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68er„Wissen ist Macht. Wir wissen nichts. Macht nichts“ hieß es zu Zeiten der 68er. Wie sollte auch jemand – der auf endlosen Hearings, Demos und Wohngemeinschaftssitzungen bis zur Erschöpfung am neuen Menschen modellierte – noch Zeit zu einem sinnvollen Studium, einer fundierten Ausbildung, finden? Wer so selbstlos all seine Lebenskraft in die Zerstörung von Staat und Kapital investierte, hatte am Ende besseres verdient als Maloche und Leistungsdruck.

Da auch für diese Generation die Zeit kam, nach einem geregelten Lebensunterhalt Ausschau zu halten – auch wenn weder Lust auf Arbeit vorlag noch für die Wirtschaft nützliches Wissen, war Phantasie gefragt. Die Lösung: „Der lange Marsch durch die Institutionen“. Die Helden und Heldinnen langjähriger Straßenkämpfe und sexueller Experimente ließen sich ermattet nieder als Lehrer, Verwaltungsangestellte, Beamte, Journalisten, machten was „in Medien“. Oder entzogen sich als „Kulturarbeiter“ gleich völlig dem unzumutbaren Druck regelmäßiger Arbeitszeiten… (Ein sehr schöner Artikel von Peter Schmidt, DAV!)

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55 KOMMENTARE

  1. Wenn das wenigstens noch eigene Gedanken gewesen wären..Im Grunde haben diese Wohlstandsjüngelchen doch nur den US Protest gegen den Vietnamkrieg abgekupfert. Als kleiner Witz am Rande: Mao verweigerte diesen Deppen konsequent die Einreise…..Der hatte diese Gestalten schon sehr früh durchschaut.

  2. Wahrlich ein guter Beitrag der sich auch mit meiner persönlichen Erfahrung deckt.

    Ist er/sie bei einer staatlichen Stelle oder im sozialen Sektor, so ist eine deutliche Leistungferne und übersichtliche Intelligenz feststellbar.

    Denn was viele vermischen, Intelligenz und Bildung. Ich kann man ganzes Leben irgendwelche Unis besuchen und mir unendlich viel Wissen aneignen. Jedoch ist die Intelligenz etwas vollkommen anderes.

  3. Ein wirklich toller Artikel.
    Und eine Ursachenbeschreibung für die Inkompetenz und Ignoranz derjenigen, die unser Leben bestimmen.
    Danke dafür.

  4. Die 68er!
    Haben folgende Sachen hervorgebracht:
    – Kinderschänder
    – Die linke Lügenpresse
    – Vaterlandsverräter
    – Asoziale
    – Drogensüchtige
    – Terroristen
    – Politclowns

    Heute sitzen sie in allen Parteien in der Volkskammer 2.0 und ruinieren Deutschland!

  5. Das Enzensberger-Zitat ist ja großartig!

    Zu Ignoranz fällt mir dieser schöne Witz ein:
    Im Zug. Ein Reisender sucht ein Gespräch und fragt sein Gegenüber: „Na, was lesen Sie denn da?“ – „‚Das Kapital‘ von Karl May.“ – „Aber ‚Das Kapital‘ ist doch von Karl Marx. Steht doch auch auf dem Umschlag.“ – Der guckt und sagt: „Ja, tatsächlich. Ich wundere mich sowieso schon die ganze Zeit darüber, daß da gar keine Indianer drin vorkommen.“

    II
    Ich habe übrigens mal mit einem Germanistik-Studenten gesprochen (3. Semester oder so), der hatte noch nie den Namen James Joyce gehört.

  6. Das Üble ist, daß diese Alt-68er die Ausbilder (und Vorbilder) der folgenden Generation wurden.
    Nur so ist das oft hirnverbrannte Gutmenschentum vieler Lehrer, Erzieher, Richter, Politiker usw. zu erklären, meines Erachtens.

  7. Die Roth, Fischer, Cohn-Bendit, Trittin, Ströbele (RAF-Verteidiger) von den Pädo-Grünen sind bis heute das geistige Produkt der 68er.

    Durch und durch linksverseucht …

  8. #7 18_1968 (14. Aug 2015 12:57)
    Das Üble ist, daß diese Alt-68er die Ausbilder (und Vorbilder) der folgenden Generation wurden.

    Teilweise freiwillig, teilweise erzwungen.
    Denn wer das Spiel nicht spielte, hatte Nachteile in der Benotung oder war schnell wieder aus dem Job / Auftrag.

