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Hätte jemand im Jahr 1913 über die mögliche Zukunft Europas spekuliert, er hätte niemals zwei Weltkriege, zwei totale Diktaturen mit Hunderten Millionen von versklavten und ermordeten Menschen, oder eine Vernichtung der europäischen Juden, auch nur ansatzweise für möglich gehalten. Er hätte sich auf seinem bequemen Jugendstil-Sofa mit Schaudern abgewandt und den Erzähler für irrsinnig erklärt, und für einen grotesken Phantasten, dessen psychotischen Angstträumen man nicht länger zuhören wolle. Er hätte im Gegenteil viel von wissenschaftlichem Fortschritt geschwärmt – selbstverständlich zum Wohle der Menschheit und für den ewigen Frieden.

Der Roman „Von kommenden Stürmen“ (von Thomas Barthélemy, Telesma-Verlag 2013) ist eine kurze Geschichte einer möglichen Zukunft und die Geschichte von Menschen, die in einigen Jahrzehnten in unserem Land leben werden. Einige von ihnen sind sogar schon geboren. Noch ist diese Geschichte nur ein Angsttraum, eine Horrorvision. Hoffen wir, dass sie niemals Wirklichkeit wird. Hier sind ein paar Passagen aus dem Buch, das hier auf PI vor kurzem schon einmal rezensiert wurde.


2066: Ein nostalgischer Blick auf die „Goldene Zeit“

Ja, die Goldene Zeit, sie muss wunderbar gewesen sein. Es war die Zeit des alten Europa mit seinen vielfältigen Völkern und Sprachen. Hier in Metrocity Grande wurde das Deutsche noch ganz rein gesprochen, weiter westlich das alte Frankofon. Meine Mutter hat das Deutsche noch beherrscht und versucht, es mir heimlich beizubringen, aber ich habe es später im Internat vergessen, denn es war uns streng verboten, alte Sprachen zu sprechen. In jener Zeit belauschte ich manchmal Menschen, die heimlich Deutsch miteinander sprachen, ein Verbrechen, für das sie Lagerhaft riskierten. Wer kann heute noch Texte in dieser Sprache lesen? Alles ist längst vernichtet oder bestenfalls in Multilangue übersetzt.

In der Goldenen Zeit lebten die Menschen in großer Freiheit und in unvorstellbarem Luxus und Verschwendung. Es soll Supermärkte gegeben haben, die die Hälfte ihrer Lebensmittel vernichteten, wenn sie nicht verkauft worden sind. Wer etwas nicht mehr brauchte, der warf es weg und kaufte einfach etwas Neues. Überall gab es die besten Restaurants, Einkaufszentren mit Waren aller Art und Supermärkte, die täglich neu aufgefüllt wurden mit frischen Lebensmitteln aus aller Welt. Für uns Heutige ist das alles unvorstellbar, und ich frage mich, wie so eine Versorgung organisiert werden konnte.

Die Partei sagt uns, dass dieser Reichtum nur möglich war durch die Ausbeutung der Länder Asiens und Afrikas. Aber wenn Asien ausgebeutet worden ist, warum ist Asia-Pacific heute viel reicher als wir? Und warum sind die armen Länder in Afrika heute noch ärmer als damals?

Meine Eltern mussten später im Zuge des Bevölkerungsaustausches ihre Heimatstadt im Westen verlassen und flüchteten auf die andere Seite des Flusses. Damals entstand unser Homeland Austrasia. Im Westen erstrecken sich nun die Emirate von Al-Colonia und Al-Parisi bis ans Meer.

