, wenn Sie ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen.
    ZIVILISATION ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis
    müssen und nie wieder rauskommem“!
    Henryk M.Broder

  23. Noch immer habe ich den islamistischen Koran, die islamistische Sunna oder die islamistischen Hadithen nicht gefunden. Auch die Existenz islamistischer Moscheen und eines islamistischen Allah konnten mir auf Nachfrage beim ZMD nicht bestätigt werden.Bestätigt wurde mir die Existenz des Islam, des Koran, der Sunna und de Hadithen als einzige Quellen der tagtäglich stattfindenden islamischen Gewalt weltweit auf die sich Muslime berufen.

    Islamismus: In der Geschichte des Islam gab es immer wieder religiöse Bewegungen, die die Gesellschaft im eigenen Land zu einer Rückbesinnung auf die Werte der Vorväter (as-Salaf as-salih, AD 610–855) bewegen wollten; sie lehnten Gewalt zur Erreichung ihrer Ziele meist ab.

    Islam als Referenzquelle für alle Aspekte des Lebens: Religion, Politik, Wirtschaft, Recht, Umgang zwischen Mann und Frau, Bildung und Erziehung.

    Der Aufruf zur Rückkehr zum „wahren“ Islam

    Aufruf zur politischen und religiösen Einheit zwischen allen Muslimen

    Staatlichkeit der Religion. Der Koran selbst sowie der Prophet Mohammed kannten keinen weltlichen Staat und keine Nationalität.

    Widerstand gegenüber jeglicher fremder, nicht-islamischer Einmischung, Kontrolle, oder Fremdregierung durch das nicht-muslimische Ausland.

    Dann kann die ausgeübte Gewalt aber nicht einem Islamismus zugeordnet werden. Die Quelle ist der Islam und sonst nichts.

  24. Man kann durchaus einen „Islamismus“ als Wort definieren, aber nicht indem man den „Islam“ durch Kastration der Gewalt verharmlost. Als Teil eines sozialwissenschaftlichen Konzeptes wird seit den 1990er Jahren mit solchen Definitionen unsere Sprache manipuliert, wie mit „Neusprech“ bei hat George Orwell (s.1984) soll so freies Denken manipuliert werden. Wenn viele aus Karrieregründen auf diesen Zug aufspringen, kann man ihnen nur wünschen, dass sie sich damit nicht ihr eigenes Grab graben, wie einem Lehrer Krause, der gar ein Buch über diesen Nonsens verkaufen will.

    Sinnvoll wäre z.B. eine Alternative wie: „Islamismus bezeichnet die Gesamtheit der Erscheinungsformen des Islam aller Glaubensrichtungen. Der Begriff bezieht sich auf die institutionelle Struktur seiner verschiedenen Gruppen (die sich hinsichtlich ihrer religiösen und politischen Lehren unterscheiden) und schließt das Denken, Empfinden und Handeln gläubiger Bevölkerungsteile ein.

  25. Joseph Ratzinger:

    „Es gibt einen »noblen« Islam, den zum Beispiel der König von Marokko verkörpert, und es gibt eben den extremistischen, terroristischen Islam, den man aber auch wieder nicht mit dem Islam im ganzen identifizieren darf, da würde man ihm auf jeden Fall Unrecht tun.“

    Na klar. Deshalb ist Marokko ja auch ein Staat, wo Menschenrechte und Demokratie geachtet werden – weil der König von Marokko so „nobel“ ist.

  26. Super Artikel! Islam, Islamismus, Salafismus hat nichts miteinander zu tun jaja das wollen sie uns sagen mmh. Es gibt nur den Islam. Aber wenn ein Edogan das sagt stimmt es ja nicht. Euro Islam was für ein Quatsch. Als würden sie sich in Eurpoa anders verhalten als in allen 57 islamischen Ländern. Eine Wunschvorstellung oder nur Lüge? Lüge alles nur Lüge aber lügen dürfen Sie ja. Islam ist Islam das gleiche Buch die gleiche Idiologie. Fertig!!!

  27. #30 Thomas_Paine (11. Aug 2013 21:10)

    Na klar. Deshalb ist Marokko ja auch ein Staat, wo Menschenrechte und Demokratie geachtet werden – weil der König von Marokko so “nobel” ist
    ———————–
    Der Schah von Persien war ja (vergleichsweise) auch ziemlich „nobel“, aber genützt hat es ihm letzlich nix!

  28. Der Islam ist eine spirituelle Religion, keine politische Angelegenheit.

    Wo genau ist im Islam die Spiritualität? Akif Pirinçci hat mal gesagt, es gibt keine Spiritualität im Islam – und Recht hat er. Ich sehe nichts Spirituelles darin, im immer gleichen Intervall irgendwelche genau vorgeschriebenen Handlungen durchzuführen.

