Daenerys vor den Ruinen von King’s Landing.

Von ARENT | Die letzte Staffel von „Game of Thrones“ hat – völlig zu recht – viel Kritik einstecken müssen. Sie ist überhastet erzählt, viele Charaktere bekommen ein unrühmliches Ende. Trotzdem ist das Ende gar nicht so schlecht.

Besonders viel Kritik wurde daran geübt, dass der Night King – die ultimative Bedrohung, hinter der alles andere zurückstehen musste und vor dem die gesamte Serie über gewarnt wurde – auf einmal zur Witzfigur verkommt. Der „Endgegner“, den alle erwartet hatten, wurde in einer Episode abgearbeitet.

Stattdessen wurden auf einmal Cersei und dann Daenerys zu den Hauptfeinden. Das hatten so nur wenige erwartet, insofern bleibt sich Game of Thrones treu. Aber es war natürlich extrem antiklimatisch, nach der Episode drei war der Hauptgegner besiegt – man konnte auf einen anderen Kanal schalten.

Auch wie einer der Drachen getötet wurde, Missandei gefangen genommen wurde & dann im nächsten Moment der zweite Drache ganze Flotten zerstört – das war alles ziemlich unlogisch, aber logisches Denken kann man ausschalten, wenn der Plot gut ist.

Genau hier liegt aber das Problem: Dass Daenerys von jetzt auf gleich zur „mad Queen“ wird, war ebenfalls überhastet. Natürlich hatte sich das Ganze schon angedeutet, aber auch hier hätte man sich einfach mehr Zeit nehmen müssen.

Die Wandlung von Daenerys zur „mad Queen“ rettet die Staffel aber auch irgendwie. Das in Schutt-und-Asche-legen von King’s Landing kann vom Showeffekt her doch das unrühmliche Ende des Night King ein wenig überdecken.

Wenn Daenerys dann auf einmal Winterfell „befreien“ will – obwohl es dort gar keine Sklaven gibt und die Nordmänner ihre Unabhängigkeit wollen – und sagt, dass sie gleich die ganze Welt „befreien“ will – ob diese das nun will oder nicht – dann ergibt Game of Thrones auf den letzten Metern doch wieder etwas Sinn.

An dieser Stelle denkt man unwillkürlich an die reale Welt. Man denkt an all jene, die gerne vollmundig von Demokratie und Freiheit sprechen, aber das Gegenteil tun.

Beispielsweise an eine UN, die von „Humanismus“ und „Demokratie“ spricht, in Wirklichkeit aber weder gewählt noch anderweitig demokratisch legitimiert ist – und trotzdem den Demokratien Europas die Politik diktieren will.

Man denkt an eine EU, die von „Frieden“ und „Demokratie“ spricht, deren Beitritt aber nicht durch Referenden legitimiert wurde, deren Kommission und Gerichtshöfe sich regelmäßig über die Verfassungen hinwegsetzen und die ernsthafte Konflikte in Europa schafft.

Und man denkt an einen Norden, der lieber unabhängig sein will, statt dem IS mit „Liebe“ zu begegnen.

Das alles verleiht dem Ende zumindest ein wenig Tiefe, die mit dem Tod des Night King verloren gegangen war. Allerdings hält es nicht lange an.

Wenn schließlich ausgerechnet Bran König wird, ist das zu platt und enttäuscht wieder. Da er die Zukunft sehen kann und absolut neutral ist, ist es der „easy way out“. Die Diskussion über das richtige Regierungssystem fällt aus, denn wir haben ja Bran.

Dass Sam für die Einführung einer Republik plädiert – und prompt ausgelacht wird – ist dann wieder eine witzige, aber auch durchaus selbstkritische Stelle.

Schaut man auf die gesamte Serie zurück, sieht man Höhen und Tiefen. Es gibt einige sehr schöne Stellen, interessante Charaktere, aber eben auch ein überhastetes Ende und etwas zu übertriebene Schockeffekte.