  9. Kewil:

    Ein sehr schöner Artikel von Peter Schmidt, DAV!

    Ich sagte es gestern schon in einem Nachbarthread: Das Ganze wäre noch schöner, wenn die Arbeitgeber auch sonst so vernunftgeleitet argumentierten und nicht ständig was von dringend benötigten „Fachkräften“ faselten, wenn sie nur billige Arbeitskräfte meinen.

    Das Enzensberger-Zitat stammt aus seinem Sammelband „Mittelmaß und Wahn“, 1988. Auch immer wieder schön.

  10. Nach dem 2. Weltkrieg hätte eigentlich Kommunismus/Sozialismus/Linke Politik verboten werden sollen.

  11. Alles, was damals witzig klingen sollte, ist aber heute gar nicht mehr witzig und Wirklichkeit.

    Legal – illegal – scheißegal

    haben wir jetzt auch. Das heißt, jedwede Ordnung soll niedergerissen werden, im Staat, in der Familie, im Gemeinwesen, überall.

  12. Was ist aus den Nichtsnutzen geworden, die vor 25 Jahren bei der Antifa Terror verbreiteten?

    Schmarotzen die heute alle m öffentlichen Dienst?

  13. #10 Heta (14. Aug 2015 13:07)

    Ach, das hat Enzensberger schon (spätestens) 1988 gesagt? Das ist ja ein Ding! Wie mag es dann erst heue aussehen?

    Enzensberger hat ja noch früher kräftig bei den „68ern“ mitgemischt, war Herausgeber des — natürlich sehr linken – „Kursbuchs“ usw. Er gehörte aber zu den wenigen, die dann später Reue zeigten, und zwar sehr glaubwürdig. Er hat, auch schon in den 80er, meine ich, etwas gesagt wie: „Eigentlich haben wir nur dummes Zeug geredet.“

  14. #2 Drohnenpilot (14. Aug 2015 12:25)

    “Wir beseitigen die weiße Rasse mitsamt ihrer zu

    hohen und damit für uns gefährlichen Intelligenz

    durch multikulturelle Gesellschaften!“
    .

    Henry Kissinger, US-Außenminister
    ————————
    Bitte unbedingt Quelle nachliefern!

  15. Verführte Esel,
    die in die Honigfalle
    getappt sind und dafür ihrem
    Land und ihren Vätern
    heimtückisch in
    den Rücken
    fielen.

  16. Die dekadenten „Linksintellektuellen“ haben ihren Beitrag dazu geleistet, dieses Land und den ganzen Kontinent in die Lage zu bringen, in der er heute ist, unmittelbar am Abgrund.
    Die Linke hat sich geistig erschöpft, da kommt nichts Substantielles mehr, was einen Weg weisen könnte (ungeachtet dessen, dass die Wege der Linken sich ohnehin fast immer als Irrwege der Geschichte erwiesen haben). Die Denker unserer Zeit, die etwas zu sagen hätten, was uns weiterführt, die sitzen ungehört zum Beispiel in der Abgeschiedenheit von Schnellroda und werden missachtet und geächtet.

  17. #4 Achot (14. Aug 2015 12:33)

    Denn was viele vermischen, Intelligenz und Bildung. Ich kann man ganzes Leben irgendwelche Unis besuchen und mir unendlich viel Wissen aneignen. Jedoch ist die Intelligenz etwas vollkommen anderes.

    ——————————————————————————————

    Stimmt absolut, doch ist Intelligenz nicht automatisch gleichzusetzen mit gesundem Menschenverstand.
    Beispiel:
    Während im Buntland die allermeisten Eingeborenen über ein gewisses Maß an Bildung UND Intelligenz verfügen, kann man dies von den Einheimischen in Anatolien oder des Kongos nicht unbedingt behaupten.

    Man sollte also meinen, daß eine systematische Abschaffung der Intelligenten unmöglich, eine Abschaffung der weniger Intelligenten hingegen möglich wäre.

    Das Gegenteil aber ist der Fall.

    Während im Buntland die Intelligenten (unabhängig des Bildungsgrades) an ihrer eigenen Abschaffung mitwirken, ja diese sogar noch beklatschen und medial befeuern, würde der Versuch einer Abschaffung z.B. der Turkvölker oder Afrikanern zu massiven Widerstand führen.

    Instinktiv!

    Konkret:
    Wenn ein deutscher Bürgermeister in seiner Stadt Deutsche aus den Wohnungen wirft um Afrikaner anzusiedeln oder Zeltstädte bauen lässt um durch abertausende, kulturell inkompatible Moslems das gewachsene Gefüge innerhalb der autochthonen Bevölkerung zu zerstören, bekommt dieser Beifall, einen Orden und wird als moralischer Maßstab verklärt.