  29. Es müssen keine Muslimisten sein, „normale“ Muslime reichen auch:

    In einer niederösterreichischen Klinik habe der Vater eines querschnittsgelähmten Muslim gefordert, dass das behandelnde weibliche Klinik-Personal die Zeitspanne der Regelblutung bekannt geben müsse, damit eine Behandlung des Filius durch unreine Frauen während der Monatsblutung verhindert werden könne.

    Die Gehirnwäsche funktioniert gründlich.
    Mal nachfragen, wie die Klinik reagiert hat.

  30. Mein Vater war ein moderater NAZHI!

    Er hat Adolf in den Sattel geholfen und ihn dort gehalten!

  31. Islam ist Islamismus im Bereitschaftsmodus, und Islamismus ist Islam in Aktion, wie er vorgeschrieben ist.

    Man kann es ausdrücken wie man will.
    Der Islam ist dualistisch und von daher ganz einfach zu durchschauen. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Die Beweise sind erdrückend. Sie überfluten den ganzen Westen. Tagtäglich.

    Und trotzdem werden die Eliten der Politik und der Kirchen in Zukunft den Unterschied zwischen Islam und Islamismus machen.

    Man kann ihnen auch den Artikel von Helmut Zott vorlegen, sie werden es immer noch nicht begreifen. Sie werden automatisch eine Verunglimpfung der moderaten Muslime konstatieren und für Fakten resistent sein, auch dann wenn einmal die islamischen Milizen von Haus zu Haus ziehen werden.

    Sie werden es nie wahrhaben wollen.
    Niemals.

  32. Es gibt nur einem Islam „Erdogan“ keinen gemaessigten, europaeischen oder radikalen

    sondern nur einen auf den Suren des Koran basierenden Islam, der nichts anderes im Schilde fuehrt, als weltweit die Scharia einzufuehren.

  33. Was Helmut Zott in dankenswerter Klarheit geschrieben hat, wird auch von einem hochkarätigen Salafisten (auch nur eine Umschreibung für einen koran-treuen wahren Mohammedaner!), nämlich dem ehemaligen deutschen Botschafter in Algerien und Marokko, Dr. Wilfried „Murad“ Hofmann, bestätigt. Der Ex-Botschafter ist promovierter Jurist und kennt sich als Konvertit bestens mit dem Islam aus. In seinen Büchern „Islam“, „Islam als Alternative“, „Koran“ u.a. schreibt er: Ein wahrer Muslim ist nur der, der den Koran, das „unerschaffene ewige Wort Allahs“, Wort für Wort und Buchstabe für Buchstabe befolgt.

    Schon als Vertreter unseres demokratischen Rechtsstaates stellte er den Koran über das Grundgesetz und lobte die Schari´a als beste Gesetzgebung! Als die SPD ihn deshalb 1992 abberufen wollte, verhinderte das der damalige islam-freundliche Außenminister Genscher mit der Begründung, dass auch ein Beamter seine persönliche Meinung öffentlich kundtun könne.

    Bleibt noch zu sagen, dass Hofmann bis heute sein antidemokratisches Gedankengut verbreiten kann, ohne dafür hinter Gitter zu kommen. Der hoch dekorierte Hofmann ist im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) die unangefochtene geistige Führungsperson.

  34. Auch von mir ein herzlichen Dank

    (Jesaja 5:20) . . .Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!

    “Alle, die meinen, der Islam habe nicht die Parole ‘Krieg, Krieg, bis zum Sieg’ gepredigt und behaupten, dass dieser Satz nicht im Koran steht, haben recht.Der Koran fordert noch viel mehr: er verlangt Krieg, Krieg, bis zur Aufhebung jeglichen Verderbens”.
    “Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam…. Unser Prophet tötete mit seinen eigenen geheiligten Händen!” Worte des höchsten Geistlichen der Schiiten, Gr0ß-Ayatholla Khomeini

    Der Islam ist weder eine Religion noch ein Kult.In seiner vollständigen Form ist er ein komplettes, totales,einhunderprozentiges System für das Leben.Der Islam hat religiöse, juristische,politische,wirtschafliche, soziale und militärische Komponenten.Die religiöse Komponente ist eineTarnung aller anderen Komponenten. Islamisierung geschieht wenn sich genügend Moslems in einem Land befinden um für ihre sogenannten religösen Rechte zu agitieren.[Sklaverei,Terrorismus&Islam
    v.Dr.P.Hammond]

    „Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muss man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.” Prof. Dr. Carlo Schmid

    Der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo hatte wohl den geistigen Durchblick, als er auf eine Studentenfrage nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre 1980 sagte: “Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die “Die Kriegsbeute” heißt. Es gibt keine Sure, die “Frieden” heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.” (Prof. Mark A. Gabriel: “Islam und Terrorismus”; S. 44).