Ich frage mich immer wieder, warum diese Epoche so plötzlich endete. Äußerlich war der Anlass natürlich der weltweite Wirtschafts- und Währungszusammenbruch von 2018. Aber dem gingen Krisen voraus, die sich in immer höheren Wellen verschärften. Ein wichtiger Grund war die Einführung der gemeinsamen Währung in Europa, ein Fehler, an dem die so genannten Eliten aus Verblendung und Unfähigkeit festhielten, bis es zu spät war. Die skrupellose und zynische politische Klasse jener Epoche hatte jede Beziehung zu den Menschen verloren, von denen sie gewählt wurde und führte einen heimlichen Krieg gegen die eigenen Völker. Aber wieso? Es scheint, die Politiker hatten einen Teufelspakt mit der Finanzindustrie geschlossen, von der sie zum Schluss erpresst wurden. Die Banken mästeten sich an den Zinsen, die der Staat den Bürgern in Form von ständig steigenden Steuern abpresste. So wurde die Mittelklasse enteignet. Außerdem hatten die neuen Herrschenden aus den Misserfolgen ihrer Vorgänger gelernt: Als „Bourgeoisie“ waren sie revolutionärem Zorn ausgesetzt gewesen. Wenn sie sich jedoch die Maske der Ökologen und Sozialisten aufsetzten, sich selbst zu Wortführern der Gerechtigkeit und des Fortschritts machten? So waren sie unangreifbar. Also brachten sie die Medien unter ihre Kontrolle und inszenierten, um von ihren Lügen abzulenken, einen lächerlichen Kampf gegen die „Rechtsabweichler“, der immer heftiger und schriller geführt wurde, je schlechter die Dinge liefen. Die meisten Menschen ließen sich einschüchtern, und nur wenige durchschauten das System, das auf Lüge und Betrug basierte. Es zerstörte rasend schnell erst die Freiheit, dann den Wohlstand und zum Schluss die ganze Gesellschaft. Die neo-feudalen „Fürsten des Fortschritts“ machten Schulden, die niemals mehr zu bezahlen waren, und sie rechneten zynisch mit der Verarmung kommender Generationen – uns Heutigen. Außerdem öffneten sie die Schleusen der beginnenden Völkerwanderung, die zu schrecklichen religiösen Kämpfen und zum Großen Krieg führte. Ihnen verdanken wir unser heutiges Elend. Wären sie doch nie geboren worden!“

Ein Brief aus dem europäischen Bürgerkrieg

„Irgendwo bei Pristina, am 3. Dezember 2044

Meine geliebte Frau Katharina,

mein geliebter Sohn Lukas!

Ich bete zu Gott, dass ihr gesund seid und in Frieden und in Freiheit lebt. Wo ihr auch seid, wenn ihr diese Zeilen jemals lesen solltet, ich hoffe, euch geht es gut.

Ich schreibe diese Zeilen in einem Gefangenenlager der tatarischen Milizen irgendwo in den Bergen des Balkans, ich glaube im Kosovo. Heute hat es den ganzen Tag geschneit, und ein eiskalter Wind pfeift um die Baracken. Mir geht es nicht gut, ich habe Fieber und blutigen Husten und leide unter der grässlichen Kälte und dem Hunger. Seit meiner Verhaftung im Juli dieses Jahres bin ich nie mehr richtig gesund geworden.

Ich weiß, ich habe nicht mehr lange zu leben. Was ich am meisten bereue, ist, dass ich euch zu Beginn des Krieges allein ließ, um mich den Milizen anzuschließen. Ich wollte so schnell wie möglich zu euch zurückkehren und habe ja nicht geahnt, dass der Krieg so lange dauern würde! Wir alle glaubten fest daran, mit der Unterstützung unserer europäischen Freunde nach kurzem Kampf einen neuen deutschen Staat gründen zu können. Er sollte frei sein, demokratisch und wieder uns gehören. Wir kämpften in kleinen beweglichen Verbänden, die zur Schattenarmee der Mittelgebirge gehörten. Wir wollten die Oligarchen verjagen und alle Verräter, die unser einst blühendes Land zerstört hatten. Die alte Verfassung sollte wieder eingesetzt werden und unser Volk in einer Konföderation mit den anderen Völkern Europas friedlich zusammenleben. Unser Vorbild war ein todesmutiger Tyrannenmörder aus früheren Tagen, dessen letzte Worte waren: „Es lebe das Heilige Deutschland!“