    Würde das Gleiche im Senegal oder Anatolien versucht, wäre der Bürgermeister tot.

    Erschlagen durch die Eingeborenen, die trotz mangelnder Intelligenz und Bildung instinktiv erkennen um was es sich handelt:

    Um einen Versuch die eigene Volksgruppe zu zerstören.

    Bildung ist also nicht gleich Intelligenz.
    Intelligenz bedeutet aber auch nicht angeborener Menschenverstand.

  18. Die Linke hat sich geistig erschöpft …
    #22 sator arepo (14. Aug 2015 13:34)

    Zum Totalbankrott der Linken hat Nicolás Gómez Dávila (1919-1994) zahlreiche wunderbare Aphorismen geschrieben, zum Beispiel:

    „Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig“

    Eigentlich könnte ich hier das gesamte Kapitel „Die Linke“ aus diesem Buch zitieren: http://www.reclam.de/print/detail/978-3-15-020401-6

    Eins noch, das besonders schön die Heuchelei und Verlogenheit des ganzen Packs zeigt und worauf ja auch der DAV-Artikel eingeht, betreffend die mittelmäßigen Kreaturen, die es sich im Staatsdienst bequem gemacht haben:

    „Es nennt sich Kommunist, wer kämpft, damit der Staat ihm seine bürgerliche Existenz sichert.“

    Na, der auch noch:
    „Die Linke gibt sich als Partner aus, fühlt sich aber als Richter.“

  19. #22 Joerg33 (14. Aug 2015 13:41)

    #4 Achot (14. Aug 2015 12:33)

    ———————
    Warum so kompliziert?

    Intelligenten (und/oder gebildeten) Menschen kann man leichter ein schlechtes Gewissen einreden als primitiven Völkern. Im konkreten Fall ist es die „deutsche Erbsünde“: Nazi! – Diese Erbsünde kann nachhaltig nur getilgt werden durch die gewollte Selbstzerstörung des deutschen Volkes!

  20. Der verlinkte Artikel ist tatsächlich spitze! Genauso sehe ich die von rotgrün verursachte Bildungsmisere – kann es nur nicht so prägnant formulieren 😉

    Zur herbeireformierten Verdummung der eigenen Bevölkerung passt dann auch die konsequente Förderung des massenhaften Zuzugs meist ungebildeter Neger, Araber und Zigeuner. Ach nee, ich vergaß: sind ja alles Facharbeiter, Chemielaboranten etc.

  21. Da dieser Strang von Kommentaren ja nicht überquillt, ist es sicher nicht völlig daneben, noch ein paar Dávila-Zitate zu bringen, und zwar, man glaubt es kaum, aus dieser komischen Postille des bekloppten Jakob Augstein:

    Der Revolutionär ist zu guter Letzt ein Individuum, das es nicht wagt, allein auf Raub zu gehen.

    Ich verstehe den Kommunismus, der Protest ist, aber nicht den, der Hoffnung ist.

    Die subtile Interpretation jedes Ereignisses scheint dem Linken immer suspekt.

    In jedem Utopisten schlummert ein Polizeiwachtmeister.

    Gibt man ihm nicht alles, was er verlangt, erklärt sich der Linke zum Opfer einer strukturellen Gewalt, die er mit physischer Gewalt abwehren darf.

    Das wahre Desaster der Linken wird offenbar, wenn sie hält, was sie verspricht.

    Revolutionäre zerstören letzten Endes nur, was die Gesellschaft, gegen die sie rebellieren, erträglich machte.

    https://www.freitag.de/autoren/rael/die-ideen-der-linken-sind-vorallem-langweilig

  22. Man sollte meinen, das linke Gedankengut der Grünen, verbiete es eigentlich sich mit denen in politische Allianzen ins Bett zu begeben.

    Die ideologischen Grünen und und die roten Socken sind politisch allerdings die besten Bettgenossen.

    Und Mutti, man höre und staune, hatte bereits angekündigt für die Wahl 2017, sich auch mal politisch mit den Pädo-Grünen in die Kiste zu legen. Wen wundert’s! Mutti ist politisch eher auf links getrimmt. So hat sie auch ihre Halbmond C*DU ausgerichtet. Mutti kann halt ihre politische Herkunft aus dem Bauern- und Arbeiterparadies nicht verleugnen.

