Ein Lobbybündnis wirbt für die Sterbehilfe. Es sind die gleichen, die früher für die Abtreibung mobil machten: Atheisten. Daran wird deutlich, dass es beim begleiteten Suizid weniger um den Tod als um die Gottesfrage geht… Ein Konter von Alexander Kissler im CICERO! Und um beim Thema zu bleiben: in Stuttgart sieht Pro Familia (lateinisch „Für die Familie“) eine „gravierende Versorgungslücke“ für die Region, weil eine Abtreibungsklinik mit 2000 Abtreibungen pro Jahr eventuell schließen muß, da ihr niemand mehr Räume vermieten will. Das Wort „Versorgungslücke“ erscheint in diesem Zusammenhang geradezu doppelt pervers, wenn man daran denkt, daß gerade auch aufgrund von Abtreibungen die Bevölkerung schrumpft, und immer häufiger bereits offen die Umvolkung Deutschlands und die Vermehrung der Einwohner durch massenhafte Flüchtlingsaufnahme verlangt wird!

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162 KOMMENTARE

  1. Komisch. Ich bin Atheist und keineswegs für Abtreibung oder Umvolkung.

    Sterbehilfe ist absolut OK, wenn der Betroffene leidet und nicht mehr will.

    Das passt natürlich frustrierten Kathölen nicht, dass der Mensch ein Selbstbestimmungsrecht hat, gelle?

    Vermutlich kommt der Frust der Kathölen daher, dass ihre Hirten dem Islam so tief in den Arsch kriechen, wie es vor einiger Zeit nur die Evangelen taten.

    Aber naja, ich gönne es ihnen, dass sie viele Jahre leiden und einen Todeskampf führen müssen, ohne die Chance auf Sterbehilfe. Ich jedenfalls möchte selbst entscheiden, wann es Zeit ist zu gehen.

  2. Was soll das? Moslems und Christen immer auf die Atheisten?An alle Moslems und Pfaffen,wir waren alle mal Affen!

  3. Weg mit den Atheisten! Diese Ungläubigen sollen für immer in der Hölle schmoren. Kein Gläubiger darf sich Freund eines Atheisten nennen….

    …. (irgendwo habe ich das schonmal gelesen)

  4. Abtreibung als familienförderndes Unterfangen wird bevorzugt, wenn nicht ausnahmslos Angehörigen der hellhäutigen ‚autochthonen Bevölkerung‘ in Europa bzw.(in den USA) nahelegt.
    Ein politisch unkorrekter Schlimmfinger, der Böses dabei denkt …

  5. Christen dürfen getötet werden, deshalb ist die Abtreibung erlaubt.

    Mohammedaner dürfen nicht getötet werden, dafür sorgt dann die „Umma“.

    MAN SOLLTE MAL DARÜBER NACHDENKEN: WACHSET UND MEHRET EUCH!

    Gilt immer noch für Christen! Mohammedaner tun es!

  6. Auch wenn ich als Christ Mitleid für diejenigen habe die Gott nicht kennen und die Gott nicht kennt, sollte mit einer pauschalen Anklage bei einem so komplexen Thema wie der Sterbehilfe vorsichtiger umgegangen werden als es der Autor hier macht.

    Nicht jeder Gottlose ist auch ohne Moral!

    semper PI!

  7. @#2 Istdasdennzuglauben

    Es gibt unter den sogenannten Humanisten einige Eugeniker. Das „Kulturchristentum“ hat sich bei diesen nicht rumgesprochen; ergo sind diese ein Teil der anti-abendländischen Amokläufer(einerlei,nazistisch,linksliberal,postchristlich-konservativ,neoliberal,grünisch,feminstisch,postfeministisch gegendert-linksfaschistisch…..)

  8. Ich habe eine völlig neue Erkenntnis über Sterbehilfe, nachdem sich meine über 90jährige Mutter mit dem vorher geäußerten Wunsch, friedlich zu sterben, in monatelangen, elenden Qualen letztendlich ihr Ziel erreicht hat.

  9. Es ist kein Problem, dass wir immer weniger werden (das wäre in der Tat zu begrüssen). Das Problem ist, dass die Anderen immer mehr werden. DAS ist das Problem.

  10. Der Vergleich von Abtreibung und Sterbehilfe geht fehlt.

    Bei der Abtreibung wird das ungeborene Kind nicht gefragt, ob es leben will oder nicht, das entscheidet die werdende Mutter, die dabei im wesentlichen ihre Interessen und Bedürfnisse zugrundelegt.

    Bei der Sterbehilfe entscheidet der Betroffene selbst darüber, ob er in einer Extremsituation sein Leben fortsetzen will oder eben nicht.

  11. @ #12 Manimal

    Richtig! Nicht uns muss man das Wenigerwerden verbieten – in Anbetracht schwindender Ressourcen auf der Welt – sondern man muss den Negern und Surensöhnen das Wenigerwerden beibringen!

    Die Renaissance mit all ihren Wohltaten für die Menschheit konnt nur gedeihen, weil vorher die Pest die Bevölkerung Europas um ein Drittel reduziert hat!

  12. P.S.

    Ich habe bereits zwei Kinder, der dritte Braten ist im Ofen und wird – inshallah – zu Weihnachten geboren, als jenem Fest, welches die Christen gekapert haben, um uns das Julfest abzugewöhnen, wobei eigentlich erwiesen ist, dass Jesus eigentlich im Sommer/Spätsommer geboren wurde.

    Naja, vielleicht gelingt mir ja das, was „kewil“ hier so vehement zu verhindern sucht: Die Vereinigung von Heiden- und Christentum, in dem ich meinen Sohn Wodan-Jesus nenne … 🙄

  13. #1 Eugen Zauge

    „Das paßt natürlich frustrierten Katholen nicht, daß der Mensch ein Selbstbestimmungsrecht hat.“

    Von welchem Gesetz reden Sie, aus dem sich dieses Recht herleitet? Oder ist das ein Spezifikum des atheistischen Glaubens?

  14. OT

    Schön, was uns die allseits erwünschten „Plusdeutschen“ für Begrüßungsgeschenke mitbringen:

    http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-10/ebola-virus-flugreisen-epidemie-uebertragung?google_editors_picks=true

    „Fliegt Ebola jetzt um die ganze Welt?“ fragt die „Zeit“ und kommt zu dem Schluss:
    „Weitere Infizierte werden zunächst unbemerkt einreisen“ … natürlich ohne Konsequenzen für die unkontrollierte Einwanderung Tausender, auch aus Ebola-Gebieten.

    Verantwortliche Politiker müssten jetzt sofort handeln, aber die gibt es leider nicht unter den zur Zeit Regierenden.

  15. Sterbehilfe ist humaner als dahinsiechende Qual. Und Abtreibung ebenfalls.
    Ich kann dagegen sehr auf die Millionenfach importierten Sterbe(ge)hilfen verzichten,denn da werde ich nicht mal gefragt.

  16. @#2 Istdasdennzuglauben

    Die katholische Kirche ist nicht gegen die Evolutionslehre,bzw die modernen Theorien innerhalb der Biologie.

    http://books.google.ch/books?id=iq3xMm75KF8C&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

    Zumal auch die Aufklärung auf der Auseinandersetzung mit der christlichen Scholastik beruht(positiv wie negativ).Die Schaffung der Welt aus dem Geiste:

    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Hegel,+Georg+Wilhelm+Friedrich/Enzyklop%C3%A4die+der+philosophischen+Wissenschaften+im+Grundrisse/Dritter+Teil%3A+Die+Philosophie+des+Geistes/3.+Abteilung%3A+Der+absolute+Geist/B.+Die+geoffenbarte+Religion

    Das christliche Abendland,die Zivilisation des Westens, hatte mit dem Sieg über die Achsenmächte nochmals eine Chance bekommen.

    https://www.youtube.com/watch?v=-HIp0SC2Gso

    Es gibt Kulturkämpfe zwischen und innerhalb von Kulturen.Siehe Egon Flaig. 4:40 Sparta innerhalb der griechischen Kultur.(abgewehrte „Kulturneugründung“).

  17. @ #17 Porphyr

    Genau das ist das Problem mit euch: Ihr seht den Mensch nicht als Maß aller Dinge und hofft, darauf, dass der heilige Bimbam oder euer Spaghettimonster alles für euch regeln.

    Der Mensch – als zumindest in weiten Teilen – intelligentestes Wesen auf diesem Planeten hat über sich und seine Existenz zu entscheiden, niemand anderes.

    Aber ich wünsche dir viel Spaß dabei, solltest du an Krebs im Endstadium oder vollständiger Lähmung leiden und den Tod wünschen. Hoffentlich bist du dann von Katholiken umgeben, die dir diesen Wunsch verweigern.

  18. Das Ausmaß der unverantwortlichen Abtreibungen ist in der Tat kritikwürdig. Aber ein würdiges reflektiertes und selbstbestimmten Sterben, jenseits der evidenten Interessen auch der kirchlichen Sozialindustrie, müsste mit strengen Regeln ermöglicht werden. Befreiung von der staatlichen Bevormundung auch auf diesem Gebiet. Es kann nicht erstrebenswert sein, dass sich lebensmüde und kranke Bewohner von Altenheimen, ohne jede verbliebene Lebensqualität, aus dem Fenster stürzen lassen müssen, um das angestrebte Ziel ihres Todes zu erreichen.

    Mein Menschsein als Atheist definiere ich primär an der reflektierten verbalen Kommunikationsfähigkeit mit anderen Menschen.

    Ein Hindämmern zur Gewinnmaximierung der Sozialindustrie, bis der Tod nicht mehr verhindert werden kann, ist zutieft inhuman. Ich wünsche mir, wenn es soweit ist, einen selbstbestimmten Todeszeitpunkt. Und humanistische ärztliche Hilfe ohne staatliche Sanktionen.

  19. Wenn es die Religion nicht gäbe, könnte PI sofort bis zu 90% einpacken. Ich wünsche mir, PI könnte sofort bis zu 90% einpacken.

    P.S.: „In der Hölle schmoren“ (das Haupt-Verkaufs-Argument der Jihadisten) ist zum Beispiel eine Erfindung der Christen und nicht des Islams, da der Islam erst einige Jahrhunderte nach dem Christentum kam. Den Rest kennen Sie ja: Der Islam ist nicht die Aufklärung durchgelaufen wie das Christentum etc. etc.
    Um so mehr finde ich es traurig, wenn es heute noch Christen gibt, welche auf dem geistigen Level eines Moslems des 7 Jahrhunderts sind.
    Bevor Sie mich jetzt steinigen, bedenken Sie, dass
    Religion und an den Gott glauben zwei verschiedene paar Schuhe sind.

  20. So sehr ich den dogmatischen Atheismus ablehne, ist mir ein bekennender Atheist lieber, als ein verlogener systemkonformer Pfaffe, zumal ich einen Atheisten kenne der strikt gegen Abtreibung votiert.

    Abtreibung und Sterbehilfe sind im übrigen zwei verschiedene Themen.

  21. Ich finde auch, dass Sterbehilfe und Abtreibung nicht in einen Topf gehören – ethisch betrachtet.

    Rein rechnerisch betrachtet haben beide Fragen natürlich mit der Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur zu tun.
    Ein sehr sensibles Thema.

    Auf uns werden in Zukunft gewaltige Probleme zukommen, weil nicht genügend Kinder geboren werden oder den Kindern das Leben nicht ermöglicht werd. Die demographische Degeneration. Gleichzeitig haben wir enorm viele alte Menschen aus den noch gesunden Geburtengenerationen, die im Alter enorme Kosten verursachen.
    Sterbehilfe zu erleichtern, den Freitod zu legalisieren, könnte mithelfen, Kosten einzusparen. Eine knallharte, eine üble Rechnung, die in einigen Hirnen aber sicher rumspuken wird.

    Ebenso weiss ich, dass Atheisten zu diesen Themen sehr unterschiedliche Überzeugungen vertreten – besonders, was Abtreibung angeht.
    Das sage ich als jemand, der sich selbst als aufgeklärter Christ regelmäßig überhebliche Sprüche von einigen Atheisten anhören muß.

  22. Gegen eine massivste, völlig unkontrollierte Zuwanderung kann ein Deutscher nicht gegenankarnickeln weil er „nebenbei“ auch noch arbeiten muss im Gegensatz zu vielen Zuwanderern und sich eventuell sogar die unverschämt erscheinende Freiheit nimmt anderen Hobbies nachzugehen in der Freizeit.

    Die meisten Deutschen gehen verantwortungsbewusst mit der Planung ihres Nachwuchses um und lassen nicht den Staat, also den Steuerzahler, die Blagen finanzieren.

    Das wird an der Umvolkung nichts ändern. Jedes Kind, welches absehbar nicht ausreichend versorgt werden kann verschlimmert die Lage nur und ob da eine Abtreibungsklinik schliesst oder nicht spielt keine Rolle.

    Und Sterbehilfe ist ein ganz, ganz anderes Thema und gehört nicht in diesen Kontext. Beim Lesen des „Welt“ – Artikels ( „Zuwanderung als Chance“ ) kriege ich das Ko… Merkwürdig, daß die Kommentarfunktion noch offen ist. Noch…

  23. @Istdasdennzuglauben

    Sterbehilfe ist humaner als dahinsiechende Qual. Und Abtreibung ebenfalls.

    Abtreibung ist im Normalfall die Tötung völlig gesunder heranwachsender Menschen im Mutterleib.

  24. Mir fällt nur auf, dass wenn ein Atheist etwas religiöses bloß hinterfragt (z.B. Sterbehilfe, Beschneidung oder die Gefahren einer Überbevölkerung) dann werden innerhalb Sekunden viele Katholiken zu Bestien und drohen sofort mit Tod, Teufel und der Hölle. Sie katapultieren sich augenblicklich in das 7 Jahrhundert zurück und unterscheiden sich dann VERBAL kaum von ihren Gleichgesinnten.