Wir kämpften vor Leipzig, und wir lagen in Weißenfels, Naumburg, Weimar, Merseburg, Quedlinburg. Ich sah zum ersten Mal Dome, Kaisergräber, Reliquienschätze und fühlte den Kraftstrom, der ungebrochen durch die Jahrhunderte zu uns fließt. Die tiefe Frömmigkeit, Ehre und Treue der Ritter und Könige – dies alles wurde lebendig. Ich wusste: Das sind Traditionen, die wir niemals aufgeben dürfen, hier sind unsere Wurzeln. Ich spürte, wie unendlich gut mir diese Verbindung tat, mich mit Kraft erfüllte, mich heilte. Vor solch großer Geschichte verblasst das Elend unserer Zeit. Ich fühlte das Herz des „Heiligen Deutschland“: In den tausendjährigen Kaiserdomen, die ich noch vor ihrer Zerstörung sah, in den tiefen Wäldern, auf Bergen und Burgen, wo wir uns verschanzten, fühlte ich manchmal den schweren, unendlich langsamen Herzschlag des uralten Reiches, das schlief, aber nicht tot war. Würde es noch einmal erwachen und wiederkehren in die Geschichte – als ein erneuerter Bund der christlichen Völker? Es war dieser Traum, der uns beseelte. Warum dachten wir so? Die Antwort versuche ich hier zu geben, damit du mich verstehst, mein Sohn. Sie ist ­– mein Leben:

Ich wuchs behütet auf in den letzten Jahren der reichen Zeit, unter den Türmen des alten Domes am Rhein, der damals noch keine Ruine war. Du kannst dir nicht vorstellen, wie schön unser Land einmal war. Freiheit, Frieden und Wohlstand herrschten noch immer. Doch dunkle Ereignisse warfen bereits ihre Schatten voraus: Ich erinnere mich, dass unter den Älteren oft Streit um Einwanderer entbrannte und gefährliche fremde Religionen. Besonders heftig wurde um den Bau von Moscheen gestritten. Meine Eltern erzogen mich ganz im Sinne der liberalen Epoche. So wurde auch ich zu einem von Millionen Mitläufern der politischen Ideologie der „Korrektheit“, die damals die Gesellschaft durchdrungen hatte. In jener Zeit, die sich für frei hielt, aber es längst nicht mehr war, breiteten sich Geldgier, Lüge und Verrat aus. Ich bekam alles, was man für Geld kaufen konnte: eine gute Ausbildung, teure Kleidung, Elektronik, Reisen. Doch es ging immer schneller bergab. Überall nahm die Gewalt der Fremden zu, ein Freund von mir wurde auf offener Straße totgeprügelt. Es war erschreckend, im Prozess mit anzusehen, wie die damalige Justiz sich weigerte, uns noch irgendwie zu schützen. Die Richter versuchten, uns die Schuld zu geben und ließen die Mörder frei. Ich begriff: Die alte Generation bestand aus Feiglingen und Heuchlern, die uns offenkundig verrieten. In jenen Jahren starben Tausende aus meiner Generation durch heimtückische Gewalt, und niemanden schien es zu interessieren. Auch die Zeitungen logen, bis sie nicht mehr gekauft wurden. Dann wurde das Geld knapp, denn mein Vater wurde arbeitslos. Und es kam der Herbst 2018: Zuerst brachen die Banken, dann die Staaten zusammen, denn die Politiker hatten alles verspekuliert und verschleudert. Die „schwarze Woche“ – ich war gerade zwanzig Jahre alt geworden – beendete schlagartig unseren Wohlstand: Das Geld war plötzlich nichts mehr wert, wir verarmten. Das einzige, was weiter wuchs, war der Einfluss und die Anzahl der Einwanderer, die die politische Klasse ins Land schleuste. In der Krise wurde schlagartig deutlich, dass die Europäische Union vor dem Abgrund stand. Ich erinnere mich, dass einige Jahre zuvor ein älterer Ökonom und Politiker mit einem Buch großes Aufsehen erregt hatte, in dem er den Niedergang präzise voraussagte, aber er wurde heftig beschuldigt, die Gesellschaft zu spalten.

Dabei konnte man mit Händen greifen, wie die politischen Führer Europas sich von ihren Völkern ab- und den Fremden zuwandten. Wir wussten: Wir waren die letzte Generation, die noch etwas ändern konnte. Bald würden wir zu wenige sein. Nach allen Voraussagen würde unser Land um 2050 nicht mehr uns gehören. Es bildeten sich Keime des Widerstandes. Später gingen aus ihnen die Rebellengruppen der Sezession hervor. Ein Manifest, eine geistige Kriegserklärung, elektrisierte unsere ganze Generation. Niemals werde ich den unverwechselbaren Sound vergessen – es war der Sound der kommenden Stürme:

„Ihr wollt wissen, wer wir sind? Woher wir kommen? Was uns bewegt? Wir werden es euch verraten: Wir sind der Wandel der Zeit, wir sind der Wind der Bewegung, die nächste Generation. Wir sind die Antwort auf euch, und das Versagen eurer Utopie.“