  23. Die waren schon damals bind und sind es bis heute geblieben. Da sie alle unbedeutend sind dachten sie halt damals schon so zu Ruhm und … zu kommen. Alles Dummbeutel.

  24. #20 Biloxi:

    Aus Enzensbergers Aufsatz „Über die Ignoranz“ (von 1982) kann man allerdings keine Schuldzuweisung an die Acht-undsechziger ableiten. Es geht um echtes und sinnloses Wissen, um den Info-Overkill, er vergleicht die Zeitge-nossen Zizi, Helga und Bruno mit Melanchthon:

    „Während sich Melanchthon beim Aufbau seines Wissens auf einen stabilen Kanon verlassen konnte, während ihm von vornherein klar war, was überhaupt wissenswert war und was nicht, … verfügen Zizi, Helga und Bruno, trotz nimmermüder Aneignung, nur über ein buntscheckiges Quodlibet, um nicht zu sagen über einen Müllhaufen. … Ich bin sicher, eine einzige Ausgabe der Bild-Zeitung hätte genügt, um Johann Gottfried Herders Denkvermögen wochenlang mattzusetzen.“

    Heute, dreißig Jahre später, würde Enzensberger, der Selbstkritisch-Ironische, aber doch wohl anmerken, dass damals der Grundstein für die No-Bock-Mentalität gelegt wurde und Studenten was von „Leistungsterror“ faseln, wenn sie ein Buch von vorne bis hinten lesen sollen. Denn wie ist Melanchthons Wissen zustandegekommen? Enzensberger: „Durch heißes Bemühn.“

  25. Man schüttet heute vor allem das Kind mit dem Bade aus. Ich denke, die 68er haben auch ne ganze Menge Gutes bewirkt, aber ich sehe heute eher den Rückwärtstrend zu mehr Radikalität und Meinungsdiktatur.

    Was beispielsweise durch die Pille und Gleichberechtigung gut war und heute selbstverständlich (bis vor 35 Jahren mußten Frauen ihre Männer um Erlaubnis bitten zu arbeiten ider die Pille nehmen zu dürfen!) ist „Arbeit“ bei linken Ideologen einziges legitimes Mittel zur Selbstverwirklichung der Frau und die „Dopelbelastung“ mit massenhafter Kasernierung von Kindern in Keimverteil-Aufbewahrungs-Anstalten erkauft.
    Daß Frauen heute arbeiten gehen, weil ein Gehalt schlichtweg nicht reicht (wie weit auch immer) wird nicht thematisiert. Hauptsache, die Heilige Kuh von Schwesig und Co, das System von „Bildungseinrichtungen im Kleinkindalter“ wird nicht kritisch hinterfragt.

  26. @ #32 Jakobus (14. Aug 2015 14:52)

    Was beispielsweise durch die Pille und Gleichberechtigung gut war und heute selbstverständlich (bis vor 35 Jahren mußten Frauen ihre Männer um Erlaubnis bitten zu arbeiten ider die Pille nehmen zu dürfen!)

    Und die verhinderten und abgetriebenen Kinder von damals, sind die fehlenden Rentenzahler von heute. Denn rechnen Sie mal. Wer bei den 68ern dabei war, geht so langsam in die Rente. Deshalb ist es denen, die leider oft in Meinungsbildender Stelle sitzen, auch so wichtig, das viele kommen.

  27. Linke parasitäre Lebensmodelle funktionieren nur dort, wo es bereits ein solides System gibt.

    Egal ob bei sozialen Themen oder der Energiewende.

  28. die Verwendung der Pille und die Abtreibung sind schon noch zwei verschiedene paar Schuhe. Auch ich bin kein Freund der jetzigen Regelung, bei der Mütter nach Belieben Gott spielen können. Denn mit der Fristenregelung kam nach meiner Wahrnehmung ein „Daumen hoch oder runter“-Denken, nach dem Motto:“Ach, paßt mir jetzt gerade nicht. Also treibe ich lieber ab!“. Die Heiligkeit von Leben wird so nicht mehr gesehen.

    Das finde ich viel schlimmer als den Gebrauch der Pille.

  29. Enzensberger, der Selbstkritisch-Ironische
    #33 Heta (14. Aug 2015 14:52)

    Ja, das macht ihn so sympathisch. Seine Bescheidenheit, die aber absolut nichts von Koketterie hat, und dann auch noch sein großes Interesse an allen Facetten der Welt:

    SPIEGEL: Sie sind jetzt 78. Ist das Alter für Sie kein Thema? Wenn Sie an Romane wie Martin Walsers „Angstblüte“ denken? Oder an Günter Grass und seinen Gedichtband „Letzte Tänze“? Von Ihnen hört man da eigentlich nur Entspanntes.