    „Was soll man einem Menschen antworten, der einem sagt, er gehorche lieber Gott als den Menschen, und der glaubt, in den Himmel zu kommen, wenn er einen erdrosselt?“
    Voltaire

  35. Danke, Herr Zott, für diese hervorragende Klarstellung.

    Am besten trifft es, finde ich, Tilman Nagel:

    „Islam und Islamismus sind so lange nicht voneinander zu trennen, wie Koran und Sunna als absolut und für alle Zeiten wahr ausgegeben werden …“.

    Das ist das Kernproblem, aus dem sich alle weiteren ableiten lassen.

  36. #37 rene44 (12. Aug 2013 00:31)

    Islam ist Islamismus im Bereitschaftsmodus, und Islamismus ist Islam in Aktion, wie er vorgeschrieben ist.

    Man kann es ausdrücken wie man will.
    Der Islam ist dualistisch und von daher ganz einfach zu durchschauen. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Die Beweise sind erdrückend. Sie überfluten den ganzen Westen. Tagtäglich.

    Und trotzdem werden die Eliten der Politik und der Kirchen in Zukunft den Unterschied zwischen Islam und Islamismus machen.
    —————-
    Der Dachstuhl brennt, aber weil die Leute es nicht sehen wollen gehen sie einfach in den Keller, aber nicht um Löschwasser zu holen, sondern um einen Stuhlkreis zu bilden, zusammen mit den Brandstiftern. Deren Freunde sitzen – mit klammheimlicher Freude – in den Moscheen, linken Redaktionsstuben und Parteizentralen, hetzen weiter gegen alle Feuermelder und zerstören sie im vorgeblichen Kampf gegen Rechts und, was das Schlimmste ist: fast alle machen mit – beim neuen Volkssport!

  37. Habe ich schon 100 mal geschrieben aber egal , Hier noch mal zum ausdrucken und an die Wand hängen. Islamisten ist ein Synonym für Gläubige Mohammedaner die im Namen des Islams morden (oder auch NOCH NICHT) . Das Wort Islamist hat überhaupt keine Bedeutung sondern ist ein Kunstwort. Es wurde von der Presse eingeführt diese ja irgendwie erklären musste warum es so viele Psychopathen und Gewalttäter im hochgelobten und (angeblich) friedlichen Islam gibt. Also kann hier von einer Steigerung von Südländer gesprochen werden. Der einzige Unterschied ist das sich die Taten dieser von der Presse genannten“ Islamisten“ nicht mit einem kurzen Artikel unter den Teppich kehren lassen.

  38. Ob Islam und Islamismus nun ein und dasselbe sind, hängt weniger von der Realität oder deren Interpretation ab, als viel mehr von der Begriffsdefinition.

    Wer den „Islam“ als den rein spirituellen Anteil definiert – und das scheinen viele implizit zu tun – den „Islamismus“ dagegen als die totaliäre Politideologie (mit spirituellem Unterbau), der hat sehr wohl zwei klar Unterscheidbare Dinge definiert.
    Und beide existieren, auch separat. Doch zeigt die empirische Erfahrung das ersteres, also der rein spirituelle Ateil, eher selten alleine vorkommt. Bei den Aleviten wohl noch am ehesten, da diese mit Scharia und Gottesstaat herzlich wenig am Hut haben. Doch diese sind eine Minderheit. Bei den beiden größten Strömungen des Islam – Sunniten und Schiiten – findet man diese Trennung kaum. Grundsätzlich gilt: je gläubiger ein Moslem, desto näher ist er dem Islamismus, da dieser nach traditioneller Interpretation sehr wohl aus dem spirituellen Unterbau abgeleitet werden kann und von islamischen Autoritäten weltweit auch abgeleitet wird.

    Insofern ist meine Sicht der Dinge, dass man sehr wohl eine Unterscheidung treffen kann, diese aber nicht den Kern der Realität trifft.

  39. Die ausgeklügelte und in die Welt gesetzte Behauptung, dass Islam und Islamismus zwei verschiedene Dinge sind, dient als Verschleierung und Beruhigungspille für all diejenigen, die sich gern täuschen lassen und die kein Hintergrundwissen besitzen (wollen). So ist es einfach, den Radikalen die Schuld zu geben, während die große Zahl der Muslime mit dem Segen der Politiker ihre Unterwanderung fortsetzen können, ohne groß in Verdacht zu geraten. Das ist, muss man zugeben, eine raffinierte aber auch perfide Methode, das Werk vollenden zu können, wozu a l l e Muslime verpflichtet sind. Wer es immer noch nicht glauben mag, soll gefälligst den Koran in Gänze lesen, da steht es schwarz auf weis!

Comments are closed.