Meine Generation fühlte sich verraten von den Älteren, die nicht nur im Reichtum gelebt, sondern uns auch noch ungeheure Schulden hinterlassen hatten, die wir niemals würden abtragen können. Sie waren unfähig, uns Orientierung zu geben; sie gaben uns nur hohle Phrasen und Lügen. Sie hatten erst Religion, Staat und Familie und zum Schluss den Wohlstand zerstört; sie erpressten uns mit ihrer abgestandenen, verlogenen Moral, während wir zusehen mussten, wie uns unsere Länder und Städte genommen wurden. Wir aber wollten unser Land und unsere Identität nicht aufgeben. Tief mussten wir graben, um unsere Wurzeln wieder zu finden. Und wir fanden unsere Geschichte wieder, die großartige Kultur, die unsere Vorfahren geschaffen hatten. Wir wollten echte Werte. Wir forderten unser Erbe zurück.

Auch meine Eltern waren mit dem Strom geschwommen und hatten immer wieder dieselben korrupten Politiker gewählt, die dem Land so unendlich schadeten. Aber ich kann sie nicht verantwortlich machen, denn sie waren manipuliert von der allgegenwärtigen, subtilen Propaganda, wie alle anderen auch.

Das Schlimmste war die Entrechtung, die uns widerfuhr, der schleichende Verlust von Freiheit und Identität. Wir wurden immer mehr zu Bürgern zweiter Klasse degradiert: Wir sollten uns nicht mehr wehren können. Als ich zweiundzwanzig wurde und die Jahre des Chaos begannen, begriff ich endlich, was passierte. Zu dieser Zeit studierte ich Medizin in Heidelberg. Danach arbeitete ich als Arzt an verschiedenen Krankenhäusern. Das Gesundheitssystem war ein Albtraum. Uns fehlte es an allem, die Krankenhäuser waren ständig überfüllt, Medikamente waren überteuert, viele arme und alte Menschen mussten abgewiesen werden. Wir hatten Anweisung, junge Einwanderer den alten Einheimischen vorzuziehen. Diese Alten wollte der Staat loswerden, sie kosteten zuviel und waren überflüssig. Dies empörte mich zutiefst. Ich musste immer mehr arbeiten für immer wertloseres Geld. In dieser Zeit, im Jahr 2030, wurdest Du geboren, Lukas.”

Von kommenden Stürmen. Roman. Umschlaggestaltung nach dem Gemälde „Das Innere des Berges II“ von Angerer dem Älteren. Treuenbrietzen: Telesma-Verlag 2013, geb., ISBN 978-3-941094-12-3, 18,95 €

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28 KOMMENTARE

  1. Da läufts einem Kalt den Rücken runter. Aber ich fürchte, daß ist eine sehr realistische Einschätzung. Furchtbar!

  2. Die beiden furchtbaren Diktaturen, Nazismus und Bolschewismus, bei letzteren deren Verbrechen weder genuegend publiziert noch aufgearbeitet,

    sind Vergangenheit.

    Wir haben genug mit der Situation von 2013 mit aufziehender EU Diktatur,

    Meinungsterror durch pc Vorgaben was gesagt und geschrieben wird,

    Ausverkauf Deutscher Interessen auf dem Altar des verrotteten Europas mit

    hunderten Milliarden Transferzahlungen, Garantien, fehlendes Vetorecht fuer Draghis Milliardenaufkaeufen fuer Ramschstaatsanleihen, seine Zinspolitik mit verheerenden Auswirkungen fuer Sparbuchbesitzer, die jeden Tag mit weniger Kaufkraft ihr Geld dahinschmelzen sehen.

    Masseneinwanderung von Millionen bildungsferner Armutszuwanderer in die Sozialsysteme, der Bodensatz der Gesellschaften, die sie uns aufs Auge drueckt, bestehend aus Muslimen und Zigeunern,

    mit einer Integrationsbereitschaft gleich 0, Chancen in einer High-Tech Gesellschaft sich nuetzlich zu machen nahezu gleich O

    Trotzdem geht alles seinen Lauf weiter, weil der Deutsche inzwischen sich zu einem rueckgratlosen, impotenten Jasager hat umerziehen lassen.