Fazit: Game of Thrones ist eine schöne Serie. Es hat viel Spaß gemacht, sie zu schauen. Sie hat den Ruf von HBO gefestigt, dass sie grandiose Filme drehen können. Aber man muss sie nicht gesehen haben. Wer sie nicht gesehen hat, verpasst eben nur, wie gute Intentionen zu bösen werden, der Heilsbringer zum Diktator. Dass man Worten von Politikern keinen Glauben schenken darf, sondern nur ihren Taten.
Tiefer geht die Message leider nicht.

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

53 KOMMENTARE

  1. Keine einzige Folge gesehn. Jetzt ist es wohl zu spät. Aber auch TBBT ist aus und vorbei. Bleibt noch Young Sheldon. Und der Machtkampf in Österreich.

  2. Als konsequenter TV-Abstinenzler habe ich bis heute nicht eine Minute einer der ganzen Serien gesehen und gehe davon aus, nicht viel verpasst zu haben.

  3. Argh! Warum müsst Ihr Spoilern? Ich hab mir die letzte Staffel noch gar nicht angesehen!!!

  4. Nun, GoT war während der ganzen Staffeln immer wieder
    ein Abklatsch der Politik,egal wo.
    Es ist immer eine Mischmasch aus Macht,Einfluss ,Intrigen,und Kohle.
    Aber das alles wissen wir auch ohne TV oder Medien,das war so und wird
    auch immer so bleiben.
    Es heisst nicht umsonst,
    „Die Kleinen hängt man auf und die Großen lässt man laufen!“.
    So ist die Welt und genau nach diesem Prinzip,wird sie sich noch viele tausend Jahre drehen,
    trotz des angeblichen,Mensch gemachten Klimawandels…

  5. Es war gab einmal ein schönes Land, das sich eines Tages ein schrecklicher Drachen unter den Nagel gerissen hatte, um dieses Land auszuplündern und zu zerstören. Die Menschen, die dieses Land bewohnten, wurden zu Klatschaffen dressiert, die Grenzen wurden geöffnet, damit andere Völker einfallen und den Wohlstand dieser Bewohner aufzehren konnten. …

    Man braucht also gar keine Phantasiegeschichten anzuschauen, die Wirrklichkeit übertrifft alles.

    @Mod: Bitte Kommentar von 14:59 löschen!

  6. Das Ende war absolut genial und so unglaublich zeitgemäß!!!
    Dany hat sich ja praktisch als Hitler entlarvt: massenweise Menschen ermordet, für das Versprechen eine neue bessere Welt zu schaffen. Und dafür musste sie gerechterweise ausgeschaltet werden.
    Eine tolle und so moderne Lehre: Tyrannen kommen immer daher mit dem Versprechen einer besseren Welt, so wie die grünen Faschisten heute. Statt Drachen benutzen sie CO2 Steuern und planwirtschaftlich angelegte Energiepolitik. Statt Menschen zu Asche zu brennen, lassen sie diese im Winter in Kälte erfrieren, um „Energie zu sparen“ um die Welt zu retten.

  7. Ich hole sie mir irgendwann mal auf Silberscheiben wenn die Gebrauchtpreise gefallen sind und sicherlich nur den Teil, der den Büchern noch gefolgt ist. Die sind allerdings hervorragend. Wer englisch kann, am besten im Original lesen.

  8. Wer gute Fantasy Bücher liest, wird immer wunderbare Gesellschaftskritik daraus lesen können. Von Religionskritik bis hin zu Erlöser und Fanatismus im Wahn der Politik, irre Regierungen die glauben für das „Gute“ das Richtige zu tun, spiegelt alles die heutige Zeit wieder.

    Selbst wer „Herr der Ringe“ liest und in die heitige Zeit interpretieren will, der schafft das problemlos: die friedliebenden Auenländer, die nie Böses erlebt haben und am Ende (zumindest in den Büchern) von Sarumans Truppen beinahe niedergemetzelt und getötet werden. Verräter in dem Bunde, die Elfen, die lieber abhauen ins Ausland, weil sie sichs leisten können… etc. Fantasybücher sind wirklich immer interessant zu interpretieren!

  9. Warum zum Ende schweifen. Jedes Mal wenn ich die Szene sehe, wo die Königin nackt durch die Menge muß, und Schande, Schande, Schande über sich ergehen lassen. Das wäre das richtige für unsere „Königin“. Ich würde schon mal Tomaten und Eier sammeln. Gibt es keine „Schneidefreaks“ hier, die diese Szene umsetzen könnten?