  25. OT: staatlicher Öko-Terror in Baden-Württemberg

    Jetzt kommt die Zwangsbegrünung

    In Baden-Württemberg sollen künftig alle neuen Häuser grün sein. Wer keinen Garten hat, soll die Fassade oder das Dach begrünen – zwangsweise. Auch sonst hält eine neue Bauordnung einige Überraschungen parat.
    […]
    Und für Radfahrer brechen komfortable Zeiten an, weil wettergeschützte Stellplätze Pflicht werden. Was wie eine grüne Utopie klingt, dürfte bald Gesetzeskraft haben.
    […]
    Ziemlich problemlos soll künftig jeder in seinem Garten Kleinwindkraftanlagen aufbauen können.
    […]
    „Das macht flapp-flapp-flapp“, gibt Ottmar Wernicke von Haus & Grund zu bedenken und ahnt schon, welche Streitereien da ausgelöst werden können: „Da wird das Nachbarrecht außer Kraft gesetzt.“
    […]

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bauordnung-in-baden-wuerttemberg-zwangsbegruente-haeuser-13208204.html

  26. Und ich, als nicht dogmatischer und ungläubiger Atheist sage, das die Mutter immer selbst,sofern sie dazu in der Lage ist,entscheiden sollte ob oder ob nicht.Wer sollte es denn sonst tun?

  27. Die Praxis der straflosen Abtreibung ist eine besonders perfide Form des Völkermordes.
    Kriminelle Politiker und linsversiffte Ideologen betreiben Völkermord an der eigenen Bevölkerung in Buntland und ausser ein Paar Tausend gläubigen Christen scheint es niemanden weiter zu stören.
    Der sogenannte Humanismus, Atheismus, Sozialismus und sonstige -ismen vernichten auf Dauer alles Positive, was Vernunft, Geist und Anstand geschaffen haben.

  28. #29 Selberdenker (15. Okt 2014 12:02)

    Bin mit Ihnen einverstanden. (Habe in meinem Fall in diesem Zusammenhang auch statt „Abtreibung“ lieber „Gefahren der Überbevölkerung“ benützt.)

    Aber eine Gretchenfrage erlaube ich mir auf dieser Stelle:

    Was ist besser? Eine Million Menschen umzubringen, oder warten, bis sich 50 Jahre später wegen der Überbevölkerung die halbe Welt umbringt?

    Ehrlich gesagt: Ich kann diese Frage nicht beantworten. Ich kann jedoch eine Frage stellen. Nicht wahr?

  29. @what be must must be

    Bin Atheist.

    Stark! Du liegst im Trend! 😀

    Ich bin nicht Atheist, halte Sterbehilfe aber in manchen Fällen für richtig. Sie passiert bereits täglich auch in Deutschland – wird aber nicht so genannt. Einfach gesagt: Es ist irgendwann eine Frage der Dosis der Schmerzmedikation, ob ein leidender Patient nochmal aufwacht – oder eben nicht. Die Grenzen sind da nicht sehr scharf, was auch ok so ist.
    Das Thema wird mAn daher viel zu hoch gekocht.

    Für eine Abtreibung gibt es für mich nur drei vertretbare Indikationen:

    1. Vergewaltigung
    2. akute Lebensgefahr für die Mutter
    3. schwerste Mißbildungen des Kindes

  30. @ #36 Selberdenker

    Ich stimme allen drei Punkten zum Thema Abtreibungsgründen vollumfänglich zu!

    Wem nützt es, ein schwerstbehindertes Kind auszutragen?
    Den Eltern, die ihre Leben lang nicht mehr froh werden?
    Dem Kind, welches leidet und niemals ein vollwertiges Leben führen können wird?
    Der Gesellschaft, die für die Kosten der Pflege aufkommen muss?

    Ansonsten bin ich auf dem Standpunkt, dass eine gesunde Frau, welche ein gesundes Kind erwartet, KEINEN Grund hat, dieses nicht auszutragen.

    Ein durch eine Vergewaltigung entstandenes Kind, welches wohl kaum auf die Liebe der Mutter hoffen darf, muss abgetrieben werden dürfen: Hier steht das Leid der Mutter im Vordergrund.

  31. 15.10.14 | 22:45 Uhr
    Krieg gegen den „IS“ – Gibt es überhaupt eine Strategie?

    Trotz des Vormarschs der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien verweigert Ankara den Amerikanern die Nutzung türkischer Militärbasen im Kampf gegen den Terror. Eine Bodenoffensive im Alleingang lehnt Ankara ab und fordert stattdessen ein UN-Mandat. Hierzulande hat sich die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt für ein robustes UN-Mandat ausgesprochen, in dessen Rahmen auch Deutschland gegebenenfalls bereit sein müsse, sich an einer Bodenoffensive zu beteiligen. Sind Bodentruppen der richtige Weg im Kampf gegen den „IS“? Wie zuverlässig ist die Türkei als NATO-Bündnispartner? Und riskiert sie einen neuen Bürgerkrieg mit der PKK im eigenen Land? | mehr

    http://daserste.ndr.de/annewill/

  32. # 21 Eugen Zauge

    “ … ihr seht den Mensch nicht als Maß aller Dinge…“

    Bitte verschonen Sie uns mit den verabsolutierten Schlagwörtern der Sophisten ( Protagoras ), die schon von Sokrates und dann Platon ad absurdum geführt wurden. Wer sagt Ihnen denn, daß ich Katholik oder überhaupt ein Christ bin, bzw. überhaupt an etwas glaube?

  33. An die Atheisten hier im Forum:

    von Prof. John Lennox, Mathematiker:

    “Der britische Grossrabbiner Jonathan Sacks wies kürzlich darauf hin, dass der grösste Atheist aller Zeiten, Friedrich Nietzsche, die Konsequenzen seiner Abwendung von Gott mit erschreckender Klarheit erkannte.
    Aber seine derzeitigen Nachfolger haben diesbezüglich nicht einen Hauch von Ahnung.”

    Sacks weiter:
    “Time and again in his later writings Nietzsche tells us that losing Christian faith will mean abandoning Christian morality. No more ‘Love your neighbour as yourself’; instead the will to power. No more ‘Thou shalt not’; instead people would live by the law of nature, the strong dominating or eliminating the weak. ‘An act of injury, violence, exploitation or destruction cannot be “unjust” as such, because life functions essentially in an injurious, violent, exploitative and destructive manner.'“

    (babelfish adaptiert)
    „in seinen späteren Schriften sagt uns Nietzsche immer wieder, dass der Verlust des christlichen Glaubens bedeutet: Verzicht auf die christliche Moral. Nicht mehr ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst ‚, sondern der Wille zur Macht. Nicht mehr ‚Du sollst nicht ‚, statt dessen würden die Menschen nach dem Gesetz der Natur leben, der Starke dominiert oder beseitigt den Schwachen.
    „Ein Akt der Verletzung, Gewalt, Ausbeutung oder Zerstörung kann nicht als solcher „ungerecht“ sein, denn das Leben funktioniert grundsätzlich in einer schädlichen, gewalttätigen, ausbeuterischen und destruktiven Art und Weise .“
    (Biologische Evolution: survival of the fittest)

    Als Christ sage ich hier:
    Nietzsche hat den Gedanken „Gott (der jüdisch/christliche) ist tot“ konsequent zu Ende gedacht und hat die entsprechenden Konsequenzen gezogen.

  34. #34 sunsamu (15. Okt 2014 12:18)

    Der sogenannte Humanismus, Atheismus, Sozialismus und sonstige -ismen vernichten auf Dauer alles Positive, was Vernunft, Geist und Anstand geschaffen haben.

    Wenn Sie PI lesen würden und auch begreifen würden, was hier behandelt wird, werden Sie feststellen, dass genau das Gegenteil von dem was Sie schreiben hier thematisiert wird. Nämlich der religiöse Fanatismus. Dieser ist gerade im Atheismus, Humanismus und Sozialismus nicht vorhanden.

    Denn mit „Vernunft“ hat eine Religion schon überhaupt nichts zu tun und die Vernunft ist ja das Credo des PI, denke ich.

  35. #41 yam850 (15. Okt 2014 12:39)
    Bei allem Respekt!…
    er konnte den Gedanken „Gott(der jüdisch/christliche) ist tot“ nicht konsequent zu Ende gedacht haben.
    Ab seinem 45. Lebensjahr litt Friedrich Wilhelm Nietzsche unter einer schweren psychischen Krankheit, die ihn arbeits- und geschäftsunfähig machte.

  36. # 21 Eugen Zauge

    Wenn Sie schon auf sie Antike rekurrieren, dann sollten Sie vielleicht Plotin I 4,7,31. 43;8, 8;16, 19; IV 4,44,23f. zu diesem Thema zur Kenntnis nehmen.

  37. Ein Lobbybündnis wirbt für menschliches Leiden bis zum bitteren Ende. Es sind die gleichen, die früher gegen Abtreibung und für das Austragen von Kindern durch mohammedanische Vergewaltiger mobil machten: Katholiken.

    Man erkenne bitte selbst den Fehler und übertrage ihn auf obigen Artikel.

  38. Hmmm…. Atheisten,-

    Sind das die, die sich hinter der netten Bezeichnung „Humanist_innen“ verstecken ?

    😯

  39. Für kurze Zeit wird es gemäß der Verheißung des Neuen Testaments so aussehen, als ob die Ideologen der Gottlosigkeit, die letztlich von Satan gesteuert werden, die Macht über die gesamte Welt gewonnen hätten, doch dann es wird ein direktes Eingreifen Gottes geben.

  40. Und täglich grüßt das Murmeltier…

    Zorn steigt in mir auf, wenn ich immer wieder das Geschwafel von der christlichen Moral höre. Es gibt sie nicht.

    Die Moralvorstellung unserer westlichen Welt ist das Produkt einer tausende Jahre währenden Entwicklung, die mit den alten Griechen begann.

    Wenn sich Christen die Moral auf die Fahnen schreiben, schmücken sie sich mit falschen Federn.

    Wenn Christen behaupten, die Erfinder und Hüter der Moral zu sein, dann müssten sie feststellen, dass sie entweder keine Menschen sind, oder, im Umkehrschluss alle Nichtchristen keine Menschen sind.

    Denn Moral ist etwas zutiefst menschliches, und konnte sich nur unter Menschen entwickeln. Wenn Moral aber bedeuten soll, nur verbohrt an Traditionen festzuhalten, neue Ideen zu verpönen oder verbieten, nicht über den Tellerrand schauen zu können und alles andere für Böse zu erklären, dann, ja dann ist Moral durchaus christlich.

    Nur weil verbrecherische Regime sich als atheistisch bezeichnet haben, ist es mehr als impertinent, jeden Atheisten als morallos zu bezeichnen.

  41. Es wurde schon ganz richtig geschrieben:
    Der Mensch ist das Maß aller Dinge!
    Und so steht es auch in allen von Menschenhand geschriebenen Büchern, denn auch „Das Buch der Bücher“ ist nur ein, wenn auch kunstvolles, Machwerk der Menschen.
    Und nur der Mensch kann und darf über sich und sein Leben entscheiden, ob vor einem Leben oder vor seinem Ab-Leben. Kein anderer Mensch oder ein von ihm erfundenes „Höheres Wesen“ kann ihm auch nur die marginalste Entscheidung abnehmen und/oder befehlen.
    Das sage ich als getaufter, christlich denkender aber nicht praktizierender Mensch.

  42. #39 johann (15. Okt 2014 12:34)
    Jawohl. Es gibt eine Strategie. Die Amerikaner und die Saudis stecken unter einer Decke und die Merkel macht was ihr die Amerikaner und Erdogan auftragen. Erdogan bombardiert seine eigene Bevölkerung (stellt mal euch vor der Saddam hätte das gemacht) und laut dem Iranischen (so weit sind wir bereits) Geheimdienst sind die Amerikaner eher an der Zerstörung der Infrastruktur von Assad interessiert, als an der Zerstörung der ISIS. Daher die Beteuerungen Obamas: „Die Luftangriffe der USA werden sich noch lange hinziehen.“
    Die einzige Hoffnung hier sind die Grünen 🙂

  43. An alle Abtreibungsgegner: ich lade euch herzlich ein, mal einen Spaziergang durch z.B. Zwickau-Neuplanitz zu machen.

    Nein, ich bin kein Freund von Abtreibungen. Ich habe drei Kinder, und wäre nie auf die Idee gekommen, eines nicht zu wollen.

    Vor fünfzig oder hundert Jahren wurden Kinder abgetrieben, weil sie aus sogenannten Unfällen entstanden waren. Lieber nahmen Frauen inkauf, bei einer Abtreibung zu sterben, als einen unehelichen Bastard zu gebären – schönen Dank an die Kirche !

    Heute werden Kinder abgetrieben, weil junge Mütter ohne Perspektive sind, weil aus deren Kindern höchstens verrohte Hartz IV Existenzen werden können (siehe Zwickau-Neuplanitz) – vielen Dank an die Politik !

    Wenn wir noch unser Deutschland hätten, mit ehrlichen und vernünftigen Politikern, dann hätten diese Mütter wieder eine Chance. Die würden dann nicht über Abtreibung nachdenken. Keine werdende Mutter treibt mit Freude ab, weil sie so böse ist.

    Wenn die Abermillionen Euros, die nur in einer größeren Stadt für Wirtschaftsflüchtlinge ausgegeben werden, den Menschen in z.B. Zwickau-Neuplanitz zugute kämen, dann würde niemand dort abtreiben und keine nicht abgetriebenen Kinder verelenden.

  44. #17 Porphyr
    Von welchem Gesetz reden Sie, aus dem sich dieses Recht herleitet? Oder ist das ein Spezifikum des atheistischen Glaubens?

    Also ich bin kein Atheist, aber meine Rechte kenne ich:
    Das Selbstbestimmungsrecht von Menschen (Autonomie)
    ist im Grundgesetz durch die Grundrechte garantiert. Dies erstreckt sich auch auf Entscheidungen im Zusammenhang mit Behandlungsmaßnahmen in der Medizin.

    #40 Porphyr
    Bitte verschonen Sie uns

    Also, ich muß doch sehr bitten..
    Wie kommen Sie dazu, in unser aller Namen zu sprechen?
    Bleiben Sie doch bitte beim Singular.

    Wie war das noch mit der Meinungsfreiheit bei PI?
    Gilt wohl nicht für alle…

  45. #48 Bonn (15. Okt 2014 13:12)

    Für kurze Zeit wird es gemäß der Verheißung des Neuen Testaments so aussehen, als ob die Ideologen der Gottlosigkeit, die letztlich von Satan gesteuert werden, die Macht über die gesamte Welt gewonnen hätten, doch dann es wird ein direktes Eingreifen Gottes geben.

    Pierre, bist du es?

  46. #2 Istdasdennzuglauben (15. Okt 2014 11:09)

    Was soll das? Moslems und Christen immer auf die Atheisten?An alle Moslems und Pfaffen,wir waren alle mal Affen!

    So, so, waren wir das?