  3. Im Moment lese ich Eva Herman und wie sie von Schreinemakers und Berger aus dem Studio geschwatzt wurde. Ein reichlich skandalöser Vorgang und irgendwann verschwand der Kerner aus dem ÖR TV, aber nun ist er wieder da!

    Dieses Miststück. Fragt denn niemand die ÖR Bezahler, ob sie den noch sehen wollen?

    Nein, natürlich nicht, die ÖR Zwangsbezahler bekommen vorgesetzt wen die Sender wollen, sie interessieren sich nicht für die Bezahler, müssen sie nicht, sie haben Narrenfreiheit.

    Das ist ein extrem minderwertiges System, jedoch es passt zur DDR 2.0 und deren Initiatorin Merkel.

    Die Merkel und dazu noch der Gauck, grundgütiger, wie konntest du das zulassen …

  4. Viele junge Leute meinen, am besten wäre es, wenn es in Europa, gar auf der ganzen Welt nur eine einzige Sprache gäbe: Englisch.

    Und sie verteidigen diesen Schwachsinn aggressiv.
    Nicht, daß ich andere Sprachen schlecht finden würde. Ich wäre stolz, nicht nur mäßig Englisch, sondern auch mehr als einen Hauch Französisch sprechen zu können und natürlich Latein.
    Aber eine Einheitssprache? Wie schrecklich!

    Ich kann gar nicht verstehen daß junge Leute, meist politisch links, um jede Indianer- und Negerkultur die ausstirbt heulen, aber gleichzeitig nur von einer einzigen Weltsprache träumen. Das widerspricht sich doch!

  5. #4 Schweinsbraten (08. Nov 2013 02:14)
    Viele junge Leute meinen, am besten wäre es, wenn es in Europa, gar auf der ganzen Welt nur eine einzige Sprache gäbe: Englisch.

    Ich sehe das aber schon so.
    Ein vielsprachiges Gebiet wie Europa, wo teilweise selbst in einem Land verschiedene Sprachen gesprochen werden (Schweiz, Belgien, Spanien) hat das Problem das es für qualifizierte Zuwanderer, also Leute die in ihrer neuen Heimat einen anspruchsvollen Job ausüben und sich auch richtig integrieren wollen, sehr schwer ist, da das beherrschen der Landessprache mit dazu gehört.
    Klar kann man alles irgendwie lernen, aber warum soll man eine so komplizierte Sprache wie deutsch oder französisch lernen, das kostet geistige Energie und Lebenszeit, die man besser in berufliche Weiterbildung investieren kann, wenn man in ein Land auswandert, in dem die einfach zu erlernende Weltsprache Englisch entweder Muttersprache ist, oder als Zweitsprache voll akzeptiert ist.
    Noch immer ist es so, das ein Wissenschaftler oder Geschäftsreisender mit gutem Englisch es in Deutschland nicht einfach hat, andererseits Türkisch in deutschen (Sozial-)Behörden schon beinahe als zweite Amtssprache etabliert ist.

  6. Man kann darauf warten dass dieses Buch bald in den Mainstream-Medien verrissen wird. Oder nein, das ist zu gefährlich denn dann könnten ja zu viele darauf aufmerksam werden. Es wird tunlichst verschwiegen werden, dass es diesen Roman überhaupt gibt!

    Gut‘ Nacht Europa wenn es so weit kommt wie beschrieben…

  7. #6 EasyChris (08. Nov 2013 06:48)

    Ja, das ist der feuchte Traum der EU, das Zerstören von nationalen Identitäten, denn Sprache ist ein Teil dieser Identität.

  8. Ehrlich gesagt glaube ich kaum das es soweit kommen wird! Unterschätzt das Volk nicht. Wenn es den Leuten schlecht geht – und darauf brauchen wir nicht länger warten- wird es knallen.

    Da werden auch kein Neusprech, keine NSA-Überwachung und auch keine gleichgeschalteten Medien mehr helfen.