  10. „Games of Thrones“ hat sich also der weiße Mann vor seiner Assimilation gerne angeschaut? Dann ist es ja gut, dass ich bis jetzt von der Fantasy Soap unberührt gebliebenen bin. Damit das so bleibt, bitte ich solche Artikel gerne auf den Bartelsblog auszulagern. Fußball wäre da wirklich interessanter. Wir könnten Özil weiter rufmorden. Da gibt es immer was. ^^

  11. Der Nachtkönig jedenfalls ist an seiner eigenen Hybris gestorben, er dachte offenbar, niemand könne ihm was anhaben.
    Dumm gelaufen, zumal er dazu noch von der auf den ersten Blick unscheinbar wirkenden Arya entsorgt worden ist.

    Ja, das Spiel um die Macht birgt oft, und nicht nur in der Fiktion, überraschende Wendungen.

  12. @Nicht die Mama: Trotzdem ist es dramaturgisch einfach nicht besonders schlau, den Hauptgegner vor Ende zu entsorgen. Es wäre viel besser gewesen, wenn der Night King bis zum Ende irgendeine Rolle gespielt hätte. Dany hätte ja trotzdem verrückt werden können, das eine schließt das andere ja nicht aus.

  13. Yuminae 20. Mai 2019 at 15:22

    Das liegt m.E. daran, dass in den allermeisten Fantasy-Epen – oder auch SF-Dystopien – das Verhalten der Protagonisten keine Fantasy sondern Dokumentation war/ist.

    Merke: Lass keine Orks ins Auenland.

  14. Arent 20. Mai 2019 at 16:10

    Ich hab`s nocht bis zum Schluss gesehen, mit fehlen noch die Folgen 5 und 6.
    Danke übrigens für den verd§$%&)*# Spoiler…
    :mrgreen:

    Ich finde die Abfolge aber im Grunde stimmig.

    Der Nachtkönig war m.E. nie als Endgegner gedacht, der Nachtkönig war nur der Auslöser, der nötig war, um den tatsächlichen Endgegner herauszuarbeiten.

  15. @Nicht-die-Mama: Sorry, ich sollte vielleicht wirklich spoiler tags bringen.

    Klar, Herr der Ringe war eine Doku, Saruman ist Angela Merkel, Erdogan ist Sauron & Frodo ist Matteo Salvini.

    Es passt wirklich alles 😛

  16. Arent 20. Mai 2019 at 16:10

    Für einen Endgegner war der Nachtkönig zu wenig ausgearbeitet, zu undefiniert.
    Was wollte der?
    Die Ressourcen der Königslande, die seine toten Untertanen nicht brauchen?
    Einfach nur alles Lebende vernichten?
    Man weiss es nicht.

    Bei Daenerys und Cesai war das klar umrissen.
    Beide wollten den Thron, Cersai wegen der Macht und Daenerys, weil er ihr Erbe war.
    Beide wollten den Thron um des Thrones wegen, das waren und sind immer schlechte Herrscher.
    Gute Herrscher wollen den Thron eigentlich garnicht.

    Wie gesagt, ich weiss noch nicht, wie es ausgeht und wer den Thron jetzt kriegt, hab aber selbstverständlich Favoriten.
    :mrgreen:

  17. Was ist denn „Game of Thrones“ nun schon wieder?
    Im „Deutschlandfunk“ erwähnen die das auch dauernd, wohl als verdeckte Werbung für privaten Fernsehsender.

  18. @Nicht-die-Mama: Ja, der Nachtkönig wollte nur alles Lebende vernichten. Dass da die Hintergründe nicht mehr ausgearbeitet wurden, sondern er halt einfach da und dann wieder weg war, war schon etwas wenig.

    Genau dasselbe mit den Drachen oder Melisandre. Sie waren halt da – und jetzt sind sie weg.