    Man sagt doch, unsere Vorfahren seien einst Steine und Wasser gewesen – schon beeindruckend, wie sich daraus Affen entwickelten. Und wie sich aus Affen Menschen entwickelten, ist auch sehr erstaunlich. Es klappt ja nicht einmal rückwärts, aller Bemühungen zum Trotz.

  47. @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Sie meinen, die christliche Lehre sei positivistisch, also menschengemacht. Was von Gott kommt, kommt von Ihm, nicht vom Menschen.

    Wer dem Atheismus anhängt, der öffnet sich freiwillig dem Wirken Satans. Natürlich wirbt der Widersacher nicht mit Atheisten, die ein Abgrund an Morallosigkeit darstellen, denn sonst würde sich so gut wie niemand dieser Irrlehre anschließen.

  48. #53 Spektator

    …Und wie sich aus Affen Menschen entwickelten, ist auch sehr erstaunlich. Es klappt ja nicht einmal rückwärts, aller Bemühungen zum Trotz.

    Da ist er wieder, der Kardinalfehler. Menschen haben sich nicht aus Affen entwickelt. Richtig ist: Affen und Menschen hatten einen gemeinsamen Vorfahren, aus dem sich in der einen Linie Affen und in der anderen Linie Menschen entwickelten.

    Dieser kleine, aber ungemein wichtige Punkt erklärt auch, warum man aus Menschen keine Affen machen kann (wenngleich das Verhalten vieler das glauben machen könnte).

  49. #30 Der Propagandaminister (15. Okt 2014 12:09)

    Mir fällt nur auf, dass wenn ein Atheist etwas religiöses bloß hinterfragt (z.B. Sterbehilfe, Beschneidung oder die Gefahren einer Überbevölkerung) dann werden innerhalb Sekunden viele Katholiken zu Bestien und drohen sofort mit Tod, Teufel und der Hölle.

    Interessante subjektive Wahrnehmung.

    Höre selten bestialisches Geschrei von Tod, Teufel und Hölle. Höre eher nachdenkliche Reflexionen zum Thema Leben, Verantwortung und Menschenwürde.

  50. @ Bonn

    Das ist hier, so glaube ich, nicht der richtige Ort, um über grundsätzliche Fragen des Glaubens zu streiten.

    Das ist in vielen Foren schon oft gescheitert, und würde auch hier zu nichts führen.

    Ich halte Ihre Ansichten – vor allem den Ausspruch „Was von Gott kommt, kommt von Ihm, nicht vom Menschen.“ für ziemlich verquer, um nicht die Worte unreflektiert oder gar dumm zu gebrauchen.

    Sie halten meine Ansicht für falsch. Gut, damit kann ich leben. Dabei sollten wir es hier, an diesem Ort besser belassen.

    Nur eines noch: Dass Sie Atheismus als Irrlehre bezeichnen, veranschaulicht deutlich, dass Sie von Ahnungslosigkeit erfüllt sind. Im Gegensatz zu allen Religionen, die sich betrügerisch „Lehre“ nennen, ist Atheismus genau das Gegenteil, eben keine Lehre.

  51. #37 Selberdenker (15. Okt 2014 12:25)

    (…)

    Für eine Abtreibung gibt es für mich nur drei vertretbare Indikationen:

    1. Vergewaltigung

    (…)

    Warum??

  52. @ Bonn

    Nun unterstreichen Sie Ihre Ahnungslosigkeit auch noch. Atheismus ist nämlich auch keine Ideologie.

    Bevor Sie Sich nun vollends der Lächerlichkeit preisgeben, wenn Sie nun mit dem „Glauben Atheismus“ argumentieren wollen, dann kann ich Sie wenigstens davor bewahren: Atheismus ist auch kein Glauben.

  53. @ Spektator

    Jeden Verbreiter von gotteslästerlichem Unfug sollte ein Christ auf das Wirken Satans hinweisen. Der Blasphemiker soll nicht später sagen können, er habe von absolut gar nichts gewußt.

    Es ist unter diesem Gesichtspunkt auch negativ zu bewerten, daß modernistisch verwirrte Christen versuchen, Satan zu einer rein abstrakten Größe zu machen, ihn möglichst auszublenden. Man muß den Feind kennen, um ihm nicht womöglich auf den Leim zu gehen.

  54. @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Wieso wurde der Atheismus in Zirkeln wie beispielsweise dem Grand Orient de France ausgeheckt?

  55. #57 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (15. Okt 2014 13:39)

    #53 Spektator

    …Und wie sich aus Affen Menschen entwickelten, ist auch sehr erstaunlich. Es klappt ja nicht einmal rückwärts, aller Bemühungen zum Trotz.

    Da ist er wieder, der Kardinalfehler. Menschen haben sich nicht aus Affen entwickelt. Richtig ist: Affen und Menschen hatten einen gemeinsamen Vorfahren, aus dem sich in der einen Linie Affen und in der anderen Linie Menschen entwickelten.

    Dieser kleine, aber ungemein wichtige Punkt erklärt auch, warum man aus Menschen keine Affen machen kann (wenngleich das Verhalten vieler das glauben machen könnte).

    Danke für die Erklärung. So klingt es nachvollziehbarer. Ist es für Sie dennoch i.O., dass ich diesen Glauben nicht teile, so wenig wie manch anderer nicht den Glauben an die Unbefleckte Empfängnis teilen möchte.

    Letzte Gewissheit können weder Kreationisten noch Evolutionstheoretiker lückenlos liefern. Es sind Glaubensfragen – auch die naturwissenschaftlichen Erklärungsansätze – und darüber kann und muss man hier nicht streiten, wie Sie es ja bereits weiter oben zu denken geben.

  56. @ #45 Porphyr

    Interessiert mich einen Dreck. Wenn ICH der Meinung bin, es ist Zeit zu gehen, hat mir KEINER diesen Wunsch abzuschlagen.

    Und im Falle, dass ich es aufgrund von bspw. vollständiger Lähmung nicht selbst herbeiführen kann, bin ich froh, wenn mir jemand dabei hilft.

  57. @ #57 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Weil sie beim Blick in den Spiegel dem Äffischen gewahr werden und davor Angst bekommen, wehren sie sich mit Händen und Füßen gegen den gemeinsamen Vorfahren und wähnen sich lieber als Schöpfung eines höheren Wesens.

    Letztendlich basiert die Leugnung der Evolution auf Feigheit und maßloser Selbstüberschätzung.

    Dabei ist ihnen jedes Mittel recht, auch die Verdrehung der Tatsachen, nämlich dass kein Wissenschaftler behauptet, der Mensch würde vom Affen abstammen, sondern eben einen gemeinsamen Vorfahren haben.

    Mitunter nötigen mir allerdings Schimpansen und Gorillas im Zoo deutlich mehr Respekt ab als Kreationisten.

  58. #65 Spektator

    Selbstverständlich ist es in Ordnung, wenn Sie für sich die Evolutionstheorie – die im übrigen keine Theorie im Sinne von etwas unbewiesenes zu behaupten ist – ablehnen.

    Ihr Wort „nicht daran glauben“ bereitet mir zwar Bauchschmerzen, ist aber in Ordnung.

  59. @ Bonn

    Man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.

    Mit der berechtigten Warnung vor Satan erreicht man seine heidnischen Mitmenschen meiner Meinung nach weniger als mit dem Bekenntnis zu dem Dreieinigen Gott.

  60. #53 Bonn (15. Okt 2014 13:34)
    „Was von Gott kommt, kommt von Ihm, nicht vom Menschen.“ Dann schauen wir mal, was so laut Bibel von Gott kommt:
    – Sklaverei ist eine feine Sache
    – Im Falle eines Sieges im Krieg sind die Männer zu töten und die Frauen als Beute zu nehmen (natürlich nur die Jungfrauen. Der Rest ist zu töten)
    – Juden sind verflucht bis in die entfernteste Generation, weil sie Christus kreuzigten.
    – Die Frau ist ein Gefäß der Sünde.
    – Frauen haben die Fresse zu halten und dürfen Männer nicht belehren.
    – Ehebrecherinnen sind zu steinigen.
    – Frauen, die nicht jungfräulich in die Ehe gegangen sind, sollen auf den Stiegen ihres Vaters zu Tode gesteinigt werden.
    – Vergewaltigungsopfer müssen gesteinigt werden, oder ihren Peiniger heiraten.
    (Kommen Sie jetzt nicht mit der Story „wer von Euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“: Jesus hat ausdrücklich betont, dass er das AT nicht erneuert, sondern bestätigt)
    – Kinder, die gegen ihre Eltern aufmüpfig sind, sollen getötet werden.
    – Apostaten sollen auf direkte Anweisung von Jesus mit einem Mühlstein am Hals ertränkt werden.
    – Ebenfalls auf direkte Anweisung von Jesus soll man seinen Bruder töten, wenn er flucht.
    – Man soll keine Andersgläubigen als Freunde haben.
    – Wahre Gottergebenheit ist, bereit zu sein, seinen Sohn zu töten, wenn man Stimmen im Kopf hört.
    – Ein guter Gastgeber gibt seine Töchter einem tosenden Mob zur Vergewaltigung frei, damit dieser den Gästen in unserem Hause nichts tut.
    – Dunkle Hautfarbe ist ein Fluch Gottes.
    – Krankheiten entstehen durch Mangel an Glauben.
    – Wer an Feiertagen arbeitet – auch wenn er Besorgungen für seinen kranken Vater macht – muss getötet werden.

    Von Gott finden wir aber auch so praktische und wirklich raffinierte Anweisungen, wie wir herausfinden, ob unsere Frau uns betrügt: Wir bringen sie vor einen Priester, vermischen Wasser mit dem Dreck vom Boden der Stiftshütte und lassen die Frau die Brühe trinken. Übersteht sie das beschwerdefrei, ist sie unschuldig. Das Ritual kann natürlich beliebig oft wiederholt werden, bis sie endlich kotzt oder krank wird und ist damit des Ehebruchs überführt.

    Wahrlich, solche Weisheiten können sich unmöglich primitive Hirten ausgedacht haben. Das kann nur vom Schöpfer des Universums persönlich offenbart worden sein!

    Sorry, aber da finde ich ja noch bei den Satanisten bessere moralische Werte.

  61. @ Spektator

    Natürlich ist sich am Guten, an der Frohbotschaft Jesu Christi zu orientieren. Nur sollte dabei nicht das Böse komplett aus dem Blickfeld verschwinden.

  62. #64 Bonn

    Wieso wurde der Atheismus in Zirkeln wie beispielsweise dem Grand Orient de France ausgeheckt?

    Der nächste Unsinn, ich habe es geahnt. Wollen Sie Feindbilder aufbauen ?

    Atheismus wurde nicht ausgeheckt, höchstens mißbraucht.

    Wie ich schon betont habe, ist Atheismus keine Lehre oder Ideologie, die irgendwie ausgeheckt wurde. Atheismus entwickelt jeder für sich selbst, oder auch nicht.

    Sogar ein dummer und völlig ungebildeter Mensch kann Atheist sein. Ob er das begründen kann, steht auf einem anderen Blatt. Für solche Menschen ist es einfacher an einen Gott zu glauben. In den sogenannten heiligen Schriften werden ihm die Begründungen vorgekaut, im Islam sogar die Politik dazu.

    Atheismus bedeutet lediglich, nicht an Gott zu glauben, nicht mehr und nicht weniger. Je intelligenter Menschen sind, desto mehr von ihnen werden Agnostiker (die sich nicht entscheiden können, ob es einen Gott gibt oder nicht) und Atheisten.

    Das Wesen eines Atheisten macht das wissen wollen aus, nicht das glauben an irgend etwas.

  63. #70 Siegfried Schmidt

    So sehr ich auf Ihrer Seite stehe, aber mit alttestamentarischen Zitaten kommen Sie nicht weiter. Das gilt ja alles nicht mehr seit Jesu.

    Es gibt genügend Argumentationslinien, die schwerer bis gar nicht zu widerlegen sind als Zitate von (angeblich) existenten Personen aus der Bronzezeit.

  64. @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Ein ganz üble Milchmädchenrechnung: Mehr Intelligenz gleich mehr Agnostizismus und mehr Atheismus.

  65. #64 Bonn (15. Okt 2014 14:05)
    Wieso wurde der Atheismus in Zirkeln wie beispielsweise dem Grand Orient de France ausgeheckt?

    Wer nichts weiss, muss alles glauben, auch wenn es noch so absurd ist, oder?

    Atheismus kann man sich nicht ausdenken / aushecken, denn er ist ja kein Gedankengebäude oder Dogmatik, sondern das Gegenteil: Die Ablehnung von übernatürlichen Behauptungen.

    Übrigens sollten Sie wissen, dass in der Bibel am laufenden Band die Nichtgläubigen und Hinterfrager als Bestien, als Dummköpfe, als alles Mögliche beschimpft werden. Ein logisch denkender Mensch kann daraus den Schluss ziehen, dass es schon zu biblischen Zeiten kluge Menschen gab, die nicht alles glaubten, was ihnen die Priester auftischten (=Atheisten). Sonst gäbe es ja nicht die Notwendigkeit, sie zu diskreditieren.

    In einem hat die Bibel (und Koran) allerdings Recht: Die größte Gefahr für den Glauben an ihre widersprüchlichen, unmoralischen und absurden Märchengeschichten ist nicht der andere Buchbesitzer, sondern die Leute mit Vernunft und Skepsis. Kein Wunder, dass Jahrhundertelang bis heute (siehe Ihre Kommentare und den obigen Artikel) Vernunft und kritisches Hinterfragen bis aufs Blut bekämpft wird.

    Für ein in einer Welt der Fantasiegestalten wie Engeln, Einhörnern und Dämonen gefangenes Gehirn mag Logik und Vernunft nicht so einfach sein. Aber probieren Sie es trotzdem mal aus. Es ist schön hier drüben in der Realität.

  66. #75 Bonn

    Was Sie als Milchmädchenrechnung bezeichnen, nennt sich Statistik. Ein Blick auf Nobelpreisträger (MINT), Wissenschaftler und andere helle Köpfe, selbst aus dogmatisch aufgehetzter Vergangenheit, straft Sie lügen.

    Kürzlich erst wurde hier auf PI diskutiert, warum Moslems keine Nobelpreisträger stellen. Ja, warum wohl ?

    Weil es im Islam keine Freidenker geben kann und darf. Da hat die westliche Welt dem Islam etwas voraus.

  67. @ Siegfried Schmidt

    Immer noch sind Sie die Belegstellen angeblicher Gewaltaufrufe durch Jesus Christus in den kanonischen Schriften des NT schuldig.