  9. Ziemlich interessant und trifft vieles, wie wir es auch selber beobachten und wahrnehmen.
    Gott hat schon einigen Christen Prophetien gegeben und diese gewarnt, das eine sehr große Dunkelheit über Europa kommen wird mit viel Blutvergießen und dergleichen.
    Diese Warnungen wurden innerhalb der letzten 3 Jahrzehnte ausgesprochen und beinhalteten gerade auch unsere „Lieblinsideologie“ des Kameltreibers…
    Es wird aber auch wieder Licht kommen, und zwar wird es aus England kommen…

  10. #12 @EDDA

    Meine Frau ist auch Asiatin, sie ist gut integriert und spricht Deutsch. Trotzdem bin ich jeden Tag hier auf pi und selbst meine asiatische Frau sieht die Entwicklungen hierzulande mit Sorge. Nie hat sie staatliche Stütze empfangen.
    Also reiss‘ dich gefälligst zusammen und kehr‘ nicht alle über’n Kamm!
    Wegen Kommentaren wie deinem kommt der Blog pi in Verruf; was du von dir lässt ist absolut unsachlich!

  11. @Edda
    Es gibt eigentlich nur eine Ideologie, die nicht nur in unserem Land den Stress macht.
    Die meisten anderen sind integriert und ehrlich: Die Hilfen des Staates bringen immer mehr Leute rein die sich wie Maden im Speck bewegen wegen der politischen Korrektheit.
    Aber das trifft auch auf viele Deutsche zu: Wenn man alles frei hergibt und verlangt keine Gegenleistung, dann braucht man sich nicht wundern, das immer weniger arbeiten wollen, wozu auch?

  12. Fjordman ist natürlich auch seit Jahren klar, wie schrecklich das alles enden wird. Allein die Beschreibung der Gegenwart ist ja schon erschreckend genug:

    Gesetz und Ordnung brechen in den Großstädten ganz Westeuropas und der ganzen westlichen Welt rapide zusammen, während Einwandererbanden die Straßen beherrschen. Das Gesetz wird nur gegen die “rassistische” weiße Mehrheitsbevölkerung durchgesetzt, um sicherzustellen, daß sie weiterhin wahnsinnig hohe Steuern an Behörden zahlen, die nichts tun außer sie anzulügen, zu beleidigen und bei ihrer Vernichtung als Nation zu helfen.

    http://willanders.wordpress.com/2009/12/26/fjordman-den-kommenden-zusammenbruch-uberleben/

  13. #13 EDDA (08. Nov 2013 10:57)

    Dir empfehle ich einmal IKEA Tempelhof (Neuköln), vorzugsweise wenn eine Rabattaktion läuft. Das ist echter Grusel.
    Zum lesen „Die Epoche der Bestien“ von Lanz Martell, daß ist richtig bitterböse.
    Da jaulen die linken Scheibenhirne sofort wie die pawlowschen Hunde, Nazi, Nazi überall..

  14. Es ist, als wäre man dabei wie Orwells „1984“ das Licht der Welt erblickt.
    Das gleiche Gefühl, die gleichen eiskalten Schauer über den Rücken, die einige Leute auch damals empfunden haben müssen, beim lesen dieser Zeilen.

  15. Dieses Buch sollte in keinem Haushalt fehlen, eine Mahnschrift, eine Anklage gegen die katastrophalen Zustände in Europa und seinem Ende, was Realität wird, sollte kein Wunder geschehen. Das Wunder würde lediglich darin bestehen, dass die Masse der Menschen, die nur in der Gegenwart leben, auch an die Zukunft ihrer Kinder und Europa denken. Deuitschland driftet immer mehr ab, der öffentliche Raum ist ungenießbar geworden, Lüge und Feigheit sind die Parameter, die den Abgrund garantieren.

  16. #15 Andreas

    Bitte genau lesen:

    Ich sprach von gerne noch 95 Prozent Deutschen, also bleiben noch 5 Prozent Ausländer, zu denen Ihre Frau dann gerne gehören darf.

    D a s wäre ein erträgliches Verhältnis und n i c h t umgekehrt.

    Da können Sie mir doch nicht widersprechen
    als PI-Leser und -Schreiber!?

    Ich weiss auch nicht, w o Sie wohnen.
    Ich schildere nur meine objektiven Beobachtungen.

  17. In jener Zeit belauschte ich manchmal Menschen, die heimlich Deutsch miteinander sprachen, ein Verbrechen, für das sie Lagerhaft riskierten.

    Wehmut, Wehmut … (übrigens auch eines der abertausender schöner, tiefer deutscher Wörter)

    John le Carré schwärmt von den Schönheiten der deutschen Sprache so sehr, dass er sie zur „Sprache der Götter“ erhebt. Das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, es tut aber der Seele gut, der immer nur von dem melodischen Klang der italienischen Sprache oder der Eleganz des Französischen vorgeschwärmt wird.