  19. Hatte befürchtet, dass die sehr erfolgreiche Serie „Game of Thrones“ benutzt wird, um aktuelle Politik propagandistisch zu flankieren. Zum Glück war das nicht der Fall.
    George R. R. Martin, der Autor des Romanepos “ A Song of Ice and Fire“ und Ideengeber der Serie hat sich vor keinen politischen Karren spannen lassen. George R. R. Martin ist ein Bewunderer und von John R. R. Tolkien. Die Parallelen sieht man nicht nur an dem doppelten R in den Namen der beiden Autoren. Das bedeutet nicht, dass „Game of Thrones“ nicht politische Aspekte und Bezüge zur Realität hat. Auch Tolkiens „Herr der Ringe“ hatte historische Vorbilder. Die Schlacht von Helms Klamm zum Beispiel ist schon recht deutlich angelehnt an die zweite Türkenbelagerung von Wien:

    – Eine deuliche Übermacht belagert eine gewaltige Festung, die enorm tapfer standhält und nicht kapituliert.
    – Die Angreifer sprengen im Untergrund Löcher in die Festungsanlage.
    – Kurz vor dem Fall der Festung kommt die Rettung von einem Hügel gestürmt (Gandalf und die Reiter von Rohan/ Jan III. Sobieski und seine polnischen Panzerreiter)

    Man kann auch bei „Game of Thrones“ historische Bezüge sehen. Auch zu aktuellen Ereignissen drängen sich natürlich Parallelen auf.
    (Vorsicht Spoiler!)
    Man könnte zu den Botschaften und Metaphern von „Game of Thrones“ Romane schreiben.
    Hatte immer befürchtet, dass die Flüchtlinge in der Serie die irre Flüchtlingspolitik der Realität flankieren sollen. John Schnee, John Stark oder eben John Targaryen sorgte dafür, dass tausende Wildlinge hinter die Mauer gelassen wurden, um der Armee der Untoten zu entgehen. Diese Wildlinge waren keine Wirtschaftsflüchtlinge. Am Ende der Serie kehren diese echten Flüchtlinge, nach Beseitigung der Bedrohung, in der letzten Folge aber wieder in ihre eigene Heimat zurück – wo sie auch hingehören.
    Es ist das letzte Bild der Serie, die letzte Einstellung.

    „Varys“
    https://geraldkitzmueller.wordpress.com/2019/01/18/neuwahlen-im-herbst-die-oevp-plant-schon/

  20. @Selberdenker: Naja, ich denke Herr der Ringe ist schon sehr viel deutlicher in seinen Aussagen, als Game of Thrones. Das Auenland, die Orks, die Kosaren in der Schlacht um Gondor, all das ist schon recht klar auf die westliche Zivilsation bezogen.

    Bei Game of Thrones ist es nicht ganz so deutlich. Allerdings hat man im Nachhinein tatsächlich den Eindruck, dass Martin die Heilsbringerin Daenerys recht stark hinterfragt. Seine Sympathien liegen offensichtlich bei Leuten wie Tyrion, Arya, Jon, Sansa, Bran und Sam. & ja, am Ende sind alle wieder da, wo sie am Anfang waren – die Wildlinge im Norden, die Unbefleckten und Dothraki in ihrer Heimat, Sansa im Norden, Sam und Tyrion in Kings Landing.

  21. @ Arent 20. Mai 2019 at 14:54

    @Valis: Sorry ? Vielleicht hätte ich einen Spoiler Tag einbauen sollen.
    ————

    Hab den Artikel zum Glück nur angelesen. Gerade nochmal gut gegangen, hehe.

  22. Ps: Überhaupt ein Armutszeugnis für die patriotischen Kräfte, dass sich niemand eingehend mit der Musik-, Film- und Spielebranche beschäftigt. Vor allem in der Spielebranche hat sich in den letzten zehn Jahren sehr viel getan. Linke Ideologen haben dort Einzug gehalten, häufig in Position eines CEOs bei goßen Publishern, und dominieren mittlerweile fast die gesamte Branche. Kampflos wird ihnen dort das Feld überlassen, weshalb unsere Kinder beim Computerspielen einer ständigen Gehirnwäsche unterzogen werden. Hier ist dringend Aufklärungsarbeit gefragt!!!