  68. #68 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (15. Okt 2014 14:22)

    (…)die Evolutionstheorie – die im übrigen keine Theorie im Sinne von etwas unbewiesenes zu behaupten ist(…)

    So weit ich das Thema sehr laienhaft kenne, arbeitet man ja noch an einer Beweisführung. Und wirklich lautere Evolutionstheoretiker geben zu, dass es stets neue Herausforderungen in der Erklärung von „Mutationen“ oder „spontanen Entstehungen“ gibt, die die Wissenschaft an ihre Grenzen führen.

    Kurz gesagt: So richtig glasklar bewiesen ist kaum etwas – die Genforschung bereitet dabei sogar noch mehr neue Probleme als dass sie Erklärungen bieten würde.

    Ich denke, hier ist es erfreulich, wenn auch von naturwissenschaftlicher Seite nachdenkliche statt übermütige Stimmen zu vernehmen sind. Leider neigt der Wissenschaftsbetrieb aber zu Lagerbildungen, in der sich ergebnisoffene Analysen regelrecht dogmatisch verbieten.

    Das gilt selbstverständlich für die theologischen Wissenschaften ebenso wie für – und das sollte nicht unterschlagen werden – die Naturwissenschaften.

  69. @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Die Gründung der ersten Universität im heutigen Sinne ging im 11. Jahrhundert auf päpstliche und kaiserliche Genehmigungen zurück. Das Lügenmärchen von der „wissenschaftsfeindlichen“ Kirche ist bereits x-mal als atheistische Propaganda widerlegt worden.

  70. #74 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (15. Okt 2014 14:40)

    Das gilt nicht mehr seit Jesus: Das ist ja gerade der Denkfehler! Es gilt erst nicht mehr, seit dem Christentum in der Aufklärung die Zähne ausgeschlagen wurden.

    Die These „es gilt nicht mehr seit Jesus“ ist logisch nicht haltbar: Wenn Gott ewig und allwissend ist, dann ändert er doch nicht seine Meinung ins vollkommene Gegenteil. Entweder hat er im AT Fehler gemacht, die er später korrigiert hat, dann ist er aber nicht allwissend. Oder er hat keine Fehler gemacht, dann ist er aber ein moralisches Ar***loch.

    Theologisch ist die These auch nicht haltbar, weil Jesus ausdrücklich an mehreren Stellen die volle Gültigkeit des AT bestätigt.

    Ergo: Christen machen sich selbst was vor. Ihre Moral haben sie der Aufklärung zu verdanken. Nicht der Bibel.

  71. @ Siegfried Schmidt

    Die europäische Moral haben wir sicherlich nicht irgendwelchen Freimaurern oder anderen Möchtegern-„Erleuchteten“ zu verdanken.

    Daß Sie Gott mit einem üblen Schimpfwort belegen wollen, zeugt von kindischem Verhalten.

  72. #78 Bonn (15. Okt 2014 14:52)

    „Immer noch sind Sie die Belegstellen angeblicher Gewaltaufrufe durch Jesus Christus in den kanonischen Schriften des NT schuldig.“

    Bitte sehr:
    Mt 10,34-35
    Mt 11,23
    Mt 18,6
    Mt 23,35
    Lk 11,23
    Lk 12,49
    Lk 22,36

    Bestätigung der Unmoral des AT:
    Mt 23,34-36
    Mt 5,17-18
    Röm 3,31; 10,4; 1. Joh 2,7
    Lk 16,17

  73. #79 Spektator (15. Okt 2014 15:00)

    So richtig glasklar bewiesen ist kaum etwas

    Das ist das Wesen der Wissenschaft. Wissen ist immer vorläufig, neue Erkenntnisse können die Theorie in Frage stellen, und darum heissen die Erklärungen auch Theorie.
    Das ist mit dem Glauben ja ganz anders: Da ist alles gewiss. Und aus der Luft gegriffen. (Die Beschäftigung mit Aberglauben, also auch Theologie Theologie, halte ich nicht für Wissenschaft.)

  74. # 533 chironex

    Sie reden von Rechten, dem Recht der Autonomie und führen das das GG an, das aber auch nur von Rechten spricht. Wo sind die Gesetze, die diesen Rechten zugrundeliegen? Es soll also ein Wesen, das nicht in der Lage ist, nicht kontingente Gesetzlichkeiten wie Geometrie, Logik und die lex naturalis zu erfinden, zu dumm dazu ist, dann auf einmal über die gesetzgeberische Venunft verfügen, daß es im Fall dieser Autonomie eine nicht kontingentes Gesetz in die Welt setzen kann. Das ist Anthropozentrismus pur.
    Wenn ich in diesem Zusammenhang von uns spreche, so meine ich all die, die wissen, daß Eugen Zauge hier Protagoras zitierte. Sie habe ich offensichtlich nicht damit gemeint

  75. #82 Bonn (15. Okt 2014 15:10)

    Ich vermute langsam, dass Sie in Wirklichkeit ein Atheist oder ein Moslem sind, der hier absichtlich Christen in einem schlechten Licht darstellen will. Soviel Borniertheit, Ignoranz und geistige Schlichtheit auf einen Haufen kann es doch gar nicht geben.

  76. #79 Spektator

    So weit ich das Thema sehr laienhaft kenne, arbeitet man ja noch an einer Beweisführung. Und wirklich lautere Evolutionstheoretiker geben zu, dass es stets neue Herausforderungen in der Erklärung von “Mutationen” oder “spontanen Entstehungen” gibt, die die Wissenschaft an ihre Grenzen führen.

    Da haben Sie ein paar Kleinigkeiten nicht ganz richtig verstanden. Und gerade die Kleinigkeiten sind es, über die wir stolpern, nicht die großen Dinge, denn die sehen wir ja.

    Kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde die Evolutionstheorie als ganzes verleugnen. Er könnte eine Habilitation sofort abgeben.

    Diskussionen und Spekulationen über diverse Mutationen und ähnliches sind allerdings an der Tagesordnung. Denn nur so kann Wissen entstehen. Nur wenn man auch mal in die falsche Richtung forscht, kann man hinterher zugeben, sich geirrt zu haben.

    Im Mittelalter hat mal ein Wissenschaftler (habe leider vergessen, wer es war) behauptet, wenn man einen Eimer mit Wasser und Stroh fülle und in eine Kammer sperre, würden sich nach 14 Tagen Ratten bilden.

    Das ist natürlich Unsinn und der Undichtigkeit seiner Kammer geschuldet. Doch durch solche Aussagen wurden andere Forscher motiviert, mal genauer hin zu schauen.

    Und das funktioniert auch heute noch. Nur so funktioniert Wissenschaft.
    Dabei kommen immer wieder Forschungsergebnisse zutage, an denen man nicht mehr ernsthaft zweifeln kann.

    Die Ablehner der Wissenschaft argumentieren allerdings ausschließlich mit den Irrungen der Wissenschaft. Das ist nicht seriös.

    Im übrigen sollte Forschung immer an der Grenze sein. Das nennt sich Motivation. Dadurch dürften die meisten Forschungsergebnisse sogar Irrungen sein.

    Aber die, die sich als richtig erwiesen haben, kann man nicht mehr weg glauben.

    Leider neigt der Wissenschaftsbetrieb aber zu Lagerbildungen, in der sich ergebnisoffene Analysen regelrecht dogmatisch verbieten.

    Da muss ich leider mit Ihnen konform gehen. Allerdings hat es auch das schon immer gegeben. Es ist eine dümmliche Bremse für die Forschung. Es sind halt auch nur Menschen, die da forschen. Trotzdem ist die Wissenschaft immer weiter voran geschritten.

  77. #81 Siegfried Schmidt

    Sie haben ja so recht. Aber, psssst, sagen Sie das nicht zu laut. Dann stoßen Sie nämlich auf taube Ohren 😉

  78. #87 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (15. Okt 2014 15:27)

    Theologie und Recht, würde ich sagen, in Bologna.

    Die Kirche hat übrigens Vernunft und Gewissen erst um diese Zeit anerkannt als Richtschnur für Entscheidungen. Vorher war’s wie es halt so ist in Gesetzesreligionen.
    Auch die Wissenschaft wurde erst in dieser Zeit akzeptiert. Vorher stand ja alles Wissenswerte in der Bibel. Weil aber die verflixten Europäer gerne dachten, hat man Wissenschaft als einen Weg, Gott zu erkennen, definiert, und damit war sie akzeptiert. Mit Ausnahmen natürlich. Giordano Bruno lässt grüssen.

  79. #82 Bonn

    Die europäische Moral haben wir sicherlich nicht irgendwelchen Freimaurern oder anderen Möchtegern-“Erleuchteten” zu verdanken.

    Nein, Freimaurern und anderen Möchtegern-Erleuchteten haben wir die Moral ebenso wenig zu verdanken wie der Kirche.

    Ich sagte es schon: die westliche Moral ist ein Produkt einer viele Jahrtausende währenden Evolution, die etwa bei den alten Griechen eingesetzt hat.

  80. # 62, # 73 # 77 Der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Atheismus ist sehr wohl ein Glaube. Sie sagen selbst (# 73 ), der Agnostiker kann sich nicht entscheiden, ob es einen Gott gibt oder nicht. Also hat sich der Atheist enschieden, daß es keinen gibt, was er nur glauben kann, denn es gibt keinen Beweis dafür. Für das Gegenteil dagegen schon, auch von nicht gläubigen Leuten ( N. Hartmann, Kleinere Schriften I 1955 p. 202 ).
    # 77 Es gibt keine Gedankenfreiheit ( N. Hartmann Kleinere Schriften III p. 229ff. ), dazu müßte man die Analytk beiseite lassen, also auch nur solche, die sich einbilden, Freidenker zu sein.

  81. #87 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (15. Okt 2014 15:27)

    Interessant in diesem Zusammanhang noch ein paar Zahlen, die ich hier schon mal zum Besten gegeben habe:

    Die größte Bibliothek des christlichen Abendlandes war im 12. Jhd. die Klosterbibliothek Sankt Gallen mit 1000 Büchern. Zum allergrößten Teil religiöse Literatur und auch nur für Mönche zugänglich. 800 Jahre vorher hatte allein Rom 28 öffentliche Bibliotheken mit jeweilshunderttausenden Büchern zu allen möglichen Themen gehabt. Die Bibliotheken im islamischen Toledo und Sevilla hatten im 12. Jhd jeweils etwa 500.000 Bücher.

    Und bevor jetzt kommt, ich würde den Islam verherrlichen: Wissenschaftliche und kulturelle Hauptstädte waren nicht etwa die heiligen Städte Jerusalem, Medina und Mekka, sondern weit weg in Bagdad, Toledo, Sevilla, Kairo, Alexandria, zumeist Städte, die schon unter den Römern Metropolen waren. Genauso wie die Europäische Renaissance nicht ihren Ursprung im Vatikanstaat, sondern in den freien Städten Oberitaliens hatte. Das ist kein Zufall, sondern logische Zwangsläufigkeit: Religiöse Bevormundung und freiheitliches (und logisches) Denken vertragen sich nicht, wie man hier auch mal wieder sieht.

  82. @ Siegfried Schmidt

    Wenn Sie Bösartigkeit in den genannten NT-Stellen sehen wollen, beweisen Sie damit, soviel Ahnung von Exegese zu haben wie eine Kuh vom Schlittschuhlaufen. Der Erlöser warnt eindringlich davor, sich selbst Satan auszuliefern, weil dies die ewige Verdammnis zur Folge hat. Genauso warnen Eltern ihre Kinder, schädliche Dinge zu tun. Die Sache mit dem Schwert und dem Prozeß der Scheidung bedeutet, daß viele Menschen dem Satan gefallen wollen, weil es der vermeintlich leichtere Weg ist, doch nur einige zu Gott finden werden. Die Menschen, die aufrichtig für Gott sind, werden separiert von denen, die sich haben verführen lassen.

  83. #93 Siegfried Schmidt (15. Okt 2014 15:51)

    Sie haben bei der Aufzählung der Städte Byzanz vergessen.

  84. #92 Porphyr (15. Okt 2014 15:49)

    Atheismus ist ein Glauben? Hahaha! Nach Ihrer Logik ist also das Nichtglauben an Feen, Vampire, Dämonen, Einhörner auch ein Glauben? Oder Nicht-Fußballspielen ein Sport? Oder Nicht-Briefmarkensammeln ein Hobby? Oder eine Glatze eine Frisur? Oder Nicht-Rauchen ein Laster?

    #93 Siegfried Schmidt (15. Okt 2014 15:51)
    Byzanz: Nicht vergessen. Absichtlich weggelassen. Byzanz war zur „goldenen Zeit des Islams“ zwischen 800 und 1200 noch oströmisch / christlich.

  85. #94 Bonn (15. Okt 2014 15:52)

    Exegese = Einen Text so weit herumbiegen, bis er das aussagt, was man drin sehen will.

    Und hören Sie mal mit ihrem albernen Satan auf. Das ist kein Argument. Ich rede ja auch nicht davon, dass der Weihnachtsmann oder der böse Butzemann Ihnen den Arsch versohlt, wenn Sie nicht tun, was Elvis befiehlt.

  86. #96 Siegfried Schmidt

    Jetzt sind Sie mir zuvorgekommen. Aber Sie haben absolut recht. Atheismus mit Glauben gleich zu setzen, entspricht der verschlagenen Logik wahrhaft gläubiger Menschen.

    Wenn ich nun darüber so nachdenke….

    Ich glaube nicht an die fliegende Teekanne, die die Erde umkreist. Bin ich jetzt ein Gläubiger )

  87. @ Siegfried Schmidt

    Die Europäische Renaissance konnte auch nicht ihren Ursprung im Vatikanstaat haben, weil dieser erst 1929 mit den Lateranverträgen gegründet worden ist. Die geistlich-weltliche Herrschaft des Papsts in Mittelitalien, die 1870 endete, wird Kirchenstaat genannt, weil der Vatikan in diesem nur einen verschwindend geringen Anteil ausgemacht hat. Es ist ja sehr schön, wie Sie in Anachronismen sprechen.

  88. @ #86 Siegfried Schmidt

    Nein, „Bonn“ ist echt: http://ernst.mobi/

    Er flüchtete sich in seinen (fast schon fundamentalistischen) Christenglauben, weil man scheinbar ohne diesen in einer islamischen Stadt wie Bonn nicht anders überleben kann. Nur der Glaube an einen Heiland lässt einen scheinbar in dieser Horrorstadt ausharren 😉

    Zumindest dürfte er rein optisch kein Gegner der Evolutionstheorie sein. Siehe meinen Kommentar #67, erster Abschnitt.