    Enzensberger: Ach, das Alter! Das ist, solange das Gehirn noch arbeitet, kein interessantes Thema für mich. Vielleicht hat das auch mit einem gewissen Mangel an autobiografischem Interesse zu tun. Man erfährt nicht viel, wenn man sich im Spiegel betrachtet. Ich finde die anderen spannender.

    Das Interview ist – natürlich von vorn bis hinten lesenswert. Hier noch eine interessante Passage. Das berücksichtigen oder wissen viele Schlaumeier heute nämlich gar nicht mehr: Hitler wurde von weiten Teilen der Bevölkerung und vor allem des Bürgertums auch deshalb begrüßt, weil damals ständig der Bürgerkrieg in der Luft lag und auf den Straßen präsent war, und jetzt war endlich – „Ruhe“:

    SPIEGEL: Hitler konnte er aber auch nicht verhindern. In Ihrem Buch vermuten Sie, dass 1933 seine größte Angst der Bürgerkrieg war.

    Enzensberger: Der Bürgerkrieg war damals das große Gespenst. Und er war ja schon latent im Gange, auf der Straße kämpften bereits die Milizen. Das war der eine Gesichtspunkt. Zum andern befürchtete Hammerstein, dass die Reichswehr ideologisch schon so weit infiziert war, dass sie gar nicht kämpfen würde oder – was für den Chef der Armee noch schlimmer gewesen wäre – dass Armee auf Armee geschossen hätte. Das wollte er fast um jeden Preis vermeiden. Aber er hat alles getan, was er konnte, um Hitler zu verhindern.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55231894.html

    (Hä, wieso kommt denn die erste Zitatpassage so gequetscht und die zweite nicht?)

  30. Hehe, da haben wir es ja schon wieder, das „Mittelmaß“:

    Enzensberger: Ich freue mich ja über jedes Lebenszeichen. Ich freue mich über Peter Sloterdijk und Alexander Kluge, ich freue mich über Durs Grünbein, ich freue mich jedes Mal, wenn jemand das Mittelmaß überschreitet.

    SPIEGEL: Was meinen Sie mit Mittelmaß?

    Enzensberger: Na, wenn es um die Freundin geht, die einem davongelaufen ist, oder um irgendwelche Ehebrüche, diese ganzen blöden Toskana-Romane [ 🙂 ]. Wenn aber jemand sagt: „Ich habe da etwas, was ihr noch nicht gehört habt.“ Das ist doch viel schöner.

  31. OT – Brühler Gartencenter wird hergerichtet

    http://www.ksta.de/bruehl/fluechtlinge-bruehler-gartencenter-wird-hergerichtet,15189176,31460594.html

    Interessant:
    1. Zurzeit arbeiten Mitarbeiter von Fachfirmen in dem Gebäude
    2. Büroräume könnten für die Erstaufnahme, für eine Essensausgabe und für ärztliche Betreuung hergerichtet werden
    3. Am Tag der Anreise der Flüchtlinge werden neben Sicherheitskräften und Hausmeistern, Ärzten und Sozialarbeitern auch Mitarbeiter der Stadt benötigt, um die Registrierung der Flüchtlinge und die Unterbringung zu koordinieren. Die Verwaltung hat bereits eine Dolmetscherliste erstellt. Benötigt werden allerdings noch Ehrenamtliche, die Serbisch, Bosnisch, Kroatisch, Mazedonisch, Bulgarisch, Kisuaheli, Ewe oder Kabiye und Thai sprechen.

    Job- und Wirtschaftsmotor Flüchtling

  32. Ach, ich liebe ihn, diesen freien Geist:

    SPIEGEL: Wie haben Sie selbst die Zeit erlebt? Bei Kriegsende waren Sie 15 Jahre alt. Sie waren auch in der Hitler-Jugend.

    Enzensberger: Natürlich. Das war ja Zwang.

    SPIEGEL: Gewissermaßen. Sie sind dann immerhin unehrenhaft entlassen worden.

    Enzensberger: Ich wurde einfach rausgeschmissen. Das war keine politische Tat. Es hat mir nur nicht gepasst, dass man mich dauernd herumkommandieren wollte.