  23. @Ritterbruder: Najaa, also die Eiszeit in Westeros als Analogie zur globalen Erwärmung zu verkaufen, ist vielleicht geschickt von George Martin, aber passt offensichtlich nicht mal ansatzweise.

    Martin will seine Leser offensichtlich nicht belehren & folgerichtig sind linke Ideen bei Game of Thrones kaum vorhanden. Wir haben weder eine Verstaatlichung von Produktionsmitteln noch ungebremste Einwanderung noch Kritik an Intoleranz oder Fremdenfeindlichkeit. Ganz im Gegenteil, Martin zeigt sogar Sympathie für die Tarlys, die sich auf die Seite von Cersei stellen & gegen Daenerys kämpfen, weil sie Fremde ins Land gebracht haben.

  24. @ TWT 20. Mai 2019 at 14:39

    „Keine einzige Folge gesehn. …“

    Ich oute mich ebenfalls nicht eine Folge gesehen zu haben. Schlimm?

  25. Echt jetzt PI? 🙁 … und in China ist ein Reissack umgefallen. Jo is denn scho Sommerloch? Seid mir nicht böse, so sehr ich PI seit vielen Jahren liebe, aber so ein Schmarrn hat auf dem „größten politischen Blog Deutschlands“ nichts verloren. Unseriös und entbehrlich!

  26. Ich kann diesen Game of Thrones Mist nicht mehr riechen. Egal auf welcher Webseite man gerade ist, irgendwer gibt immer seinen Senf dazu ab nur um irgendwie „in“ zu sein. Warum wird dieser Mist nur so dermassen gepuscht in den MSM? Sowas renitentes habe ich noch nie erlebt.

  27. @alpha: Man kann doch nicht immer nur über Politik reden. Hin & wieder kann man auch mal nen Film schauen oder einen Kuchen backen.

    Vor allem, weil es viele Filme gibt, die eben auch politische Fragen stellen. Genauso wie auch Spiele. Ganz im Gegenteil, ich würde sogar argumentieren, dass dem zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

    & bei Game of Thrones ist die Frage nach dem richtigen Regierungssystem zentral. Dass sie letztlich nicht befriedigend beantwortet wird, steht auf einem anderen Blatt.

  28. „Stattdessen wurden auf einmal Cersei und dann Daenerys zu den Hauptfeinden. Das hatten so nur wenige erwartet, insofern bleibt sich Game of Thrones treu. Aber es war natürlich extrem antiklimatisch, nach der Episode drei war der Hauptgegner besiegt – man konnte auf einen anderen Kanal schalten.“

    Hier wollte der Autor offenbar das interessante und seltene Wort „antiklimaktisch“ benutzen, d.h. der Zuschauer wird um die natürliche Entwicklung zu einem echten Höhepunkt (Klimax) betrogen.
    Leider wurde daraus – durch den Korrektor? – „antiklimatisch“.

  29. @Brueckenbauer: Haha, Sie haben tatsächlich recht! Ich habe das Wort bis jetzt nur(!) als antiklimatisch/anticlimatic gesehen, aber wenn man sich überlegt, dass es von Antiklimax kommt, dann, ja, klar, müsste da eigentlich ein k/c rein.

    Offenbar schreibt das fast jeder falsch :O

  30. @Arent 20. Mai 2019 at 20:04
    Niemand spricht Ihnen als Privatmensch ab Schrott oder sonst etwas zu konsumieren. Für mich als Konsument und jahrelangem auch monetären Unterstützer des Leitmediums der Neuen Medien (ohne PI als Vorreiter gäbe es viele andere Blogs und viel Widerstand gar nicht) gehört so ein Beitrag nicht hierher. Wir haben große, wirkliche Probleme, die hier seit Jahren oft qualitativ hochwertig beschrieben und kommentiert werden. Und am Rande sei Ihnen ins Stammbuch geschrieben, einen Autor, der die wenigen (und für ihn wohl enttäuschenden) Kommentare damit nummerisch steigern muss, sich für seine Schreibe zu rechtfertigen hat PI auch nicht nötig.

  31. Ritterbruder 20. Mai 2019 at 18:34

    Naja, ganz so ist das nicht.