  89. @ #98 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Zumal der nicht vorhandene Glaube an etwas so unlogisches und unwahrscheinliches wie ein unsichtbares, allmächtiges Wesen und an die Zauberkünste seines angeblichen Sohnes (niemand stellt die Existenz Jesu Christi als normaler Mensch und Prophet infrage) noch deutlich dichter an der Wahrheit sein dürfte, als der Glaube daran.

    Man kann wohl den Lehren von Jesus folgen, in ihm aber ein göttliches Prinzip zu sehen und davon die Legitimität von Sterbehilfe ableiten zu wollen, ist – vornehm ausgedrückt – infantil.

  90. # 99 Bonn (15. Okt 2014 16:08)

    Wo wir grad von Exegese sprachen: Kirchenstaat / Vatikanstaat: Schöne Rabulistik, was aber leider nichts an der Richtigkeit meines Argumentes ändert.

    #100
    Na wenigstens geben Sie es zu: Atheisten wissen viele Dinge eben besser. Gläubige glauben nur zu wissen.

    Dabei können Sie der Besserwisserei doch ganz einfach ein für alle Mal ein Ende machen: Zeigen Sie uns einen gerichtsfesten Beweis, dass es Gott, Satan, Engel, jungfräuliche Geburten, Auflösung des Körpers in Himmelfahrten, Einhörner, Wüstengeister, sprechende Dornbüsche, übers Wasser laufende Heilande usw. wirklich gibt.

    Und weil ich schon weiss, was kommt: „Beweis Du mir doch, dass es Gott nicht gibt“ – Die Beweislast liegt bei dem, der eine Behauptung aufstellt und das ist hier der Gläubige und nicht derjenige, der eine Behauptung anzweifelt. Sonst müsste man ja jede noch so absurde Behauptung über Vampire, Kobolde und gedankenmanipulierende Strahlen aus dem All als Wahrheit betrachten. Denn deren Nichtexistenz kann man auch nicht beweisen.

    Wenn Sie das Argument nicht überzeugt – auch gut. Dann müssen Sie aber konsequenterweise erstmal jeweils die Nichtexistenz von Zeus, Ra, Odin, Manitu, Shiva und all der anderen Götter beweisen, bevor Sie über Ihren Christengott zu sprechen beginnen.

  91. #101 Siegfried Schmidt (15. Okt 2014 16:43)
    Ihre Argumente sind vorzüglich!
    Ich staune über ihre Ausdauer und Beharrlichkeit,mein Kompliment!

  92. #102 Istdasdennzuglauben

    Siegfried Schmidt dürfte schon lange Atheist sein. Da lernt man nicht nur das Diskutieren, die richtigen Argumente einzusetzen, sondern auch Geduld und die Erkenntnis, dass gegen Dogmen selbst die besten Argumente nicht fruchten – traurig, aber wahr.

  93. 96 Siegfried Schmidt

    Nicht jede Negation ist schon die Behauptung des Gegenteils, Platon Sophistes 257 C. Was Sie offensichtlich nicht wissen, betrachtet man ihre Beispiele, die Sie, wie ein schlechter Lehrer, hier anführen. Natürlich kann ich nur glauben, daß es Feen gibt, wenn ich das meine, weil ich es nicht beweisen kann, da ich aber das nicht meine und es nicht beweisen kann, daß es sie nicht gibt, glaube ich es nicht.

  94. # 98 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Da ich kein wahrhaft gläubiger Mensch bin, kann ich auch keine verschlagene Logik haben. Diese Behauptung setzt aber voraus, daß Sie die nicht verschlagene Logik kennen. Bei wem haben Sie diese gelernt? Ich habe sie bei Wolfgang Stegmüller, Andreas Konrad und der Beschäftigung mit der Analytik des Aristoteles gelernt. Des weiteren habe ich einigermaßen das des sich in der Rückwendung zum Eins, zum Maß drängenden und damit dann das Selbst, die absolute Gleicheit, die Wahrheit bestimmende, bewegende, erkennende freie, sich selbst bestimmende, sich selbstbewegende Seiende und damit unsterbliche Leben, das Denken des Nus, die Affirmation der Negation der Negation, das bei der Verschiedenheit beginnt und als Andersseiendes, als Kontinuität, dann noch als von allen anderen Verschiedenes, als verschieden vom Verschiedenen des weiteren als Abschluß sich in der Ruhe vollendet, also die fünf Gattungen des Nus, Subjekte intus.

  95. Jeder Mensch, wenn er unheilbar erkrankt ist, wird natürlich lieber aktive Sterbehilfe wollen als bis zum Tode dahinzusiechen.

    Auch diejenigen, die jetzt so großartig von „Gott“ tönen.

  96. Tja Bonn.Dank Ihnen hat Pro einen Anhänger weniger. Mit einer Bewegung die solche Wirrköpfe in ihren Reihen hat möchte ich nichts zu tun haben.

  97. #107 Porphyr

    …Ich habe sie bei Wolfgang Stegmüller, Andreas Konrad und der Beschäftigung mit der Analytik des Aristoteles gelernt. Des weiteren habe ich einigermaßen das des sich in der Rückwendung zum Eins, zum Maß drängenden und damit dann das Selbst, die absolute Gleicheit, die Wahrheit bestimmende, bewegende, erkennende freie, sich selbst bestimmende, sich selbstbewegende Seiende und damit unsterbliche Leben, das Denken des Nus, die Affirmation der Negation der Negation, das bei der Verschiedenheit beginnt und als Andersseiendes, als Kontinuität, dann noch als von allen anderen Verschiedenes, als verschieden vom Verschiedenen des weiteren als Abschluß sich in der Ruhe vollendet, also die fünf Gattungen des Nus, Subjekte intus.

    Beeindruckend !

    Leider sinnlos.

    Da ich Sie nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob ich Ihnen das alles glauben soll.

    Aber es bestätigt meine typische Erfahrung in solchen Diskussionen. Die Argumente der Verfechter werden zunächst immer absurder. Dann folgt die Phase des Negierens der Gegenargumente ins kleinste.

    Als allerletzte Ausflucht kommt dann eine Litanei dessen, was man alles wo gelernt hat, gespickt mit möglichst vielen Fremdwörtern. Oft hilft simples googeln, um festzustellen, dass solche posts duch copy and paste entstanden sind.

    Doch selbst wenn dem nicht so ist: was soll das ? Soll es zeigen, dass man jahrelang gelernt hat, auch über einfachste Begrifflichkeiten stundenlange Haarspaltereien anstellen zu können ?

    Na, herzlichen Glückwunsch !

    Ich bin Naturwissenschaftler, kein Philosoph – jeder hat halt sein Kreuz zu tragen, um bei christlicher Terminologie zu bleiben.

  98. @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Leider erliegen viele Naturwissenschaftler der Versuchung, sich selbst mindestens als Halbgötter zu sehen, was den Weg in den Atheismus umso schneller einschlagen läßt. Es gibt so manche Gegenbeispiele von Naturwissenschaftlern mit echtem Glauben, doch Atheismus grassiert in diesen Kreisen wie eine mittelalterliche Pestwelle.

  99. #106 Porphyr (15. Okt 2014 17:00)
    Nicht jede Negation ist schon die Behauptung des Gegenteils. Richtig. Und genau das habe ich unter #92 klargemacht.

    Sie behaupten aber dennoch, der Atheist glaubt genauso wie der Christ, nur mit anderem Vorzeichen. Das ist aber nicht richtig. Die Verwirrung liegt wahrscheinlich in der sprachlichen Unschärfe des Wortes „Glauben“, das mehrere Bedeutungen hat. Anders als z.B. die Engländer haben wir nur ein Wort für „belief“ und „faith“

    „Glauben“ kann bedeuten
    a) religiöser Glaube (englisch „faith“), d.h. glauben ohne Beweis und oft sogar gegen die Vernunft und besseres Wissen oder reale Fakten, bzw eine kultische Verehrung. Dies tut der Christ oder Moslem.

    b) Der Atheist dagegen vermutet, dass etwas wahr ist (engl. „belief“), d.h. eine Annahme basierend auf Wissen. Wissen unterscheidet sich vom Glauben, dass es jederzeit mit Beweisen belegt oder widerlegt werden kann.

    Wenn der also der Atheist annimmt, dass die Behauptungen der Christen und Moslems falsch sind – z.B. weil sie keine Beweise vorbringen, dafür aber eine Vielzahl an logischen Fehlern, Widersprüchlichkeiten und Falschaussagen über die erlebbare Wirklichkeit – dann ist dies also nicht gleichzusetzen mit einem religiösen Glauben an die Nichtexistenz Gottes und kultischer Verehrung des Nichts. Eben genausowenig wie Nicht-Fussballspielen eine sportliche Betätigung ist.

  100. @Bonn

    wußten Sie übrigens, daß AfD gar nicht Alternative für Deutschland bedeutet? In Wirklichkeit bedeutet AfD Atheisten für Deutschland.

    Aber verraten Sie es niemandem weiteren. Ich arbeite gerade an der Aufdeckung dieser deutschlandweiten antichristlichen Verschwörung.

    LUCKE IST DER ANTI-CHRIST

  101. #113 Bonn

    Der Naturwissenschaftler, der sich selbst als Halbgott sieht, ist für die Forschung völlig ungeeignet.

    Der Naturwissenschaftler mit echtem Glauben steht sich mindestens selbst im Weg. Es gibt tragische Beispiele dafür.

    Was den Weg in den Atheismus einschlagen lässt, ist vor allem die Fähigkeit, alles kritisch zu hinterfragen und nur verifizierbare Aussagen zu akzeptieren.

    …doch Atheismus grassiert in diesen Kreisen wie eine mittelalterliche Pestwelle.

    Ja, und warum ? siehe den Satz vor dem Zitat !

    Um Ihre Form der Rhetorik beizubehalten: Da, wo der Glaube grassiert, werden am Ende Köpfe abgeschnitten.

  102. #113 Bonn (15. Okt 2014 18:30)

    „doch Atheismus grassiert in diesen Kreisen wie eine mittelalterliche Pestwelle“

    Das liegt vermutlich daran, dass Naturwissenschaftler anhand ihrer Forschungen noch viel genauer als der Normalbürger wissen dass die „heiligen Schriften“ in jeder ihrer Behauptungen über die reale Welt falsch liegen.

    Seien Sie doch froh, dass es Menschen gibt, die die kindlichen Erklärungen der Bibel nicht glauben und offene Fragen und Rätsel der Natur nicht mit göttlicher Zauberei erklären, sondern erforschen wie es wirklich ist. Sonst würden Sie immer noch in einer Holzhütte ohne Strom und Wasser hausen, sich bei Gewittern aus Angst vor dem Zorn Gottes in die Hose scheissen, und Krankheiten mit Aderlass und Gebeten zu heilen versuchen.

    Die lange Reihe an Wissenschaftlern und Menschenrechtlern, die daran mitgewirkt haben, dass Sie ihre Litanei heute über Computer und Internet verbreiten können, wäre in früheren Jahrhunderten von Leuten wie Ihnen verbrannt worden.

  103. # 11 der-Dativ…..

    Und wie ertragen Sie eine sogenannte Wissenschaft, deren Interpretationsmodus der Erfahrung nicht von dieser ableitbar ist? Daß man, um Heisenberg zu verstehen, nicht um Platon herumkommt; wie ich das von dem Physiker und Platoniker Weizsäcker selber weiß.
    Sie und Siegfried Schmidt haben, mit Verlaub gesagt, keine Ahnung vom Christentum. Das sagt Ihnen ein Polytheist. Christentum ist weder eine Philosophie noch ein Mythos noch eine Religion im psychologisch-soziologischen Sinn des Wortes. d.h. ein selbstfabriziertes, auf etwas Numinoses sich beziehendes Erfahruns- und Erwartungssystem, sondern die imitatio eines jungen Mannes von etwa 30 Jahren, der aufgrund seiner Ansprüche und seiner Selbsteinschätzung eigentlich als pathologischer Narr klassifiziert werden müßte, wenn er nicht so merkwürdig nüchtern gewesen wäre. Das unterscheidende Merkmal christlichen Lebens ist kein Katalog von Prinzipien und „Werten“, sondern das sich Einbinden-Lassen in eine Familie, deren Haupt sich selbst als die einzige Neuheit anbietet: „omnem novitatem attulit semetipsum afferens“ – Johannes Damascenus PG 94, 984.

  104. @ Cendrillon

    Lucke ist meines Clavinist, also Angehöriger einer häretischen Gemeinschaft, die aber zumindest positiven Bezug nimmt auf die Bibel.

    @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    In Ihrer primitiven Denke setzen Sie Religion mit durchgeknallten Kopfabhackern gleich. Ihre Einfalt ist echt erstaunlich!

    @ Siegfried Schmidt

    göttlicher Zauberei

    Wer Gott als Zauberer verunglimpft, ist ein bemitleidenswerter Blasphemiker.

    Fehlende Argumente versuchen mit beleidigenden Unterstellungen zu kompensieren.

    Pater dimitte illis non enim sciunt quid faciunt!

  105. #119 Porphyr

    Ihre philosophischen Betrachtungen in allen Ehren. Sie haben durchaus eine Berechtigung.
    Ich hingegen halte mich lieber an harten Fakten.

    Und da geht es schon los:

    die imitatio eines jungen Mannes von etwa 30 Jahren, der aufgrund seiner Ansprüche und seiner Selbsteinschätzung eigentlich als pathologischer Narr klassifiziert werden müßte, wenn er nicht so merkwürdig nüchtern gewesen wäre.

    Dieser junge Mann von etwa 30 Jahren; wie viel wissen Sie von dem ? Ich meine, wirklich wissen, nicht das, was in der Bibel steht. Das sind fromme Erzählungen, viele Jahre später erst aufgeschrieben in einem Zeitgeist, der es uns heute nicht leicht macht Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden.

    Ganz im Ernst, wie viel ist über diesen Mann definitiv verifizierbar, um überhaupt darüber philosophieren zu können ?

    Richtig, nichts, rein gar nichts. Ob es diesen Menschen jemals real gegeben hat, weiß niemand. Sicher ist, dass es zu jener Zeit unzählige Wanderprediger gab.

    Aus der Geschichte eines solchen Wanderpredigers,oder, wahrscheinlicher, aus den Geschichten vieler solcher Wanderprediger dürfte später die Geschichte entstanden sein.