    Man sollte ihm die „PI-Ehrenmedaille in Gold“ verleihen, gestiftet von Leuten, denen es nicht paßt, dauernd von der Political Correctness herumkommandiert zu werden. 🙂

  33. #6 Schwartov

    Genau diese nicht selber denkenden Alt-68er wie Dr. Hansjörg Schmid ziehen jetzt ihre „Wir-müssen-einfach-zu-allen-lieb-sein-Ideologie“
    _______________________________________________

    Hansjörg Schmid ist ein Derivat der 68er und wohl ein Konvertit, der sich noch nicht geoutet hat, aber als U-Boot an der Uni Freiburg wertvolle Taqqiya-Dienste leistet.

    Unglaublich, was für ein Ei sich die Katholiken ins Nest gelegt haben.
    http://www.unifr.ch/szig/de/about/team/hansjoergschmid/

  34. Die 68 er haben mehr Schaden als Nutzen angerichtet. Klar, sie wollten, dass die Frauen gleichberechtigt sind. Aber in vielen Punkten hatten sie doch fragwürdige Ansichten. Sie propagierten eine Erziehung, bei der Kinder sich alles erlauben durften. Sie lehnten viele Regeln des Zusammenlebens ab. Hinzu kam eine lasche Einstellung der Strafverfolgung. Man ging den Weg des „Gutzuredens“ bei Straftätern. All das beruht auf Leuten der 68 er, der Grünen, die eng mit dieser Bewegung zusammenhängt.

  35. Die 68er haben den Grünen den Boden bereitet. Das sind genau die Fischers und Roths, die sich „durch die Instanzen“ geschnorrt und geprügelt haben, um das Land dahin zu bringen, wo es heute steht.

    Am Abgrund.

  36. Man sieht diese Bildungsferne auch bei Vanessa Schmidt, die zufällig in dem Bus saß und auch ins Röthelheimbad wollte, als Sven Latteyer, Deutschlands berühmtester Busfahrer, seine Kleber zu Tränen rührende Welcome-Ansprache an die Ladies und Gentleman from all over the World machte. Vanessa Schmidt ist es zu verdanken, dass die deutsche Öffentlichkeit überhaupt von Sven Latteyers Welcome-Ansprache erfuhr. Sie ist Freiberuflerin, davor Burda-Volontärin, M.A. Uni-Erlangen, Studium Kunstgeschichte und neuere deutsche Literatur. Mit mittelhochdeutscher Literatur darf man eine solche Schmalspurstudentin nicht behelligen.
    https://www.xing.com/profile/Vanessa_Schmidt82

  37. Vanessa Schmidt spricht fließend Englisch, da sie aber nur Kunstgeschichte und neuere deutsche Literatur studiert hat, ist das Englisch, das sie Sven Latteyer, Deutschlands berühmtesten Busfahrer, in den Mund legt, eher von minderer Qualität. Hier in der Version, in der sie von Kleber zitiert wird.
    „I have an important message for all people from the whole world in this bus. Welcome to Germany, welcome to my country. Have a nice day.“
    http://www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/Willkommen-in-meinem-Land-Claus-Kleber-kaempft-im-heute-journal-mit-den-Traenen;art409965,8074320

  38. … die sich „durch die Instanzen“ geschnorrt und geprügelt haben
    #45 Heisenberg73 (14. Aug 2015 18:40)

    Das haben Sie schön gesagt. Und dabei haben sie einen Trick zu Hilfe genommen, eine noch heute allerorten eingesetzte Waffe: die Nazi-Keule! Dazu der große Vater des oben (#43) gerühmten brillanten Sohns im Jahr 2005:

    SPIEGEL: Aber es lässt sich doch kaum bestreiten, dass die Zeit des Nationalsozialismus noch in den sechziger Jahren von vielen verdrängt wurde, bis die 68er kamen.

    Fest: Wenn Sie sechziger Jahre sagen – da gehören die 68er dazu. Während ich an meiner Hitler-Biografie schrieb, war ich an den Universitäten in Hamburg, Berlin und Tübingen zu Gast. Da bin ich von den Studenten als Reaktionär beschimpft worden, weil ich eine Hitler-Biografie schrieb. Da wurde mir gesagt, wir kämpfen für eine neue Welt, lass doch den halbtoten Fest – ich war damals 40 Jahre alt – den toten Hitler begraben. Das interessiert uns alles nicht.

    SPIEGEL: Sie sprechen den 68ern das Interesse an der NS-Vergangenheit ab?