    Bei Bioware ist der antiweisse Rassist Manveer Heir gefeuert worden und die Spielergemeinde weltweit hat dem Publisher wegen dem Gender-Gaga in „Mass Effect:Andromeda“ auch ordentlich Feuer gegeben.

    Auch Mafia 3 wird nicht so viel gespielt wie erwartet.
    Und das nicht wegen dem schwarzen Hauptcharakter an sich, sondern deswegen, wie krampfhaft und hahnebüchen dieser schwarze Hauptcharakter ins Spiel eingebaut wurde: Latürnich, die aus Italienern bestehende Mafia ist gutmenschlich-multikulti-antirassistisch und nimmt nun auch Schwarze auf, während die Iren Erzfeinde bleiben.
    Die Spielergemeinde ist dann doch nicht so verblödet, wie es die Politik gerne hätte.
    Besonders pikant ist das, wenn man Mafia 2 aufmerksam gespielt hat…

    „Kingdom Come: Deliverance“ hingegen wird gespielt, trotz Vorwürfen, dass es da keine Schwarzen gibt.
    Nun, warum sollten in einem Spiel, das im mittelalterlichen Europa spielt, auch Neger oder Türken herumkrebsen?
    Das leuchtet sogar den mehrheitlich jungen Spielern ein.

    Und dass „Game of Throne“ links ist, würde ich so nicht unterschreiben, eher das Gegenteil: Rollenbilder, „Imperialismus“, das Grosskönigreich EU hat mit aufsässigen Nationalisten souverän bleibenwollenden Völkern zu tun, usw, usw…
    Dazu noch ein Rassismusempfindlicher:

    Game of Thrones: „Zu wenig ethnische Vielfalt!“ – sagt Star-Wars-Mime John Boyega

    https://www.buffed.de/Game-of-Thrones-Serie-259930/News/Zu-wenig-ethnische-Vielfalt-1233762/
    Wohl stinkig, dass er nicht mitspielen dufte?

  32. Mit zunehmendem Alter unter Bildung sieht man heute Filme die man in seiner Jugend. Am Sonntag Abend lief auf ZDF neo der Film Hello Mr president. Den fand ich als er im Kino lief nicht schlecht, heute merkt man was einem da für ein linker Mist untergejubelt wurde.
    Und noch schlimmer ist ZDF info, zu Besuch bei meiner Mutter meinte die sich einen Dokudreiteiler reinzuziehen über die Kreuzzüge, nach fünf Minuten bin ich rausgegangen, dieses tendenziöse böse Kreuzritter überfallen die friedlichen Muslime, war einfach zu viel für mich

  33. @mapedmaster: Bran hat Visionen von der Zukunft, von denen mehrere eingetroffen sind, beispielsweise der Angriff auf Winterfell. In der letzten Folge impliziert er beispielsweise, dass er vorausgesehen hat, dass Tyrion ihn als König vorschlagen wird.

    @nicht-die-mama: Kingdom Come Deliverance ist ein sehr gutes Beispiel. & auch ein schönes Spiel. Dazu hätte man auch mal einen Artikel hier auf PI News schreiben können.

  34. nicht die mama 20. Mai 2019 at 21:39

    Ach ja….

    Es ist kein Rassismus, wenn ein weisser Publisher keine Schwarzen in seine Spiele reinprogrammiert.

    Rassismus ist es, wenn man Schwarzen untersagt, Spiele zu programmieren.

  35. @alpha: Mein Artikel zu Sri Lanka hatte 380 Kommentare. Allerdings verstehe ich nicht, wieso die Anzahl der Kommentare wichtig sein sollte.

    Dass Sie kulturelle Themen ignorieren, ist ein großer Fehler. Die professionellen Nachrichtenmagazine schreiben alle über Fußball, Reisen, Autos, Spiele, Filme – Henryk Broder zum Beispiel hat bei der Welt eine Kolumne zu Autos.

  36. Worum geht es hier? Läuft das in der Propagandaglotze? Tut mir leid, hab den Kasten vor ca. 15 Jahren nachts um 3 aus dem Fenster geschmissen, da war das Maß endgültig voll. Bezahlen muss ich trotzdem dafür.