    Sollte das alles auf nur eine Person zurückgehen (sehr unwahrscheinlich), dann hat dieser Mensch mit ziemlicher Sicherheit nicht den Namen Jesus getragen, dafür aber ebenso sicher den Titel Mohammed (der zu verehrende).

    Doch das führt jetzt und hier einfach zu weit.

  106. #120 Bonn

    In Ihrer primitiven Denke setzen Sie Religion mit durchgeknallten Kopfabhackern gleich. Ihre Einfalt ist echt erstaunlich!

    Wenn Sie in Ihrer hochgeistigen Denke einen Satz von mir zitieren und dann auf Ihren Glauben projizieren, kann ich Ihnen nur Gehässigkeit unterstellen.

    Schauen Sie mal dorthin, wo Glauben grassiert. Werden dort keine Köpfe abgeschnitten ?

    Oder ist Glauben in Ihrer (ich nutze Ihre Worte) Einfalt nur das, was Sie selbst glauben ?

  107. Natürlich stecken Atheisten hinter Sterbehilfe und Abtreibung!!! Natürlich auch hinter Euthanasie etc.

    Wer denn sonst???

    Nicht das alle Atheisten es begrüßen, aber eben deren Lobby!

    Mir ist zumindest nicht eine atheistisch Lobby bekannt, die sich gegen Abtreibung und Sterbehilfe ausspricht!

    Oder wie oder was?

  108. Korrektur #120: Fehlende Argumente versuchen Sie mit…

    @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Selbst die „kritische“ Geschichtswissenschaft geht davon aus, daß Jesus Christus höchstwahrscheinlich als historische Person existiert hat. Bei einem Mohammed beispielsweise fällt das Urteil eher negativ aus, weil in bezug auf seine Person zu viele Unstimmigkeiten auftreten.

    Übrigens sagten die Evangelisten ganz klar, daß sie von realen Ereignissen berichten und nicht von Märchen.

  109. @ WSD

    Selbst die neue „Partei der Humanisten“ (eine Organisation von Kampf-Atheisten) befürwortet die „aktive Sterbehilfe“. Diese Leute können nicht zwischen Schöpfer und Geschöpf differenzieren. Sie selbst wähnen sich in ihrem Übermut als der „Schöpfer“. Und da fängt es tatsächlich an, gefährlich zu werden.

  110. #120 Bonn (15. Okt 2014 19:47)

    Blasphemie ist ein Phantasieverbrechen, da ein kein Opfer gibt.

    Was die Zauberei angeht: Wenn die Bibel nun behauptet, entgegen aller Naturgesetze Lehm lebendig gemacht wurde, ein Mensch auf dem Wasser laufen kann, Fernheilung betreibt, H20 durch Augenklimpern in ein Gemisch aus H20 + Sulfite + Alkohol+ Schwebstoffe, Zucker + Säure verwandelt, wie würden Sie das dann anders als Zauberei nennen? Christliche Wissenschaft?

  111. @ der dativ ist dem Genitiv sein tod

    „Kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde die Evolutionstheorie als ganzes verleugnen. Er könnte eine Habilitation sofort abgeben.“

    Ob zwischen beiden Sätzen wohl ein Zusammenhang besteht??

    Bei „Klimatologen“ schaut man doch auch nicht so gutgläubig über alles hinweg, warum dann bei den Hohepriestern der Moderne, den Naturwissenschaftlern?

    Wenn Theologie – also die Forschung und Lehre hinsichtlich des Gottesverständnisses (das erfolgt ja bekenntnisfrei und es geht nicht um Aberglauben sondern darum, wann ist wo welche Art von Glaube mit welchen Inhalten entstanden und was bedeutet das kulturell) – keine Wissenschaft sein soll, sind dann Literaturwisseschaft, Geschichte, Sprachwissenschaft, Musik und PHILOSOPHIE auch keine Wissenschaften?

    Ansonsten schliesse ich nich der Meinung an, dass sich diese Themen nicht gut für einen „5-10-Zeilen-Frage-Antwort-Chat“ eignen.

  112. „Übrigens sagten die Evangelisten ganz klar, daß sie von realen Ereignissen berichten und nicht“

    LOL

  113. #124 Bonn

    Selbst die “kritische” Geschichtswissenschaft geht davon aus, daß Jesus Christus höchstwahrscheinlich als historische Person existiert hat. Bei einem Mohammed beispielsweise fällt das Urteil eher negativ aus, weil in bezug auf seine Person zu viele Unstimmigkeiten auftreten.

    Nichts anderes habe ich behauptet. Ich sagte nur, dass er ganz sicher nicht Jesus hieß und dass er wahrscheinlich den Titel Mohammed (der zu verehrende) trug. Höchstwahrscheinlich hat dieser Mann existiert.

    Genauso wahrscheinlich haben mehrere solcher Männer existiert, deren Geschichten viele Jahre später zusammengeführt wurden.

    Wenigstens bei der Existenz des islamischen Mohammeds sind wir uns einig.

    Übrigens sagten die Evangelisten ganz klar, daß sie von realen Ereignissen berichten und nicht von Märchen.

    Selbstberständlich sagen die Evangelisten, dass sie von realen Ereignissen erzählen. Alles andere wäre absolut widersinnig.

    Unterstellen wir mal, dass die Evangelisten wirklich von realen Ereignissen berichten, dann folgen Sie mal einem Experiment:

    Zeigen Sie einem Mann aus Syrien, einem aus Papua Neuguinea, einem aus China und einem aus Nicaragua jeweils einen kurzen Film, und bitten die Herren danach, den Inhalt kurz wieder zu geben.

    Wetten, dass Sie vier völlig unterschiedliche Geschichten hören werden ? So ist das, wenn Menschen die Realität wiedergeben wollen.

    Die Evangelien beweisen es selbst. Auch darin gibt es ungezählte Widersprüche.

    Wenn wir nun bedenken, dass sie geschrieben wurden, um einen Mann zu preisen, in einer Zeit, deren Zeitgeist wir kaum erfassen können und in einer Sprache, die wir nicht verstehen, sowie in einer Schrift, die Widersprüchlichkeiten fördert, was bleibt dann noch von der Realität ?

    Hinzu kommt, dass wir die Urschriften der Evangelisten doch gar nicht kennen. Was wir kennen, sind Abschriften von Abschriften von Abschriften.

    Was heute übrig geblieben ist, sind Abschriften aus einer ganz anderen Zeit, die uns heute ebenso fern ist und in denen noch mehr als zuvor versucht wurde zu glorifizieren.

    Wissenschaftlich ist davon nicht mehr viel haltbar.

    #123 WahrerSozialDemokrat

    Selbstverständlich stecken hinter Abtreibung und Sterbehilfe Atheisten. Das liegt allerdings in der Natur der Sache.
    „Katholische Klinik für Schwangerschaftsabbruch“ würde schon ganz schön schräg klingen.

    Nur mal kurz drüber nachdenken !

  114. #124 Bonn (15. Okt 2014 20:03)

    Übrigens sagten die Evangelisten ganz klar, daß sie von realen Ereignissen berichten und nicht von Märchen.

    „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ – Auch so eine ganz klare Aussage. Und die Bild-Zeitung sagt auch ganz klar, dass sie nur die Wahrheit sagt. Dann muss das ja stimmen.

    Das ist soooooo lustig! Die Argumente von Rationalisten wie z.B. Free Speech, Dativ, Istdasdennzuglauben, Eugen Zange und mir sind eigentlich immer voraussehbar: Fakten, Beweise, Logik, Vernunft. Aber Gläubige überraschen doch immer wieder mit neuen Absurditäten 😉

  115. @ der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod

    Als jemand, der hebräische und griechische Buchstaben lesen und schreiben kann, in beiden Sprachen einige Vokabeln kennt, weiß ich um die Schwierigkeiten von Bibel-Übersetzungen. Ginge man nach Ihrem Weltbild vor, dürfte sich die Geschichtswissenschaft auch nicht länger mit der Antike befassen, weil „zu lange her“ und „heute nicht mehr richtig ergründbar“.

    Die Unmenschlichkeit ist dem Atheismus immanent. Die größten Schlächter der Menschheit sind Ungläubige wie Mao, Stalin, Lenin oder auch Pol Pot gewesen. Deshalb ist es die logische Konsequenz, daß Atheisten die rabiatesten Verfechter von Abtreibung und „Sterbehilfe“ sind. Ihnen fehlt die Achtung vor dem menschlichen Leben. Schon in diesem Bereich meinen sie Gott spielen zu müssen. Aus einem fauligen Keim kann nicht mehr Gutes erwachsen.

  116. @Spektator (15. Okt 2014 13:53)

    Eine vergewaltigte Frau, die einem so entstandenen Kind trotzdem das Leben schenken will, würde mir den allergrößten Respekt abnötigen.
    Wenn sie das nicht kann, dann habe ich dafür aber volles Verständnis. Es darf nicht sein, dass ein krimineller Akt, irgendein abartiges männliches Vergewaltigerschwein, die Lebensgeschichte einer Frau zwangsweise verändert.
    Bei wild rumvögelnden modernen Fun-Weibern, die sich erschrecken, wenn dadurch irgendwann ein Kind entsteht, das sie dann töten möchten, sehe ich das deutlich anders.

  117. @ Selberdenker

    Keiner Frau kann man aufnötigen, daß sie ihr aus einer Vergewaltigung entstandenes Kind großzieht, jedoch kann man sie zur Achtung vor dem Leben mahnen. Einzig Gott entscheidet über Leben und Tod. Wenn nämlich Kinder aus Vergewaltigungen „legal“ im Mutterleib ermordet werden dürfen, dann werden unmoralische Menschen immer wieder angreifen, pränatale Tötungsdelikte müßten generell „straffrei“ gemacht werden.

  118. # 129 dem-Dativ-ist…

    Die meisten christlichen Schriften sind in Altgriechisch, das genügend Leute perfekt beherrschen. Von Johannes, nicht dem Täufer, existieren Schriften, die nur ein paar Jahre nach seinem Tod entstanden sind. Warum soll ein Jude Mohammed, was gleichbedeutend mit Messias, Christus ist, heißen?

  119. Jeder wahre Atheist muss ein Menschenfeind sein!

    Und diese Aussage erklärt auch für unwahre Atheisten alles!

    Kein wahrer Atheist kann Menschen als seines Gleichen anerkennen, geschweige ihnen Gleichberechtigung zu sich selber zugestehen. Bestenfalls Deutungshoheit oder vorübergehende Machtteilung. Letztendlich Vernichtung alles gegen sich selbst oder eben sich selbst.

  120. @ Porphyr

    Bekanntlich ist das Neue Testament in Tausenden von antiken Schriftstücken überliefert. Die Übersetzungen haben schon früh eingesetzt, so etwa in die Sprachen Latein, Aramäisch, Armenisch, Koptisch usw. Wäre Jesus ein so unbedeutender Wanderprediger gewesen, wie er gern von Feinden des Christentums verzerrend dargestellt wird, hätte das Neue Testament niemals eine solche Wucht in der antiken Welt haben können.

  121. http://www.godlessgeeks.com/JesusExist.htm

    Did Jesus Really Exist?

    Hat Jesus überhaupt gelebt? Auf die Frage gibt das oben verlinkte Essay eine klare Antwort: NEIN.

    Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für die Existenz von Jesus. Das Dorf Nazareth ist geschichtlich nicht nachweisbar. Die grossen Historiker der Römerzeit Tacitus und Seneca, die über wirklich alle damaligen Ereignisse berichteten, haben kein Wort über einen Jesus geschrieben.

    Die zeitlichen Daten sind falsch. Herodes war bereits tot als Jesus angeblich geboren wurde. Und so weiter und so fort…

    …viel Spass an alle christlichen Fundamentalisten beim Studium dieser häresischen Kampfschrift 🙂

  122. #132 Bonn (15. Okt 2014 20:55)
    #137 WahrerSozialDemokrat (15. Okt 2014 22:05)

    (@ der-Dativ, sorry dass ich mich immer wieder an Sie gerichtete Antworten einmische)

    Die Unmenschlichkeit ist dem Atheismus immanent.
    Jeder wahre Atheist muss ein Menschenfeind sein!

    @ Bonn Sind sie wirklich so dumm, oder nur dreist? Atheismus heisst nichts weiter als die Ablehnung von übernatürlichen Erklärungen.

    Haben die größten Schlächter der Menschheit gemordet weil sie nicht an die die jungfräuliche Geburt glaubten? Sagt der Kommunist „Ich muss Dich jetzt umbringen! Warum? Na, weil die Wandlung von Wasser in Wein Blödsinn ist!“ Kein logisch denkender Mensch kann das glauben. Diese Schlächter mordeten naturlich nicht, weil etwas nicht glaubten, sondern weil sie an etwas glaubten, dass jedes Verbrechen rechtfertigt.

    Ich weiss, mit der Logik haben Sie es nicht so, deshalb schauen wir man genauer hin:

    1. Im Kommunismus / Faschismus haben wir ein Paradiesversprechen, zu dessen Erfüllung jedes Mittel recht ist: Arbeiter- und Bauern-Paradies, 1000 Jähriges Reich

    2. Wir haben Propheten, Heilige und Märtyrer, die eine unantastbare, absolute Wahrheit verkünden: Marx, Lenin, Stalin, Mao, Hitler, Revolutionshelden usw

    3. Wir haben ein heiliges nicht zu kritisierendes Buch, in dem die absolute Wahrheit niedergeschrieben ist: Komm. Manifest, Mein Kampf, Mao-Bibel (sic!)

    4. Wir haben eine Priesterschaft und Missionare, die die absolute Wahrheit verkünden: Die Partei.

    5. Wir haben eine Inquisition, die Zweifler und Kritiker am Paradiesversprechen und den Propheten, also „Ungläubige“ findet, foltert und tötet: KGB, Gestapo usw

    6. Wir haben ein Regelwerk, eine Schuld-und-Sühne- , Freund und Feind-Dialektik, die bis ins privateste Intimleben reicht, was im Katholizismus der Beichtvater, ist im Nationalsozialismus der Blockwart.

    7. Wir haben eine Indoktrination von Kindesbeinen an: HJ, Kommn. Jugendorganosationen

    8. Wir haben das den Befehl zum absoluten Gehorsam. Sonst Ausschluss vom Paradies und ab in die Hölle: KZ, Gulag.

    9. Wir haben Wunder, die die Auserwähltheit der Propheten belegen soll: Wunderwaffen bei Hitler, Wundersame Gemüsezüchtungen und Produktionserfolge bei Stalin und Mao.