    Fest: Deren Interesse wurde erst geweckt, als sie erkannten, dass sich die Nazi-Zeit instrumentalisieren ließ, um Angehörige der älteren Generation aus ihren Posten zu drängen.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40788943.html

  39. Hier noch einmal zwei Versionen, beide in schlechtem Englisch, die Sven Latteyer, auf seiner Fahrt ins Röthelheimbad, an die Ladies und Gentleman from all over the world und from the whole world ins Mikrophon gesprochen haben soll. Die besoffenen Journalisten von Nordbayern.de konnten sich nicht entscheiden, welche Version Sven Latteyer, Deutschlands berühmtesten Busfahrer, nun in den Mund gelegt werden sollte.
    „Excuse me Ladies and Gentlemen, from all over the world in this Bus – I want to say something. I want to say welcome. Welcome to Germany, welcome to my country. Have a nice day!’“,
    „I have an important message for all people from the whole world in this bus. I want to say welcome. Welcome to Germany, welcome to my country. Have a nice day.“
    http://www.nordbayern.de/region/erlangen/er-hiess-migranten-willkommen-das-ist-der-erlanger-busfahrer-1.4580754

  40. Weiss nicht, ob die in gewissen Kreisen zirkulierenden Zitate von Barnett und Kissinger (bestimmt nicht) authentisch sind. Ich sage allerdings, dass der durchschnittliche IQ der Chinesen fast 110 ist mit deutlich aufsteigender Tendenz. Masseneinwanderung findet in China nicht statt. Den Einheitsmenschen mit 90er IQ wird es also weltweit gar nicht geben, sondern nur in den von Grünroten verblödeten USA und Westeuropa!

    In der BRD befindet sich der durchschnittliche IQ im Sinkflug. Er dürfte die 100 unterschritten haben oder kurz davor stehen. Die Tendenz ist sinkend. Der durchschnittliche IQ der BRD wird auf 90 und auch noch darunter fallen, auch gänzlich ohne Einwanderung. Allein die grünrote Verdummungspolitik wird den 80er IQ schon bald möglich werden lassen. Gysi, Wagenknecht, Rotz und Beck machens möglich!

  41. #24 Joerg33 (14. Aug 2015 13:41)
    Darf ich aus meiner Sammlung:

    „Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad
    von Bildung ersetzen, aber keine Bildung
    den natürlichen Verstand.“ Arthur Schopenhauer

    Wie Heraklit schon sagte,
    bedeutet viel Wissen nicht gleich Verstand.

    Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht
    sich die Wahrheit dem Erkanntwerden-
    Heraklit von Ephesos um 500 v. Chr.

    “Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt
    der anderen Wegen, Respekt vor
    Lug und Trug haben sollte.” Arthur Schopenhauer

    Wie sagte Umberto Eco kürzlich:
    Wenn “political correctness” in der Literatur
    Einzug gehalten hätte, wäre es Victor Hugo
    nie möglich gewesen,
    “Der Glöckner von Notre Dame” zu schreiben.

    Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei Linken ist es andersrum.

    Der Narr tut, was er nicht lassen kann,
    der Weise lässt, was er nicht tun kann.
    (Konfuzius)

    Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.
    Friedrich Nietzsche

    “Irren ist menschlich, immer irren ist sozialdemokratisch”
    Franz-Josef Strauß, 1919 – 1988, deutscher Politiker

  42. gefunden:
    Damals gab es den Spontispruch:

    Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern
    uns immer gewarnt haben. Inzwischen sind die
    meisten 68er genau die geworden, die sie früher
    bekämpft haben. Fett, feist und am Trog der Macht gelandet, beißen sie jeden weg, der es wagt ihrer Meinung zu widersprechen.
    Die, die aufgebrochen waren, den Diskurs zu fordern, verweigern ihn heute mit schalen Begriffen und repressiven Techniken der Diffamierung und Extremismusunterstellung.
    Das, was sie als autoritär erlebt haben und bekämpfen wollten, ist ihnen zur zweiten Natur geworden: Der Muff unter den Talaren quillt heute aus den Anzügen oder offenen Hemden der Festkomitees und Ehrenredner mit Parteibuchgläubigkeit.
    Aus jeder Pore dampft ihnen der totalitäre und rechthaberische Anspruch, die Welt und die Menschen nach Gusto formen zu dürfen. Jedes Preis- ist auch immer ein Schweigegeld des linken Meinungskartells.

  43. #33 Jakobus
    > Ich denke, die 68er haben auch ne ganze Menge Gutes bewirkt,

    1968 habe ich gerade die Grundschule beendet. Das heißt, ich war alt genug, um schon alles mitzubekommen, aber noch zu jung, um mich wehren zu können. Später dann las ich „1984“ und habe verstanden, was ich vorher gesehen und erlebt hatte. Für mich ist nichts, gar nichts gutes an ihnen. Immerhin hatte ich das Glück, noch viele Lehrer der älteren Generation erleben zu dürfen. Im Gegensatz zu denen nach mir, sah ich noch den Unterschied.