    Als ich die „Focus“-Story über le Carrés Liebe las, kam mir wieder mal eine deutsche Dichterlesung in den Sinn, die vor vielen Jahren in Washington stattfand. Sie wurde auch von einigen amerikanischen Deutsch-Studenten besucht. Und ich habe nie ganz vergessen, wie eine der Studentinnen hinter mir zu ihrer Freundin sagte: „German sounds so noble.“

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ein_englaender_als_bayer_das_ist_wahre_liebe

  18. #15Andreas
    #22Edda

    Gerne auch noch momentan 5 bis 10 Prozent dazu:a n e r k a n n t e Flüchtlinge und die Flüchtlinge aus Syrien.

    Wären immer noch 15 Ausländer zu 85 Deutschen.
    Eigentlich genug.

    Aber das Gegenteil ist meine Beobachtung.

    Aus sicherer Quelle weiß ich:
    Beim muslimischen „Zuckerfest“ fehlen von 28 Schülern gleich 19 Schüler!

    Ein unerträgliches Verhältnis, die Zukunft macht mir Angst.

  19. Leute, macht Euch auf eines gefasst:

    Es wird ein Krieg kommen!

    Wahrscheinlich kein regulärer, mit Armeen und Artillerie, wie wir ihn aus der Geschichte kennen, sondern ein schwelender, über Jahrzehnte dauernder, der immer und jederzeit zu einem Brand auflodern kann. Er wird an ethnischen, religiösen und sozialem Grenzen verlaufen und mit einfachsten Mitteln geführt werden.

    Bereitet Euch darauf vor!

    – Egal, wie alt ihr seid, lernt schießen und bringt es Euren Kindern bei! Dazu braucht ihr keinen Waffenschein, das geht auch mit Luftdruckgewehren!

    – Schickt Eure Kinder in Selbstverteidigungskurse, schon vom Kleinkindalter an! Kampfsport muss so normal werden wie Fußball unter Deutschen!

    – Kauft Euch Land außerhalb der Stadt! Die Stadt wird in Zukunft sehr gefährlich werden. Noch ist das Land überwiegend Deutsch, verspielt nicht Euer letztes Rückzugsgebiet!

    – Engagiert Euch in der Kommunalpolitik! Nur so könnt ihr darauf Einfluss nehmen, was in Eurer näheren Umgebung passiert. Sonst braucht ihr Euch nicht zu weundern, wenn ihr plötzlich ein Asylantenheim oder ein Roma-Lager in Eurer Nachbarschaft habt…

    – Vernetzt Euch mit Gleichgesinnten! Unterstützt Euch gegenseitig! Ihr werdet dieses Netzwerk brauchen, wenn die staatlichen Fürsorgeeinrichtungen kollabiert sind!

    – Und zu guter Letzt: Baut Kontakte ins außereuropäische Ausland auf! Wenn ihr die Möglichkeit habt, außerhalb Europas zu studieren oder zu arbeiten, nutzt diese! Wenn ihr Verwandte außerhalb Europas habt, intensiviert den Kontakt! Ihr braucht einen Fuß in der Tür, falls es wirklich kracht!

  20. #17 Freies Land

    Ich dachte immer, Ikea sei schwedisch.

    Aber wer die „schwedischen“ Models -von jung bis erwachsen- im Ikea-Katalog sieht, der weiß, welches Klientel angesprochen werden soll….

    Die M e h r h e i t ist als Kunde eben K ö n ig.

  21. Solche Geschichten ziehen einem echt runter!! Aber keine Angst! Europa hat schon ganz andere Unruhen überwunden! Die Geeschichte läuft weiter! So oder so!

  22. Wem nützen die kommenden Stürme?
    Das Leben tut immer das was es am Besten kann: Es geht einfach weiter.

  23. #8 Bundesfinanzminister (08. Nov 2013 07:53)#6 EasyChris (08. Nov 2013 06:48) Ja, das ist der feuchte Traum der EU, das Zerstören von nationalen Identitäten, denn Sprache ist ein Teil dieser Identität.

    Nein, es ist nicht der Traum der EU, es ist der Traum von linken bösartigen Politikern, von Menschen, die einen Namen haben, den man nicht erfahren darf.

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