    10. Wir haben eine Erhöhung der In-Group und Entmenschlichung der Out-Group: Kommunisten und Volksgenossen werden idealisiert, Andersdenkende als Imperialisten verfemt (Kommunismus) Atheisten als Asoziale und Juden ins KZ gesteckt (NS)

    Muss ich noch mehr aufzählen? Komisch, für mich sehen diese Ideologien irgendwie mehr nach Religion aus und so gar nicht nach Infragestellen und Skepsis, was dem Atheismus wirklich zu eigen ist.

    Auch den unglaublichen Hass auf Skeptiker und Infragesteller eint die Religionen mit dem Kommunismus und dem Faschismus. Kein Wunder, dass die orthodoxe Kirche in Russland mit Stalin und die beiden Kirchen in Deutschland so gut mit den Nazis zusammengearbeitet haben. http://de.wikipedia.org/wiki/Rattenlinien

  123. #139 Cendrillon (15. Okt 2014 22:26)

    1. Linker unhistorischer/ wissenschaftlicher Blödsinn
    2. Was ist aber dein Ziel dabei?

    Willst du die Botschaft Jesus schwächen und die Botschaft Mohammeds stärken?

    Oder willst du die Botschaft alles egal und nichts befördern?

    Was willst du für deine Kinder?

    Nicht für dich! Sondern für deine Kinder! Und eben nicht die fremden Kinder der Welt..

    Lieben darfst du dich und alle gleichwohl oder eben auch nicht!

    Was ist deine Welt ohne deine Kinder wert? Nichts! Oder?

  124. @ WSD

    Es ist schwer möglich, ein idealtypischer Atheist zu sein, weil diese Person ein Monster in Menschengestalt wäre. Bei einem Stalin war beispielsweise der Atheismus sehr weit fortgeschritten in puncto alleinige Gewißheit nur der eigenen Person, daher gnadenloses Machtstreben über Leichenberge. Doch selbst dieser niederträchtige Schlächter bediente sich religiöser Versatzstücke, um sich in der Öffentlichkeit inszenieren zu können: http://de.wikipedia.org/wiki/Stalinismus#mediaviewer/File:Marx,_Engels,_Lenin,_Stalin_%281933%29.jpg (die „Säulenheiligen“ der stalinistischen Irrlehre). Die meisten heutigen Atheisten der westlichen Welt zimmern sich notdürftig aus willkürlich gewählten Überresten christlicher Moralvorstellungen eine „Ethik“ zusammen, denn andernfalls würde unsere Gesellschaftsordnung von jetzt auf gleich bersten.

  125. #140 WahrerSozialDemokrat (15. Okt 2014 22:37)

    #139 Cendrillon (15. Okt 2014 22:26)

    1. Linker unhistorischer/ wissenschaftlicher Blödsinn
    2. Was ist aber dein Ziel dabei?

    Willst du die Botschaft Jesus schwächen und die Botschaft Mohammeds stärken?

    Ich glaube nicht an Religionen. Ob es ein transzendentes d.h. übernatürliches Wesen gibt… die Frage stelle ich mir durchaus. Unendlichkeit in Zeit und Raum ist kaum begreifbar.

    Wenn es ein solches transzendente Wesen gibt hat es auf jeden Fall nichts mit dem abstrusen Blödsinn des alten und neuen Testaments geschweige denn mit dem totalitären und kriminellen Islam zu tun.

  126. #142 Bonn (15. Okt 2014 22:43)

    Ich bezweifle grundsätzlich das es einen Atheismus gibt, bzw. überhaupt einen wahren Atheisten!

    Im Zweifel wird sich hin und her gebastelt.

    Menschheit basiert eben auf Gott!

    Tiere brauchen keinen Gott und sind glücklich und zufrieden ohne Gott!

    Wahre Atheisten werden zwischen Tier und Mensch immer im unreinen sein!

    Wahre Atheisten sind Tier und Mensch zu gleich und werden sich als solches intellektuell immer profilieren. Weder Mensch, noch Tier!

    Wahre Atheisten werden wie Tiere immer für das Recht des Stärkeren sein und für die Tötung und Mordung des Schwächeren sein! Wie auch immer sie es begründen oder wen es auch gerade trifft´, ist dabei egal.

    Menschsein ist bei Atheisten eben kein Kriterium!

    —————
    Menschsein oder Tiersein! Das ist doch die Frage!

    Jesus betont den Mensch.
    Mohammed betont das Tier!
    —————-

    Alle haben die Wahl: Mensch oder Tier!

    Atheisten suhlen sich nur in ihrem kulturellen Tiersein und behindern evolutionär die natürliche Menschheit!

  127. #143 Cendrillon (15. Okt 2014 22:44)

    Ich glaube nicht an Religionen. Ob es ein transzendentes d.h. übernatürliches Wesen gibt… die Frage stelle ich mir durchaus. Unendlichkeit in Zeit und Raum ist kaum begreifbar.

    Sie sind kein Atheist! Begreifen Sie es mal für sich selber!

    Das ist wirklich nett gemeint!

    Sie sind hin und her, weder Mensch noch Tier!

  128. @ Siegfried Schmidt

    Und ein Heiliger Maximilian Kolbe ist in Ihrem verqueren Weltbild wohl der beste Freund der Nationalsozialisten gewesen?

    Einen Priester, der den Gläubigen das Bußsakrament spendet, mit einem NS-Schergen gleichzusetzen, ist der Gipfel der Unverschämtheit! Der Priester macht etwas für das Seelenheil seiner Gemeinde, der Blockwart hingegen drangsalierte seine Nachbarn im Auftrag des „Föhrers“.

    Ersetze „Nationalsozialismus“ durch „Gottlosigkeit“, schon kommt der größte Atheisten-Sprech bei raus – „Reichsleiter“ Martin Bormann in einem Geheimerlaß vom 7. Juni 1941 an alle Gauleiter der NSDAP, wie die Partei zum Christentum steht:

    Nationalsozialistische und christliche Auffassungen sind unvereinbar. Die christlichen Kirchen bauen auf der Unwissenheit der Menschen auf und sind bemüht, die Unwissenheit möglichst weiter Teile der Bevölkerung zu erhalten, denn nur so können die christlichen Kirchen ihre Macht bewahren.

    Demgegenüber beruht der Nationalsozialismus auf wissenschaftlichen Fundamenten. Das Christentum hat unveränderliche Grundsätze, die vor fast 2000 Jahren gesetzt und immer mehr zu wirklichkeitsfremden Dogmen erstarrt sind. Der Nationalsozialismus dagegen muß, wenn er seine Aufgabe auch weiterhin erfüllen soll, stets nach den neuesten Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschung ausgerichtet werden.

    Unser nationalsozialistisches Weltbild aber steht weit höher als die Auffassungen des Christentums, die in ihren wesentlichen Punkten vom Judentum übernommen worden sind. Auch aus diesem Grunde bedürfen wir des Christentums nicht.

    Kein Mensch würde etwas vorn Christentum wissen, wenn es ihm nicht in seiner Kindheit von den Pfarrern eingetrichtert worden wäre.

    Wenn also unsere Jugend künftig einmal von diesem Christentum, dessen Lehren weit unter den unseren stehen, nichts mehr erfährt, wird das Christentum von selbst verschwinden.

    Aus der Unvereinbarkeit nationalsozialistischer und christlicher Auffassungen folgt, daß eine Stärkung bestehender und jede Förderung neu entstehender christlicher Konfessionen von uns abzulehnen ist. Ein Unterschied zwischen den verschiedenen christlichen Konfessionen ist hierbei nicht zu machen.

    Zum ersten Male in der deutschen Geschichte hat der Führer die Volksführung bewußt und vollständig selbst in der Hand. Mit der Partei, ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden hat der Führer sich und damit der deutschen Reichsführung ein Instrument geschaffen, das ihn von der Kirche unabhängig macht.

    Alle Einflüsse, die die durch den Führer mit Hilfe der NSDAP ausgeübte Volksführung beeinträchtigen oder gar schädigen könnten, müssen ausgeschaltet werden. Immer mehr muß das Volk den Kirchen und ihren Organen, den Pfarrern, entwunden werden. Selbstverständlich werden und müssen, von ihrem Standpunkt betrachtet, die Kirchen sich gegen diese Machteinbuße wehren. Niemals aber darf den Kirchen wieder ein Einfluß auf die Volksführung eingeräumt werden.

    Dieser muß restlos und endgültig gebrochen werden. Ebenso wie die schädlichen Einflüsse der Astrologen, Wahrsager und sonstigen Schwindler ausgeschaltet und durch den Staat unterdrückt werden, muß auch die Einflußmöglichkeit der Kirche restlos beseitigt werden.

    Bormann

  129. #148 WahrerSozialDemokrat (15. Okt 2014 23:51)

    Einfache Atheisten sind für mich gleich wie einfache Islamisten!

    Sag doch gleich, Menschen ohne Gott haben auch keine Seele und sind schlimmer als das Vieh.
    Das ist es doch was Du denkst und einige andere „Erleuchtete“ auch. 😆

  130. #149 Freies Land ® (16. Okt 2014 00:35)

    Du bringst nun die Seele als vermeintlicher Atheist mit ins Spiel!!!???

    So gesehen bist du eigentlich auch kein Atheist!

    Ich bleib aber mal bei dir:

    Menschen ohne Gott haben auch keine Seele…

    Haben nun Atheisten oder Menschen oder Tier eine Seele oder nicht??? Und falls jeweils oder gleich, dann welche Seele???

    Was ich den Alt-Christen vorwerfe gilt auch für die Neo-Atheisten, verwendet niemals gegnerisches Deutungs-Vokabular!

    Was meinen nun aber Sie mit „Seele“ als „Bekennungs-Atheist“???

    Bestimmt nicht das Gleiche wie ich als Bekennungs-Katholik??? Oder doch…

  131. @ Freies Land

    Es wäre ein Denkfehler, zu meinen, es gäbe teilweise Menschen mit Seele, teilweise ohne. Es kommt darauf an, wie man als Mensch sein Seelenheil pflegt. Jemand, der bewußt die würdige Annahme der Sakramente verweigert, schindet damit seine Seele. Solche Personen sind Spielbälle des Bösen.

  132. #134 Selberdenker (15. Okt 2014 21:07)

    @Spektator (15. Okt 2014 13:53)

    Eine vergewaltigte Frau, die einem so entstandenen Kind trotzdem das Leben schenken will, würde mir den allergrößten Respekt abnötigen.
    Wenn sie das nicht kann, dann habe ich dafür aber volles Verständnis. Es darf nicht sein, dass ein krimineller Akt, irgendein abartiges männliches Vergewaltigerschwein, die Lebensgeschichte einer Frau zwangsweise verändert.

    Ich kenne die Lebensgeschichte einer Dame, die folgendermassen geht:

    Sie wurde als 16jähriges Mädchen vergewaltigt. Sie wurde schwanger. Sie war schwer traumatisiert aufgrund der Vergewaltigung. Es stand ihr selbstverständlich frei, das Kind frühzeitig abtreiben zu lassen. Sie entschied sich aber dagegen, da sie bereits eine Beziehung zu dem ungeborenen Kind, das sie im Leib trug, aufgebaut hatte und Unrecht nicht mit Unrecht aufwiegen wollte. Sie sagte bei all dem Schmerz, dass dieses Kind ein neuer, eigenständiger, individueller Mensch sei (sie sagte es damals wohl kindlicher) und das dieses Kind keine Schuld an dem Verbrechen das man ihr angetan hatte trägt. Sie wollte das Kind! Sie gebar ein Mädchen. Aufgrund ihrer schwierigen sozialen Lage, gab sie dieses Kind aber zur Adoption frei. Sie hätte es nicht alleine aufziehen können.

    Dieses Schicksal hat das Mädchen so belastet, dass sie sich entschloss, Kindergärtnerin zu werden, um für andere Kinder da sein zu können.

    Sie zog in eine andere Stadt. Als sie nach vielen glücklichen Jahren als Kindergärtnerin zur Leiterin des Hauses aufgestiegen war, kam eine junge Frau, um ihr Töchterchen anzumelden.

    Die Kindergartenleiterin nahm die Personalien auf und freute sich über den kleinen Neuzugang.

    Die junge Frau sagte: Ich habe Dich gesucht. Und nun habe ich Dich gefunden. Du bist meine leibliche Mutter. Das ist Dein Enkelkind. Danke, dass wir leben.

  133. @ alle

    das mit dem „die Abschrift von der Abschrift“ und anderes Atheisten- und Salafisten-Gerede ist BLÖDSINN!

    Die Abschriften der Schriften der Evangelisten sind über Jahrzehnte und Jahrhunderte (fast) identisch.

    Sogar die Alttestamentarischen Kumran-Rollen, die in den 70er Jahren gefunden wurden sind mit dem bis in die heutige Zeit überlieferten Text des alten Testamentes (fast) absolut deckungsgleich.

    Die Kopisten zählten alle Buchstaben und alle Wörter und machten vielfältige „Gegenchecks“ so dass nichts verändert wurde.

    Die Übersetzungen sind natürlich IMMER ein Wagnis. Luther hat viel frei übersetzt. Das muss aber so sein, denn der Sinn erschliesst sich nicht immer aus einer wortwörtlichen Übersetzung, sonst ist man „sehr schnell on the woodway and on the wrong steamship“ you understand?

    Hierzu sehr zu empfehlen

    Roger Liebi „Bibelcode oder Bibelwort“

    http://www.youtube.com/watch?v=mFLY_lupzMU

  134. Sorry, war ein paar Stunden off und kann gar nicht fassen, was inzwischen alles gepostet wurde.

    Ich will jetzt nur noch ein kleines Statement abgeben. Aber allen anderen, insbesondere „Bonn“ (den ich inzwischen als Diskussionspartner sehr schätze) verspreche ich, morgen näher auf alles einzugehen.

    Was mir jetzt, ganz persönlich und vor allem unter die Haut geht, ist dieser Beitrag:

    #137 WahrerSozialDemokrat

    Jeder wahre Atheist muss ein Menschenfeind sein!

    Und diese Aussage erklärt auch für unwahre Atheisten alles!

    Kein wahrer Atheist kann Menschen als seines Gleichen anerkennen, geschweige ihnen Gleichberechtigung zu sich selber zugestehen. Bestenfalls Deutungshoheit oder vorübergehende Machtteilung. Letztendlich Vernichtung alles gegen sich selbst oder eben sich selbst.