  44. In der BRD befindet sich der durchschnittliche IQ im Sinkflug. Er dürfte die 100 unterschritten haben oder kurz davor stehen.
    #50 lechtsrinks (14. Aug 2015 21:31)

    Nicht „dürfte“, das steht fest!

    So hat in Deutschland der durchschnittliche IQ deutlich abgenommen. Lag er vor zehn Jahren noch bei 102, so beträgt er derzeit nur noch 97. Verschärft wird das durch die Enwanderung, die in erster Linie nicht etwa begabte und gut integrierbare Ostasiaten in unser Land bringt, sondern beispielsweise anatolische Türken mit einem Durchschnitts-IQ von 85.

    http://www.sezession.de/35478/die-intelligenz-und-ihre-feinde.html

  45. #54 Biloxi (15. Aug 2015 09:14)

    So hat in Deutschland der durchschnittliche IQ deutlich abgenommen.

    Im Extremfall (Afrikanische „Einwanderer“) führt das zu dem statistischen Paradoxon, daß der Durchschnitts-IQ (und auch die durchschnittliche Bildung) sowohl in den Herkunftsländern als auch in den Zielländern sinkt!

    _

    Theoretisches Extrembeispiel:

    Vorher:
    Land A mit 1000 Einwohnern, Durchschnitts-IQ 60
    Land D mit 1000 Einwohnern, Durchschnitts-IQ 100

    Nun wandert die „Elite“ von Land A nach Land D aus, 500 Menschen mit Durchschnitts-IQ 70.

    Nachher:
    Danach hat Land A noch einen Durchschnitts-IQ von 50.
    Und D (dann 1500 Einwohner) noch einen Durchschnitts-IQ von 90.

    Durch die Außerkraftsetzung des Darwinschen Evolutionsprinzips ergibt sich zudem eine Negativauslese, die in dieselbe Richtung wirkt.

  46. #42 Biloxi:

    Die Betonung der Andersartigkeit, die der CSD so forciert ausstellt, sollte der Gesetzgeber ernst nehmen. Wenn Homosexualität eine Abweichung darstellt, wie im Selbstverständnis des CSD offenkundig dokumentiert, ist die Gleichstellung mit der Ehe irrig.

    Nicolaus Fest, immer ein Genuss, genauso ist es! Dazu passt eine Imagekampagne, die der Kommerzsender Tele 5 am Laufen hat: „Anders ist besser“, die Einfaltspinsel glauben auch noch, sich damit „gegen den Mainstream zu positionieren“.

    Worum’s genau geht, weiß ich nicht, ist mir auch egal, ich habe einen Spot mit Hella von Sinnen gesehen, der ging so: „Ich bin natürlich Toleristin. Aber beim Thema Homo-sexualität und Transgender, da bin ich nicht nur für Toleranz, da bin ich für Akzeptanz.“ Es folgt der schwach-sinnige Slogan: „Anders ist besser – TELE 5 – Leider geil.“ Wieso leider geil? Wer will, kann die „Nachwuchskreativen der Münchener Kommunikationsdesign-Akademie U5“ dazu befragen:

    http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Imagekampagne-Tele-5-setzt-Anders-ist-Besser-fort-132263

    Fests Blog ist nicht leicht zu lesen, stimmt auch. Er sollte von Georgia zu Verdana wechseln, einzeilig, 10 Punkt, schwarz statt grau.

  47. #56 Heta
    > Er sollte von Georgia zu Verdana wechseln, einzeilig, 10 Punkt, schwarz statt grau.

    Das ist kompletter Blödsinn. HTML ist eine INHALTS-Beschreibungssprache. Alle Formatierungen im HTML und CSS sind reine Vorschläge. Wenn Du eine bestimmte Schrift und und bestimmte Farben sehen möchtest, weil sie angenehm zu lesen sind, dann ist es an DIR das DEINEM Browser mitzuteilen. Alle Browser seit mindestens 1995 bieten diese Möglichkeit. Wegen desinteressierten Leuten wie Dir, die mit ihren Werkzeugen ohnehin nicht umgehen können, sind diese Optionen in neuen Browswern zunehmend versteckt, bei den Klassikern sind sie auch in aktuellen Versionen so leicht und offensichtlich zu finden wie seit jeher.

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