  37. Ich muss auf dem falschen Blog gelandet sein.

    Achso, doch PI-News?

    Wenn ich über eine Fernsehserie reden wollen würde, gäbe es hierfür genügend andere Plattformen.

  38. Man merkt heutzutage extrem, wie Computerspiele und Filme links angehaucht sind. Besonders wenn immer die Schwarzen unterdrückt werden oder irgendwelche Frauen.

    Und an alle die hier am Meckern sind: In der Kunst kann man sehr schön irgendwelche Idiologien verpacken, also sollte man gerade hier über so etwas sprechen.

  39. @testet1995: Nicht alle. Nicht-die-Mama hat ja schon das Beispiel Kingdom Come Deliverance gebracht & bei Herr der Ringe oder 300 ist die Kritik ja auch klar. Man muss eben nur etwas suchen – bzw. im Fall von Blockbustern wie Herr der Ringe kommt man gar nicht mehr daran vorbei 😉

    Was das „Meckern“ angeht: Ich verstehe schon, dass Leute wollen, dass ein politischer Blog primär Politik behandelt. Aber nach 100+ Artikeln mit Politik kann meiner persönlichen Meinung nach ruhig mal einer mit Fußball, Autos, Reisen, Filmen oder Büchern kommen. Insbesondere, wenn das Ganze, wie du/sie anmerken, eben doch wieder mit Ideologie oder Politik zu tun hat.

  40. @Arent
    Ich spiele ja auch gerne die Spiele die oben genannt sind wie Mafia 3, besonders wegen den Autos da drin (schöne alte aus den 60ern 😀 ) aber die Story war irgendwann immer seltsamer besonders dann wo der Ku Klux Klan dabei war
    Auch das Spiel Life is Strange ist sehr schön erzählt, aber der neue Teil Life is Strange 2 ist total gutmenschlich und Hetze gegen Trump und die Amerikaner die auf dem Land leben.
    Da geht es ja um ein Familie die ursprünglich aus Mexiko ist und nun ein paar Jahre in den USA leben. Da ist plötzlich eine Art Sturm und dabei stirbt ein Polizist und sein Kollege vermutet nun das der Vater ihn umgebracht hat. Dann wird der Vater vom Polizisten erschossen weil der ihm gesagt er soll nicht zu nah kommen. Und schon geht die Gutmenscherei los. Die Kinder aus der Familie hauen ab und werden nur weil sie aus Mexiko sind sofort verdächtigt den Polizisten umgebracht zu haben. Irgendwann kommt dann noch das Facebook Hate Speech gegenüber ihnen verbeitet wird. Jedenfalls nur noch ein totaler Quatsch.
    Man merkt in Amerika sehr dass die Spielehersteller alle links gestrickt sind.
    Wenn man häufig Videospiele spielt merkt man das die letzten Jahre sehr stark, besonders das immer jemand entweder unterdrückt oder diskriminiert wird.

  41. @Ticket: Haha, ja genau, Life is Strange. Der erste Teil ist super, der zweite war richtig schlecht. Allerdings wollte ich auch Max & Chloe spielen, insofern war ich vielleicht von vornherein etwas negativ eingestellt.

    Aber wie gesagt, es gibt Herr der Ringe, es gibt 300 – in Amerika gibt es schon die Blockbuster, die klar konservativ oder rechts zu verorten sind. Vielleicht nicht die Mehrheit aber immerhin.

  42. Wie alt ist dieser Autor? 12? Schlimm genug so einen an den Haaren herbeigezogenen Schwachfug auf PI zu lesen. Dann muss man auch noch erleben, dass der Autor seinen kaum frequentierten Thread mit eigenen Kommentaren um rd. 1/3 aufbessert (sonst wäre es noch peinlicher für ihn) und dann sieht er sich auch noch in der Pflicht wie ein Pubertierender Lesern, die den Beitrag nicht gutheissen, in Kiddymanier zu widersprechen. „Bitte ich hab schonmal 380 Kommentare gehabt“ ???!!! Oh man! Davon haben Sie vermutlich auch 200 selber geschrieben. Fazit: PI hat viele gute Autoren, noch mehr gute Beiträge, so etwas braucht’s nicht!

Comments are closed.