    Lieber Sozialdemokrat,

    welch ungeheuerliche These stellen Sie hier auf ? Ich habe viele Beiträge von Ihnen gelesen. Oftmals konnte ich nur positiv abnicken.

    Wenn es darum geht, Moslems und Wirtschaftsflüchtlinge offen zu legen, sind wir fast immer auf einer Linie.

    Doch nun gehen Sie zu weit, viel zu weit. Glauben Sie ruhig an Ihren Gott, fühlen Sie sich dadurch ruhig als ein guter Mensch. Aber bitte tun Sie das für sich.

    Und vor allem, urteilen Sie nicht über andere Menschen !
    Urteilen Sie nicht in dieser infamen Art über Menschen, die nicht Ihrem Glauben an Ihren Gott folgen.
    Urteilen Sie nicht über Atheisten. Denn Sie haben, das zeigt Ihr Kommentar nicht nur nicht die geringste Ahnung. Ihnen fehlt es augenscheinlich auch an der realen Erfahrung.

    Ja, das klingt hart. Ist aber gar nicht so gemeint.

    Lieber Sozialdemokrat; ich kenne Sie nicht, nicht Ihre Motivation, nicht Ihren Hintergrund, eigentlich gar nicht. Ich kenne nur Ihre Kommentare hier – die mir bisher gefielen.

    Doch jetzt habe ich Tränen in den Augen, ernsthaft.

    Ich bin Atheist, dazu stehe ich, dafür argumentiere ich, immer, jederzeit, überall. Das hat mir schon viel Ärger eingebracht. Ich habe es überlebt.

    Oft wurde mir vorgeworfen, dass ich als Atheist keine Moral haben könne. Ja, grins, wer weiß schon was von Moral. Da stehe ich drüber.

    Doch wenn ich nun Ihre oben zitierten Worte anschaue, dann sehe ich nur noch Hass, der aus Unwissen geboren ist.

    Jeder wahre Atheist muss ein Menschenfeind sein ? Warum ? Haben Sie eine Begründung dafür ? Oder gar eine Lebenserfahrung, die das unterstreicht ?

    Kein wahrer Atheist kann Menschen als seines Gleichen anerkennen, geschweige ihnen Gleichberechtigung zu sich selber zugestehen. Bestenfalls Deutungshoheit oder vorübergehende Machtteilung. Letztendlich Vernichtung alles gegen sich selbst oder eben sich selbst.

    Sie lehnen sich verdammt weit aus dem Fenster. Werden Ihre Füße festgehalten ? Und wenn ja, von wem ?

    Lassen Sie mich bitte kurz ein wenig über mein unbedeutendes Leben erzählen.

    Ich habe viel erlebt. Ich war ganz unten und relativ weit oben, habe dieses und jenes gemacht, hier und da gelebt, fühlte mich immer als Kosmopolit. Und ich war, obwohl sehr katholisch erzogen, immer ein Atheist, selbst als Kind.

    Auf dem Höhepunkt meines Erfolges -erfolgreicher Unternehmer, ohne Sorgen für die Zukunft, Rente mehr als gesichert, Ansehen schon fast als Prominenz gewertet, brach ich alle Brücken ab.

    Ich ging nach Indien, nicht aus spirituellen Gründen, das liegt mir fern. Ich ging nach Indien, weil dort die Menschen freundlich und friedlich sind. Das Klima kam mir entgegen, und die Freiheit kann dort grenzenlos sein.

    In Indien traf ich auf bettelnde Kinder. Kinder, die keine Zukunft, keine Bildung haben, sind dort an der Tagesordnung.

    Wir nähern uns langsam dem, was ich Ihnen mitteilen will.

    In Indien traf ich eine Frau, eine Inderin, eine alleinerziehende Mutter. Das ist sehr selten dort.

    Noch seltener ist, dass diese Frau eine ausgebildete Lehrerin ist.

    Sie wohnte in einem recht großen Haus mit Garten.

    Diese Frau, Shivali ihr Name, trat an mich, dem reiche Europäer heran und meinte, dass es so viel zu korrigieren gäbe in ihrem korrupten Land. Sie sagte, dass sie gern ein paar Straßenkindern zu Bildung und einem kindgerechten Aufwachsen verhelfen würde; und ob ich ihr dabei helfen könnte, denn sie habe nicht das Geld dafür.

    Zufällig traf ich in Indien Katja Riemann (die sich dort sehr sozial für Kinder engagiert) in einem deutschen Restaurant. Später, per mail gab Frau Riemann mir ein paar Tipps.

    Und so konnte ich im korrupten Indien mit Shivali zusammen ein Projekt hochziehen, mit dem rund 20, sonst chancenlosen Straßenkindern ein kindgerechtes Aufwachsen mit Bildung und Spaß ermöglicht wurde.

    Das Projekt läuft nun seit vier Jahren. Es gedeiht prächtig. Die drei ältesten der 20 Kinder werden nächstes Jahr auf die Uni in Bangalore gehen. Dabei habe ich Tränen in den Augen.

    Ich, der ich als erfolgreicher Unternehmer nur ein paar Jahre Auszeit wollte, mich in der Welt umschauen wollte (okay, habe ich getan), habe als überzeugter Atheist mehr und mehr Geld in dieses Projekt gesteckt. Ich konnte meine Kinder nicht hängen lassen.

    Immer wieder fehlte es an allem Möglichen. Immer wieder mussten Bestechungsgelder und Ähnliches bezahlt werden.

    Kurzum, was ursprünglich mit ein paar zehntausend Euro berechnet worden war, kostet inzwischen hunderttausende.

    Ich habe es getragen. Als ich merkte, dass es mir den Boden unter den Füßen wegreißt, habe ich nur noch dafür gesorgt, dass es weiter gehen kann, mindestens so lange bis alle „meine“ Kinder ausgebildet sind. Das habe ich geschafft.

    Ich selbst bin zurück nach Deutschland gegangen. Denn nur hier kann ich auch dann noch überleben, wenn ich nichts mehr habe.

    Ich hätte mir einen Lebensabend in Wohlstand und moderaten Luxus gestalten können. Aus moralischen Gründen zog ich es vor, Kindern in Indien zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen.

    Selbst lebe ich nun als Hartz IV Empfänger in Ostdeutschland.

    Aber wissen Sie was, lieber Sozialdemokrat ? Ich kann ruhig schlafen. Und ich bin Atheist.

    Das einzige, was mir noch weh tun kann, ist, von Leuten wie Ihnen, ein Menschenfeind genannt zu werden.

    Können Sie etwas ähnliches dagegen halten ?

    Ich hoffe, Sie geben mir Antwort.

  135. P.S.

    Es ist nicht viele Jahre her, da fuhr ich Porsche Cabrio bei Sonnenschein und Mercedes-Limo bei Regen.

    Heute gehe ich per pedes ins nächste Kaufland, um mir halbwegs frisches Gemüse zu kaufen, in der Ex-DDR.

    Aber ich habe einen atheistisch guten Schlaf bei dem Gedanken, dass die Kinder, denen ich zu einem Leben verholfen habe, ebenso gut schlafen können.

    Und nun, 4.54 wünsche ich allen eine gute Nacht.

  136. WahrerSozialDemokrat, was hast Du denn für ein Zeug geraucht? Komm mal wieder runter, Du drehst ja völlig ab und ereiferst Dich um Kopf und Kragen. Wenn ich ein Wort von diesem Schwachsinn ernst nehmen würde, dann würde ich tatsächlich zum Menschenfeind.

  137. #85 Porphyr

    Wenn ich in diesem Zusammenhang von uns spreche, so meine ich all die, die wissen, daß Eugen Zauge hier Protagoras zitierte. Sie habe ich offensichtlich nicht damit gemeint

    Warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht ?

    #107 Porphyr

    Ich habe sie bei Wolfgang Stegmüller, Andreas Konrad und der Beschäftigung mit der Analytik des Aristoteles gelernt. Des weiteren habe ich einigermaßen das des sich in der Rückwendung zum Eins, zum Maß drängenden und damit dann das Selbst, die absolute Gleicheit, die Wahrheit bestimmende, bewegende, erkennende freie, sich selbst bestimmende, sich selbstbewegende Seiende und damit unsterbliche Leben, das Denken des Nus, die Affirmation der Negation der Negation, das bei der Verschiedenheit beginnt und als Andersseiendes, als Kontinuität, dann noch als von allen anderen Verschiedenes, als verschieden vom Verschiedenen des weiteren als Abschluß sich in der Ruhe vollendet, also die fünf Gattungen des Nus, Subjekte intus.

    Manchmal ist weniger auch mehr…
    und was nützt die ganze Bildung, wenn man sich dem Durchschnittsbürger gegenüber nicht mehr auszudrücken vermag .

    Schade.

  138. #144 WahrerSozialDemokrat (15. Okt 2014 22:57)
    #146 Bonn (15. Okt 2014 23:05)

    Ach, wissen Sie, als Atheist bin ich von Natur aus ein skeptischer Mensch. Ich halte es mit dem Philosophen, Mathematiker und Literatur-Nobelpreisträger Bertrand Russel:

    Die intellektuelle Sache ist diese:
    Wenn Sie eine Angelegenheit untersuchen oder eine Philosophie betrachten, (dann) fragen Sie sich alleinig: Was sind die Fakten, und was ist die Wahrheit, die durch die Fakten gestützt wird?
    Lassen Sie sich niemals davon ablenken, was Sie sich wünschen oder von dem Sie denken, es hätte wohltuende soziale Effekte, wenn es geglaubt würde. Schauen Sie einzig und allein auf die Fakten!

    All das Gerede, dass pi, pro-nrw rechtspopulistisch bis rechtsradikal sei habe ich – wie gesagt als offener und skeptischer Mensch – erstmal nicht geglaubt und habe gemäß Russel Vorurteile und Wunschdenken ausgeschaltet und mir selbst mal angeschaut, wie Ihr hier so tickt.

    Etliche Artikel und vor allem die Kommentare, die Sie Wahrer Sozialdemokrat und Bonn so ablassen, die Faktenresistenz, der Hass auf Andersdenkende, die Borniertheit, die ausgesprochene Unbildung, das Nicht-Nachdenken-Wollen, die Unfähigkeit auf Diskussionsinhalte angemessen einzugehen, die Unsachlichkeit, die Verkehrung von Argumenten ins Gegenteil uvm, erlebe ich genauso in der Diskussion mit Salafisten.

    Sie sprechen Atheisten das Menschsein ab, setzen sie mit Tieren gleich, bezeichnen sie als Pest. Erklären Sie mir mal, wodurch Sie sich noch von mittelalterlichen Inquisitoren, den Nazis mit ihren Vergleich von Juden mit Ratten, den Linken mit ihrem Deutschen-Hass und den Mohammedanern mit ihrem Gleichsetzen der Ungläubigen mit Vieh unterscheiden? Es fällt mir wirklich sehr schwer einen Unterschied auszumachen. Denn es ist haargenau dasselbe faschistische Gedankengut und dieselbe Menschenverachtung, nur mit anderem Anstrich. Wohin ein solches Denken führt, sahen wir im Mittelalter, im Dritten Reich, im Stalinismus und wir sehen es heute live in der islamischen Welt.

    Sie selbst, Wahrer Sozialdemokrat, Nico Ernst und der Artikelschreiber kewill sind der beste Beleg dafür, dass Faschismus und religiöser Glauben keine Widersprüche sind. Wenn Sie nur einen Hauch von intellektueller Ehrlichkeit hätten, würden Sie selbst einmal über die Rolle der Kirchen im Dritten Reich recherchieren und sich dabei eben nicht von Wunschdenken, sondern von Fakten leiten lassen. Quotemining von Bormann und anderem Faschisten-Dreckspack können Sie sich schenken, dass funktioniert auch andersherum: „So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn. Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.“ (Adolf Hitler). Ähnliche Kommentare finden Sie auch von dutzenden Bischöfen, Priestern, Kirchenlehrern vor und nach dem Dritten Reich.

    Mit Leuten wie Ihnen kann der Kampf gegen den Islam nicht gewonnen werden. Sie sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Denn die Frontlinie verläuft nicht etwa zwischen Rassen, Christen, Juden, Atheisten, Muslimen, Linken oder Rechten sondern zwischen Vernunft, Fortschritt und Zivilisation auf der einen Seite und Faschismus, Barbarei und religiösen Wahnvorstellungen auf der anderen. Faschisten und Theokraten wie Sie es sind, befinden sich auf der falschen Seite des Schützengrabens. Ich hoffe, das sehen auch die verbliebenen vernünftigen Leute hier ein.

    Das war es. Werdet erwachsen, oder geht unter.
    So pathetisch das 5 minütige Schlusswort zu der Comedy-Dokumentation „Religulous“ auch ist, es enthält mehr Weisheit, als alles, was ich bisher hier gelesen habe:
    http://www.youtube.com/watch?v=AlOlVNmsfQo

    Religion poisons everything. Traurig, der Wahrheitsgehalt dieser simplen drei Worte von Christopher Hitchens wird immer wieder unter Beweis gestellt.

  139. WSD und Bonn:Sie würden auch im Islamischen Staat eine glänzede Figur abgeben.Solche Fanatiker wie Sie widern mich nur noch an.

  140. 159 Siegfried Schmidt (16. Okt 2014 10:55)
    —————————————————–
    Jedes Wort, einfach nur Bravo!, und Vielen Dank!
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

  141. Lasst doch bitte Bonn in Ruhe, als Bewohner der Einbrecher Hauptstadt hat man ihm bestimmt
    etwas gestohlen, was er nie besessen hat.
    Außerdem hat der Papst öffentlich den Koran geküsst, kein Atheist

  142. Ich bleib aber mal bei dir:
    Menschen ohne Gott haben auch keine Seele…

    ————————————
    Hab ich ein Glück, dann kann ich ja nicht in die Höhle kommen, denn bekanntlich ist ja der Teufel hinter der Seele des Menschen her, wie die Kirche hinter dem Geld ihrer Gläubigen.

  143. # 157 chironex

    Wenn es Sie nicht langweilt, wenn jemand längst widerlegte Phrasen drischt, weil Sie das alles noch nicht kennen, ist das ganz allein Ihr Problem, für die meisten dürfte derlei uninteressant sein.
    Wenn Sie nur Lektüre für den Durchschnittsbürger wollen, dann lesen Sie doch entsprechende Blätter.
    An die Atheisten: wenn jemand äußert, es gibt keinen Grund, sagt er das entweder mit Grund, dann widerspricht er sich, oder er sagt es ohne Grund, dann hätte er besser geschwiegen.

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